Mandari Insight

0672/2017

Kitagipfel - Zukunft Kitaausbau

Mitteilung Ausschuss 07.03.2017

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 2_Präsentation Jugendverwaltung

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Anlage 1_ Pressemitteilung

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Anlage 4_Themenwände

1728 Zeichen

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Anlage 3_Präsentation ISA

6192 Zeichen

Bedarfsorientierter 
Kita-Ausbau 
Dr. Christina S. Plafky 
ISA e. V. Münster 
Köln, 9. Februar2017

Entwicklungder Kinderbetreuung 
Quelle: Statistisches Bundesamt, verschiedene Jahrgänge bis 1990: Früheres Bundesgebiet. Betreute Kinder bis 
zum Schuleintritt. 
Rauschenbach, Thomas. Aufwachsen zwischen Familie und Kita –von neuen Normalitätenund wachsenden 
Herausforderungen 
http://www.familienzentrum.nrw.de/fileadmin/documents/pdf/veranstaltungen/2016/Fachkongress/Praesentatio 
n_Rauschenbach_final.pdf

Quellen: 
• Statistisches Bundesamt: Kinder-und Jugendhilfestatistik 2006-2014, Berechnungen der Dortmunder 
Arbeitsstelle Kinder-und Jugendhilfestatistik. 
•
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Soziales/Sozialleistungen/Kindertagesbetreuung/T 
abellen/Tabellen_Betreuungsquote.htm 
•StetigerAnstiegder Betreuungder 1-2 Jährigenin 
den letzten10 Jahren 
•KeinAnstiegdes Betreuungsbedarfsbeiden unter 
1-Jährigen in den letztenzehnJahren 
•StetigerAnstiegder Anzahlder 
Betreuungswochenstundenin denletzten 
Jahrzehnten 
•Betreuungsquotein NRW: 
•in 2016: 25,7 % beiden 0-2 Jährigen, 92,3% bei
den 3-5 Jährigen, 
•in 2015: 25,9% beiden0-2 Jährigen, 94,5% bei
den3-5 Jährigen

Betreuungswunsch–Betreuungsquote 
• die Differenzzwischender Betreuungsquoteund 
Betreuungswunschfürdie Einjährigenam höchsten 
• In NRW 2016 fürKinder bis5 Jahren: 25,8% 
Betreuungsquoteund 39,2% Betreuungswunsch 
(Differenz13,4%) 
• Die Streuungin den Betreuungsbedarfenauf der Ebene 
der Planungsbezirkelässtsich–zumindestzueinem 
erheblichenTeil– durchsozialstrukturelleund 
sozialräumlicheBedingungenvorOrt erklärenund kann 
nurkleinräumigauf regionalerEbenebeantwortet 
werden(Fuchs-Rechlinet al. 2014).

Bedarfstypenfürdie Kita-Planung 
Bedarfstyp 2 ( nordrhein-westfälisch, urban und dicht 
bewohnt)
• höhereArbeitslosenquote(8%)
• geringeKaufkraftproHaushalt 
• derAnteilanFrauenmiteinerVollzeiterwerbstätigkeit (12,3%)
• AnteilanFrauenmitTeilzeitbeschäftigung(15,8%).
• derhöchsteAusländeranteil(14,0%)
• deutlich weniger Haushalte weisen ein 
unterdurchschnittlichesBildungsniveauauf(10,3%).
• soziale Situation etwas kinder- und familienärmer aufgrund 
der geringeren Anzahl an Familienhaushalten mit Kindern 
(10,2%) und der geringeren Anzahl an Haushalten mit 
mehrerenKindern(6,5%).
Quelle : Fuchs -Rechlin et al. 2014 : 40 ff.

BetreuungsbedarfenachFuchs-Rechlinet al.
Bedarfstyp2
•durchschnittlicherBetreuungsbedarf 
•überdurchschnittlicherBetreuungsumfang 
ist mit einer unterdurchschnittlichen 
Betreuungsquote verbunden.
Quelle: Fuchs-Rechlin et al. 2014: 40 ff.

Funktionswandelder Kitas 
• Erhöhte Anforderungen an die Fachkräftedurch 
heterogeneGruppen(Alterspanne, 
Migrationshintergrund, Verhaltensauffäligkeitenetc.) 
• ErhöhteBedarfeder Elternan Beratungsleistungen 
• GestiegeneErwartungenan Qualitätder 
Betreuungskonzepte 
• GestiegeneErwartungenan den “ Bildungsauftrag ” der 
Kitas(z.B: informelleFörderkonzepte, Englischunterri cht 
etc.) und die Vorbereitungauf die Schule 
• GestiegeneErwartungenan den Erziehungsauftrag

• Erhöhter Pflegebedarf durchdie jüngerenKinder 
• GestiegeneErwartungenan Beteiligung der 
Eltern/Kinder imKita-Alltagsowiebeider 
Konzepterstellung- aberauchbeider Bedarfsplanung 
• GestiegeneErwartungan die Kooperationund 
Vernetzung der EinrichtungenimSozialraum(Beispiel
Familienzentrum)
• Kita-Leitungenwerdenzu“ ManagerInnen ”, die 
unternehmerischdenkenmüssen 
• Teilweise schlechtereArbeitsbedingungen fürdie 
FachkräftedurchbefristeteVerträge, erweiterte 
Öffnungszeitender Kitas, schlechterer 
BetreuungsschlüsselimAlltag(z. B. durcherhöhte 
Fortbildungs-und Teamzeiten) etc.

Spannungsfeldder Kita-Bedarfsplanung 
Austausch/Kommunikationmitden 
verschiedenenStakeholdern 
Empirie/Fakten 
Maßstäbefürdie 
Entscheidungen 
auchfachlich 
vertretbar 
Beteiligungvon Eltern/Kindern/Fachkräftenam Planungs prozess

Kompensation/Bearbeitungder Versorgungslücken 
• Kindertagespflege 
• Interkommunale und quartiersübergreifende Planung –
Sozialplanung indenverschiedenen Bedarfslagen 
• Trägerübegreifende Planungstreffen undVernetzung 
• Stadtteilkonferenzen 
• Betriebskindergärten 
• Anschlussfelder in Neubautgebieten nutzen - enge 
Verzahnung mitderStadtplanung 
• Return-on-Investment Strategien

BedarfsgerechteAngeboteplanen 
Die qualitative Entwicklung des Kita-Alltags sollte als Bindeglied zur 
quantitative Bedarfsplanunggesehenwerden 
Damit können sich die veränderte Ansprüche und Erwartungenan den 
Kita-Alltag und die Bedarfsplanung unter dem Aspekt der Beteiligung von 
Eltern, Kindern, Fachkräften und Stakeholdern gegenseitig beeinflussen 
undbefördern.
Die Bedarfsermittlung ist immer Mittel zum Zweck: sie muss eingebunden 
sein in die lokale Gesamtstrategie für die Weiterentwicklung der 
Infrastruktur(Eschetal.2005).

Literatur 
Bundesministerium fürFamilie, Senioren, Frauen und Jugend ReferatÖffentlichkeitsarbeit, Berlin 
www.bmfsfj.de 
https://www.bmfsfj.de/blob/94136/d15a9dbf53eec9ff4e31bb2af607a349/kindertagesbetreuung-kompakt-
ausbaustand-und-bedarf-2015-ausgabe-01-data.pdf 
Esch, K.; Klaudy, E.K., Stöbe-Blossey, (2005) Bedarfsorientierte Kinderbetreuung. Gestaltungsfelder der Kinder-
und Jugendpolitik. VS VerlagfürSozialwissenschaften
Fuchs-Rechlin, R., Kaufhold, G., Thuilot, M., Webs, T. (2014) Der U3-Ausbau im Endspurt. Eigenverlag 
Forschungsverbund DJI/TU Dortmund an der Fakultät 12 der Technischen Universität Dortmund 
Peuker, C., Gragert, N., Pluto, L., Seckinger, M. (2010) Kindertagesbetreuung unter der Lupe. Befunde zu 
Ansprüchen an eine Förderung von Kindern. DJI-Fachforum Bildung und Erziehung. 
Rauschenbach, T. (2016) Aufwachsen zwischen Familie und Kita –von neuen Normalitäten und wachsenden 
Herausforderungen 
http://www.familienzentrum.nrw.de/fileadmin/documents/pdf/veranstaltungen/2016/Fachkongress/Praesent 
ation_Rauschenbach_final.pdf 
Statistisches Bundesamt: Kinder-und Jugendhilfestat istik 2006-2014, Berechnungen der Dortmunder 
Arbeitsstelle Kinder-und Jugendhilfestatistik. 
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Soziales/Sozialleistungen/Kindertagesbetreuung 
/Tabellen/Tabellen_Betreuungsquote.htm

DankefürIhreAufmerksamkeit!

Mitteilung Ausschuss

2985 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
IV/IV/2 
 
Vorlagen-Nummer  07.03.2017 
 0672/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Jugendhilfeausschuss 14.03.2017 
Kitagipfel - Zukunft Kitaausbau 
Am 09. Februar 2017 fand der Kitagipfel im VHS -Forum im Rautenstrauch-Joest-Museum statt. Aus-
gehend vom Ratsbeschluss aus dem Sommer 2016 (Session 2877/2015) – der in seinem 6 -Punkte-
Plan unter anderem eine Fachveranstaltung vorsah, um den Ausbau der Kindertagesbetreuung für 
Kinder zu erörtern – sollten neue Ideen und Impulse entwickelt werden. 
 
Auf Initiative der Jugendverwaltung der Stadt Köln beteiligten sich Vertreter und Vertreteri nnen der 
Politik, von Trägern der freien Jugendhilfe, Elternverbänden, Gewerkschaften, Wohnungsgesellscha f-
ten, Industrie - und Handelskammer, Unternehmen, Stadtverwaltung und von weiteren stadtgesel l-
schaftliche Akteure an den Überlegungen, welche „Stellschrauben“ angesichts der großen Herausfo r-
derung eines weiteren quantitativ und qualitativen Ausbaus der Kindertagesbetreuung  in Köln zu f o-
kussieren sind.   
 
Es konnte ein Überblick gewonnen werden, was schon erreicht wurde und bis dato erfolgreich umg e-
setzt werden konnte. In den letzten Jahren sind in Köln rund 100 neue Kindertageseinrichtungen en t-
standen. Zum Jahresanfang 2017  gibt es in Köln knapp 13.300 Betre uungsplätze für unter 3 -Jährige 
und rund 30.900 Plätze für Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt.  
 
Gleichzeitig konnte aufgezeigt werden, wo noch viel Potential liegt. Mit Blick auf die rasant steigenden 
Kinderzahlen in Köln und die weiter wachsende Nachfrage der Eltern nach qualitativ guten Betre u-
ungsplätzen müssen und sollen viele weitere neue Kindertageseinrichtu ngen in Köln entstehen. Rund 
50 Standorte werden zusätzlich benötigt. Neben der Suche nach geeigneten Flächen für neue Kinder-
tageseinrichtungen gilt es auch die Themen der Personalgewinnung, der Arbeitsbedingungen sowie 
der finanziellen Mittel für Investitions- und Betriebskosten der Einrichtungen im Blick zu behalten. 
 
Darüber hinaus wurden neue  Anregungen gewonnen, deren Umsetzung nun das Ziel im Nachgang 
des Kitagipfel sein muss. Konkret konnten folgende Punkte festgehalten werden:  
Gespräche zwischen der Industrie- und Handelskammer sowie der Stadt Köln bezüglich des Potenz i-
als betriebsnaher Kindertagesbetreuung wurden schon anvisiert. Einen Faktor wird dabei die Platzi e-
rung von Kindertageseinrichtungen an geeigneten Stellen in Gewerbegebieten spielen. Ein vielve r-
sprechender Blick sollte auch auf die Kooperationen von Sportvereinen und Kindertageseinrichtungen 
geworfen werden, zum einen um neue Kitastandorte zu realisieren, zum anderen aber auch hinsich t-
lich multifunktionaler Nutzung der vorhandenen Ressourcen. 
 
Zur Dokumentation der Ergebnisse des Kitagipfels sind als Anlagen die Pressemitteilu ng, die Präsen-
tationen sowie Ablichtungen der Moderationswände beigefügt. 
 
 
gez. Dr. Klein

Anlage 2_Präsentation Jugendverwaltung

1885 Zeichen

© Paulo dos Santos 
„Kita-Gipfel“ am 09. Februar 2017 im VHS-
Forum, Rautenstrauch-Joest-Museum 
Bedarfsgerechter Ausbau der 
Kindertagesbetreuung – „Viel 
geschafft… noch viel zu tun!“ 
Dezernat für Bildung, Jugend und Sport

Folie 2Dezernat für Bildung, Jugend und Sport 
2.365 
3.661 
5.695 6.450 
7.578 
8.690 
9.760 
11.184 12.040 12.372 13.262 13.684 
16.455 
17.600 
2006/07 2007/08 2008/09 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 20 13/14 2014/15 2015/16 2016/17 2017/18 … 2020/21 … 2025/26 
Bedarfsgerechter Ausbau U3  2006/07 bis 2025/26 
"Viel geschafft ... noch viel zu tun" 
Plätze Kindertagesbetreuung U3 (in Kitas + Kindertagespflege) und Versorgungsquoten in % der unter 3-Jährigen 
14 
%
9 
%
21 
%
23 
%
27 
%
30 
%
34 
%
37 
%
39 
%
40 
%
41 
%
43 
%
50 
%
52 
%Neue Bevölkerungs-
prognose Köln 5-2015 
Elternbefragung 
Bedarf U3 1-2015 
Ratsbeschluss 2-2009: 
Ausbau U3 40% 
Ratsbeschluss 6-2016: 
Ausbau U3 50%/52%

Folie 3Dezernat für Bildung, Jugend und Sport 
127 plusKITAS 
(Landesmittel) 
45 plusKITAS 
(freiwillige 
städtische Mittel) 
119 Familien-
zentren 
22 Kitas mit 
„Rucksack“-Gruppen 
Verbesserung 
Bildungschancen / 
663 Kitas in Köln 
35 „Brücken“-
Projekte 
60 bilinguale Kitas 162 „Sprach-Kitas“ 
(Bundesprogramm) 
Bundesprogramm 
„Kita-Einstieg“ (in 
Vorbereitung) 
401 Kitas mit 
zusätzlicher 
Sprachförderung 
…
Verbesserte Bildungs-/Teilhabechancen für alle Kinder, insbesondere 
bei prekären Lebensverhältnissen und/oder nach Flucht + Zuwanderung

Folie 4Dezernat für Bildung, Jugend und Sport 
Kita-Neubau 
Kita-Jahr Standorte Plätze 
2013/14-2015/16 100 4.300 
2016/17-2020/21 70 4.800 
Ab 2021/22 17 1.850

Folie 5Dezernat für Bildung, Jugend und Sport 
Künftige Bedarfe 
• Es fehlen noch mindestens 200 Gruppen 
• Das entspricht ca. 50 Standorten (bei 4-zügigen Kitas) mit 
3.200 Plätzen 
• Das entspricht einem Flächenbedarf von rund 100.000 qm

Anlage 1_ Pressemitteilung

3325 Zeichen

Alle Presse-Informationen auch tagesaktuell unter www.stadt-koeln.de/presse 
 
Presse-Information 
 
 
 Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
 
 Laurenzplatz 4, 50667 Köln 
 E-Mail: presseamt@stadt-koeln.de 
 Telefax +49 (0) 221 / 221-26486 
 Redaktionsbüro +49 (0) 221 / 221-26456 
 Gregor Timmer (gt) 221-26487 Pressesprecher 
 Inge Schürmann (is) 221-26489 stv. Pressesprecherin 
 Lars Hering (lh) 221-22144 
 Jürgen Müllenberg (jm) 221-26488 
 Nicole Trum (nit) 221-26785 
 Simone Winkelhog (sw) 221-25942 
 Sabine Wotzlaw (wot) 221-25399 
10.02.2017 - 179 
Kitagipfel zum weiteren Ausbau 
Stadt findet Unterstützung für die großen Herausforderungen 
Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter von Stadtverwaltung, Politik, Trägern der freien 
Jugendhilfe, Elternverbänden, Gewerkschaften, Wohnungsgesellschaften, Industrie- und 
Handelskammer, Unternehmen und weitere Akteure der Stadtgesellschaft trafen sich  
auf Einladung des Dezernats für Bildung, Jugend und Sport am Donnerstag, 9. Februar 
2017, zu einem Kitagipfel. Sie entwickelten gemeinsam Ansatzpunkte und Ideen für  
die quantitative und qualitative Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung in Köln. 
Bildungsdezernentin Dr. Agnes Klein zeigte sich im Anschluss zufrieden: „Die sehr en-
gagierte und konstruktive Diskussion hat viele Impulse, Ideen und konkrete Vereinba-
rungen gebracht. Das gibt uns neuen Schwung für die enorme Herausforderung Kita-
Ausbau. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie verbesserte Bildungschancen 
sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und alle Mühen wert. Deshalb freue ich mich 
über die breite Unterstützung der Beteiligten.“ 
 
Es gibt zahlreiche Hürden, damit der Ausbau weiterhin so zügig vorangehen kann wie 
bisher: Zusätzliches pädagogisches Personal wird benötigt und dafür gute Arbeitsbedin-
gungen, finanzielle Mittel für Investitions- und Betriebskosten sowie mehr geeignete Flä-
chen oder Immobilien für neue Einrichtungen. Gerade hinsichtlich der knappen  
Flächen in Köln führte der Gipfel zu konkreten Vereinbarungen. Industrie- und Handels-
kammer zu Köln und Stadt wollen das Potenzial betriebsnaher Kindertagesbetreuung 
gemeinsam näher ausloten. Auch die Möglichkeit einer Kita an geeigneten Stellen in 
Gewerbegebieten wird dabei erneut thematisiert. Verstärkte Kooperationen von Kitas 
und Sportvereinen machten die Teilnehmenden als einen weiteren wichtigen Punkt aus, 
sowohl in qualitativer Hinsicht als auch bezüglich der multifunktionalen Nutzung von  
Flächen. Zudem wurde unter anderem eine gezielte öffentliche Werbung um geeignete 
Flächen und Immobilien mit Plakaten anvisiert. Die Ergebnisse des Kitagipfels fließen in 
die Beratungen des Jugendhilfeausschusses ein. 
 
Die Stadt Köln hat in den vergangenen Jahren schon einen beachtlichen Ausbau von 
Kitas realisiert. Seit 2007 hat sich die Zahl der Betreuungsplätze in Kitas und der Kinder-
tagespflege mehr als verfünffacht, rund 100 neue Einrichtungen sind entstanden. Aktuell  
werden in Köln knapp 13.300 Kinder unter 3 Jahren und rund 30.900 Kinder von drei 
Jahren bis zur Einschulung betreut. Da die Kinderzahlen in Köln auch bis auf Weiteres 
rasant steigen, bedarf es weiter Kraftanstrengungen. Fast 90 neue Kitas sind für die 
nächsten Jahre projektiert, weitere rund 50 Standorte werden benötigt. 
           - nit -

Beratungsverlauf (1)

14.03.2017 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.5.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Laurenzplatz 4

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Details

Aktenzeichen
0672/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
07.03.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27