0672/2017
Kitagipfel - Zukunft Kitaausbau
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage 4_Themenwände
1728 Zeichen
EEE
02 0 yooe
Me >
Be a
&
"Mo ER 54 Z—— Bj
aan 0084 ro
— Mona 2 an?
277 2
Fr
[PER wmws
de.
ee = Da "
a
uch, j >47 yenbuyg zu ee
aa ya
Bun. von woE
u .
Bm 2 72 2
Ani 4 PR
DpIayay u Ürmucf
A ra oh BR
m nn is, A ran
ps bi
TERÄÄUNNG ) om Kai
am
SPUBMUSWEUYL - y abejUy
ADS - yon, N
Kounlasm? soRnQ?d j
FONRWIIHDT!? a BR RIL»E a
am onen
zum unys5ur)
as BR
7 + 70213 &
u rt BE engen
un 4 is wi! & Pr
er ar.: pmd ES SL © ag EZ mt
Ara 17 Yuyopanmppuud |
Oi, Ze ey _ E . x
re A:
Em 2 ir ha ä Au) ngrald Mor"
N re" ne
" maupenseng Sr 7 R
Pr @ 6:.-7 ame}-uE2) m WEHR;
& vo ayym ui Fr 97%) mw rg 2,7 (A
= . 5 »- 7)
-Aymysnoymiig 99 a | REN: EN un}727- 9317,
E mnpag} y 9 u pun 442475 U
typ
(many) Junpng ons AS 2 7 Ei u" Amy 722%, Eafaay >)» „eg
” Uns Ä a
a dad a [5 zume ı Te
{ won Pumsopseg =
BE
7/1”.
=] zug 37 ut (Ron
Pa
er mom
rn
are: De a De
er
’ | Yale ze
| ze .- A 27, Fe
wage FE RS, “ engen gg TE — ANGE RN ‚
En nn eg a — Ah
S pr bnn j BERGEN (af NM + Sr
2 wer Aha rasnn a, 7 ir we
I RE ann Hi u? War
<= rn re "5 R: se — ee ae
nes pl, PN un Pr. Ur hEER an“ Van pP
2 a en ee augwoA fe 90
m
Sen! ans me KG Ey %
wa ae ° “. Fe “nn ee ung Bee De ie
Apart pr apa PuBe F 0 UGS mE | .
Mapa 4 smV ; rpmu PROTG 02:8 IT 220 RE, er
I ee ar. ser ‚x Pal PIE w
s er a PR) er“ '
Eh, % Br a % Haus, u 2
En 7 w DI = no
a
Br N srrpfig Sana DR ü Br vn [2
Zu ' Fe nahe
mug“ 5 Ppatz)
.n m Perg ku BE Ei;
Fi ER) spp t@run = faggeta n
ua Yen 797 U et \
Pi \ Gen
et. eh % et Ion ö ö Er ar en
nos" BP pa sfren FRE h
j# = > u al Kl en \ any ne
i | A \ wsıpı
© [6.007 o Ya
TR |
>
m Wa Fine
Re Ki 6 EZ * Zu
ap; vg Ve - © YAIPHEL BER Wer _ JE a
BR © Abe ey
u T re) & a 0
REN |
nn NRYSNDSLZ| m a ken
Yo, d ,
mu ap Dal Wen a
Anlage 3_Präsentation ISA
6192 Zeichen
Bedarfsorientierter Kita-Ausbau Dr. Christina S. Plafky ISA e. V. Münster Köln, 9. Februar2017 Entwicklungder Kinderbetreuung Quelle: Statistisches Bundesamt, verschiedene Jahrgänge bis 1990: Früheres Bundesgebiet. Betreute Kinder bis zum Schuleintritt. Rauschenbach, Thomas. Aufwachsen zwischen Familie und Kita –von neuen Normalitätenund wachsenden Herausforderungen http://www.familienzentrum.nrw.de/fileadmin/documents/pdf/veranstaltungen/2016/Fachkongress/Praesentatio n_Rauschenbach_final.pdf Quellen: • Statistisches Bundesamt: Kinder-und Jugendhilfestatistik 2006-2014, Berechnungen der Dortmunder Arbeitsstelle Kinder-und Jugendhilfestatistik. • https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Soziales/Sozialleistungen/Kindertagesbetreuung/T abellen/Tabellen_Betreuungsquote.htm •StetigerAnstiegder Betreuungder 1-2 Jährigenin den letzten10 Jahren •KeinAnstiegdes Betreuungsbedarfsbeiden unter 1-Jährigen in den letztenzehnJahren •StetigerAnstiegder Anzahlder Betreuungswochenstundenin denletzten Jahrzehnten •Betreuungsquotein NRW: •in 2016: 25,7 % beiden 0-2 Jährigen, 92,3% bei den 3-5 Jährigen, •in 2015: 25,9% beiden0-2 Jährigen, 94,5% bei den3-5 Jährigen Betreuungswunsch–Betreuungsquote • die Differenzzwischender Betreuungsquoteund Betreuungswunschfürdie Einjährigenam höchsten • In NRW 2016 fürKinder bis5 Jahren: 25,8% Betreuungsquoteund 39,2% Betreuungswunsch (Differenz13,4%) • Die Streuungin den Betreuungsbedarfenauf der Ebene der Planungsbezirkelässtsich–zumindestzueinem erheblichenTeil– durchsozialstrukturelleund sozialräumlicheBedingungenvorOrt erklärenund kann nurkleinräumigauf regionalerEbenebeantwortet werden(Fuchs-Rechlinet al. 2014). Bedarfstypenfürdie Kita-Planung Bedarfstyp 2 ( nordrhein-westfälisch, urban und dicht bewohnt) • höhereArbeitslosenquote(8%) • geringeKaufkraftproHaushalt • derAnteilanFrauenmiteinerVollzeiterwerbstätigkeit (12,3%) • AnteilanFrauenmitTeilzeitbeschäftigung(15,8%). • derhöchsteAusländeranteil(14,0%) • deutlich weniger Haushalte weisen ein unterdurchschnittlichesBildungsniveauauf(10,3%). • soziale Situation etwas kinder- und familienärmer aufgrund der geringeren Anzahl an Familienhaushalten mit Kindern (10,2%) und der geringeren Anzahl an Haushalten mit mehrerenKindern(6,5%). Quelle : Fuchs -Rechlin et al. 2014 : 40 ff. BetreuungsbedarfenachFuchs-Rechlinet al. Bedarfstyp2 •durchschnittlicherBetreuungsbedarf •überdurchschnittlicherBetreuungsumfang ist mit einer unterdurchschnittlichen Betreuungsquote verbunden. Quelle: Fuchs-Rechlin et al. 2014: 40 ff. Funktionswandelder Kitas • Erhöhte Anforderungen an die Fachkräftedurch heterogeneGruppen(Alterspanne, Migrationshintergrund, Verhaltensauffäligkeitenetc.) • ErhöhteBedarfeder Elternan Beratungsleistungen • GestiegeneErwartungenan Qualitätder Betreuungskonzepte • GestiegeneErwartungenan den “ Bildungsauftrag ” der Kitas(z.B: informelleFörderkonzepte, Englischunterri cht etc.) und die Vorbereitungauf die Schule • GestiegeneErwartungenan den Erziehungsauftrag • Erhöhter Pflegebedarf durchdie jüngerenKinder • GestiegeneErwartungenan Beteiligung der Eltern/Kinder imKita-Alltagsowiebeider Konzepterstellung- aberauchbeider Bedarfsplanung • GestiegeneErwartungan die Kooperationund Vernetzung der EinrichtungenimSozialraum(Beispiel Familienzentrum) • Kita-Leitungenwerdenzu“ ManagerInnen ”, die unternehmerischdenkenmüssen • Teilweise schlechtereArbeitsbedingungen fürdie FachkräftedurchbefristeteVerträge, erweiterte Öffnungszeitender Kitas, schlechterer BetreuungsschlüsselimAlltag(z. B. durcherhöhte Fortbildungs-und Teamzeiten) etc. Spannungsfeldder Kita-Bedarfsplanung Austausch/Kommunikationmitden verschiedenenStakeholdern Empirie/Fakten Maßstäbefürdie Entscheidungen auchfachlich vertretbar Beteiligungvon Eltern/Kindern/Fachkräftenam Planungs prozess Kompensation/Bearbeitungder Versorgungslücken • Kindertagespflege • Interkommunale und quartiersübergreifende Planung – Sozialplanung indenverschiedenen Bedarfslagen • Trägerübegreifende Planungstreffen undVernetzung • Stadtteilkonferenzen • Betriebskindergärten • Anschlussfelder in Neubautgebieten nutzen - enge Verzahnung mitderStadtplanung • Return-on-Investment Strategien BedarfsgerechteAngeboteplanen Die qualitative Entwicklung des Kita-Alltags sollte als Bindeglied zur quantitative Bedarfsplanunggesehenwerden Damit können sich die veränderte Ansprüche und Erwartungenan den Kita-Alltag und die Bedarfsplanung unter dem Aspekt der Beteiligung von Eltern, Kindern, Fachkräften und Stakeholdern gegenseitig beeinflussen undbefördern. Die Bedarfsermittlung ist immer Mittel zum Zweck: sie muss eingebunden sein in die lokale Gesamtstrategie für die Weiterentwicklung der Infrastruktur(Eschetal.2005). Literatur Bundesministerium fürFamilie, Senioren, Frauen und Jugend ReferatÖffentlichkeitsarbeit, Berlin www.bmfsfj.de https://www.bmfsfj.de/blob/94136/d15a9dbf53eec9ff4e31bb2af607a349/kindertagesbetreuung-kompakt- ausbaustand-und-bedarf-2015-ausgabe-01-data.pdf Esch, K.; Klaudy, E.K., Stöbe-Blossey, (2005) Bedarfsorientierte Kinderbetreuung. Gestaltungsfelder der Kinder- und Jugendpolitik. VS VerlagfürSozialwissenschaften Fuchs-Rechlin, R., Kaufhold, G., Thuilot, M., Webs, T. (2014) Der U3-Ausbau im Endspurt. Eigenverlag Forschungsverbund DJI/TU Dortmund an der Fakultät 12 der Technischen Universität Dortmund Peuker, C., Gragert, N., Pluto, L., Seckinger, M. (2010) Kindertagesbetreuung unter der Lupe. Befunde zu Ansprüchen an eine Förderung von Kindern. DJI-Fachforum Bildung und Erziehung. Rauschenbach, T. (2016) Aufwachsen zwischen Familie und Kita –von neuen Normalitäten und wachsenden Herausforderungen http://www.familienzentrum.nrw.de/fileadmin/documents/pdf/veranstaltungen/2016/Fachkongress/Praesent ation_Rauschenbach_final.pdf Statistisches Bundesamt: Kinder-und Jugendhilfestat istik 2006-2014, Berechnungen der Dortmunder Arbeitsstelle Kinder-und Jugendhilfestatistik. https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Soziales/Sozialleistungen/Kindertagesbetreuung /Tabellen/Tabellen_Betreuungsquote.htm DankefürIhreAufmerksamkeit!
Mitteilung Ausschuss
2985 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/IV/2 Vorlagen-Nummer 07.03.2017 0672/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Jugendhilfeausschuss 14.03.2017 Kitagipfel - Zukunft Kitaausbau Am 09. Februar 2017 fand der Kitagipfel im VHS -Forum im Rautenstrauch-Joest-Museum statt. Aus- gehend vom Ratsbeschluss aus dem Sommer 2016 (Session 2877/2015) – der in seinem 6 -Punkte- Plan unter anderem eine Fachveranstaltung vorsah, um den Ausbau der Kindertagesbetreuung für Kinder zu erörtern – sollten neue Ideen und Impulse entwickelt werden. Auf Initiative der Jugendverwaltung der Stadt Köln beteiligten sich Vertreter und Vertreteri nnen der Politik, von Trägern der freien Jugendhilfe, Elternverbänden, Gewerkschaften, Wohnungsgesellscha f- ten, Industrie - und Handelskammer, Unternehmen, Stadtverwaltung und von weiteren stadtgesel l- schaftliche Akteure an den Überlegungen, welche „Stellschrauben“ angesichts der großen Herausfo r- derung eines weiteren quantitativ und qualitativen Ausbaus der Kindertagesbetreuung in Köln zu f o- kussieren sind. Es konnte ein Überblick gewonnen werden, was schon erreicht wurde und bis dato erfolgreich umg e- setzt werden konnte. In den letzten Jahren sind in Köln rund 100 neue Kindertageseinrichtungen en t- standen. Zum Jahresanfang 2017 gibt es in Köln knapp 13.300 Betre uungsplätze für unter 3 -Jährige und rund 30.900 Plätze für Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt. Gleichzeitig konnte aufgezeigt werden, wo noch viel Potential liegt. Mit Blick auf die rasant steigenden Kinderzahlen in Köln und die weiter wachsende Nachfrage der Eltern nach qualitativ guten Betre u- ungsplätzen müssen und sollen viele weitere neue Kindertageseinrichtu ngen in Köln entstehen. Rund 50 Standorte werden zusätzlich benötigt. Neben der Suche nach geeigneten Flächen für neue Kinder- tageseinrichtungen gilt es auch die Themen der Personalgewinnung, der Arbeitsbedingungen sowie der finanziellen Mittel für Investitions- und Betriebskosten der Einrichtungen im Blick zu behalten. Darüber hinaus wurden neue Anregungen gewonnen, deren Umsetzung nun das Ziel im Nachgang des Kitagipfel sein muss. Konkret konnten folgende Punkte festgehalten werden: Gespräche zwischen der Industrie- und Handelskammer sowie der Stadt Köln bezüglich des Potenz i- als betriebsnaher Kindertagesbetreuung wurden schon anvisiert. Einen Faktor wird dabei die Platzi e- rung von Kindertageseinrichtungen an geeigneten Stellen in Gewerbegebieten spielen. Ein vielve r- sprechender Blick sollte auch auf die Kooperationen von Sportvereinen und Kindertageseinrichtungen geworfen werden, zum einen um neue Kitastandorte zu realisieren, zum anderen aber auch hinsich t- lich multifunktionaler Nutzung der vorhandenen Ressourcen. Zur Dokumentation der Ergebnisse des Kitagipfels sind als Anlagen die Pressemitteilu ng, die Präsen- tationen sowie Ablichtungen der Moderationswände beigefügt. gez. Dr. Klein
Anlage 2_Präsentation Jugendverwaltung
1885 Zeichen
© Paulo dos Santos „Kita-Gipfel“ am 09. Februar 2017 im VHS- Forum, Rautenstrauch-Joest-Museum Bedarfsgerechter Ausbau der Kindertagesbetreuung – „Viel geschafft… noch viel zu tun!“ Dezernat für Bildung, Jugend und Sport Folie 2Dezernat für Bildung, Jugend und Sport 2.365 3.661 5.695 6.450 7.578 8.690 9.760 11.184 12.040 12.372 13.262 13.684 16.455 17.600 2006/07 2007/08 2008/09 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 20 13/14 2014/15 2015/16 2016/17 2017/18 … 2020/21 … 2025/26 Bedarfsgerechter Ausbau U3 2006/07 bis 2025/26 "Viel geschafft ... noch viel zu tun" Plätze Kindertagesbetreuung U3 (in Kitas + Kindertagespflege) und Versorgungsquoten in % der unter 3-Jährigen 14 % 9 % 21 % 23 % 27 % 30 % 34 % 37 % 39 % 40 % 41 % 43 % 50 % 52 %Neue Bevölkerungs- prognose Köln 5-2015 Elternbefragung Bedarf U3 1-2015 Ratsbeschluss 2-2009: Ausbau U3 40% Ratsbeschluss 6-2016: Ausbau U3 50%/52% Folie 3Dezernat für Bildung, Jugend und Sport 127 plusKITAS (Landesmittel) 45 plusKITAS (freiwillige städtische Mittel) 119 Familien- zentren 22 Kitas mit „Rucksack“-Gruppen Verbesserung Bildungschancen / 663 Kitas in Köln 35 „Brücken“- Projekte 60 bilinguale Kitas 162 „Sprach-Kitas“ (Bundesprogramm) Bundesprogramm „Kita-Einstieg“ (in Vorbereitung) 401 Kitas mit zusätzlicher Sprachförderung … Verbesserte Bildungs-/Teilhabechancen für alle Kinder, insbesondere bei prekären Lebensverhältnissen und/oder nach Flucht + Zuwanderung Folie 4Dezernat für Bildung, Jugend und Sport Kita-Neubau Kita-Jahr Standorte Plätze 2013/14-2015/16 100 4.300 2016/17-2020/21 70 4.800 Ab 2021/22 17 1.850 Folie 5Dezernat für Bildung, Jugend und Sport Künftige Bedarfe • Es fehlen noch mindestens 200 Gruppen • Das entspricht ca. 50 Standorten (bei 4-zügigen Kitas) mit 3.200 Plätzen • Das entspricht einem Flächenbedarf von rund 100.000 qm
Anlage 1_ Pressemitteilung
3325 Zeichen
Alle Presse-Informationen auch tagesaktuell unter www.stadt-koeln.de/presse
Presse-Information
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Laurenzplatz 4, 50667 Köln
E-Mail: presseamt@stadt-koeln.de
Telefax +49 (0) 221 / 221-26486
Redaktionsbüro +49 (0) 221 / 221-26456
Gregor Timmer (gt) 221-26487 Pressesprecher
Inge Schürmann (is) 221-26489 stv. Pressesprecherin
Lars Hering (lh) 221-22144
Jürgen Müllenberg (jm) 221-26488
Nicole Trum (nit) 221-26785
Simone Winkelhog (sw) 221-25942
Sabine Wotzlaw (wot) 221-25399
10.02.2017 - 179
Kitagipfel zum weiteren Ausbau
Stadt findet Unterstützung für die großen Herausforderungen
Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter von Stadtverwaltung, Politik, Trägern der freien
Jugendhilfe, Elternverbänden, Gewerkschaften, Wohnungsgesellschaften, Industrie- und
Handelskammer, Unternehmen und weitere Akteure der Stadtgesellschaft trafen sich
auf Einladung des Dezernats für Bildung, Jugend und Sport am Donnerstag, 9. Februar
2017, zu einem Kitagipfel. Sie entwickelten gemeinsam Ansatzpunkte und Ideen für
die quantitative und qualitative Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung in Köln.
Bildungsdezernentin Dr. Agnes Klein zeigte sich im Anschluss zufrieden: „Die sehr en-
gagierte und konstruktive Diskussion hat viele Impulse, Ideen und konkrete Vereinba-
rungen gebracht. Das gibt uns neuen Schwung für die enorme Herausforderung Kita-
Ausbau. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie verbesserte Bildungschancen
sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und alle Mühen wert. Deshalb freue ich mich
über die breite Unterstützung der Beteiligten.“
Es gibt zahlreiche Hürden, damit der Ausbau weiterhin so zügig vorangehen kann wie
bisher: Zusätzliches pädagogisches Personal wird benötigt und dafür gute Arbeitsbedin-
gungen, finanzielle Mittel für Investitions- und Betriebskosten sowie mehr geeignete Flä-
chen oder Immobilien für neue Einrichtungen. Gerade hinsichtlich der knappen
Flächen in Köln führte der Gipfel zu konkreten Vereinbarungen. Industrie- und Handels-
kammer zu Köln und Stadt wollen das Potenzial betriebsnaher Kindertagesbetreuung
gemeinsam näher ausloten. Auch die Möglichkeit einer Kita an geeigneten Stellen in
Gewerbegebieten wird dabei erneut thematisiert. Verstärkte Kooperationen von Kitas
und Sportvereinen machten die Teilnehmenden als einen weiteren wichtigen Punkt aus,
sowohl in qualitativer Hinsicht als auch bezüglich der multifunktionalen Nutzung von
Flächen. Zudem wurde unter anderem eine gezielte öffentliche Werbung um geeignete
Flächen und Immobilien mit Plakaten anvisiert. Die Ergebnisse des Kitagipfels fließen in
die Beratungen des Jugendhilfeausschusses ein.
Die Stadt Köln hat in den vergangenen Jahren schon einen beachtlichen Ausbau von
Kitas realisiert. Seit 2007 hat sich die Zahl der Betreuungsplätze in Kitas und der Kinder-
tagespflege mehr als verfünffacht, rund 100 neue Einrichtungen sind entstanden. Aktuell
werden in Köln knapp 13.300 Kinder unter 3 Jahren und rund 30.900 Kinder von drei
Jahren bis zur Einschulung betreut. Da die Kinderzahlen in Köln auch bis auf Weiteres
rasant steigen, bedarf es weiter Kraftanstrengungen. Fast 90 neue Kitas sind für die
nächsten Jahre projektiert, weitere rund 50 Standorte werden benötigt.
- nit -
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (1)
- Laurenzplatz 4
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 0672/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 07.03.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27