3443/2019
Gemeinsame Baumaßnahmen in der Philharmonie und im Museum Ludwig
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Anlage 2 - ELA-Prüfung 14
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14 7% 11.2019 143/1 vl \ 26 Tebäudewirtschai 26 über Dezernat VI | VI / Referent Kölner Philharmonie Erneuerung der Sprachalarmierungsanlage/ Elektroakustische Anlage (ELA) im Eingangsfoyer, unterem Besucherfoyer, Künstlerfoyer sowie in der Verwaltung der Kölner Philharmonie hier: Prüfung der Kostenberechnung zur Erreichung des Baubeschlusses eingereichte Kosten: 5.379.776,38 € brutto Kosten nach Prüfung: 4.377.941,38 € brutto (ohne KG 390) RPA-Nr.: KOB 2019/1585 Sehr geehrte Damen und Herren, die vorgelegte Kostenberechnung, zur Erreichung des Baubeschlusses, wurde vom RPA kurzfristig mit folgenden Hinweisen geprüft. Die Unterlagen wurden dem RPA am 13.11.2019 zur Prüfung vorgelegt. Ein Planungsbeschluss, ein Entwurf zur Beschlussvorlage sowie eine Stellungnahme des Bauherrn sind in den Unterlagen nicht enthalten. Nach Rücksprache in einem gemeinsamen Termin am 20.11.2019 mit der Sachbearbeiterin der Gebäudewirtschaft sowie Vertretern des Architektur- und des Ing.-Büros für Gebäudetechnik wurden mit Mail vom 21.11.2019 ergänzende Unterlagen durch die Gebäudewirtschaft nachgereicht. In der Planung’ der hier vorgestellten Arbeiten sind Urheberrechte für die architektonische Gestaltung zu beachten. Dies bedingt in der Ausführung der baulichen Flächen sowie der Beleuchtungsanlagen Erhöhungen bei Massen, Lohnansätzen und Kosten, die zum Teil noch nicht in der vorgelegten Kostenberechnung enthalten sind. Um den Spielbetrieb nicht zu beeinträchtigen, soll ein vollflächiges Gerüst im Foyer der Besucherebene errichtet werden. Laut Auskunft der Gebäudewirtschaft soll aus optischen Gründen ein neuwertiges Gerüst errichtet werden, welches zudem teilweise verkleidet wird. Die Kosten für Gerüst, Schutzmaßnahmen und Baustelleneinrichtung (KG 390) werden einschl. Nachtarbeitszuschlag mit rund 669.970 € brutto beziffert. Eine detaillierte Kostenberechnung des Fachplaners für Gerüstbau liegt dem Vorgang nicht bei und seitens der Objektplanung wurde bereits angedeutet, dass auf Grund der Komplexität der Maßnahme die Kosten im Bereich Gerüstbau nicht mit der Qualität einer Kostenberechnung ermittelt werden konnten. Differenzen über das übliche Maß von rund +-20% hinaus können hier nicht ausgeschlossen werden. Das RPA geht davon aus, dass die Planer-Kosten für die Leistungen der betreffenden Teile der Entwurfsplanung entsprechend reduziert werden. Die Kostenansätze für den Abbruch und die Entsorgung der abgehängten Decken (zwischen 80 und 120 €/m?) sind im Vergleich zu Kostenkennwerten aus dem Baukostenindex sehr hoch angesetzt. Hier werden die Kosten, je nach Bauart der Konstruktion mit 15 bis max. 40 €/m? angegeben. Daraus resultierend, können ca. 113.000 € brutto nicht bestätigt werden. Gemäß den mündlichen Erläuterungen wurden die Zuschläge für Nachtarbeiten in der Kostengruppe 400 pauschal mit 40% auf alle zu erwartenden Lohnkostenanteile aufgeschlagen. In der Kostenaufstellung finden sich dementgegen Nachtarbeitszuschläge von 5% bis 50%. Die Zulagen für Nachtarbeit in der Kostengruppe 300 sind pauschal mit rund 218.365 € brutto für den Deckenbau und 110.075 € brutto für den Gerüstbau beziffert worden. Demnach liegt den Kosten nach Prüfung für die Anteile der Nachtarbeitszuschläge kein Planungsstand einer Kostenberechnung zugrunde. N. Mit freundlichen eigen Ralf Jülich J stellv. Leiter des Rechnungsprüfungsamtes
Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle II/II/2-2 Vorlagen-Nummer 3443/2019 Freigabedatum 29.11.2019 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Gemeinsame Baumaßnahmen in der Philharmonie und im Museum Ludwig Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Durchführung der Erneuerung der Sprachalarmie- rungsanlage Philharmonie einschließlich der von Philharmonie und Museum Ludwig gemein- schaftlich genutzten technischen Anlagen auf der Basis der vorliegenden Kostenberechnung gem. DIN 276 in Höhe 5.279 Tsd. € (brutto). Die auf das Veranstaltungszentrum entfallenden anteiligen Kosten in Höhe von 4.637 Tsd. € sind im Wirtschaftsplan des Veranstaltungszentrums veranschlagt. Die auf das Museum Ludwig entfallenden Kosten in Höhe von 642 Tsd. € stehen anteilig im Teil- ergebnisplan 0402 – Museum Ludwig, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleis- tungen in Höhe von 170 Tsd. €, Hj. 2019 zur Verfügung. Weitere Mittel in Höhe von 255 Tsd. € stehen im Teilfinanzplan 0402 – Museum Ludwig, Finanz- stelle 4511-0402-0-0060 – Erneuerung RLT-Anlagen in Teilplanzeile 8 – Auszahlung für Bau- maßnahmen, Hj. 2019 bereit. Die sich für die Folgejahre ab 2021 ergebenden Abschreibungsauf- wendungen für die Raumlufttechnische Anlage stehen im Teilergebnisplan 0402 – Museum Lud- wig bei Teilplanzeile 14 – bilanzielle Abschreibungen zur Verfügung. Die verbleibenden Mittel in Höhe von 217 Tsd. € stehen im Teilergebnisplan 0401 – Museumsre- ferat, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, Hj. 2019, zur Verfügung. 2. Der Rat stellt den Bedarf der sich aus diesen Maßnahmen ergebenden erforderlichen Erneuerung des Deckenaufbaues sowie der damit verbundenen Sanierung des Küchenbereiches der Gastro- nomie im Museum Ludwig fest. 3. Parallel beauftragt der Rat die Verwaltung mit der Entwurfsplanung (bis einschließlich Leistungs- phase 3 HOAI) für die Erneuerung der Deckenaufbauten und der damit verbundenen Sanierung des Küchenbereiches des Museum Ludwig. Das Ergebnis der Entwurfsplanung einschließlich der daraus resultierenden Kostenberechnung wird erneut zur Beschlussfassung vorgelegt. Die Mittel für die Entwurfsplanung in Höhe von ca. 100 Tsd. € stehen im Teilergebnisplan 0401 – Museums- referat, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Höhe von 100 Tsd. €, Hj. 2019 zur Verfügung. Finanzausschuss 09.12.2019 Rat 12.12.2019 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen 255.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 487.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2021 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen 25.500 € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung: 1. Baumaßnahmen im Gebäudekomplex Philharmonie/Museum Ludwig Die Kölner Philharmonie und das Museum Ludwig befinden sich in einem gemeinsamen Gebäude- komplex. Während der Gebäudeteil des Museum Ludwig aus dem Haushalt finanziert wird, gehört die Philharmonie zum Sondervermögen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln. Maßnahmen, die diesen Gebäudeteil betreffen, werden aus dem Wirtschaftsplan der eigenbe- triebsähnlichen Einrichtung finanziert. Durch die Verbundenheit beider Gebäudeteile betreffen Baumaßnahmen, die sich insbesondere auf gemeinsam genutzte technische Anlagen wie Leitungssysteme, Raumlufttechnische Anlage etc. be- ziehen, gleichermaßen das Museum Ludwig und die Philharmonie. Bei derartigen Baumaßnahmen findet regelmäßig eine Kostenaufteilung zwischen beiden Bereichen im Verhältnis der Kubatur von 2/3 (Museum Ludwig) zu 1/3 (Philharmonie) statt. Das bedeutet, dass die Kosten von baulichen Maßnahmen, die sich nur auf einen Gebäudeteil bezie- hen und direkt zurechenbar sind, vollständig der jeweiligen Einrichtung zugeschlagen werden, wäh- rend die Kosten der gemeinschaftlich genutzten Anlagen (z.B. Wasserleitungen, Klima- und Abluftan- lagen, Brandschutzsysteme etc.) nach der oben genannten Quote auf beide Bereiche verteilt werden. a) Erneuerung ELA-Anlage Philharmonie Die vorhandene Elektroakustische Anlage (ELA-Anlage) der Philharmonie, die insbesondere für Notfallsituationen als Sprachalarmierungsanlage benötigt wird, ist veraltet und nach Aufforderung des TÜV zu erneuern. Im Zuge der Erneuerung der ELA-Anlage ergeben sich weitere Investitionsbedarfe: 3 Die Zentraltechnik der neuen Anlage muss in einem neu einzurichtenden, brandschutzmäßig abge- schotteten Raum (sog. SAA-Zentrale) untergebracht werden. Da die alten Lautsprecher nicht mehr mit der neuen Anlage genutzt werden können, ist die Anschaf- fung einer neuen Lautsprecherinfrastruktur erforderlich. Testmessungen haben gezeigt, dass die alte abgehangene Akustikdecke nach rd. 30 Jahren durch mehrfaches Überstreichen keine schallabsorbierende Eigenschaft mehr aufweist. Zur Erreichung der erforderlichen Sprachverständlichkeit ist daher in den Foyerräumen flächendeckend eine neue Akus- tikdecke inklusive Unterkonstruktion einzuziehen. Aufgrund der komplexen, geschwungenen Bau- substanz in den Foyerräumlichkeiten ist hierbei die Beauftragung eines Gerüstplaners unumgänglich. Ferner soll die Neuerrichtung der Abhangdecke dafür genutzt werden, um das Leitungssystem samt Abdichtung zu erneuern. Hier kommt es aufgrund der veralteten, stark verschlissenen Sanitärleitun- gen der darüber liegenden Museumsgastronomie bzw. der in diesem Bereich befindlichen WC- Anlagen häufig zu Wasserschäden, so dass auch um die neue Decke vor Schäden zu bewahren ein Austausch des Leitungsnetzes erforderlich ist. Aus energetischen Gründen sowie aufgrund des Alters der eingebauten Bestandsleuchten und des zukünftigen Verbots von Halogen-Leuchtmitteln ist darüber hinaus eine neue Beleuchtungsanlage mittels LED-Leuchten vorgesehen. Die Bestandsleuchten sind mit einem Abluftanschluss versehen, der nicht mehr dem heutigen Stand der Technik entspricht. Daher muss zugleich eine neue Abluft- ansaugung in Form einer umlaufenden Fuge an der Foyerdecke installiert werden. Aus brandschutztechnischer Sicht sind alle neuen haustechnischen Durchdringungen in der Decke zwischen dem Philharmonie-Foyer und der Museumsgastronomie mittels Brandschutzklappen o.ä. zu schotten. b) Erneuerung Deckenaufbau und Sanierung des Gastronomiebereiches im Museum Ludwig Im Zuge der Maßnahmen im unterhalb der Küche befindlichen Foyer der Philharmonie müssen Zu- und Abwasserleitungen, welche die Küche und die Sanitäranlagen im Restaurantbereich versorgen und im Deckenbereich des Foyers verlaufen, erneuert werden. Hierbei sind auch die Durchführungen durch die Decke in größeren Bereichen der Küche zu erneuern und neu zu dichten. Die Küche und die Sanitäranlagen stammen in ihrem installationstechnischen und baulichen Zustand dem Errichtungsdatum aus 1986 und sind in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Ausreichende Grundflächen (Arbeitsflächen) sowie die dringend notwendige Lagerfläche für Lebensmittel sind zu- dem nicht vorhanden und können im Rahmen der Gesamtmaßnahme entsprechend den Anforderun- gen an eine moderne Gastronomie optimiert werden. Aufgrund der engen terminlichen Vorgaben aus den Maßnahmen der Philharmonie ist die Planung für die bauliche Sanierung des Deckenaufbaues (bestehend aus Abdichtungs- und Dämmebene, Estrich und Fliesen) und der Küche sowie die Sanierung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik unver- züglich aufzunehmen. Die Angaben der Bedarfe an Zu- und Abwasser aus der Küchenplanung haben darüber hinaus Ein- fluss auf die Dimensionierung der jeweiligen Leitungsquerschnitte im Deckenbereich des Foyers und sind daher planerisch im gleichen Zuge zu berechnen. Nach Abschluss der Leistungsphase 3 HOAI wird das Ergebnis der Entwurfsplanung mit der Kosten- berechnung erneut zur Baubeschlussfassung vorgelegt. 4 2. Zeit- und Maßnahmenplan Die Umsetzung der oben dargestellten Maßnahmen wird sich nach den Planungen der Gebäudewirt- schaft über einen Zeitraum von neun Monaten erstrecken, so dass die Arbeiten im laufenden Spielbe- trieb durchgeführt werden müssen. Aufgrund des Probenbetriebes, der tagsüber in der Philharmonie stattfindet und lärmintensive Bautätigkeiten nicht zulässt, müssen die geplanten Baumaßnahmen im Wesentlichen in Nachtarbeit vorgenommen werden. Alternativ müsste die Philharmonie für einen Zeit- raum von 9 Monaten geschlossen werden. Die Ausschreibung der verschiedenen Gewerke ist ge- mäß Bauzeitenplan im Dezember 2019 vorgesehen. Damit die Maßnahme zeitgerecht umgesetzt werden kann, muss parallel mit den Planungsarbeiten für den Deckenaufbau und der technischen Sanierung des Gastronomiebereiches im Museum Ludwig begonnen werden. 3. Kosten und Finanzierung a) ELA-Anlage Die Gesamtkosten der Maßnahmen belaufen sich nach der als Anlage beigefügten Kostenberech- nung gemäß DIN 276 auf 5.279 Tsd. € (brutto) bzw. 4.436 Tsd. € (netto). Die Kostenberechnung basiert auf den Gutachten der einzelnen Fachplaner für die Deckenöffnung, die ELA-Anlage sowie die Sanitäranlagen. Hiervon entfallen auf die Philharmonie rd. 4.637 Tsd. € und auf das Museum Ludwig 642 Tsd. €. Die Aufteilung erfolgt auf der Basis der den jeweiligen Bereichen direkt zurechenbaren Kosten. Kosten der gemeinsamen Anlagen werden anteilig auf beide Bereiche verteilt. Im Einzelnen bedeutet dies, dass die in der beigefügten Kostenberechnung aufgeführten Kosten aus der Kostengruppe 300 (= Bauwerk, Baukonstruktion), die sich auf den Abbruch und den Neuaufbau der Decke im Foyer der Philharmonie beziehen, vollständig vom Veranstaltungszentrum Köln zu tra- gen sind. Ebenso die unter KG 440 und 450 aufgeführten Kosten des neuen Beleuchtungssystems, der neu zu errichtenden SAA-Zentrale und der ELA-Anlage selbst. Quotal aufgeteilt werden hingegen die Sanierungskosten der gemeinschaftlich genutzten Wasserlei- tungen (KG 410), die Kosten aus der Erneuerung der Raumlufttechnischen Anlage (KG 430) und der erforderlichen Brandschutzmaßnahmen (KG 480). Ferner wurden dem Museum Ludwig entsprechend der zu übernehmenden Baukosten ein pauschaler Aufschlag an Baunebenkosten (KG 700) von 25% berechnet. Im Wirtschaftsplan 2019 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung waren bisher für die Erneuerung der ELA-Anlage 1.440 Tsd. € veranschlagt. Bei dem Kostenansatz waren die oben dargestellten Zusatz- maßnahmen sowie auch der Zuschlag für Nachtarbeit noch nicht berücksichtigt. Der Mehraufwand für Nachtarbeit beläuft sich nach Darstellung der Gebäudewirtschaft allein auf 907 Tsd. €. Nach Ansicht der Betriebsleitung ist die Schließung der Philharmonie während der Baumaßnahme jedoch nicht vertretbar. Für das Veranstaltungszentrum Köln ergibt sich eine Kostenübernahme von rd. 4.637 Tsd. € (brutto). Da das Veranstaltungszentrum vorsteuerabzugsberechtigt ist, beläuft sich die Belastung lediglich auf den Nettobetrag von 3.897 Tsd. €. Im Wirtschaftsplan 2020 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung wurden entsprechende Mittel eingestellt. Die auf das Museum Ludwig entfallenden Kosten in Höhe von 642 Tsd. € stehen anteilig im Teiler- gebnisplan 0402 – Museum Ludwig, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Höhe von 170 Tsd. €, Hj. 2019 durch Energiekosteneinsparung zur Verfügung. Weitere Mittel in Höhe von 255 Tsd. € stehen im Teilfinanzplan 0402 – Museum Ludwig, Finanzstelle 4511-0402-0-0060 – Erneuerung RLT-Anlagen in Teilplanzeile 8 – Auszahlung für Baumaßnahmen, bereit. Die sich für die Folgejahre ab 2021 ergebenden Abschreibungsaufwendungen für die Raum- lufttechnische Anlage stehen im Teilergebnisplan 0402 – Museum Ludwig bei Teilplanzeile 14 – bi- lanzielle Abschreibungen zur Verfügung. Der verbleibende Betrag in Höhe von 217 Tsd. € wird aus dem Renovierungsprogramm 2019 im Teil- 5 ergebnisplan 0401 – Museumsreferat, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistun- gen, Hj. 2019, bereitgestellt. Die entsprechenden Mittel aus dem im Teilergebnisplan 0401 – Muse- umsreferat zentral veranschlagten Renovierungsprogramm für Baumaßnahmen der Museen werden nach Beschlussfassung in den Teilergebnisplan 0402 – Museum Ludwig umgeschichtet. b) Erneuerung des Deckenaufbaues sowie Sanierung des Küchenbereiches der Gastronomie im Museum Ludwig Die Planungskosten bis einschließlich Leistungsphase 3 HOAI belaufen sich nach vorläufiger Kosten- annahme auf 100 Tsd. € brutto. Hierin sind das Honorar für externe Planer, Gutachter und der Auf- wand der Gebäudewirtschaft enthalten. Die Kosten für die Entwurfsplanung werden aus dem Reno- vierungsprogramm im Teilergebnisplan 0401 – Museumsreferat, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Höhe von 100 Tsd. €, Hj. 2019, bereitgestellt. c) Prüfung Kostenberechnung Die Kostenberechnung für die Gesamtmaßnahme wird derzeit durch das Rechnungsprüfungsamt geprüft. Seitens des Rechnungsprüfungsamtes wurde zugesagt, die Prüfung bis zur Sitzung des Fi- nanzausschusses abzuschließen. Die Verwaltung wird die Stellungnahme unverzüglich nach Vorlie- gen nachreichen. Begründung der Dringlichkeit Für die besonders lärm- und staubintensiven Arbeiten hat die KölnMusik GmbH während ihrer übli- chen Sommerbespielung eine vollständige Schließung der Philharmonie im August 2020 vorgesehen. Um diesen Termin zu halten, müssen die Ausschreibungen der verschiedenen Gewerke zwingend noch im Dezember 2019 auf den Weg gebracht werden. Dazu müssen parallel die Planungsleistungen der im Zusammenhang mit der Baumaßnahme der Philharmonie stehenden erforderlichen Anpassungen im Bereich des Deckenaufbaus und der techni- schen Sanierung im Gastronomiebereich des Museums Ludwig beauftragt werden. Aufgrund verwaltungsseitigen Abstimmungsbedarfs konnte der Ausschuss Kunst und Kultur vom 26.11.2019 nicht mehr erreicht werden. Die Mitglieder des Ausschusses werden durch die Verwaltung durch Mitteilung informiert.
Anlage 3 - ELA - Stellungnahme 26
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/ 2 26 262/46 04.12.2019 II-2-2 Aktennotziz Baumaßnahme: Erneuerung der Sprachalarmierungsanlage/ Elektroakustische Anlage (ELA) im Eingangsfoyer, unterem Besucherfoyer, Künstlerfoyer sowie in der Verwal- tung der Kölner Philharmonie. Objekt: Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln. Hier: Stellungnahme zu der Prüfung der Kostenberechnung von 14. Sehr geehrte Damen und Herren, Die vorgelegte Kostenberechnung wurde vom RPA geprüft. Ein Planungsbeschluss wurde bis dato nicht eingeholt und konnte somit dem RPA nicht vor- gelegt werden. Im Laufe der Prüfung wurde die Beschlussvorlage durch den Bauherrn dem RPA vorgelegt. Bei Bedarf kann eine Stellungnahme vom Bauherrn dem RPA ebenso vorge-legt werden. In der Planung sind Urheberrechte für die architektonische Gestaltung zu beachten. Die Kosten hierfür sind in der vorgelegten Kostenberechnung enthalten. Es ist nicht mit weiteren Erhöhungen, die aus urheberrechtlichen Gründen resultieren, zu rechnen. Die Kosten für das Gerüst können im jetzigen Stand der Planung nicht detailliert aufgelistet werden. Dies ist durch die individuelle Planung und fehlende Vergleichspreise auf dem Markt bedingt. Ferner prüft die Gebäudewirtschaft ob die anrechenbaren Kosten der Leistungsphasen 3, 4 und 6 bei dem Objektplaner reduziert werden können. Die Kostensätze für den Abbruch sowie Entsorgung der Bestandsdecke sind höher ange- setzt als die Richtwerte es nach BKI vorgeben. Dies ist teilweise durch die Nachtarbeiten, schadstoffhaltige Funde wie KMF-Dämmung und die Entscheidung die Abbrucharbeiten über den Trockenbauer ausführen zu lassen begründet. Aufgrund des Probenbetriebes, der tagsüber in der Philharmonie stattfindet und lärminten- sive Bautätigkeiten nicht zulässt, müssen die geplanten Baumaßnahmen im Wesentlichen in Nachtarbeit vorgenommen werden. Die Nachtarbeitszuschläge können erst mit Beginn der - 2 - Arbeiten festgestellt werden, da es den Firmen überlassen bleibt welche Arbeiten in den Morgenstunden, in Nachtarbeit, am Wochenende oder in der Spielfreien Zeit auszuführen sind. Zum jetzigen Zeitpunkt können daher die Zulagen nur geschätzt werden. Zeitgleich mit dem Einreichen der Unterlagen bei 14 wurden gemeinsam mit dem Vergabeamt die Ausschreibungen abgestimmt und gemeinsam entschieden wie die Arbeiten in Nachtarbeit auszuschreiben sind. Mit freundlichen Grüßen
Anlage 1 - Kostenberechnung Gesamtmaßnahme ELA inkl Kostenaufteilung Phil-Museum
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13.11.2019 Objekt: Objekt: Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln Altstadt-Nord. Maßnahme: Erneuerung der Sprachalarmierungsanlage. Kostenberechnung nach DIN 276 (inkl. Aufteilung der Kosten) 1/3 Anteil Philharmonie 2/3 Anteil Museum Ludwig KG 300 Bauwerk- Baukonstruktion 1.603.744,00 € 1.603.744,00 € 0,00 € 340 Innenwände 26.080,00 € 26.080,00 € 0,00 € 350 Decken 1.014.664,00 € 1.014.664,00 € 0,00 € 390 Sonstige Maßnahmen 563.000,00 € 563.000,00 € 0,00 € KG 400 Bauwerk - Technische Anlagen 1.747.899,00 € 1.316.493,67 € 431.405,33 € 410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen 161.237,00 € 53.745,67 € 107.491,33 € 430 Raumlufttechnische Anlagen 319.471,00 € 106.490,33 € 212.980,67 € 440 Starkstromanlagen 724.923,00 € 724.923,00 € 0,00 € 450 Fernmelde- u. Inform. 375.868,00 € 375.868,00 € 0,00 € 480 Gebäudautomation 166.400,00 € 55.466,67 € 110.933,33 € KG 700 * Baunebenkosten 1.084.177,49 € 976.326,16 € 107.851,33 € 710 Projektsteuerung- GW 112.000,00 € 730 Architekten- und Ingenieurleistungen 935.792,49 € 740 Gutachten und Beratung 28.045,00 € 770 Allgemeine Baunebenkosten 8.340,00 € Summe KG 300-700 zzgl. MwSt. 4.435.820,49 € 3.896.563,82 € 539.256,67 € Summe KG 300-700 inkl. MwSt. 5.278.626,38 € 4.636.910,95 € 641.715,43 € * Die Baunebenkosten (Kostengruppe 700) wurden in Abhängigkeit von den Maßnahmen aufgeteilt. Da die umfangreicheren Maßnahmen nur die Philharmonie betreffen, ist der Anteil des Museum Ludwig für die Baunebenkosten dementsprechend geringer.
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3443/2019
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 09.12.2019
- Erstellt
- 02.10.2019 08:11