3681/2022
Förderung kommunale Nachhaltigkeit Köln
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Sachstandsbericht Rat /Ausschuss
2238 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
IX/15/15/1
Vorlagen-Nummer
3681/2022
Stand: 27.08.2025
Sachstandsbericht
Förderung kommunale Nachhaltigkeit Köln
Beschluss:
(An dieser Stelle w ird der vom Entscheidungsgremium gefasste Beschluss durch die
Schriftführung hinterlegt.)
Status in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
Zur Koordination des Bündnisses Kommunale Nachhaltigkeit (BKN) hat die Stadt Köln in den
Jahren 2023/24 zwei Projekte, angesiedelt beim Allerweltshaus Köln e.V. und KölnAgenda
e.V. gefördert.
Mit unterschiedlichen Schwerpunkten verfolgten beide Projekte die Ziele der Stärkung der
Kommunikation zwischen Verwaltung, Zivilgesellschaft und Politik im Bereich der Nachhaltig-
keit sowie die Sensibilisierung einer breiteren Öffentlichkeit für die 17 internationalen Nachhal-
tigkeitsziele (SDGs).
Die Projekte konnten an die jahrelange engagierte Arbeit des Bündnisses und seiner Steue-
rungsgruppe anknüpfen, stellten im letzten Jahr aufgrund veränderter Ausgangsbedingungen
jedoch gleichzeitig einen Neustart für das BKN dar. Das Bündnis hatte sich über die Jahre der
Pandemie, verbunden mit stark reduzierten Ressourcen für die Bündniskoordination, verän-
dert. An diesem Ausgangspunkt setzten die Projekte im Jahr 2023 an. Im Fokus standen dem-
entsprechend u.a. die Kontakt- und Wiederaufnahme der Beziehung zu den unterschiedlichen
Bündnismitgliedern, die Wiedereinführung ehem. etablierter Veranstaltungsformate und die
Beteiligung an Vernetzungsmöglichkeiten.
An die wichtigen Schritte, die bereits im Jahr 2023 zur Wiederaufnahme und Erhöhung der
Aktivitäten des Bündnisses unternommen wurden, konnten die Tätigkeiten im Jahr 2024 an-
knüpfen, weiterführen und intensivieren, was bereits im Vorjahr begonnen wurde. Die städ-
tisch geförderten Projekte des Bündnisses wurden dabei bis September 2024 ergänzt um die
in 2023 begonnene Förderung "Bündnis kommunale Nachhaltigkeit: Köln auf Nachhaltigkeits-
kurs" durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW (SuE NRW).
Nächste Schritte:
Die Förderung kommunale Nachaltigkeit Köln wird entsprechend dem Beschluss der Vorlage
3365/2024 in 2025/2026 fortgesetzt.
2
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
Beschlussvorlage Rat
7146 Zeichen
Dezernat, Dienststelle IX/15/15/1 Vorlagen-Nummer 3681/2022 Freigabedatum 22.11.2022 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Förderung kommunale Nachhaltigkeit Köln Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat der Stadt Köln beschließt die Projektanträge des KölnAgenda e.V. und des Allerweltshaus Köln e.V. als Projekte für die kommunale Nachhaltigkeit Kölns für 2023 und 2024 zu fördern. Diese dienen der Fortführung des Kölner Agenda-Prozesses und lösen die bisherige Defizitfinanzierung des KölnA- genda e.V. ab. Stadtentwicklungsausschuss 01.12.2022 Rat 08.12.2022 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 140.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung Der Rat der Stadt Köln hat am 28.09.2017 die Resolution zur „Agenda Nachhaltige Entwicklung in Kommunen“ beschlossen. Damit hat sich die Stadt Köln die internationalen Entwicklungsziele der 2030- Agenda (SDGs) für nachhaltige Entwicklung als Leitlinien für das kommunalpolitische Handeln gesetzt. Die Förderung der kommunalen Nachhaltigkeit ist indirekt auch mit dem Klimaschutz verbunden, der im SDG 13 verankert ist. Das Thema nachhaltige Entwicklung und die Agenda 2030 als Querschnittsthema sozialer, ökologischer und ökonomischer Entwicklung ist komplex. Die Umsetzung der SDGs auf kom- munaler Ebene ist nicht ohne die Unterstützung der Zivilgesellschaft möglich. In der Kölner Zivilgesell- schaft gibt es dazu eine breite ehrenamtlich tätige Akteurslandschaft. Seit 1999 finanziert die Stadt Köln den lokalen Agenda-Prozess. Dafür wurde im September 1999 der KölnAgenda e.V. mit Unterstützung von Rat und Verwaltung gegründet. Vereinsziel des KölnAgenda e.V. ist die Förderung des lokalen Nachhaltigkeitsprozesses und die Bildung einer Schnittstelle im Dialog zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Politik. Nach dem Austritt der Stadt Köln aus dem Verein wurde dem Verein seit dem Jahr 2012 ein jährlicher Defizitausgleich in Höhe von maximal 50.000 Euro auf der Basis von Ratsbeschlüssen bewilligt. Die jährliche Weiterführung der Förderung des KölnAgenda e.V. wurde zuletzt für das Jahr 2022 am 09.11.2021 vom Rat beschlossen (Vorlagen Nr. 3344/2021). Im Zuge der Erstellung des Nachhaltigkeitsberichtes für die Stadt Köln (vgl. Mitteilung Nr. 2587/2021) schlägt die Verwaltung die Umstellung auf eine projektbezogene Förderung vor. Damit sind Inhalte und Ausrichtung der Projekte klar beschrieben und es besteht eine zielorientierte Verbindlichkeit, die über die 3 Defizitfinanzierung nicht möglich war. Gegenstand der Förderung soll weiterhin die Schnittstelle zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Politik für die kommunale Nachhaltigkeit in Köln sein. Die Förderziele lassen sich in die Bereiche Information, Impulse und Vernetzung gliedern: - Information über die SDGs und Nachhaltigkeit als Querschnittsthema - Impulse zur Stärkung der kommunalen Nachhaltigkeit - Vernetzung der zivilgesellschaftlichen Akteur*innen zu Nachhaltigkeitsthemen (auch mit der Stadtverwaltung) Um durch langjährige Förderung aufgebaute bestehende Strukturen in der Zivilgesellschaft zu erhalten und weiter zu entwickeln, sind der KölnAgenda e.V. und das Allerweltshaus Köln e.V. als gemeinsame bisherige Träger des „Bündnis kommunale Nachhaltigkeit Köln“ (BKN) in besonderer Weise für die wei- tere Förderung der kommunalen Nachhaltigkeit in Köln geeignet. Das BKN ist 2016 aus dem Kreis en- gagierter Akteur*innen im Bereich Nachhaltigkeit entstanden und bietet eine Plattform für den Austausch und die Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen beispielsweise mit dem Webauftritt www.koelnglobalnachhaltig.de. Aktuell sind 47 Kölner Organisationen Mitglied des bisher informellen Bündnisses. Mit den eingereichten Projektanträgen der beiden oben genannten Vereine für die Jahre 2023 und 2024 werden die bestehenden Strukturen des „Bündnis kommunale Nachhaltigkeit Köln“ weitergeführt und ausgebaut. Dabei stehen folgende sich gegenseitig ergänzende Schwerpunktaufgaben im Vordergrund: Projekt Köln Agenda e.V. (Projektlaufzeit Januar 2023 - Dezember 2024): s. Anlage 1 - Etablierung einer monatlich tagenden Koordinierungsgruppe des BKN - Jour Fixe zwischen BKN und Stadtverwaltung - Aufbau einer Online-Redaktion mit BKN-Organisationen - Pflege und Ausbau des Nachhaltigkeitskalenders - Pflege der Website koelnagenda.de (Verknüpfung mit Website koelnglobalnachhaltig.de) - Weiterführung der Ergebnisse aus dem Projekt „Impulse für eine nachhaltige Transformation Kölns“ (Förderung Stiftung Umwelt und Entwicklung) - Akquise ergänzender Förderprojekte zur Nachhaltigkeit Projekt Allerweltshaus Köln e.V. (Laufzeit Januar 2023 - Dezember 2024): s. Anlage 2 - Weiterentwicklung des BKN-Netzwerks (Koordinierungsgruppe, neue Mitgliedsorganisationen akquirieren) - Pflege der Website koelnglobalnachhaltig.de - Erstellung eines Konzepts für die Öffentlichkeitsarbeit/Social Media - Öffentlichkeitsarbeit durch Instagram, Facebook, YouTube - Kooperation mit Kölner „Greenfluencer*innen“ - Durchführung von mindestens einer Nachhaltigkeitsveranstaltung (SDG-Tag, Nachhaltigkeitstalk o.ä.) - Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit zu den SDGs Beide Projekte werden in einem engen Austausch mit der Stabsstelle strategische Stadtentwicklung (15/1), die auch die Nachhaltigkeitsberichterstattung verantwortet, durchgeführt, um so eine tragfähige Struktur zur Vernetzung und Beteiligung der Zivilgesellschaft an der nachhaltigen Entwicklung der Stadt Köln zu schaffen. Die Projektförderung ist für 2023/2024 als Modellversuch geplant und wird begleitend evaluiert. Es wer- den entsprechende Sachstandsberichte vorgelegt. Finanzierung: Der voraussichtliche Mittelbedarf beläuft sich auf maximal 70.000 Euro im Haushaltsjahr 2023 und 70.000 Euro im Haushaltsjahr 2024. Dieser setzt sich zusammen aus jeweils 35.000 Euro für das För- 4 derprojekt Köln Agenda e.V. und 35.000 Euro für das Förderprojekt Allerweltshaus Köln e.V. im Haus- haltsjahr 2023 und im Haushaltsjahr 2024. Die erforderlichen Finanzmittel für das Haushaltsjahr 2023 und 2024 sind im Hpl.-Entwurf 2023/2024 im Teilplan 0902 (Stadtentwicklung) in der Teilplanzeile 15 (Transferaufwendungen) vorgesehen. Anlagen: Anlage 1: Projektantrag Köln Agenda e.V. Anlage 2: Projektantrag Allerweltshaus Köln e.V.
Anlage 1_Projektantrag_KölnAgenda
16629 Zeichen
1 | S e i t e Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Vernetzung – Weiterentwicklung – Perspektiven Projektantrag an das Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Vernetzung – Weiterentwicklung – Perspektiven KölnAgenda e.V. Melchiorstr.3 50670 Köln Stand: 26.10.22 2 | S e i t e Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Vernetzung – Weiterentwicklung – Perspektiven Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln (BKN): Vernetzung – Weiterentwicklung – Perspektiven Ausgangssituation Gegenstand und Ziel der städtischen Förderung „Gegenstand ist die Förderung der Schnittstelle zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Politik zur kommunalen Nachhaltigkeit in Köln. Bestehende Aktivitäten des Kölner Agenda-Prozesses sollen hierbei nachhaltig weitergeführt werden z.B. durch die Einbindung des Netzwerks kommunale Nachhaltigkeit,“ so das Amt für Stadtentwicklung und Statistik über die Ziele der Projektförderung. KölnAgenda e.V. (KA) beantragt im Rahmen dieser Ziele die Förderung des Projekts „Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Vernetzung – Weiterentwicklung – Perspektiven“ mit einer Summe von je EUR 35.000,- für die Jahre 2023 und 2024. Die Laufzeit des beantragten Projektes geht vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2024. Zentrales Vorhaben von KölnAgenda e.V. ist der Ausbau und die Weiterentwicklung der BKN- Vernetzung. Dazu gehören folgende KölnAgenda Tätigkeiten im Rahmen der Projektförderung: 1. Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit (Vernetzung/Austausch/Impulse) Mitarbeit Koordinierungsgruppe / Ausbau Netzwerk regelmäßiger Austausch (Jour Fixe) mit dem Amt für Stadtentwicklung und Statistik Austausch / Dialog mit der Kölner Stadtverwaltung und Politik Kontakte zu LAG21 und weiteren Fachgremien/-organisationen, Teilnahme an Fachveranstaltungen Austausch mit vergleichbaren Projekten/Initiativen in anderen Kommunen (bspw. Bonn im Wandel) Betreuung externer Anfragen und damit verbundener Angebote (bspw. Führungen, Vorträge, Beratungen) Konzeptionelle Mitarbeit an längerfristigen Planungen des BKN 2. Projektsteuerung und Mittelakquise Projektsteuerung „Köln auf Nachhaltigkeitskurs“ und der Fair Trade Night Fortführung der Fair Trade Night ermöglichen: Akquise von Fördermitteln, Spenden, Sponsoren zur Finanzierung der Organisation & Durchführung Ergänzende Förderprojekte zur Nachhaltigkeit in Köln beantragen 3. Information Aufbau einer Online-Redaktion mit den Schwerpunkten: - (ausgeweiteter) Veranstaltungskalender auf koelnagenda.de - Newsletter zur Nachhaltigkeit (bestehender KölnAgenda- sowie neuer BKN-Newsletter) - Beiträge zu Themen der Nachhaltigkeit online publizieren Bei Planung und Durchführung von Veranstaltungen zur Nachhaltigkeit mitwirken Antragsteller KölnAgenda 1998 wurde in Köln der lokale Agenda-Prozess gestartet. KölnAgenda e.V. wurde im September 1999 gegründet. Der Verein übernahm die Aufgabe, den Agenda-Prozess im Auftrag der Stadt Köln weiterzuführen und dazu ein mit städtischen Zuschüssen finanziertes Agenda-Büro einzurichten. Bis 3 | S e i t e Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Vernetzung – Weiterentwicklung – Perspektiven 2022 hat KölnAgenda e.V. die Arbeit des Agenda-Büros gewährleistet und dafür einen städtischen Zuschuss von 50.000€/Jahr erhalten. Aus unseren langjährigen Aktivitäten, die mehrfach ausgezeichnet wurden, möchten wir exemplarisch hervorheben: das Agenda-FrauenForum 1998, die Gründung der Kölner Bürgerstiftung 2005, das Kölner Bürgerhaushaltsverfahren 2007, der Verein Jecke Fairsuchung 2007 gingen auf Initiativen von KölnAgenda zurück. Die Projekte „Köln spart CO2“ 2013 bis 2014, das Projekt „Klimaschutz Community Köln“ 2016- 2018 und der Schulwettbewerb zum Klimaschutz thematisierten praktischen Klimaschutz. Das „Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln“ (BKN) wurde 2016 auf Initiative von KölnAgenda e.V. und Allerweltshaus gegründet. Zum achten Mal wurde 2022 die Kölner Fair Trade Night unter maßgeblicher Verantwortung von KölnAgenda e.V. durchgeführt. Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln Das „Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln (BKN)“ hat sich im Juni 2016 auf Initiative von KölnAgenda und Allerweltshaus gegründet mit den Kernzielen: Die Sustainable Development Goals (SDGs) auf kommunaler Ebene umzusetzen, ein Bündnis für kommunale Nachhaltigkeit anzustreben, einen Diskurs über eine nachhaltige Handlungsstrategie zu führen, eine wachsende Zahl von Bürger*innen in den Prozess miteinzubeziehen. Siebenundvierzig Organisationen sind mittlerweile Mitglied. Das BKN versteht sich als „Lobby“ für nachhaltige Entwicklung, mit dem Ziel der Erarbeitung und Implementierung einer kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Köln sowie eines damit verbundenen Nachhaltigkeitsmanagements und -monitorings. Die Entwicklung einer kommunalen Agenda 2030 soll Schlüssel für eine Nachhaltigkeitskultur der Stadtgesellschaft sein. Er soll uns schrittweise in die Lage versetzen, den Transformationsprozess, der die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele und der Stadtstrategie umfasst, unter Mitwirkung der Zivilgesellschaft transparent und effizient zu gestalten. Das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW geförderte Projekt „Köln auf Nachhaltigkeitskurs“ ist ein wesentlicher Schritt in diese Richtung. Es besteht u.a. aus den Bausteinen, das BKN-Netzwerk zu verstetigen und auszubauen, den BKN-Empfehlungen „Impulse für eine nachhaltige Transformation Kölns“ und begleitende Aktivitäten zur Entwicklung der BKN-Empfehlungen. Projekt „BKN: Vernetzung, Weiterentwicklung, Perspektiven“ Das beantragte Projekt „BKN: Vernetzung – Weiterentwicklung - Perspektiven“ hat vor allem die Aufgabe, die BKN-Vernetzung wirksam zu stärken und bildet die Voraussetzung für die Umsetzung des Projektes „Köln auf Nachhaltigkeitskurs“ sowie deren enge Verknüpfung. Damit sollen gezielt zusätzliche Ressourcen eingesetzt werden, um die Effizienz bei der Vernetzung zu erhöhen, Lücken und Defizite in der Aufgabenabwicklung zu schließen und Perspektiven in Richtung eines Nachhaltigkeitsmanagements zu entwickeln sowie aktuelle Informationen zur Nachhaltigkeit (Kalender, Newsletter, Online-Beiträge) zur Verfügung zu stellen und sichtbar zu machen. 4 | S e i t e Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Vernetzung – Weiterentwicklung – Perspektiven I. Vernetzung Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit – Vernetzung weiterentwickeln BKN-Arbeitsstruktur Die Arbeitsstruktur des Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit mit der monatlich tagenden Koordinierungsgruppe und den Plenen zweimal im Jahr hat sich bewährt. Die Zahl der Mitgliedsorganisationen aus der Kölner Zivilgesellschaft wird ausgebaut. Sie kommen fast ausschließlich aus der Kölner Zivilgesellschaft. Wir haben die Absicht, neue Zielgruppen an das BKN heranzuführen. Mitarbeit in den BKN-Gremien Die Koordinierungsgruppe vertritt das BKN nach außen und steht für die Umsetzung der großen Leitlinien des BKN. Sie soll die Aktivitäten planen, u.a. die Vorbereitung der jeweiligen Plenen und der SDG-Themen-Tage. Die monatlich tagende Koordinierungsgruppe besteht aktuell aus Vertretern von fünf Organisationen (KölnAgenda e.V., Allerweltshaus e.V., Bürgerstiftung Köln e.V., Friedensbildungswerk Köln e.V., VCD Regionalverband Köln e.V.). Die Mitwirkung des von KölnAgenda vorgesehenen hauptamtlichen Mitarbeitenden in den BKN- Gremien - insbesondere in der Koordinierungsgruppe, aber auch bei der Planung und Vorbereitung von Aktivitäten wie den Plenen, den Workshops, dem SDG-Tag und den Nachhaltigkeits-Talks - ist für BKN-Arbeit notwendig. Dadurch wird auch personell eine enge Verzahnung zwischen den beiden Projekten gesichert. Zusammenarbeit mit der Verwaltung Einer der Schwerpunkte des Aufgabenprofils ist, die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung enger zu gestalten. Dabei hat auch die fachliche Zusammenarbeit mit der Abteilung für strategische Stadtentwicklung und der Nachhaltigkeitsstelle im Amt für Stadtentwicklung und Statistik besonderes Gewicht. Diskurse mit der Stadtverwaltung lassen sich thematisch eingrenzen auf den Komplex Stadtstrategie/ Perspektiven Köln 2030+, Nachhaltigkeitsmanagement und Nachhaltigkeitsindikatoren, sowie Klima- und Verkehrswende. Es wird einer der Aufgaben des BKN sein, die jeweiligen Formate für diese Diskurse zu entwickeln. Ein unmittelbar realisierbarer Schritt ist, einen Jour Fixe zwischen BKN und Stadtverwaltung einzurichten, um den kontinuierlichen Austausch zu ermöglichen und die Kommunikation zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung zu verbessern. II. Information Webseite-Gestaltung und Öffentlichkeitsarbeit Die Pflege und Gestaltung der Webseite koelnagenda.de wird weitergeführt und die Verknüpfung mit der BKN-Webseite koeln-global.de wird ausgebaut. Wichtiges Element wird die Pflege und der Ausbau des Nachhaltigkeitskalenders sein. Dort soll über Aktivitäten der „Nachhaltigkeits-Szene“, Veranstaltungen, Hinweise und Infos der Kölner Stadtgesellschaft und der Stadt Köln berichtet, aber 5 | S e i t e Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Vernetzung – Weiterentwicklung – Perspektiven auch überregionale Veranstaltungen wie von RENN-West und der LAG21 aufgeführt werden. Es wird angestrebt, den Zugriff auf den Nachhaltigkeitskalender gleichermaßen auf koelnglobal.de wie für die Stadt zu ermöglichen, wobei hierfür gegebenenfalls notwendige technische Anpassungen der zu Grunde liegenden Software nicht im Projektbudget inkludiert sind. Aufbau einer Online-Redaktion Wir streben an, mit den Mitgliedsorganisationen aus dem BKN-Netzwerk und der Stadt Köln eine Online-Redaktion aufzubauen. Sie soll nicht nur die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen, sondern auch die Kontinuität des Informationsflusses sichern, sowie die notwendige Breite und sachliche Tiefe der Informationen aus den Organisationen gewährleisten. Veranstaltungen Die Weiterführung der Fair Trade Night, einer der größten Veranstaltungen in diesem Themenfeld bundesweit, ist innerhalb der ab 2023 geltenden städtischen Förderstruktur nicht mehr möglich. Wir werden uns deshalb intensiv bemühen, die für Weiterführung erforderlichen Mittel zu erschließen. Dazu gehören die Akquise von neuen Fördermitteln, Spenden und Sponsorengeldern, die insbesondere die zur Organisation notwendigen (Personal-) Ressourcen sicherstellen, wozu wir das Büro für internationale Angelegenheiten einbeziehen wollen. Neben den Planungen im Projekt „Köln auf Nachhaltigkeitskurs“ werden zusätzliche Veranstaltungen in Kooperation mit dem Allerweltshaus und den Mitgliedern des BKN angestrebt, wofür ebenfalls weitere Mittel einzuwerben sind. III. Impulse Impulse des BKN zur Nachhaltigkeit in Köln Ein zentraler Teil des Projektes „Köln auf Nachhaltigkeitskurs“ stellt die Entwicklung der BKN- Empfehlungen „Impulse für eine nachhaltige Transformation Kölns“ dar. Damit soll ein Instrument für die Zivilgesellschaft geschaffen werden, was zunächst eine kritische Bestandsaufnahme kommunalen Handelns in den wichtigen kommunalen Handlungsfeldern beinhaltet. Aber zugleich soll vor allem eine Skizzierung von konkreten Zielen und Perspektiven im Hinblick auf eine nachhaltige Transformation Kölns erfolgen. Die Idee für das Projekt entstand auch aus dem Ansatz heraus, eine für über 40 Organisationen im „Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit“ überschaubare, transparente und für jede Organisation attraktive Plattform anzubieten, auf der sie ihre speziellen Kompetenzen einbringen können. Dieses Instrument soll auch über den Projektzeitraum hinaus weiterentwickelt werden. Dazu können auch weitere Themen einbezogen werden und Organisationen der Zivilgesellschaft ihren Beitrag leisten. Perspektiven konkretisieren Was kommt nach „Köln auf Nachhaltigkeitskurs“? Mitte 2024 läuft das Projekt „Köln auf Nachhaltigkeitskurs“ aus. Es entspricht dem Gedanken der Nachhaltigkeit, nicht nur die geplanten Aktivitäten des Projekts wie vorgesehen umzusetzen, sondern sich auch mit der Situation „danach“ zu beschäftigen. Im Verlauf von „Köln auf Nachhaltigkeitskurs“ fehlen die zeitlichen und personellen Ressourcen, um eine solche konzeptionelle Arbeit „über den Tag hinaus“ zu leisten. 6 | S e i t e Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Vernetzung – Weiterentwicklung – Perspektiven Dazu soll noch im Zeitrahmen des Projekts „BKN-Vernetzung“ geplant werden, konzeptionelle Vorstellungen für die Planungszeit 2024 und folgende Jahre in Richtung eines Nachhaltigkeitsmanagements und ein Format zur Diskussion von Perspektiven (z.B. Workshop oder SDG-Tag) in der zweiten Jahreshälfte 2024 zu ermöglichen. „Wir erhoffen uns eine Debatte über die nächsten Schritte zur Umsetzung der SDG-Ziele und den Aufbau eines Monitorings für eine nachhaltige Entwicklung in einzelnen kommunalen Handlungsfeldern“. („Köln auf Nachhaltigkeitskurs“, S. 16) Darin soll der Weg über eine „regelmäßige Bewertung des aktuellen Stands der nachhaltigen Transformation“ thematisiert werden. Finanzplan 2023 2024 Personalausgaben EUR 27.500,- EUR 27.500,- Sachkosten EUR 1.000,- EUR 1.000,- Mietkostenbeteiligung EUR 3.000,- EUR 3.000,- 10 % Verwaltungskostenpauschale EUR 3.500,- EUR 3.500,- Summe EUR 35.000,- EUR 35.000,- Auf Basis der vorgesehen Fördersumme von EUR 35.000,- wurde der oben aufgeführte Finanzplan erstellt. Das Nutzungsentgelt inklusive Heizkosten für den im Bürgerzentrum Alte Feuerwache bestehenden Büroraum beträgt aktuell rund EUR 4.500,- im Jahr, wobei ab 2023 auf Grund der Energiekosten von einer Erhöhung auszugehen ist. Die beantragte Mietkostenbeteiligung und die im Rahmen des von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW geförderten Projektes enthaltenden Mietkostenanteiles (ca. 78,- EUR/Monat) liegen unterhalb des Nutzungsentgelts. Die Sachkosten sind für externe Honorare, Teilnahme an Veranstaltungen u.ä. vorgesehen. Mit den zur Verfügung stehenden Personalmitteln können auf Basis der derzeit beschäftigten Person eine Arbeitszeit von 12- 13 h/Woche realisiert werden (Basis TVÖD VKA E11 Stufe 5, Stundenzahl abhängig von Entwicklung des TVÖD). Übersicht zum von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW geförderten Projekt „Bündnis kommunale Nachhaltigkeit: Köln auf Nachhaltigkeitskurs“ KölnAgenda e.V. hat von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW eine Förderzusage für das Projekt „Bündnis kommunale Nachhaltigkeit: Köln auf Nachhaltigkeitskurs“ erhalten. Dies hat eine Laufzeit von 18 Monaten und wird im 1. Halbjahr 2023 beginnen Zentrale Bausteine des Projektes sind die Erstellung der BKN-Empfehlungen „Impulse für eine nachhaltige Transformation Kölns“, Begleitende Veranstaltungen und Aktivitäten im Zeitraum 2022-2024, sowie die Weiterentwicklung des Netzwerkes „Bündnis kommunale Nachhaltigkeit (BKN)“. Mit den BKN-Empfehlungen „Impulse für eine nachhaltige Transformation Kölns“ soll ein Instrument für die Zivilgesellschaft geschaffen werden, mit folgenden Aufgaben: 7 | S e i t e Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Vernetzung – Weiterentwicklung – Perspektiven Kommunale Nachhaltigkeitsziele zu setzen, eine Bestandsaufnahme für die konkrete Umsetzung der SDG-Ziele und die Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie in Köln aus Sicht der Zivilgesellschaft zu erstellen, den Status-Quo in den einzelnen kommunalen Handlungsfeldern aufzuzeigen und mit Daten und Fakten zu belegen und eine kritische Bewertung des aktuellen Status vorzunehmen, konkrete Schritte für Rat, Verwaltung und die Stadtgesellschaft zur Verwirklichung der kommunalen Nachhaltigkeitsziele vorzuschlagen. Die BKN-Empfehlungen „Impulse für eine nachhaltige Transformation Kölns“ sind in erster Linie an die Entscheidungsträger der Stadt Köln, Rat und Verwaltung und die „Stakeholder“ der städtischen Zivilgesellschaft gerichtet. Für die Erstellung sollen Autor*innen aus den einzelnen Mitgliedsorganisationen des BKN gewonnen werden. Für jedes Thema ist ein BKN-Mitglied federführend. Dieses benennt einen verantwortlichen Autor*in oder eine Autorengruppe für die Texterstellung. Die Verantwortung für den Inhalt und die fachliche Korrektheit liegt bei den Autor*innen. Deshalb sollen die Artikel auch namentlich gekennzeichnet sein. Eine Redaktion wird für die Abstimmung der Texte gebildet. Folgende Veranstaltungen und Aktivitäten werden im Rahmen des Projekts geplant: SDG-Tag 2023 3 Plena 2 Workshops 2 Nachhaltigkeitstalks 1 Bildungsangebot zum Bau- und Planungsrecht
Anlage 2_Projektantrag_Allerweltshaus_geschwärzt
26204 Zeichen
Inhalt Inhalt........................................................................................................................................................ 2 1. Einleitung ......................................................................................................................................... 3 2. Ziele des Projektes ........................................................................................................................... 4 3. Zielgruppen ...................................................................................................................................... 5 4. Aktivitäten ....................................................................................................................................... 6 5. Veranstaltungen .............................................................................................................................. 7 6. Öffentlichkeitsarbeit ........................................................................................................................ 7 7. Das Allerweltshaus .......................................................................................................................... 8 8. Finanzierung und Aufgaben ............................................................................................................ 8 8.1 Personalstelle und Aufgaben:........................................................................................................ 8 8.2 Sachkosten..................................................................................................................................... 9 8.3 Arbeitsplatzkosten und Mietbeteiligung ....................................................................................... 9 8.4. Verwaltungskostenpauschale....................................................................................................... 9 Projektbeschreibung 1. Einleitung Mit der Verabschiedung der Agenda 2030 inklusive der 17 Sustainable Development Goals (SDGs) Ende 2016 entstand auf internationaler Ebene ein wichtiges Momentum, dass die ineinandergreifenden Bereiche versucht zu ordnen und die Verbindlichkeit in der globalen Weltordnung herzustellen. Die Verabschiedung der globalen Ziele stellte die Frage nach der lokalen Umsetzung, die Idee, das Bündnis für kommunale Nachhaltigkeit (BKN) zu gründen, war geboren. Gemeinsam mit der Köln Agenda wurde dieses bereits seit 2017 für zwei Jahre von der Stiftung Umwelt und Entwicklung gefördert. In diesem Rahmen entstand eine Homepage, deren Aufgaben die Sichtbarmachung und Aktivierung der Zivilgesellschaft ist. Ebenso gab es zahlreiche Aktivitäten die wir im Folgenden kurz darstellen. Zu den SDGs wurden ansprechende, kurzweilige und informative Videos erstellt, die den Bezug vom Globalen zum Lokalen herstellen: https://www.koelnglobal.de/projekte/sdg-videos Das Konzept der Homepage ist dahingehend optimiert, dass es zeitlos nutzbar ist, da es nicht um aktuelle Entwicklungen geht. Die Seite gibt einen Überblick über die Aktivitäten verschiedener Stakeholder in der Stadt Köln, die sich mit der Umsetzung der SDGs beschäftigen. In den Videos werden die verschiedenen Bündnismitglieder entsprechend der Ziele für die sie sich einsetzen präsentiert. Diese sind bewusst niederschwellig gehalten, um möglichst viele Menschen zur Partizipation anzuregen. Eine quantitativer Erfolg bezüglich des Bekanntheitsgrades konnte mit der Entwicklung der kölschen Bierdeckel gefeiert werden. Im Rahmen der Kooperation mit Engagement Global und der Rheinischen Fachhochschule konnten 85.000 Bierdeckel mit 17 unterschiedlichen kölschen Motiven zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung in Kölner Kneipen verteilt werden. Die Resonanz war überwältigend. Spätestens mit der Berichterstattung im Kölner Stadtanzeiger und in der Kölnischen Rundschau hat das Bündnis viele Zuschriften und Anfragen erhalten. Einen kurzen Einblick gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=1T9p8YU9ZUY&t=1s Eine weitere Säule der Bündnisarbeit stellt die Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Akteuren und der Stadtverwaltung dar. Für die Intensivierung der Dialoge und die gegenseitige Bereicherung, wurde der SDG Tag konzipiert, der die verschiedenen Stakeholder für einen Tag zusammenbrachte. Diese Konferenz hat in drei Jahren stattgefunden, um den kritisch konstruktiven Dialog und Austausch zu befördern. Aus dem Allerweltshaus in Kooperation mit dem Bündnis organisiert, haben über 70 Teilnehmer*innen zu den gesetzten nachhaltigen Themen diskutiert. Zur Vertiefung wurden ebenfalls thematische Workshops angeboten, die fachbezogen unterschiedliche Handlungsfelder der Kommune und Zivilgesellschaft analysierten und Empfehlungen formulierten. Eine ausführliche Dokumentation des Jahres 2019 befindet sich hier: https://www.koelnglobal.de/projekte/dokumentation-sdg-tag-2019 Aus diesen Aktivitäten folgte die Stellungnahme zu den "Kölner Perspektiven 2030", die grundsätzlich ein höhere Bürger*innenbeteiligung in geeigneten Formaten forderte. Zusätzlich hat das BKN die eindeutige Verankerung der SDGs in der Stadtstrategie angeregt, beispielsweise über die Verknüpfung der Leitsätze der Stadtstrategie mit den in der Agenda 2030 formulierten SDGs. Die Stellungnahme finden Sie ebenfalls hier: https://www.koelnglobal.de/projekte/stellungnahme-zu- den-koelner-perspektiven-2030 Die Expertise der im Bündnis vereinten Mitgliedsorganisationen wurde fortführend genutzt, um aktiv die Politik der Stadt Köln zu beraten und Empfehlungen hinsichtlich der Umsetzungs- und Planungsmaßnahmen auszusprechen. So wurde nach der Kommunalwahl im Jahr 2020 ein Brief an die Ratsfraktion geschrieben, der die Bedeutung der Nachhaltigkeit als Querschnittsthema hervorhob und die Einrichtung eines Nachhaltigkeitsmanagement sowie die Einrichtung verschiedener Stellen empfahl. Den Brief finden Sie hier: https://www.koelnglobal.de/projekte/brief-an-ratsfraktionen Köln ist als wachsende Millionenstadt ein Beispiel für den globalen Urbanisierungstrend. Strategische Stadtentwicklung in Köln muss daher die Komplexität sozialer, ökologischer, ökonomischer und kultureller Wechselwirkungen im Blick halten und beachten. Aufbauend auf den Erfolgen und der guten Vernetzung der Akteure soll das Bündnis weiter agieren und sich im aktiven Austausch mit anderen Kommunen und Initiativen am Puls der Zeit bewegen und die besten umsetzbaren Formate für Dialoge und Austausch anbieten und weitere konkrete Umsetzungen begleiten oder anregen. 2. Ziele des Projektes Die Förderung der Schnittstelle zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Politik für die kommunale Nachhaltigkeit in Köln hat das übergeordnete Ziel, nachhaltige Themen in der politischen Agenda als Querschnittsaufgabe zu platzieren. Um dies zu unterstützen und zu begleiten setzen wir uns das Ziel, das Bündnis kommunale Nachhaltigkeit Köln (BKN) zu stärken und zu vernetzen. Basis soll die enge Zusammenarbeit mit der Köln Agenda bilden, mit der seit der Arbeitsaufnahme des BKN enger Austausch gepflegt wird. Zusammen werden wir einen regelmäßigen Austausch in Absprache mit der Verwaltung und den Mitgliedern der Steuerungsgruppe und den Bündnismitgliedern einrichten. Formate die als offener Austausch mit Bündnismitgliedern und mit der Verwaltung der Stadt Köln realisiert werden könnten, sind zum Beispiel digitale Treffen, in denen Anliegen und Einschätzungen von allen Seiten dargestellt werden können. Gemeinsame Projekte können ebenso Inhalt sein, wie neue Beratungsangebote. Außerdem soll das Bündnis quantitativ um neue Mitglieder zu erweitert werden und den inhaltlichen Diskurs um die nachhaltigen Projekte und die SDGs in Köln voranzubringen. Ein weiteres Ziel ist es weiterhin, die 17 SDGs stärker in die Öffentlichkeit zu bringen und sie, entsprechend der Idee der Homepage, mit Leben und Aktivitäten zu füllen. Hier gab es bereits Vorgespräche, um mit Kölner Greenfluencer*innen zu kooperieren. Wir wollen die Kölner Stadtgesellschaft informieren und sensibilisieren, zum nachhaltigen Handeln motivieren. Dafür soll die Öffentlichkeitsarbeit breiter aufgestellt werden und die vorhandenen Kanäle der Homepage, Instagram, Facebook und Youtube genutzt werden. Menschen sollen motiviert werden, eigene Anstrengungen zu unternehmen und sich mit den politischen und gesellschaftlichen Strukturen auseinandersetzen, um die Transformation für eine nachhaltigere Gesellschaft gemeinsam zu meistern. Wie wichtig das Gefühl des gemeinsamen Handelns ist, legen Umweltpsycholog*innen wie z.B. Fr. Heitfeld seit Jahren in wissenschaftlichen Studien dar.1 Keine Frage stellt die Ursache der Klimakrise dar und unzählige wissenschaftliche Auseinander- setzungen und Empfehlungen liegen nicht nur mit dem IPCC Bericht vor. Wichtig sind aber die Räume, in denen die wissenschaftlichen Erkenntnisse aufbereitet, diskutiert und ausprobiert werden. Zur praktischen Umsetzung ist die Einbindung der Zivilgesellschaft, der Verwaltung und der Politik notwendig, um gemeinsam die besten Lösungen zu finden und zu realisieren. 3. Zielgruppen Das Projekt hat vier Zielgruppen: 1.) Die Kölner Zivilgesellschaft: Initiativen, Vereine und Einzelpersonen erreichen und stärken, rund um die SDGs vernetzen. 2.) Stadtgesellschaft: Durch die Öffentlichkeitsarbeit und verschiedene Kooperationen wie mit der Klimawende Köln sollen interessierte Bürger*innen für SDGs sensibilisiert werden. 3.) Kommunal- und Landespolitik: Politiker*innen werden durch z.B. die Nachhaltigkeitstalks für die Umsetzung der globalen Ziele sensibilisiert. 4.) Kommunale Verwaltung: durch den regelmäßigen Austausch agiert die Stadtgesellschaft gemeinsam, Hemmnisse werden abgebaut und Zusammenarbeit ermöglicht. 1 Quelle: https://www.sue-nrw.de/marie-heitfeld/ 4. Aktivitäten Ausbau und Stärkung Die Stadt Köln ist geprägt durch eine Vielzahl von zivilgesellschaftlichen Akteuren, die sich einer diversen Palette von Einzelzielen widmen. Die Agenda 2030 ist eine Chance für die Zivilgesellschaft eine neue Interessensgemeinschaft zu bilden. Deshalb wurde 2016 auf Initiative des Allerweltshaus Köln und der Köln Agenda, das Bündnis kommunale Nachhaltigkeit gegründet. Mittlerweise gehören dem Bündnis für kommunale Nachhaltigkeit (BKN) mehr als 40 Initiativen, Verein und Verbände an, die sich der Umsetzung der SDGs in Köln verschrieben haben. Gemeinsam mit diesen Organisationen wollen wir eine starke Stimme schaffen, um die SDGs in Köln zu verankern, ihre Sichtbarkeit stärken und Menschen ermutigen, sich aktiv für gesellschaftliche Veränderungen einzusetzen. Es ist mindestens in Teilen der Lobbyarbeit der Aktiven im Bündnis kommunale Nachhaltigkeit Köln zu verdanken, dass der Rat der Stadt Köln Ende September 2017 eine Resolution zur Umsetzung der Agenda 2030 in Köln verabschiedet hat. Dieser Beschluss legte das Fundament zur erfolgreichen Umsetzung der Agenda 2030 auf kommunaler Ebene. Dazu gehörte auch, das Thema Nachhaltigkeit in der Entwicklung der Stadtstrategie „Perspektiven 2030“ als Querschnittsnorm zu verankern. Für weitere Gespräche und Zusammenarbeit stehen wir gerne zur Verfügung. Das Bündnis wird durch eine im Bündnis gewählte Gruppe koordiniert. Im Moment sind in der Koordinierungsgruppe folgende Institutionen vertreten: Allerweltshaus Köln e.V., Köln Agenda e.V., Kölner Bürgerstiftung, VCD Regionalverband Köln und Forum Ziviler Friedensdienst. Die Ko- ordinierungsgruppe trifft sich monatlich und bereitet die Veranstaltungen vor, hält den Kontakt zur Kommunalverwaltung und Politik und repräsentiert das Bündnis bei Terminen. Diese Gruppe soll mit dem Bündnis neu gebildet werden. Die Mitarbeit in diesen Gruppen erfordert wesentlichen Mehr- aufwand in Form von Zeit für die Teilnehmenden. Der Mehrwert des Bündnisses soll in gemeinsam Treffen erörtert und verstärkt werden, um die Mitarbeit anzuregen. Ebenso sind Kooperationen mit anderen Netzwerken wie DAN (Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit) angedacht, um die Sichtbarkeit zu erhöhen und die Vernetzung zu verstärken. Das Bündnis soll durch den Ausbau von Vernetzungsgraden untereinander gestärkt werden. Der Austausch der Initiativen und Vereine soll auf verschiedenen internen und externen Veranstaltungen angeregt werden. Entstehende Konfliktherde sollen im gemeinsamen Gespräch behandelt werden, z.B. wenn die Mobilitätswende dem Erhalt von Grünflächen entgegensteht. Um das Bündnis weiter zu stärken und mehr zivilgesellschaftliche Organisationen für die Umsetzung der SDGs zu motivieren, möchten wir weitere Mitglieder gewinnen. Dazu gehören insbesondere zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen. Darüber hinaus sollen auch Gespräche mit Unternehmen und Verbänden geführt werden, um Möglichkeiten der Kooperation zu erörtern. In dem Bündnis wird die Expertise für die Aufgabe der Bearbeitung von Nachhaltigkeitsfragen- und Themen im Querschnitt zur Verfügung stehen. Sachkundige Bürger*innen und Organisationen sind gebündelt im Bündnis erreichbar, die der Stadtverwaltung und politischen Akteuren beratend zur Verfügung stehen. 5. Veranstaltungen Im Rahmen des Projektes werden Veranstaltungen stattfinden, zu der die Partner Allerweltshaus e.V. und Köln Agenda die Mitglieder des Bündnisses konsultieren. Ziel ist die Vernetzung innerhalb des Bündnisses und die gemeinsame Stärkung der Organisationen im Netzwerk. Ob darüber hinaus weitere Formate wie Peer-Learning Workshops angeboten werden können, entscheidet die Projekt- leitung gemeinsam mit der Steuerungsgruppe. Es soll eine Plenumsveranstaltung angeboten werden, die das Bündnis mitgestaltet. Um die breitere Öffentlichkeit/Stadtgesellschaft und Landes- wie Kommunalpolitiker*innen zu erreichen, wird im Jahr 2023 unterstützend der „Nachhaltigkeitstalk“ organisiert, für 2024 ist durch die Anwerbung von Drittmitteln ein weiterer geplant. Dieser greift aktuelle Themen aus der Politik auf und diskutiert diese im Zusammenhang der SDGs mit Vertreter*innen der Stadtgesellschaft und/oder der Politik. Das BKN orientiert sich dabei an aktuellen Entwicklungen in der Kommune und an den Wünschen der Bündnismitglieder. Eine große und im Mittelpunkt stehende Veranstaltung ist die geplante Konferenz „SDG-Tag 2024“. Ziel der Konferenz ist es, die unterschiedlichen Stakeholder in den Dialog über den Stand der Um- setzung der SDGs in Köln zu bringen. Mit diesem Format hat das BKN bereits sehr gute Erfahrungen gemacht und sowohl Vernetzung wie Austausch angeregt. Teilnehmen sollen 80 Vertreter*innen aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik. Auf der Konferenz soll es unterschiedliche Formate geben, neben Podiumsgesprächen werden auch Workshops durchgeführt. Ziel der Konferenz ist es, zum einen den Dialog zwischen den unterschiedlichen Stakeholdern zu intensivieren, die inhaltliche Debatte rund um die SDGs in Köln voranzubringen und Methoden der Umsetzung zu stärken. Das für die Konferenz zuletzt in 2019 eingeplante Budget i.H.v. 7.500 Euro war schon 2019 knapp. Wir gehen davon aus, dass ein Kostenanteil von min. 10.000 € benötigt wird. Da hierfür die Reche- rche diverser Fördermöglichkeiten nötig ist, die gestellt werden müssen, sowie das Finden von Kooperationen, wird mit Vorbehalt eine solche Konferenz für 2024 geplant. Relevante Kostenstellen sind: Raummiete, Moderation, Technikausleihe und Steuerung sowie Ehrenamtspauschalen für Unterstützer*innen. 6. Öffentlichkeitsarbeit Ein großes Ziel des Projektes ist es, die Debatten bezüglich der SDGs weiter in die breite Öffentlichkeit zu bringen. Es gibt viele, auch sehr kostspielige Veranstaltungen, die aber kaum den Weg in die Öffentlichkeit finden. Hier gibt es den Ansatz einer nachhaltigen und ineinander- greifenden Strategie: Das ist zum einen die Website koelnglobalnachhaltig.de, welche 2017 erstellt wurde um niedrigschwellig über die engagierten Organisationen und deren Umsetzung von SDGs in Köln zu informieren. Zum anderen haben wir eine Facebook-Seite und einen Instagram Account, welche verstärkt mit Inhalten aus dem Bündnis bespielt werden sollen. Im Rahmen des Projektes sollen diese Online Medien genutzt werden, jedoch mit neuen Konzepten weitere Menschen erreichen und informieren. Deshalb soll ein Beteiligungskonzept für die Öffentlichkeitsarbeit im Ganzen sowie speziell für Social Media erstellt werden. Hier müssen sich die Partner abstimmen, um eventuell ehrenamtlich agierenden Menschen ein Honorar zahlen zu können, dass den Aufwand zumindest teilweise abdeckt. Ziel soll sein, Aktivitäten für breitere Zielgruppen in Köln sichtbar zu machen. Weiterhin möchten wir mit den Kölschen SDG-Bierdeckeln arbeiten. Diese wurden 2017 an Kölner Kneipen verteilt und in 2018 vom Allerweltshaus, Kooperationspartnern und interessierten Organisationen als Werbemaßnahme und für die Bildungsarbeit genutzt. Wir bekommen weiterhin viele Anfragen (2022:10) und streben eine weitere Verwendung innerhalb der Öffentlichkeitsarbeit an. 7. Das Allerweltshaus Der Allerweltshaus e. V. ist seit 30 Jahren ein wichtiger Akteur in der Stadt. Er verbindet ent- wicklungspolitische Bildungsarbeit mit sozialer Beratung und dient als interkulturelles, offenes Zentrum. Die Mitgliedschaft im Eine Welt Netz stellt regelmäßige Fortbildungen und qualitätssichernde Maßnahmen sicher. Daneben ist es ein von der „Natur und Umweltschutz Agentur NRW“ (NUA) anerkannter und zertifizierter außerschulischer Lernort. Seit vielen Jahren ist Globales Lernen und die Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) ein Schwerpunkt im Allerweltshaus, der ein wichtiger Hebel zur Erreichung der Globalen Nachhaltigkeitsziele darstellt. Das Allerweltshaus hat hierzu Fortbildungsmodule erarbeitet, die in mehreren Schulen in Köln zur Anwendung kommen. Hier kann auf dauerhafte Kooperationen mit z.B. der Helios-Schule oder der Paul Klee Schule in Köln verwiesen werden. Im Rahmen der SUE Förderung für das Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit konnte ebenfalls ein SDG- Modul für Schulklassen entwickelt werden, welches im Rahmen neuer Förderanträge eingesetzt wird. Seit der Verabschiedung der Agenda 2030 im Jahr 2016 stehen auch die SDGs im Fokus unserer Lobby – und Bildungsarbeit. Die besondere Einbettung, alle Länder als “Entwicklungsland” bezüglich der Umsetzung nachhaltiger Maßnahmen zu behandeln, spielt für uns ebenso eine Rolle, wie Menschen auf individueller Ebene abzuholen und sie in ihrem Tun zu bestärken. So bestärkt können wir die demokratische Teilhabe fördern und Menschen ermutigen sich an der Umsetzung der globalen Ziele zu beteiligen. Dabei verknüpfen wir globale Perspektiven mit der lokalen Umsetzung in Köln. Seit Jahren sind wir im Bereich Menschenrechte, Themen der globalen Gerechtigkeit und Migration tätig. Unser regionaler Fokus liegt dabei auf Afrika und Lateinamerika. Mehr Infos unter: http://www.allerweltshaus.de. Das Allerweltshaus verbindet die Bildung mit der Aktion, mit dem Erfassen der Konsequenzen des Handelns. Für die Aktivierung zum Handeln bieten wir effektive und kreative Bildungsansätze. In der Kooperation mit der Köln Agenda im Bündnis für Kommunale Nachhaltigkeit konnte die Zielgruppe der Stadtverwaltung und Kommunalpolitik adressiert und der Austausch intensiviert werden, die wie oben beschrieben zu konstruktiven und wirkmächtigen Empfehlungen geführt hat. 8. Finanzierung und Aufgaben 8.1 Personalstelle und Aufgaben: Entsprechend der nötigen Qualifikation der Person und entsprechender Berufserfahrung, die ansonsten durch höhere Einarbeitungszeiten kompensiert werden muss, schlagen wir folgende Aufteilung der Projektmittel vor: Im Rahmen der geplanten 12 Stunden sollen folgende Aufgaben erfüllt werden: • Koordinierung/Steuerung des Bündnisses in Absprache mit dem Partner Köln Agenda: Unterstützung bei der internen BKN-Kommunikation z.B. per regelmäßigem Newsletter, Veranstaltungsorganisation und –bewerbung. Gespräche mit Kooperationspartnern und Akquise neuer Bündnispartner*innen. • Unterstützung bei der Organisation der Koordinierungsgruppe des Bündnisses: Moderation, Vor- und Nachbereitung der Sitzungen inklusive Protokollierung und Datenbankpflege. • Teilnahme, Vertretung jour fix: Austausch / Dialog mit Verwaltung • Konzeptionelle Weiterentwicklung 2024: Perspektiven, Transparenz und Zusammensetzung, Steuerung des Bündnisses, Beteiligungsprozesse mit bottom up Ansatz • Förderung Austausch mit anderen Städten, z.B. Bonn4Future • Ausbau Netzwerk und Bündnis • Organisation 1 Nachhaltigkeitstalk 2024 – Vorbereitend: Entwicklung neuer Formate bzw. Planungsstrukturen [z.B. Kooperationen innerhalb des Bündnis Stärkung Dialog innerhalb, z.B Beteiligungsformate, Stärkung interkulturelle Dialoge, kommunale Nachhaltigkeit als globale Aufgabe / Austausch • Gemeinsame Organisation der Veranstaltungen • Sinnvolles Bespielen der Social-Media-Kanäle mit Inhalten aus dem Netzwerk zur Erhöhung der Sichtbarkeit, Austausch innerhalb der der Nachhaltigkeitscommunity • Konzeption und Planung SDG-Tag 2024 für Ende 2024 • Teilnahme an Weiterbildungsmodulen für öffentliche Beteiligung und Partizipation • Erstellung von Ausschreibungen und Vergleich von Angeboten und die Beauftragung von Dienstleistern, Freiberufler*innen für die Umsetzung der Veranstaltungen • Abstimmung von Konzepten mit beauftragten Dienstleistern und Freiberufler*innen, innerhalb des Allerweltshaus und der Koordinierungsgruppe des Bündnisses. • Kontinuierlicher, konstruktiver Kontakt in die Stadtverwaltung. Ansprechpartner*innen, Expert*innen Vermittlung zu zivilgesellschaftlicher Perspektive. • Recherche, Stellen und Abrechnen von Anträgen 8.2 Sachkosten Es werden ca. 3000€ Sachkosten für Honorare für neue Social Media Formate für 2023 geplant. Vor allem der Bereich Interaktion auf Social Media soll gestärkt werden. Hierfür ist die Beratung sachkundiger Expert*innen und die Umsetzung der Vorschläge angedacht. 8.3 Arbeitsplatzkosten und Mietbeteiligung Zur Durchführung der genannten Aufgaben verpflichtet sich der Allerweltshaus e.V. zur Bereitstellung eines Arbeitsplatzes. Die Miete ist entsprechend der marktüblichen Preise für Coworking Spaces angepasst auf 290€ monatlich. 8.4. Verwaltungskostenpauschale Zur Umsetzung der Aufgaben ist darüber hinaus die Sorge vom Allerweltshaus e.V. zu tragen, dass die Infrastruktur wie Strom, Drucker, Scanner vorhanden ist. Weiterhin sind bestimmte administrative Vorgänge wie Abrechnung, Lohnausbezahlung, Controlling vom Verein zu leisten, die üblicherweise pauschal mit 10% der Fördersumme angerechnet werden. Finanzplan Projekt: Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit|Schnittstelle Bürgerschaft, Verwaltung und Politik Allerweltshaus Köln e.V. Durchführungszeitraum 2023-2024 / 24 Monate Hier: 2023 Personalkosten Kostenstelle Budget Erläuterung Projektkoordination 24.861,76 € AG-Brutto in Anlehung an TVÖD EG 11 Stufe 3, 1726,87€ mtl., 30% = 12 Stunden/Woche (12 Monate) 24.861,76 € Veranstaltungen Kostenstelle Budgetplan Erläuterung Fachreferent*in Beteiligungsprozesse / Fachberatung 500,00 € Veranstaltungen (Workshops, Plena, Fachaustausch) 1.000,00 € Material & Verpflegung und Raumkosten 1.500,00 € Öffentlichkeitsarbeit Kostenstelle Budgetplan Erläuterung Social Media Erstellung Konzept / Vorlagen für Öffentlichkeitsarbeit 1.000,00 € Honorar Programmierer extern Betreuung Website / Überarbeitung Programmierung 450,00 € Honorar Pflege Datenbank 190,00 € Honorar 1.640,00 € Arbeitsplatzkosten Kostenstelle Budget Erläuterung Arbeitsplatzkosten Projektkoordination 3.500,00 € anteilig Miete, Nutzung Büroräume, Infrastrukturnutzung, Energiekosten, Internet 3.500,00 € Ausgaben 31.501,76 € zzgl. Verwaltungskosten 3.500,00 € Zur Deckung der laufenden Kosten und den Bereitstellungen von Material durch den Trägerverein, Buchhaltung, Rechnungslegung, Kopierer etc. wird diese Pauschale angerechnet. Gesamtausgaben 35.001,76 € Einnahmen Stadt Köln 35.000,00 € Gesamteinnahmen 35.000,00 € Köln, den ____________ _______________________________________ Unterschrift Vorstand Allerweltshaus Köln e.V. 30.10.22 Allerweltshaus Köln e.V. Durchführungszeitraum 2023-2024 / 24 Monate 2024 Personalkosten Kostenstelle Budget Projektkoordination 26.951,19 € AG-Brutto in Anlehung an TVÖD EG 11 Stufe 4, 1726,87€ mtl., 30% = 12 Stunden/Woche (12 Monate) 26.951,19 € Veranstaltungen Kostenstelle Budgetplan Erläuterung Nachhaltigkeitstalk 500,00 € Referent*innen, Moderation, Raumkosten Veranstaltungen (Workshops, Plena, Fachaustausch) 300,00 € Material & Verpflegung und Raumkosten 800,00 € Öffentlichkeitsarbeit Kostenstelle Budgetplan Erläuterung Social Media Unterstützung Social Media / Umsetzung Interaktionsmodule von 2023, Bewerbung 500,00 € Honorar 500,00 € Arbeitsplatzkosten Kostenstelle Budget Erläuterung Finanzplan Projekt: Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit|Schnittstelle Bürgerschaft, Verwaltung und Politik Arbeitsplatzkosten Projektkoordination / Mietkostenbeteiligung 3.500,00 € anteilige Miete zur Nutzung Büroräume, Sicherstellung Arbeitsplatz 3.500,00 € Ausgaben 31.751,19 € zzgl. Verwaltungskosten 3.500,00 € Zur Deckung der laufenden Kosten und den Bereitstellung von Material durch den Trägerverein, Buchhaltung, Rechnungslegung, Kopierer etc. wird diese Pauschale angerechnet. Gesamtausgaben 35.251,19 € Einnahmen Stadt Köln 35.000,00 € Gesamteinnahmen 35.000,00 € Köln, den ____________ _______________________________________ Unterschrift Projektleitung Unterschrift Vorstand Allerweltshaus Köln e.V. 30.10.22
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3681/2022
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 01.12.2022
- Erstellt
- 02.11.2022 15:25