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3681/2022

Förderung kommunale Nachhaltigkeit Köln

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 01.12.2022

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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Beschlussvorlage Rat

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Anlage 1_Projektantrag_KölnAgenda

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Anlage 2_Projektantrag_Allerweltshaus_geschwärzt

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

2238 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/15/15/1 
 
 
Vorlagen-Nummer 
3681/2022
Stand: 27.08.2025 
Sachstandsbericht  
Förderung kommunale Nachhaltigkeit Köln 
Beschluss: 
(An dieser Stelle w ird der vom Entscheidungsgremium gefasste Beschluss durch die 
Schriftführung hinterlegt.) 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Zur Koordination des Bündnisses Kommunale Nachhaltigkeit (BKN) hat die Stadt Köln in den 
Jahren 2023/24 zwei Projekte, angesiedelt beim Allerweltshaus Köln e.V. und KölnAgenda 
e.V. gefördert. 
 
Mit unterschiedlichen Schwerpunkten verfolgten beide Projekte die Ziele der Stärkung der 
Kommunikation zwischen Verwaltung, Zivilgesellschaft und Politik im Bereich der Nachhaltig-
keit sowie die Sensibilisierung einer breiteren Öffentlichkeit für die 17 internationalen Nachhal-
tigkeitsziele (SDGs). 
 
Die Projekte konnten an die jahrelange engagierte Arbeit des Bündnisses und seiner Steue-
rungsgruppe anknüpfen, stellten im letzten Jahr aufgrund veränderter Ausgangsbedingungen 
jedoch gleichzeitig einen Neustart für das BKN dar. Das Bündnis hatte sich über die Jahre der 
Pandemie, verbunden mit stark reduzierten Ressourcen für die Bündniskoordination, verän-
dert. An diesem Ausgangspunkt setzten die Projekte im Jahr 2023 an. Im Fokus standen dem-
entsprechend u.a. die Kontakt- und Wiederaufnahme der Beziehung zu den unterschiedlichen 
Bündnismitgliedern, die Wiedereinführung ehem. etablierter Veranstaltungsformate und die 
Beteiligung an Vernetzungsmöglichkeiten. 
An die wichtigen Schritte, die bereits im Jahr 2023 zur Wiederaufnahme und Erhöhung der 
Aktivitäten des Bündnisses unternommen wurden, konnten die Tätigkeiten im Jahr 2024 an-
knüpfen, weiterführen und intensivieren, was bereits im Vorjahr begonnen wurde. Die städ-
tisch geförderten Projekte des Bündnisses wurden dabei bis September 2024 ergänzt um die 
in 2023 begonnene Förderung "Bündnis kommunale Nachhaltigkeit: Köln auf Nachhaltigkeits-
kurs" durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW (SuE NRW). 
 
Nächste Schritte: 
Die Förderung kommunale Nachaltigkeit Köln wird entsprechend dem Beschluss der Vorlage 
3365/2024 in 2025/2026 fortgesetzt.

2 
 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:

Beschlussvorlage Rat

7146 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/15/15/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 3681/2022 
Freigabedatum 
 22.11.2022 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Förderung kommunale Nachhaltigkeit Köln  
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Rat der Stadt Köln beschließt die Projektanträge des KölnAgenda e.V. und des Allerweltshaus Köln 
e.V. als Projekte für die kommunale Nachhaltigkeit Kölns für 2023 und 2024 zu fördern. Diese dienen 
der Fortführung des Kölner Agenda-Prozesses und lösen die bisherige Defizitfinanzierung des KölnA-
genda e.V. ab. 
 
Stadtentwicklungsausschuss 01.12.2022 
Rat 08.12.2022

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  140.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung 
Der Rat der Stadt Köln hat am 28.09.2017 die Resolution zur „Agenda Nachhaltige Entwicklung in 
Kommunen“ beschlossen. Damit hat sich die Stadt Köln die internationalen Entwicklungsziele der 2030-
Agenda (SDGs) für nachhaltige Entwicklung als Leitlinien für das kommunalpolitische Handeln gesetzt. 
Die Förderung der kommunalen Nachhaltigkeit ist indirekt auch mit dem Klimaschutz verbunden, der im 
SDG 13 verankert ist. Das Thema nachhaltige Entwicklung und die Agenda 2030 als Querschnittsthema 
sozialer, ökologischer und ökonomischer Entwicklung ist komplex. Die Umsetzung der SDGs auf kom-
munaler Ebene ist nicht ohne die Unterstützung der Zivilgesellschaft möglich. In der Kölner Zivilgesell-
schaft gibt es dazu eine breite ehrenamtlich tätige Akteurslandschaft. 
 
Seit 1999 finanziert die Stadt Köln den lokalen Agenda-Prozess. Dafür wurde im September 1999 der 
KölnAgenda e.V. mit Unterstützung von Rat und Verwaltung gegründet. Vereinsziel des KölnAgenda 
e.V. ist die Förderung des lokalen Nachhaltigkeitsprozesses und die Bildung einer Schnittstelle im Dialog 
zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Politik. Nach dem Austritt der Stadt Köln aus dem Verein wurde 
dem Verein seit dem Jahr 2012 ein jährlicher Defizitausgleich in Höhe von maximal 50.000 Euro auf der 
Basis von Ratsbeschlüssen bewilligt. Die jährliche Weiterführung der Förderung des KölnAgenda e.V. 
wurde zuletzt für das Jahr 2022 am 09.11.2021 vom Rat beschlossen (Vorlagen Nr. 3344/2021).  
 
Im Zuge der Erstellung des Nachhaltigkeitsberichtes für die Stadt Köln (vgl. Mitteilung Nr. 2587/2021) 
schlägt die Verwaltung die Umstellung auf eine projektbezogene Förderung vor. Damit sind Inhalte und 
Ausrichtung der Projekte klar beschrieben und es besteht eine zielorientierte Verbindlichkeit, die über die

3 
Defizitfinanzierung nicht möglich war. 
 
Gegenstand der Förderung soll weiterhin die Schnittstelle zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Politik 
für die kommunale Nachhaltigkeit in Köln sein. Die Förderziele lassen sich in die Bereiche Information, 
Impulse und Vernetzung gliedern: 
 
- Information über die SDGs und Nachhaltigkeit als Querschnittsthema 
- Impulse zur Stärkung der kommunalen Nachhaltigkeit 
- Vernetzung der zivilgesellschaftlichen Akteur*innen zu Nachhaltigkeitsthemen (auch mit der 
Stadtverwaltung) 
 
Um durch langjährige Förderung aufgebaute bestehende Strukturen in der Zivilgesellschaft zu erhalten 
und weiter zu entwickeln, sind der KölnAgenda e.V. und das Allerweltshaus Köln e.V. als gemeinsame 
bisherige Träger des „Bündnis kommunale Nachhaltigkeit Köln“ (BKN) in besonderer Weise für die wei-
tere Förderung der kommunalen Nachhaltigkeit in Köln geeignet. Das BKN ist 2016 aus dem Kreis en-
gagierter Akteur*innen im Bereich Nachhaltigkeit entstanden und bietet eine Plattform für den Austausch 
und die Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen beispielsweise mit dem Webauftritt 
www.koelnglobalnachhaltig.de. Aktuell sind 47 Kölner Organisationen Mitglied des bisher informellen 
Bündnisses. 
 
Mit den eingereichten Projektanträgen der beiden oben genannten Vereine für die Jahre 2023 und 2024 
werden die bestehenden Strukturen des „Bündnis kommunale Nachhaltigkeit Köln“ weitergeführt und 
ausgebaut. Dabei stehen folgende sich gegenseitig ergänzende Schwerpunktaufgaben im Vordergrund: 
 
Projekt Köln Agenda e.V. (Projektlaufzeit Januar 2023 - Dezember 2024): s. Anlage 1 
- Etablierung einer monatlich tagenden Koordinierungsgruppe des BKN 
- Jour Fixe zwischen BKN und Stadtverwaltung 
- Aufbau einer Online-Redaktion mit BKN-Organisationen 
- Pflege und Ausbau des Nachhaltigkeitskalenders 
- Pflege der Website koelnagenda.de (Verknüpfung mit Website koelnglobalnachhaltig.de) 
- Weiterführung der Ergebnisse aus dem Projekt „Impulse für eine nachhaltige Transformation 
Kölns“ (Förderung Stiftung Umwelt und Entwicklung) 
- Akquise ergänzender Förderprojekte zur Nachhaltigkeit 
 
Projekt Allerweltshaus Köln e.V. (Laufzeit Januar 2023 - Dezember 2024): s. Anlage 2 
- Weiterentwicklung des BKN-Netzwerks (Koordinierungsgruppe, neue Mitgliedsorganisationen 
akquirieren) 
- Pflege der Website koelnglobalnachhaltig.de 
- Erstellung eines Konzepts für die Öffentlichkeitsarbeit/Social Media 
- Öffentlichkeitsarbeit durch Instagram, Facebook, YouTube 
- Kooperation mit Kölner „Greenfluencer*innen“ 
- Durchführung von mindestens einer Nachhaltigkeitsveranstaltung (SDG-Tag, Nachhaltigkeitstalk 
o.ä.) 
- Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit zu den SDGs  
 
Beide Projekte werden in einem engen Austausch mit der Stabsstelle strategische Stadtentwicklung 
(15/1), die auch die Nachhaltigkeitsberichterstattung verantwortet, durchgeführt, um so eine tragfähige 
Struktur zur Vernetzung und Beteiligung der Zivilgesellschaft an der nachhaltigen Entwicklung der Stadt 
Köln zu schaffen.  
 
Die Projektförderung ist für 2023/2024 als Modellversuch geplant und wird begleitend evaluiert. Es wer-
den entsprechende Sachstandsberichte vorgelegt.  
Finanzierung: 
Der voraussichtliche Mittelbedarf beläuft sich auf maximal 70.000 Euro im Haushaltsjahr 2023 und 
70.000 Euro im Haushaltsjahr 2024. Dieser setzt sich zusammen aus jeweils 35.000 Euro für das För-

4 
derprojekt Köln Agenda e.V. und 35.000 Euro für das Förderprojekt Allerweltshaus Köln e.V. im Haus-
haltsjahr 2023 und im Haushaltsjahr 2024. 
 
Die erforderlichen Finanzmittel für das Haushaltsjahr 2023 und 2024 sind im Hpl.-Entwurf 2023/2024 im 
Teilplan 0902 (Stadtentwicklung) in der Teilplanzeile 15 (Transferaufwendungen) vorgesehen. 
 
Anlagen: 
Anlage 1: Projektantrag Köln Agenda e.V. 
Anlage 2: Projektantrag Allerweltshaus Köln e.V.

Anlage 1_Projektantrag_KölnAgenda

16629 Zeichen

1 | S e i t e 
Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Vernetzung  – Weiterentwicklung – Perspektiven 
 
 
Projektantrag 
 
an das 
Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
der Stadt Köln 
 
 
Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: 
Vernetzung – Weiterentwicklung – Perspektiven 
 
 
 
 
 
KölnAgenda e.V. 
Melchiorstr.3  
50670 Köln 
 
Stand: 26.10.22

2 | S e i t e 
Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Vernetzung  – Weiterentwicklung – Perspektiven 
Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln (BKN): 
Vernetzung – Weiterentwicklung – Perspektiven 
Ausgangssituation 
Gegenstand und Ziel der städtischen Förderung 
„Gegenstand ist die Förderung der Schnittstelle zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Politik zur 
kommunalen Nachhaltigkeit in Köln. Bestehende Aktivitäten des Kölner Agenda-Prozesses sollen 
hierbei nachhaltig weitergeführt werden z.B. durch die Einbindung des Netzwerks kommunale 
Nachhaltigkeit,“ so das Amt für Stadtentwicklung und Statistik über die Ziele der Projektförderung. 
KölnAgenda e.V. (KA) beantragt im Rahmen dieser Ziele die Förderung des Projekts „Bündnis 
Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Vernetzung – Weiterentwicklung – Perspektiven“ mit einer Summe 
von je EUR 35.000,- für die Jahre 2023 und 2024. Die Laufzeit des beantragten Projektes geht vom 
01.01.2023 bis zum 31.12.2024. 
Zentrales Vorhaben von KölnAgenda e.V. ist der Ausbau und die Weiterentwicklung der BKN-
Vernetzung.   
Dazu gehören folgende KölnAgenda Tätigkeiten im Rahmen der Projektförderung:  
1. Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit (Vernetzung/Austausch/Impulse) 
 Mitarbeit Koordinierungsgruppe / Ausbau Netzwerk 
 regelmäßiger Austausch (Jour Fixe) mit dem Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
 Austausch / Dialog mit der Kölner Stadtverwaltung und Politik 
 Kontakte zu LAG21 und weiteren Fachgremien/-organisationen, Teilnahme an 
Fachveranstaltungen 
 Austausch mit vergleichbaren Projekten/Initiativen in anderen Kommunen (bspw. Bonn im 
Wandel) 
 Betreuung externer Anfragen und damit verbundener Angebote (bspw. Führungen, Vorträge, 
Beratungen) 
 Konzeptionelle Mitarbeit an längerfristigen Planungen des BKN 
 
2. Projektsteuerung und Mittelakquise 
 Projektsteuerung „Köln auf Nachhaltigkeitskurs“ und der Fair Trade Night  
 Fortführung der Fair Trade Night ermöglichen: Akquise von Fördermitteln, Spenden, Sponsoren 
zur Finanzierung der Organisation & Durchführung 
 Ergänzende Förderprojekte zur Nachhaltigkeit in Köln beantragen 
 
3. Information 
 Aufbau einer Online-Redaktion mit den Schwerpunkten: 
- (ausgeweiteter) Veranstaltungskalender auf koelnagenda.de 
- Newsletter zur Nachhaltigkeit (bestehender KölnAgenda- sowie neuer BKN-Newsletter) 
- Beiträge zu Themen der Nachhaltigkeit online publizieren 
 Bei Planung und Durchführung von Veranstaltungen zur Nachhaltigkeit mitwirken 
Antragsteller KölnAgenda 
1998 wurde in Köln der lokale Agenda-Prozess gestartet. KölnAgenda e.V. wurde im September 1999 
gegründet. Der Verein übernahm die Aufgabe, den Agenda-Prozess im Auftrag der Stadt Köln 
weiterzuführen und dazu ein mit städtischen Zuschüssen finanziertes Agenda-Büro einzurichten. Bis

3 | S e i t e 
Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Vernetzung  – Weiterentwicklung – Perspektiven 
2022 hat KölnAgenda e.V. die Arbeit des Agenda-Büros gewährleistet und dafür einen städtischen 
Zuschuss von 50.000€/Jahr erhalten. Aus unseren langjährigen Aktivitäten, die mehrfach 
ausgezeichnet wurden, möchten wir exemplarisch hervorheben: 
 das Agenda-FrauenForum 1998, die Gründung der Kölner Bürgerstiftung 2005, das Kölner 
Bürgerhaushaltsverfahren 2007, der Verein Jecke Fairsuchung 2007 gingen auf Initiativen von 
KölnAgenda zurück. 
 Die Projekte „Köln spart CO2“ 2013 bis 2014, das Projekt „Klimaschutz Community Köln“ 2016-
2018 und der Schulwettbewerb zum Klimaschutz thematisierten praktischen Klimaschutz. 
 Das „Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln“ (BKN) wurde 2016 auf Initiative von KölnAgenda 
e.V. und Allerweltshaus gegründet. 
 Zum achten Mal wurde 2022 die Kölner Fair Trade Night unter maßgeblicher Verantwortung von 
KölnAgenda e.V. durchgeführt. 
Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln 
Das „Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln (BKN)“ hat sich im Juni 2016 auf Initiative von 
KölnAgenda und Allerweltshaus gegründet mit den Kernzielen: 
 Die Sustainable Development Goals (SDGs) auf kommunaler Ebene umzusetzen, 
 ein Bündnis für kommunale Nachhaltigkeit anzustreben, 
 einen Diskurs über eine nachhaltige Handlungsstrategie zu führen, 
 eine wachsende Zahl von Bürger*innen in den Prozess miteinzubeziehen. 
Siebenundvierzig Organisationen sind mittlerweile Mitglied. Das BKN versteht sich als „Lobby“ für 
nachhaltige Entwicklung, mit dem Ziel der Erarbeitung und Implementierung einer kommunalen 
Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Köln sowie eines damit verbundenen Nachhaltigkeitsmanagements 
und -monitorings.  
Die Entwicklung einer kommunalen Agenda 2030 soll Schlüssel für eine Nachhaltigkeitskultur der 
Stadtgesellschaft sein. Er soll uns schrittweise in die Lage versetzen, den Transformationsprozess, der 
die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele und der Stadtstrategie umfasst, unter Mitwirkung der 
Zivilgesellschaft transparent und effizient zu gestalten. 
Das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW geförderte Projekt „Köln auf Nachhaltigkeitskurs“ 
ist ein wesentlicher Schritt in diese Richtung. Es besteht u.a. aus den Bausteinen, das BKN-Netzwerk 
zu verstetigen und auszubauen, den BKN-Empfehlungen „Impulse für eine nachhaltige Transformation 
Kölns“ und begleitende Aktivitäten zur Entwicklung der BKN-Empfehlungen.  
Projekt „BKN: Vernetzung, Weiterentwicklung, Perspektiven“ 
Das beantragte Projekt „BKN: Vernetzung – Weiterentwicklung - Perspektiven“ hat vor allem die 
Aufgabe, die BKN-Vernetzung wirksam zu stärken und bildet die Voraussetzung für die Umsetzung des 
Projektes „Köln auf Nachhaltigkeitskurs“ sowie deren enge Verknüpfung. Damit sollen gezielt 
zusätzliche Ressourcen eingesetzt werden, um die Effizienz bei der Vernetzung zu erhöhen, Lücken und 
Defizite in der Aufgabenabwicklung zu schließen und Perspektiven in Richtung eines 
Nachhaltigkeitsmanagements zu entwickeln sowie aktuelle Informationen zur Nachhaltigkeit 
(Kalender, Newsletter, Online-Beiträge) zur Verfügung zu stellen und sichtbar zu machen.

4 | S e i t e 
Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Vernetzung  – Weiterentwicklung – Perspektiven 
I. Vernetzung 
Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit – Vernetzung weiterentwickeln 
BKN-Arbeitsstruktur 
Die Arbeitsstruktur des Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit mit der monatlich tagenden 
Koordinierungsgruppe und den Plenen zweimal im Jahr hat sich bewährt. Die Zahl der 
Mitgliedsorganisationen aus der Kölner Zivilgesellschaft wird ausgebaut. Sie kommen fast 
ausschließlich aus der Kölner Zivilgesellschaft. Wir haben die Absicht, neue Zielgruppen an das BKN 
heranzuführen. 
Mitarbeit in den BKN-Gremien 
Die Koordinierungsgruppe vertritt das BKN nach außen und steht für die Umsetzung der großen 
Leitlinien des BKN. Sie soll die Aktivitäten planen, u.a. die Vorbereitung der jeweiligen Plenen und der 
SDG-Themen-Tage. 
Die monatlich tagende Koordinierungsgruppe besteht aktuell aus Vertretern von fünf Organisationen 
(KölnAgenda e.V., Allerweltshaus e.V., Bürgerstiftung Köln e.V., Friedensbildungswerk Köln e.V., VCD 
Regionalverband Köln e.V.).  
Die Mitwirkung des von KölnAgenda vorgesehenen hauptamtlichen Mitarbeitenden in den BKN-
Gremien - insbesondere in der Koordinierungsgruppe, aber auch bei der Planung und Vorbereitung 
von Aktivitäten wie den Plenen, den Workshops, dem SDG-Tag und den Nachhaltigkeits-Talks - ist für 
BKN-Arbeit notwendig. Dadurch wird auch personell eine enge Verzahnung zwischen den beiden 
Projekten gesichert. 
Zusammenarbeit mit der Verwaltung 
Einer der Schwerpunkte des Aufgabenprofils ist, die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung enger 
zu gestalten. Dabei hat auch die fachliche Zusammenarbeit mit der Abteilung für strategische 
Stadtentwicklung und der Nachhaltigkeitsstelle im Amt für Stadtentwicklung und Statistik besonderes 
Gewicht.  
Diskurse mit der Stadtverwaltung lassen sich thematisch eingrenzen auf den Komplex Stadtstrategie/ 
Perspektiven Köln 2030+, Nachhaltigkeitsmanagement und Nachhaltigkeitsindikatoren, sowie Klima- 
und Verkehrswende. Es wird einer der Aufgaben des BKN sein, die jeweiligen Formate für diese 
Diskurse zu entwickeln. 
Ein unmittelbar realisierbarer Schritt ist, einen Jour Fixe zwischen BKN und Stadtverwaltung 
einzurichten, um den kontinuierlichen Austausch zu ermöglichen und die Kommunikation zwischen 
Zivilgesellschaft und Verwaltung zu verbessern. 
II. Information 
Webseite-Gestaltung und Öffentlichkeitsarbeit 
Die Pflege und Gestaltung der Webseite koelnagenda.de wird weitergeführt und die Verknüpfung mit 
der BKN-Webseite koeln-global.de wird ausgebaut. Wichtiges Element wird die Pflege und der Ausbau 
des Nachhaltigkeitskalenders sein. Dort soll über Aktivitäten der „Nachhaltigkeits-Szene“, 
Veranstaltungen, Hinweise und Infos der Kölner Stadtgesellschaft und der Stadt Köln berichtet, aber

5 | S e i t e 
Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Vernetzung  – Weiterentwicklung – Perspektiven 
auch überregionale Veranstaltungen wie von RENN-West und der LAG21 aufgeführt werden. Es wird 
angestrebt, den Zugriff auf den Nachhaltigkeitskalender gleichermaßen auf koelnglobal.de wie für die 
Stadt zu ermöglichen, wobei hierfür gegebenenfalls notwendige technische Anpassungen der zu 
Grunde liegenden Software nicht im Projektbudget inkludiert sind. 
Aufbau einer Online-Redaktion 
Wir streben an, mit den Mitgliedsorganisationen aus dem BKN-Netzwerk und der Stadt Köln eine 
Online-Redaktion aufzubauen. Sie soll nicht nur die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen, sondern 
auch die Kontinuität des Informationsflusses sichern, sowie die notwendige Breite und sachliche Tiefe 
der Informationen aus den Organisationen gewährleisten.  
Veranstaltungen 
Die Weiterführung der Fair Trade Night, einer der größten Veranstaltungen in diesem Themenfeld 
bundesweit, ist innerhalb der ab 2023 geltenden städtischen Förderstruktur nicht mehr möglich. Wir 
werden uns deshalb intensiv bemühen, die für Weiterführung erforderlichen Mittel zu erschließen. 
Dazu gehören die Akquise von neuen Fördermitteln, Spenden und Sponsorengeldern, die 
insbesondere die zur Organisation notwendigen (Personal-) Ressourcen sicherstellen, wozu wir das 
Büro für internationale Angelegenheiten einbeziehen wollen. Neben den Planungen im Projekt „Köln 
auf Nachhaltigkeitskurs“ werden zusätzliche Veranstaltungen in Kooperation mit dem Allerweltshaus 
und den Mitgliedern des BKN angestrebt, wofür ebenfalls weitere Mittel einzuwerben sind. 
 
III. Impulse 
Impulse des BKN zur Nachhaltigkeit in Köln  
Ein zentraler Teil des Projektes „Köln auf Nachhaltigkeitskurs“ stellt die Entwicklung der BKN-
Empfehlungen „Impulse für eine nachhaltige Transformation Kölns“ dar. Damit soll ein Instrument für 
die Zivilgesellschaft geschaffen werden, was zunächst eine kritische Bestandsaufnahme kommunalen 
Handelns in den wichtigen kommunalen Handlungsfeldern beinhaltet. Aber zugleich soll vor allem eine 
Skizzierung von konkreten Zielen und Perspektiven im Hinblick auf eine nachhaltige Transformation 
Kölns erfolgen. Die Idee für das Projekt entstand auch aus dem Ansatz heraus, eine für über 40 
Organisationen im „Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit“ überschaubare, transparente und für jede 
Organisation attraktive Plattform anzubieten, auf der sie ihre speziellen Kompetenzen einbringen 
können. Dieses Instrument soll auch über den Projektzeitraum hinaus weiterentwickelt werden. Dazu 
können auch weitere Themen einbezogen werden und Organisationen der Zivilgesellschaft ihren 
Beitrag leisten. 
 
Perspektiven konkretisieren  
Was kommt nach „Köln auf Nachhaltigkeitskurs“?  
Mitte 2024 läuft das Projekt „Köln auf Nachhaltigkeitskurs“ aus. Es entspricht dem Gedanken der 
Nachhaltigkeit, nicht nur die geplanten Aktivitäten des Projekts wie vorgesehen umzusetzen, sondern 
sich auch mit der Situation „danach“ zu beschäftigen. Im Verlauf von „Köln auf Nachhaltigkeitskurs“ 
fehlen die zeitlichen und personellen Ressourcen, um eine solche konzeptionelle Arbeit „über den Tag 
hinaus“ zu leisten.

6 | S e i t e 
Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Vernetzung  – Weiterentwicklung – Perspektiven 
Dazu soll noch im Zeitrahmen des Projekts „BKN-Vernetzung“ geplant werden,  
 konzeptionelle Vorstellungen für die Planungszeit 2024 und folgende Jahre in Richtung eines 
Nachhaltigkeitsmanagements und 
 ein Format zur Diskussion von Perspektiven (z.B. Workshop oder SDG-Tag) in der zweiten 
Jahreshälfte 2024 zu ermöglichen. 
„Wir erhoffen uns eine Debatte über die nächsten Schritte zur Umsetzung der SDG-Ziele und den 
Aufbau eines Monitorings für eine nachhaltige Entwicklung in einzelnen kommunalen 
Handlungsfeldern“. („Köln auf Nachhaltigkeitskurs“, S. 16) Darin soll der Weg über eine „regelmäßige 
Bewertung des aktuellen Stands der nachhaltigen Transformation“ thematisiert werden. 
 
Finanzplan 
 
 2023 2024 
Personalausgaben EUR 27.500,- EUR 27.500,- 
Sachkosten EUR   1.000,- EUR   1.000,- 
Mietkostenbeteiligung EUR   3.000,- EUR   3.000,- 
10 % Verwaltungskostenpauschale EUR   3.500,- EUR   3.500,- 
Summe EUR 35.000,- EUR 35.000,- 
 
Auf Basis der vorgesehen Fördersumme von EUR 35.000,- wurde der oben aufgeführte Finanzplan 
erstellt. Das Nutzungsentgelt inklusive Heizkosten für den im Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
bestehenden Büroraum beträgt aktuell rund EUR 4.500,- im Jahr, wobei ab 2023 auf Grund der 
Energiekosten von einer Erhöhung auszugehen ist. Die beantragte Mietkostenbeteiligung und die im 
Rahmen des von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW geförderten Projektes enthaltenden 
Mietkostenanteiles (ca. 78,- EUR/Monat) liegen unterhalb des Nutzungsentgelts. Die Sachkosten sind 
für externe Honorare, Teilnahme an Veranstaltungen u.ä. vorgesehen. Mit den zur Verfügung 
stehenden Personalmitteln können auf Basis der derzeit beschäftigten Person eine Arbeitszeit von 12-
13 h/Woche realisiert werden (Basis TVÖD VKA E11 Stufe 5, Stundenzahl abhängig von Entwicklung 
des TVÖD). 
 
Übersicht zum von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW geförderten 
Projekt „Bündnis kommunale Nachhaltigkeit: Köln auf Nachhaltigkeitskurs“ 
KölnAgenda e.V. hat von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW eine Förderzusage für das Projekt 
„Bündnis kommunale Nachhaltigkeit: Köln auf Nachhaltigkeitskurs“ erhalten. Dies hat eine Laufzeit von 
18 Monaten und wird im 1. Halbjahr 2023 beginnen 
Zentrale Bausteine des Projektes sind die Erstellung der  
 BKN-Empfehlungen „Impulse für eine nachhaltige Transformation Kölns“, 
 Begleitende Veranstaltungen und Aktivitäten im Zeitraum 2022-2024, sowie 
 die Weiterentwicklung des Netzwerkes „Bündnis kommunale Nachhaltigkeit (BKN)“. 
Mit den BKN-Empfehlungen „Impulse für eine nachhaltige Transformation Kölns“ soll ein Instrument 
für die Zivilgesellschaft geschaffen werden, mit folgenden Aufgaben:

7 | S e i t e 
Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Vernetzung  – Weiterentwicklung – Perspektiven 
 
 Kommunale Nachhaltigkeitsziele zu setzen, 
 eine Bestandsaufnahme für die konkrete Umsetzung der SDG-Ziele und die Entwicklung einer 
Nachhaltigkeitsstrategie in Köln aus Sicht der Zivilgesellschaft zu erstellen, 
 den Status-Quo in den einzelnen kommunalen Handlungsfeldern aufzuzeigen und mit Daten 
und Fakten zu belegen und eine kritische Bewertung des aktuellen Status vorzunehmen, 
 konkrete Schritte für Rat, Verwaltung und die Stadtgesellschaft zur Verwirklichung der 
kommunalen Nachhaltigkeitsziele vorzuschlagen. 
 
Die BKN-Empfehlungen „Impulse für eine nachhaltige Transformation Kölns“ sind in erster Linie an die 
Entscheidungsträger der Stadt Köln, Rat und Verwaltung und die „Stakeholder“ der städtischen 
Zivilgesellschaft gerichtet. 
 
Für die Erstellung sollen Autor*innen aus den einzelnen Mitgliedsorganisationen des BKN gewonnen 
werden. Für jedes Thema ist ein BKN-Mitglied federführend. Dieses benennt einen verantwortlichen 
Autor*in oder eine Autorengruppe für die Texterstellung. Die Verantwortung für den Inhalt und die 
fachliche Korrektheit liegt bei den Autor*innen. Deshalb sollen die Artikel auch namentlich 
gekennzeichnet sein. Eine Redaktion wird für die Abstimmung der Texte gebildet. 
Folgende Veranstaltungen und Aktivitäten werden im Rahmen des Projekts geplant: 
 SDG-Tag 2023 
 3 Plena 
 2 Workshops 
 2 Nachhaltigkeitstalks 
 1 Bildungsangebot zum Bau- und Planungsrecht

Anlage 2_Projektantrag_Allerweltshaus_geschwärzt

26204 Zeichen

Inhalt 
Inhalt........................................................................................................................................................ 2 
1. Einleitung ......................................................................................................................................... 3 
2.  Ziele des Projektes ........................................................................................................................... 4 
3.  Zielgruppen ...................................................................................................................................... 5 
4. Aktivitäten ....................................................................................................................................... 6 
5.  Veranstaltungen .............................................................................................................................. 7 
6.  Öffentlichkeitsarbeit ........................................................................................................................ 7 
7.  Das Allerweltshaus .......................................................................................................................... 8 
8. Finanzierung und Aufgaben ............................................................................................................ 8 
8.1 Personalstelle und Aufgaben:........................................................................................................ 8 
8.2 Sachkosten..................................................................................................................................... 9 
8.3 Arbeitsplatzkosten und Mietbeteiligung ....................................................................................... 9 
8.4. Verwaltungskostenpauschale....................................................................................................... 9

Projektbeschreibung 
1. Einleitung 
Mit der Verabschiedung der Agenda 2030 inklusive der 17 Sustainable Development Goals (SDGs) 
Ende 2016 entstand auf internationaler Ebene ein wichtiges Momentum, dass die 
ineinandergreifenden Bereiche versucht zu ordnen und die Verbindlichkeit in der globalen 
Weltordnung herzustellen. Die Verabschiedung der globalen Ziele stellte die Frage nach der lokalen 
Umsetzung, die Idee, das Bündnis für kommunale Nachhaltigkeit (BKN) zu gründen, war geboren. 
Gemeinsam mit der Köln Agenda wurde dieses bereits seit 2017 für zwei Jahre von der Stiftung 
Umwelt und Entwicklung gefördert. In diesem Rahmen entstand eine Homepage, deren Aufgaben die 
Sichtbarmachung und Aktivierung der Zivilgesellschaft ist. Ebenso gab es zahlreiche Aktivitäten die 
wir im Folgenden kurz darstellen. 
 
Zu den SDGs wurden ansprechende, kurzweilige und informative Videos erstellt, die den Bezug vom 
Globalen zum Lokalen herstellen: https://www.koelnglobal.de/projekte/sdg-videos 
 
Das Konzept der Homepage ist dahingehend optimiert, dass es zeitlos nutzbar ist, da es nicht um 
aktuelle Entwicklungen geht. Die Seite gibt einen Überblick über die Aktivitäten verschiedener 
Stakeholder in der Stadt Köln, die sich mit der Umsetzung der SDGs beschäftigen. In den Videos 
werden die verschiedenen Bündnismitglieder entsprechend der Ziele für die sie sich einsetzen 
präsentiert. Diese sind bewusst niederschwellig gehalten, um möglichst viele Menschen zur 
Partizipation anzuregen. 
Eine quantitativer Erfolg bezüglich des Bekanntheitsgrades konnte mit der Entwicklung der kölschen 
Bierdeckel gefeiert werden. Im Rahmen der Kooperation mit Engagement Global und der 
Rheinischen Fachhochschule konnten 85.000 Bierdeckel mit 17 unterschiedlichen kölschen Motiven 
zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung in Kölner Kneipen verteilt werden. Die Resonanz war 
überwältigend. Spätestens mit der Berichterstattung im Kölner Stadtanzeiger und in der Kölnischen 
Rundschau hat das Bündnis viele Zuschriften und Anfragen erhalten. Einen kurzen Einblick gibt es 
hier: https://www.youtube.com/watch?v=1T9p8YU9ZUY&t=1s 
Eine weitere Säule der Bündnisarbeit stellt die Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Akteuren und 
der Stadtverwaltung dar. Für die Intensivierung der Dialoge und die gegenseitige Bereicherung, 
wurde der SDG Tag konzipiert, der die verschiedenen Stakeholder für einen Tag zusammenbrachte. 
Diese Konferenz hat in drei Jahren stattgefunden, um den kritisch konstruktiven Dialog und 
Austausch zu befördern. Aus dem Allerweltshaus in Kooperation mit dem Bündnis organisiert, haben 
über 70 Teilnehmer*innen zu den gesetzten nachhaltigen Themen diskutiert. Zur Vertiefung wurden 
ebenfalls thematische Workshops angeboten, die fachbezogen unterschiedliche Handlungsfelder der 
Kommune und Zivilgesellschaft analysierten und Empfehlungen formulierten. Eine ausführliche 
Dokumentation des Jahres 2019 befindet sich hier: 
https://www.koelnglobal.de/projekte/dokumentation-sdg-tag-2019

Aus diesen Aktivitäten folgte die Stellungnahme zu den "Kölner Perspektiven 2030", die grundsätzlich 
ein höhere Bürger*innenbeteiligung in geeigneten Formaten forderte. Zusätzlich hat das BKN die 
eindeutige Verankerung der SDGs in der Stadtstrategie angeregt, beispielsweise über die 
Verknüpfung der Leitsätze der Stadtstrategie mit den in der Agenda 2030 formulierten SDGs. Die 
Stellungnahme finden Sie ebenfalls hier: https://www.koelnglobal.de/projekte/stellungnahme-zu-
den-koelner-perspektiven-2030 
Die Expertise der im Bündnis vereinten Mitgliedsorganisationen wurde fortführend genutzt, um aktiv 
die Politik der Stadt Köln zu beraten und Empfehlungen hinsichtlich der Umsetzungs- und 
Planungsmaßnahmen auszusprechen. So wurde nach der Kommunalwahl im Jahr 2020 ein Brief an 
die Ratsfraktion geschrieben, der die Bedeutung der Nachhaltigkeit als Querschnittsthema hervorhob 
und die Einrichtung eines Nachhaltigkeitsmanagement sowie die Einrichtung verschiedener Stellen 
empfahl. Den Brief finden Sie hier: https://www.koelnglobal.de/projekte/brief-an-ratsfraktionen 
 
 
Köln ist als wachsende Millionenstadt ein Beispiel für den globalen Urbanisierungstrend. Strategische 
Stadtentwicklung in Köln muss daher die Komplexität sozialer, ökologischer, ökonomischer und 
kultureller Wechselwirkungen im Blick halten und beachten. 
 
Aufbauend auf den Erfolgen und der guten Vernetzung der Akteure soll das Bündnis weiter agieren 
und sich im aktiven Austausch mit anderen Kommunen und Initiativen am Puls der Zeit bewegen und 
die besten umsetzbaren Formate für Dialoge und Austausch anbieten und weitere konkrete 
Umsetzungen begleiten oder anregen.  
 
2.  Ziele des Projektes 
Die Förderung der Schnittstelle zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Politik für die kommunale 
Nachhaltigkeit in Köln hat das übergeordnete Ziel, nachhaltige Themen in der politischen Agenda als 
Querschnittsaufgabe zu platzieren. Um dies zu unterstützen und zu begleiten setzen wir uns das Ziel, 
das Bündnis kommunale Nachhaltigkeit Köln (BKN) zu stärken und zu vernetzen. Basis soll die enge 
Zusammenarbeit mit der Köln Agenda bilden, mit der seit der Arbeitsaufnahme des BKN enger 
Austausch gepflegt wird. Zusammen werden wir einen regelmäßigen Austausch in Absprache mit der 
Verwaltung und den Mitgliedern der Steuerungsgruppe und den Bündnismitgliedern einrichten. 
Formate die als offener Austausch mit Bündnismitgliedern und mit der Verwaltung der Stadt Köln 
realisiert werden könnten, sind zum Beispiel digitale Treffen, in denen Anliegen und Einschätzungen 
von allen Seiten dargestellt werden können. Gemeinsame Projekte können ebenso Inhalt sein, wie 
neue Beratungsangebote.

Außerdem soll das Bündnis quantitativ um neue Mitglieder zu erweitert werden und den inhaltlichen 
Diskurs um die nachhaltigen Projekte und die SDGs in Köln voranzubringen.  
 
Ein weiteres Ziel ist es weiterhin, die 17 SDGs stärker in die Öffentlichkeit zu bringen und sie, 
entsprechend der Idee der Homepage, mit Leben und Aktivitäten zu füllen. Hier gab es bereits 
Vorgespräche, um mit Kölner Greenfluencer*innen zu kooperieren. Wir wollen die Kölner 
Stadtgesellschaft informieren und sensibilisieren, zum nachhaltigen Handeln motivieren. Dafür soll 
die Öffentlichkeitsarbeit breiter aufgestellt werden und die vorhandenen Kanäle der Homepage, 
Instagram, Facebook und Youtube genutzt werden. 
 
Menschen sollen motiviert werden, eigene Anstrengungen zu unternehmen und sich mit den 
politischen und gesellschaftlichen Strukturen auseinandersetzen, um die Transformation für eine 
nachhaltigere Gesellschaft gemeinsam zu meistern. Wie wichtig das Gefühl des gemeinsamen 
Handelns ist, legen Umweltpsycholog*innen wie z.B. Fr. Heitfeld seit Jahren in wissenschaftlichen 
Studien dar.1 
Keine Frage stellt die Ursache der Klimakrise dar und unzählige wissenschaftliche Auseinander-
setzungen und Empfehlungen liegen nicht nur mit dem IPCC Bericht vor. Wichtig sind aber die 
Räume, in denen die wissenschaftlichen Erkenntnisse aufbereitet, diskutiert und ausprobiert werden. 
Zur praktischen Umsetzung ist die Einbindung der Zivilgesellschaft, der Verwaltung und der Politik 
notwendig, um gemeinsam die besten Lösungen zu finden und zu realisieren. 
 
3.  Zielgruppen 
Das Projekt hat vier Zielgruppen:  
 
1.) Die Kölner Zivilgesellschaft: Initiativen, Vereine und Einzelpersonen erreichen und stärken, rund 
um die SDGs vernetzen.  
2.) Stadtgesellschaft: Durch die Öffentlichkeitsarbeit und verschiedene Kooperationen wie mit der 
Klimawende Köln sollen interessierte Bürger*innen für SDGs sensibilisiert werden. 
3.) Kommunal- und Landespolitik: Politiker*innen werden durch z.B. die Nachhaltigkeitstalks für die 
Umsetzung der globalen Ziele sensibilisiert. 
4.) Kommunale Verwaltung: durch den regelmäßigen Austausch agiert die Stadtgesellschaft 
gemeinsam, Hemmnisse werden abgebaut und Zusammenarbeit ermöglicht. 
 
 
1 Quelle: https://www.sue-nrw.de/marie-heitfeld/

4. Aktivitäten 
 
 
Ausbau und Stärkung  
Die Stadt Köln ist geprägt durch eine Vielzahl von zivilgesellschaftlichen Akteuren, die sich einer 
diversen Palette von Einzelzielen widmen. Die Agenda 2030 ist eine Chance für die Zivilgesellschaft 
eine neue Interessensgemeinschaft zu bilden. Deshalb wurde 2016 auf Initiative des Allerweltshaus 
Köln und der Köln Agenda, das Bündnis kommunale Nachhaltigkeit gegründet. Mittlerweise gehören 
dem Bündnis für kommunale Nachhaltigkeit (BKN) mehr als 40 Initiativen, Verein und Verbände an, 
die sich der Umsetzung der SDGs in Köln verschrieben haben. Gemeinsam mit diesen Organisationen 
wollen wir eine starke Stimme schaffen, um die SDGs in Köln zu verankern, ihre Sichtbarkeit stärken 
und Menschen ermutigen, sich aktiv für gesellschaftliche Veränderungen einzusetzen. 
 
Es ist mindestens in Teilen der Lobbyarbeit der Aktiven im Bündnis kommunale Nachhaltigkeit Köln 
zu verdanken, dass der Rat der Stadt Köln Ende September 2017 eine Resolution zur Umsetzung der 
Agenda 2030 in Köln verabschiedet hat. Dieser Beschluss legte das Fundament zur erfolgreichen 
Umsetzung der Agenda 2030 auf kommunaler Ebene. Dazu gehörte auch, das Thema Nachhaltigkeit 
in der Entwicklung der Stadtstrategie „Perspektiven 2030“ als Querschnittsnorm zu verankern. Für 
weitere Gespräche und Zusammenarbeit stehen wir gerne zur Verfügung. 
 
Das Bündnis wird durch eine im Bündnis gewählte Gruppe koordiniert. Im Moment sind in der 
Koordinierungsgruppe folgende Institutionen vertreten: Allerweltshaus Köln e.V., Köln Agenda e.V., 
Kölner Bürgerstiftung, VCD Regionalverband Köln und Forum Ziviler Friedensdienst. Die Ko-
ordinierungsgruppe trifft sich monatlich und bereitet die Veranstaltungen vor, hält den Kontakt zur 
Kommunalverwaltung und Politik und repräsentiert das Bündnis bei Terminen. Diese Gruppe soll mit 
dem Bündnis neu gebildet werden. Die Mitarbeit in diesen Gruppen erfordert wesentlichen Mehr-
aufwand in Form von Zeit für die Teilnehmenden. Der Mehrwert des Bündnisses soll in gemeinsam 
Treffen erörtert und verstärkt werden, um die Mitarbeit anzuregen. Ebenso sind Kooperationen mit 
anderen Netzwerken wie DAN (Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit) angedacht, um die Sichtbarkeit 
zu erhöhen und die Vernetzung zu verstärken. 
 
Das Bündnis soll durch den Ausbau von Vernetzungsgraden untereinander gestärkt werden. Der 
Austausch der Initiativen und Vereine soll auf verschiedenen internen und externen Veranstaltungen 
angeregt werden. Entstehende Konfliktherde sollen im gemeinsamen Gespräch behandelt werden, 
z.B. wenn die Mobilitätswende dem Erhalt von Grünflächen entgegensteht.  
Um das Bündnis weiter zu stärken und mehr zivilgesellschaftliche Organisationen für die Umsetzung 
der SDGs zu motivieren, möchten wir weitere Mitglieder gewinnen. Dazu gehören insbesondere 
zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen. Darüber hinaus sollen auch Gespräche mit 
Unternehmen und Verbänden geführt werden, um Möglichkeiten der Kooperation zu erörtern. In 
dem Bündnis wird die Expertise für die Aufgabe der Bearbeitung von Nachhaltigkeitsfragen- und 
Themen im Querschnitt zur Verfügung stehen. Sachkundige Bürger*innen und Organisationen sind

gebündelt im Bündnis erreichbar, die der Stadtverwaltung und politischen Akteuren beratend zur 
Verfügung stehen. 
5.  Veranstaltungen 
Im Rahmen des Projektes werden Veranstaltungen stattfinden, zu der die Partner Allerweltshaus e.V.  
und Köln Agenda die Mitglieder des Bündnisses konsultieren. Ziel ist die Vernetzung innerhalb des 
Bündnisses und die gemeinsame Stärkung der Organisationen im Netzwerk. Ob darüber hinaus 
weitere Formate wie Peer-Learning Workshops angeboten werden können, entscheidet die Projekt-
leitung gemeinsam mit der Steuerungsgruppe. Es soll eine Plenumsveranstaltung angeboten werden, 
die das Bündnis mitgestaltet.  
 
Um die breitere Öffentlichkeit/Stadtgesellschaft und Landes- wie Kommunalpolitiker*innen zu 
erreichen, wird im Jahr 2023 unterstützend der „Nachhaltigkeitstalk“ organisiert, für 2024 ist durch 
die Anwerbung von Drittmitteln ein weiterer geplant. Dieser greift aktuelle Themen aus der Politik 
auf und diskutiert diese im Zusammenhang der SDGs mit Vertreter*innen der Stadtgesellschaft 
und/oder der Politik. Das BKN orientiert sich dabei an aktuellen Entwicklungen in der Kommune und 
an den Wünschen der Bündnismitglieder. 
Eine große und im Mittelpunkt stehende Veranstaltung ist die geplante Konferenz „SDG-Tag 2024“. 
Ziel der Konferenz ist es, die unterschiedlichen Stakeholder in den Dialog über den Stand der Um-
setzung der SDGs in Köln zu bringen. Mit diesem Format hat das BKN bereits sehr gute Erfahrungen 
gemacht und sowohl Vernetzung wie Austausch angeregt. Teilnehmen sollen 80 Vertreter*innen aus 
Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik. Auf der Konferenz soll es unterschiedliche Formate geben, 
neben Podiumsgesprächen werden auch Workshops durchgeführt. Ziel der Konferenz ist es, zum 
einen den Dialog zwischen den unterschiedlichen Stakeholdern zu intensivieren, die inhaltliche 
Debatte rund um die SDGs in Köln voranzubringen und Methoden der Umsetzung zu stärken.  
Das für die Konferenz zuletzt in 2019 eingeplante Budget i.H.v. 7.500 Euro war schon 2019 knapp. 
Wir gehen davon aus, dass ein Kostenanteil von min. 10.000 € benötigt wird. Da hierfür die Reche-
rche diverser Fördermöglichkeiten nötig ist, die gestellt werden müssen, sowie das Finden von 
Kooperationen, wird mit Vorbehalt eine solche Konferenz für 2024 geplant. Relevante Kostenstellen 
sind: Raummiete, Moderation, Technikausleihe und Steuerung sowie Ehrenamtspauschalen für 
Unterstützer*innen.  
6.  Öffentlichkeitsarbeit 
Ein großes Ziel des Projektes ist es, die Debatten bezüglich der SDGs weiter in die breite 
Öffentlichkeit zu bringen. Es gibt viele, auch sehr kostspielige Veranstaltungen, die aber kaum den 
Weg in die Öffentlichkeit finden. Hier gibt es den Ansatz einer nachhaltigen und ineinander-
greifenden Strategie: Das ist zum einen die Website koelnglobalnachhaltig.de, welche 2017 erstellt 
wurde um niedrigschwellig über die engagierten Organisationen und deren Umsetzung von SDGs in 
Köln zu informieren.  
Zum anderen haben wir eine Facebook-Seite und einen Instagram Account, welche verstärkt mit 
Inhalten aus dem Bündnis bespielt werden sollen. Im Rahmen des Projektes sollen diese Online 
Medien genutzt werden, jedoch mit neuen Konzepten weitere Menschen erreichen und informieren.  
Deshalb soll ein Beteiligungskonzept für die Öffentlichkeitsarbeit im Ganzen sowie speziell für Social 
Media erstellt werden. Hier müssen sich die Partner abstimmen, um eventuell ehrenamtlich 
agierenden Menschen ein Honorar zahlen zu können, dass den Aufwand zumindest teilweise 
abdeckt. Ziel soll sein, Aktivitäten für breitere Zielgruppen in Köln sichtbar zu machen.

Weiterhin möchten wir mit den Kölschen SDG-Bierdeckeln 
arbeiten. Diese wurden 2017 an Kölner Kneipen verteilt und 
in 2018 vom Allerweltshaus, Kooperationspartnern und 
interessierten Organisationen als Werbemaßnahme und für 
die Bildungsarbeit genutzt. Wir bekommen weiterhin viele 
Anfragen (2022:10) und streben eine weitere Verwendung 
innerhalb der Öffentlichkeitsarbeit an.  
 
 
7.  Das Allerweltshaus 
Der Allerweltshaus e. V. ist seit 30 Jahren ein wichtiger Akteur in der Stadt. Er verbindet ent-
wicklungspolitische Bildungsarbeit mit sozialer Beratung und dient als interkulturelles, offenes 
Zentrum. Die Mitgliedschaft im Eine Welt Netz stellt regelmäßige Fortbildungen und 
qualitätssichernde Maßnahmen sicher. Daneben ist es ein von der „Natur und Umweltschutz Agentur 
NRW“ (NUA) anerkannter und zertifizierter außerschulischer Lernort. Seit vielen Jahren ist Globales 
Lernen und die Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) ein Schwerpunkt im Allerweltshaus, der 
ein wichtiger Hebel zur Erreichung der Globalen Nachhaltigkeitsziele darstellt. Das Allerweltshaus hat 
hierzu Fortbildungsmodule erarbeitet, die in mehreren Schulen in Köln zur Anwendung kommen. 
Hier kann auf dauerhafte Kooperationen mit z.B. der Helios-Schule oder der Paul Klee Schule in Köln 
verwiesen werden.  
Im Rahmen der SUE Förderung für das Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit konnte ebenfalls ein SDG-
Modul für Schulklassen entwickelt werden, welches im Rahmen neuer Förderanträge eingesetzt wird.  
Seit der Verabschiedung der Agenda 2030 im Jahr 2016 stehen auch die SDGs im Fokus unserer 
Lobby – und Bildungsarbeit. Die besondere Einbettung, alle Länder als “Entwicklungsland” bezüglich 
der Umsetzung nachhaltiger Maßnahmen zu behandeln, spielt für uns ebenso eine Rolle, wie 
Menschen auf individueller Ebene abzuholen und sie in ihrem Tun zu bestärken. So bestärkt können 
wir die demokratische Teilhabe fördern und Menschen ermutigen sich an der Umsetzung der 
globalen Ziele zu beteiligen. Dabei verknüpfen wir globale Perspektiven mit der lokalen Umsetzung in 
Köln. Seit Jahren sind wir im Bereich Menschenrechte, Themen der globalen Gerechtigkeit und 
Migration tätig. Unser regionaler Fokus liegt dabei auf Afrika und Lateinamerika. Mehr Infos unter: 
http://www.allerweltshaus.de. 
Das Allerweltshaus verbindet die Bildung mit der Aktion, mit dem Erfassen der Konsequenzen des 
Handelns. Für die Aktivierung zum Handeln bieten wir effektive und kreative Bildungsansätze. In der 
Kooperation mit der Köln Agenda im Bündnis für Kommunale Nachhaltigkeit konnte die Zielgruppe 
der Stadtverwaltung und Kommunalpolitik adressiert und der Austausch intensiviert werden, die wie 
oben beschrieben zu konstruktiven und wirkmächtigen Empfehlungen geführt hat. 
8. Finanzierung und Aufgaben 
8.1 Personalstelle und Aufgaben:  
Entsprechend der nötigen Qualifikation der Person und entsprechender Berufserfahrung, die 
ansonsten durch höhere Einarbeitungszeiten kompensiert werden muss, schlagen wir folgende 
Aufteilung der Projektmittel vor: 
Im Rahmen der geplanten 12 Stunden sollen folgende Aufgaben erfüllt werden:

• Koordinierung/Steuerung des Bündnisses in Absprache mit dem Partner Köln Agenda: 
Unterstützung bei der internen BKN-Kommunikation z.B. per regelmäßigem Newsletter, 
Veranstaltungsorganisation und –bewerbung. Gespräche mit Kooperationspartnern und 
Akquise neuer Bündnispartner*innen. 
• Unterstützung bei der Organisation der Koordinierungsgruppe des Bündnisses: Moderation, 
Vor- und Nachbereitung der Sitzungen inklusive Protokollierung und Datenbankpflege.  
• Teilnahme, Vertretung jour fix: Austausch / Dialog mit Verwaltung  
• Konzeptionelle Weiterentwicklung 2024: Perspektiven, Transparenz und Zusammensetzung, 
Steuerung des Bündnisses, Beteiligungsprozesse mit bottom up Ansatz 
• Förderung Austausch mit anderen Städten, z.B. Bonn4Future 
• Ausbau Netzwerk und Bündnis 
• Organisation 1 Nachhaltigkeitstalk 2024 – Vorbereitend: Entwicklung neuer Formate bzw. 
Planungsstrukturen [z.B. Kooperationen innerhalb des Bündnis Stärkung Dialog innerhalb, z.B 
Beteiligungsformate, Stärkung interkulturelle Dialoge, kommunale Nachhaltigkeit als globale 
Aufgabe / Austausch 
• Gemeinsame Organisation der Veranstaltungen 
• Sinnvolles Bespielen der Social-Media-Kanäle mit Inhalten aus dem Netzwerk zur Erhöhung 
der Sichtbarkeit, Austausch innerhalb der der Nachhaltigkeitscommunity 
• Konzeption und Planung SDG-Tag 2024 für Ende 2024 
• Teilnahme an Weiterbildungsmodulen für öffentliche Beteiligung und Partizipation 
• Erstellung von Ausschreibungen und Vergleich von Angeboten und die Beauftragung von 
Dienstleistern, Freiberufler*innen für die Umsetzung der Veranstaltungen 
• Abstimmung von Konzepten mit beauftragten Dienstleistern und Freiberufler*innen, 
innerhalb des Allerweltshaus und der Koordinierungsgruppe des Bündnisses. 
• Kontinuierlicher, konstruktiver Kontakt in die Stadtverwaltung. Ansprechpartner*innen, 
Expert*innen Vermittlung zu zivilgesellschaftlicher Perspektive. 
• Recherche, Stellen und Abrechnen von Anträgen 
 
8.2 Sachkosten 
Es werden ca. 3000€ Sachkosten für Honorare für neue Social Media Formate für 2023 geplant. Vor 
allem der Bereich Interaktion auf Social Media soll gestärkt werden. Hierfür ist die Beratung 
sachkundiger Expert*innen und die Umsetzung der Vorschläge angedacht.  
 
8.3 Arbeitsplatzkosten und Mietbeteiligung 
Zur Durchführung der genannten Aufgaben verpflichtet sich der Allerweltshaus e.V. zur 
Bereitstellung eines Arbeitsplatzes. Die Miete ist entsprechend der marktüblichen Preise für 
Coworking Spaces angepasst auf 290€ monatlich. 
 
8.4. Verwaltungskostenpauschale 
Zur Umsetzung der Aufgaben ist darüber hinaus die Sorge vom Allerweltshaus e.V. zu tragen, dass die 
Infrastruktur wie Strom, Drucker, Scanner vorhanden ist. Weiterhin sind bestimmte administrative 
Vorgänge wie Abrechnung, Lohnausbezahlung, Controlling vom Verein zu leisten, die üblicherweise 
pauschal mit 10% der Fördersumme angerechnet werden.

Finanzplan Projekt: Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit|Schnittstelle Bürgerschaft, Verwaltung und Politik
Allerweltshaus Köln e.V.
Durchführungszeitraum 2023-2024 / 24 Monate
Hier: 2023
Personalkosten
Kostenstelle Budget Erläuterung
Projektkoordination 24.861,76 €                      
AG-Brutto in Anlehung an TVÖD 
EG 11 Stufe  3, 1726,87€ mtl.,
30%  = 12 Stunden/Woche (12 
Monate)
24.861,76 €                  
Veranstaltungen
Kostenstelle Budgetplan Erläuterung
Fachreferent*in 
Beteiligungsprozesse / 
Fachberatung 500,00 €
Veranstaltungen (Workshops, 
Plena, Fachaustausch) 1.000,00 €                        
Material & Verpflegung und 
Raumkosten
1.500,00 €                    
Öffentlichkeitsarbeit
Kostenstelle Budgetplan Erläuterung
Social Media
Erstellung Konzept / Vorlagen für 
Öffentlichkeitsarbeit 1.000,00 € Honorar
Programmierer extern
Betreuung Website / 
Überarbeitung Programmierung 450,00 €                           Honorar
Pflege Datenbank 190,00 €                           Honorar
1.640,00 €
Arbeitsplatzkosten

Kostenstelle Budget Erläuterung
Arbeitsplatzkosten 
Projektkoordination 3.500,00 €                        
anteilig Miete, Nutzung 
Büroräume, 
Infrastrukturnutzung, 
Energiekosten, Internet
3.500,00 €                    
Ausgaben 31.501,76 €                      
zzgl. Verwaltungskosten 3.500,00 €                        
Zur Deckung der laufenden Kosten
und den Bereitstellungen von 
Material durch den Trägerverein, 
Buchhaltung, Rechnungslegung,
Kopierer etc. wird diese Pauschale 
angerechnet.
Gesamtausgaben 35.001,76 €                      
Einnahmen
Stadt Köln 
35.000,00 €
Gesamteinnahmen 35.000,00 €
Köln, den ____________ _______________________________________
Unterschrift Vorstand Allerweltshaus Köln e.V.
30.10.22

Allerweltshaus Köln e.V.
Durchführungszeitraum 2023-2024 / 24 Monate
2024
Personalkosten
Kostenstelle Budget 
Projektkoordination 26.951,19 €                      
AG-Brutto in Anlehung an TVÖD 
EG 11 Stufe  4, 1726,87€ mtl.,
30%  = 12 Stunden/Woche (12 
Monate)
26.951,19 €                  
Veranstaltungen
Kostenstelle Budgetplan Erläuterung
Nachhaltigkeitstalk 500,00 €
Referent*innen, 
Moderation, 
Raumkosten
Veranstaltungen (Workshops, 
Plena, Fachaustausch) 300,00 €                           
Material & Verpflegung und 
Raumkosten
800,00 €                        
Öffentlichkeitsarbeit
Kostenstelle Budgetplan Erläuterung
Social Media
Unterstützung Social Media / 
Umsetzung Interaktionsmodule 
von 2023, Bewerbung 500,00 € Honorar
500,00 €
Arbeitsplatzkosten
Kostenstelle Budget Erläuterung
Finanzplan Projekt: 
Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit|Schnittstelle Bürgerschaft, Verwaltung und 
Politik

Arbeitsplatzkosten 
Projektkoordination / 
Mietkostenbeteiligung 3.500,00 €                        
anteilige Miete zur Nutzung 
Büroräume, Sicherstellung 
Arbeitsplatz
3.500,00 €                    
Ausgaben 31.751,19 €                      
zzgl. Verwaltungskosten 3.500,00 €                        
Zur Deckung der laufenden 
Kosten und den Bereitstellung 
von Material durch den 
Trägerverein, Buchhaltung, 
Rechnungslegung,
Kopierer etc. wird diese 
Pauschale angerechnet. 
Gesamtausgaben 35.251,19 €                      
Einnahmen
Stadt Köln 
35.000,00 €
Gesamteinnahmen 35.000,00 €
Köln, den ____________ _______________________________________
Unterschrift Projektleitung
Unterschrift Vorstand Allerweltshaus Köln e.V.
30.10.22

Beratungsverlauf (2)

01.12.2022 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 6.6 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
08.12.2022 Rat
TOP 10.21 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3681/2022
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
01.12.2022
Erstellt
02.11.2022 15:25