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V/0671/2014

Regionale Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte der AWM

Vorlagen 10.09.2014

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe, Sitzung am 21.10.2014, TOP 6

Anlage

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Anlage

19382 Zeichen

Regionale Wertschöpfungs-
und Beschäftigungseffekte 
der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
Dipl.-Ök. Matthias Günther 
Dipl.-Ök. Anna Rieger 
Pestel Institut für Systemforschung e.V., Hannover 
2. Oktober 2014

2
Matthias Günther , Eduard Pestel Institut für Systemforschung e.V., Königstraße 50 A, 
30175 Hannover, Telefon 05 11/9 90 94-20, Telefax 05 11/9 90 94-30 , guenther@pestel-institut.de 
Anna Rieger , Eduard Pestel Institut für Systemforschung e.V., Königstraße 50 A, 
30175 Hannover, Telefon 05 11/9 90 94-15, Telefax 05 11/9 90 94-30 , rieger@pestel-institut.de 
Anschrift der Verfasser: 
AWM Abfallwirtschaftsbetriebe Münster, Rösnerstraße 10, 48155 Münster 
Anschrift des Auftraggebers:

Grundsätzliche Fragestellungen 
3
• In welchem Umfang beziehen die Abfallwirtschaftsbetriebe 
Münster (AWM) Güter und Dienstleistungen aus der 
Region und welche Wirtschaftszweige werden hierdurch 
gestärkt? 
• Welcher Anteil von jedem Euro , den die Kunden für 
Leistungen der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster aus-
geben, bleibt in der Region und löst hier weitere 
Wertschöpfung aus? 
• Welche volkswirtschaftlichen Effekte (Wertschöpfung 
und Beschäftigung) werden in der Region ausgelöst?

4
Methode 
Die wirtschaftlichen Effekte der AWM werden mit einer Input-Output-Analyse ermittelt. Diese basiert auf den 
vom Statistischen Bundesamt für 71 Produktionsbereiche er mittelten Lieferverflechtungen und der durch die 
Güterproduktion entstehenden Wertschöpfung.
Die Input-Output-Tabelle des Statistischen Bundesamtes b ildet die bundesdurchschnittlichen Verhältnisse ab.
Eine Erfassung der Lieferanten der AWM nach ihrem Sitz und ei ne regionale Aufteilung der entstehenden 
Einkommen, Steuern, Gewinne und Abgaben ermöglichen eine regionale Differenzierung der ausgelösten 
Effekte.
Die resultierenden gesamtwirtschaftlichen Effekte setzen sich aus drei Komponenten zusammen 
(vgl. Folie 5):
1. direkte Effekte : unmittelbar bei den AWM anfallende Lieferbezüge, 
Beschäftigung und Wertschöpfung;
2. indirekte Effekte : bei den Lieferanten der AWM anfallende Lieferbezüge, 
Beschäftigung und Wertschöpfung 
3. induzierte Effekte : durch die Verausgabung der bei den AWM und bei 
den Lieferanten entstandenen Einkommen, Steuern, Abgaben 
und Gewinnausschüttung ausgelöste anfallende Lieferbezüge, 
Beschäftigung und Wertschöpfung.

5
Gesamtwirtschaftliche Effekte: Modellansatz 
3. Stufe 
2. Stufe 
3. Stufe 
2. Stufe 
Unternehmen (1. Stufe) 
 bezahlen Güter und Dienstleistungen und 
investieren 
 bezahlen Mitarbeiter 
 zahlen Steuern und erzielen Gewinne 
Lieferanten (1. Stufe) 
 bezahlen Güter und Dienstleistungen und 
investieren 
 bezahlen Mitarbeiter 
 zahlen Steuern und Abgaben und erzielen 
Gewinne 
entstandene Einkommen, entrichtete Steuern und Abgaben und erzielte Gewinne 
werden verausgabt für Güter und Leistungen 
AWM 
 bezahlen Güter und Dienstleistungen und 
investieren 
 bezahlen Mitarbeiter 
 zahlen Steuern und Abgaben und erzielen 
Gewinn 
(1) direkte Effekte 
(2) indirekte Effekte = Summe über alle Stufen 
(3) induzierte Effekte = Summe über alle Stufen 
Gesamtwirtschaftlicher Effekt = 
Summe der direkten, indirekten 
und induzierten Effekte

6
Untersuchte Regionen: 
 Kreisfreie Stadt Münster 
 Region : Kreisfreie Stadt Münster plus Landkreise Steinfurt, Coesfeld und Warendorf. 
 Münsterland : Region plus Landkreis Borken, Städte Werne und Selm (Kreis Unna), Stadt 
Rheda-Wiedenbrück sowie Gemeinden Langenberg und Herzebrock-Clarholz (Kreis 
Gütersloh), Stadt Bad Bentheim (Kreis Grafschaft Bentheim) und Stadt Haltern am See 
(Kreis Recklinghausen). 
 Gesamtes Inland (einschließlich Münsterland). 
Die zu untersuchenden Regionen sind auf der folgenden Folie 7 dargestellt. Die Regionen 
sind aufeinander aufbauend zu betrachten. 
Untersuchungsgebiet

7
Untersuchungsgebiet 
7
SK Osnabrück 
LK Grafschaft Bentheim 
LK Osnabrück 
LK Wesel 
SK Münster 
LK Borken 
LK Coesfeld 
LK Recklinghausen 
LK Steinfurt 
LK Warendorf 
LK Gütersloh 
SK Hamm 
Münsterland 
Region (LK Coesfeld, LK Warendorf, 
LK Steinfurt, SK Münster) 
SK Münster

8
Berechnungsgrundlage für die Regionalanalyse 
Die Basis für die Untersuchung bilden die Ausgaben der AWM.
Grundlage hierfür sind Daten aus der Kreditorenliste sowie relevante Daten der Gewinn- und 
Verlustrechnung, die um nicht-nachfragewirksame Positio nen (wie z.B. Rückstellungs-
zuführungen) bereinigt werden.
Im Jahr 2013 ergibt sich eine zu berücksichtigende Nachfrag e nach Güter- und 
Dienstleistungen einschl. Investitionen von € 31,9 Mio. (vgl. Folie 9).
Zusätzlich wird eine Wertschöpfung in Höhe von € 17,8 Mio . generiert, aus der wiederum 
Nachfrage entsteht.
Die Summe aus Güter- und Dienstleistungsbezug einschl. Inv estitionen und Wertschöpfung 
der AWM Münster beträgt € 49,7 Mio .

9
Berechnungsgrundlage für die Regionalanalyse 
Ausgaben der AWM Münster Betrag 
2013 TEUR 
Aufwand für Güter- und Dienstleistungsbezug 
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Ware 4.208 
Aufwendungen für bezogene Leistungen 20.224 
Investitionen in Sachanlagen und Immat. Vermögensgegenstände 4.253 
sonstige betriebliche Aufwendungen (ohne Zuführung zu Rückstellungen) 3.199 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (ohne Aufzinsung) 4
Summe 31.888 
Wertschöpfung 
Nettolöhne und -gehälter, Beamtenbezüge 8.714 
Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer 1.803 
Soziale Abgaben 5.032 
Auszahlungen und geldwerte Leistungen der betrieblichen Altersversorgung 1.035 
Steuern 46 
Zuführung in den allgemeinen Haushalt 1.179 
Summe 17.809 
Summe Güter- und Dienstleistungsbezug, Investitionen und Wertschöpfung 49.697 
Quelle: AWM Münster. GuV 2013.

10 
Erste Fragestellung 
• In welchem Umfang beziehen die Abfallwirtschaftsbetrieb e 
Münster Güter und Dienstleistungen aus der Region und 
welche Wirtschaftszweige werden hierdurch gestärkt? 
Datengrundlage:
Die Aufteilung der von den AWM nachgefragten Güter- und Dien stleistungen (einschl.
Investitionen) in Höhe von € 31,9 Mio. auf Gütergruppen und i hre regionale Herkunft (vgl.
Folie 11) wurden durch eine Auswertung aller Güter- und Leistungsbezüge ermittelt.
Danach stammen 51,0 % der Bezüge aus Münster.

11 
Güter- und Dienstleistungsbezug (einschl. Investitionen) 
Gütergruppe Münster Region Münster-
land 
Inland 
insgesamt 
TEUR 
A Erzeugnisse der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und 
Fischerei 47 48 49 63 
B–D Hergestellte Waren, Dienstleistungen der Energie- und 
Wasserwirtschaft 3.410 3.916 4.062 7.387 
E Dienstleistungen der Abwasser- und Abfallentsorgung und 
Rückgewinnung 7.523 7.590 8.042 16.747 
F Bauarbeiten 1.075 1.595 1.595 2.072 
G–H Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz und 
Gebrauchsgütern,  Verkehr und Lagerei 635 711 729 1.090 
I–J Information und Kommunikation, Beherbergungs- und 
Gaststättendienstleistungen 132 175 175 331 
K–L
Dienstleistungen der Kreditinstitute und Versicherungen 
(ohne Sozialversicherung) sowie des Grundstücks- und 
Wohnungswesens 
74 106 106 117 
M–N
Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und 
technischen Dienstleistungen sowie sonstige 
unternehmensbezogene Dienstleistungen 
2.384 2.531 2.572 3.001 
O–P
Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung (ohne 
Entsorgungsleistungen), der Verteidigung und der 
Sozialversicherung sowie Erziehungs- und 
Unterrichtsdienstleistungen 
943 944 944 964 
Q–T
Dienstleistungen des Gesundheits- und Sozialwesens, Kunst, 
Unterhaltung, Erholung und sonstige Dienstleistungen sowie 
Dienstleistungen der privaten Haushalte 
50 90 92 116 
Güter- und Dienstleistungsbezug einschl. Investitionen 16.273 17.706 18.366 31.888 
in v. H 51,0% 55,5% 57,6% 100,0% 
Quelle: Eigene Berechnungen basierend auf Angaben der AWM. 2013.

12 
Regionalisierung des Gesamtimpuls 
Die regionale Betroffenheit durch die Verausgabung der Wertschöpfung von 
€ 17,8 Mio . wird wie folgt aufgeteilt:
Die Nettolöhne und -gehälter werden nach dem Wohnsitz der Em pfänger zugeordnet. Die 
Steuern werden nach regionalen Steuerschlüsseln verteilt. Der Verteilungsschlüssel für Bund, 
Länder und Gemeinden wurde bei der Lohnsteuer berücksichti gt. Krankenkassenbeiträge 
verbleiben zur Hälfte am Wohnort.
Damit ist der ausgelöste Gesamtimpuls (siehe Folie 13) in Höhe von € 49,7 Mio. aufgeteilt:
53,1 % entfallen auf die Stadt Münster.
Wohnort Mitarbeiter (vollzeitäquivalent) 
Anzahl* Anteil in v.H. 
Münster 217 67,2% 
Region 313 96,9% 
Münsterland 317 98,1% 
Inland insgesamt 323 
Quelle: AWM. 2013. 
* 343 Personen (jahresdurchschnittlich)

13 
Kostengruppe Münster Region Münster-
land 
Inland 
insgesamt 
TEUR 
Güter- und Dienstleistungsbezug (einschl. 
Investitionen) 16.273 17.706 18.366 31.888 
Wertschöpfung 
Nettolöhne und -gehälter, Beamtenbezüge 5.854 8.444 8.552 8.714 
Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer 242 349 354 1.803 
Soziale Abgaben 2.135 3.080 3.118 5.032 
Auszahlungen und geldwerte Leistungen der 
betrieblichen Altersversorgung 695 1.003 1.016 1.035 
Steuern 11 11 11 46 
Zuführung in den allgemeinen Haushalt 1.179 1.179 1.179 1.179 
Summe 10.116 14.066 14.230 17.809 
Summe Güter- und Dienstleistungsbezug 
(einschl. Investitionen) und Wertschöpfung 26.389 31.77 32.596 49.697 
Anteil in v. H. 53,1 63,9 65,6 100,0 
Quelle: Eigene Berechnungen basierend auf Angaben der AWM. 2013. 
Regionalisierung des Gesamtimpuls

14 
Zweite Fragestellung 
• Welcher Anteil von jedem Euro , den die Kunden für 
Leistungen der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
ausgeben, bleibt in der Region und löst hier weitere 
Wertschöpfung aus?

15 
Münzdarstellung 
Von jedem Euro, den der Kunde für Leistungen der AWM zahlt, 
halten die AWM  53 Cent in der Stadt. 
27% 
7% 
2% 
8% 
3% 7% 
13% 
33% 
   Aufträge an Unternehmen in Münster 
   Nettolöhne- und gehälter, betriebliche 
Altersversorgung in Münster 
   Steuern, Abgaben und Zuführung zum 
allgemeinen Haushalt in Münster 
   Aufträge an Unternehmen in der restlichen 
Region 
   Wertschöpfung in der restlichen Region 
   Aufträge an Unternehmen und 
Wertschöpfung im restlichen Münsterland 
 Wertschöpfung außerhalb des Münsterlands 
   Aufträge an Unternehmen außerhalb des 
Münsterlands

16 
Alternative Betrachtung – Was wäre wenn? 
Datengrundlage:
Die alternative Betrachtung soll Ergebnisse einer Betriebsführ ung der Abfallwirtschaft in Münster durch ein externes 
Unternehmen zeigen.
Die Aufteilung der von den AWM nachgefragten Güter- und Dienst leistungen einschl. Investitionen wird als Basis für die 
alternative Untersuchung herangezogen. Die Regionalisierun g dieser Ausgaben wird jedoch angepasst auf einen externes 
Unternehmen in Bezug auf Gütergruppen und ihre regionale Her kunft. Die Kreditoren wurden bei den Verwaltungsleistungen,
dem Energiebezug und regionalen Unternehmen im Bereich Bau, Zeitarbeit, Dieselbezug usw. angepasst und die Leistung 
außerhalb Münsters angenommen.
Die Zahlungen an einen großen Dienstleister aus der Versorgung sbranche wurden branchenspezifisch nach Maßgabe der 
Input-Output Tabelle aufgeteilt in Güter- und Dienstleistungen einschl. Investitionen sowie Wertschöpfung.
Die regionale Betroffenheit durch die Verausgabung der Wert schöpfung wird wie folgt aufgeteilt: Die Nettolöhne und -geh älter 
wurden nach dem regionalen Verteilungsschlüssel der AWM verteilt,jedoch um 30 % herabgesetzt, unter Annahme der gleichen 
Anzahl Arbeitsplätze. Die Steuer- und Abgabenpositionen werd en nach regionalen Steuerschlüsseln verteilt. Der 
Verteilungsschlüssel für Bund, Länder und Gemeinden wurde bei der Lohnsteuer berücksichtigt. Krankenkassenbeiträge 
verbleiben zur Hälfte am Wohnort.
Die Höhe des Gewinns wurde anhand der Angaben des branchenspezi fischen Nettobetriebüberschusses aus der Input-Output 
Tabelle ermittelt.
Unter diesen Annahmen würde bei der Übernahme der AWM-Leistu ngen durch ein externes Entsorgungsunternehmen der 
Schaden für die Stadt Münster, bezogen auf einen Euro, 30 Cent betragen, siehe Folie 17 im Vergleich zu Folie 13.
Welcher Anteil von jedem Euro , den die Kunden für Leistungen eines 
externen Entsorgungsunternehmen ausgeben würden, bliebe in 
Münster?

17 
Alternative Betrachtung – Was wäre wenn? 
Von jedem Euro, den der Kunde für Leistungen eines externen 
Entsorgungsunternehmen zahlt, bleiben 23 Cent in Münster. 
Kostengruppe Münster Inland 
insgesamt 
TEUR TEUR 
Güter- und Dienstleistungsbezug einschl. Investitionen 3.346 31.888 
Wertschöpfung 
Nettolöhne und -gehälter 4.753 7.074 
Lohnsteuer 197 1.464 
Soziale Abgaben 1.722 4.085 
Auszahlungen und geldwerte Leistungen der betrieblichen 
Altersversorgung 564 840 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 11 46 
Gewinnabführung 0 658 
Summe 7.247 14.167 
Summe Güter- und Dienstleistungsbezug und Wertschöpfung 10.593 46.055 
Anteil in v. H. 23,0 100,0

18 
Dritte Fragestellung 
• Welche Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte 
entstehen in den untersuchten Regionen durch die AWM, 
d.h. wie viel Wertschöpfung wird in den Regionen 
gehalten und wie viele Arbeitsplätze werden gesichert? 
Die über die Input-Output-Analyse ermittelten direkten, i ndirekten und induzierten 
Wertschöpfungseffekte und deren regionale Zuordnung sind in Folie 19 dargestellt.
Insgesamt wird durch den von den AWM ausgehenden Nachfragei mpuls von € 49,7
Mio. im Inland eine Wertschöpfung von € 68,1 Mio. ausgelöst. Davon entfallen € 34,0
Mio. auf Münster.

19 
Regionale Wertschöpfungseffekte 
Effekte der Geschäftstätigkeit 
der AWM Münster 
Impuls Bruttowertschöpfung insgesamt in Deutschland 
durch 
AWM 
Münster 
direkt indirekt 
induziert durch 
Konsumausgaben 
Inland 
insgesamt 
des Staates 
der 
privaten 
Haus-
halte 
in TEUR in TEUR 
(0) (1) (2) (3) (4) (5) 
Ausgelöst durch Güter- und 
Dienstleistungsbezug einschl. Investitionen 31.888 - 23.229      1.154      6.704      
31.087      
Ausgelöst durch erzielte Wertschöpfung 
Nettolöhne und -gehälter, Beamtenbezüge, 
betriebliche Altersversorgung 9.749 9.749 - - 9.380      
19.129      
Steuern, Abgaben und Gewinn 8.060 8.060 - 6.984      2. 845      17.889      
Effekte insgesamt in Deutschland 49.697 17.809 23.229      8.138      18.929      68.105      
Quelle: Eigene Berechnungen auf Basis von Angaben der AWM Münster und der Input-Output-Tabelle 
des Statistischen Bundesamts. 
regionale Bruttowertschöpfung 
Münster 17.809 7.211 2.732 6.243 33.995 
Region 17.809 7.790 3.537 7.761 36.897 
Münsterland 17.809 8.073 3.570 7.971 37.423

20 
Regionale Beschäftigungseffekte 
Die von der Geschäftstätigkeit der AWM bundesweit ausgelös ten Beschäftigungseffekte 
sind im oberen Teil der Folie 21 wiedergegeben. In Spalte (0) ist der monetäre 
Gesamtimpuls (€ 49,7 Mio.) aufgeschlüsselt.
 Im Durchschnitt des Jahres 2013 waren direkt bei den AWM Müns ter 323 Mitarbeiter 
(vollzeitäquivalent) beschäftigt (Spalte 1).
 Der Güter- und Dienstleistungsbezug (einschl. Investitio nen) in Höhe von € 31,9 Mio.
(Spalte 0) führt bundesweit indirekt zu 344 Arbeitsplätzen (Spalte 2).
 Steuern, Abgaben und Gewinn in Höhe von € 8,0 Mio. (Spalte 0) s owie indirekte 
Steuerwirkungen der Vorleistungsnachfrage und Investiti onen ermöglichen eine 
Konsumnachfrage des Staates, die in den Unternehmen, die di ese befriedigen, bundesweit 
176 Arbeitsplätze nach sich ziehen (Spalte 3).
 Die Verausgabung der Einkommen der Mitarbeiter der AWM, der Mitarbeiter der 
Güterlieferanten und Dienstleistungserbringer sowie der Mitarbeiter der Unternehmen, die 
die Staatsnachfrage befriedigen, führen zu weiteren 311 Arbeitsplätzen (Spalte 4).
Insgesamt werden im Inland 1.154 Arbeitsplätze ausgelöst, hiervon 591 in Münster.

21 
Regionale Beschäftigungseffekte 
Effekte der Geschäftstätigkeit 
der AWM Münster 
Impuls Arbeitsplatzeffekte insgesamt in Deutschland 
durch 
AWM 
Münster 
direkt indirekt 
induziert durch 
Konsumausgaben Inland 
ins-
gesamt des 
Staates 
der 
privaten 
Haus-
halte 
in TEUR Anzahl Erwerbstätige 
(0) (1) (2) (3) (4) (5) 
Ausgelöst durch Güter- und 
Dienstleistungsbezug einschl. Investitionen 31.888 - 344     25      110      
479      
Ausgelöst durch erzielte Wertschöpfung 
Nettolöhne und -gehälter, Beamtenbezüge, 
betriebliche Altersversorgung 9.749 323      - - 154      
477      
Steuern, Abgaben und Gewinn 8.060 - - 151      47      198      
Effekte Insgesamt in Deutschland 49.697 323      344      176      311      1.154      
Quelle: Eigene Berechnungen auf Basis von Angaben der AWM Münster und der Input-Output-Tabelle 
des Statistischen Bundesamts. 
regionale Arbeitsplatzeffekte 
Münster 323 106      63      99      591      
Region 323 118      82      124      647      
Münsterland 323 121      83      125      652

22 
Regionale Wertschöpfungs- und Beschäftigungs-
multiplikatoren 
Setzt man die direkte Wertschöpfung und die Zahl der direkt B eschäftigten in Relation zu der 
zusätzlich in der Stadt ausgelösten Wertschöpfung bzw. den Beschäftigten, so erhält man 
regionale Multiplikatoren (vgl. Folie 23).
 Von den AWM wurde 2013 zusätzlich zur eigenen Wertschöpfung das 0,9-Fache an 
Wertschöpfung in der Stadt ausgelöst.
 Jeder bei den AWM Beschäftigte zog 2013 fast einen weiteren A rbeitsplatz in der 
Stadt nach sich.

23 
Regionale Wertschöpfungs- und Beschäftigungs-
multiplikatoren 
Jeder bei den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster Beschäftigte zieht 
in der Stadt Münster fast einen weiteren Arbeitsplätze nach sich. 
Münster Region Münsterland 
Wertschöpfung (in TEUR) 
(1) direkte Wertschöpfung AWM 17.809 17.809 17.809 
(2) zusätzlich indirekt und induziert 16.186 19.088 19.614 
SUMME 33.995 36.897 37.423 
Regionaler Wertschöpfungsmultiplikator 
(Zeile 2 : Zeile 1) 0,9 1,1 1,1 
Beschäftigung 
(3) direkte Arbeitsplätze AWM 323 323 323 
(4) zusätzlich indirekt und induziert 268 324 329 
SUMME 591 647 652 
Regionaler Beschäftigungsmultiplikator 
(Zeile 4 : Zeile 3) 0,8 1,0 1,0 
Quelle: Berechnungen auf Basis von Angaben der AWM und der Input-Output-Tabelle des Statistischen 
Bundesamts.

24 
Regionale Beschäftigungseffekte 
In der Stadt Münster sichern die AWM jeden 250. Arbeitsplatz 
(sozialversicherungspflichtige Beschäftigung). 
Münster Region Münsterland 
Beschäftigte 
AWM direkt 323 323 323 
zusätzlich in der Region 268 324 329 
Summe 591 647 652 
Erwerbstätige in der Region insgesamt 1) 208.700 632.600 898.900 
Anteil AWM 0,3% 0,1% 0,1% 
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in 
der Region insgesamt 
2) 148.600 425.300 602.200 
Anteil AWM 0,4% 0,2% 0,1% 
1) Jahresdurchschnitt 2012. 
2) Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (am Arbeitsort) per 30.06.2013. 
Quelle: 1) Arbeitskreis "Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder", auf kommunale Ebene herunter gebrochen nach 
Maßgabe der Soz.vers.pflichtig Beschäftigten (eigene Schätzung ); 2) Bundesagentur für Arbeit.

25 
Neben der Darstellung des ausgegebenen Euros ist für die 
Stadt Münster bei Beauftragung eines externen Entsorgers 
der Verlust von € 12,6 Mio. Bruttowertschöpfung und 140 
Arbeitsplätzen zu erwarten. 
Alternative Betrachtung – Was wäre wenn? 
AWM 53 Cent 
externer Entsorger 23 Cent 
In Münster verbleiben von einem Euro:

26 
Die AWM im Vergleich zu anderen kommunalen 
Unternehmen. 
Ein Vergleich des regionalen Anteils an der Beschäftigung der AWM gegen bereits untersuchte 
kommunale Unternehmen (seit 2010). Der Wert ist jeweils auf die Stadt bezogen. Die Werte des ÖPNVs 
und der Energieversorger wurden als Durchschnitt ermittelt f ür Unternehmen vergleichbarer regionaler 
Struktur. Quelle: Eigene Berechnungen.

Berichtsvorlage

1589 Zeichen

V/0671/2014 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Regionale Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte der AWM 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
21.10.2014 Betriebsausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Um die wirtschaftliche und beschäftigungspolitische Bedeutung der Abfallwirtschaftsbetriebe 
Münster für da s Münsterland und die Region (LK Coesfeld, LK Warendorf, LK Steinfurt, SK 
Münster) zu qualifizieren und quantifizieren, wurde von den AWM in 2013 erstmalig beim „Eduard 
Pestel Institut für Systemforschung e.V.“ eine Untersuchung zu den regionalen Wertschöp fungs- 
und Beschäftigungseffekten in Auftrag gegeben. Diese Untersuchung ermittelt, in welchem U m-
fang die AWM Güter und Dienstleistungen aus der Region beziehen und welche Wirtschaft s-
zweige hierdurch gestärkt werden, welcher Anteil eines Euros, den die Kun den für Leistungen 
der AWM au sgeben, in der Region verbleibt und weitere Wertschöpfungen auslöst. Ein weiterer 
Untersuchungsschwerpunkt sind die volkswirtschaftlichen Effekte hinsichtlich Wertschöpfung und 
Beschäftigung, die in der Region ausgelöst werden. 
Die erstmalige Studie aus dem Jahr 2013 , basierend auf den Jahresergebnissen  des Ja h-
res 2012, wurde um die Unternehmensdaten 2013 aktualisiert. 
 
I.V. 
 
gez. 
 
Reinkemeier 
Stadtkämmerer 
 
Anlage: 
Endbericht des Eduard Pestel Instituts 
 
 
 
 
  
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0671/2014 
Auskunft erteilt: 
Frau Eichwald 
Ruf: 
6052-43 
E-Mail: 
Eichwald@awm.stadt-muenster.de 
Datum: 
02.10.2014 
Öffentliche Berichtsvorlage

Beratungsverlauf (1)

21.10.2014 Betriebsausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe
TOP 6 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Rösnerstraße 10
  • Grafschaft

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0671/2014
Typ
Vorlagen
Datum
10.09.2014
Erstellt
06.10.2020 14:37