Mandari Insight

V/0133/2005

Beseitigung des plangleichen Bahnüberganges an der Heroldstraße und Bau eines DB-Haltepunktes Meckle

Vorlage 15.02.2005

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft, Sitzung am 10.03.2005, TOP 6.4

Anlage 1 Blatt 3

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2

· application/pdf

Ansehen

Anlage 3

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 Blatt 1

· application/pdf

Ansehen

Berichtsvorlage

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 Blatt 2

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 Blatt 3

1999 Zeichen

3/3

Für die ebenfalls in Rede stehende Einrichtung eines Haltepunktes an der Strecke 2265 ist eine
erforderliche Bahnsteiglänge von 120m anzusetzen. Bei einer Verkürzung (und gaf. Ver-
schwenkung) des Gleises 705 mit dem Ziel, diese Gleistrasse im Bereich der geplanten Eisen-
bahnunterführung „neue Heroldstraße” einzusparen, kann eine ausreichende Nutzlänge der
Kreuzungsgleise nicht mehr erreicht werden. Hierzu wäre eine Verschiebung der bestehenden
Weichenverbindung (Weiche 7) in Richtung Westen erforderlich, was baulich grundsätzlich
möglich erscheint.

Für die signaltechnische Beurteilung gilt jedoch: Die Verlegung bzw. Neuanlage von WVeichen-
verbindungen führt zu einem Verlust des Bestandsschutzes des heutigen Stellwerks. Selbst,
wenn die Änderungen in der vorhandenen Alttechnik realisierbar sein sollten, was im Einzelfall
intensiver Prüfung bedarf, ist seitens des Eisenbahnbundesamtes als Aufsichtsbehörde der DB
Netz AG mit weitergehenden Forderungen zur Anpassung an heutige Sicherheitsstandards zu
rechnen. Diese Forderungen, so haben Erfahrungen wiederholt gezeigt, umfassen oft auch
Maßnahmen, die mit der beantragten signaltechnischen Änderung nicht in Zusammenhang ste-
hen, Somit ergibt sich hier ein finanzielles Risiko, dass selbst die Angabe eines groben Schätz-
wertes für Umbauten wie den oben angesprochenen unmöglich macht.

Bei umfassenderen Umbauten wie der alternativ denkbaren Verschiebung des östlichen Bahn-
hofskopfes ist davon auszugehen, dass eine Realisierung in der vorhandenen „Alttechnik" nicht
möglich ist. Es wäre der Bau eines Elektronischen Stellwerks (ESTW, genauer eines ESTW-
Aussenrechners mit Anschluss an die ESTW-Zentrale in Dülmen) und damit der gesamten sig-
naltechnischen Sicherung des Bahnhofes Mecklenbeck erforderlich, was zusammen mit dem
Umbau des Gleisplans und der Oberleitung eine Investitionssumme von — vorsichtig geschätzt —
mind. 30 Mio. Euro bedeuten würde.

Mit freundlichen Grüßen

DB Netz AG

ıV.

i.V. Janßen i.V{ Kranz

Anlage 2

1218 Zeichen

1080
20
II
32
1110
1007 1026
1005
1024
1025
33
31a
II
II
II I
II
31
I I
1a 1b
827
1182
II
I
I
29
29
1181
826
306
353
311
351
354
408
410
407
58
424104215
I I
I
15a
15b 17
I I
I
17a
17b
541
405
57
I
54
319
I
23
21
I
I 19
408
I
25a25
I27
416
411
409
412
415
Weg
414
413
I
29
I
I
31
417
I
I
I
39
41 I
1131
420
418
Weg
1111
1112
1113
1114
1115
13 I
9 I
11 I
Weg
37
II43
I
45
421
47
I
I
35
I
33
22
4
414
II 8
10
305
24
23
II
13
I15
38
303 40
25
304 43
301
262
Weg
I
19
132
133
Weg
128
129
I17
I17a
17b
138
Hf
5
I
I
I
II
II
9a
II9139
157
II
11a
II I
II
11 11b
11c
Heroldstraße
II
I
I
44
125
325
46
326
683
675
II
I
359
327
655
I
I
I
I
23
360
653
221
165
367
361
362
290
203 202
651
653a
I
649
I
649
I
174
7 8  9 
Btr
169
10
171
Btr
Btr
Btr
138
137
139
Btr
11Btr
12
14
172
13
15
II
I
Weg
109
WH
WH
WH
WH
DB Plus Punkt
WH
KBS  425               Münster - Recklinghausen
KBS  408               Münster - Coesfeld
225
FS
FS
FS
FS
FS FS FS FS
WH
WH
WH
Weseler Straße
Radweg
Gehweg
Gehweg und Radweg~1,60m
2,50m
3,25m
3,25m
1,00m
3,00m
1,00m
3,25m
3,25m
2,00m
3,00m
5,50m
BUS
BUS
BUS
WH
WH
0,1
0,2
0,3
0,4
0,6
0,7
0,0
55
389
3,00m
verlegte Heroldstraße
gepl. Lärmschutzwand  DB
gepl. Lärmschutzwand  DB
Anlage 2
bisherige 
Planung

Anlage 3

119 Zeichen

707
705
704
703
702
701
706
Inselbahnsteig   NL = 110m
Weseler Straße
verlegte Heroldstraße
Anlage 3
geänderte 
Planung

Anlage 1 Blatt 1

2718 Zeichen

Die Bahn

Fahrweg

DB Netz AG
Niederlassung West
Anlagenmanagement
Westfalen-Ruhr
Hansastr. 15

DB Netz AG » Postfach 100355 - 47003 Duisburg

Stadt Münster / 47058 Duisburg
Stadtplanungsamt www.bahn.de
Albertsloher Weg 33 ji

48155 Münster AO. © 1,2 bis Duisburg Hbf

[D 79, 901, 902, 903 bis Hbf
WR alle Linien bis Hbf

Zweckverband SPNV Münsterland Oliver Jäger
Windthorststraße 13 Telefon 0203 3017 - 4483
48143 Münster Telefax 0203 3017 - 4410

oliver-jaeger@bahn.de
Zeichen N.BA-W-L 2 S1 Jä
2200/61.011

18.10.2004
Strecke 2200 Wanne-Eickel Hbf - Hamburg Hbf;
Aufhebung des BÜ Heroldstraße in Bahn-km 61,011 durch EÜ;
Stellungnahme zu erforderlicher Infrastruktur und Anpassungsmöglichkeiten im Bf
Mecklenbeck

Sehr geehrte Damen und Herren,

um die Rahmenbedingungen und das weitere Vorgehen in der im Betreff genannten Maßnahme
abzuklären, wurde bei unserem gemeinsamen Gespräch am 07.07.2004 vereinbart, das die DB
Netz AG erläutert, wie viele und welche Gleisachsen im Bereich der geplanten Eisenbahnüber-
führung Heroldstraße zu berücksichtigen sind.

Ausgangspunkt ist die gemeinsame Verpflichtung zu und das gemeinsame Interesse der Kreu-
zungsbeteiligten an einer kostensparenden Lösung. Weiterhin ist nach dem EKrG die absehba-
re Verkehrsentwicklung bei der Planung zu berücksichtigen. Die absehbare Verkehrsentwick-
lung kann in diesem Fall für den SPNV durch vorhandene, hinreichend konkrete Planungen
(ITF-Planung: 30min.-Takt auf der Strecke 2265 Münster — Coesfeld) sowie für den SGV durch
Prognosen des Bundesverkehrswegeplanes (BVVVP) sowie durch großräumige Planungen der
DB AG konkretisiert werden.

Die geplante Einführung eines 30min.-Takts auf der Strecke 2265 macht fahrplantechnisch eine
planmäßige Kreuzung im Bf. Mecklenbeck erforderlich, so dass die entsprechende Infrastruktur
vorzuhalten ist bzw. die Option auf den bedarfsgerechten Ausbau auch bei Durchführung der
geplanten EKrG-Maßnahme gewährleistet bleiben muss und nicht unnötig verteuert werden
darf.

Der BVWP 2003 geht bundesweit von einer Steigerung der Verkehrsnachfrage im Eisenbahn-
güterverkehr um 103% für 2015 gegenüber 1997 aus. Zur Bewältigung der steigenden Ver-
kehrsnachfrage besteht konkret für die Strecke 2200 die Planung einer Entmischung der Ver-
kehre dergestalt, dass der Güterverkehr der Relation Ruhrgebiet - Bremen / Hamburg groß-
räumig anders geführt wird. Dazu ist es erforderlich, die Strecke Minden (Westf.) - Rothenburg

DB Netz AG Vorsitzender des Vorstand: Dagmar Haase

Sitz Frankfurt am Main Aufsichtsrates: Roland Heinisch. Klaus Junker
Registergericht Hartmut Mehdorn Vorsitzender Wolfgang Scherz
Frankfurt am Main Karl-Heinz Stroh

HRB 50 879 Dr. Matthias Zieschang

USt-IdNr.: DE199861757

Berichtsvorlage

5565 Zeichen

DER OBERBÜRGERMEISTER 
Stadtplanungsamt 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Beseitigung des plangleichen Bahnüberganges an der Heroldstraße und Bau eines DB-
Haltepunktes Mecklenbeck 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
 
10.03.2005 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht 
14.04.2005 Bezirksvertretung Münster-West Bericht 
 
 
 
Bericht: 
 
 
Anlass 
 
Mit Schreiben der DB Netz AG vom 18. Oktober 2004 werden wesentliche Grundlagen der bishe-
rigen Planung für die Beseitigung des plangleichen Bahnüberganges an der Heroldstraße und für 
die Neuplanung des Haltepunktes Mecklenbeck geändert, die eine Umplanung des Projektes 
erforderlich machen. 
 
 
Bisheriger Planungsansatz 
 
Die bisherigen Planungen der Stadt zur Verlegung der Heroldstraße (Anlage 2) sehen vor, die 
Länge des Unterführungsbauwerkes durch eine Reduzierung der Anzahl der Gleise möglichst 
kurz zu halten. 
 
Im Bereich der geplanten Straßenunterführung befanden sich bei Planungsbeginn sieben Gleis-
trassen (Gleis 707 wurde zwischenzeitlich abgebaut). Diese sollten auf die beiden Hauptgleise 
der Kursbuchstrecke (Kbs) 425 (Münster – Recklinghausen) und des Hauptgleises der Kbs 408 
(Münster – Coesfeld) reduziert werden. 
 
Dieses hätte zu Folge, dass das Überholgleis der Kbs 425 in Fahrtrichtung Münster (Gleis 706), 
das zugleich das Ausfädelgleis in Richtung Umgehungsbahn ist, um ca. 250 m verkürzt würde. 
Das Überholgleis in Fahrtrichtung Recklinghausen (Gleis 703) würde um ca. 400 m gekürzt. Als 
Folge dieser Verkürzung wäre bei einem weiteren Bedarf der Gleise eine Verschiebung des östli-
chen Bahnhofskopfes nach Osten erforderlich geworden. 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0133/2005 
Auskunft erteilt: 
Herr  Witt 
Ruf: 
492 61 57 
E-Mail: 
WittG@stadt-muenster.de 
Datum: 
15.02.2005 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
Mit der Planung der verlegten Heroldstraße ist ein neuer DB-Haltepunkt Mecklenbeck geplant, 
der sowohl die Kbs 408 als auch die Kbs 425 umfassen soll. Zur Nutzung von Synergieeffekten 
soll die Erreichbarkeit der Bahnsteige über das Unterführungsbauwerk für die verlegte Herold-
straße erfolgen. 
 
 
Neue Rahmenbedingungen 
 
Mit Schreiben vom 18.10.2004 (Anlage 1) teilt die DB-Netz AG der Stadt Münster folgende we-
sentlichen neuen Sachverhalte  mit: 
 
- Der Bundesverkehrswegeplan 2003 geht bundesweit von einer Steigerung der Verkehrs-
nachfrage im Eisenbahngüterverkehr um 103 % für das Jahr 2015 gegenüber 1997 aus. 
Aufgrund dieser Steigerung kann nicht von einer Entbehrlichkeit der Umgehungsbahn 
ausgegangen werden. 
 
- Es ist davon aus zugehen, dass die Einrichtung eines Haltepunktes an der stark belaste-
ten Kbs 425 mit dem Integrierten Taktfahrplan (ITF) nicht vereinbar ist. 
 
- Die Gleise im Bereich der geplanten Unterführung Heroldstraße sind bis auf das Gleis 
707 nicht entbehrlich. 
 
- Als Folge der bisherigen Planung der Stadt Münster ist eine Verschiebung des östlichen 
Bahnhofskopfes denkbar. Dieses wäre jedoch mit einem Eingriff in die „Alttechnik“ des 
vorhandenen Stellwerks verbunden. Als Konsequenz wäre der Bau eines elektronischen 
Stellwerks und damit der gesamten signaltechnischen Sicherung des Bahnhofs Mecklen-
beck erforderlich, was zusammen mit dem Umbau der Gleisanlagen und der Oberleitung 
eine Investitionssumme von – vorsichtig geschätzt – ca. 30 Mio. Euro bedeuten würde, 
die nicht finanzierbar ist. 
 
 
Auswirkungen auf die bisherige Planung 
 
Als Konsequenz aus den o.g. Anforderungen der DB-Netz 
AG ergeben sich folgende Auswirkun-
gen auf die bisherige Planung: 
 
- Der geplante Haltepunkt an der Kbs 425 wird aufgegeben. Dadurch können die von der 
DB weiterhin benötigten Gleise 703 und 706 in ihrer vorhandenen Länge erhalten bleiben. 
Eine Verschiebung des östlichen Bahnhofskopfes, der einen kostenintensiven Eingriff in 
die vorhandene Signaltechnik zur Folge hätte, entfällt. 
 
- Durch den erforderlichen Erhalt von sechs Gleisen verlängert sich der abgedeckte Be-
reich der geplanten Straßenunterführung der verlegten Heroldstraße von ursprünglich ca. 
22 m auf ca. 34 m. 
 
- Bedingt durch den Erhalt der Gleise erhöht sich die maximale Längsneigung für die He-
roldstraße im Abschnitt zwischen Weseler Straße und DB von bisher 6,0 % auf 6,5 %. Die 
maximale Längsneigung für den Radweg wird im gleichen Abschnitt von bisher 3,7 % auf 
4,0 % ansteigen. 
 
- Der geplante Haltepunkt an der Kbs 408 (Münster- Coesfeld) wird unter den bisherigen 
Rahmenbedingungen (Kreuzungspunkt) weiter verfolgt. Damit hierfür kein Eingriff in die 
vorhandene Stellwerktechnik erforderlich wird, hat die Stadt vorgeschlagen, die Straßen-
achse der verlegten Heroldstraße im Bereich der Eisenbahnunterführung nach Osten zu 
verschwenken (Anlage 3).

3 
 
Weiteres Vorgehen 
 
Die bisherige Planung (B-Plan) mu
ss unter den o.g. Vorgaben geändert werden. Eine abschlie-
ßende Stellungnahme der DB Netz AG zu der von der Stadt Münster vorgeschlagenen Straßen-
verschwenkung liegt noch nicht vor. Die DB Netz AG prüft derzeit, ob diese ausreichend ist, um 
einen Eingriff in die vorhandene Signaltechnik zu vermeiden. Die Prüfung wird nach Auskunft der 
DB noch einige Zeit in Anspruch nehmen, da auch Abstimmungen mit dem Eisenbahnbundesamt 
erforderlich sind.  
 
Über das Prüfergebnis wird der Planungsausschuss informiert. Danach wird das Bebauungs-
planverfahren unter den geänderten Rahmenbedingungen fortgeführt. 
 
 
 
i.V. 
 
gez. 
 
 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1: Schreiben der DB-Netz AG vom 18.10.2004 
Anlage 2: bisherige Planung 
Anlage 3: geänderte Planung

Anlage 1 Blatt 2

3057 Zeichen

2/3

(Wümme) auszubauen (z.B. Abschnitt Minden — Nienburg zweigleisiger Ausbau) und zu ertüch-
tigen. Dieser Ausbau ist als ein neu zu beginnendes Projekt im BVWP 2003 (vordringlicher Be-
darf) mit dem Realisierungshorizont bis 2015 eingestellt.

Angesichts des angestrebten Realisierungszeitraumes und der gleichzeitig prognostizierten
Verkehrszunahme kann nicht von einer derart großen Entlastung der Strecke 2200 und des
Knotens Münster ausgegangen werden, dass eine Entbehrlichkeit der Strecke 2010 („Gü-
terumgehungsbahn“) Grundlage weiterer Überlegungen sein könnte.

Die Einrichtung eines Haltepunktes an der hochbelasteten Strecke 2200 (KBS 425) erscheint
wegen zu erwartender negativer Auswirkungen auf die Streckenkapazität und wegen fraglicher
ITF-Verträglichkeit problematisch. Eine Untersuchung der Auswirkungen auf die Streckenkapa-
zität wäre mit einem hohen Aufwand verbunden. Die ITF-Systemverträglichkeit ist derzeit als
nicht gegeben anzusehen, eine Einarbeitung in den ITF müsste geprüft werden.

Für die Gleise 701 bis 706 wird im folgenden die Notwendigkeit bzw. Entbehrlichkeit dargelegt:

I Gleise 701/702
Diese Gleise sind und bleiben die Streckengleise (durchgehenden Hauptgleise) der Strecke
2200 Wanne-Eickel Hbf - Hamburg Hbf und sind damit unverzichtbar.

4 Gleis 703
Das Gleis ist Überholgleis in Nord-Süd-Richtung und als solches aufgrund der zu erwarten-
den Zunahme des SGV auch in Zukunft mit einer Nutzlange von 700m zwingend erforder-
lich. Hierbei sind die Verkehre der Relationen Osnabrück — Ruhrgebiet sowie Rheine —
Ruhrgebiet zu berücksichtigen, wobei eine alternative Überholmöglichkeit in Münster Hbf
nicht gegeben ist. Zudem muss auch zukünftig eine Führung der Züge Ruhrgebiet - Rheine
über Gleis 703 auf die Strecke 2265 möglich bleiben, um Teile des Münsteraner Hbf zu ent-
lasten

8 Gleis 704
Das Gleis ist durchgehendes Hauptgleis der Strecke 2265 Münster — Coesfeld und damit
unverzichtbar.

ı Gleis 705
Das Gleis wird z.2. als Zuführungsgleis zum Gleisanschluss der RWE benötigt.
Der geplante 30min-Takt Münster - Coesfeld macht fahrplantechnisch eine planmäßige
Kreuzung im Bf Mecklenbeck erforderlich. Zu diesem Zweck wird das Gleis 705 auch zu-
künftig benötigt, unabhängig von der Zuführung zum Gleisanschluss RWE. Im Falle der zu
prüfenden Kürzung des Gleises auf den Bereich westlich der geplanten Eisenbahnüberfüh-
rung muss der Anschluss RWE an das Gleis 704 neu angebunden werden.

1 Gleis 706
Das Gleis wird als „Einfahrgleis" für die Strecke 2010 („Güterumgehungsbahn‘) benötigt
Aufgrund der gem. BVWP zu erwartenden Zunahme des SGV ist das Gleis auch zukünftig
als „Einfahrgleis“ sowie als Überholgleis in Süd-Nord-Richtung (auch Richtung Rheine) mit
einer Nutzlänge von 700m vorzuhalten.

B Gleis 707
Das Gleis ist entbehrlich und in der Örtichkeit nicht mehr vorhanden. Die Fläche wird z.Z. für
die Planung eines Haltepunktes an der Strecke 2265 vorgehalten und steht somit für die
Anlage eines Bahnsteiges bzw. einer Gleisverschwenkung zur Errichtung eines Mittelbahn-
steiges zur Verfügung

Beratungsverlauf (2)

03.03.2005 Bezirksvertretung Münster-West
TOP 3.3 Bericht Entscheidung

Beschluss: von der Tagesordnung abgesetzt

Zur Sitzung
10.03.2005 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft
TOP 6.4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Heroldstraße
  • Weseler Straße
  • Windthorststraße 13
  • Rothenburg

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0133/2005
Typ
Vorlage
Datum
15.02.2005
Erstellt
06.10.2020 14:37