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AN/0668/2019

Änderungsantrag zu Top 2.3 "Aktiver kommunaler Klimaschutz: städtische Gebäude an das Fernwärmenetz anschließen!"

Die Linke. Änderungsantrag nach § 13 09.05.2019

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 09.05.2019, TOP 2.3.2

Linke Änderungsantrag nach § 13

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Linke Änderungsantrag nach § 13

3806 Zeichen

Rathaus, Spanischer Bau  
 50667 Köln 
Postanschrift:  
Postfach 103564 · 50475 Köln  
Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841  
E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de 
Fraktionsvorstand  
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 09.05.2019  
AN/0668/2019 
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss für Umwelt und Grün 09.05.2019 
 
Änderungsantrag zu Top 2.3 "Aktiver kommunaler Klimaschutz: städtische Gebäude an das 
Fernwärmenetz anschließen!" 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, 
sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Struwe, 
die Fraktion DIE LINKE bittet Sie, folgenden Änderungsantrag zu Top 2.3 „Aktiver kommunaler 
Klimaschutz: städtische Gebäude an das Fernwärmenetz anschließen!“ auf die Tagesordnung der 
heutigen Sitzung des Umweltausschusses zu nehmen: 
Beschluss 
Der Umweltausschuss beschließt den vorgelegten Antrag mit folgenden Änderungen (im Fettdruck 
hervorgehoben): 
Bei Planung und Neubau städtischer Gebäude sowie bei Gebäuden der stadteigenen und 
stadtnahen Betriebe soll ein Anschluss an das Fernwärmenetz realisiert werden, wenn eine 
Fernwärmeversorgung möglich und die energetisch effizienteste Lösung ist 
Bei Bestandsgebäuden soll der Anschluss an das Fernwärmenetz im Zuge von 
Sanierungsmaßnahmen und notwendigen Erneuerungen des Heizsystems schrittweise 
realisiert werden, soweit eine Fernwärmeversorgung möglich und die energetisch 
effizienteste Lösung ist.  
Die Energieleitlinien 2017 der Stadt Köln sind entsprechend anzupassen. 
Im Rahmen der Realisierung der Anschlüsse an das bestehende Fernwärmenetz, 
sind diese so zu gestalten, dass ein späterer Anschluss an das Fernwärmenetz der

„Vierten Generation“ (Vorlauftemperaturen von 50-60°C) ohne erneute 
Sanierungsmaßnahmen möglich ist. (z.B. optimierter Schutz vor Wärmeverlusten 
und ausreichende Dimensionierung der Heizkörper) 
Im Rahmen der Realisierung sind geeignete Fassaden- und Dachflächen vorrangig 
mit Photovoltaik, als auch mit Solarthermie in Kombination mit Dach- und 
Fassadenbegrünung zu versehen.  
Im Vorfeld der Realisierung ist für jede Maßnahme zu prüfen, ob es auch bei aktuell 
noch höheren Temperaturen im Wärmenetz machbar und energetisch sinnvoll ist, 
dass jeweilige Objekt schon mit niedrigeren Wassertemperaturen zu beheizen. 
(Hierzu sind die Möglichkeiten des Einsatzes von Mehrleitersytemen, ggf. auch ein 
Anschluss am Rücklauf der Wärmenetze genauso zu prüfen wie der unterstützende 
Einsatz besonders energieeffizienter Wärmepumpen.) 
Sofern ein Anschluss an das Fernwärmenetz nicht realisierbar sein sollte, sind die 
oben beschriebenen Effizienzmaßnahmen und energetischen Nutzungen an die 
jeweilige Situation anzupassen. 
Hierzu sollen, zumindest in einer Übergangsphase, zusammen mit den Ingenieuren 
der RheinEnergie smarte Quartierlösungen entwickelt und durchgeführt werden. 
 
Begründung 
Zentrale Anlagen zur Kraftwärmekopplung arbeiten grundsätzlich sehr effizient. Dennoch ist der 
Einsatz von Fernwärme im Zuge der Energiewende nur dann energetisch und umweltpolitisch 
sinnvoll, wenn durch ihn Möglichkeiten zur Transformation, zum Speichern als auch zur 
Lastverschiebung geschaffen werden. Hierzu wird es aber eines Fernwärmenetzes, überwiegend 
der „Vierten Generation“ bedürfen. 
Auch wenn derzeit in Köln die Wärmenetze noch mit Vorlauftemperaturen von 90-125° betrieben 
werden, ist es daher angebracht, die Gebäude für die Fernwärme der vierten Generation zu 
ertüchtigen. Ansonsten würden weitere Umstellungen auf Fernwärme die Umsetzung der 
Energiewende noch weiter verzögern. 
Es wäre in vielen Fällen bereits heute möglich, die Gebäude mit niedrigeren Temperaturen zu 
beheizen. 
Mit freundlichen Grüßen 
gez. 
Michael Weisenstein 
Geschäftsführer 
Fraktion DIE LINKE

Beratungsverlauf (1)

09.05.2019 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 2.3.2 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

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Details

Aktenzeichen
AN/0668/2019
Typ
Die Linke. Änderungsantrag nach § 13
Datum
09.05.2019
Erstellt
09.05.2019 10:42