AN/0011/2022
Gehwegverbreiterung Schulweg Am Rosenmaar
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20211227_Antrag_Gehwegverbreiterung Schulweg Am Rosenmaar II
5308 Zeichen
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
SPD-Fraktion
CDU-Fraktion
Fraktion Die LINKE
FDP – Einzelmandatsträger
DIE PARTEI - Einzelmandatsträger
in der Bezirksvertretung Köln-Mülheim
Wiener Platz 2 a
51065 Köln
SPD-Fraktion in der
Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
51065 Köln - Wiener Platz 2a
--------------------------------------------------------------------------
Gleichlautend an:
Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker
Rathaus Köln
Herrn Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs
Bezirksrathaus Köln-Mülheim
Köln, den 27.12.2021
Antrag zur nächsten Sitzung der Bezirksvertretung:
Gehwegverbreiterung Schulweg Am Rosenmaar
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,
die SPD- und CDU-Fraktion sowie die FDP in der Bezirksvertretung Mülheim bitten Sie, den
nachfolgenden Antrag in die Tagesordnung der nächsten Sitzung aufzunehmen:
Die Bezirksvertretung Mülheim beauftragt die Verwaltung Maßnahmen zu ergreifen,
die einen sicheren Weg zur Schule/ KiTa in der Straße Am Rosenmaar gewährleisten.
Diese Maßnahmen sollten möglichst eine Verbreiterung des an die KiTa
angrenzenden Gehwegs auf der gesamten Länge zwischen KiTa Kunterbunt und
Rosenmaar-Grundschule auf 2,50-3,00 m, sowie eine Verbreiterung der Fläche vor
dem Haupteingangstor der Grundschule mit Aufstellung eines „Drängelgitters“
beinhalten (s. Bilder).
Begründung:
Der betroffene Gehweg -Abschnitt in der Straße Am Rosenmaar verbindet die KiTa
Kunterbunt mit der Rosenmaargrundschule. Täglich nutzen hunderte Grundschulkinder
und KiTa -Kinder mit ihren Eltern diesen Gehweg, um sicher in der Schule/ KiTa
anzukommen. Dieser ist mit einer Breite von 80cm viel zu schmal, so dass viele Kinder auf
die Straße ausweichen, was, vor allem in den Stoßzeiten zu vielen gefährlichen Situationen
mit PKW- und Radverkehr führt.
Als gesetzliche Vorgabe sollte ein Gehweg "mit Begegnungsfall" eine absolute Mindestbreite
von 2,50 Meter aufweisen, an schulischen und sozialen Einrichtungen sollten diese sogar 3
Meter betragen. Um ein gefahrloses Benutzen für die Schulkinder zu gewährleisten , sollte
dieser schnellstmöglich erweitert werden. Als Fläche zur Erweiterung kann bis zum Zaun
der KiTa ein Teil des angrenzenden Spiel-/Bolzplatz genutzt werden. Ab der Höhe des KiTa-
Geländes ist der Gehweg etwas breiter und auf der gegenüberliegenden Straßenseite
befinden sich Garagen, so dass ohnehin keine PKW dort parken. Die Straße wäre auch nach
einer Verbreiterung somit noch breit genug für den motorisierten Verkehr und es müssten
keine Halteverbotszonen eingerichtet werden.
Als weitere Maßnahme zur Eindämmung der Gefahren für die Schüler:innen der
Rosenmaarschule sollte die Fläche vor dem Haupttor erweitert werden. Dies würde die
Fläche für den Fußgänger:innenverkehr, sowie für die wartenden Eltern vergrößern.
Gleichzeitig würde die Straße verengt, so dass das unerlaubte Halten in der Kurve durch
den vom Großteil der Schulgemeinschaft unerwünschten motorisierten Hol - und
Bringverkehr verhindert und auch das Tempo der PKW reduziert wird. Die bisherige Breite
in der Kurve dieser Einbahnstraße ist mit 8 Metern überdimensioniert. Ebenso könnte
durch die Verbreiterung d es Gehwegs in der Kurve Platz für ein Drängelgitter zwischen
Schuleingang und Fahrbahn geschaffen werden, das zum zusätzlichen Schutz der
Grundschulkinder angebracht werden sollte.
Die folgenden Fotos zeigen die aktuelle Situation incl. der möglichen Verbreiterungen des
Abschnitts:
Der z.T. nur 80 cm breite Gehweg zwischen Schule und KiTa kann auf
dem Stück nahe der Schule (s. Foto rechts) auf einem Teil der
Spielplatzfläche erweitert werden. Auf dem Teilstück neben der KiTa
(Foto links) müsste die Erweiterung auf der Straße erfolgen (ggf. erst
einmal durch Poller, damit eine rasche Umsetzung gewährleistet
werden kann). Durch die Garageneinfahrten auf der
gegenüberliegenden Seite können ohnehin keine KFZ dort parken und
Parkraum würde nicht reduziert werden müssen.
Der Kurvenbereich ist für eine Einbahnstraße mit 8 m Breite überdimensioniert. Eine
Verbreiterung des Gehwegs auf der Seite des Schultors würde den benötigten Platz für die
Fußgänger:innen und die (nicht motorisierten) Eltern bringen, die auf ihre Kinder warten.
Ebenso könnte dadurch das illegale Halten der motorisierten „Elterntaxis“ im
Kurvenbereich verhinder t, das Tempo der PKW reduzier t werden, sowie Platz für ein
benötigtes „Drängelgitter“ geschaffen werden.
gez. Berit Kranz
Berit Kranz
(stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende)
gez. Alexander Lünenbach
Alexander Lünenbach
(SPD-Fraktionsvorsitzender)
gez. Winfried Seldschopf
Winfried Seldschopf
(Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Fraktionsvorsitzende)
gez. Nijat Bakis
Nijat Bakis
(Fraktion DIE LINKE –
Fraktionsvorsitzender)
gez. Andreas Altefrohne
Andreas Altefrohne
(Die PARTEI)
gez. Thomas Portz
Dr. Thomas Portz
(CDU-Fraktionsvorsitzender)
gez. Torsten Tücks
Torsten Tücks
(FDP)
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0011/2022
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 14.01.2022
- Erstellt
- 04.01.2022 10:38