3829/2017
Köln kooperiert - Regionale Kooperation voranbringen und Regionalplan-Überarbeitung: Informationsveranstaltung am 24.11.2017
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/15/151 151 Vorlagen-Nummer 11.12.2017 3829/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Stadtentwicklungsausschuss 14.12.2017 Ausschuss Soziales und Senioren 14.12.2017 Ausschuss für Umwelt und Grün 18.01.2018 Verkehrsausschuss 23.01.2018 Wirtschaftsausschuss 30.01.2018 Köln kooperiert - Regionale Kooperation voranbringen und Regionalplan-Überarbeitung: Informationsveranstaltung am 24.11.2017 Mitteilung zum Antrag AN/0510/2017 gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Die Bezirksregierung Köln überarbeitet derzeit den Regionalplan für den Regierungsbezirk Köln. Um frühzeitig den komplexen Planungsprozess vorzustellen und um einen Überblick über die mit der Re- gionalplan-Überarbeitung im Zusammenhang stehenden regionalen Kooperationen und Aufgaben zu geben, haben die Stadtverwaltung Köln und die Bezirksregierung die Kölner Fraktionen, Gruppen und Einzelmandatsträger zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung am 24. November 2017 ins Historische Rathaus eingeladen. Die dort präsentierten Vorträge sind als Anlagen 1 bis 3 dieser Mit- teilung beigefügt. Die nächste Aufgabe der Stadtverwaltung im Rahmen der Regionalplan-Überarbeitung besteht darin, eine Diskussion zur Ausweisung weiterer Handlungsoptionen zur Weiterentwicklung der Stadt auf Regionalplanebene (z. B. allgemeine Siedlungsbereiche, gewerbliche und industrielle Bereiche, Infra- struktur) zu ermöglichen. Zunächst werden in einem fachämterübergreifendem Verfahren für die Stadtteile Immendorf, Lövenich, Bilderstöckchen, Urbach und Ostheim sog. Raumprofile erstellt. Für die genannten Stadtteile wurde im Rahmen der Vorlage „Umsetzung StEK Wohnen - Neue Flä- chen für den Wohnungsbau“ (Ds. Nr. 1028/2015) ein konkreter Vorschlag der jeweiligen Bezirksver- tretung zur Ausweisung eines allgemeinen Siedlungsbereichs (ASB) benannt. Aufgrund enger Ver- flechtungen mit anderen Stadträumen wird es notwendig sein, z. B. im Fall Lövenich, einen größeren Raum in die Betrachtung einzubeziehen. In Lövenich ist eine Gesamtbetrachtung mit u. a. Widders- dorf aber auch dem regionalen Verflechtungsraum (Pulheim-Brauweiler) erforderlich. Ziel der Verwal- tung ist es, eine Gesamtbilanz für das Kölner Stadtgebiet zu erarbeiten. Seitens der Politik wird angeregt, die Ergebnisse der Raumprofile und die darauf basierenden Hand- lungsempfehlungen der Verwaltung in einem Workshop-Verfahren, als Vorbereitung für das formelle Beschlussverfahren, zu diskutieren. 2 Dem Thema regionale Abstimmung wird im Regionalplan zukünftig eine besondere Bedeutung bei- gemessen. Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Köln ihre Bemühungen zur Schaffung belastbarer interkommunaler Strukturen nochmals verstärkt. Neben der Mitwirkung im Rahmen der Erstellung des Fachbeitrags „Agglomerationskonzept“ durch den Region Köln/Bonn e. V. wird daher auch eine konzertierte Zusammenarbeit mit den Stadt-Umland-Verbünden „S.U.N.“ (Stadt Umland Netzwerk der linksrheinischen Nachbarkommunen) und „Köln & rechtsrheinische Nachbarn“ sowie mit der „Metro- polregion Rheinland“ verfolgt. Anlagen: 1. Regionalplan-Überarbeitung: Planungsprozess: Präsentation der Bezirksregierung Köln 2. Ziele und Vorgehen der Stadt Köln: Gemeinsame Präsentation des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik sowie des Stadtplanungsamtes 3. Regionale Aufgaben und Kooperationen: Präsentation des Amtes für Stadtentwicklung und Sta tistik Gez. Blome i.V. für Dez. VI
Anlage 2 TOP_03
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© Paulo dos Santos TOP 3: Ziele und Vorgehen der Stadt Köln Christiane Jäger, Abteilungsleitung Stadtentwicklung Amt für Stadtentwicklung und Statistik Regionalplan – Überarbeitung: Informationsveranstaltung, 24.11.2017 Agenda • Herausforderungen • Verfahren • Sachstand • Raumprofile • Leitgedanken Folie 2Regionalplan–Überarbeitung, Informationsveranstaltung 24.11.2017 Amt für Stadtentwicklung und Statistik Herausforderungen: Folie 3Regionalplan–Überarbeitung, Informationsveranstaltung 24.11.2017 Amt für Stadtentwicklung und Statistik WACHSENDE STADT KLIMAANPASSUNG M B I L Ä SOZIALE INFRASTRUKTUR TECHNISCHE INFRASTRUKTUR KULTURLANDSCHAFTEN WIRTSCHAFTSRÄUME (NAH-) VERSORGUNG R I R A U M SOZIALER WOHNRAUM WIRTSCHAFTSVERKEHR ENERGIEBEDARF WOHNRAUM FREIZEITFLÄCHEN NUTZUNGSDRUCK BEGEGNUNGSRÄUME Verfahren (KÖLN) Bezirksregierung Köln Auftrag zur Überarbeitung des Regionalplans STADT KÖLN - VERWALTUNG Erarbeitung von Darstellungsempfehlungen für die Überarbeitung des Regionalplans STADT KÖLN – POLITIK Information, Diskussion und Beschlussfassung • Agglomerationskonzept + Klimawandelvorsorgestrateg ie • Regionale Kooperationen (z. B. S.U.N.) Folie 4Regionalplan–Überarbeitung, Informationsveranstaltung 24.11.2017 Amt für Stadtentwicklung und Statistik Bürger- beteiligung Sachstand Folie 5Regionalplan–Überarbeitung, Informationsveranstaltung 24.11.2017 Amt für Stadtentwicklung und Statistik Diskussion der Handlungsempfehlungen mit der Kölner Politik Handlungsempfehlungen zur Überarbeitung des Regionalplans Erarbeitung Raumprofile (Immendorf, Lövenich, Bilderstöckchen, Urbach, Ostheim …) Flächenabgleich: Reserveflächen Regionalplan (abgeschlossen) (205 Flächen [~2000 ha ASB/GIB] Rückmeldung: 34 Teilflächen [ ~ 190 ha]) Raumprofile Regionalplan- Darstellung IST Raumansprüche Folie 6Regionalplan–Überarbeitung, Informationsveranstaltung 24.11.2017 Amt für Stadtentwicklung und Statistik Ziel: Weiterentwicklung der Stadt Gleichwertige Lebensbedingungen Beispiel: Köln ist wachsende Millionenstadt Leitgedanken zur Erarbeitung der Handlungsempfehlungen für die Regionalplan – Überarbeitung: 1. Regionalplan-Überarbeitung als Chance für Stadtte ile mit Versorgungsdefiziten (Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen und Stärkung der Daseinsfunktion) 2. Regionalplan-Überarbeitung als Chance für starke Zentren (Weiterentwicklung von Stadtteilen, in denen die bestehende Infrastruktur mehr Einwohnerinnen und Einwohner versorgen könnte.) Folie 7Regionalplan–Überarbeitung, Informationsveranstaltung 24.11.2017 Amt für Stadtentwicklung und Statistik Leitgedanken (Fortsetzung): 3. Siedlungs-/Gewerbeentwicklung entlang von Schienenhaltepunkten 4. Sicherung von Grünsystem und Freiräumen 5. Stärkung der Funktionalität und Wettbewerbsfähigkeit durch regionale Zusammenarbeit Folie 8Regionalplan–Überarbeitung, Informationsveranstaltung 24.11.2017 Amt für Stadtentwicklung und Statistik Köln braucht zur Weiterentwicklung der Stadt auch in Zukunft Handlungsoptionen auf der Ebene des Regionalplans! Folie 9Regionalplan–Überarbeitung, Informationsveranstaltung 24.11.2017 Amt für Stadtentwicklung und Statistik © Paulo dos Santos Folie 10 REGIONALPLAN- ÜBERARBEITUNG Bedeutung des Regionalplans für die kommunalen Planungsebenen Caroline Wagner Folie 11 Regionalplan–Überarbeitung, Informationsveranstaltung 24.11.2017 Stadtplanungsamt System der räumlichen Planung – Gegenstromprinzip Folie 12 Regionalplan–Überarbeitung, Informationsveranstaltung 24.11.2017 Stadtplanungsamt GIB - Darstellung im Regionalplan und Flächennutzungsplan Folie 13 Regionalplan–Überarbeitung, Informationsveranstaltung 24.11.2017 Stadtplanungsamt GIB – aktueller Mix im Flächennutzungsplan 2,22% 29,02% 47,19% 11,02% 1,75% 0,37% 0,22% 0,17% 2,57% 3,67% 0,85% 0,52% 0,14% 0,27% Bahnanlage Gewerbegebiet Industriegebiet Grünfläche Fläche für die Landwirtschaft Gemischte Baufläche Mischgebiet Sanierungsgebiet Sondergebiet Fläche für den Verkehr Fläche für Ver- und Entsorgung Wohnbaufläche Wasserfläche Besonderes Wohngebiet Folie 14 Regionalplan–Überarbeitung, Informationsveranstaltung 24.11.2017 Stadtplanungsamt ASB - Darstellung im Regionalplan und Flächennutzungsplan Folie 15 Regionalplan–Überarbeitung, Informationsveranstaltung 24.11.2017 Stadtplanungsamt ASB – aktueller Mix im Flächennutzungsplan 0,06% 0,09% 0,28% 0,59% 0,80% 1,07% 1,18% 1,40% 1,65% 2,77% 3,23% 3,52% 3,62% 5,36% 5,53% 14,99% 53,86% Wasserfläche Waldfläche Fläche für Ver- und Entsorgung Kerngebiet Industriegebiet Fläche für die Landwirtschaft Mischgebiet Bahnanlage Sonderbaufläche Sondergebiet Fläche für den Verkehr Gemeinsbedarfsfläche Gemischte Baufläche Besonderes Wohngebiet Gewerbegebiet Grünfläche Wohnbaufläche Folie 16 Regionalplan–Überarbeitung, Informationsveranstaltung 24.11.2017 Stadtplanungsamt Flächennutzungsplan der Stadt Köln vom 21.12.1982 Aktuell:223. Änderung Swinestraße Folie 17 Regionalplan–Überarbeitung, Informationsveranstaltung 24.11.2017 Stadtplanungsamt
Anlage 3 TOP_04
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© Paulo dos Santos Regionale Aufgaben und Kooperationen Brigitte Scholz, Amtsleitung Amt für Stadtentwicklung und Statistik Informationsveranstaltung, 24.11.2017 Agenda 1. Metropolregion Rheinland 2. Region Köln/Bonn 3. Stadt-Umland- Verbünde 4. Kölner Perspektiven 2030 Folie 2Amt für Stadtentwicklung und Statistik Informationsveranstaltung 24.11.2017 Metropolregion Rheinland e.V. Eckdaten Gründungs- jahr 2017 Mitglieder 36 (11 Städte, 13 Kreise, 11 Kammern, Landschaftsverband Rheinland Schwer- punkte und Ziele: • Wichtigste Verkehrs- maßnahmen für den Bundesverkehrswegeplan 2030 • Vernetzung der Forschungsinstitutionen und Kultureinrichtungen • Positionierung als Wohn- und Wirtschaftsstandort Amt für Stadtentwicklung und Statistik Informationsveranstaltung 24.11.2017 Folie 3 Wichtige Projekte: Folie 4Amt für Stadtentwicklung und Statistik Informationsveranstaltung 24.11.2017 Quelle: rp-online.de Region Köln/Bonn e.V. Folie 5Amt für Stadtentwicklung und Statistik Informationsveranstaltung 24.11.2017 Eckdaten Gründungs- jahr 1992 Mitglieder 16 (3 Städte, 5 Kreise, 3 Sparkassen, 3 kammern, DGB Landschaftsverband Rheinland) Schwer- punkte und Ziele: • Regional- und Binnenmarketing • Gemeinschaftliche strategische Ausrichtung der Region • Regionale Zusammenarbeit Quelle: Region Köln/Bonn e.V. Agglomerationskonzept [ ] Folie 6Amt für Stadtentwicklung und Statistik Informationsveranstaltung 24.11.2017 • Agglomrationskonzept baut auf beiden Strategien auf, um daraus räumliche Zukunftsbilder 2040 zu erzeugen • Fachbeitrag für die Regionalplan-Überarbeitung • Start Phase II: Auftaktkolloquium:12.10.17 Quelle: Region Köln/Bonn e.V. Stadt-Umland-Verbünde: S.U.N. und Köln und rechtsrheinische Nachbarn Folie 7Amt für Stadtentwicklung und Statistik Informationsveranstaltung 24.11.2017 Stadt Umland Netzwerk (S.U.N.) Folie 8Amt für Stadtentwicklung und Statistik Informationsveranstaltung 24.11.2017 Eckdaten Grün- dungsjahr 2016 Mitglieder 14 (11 Städte, 1 Kreis, 1 Gemeinde) Schwer- punkte und Ziele: • Herausforderungen der Zukunft will man sich kooperativ, vorausschauend und grenzüberschreitend stellen • Schließung einer langfristigen Partnerschaft Köln und rechtsrheinische Nachbarn: Raumperspektive 2035 Folie 9Amt für Stadtentwicklung und Statistik Informationsveranstaltung 24.11.2017 Eckdaten Gründungs- jahr 2013 Mitglieder 8 (6 Städte, 2 Kreise) Schwer- punkte und Ziele: • Regiebuch für rechts- rheinischen Raum • Modellprojekt „Bergisch- Gladbacher-Straße“ • Integriertes Entwicklungskonzept „Produktive Stadtlandschaft Südraum“ Kölner Perspektiven 2030: Folie 10 Amt für Stadtentwicklung und Statistik Informationsveranstaltung 24.11.2017 TOP 5: AUSBLICK Folie 11 Amt für Stadtentwicklung und Statistik Informationsveranstaltung 24.11.2017
Anlage 1 TOP_02
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Überarbeitung des Regionalplans für den Regierungsbezirk Köln Informationsveranstaltung bei der Stadt Köln am 24.11.2017 Neue Ziele für die Region Ausgangslage Heute sprechen wir mit Ihnen über… Heute sprechen wir mit Ihnen über… Ausgangslage Planungsprozess Heute sprechen wir mit Ihnen über… Ausgangslage Planungsprozess Überblick Siedlungsraum & Freiraum Heute sprechen wir mit Ihnen über… Ausgangslage Planungsprozess Überblick Siedlungsraum & Freiraum Inhalt der Kommunalgespräche Ausgangslage Regionalplan heute Freiraum Aachen 2003 Köln 2001 Rhein-Sieg 2004 Regionalplan heute "Weißer Quarzkies im Raum Kottenforst / Ville" "Vorbeugender Hochwasserschutz“ (Teil 1 + 2) Ein Plan = Drei räumliche Teilabschnitte + Zwei sachliche Teilpläne Freiraum Neue Vorgaben (Landesentwicklungsplan NRW) Veränderte Rahmenbedingungen Neues Gesamtkonzept nach zahlreichen Änderungen Anpassung an aktuelle rechtliche Vorgaben Üblicher Planungshorizont 15-20 Jahre ist erreicht Warum ein neuer Regionalplan? Freiraum Freiraum Planungsprozess Grundlagenpapier des Diskussions- und Planungsprozesses Themen − Siedlungsraum − Freiraum − Wasser − Verkehr und Entsorgung − Nichtenergetische Rohstoffe − Erneuerbare Energien Gesamträumliche Herausforderungen − Regionale und grenzüberschreitende Kooperationen − Metropolregion Rheinland − Klimaschutz und Klimaanpassung − Erhaltung und Entwicklung der Kulturlandschaften − Risikovorsorge Braunkohle (nachrichtlich) Regionale Perspektiven Freiraum Ziel: ein ausgewogenes Gesamtkonzept für unsere Region Planungsprozess Informelles Planverfahren Formelles Planverfahren Freiraum Fachbeiträge Umwelt /Freiraum Freiraum Naturschutz und Landschaftspflege Wald/Forst Landwirtschaft Kulturlandschaft Klimaschutz/Klimaanpassung schutzwürdige Böden Potentiell rückgewinnbare Überschwemmungsbereiche weitere Fachbeiträge und parallele Prozesse Freiraum zum Beispiel: Metropolregion Rheinland Agglomerationskonzept Köln-Bonn e.V. Fachbeitrag Wirtschaft Fachbeitrag NVR interkommunale Kooperationen: Köln und linksrh. Nachbarn (S.U.N.), Köln und rrh. Nachbarn, Bonn und Anrainer, Bergisches Wasserland, Vital.NRW , „1000 Dörfer 1 Zukunft“, IRR Regionale Gewerbeflächenkonzepte informelle Planungsverbände, z.B. Indeland, Garzweiler grenzüberschreitende Kooperationen, z.B. Euregio Maas-Rhein Handlungsfelder Siedlungsraum Freiraum Regionale Grünzüge Regionaler Biotop- verbund Wald / Forst- wirtschaft Landwirt- schaft Schutz der Landschaft, Erholung Grundwasser- u. Gewässer- schutz Vorbeugender Hochwasser- schutz Nichtenerg. Rohstoffe Handlungsfelder Freiraum Erneuerbare Energien Entsorgung Freiraum Handlungsfelder Siedlungsraum Bedarfs- gerechte Siedlungs- entwicklung Regionale Gewerbe- flächen- konzepte ZASB (Zentralörtlich bedeutsame ASB) Großflächiger Einzelhandel Siedlungs- entwicklung und Mobilität Logistik und Häfen Regionale Kooperationen Freiraum Vorgaben LEP 6.1-1 Ziel Bedarfsgerechte und flächensparende Siedlungsentwicklung „Die Siedlungsentwicklung ist flächensparend und bedarfsgerecht an der Bevölkerungsentwicklung, der Entwicklung der Wirtschaft, den vorhandenen Infrastrukturen sowie den naturräumlichen und kulturlandschaftlichen Entwicklungspotenzialen auszurichten.“ Die Regionalplanung legt bedarfsgerecht allgemeine Siedlungsbereiche (ASB) und Bereiche für gewerbliche und industrielle Nutzungen (GIB) fest. Freiraum Siedlungsraum Ausgangslage Heterogene räumliche und demografische Strukturen Vorgaben für die Bedarfsermittlung LEP: Bedarfsgerechte und flächensparende Siedlungsentwicklung Landeseinheitliche Methoden zur Ermittlung der Wohn- und Wirtschaftsflächenbedarfe Reserven aus dem landeseinheitlichen Siedlungsflächenmonitoring (FNP) Regionalplanpotenziale nach Auswertung der Kommunalgespräche Verteilung der Siedlungsbereiche im Regionalplan Freiraum Siedlungsraum Neubedarf Einwohner- und Haushaltsprognose Neubedarf Einwohner- und Haushaltsprognose Ersatzbedarf 0,2% Wohnungsbestand Ersatzbedarf 0,2% Wohnungsbestand Fluktuationsreserve 1-3% Wohnungsbestand Fluktuationsreserve 1-3% Wohnungsbestand Gesamtbedarf im Planungszeitraum in WE Kreis Gesamtbedarf im Planungszeitraum in WE Kreis Berechnung des Bedarfs Verteilung des Bedarfs Einwohneranteil Kommune/Kreis Einwohneranteil Kommune/Kreis Baufertigstellungen Kommune/Kreis Baufertigstellungen Kommune/Kreis Arbeitsplatzanteil Kommune/Kreis Arbeitsplatzanteil Kommune/Kreis Gesamtbedarf im Planungszeitraum in WE Kommune Gesamtbedarf im Planungszeitraum in WE Kommune Gesamtbedarf im Planungszeitraum in ha Kommune Gesamtbedarf im Planungszeitraum in ha Kommune zzgl. Planungszuschlag zzgl. Planungszuschlag Verteilung Kommunen Verteilung Kommunen Umrechnung über Dichtewerte 20/30/40/60 WE/ha Umrechnung über Dichtewerte 20/30/40/60 WE/ha Wohnflächenbedarfe Quoten (Neuansiedlung Verlagerung inkl. Reaktivierungspotenzial) Quoten (Neuansiedlung Verlagerung inkl. Reaktivierungspotenzial) Flächenkennziffer Empirisch ermittelt Verteilung auf Siedlungsstrukturtypen gem. LEP Flächenkennziffer Empirisch ermittelt Verteilung auf Siedlungsstrukturtypen gem. LEP Gesamtbedarf im Planungszeitraum in ha Kommune Gesamtbedarf im Planungszeitraum in ha Kommune Berechnung des Gewerbeflächenbedarfs pro Kommune zzgl. Planungszuschlag zzgl. Planungszuschlag Sozial- versicherungs- pflichtig Beschäftigte nach 5 Wirtschaftsbranchen Sozial- versicherungs- pflichtig Beschäftigte nach 5 Wirtschaftsbranchen Abgleich mit den ermittelten Werten aus dem Monitoring Umsetzung der Bedarfe in Flächendarstellungen: Quantitative Verteilung nach raumordnerischen Kriterien Verteilung Gewerbeflächenbedarfe Inhalt der Kommunalgespräche ? ? Kommunalgespräch Stadt Köln Datenblatt Freiraum Kommunalgespräch Stadt Köln Ausschnitt Kartengrundlage ohne Maßstab Kommunalgespräch Stadt Köln (Vergrößerung aus Kartengrundlage) Kommunalgespräch Stadt Köln Kommunalgespräch mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Fachbereiche (Amt für Stadtentwicklung und Statistik und Stadtplanungsamt) der Stadt Köln Insgesamt 4 Termine zwischen dem 12.06. und dem 19.10.2017 Inhaltliche Schwerpunkte • Flächendiskussion zur Erhebung der Regionalplanpotenziale • Neukonzeption Regionale Grünzüge • Entwicklungsabsichten der Stadt Köln • Weitere Fachthemen Freiraum Ergebnis der Kommunalgespräche Für die Ballungsräume Köln/Leverkusen und Bonn (ev. auch Aachen) zeichnen sich Flächenengpässe ab Flächenengpässe auch in einigen Umlandkommunen Nach den Vorgaben des LEP sind regionale Lösungen erforderlich Bereitschaft zur Teilnahme am Prozess Region+ wurde abgefragt Freiraum Informationen zum geplanten Prozess Region+ Durchführung von Workshopreihen zur regionalen Verteilung von Überhängen für die Großräume Köln/Leverkusen und Bonn (ev. auch Aachen) Verteilung der Wohnflächenbedarfe (ASB) nach gemeinsam formulierten Kriterien, wie Erreichbarkeit, Infrastrukturausstattung, Bereitschaft zum Geschosswohnungsbau Zur Verteilung von Wirtschaftsflächen (GIB) Ermittlung der Handlungserfordernisse und Steuerungsinstrumente mit dem Ziel der Anregung interkommunaler Kooperationen Freiraum Informationen zum geplanten Prozess Region+ Einbeziehung der Erkenntnisse des Agglomerationskonzepts des Region Köln/Bonn e.V., sowie der Stadt-Umland-Kooperationen Zur Gebietsabgrenzung liegen Grundlagenerhebungen zur Erreichbarkeit der Oberzentren vor Vorschlag einer Gebietsabgrenzung auf der Grundlage der SPNV-Erreichbarkeit von 45 Minuten Beginn der Prozessreihen nach Auswertung der Kommunalgespräche voraussichtlich ab Mitte 2018 Freiraum Vorschlag Gebietsabgrenzung Region + (Großraum Köln) Freiraum Legende Ausblick Abschluss der Kommunalgespräche Ende Januar 2018 Auswertung der Flächendiskussionen Auswertung weiterer Fachbeiträge Überprüfung der Eingangsdaten anhand der aktuellen Bevölkerungsprognose von IT.NRW im Sommer 2018 Nach einer ersten Bilanzierung Durchführung der Workshopreihen Region+ zur Verteilung regionaler Bedarfe Bilanzierung der Bedarfe und Flächenreserven als Grundlage für einen ersten Planentwurf Freiraum Marco Schlaeger Petra Hoff Sabine Feldmann Bezirksregierung Köln Dezernat 32 – Regionalentwicklung, Braunkohle 50606 Köln Dienstgebäude: Zeughausstr Str. 2-10, 50667 Köln Telefon: + 49 (0) 221 - 147 – 2373 / -2373 eMail: marco.schlaeger@bezreg-koeln.nrw.de petra.hoff@bezreg-koeln.nrw.de sabine.feldmann@bezreg-koeln.nrw.de Internet: www.bezreg-koeln.nrw.de Regional denken. Praktisch entscheiden.
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3829/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 11.12.2017
- Erstellt
- 04.12.2017 12:22