Mandari Insight

2011/0099

Dokumentation der 2. Planungswerkstatt Konversion am 11./12. Februar 2011 in der Lichtenbergschule

Magistratsvorlage 15.03.2011

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1
 
Ergebnisdokumentation  
Zweite Planungswerkstatt „Konversion“ 
am 11. und 12. Februar 2011 in der Lichtenbergschule, Darmstadt 
 
 
 
 
 
 
Qualitätsziele für das Wettbewerbsverfahren 
Cambrai-Fritsch-Kaserne und Jefferson- 
Siedlung 
 
Empfehlungen zur Wohnumfeldgestaltung der 
Lincoln-Siedlung 
 
 
 
 
 
 
Moderation und Dokumentation: 
Christine Grüger 
Dirk Kron 
Corina Bastian 
 
Freiburg, Februar/März 2011

2
 
Inhaltsverzeichnis 
 
Begrüßung durch Oberbürgermeister Walter Hoffmann ................................... 3 
1. Veranstaltungsablauf................................................................................................... 7 
2. Prozessstruktur der Öffentlichkeitsbeteiligung „Konversion“..................... 8 
3. Botschaften an die Planungsteams....................................................................... 9 
Arbeitsergebnisse 1: „Welche Qualitätsziele wollen wir den 
Planungsteams für die Cambrai-Fritsch-Kaserne und Jefferson-
Siedlung mit auf den Weg geben?“..................................................... 10 
 
Arbeitsergebnisse 2: „Welche Wohnumfeldqualitäten sollen für die 
Lincoln-Siedlung geschaffen werden?“ ............................................... 17 
 
„Kein Schlusswort“ – Statement von Stadtrat Jochen Partsch..................... 25 
Pressespiegel zur zweiten Planungswerkstatt .................................................... 29

3
Begrüßung durch Oberbürgermeister Walter Hoffmann 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Darmstädterinnen und Darmstädter, 
sehr geehrte Mitglieder des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung, 
sehr geehrter Herr Niebelschütz für die BImA,  
 
als Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt möchte ich Sie alle sehr 
herzlich zum Auftakt der Zweiten Planungswerkstatt Konversion in der 
Lichtenbergschule begrüßen – herzlichen Dank deshalb an die Schule – an 
Schülerinnen und Schüler, an das Kollegium und die Hausmeister – dass wir wieder 
hier zu Gast sein dürfen. Nicht nur die Nähe zur Cambrai-Fritsch-Kaserne lässt die 
Lichtenbergschule als Internationale Begegnungsschule zu einem guten Ort für 
unsere Planungswerkstätten werden. 
 
Wir haben mit der Idee der Planungswerkstätten für den Darmstädter Weg in 
der Konversion bereits heute eine neue Qualität der Beteiligung von 
Bürgerinnen und Bürgern bei einem komplexen Planungsprojekt erreicht – ich 
glaube, das kann ich für den gesamten anwesenden Magistrat sagen.  
Aus den heutigen Kasernenarealen werden damit echte Quartiere der 
Bürgerschaft. 
 
Ich will Ihnen allen eingangs danken, dass Sie uns erneut einen Abend und 
einen weiteren ganzen Tag „opfern“. Das ist nichts Selbstverständliches. Wir 
wissen Ihr Engagement sehr wohl zu würdigen. Das möchte ich Ihnen versichern.  
Gerade die Kontinuität Ihrer Beteiligung ist aber besonders wichtig. Konversion ist 
ein vielschichtiger Prozess – wie häufig betont wird – da ist es nicht sinnvoll, in jeder 
Werkstätte wieder bei „Punkt 0“ anzufangen.    
 
Damit will ich zu einem wichtigen Punkt kommen: 
Heute ist nicht unbedingt eine Stunde der Politik. Heute ist die Stunde der 
Bürgerschaft!

4
 
Die Partizipation im Konversionsprozess wird von einem breiten Konsens in den 
Parteien getragen. Es ist aber auch ein Teil neuer Beteiligungskultur, dass wir 
im politischen Raum verantwortungsvoll und wertschätzend mit den Anliegen 
und Argumenten der Bürgerinnen und Bürger umgehen. Es sollte nicht 
passieren, dass Bürgerbeteiligung nur dann ernst genommen wird, wenn es zu den 
Zielen „passt“, die man ohnedies hatte. Dies ist ein Aufruf und eine ehrliche Bitte. 
Nehmen wir dies ernst, dann können wir nämlich sagen: 
 
Heute ist die Stunde der Bürgerschaft! 
…und genau weil wir dies zulassen, begleiten und fördern, ist heute auch die 
Stunde der Politik! 
 
Ich will aber auch eine Bitte an Sie, als Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer 
Werkstätten richten: 
 
Es wäre unehrlich, wenn man verleugnen würde, dass manche von Ihnen natürlich 
auch mit eigenen Interessen für künftige Nutzungen zu uns kommen – ob für sich 
selbst oder für eine Gruppe. Das ist auch gut so und durchaus gewünscht. 
Gleichsam haben wir ja bewusst viele Vertreter der unterschiedlichsten Institutionen, 
die eine Bedeutung für den Konversionsprozess haben, eingeladen.            
 
Ich hatte es bereits bei der Eröffnung der 1. Planungswerkstatt betont: Bitte 
versuchen Sie trotzdem immer auch die Bedürfnisse der gesamten 
Bürgerschaft im Kopf zu haben. Sie sind – auch hier wiederhole ich mich gerne 
- im Konversionsprozess „Volksvertreter“ der besonderen Art. Darin liegt 
durchaus eine Verantwortung. 
 
Lassen Sie uns auch diesmal wieder ideologie- und vorurteilsfrei diskutieren. Die  
übergreifende Aufgabe ist ja klar definiert: 
Die Einwohnerzahl von Darmstadt steigt seit 1997 kontinuierlich und ununterbrochen. 
Wir haben zum 31.12.2010 die 143 000 Einwohner-Marke um 267 Personen

5
übersprungen. Wir werden bis mindestens 2030 weiter wachsen. Die Hessen 
Agentur traut sich sogar die Aussage zu, dass dies bis 2050 der Fall sein wird. 
Zugleich sind die Reserveflächen der Stadt im Norden, Süden, Osten und Westen 
stark limitiert. Die Konversionsflächen zwischen Bessungen und Eberstadt stellen 
nicht die einzige, aber die bei weitem größte Potenzialfläche dar. 
Hier also müssen wir – das ist unausweichlich – das Wachstum, die Zukunft unserer 
Stadt generieren. 
 
Das bedeutet, dass wir in jeder Hinsicht behutsam planen müssen. 
Einerseits dürfen keine Flächenreserven unnötig „verschwendet“ werden. Eine 
gewisse Dichte kann zudem z.B. in der Lincoln-Siedlung dazu beitragen, die 
Siedlung deutlich urbaner und lebensfreundlicher zu gestalten. 
 
Andererseits müssen die Qualitätskriterien in jedem Falle sehr hoch gehängt 
werden und
 – das ist mir ganz wichtig – die Bedarfe aller Nachfragergruppen, 
die uns die Studie des Instituts Wohnen und Umwelt aufgezeigt hat, 
berücksichtigt werden. Vom Geschosswohnungsbau bis zum Einfamilienhaus. 
Von der genossenschaftlich organisierten Wohngruppe bis zur Familie mit Kindern. 
Es wäre nicht akzeptabel, wenn in der Summe beider Siedlungsbereiche eine 
Bau- oder Wohnform tabuisiert wird.         
 
Auch vor Herausforderungen dürfen wir uns dabei nicht verstecken. 
- Die Siedlungen werden in sensiblen, z.B. unter Naturschutz stehenden, 
Grünbereichen eingebettet sein. Diese sind zu respektieren. Vernetzungen 
sind notwendig. Sie machen aber auch die Qualität dieser ausgezeichneten 
Wohnareale überhaupt erst aus. 
- Thema Verkehr – Die Konversionsflächen werden einmal Verkehre erzeugen, 
die es heute noch gar nicht gibt. Damit muss man sich offen 
auseinandersetzen. Neue Verbindungen für alle Verkehrsträger vom ÖPNV 
bis zum Auto sind zu schaffen oder zu aktivieren. Gleichzeitig sind die 
bestehenden Nachbarschaften zu schützen. Das ist das Recht der 
Menschen, die dort seit Jahrzehnten gelebt und privat investiert haben.

6
 
Ich will Sie aber nicht zu lange von der fachlichen Arbeit abhalten. Deshalb schließe 
ich mit einem kurzen „Los geht’s“.  
Ich wünsche gute Diskussionen und gute Ergebnisse. Unsere Stadt wird von Ihrer 
Arbeit profitieren.

7
 
1. Veranstaltungsablauf 
 
„Was aus Ihren Ideen und Anregungen für die Gestaltung der Konversionsareale 
geworden ist“, unter diesem Motto hatte die Stadt Darmstadt zur zweiten 
Planungswerkstatt Konversion am Freitagabend, den 11. Februar und Samstag, den 
12. Februar 2011 Interessierte in die Aula der Lichtenbergschule eingeladen. 
 
Nach der ersten Planungswerkstatt im August 2010 wurde nun - ein halbes Jahr 
später - den 200 interessierten Bürgerinnen und Bürgern der Entwurf zum 
Rahmenplan Bessungen-Süd sowie das Entwicklungskonzept für die Lincoln-
Siedlung präsentiert (siehe Präsentationen und Plandarstellungen auf der 
Internetseite der Stadt Darmstadt: 
http://www.darmstadt.de/standort/stadtentwicklung-und-stadtplanung/konversion/2-
planungswerkstatt-konversion-am-11-und-12022011/index.htm).  
 
Die Teilnehmenden der Planungswerkstatt wurden dabei in zwei Arbeitsphasen 
aufgefordert, den  Planenden Rückmeldungen zum erstellten Rahmenplan zu geben 
sowie Botschaften an die Planungsteams für die Weiterentwicklung der 
Flächenareale zu formulieren: am Freitagabend wurden Qualitätsziele für das 
anstehende Wettbewerbsverfahren für die Cambrai-Fritsch-Kaserne und Jefferson-
Siedlung erarbeitet. Am Samstag wurden von den Teilnehmenden nach einer 
intensiven Informationsphase zu den Themenfeldern „Mehrwert und 
Herausforderungen an Baugruppen“, „Städtebauliches Konzept“ und 
„Mobilitätskonzepte“ sowie „Freiraumgestaltung“ konkrete Empfehlungen für die 
Wohnumfeldgestaltung der Lincoln-Siedlung abgegeben.  
 
Die jeweiligen Arbeitsergebnisse werden im Folgenden dokumentiert.

8
2. Prozessstruktur der Öffentlichkeitsbeteiligung 
„Konversion“ 
 
Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung der 
Konversionsareale Cambrai-Fritsch-Kaserne und Jefferson-Siedlung sowie der 
Lincoln-Siedlung begann im August 2010 mit einer zweitägigen Planungswerkstatt. 
Hier wurden erste Ideen und Anregungen für die Gestaltung der Areale abgegeben.  
 
Im Rahmen der zweiten Planungswerkstatt wird nun berichtet, was von diesen 
Empfehlungen in die ersten Entwurfskonzepte für die Lincoln-Siedlung und die 
Cambrai-Fritsch-Kaserne eingeflossen ist. Aufgrund der unterschiedlichen 
Wohnungszustände gliedert sich die Entwicklung der Flächenareale in zwei 
unterschiedliche Stränge auf: während die Lincoln-Siedlung frühzeitiger für eine 
städtebaulichen Entwicklung freigegeben werden kann, wird für die Cambrai-Fritsch-
Kaserne und die Jefferson-Siedlung ein städtebaulicher Wettbewerb ausgelobt. 
 
Die zweite Planungswerkstatt steht daher ganz im Zeichen der Formulierung von 
Empfehlungen an die Planungsteams: einerseits zum Entwicklungskonzept der 
Lincoln-Siedlung und andererseits zum Wettbewerbsverfahren Cambrai-Fritsch-
Kaserne und Jefferson-Siedlung. 
 
Die dritte und vierte Planungswerkstatt, die voraussichtlich 2012 stattfinden werden, 
sind eingebunden in das Wettbewerbsverfahren. Hier sollen die Bürgerinnen und 
Bürger die jeweiligen Entwurfskonzepte präsentiert bekommen und erste 
Rückmeldungen auf die Entwurfsarbeiten geben, damit diese von den 
Planungsteams eingearbeitet werden können. Am Ende wird den Bürgerinnen und 
Bürgern der preisgekrönte Entwurf präsentiert und noch einmal diskutiert. 
 
Zur Entwicklung der Lincoln-Siedlung werden im Laufe 2011 weitere thematische 
Informationsveranstaltungen stattfinden.

9
 
Abbildung: Schema „Öffentlichkeitsbeteiligung Konversion“ (Grafik: „cg konzept“) 
 
 
3. Botschaften an die Planungsteams 
 
Nach der Vorstellung des Rahmenplans Bessungen-Süd durch das 
Stadtplanungsbüro „BS+ Städtebau und Architektur“ aus Frankfurt, wurden die 
Teilnehmenden der zweiten Planungswerkstatt gebeten, Qualitätsziele für die 
Entwicklung der Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson-Siedlung zu formulieren, 
um diese den Planungsteams im Wettbewerbsverfahren als „Botschaften“ mit auf 
den Weg zu geben. 
 
Hierzu hatte das mit der Moderation beauftragte Büro „cg konzept“ aus den Dialogen 
der ersten Planungswerkstatt vom August 2010 erste Qualitätsziele für die

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Flächenentwicklung herausgearbeitet, und zu einem Vorschlagskatalog zusammen 
gestellt.  
 
Die Teilnehmenden wurden nun aufgefordert, in Arbeitsgruppen einen kritischen 
Blick auf diese Zielvorschläge zu werfen und Ergänzungen oder Modifizierungen 
vorzunehmen. Die Ergebnisse dieser Dialogphase sind hier im Gesamten aufgeführt, 
dabei können auch widersprüchliche Aussagen nebeneinander stehen. Die gesamte 
Diskussion soll in den Ausschreibungstext zum geplanten Wettbewerbsverfahren 
Cambrai-Fritsch-Kaserne einfließen. 
Arbeitsergebnisse 1: „Welche Qualitätsziele wollen wir den 
Planungsteams für die Cambrai-Fritsch-Kaserne und Jefferson-
Siedlung mit auf den Weg geben?“ 
 
 
Qualitätsziele für das Themenfeld  
Mobilität und Vernetzung 
 
Den Umweltverbund stärken:  
Gute und sichere Fuß– und Radwegeverbindungen innerhalb des Gebiets und 
nach außen  berücksichtigen 
Umfassende ÖPNV-Erschließung vornehmen:  
-    Kurze Wege zur Haltestelle (max. 300m) planen  
-    Straßenbahnerschließung und Verlängerung bis Eberstadt über Cooperstraße      
      planen und eine Haltestelle Marienhöhe einrichten 
- Anbindung der Straßenbahn an Linie 7 und 8 
- Straßenbahn: betriebliche Vorteile einer Verlängerung der Linie 3 nach Eberstadt 
nutzen  
- Anbindung Schienenpersonenverkehr über  Südbahnhof oder neuen Haltepunkt 
prüfen 
- Ergänzende Busanbindung (Stadtteilbus), insbesondere zum im Bau befindlichen 
Nahversorgungszentrum „Marktplatz Bessungen“ berücksichtigen 
- Buslinien untereinander und mit der restlichen Stadt vernetzen  
 
Behutsame Straßen(neu)planungen:  
die Sicherheit im Wohnumfeld für spielende Kinder und ältere Menschen 
berücksichtigen 
Durchgangsverkehre vermeiden  
Keine Verbindung zur Heidelberger Straße durch Cooperstraße 
Bogenschneise: Durchfahrt erschweren (Elterntaxi keinen Vorschub leisten) 
Bogenschneise: Notwendigkeit eines Rettungswegs für Feuerwehr beachten! 
Die Frage der Anbindung des Schulzentrums Marienhöhe über die Cooperstraße und 
die Bogenschneise wurde bereits in der ersten Planungswerkstatt intensiv vor dem 
Hintergrund der damaligen Verkehrsprobleme am Steinernen Kreuz diskutiert (Öffnung

11
Cooperstraße/Bogenschneise ist inzwischen erfolgt). Dabei sprachen sich etliche 
Teilnehmende für eine Anbindung durch den KFZ- und ÖPNV-Verkehr aus. 
(siehe Anlage zur Dokumentation 1. Planungswerkstatt „ Arbeitsergebnisse Dialogcafe“, 
Seiten 9 und 10)  
  
Straßenraum soll für alle Verkehrsteilnehmende gleichberechtigt nutzbar 
sein (Begegnungszonen vorsehen) 
Für einen entschleunigten Kraftfahrzeug-Verkehr sorgen 
Klare Aufteilung der Wohngebiete (verkehrlicher Zustrom) auf beide Anbindungen, 
Cooperstraße und Ludwigshöhstraße 
möglichst autofrei und fahrradfreundlich  
 
Innovative Parkierungskonzepte vorschlagen:  
 Parken: konzentriert am Quartiersrand  
 Parken: unterirdisch vorsehen  
 Tiefgaragen und Parkhäuser im Quartier und am Rand  
 Parken: Reduzierung Stellflächen für PKW im öffentlichen Raum  
 Stellplatzsatzung modifizieren, z.B. Stellplatz oder Ticket des Rhein-Main-
Verkehrsverbundes (RMV) 
 
Vernetzung mit der Stadt und den angrenzenden Stadtteilen, 
insbesondere für Fuß- und Radverkehre sicherstellen: 
 den neuen Stadtteil gut an die Stadtmitte anbinden 
 Querungsmöglichkeiten über die Hauptverkehrsstraßen schaffen 
 Böllenfalltor/Lichtwiese, bestehende Spielstraßen in Radwegenetz 
einbinden (inkl. Orangerie),  
 Schülerlotsen für Kindergartenkinder und jüngere Schulkinder 
 Fahrradstraßen vorsehen  
Fuß- und Radwegeverbindungen sind wichtig, mit folgenden Hinweisen: 
Wege sollten gut beleuchtet sein, Fahrradsstraßen beinhalten, 
Fußwegeverbindung von Eberstadt nach Bessungen vorsehen, die auch 
nachts sicher ist für Frauen
 
 Radwegeplanung in Interaktion mit ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-
Club e.V.) und Rundem Tisch Radverkehr diskutieren 
 Fahrradstraße ,z.B. von der Heimstättensiedlung zur Jefferson-Siedlung, 
vorsehen 
Knoten Cooperstraße: Fußgängerbrücke vorsehen 
 
Mobilitätsmanagement vorsehen: 
 Mehrere Stellplätze für Car-Sharing-Stationen einplanen  
 Fahrradabstellplätze und eine Mobilitätszentrale vorsehen 
 Radstationen auch an den Straßenbahn-Haltestellen vorsehen  
 Radladen, Fahrradreparaturservice an Radstraße vorsehen

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Qualitätsziele für das  
Themenfeld Bauen und Wohnen 
 
Die Planungsstrategie: „Einen Stadtteil planen – nicht eine 
Wohnsiedlung“ umsetzen 
 
Bau- und Wohnformen mischen: 
preiswerten Wohnraum schaffen 
Mischung von Geschosswohnungsbau, Doppelhäusern, Reihenhäusern und 
Einfamilienhäusern  
kein „oben-unten Ghetto“  
guter und ausreichender sozialer Wohnungsbau, Baugemeinschaften 
Bausubstanz prüfen und erhalten wenn möglich  
 
 
Nutzergruppen: 
Möglichkeiten für unterschiedliche gemeinschafts-orientierte, alternative oder 
innovative Wohnformen anbieten 
Spielräume für Kleinkinder unmittelbar bei der Wohnung vorsehen 
Barrierefreies Wohnen für ältere Menschen und Menschen mit eingeschränkter 
Mobilität 
Freibestimmtes Wohnen für Senioren (Bielefelder Modell) 
Studentisches Wohnen, auch in Mannschaftshäusern der Kaserne oder 
Studierenden-Wohngemeinschaften in der Jefferson-Siedlung  
Alten- und Behindertengerechte Wohnungen  
Flächen für Wohnprojekte/ Mehrgenerationenhäuser frei halten  
„ Durchgangswohnen“: z.B. Studierende, Europäische Weltraumorganisation 
ESOC, Verändertes Wohnen, „Wohnen auf Zeit“ 
Familien mit Kindern nicht vergessen 
 
Geschosshöhe/ Wohndichte 
Hohe Dichte in einigen Bereichen, sparsamer Umgang mit Raum, 
Wohngruppenprojekte  
Keine hohe Verdichtung  
Obergrenze für Gebäudehöhe maximal 3-4 Geschosse  
Geschosswohnungsbau mit unterschiedlichen Grundstücksgrößen; Definition von 
X% Ausrichtung Nord-Süd 
Angemessene, behutsame Verdichtung: moderater Geschosswohnungsbau 
(„Punkthaus“) 
Bis viergeschossig in der Nähe zur Straßenbahn, weiter im Quartier dreigeschossig 
und Staffelgeschoss 
Relativ hohe Dichte an zentralen Orten im Quartier, Ausgleich durch öffentliches 
Grün 
Freiräume stärker berücksichtigen 
Wohnen für jedes Preissegment. Mischung!! 
Durchmischung auch in der Gruppierung der Wohnformen: Einfamilienhaus neben 
Geschossbau?

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Gestaltung 
Keine Einheitsarchitektur   
in Planung einbeziehen: „internationale Wohn- und Architekturformen“  
Freiraum für experimentelles Bauen und Wohnen 
mehr Zukunftsweisendes Wohnen einbeziehen (ökologisch, energetisch), 
Zusammenarbeit mit Universität (z.B. Studienarbeiten)   
Flexible Architektur (Wohncontainer, Wagenburg) 
Zukunftsweisendes, internationales Wohnen  
 
Die Nutzungsmischung macht’s: 
eine Mischung mit Gewerbe, Handel- und Dienstleistungsmöglichkeiten 
ermöglichen 
Gewerbe im Erdgeschoss in Nähe zum Quartiersplatz vorsehen  
Treffpunkte schaffen  
Quartierszentrum sozial orientiert: Nahversorgung, Kultur, Begegnung, Arbeit- 
und Einkommen: Start-ups , Mietbau  
Lebendiges Wohnen, keine Schlafstadt (Zentrum, Café) 
Auch nicht-denkmalgeschützte Gebäude für Nachnutzung prüfen 
(Kunstschaffende, Handwerk) 
Praxen für Ärzte, Therapiezentren Sozialdienste 
Büroflächen für „Start-up-Unternehmen“, Mietbüros vorsehen 
Durchmischung der Bewohnerschaft: demographisch, finanziell  
Durchmischung der Architektur: ökologisch und innovativ, Wohnen und mehr 
(Kultur, Einkaufen) 
Nahversorger im historischen Karree der Cambrai-Fritsch-Kaserne 
 
Ökologische Bauformen und Standards vorsehen: 
Energieeffizienz und nachhaltige Bauweise 
innovativ, Nullenergie: „Leuchtturmviertel“, eigene Energieversorgung 100 %  
Regenerativ, ökologisch, regional, selbstverwaltet?  
 
 
 
Qualitätsziele  
Soziale Infrastruktur und Versorgung 
 
Kinderbetreuungsmöglichkeiten schaffen: 
Kinderkrippe und spontane Betreuung kleiner Kinder  
Campus Idee: mehrere Standorte im Gebiet vorsehen 
Sicherheit der Schulwege garantieren 
Schulentwicklung u.a. weiterführende Schule, „Inklusive Schule“ entwickeln 
 
Tagespflege:  
Quartiersbezogene Tagespflege (Medizin, Reha, Demenz usw.) 
psychosoziale Beratung (Familien, Lebens- und Erziehungsberatung) 
 
Fußläufige Versorgungsmöglichkeiten im Quartier sicherstellen:

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Räumlichkeiten für Handwerk, Kunstschaffende, kleine Läden, Büros und Gewerbe 
einplanen 
 
Begegnungsmöglichkeiten im Quartier anbieten: 
Bürgerschafts-Beratungs- und Begegnungszentrum für alle Generationen. 
Stadtteilzentrum mit Bibliothek und Computerräumen für Jugendliche und 
Erwachsene  
nachbarschaftliche Durchmischung (Alter und soziale Situation) 
Seniorenbegegnungsstätte in Verbindung mit Kindertagesstätte  
Kulturzentrum (Bücherei, Fahrbücherei, Kulturräume)  
Jugendhaus (in der ehemaligen Militärkapelle „Chapel“?) 
Sportflächen für die Lichtenbergschule im Bereich der „Bastion“ (ehemaliges 
Baseball-Feld)  
 
Kirche: 
Ökumenische Begegnungsstätte schaffen 
Gebiet um die ehemalige Militärkapelle „Chapel“ im interreligiösen Sinne 
weiterentwickeln  
Rolle der Kirchen betrifft Gemeindearbeit, Kinderbetreuung, Beispiel: Freiburg 
Rieselfeld, ökumenische Kirche  
Für Kinder „bespielbare“ und für Senioren „besitzbare“ Stadt mit vorsehen 
(siehe Beispiel Griesheim: Spielobjekte auf Schulwegen für Kinder, 
Sitzgelegenheiten für Senioren) 
 
 
Qualitätsziele  
Grün- und Freiflächengestaltung 
 
Qualitätsvoll Freiräume planen:  
Grünes Image stärken, daher viel Grün an Straßen und Wohnanlagen 
Schutz der Natur (Naturschutzgebiet Kiesgrube) durch Besucherlenkung / 
Abstände sicherstellen  
Pufferzone: keinerlei bauliche Nutzung, mindestens 50 Meter oder mehr 
Ablenkungsmaßnahmen zur Vorbeugung des illegalen Betretens des 
Naturschutzgebietes berücksichtigen 
Zukünftige Bebauung in angemessener Entfernung zum Naturschutzgebiet 
vorsehen 
Freiraumnutzung sollte nicht zum Naturschutzgebiet orientiert sein!  
Vorrangflächen für Eidechsenpopulation berücksichtigen 
Alten Baumbestand erhalten und erweitern 
Erlebnis- und Spielräume schaffen 
Selbstgestaltungsmöglichkeiten im unmittelbaren Wohnumfeld vorsehen  
Vielfältig nutzbare Sport- und Bewegungsflächen qualitätsvoll schaffen und 
verbinden 
öffentliche, „gemeinsam zu gestaltende“ Freiräume  
Naturspielplätze schaffen  
Sitzgelegenheiten (auch künstlerisch gestaltet) vorsehen  
große Grünflächen, Bolzplätze (abgelegen) und Basketballkörbe vorsehen 
Organische Landschaftsarchitektur : viele Bäume, viel Grün

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Übergänge Siedlung-Siedlungsrand-Waldrandwege-Wald als raumbestimmendes 
Konzept 
 
Wegeverbindungen 
Sichtverbindungen ermöglichen (Kasernenzaun entfernen)  
Grünzug Bessungen-Süd aufwerten und entwickeln 
Direkte Wegeverbindungen vom Wohnumfeld in die Naherholungsgebiete 
berücksichtigen 
Biotopschutz vom Rhein bis zum Odenwald ggf. durch grüne Brücken schützen 
Südlichen Grünzug in voller Breite sichern: Straßenbahn durch Grünzug kritisch 
prüfen  
Anbindung an Karlsruher Straße ohne Waldverlust umsetzen  
Sanfte Vernetzung Cambrai-Fritsch-Kaserne mit Ludwigshöhe 
 
Gartenformen und -nutzungen 
Gärten (private und öffentliche) und Patenschaften vorsehen 
Gärten für Bewohnerschaft ermöglichen 
Waldkunst und Waldkunstpädagogik für Cambrai-Fritsch-Kaserne berücksichtigen 
Abgezäunte Areale für den Hundeauslauf als Begegnungsstätte 
Internationaler Garten  
Permakulturgarten  
Weltfriedensgarten 
 
Sonst noch wichtig: 
Parkplatzprobleme Wochenenderholung bedenken und keine Parkplätze auf der 
Ludwigshöhe vorsehen 
Seminar Marienhöhe und Sternwartenbesucher berücksichtigen! 
 
 
 
Qualitätsziele  
Identität und Image 
 
Balance zwischen Alt und Neu halten: 
Wie viel Substanz lohnt es sich zu erhalten?  
Mut für Neues zeigen 
Kasernentor-Einfahrt erhalten 
Alten Hallenbestand für Kunstschaffende und Kleingewerbe auf Nutzbarkeit prüfen 
 
Eine gemeinsame Mitte schaffen: 
Zentraler Platz mit Gemeinbedarfnutzung einrichten 
Zentralen Ort im Quartier für Adressbildung (Quartierszentrum) und als 
Identitätspunkt schaffen, diesen zuerst bauen!  
 
Historische Bezüge herstellen und Relikte aufwerten: 
Straßennamen: Bezug, Geschichte, z.B. Goethe, Büchner 
Gedenkstein für im Schlitten verunglückte Offiziere im Gebäude nahe 
Cooperstraße im Areal gebührend platzieren oder würdigen 
Historischer Bezug: ehemalige Verbindung von der Ludwigshöhstraße zur

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Marienhöhe und weiter zur Ludwigshöhe vertiefen 
Bedeutung der Bessunger Kiesgrube hervorheben 
Bezug herstellen zu naturkundlichen und historischen Begebenheiten 
 
Image- und Adressbildung: 
Ein Alleinstellungsmerkmal als besondere Identität zur Wiedererkennung finden, 
wie z.B.  „Goethe-Viertel“ oder die Musik-Achse: „Isadora Duncan-Gebäude“ und 
Akademie für Tonkunst  
Imagebildung einer internationalen „Wissenschafts- und Architekturstadt“ sowie 
einer sozialen Stadt 
Adressbildung: z.B. „Wohnen an der Ludwigshöhe“, Lincoln-Parkviertel, 
Jefferson-Parkviertel, aber auch weibliche Persönlichkeiten/ Namen 
berücksichtigen  
Konversion im Namen: Militärnamen ersetzen durch zivile Begriffe 
Zukunftsorientierte Kreativität und Muße 
 
 
Qualitätsziele  
für unterschiedliche Nutzendengruppen 
Barrierefreiheit bedenken: 
Zugänglichkeit zu Flächen, Plätzen und Bereichen ermöglichen  
Ausstattungen behindertenfreundlich vorsehen 
zentrumsnaher Wohnraum für Behinderte  
Barrierefreiheit für Sehbehinderte und geistig Behinderte 
 
Nutzbarkeit für alle Bevölkerungsgruppen beachten:  
insbesondere für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen 
Spielplatz mit Café 
Rückzugsräume und Treffmöglichkeiten für Jugendliche anbieten 
Für Jugendliche mehr als nur Skaterbahn anbieten 
Jugendräume: schalldichte Räume, z.B. Proberaum-Bunker oder 
Gemeinschaftswerkstatt, mit Jugendlichen gestalten (keine Retorten-Räume) für 
Gemeinschaftsaktivitäten berücksichtigen 
Preiswerter Wohnraum in passender Größe für Studierende, Singles, Senioren, 
kinderreiche und kinderarme Familien, Allenerziehende 
Öffentliches WC einrichten 
 
Stadtteil-Gemeinwesen 
Café(s), Gaststätten, Vereinsheim(e), mietbare Gemeinschaftsräume  
Vereinszentrum einrichten  
Treff für Väter, Mütter, Kinder, Alleinerziehende 
Intergenerationentreff ermöglichen 
 
Dialog und Beteiligung 
Demokratischen Verkaufsprozess organisieren  
Mitspracherecht der Bewohnerschaft bei der Gestaltung der Freizeiteinrichtungen : 
Spielplätze, Jugendliche, Senioren, Familien / Gruppen  
Budgetschaltung durch Investoren und moderierte Umsetzung

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Arbeitsergebnisse 2: „Welche Wohnumfeldqualitäten sollen für die 
Lincoln-Siedlung geschaffen werden?“ 
 
Da die Lincoln-Siedlung bereits früher entwickelt wird als die Cambrai-Fritsch-
Kaserne und die Jefferson-Siedlung, stellten die Planungsteams den Teilnehmenden 
hierzu bereits detaillierte Entwicklungsvorstellungen in den räumlichen Abschnitten 
„Nord“, „Quartierspark“ und „Süd“ vor. 
 
Anhand von Leitfragen erarbeiteten die Teilnehmenden im Dialogcafé in 
Arbeitsgruppen konkrete Hinweise für Wohnumfeldverbesserungen, die nachfolgend 
aufgeführt werden. 
Dabei stehen alle Nennungen nebeneinander. Eine Gewichtung wurde hier von „cg 
konzept“ nicht vorgenommen, Widersprüche  zwischen den Einzelnennungen, die 
jeweils aus Gruppendialogen entstanden, sind nicht aufgelöst. Dies wird die Aufgabe 
der Planenden sein. 
 
 
Abbildung nächste Seite: Entwicklungskonzept Lincoln-Siedlung, Stand 04.02.2011 
(Grafik: „BS+ Architektur und Städtebau“) 
 
 
Eine vergrößerte Darstellung im PDF-Format findet sich auf der Internetseite der 
Stadt Darmstadt: http://www.darmstadt.de/standort/stadtentwicklung-und-
stadtplanung/konversion/2-planungswerkstatt-konversion-am-11-und-
12022011/index.htm

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Lincoln-Siedlung Nord 
 Welche Baustrukturen sollen im Gebiet geschaffen werden?  
 unsanierte Gebäude und Neubaugrundstücke für Wohnprojekte einplanen/ 
sichern 
 Häuser mit Südausrichtung (Fotovoltaik) vorsehen und Verschattung 
vermeiden 
 Soziale Mischung auf allen Baufeldern garantieren/ steuern/ subventionieren 
 Kleinteilige Nachbarschaften – Parzellierung vornehmen 
 Baulage direkt am Park darf nicht nur hochpreisig sein 
 Im Erdgeschoss gewerbliche Nutzungen vorsehen 
 Vielfältige Architekturstile ermöglichen 
 Öffentliche Räume mit Fahrradwerkstatt ausstatten 
 „Bespielbare Stadt“ a la Griesheim konzipieren 
 Gemeinschaftsgärten mitplanen/ Internationale Gärten (Bsp. Kranichstein) 
 Geometrisch überhöht (Rechteck-Struktur) 
 Zweite Kindertagesstätte oder anderes? 
 Nord-West-Ecke: großzügigeres Grünkonzept vorsehen (für Rahmenplan zu 
detailliert) 
 Trennwirkung durch Nutzungsstrukturen beachten 
 
Welche Wege und Anbindungen sind wichtig? 
 Ost-West Wege nördlich der Straße „Begegnungszone“/Schule einplanen 
 Rad- und Fußweg (Heidelberger Landstraße) ausbauen, ggf. als Brücke 
 Sofortampeln bei Schule – Straßenbahnhaltestelle vorsehen 
 Tempo 30 – Heidelberger Landstraße (Schulbereich oder gesamte Lincoln-
Siedlung) 
 Bsp. Schweiz: Ampeln mit Rot-Umschaltung bei 
Geschwindigkeitsüberschreitung 
 Spielstraßen im Quartier (generell) 
 Rechteck-Struktur: Öffnung nach Norden und zum Sportgelände der TG 
Bessungen 
 B3 / Karlsruher Straße Querung auch für Radfahrende ermöglichen 
 Durchgehender Fahrradweg innerseitig parallel zur B3 / Karlsruher Straße 
 
Welche Parkraumkonzepte werden empfohlen? 
 Reduzierte Stellplatzsatzung wie beispielsweise im Neubaugebiet Kranichstein 
Süd-West / K 6 
 Quartiersgarage inkl. Besucherparkplätze 
 Autofrei – Erklärung – einfordern 
 Parkverbot im öffentlichen Raum (ausgenommen Be- und Entladung, 
gesundheitsbedingte An- und Abfahrten sowie Car-Sharing 
 Virtueller Parkplatz vgl. ehemalige Vauban-Kaserne in Freiburg

20
 Überdachte Fahrradparkplätze am Haus und am Quartiersplatz, z.B. für 
Fahrradanhänger, Segways (Elektro-Selbstbalance-Roller), Motorräder 
bedenken 
 Ladestation für Elektro-Mobile vorsehen 
 
Sonstiges 
 Welche Auswirkung hat die verdichtete Neubebauung auf die 
„Erschließungskosten“ für das gesamte Gebiet der Lincoln-Siedlung 
 Nord und Süd ist eine Einheit! 
 Geltungsbereich zu eng 
Quartierspark 
Worauf soll bei der Gestaltung des Quartiersparks und der öffentlichen 
Freiflächen geachtet werden? 
Gestaltung 
 Vielfältige, flexible Nutzungen beachten und koordinieren/einbeziehen 
 Nutzbarer Park – keine Ausstellung 
 Baulich-räumlich eingefassten Quartiersplatz gestalten 
 Offener, früher Übergang zu Bessunger Kiesgrube, Cambrai-Fritsch-Kaserne 
 Verschiedenartige und vielfältig gestaltete Vegetation berücksichtigen 
 Integration von bestehendem Baumbestand 
 
Ausstattung: 
 Begegnungsstätte z.B. Café einplanen 
 Fließende Gewässer (Plätschern) integrieren 
 Barbecue-Platz einrichten 
 Kindertagesstätte  aus Grünbereich herausnehmen, dort eher Café oder 
öffentliches Bürgerhaus (dieses Statement wurde von einem anderen 
Teilnehmenden mit der Aussage „großer Widerspruch“ gekennzeichnet) 
 Größeren Quartiersplatz vorsehen 
 Schwimmbereich einrichten 
 Nutzbäume + Patenschaften = Wallnussbäume 
 Fläche für gemeinschaftliche Nutzgärten vorsehen 
 Bewegungspark/ Gerätepark „Seniorenspielplatz“ 
 Ruheplätze, Nischen (gestaltete Gärten) 
 Wetterfeste Liegen im Park 
 Grünflächen und Sitzmöglichkeiten 
 Hundeverbot, Anleingebot und Hundekot-Entsorgung 
 Sandmagerrasenentwicklung  
 Hochbeete + Kleingartenanlage (Schulgarten Gemeinsam) 
 Integration von Spielmöglichkeiten in die Landschaftsgestaltung – Kunst im 
Park 
 Einrichtung Musikpavillon, Bühne und Cafe + Kultur

21
Mitwirkungsmöglichkeiten 
 Planungsbeteiligung - Mitgestaltung 
 Ehrenamt im Park 
 Zuständigkeit für Pflege 
 Planungsfreiheit für nachträglich erkannte Bedürfnisse (prozeßhafte 
Entwicklung) 
 
Was brauchen Kinder, Jugendliche und Senioren? 
 
Schule 
 Gelungene Planung: Park, Schule und Kindertagesstätte  
 Zusätzliche Nutzung der Schule : Volkshochschule, kommunales Kino, 
Jugendzentrum 
 Schule öffnen für verschiedene Nutzungen, Integration aller 
Bevölkerungsgruppen/ Altersschichten, z.B. offene Schulräume am Abend, 
Wochenende für Erwachsenenschulbildung, Kultur 
 Lage der Schule überprüfen 
 Schulgarten (themenbezogen z.B. Gemeinschaftsgärten, Werkstätten, 
Gartenpflege) 
 
Einrichtungen 
 Jugendtreffpunkt möglichst in die Schule integrieren 
 Gemeinsam tun, voneinander lernen Bsp. Vorlesen, Kochen, Reparieren, ggf 
Hilfestellung über Koordinierungsbüro 
 Bürgerschaftliche Nutzung (öffentlich, unterschiedliche Größen, Konzerte – 
Vereine, à la Knabenschule) 
 „ Skaterline“ einrichten 
 Aufhängemöglichkeiten 
 Boule mit Beleuchtung und Schachanlage 
 Bistro, Eisdiele, Café 
 Ehemalige Skateranlage als Jugendzentrum nutzen 
 Bolzplatz,  
 Grillplatz 
 Öffentliche Sanitäranlagen 
 Überdachter Treffpunkt 
 Wasserspiel und Kneippanlange 
 Sport und Freizeitanlagen auch im Quartierspark (Streetball/ Bolzplatz/ 
Volleyball...) 
 Senioren- und Erwachsenen-Spielplatz 
 Bewegungs- und Ruheangebote für alle 
 Kindertagesstätte mit Seniorentagespflege kombinieren 
 Kursangebote im Park (Yoga, usw.) 
 Raucherzone 
 
Welche Wege und Anbindungen sind wichtig?

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 Anbindung über das Quartier hinaus (West, Ost, Nord, Südost) 
 Sinnvolle Fahrradwege durch den Quartierspark 
 Pendelbus mit Einbeziehung des Südbahnhofs 
 abwechslungsreiche Wegführung 
 Wegenetz zur „Nutzungszonierung“ 
 Bushaltestelle vorlegen, 
 Hindernis Heidelberger Straße: nicht so viele Übergänge für den Fußverkehr, 
dafür aber sicher, verkehrsgerecht und zentral 
 Radwegeführung (Nord-Süd) festlegen 
 Nördliche Anbindung für Fuß- und Radverkehr über Karlsruher Straße 
 Tempo 30 für die Heidelberger Straße auf der Höhe Lincoln-Siedlung 
 Quartierspark nicht als Hauptradverbindung zur Stadt  
 Sichere und bequeme Querungsmöglichkeiten über Hauptstraßen (keine 
„Bettel-Ampeln“) 
 Kurze und sichere Verbindungen 
 Keine dunklen Ecken...Sicherheit – Beleuchtung 
 Spezielle Wegoberflächen für Rollatoren, Inliner, Rollstuhlfahrer usw. 
 Organische Gestaltung 
 
Welche Nachnutzungsmöglichkeiten für die Skateranlage sehen Sie? 
 Altersübergreifende Spiel-, Begegnungs-, Bewegungsstätte (Boule, 
Bühnen/Open-Air) 
 Skateranlage so wie sie ist erhalten 
 Skateranlage an den Rot-Weiß-Sportpark verlegen oder an das Sportgelände 
der TG Bessungen 
 Gated community for dogs 
 Vorrang für Fußverkehr (barrierefrei) 
 Jugend und Spielbereiche 
 Ein Teil für Streetball vorsehen - großer Teil für Magerrasen 
 „Wilde Ecke“ einrichten 
 Baustellenexperimente für Kinder und Jugendliche ermöglichen 
 Überdachte Freifläche für z.B. Inliner usw. 
 Verkehrsschule für Kinder 
 Bolzplatz 
 Grillplatz 
 Sitzplätze 
 Sommerbühne für Film/Musik/ Theater mit Stufen 
 
Lincoln-Siedlung Süd 
Wie soll das Wohnumfeld hinsichtlich des Parkens genutzt werden? 
 Mehr Spiel mit der strengen Baustruktur, z.B. Riegel verbinden, durchlässiger 
machen 
 Baumbestand erhalten und erweitern 
 Auflockern der strengen Struktur durch Anbauten, Gärten, Durchbrüche

23
 Grünes Tor zur Noack-Straße an der Karlsruher Straße / B3 mit Übergang 
zum Sportgelände der TG Bessungen 
 Quartiersparken; keine Parkplätze direkt an den Wohnungen 
 Kurzzeitparken – Sonderparkplätze (Behinderte, etc) + 4 zentrale Parkplätze 
 Parkplätze reduzieren durch Selbstverpflichtungsmodell 
 Parkraumbedarf im Südbereich (Quartier) abdecken 
 Dezentrale Car-Sharing Positionen vorsehen und privilegieren 
 Entfernung Wohnung – Parken max. 250 m, alternativ genannt: 150 m - 200 m 
 Reduzierte Parkflächen in Kombination mit Vorhalteflächen (zu begrünen) 
 Entkopplung Wohnen und Parken 
 Dezentrales Parken anstreben – kein Individualparken 
 Gute Gestaltung der Parkräume (Eingrünen) 
 Vorhandene Parkplätze als bewirtschaftetes Parken teilweise erhalten 
 Contra: Parken ausschließlich in Quartiersgaragen 
 E-Tankstelle 
 Fahrradparkhaus 
 
Was brauchen Kinder, Jugendliche und Senioren in diesem Gebiet? 
 Wohnungsgrößen gestalten 
 ähnliche Nachbarschaften auf gleichen Etagen (z.B. Familien mit Kindern oder 
Senioren)  
 Spielplatz, Sportplatz, Ruhezonen 
 private und gemeinschaftliche Gärten 
 Treffpunkt für jung und alt (Grillhütte, Boule) – Gebäude und im Freien 
 Bushaltestelle verlegen (siehe Plan!) 
 Verkehrsberuhigte Bereiche 
 Kleinkinderspielplätze 
 Barrierefreiheit im Erdgeschoss prüfen 
 Skateranlage am Sportgelände der TG Bessungen oder innerhalb der 
Radrennbahn prüfen 
 Zusätzliche Bushaltestelle in der Franklinstraße prüfen 
 Statt Abriss der Schule Umnutzung überlegen 
 Freiräume mit Spielmöglichkeiten an zwei zentralen Punkten 
 Ausreichend Ausleuchtung in dem Wohngebiet 
 Bolzplatz in der Nähe (eingeschränkte Zeiten – Lärm ) 
 Überdachte Spiel- und Aufenthaltsbereiche auch für Jugendliche 
 Jugendtreff 
 Krabbelstube 
 Mütter- Seniorentreff 
 
Welche Wege und Anbindungen sind wichtig? 
 Franklinstraße unbedingt als Spielstraße gestalten 
 Lärmschutz verbessern (Ostrand) 
 Entsiegelung von derzeitigen Parkflächen – und Neubegrünung, Gärten

24
 Gute Radanbindung zur Innenstadt ausreichend überdachte Fahrradstellplätze 
bedenken 
 Gutes Fußwegenetz zwischen den Gebäuden; eingezäunte Hundespielplätze 
 Kiosk in der Mitte 
 Öffentliche Durchgänge der Kleingartenanlage prüfen/ realisieren 
 Lärmschutz entlang der neuen Verbindungsstraße sicherstellen 
 Fußwegbrücke über die Heidelberger Straße Richtung Osten ins Grün/Wald 
(eventuell in Höhe des Quartiersplatzes) 
 Radwege anlegen und zur Innenstadt ins Netz verbinden 
 Spielstraßen planen 
 Weiterer Quartiersplatz im Süden 
 Querverbindung (Schlauch aufbrechen für Fußverkehr) 
 
Wie sollen die Freiräume gestaltet werden? 
 Flächen zwischen den Riegeln als private/ halböffentliche Rückzugsräume 
planen (ruhig) 
 Bevorzugte Vergabe der Kleingärten („ASV“?) an Lincoln-Bewohnerschaft 
 Baumbestand weitestgehend erhalten und möglichst noch vergrößern 
 Vollständiger Erhalt großkroniger Bäume  
 Gemeinschaftsgärten und gegebenenfalls Mietergärten fair verteilen 
 Grünstruktur entlang der Heidelberger Straße sichern 
 Baumbestand erhalten 
 Verbindung zwischen privaten und öffentlichen Grün 
 Private Gärten, im Anschluss fließender Übergang  in öffentliche 
Gemeinschaftsflächen 
 Hundepark analog USA  
 Gemeinsamer Grillplatz

25
 
„Kein Schlusswort“ -  
Statement von Stadtrat Jochen Partsch 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Organisatoren und Mitwirkende bei unserer 
Zweiten Planungswerkstatt Konversion, 
wie bei der 1. Planungswerkstatt Konversion im August ist es wieder mein Part, die 
Veranstaltung abzurunden und ein erstes Resümee zu geben. Das mache ich erneut 
sehr gerne. Denn meiner Meinung nach ist dies der spannendste Zeitpunkt, um aus 
Sicht des Magistrats ein Statement abzugeben.    
Jetzt sind die Eindrücke frisch. Wir alle sind innerlich noch voll und ganz von der 
inhaltlichen Arbeit gefangen, die wir in zwei Tagen und vor allem in den letzten 
Stunden intensiv geleistet haben. Die Diskussionen in den Kleingruppen des 
Planungscafés sind präsent. Die Entwürfe der Rahmenplaner sind als Bilder im Kopf 
gespeichert. 
Kurz und gut: Wir alle befinden uns mitten im Planungsprozess. Wir alle – Sie 
alle – sind ein Teil der Planung. 
Das ist exakt das, was wir erreichen wollten, als wir die Bürgerbeteiligung als 
zentrales, ja als vorbildhaftes Element des Konversionsprozesses in Darmstadt 
benannt haben. 
Es war Ziel, Bürgerinnen- und Bürgerexperten kompetent in den 
Konversionsprozess zu integrieren. 
Wenn ich mich hier umschaue – wenn ich die Gespräche des heutigen Tages mit 
Ihnen Revue passieren lasse, dann bin ich sicher, dass dieses Ziel bereits erreicht 
ist. 
Dann ist mir aber auch klar, dass Sie von mir heute einen Begriff nicht hören werden 
– dies ist ausdrücklich kein Schlusswort!

26
Denn von der Tatsache einmal abgesehen, dass wir für heute auseinander gehen, 
endet hier nichts. Der Konversionsprozess geht weiter. Sie sind weiterhin 
wichtiger Teil des Prozesses. 
Ja, wenn ich den Blick auf den städtebaulichen und landschaftsplanerischen 
Wettbewerb mit den Planungswerkstätten Nr. 3 und Nr. 4 richte, dann bin sich sogar 
sicher, dass Ihre Bedeutung für die ganz konkrete Stadtplanung auf den 
Konversionsflächen noch wachsen wird. Denn die Planungsbüros, die sich an 
dem Wettbewerb beteiligen, treffen auf Bürgerinnen und Bürger, die eine 
konkrete Vision von diesem neuen Teil Darmstadts haben und sich in vielen 
Details längst bestens auskennen. 
Normaler Weise vermeide ich es, mich zu wiederholen. Diese Punkte kann man aber 
gar nicht oft genug sagen: Wer Fehlplanungen vermeiden will, muss wissen, welche 
Bedürfnisse die Bürgerinnen und Bürger haben. 
Wer die Bildung von neuen sozialen Brennpunkten vermeiden will – wer soziale 
Segregation in jeder Hinsicht ablehnt, der braucht Beteiligung in Planungsprozessen. 
Wer neuen Wohnformen, die lebenszyklustauglich sind, und gemeinschaftlichen, 
generationsübergreifenden Wohnprojekten Raum geben will, muss deren 
Bedürfnisse von Anfang an im Blick haben.       
Ich bin der Meinung, dass diese 2. Planungswerkstatt in mancherlei Hinsicht für Sie 
als „unser Expertenteam“ inhaltlich noch anspruchsvoller war als die erste Werkstatt 
im letzten August. Während damals noch eher vorrangig war, Bedürfnisse und 
Wünsche zu sammeln, stehen wir nun bereits mitten im planerischen 
Umsetzungsprozess. Das bedeutet vor allem eines: Abwägung. 
- Die Abwägung zwischen unterschiedlichen Interessen, die uns von Ihnen 
vorgetragen wurden.  
- Die Abwägung zwischen unterschiedlichen Planungszielen und -strategien. 
 
Im Fokus steht für mich dabei, auch übergeordnet zu denken. Darmstadt ist 
eine wachsende Stadt. Dieses Wachstum erzeugt aber auch Probleme – 
nämlich vor allem Wohnraumversorgungsprobleme und Verkehrsprobleme.

27
Das dürfen wir nicht einfach ausblenden. Nein, dem müssen wir uns 
gemeinsam stellen. 
Die Lincoln-Siedlung in der heutigen Form würde gerade einmal den Bedarf an 
neuen Wohnungen eines einzigen Jahres decken!  
Das ist schlicht zu wenig angesichts dessen, dass die Konversionsflächen tatsächlich 
eine Art „von historischer Chance“ darstellen, den Wohnungs- und Immobilienmarkt 
in Darmstadt zu Gunsten aller Einwohnerinnen und Einwohner zu beleben. 
Wir haben deshalb an diesem Wochenende lernen können, dass qualitätsvolle 
Nachverdichtung zumindest in Teilen der Siedlung konkret Stadtumbau 
bedeutet. 
Das birgt aber wiederum große Chancen: 
- Gestaltungschancen, die Sie gerade heute in den Planungscafés genutzt 
haben. 
- Chancen zur Schaffung eines „echten“ urbanen Lebensumfelds, wie es 
gerade für die gemeinschaftlichen Wohnformen wichtig ist. 
- Chancen zur Etablierung von Gemeinschaftseinrichtungen und 
Dienstleistungsangeboten in  Erdgeschosslagen, die es aktuell baulich in den 
Gebäuden der Siedlung noch gar nicht gibt. 
- Chancen, den Verkehr innerhalb der Siedlung sinnvoll zu regeln und 
Verkehre, die im Wohnumfeld nicht sein müssen, heraus zu halten. 
- Chancen, Plätze, Freiräume und Spielmöglichkeiten mit zu planen, anstatt 
später alleine das Ergebnis kritisieren zu müssen. 
- Etc. Ich könnte die Liste leicht verlängern. 
 
Ich will es so auf den Punkt bringen: Wir bauen gemeinsam Stadt! 
Das ist ganz ohne Zweifel ein faszinierender Ansatz. 
Wir haben nun aber auch die Aufgabe, die Ergebnisse dieser Planungswerkstatt 
nicht nur noch einmal in den Rahmenplanentwurf einzuarbeiten, sondern auch dafür 
Sorge zu tragen, dass dieses Gremium die Anerkennung behält, die es verdient.

28
Konkret meine ich damit, dass wir die Ergebnisse auf keinen Fall zerreden 
sollten. Bürgerbeteiligung / Partizipation geht vor Populismus. 
Zur weiteren Diskussion und Verfeinerung der Planungskonzepte bietet sich 
ohnedies weiter ausreichend Gelegenheit: In zwei weiteren Planungswerkstätten für 
die Cambrai-Fritsch-Kaserne / Jefferson-Sieldung innerhalb des städtebaulichen 
Wettbewerbs und auch die Lincoln-Siedlung werden wir Sie nicht aus dem Blick 
gleiten lassen. Auch dort sehe ich weitere Informationsveranstaltungen als wichtig 
an. 
Enden will ich aber mit Dank. Eine Dankeschön zunächst einmal an die 
organisierende Verwaltung, die einer heftigen Krankheitswelle trotzend, die 
Veranstaltung gestemmt hat. Dank an das Team, die Hausmeister und Lehrer der 
Lichtenbergschule für die Gastfreundschaft und die Hilfe. Dank auch an das 
Moderationsteam von cg konzept, Frau Dr. Grüger und Herr Kron, für eine erneut 
professionelle und einfühlsame Leitung. Ebenso Dank an die Planungsbüros vom 
Städtebau bis zur Grünplanung für Ihren Einsatz.    
Mit einem Ausrufezeichen will ich aber vor allem Ihnen allen – unseren 
Bürgerinnen- und Bürgerexperten – danken.    
Ich bin wieder begeistert von der Kreativität, dem Enthusiasmus und der 
Ausdauer mit der Sie hier mitgewirk haben. 
Das ist wirklich beeindruckend – und es ist eine Bestätigung für uns. 
Eine Bestätigung dafür, dass sich Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung nicht 
nur lohnt, sondern dass sie ganz unverzichtbar ist. 
Es ist richtig, in der Partizipation neue Wege zu gehen. Zukunftsaufgaben kann 
man nur miteinander, nicht gegeneinander diskutieren! 
Ich wünsche Ihnen einen guten Nachhauseweg und ich freue mich schon heute auf 
die nächsten Planungswerkstätten!

29
Pressespiegel zur zweiten Planungswerkstatt 
 
Darmstädter Echo vom 14. Februar 2011, Wolfgang Görg 
Ein neuer Stadtteil für 5000 Menschen 
US-Militärflächen: Mehr als 200 Bürger diskutieren in der Planungswerkstatt zwei 
Tage lang über den Entwurf des Rahmenplans für die künftigen Wohngebiete 
Die Planskizze an der Stellwand vermittelt einen ersten Eindruck: So könnten die 
neuen Wohnquartiere auf den alten US-Militärflächen südlich von Bessungen einmal 
aussehen. Viel Grün steht für Wiesen und Bäume, Rot für Wohngebiete. 5000 
Menschen sollen später dort leben. Schulen, Kindergärten, Treffpunkte sind 
eingezeichnet. Der Entwurf des Rahmenplans für die Umwandlung der Lincoln-
Siedlung sowie der Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson-Siedlung hängt in der 
Aula der Lichtenbergschule aus. Mehr als 200 Mitglieder der Planungswerkstatt 
haben dort am Freitag und Samstag darüber diskutiert, Anregungen gegeben und 
weitere Änderungsvorschläge gemacht. 
 
„Echte Quartiere der Bürgerschaft“ sollen nach Angaben von Oberbürgermeister 
Walter Hoffmann (SPD) entstehen. Deshalb können sich Bürger am 
Planungsprozess beteiligen. Erstmals geschah das im vorigen August. Damals 
hatten sie reihenweise Punkte genannt, die die Stadtplaner berücksichtigen sollten. 
Das scheint gelungen. „Ich bin überrascht von der hohen Qualität des Vorschlags“, 
sagt Teilnehmerin Barbara Reinhardt am Freitag. Viele Aspekte vom Sommer seien 
eingeflossen. So ist es den Beteiligten wichtig, dass es in den Quartieren 
unterschiedliche Wohnformen gibt - vom Geschosswohnungsbau bis zum 
Einfamilienhaus. Auch die Anbindung der Wohngebiete mit Straßenbahnlinien ist 
eingezeichnet.Die konkretesten Vorschläge gibt es bei der Lincoln-Siedlung. Dabei 
dient der Rahmenentwurf als Grundlage für den Bebauungsplan. 
 
Der Lincoln-Entwurf sieht eine Dreiteilung des 24 Hektar großen Geländes vor. Im 
Zentrum: eine zwei Hektar große Grünfläche, der Quartierspark. „Er ist die 
Begegnungsstätte“, charakterisiert Stadtplaner Torsten Becker die grüne Mitte. 
Ringsum gruppieren sich die bestehende Kindertagesstätte und eine noch zu 
bauende Grundschule mit Straßenbahnhaltestelle. Der Vorschlag trifft auf 
Zustimmung. „Eine gute Idee“, heißt es unisono. 
Dagegen gibt es bei Vorschlägen für den Norden Kontroversen. Stadtplaner Becker 
würde die dortigen Gebäude gerne abreißen lassen und durch dichteren 
Geschosswohnungsbau ersetzen - im Erdgeschoss mit Dienstleistungsangeboten. 
„Dadurch wird zur Innenstadt hin mehr Urbanität erreicht“, begründet er seine 
Sichtweise, die ÖPNV-Anbindung sei optimal. Manche Teilnehmer würden hingegen 
lieber die alten Häuser erhalten. „Dann kann es günstigen Wohnraum geben“, sagt 
Tamara Krutschau.  
FOTOGALERIE

30
  
Stehen bleiben sollen indes die Wohnblocks im Süden des Siedlungsgeländes. Dort 
könnten Wohnprojekte Platz finden. Die sollen in den Planungen eine wichtige Rolle 
spielen. Denn Wohngruppen sind für Iris Behr vom Institut für Wohnen und Umwelt 
(IWU) schon allein wegen ihrer Selbstorganisation „eine Schule der Demokratie“. 
Auch in der Planungswerkstatt sind deren Vertreter stark vertreten.  
Auf dem Gelände von Cambrai-Fritsch- und Jefferson-Siedlung bleiben wohl nur 
wenige Häuser stehen. Auf jeden Fall muss der Kasernenhof erhalten bleiben. 
Denkmalschutz. Er könnte, mit Läden und Gastronomie umgeben, ein Treffpunkt 
werden.  
Ansonsten macht der Rahmenplan wenige Vorgaben für das Gebiet im Osten. Der 
Grund: Das, was Planer und Werkstatt-Teilnehmer zusammengetragen haben, sind 
Kriterien für den vorgesehenen städteplanerischen Wettbewerb. „Wir legen nur das 
Korsett fest und lassen damit den Wettbewerbsteilnehmern Raum für eigene Ideen“, 
erklärt Stadtplaner Torsten Becker. 
 
Einige Vorgaben stehen fest. „Durchgangsverkehr über die Heinrich-Delp-Straße? 
Da bin ich vollkommen dagegen“, sagt Teilnehmer Georg Angrick und schreibt dies 
an die Pinnwand seiner Arbeitsgruppe. Auch im Planentwurf ist die Durchfahrt für 
Autos gestrichen. Übereinstimmung auch bei der Straßenbahn. Die Linie 3 soll bis 
Eberstadt verlängert werden. Auf welchem Weg, ist offen. 
 
Weitgehend ergänzen sich Planer und Bürger beim Thema Verkehr. Eine neue 
Straße soll die Heidelberger mit der Karlsruher Straße im Süden verbinden. 
Verkehrsplanerin Gisela Stete will bei der Planung den Schwerpunkt auf gute ÖPNV-
Anbindungen unter anderem durch zusätzliche Haltestellen an der Heidelberger 
Straße legen. Denn der Verkehr ist eines der Hauptprobleme. Gisela Stete: „Die 
Entwicklung in den Konversionsflächen bedeutet eine Überlastung des 
Verkehrsnetzes zu Spitzenzeiten.“ 
Nach zwei Tagen haben die Werkstatt-Teilnehmer erneut hunderte Anregungen 
zusammengetragen. „Das ist ein Zwischenstand“, sagt Wohnungsbaudezernent 
Jochen Partsch (Grüne). Die Hinweise sollen nun in die weiteren Planungen und die 
Vorgaben für den städtebaulichen Wettbewerb einfließen.  
Eine Abstimmung zeigt deutlich: Die überwiegende Mehrheit stimmt den Grundzügen 
der Planung zu. Es gibt kein Gegenstimme. 
 
 
 
Darmstädter Echo vom 15. Februar 2011, Wolfgang Görg
  
„Wir haben den Planern Hausaufgaben aufgegeben“ 
 
Mehr als 200 Bürger haben sich am Freitag und Samstag in der Lichtenbergschule 
an der Planungswerkstatt beteiligt.

31
Alice Bührer ist überaus zufrieden. „Das hat meine Erwartungen übertroffen“, sagt 
sie. Vor allem den Park in der Lincoln-Siedlung findet sie „echt klasse“. Sie hofft, 
dass bei der weiteren Planung die Anregungen aus der Planungswerkstatt 
berücksichtigt werden.  
 
Als „zielführend“ bezeichnet Roland Kirschenlohr die Planungswerkstatt. Für ihn ist 
es der richtige Weg, die Bürger an dem Verfahren zu beteiligen. er hat positiv 
vermerkt, dass Inhalte des ersten Treffens übernommen worden sind.  
 
Barbara Reinhardt verlässt mit „einem positiven Gefühl“ die Schulaula. „Wir haben 
den Planern einige Hausaufgaben aufgegeben“, zieht sie Bilanz. Sie hätte sich 
allerdings einen größeren Teilnehmerkreis gewünscht.  
 
Tamara Krutschau, die das Wohnprojekt „Agora“ vertritt, findet ihre Interessen in 
der Planung wieder. „Wir haben die richtigen Ziele gesteckt“, sagt sie selbstbewusst. 
Am Ende der Veranstaltung hat sie das Gefühl, dass die Bürger mit ihren Anliegen 
angenommen worden sind.  
 
Aus der Sicht von Günter Schmidt ist die Werkstatt nicht nur „hochinteressant“, 
sondern auch „gelebte Demokratie“. Er selbst wünscht sich im Gegensatz zu manch 
anderem Teilnehmer durchaus Autoparkplätze vor der Wohnung: „Ältere Menschen 
können nicht mehr so viel mit dem Rad fahren.“ 
 
 
Darmstädter Echo vom 15. Februar 2011, Wolfgang Görg 
Lincoln-Siedlung soll noch 2011 bewohnt werden 
Stadtplanung: Baudezernent Wenzel rechnet für Mai mit Beschluss über 
Rahmenplan für ehemalige US-Militärflächen - Bürgervertreter als Preisrichter 
bei städtebaulichem Wettbewerb 
 
Noch in diesem Jahr soll wieder Leben in die Lincoln-Siedlung einkehren. Diese Frist 
nannte Baudezernent Dieter Wenzel (SPD) am Montag bei der Bilanz der zweiten 
Planungswerkstatt, bei der am Wochenende rund 200 Bürger über die Umwandlung 
der ehemaligen US-Militärflächen an der Heidelberger Straße diskutiert haben. Weil 
die Gebäude im Süden erhalten bleiben sollen, könnten sie zuerst verkauft werden. 
Im Norden sowie in der Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson-Siedlung könnte 
es indes noch einige Jahre dauern. Dort werden wohl die meisten Häuser abgerissen 
und durch Neubauten ersetzt. „Die Häuser sind in einem relativ guten Zustand“, 
beschrieb Wenzel die Bausubstanz der Häuser im Süden. Sie sollen deshalb stehen 
bleiben. Das sieht der Entwurf des Rahmenplans vor, den die Planungswerkstatt 
erörtert hat. Diese Gebäude könnten, so kalkulieren Interessenten, zu den 
Wohnprojekten gehören, die vergleichsweise günstig abgegeben werden. Doch 
zunächst muss es einen Bebauungsplan geben. Der soll die Ideen der Stadtplaner, 
aber auch die Anregungen der Bürger aus den bisherigen Planungswerkstätten 
berücksichtigen. Dazu zählen eine Anbindung an die Straßenbahnlinie, Rad- und

32
Fußwege sowie eine soziale Infrastruktur wie Kindertagesstätten und eine 
Grundschule. Der Bebauungsplan wird dann Aufschluss geben, wie die Mitte der 
Siedlung, wo ein Quartierspark geplant ist, und der Norden strukturiert sein werden. 
Der Entwurfsplan sieht dort Geschosswohnungsbau vor. Dies wird in der 
Planungswerkstatt kritisch gesehen.  
 
In den kommenden Wochen soll der Entwurf überarbeitet werden. Wenzels Zeitplan 
sieht vor, dass die Stadtverordnetenversammlung am 26. Mai den Rahmenentwurf 
beschließt. Dann wäre der Einzugstermin bis Ende des Jahres zu halten - wenn die 
Eigentümerin des Geländes, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), das 
Areal bis dahin verkauft.  
Dass die Gebäude möglichst schnell bezogen werden können, ist auch im Interesse 
von Wohnungsdezernent Jochen Partsch (Grüne). „Darmstadt braucht 600 neue 
Wohnungen im Jahr“, erklärte er.  
Länger wird es bei der Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson-Siedlung dauern. 
Sie gelten bei Stadtplanern als die Filetstücke der ehemaligen Militärflächen. Das 
mehr als 30 Hektar große Areal soll komplett neu geordnet werden. Wie, darüber soll 
ein städteplanerischer und landschaftspflegerischer Wettbewerb entscheiden.  
Die Ergebnisse der Planungswerkstätten dienen als Vorgaben für den Wettbewerb. 
Damit die Öffentlichkeit dabei beteiligt ist, sicherte Wenzel zu, dass Mitglieder der 
Planungswerkstatt Einblick in den Ausschreibungstext erhalten und im Preisgericht 
vertreten sein werden. 
Anfang kommenden Jahres sollen dann die ersten Ergebnisse des Wettbewerbs 
einer dritten Werkstatt vorgestellt werden. Mit einem Zeitraum von etwa drei Jahren 
rechnet Dezernent Wenzel, bis der Bebauungsplan für das Cambrai-Fritsch-
/Jefferson-Areal beschlossen sein könnte. 
Die Dezernenten zogen eine positive Bilanz der Planungswerkstatt. 
Oberbürgermeister Walter Hoffmann (SPD) lobte den „konstruktiven Dialog“, den er 
als „gutes Zeichen der Identifikation“ wertete. Partsch sah es positiv, dass viele 
Anregungen in Pläne eingeflossen seien. 
 
Frankfurter Rundschau vom 15. Februar 2011, rf 
LINCOLN-SIEDLUNG 
Einzug noch in diesem Jahr 
Das Darmstädter Stadtparlament soll Ende Mai den überarbeiteten 
Rahmenplan für die ehemalige US-Fläche beschließen. Dann könnte noch in 
diesem Jahr wieder Leben in die Lincoln-Siedlung einkehren. 
Diesen Einzugstermin nannte Baudezernent Dieter Wenzel (SPD) am Montag bei der

33
Bilanz der zweiten Planungswerkstatt, bei der am Wochenende rund 200 Bürger 
über die Umwandlung der ehemaligen US-Militärflächen diskutiert hatten. Weil die 
Gebäude im Süden der Siedlungsfläche erhalten bleiben sollen, könnten sie zuerst 
verkauft werden. Im Norden sowie in der Cambrai-Fritsch-Kaserne und der 
Jefferson-Siedlung könnte es indes noch einige Jahre dauern. Dort werden wohl die 
meisten Häuser abgerissen. 
„Die Häuser sind in einem relativ guten Zustand“, beschrieb Wenzel die Bausubstanz 
im Süden. Deren Erhalt sieht der Entwurf des Rahmenplans vor, den die 
Planungswerkstatt erörtert hat. Diese Gebäude könnten, so kalkulieren 
Interessenten, zu den Wohnprojekten gehören und vergleichsweise günstig 
abgegeben werden. 
Bei anderen Arealen dauert es 
Doch zunächst muss es einen Bebauungsplan geben. Der soll die Ideen der 
Stadtplaner, aber auch die Anregungen der Bürger berücksichtigen. Dazu zählen 
eine Anbindung an die Straßenbahnlinie, Rad- und Fußwege sowie eine soziale 
Infrastruktur wie Kitas und eine Grundschule. 
Der Bebauungsplan wird dann Aufschluss geben, wie die Mitte der Siedlung, wo 
derzeit ein Quartierspark vorgesehen ist, und der Norden strukturiert sein werden. 
Der Entwurfsplan sieht dort Geschosswohnungsbau vor. Doch das hatten 
Teilnehmer der Planungswerkstatt kritisiert. 
In den kommenden Wochen soll der Entwurf überarbeitet werden. Wenzels Zeitplan 
sieht vor, dass die Stadtverordnetenversammlung am 26. Mai den Rahmenentwurf 
beschließt. Dann wäre der Einzugstermin bis Ende des Jahres zu halten – wenn die 
Eigentümerin des Geländes, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), das 
Areal bis dahin verkauft. 
Länger wird es bei der Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson-Siedlung dauern. 
Sie gelten bei Stadtplanern als die Filetstücke der ehemaligen Militärflächen. Das 
mehr als 30 Hektar große Areal soll komplett neu geordnet werden. Über das Wie 
soll ein Wettbewerb entscheiden. Die Ergebnisse der Planungswerkstätten dienen 
als Vorgaben. Damit die Öffentlichkeit beteiligt ist, sicherte Wenzel zu, dass 
Mitglieder der Planungswerkstatt Einblick in den Ausschreibungstext erhalten und in 
der Jury vertreten sein werden. Anfang 2012 sollen die ersten Ergebnisse einer 
dritten Werkstatt vorgestellt werden. Mit einem Zeitraum von etwa drei Jahren 
rechnet Wenzel, bis der Bebauungsplan für das Cambrai-Fritsch-Jefferson-Areal 
beschlossen sein könnte. 
Die Dezernenten zogen eine positive Bilanz der Planungswerkstatt. 
Oberbürgermeister Walter Hoffmann (SPD) lobte den „konstruktiven Dialog“, den er 
als „gutes Zeichen der Identifikation“ wertete. Jochen Partsch (Grüne) sah es positiv, 
dass viele Anregungen in Pläne eingeflossen seien. ( rf)

2011/0099

3018 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
16.03.2011 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat I, V, VI Stadtplanungsamt an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Amt für Wirtschaft 
und Stadtentwicklung 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. Beschluss-
fassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2011/0099 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
 
Betreff: Dokumentation der 2. Planungswerkstatt Konversion am 11./12. Februar 2011 in der 
Lichtenbergschule  
 
Vorlage vom: 15.03.2011 
 
Beschlussvorschlag: 
Die Dokumentation der 2. Planungswerkstatt Konversion wird zur Kenntnis genommen. 
 
 
 
Anlagen: Anlage 1 - Dokumentation 2. Planungswerkstatt Konversion am 11./12.02.11  
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Beschluss des Magistrats vom

2 
... 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 15.03.2011:  
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt in der Konversion der ehemaligen US-amerikanischen Lie-
genschaften in Darmstadt auf eine umfassend angelegte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. 
Zentrales Element in diesem Beteiligungsprozess sind Planungswerkstätten für die Entwicklung der 
Wohnquartiere auf der Cambrai-Fritsch-Kaserne, der Jefferson-Siedlung und der Lincoln-Siedlung 
(vgl. u.a. Magistratsvorlagen Nr. 2009/376 „Öffentlichkeitsbeteiligung im Konversionsprozess“ und 
2010/0512 „Dokumentation der 1. Planungswerkstatt“ mit ausführlichen Erläuterungen). 
 
Am 11. und 12. Februar 2011 fand in der Lichtenbergschule mit rund 200 Teilnehmern die 2. Pla-
nungswerkstatt Konversion statt. Themen der Werkstatt waren der Entwurfsstand der Rahmenpla-
nung und die gemeinsame Vorbereitung von Qualitätskriterien für den städtebaulichen und frei-
raumplanerischen Wettbewerb für die Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson-Siedlung. Der 
vorgestellte Rahmenplanentwurf war auf Basis der Anregungen aus der Bürgerschaft in der 1. Pla-
nungswerkstatt Konversion (20./21.08.2010) erstellt worden.  
 
In der Anlage wird die Dokumentation der 2. Planungswerkstatt zur Kenntnis gebracht. Diese wurde 
vom begleitenden Moderationsbüro, cg konzept, zusammengestellt. Die Dokumentation ist (als far-
bige Versionen) ebenso wie zahlreiche weitere Informationen zum Konversionsprozess in Darm-
stadt auf der städtischen Homepage im Internet frei zugänglich und abrufbar: 
http://www.darmstadt.de/standort/stadtentwicklung-und-stadtplanung/konversion/ 
 
Der Rahmenplanentwurf wird nach erneuter Prüfung der bürgerschaftlichen Anregungen aus der 2. 
Planungswerkstatt und Bearbeitung durch die planende Verwaltung den städtischen Gremien zur 
Beschlussfassung vorgelegt werden.    
 
15.03.2011 
 
 
 
 
 
Walter Hoffmann   Jochen Partsch   Dieter Wenzel 
Oberbürgermeister   Stadtrat    Stadtrat 
Dez. I     Dez. V     Dez. VI

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Details

Vorlagen-Nr.
2011/0099
Typ
Magistratsvorlage
Datum
15.03.2011
Erstellt
29.09.2026 00:00