2011/0099
Dokumentation der 2. Planungswerkstatt Konversion am 11./12. Februar 2011 in der Lichtenbergschule
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Ergebnisdokumentation
Zweite Planungswerkstatt „Konversion“
am 11. und 12. Februar 2011 in der Lichtenbergschule, Darmstadt
Qualitätsziele für das Wettbewerbsverfahren
Cambrai-Fritsch-Kaserne und Jefferson-
Siedlung
Empfehlungen zur Wohnumfeldgestaltung der
Lincoln-Siedlung
Moderation und Dokumentation:
Christine Grüger
Dirk Kron
Corina Bastian
Freiburg, Februar/März 2011
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Inhaltsverzeichnis
Begrüßung durch Oberbürgermeister Walter Hoffmann ................................... 3
1. Veranstaltungsablauf................................................................................................... 7
2. Prozessstruktur der Öffentlichkeitsbeteiligung „Konversion“..................... 8
3. Botschaften an die Planungsteams....................................................................... 9
Arbeitsergebnisse 1: „Welche Qualitätsziele wollen wir den
Planungsteams für die Cambrai-Fritsch-Kaserne und Jefferson-
Siedlung mit auf den Weg geben?“..................................................... 10
Arbeitsergebnisse 2: „Welche Wohnumfeldqualitäten sollen für die
Lincoln-Siedlung geschaffen werden?“ ............................................... 17
„Kein Schlusswort“ – Statement von Stadtrat Jochen Partsch..................... 25
Pressespiegel zur zweiten Planungswerkstatt .................................................... 29
3
Begrüßung durch Oberbürgermeister Walter Hoffmann
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Darmstädterinnen und Darmstädter,
sehr geehrte Mitglieder des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung,
sehr geehrter Herr Niebelschütz für die BImA,
als Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt möchte ich Sie alle sehr
herzlich zum Auftakt der Zweiten Planungswerkstatt Konversion in der
Lichtenbergschule begrüßen – herzlichen Dank deshalb an die Schule – an
Schülerinnen und Schüler, an das Kollegium und die Hausmeister – dass wir wieder
hier zu Gast sein dürfen. Nicht nur die Nähe zur Cambrai-Fritsch-Kaserne lässt die
Lichtenbergschule als Internationale Begegnungsschule zu einem guten Ort für
unsere Planungswerkstätten werden.
Wir haben mit der Idee der Planungswerkstätten für den Darmstädter Weg in
der Konversion bereits heute eine neue Qualität der Beteiligung von
Bürgerinnen und Bürgern bei einem komplexen Planungsprojekt erreicht – ich
glaube, das kann ich für den gesamten anwesenden Magistrat sagen.
Aus den heutigen Kasernenarealen werden damit echte Quartiere der
Bürgerschaft.
Ich will Ihnen allen eingangs danken, dass Sie uns erneut einen Abend und
einen weiteren ganzen Tag „opfern“. Das ist nichts Selbstverständliches. Wir
wissen Ihr Engagement sehr wohl zu würdigen. Das möchte ich Ihnen versichern.
Gerade die Kontinuität Ihrer Beteiligung ist aber besonders wichtig. Konversion ist
ein vielschichtiger Prozess – wie häufig betont wird – da ist es nicht sinnvoll, in jeder
Werkstätte wieder bei „Punkt 0“ anzufangen.
Damit will ich zu einem wichtigen Punkt kommen:
Heute ist nicht unbedingt eine Stunde der Politik. Heute ist die Stunde der
Bürgerschaft!
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Die Partizipation im Konversionsprozess wird von einem breiten Konsens in den
Parteien getragen. Es ist aber auch ein Teil neuer Beteiligungskultur, dass wir
im politischen Raum verantwortungsvoll und wertschätzend mit den Anliegen
und Argumenten der Bürgerinnen und Bürger umgehen. Es sollte nicht
passieren, dass Bürgerbeteiligung nur dann ernst genommen wird, wenn es zu den
Zielen „passt“, die man ohnedies hatte. Dies ist ein Aufruf und eine ehrliche Bitte.
Nehmen wir dies ernst, dann können wir nämlich sagen:
Heute ist die Stunde der Bürgerschaft!
…und genau weil wir dies zulassen, begleiten und fördern, ist heute auch die
Stunde der Politik!
Ich will aber auch eine Bitte an Sie, als Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer
Werkstätten richten:
Es wäre unehrlich, wenn man verleugnen würde, dass manche von Ihnen natürlich
auch mit eigenen Interessen für künftige Nutzungen zu uns kommen – ob für sich
selbst oder für eine Gruppe. Das ist auch gut so und durchaus gewünscht.
Gleichsam haben wir ja bewusst viele Vertreter der unterschiedlichsten Institutionen,
die eine Bedeutung für den Konversionsprozess haben, eingeladen.
Ich hatte es bereits bei der Eröffnung der 1. Planungswerkstatt betont: Bitte
versuchen Sie trotzdem immer auch die Bedürfnisse der gesamten
Bürgerschaft im Kopf zu haben. Sie sind – auch hier wiederhole ich mich gerne
- im Konversionsprozess „Volksvertreter“ der besonderen Art. Darin liegt
durchaus eine Verantwortung.
Lassen Sie uns auch diesmal wieder ideologie- und vorurteilsfrei diskutieren. Die
übergreifende Aufgabe ist ja klar definiert:
Die Einwohnerzahl von Darmstadt steigt seit 1997 kontinuierlich und ununterbrochen.
Wir haben zum 31.12.2010 die 143 000 Einwohner-Marke um 267 Personen
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übersprungen. Wir werden bis mindestens 2030 weiter wachsen. Die Hessen
Agentur traut sich sogar die Aussage zu, dass dies bis 2050 der Fall sein wird.
Zugleich sind die Reserveflächen der Stadt im Norden, Süden, Osten und Westen
stark limitiert. Die Konversionsflächen zwischen Bessungen und Eberstadt stellen
nicht die einzige, aber die bei weitem größte Potenzialfläche dar.
Hier also müssen wir – das ist unausweichlich – das Wachstum, die Zukunft unserer
Stadt generieren.
Das bedeutet, dass wir in jeder Hinsicht behutsam planen müssen.
Einerseits dürfen keine Flächenreserven unnötig „verschwendet“ werden. Eine
gewisse Dichte kann zudem z.B. in der Lincoln-Siedlung dazu beitragen, die
Siedlung deutlich urbaner und lebensfreundlicher zu gestalten.
Andererseits müssen die Qualitätskriterien in jedem Falle sehr hoch gehängt
werden und
– das ist mir ganz wichtig – die Bedarfe aller Nachfragergruppen,
die uns die Studie des Instituts Wohnen und Umwelt aufgezeigt hat,
berücksichtigt werden. Vom Geschosswohnungsbau bis zum Einfamilienhaus.
Von der genossenschaftlich organisierten Wohngruppe bis zur Familie mit Kindern.
Es wäre nicht akzeptabel, wenn in der Summe beider Siedlungsbereiche eine
Bau- oder Wohnform tabuisiert wird.
Auch vor Herausforderungen dürfen wir uns dabei nicht verstecken.
- Die Siedlungen werden in sensiblen, z.B. unter Naturschutz stehenden,
Grünbereichen eingebettet sein. Diese sind zu respektieren. Vernetzungen
sind notwendig. Sie machen aber auch die Qualität dieser ausgezeichneten
Wohnareale überhaupt erst aus.
- Thema Verkehr – Die Konversionsflächen werden einmal Verkehre erzeugen,
die es heute noch gar nicht gibt. Damit muss man sich offen
auseinandersetzen. Neue Verbindungen für alle Verkehrsträger vom ÖPNV
bis zum Auto sind zu schaffen oder zu aktivieren. Gleichzeitig sind die
bestehenden Nachbarschaften zu schützen. Das ist das Recht der
Menschen, die dort seit Jahrzehnten gelebt und privat investiert haben.
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Ich will Sie aber nicht zu lange von der fachlichen Arbeit abhalten. Deshalb schließe
ich mit einem kurzen „Los geht’s“.
Ich wünsche gute Diskussionen und gute Ergebnisse. Unsere Stadt wird von Ihrer
Arbeit profitieren.
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1. Veranstaltungsablauf
„Was aus Ihren Ideen und Anregungen für die Gestaltung der Konversionsareale
geworden ist“, unter diesem Motto hatte die Stadt Darmstadt zur zweiten
Planungswerkstatt Konversion am Freitagabend, den 11. Februar und Samstag, den
12. Februar 2011 Interessierte in die Aula der Lichtenbergschule eingeladen.
Nach der ersten Planungswerkstatt im August 2010 wurde nun - ein halbes Jahr
später - den 200 interessierten Bürgerinnen und Bürgern der Entwurf zum
Rahmenplan Bessungen-Süd sowie das Entwicklungskonzept für die Lincoln-
Siedlung präsentiert (siehe Präsentationen und Plandarstellungen auf der
Internetseite der Stadt Darmstadt:
http://www.darmstadt.de/standort/stadtentwicklung-und-stadtplanung/konversion/2-
planungswerkstatt-konversion-am-11-und-12022011/index.htm).
Die Teilnehmenden der Planungswerkstatt wurden dabei in zwei Arbeitsphasen
aufgefordert, den Planenden Rückmeldungen zum erstellten Rahmenplan zu geben
sowie Botschaften an die Planungsteams für die Weiterentwicklung der
Flächenareale zu formulieren: am Freitagabend wurden Qualitätsziele für das
anstehende Wettbewerbsverfahren für die Cambrai-Fritsch-Kaserne und Jefferson-
Siedlung erarbeitet. Am Samstag wurden von den Teilnehmenden nach einer
intensiven Informationsphase zu den Themenfeldern „Mehrwert und
Herausforderungen an Baugruppen“, „Städtebauliches Konzept“ und
„Mobilitätskonzepte“ sowie „Freiraumgestaltung“ konkrete Empfehlungen für die
Wohnumfeldgestaltung der Lincoln-Siedlung abgegeben.
Die jeweiligen Arbeitsergebnisse werden im Folgenden dokumentiert.
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2. Prozessstruktur der Öffentlichkeitsbeteiligung
„Konversion“
Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung der
Konversionsareale Cambrai-Fritsch-Kaserne und Jefferson-Siedlung sowie der
Lincoln-Siedlung begann im August 2010 mit einer zweitägigen Planungswerkstatt.
Hier wurden erste Ideen und Anregungen für die Gestaltung der Areale abgegeben.
Im Rahmen der zweiten Planungswerkstatt wird nun berichtet, was von diesen
Empfehlungen in die ersten Entwurfskonzepte für die Lincoln-Siedlung und die
Cambrai-Fritsch-Kaserne eingeflossen ist. Aufgrund der unterschiedlichen
Wohnungszustände gliedert sich die Entwicklung der Flächenareale in zwei
unterschiedliche Stränge auf: während die Lincoln-Siedlung frühzeitiger für eine
städtebaulichen Entwicklung freigegeben werden kann, wird für die Cambrai-Fritsch-
Kaserne und die Jefferson-Siedlung ein städtebaulicher Wettbewerb ausgelobt.
Die zweite Planungswerkstatt steht daher ganz im Zeichen der Formulierung von
Empfehlungen an die Planungsteams: einerseits zum Entwicklungskonzept der
Lincoln-Siedlung und andererseits zum Wettbewerbsverfahren Cambrai-Fritsch-
Kaserne und Jefferson-Siedlung.
Die dritte und vierte Planungswerkstatt, die voraussichtlich 2012 stattfinden werden,
sind eingebunden in das Wettbewerbsverfahren. Hier sollen die Bürgerinnen und
Bürger die jeweiligen Entwurfskonzepte präsentiert bekommen und erste
Rückmeldungen auf die Entwurfsarbeiten geben, damit diese von den
Planungsteams eingearbeitet werden können. Am Ende wird den Bürgerinnen und
Bürgern der preisgekrönte Entwurf präsentiert und noch einmal diskutiert.
Zur Entwicklung der Lincoln-Siedlung werden im Laufe 2011 weitere thematische
Informationsveranstaltungen stattfinden.
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Abbildung: Schema „Öffentlichkeitsbeteiligung Konversion“ (Grafik: „cg konzept“)
3. Botschaften an die Planungsteams
Nach der Vorstellung des Rahmenplans Bessungen-Süd durch das
Stadtplanungsbüro „BS+ Städtebau und Architektur“ aus Frankfurt, wurden die
Teilnehmenden der zweiten Planungswerkstatt gebeten, Qualitätsziele für die
Entwicklung der Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson-Siedlung zu formulieren,
um diese den Planungsteams im Wettbewerbsverfahren als „Botschaften“ mit auf
den Weg zu geben.
Hierzu hatte das mit der Moderation beauftragte Büro „cg konzept“ aus den Dialogen
der ersten Planungswerkstatt vom August 2010 erste Qualitätsziele für die
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Flächenentwicklung herausgearbeitet, und zu einem Vorschlagskatalog zusammen
gestellt.
Die Teilnehmenden wurden nun aufgefordert, in Arbeitsgruppen einen kritischen
Blick auf diese Zielvorschläge zu werfen und Ergänzungen oder Modifizierungen
vorzunehmen. Die Ergebnisse dieser Dialogphase sind hier im Gesamten aufgeführt,
dabei können auch widersprüchliche Aussagen nebeneinander stehen. Die gesamte
Diskussion soll in den Ausschreibungstext zum geplanten Wettbewerbsverfahren
Cambrai-Fritsch-Kaserne einfließen.
Arbeitsergebnisse 1: „Welche Qualitätsziele wollen wir den
Planungsteams für die Cambrai-Fritsch-Kaserne und Jefferson-
Siedlung mit auf den Weg geben?“
Qualitätsziele für das Themenfeld
Mobilität und Vernetzung
Den Umweltverbund stärken:
Gute und sichere Fuß– und Radwegeverbindungen innerhalb des Gebiets und
nach außen berücksichtigen
Umfassende ÖPNV-Erschließung vornehmen:
- Kurze Wege zur Haltestelle (max. 300m) planen
- Straßenbahnerschließung und Verlängerung bis Eberstadt über Cooperstraße
planen und eine Haltestelle Marienhöhe einrichten
- Anbindung der Straßenbahn an Linie 7 und 8
- Straßenbahn: betriebliche Vorteile einer Verlängerung der Linie 3 nach Eberstadt
nutzen
- Anbindung Schienenpersonenverkehr über Südbahnhof oder neuen Haltepunkt
prüfen
- Ergänzende Busanbindung (Stadtteilbus), insbesondere zum im Bau befindlichen
Nahversorgungszentrum „Marktplatz Bessungen“ berücksichtigen
- Buslinien untereinander und mit der restlichen Stadt vernetzen
Behutsame Straßen(neu)planungen:
die Sicherheit im Wohnumfeld für spielende Kinder und ältere Menschen
berücksichtigen
Durchgangsverkehre vermeiden
Keine Verbindung zur Heidelberger Straße durch Cooperstraße
Bogenschneise: Durchfahrt erschweren (Elterntaxi keinen Vorschub leisten)
Bogenschneise: Notwendigkeit eines Rettungswegs für Feuerwehr beachten!
Die Frage der Anbindung des Schulzentrums Marienhöhe über die Cooperstraße und
die Bogenschneise wurde bereits in der ersten Planungswerkstatt intensiv vor dem
Hintergrund der damaligen Verkehrsprobleme am Steinernen Kreuz diskutiert (Öffnung
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Cooperstraße/Bogenschneise ist inzwischen erfolgt). Dabei sprachen sich etliche
Teilnehmende für eine Anbindung durch den KFZ- und ÖPNV-Verkehr aus.
(siehe Anlage zur Dokumentation 1. Planungswerkstatt „ Arbeitsergebnisse Dialogcafe“,
Seiten 9 und 10)
Straßenraum soll für alle Verkehrsteilnehmende gleichberechtigt nutzbar
sein (Begegnungszonen vorsehen)
Für einen entschleunigten Kraftfahrzeug-Verkehr sorgen
Klare Aufteilung der Wohngebiete (verkehrlicher Zustrom) auf beide Anbindungen,
Cooperstraße und Ludwigshöhstraße
möglichst autofrei und fahrradfreundlich
Innovative Parkierungskonzepte vorschlagen:
Parken: konzentriert am Quartiersrand
Parken: unterirdisch vorsehen
Tiefgaragen und Parkhäuser im Quartier und am Rand
Parken: Reduzierung Stellflächen für PKW im öffentlichen Raum
Stellplatzsatzung modifizieren, z.B. Stellplatz oder Ticket des Rhein-Main-
Verkehrsverbundes (RMV)
Vernetzung mit der Stadt und den angrenzenden Stadtteilen,
insbesondere für Fuß- und Radverkehre sicherstellen:
den neuen Stadtteil gut an die Stadtmitte anbinden
Querungsmöglichkeiten über die Hauptverkehrsstraßen schaffen
Böllenfalltor/Lichtwiese, bestehende Spielstraßen in Radwegenetz
einbinden (inkl. Orangerie),
Schülerlotsen für Kindergartenkinder und jüngere Schulkinder
Fahrradstraßen vorsehen
Fuß- und Radwegeverbindungen sind wichtig, mit folgenden Hinweisen:
Wege sollten gut beleuchtet sein, Fahrradsstraßen beinhalten,
Fußwegeverbindung von Eberstadt nach Bessungen vorsehen, die auch
nachts sicher ist für Frauen
Radwegeplanung in Interaktion mit ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-
Club e.V.) und Rundem Tisch Radverkehr diskutieren
Fahrradstraße ,z.B. von der Heimstättensiedlung zur Jefferson-Siedlung,
vorsehen
Knoten Cooperstraße: Fußgängerbrücke vorsehen
Mobilitätsmanagement vorsehen:
Mehrere Stellplätze für Car-Sharing-Stationen einplanen
Fahrradabstellplätze und eine Mobilitätszentrale vorsehen
Radstationen auch an den Straßenbahn-Haltestellen vorsehen
Radladen, Fahrradreparaturservice an Radstraße vorsehen
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Qualitätsziele für das
Themenfeld Bauen und Wohnen
Die Planungsstrategie: „Einen Stadtteil planen – nicht eine
Wohnsiedlung“ umsetzen
Bau- und Wohnformen mischen:
preiswerten Wohnraum schaffen
Mischung von Geschosswohnungsbau, Doppelhäusern, Reihenhäusern und
Einfamilienhäusern
kein „oben-unten Ghetto“
guter und ausreichender sozialer Wohnungsbau, Baugemeinschaften
Bausubstanz prüfen und erhalten wenn möglich
Nutzergruppen:
Möglichkeiten für unterschiedliche gemeinschafts-orientierte, alternative oder
innovative Wohnformen anbieten
Spielräume für Kleinkinder unmittelbar bei der Wohnung vorsehen
Barrierefreies Wohnen für ältere Menschen und Menschen mit eingeschränkter
Mobilität
Freibestimmtes Wohnen für Senioren (Bielefelder Modell)
Studentisches Wohnen, auch in Mannschaftshäusern der Kaserne oder
Studierenden-Wohngemeinschaften in der Jefferson-Siedlung
Alten- und Behindertengerechte Wohnungen
Flächen für Wohnprojekte/ Mehrgenerationenhäuser frei halten
„ Durchgangswohnen“: z.B. Studierende, Europäische Weltraumorganisation
ESOC, Verändertes Wohnen, „Wohnen auf Zeit“
Familien mit Kindern nicht vergessen
Geschosshöhe/ Wohndichte
Hohe Dichte in einigen Bereichen, sparsamer Umgang mit Raum,
Wohngruppenprojekte
Keine hohe Verdichtung
Obergrenze für Gebäudehöhe maximal 3-4 Geschosse
Geschosswohnungsbau mit unterschiedlichen Grundstücksgrößen; Definition von
X% Ausrichtung Nord-Süd
Angemessene, behutsame Verdichtung: moderater Geschosswohnungsbau
(„Punkthaus“)
Bis viergeschossig in der Nähe zur Straßenbahn, weiter im Quartier dreigeschossig
und Staffelgeschoss
Relativ hohe Dichte an zentralen Orten im Quartier, Ausgleich durch öffentliches
Grün
Freiräume stärker berücksichtigen
Wohnen für jedes Preissegment. Mischung!!
Durchmischung auch in der Gruppierung der Wohnformen: Einfamilienhaus neben
Geschossbau?
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Gestaltung
Keine Einheitsarchitektur
in Planung einbeziehen: „internationale Wohn- und Architekturformen“
Freiraum für experimentelles Bauen und Wohnen
mehr Zukunftsweisendes Wohnen einbeziehen (ökologisch, energetisch),
Zusammenarbeit mit Universität (z.B. Studienarbeiten)
Flexible Architektur (Wohncontainer, Wagenburg)
Zukunftsweisendes, internationales Wohnen
Die Nutzungsmischung macht’s:
eine Mischung mit Gewerbe, Handel- und Dienstleistungsmöglichkeiten
ermöglichen
Gewerbe im Erdgeschoss in Nähe zum Quartiersplatz vorsehen
Treffpunkte schaffen
Quartierszentrum sozial orientiert: Nahversorgung, Kultur, Begegnung, Arbeit-
und Einkommen: Start-ups , Mietbau
Lebendiges Wohnen, keine Schlafstadt (Zentrum, Café)
Auch nicht-denkmalgeschützte Gebäude für Nachnutzung prüfen
(Kunstschaffende, Handwerk)
Praxen für Ärzte, Therapiezentren Sozialdienste
Büroflächen für „Start-up-Unternehmen“, Mietbüros vorsehen
Durchmischung der Bewohnerschaft: demographisch, finanziell
Durchmischung der Architektur: ökologisch und innovativ, Wohnen und mehr
(Kultur, Einkaufen)
Nahversorger im historischen Karree der Cambrai-Fritsch-Kaserne
Ökologische Bauformen und Standards vorsehen:
Energieeffizienz und nachhaltige Bauweise
innovativ, Nullenergie: „Leuchtturmviertel“, eigene Energieversorgung 100 %
Regenerativ, ökologisch, regional, selbstverwaltet?
Qualitätsziele
Soziale Infrastruktur und Versorgung
Kinderbetreuungsmöglichkeiten schaffen:
Kinderkrippe und spontane Betreuung kleiner Kinder
Campus Idee: mehrere Standorte im Gebiet vorsehen
Sicherheit der Schulwege garantieren
Schulentwicklung u.a. weiterführende Schule, „Inklusive Schule“ entwickeln
Tagespflege:
Quartiersbezogene Tagespflege (Medizin, Reha, Demenz usw.)
psychosoziale Beratung (Familien, Lebens- und Erziehungsberatung)
Fußläufige Versorgungsmöglichkeiten im Quartier sicherstellen:
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Räumlichkeiten für Handwerk, Kunstschaffende, kleine Läden, Büros und Gewerbe
einplanen
Begegnungsmöglichkeiten im Quartier anbieten:
Bürgerschafts-Beratungs- und Begegnungszentrum für alle Generationen.
Stadtteilzentrum mit Bibliothek und Computerräumen für Jugendliche und
Erwachsene
nachbarschaftliche Durchmischung (Alter und soziale Situation)
Seniorenbegegnungsstätte in Verbindung mit Kindertagesstätte
Kulturzentrum (Bücherei, Fahrbücherei, Kulturräume)
Jugendhaus (in der ehemaligen Militärkapelle „Chapel“?)
Sportflächen für die Lichtenbergschule im Bereich der „Bastion“ (ehemaliges
Baseball-Feld)
Kirche:
Ökumenische Begegnungsstätte schaffen
Gebiet um die ehemalige Militärkapelle „Chapel“ im interreligiösen Sinne
weiterentwickeln
Rolle der Kirchen betrifft Gemeindearbeit, Kinderbetreuung, Beispiel: Freiburg
Rieselfeld, ökumenische Kirche
Für Kinder „bespielbare“ und für Senioren „besitzbare“ Stadt mit vorsehen
(siehe Beispiel Griesheim: Spielobjekte auf Schulwegen für Kinder,
Sitzgelegenheiten für Senioren)
Qualitätsziele
Grün- und Freiflächengestaltung
Qualitätsvoll Freiräume planen:
Grünes Image stärken, daher viel Grün an Straßen und Wohnanlagen
Schutz der Natur (Naturschutzgebiet Kiesgrube) durch Besucherlenkung /
Abstände sicherstellen
Pufferzone: keinerlei bauliche Nutzung, mindestens 50 Meter oder mehr
Ablenkungsmaßnahmen zur Vorbeugung des illegalen Betretens des
Naturschutzgebietes berücksichtigen
Zukünftige Bebauung in angemessener Entfernung zum Naturschutzgebiet
vorsehen
Freiraumnutzung sollte nicht zum Naturschutzgebiet orientiert sein!
Vorrangflächen für Eidechsenpopulation berücksichtigen
Alten Baumbestand erhalten und erweitern
Erlebnis- und Spielräume schaffen
Selbstgestaltungsmöglichkeiten im unmittelbaren Wohnumfeld vorsehen
Vielfältig nutzbare Sport- und Bewegungsflächen qualitätsvoll schaffen und
verbinden
öffentliche, „gemeinsam zu gestaltende“ Freiräume
Naturspielplätze schaffen
Sitzgelegenheiten (auch künstlerisch gestaltet) vorsehen
große Grünflächen, Bolzplätze (abgelegen) und Basketballkörbe vorsehen
Organische Landschaftsarchitektur : viele Bäume, viel Grün
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Übergänge Siedlung-Siedlungsrand-Waldrandwege-Wald als raumbestimmendes
Konzept
Wegeverbindungen
Sichtverbindungen ermöglichen (Kasernenzaun entfernen)
Grünzug Bessungen-Süd aufwerten und entwickeln
Direkte Wegeverbindungen vom Wohnumfeld in die Naherholungsgebiete
berücksichtigen
Biotopschutz vom Rhein bis zum Odenwald ggf. durch grüne Brücken schützen
Südlichen Grünzug in voller Breite sichern: Straßenbahn durch Grünzug kritisch
prüfen
Anbindung an Karlsruher Straße ohne Waldverlust umsetzen
Sanfte Vernetzung Cambrai-Fritsch-Kaserne mit Ludwigshöhe
Gartenformen und -nutzungen
Gärten (private und öffentliche) und Patenschaften vorsehen
Gärten für Bewohnerschaft ermöglichen
Waldkunst und Waldkunstpädagogik für Cambrai-Fritsch-Kaserne berücksichtigen
Abgezäunte Areale für den Hundeauslauf als Begegnungsstätte
Internationaler Garten
Permakulturgarten
Weltfriedensgarten
Sonst noch wichtig:
Parkplatzprobleme Wochenenderholung bedenken und keine Parkplätze auf der
Ludwigshöhe vorsehen
Seminar Marienhöhe und Sternwartenbesucher berücksichtigen!
Qualitätsziele
Identität und Image
Balance zwischen Alt und Neu halten:
Wie viel Substanz lohnt es sich zu erhalten?
Mut für Neues zeigen
Kasernentor-Einfahrt erhalten
Alten Hallenbestand für Kunstschaffende und Kleingewerbe auf Nutzbarkeit prüfen
Eine gemeinsame Mitte schaffen:
Zentraler Platz mit Gemeinbedarfnutzung einrichten
Zentralen Ort im Quartier für Adressbildung (Quartierszentrum) und als
Identitätspunkt schaffen, diesen zuerst bauen!
Historische Bezüge herstellen und Relikte aufwerten:
Straßennamen: Bezug, Geschichte, z.B. Goethe, Büchner
Gedenkstein für im Schlitten verunglückte Offiziere im Gebäude nahe
Cooperstraße im Areal gebührend platzieren oder würdigen
Historischer Bezug: ehemalige Verbindung von der Ludwigshöhstraße zur
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Marienhöhe und weiter zur Ludwigshöhe vertiefen
Bedeutung der Bessunger Kiesgrube hervorheben
Bezug herstellen zu naturkundlichen und historischen Begebenheiten
Image- und Adressbildung:
Ein Alleinstellungsmerkmal als besondere Identität zur Wiedererkennung finden,
wie z.B. „Goethe-Viertel“ oder die Musik-Achse: „Isadora Duncan-Gebäude“ und
Akademie für Tonkunst
Imagebildung einer internationalen „Wissenschafts- und Architekturstadt“ sowie
einer sozialen Stadt
Adressbildung: z.B. „Wohnen an der Ludwigshöhe“, Lincoln-Parkviertel,
Jefferson-Parkviertel, aber auch weibliche Persönlichkeiten/ Namen
berücksichtigen
Konversion im Namen: Militärnamen ersetzen durch zivile Begriffe
Zukunftsorientierte Kreativität und Muße
Qualitätsziele
für unterschiedliche Nutzendengruppen
Barrierefreiheit bedenken:
Zugänglichkeit zu Flächen, Plätzen und Bereichen ermöglichen
Ausstattungen behindertenfreundlich vorsehen
zentrumsnaher Wohnraum für Behinderte
Barrierefreiheit für Sehbehinderte und geistig Behinderte
Nutzbarkeit für alle Bevölkerungsgruppen beachten:
insbesondere für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen
Spielplatz mit Café
Rückzugsräume und Treffmöglichkeiten für Jugendliche anbieten
Für Jugendliche mehr als nur Skaterbahn anbieten
Jugendräume: schalldichte Räume, z.B. Proberaum-Bunker oder
Gemeinschaftswerkstatt, mit Jugendlichen gestalten (keine Retorten-Räume) für
Gemeinschaftsaktivitäten berücksichtigen
Preiswerter Wohnraum in passender Größe für Studierende, Singles, Senioren,
kinderreiche und kinderarme Familien, Allenerziehende
Öffentliches WC einrichten
Stadtteil-Gemeinwesen
Café(s), Gaststätten, Vereinsheim(e), mietbare Gemeinschaftsräume
Vereinszentrum einrichten
Treff für Väter, Mütter, Kinder, Alleinerziehende
Intergenerationentreff ermöglichen
Dialog und Beteiligung
Demokratischen Verkaufsprozess organisieren
Mitspracherecht der Bewohnerschaft bei der Gestaltung der Freizeiteinrichtungen :
Spielplätze, Jugendliche, Senioren, Familien / Gruppen
Budgetschaltung durch Investoren und moderierte Umsetzung
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Arbeitsergebnisse 2: „Welche Wohnumfeldqualitäten sollen für die
Lincoln-Siedlung geschaffen werden?“
Da die Lincoln-Siedlung bereits früher entwickelt wird als die Cambrai-Fritsch-
Kaserne und die Jefferson-Siedlung, stellten die Planungsteams den Teilnehmenden
hierzu bereits detaillierte Entwicklungsvorstellungen in den räumlichen Abschnitten
„Nord“, „Quartierspark“ und „Süd“ vor.
Anhand von Leitfragen erarbeiteten die Teilnehmenden im Dialogcafé in
Arbeitsgruppen konkrete Hinweise für Wohnumfeldverbesserungen, die nachfolgend
aufgeführt werden.
Dabei stehen alle Nennungen nebeneinander. Eine Gewichtung wurde hier von „cg
konzept“ nicht vorgenommen, Widersprüche zwischen den Einzelnennungen, die
jeweils aus Gruppendialogen entstanden, sind nicht aufgelöst. Dies wird die Aufgabe
der Planenden sein.
Abbildung nächste Seite: Entwicklungskonzept Lincoln-Siedlung, Stand 04.02.2011
(Grafik: „BS+ Architektur und Städtebau“)
Eine vergrößerte Darstellung im PDF-Format findet sich auf der Internetseite der
Stadt Darmstadt: http://www.darmstadt.de/standort/stadtentwicklung-und-
stadtplanung/konversion/2-planungswerkstatt-konversion-am-11-und-
12022011/index.htm
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Lincoln-Siedlung Nord
Welche Baustrukturen sollen im Gebiet geschaffen werden?
unsanierte Gebäude und Neubaugrundstücke für Wohnprojekte einplanen/
sichern
Häuser mit Südausrichtung (Fotovoltaik) vorsehen und Verschattung
vermeiden
Soziale Mischung auf allen Baufeldern garantieren/ steuern/ subventionieren
Kleinteilige Nachbarschaften – Parzellierung vornehmen
Baulage direkt am Park darf nicht nur hochpreisig sein
Im Erdgeschoss gewerbliche Nutzungen vorsehen
Vielfältige Architekturstile ermöglichen
Öffentliche Räume mit Fahrradwerkstatt ausstatten
„Bespielbare Stadt“ a la Griesheim konzipieren
Gemeinschaftsgärten mitplanen/ Internationale Gärten (Bsp. Kranichstein)
Geometrisch überhöht (Rechteck-Struktur)
Zweite Kindertagesstätte oder anderes?
Nord-West-Ecke: großzügigeres Grünkonzept vorsehen (für Rahmenplan zu
detailliert)
Trennwirkung durch Nutzungsstrukturen beachten
Welche Wege und Anbindungen sind wichtig?
Ost-West Wege nördlich der Straße „Begegnungszone“/Schule einplanen
Rad- und Fußweg (Heidelberger Landstraße) ausbauen, ggf. als Brücke
Sofortampeln bei Schule – Straßenbahnhaltestelle vorsehen
Tempo 30 – Heidelberger Landstraße (Schulbereich oder gesamte Lincoln-
Siedlung)
Bsp. Schweiz: Ampeln mit Rot-Umschaltung bei
Geschwindigkeitsüberschreitung
Spielstraßen im Quartier (generell)
Rechteck-Struktur: Öffnung nach Norden und zum Sportgelände der TG
Bessungen
B3 / Karlsruher Straße Querung auch für Radfahrende ermöglichen
Durchgehender Fahrradweg innerseitig parallel zur B3 / Karlsruher Straße
Welche Parkraumkonzepte werden empfohlen?
Reduzierte Stellplatzsatzung wie beispielsweise im Neubaugebiet Kranichstein
Süd-West / K 6
Quartiersgarage inkl. Besucherparkplätze
Autofrei – Erklärung – einfordern
Parkverbot im öffentlichen Raum (ausgenommen Be- und Entladung,
gesundheitsbedingte An- und Abfahrten sowie Car-Sharing
Virtueller Parkplatz vgl. ehemalige Vauban-Kaserne in Freiburg
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Überdachte Fahrradparkplätze am Haus und am Quartiersplatz, z.B. für
Fahrradanhänger, Segways (Elektro-Selbstbalance-Roller), Motorräder
bedenken
Ladestation für Elektro-Mobile vorsehen
Sonstiges
Welche Auswirkung hat die verdichtete Neubebauung auf die
„Erschließungskosten“ für das gesamte Gebiet der Lincoln-Siedlung
Nord und Süd ist eine Einheit!
Geltungsbereich zu eng
Quartierspark
Worauf soll bei der Gestaltung des Quartiersparks und der öffentlichen
Freiflächen geachtet werden?
Gestaltung
Vielfältige, flexible Nutzungen beachten und koordinieren/einbeziehen
Nutzbarer Park – keine Ausstellung
Baulich-räumlich eingefassten Quartiersplatz gestalten
Offener, früher Übergang zu Bessunger Kiesgrube, Cambrai-Fritsch-Kaserne
Verschiedenartige und vielfältig gestaltete Vegetation berücksichtigen
Integration von bestehendem Baumbestand
Ausstattung:
Begegnungsstätte z.B. Café einplanen
Fließende Gewässer (Plätschern) integrieren
Barbecue-Platz einrichten
Kindertagesstätte aus Grünbereich herausnehmen, dort eher Café oder
öffentliches Bürgerhaus (dieses Statement wurde von einem anderen
Teilnehmenden mit der Aussage „großer Widerspruch“ gekennzeichnet)
Größeren Quartiersplatz vorsehen
Schwimmbereich einrichten
Nutzbäume + Patenschaften = Wallnussbäume
Fläche für gemeinschaftliche Nutzgärten vorsehen
Bewegungspark/ Gerätepark „Seniorenspielplatz“
Ruheplätze, Nischen (gestaltete Gärten)
Wetterfeste Liegen im Park
Grünflächen und Sitzmöglichkeiten
Hundeverbot, Anleingebot und Hundekot-Entsorgung
Sandmagerrasenentwicklung
Hochbeete + Kleingartenanlage (Schulgarten Gemeinsam)
Integration von Spielmöglichkeiten in die Landschaftsgestaltung – Kunst im
Park
Einrichtung Musikpavillon, Bühne und Cafe + Kultur
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Mitwirkungsmöglichkeiten
Planungsbeteiligung - Mitgestaltung
Ehrenamt im Park
Zuständigkeit für Pflege
Planungsfreiheit für nachträglich erkannte Bedürfnisse (prozeßhafte
Entwicklung)
Was brauchen Kinder, Jugendliche und Senioren?
Schule
Gelungene Planung: Park, Schule und Kindertagesstätte
Zusätzliche Nutzung der Schule : Volkshochschule, kommunales Kino,
Jugendzentrum
Schule öffnen für verschiedene Nutzungen, Integration aller
Bevölkerungsgruppen/ Altersschichten, z.B. offene Schulräume am Abend,
Wochenende für Erwachsenenschulbildung, Kultur
Lage der Schule überprüfen
Schulgarten (themenbezogen z.B. Gemeinschaftsgärten, Werkstätten,
Gartenpflege)
Einrichtungen
Jugendtreffpunkt möglichst in die Schule integrieren
Gemeinsam tun, voneinander lernen Bsp. Vorlesen, Kochen, Reparieren, ggf
Hilfestellung über Koordinierungsbüro
Bürgerschaftliche Nutzung (öffentlich, unterschiedliche Größen, Konzerte –
Vereine, à la Knabenschule)
„ Skaterline“ einrichten
Aufhängemöglichkeiten
Boule mit Beleuchtung und Schachanlage
Bistro, Eisdiele, Café
Ehemalige Skateranlage als Jugendzentrum nutzen
Bolzplatz,
Grillplatz
Öffentliche Sanitäranlagen
Überdachter Treffpunkt
Wasserspiel und Kneippanlange
Sport und Freizeitanlagen auch im Quartierspark (Streetball/ Bolzplatz/
Volleyball...)
Senioren- und Erwachsenen-Spielplatz
Bewegungs- und Ruheangebote für alle
Kindertagesstätte mit Seniorentagespflege kombinieren
Kursangebote im Park (Yoga, usw.)
Raucherzone
Welche Wege und Anbindungen sind wichtig?
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Anbindung über das Quartier hinaus (West, Ost, Nord, Südost)
Sinnvolle Fahrradwege durch den Quartierspark
Pendelbus mit Einbeziehung des Südbahnhofs
abwechslungsreiche Wegführung
Wegenetz zur „Nutzungszonierung“
Bushaltestelle vorlegen,
Hindernis Heidelberger Straße: nicht so viele Übergänge für den Fußverkehr,
dafür aber sicher, verkehrsgerecht und zentral
Radwegeführung (Nord-Süd) festlegen
Nördliche Anbindung für Fuß- und Radverkehr über Karlsruher Straße
Tempo 30 für die Heidelberger Straße auf der Höhe Lincoln-Siedlung
Quartierspark nicht als Hauptradverbindung zur Stadt
Sichere und bequeme Querungsmöglichkeiten über Hauptstraßen (keine
„Bettel-Ampeln“)
Kurze und sichere Verbindungen
Keine dunklen Ecken...Sicherheit – Beleuchtung
Spezielle Wegoberflächen für Rollatoren, Inliner, Rollstuhlfahrer usw.
Organische Gestaltung
Welche Nachnutzungsmöglichkeiten für die Skateranlage sehen Sie?
Altersübergreifende Spiel-, Begegnungs-, Bewegungsstätte (Boule,
Bühnen/Open-Air)
Skateranlage so wie sie ist erhalten
Skateranlage an den Rot-Weiß-Sportpark verlegen oder an das Sportgelände
der TG Bessungen
Gated community for dogs
Vorrang für Fußverkehr (barrierefrei)
Jugend und Spielbereiche
Ein Teil für Streetball vorsehen - großer Teil für Magerrasen
„Wilde Ecke“ einrichten
Baustellenexperimente für Kinder und Jugendliche ermöglichen
Überdachte Freifläche für z.B. Inliner usw.
Verkehrsschule für Kinder
Bolzplatz
Grillplatz
Sitzplätze
Sommerbühne für Film/Musik/ Theater mit Stufen
Lincoln-Siedlung Süd
Wie soll das Wohnumfeld hinsichtlich des Parkens genutzt werden?
Mehr Spiel mit der strengen Baustruktur, z.B. Riegel verbinden, durchlässiger
machen
Baumbestand erhalten und erweitern
Auflockern der strengen Struktur durch Anbauten, Gärten, Durchbrüche
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Grünes Tor zur Noack-Straße an der Karlsruher Straße / B3 mit Übergang
zum Sportgelände der TG Bessungen
Quartiersparken; keine Parkplätze direkt an den Wohnungen
Kurzzeitparken – Sonderparkplätze (Behinderte, etc) + 4 zentrale Parkplätze
Parkplätze reduzieren durch Selbstverpflichtungsmodell
Parkraumbedarf im Südbereich (Quartier) abdecken
Dezentrale Car-Sharing Positionen vorsehen und privilegieren
Entfernung Wohnung – Parken max. 250 m, alternativ genannt: 150 m - 200 m
Reduzierte Parkflächen in Kombination mit Vorhalteflächen (zu begrünen)
Entkopplung Wohnen und Parken
Dezentrales Parken anstreben – kein Individualparken
Gute Gestaltung der Parkräume (Eingrünen)
Vorhandene Parkplätze als bewirtschaftetes Parken teilweise erhalten
Contra: Parken ausschließlich in Quartiersgaragen
E-Tankstelle
Fahrradparkhaus
Was brauchen Kinder, Jugendliche und Senioren in diesem Gebiet?
Wohnungsgrößen gestalten
ähnliche Nachbarschaften auf gleichen Etagen (z.B. Familien mit Kindern oder
Senioren)
Spielplatz, Sportplatz, Ruhezonen
private und gemeinschaftliche Gärten
Treffpunkt für jung und alt (Grillhütte, Boule) – Gebäude und im Freien
Bushaltestelle verlegen (siehe Plan!)
Verkehrsberuhigte Bereiche
Kleinkinderspielplätze
Barrierefreiheit im Erdgeschoss prüfen
Skateranlage am Sportgelände der TG Bessungen oder innerhalb der
Radrennbahn prüfen
Zusätzliche Bushaltestelle in der Franklinstraße prüfen
Statt Abriss der Schule Umnutzung überlegen
Freiräume mit Spielmöglichkeiten an zwei zentralen Punkten
Ausreichend Ausleuchtung in dem Wohngebiet
Bolzplatz in der Nähe (eingeschränkte Zeiten – Lärm )
Überdachte Spiel- und Aufenthaltsbereiche auch für Jugendliche
Jugendtreff
Krabbelstube
Mütter- Seniorentreff
Welche Wege und Anbindungen sind wichtig?
Franklinstraße unbedingt als Spielstraße gestalten
Lärmschutz verbessern (Ostrand)
Entsiegelung von derzeitigen Parkflächen – und Neubegrünung, Gärten
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Gute Radanbindung zur Innenstadt ausreichend überdachte Fahrradstellplätze
bedenken
Gutes Fußwegenetz zwischen den Gebäuden; eingezäunte Hundespielplätze
Kiosk in der Mitte
Öffentliche Durchgänge der Kleingartenanlage prüfen/ realisieren
Lärmschutz entlang der neuen Verbindungsstraße sicherstellen
Fußwegbrücke über die Heidelberger Straße Richtung Osten ins Grün/Wald
(eventuell in Höhe des Quartiersplatzes)
Radwege anlegen und zur Innenstadt ins Netz verbinden
Spielstraßen planen
Weiterer Quartiersplatz im Süden
Querverbindung (Schlauch aufbrechen für Fußverkehr)
Wie sollen die Freiräume gestaltet werden?
Flächen zwischen den Riegeln als private/ halböffentliche Rückzugsräume
planen (ruhig)
Bevorzugte Vergabe der Kleingärten („ASV“?) an Lincoln-Bewohnerschaft
Baumbestand weitestgehend erhalten und möglichst noch vergrößern
Vollständiger Erhalt großkroniger Bäume
Gemeinschaftsgärten und gegebenenfalls Mietergärten fair verteilen
Grünstruktur entlang der Heidelberger Straße sichern
Baumbestand erhalten
Verbindung zwischen privaten und öffentlichen Grün
Private Gärten, im Anschluss fließender Übergang in öffentliche
Gemeinschaftsflächen
Hundepark analog USA
Gemeinsamer Grillplatz
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„Kein Schlusswort“ -
Statement von Stadtrat Jochen Partsch
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Organisatoren und Mitwirkende bei unserer
Zweiten Planungswerkstatt Konversion,
wie bei der 1. Planungswerkstatt Konversion im August ist es wieder mein Part, die
Veranstaltung abzurunden und ein erstes Resümee zu geben. Das mache ich erneut
sehr gerne. Denn meiner Meinung nach ist dies der spannendste Zeitpunkt, um aus
Sicht des Magistrats ein Statement abzugeben.
Jetzt sind die Eindrücke frisch. Wir alle sind innerlich noch voll und ganz von der
inhaltlichen Arbeit gefangen, die wir in zwei Tagen und vor allem in den letzten
Stunden intensiv geleistet haben. Die Diskussionen in den Kleingruppen des
Planungscafés sind präsent. Die Entwürfe der Rahmenplaner sind als Bilder im Kopf
gespeichert.
Kurz und gut: Wir alle befinden uns mitten im Planungsprozess. Wir alle – Sie
alle – sind ein Teil der Planung.
Das ist exakt das, was wir erreichen wollten, als wir die Bürgerbeteiligung als
zentrales, ja als vorbildhaftes Element des Konversionsprozesses in Darmstadt
benannt haben.
Es war Ziel, Bürgerinnen- und Bürgerexperten kompetent in den
Konversionsprozess zu integrieren.
Wenn ich mich hier umschaue – wenn ich die Gespräche des heutigen Tages mit
Ihnen Revue passieren lasse, dann bin ich sicher, dass dieses Ziel bereits erreicht
ist.
Dann ist mir aber auch klar, dass Sie von mir heute einen Begriff nicht hören werden
– dies ist ausdrücklich kein Schlusswort!
26
Denn von der Tatsache einmal abgesehen, dass wir für heute auseinander gehen,
endet hier nichts. Der Konversionsprozess geht weiter. Sie sind weiterhin
wichtiger Teil des Prozesses.
Ja, wenn ich den Blick auf den städtebaulichen und landschaftsplanerischen
Wettbewerb mit den Planungswerkstätten Nr. 3 und Nr. 4 richte, dann bin sich sogar
sicher, dass Ihre Bedeutung für die ganz konkrete Stadtplanung auf den
Konversionsflächen noch wachsen wird. Denn die Planungsbüros, die sich an
dem Wettbewerb beteiligen, treffen auf Bürgerinnen und Bürger, die eine
konkrete Vision von diesem neuen Teil Darmstadts haben und sich in vielen
Details längst bestens auskennen.
Normaler Weise vermeide ich es, mich zu wiederholen. Diese Punkte kann man aber
gar nicht oft genug sagen: Wer Fehlplanungen vermeiden will, muss wissen, welche
Bedürfnisse die Bürgerinnen und Bürger haben.
Wer die Bildung von neuen sozialen Brennpunkten vermeiden will – wer soziale
Segregation in jeder Hinsicht ablehnt, der braucht Beteiligung in Planungsprozessen.
Wer neuen Wohnformen, die lebenszyklustauglich sind, und gemeinschaftlichen,
generationsübergreifenden Wohnprojekten Raum geben will, muss deren
Bedürfnisse von Anfang an im Blick haben.
Ich bin der Meinung, dass diese 2. Planungswerkstatt in mancherlei Hinsicht für Sie
als „unser Expertenteam“ inhaltlich noch anspruchsvoller war als die erste Werkstatt
im letzten August. Während damals noch eher vorrangig war, Bedürfnisse und
Wünsche zu sammeln, stehen wir nun bereits mitten im planerischen
Umsetzungsprozess. Das bedeutet vor allem eines: Abwägung.
- Die Abwägung zwischen unterschiedlichen Interessen, die uns von Ihnen
vorgetragen wurden.
- Die Abwägung zwischen unterschiedlichen Planungszielen und -strategien.
Im Fokus steht für mich dabei, auch übergeordnet zu denken. Darmstadt ist
eine wachsende Stadt. Dieses Wachstum erzeugt aber auch Probleme –
nämlich vor allem Wohnraumversorgungsprobleme und Verkehrsprobleme.
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Das dürfen wir nicht einfach ausblenden. Nein, dem müssen wir uns
gemeinsam stellen.
Die Lincoln-Siedlung in der heutigen Form würde gerade einmal den Bedarf an
neuen Wohnungen eines einzigen Jahres decken!
Das ist schlicht zu wenig angesichts dessen, dass die Konversionsflächen tatsächlich
eine Art „von historischer Chance“ darstellen, den Wohnungs- und Immobilienmarkt
in Darmstadt zu Gunsten aller Einwohnerinnen und Einwohner zu beleben.
Wir haben deshalb an diesem Wochenende lernen können, dass qualitätsvolle
Nachverdichtung zumindest in Teilen der Siedlung konkret Stadtumbau
bedeutet.
Das birgt aber wiederum große Chancen:
- Gestaltungschancen, die Sie gerade heute in den Planungscafés genutzt
haben.
- Chancen zur Schaffung eines „echten“ urbanen Lebensumfelds, wie es
gerade für die gemeinschaftlichen Wohnformen wichtig ist.
- Chancen zur Etablierung von Gemeinschaftseinrichtungen und
Dienstleistungsangeboten in Erdgeschosslagen, die es aktuell baulich in den
Gebäuden der Siedlung noch gar nicht gibt.
- Chancen, den Verkehr innerhalb der Siedlung sinnvoll zu regeln und
Verkehre, die im Wohnumfeld nicht sein müssen, heraus zu halten.
- Chancen, Plätze, Freiräume und Spielmöglichkeiten mit zu planen, anstatt
später alleine das Ergebnis kritisieren zu müssen.
- Etc. Ich könnte die Liste leicht verlängern.
Ich will es so auf den Punkt bringen: Wir bauen gemeinsam Stadt!
Das ist ganz ohne Zweifel ein faszinierender Ansatz.
Wir haben nun aber auch die Aufgabe, die Ergebnisse dieser Planungswerkstatt
nicht nur noch einmal in den Rahmenplanentwurf einzuarbeiten, sondern auch dafür
Sorge zu tragen, dass dieses Gremium die Anerkennung behält, die es verdient.
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Konkret meine ich damit, dass wir die Ergebnisse auf keinen Fall zerreden
sollten. Bürgerbeteiligung / Partizipation geht vor Populismus.
Zur weiteren Diskussion und Verfeinerung der Planungskonzepte bietet sich
ohnedies weiter ausreichend Gelegenheit: In zwei weiteren Planungswerkstätten für
die Cambrai-Fritsch-Kaserne / Jefferson-Sieldung innerhalb des städtebaulichen
Wettbewerbs und auch die Lincoln-Siedlung werden wir Sie nicht aus dem Blick
gleiten lassen. Auch dort sehe ich weitere Informationsveranstaltungen als wichtig
an.
Enden will ich aber mit Dank. Eine Dankeschön zunächst einmal an die
organisierende Verwaltung, die einer heftigen Krankheitswelle trotzend, die
Veranstaltung gestemmt hat. Dank an das Team, die Hausmeister und Lehrer der
Lichtenbergschule für die Gastfreundschaft und die Hilfe. Dank auch an das
Moderationsteam von cg konzept, Frau Dr. Grüger und Herr Kron, für eine erneut
professionelle und einfühlsame Leitung. Ebenso Dank an die Planungsbüros vom
Städtebau bis zur Grünplanung für Ihren Einsatz.
Mit einem Ausrufezeichen will ich aber vor allem Ihnen allen – unseren
Bürgerinnen- und Bürgerexperten – danken.
Ich bin wieder begeistert von der Kreativität, dem Enthusiasmus und der
Ausdauer mit der Sie hier mitgewirk haben.
Das ist wirklich beeindruckend – und es ist eine Bestätigung für uns.
Eine Bestätigung dafür, dass sich Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung nicht
nur lohnt, sondern dass sie ganz unverzichtbar ist.
Es ist richtig, in der Partizipation neue Wege zu gehen. Zukunftsaufgaben kann
man nur miteinander, nicht gegeneinander diskutieren!
Ich wünsche Ihnen einen guten Nachhauseweg und ich freue mich schon heute auf
die nächsten Planungswerkstätten!
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Pressespiegel zur zweiten Planungswerkstatt
Darmstädter Echo vom 14. Februar 2011, Wolfgang Görg
Ein neuer Stadtteil für 5000 Menschen
US-Militärflächen: Mehr als 200 Bürger diskutieren in der Planungswerkstatt zwei
Tage lang über den Entwurf des Rahmenplans für die künftigen Wohngebiete
Die Planskizze an der Stellwand vermittelt einen ersten Eindruck: So könnten die
neuen Wohnquartiere auf den alten US-Militärflächen südlich von Bessungen einmal
aussehen. Viel Grün steht für Wiesen und Bäume, Rot für Wohngebiete. 5000
Menschen sollen später dort leben. Schulen, Kindergärten, Treffpunkte sind
eingezeichnet. Der Entwurf des Rahmenplans für die Umwandlung der Lincoln-
Siedlung sowie der Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson-Siedlung hängt in der
Aula der Lichtenbergschule aus. Mehr als 200 Mitglieder der Planungswerkstatt
haben dort am Freitag und Samstag darüber diskutiert, Anregungen gegeben und
weitere Änderungsvorschläge gemacht.
„Echte Quartiere der Bürgerschaft“ sollen nach Angaben von Oberbürgermeister
Walter Hoffmann (SPD) entstehen. Deshalb können sich Bürger am
Planungsprozess beteiligen. Erstmals geschah das im vorigen August. Damals
hatten sie reihenweise Punkte genannt, die die Stadtplaner berücksichtigen sollten.
Das scheint gelungen. „Ich bin überrascht von der hohen Qualität des Vorschlags“,
sagt Teilnehmerin Barbara Reinhardt am Freitag. Viele Aspekte vom Sommer seien
eingeflossen. So ist es den Beteiligten wichtig, dass es in den Quartieren
unterschiedliche Wohnformen gibt - vom Geschosswohnungsbau bis zum
Einfamilienhaus. Auch die Anbindung der Wohngebiete mit Straßenbahnlinien ist
eingezeichnet.Die konkretesten Vorschläge gibt es bei der Lincoln-Siedlung. Dabei
dient der Rahmenentwurf als Grundlage für den Bebauungsplan.
Der Lincoln-Entwurf sieht eine Dreiteilung des 24 Hektar großen Geländes vor. Im
Zentrum: eine zwei Hektar große Grünfläche, der Quartierspark. „Er ist die
Begegnungsstätte“, charakterisiert Stadtplaner Torsten Becker die grüne Mitte.
Ringsum gruppieren sich die bestehende Kindertagesstätte und eine noch zu
bauende Grundschule mit Straßenbahnhaltestelle. Der Vorschlag trifft auf
Zustimmung. „Eine gute Idee“, heißt es unisono.
Dagegen gibt es bei Vorschlägen für den Norden Kontroversen. Stadtplaner Becker
würde die dortigen Gebäude gerne abreißen lassen und durch dichteren
Geschosswohnungsbau ersetzen - im Erdgeschoss mit Dienstleistungsangeboten.
„Dadurch wird zur Innenstadt hin mehr Urbanität erreicht“, begründet er seine
Sichtweise, die ÖPNV-Anbindung sei optimal. Manche Teilnehmer würden hingegen
lieber die alten Häuser erhalten. „Dann kann es günstigen Wohnraum geben“, sagt
Tamara Krutschau.
FOTOGALERIE
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Stehen bleiben sollen indes die Wohnblocks im Süden des Siedlungsgeländes. Dort
könnten Wohnprojekte Platz finden. Die sollen in den Planungen eine wichtige Rolle
spielen. Denn Wohngruppen sind für Iris Behr vom Institut für Wohnen und Umwelt
(IWU) schon allein wegen ihrer Selbstorganisation „eine Schule der Demokratie“.
Auch in der Planungswerkstatt sind deren Vertreter stark vertreten.
Auf dem Gelände von Cambrai-Fritsch- und Jefferson-Siedlung bleiben wohl nur
wenige Häuser stehen. Auf jeden Fall muss der Kasernenhof erhalten bleiben.
Denkmalschutz. Er könnte, mit Läden und Gastronomie umgeben, ein Treffpunkt
werden.
Ansonsten macht der Rahmenplan wenige Vorgaben für das Gebiet im Osten. Der
Grund: Das, was Planer und Werkstatt-Teilnehmer zusammengetragen haben, sind
Kriterien für den vorgesehenen städteplanerischen Wettbewerb. „Wir legen nur das
Korsett fest und lassen damit den Wettbewerbsteilnehmern Raum für eigene Ideen“,
erklärt Stadtplaner Torsten Becker.
Einige Vorgaben stehen fest. „Durchgangsverkehr über die Heinrich-Delp-Straße?
Da bin ich vollkommen dagegen“, sagt Teilnehmer Georg Angrick und schreibt dies
an die Pinnwand seiner Arbeitsgruppe. Auch im Planentwurf ist die Durchfahrt für
Autos gestrichen. Übereinstimmung auch bei der Straßenbahn. Die Linie 3 soll bis
Eberstadt verlängert werden. Auf welchem Weg, ist offen.
Weitgehend ergänzen sich Planer und Bürger beim Thema Verkehr. Eine neue
Straße soll die Heidelberger mit der Karlsruher Straße im Süden verbinden.
Verkehrsplanerin Gisela Stete will bei der Planung den Schwerpunkt auf gute ÖPNV-
Anbindungen unter anderem durch zusätzliche Haltestellen an der Heidelberger
Straße legen. Denn der Verkehr ist eines der Hauptprobleme. Gisela Stete: „Die
Entwicklung in den Konversionsflächen bedeutet eine Überlastung des
Verkehrsnetzes zu Spitzenzeiten.“
Nach zwei Tagen haben die Werkstatt-Teilnehmer erneut hunderte Anregungen
zusammengetragen. „Das ist ein Zwischenstand“, sagt Wohnungsbaudezernent
Jochen Partsch (Grüne). Die Hinweise sollen nun in die weiteren Planungen und die
Vorgaben für den städtebaulichen Wettbewerb einfließen.
Eine Abstimmung zeigt deutlich: Die überwiegende Mehrheit stimmt den Grundzügen
der Planung zu. Es gibt kein Gegenstimme.
Darmstädter Echo vom 15. Februar 2011, Wolfgang Görg
„Wir haben den Planern Hausaufgaben aufgegeben“
Mehr als 200 Bürger haben sich am Freitag und Samstag in der Lichtenbergschule
an der Planungswerkstatt beteiligt.
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Alice Bührer ist überaus zufrieden. „Das hat meine Erwartungen übertroffen“, sagt
sie. Vor allem den Park in der Lincoln-Siedlung findet sie „echt klasse“. Sie hofft,
dass bei der weiteren Planung die Anregungen aus der Planungswerkstatt
berücksichtigt werden.
Als „zielführend“ bezeichnet Roland Kirschenlohr die Planungswerkstatt. Für ihn ist
es der richtige Weg, die Bürger an dem Verfahren zu beteiligen. er hat positiv
vermerkt, dass Inhalte des ersten Treffens übernommen worden sind.
Barbara Reinhardt verlässt mit „einem positiven Gefühl“ die Schulaula. „Wir haben
den Planern einige Hausaufgaben aufgegeben“, zieht sie Bilanz. Sie hätte sich
allerdings einen größeren Teilnehmerkreis gewünscht.
Tamara Krutschau, die das Wohnprojekt „Agora“ vertritt, findet ihre Interessen in
der Planung wieder. „Wir haben die richtigen Ziele gesteckt“, sagt sie selbstbewusst.
Am Ende der Veranstaltung hat sie das Gefühl, dass die Bürger mit ihren Anliegen
angenommen worden sind.
Aus der Sicht von Günter Schmidt ist die Werkstatt nicht nur „hochinteressant“,
sondern auch „gelebte Demokratie“. Er selbst wünscht sich im Gegensatz zu manch
anderem Teilnehmer durchaus Autoparkplätze vor der Wohnung: „Ältere Menschen
können nicht mehr so viel mit dem Rad fahren.“
Darmstädter Echo vom 15. Februar 2011, Wolfgang Görg
Lincoln-Siedlung soll noch 2011 bewohnt werden
Stadtplanung: Baudezernent Wenzel rechnet für Mai mit Beschluss über
Rahmenplan für ehemalige US-Militärflächen - Bürgervertreter als Preisrichter
bei städtebaulichem Wettbewerb
Noch in diesem Jahr soll wieder Leben in die Lincoln-Siedlung einkehren. Diese Frist
nannte Baudezernent Dieter Wenzel (SPD) am Montag bei der Bilanz der zweiten
Planungswerkstatt, bei der am Wochenende rund 200 Bürger über die Umwandlung
der ehemaligen US-Militärflächen an der Heidelberger Straße diskutiert haben. Weil
die Gebäude im Süden erhalten bleiben sollen, könnten sie zuerst verkauft werden.
Im Norden sowie in der Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson-Siedlung könnte
es indes noch einige Jahre dauern. Dort werden wohl die meisten Häuser abgerissen
und durch Neubauten ersetzt. „Die Häuser sind in einem relativ guten Zustand“,
beschrieb Wenzel die Bausubstanz der Häuser im Süden. Sie sollen deshalb stehen
bleiben. Das sieht der Entwurf des Rahmenplans vor, den die Planungswerkstatt
erörtert hat. Diese Gebäude könnten, so kalkulieren Interessenten, zu den
Wohnprojekten gehören, die vergleichsweise günstig abgegeben werden. Doch
zunächst muss es einen Bebauungsplan geben. Der soll die Ideen der Stadtplaner,
aber auch die Anregungen der Bürger aus den bisherigen Planungswerkstätten
berücksichtigen. Dazu zählen eine Anbindung an die Straßenbahnlinie, Rad- und
32
Fußwege sowie eine soziale Infrastruktur wie Kindertagesstätten und eine
Grundschule. Der Bebauungsplan wird dann Aufschluss geben, wie die Mitte der
Siedlung, wo ein Quartierspark geplant ist, und der Norden strukturiert sein werden.
Der Entwurfsplan sieht dort Geschosswohnungsbau vor. Dies wird in der
Planungswerkstatt kritisch gesehen.
In den kommenden Wochen soll der Entwurf überarbeitet werden. Wenzels Zeitplan
sieht vor, dass die Stadtverordnetenversammlung am 26. Mai den Rahmenentwurf
beschließt. Dann wäre der Einzugstermin bis Ende des Jahres zu halten - wenn die
Eigentümerin des Geländes, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), das
Areal bis dahin verkauft.
Dass die Gebäude möglichst schnell bezogen werden können, ist auch im Interesse
von Wohnungsdezernent Jochen Partsch (Grüne). „Darmstadt braucht 600 neue
Wohnungen im Jahr“, erklärte er.
Länger wird es bei der Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson-Siedlung dauern.
Sie gelten bei Stadtplanern als die Filetstücke der ehemaligen Militärflächen. Das
mehr als 30 Hektar große Areal soll komplett neu geordnet werden. Wie, darüber soll
ein städteplanerischer und landschaftspflegerischer Wettbewerb entscheiden.
Die Ergebnisse der Planungswerkstätten dienen als Vorgaben für den Wettbewerb.
Damit die Öffentlichkeit dabei beteiligt ist, sicherte Wenzel zu, dass Mitglieder der
Planungswerkstatt Einblick in den Ausschreibungstext erhalten und im Preisgericht
vertreten sein werden.
Anfang kommenden Jahres sollen dann die ersten Ergebnisse des Wettbewerbs
einer dritten Werkstatt vorgestellt werden. Mit einem Zeitraum von etwa drei Jahren
rechnet Dezernent Wenzel, bis der Bebauungsplan für das Cambrai-Fritsch-
/Jefferson-Areal beschlossen sein könnte.
Die Dezernenten zogen eine positive Bilanz der Planungswerkstatt.
Oberbürgermeister Walter Hoffmann (SPD) lobte den „konstruktiven Dialog“, den er
als „gutes Zeichen der Identifikation“ wertete. Partsch sah es positiv, dass viele
Anregungen in Pläne eingeflossen seien.
Frankfurter Rundschau vom 15. Februar 2011, rf
LINCOLN-SIEDLUNG
Einzug noch in diesem Jahr
Das Darmstädter Stadtparlament soll Ende Mai den überarbeiteten
Rahmenplan für die ehemalige US-Fläche beschließen. Dann könnte noch in
diesem Jahr wieder Leben in die Lincoln-Siedlung einkehren.
Diesen Einzugstermin nannte Baudezernent Dieter Wenzel (SPD) am Montag bei der
33
Bilanz der zweiten Planungswerkstatt, bei der am Wochenende rund 200 Bürger
über die Umwandlung der ehemaligen US-Militärflächen diskutiert hatten. Weil die
Gebäude im Süden der Siedlungsfläche erhalten bleiben sollen, könnten sie zuerst
verkauft werden. Im Norden sowie in der Cambrai-Fritsch-Kaserne und der
Jefferson-Siedlung könnte es indes noch einige Jahre dauern. Dort werden wohl die
meisten Häuser abgerissen.
„Die Häuser sind in einem relativ guten Zustand“, beschrieb Wenzel die Bausubstanz
im Süden. Deren Erhalt sieht der Entwurf des Rahmenplans vor, den die
Planungswerkstatt erörtert hat. Diese Gebäude könnten, so kalkulieren
Interessenten, zu den Wohnprojekten gehören und vergleichsweise günstig
abgegeben werden.
Bei anderen Arealen dauert es
Doch zunächst muss es einen Bebauungsplan geben. Der soll die Ideen der
Stadtplaner, aber auch die Anregungen der Bürger berücksichtigen. Dazu zählen
eine Anbindung an die Straßenbahnlinie, Rad- und Fußwege sowie eine soziale
Infrastruktur wie Kitas und eine Grundschule.
Der Bebauungsplan wird dann Aufschluss geben, wie die Mitte der Siedlung, wo
derzeit ein Quartierspark vorgesehen ist, und der Norden strukturiert sein werden.
Der Entwurfsplan sieht dort Geschosswohnungsbau vor. Doch das hatten
Teilnehmer der Planungswerkstatt kritisiert.
In den kommenden Wochen soll der Entwurf überarbeitet werden. Wenzels Zeitplan
sieht vor, dass die Stadtverordnetenversammlung am 26. Mai den Rahmenentwurf
beschließt. Dann wäre der Einzugstermin bis Ende des Jahres zu halten – wenn die
Eigentümerin des Geländes, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), das
Areal bis dahin verkauft.
Länger wird es bei der Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson-Siedlung dauern.
Sie gelten bei Stadtplanern als die Filetstücke der ehemaligen Militärflächen. Das
mehr als 30 Hektar große Areal soll komplett neu geordnet werden. Über das Wie
soll ein Wettbewerb entscheiden. Die Ergebnisse der Planungswerkstätten dienen
als Vorgaben. Damit die Öffentlichkeit beteiligt ist, sicherte Wenzel zu, dass
Mitglieder der Planungswerkstatt Einblick in den Ausschreibungstext erhalten und in
der Jury vertreten sein werden. Anfang 2012 sollen die ersten Ergebnisse einer
dritten Werkstatt vorgestellt werden. Mit einem Zeitraum von etwa drei Jahren
rechnet Wenzel, bis der Bebauungsplan für das Cambrai-Fritsch-Jefferson-Areal
beschlossen sein könnte.
Die Dezernenten zogen eine positive Bilanz der Planungswerkstatt.
Oberbürgermeister Walter Hoffmann (SPD) lobte den „konstruktiven Dialog“, den er
als „gutes Zeichen der Identifikation“ wertete. Jochen Partsch (Grüne) sah es positiv,
dass viele Anregungen in Pläne eingeflossen seien. ( rf)
2011/0099
3018 Zeichen
Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 16.03.2011 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat I, V, VI Stadtplanungsamt an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschluss- fassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2011/0099 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Dokumentation der 2. Planungswerkstatt Konversion am 11./12. Februar 2011 in der Lichtenbergschule Vorlage vom: 15.03.2011 Beschlussvorschlag: Die Dokumentation der 2. Planungswerkstatt Konversion wird zur Kenntnis genommen. Anlagen: Anlage 1 - Dokumentation 2. Planungswerkstatt Konversion am 11./12.02.11 Datenschutzrelevante Anlage: Beschluss des Magistrats vom 2 ... Begründung zur Magistratsvorlage vom 15.03.2011: Die Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt in der Konversion der ehemaligen US-amerikanischen Lie- genschaften in Darmstadt auf eine umfassend angelegte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Zentrales Element in diesem Beteiligungsprozess sind Planungswerkstätten für die Entwicklung der Wohnquartiere auf der Cambrai-Fritsch-Kaserne, der Jefferson-Siedlung und der Lincoln-Siedlung (vgl. u.a. Magistratsvorlagen Nr. 2009/376 „Öffentlichkeitsbeteiligung im Konversionsprozess“ und 2010/0512 „Dokumentation der 1. Planungswerkstatt“ mit ausführlichen Erläuterungen). Am 11. und 12. Februar 2011 fand in der Lichtenbergschule mit rund 200 Teilnehmern die 2. Pla- nungswerkstatt Konversion statt. Themen der Werkstatt waren der Entwurfsstand der Rahmenpla- nung und die gemeinsame Vorbereitung von Qualitätskriterien für den städtebaulichen und frei- raumplanerischen Wettbewerb für die Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson-Siedlung. Der vorgestellte Rahmenplanentwurf war auf Basis der Anregungen aus der Bürgerschaft in der 1. Pla- nungswerkstatt Konversion (20./21.08.2010) erstellt worden. In der Anlage wird die Dokumentation der 2. Planungswerkstatt zur Kenntnis gebracht. Diese wurde vom begleitenden Moderationsbüro, cg konzept, zusammengestellt. Die Dokumentation ist (als far- bige Versionen) ebenso wie zahlreiche weitere Informationen zum Konversionsprozess in Darm- stadt auf der städtischen Homepage im Internet frei zugänglich und abrufbar: http://www.darmstadt.de/standort/stadtentwicklung-und-stadtplanung/konversion/ Der Rahmenplanentwurf wird nach erneuter Prüfung der bürgerschaftlichen Anregungen aus der 2. Planungswerkstatt und Bearbeitung durch die planende Verwaltung den städtischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt werden. 15.03.2011 Walter Hoffmann Jochen Partsch Dieter Wenzel Oberbürgermeister Stadtrat Stadtrat Dez. I Dez. V Dez. VI
Beratungsverlauf (1)
Orte (9)
- Cooperstraße
- Heidelberger Straße
- Karlsruher Straße
- Ludwigshöhstraße
- Heidelberger Landstraße
- Franklinstraße
- Heinrich-Delp-Straße
- Marktplatz
- Auf der Ludwigshöhe
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2011/0099
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 15.03.2011
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00