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3719/2020

Zielvereinbarungen 2021 Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Quäker Nachbarschaftsheim, Bürgerhaus Stollwerck, Bürgerzentrum Deutz

Mitteilung BV 06.01.2021

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ZLV 2021 - BZ Alte Feuerwache - Endf.

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ZLV 2021 - Quäker NBH - vorl. Endf.

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ZLV 2021 - BZ Deutz - Endf.

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ZLV 2021 - BH Stollwerck - Endf.

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ZLV 2021 - BZ Alte Feuerwache - Endf.

49153 Zeichen

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
Seite 1 von 24 
 
 
 
 
 
 
 
Zielvereinbarung 
 
für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache  
 
zwischen 
 
Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V. 
 
und 
 
Stadt Köln, Die Oberbürgermeisterin, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren 
 
für den Zeitraum: 2021

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
Seite 2 von 24 
I. A - Leitbild und Struktur der Einrichtung 
 
Ziele der Alten Feuerwache  
 
Ein soziokulturelles Zentrum in Selbstverwaltung 
 
Die Alte Feuerwache fördert die Begegnung von Menschen aller Berufsgruppen,  
Altersgruppen, sozialen Schichten und Kulturen in Köln, regt sie zu kritischer  
Auseinandersetzung, Initiative und kreativer Betätigung an und fördert soziales  
und demokratisches Verhalten. 
 
Das Grundprinzip der Vernetzung aller Bereiche ( Kunst, Handwerk, Pädagogik,  
Kultur und Politik) bestimmt zum einen die Qualität der Arbeit und ermöglicht  
zum anderen den Nutzer/innen, Zugang zu finden zu politischen, gesellschaftlichen,  
kulturellen Themen und Aspekten unserer Gesellschaft, mit denen sie in ihrer  
jeweiligen Lebenswirklichkeit üblicherweise nicht konfrontiert werden. 
 
Als selbstverwaltetes soziokulturelles Zentrum ermöglicht und fördert die Alte 
Feuerwache Eigeninitiative und selbstverantwortliches Handeln. Mit ihrer  
Organisations- und Entscheidungsstruktur, die gekennzeichnet ist durch Möglichkeiten  
der Mitwirkung Einzelner und Gruppen an Arbeitsgruppen, Gremien und konkreten  
Arbeitsabläufen, bietet die Alte Feuerwache ausdrückliche Grundlagen für  
bürgerschaftliches Engagement. 
 
Die Alte Feuerwache ist zentraler Treffpunkt, Veranstaltungs- und Experimentierort  
für eine Vielzahl parteiunabhängiger politischer und kultureller Gruppen, die hier  
alternative Konzepte für Gesellschaft, Politik und Kultur erarbeiten und nach 
„draußen“ tragen. 
 
Die Alte Feuerwache ist unbestechlich. Sie orientiert sich weder an einzelnen  
politischen Parteien noch kooperiert sie weder in inhaltlicher noch finanzieller  
Hinsicht mit undemokratischen, rassistischen, sexistischen und ökologisch  
unverträglichen Organisationen und Firmen. 
 
Die Alte Feuerwache erhöht die Lebensqualität im Stadtteil und in der Stadt Köln. 
 
Der Arbeitsansatz der Alten Feuerwache orientiert sich nicht an den „Defiziten“  
der Menschen, sondern setzt an ihren Möglichkeiten und Potentialen an, die auch in  
schwierigen sozialen und persönlichen Lebenslagen eine Problembearbeitung unterstützen.

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
Seite 3 von 24 
I.B - Planungs- und Ausgangssituation 2021 
 
Das Bürgerzentrum Alte Feuerwache plant auf der Grundlage des vom Rat am 07.11.2019 beschlossenen und am 18.12.2019 von 
der Bezirksregierung genehmigten Doppelhaushalts mit einem städtischen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 552.100 € im Jahr 
2020 und 563.100 € im Jahr 2021. Die gegenüber 2019 erhöhten Zuschussbeträge berücksichtigen den von der Stadt anteilig zu 
tragenden Ausgleich für erhöhte Personal- und Energiekosten. Da die Summe der Personalkosten bereits die Höhe des gesamten 
Zuschusses übersteigt, kann die Erhöhung des Zuschusses die Steigerung der Personal- und Energiekosten nicht auffangen. 
Die Corona-Krise setzt der Alten Feuerwache Köln finanziell sehr zu. In 2020 musste sie durch die Schließung ab dem 14.03.2020, 
der anschließend stark eingeschränkten Wiedereröffnung und des Teil-Lockdowns zum Ende des Jahres erhebliche 
Einnahmeausfälle hinnehmen. Der vom Hauptausschuss des Rates der Stadt Köln hat am 17. August 2020 bewilligte Rettungsschirm 
für die Bürgerzentren in freier Trägerschaft sicherte erfreulicherweise den Fortbestand der Alten Feuerwache Köln. Trotz des 
zugesagten Rettungsschirms haben wir uns erfolgreich bemüht Bundes- bzw. Landesmittel zu akquirieren und auch aus eigener Kraft 
den Verlust zu mindern. So mussten wir in 2020 nicht alle zur Verfügung stehenden Mittel des Rettungsschirms anfordern. 
2021 sieht ebenfalls wenig erfreulich aus. Der aktuelle Haushalt ist mit einem Defizit von rund 160.000 Euro aufgestellt. Aus eigener 
Kraft wird die Alte Feuerwache Köln dieses Defizit nicht auffangen können.  
 
Die Alte Feuerwache Köln wird auch in 2021 auf die Corona-Krise reagieren. Unsere Angebote sind und werden der Situation 
angepasst. Der Bedarf an Kommunikation von Besucher*innen, Nutzergruppen und interessierten Menschen ist enorm groß. Hier 
zeigen sich die Mitarbeitenden des Zentrums überaus kreativ und belastbar. Immer wieder finden sie neue Wege, um mit unseren 
Besucher*innen in Kontakt zu bleiben oder neue Anstöße zu geben. Aktuell organisieren wir beispielsweise für Senior*innen und auch 
für Menschen mit Zuwanderungserfahrung ehrenamtliche Tandems um in den Wintermonaten das soziale Miteinander zu stärken. In 
unseren Spielstätten (Ausstellungshalle und Bühne) finden aufgrund der NRW-Auflagen keine Veranstaltungen mehr statt. Wir haben 
sie nun für professionelle Proben freigegeben, stärken somit die freie Kulturszene und generieren zugleich Einnahmen. Insgesamt 
wird die gesellschaftliche Verarbeitung der Pandemie eine wesentliche inhaltliche Aufgabenstellung in 2021 für die Alten Feuerwache 
sein. Die nun folgenden Ziel- und Leistungsvereinbarungen gehen für 2021 von den Hygieneschutz-Bedingungen der Corona-
Schutzverordnung des Landes NRWs vom 30. September 2020 aus.

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
Seite 4 von 24 
I.B - Planungs- und Ausgangssituation 2021 
 
Zugleich wird im Frühjahr 2021 der Bürger*innen-Beteiligungsprozess für den Umbau des Innenhofs Alte Feuerwache Köln gestartet. 
Hier werden wir federführend vorangehen. Wir betrachten es als große Chance, unseren Hof mit den verschiedenen 
Interessensgruppen und auch mit Anwohner*innen und interessierten Menschen zu verhandeln. Die gesamte Hofumgestaltung wird in 
2021 eine weitere große Herausforderung sein, die wir mit sehr viel Energie angehen werden. 
In den letzten Jahren wurde die Öffentlichkeitsarbeit der Alten Feuerwache Köln überarbeitet. In 2021 wird dies nun finalisiert. Alle 
Materialien der Alten Feuerwache werden nun in ein gemeinsames Corporate Design überführt. 
Der ehrenamtliche Vorstand hat sich für 2021 das Ziel gesetzt, die Mitgliedschaft des Vereins zu beleben und auszubauen. Neue 
Mitglieder sollen angesprochen und akquiriert werden. Um das Vereinsleben zu stärken, werden unter anderem zwei neue 
Arbeitsgruppen „Mitgliedergewinnung“ und „Hoffest“ gegründet. 
 
Die Alte Feuerwache wirkt aktiv und konstruktiv in der „Kölner Elf“ – dem Zusammenschluss der Kölner Bürgerhäuser/-zentren – auf 
konzeptioneller und praktischer Ebene (z. B. Veranstaltungen) mit.

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
Seite 5 von 24 
II. Grunddaten der Einrichtung: 
Merkmal  
 
Daten / Beschreibung  Bewertung  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Allgemeines 
 
Standort(e): 
 
Trägerschaft: 
 
Gründungsjahr: 
Die Daten vermitteln den Überblick über die räumliche Größe, die funktionale 
Raumgestaltung und den baulichen Zustand. Die Bewertungen für die Kategorien 
Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Renovierungszustand und Funktionalität 
zeigen Handlungsprioritäten auf, zu denen Vereinbarungen getroffen werden 
müssen. 
 
Allgemeines zur Bewertungsspalte: 
 
Die Bewertung in Form der Ampelfarben  
 
Grün: Zustand / Entwicklung gut (kein Änderungs- und Handlungsdruck) 
Gelb: Zustand / Entwicklung zufriedenstellend (Änderungs- und Handlungsdruck latent gegeben) 
Rot: Zustand / Entwicklung bedenklich – Änderungs- und Handlungsdruck ist aktuell vorhanden 
 
verdeutlicht die Handlungsprioritäten für Stadt und Einrichtung gleichermaßen. Die Folge der Bewertung 
stellen Handlungsabsprachen dar, die die Einrichtung, die Stadt oder auch beide Parteien betreffen 
können. Sie werden unter Anmerkungen / Bemerkungen / Vereinbarungen im Anschluss an die 
Übersicht protokolliert. 
 
Liegen unterschiedliche Bewertungen zwischen Stadt und Einrichtung vor, werden beide dokumentiert. 
 
 
 
Melchiorstraße 3, 50670 Köln 
 
Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V. 
 
 
Selbstorganisierte Nutzung seit 1978, Trägerschaftsvertrag ab 
01.01.1986  
 
 
 
 
grün 
  
  
gelb 
 
   
rot

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
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II. Grunddaten der Einrichtung: 
 
Raumressourcen  
 
BAF  Bewertung  
Nutzfläche innen: 5.213 m²   
Nutzfläche außen: 2.500 m²  
Gastronomie: 
 
ja: 
      nein:          verpachtet:         Eigenregie:  
Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s)  
 
Baujahr: 
Denkmalschutz: 
Sanierung: Gebäude D+E: 1989, Gebäude B+C: 1994, Gebäude F: 1995 , 
Teilsanierung: G 2019 
ja:       nein:   
 
Barrierefreiheit: 
 
Im Rahmen des KP II wurde in die Schaffung von Barrierefreiheit investiert: Rampen 
vor Haus C und F, neue Toilettenanlage einschließlich neues Behinderten-WC in 
der Gastronomie und im Foyer Haus D/E, Personenaufzug und Behinderten-WC in 
Gebäude F. 
Die Umbauten brachten neue Probleme mit sich: Das Behinderten-WC in Haus D/E 
ist entweder nur über ein Rampensystem auf dem Hof erreichbar 
(Rollstuhlfahrer/innen müssen aus dem Veranstaltungssaal auf den Hof, um über 
eine Rampe zur Behindertentoilette zu gelangen; ca. 100 m) oder über eine mobile 
Rampe, die aber jedes Mal bereitgestellt werden muss .  
Eine Korrektur ist seit 2015 vorgesehen.  
Ein weiteres, behindertengerechtes WC ist über eine Rampe für die Besucher*innen 
der Alten Wagenhalle (Ausstellungshalle) erreichbar. Ein Parkplatz für Menschen 
mit Behinderung muss direkt am Haupteingang der Alten Feuerwache Köln 
eingerichtet werden. Immer wieder fehlen hier Parkmöglichkeiten.  
  
gelb 
 
 
 
Energetischer Zustand: 
 
Die Heizungsanlage ist von 1988 und früher. Steuerungs- und Regeltechnik sowie 
der Wärmetauscher im Gebäude D/E wurden erneuert. In Gebäude A und B 
befinden sich noch alte Steuerungen, die nur noch bedingt funktionsfähig sind. Das 
Steuern dieser Gebäude übernimmt jetzt auch die Hauptsteuerung. 
Die Fenster des Treppenhauses in Gebäude D sind noch einfach verglast. Das 
Dach auf Haus D wurde erneuert. Der Rauchabzug im Dach von Gebäude F wurde 
entsprechend den Auflagen der Bauaufsicht angepasst. 
In fast allen Seminarräumen und Fluren sind noch Leuchtstofflampen installiert 
  
gelb

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
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II. Grunddaten der Einrichtung: 
Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s)  
 
 
Funktionalität: Die Gebäudeanordnung um einen großen autofreien Innenhof ist für das Zentrum 
funktional und ideal, ebenso der ebenerdige Zugang zur Alten Wagenhalle und der 
direkte, nun barrierefreie Zugang vom Hof aus zum Offenen Treff. Einschränkend muss 
hier gesagt werden, dass der Zugang für Rollstuhlfahrer nicht der Norm entspricht. Der 
sowohl für Tagungen als auch für künstlerische Veranstaltungen genutzte Saal, verfügt 
über eine ansprechende Grundästhetik, über Tageslicht und eine sehr gute Akustik. 
Akustikverbessernde Maßnahmen sind im Offenen Treff, Clubraum und 
Versammlungsraum unternommen worden. 2020 finanziert durch eine Förderung der 
Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NRWs auch im Projektraum, 
großem Forum, kleinem Forum und Säulenraum. In den Räumen Kino und vor allem in 
den Räumen des verpachteten Lokals sind weiterhin akustikverbessernde Maßnahmen 
dringend notwendig. Raumakustische Maßnahmen sind im Gebäude D: Projektraum 
und Kino, Gebäude F: Säulenraum und gr. Forum, kl. Forum und Gastraum/Lokal in 
2024 vorgesehen. 
Eine neue Schließanlage wurde in 2019 installiert.  
Dysfunktional:  
Einige Brandschutztüren müssen mit Feststellmechanismen versehen werden. 
In den Seminarräumen fehlen Lüftungssysteme zu Luftfilterung und Luftaustausch. Die 
Wartung der RTL-Anlage wurde am 11.12.20 an die Wartungsfirma KWS beauftragt. 
Durch die CORONA-Situation ist eine gute Funktion umso wichtiger. 
Der Aufzug im Mannschaftshaus ist reparaturanfällig. 
Es fehlen Abstellräume. Einige Kellerräume haben mehr oder weniger starke, baulich 
bedingte, Feuchtigkeitsschäden. Die Sanierung der Kellerräume im Gebäude E und F 
sind für 2025 vorgesehen. Das Lokal verfügt über keine Sozialräume. 
Wickelmöglichkeiten, die von Vätern und Müttern genutzt werden können, fehlen. Es 
fehlt ein Aufenthaltsraum für Mitarbeiter*innen. 
 
Raumstruktur: 
• Bühne mit Bühnen- und 
Lichttechnik: 
Ja: 
        nein:        
Kapazitäten: 260 Personen/ Reihenbestuhlung  
  
gelb 
 
• multifunktionelle Räume: 
• spezielle Funktionsräume: 
• dauerhaftvergebene R.: 
sonstige Räume: 
Anzahl: 13 
Anzahl: 23 
Anzahl: 21 (Café, Werkstätten, versch. Nutzer*innen und Initiativen) 
Anzahl: 20 
  
gelb

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
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II. Grunddaten der Einrichtung: 
Renovierungszustand: 
 
Die Treppenhäuser der Gebäude B und F sind Anfang 2014 renoviert worden.  
Das Treppenhaus im Gebäude A konnte 2014/15 nach 20 Jahren renoviert werden. Dringend 
erforderlich ist nun die Renovierung des Treppenhauses in Gebäude E. Aufgrund der starken 
Nutzung und offenen Zugänglichkeit besteht für Flure und Räume jedoch ein jährlicher 
Renovierungsbedarf.  
In dem 20 Jahre alten Linoleum-Fußbodenbelag in Haus D (Mannschaftshaus) entstehen laufend 
Löcher; er müsste aus Sicherheitsgründen (Stolperfallen!) erneuert werden.  
Auch die Linoleum-Fußböden im Haus A in allen Seminarräumen und Fluren und im Haus E im 
kleinen Forum sind in sehr schlechten Zustand und müssen ersetzt werden. 
Der Bodenbelag im Projektraum und Kino im Haus D müssen ebenfalls erneuert werden. Die 
Erneuerung der bodenbeläge in Gebäude A, D und F sowie im Mannschaftshaus im 
Treppenhaus/Flurbereich und Eingangsbereich sind für 2023 vorgesehen. 
Die Parkettböden in der Bühne (durch Fördermittel der LAG Soziokultur NRW) und im 
Säulenraum wurden aufgearbeitet und neu geölt. Im großen Forum steht das noch aus. Die 
Aufarbeitung der Parkettböden, Gebäude E: Saal, Gebäude F: großes Forum sind ebenfalls in 
2023 vorgesehen. 
Mit Unterstützung aus Landesmitteln (über die LAG Soziokultur) konnten die Toiletten in Haus D 
grundsaniert werden. 
Der Wasserdruck in den Toiletten (Mannschaftshaus) ist aufgrund verkalkter Leitungen nicht 
ausreichend. Die Frischwasserleitungen müssen dringend erneuert werden. Am 07.12.20 wurde 
durch eine Fachfirma festgestellt, dass Zinkleitungen vorhanden sind. Wenn an diesen Leitungen 
etwas verändert wird, geht der Bestandsschutz verloren und Herren-, Damen- und Behinderten-
WC müssen lt. Trinkwasserschutzverordnung entsprechend ertüchtigt werden. Eine grobe 
Kostenplanung liegt bei ca. 100.000 (geplante Umsetzung 2024). 
In allen Häusern sollten die verbliebenen alten Gussheizkörper ausgetauscht werden. Es besteht 
korrosionsbedingte Auslaufgefahr. Erneuerung ist für 2023 vorgesehen.  
In mehreren Räumen schließen die Fenster nicht oder lassen sich nicht öffnen (z. B. 
Damentoilette MH/OT, Kino, Bühne). 
Aus eigenen Mitteln wurden sechs Räume renoviert. 2020 wurden verschiedene Räume 
renoviert: kleines Forum in Haus F, Projektraum in Haus D, offener Treff und Büro des 
Kinderbereichs in Haus C, Fotolabor in Haus A. Im Gebäude A wurden die Türen neu lackiert. 
Im Gebäude A wurden im Keller ein Proberaum und ein Archivraum eingerichtet. 
Im Infobüro wurde über eine Landesförderung eine Theke und neues Mobiliar angeschafft. 
Die Küche in Haus A ist renovierungsbedürftig. 
Die Hauptmüllsammelstelle wurde gepflastert, müsste jedoch weiterhin ästhetisch-funktional 
verbessert werden. Der Hof weist an vielen Stellen Stolperkanten und Vertiefungen auf, die bei 
Regen zu starken Pfützenbildungen führen. Nach der Dichtheitsprüfung und Kanalsanierung 
sollte 2016 die Asphaltfläche des Innenhofes instandgesetzt werden. In 2021 wird dies nun 
endlich umgesetzt. Durch die Zuwendungen aus dem Städtebauförderprogramm „Investitionspakt 
Soziale Integration im Quartier NRW 2019“ ist es nun möglich den Hof komplett zu erneuern.  
  
gelb

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
Seite 9 von 24 
II. Grunddaten der Einrichtung: 
Besonderheiten: Großer autofreier Innenhof; funktionaler Saal (Bühne) (s.o.), kunsthandwerkliche Werkstätten 
mit Kursangeboten sowohl für die pädagogischen Bereiche als auch für andere Nutzer*innen, 
ebenerdige Ausstellungshalle der Alten Feuerwache. 
 
Zustandsbeschreibun 
g der Innenein-
richtung / der 
Einrichtungsgegen-
stände 
Bühne: Schwachpunkt ist seit Jahren die Verdunklungsanlage, deren Kompletterneuerung 
2014 erfolgt ist. Die Stoffe wurden 2020 ausgetauscht, die Motoren zur Ansteuerung aber 
noch nicht geprüft und neu eingestellt. Allerdings werden die Stoffe zu fest und brechen oder 
reißen. 4 Fenster können daher nicht bedient werden. Des Weiteren ist die Stromversorgung 
für Ton- und Lichtanlagen mangelhaft. Es fehlt der Personenschutz (RCD/FI) im gesamten 
Raum. Ebenso zeigen die Dimmeranlage sowie die Steuerungstechnik der Lichtanlage erste 
Anzeichen von Altersschwäche und bedürfen einer Generalüberholung/ Austausch. Die 
Leuchtmittel werden ständig ausgetauscht, brennen aber laufend durch. Ein Umrüsten auf 
LED ist notwendig, bedingt aber auch ein Austauschen der Lampen an sich. Außerdem muss 
das Arbeitslicht insgesamt nachgerüstet werden, damit ein Arbeiten mit ausreichend Licht 
ohne Einschalten der Dimmeranlage möglich ist.  
Die Vorhänge rechts und links von der Bühne sind alt und entsprechen nicht mehr 
bedingungslos den Brandschutzrichtlinien (schwerentflammbar, B1). Sie wurden während der 
Coronakrise ausgetauscht.  
 
Die Türen ins Treppenhaus zum Hof werden oft (z.B. in Momenten der Materialanlieferung 
oder beim Einlass) permanent offen gebraucht. Hier bedarf es an Obertürschließern mit 
Feststellmechanismus oder einer anderen Lösung. Da dies Brandschutztüren sind, müssen 
die Türen im Bedarfsfall automatisch schließen. Im Fluchtweg am hinteren Bühnenausgang 
öffnet eine Tür nach innen. Außerdem ist der Weg recht schmal und der Bereich immer wieder 
im Konflikt mit der Küche des Lokals, da die Mitarbeiter*innen das betreffende Treppenhaus 
gerne auch als Abstellfläche nutzen. Eine enorme, aber recht einfache Aufwertung des Saals 
wären auch insgesamt ein neuer Anstrich des Raums und des Foyers sowie eine 
Verbesserung des Arbeitslichtes auf der Bühne. 
 
Gruppenräume: Einrichtungen und Ausstattungen entsprechen zu großen Teilen nicht mehr 
den heute gestellten Anforderungen zur Durchführung von Tagungen. 
Whiteboards müssen ersetzt werden, zusätzliche Flipcharts werden benötigt. 
In vielen Räumen müssen dringen Tische und Stühle erneuert werden. Sie sind zum großen 
Teil zu alt und zu schwer und für die Putzkräfte eine Zumutung. 
  
gelb 
 
 
 
Anmerkungen / Bemerkungen: Die Größe des Zentrums – einhergehend mit der starken Nutzung und öffentlichen Zugänglichkeit – führt dazu, 
dass Renovierungen und Reparaturen eine nie endende Aufgabe sind. Die Gestaltung des Hofes – insbesondere der Belag – ist Gegenstand von 
Beschwerden der Nutzer*innen.

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
Seite 10 von 24 
III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: 
 
Merkmal  
 
Ist -Werte 2019  
 
Plan -Werte 2021  Bewertung  
Personalressourcen  
 
SV-pflichtig beschäftigte 
pädagogische Mitarbeiter/innen  
Anzahl und Summe der 
Wochenarbeitsstunden: 
davon m/w: 
Anzahl der PMA mit  
Migrationshintergrund: 
 
 
 
8 
 
169 
3 m / 5 w 
 
1 
 
 
8 
 
169 
3 m / 5 w 
 
1 
 
 
 
gelb 
 
 
 
 
SV-pflichtig beschäftigte weitere 
Mitarbeiter/innen 
Anzahl und Summe der 
Wochenarbeitsstunden: 
davon m/w: 
Anzahl der MA mit  
Migrationshintergrund: 
 
17  
 
324 
 
3 m / 14 w 
 
6 
17  
 
324 
 
 
3 m / 14 w
 
 
6 
 
 
gelb 
 
 
 
 
Geringfügig beschäftigte MA / 450-
€-Kräfte 
Anzahl: 
monatliches Stundenvolumen: 
 
 
 
9 
133 
 
 
9 
133 
 
 
 
gelb  
 
 
 
Anmerkungen / Bemerkungen:  
Von den angegebenen Personenzahlen waren einige nicht ganzjährig tätig.

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
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III. Personal-. Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung 
 
Merkmal  Ist -Werte 2019  Plan -Werte 2021  Bewertung  
Freie Mitarbeiter 
 
wöchentliches Stundenvolumen: 
 
102  
 
207 
100  
 
200 
  
gelb  
 
 
Bürgerschaftliche Ressourcen  
 
Anzahl bürgerschaftlich Engagierter: 
 
Vorstand/Beirat 
projektbezogen 
dauerhaft/regelmäßig im Betrieb 
 
 
monatliches Stundenvolumen: 
 
 
Vorstand/Beirat 
Projektbezogen 
Dauerhaft/regelmäßig im Betrieb 
 
 
 
 
53 
 
17 
46  
7 
 
 
171 
 
 
33 
138 
 
 
 
 
 
50 
 
17 
43  
7 
 
 
150 
 
 
33 
115 
 
 
 
grün 
 
 
 
 
Bemerkungen: Bewertung grün: 100% Mitarbeiter/innen  (s. Wirtschaftsplan) – optimale Besetzung. 
   Bewertung gelb: Istzustand – aktuelle Situation in der das Zentrum inhaltlich und in seiner Struktur erhalten wird.

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III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: 
 
Merkmal  
 
Ist -Werte 2019  Plan -Werte 2021  Bewertung  
Städtischer Zuschuss für den Betrieb 
des Bürgerhauses/-zentrums: 
   456.638 €    510.119 €  
 
gelb 
 
Städtischer Zuschuss 
Quartiersmanagement 
- -  
Städtischer Zuschuss Kinderbereich      12.921 €      13.612 €  
Städtischer Zuschuss Stelle M*Treff      41.641 €      43.869 €  
Städtischer Zuschuss Interkulturelle 
Angebote 
     28.200 € 
Wird nicht mehr gesondert 
ausgewiesen und ist im 
städtischen Zuschuss enthalten. 
 
Weitere städtische Zuschüsse 
Ehrenamtskoordination 
     65.587 €      78.956 €  
Weitere städtische Zuschüsse 
Partizipation Ebertplatz 
     55.257 € 
Unklar, ob das Projekt 2021 
fortgesetzt wird. 
 
Weitere städtische Zuschüsse 
Partizipation nach Ebertplatz 2019 
   - 10.761 € 
Unklar, ob das Projekt 2021 
fortgesetzt wird. 
 
Weitere Städtische Zuschüsse      47.699 €      32. 386 €  
Städtischer Zuschuss Anschaffungen         7.000 €        7.000 €  
Städtischer Zuschuss Anschaffungen      - 2.668 €   
Weitere öffentliche Zuwendungen/ 
Projektmittel/ Zuschüsse: 
   154.144 €      72.860 € 
Weitere Projekte werden im Jahr 
beantragt.
 
 
Eigenmittel    423.124 €    284.173 €  
Stiftungsgelder      25.000 €      25.000 €  
Sonstige Spenden 
 
     14.333 €        6.100 €  
Summe  Einnahmen  1.3 18.115  € 1.07 4.075 €

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
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III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: 
 
Anmerkungen / Bemerkungen: 
Gesamtbesucher*innen Zahl: Aufgrund der zu erwartenden Einschränkungen können der Träger keine verlässliche Aussage zu Besucher*innenzahlen machen. 
Geöffnet wird soweit es zulässig ist und viele Angebote werden digital angeboten. 
Haushalt 2021: Das Defizit in Höhe von ca. 162.000 € basiert auf den Erfahrungen des Jahres 2020 im Rahmen der Corona-Pandemie. Es steht noch nicht fest, 
wie mit dem Defizit verfahren wird. Auf die ggf. vorhandenen Rücklagen wird man nur schwer zurückgreifen können. Steuerberater*innen empfehlen den 
Trägervereinen der Bürgerzentren ausdrücklich, zur Liquiditätssicherung für den Fall einer temporären wirtschaftlichen Notlage des Trägervereins Rücklagen in 
zu den jeweiligen Betriebsausgaben angemessenen Höhe zu bilden. Die zurückgegangenen Besucherzahlen korrespondieren mit den Mindereinnahmen. 
 
 
Merkmal  
 
Ist -Werte 2019  Plan -Werte 2021  Bewertung  
Aufwands - bzw. Ausgabenstruktur  
Personalaufwendungen/-ausgaben: 
(ohne Quartiersmanagement oder 
Ehrenamtskoordination)  
   841.686 €    827.128 €  
gelb   
Sachaufwendungen/-ausgaben: 
Anschaffungen 
   230.801 €    157.393 €  
gelb   
Personal- und Sachaufwendung 2 halbe Stellen 
Ehrenamtskoordination 
     54.373 €      63.354 €  
Sonstige Aufwendungen/Ausgaben: 
(Overheadkosten) 
   191.403 €    180.340 €  
Summe Ausgaben  1.323.675 € 1.236.110 €  
Rücklagen für dringend notwendige Renovierungsmaßnahmen, 
Neugestaltung Foyer sowie zum Ausgleich des strukturellen Defizits 
aufgrund der Personalkostenentwicklung (Tariferhöhungen, 
Stufenerhöhungen)  
     84.599 €      79.436 €   rot  
(Träger)  
Ergebnis  
 
     - 5.560  €  - 16 2.035 € (Defizit)   
Anzahl Tage im Jahr:  365  365  grün   
 
 
jährliche Gesamtbesucherzahl:  210.000  ? grün

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
Seite 14 von 24 
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum  
 
Produkt /  
Leistung 
 
 
Ziele 
 
Indikatoren zur 
Zielerreichung 
Erhebungs - 
instrumente  
berührte  
Handlungs- 
felder  
Quantitative/  
wirtschaftliche Ziele 
inhaltliche / qualitative 
Ziele* 
Begegnung und 
Kommunikation für 
die Bevölkerung 
 
(Der Bevölkerung werden 
Möglichkeiten angeboten, 
sich ungezwungen zu 
begegnen, am 
gesellschaftlichen Leben 
teilzuhaben, soziale Netze zu 
pflegen und sich über 
soziokulturelle Angebote zu 
informieren) 
 
Ohne die Corona -
Einschränkungen  
erwarten wir im 
Durchschnitt 
210.000 
Besucher*innen und 
Nutzer*innen im 
Jahr 
1) Zentrum im Viertel als Treffpunkt  
    für Arbeit und Freizeit 
 
2) Begegnung von Menschen 
    verschiedener Altersgruppen, 
    sozialer Milieus und Kulturen 
 
3) Zugangsmöglichkeiten zu 
    gesellschaftlichen, politischen  
    und kulturellen Themen  
 
4) Nicht-kommerzielle  
    Veranstaltungen 
     
5) Herstellen von Netzwerken 
 
 
Wirkungsradius: Stadtteil, 
Stadt und darüber hinaus 
 
Zur Verfügung stellen eines    
bewirtschafteten Innenhofes 
Zur Verfügung stellen von  
Tischen und Spielmaterial 
Moderation zum 
Interessensausgleich 
Lokal ohne Verzehrzwang 
Märkte, Feste und andere 
Veranstaltungen (z.B. 
Straßentheater) auf dem Hof 
Spiele auf dem Hof 
Kostenlose und preiswerte 
Veranstaltungen ebenso wie 
Veranstaltungen mit  
gestaffelten Preisen 
Offen zugängliche 
Ausstellungen 
Offen zugängliche 
pädagogische Angebote 
Preiswerte Räume 
Kooperationen 
 
Zählungen 
 
Programmhefte 
 
Öffnungszeiten 
 
1 Kultur 
 
2 Erziehung, 
Bildung und 
Qualifizierung 
 
3 Beratung 
 
4 Sozialraum 
 
5 Bürgerschaftl. u. 
gesellschaftspolit. 
Engagement 
 
6 Ökologie 
 
7 
Gesundheitsförder 
ung 
 
Diversity  
 
Der Diversity-Ansatz geht davon aus, dass die Vielfalt an Lebensformen in unserer pluralen Gesellschaft eine Alltagsnormalität darstellt. 
Er ist ein organisatorisches sowie gesellschaftspolitisches Konzept, das einen wertschätzenden, bewussten und respektvollen Umgang 
mit Verschiedenheit und Individualität propagiert. Dabei richtet Diversity den Blick weg vom Defizit hin zur Ressource (Potential), die 
jede/jeder mit sich bringt: „Vielfalt sind wir alle“ statt „Maßnahmen für Minderheiten“, „Vielfalt und Inklusion“ statt „Integration“, 
„ganzheitlicher Ansatz“ statt „eindimensionale Strategien“, „Vielfalt als Alltagsnormalität“ statt „Vielfalt als Besonderheit“. Als 
Kerndimensionen von Diversity, die die Vielfalt der Menschen darstellen, gelten: Alter, Geschlecht, ethnische und soziale Herkunft, 
Nationalität, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Identität und Orientierung, Kultur, familiäre Lebenssituation, physische und 
psychische Verfassung und ökonomischer Status. 
Die Bürgerhäuser/-zentren pflegen einen bewussten Umgang mit Vielfalt in der Gesellschaft und setzen den Diversity-Ansatz in ihren 
Angeboten um (Stichwort: Diversity-Management). Eine Vielfalt von Nutzern/innen und Mitarbeitenden agiert miteinander, tauscht sich 
aus, beeinflusst sich, lernt voneinander und miteinander und entwickelt sich weiter. Entsprechende Fortbildungen (Diversity-Trainings) 
sollen Mitarbeiter*innen angeboten werden (s. u. a. Diversity-Konzept „Köln l(i)ebt Vielfalt“ – Stadt Köln, „Charta der Vielfalt“).

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
Seite 15 von 24 
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum  
 
Produkt /  
Leistung  
Quantitative /  
wirtschaftliche Ziele 
qualitative /  
inhaltliche Ziele* 
Indikatoren zur 
Zielerreichung 
Erhebungs - 
instrumente  
Handlungs -
felder  
Veranstaltungen  
 
(Der Bevölkerung werden 
soziokulturelle Veranstal- 
tungen in Eigenregie und/ 
oder in Kooperation mit 
anderen Akteuren zur  
Verfügung gestellt.) 
 
Veranstaltungsbereich 
 
231 Veranstaltungen und 98 
Proben 
 
 
 
M*Treff – Raum für junge 
Frauen* 
 
 
JUGENDBEREICH: 
 
Karnevalsfest für Jung und 
Alt  
 
SelbstBühne 
 
 
Kinderbereich: 
Spiele-Cafe für Familien:  
 
Kultur- und 
erlebnispädagogische 
Ferien-Aktionen:  
Bilderbuch-Kino: 
EHRENAMTSKOORDINATI 
ON – INNENSTADT UND 
NIPPES 
Dankeschön-Veranstaltung 
für ehrenamtlich Engagierte. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
8.400 Besucher*innen unter 
Einhaltung der Corona-
bedingten 
Hygieneschutzauflagen 
 
3 Ausstellungen mit je 5-8 
jungen Frauen* vor Ort und 
Online 
 
 
 
1 Veranstaltung, 
120 Kinder, Jugendliche u. 
Erwachsene 
 
2 Termine je 60 
Besucher*innen 
 
3 Termine, je 50-60 Kinder 
und Eltern 
 
3 Wochen a 3 Tage, 60 
Kinder 
 
2 Termine, 30 Kinder und 
Eltern 
 
1 Termin, 70 Teilnehmende 
 
 
Ziele der Alten Feuerwache, 
betr. den 
Veranstaltungsbereich* 
 
1) Begegnung von Menschen 
    verschiedener Altersgruppen,  
    sozialer Milieus, Kulturen. 
 
2) Zugang ermöglichen zu 
    gesellschaftlichen, politischen  
    und kulturellen Themen 
 
3) Nicht-kommerzielle, offene und 
   unverbindliche Zugangs- 
   möglichkeiten 
 
4) Anregung/Förderung  
    kritischer Auseinandersetzung, 
    Initiative, demokratisches und  
    soziales Verhalten, 
    bürgerschaftliches Engagement,  
    kreative Betätigung    
 
5) Entwicklung alternativer 
    Konzepte für Gesellschaft, 
    Politik, Kultur 
 
 
 
 
 
Wirkungsradius: Stadt, 
Stadtteil  
 
 
Themen, die für mehrere 
Altersstufen interessant sind 
 
Altersspezifische 
Veranstaltungen 
 
Veranstaltungen mit  
Künstler/innen verschiedener 
Herkünfte 
 
Kulturübergreifende  
Veranstaltungen 
 
Globale/kosmopolitisch 
vergleichende 
Fragestellungen 
 
Nicht-kommerzielle  
Veranstaltungen 
 
Preiswerte Veranstaltungen 
Köln-Pass-Ermäßigung 
 
Verteilung, Veröffentlichung 
der Programme 
 
Anzahl der Veranstaltungen 
Anzahl der Besucher/innen 
 
 
 
Programmheft 
 
Preisgefüge 
 
Zählung 
Veranstaltungen 
 
Zählung  
Besucher/innen 
 
 
 
 
1 Kultur 
 
2 Bildung 
 
5 
Bürgerschaftliche 
s und 
gesellschaftspoliti 
sches 
Engagement

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
Seite 16 von 24 
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum  
 
Produkt /  
Leistung  
Quantitative /  
wirtschaftliche Ziele 
qualitative /  
inhaltliche Ziele* 
Indikatoren zur 
Zielerreichung 
Erhebungs - 
instrumente  
Handlungs -
felder  
gemeinwesenorientierte 
Arbeit 
 
 
Flohmärkte 
 
 
 
Vollversammlungen 
 
Nachbarschaftsfest 
 
 
 
 
 
 
12 allg. Flohmärkte 
3 Bücherflohmärkte 
800 Aussteller 
 
3 Termine, je 15-45 TN  
 
250 Personen 
 
 
 
 
Ziele der Alten Feuerwache, 
betr. Veranstaltungen der 
übrigen Bereiche* 
 
 
1) Begegnung von Menschen 
    verschiedener Altersgruppen,  
    sozialer Milieus, Kulturen. 
 
2) Zugang ermöglichen zu 
    gesellschaftlichen, politischen  
    und kulturellen Themen 
 
3) Anregung geben/Fördern von  
    kritischer Auseinandersetzung, 
    sozialem Verhalten, 
    kreativer Betätigung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wirkungsradius: Stadt, 
Stadtteil  
 
 
 
 
 
Vorkommen/Anzahl der 
milieu-, alters- und 
kulturübergreifenden Themen 
 
 
Teilnehmer/innen  
verschiedener sozialer und 
kultureller Herkünfte 
 
Kostenlose und preiswerte 
Veranstaltungen, Köln-Pass 
und sonstige Ermäßigungen 
 
Anzahl der künstlerischen, 
handwerklichen, medien-
pädagogischen, spiel- und 
erlebnispädagogischen 
Angebote 
 
Themen der Veranstaltungen 
 
Veröffentlichungen der  
Programme; Verteilung der 
Programme 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zählungen der Themen 
 
Zählungen der 
Teilnehmer/innen 
 
Programme 
 
Ferienprogramme 
 
Plakate 
 
Dokumentation in den 
Bereichen 
  
 
 
 
 
 
1 Kultur 
 
2 Bildung 
 
3 Beratung  
 
4 Sozialraum 
 
7 Gesundheits-  
förderung

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
Seite 17 von 24 
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum 
Produkt/Leistung  Quantitative /  
wirtschaftliche Ziele  
qualitative /  
inhaltliche Ziele* 
Indikatoren zur  
Zielerreichung  
Erhebungs -
instrumente  
Hand - 
lungsfelder  
Kleingruppen-
Spielangebot 
 
Feste und 
Geburtstagsfeiern 
 
  
Kunst / Kreativangebot 
 
Computer, Spielekonsolen 
 
Mädchenbereich: 
Austausch und Beratung 
Herzsprechstunde 
 
Therapeutische 
Erstberatung (Tel./vor Ort) 
Zukunftstag (online und 
am Telefon) 
 
Je 4-Jugendliche 
3 Termine, 
 
insges. 60 Jugendliche 
 
20 Termine, je 3-10 
Jugendliche 
 
60 Termine, je 3 – 7 
Jugendliche 
 
120 Termine, 5-8 TN 
15 Termine mit je 3 jungen 
Frauen 
 
15 Termine mit je 3 jungen 
Frauen 
 
39 Nachmittage, TN 3-5 
    
Kinderbereich: 
Kindertreff-Nachmittage: 
Kinder 
Kulturpädagogische  
Kleingruppen-Aktionen:  
Eltern-Kind-Gruppe:  
Interkultureller Eltern-Kind-
Treff:  
 „Play-Station“ (Offenes 
Spielangebot im Hof):  
Spielothek 
Werkstätten: 
Fahrrad-Selbsthilfe-
Werkstatt 
Ehrenamtskoordination: 
café konekti (Treffpunkt für 
Geflüchtete und andere 
Stadtteilbewohner*innen) 
1:1 Sprachunterstützung 
Treffpunktes für 
ehrenamtlich Aktive  
Fortbildungen für 
ehrenamtlich Engagierte 
 
 
72 Nachmittage, je 10-25 
36 Aktionen, je 6-8 Kinder 
36 Termine, je 4-10 
Elternteile mit Kind 
37 Termine, je 4-10 
 
33 Termine, je 10 - 20 Kinder 
Brettspielausgabe an 40 
Familien 
30 Termine, je 2-6 Personen 
 
20 Termine  
je 5-30 Personen 
 
20 Sprach-Tandems 
 
12 Termin, 15 TN 
 
 
4 Termine, 20 TN 
 
 
Wirkungsradius: 
Stadtteil, Stadt

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
Seite 18 von 24 
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum  
 
Produkt/Leistung  Quantitative /  
wirtschaftliche Ziele 
qualitative /  
inhaltliche Ziele* 
Indikatoren zur  
Zielerreichung 
Erhebungs -
instrumente 
Hand - 
lungsfelder  
Gruppenangebote  
Jugendbereich: 
„Zurück in die Zukunft“ 
Selbstorganisiertes 
Diskussions- und 
Spieltreffen 
 
Gitarre und Musik 
 
„Jungengruppe 
(Kooperation Freie Schule) 
 
Mädchengruppe 
(Kooperation Freie Schule) 
 
HipHop | Studio | RAP 
Musik | Texte 
 
Mädchenbereich: 
Lernwerkstatt 
Dinner 
 
Empowermentgruppe: 
Gegen rassistische 
Diskriminierung 
 
Empowermentgruppe: 
geschlechtliche & sexuelle 
Vielfalt 
Podcast Kurs 
 
Kinderbereich: 
Lernförderung:  
Sprachförderung für Kinder 
mit Zufluchtsgeschichte:  
Familien 
Ferien-Ausflüge  
Sonntagsausflüge für Kinder 
mit Fluchtgeschichte 
 
 
 
 
 
 
 
 
2 Termine 
je 8 junge Erwachsene 
 
 
 
50 Termine, je 3 Jugendliche 
 
12 Termine, je 10 - 15 Jungen 
 
 
4Termine, je 15 Mädchen 
 
100 Termine, je 1-4 
Jugendliche  
 
 
120 Termine, 10 -15 junge 
Frauen 
 
39 Termine, je 8-10 TN 
 
 
39 Termine, je 8 – 10 TN
 
 
 
15 Termine, 5-6 Kinder 
 
5 Termine, je 4-8 
 
150 Termine 20 Kinder 
76 Termine, je 5 – 6 Kinder 
5 Termine, je 4-8 Familien mit 
Fluchtgeschichte 
 
 
 
1) Anregung geben und Fördern  
   von demokratischem und   
   sozialem Verhalten sowie  
   kreativer Betätigung 
 
2)Förderung gesellschaftlicher  
   Teilhabe 
 
3) Nicht-kommerzielle, offene 
    Zugangsmöglichkeiten 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wirkungsradius:  
Stadtteil, Stadt  
 
 
Anzahl der Teilnehmer/innen 
 
Kontinuität der Teilnahme 
 
Zusammenarbeit in einer 
Gruppe 
 
Vereinbarte Regeln  
 
Einübung von Techniken, 
Kenntnissen, Fähigkeiten 
 
Art; Anzahl der Betätigungen 
im Umgang mit Werkzeug, 
Material, Medien u.ä. 
 
Ergebnisse der Aktivitäten 
 
Einsatz professioneller 
Fachkräfte 
 
Zusammenarbeit mit 
Beteiligten wie Eltern, Schule 
u.a. 
 
Kostenlose bzw. 
kostengünstige Teilnahme 
 
Öffentliche Angebote 
 
 
 
Programme,  
Ankündigungen  
 
Teilnehmer/innenlisten 
 
Anmeldungen 
 
Dokumentation in den 
Bereichen 
 
Berichte 
 
Verträge, Rechnungen 
 
 
 
Zählung 
 
Abfrage 
 
 
 
2 Erziehung, 
Bildung und 
Qualifikation 
 
3 Beratung 
 
4 Sozialraum 
 
7 Gesundheits-  
förderung

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
Seite 19 von 24 
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum  
 
Produkt/Leistung  Quantitative /  
wirtschaftliche Ziele 
qualitative /  
inhaltliche Ziele* 
Indikatoren zur  
Zielerreichung 
Erhebungs -
instrumente 
Hand - 
lungsfelder  
Kurse* * 
(Kurse sind eigene 
Aktivitäten der BH/BZ, 
haben eine begrenzte 
Teilnehmerzahl und eine 
begrenzten zeitlichen 
Rahmen.) 
 
 
Mädchenbereich: 
 
Boxangebot 
 
 
Tanz und Körper 
 
Kunstkurs Zeichen 
 
Kunstkurs Skulptur 
 
Werkstattbereich 
 
Nähwerkstatt 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
37 Termine,  
je 8-10 Mädchen* 
 
5 Termine, 
je 10 - 15 Mädchen* 
 
20 Termine 
4 bis 6 Mädchen* 
 
10 Termine mit je 10 – 15 jungen 
Frauen* 
 
20 Termine 
4Teilnehmer/inne n 
 
1) Anregung geben / Fördern von  
    kritischer Auseinandersetzung,  
    Initiative, demokratischem und 
    sozialem Verhalten,  
    bürgerschaftlichem  Engagem., 
    kreativer Betätigung 
 
2) Zugang ermöglichen zu 
    gesellschaftlichen, politischen  
    und kulturellen Themen 
 
3) Nicht-kommerzielle, offene  
    Zugangsmöglichkeiten  
 
 
 
 
 
 
Wirkungsradius; Stadtteil, 
Stadt 
 
Anzahl der Teilnehmer/innen 
 
Kontinuität der Teilnahme 
 
Einübung von Techniken, 
Kenntnissen, Fähigkeiten 
 
Art; Anzahl der Betätigungen 
im Umgang mit Werkzeug, 
Material, Medien u.ä. 
 
Bearbeitung eines Themas 
 
Ergebnisse der Kurse 
 
Einsatz professioneller 
Fachkräfte 
 
Kostenlose bzw. 
kostengünstige Teilnahme  
 
Kostenumlage bei zahlungs-
fähigen Institutionen, z.B. OGS 
 
Öffentliche Ankündigungen 
 
 
Programme,  
Ankündigungen  
 
Teilnehmer/innenlisten 
 
Anmeldungen 
 
Dokumentation in den 
Bereichen 
 
Berichte 
 
Verträge, Rechnungen 
 
Zählung 
 
Abfrage 
 
 
1 Kultur 
 
2 Erziehung, 
Bildung und 
Qualifizierung 
 
3 Beratung 
 
4 Sozialraum 
 
Anmerkungen:  
**Hier sind nur die Kurse erfasst, die vom Verein bzw. den vom Verein betriebenen Bereichen durchgeführt werden. Kurse, die von Dritten 
(Nutzer/innen, Werkstatt-Betreiber/innen) durchgeführt werden, fallen unter die „Raumvergabe“.

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
Seite 20 von 24 
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum 
 
Produkt/Leistung  Quantitative/ 
Wirtschaftliche Ziele  
qualitative / inhaltliche 
Ziele* 
Indikatoren zur 
Zielerreichung  
Erhebungs -
instrumente  
Hand - 
lungsfelder  
Projekte  
(Projekte sind zeitlich 
befristete Vorhaben mit 
einer speziellen Thematik 
und gehören nicht zum 
Regelbetrieb der 
Einrichtungen.) 
 
Jugendbereich: 
Meine Bilder – meine 
Geschichten 
 
Räume erschließen * 
Menschen begegnen * 
Leben Gestalten 
Mit jungen Menschen mit 
und ohne 
Zuwanderungserfahrung 
 
Dörfer bauen in der Stadt - 
"Schön, dass Du da bist!" 
Teil III 
 
Fruity Loops Studio 
 
Ausstellungen, evtl Digital 
 
Wochenend Zelten „Zelten 
Vielfalt“  
 
WYR in der Feuerwache – 
Welcome Young Refugees 
Junge Geflüchtete nach 6 
Jahren  
 
Mädchenbereich: 
 
Selbstbehauptungskurs 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5 Termine, je 1-3 Jugendliche 
 
 
33 Termine, je 5-25  Jugendliche 
 
 
 
 
 
 
40 Termine, je 7-30 Jugendliche 
 
 
 
7 Termine  3 Jugendliche 
 
25 Termine, 10 Jugendliche 
 
3 Tage, 9 Jugendliche 
 
 
5 Termine 15 Jugendliche 
 
 
 
 
 
4 Tage mit je 8 – 10 jungen 
Frauen* vor Ort 
 
 
 
1) Zugang ermöglichen zu 
    gesellschaftlichen, politischen  
    und  kulturellen Themen 
 
2) Nicht-kommerzielle, offene  
    Zugangsmöglichkeiten 
 
3) Anregung geben/Fördern von  
    kritischer Auseinander- 
    setzung, Initiative, demo- 
    kratischem und sozialem  
    Verhalten,  kreativer  
    Betätigung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Öffentliche Ankündigung 
 
Anzahl der Teilnehmer/innen 
 
Kontinuität der Teilnahme 
 
Auseinandersetzung mit einem 
Thema  
 
Einübung von Techniken, 
Kenntnissen, Fähigkeiten 
 
Art, Anzahl der Betätigungen im 
Umgang mit Werkzeug, 
Material, Medien u.ä. 
 
Kostenlose bzw. 
kostengünstige Teilnahme  
bzw. gestaffelte Preise 
 
Anzahl der Teilnehmer/innen  
aus den Offenen Treffs der 
pädagogischen Bereiche 
 
Einsatz professioneller 
Fachkräfte 
 
Ergebnisse der Projekte 
 
 
 
Öffentliche Präsentationen der 
Projektergebnisse 
 
Wahrnehmung durch Dritte 
(z.B. Besucher/innen bei 
Projektpräsentationen) 
 
 
Programme,  
Ankündigungen  
 
Teilnehmer/innenlisten 
 
Anmeldungen 
 
Dokumentation in den 
Bereichen 
 
Projekt-Berichte 
 
Verträge, Rechnungen 
 
Presse  
 
Zählung der 
Besucher/innen 
 
 
1 Kultur 
 
2 Erziehung, 
Bildung und 
Qualifizierung 
 
4 Sozialraum 
 
5 bürgerschaftl. 
und gesellschafts-
politisches 
Engagement

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
Seite 21 von 24 
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum 
 
Produkt/Leistung  Quantitative/ 
Wirtschaftliche Ziele  
qualitative / inhaltliche 
Ziele* 
Indikatoren zur 
Zielerreichung  
Erhebungs -
instrumente  
Hand - 
lungsfelder  
 
Kinderbereich: 
 
„Literatur in Aktion“:  
 
 
Fördermaßnahme im 
Rahmen des Kindertreffs:  
 
Bildungslotsen 
Medienkompetenz: 
 
Bildungslotsen 
Einzelnachhilfe: 
 
Vernetzung von Familien mit 
Institutionen im Stadtteil 
 
Medienprojekt: „Einfach 
rätselhaft“  
 
 
 
24 kulturpädagogische Aktionen, 
je 10 bis 24 Kinder 
 
 
78 Termine, je 4 Kinder 
 
20 Termine, je 2-3 Kinder 
 
 
 
30 Termine, je 1 Kind 
 
25 Termine mit Familien 
 
 
35 Termine, je 4-8 Kinder 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wirkungsradius: Stadtteil, 
Stadt  
 
 
  
1 Kultur 
 
2 Erziehung, 
Bildung und 
Qualifizierung 
 
4 Sozialraum

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
Seite 22 von 24 
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum 
 
Produkt/Leistung  Quantitative/ 
Wirtschaftliche Ziele  
qualitative / inhaltliche 
Ziele* 
Indikatoren zur 
Zielerreichung  
Erhebungs -
instrumente  
Hand - 
lungsfelder  
Raumvergaben  
(Raumvergaben sind Dauer- 
und Einzelnutzungen von 
Räumen an Dritte, wie 
Privatpersonen, Gruppen, 
Organisationen oder 
Institutionen.) 
 
 
Multifunktionsräume 
 
 
 
Bühne (Saal) 
 
 
 
 
Initiativenräume 
 
 
 
Umwelt-u. Verkehrszentrum 
 
 
Öffentliche Bücherei 
 
 
Fotolabor 
 
Musikkeller 
 
Werkstätten 
 
 
 
Lokal 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
65 regelmäßige  Gruppen + 1.000 
Einzelnutzungen/Jahr 
 
 
10 Tage 
500 Besucher/Teilnehmer 
 
 
 
10 Räume/ 
9 Initiativen 
 
 
5 Initiativen 
 
 
1 Initiative 
 
 
1 Betreiber (ehrenamtlich) 
 
1 Nutzer 
 
7 Werkstätten/ 
9 Betreiber/innen 
6 externe Nutzer 
 
1 Betreiber (Pächter) 
 
 
 
1) Begegnung von Menschen 
    verschiedener Altersgruppen,   
    verschiedener sozialer Milieus, 
 
    verschiedener Kulturen 
 
2) Zugang ermöglichen zu  
    gesellschaftlichen, politischen  
    und kulturellen Themen 
 
3) Nicht-kommerzielle, offene  
    und unverbindliche Zugangs- 
    möglichkeiten 
 
4) Anregung geben/fördern von  
   kritischer Auseinandersetzung,  
   Initiative, demokratischem und  
   sozialem Verhalten, bürger- 
   schaftlichem Engagement,  
   kreativer Betätigung 
 
5) Entwicklung alternativer 
    Konzepte für Gesellschaft,   
   Politik, Kunst und Kultur 
 
6) Förderung von Netzwerk-  
    bildung 
 
 
 
 
 
 
 
Wirkungsradius: Stadtteil, 
Stadt  
 
 
Anzahl der Nutzer/innen 
 
Anzahl der alters-, 
kulturspezifischen und 
kulturübergreifenden Gruppen 
 
Anzahl der Gruppen 
/Nutzungen zu den Themen 
Kunst/Kultur, Soziales/Politik, 
Bildung, Sport/Gesundheit, 
Selbsthilfe 
 
Anzahl der ehrenamtlich 
Tätigen in den 
Initiativenräumen 
 
Anzahl und Art der 
Werkstattkurse und 
-projekte 
 
Anzahl der Kooperationen 
 
Einladungen zu 
Vollversammlungen, Werkstatt-
Treffen  
 
Gruppenbetreuung: 
Postverteilung 
Informationsvermittlung 
Beratungsgespräche 
Öffentlichkeitsarbeit 
Nutzungsmöglichkeiten 
besonderer Ausstattungen 
Restauration 
 
 
 
Zählungen 
 
Schriftliche und mündliche 
Befragungen 
 
Programme 
 
Verträge 
 
Kalender für 
Raumbuchungen 
 
Teilnahme an 
Vollversammlungen 
 
Teilnahme an Werkstatt-
Treffen 
 
Dokumentation der 
Beratungen 
 
Zählung der 
Inanspruchnahme des 
Lokals durch Raumnutzer 
 
 
1 Kultur 
 
2 Erziehung, 
Bildung und 
Qualifizierung 
 
3 Beratung 
 
4 Sozialraum 
 
5 
Bürgerschaftliche 
s u. 
gesellschaftspoliti 
sches 
Engagement 
 
6 Ökologie 
 
7 
Gesundheitsförde 
rung

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
Seite 23 von 24 
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum 
 
Produkt/Leistung  quantitative / wirt -  
schaftliche Ziele  
qualitative / inhaltliche 
Ziele* 
Indikatoren zur 
Zielerreichung  
Erhebungs -
instrumente  
Hand - 
lungsfelder  
Ausbildung und  
Integration 
(BH/BZ bieten Leistungen bei der Ausbildungs- 
und Beschäftigungsförderung. Im Mittelpunkt 
stehen die Anleitung von Praktikanten, die 
Förderung der Integration von 
Langzeitarbeitslosen und die Qualifizierung zur 
Ausübung bürgerschaftlichem Engagements.) 
 
Hospitation in einem anderen 
Bürgerzentrum 
 
Hospitationsangebot an ein anderes 
Bürgerzentrum 
 
Sozialstunden-Leistende 
 
Praktikanten/innen 
 
 
Bundesfreiwilligendienst/FSJ 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1 Person/ 1-5 Tage 
 
 
1 Person/1-5 Tage 
 
 
8 Personen (700 Std.) 
 
4 (48 Wochen) 
 
1 Person (1 Jahr) 
 
 
 
 
Förderung gesellschaftlicher 
Teilhabe 
 
Unterstützung von Ausbildungen 
Weiterbildung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wirkungsradius: 
Stadtteil, Stadt  
 
Begleitender Kontakt 
 
Anleitungsgespräche 
 
Teilnahme an 
Veranstaltungen der 
Alten Feuerwache 
 
 
 
 
Verträge 
 
Anzahl der 
Gespräche 
 
Zählung 
 
 
 
2 Erziehung, 
Bildung und 
Qualifizierung 
 
5 
Bürgerschaftliche 
s und 
gesellschaftliches 
Engagement 
 
Kölner Elf  
 
 
In 2017 wurde der Arbeitskreis Bürgerhäuser/-zentren unbenannt in AK „Kölner Elf“. Die Aufgabenstellung bleibt im 
Sinne der Rahmenkonzeption unverändert. Die Grundlagen der Zusammenarbeit in der „Kölner Elf“ wurden in einer 
Geschäftsordnung festgelegt. Die „Kölner Elf“ befindet sich in einem kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess und 
erhebt den Anspruch, als starke Stimme in der Stadtgesellschaft wahrgenommen zu werden. 
 
Anmerkungen / Bemerkungen: * Es handelt sich hier um die Ziele der Alten Feuerwache, auf die sich die gesamte Arbeit bezieht. Genannt sind die 
Ziele auf der Produktebene, nicht die Ziele der einzelnen Leistungen. 
 
 
18.12.2020, Robert Strauch        21.12.2020,  gez.  Oliver Kroh 
 
Datum/Unterschrift           Datum/Unterschrift 
Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V.        Stadt Köln

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
Seite 24 von 24 
V. Zielerreichung 2019 der Leistungs- und Produktplanung  
 
Produkt/  
Leistung  
Quantitative  
Ziele 
 
 
 
Soll                       Ist  
Bewertung der 
Erreichung 
grün: erreicht, kein 
Handlungsbedarf 
gelb: nicht voll erreicht, 
Beobachtung notwendig 
rot: nicht erreicht, 
Änderung notwendig  
Qualitative  
Ziele 
Bewertung der  
Erreichung 
grün: erreicht, kein 
Handlungsbedarf 
gelb: nicht voll erreicht, 
Beobachtung notwendig 
rot: nicht erreicht, Änderung 
notwendig  
Wirtschaftliche 
Ziele 
Bewertung der 
Erreichung 
grün: erreicht, kein 
Handlungsbedarf 
gelb: nicht voll erreicht, 
Beobachtung notwendig 
rot: nicht erreicht, 
Änderung notwendig  
Begegnung und 
Kommunikation für 
die Bevölkerung 
Besucher/innen /  
Nutzer/innen 
210 000 
Besucher/innen /  
Nutzer/innen 
210 000 
grün     
s. ZLV 2019 
 
grün 
  Die wirtschaftlichen 
Zielsetzungen jeder 
Einrichtung beziehen 
sich auf die jeder- 
zeitige Sicherstell- 
ungen der 
Zahlungsfähigkeit, 
Vermeidung von 
Überschuldung und 
Dokumentation in 
ordnungsgemäßer 
Buchführung. 
Formales Zielkriterium 
ist die rechtzeitige und 
sachgerechte Erstell- 
ung und Abgabe des 
Verwendungsnach-
weises.  
Verfügen die 
Einrichtungen über 
das Instrument der 
Kosten- und 
Leistungsrechnung 
sind auch produkt- und 
leistungsbezogene 
wirtschaftliche 
Zielsetzungen 
denkbar. 
 
 
grün  
  
Veran- 
staltungen 
(Anzahl / 
Besucher*innen) 
Besucher (ohne 
Flohmarkt) 
 
14.610 
Besucher  
(ohne Flohmarkt)  
 
15.320 
 
grün  
   
s. ZLV 2019 
 
grün 
   
Óffene 
Angebote 
(Anzahl,Termine) 
 
Termine  
1734 
 
Termine 
1813 
 
grün  
   
s. ZLV 2019 
 
grün 
  
Gruppen-
angebote 
(Anzahl/Termine) 
 
Termine 
452 
 
Termine 
440 
 
grün  
   
s. ZLV 2019 
 
grün 
  
Kurse** 
(Anzahl/Termine) 
 
Termine 
142 
 
 
Termine 
170 
 
grün  
   
s. ZLV 2019 
 
grün 
  
Projekte 
(Anzahl/Termine) 
Termine  
232 
Termine  
252 
 
grün  
   
s. ZLV 2019 
 
grün 
  
Raumvergaben 
 
 
regelm.  Gr . 
Initiativen; 
85 
 
Unregelmäßige 
Nutzungen 
1300 
7 Werkstätten. 
1 Lokal.  
 x Saal/1.200 
Besucher*innen. 
 34 Ausstellungen 
an 258 Tage  
regelm.  Gr ./ 
Initiativen; 
86 
 
Unregelmäßige 
Nutzungen 
1400 
7 Werkstätten. 
1 Lokal. 
 Saal und Halle 
8.100 
Besucher*innen 
 
 
grün  
   
s. ZLV 2019 
 
grün 
  
**Es handelt sich nur um Kurse, welche die Alte Feuerwache selbst durchführt, nicht um Kurse, die unter der „Raumvergabe“ laufen.

ZLV 2021 - Quäker NBH - vorl. Endf.

44715 Zeichen

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Seite 1 von 25 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zielvereinbarung 
 
für das Quäker Nachbarschaftsheim 
 
zwischen 
 
Quäker Nachbarschaftsheim e. V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum 
 
und 
 
Stadt Köln, Die Oberbürgermeisterin, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren 
 
für den Zeitraum: 2021

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Seite 2 von 25 
I. A - Leitbild der Einrichtung: 
 
 
„Gemeinsam soziale Balance schaffen“ „Auch Du bist ein Teil des Ganzen“ 
sind die zentralen Aussagen unseres Leitbildes 
 
 
• Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bür gerzentrum, 1947 von englischen Quäkern gegründet 
 
• sozialkulturelles Zentrum, Träger der Freien Jugen dhilfe  
 
• Gremien: Mitgliederversammlung, Arbeitsausschuss, Personalausschuss, Finanzausschuss  
 
• Förderverein „Verein zur Förderung der Sozialarbei t im Quäker Nachbarschaftsheim Köln e. V.“, gegründet 1995 
 
 
• Stiftung „Stiftung Quäker Nachbarschaftsheim Köln“, gegründet 2007

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Seite 3 von 25 
I. B - Struktur der Einrichtung: 
 
Arbeitsbereiche Bürgerzentrum 
• Offene Tür für Kinder und Jugendliche  
• Treff für Menschen ab 50 
• Vermietungen an Gruppen und für Feste und Feiern 
 
Weitere Arbeitsbereiche 
• Kindertagesstätte mit drei Gruppen für 60 Kinder i m Alter von 2 bis 6 Jahren, inklusive Einrichtung 
- Familienzentrum mit Angeboten für Eltern und Kinde r wie Krabbelgruppen, Elternkurse, Elternberatung 
• Ambulante Erziehungshilfen: Unser Rahmen der Hilfe n zur Erziehung (HzE) umfasst: 
- Flexible Hilfen - §27ff. SGB VIII und Sozialpädago gische Familienhilfe - §31 SGB VIII 
- Intensive Sozialpädagogische Einzelfallhilfe - §35  SGB VIII 
- Schwerpunktträgerschaft in den Sozialräumen Chorwe iler III und Innenstadt – Nord einschl. Deutz 
- Soziale Arbeit in den Flüchtlingswohnheimen und -h otels der Innenstadt Nord und Süd, sowie spezielle Angebote in den 
Wohnheimen 
 am Hansaring und Severinswall 
- Projekt „Übergänge“ in der Innenstadt und in Chorw eiler 
• Küche für die Verpflegung der Kinder in der Kinder tagesstätte und der Übermittagsbetreuung 
• Projekte 
- 5 Gruppen Übermittagsbetreuung für 110 Schulkinder  im Alter von 10 – 14 Jahren 
- „Pädagogische Mittagsstunde“ im Gymnasium Kreuzgas se für 600 Schüler der Sek I  
- Stationäres Seniorennetzwerk Vogelsang und in Osse ndorf (im Aufbau) 
- Freunde alter Menschen, les petits frères des Pauv res 
- „Gender fair play“: Arbeit mit weiblichen und männ lichen Jugendlichen aus Familien mit Flüchtlings- und Zuwanderungshin- 
tergrund in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Seite 4 von 25 
I. C - Ausgangssituation 2020/2021 
 
Das Quäker Nachbarschaftsheim plant auf der Grundlage des vom Rat am 07.11.2019 beschlossenen und von der Bezirksregierung am 
18.12.2019 genehmigten Haushaltes für die Jahre 2020/2021 mit einem städtischen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 311.200 € für das Jahr 
2020 und 317.400 € für das Jahr 2021. Die gegenüber 2019 erhöhten Zuschussbeträge berücksichtigen den von der Stadt anteilig zu tragenden 
Ausgleich für erhöhte Personal- und Energiekosten.  
 
Aufgrund der Corona-Krise mussten die Bürgerzentren ab dem 14.03. 2020 schließen. Sowohl während der Lock-down-Phase als auch nach der 
schrittweisen Öffnung ab dem 26.05. konnte das Regelprogramm nicht wie gewohnt und geplant umgesetzt werden. Das Programm musste oft 
kurzfristig an die sich ändernden Vorschriften der jeweiligen Corona-Schutzverordnung angepasst werden. Betroffen von den Einschränkungen 
war/ist die gesamte Produktpalette der Bürgerzentren. Fest eingeplante Einnahmen konnten nicht erzielt werden. Eine vorausschauende Jahres- 
planung war unter diesen Umständen für das Jahr 2020 nicht zu realisieren.  
 
Fehlende Einnahmen aus nicht mehr nachgefragten Räumlichkeiten, aus Veranstaltungen mit Corona bedingt weniger Besucher*innen, aus Gast- 
ronomie, Drittmittelprojekten und höhere Reinigungskosten etc. führten zu erheblichen Defiziten. Trotz der Tatsache, dass alle Bürgerzentren sich 
aktiv und kreativ um zusätzliche Gelder von Stiftungen, Bund und Land bemühten, konnten die entstandenen Verluste nicht aufgefangen werden. 
So haben die fehlenden Einnahmen trotz Soforthilfen und Kurzarbeitergeld viele Bürgerzentren in eine existenzgefährdende wirtschaftliche Schief- 
lage gebracht. Nur ein kommunaler Rettungsschirm konnte Abhilfe schaffen. 
 
Die Mitarbeiter*innen der einzelnen Einrichtungen waren dennoch für ihre Bürger*innen da: Vom interaktiven Mitmachspiel über digitale Sport-
Musik-Videoangebote bis hin zu unterschiedlichsten Nachbarschaftshilfen wurden vielfältige kreative Leistungen entwickelt und erbracht. 
 
Rettungsschirm für die Bürgerzentren in freier Trägerschaft 
Der Hauptausschuss des Rates der Stadt Köln hat am 17. August 2020 entschieden, den von der Corona-Krise betroffenen Trägervereinen der 
Kölner Bürgerzentren städtische Mittel in einem Gesamtumfang von 750.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Diese Sofortmaßnahme sollte helfen, 
schnell und unbürokratisch corona-bedingte Defizite der Bürgerzentren auszugleichen und deren Liquidität sicherzustellen. Nachdem die Kämme- 
rei die Gelder zur Verfügung gestellt hat, wurden allen Bürgerzentren in freier Trägerschaft zunächst 75 % ausgezahlt. Dem Quäker Nachbar- 
schaftsheim wurden laut Bewilligungsbescheid im September 2020 50.250€ überwiesen  
 
Die Jahresplanungen der Bürgerzentren basieren auf Erfahrungswerten und den aktuellen Bedarfen vor Ort. Aufgrund der aktuellen Entwicklung 
der Corona-Fallzahlen ist davon auszugehen, dass auch das Jahr 2021 nicht einschränkungsfrei sein wird. Die zu erwartenden, aber noch unbe- 
kannten Faktoren, erschweren eine verlässliche Planung. Die Planungen für das kommende Jahr müssen die besonderen Umstände jedoch be- 
rücksichtigen. Zielsetzung für das kommende Jahr muss sein, unter den gegebenen Umständen eine annähernd verlässliche Planung zu erstellen 
und möglichst viele Angebote in allen Produktbereichen anzubieten.

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Seite 5 von 25 
I. C - Ausgangssituation 2020/2021 
 
Wie schon während des Lockdowns und generell im ganzen Jahr 2020 praktiziert, können Veranstaltungen in kleinerem Rahmen geplant und 
angeboten werden, so dass sie auch unter Beschränkungen durchführbar sind. Flexibilisierung der Mietverträge für Festmieter, die Bildung fester 
Bezugsgruppen oder kleinerer Gruppen in den offenen pädagogischen Angeboten stellen weitere Möglichkeiten dar. Da analoge Treffen und Kom- 
munikationsmöglichkeiten durch die Pandemie eingeschränkt sind oder wegfallen, muss die Digitalisierung in den Häusern weiter forciert werden. 
Neben einer technischen Grundausstattung der Häuser müssen die Mitarbeitenden in dieser für viele neuen und anspruchsvollen Kommunikati- 
onsebene geschult werden. 
 
Die Planungen sollten so flexibel gestaltet werden, dass sie – entsprechend der dann gültigen Einschränkungen– angepasst und ausgeweitet 
werden können, um einer wiederholten Schließung der Häuser entgegenwirken. 
 
Der Trägerverein wirkt aktiv und konstruktiv in der „Kölner Elf“ – dem Zusammenschluss der Kölner Bürgerhäusern/ -zentren – auf konzeptioneller 
und praktischer Ebene (z.B. Veranstaltungen) mit. 
 
In 2019 wurde ein Gutachten zum Sanierungsbedarf des Bürgerzentrums erstellt. Die Kosten wurden im ersten Schritt auf gut 3,5 Millionen Euro 
geschätzt. Das Gutachten bescheinigte den Erhalt des Gebäudes, auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Ziel ist es, das Gebäude wieder 
so zu ertüchtigen, dass der Fortbestand der wichtigen Sozialen Arbeit des Quäker Nachbarschaftsheims für die Zukunft sichergestellt ist.  
Der Vorstand des Quäker Nachbarschaftsheims unterstützt die Pläne zur Ertüchtigung der Einrichtung ausdrücklich. Er weist auf mögliche Syner- 
gieeffekte im Zusammenhang mit der Sanierung hin und bittet diese bei der Planung der Sanierung zu prüfen.  
 
Obwohl das Bürgerzentrum über eine große Anzahl von Räumen verfügt, müssen viele Anfragen abgewiesen werden. Insbesondere durch die 
Rückkehr zu „G9“ entsteht ein erhöhter Bedarf an verlässlichen Betreuungsplätzen. Bei einer Sanierung der maroden Flachdächer des Bürger- 
zentrums könnte eine Erweiterung in Form einer 2. Etage auf den Flachdächern angedacht werden. Bezieht man die Flachdächer der Kinderta- 
gesstätte ein, könnten auf diesem Wege kostengünstig weitere, dringend in der Stadt Köln benötigte Kinderbetreuungsplätze, entstehen. Zusätz- 
lich würde ein weiteres Stockwerk mit einer Dachkonstruktion Vandalismus Schäden minimieren. 
 
Der Rat der Stadt Köln hat im Sommer 2020 die Planung der Generalsanierung beschlossen. Zurzeit werden die konkreten Kosten ermittelt. Die 
ursprünglichen Planungen sahen eine Sanierung im laufenden Betrieb vor. Alternativ könnte auch eine Auslagerung der Arbeit während der Sanie- 
rung in Betracht gezogen werden. An dieser Stelle weist der Träger darauf hin, dass Planungen nur gemeinsam mit dem Nutzer eine erfolgreiche 
Sanierung garantieren. Der Träger muss von Anfang an informiert werden, um den Prozess aus Betreibersicht mitzugestalten. Die Bedürfnisse 
von 60 Kitakindern, bis zu 140 Kindern der Übermittagsbetreuung, von Jugendlichen, Erwachsenen und Senior*innen müssen beachtet und einge- 
plant werden.

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Seite 6 von 25 
I. C - Ausgangssituation 2020/2021 
 
 
Trotz dieser positiven mittelfristigen Entwicklung müssen zusätzlich dringende Arbeiten im Quäker Nachbarschaftsheim durchgeführt werden. Die 
schon genehmigte und freigegebene Lüftungsanlage muss zeitnah eingebaut und in Betrieb genommen werden. Gerade in Corona-Zeiten ist eine 
funktionierende Lüftung unabdingbar. Das Gleiche gilt für eine nicht geringe Zahl von Fenstern. Diese müssen kurzfristig so ertüchtigt werden, 
dass Schäden/Unfälle vermieden werden und ein Lüften der Räume möglich ist.  
 
Die für die Jahre 2023/24 geplante Bauphase korrespondiert zeitlich mit der Errichtung von Schulersatz- und Schulverwaltungsbauten in Leicht- 
bauweise in direkter Nachbarschaft des Quäker Nachbarschaftsheims. Hierbei könnten sinnvolle Synergien, aber auch störende Kollisionen die 
Folge sein.

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Seite 7 von 25 
II. Grunddaten der Einrichtung: 
 
Merkmal  
 
Daten / Beschreibung  Bewertung  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Allgemeines 
Standort(e): 
 
 
Bürgerzentrum 
Hilfen zur Erziehung 
Seniorennetzwerk Bickendorf (Paten- 
schaft) 
Seniorennetzwerk Vogelsang 
 
Trägerschaft: 
 
Gründungsjahr: 
Die Daten vermitteln den Überblick über die räumliche Größe, die funktionale 
Raumgestaltung und den baulichen Zustand. Die Bewertungen für die Kategorien 
Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Renovierungszustand und Funktionalität 
zeigen Handlungsprioritäten auf, zu denen Vereinbarungen getroffen werden 
müssen. 
 
Allgemeines zur Bewertungsspalte: 
 
Die Bewertung in Form der Ampelfarben  
 
Grün: Zustand / Entwicklung gut (kein Änderungs- und Handlungsdruck) 
Gelb: Zustand / Entwicklung zufriedenstellend (Änderungs- und Handlungsdruck latent gegeben) 
Rot: Zustand / Entwicklung bedenklich – Änderungs- und Handlungsdruck ist aktuell vorhanden 
 
verdeutlicht die Handlungsprioritäten für Stadt und Einrichtung gleichermaßen. Die Folge der Bewer- 
tung stellen Handlungsabsprachen dar, die die Einrichtung, die Stadt oder auch beide Parteien betref- 
fen können. Sie werden unter Anmerkungen / Bemerkungen / Vereinbarungen im Anschluss an die 
Übersicht protokolliert. 
 
Liegen unterschiedliche Bewertungen zwischen Stadt und Einrichtung vor, werden beide dokumen- 
tiert. 
 
 
50672 Köln, Kreutzerstr. 5-9 
50672 Köln, Venloer Str. 46   
50827 Köln, Am Rosengarten 87, untervermietet an Outback-Stiftung 
für die Sozialraumkoordination Bickendorf 
50829 Köln, Goldammerweg 28 
 
 
Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum 
 
1947  
 
 
 
 
grün 
  
  
gelb 
 
   
rot

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Seite 8 von 25 
II. Grunddaten der Einrichtung: 
 
Raumressourcen   Bewertung  
Nutzfläche innen: 1.330 qm / 1.945 mit KITA   
Nutzfläche außen: 2.660 qm / 3.600 mit KITA  
Gastronomie: ja:       nein:          verpachtet:        Eigenregie:  
Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s)  
Baujahr: 
Denkmalschutz: 
1974  
ja:       nein:  
 
Barrierefreiheit: 
 
Durch den Umbau der Offenen Tür und des Seniorentreffs wurde 
das Haus weitgehend barrierefrei. Der Zugang zum 1.OG ist barri- 
erefrei nicht möglich. 
  
gelb  
 
Energetischer Zustand: 
 
Die Fensteranlage ist teilweise noch mit Einfachverglasung ausge- 
stattet und schlecht isoliert. Die Fensterrahmen sind zum großen 
Teil verfault und Fenster lassen sich nicht richtig schließen bzw. 
öffnen. Austausch war von Seiten der Stadt für 2018 geplant. 
 
   
rot 
 
Funktionalität: Die Offene Tür hat durch den Umbau im Jahr 2012/13 einen eige- 
nen Eingang und ist nun bis auf die Disco barrierefrei. 
 
Raumstruktur: 
• gr. Saal mit Bühnen- und Lichttechnik: 
ja:  X     nein:  Kapazitäten: 163 Personen /Reihenbestuh- 
lung 
 
grün  
  
• multifunktionelle Räume: 
• spezielle Funktionsräume: 
• dauerhaft vergebene Räume: 
• sonstige Räume (Büros und Abstell- 
raum) 
Anzahl: ____8___ 
Anzahl: ___16___ 
Anzahl: ___-/-___  
Anzahl: __  19____ 
 
 
grün

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Seite 9 von 25 
II. Grunddaten der Einrichtung: 
 
Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s)  
Renovierungszustand Die Kegelbahn steht zeitweise unter Wasser. Ursachenfindung ist 
nur durch Aufnahme der Gehwegplatten im Innenhof möglich. 
Diese Prüfung ist Teil des zu erstellenden Gutachtens. 
   
rot 
(Träger) 
 
Renovierungsbedarf ab einer Bausumme 
von ca. 5.000 € 
 
Alle Fenster müssen repariert und die neue Lüftung eingebaut wer- 
den. Für die meisten Lampen im ganzen Haus gibt es keine Er- 
satzteile mehr (Abdeckungen fehlen). Das Rohrsystem ist veraltet. 
Mehrmals jährlich müssen diese freigefräst werden. Aufgrund des 
Alters platzen immer wieder Frisch- und Abwasserleitungen. Die 
Elektroleitungen und manche Unterverteiler sind nicht mehr zeitge- 
mäß. Innen- und Außentüren müssten ausgetauscht werden. Die 
Toiletten im Jugendbereich und in der Geschäftsstelle sind in ei- 
nem schlechten Zustand und müssten erneuert werden.  
Durch eine Bauzustandserfassung des Bausachverständigenbüros 
B+K GmbH wurden die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen 
(u.a. Dachsanierung, Erneuerung der Fensteranlage, energetische 
Ertüchtigung der Fassade, Beseitigung der Feuchtigkeitsschäden, 
Erneuerung der Sanitäranlagen) ermittelt und sollen im Rahmen ei- 
ner Generalsanierung erfolgen (Kostenschätzung seitens 26 rd. 
4,1 Mio. €). Mit Beschluss vom 05.03.20 hat die BV Innenstadt der 
Erneuerung der Lüftungsanlage zugestimmt. 26 wurde am 
13.03.20 mit der Umsetzung beauftragt. 
   
rot 
(Träger) 
 
Zustandsbeschreibung der Inneneinrichtung 
/ der Einrichtungsgegenstände 
Die Inneneinrichtung des Bürgerzentrums weist alters- und nut- 
zungsbedingt Mängel auf.  
 gelb  
 
 
Besonderheiten: Der Neubau des Bolzplatzes ist in 2020 abgeschlossen worden.   
Hinweis: Erstellung einer Matrix für notwen- 
dige Baumaßnahmen 
50/2 hat für 2018 ff in Kooperation mit den Trägern für alle Bürger- 
häuser/-zentren in freier Trägerschaft eine Matrix erstellen, aus der 
die baulichen Maßnahmen ab ca. 5.000 € hervorgehen. Zusätzlich 
erfolgten eine Priorisierung und ein Zeitplan zur Umsetzung der 
Maßnahmen.

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Seite 10 von 25 
III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung 
 
Merkmal  
 
Ist -Werte 201 9 Plan -Werte 20 21  
 
Bewertung  
Personalressourcen  
 
SV-pflichtig beschäftigte pädago- 
gische Mitarbeiter/innen  
Anzahl und Summe der Wochen- 
arbeitsstunden: 
davon m/w: 
Anzahl der PMA mit Migrationshin- 
tergrund: 
 
 
 
 
3,0 
117 
 Stunden/Woche  
 
3/1 
 
0 
 
 
 
3,25 
127 Stunden/Woche 
 
3/2 
 
0
 
 
grün 
  
 
SV-pflichtig beschäftigte weitere 
Mitarbeiter/innen 
Anzahl und Summe der Wochen- 
arbeitsstunden: 
davon m/w: 
Anzahl der MA mit Migrationshin- 
tergrund: 
 
3 
 
96,5 
 Stunden/Woche 
 
1/2 
0 
3 
 
96,5 Stunden/Woche  
 
1/2 
0 
 
  
gelb  
 
 
Geringfügig beschäftigte MA / 
400-€-Kräfte 
Anzahl: 
wöchentliches Stundenvolumen: 
 
5 
 
 
30 + Reinigungsdienst bei Vermietun- 
gen  
3 
 
 
30 + Reinigungsdienst bei Vermie- 
tungen 
 
 
grün

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Seite 11 von 25 
III. Personal-. Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung 
 
Merkmal  Ist -Werte 201 9 Plan -Werte 202 1 Bewertung  
Freie Mitarbeiter 
 
wöchentliches Stundenvolumen: 
 
14 (8 m/ 6w)  
 
35  
12 
 
30 
 
grün  
  
 
Bürgerschaftliche Ressourcen  
 
Anzahl bürgerschaftlich Engagier- 
ter: 
Vorstand/Beirat 
projektbezogen 
sonstige 
 
monatliches Stundenvolumen: 
 
Vorstand/Beirat 
projektbezogen 
sonstige 
 
 
 
103 
 
9 
20 
80 
 
450 ohne gelegentliches EA 
 
160 
130 
200 
 
 
 
110 
 
10 
20 
82 
 
400 
 
160 
120 
170 
 
 
grün 
  
 
Anmerkungen / Bemerkungen:  
Vereinbarungen:

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Seite 12 von 25 
III. weitere Personalressourcen der Einrichtung  (Kindertagesstätte, Familienzentrum, Hilfen zur Erziehung, 
Übermittagsbetreuung für Schulkinder, pädagogische Mittagsstunde, Seniorennetzwerke Vogelsang und Ossen- 
dorf, Flüchtlingsarbeit:  
Merkmal  Ist -Werte 201 9 Plan -Werte 2021  
 
Personalressourcen  
 
SV-pflichtig beschäftigte pädagogische Mitarbeiter/innen  
Summe der Wochenarbeitsstunden: 
davon m/w: 
Anzahl der PMA mit Migrationshintergrund: 
 
 
 
31 
867 Stunden/Woche  
6/ 25 
0 
 
 
 
30 
837 Stunden/Woche 
5/25 
0 
 
SV-pflichtig beschäftigte weitere Mitarbeiter/innen 
Summe der Wochenarbeitsstunden: 
davon m/w: 
Anzahl der MA mit Migrationshintergrund: 
 
15  
370,5 Wochenstunden 
4/11 
2 
15  
370,5 Wochenstunden 
4/11 
1 
Geringfügig beschäftigte MA / 400-€-Kräfte 
Anzahl: 
wöchentliches / monatliches Stundenvolumen: 
 
5 
 
21,5 
3 
 
16 
freie Mitarbeiter 
Anzahl: 
wöchentliches Stundenvolumen: 
 
24 
65 - 85  
 
 
27 
88-100

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
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III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: 
 
Merkmal  
 
Ist -Werte 201 9 Plan -Werte 202 1 Bewertung  
Ertrags - bzw. Einnahmenstruktur  
 
Städtischer Zuschuss für den Be- 
trieb des Bürgerhauses/-zentrum: 
 
304.400 € 317.400 €  
 
gelb 
 
weitere städtische Zuschüsse: 
 
    4.364 € 
 
    7.000 € 
 
 
weitere öffentliche Zuwendungen: 
 
  64.452 € 
 
  64.452 € 
 
 gelb   
Eigenmittel: 
 
149.698 € 
 
  70.000 € 
 
 
gelb   
Stiftungsgelder: 
 
    3.000 € 
 
    3.000 € 
 
 
Sonstiges, z. B. Erstattungen 
Krankenkassen: 
                                         Summe 
    8.115 € 
 
534.029 € 
 
           0 € 
 
461.852 €

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III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: 
 
Merkmal  
 
Ist -Werte 201 9 Plan -Werte 202 1 Bewertung  
Ertrags - bzw. Einnahmenstruktur  
 
Finanzierung der weiteren Arbeitsberei- 
che und Projekte: 
Kindertagesstätte  
Familienzentrum 
HZE inkl. Schwerpunktträgerschaft in 
Chorweiler und Innenstadt Nord 
Flüchtlingsarbeit in 2 Wohnheimen  
Seniorennetzwerk  
Übermittagsbetreuung 
Seit Schuljahr 2009/2010:  
Pädagogische Mittagsstunde im Gymna- 
sium Kreuzgasse 
 
Küche 
 
 
 
 
gesetzliche Leistung  
Festbetragsfinanzierung 
Fachleistungsstunde 
 
Fachleistungsstunde 
Festbetragsfinanzierung 
Festbetragsfinanzierung + Elternbei- 
träge 
 
Festbetragsfinanzierung 
 
Essensbeiträge durch Eltern 
 
 
 
 
gesetzliche Leistung  
Festbetragsfinanzierung 
Fachleistungsstunde 
 
Fachleistungsstunde 
Festbetragsfinanzierung 
Festbetragsfinanzierung + Elternbei- 
träge 
 
Festbetragsfinanzierung 
 
Essensbeiträge durch Eltern

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
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III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: 
 
 
Anmerkungen / Bemerkungen:  
Das Defizit in Höhe von 64.648 € basiert auf den Erfahrungen des Jahres 2020 im Rahmen der Corona-Pandemie. Es steht noch nicht fest, wie 
mit den Defiziten verfahren wird. Auf die vorhandenen Rücklagen wird man nur schwer zurückgreifen können. Steuerberater*innen empfehlen den 
Trägervereinen der Bürgerzentren ausdrücklich, zur Liquiditätssicherung für den Fall einer temporären wirtschaftlichen des Trägervereins Rückla- 
gen in zu den jeweiligen Betriebsausgaben angemessenen Höhe zu bilden. Die zurückgegangenen Besucherzahlen korrespondieren mit den 
Mindereinnahmen. 
Merkmal  
 
Ist -Werte  201 9 Plan -Werte  202 1 Bewertung  
Aufwands - bzw. Ausgabenstruktur  
 
 
Personalaufwendungen/-ausgaben: 
396.980 € 423.000 € 
 
 
 
gelb 
 
 
Sachaufwendungen/-ausgaben: 
 
111.330 € 
 
103.500 € 
 
 
 
gelb 
 
 
Sonstige Aufwendungen/Ausgaben: 
(Overheadkosten 50/2) 
                                         Summe 
 
 
 
508.310 € 
 
 
 
 
526.500 € 
 
  64.648 € (Defizit)  
 
Öffnungszeiten  
 
Anzahl Tage im Jahr: 
 
364  364  
 
gelb 
 
Bürger/innen -Frequentierung  
 
Jährliche Gesamtbesucherzahl: 
 
64.166  Besucher*innen  53.500  Besucher*innen   
 
 
gelb

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Seite 16 von 25 
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum 
 
Produkt /  
Leistung 
 
(Erläuterung lt. Rahmen- 
Konzept) 
 
Ziele 
 
Indikatoren zur 
Zielerreichung 
Erhebungs - 
instrumente  
be- 
rührte 
Hand- 
lungs- 
felder  quantitative / wirt - 
schafltiche Ziele 
inhaltliche / qualitative Ziele  
Begegnung und 
Kommunikation für 
die Bevölkerung 
 
(Der Bevölkerung werden 
Möglichkeiten angeboten, 
sich ungezwungen zu be- 
gegnen, am gesellschaftli- 
chen Leben teilzuhaben, 
soziale Netze zu pflegen 
und sich über soziokultu- 
relle Angebote zu informie- 
ren) 
 
Zahl der Besucher des Vorjahrs 
halten 
 
Auslastung der Räume an allen Ta- 
gen der Woche 
durch  
• Gruppenangebote,  
• eigenständige Gruppen 
• Vermietungen 
 
 
Wirtschaftlich ausgeglichenes Er- 
gebnis 
 
Soziale Kontakte, gesellschaftliche Teilhabe, 
Stärkung der sozialen Netze, Entspannung, Er- 
holung, Geselligkeit, Unterhaltung, Gesundheit 
 
Weitere Anpassung des Angebots an die verän- 
derten Bedürfnisse der nachrückenden älteren 
Generationen 
 
Geringe Mitarbeiterfluktuation beibehalten 
 
Zufriedenheit der Mitarbeiter beibehalten 
 
Ausmaß des freiwilligen Engagements nicht 
mehr als 20% reduziert 
 
Anzahl der Angebote 
 
Berührte Handlungs- 
felder 
 
Anzahl der Kündigun- 
gen 
 
Krankentage 
 
Innovation in der Ar- 
beit 
 
Anzahl Freiwillige und 
Stundenumfang 
 
Quartalszahlen 
 
Qualitative Befra- 
gung einzelner 
Besucher/innen 
 
 
Krankenstatistik 
 
Anzahl der Vor- 
schläge 
 
Zählung 
 
Betriebswirt- 
schaftliche Aus- 
wertung 
 
1 Kultur 
2 Bildung 
3 Beratung 
4 Sozial- 
raum 
5 Bürgers. 
Engage- 
ment 
6 Ökologie 
7 Gesund- 
heit 
 
Diversity  Der Diversity-Ansatz geht davon aus, dass die Vielfalt an Lebensformen in unserer pluralen Gesellschaft eine Alltagsnormalität dar- 
stellt. Er ist ein organisatorisches sowie gesellschaftspolitisches Konzept, das einen wertschätzenden, bewussten und respektvollen 
Umgang mit Verschiedenheit und Individualität propagiert. Dabei richtet Diversity den Blick weg vom Defizit hin zur Ressource (Po- 
tential), die jede/jeder mit sich bringt: „Vielfalt sind wir alle“ statt „Maßnahmen für Minderheiten“, „Vielfalt und Inklusion“ statt „Integra- 
tion“, „ganzheitlicher Ansatz“ statt „eindimensionale Strategien“, „Vielfalt als Alltagsnormalität“ statt „Vielfalt als Besonderheit“. Als 
Kerndimensionen von Diversity, die die Vielfalt der Menschen darstellen, gelten: Alter, Geschlecht, ethnische und soziale Herkunft, 
Nationalität, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Identität und Orientierung, Kultur, familiäre Lebenssituation, physische und 
psychische Verfassung und ökonomischer Status. 
 
Die Bürgerhäuser/-zentren pflegen einen bewussten Umgang mit Vielfalt in der Gesellschaft und setzen den Diversity-Ansatz in ihren 
Angeboten um (Stichwort: Diversity-Management). Eine Vielfalt von Nutzern/innen und Mitarbeitenden agiert miteinander, tauscht 
sich aus, beeinflusst sich, lernt voneinander und miteinander und entwickelt sich weiter. Entsprechende Fortbildungen (Diversity-
Trainings) sollen Mitarbeiter*innen angeboten werden (s. u. a. Diversity-Konzept „Köln l(i)ebt Vielfalt“ – Stadt Köln, „Charta der Viel- 
falt“).

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Handlungsfelder: 1) Kultur  2) Bildung  3) Beratung  4) Sozialraum  5) Bürgerschaftliches Engagement  6) Ökologie  7) Gesundheit 
 
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum  
 
Produkt/Leistung  quantitative / wirt -  
schaftliche Ziele 
qualitative / inhaltliche Ziele  Indikatoren zur 
Zielerreichung 
Erhebungs -
instrumente  
Hand - 
lungsfel- 
der 
Veranstaltungen  
(Der Bevölkerung werden 
soziokulturelle Veranstal- 
tungen in Eigenregie und/ 
oder in Kooperation mit an- 
deren Akteuren zur Verfü- 
gung gestellt ) 
 
Für Kinder und Ju- 
gendliche, Familien 
Menschen ab 50 
aus der Nachbar- 
schaft, dem Sozial- 
raum und darüber 
hinaus 
 
Karnevalssitzung  
Frühlingsfest 
Weihnachtbasar 
Teilnahme Kölner 11 
Stand am Weltkinder- 
tag 
 
Eltern-Kind-Kurse  
 
 
 
Zahl der Besucher des Vorjahrs 
halten 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1 Großveranstaltungen in Eigenre- 
gie, Einnahmen Sommerfest 2.000 
€ erreichen  
 
Besucher Veranstaltungen: 500 
 
 
 
 
 
2.500 Nutzer 
 
 
Geringe Mitarbeiterfluktuation beibehalten 
 
Ausmaß des freiwilligen Engagements  
beibehalten 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Begegnung, Unterhaltung, soziale Kontakt, ge- 
sellschaftliche Teilhabe  
Bekanntheitsgrad der Einrichtung erhöhen 
Pädagogische Arbeit transparent machen 
Elternbildung 
Alternative sportliche und kreative Angebote den 
„kommerziellen Angeboten“ entgegensetzen 
Neue Kontakte knüpfen, über QNBH informieren 
 
 
 
 
Anzahl der Eigenver- 
anstaltungen 
 
Teilnehmer/innen an 
Eigenveranstaltungen 
 
Anzahl der Veranstal- 
tungen in Kooperatio- 
nen 
 
Höhe Einnahmen 
Feedback der Besu- 
cher 
Innovation in der Ar- 
beit 
Engagement bei der 
Vorbereitung und 
Durchführung 
Themenvorschläge 
seitens Besucher 
Initiative und Engage- 
ment der Besucher 
Lob/Kritik 
 
Beachtung der 
Fachöffentlichkeit 
 
Annahme durch Pub- 
likum 
Zählung 
 
Schätzung 
 
Qualitative Befra- 
gung einzelner 
Besucher/innen 
 
Aktive Auswer- 
tung der Presse 
 
Anzahl der 
durchgeführten 
Veranstaltungen 
 
Betriebswirt- 
schaftliche Aus- 
wertung 
1 - 7 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1, 4, 5, 7

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Handlungsfelder: 1) Kultur  2) Bildung  3) Beratung  4) Sozialraum  5) Bürgerschaftliches Engagement  6) Ökologie  7) Gesundheit 
 
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum  
 
Produkt/Leistung  quantitative / wirt -  
schaftliche Ziele 
qualitative / inhaltliche Ziele  Indikatoren zur 
Zielerreichung 
Erhebungs -in- 
strumente 
Hand - 
lungsfel- 
der 
Veranstaltungen  
 
für Menschen ab 
50 aus der Nach- 
barschaft, dem So- 
zialraum und dar- 
über hinaus  
 
Wochenendveranstal- 
tungen wie Sonntags- 
matineen und Sonn- 
tagsbrunch 
 
 
 
 
Vorträge zu gelingen- 
dem Älterwerden, Vor- 
sorge, Gesundheit 
und Sicherheit im Al- 
ter 
 
 
 
 
 
 
 
12 Wochenendveranstaltungen  
Besucherzahl der Wochenend-
veranstaltungen beibehalten 
Besucher Sonntagsveranstal-
tungen: 600  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bildung zum gelingenden Älterwerden 
Begegnung, soziale Kontakte, gesellschaft- 
liche Teilhabe 
Stärkung sozialer Netze 
Darbietungen von Gruppen aus dem Haus 
Entspannung und Unterhaltung 
Vorbeugung von Einsamkeit an Wochenen- 
den 
 
 
 
Bildung zum gelingendem Älterwerden  
Gesundheit 
Gemeinschafts-und Kontaktförderung 
Stärkung der sozialen Netze 
Persönlichkeitsentwicklung 
Kulturelle Teilhabe 
Erhalt der Mobilität 
Förderung generationsübergreifender Akti- 
vitäten 
 
 
Anzahl Besucher 
 
Anzahl Angebote in 
Kooperation 
 
Themenvorschläge 
seitens der Besucher 
 
Initiative und Engage- 
ment der Besucher 
 
Hochbetagte nutzen 
das Angebot 
 
Wiederholte Inan- 
spruchnahme 
 
Verweildauer 
 
Bekanntschaften wer- 
den geschlossen 
 
Beteiligung an Gesprä- 
chen 
 
Nachfrage nach The- 
men 
 
Lob/Kritik 
 
 
 
 1 – 7 
 
Anmerkungen:  
Die Anzahl der Besucher*innen reduzieren sich ggf. im Rahmen der aktuellen Corona-Schutzverordnung

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Handlungsfelder: 1) Kultur  2) Bildung  3) Beratung  4) Sozialraum  5) Bürgerschaftliches Engagement  6) Ökologie  7) Gesundheit 
 
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum  
 
Produkt/Leistung  quantitative / wirt -  
schaftliche Ziele 
qualitative / inhaltliche Ziele  Indikatoren zur 
Zielerreichung 
Erhebungs -in- 
strumente 
Hand - 
lungsfel- 
der 
Offene Angebote für 
Kinder und Jugendli- 
che im Alter von 6 bis 
24 Jahren aus dem So- 
zialraum und darüber 
hinaus 
40 Stunden wöchentlich 
geöffnet 
 
Übermittagsbetreuung 
Ferienprogramme 
Ferienfreizeit 
Angebote zu den Themen: 
Sport/ Gesundheit / Fitness 
Medienerziehung 
Handwerkliches/ Kreativität 
Übergang Schule Beruf 
(Bewerbungsunterstüt- 
zung) 
von Internetcafé über 
Breakdance bis Judo  
Geschlechtsspezifische 
Angebote  
Gender fair play 
Create New Styles 
Battle 
Besucher im Kinder- und Ju- 
gendbereich: 14.000 
Öffnungsdauer beibehalten,
 An- 
zahl der Besucher leicht stei- 
gern   
Ferienprogramme in allen Fe- 
rien beibehalten 
Vor allem bei unseren jugendli- 
chen Besuchern handelt es sich 
überwiegend um eine sehr 
schwierige Klientel. Fast alle 
haben einen Migrationshinter- 
grund, viele keinen gesicherten 
Aufenthaltsstatus, damit ist Par- 
tizipation in der Gesellschaft nur 
sehr eingeschränkt möglich. 
Täglich bis zu 90 Kinder 7.000 
 
 
 
 
Integration von vornehmlich 
männlichen Jugendlichen mit 
Roma- und Sinti Hintergrund 
durch spielerisches Erlernen 
von Normen und Werten 
 
 
 
Durch ein Partizipationscoaching die schon 
vorhandenen Partizipationsstrukturen evalu- 
ieren, konzeptionell anpassen und nutzen. 
 
 
 
 
Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen 
und sozialen Entwicklung fördern und be- 
gleiten und ihre Potentiale stärken 
Benachteiligungen abbauen, gesellschaftli- 
che Teilhabe ermöglichen 
Soziale Kontakte / Begegnungen ermögli- 
chen, soziale Netze stärken 
Entspannung und Freiräume bieten, Unter- 
stützung zu sinnvoller Freizeitgestaltung 
Partizipation durch Mit- und Ausgestaltung 
der Angebote in der Offenen Tür 
Körper- und Gesundheitsbewusstsein ent- 
wickeln 
Abbau von Aggressionspotential 
Umsetzung des kommunalen Kinder- und 
Jugendförderplan 
 
 
 
 
 
 
Besucher kommen 
über mehrere Jahre 
Entwicklungstenden- 
zen 
Schulbesuch 
Ausbildung oder sons- 
tige Maßnahmen 
Anzahl und Ausmaß 
Engagement 
Annehmen von Res- 
sourcen 
Rückgang beim Kon- 
sum von Tabak, Can- 
nabis und Alkohol 
Hausverbote, Polizei- 
einsätze, Anzahl und 
Ausmaß Vandalismus 
Schäden vermindern 
 
 
 
 
 
 
Tägliche Zählungen 
 
Anzahl Beratungsge- 
spräche 
 
Anzahl informelle Ge- 
spräche 
 
Beobachtung und in- 
formelle Gespräche 
 
Strukturierte Befragung 
 
 
 
 
1 – 7 
 
Anmerkungen: 
Die Ausgestaltung der Kinder- und Jugendarbeit unterliegt den Richtlinien der Förderung der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Köln und 
der Rahmenkonzeption der Kölner Bürgerzentren. Ergänzend zu der Zielvereinbarung mit dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren wird auch 
mit dem Jugendamt im Rahmen eines Fachgespräches zu den inhaltlichen Schwerpunkten eine Zielvereinbarung geschlossen.

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Handlungsfelder: 1) Kultur  2) Bildung  3) Beratung  4) Sozialraum  5) Bürgerschaftliches Engagement  6) Ökologie  7) Gesundheit 
 
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum 
 
Produkt/Leistung  quantitative / wirt -  
schaftliche Ziele 
qualitative / inhaltliche Ziele  Indikatoren zur 
Zielerreichung 
Erhebungs -in- 
strumente 
Hand - 
lungsfel- 
der 
Gruppenangebote  
(Gruppenangebote beste- 
hen aus einem festen Per- 
sonenkreis, sind zeitlich 
befristet und haben einen 
thematischen Bezug.) 
 
für Menschen ab 50 
aus der Nachbar- 
schaft, dem Sozial- 
raum und darüber 
hinaus 
Angebote zu den Themen  
Fitness, Sport, Gesundheit, 
Bildung, Kreativität und 
Freizeit wie Wirbelsäu- 
lengymnastik, Kartenspie- 
len, Töpfern, kreativer 
Tanz, Singen 
Ernährung und vieles 
mehr.  
(siehe Jahresprogramm- 
heft 
 
Kurse 
(Kurse sind eigene Aktivitä- 
ten der BH/BZ, haben eine 
begrenzte Teilnehmerzahl 
und eine begrenzten zeitli- 
chen Rahmen.) 
für Menschen ab 50 
aus der Nachbar- 
schaft, dem Sozial- 
raum und darüber 
hinaus 
 
(Gruppen, Kurse, Projekte, Ver- 
mietungen für Feiern) 
 
 
Einnahmen beibehalten oder 
auf andere Weise erwirtschaf- 
ten 
 
Gruppenangebote 24 
Nutzer 5.760 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
14 Kurse (fortlaufend) 
 
Besucherzahl: 5.040  
Förderung des gelingenden Älterwerdens 
Körperliche und geistige Leistungsfähigkeit 
erhalten und fördern 
Gemeinschafts- und Kontaktförderung 
Persönlichkeitsentwicklung 
Förderung des bürgerschaftlichen Engage- 
ments 
kulturelle Teilhabe 
Selbstorganisation 
Förderung der Kreativität 
Vermeidung von Einsamkeit und Rückzug, 
besonders nach Verlust Nahestehender, 
Stärkung der sozialen Netze 
Einbindung Hochbetagter 
Förderung von ehrenamtlichem Engage- 
ment 
 
 
 
Nachfrage nach den 
Angeboten 
Angebote in Koopera- 
tion 
Anzahl der entnomme- 
nen und versendeten 
Programmhefte 
Gemeinsame Veran- 
staltungen der Teilneh- 
mer außerhalb unserer 
Angebote 
Bedarf an persönlichen 
Gesprächen mit Mitar- 
beitern 
Portokosten 
Kaffeeverbrauch 
 
Zählung 
 
Abfrage 
 
Vollversammlung: Die 
runde Doris 
1 - 7

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Handlungsfelder: 1) Kultur  2) Bildung  3) Beratung  4) Sozialraum  5) Bürgerschaftliches Engagement  6) Ökologie  7) Gesundheit 
 
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum 
 
Produkt/Leistung  quantitative / wirt -  
schaftliche Ziele  
qualitative / inhaltliche Ziele  Indikatoren zur 
Zielerreichung  
Erhebungs -
instrumente  
Hand - 
lungsfel- 
der  
Proj ek te  
 
(Projekte sind zeitlich be- 
fristete Vorhaben mit einer 
speziellen Thematik und 
gehören nicht zum Regel- 
betrieb der Einrichtungen.) 
 
Freunde alter Menschen 
Köln 
 
Projekte stabilisieren 
 
Weitere Freiwillige einbinden 
60 Freiwillige 
 
 
 
 
 
750 Menschen durch Partnerschaften 
und Veranstaltungen 
 
 
 
 
 
Stärkung der Sozialen Netze 
 
Förderung des bürgerschaftlichen Engage- 
ments 
 
Förderung generationsübergreifender Kontakte 
 
 
 
Einbindung Hochbetagter 
 
Anzahl der Freiwilli- 
gen 60/ 50 Besuchs- 
partnerschaften 
 
Teilnahme an den 
Treffen der Ehren- 
amtlichen Teams 
 
Besucherzahlen 
 
Veranstaltungen 
Zählung 
 
 
1 - 7 
Raumvergaben  
 
(Raumvergaben sind 
Dauer- und Einzelnutzun- 
gen von Räumen an Dritte, 
wie Privatpersonen, Grup- 
pen, Organisationen oder 
Institutionen.) 
 
Gruppen in unterschiedli- 
chen Räumen 
zu den Themen: 
Bildung / Musik 
Nachbar-/ Gesellschaft 
Von der Stotterer Selbst- 
hilfe und dem Kreuzbund 
über Schwule 50+ und 
Sambagruppen bis zu afri- 
kanischen Gruppen 
Anzahl Raumvergaben auf steigern 
Einnahmen entsprechend erhöhen 
 
 
DRH  Raumvergaben an Gruppen 
und Vereine 
 Nutzer 2200 
 
 
20 Arbeitskreise, 300 Nutzer 
 
 
 
 
 
52 Gruppen DRH 5.000  
 
Für  
• Menschen mit geringem Einkommen 
• Menschen aus dem Sozialraum  
• Selbsthilfegruppen 
• Kulturschaffende Gruppen 
• Sonstige Gruppen 
• Menschen mit Migrationshintergrund 
• Menschen aller Generationen  
 
Räume preiswert zur Verfügung stellen 
 
 
 
Anzahl der Gruppen 
Anzahl der Einzelver- 
mietungen 
Anzahl Überlassun- 
gen 
Veranstaltungen in 
Kooperation 
 
Anzahl Vermietungen 
 
Mietverträge 
Einnahmen 
Zählung 
 
Jahresabschluss  
1 - 7

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Handlungsfelder: 1) Kultur  2) Bildung  3) Beratung  4) Sozialraum  5) Bürgerschaftliches Engagement  6) Ökologie  7) Gesundheit 
 
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum 
 
Produkt/Leistung  quantitative / wirt -  
schaftliche Ziele  
qualitative / inhaltliche Ziele  Indikatoren zur 
Zielerreichung  
Erhebungs -
instrumente  
Hand - 
lungsfel- 
der  
Raumvergaben für 
private Feiern an 
Menschen aller Ge- 
nerationen und Her- 
kunft  
 
Theke 
Saal 
Seniorentreff 
Kegelbahn 
Gruppenräume 
 
 
 
Raumvergaben für 
Akteure im Sozial- 
raum und stadtweit 
Raumüberlassungen für 
Arbeitskreise, Mitglieder- 
versammlungen etc. 
 
 
 
Vergaben, Nutzer  
 
DRH: 0 
 
 
85 Vergaben: Nutzer 8.500 
10: Nutzer 250 
5 Vergaben: Nutzer 50 
100 Vergaben: Nutzer 1.000 
 
 
10 Vergaben : 100 Nutzer bei 
Raumüberlassungen 
 
Anzahl Vermietungen und Raum- 
vergaben beibehalten 
Einnahmen beibehalten 
Insgesamt 7.500 € an Eigenmittel 
aus Raumvermietungen erwirt- 
schaften 
 
Für  
• Menschen mit geringem Einkommen 
• Menschen aus dem Sozialraum  
• Selbsthilfegruppen 
• Kulturschaffende Gruppen 
• Sonstige Gruppen 
• Menschen mit Migrationshintergrund 
• Menschen aller Generationen  
• Feste, Familienfeiern, religiöse An- 
lässe 
Räume preiswert zur Verfügung stellen 
  
Für Kindergeburtstage, Familien aus dem Sozi- 
alraum, preiswert attraktives, nicht kommerziel- 
les Angebot vorhalten 
Kennlernen des BZ als Sozialraumimmobilie 
 
Raum für  
• Reflektion der Arbeit  
• Information 
• Fortbildung 
• fachlichen Austausch 
zur Verfügung stellen 
 
 
 
Anzahl der Gruppen 
Anzahl der Einzelver- 
mietungen 
Anzahl Überlassun- 
gen 
 
 
 
Nachfrage 
Auslastung 
 
 
Nachfrage 
 
 
Mietverträge 
Zählung 
 
1 - 7 
 
 
 
 
 
 
 
4 
 
 
 
1 - 7

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Handlungsfelder: 1) Kultur  2) Bildung  3) Beratung  4) Sozialraum  5) Bürgerschaftliches Engagement  6) Ökologie  7) Gesundheit 
 
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum 
 
Produkt/Leistung  quantitative / wirt -  
schaftliche Ziele  
qualitative / inhaltliche Ziele  Indikatoren zur 
Zielerreichung  
Erhebungs -
instrumente  
Hand - 
lungsfel- 
der  
Integrations - 
leistungen und  
-angebote 
Für Kinder, Jugendliche 
und Erwachsene mit 
Fluchterfahrung 
Offenes Angebot für Kin- 
der (10-14 Jahren) mit 
Fluchterfahrung  
Offenes Angebot für Ju- 
gendliche (14-24Jahren) 
mit Fluchterfahrung  
Bewegungsprojekt 
z.B. Basketball in Koop 
Körbe für Köln 
Kostenlose Teilnahme von 
Kindern und Jugendlichen 
mit Fluchterfahrung an den 
Ferienprogrammen. 
Bandprojekt mit Offene 
Jazzhausschule Köln 
Movement is Art  
Tanzprojekt in Koop. No 
Limits e.V. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nicht quantifizierbar 
 
Keine wirtschaftlichen Ziele 
 
 
 
 
 
 
Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen 
und sozialen Entwicklung fördern und begleiten 
und ihre Potentiale stärken 
Benachteiligungen abbauen, gesellschaftliche 
Teilhabe ermöglichen 
Soziale Kontakte / Begegnungen ermöglichen, 
soziale Netze stärken 
Entspannung und Freiräume bieten, Unterstüt- 
zung zu sinnvoller Freizeitgestaltung 
Partizipation durch Mit- und Ausgestaltung der 
Angebote in der Offenen Tür 
Körper- und Gesundheitsbewusstsein entwi- 
ckeln 
Abbau von Aggressionspotential 
 
 
 
 
 
 
 
Benachteiligungen abbauen, gesellschaftliche 
Teilhabe ermöglichen 
 
 
 
 
 
 
Entwicklungstenden- 
zen 
Schulbesuch 
Ausbildung oder 
sonstige Maßnahmen 
Anzahl und Ausmaß 
Engagement 
Annehmen von Res- 
sourcen 
Rückgang beim Kon- 
sum von Tabak und 
Alkohol 
Hausverbote, Polizei- 
einsätze, Anzahl und 
Ausmaß Vandalis- 
mus Schäden ver- 
mindern  
 
 
 
 
 
 
 
Tägliche Zählun- 
gen 
 
Anzahl Bera- 
tungsgespräche 
 
Anzahl informelle 
Gespräche 
 
Beobachtung 
und informelle 
Gespräche 
 
Strukturierte Be- 
fragung 
 
 
Hospitation en   Durch das Kennenlernen der Arbeit in anderen 
Bürgerzentren wird die eigene Arbeit überprüft 
und gegebenenfalls angepasst.  
Nutzung möglicher 
Synergien Stattfindende 
Hospitationen

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Handlungsfelder: 1) Kultur  2) Bildung  3) Beratung  4) Sozialraum  5) Bürgerschaftliches Engagement  6) Ökologie  7) Gesundheit 
 
Seite 24 von 25 
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum 
 
Produkt/Leistung  quantitative / wirt -  
schaftliche Ziele  
qualitative / inhaltliche Ziele  Indikatoren zur 
Zielerreichung  
Erhebungs -
instrumente  
Hand - 
lungsfel- 
der  
Ausbildung und  
Integration 
 
(BH/BZ bieten Leistungen 
bei der Ausbildungs- und 
Beschäftigungsförderung. 
Im Mittelpunkt stehen die 
Anleitung von Praktikan- 
ten, die Förderung der In- 
tegration von Langzeitar- 
beitslosen und die Qualifi- 
zierung zur Ausübung bür- 
gerschaftlichem Engage- 
ments.) 
 
Einsatzstellen Berufliche 
Qualifikation nach § 16,3 
SGB II 
Möglichkeit zur Absolvie- 
rung von Sozialstunden 
Praktika  
Bundesfreiwilligendienst 
Durchführung von Projekten und 
Fortbildungsreihen, Qualifizierung 
 
 
 
 
Nicht quantifizierbar 
 
Keine wirtschaftlichen Ziele 
 
Qualifizierung zur Ausübung bürgerschaftlichem 
Engagements 
Strukturierung des Tagesablaufs 
Gewöhnung an Arbeitstugenden (Pünktlichkeit, 
Regelmäßigkeit etc.) 
Qualifizierung im Beruf 
Kennenlernen von Berufsfeldern 
Aufwand und Nutzen müssen im vertretbaren 
Verhältnis stehen 
 
Regelmäßige Teil- 
nahme 
Pünktlichkeit 
Arbeitsaufnahme 
Verwendbare Ar- 
beitsergebnisse 
  
Anzahl Anleitungsge- 
spräche 
  
Zählung 
Abbrüche 
 
Kündigungen un- 
sererseits 
 
2, 3, 4, 5 
 
Kölner Elf  In 2017 wurde der Arbeitskreis Bürgerhäuser/-zentren unbenannt in AK „Kölner Elf“. Die Aufgabenstellung bleibt im 
Sinne der Rahmenkonzeption unverändert. Die Grundlagen der Zusammenarbeit in der „Kölner Elf“ wurden in einer Ge- 
schäftsordnung festgelegt. Die „Kölner Elf“ befindet sich in einem kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess und er- 
hebt den Anspruch, als starke Stimme in der Stadtgesellschaft wahrgenommen zu werden.  
 
 
09.11.2020  gez. Peter Ibald       21.12.2020  gez.  Oliver Kroh 
 
Datum/Unterschrift         Datum/Unterschrift

Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim 
Handlungsfelder: 1) Kultur  2) Bildung  3) Beratung  4) Sozialraum  5) Bürgerschaftliches Engagement  6) Ökologie  7) Gesundheit 
 
Seite 25 von 25 
V. Zielerreichung 2019 der Leistungs- und Produktplanung 
 
Produkt/  
Leistung  
Quantitative  
Ziele 
 
 
Soll               Ist  
 
Bewertung der Errei- 
chung 
grün: erreicht, kein Handlungs- 
bedarf 
 
gelb: nicht voll erreicht, Be- 
obachtung notwendig 
 
rot: nicht erreicht, Änderung not- 
wendig  
Qualitative  
Ziele 
Bewertung der  
Erreichung 
grün: erreicht, kein Handlungs- 
bedarf 
 
gelb: nicht voll erreicht, Be- 
obachtung notwendig 
 
rot: nicht erreicht, Änderung not- 
wendig  
Wirtschaftliche 
Ziele 
Bewertung der Er- 
reichung 
grün: erreicht, kein Hand- 
lungsbedarf 
 
gelb: nicht voll erreicht, Be- 
obachtung notwendig 
 
rot: nicht erreicht, Ände- 
rung notwendig  
Begegnung und 
Kommunikation für 
die Bevölkerung 
 
63.510  
 
64.166  
 
 
 
grün 
  s. ZLV 2019  
grün 
  Die wirtschaftlichen 
Zielsetzungen jeder 
Einrichtung beziehen 
sich auf die jederzei- 
tige Sicherstellung 
der Zahlungsfähig- 
keit, Vermeidung von 
Überschuldung und 
Dokumentation in 
ordnungsgemäßer 
Buchführung. Forma- 
les Zielkriterium ist 
die rechtzeitige und 
sachgerechte Erstel- 
lung und Abgabe des 
Verwendungsnach- 
weises. Verfügen die 
Einrichtungen über 
das Instrument der 
Kosten- und Leis- 
tungsrechnung sind 
auch produkt- und 
leistungsbezogene 
wirtschaftliche Ziel- 
setzungen denkbar. 
 
 
grün  
  
Veranstaltungen 
(Anzahl / Besu- 
cher*innen) 
21/ 
5.800 
31/  
5.250 
 
 
grün 
  s. ZLV 2019  
grün 
   
offene Angebote 
(Anzahl / Besu- 
cher*innen) 
17.500  17.132  
grün 
  s. ZLV 2019  
grün 
  
Gruppenange- 
bote 
(Anzahl / 
Teilnehmer*innen)  
12.000  25/ 
13.500 
 
 
grün 
  s. ZLV 2019  
grün 
  
Kurse 
(Anzahl / Teilneh- 
mer*innen) 
12/  
5000  
13/  
4674 
 
 
grün 
  s. ZLV 2019  
grün 
  
Projekte 
 
510 510  
grün 
  s. ZLV 2019  
grün 
  
Raumvergaben: 
Gruppen, Einzel- 
vermietungen 
240 
22.700 
 
267/ 
23.100 
 
grün 
  s. ZLV 2019  
grün

ZLV 2021 - BZ Deutz - Endf.

33283 Zeichen

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz 
Seite 1 von 20 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zielvereinbarung 
 
zwischen 
 
Bürgerzentrum Deutz 
 
und 
 
Stadt Köln, Die Oberbürgermeisterin, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren 
 
für den Zeitraum: 2021

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz 
Seite 2 von 20 
 
I. A - Leitbild der Einrichtung: 
 
 
 
Das Bürgerzentrum Deutz 
verfolgt mit seinen Angeboten das Ziel einer bürgernahen,  
gemeinwesenorientierten und generationsübergreifenden 
Stadtteilarbeit, in der sich die Bedürfnisse aller Generationen 
widerspiegeln. Durch deren Interesse und Engagement tragen 
sie zu einem lebendigen Gemeinwesen bei.  
 
Das Bürgerzentrum Deutz – ein lebendiger, innovativer  
Treffpunkt – ein Ort des Austausches und der Kommunikation.

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz 
Seite 3 von 20 
 
I. B - Struktur der Einrichtung: 
 
 
Zwischen dem Bürgerzentrum Deutz, dem Förderverein der Einrichtung Zentrum für Bildung und Kultur e.V . und der 
aus dem Verein ausgegründeten gemeinnützigen GmbH Zentrum für Bildung, Kultur und Integration  ist eine enge Ko- 
operation vereinbart. 
 
Das Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gemeinnützige GmbH  hat die Förderung von Behindertenhilfe, Bildung 
und Kultur sowie Jugend- und Altenhilfe zum Ziel. 
 
Im Rahmen der Kooperation wird ein Konzept umgesetzt, welches folgende Schwerpunkte beinhaltet: 
 
1. Die Vertragsparteien vereinbaren eine intensive Kooperation, um zum einen die Zielsetzung des Mehrgenerati- 
onenhauses zu erfüllen und zum anderen Menschen mit Behinderung und langzeitarbeitslose Menschen eine 
aktive Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. 
2. Das Bürgerzentrum Deutz und das Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gGmbH  werden sich gegenseitig 
nach Kräften unterstützen und nach Absprache im gegenseitigen Einvernehmen Dienstleistungen übernehmen, 
die für die Erreichung der aufgeführten Ziele von Bedeutung sind. 
 
Das Bürgerzentrum Deutz bietet in diesem Rahmen geeignete pädagogische Programme an, die das Konzept der 
Verbindung der unterschiedlichen Generationen und das Integrieren schwerbehinderter Menschen im Bürgerzentrum 
und im Stadtviertel inhaltlich untermauert. Das Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gGmbH  bietet zum selbigen 
Zweck eine Integrationsgastronomie im internen Bistro an, die durch die erwähnte Personengruppe umgesetzt wird. 
Die gemeinsame Nutzung des öffentlichen Wohnzimmers, also des als Integrationsbetrieb ausgerichteten Bistros, ist 
hierzu die Grundvoraussetzung. 
Das Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gGmbH  beschäftigt im Integrationsbetrieb Menschen mit verschiede- 
nen Behinderungen und langzeitarbeitslose Personen in den Arbeitsbereichen Küche, Service und in der Verwaltung.

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz 
Seite 4 von 20 
 
I. B – Struktur der Einrichtung  
Organigramm 
Praktikanten 
Ehrenamtler 
Honorarkräfte 
Stellv.Leitung 
Kinder- & Jugendbereich 
Übermittagbetreuung / MGB 
Verwaltung 
Praktikanten 
Ehrenamtler 
Honorarkräfte 
Mehrgenerationen 
Erwachsenen-& Seniorenbereich 
Öffentlichkeitsarbeit 
Verwaltung 
Praktikanten 
Ehrenamtler 
Honorarkräfte 
Bundesfreiwilligendienst 
Info/Beratung 
InfoBüro / MGB 
Vermietung 
Verwaltung 
Leitung 
Verwaltung/Finanzen/KLR 
MGH/Bürgerbereich/Beirat 
Förderverein/gGmbH 
Bürgerzentrum Deutz

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz 
Seite 5 von 20 
I. C – Planungs- und Ausgangssituation 2020/2021  
 
Das Bürger zentrum Deutz plant auf der Grundlage des vom Rat am 07.11.2019  be schlossenen und am 18.12.2019 von der Bezirk s- 
regierung genehmigten Doppelhaushalts für die Jahre 2020 und 2921. Der Finanzrahmen für die Sachaufwendungen ist de- 
ckungsgleich mit dem von 2014, in dem der Einrichtung durch Aufwandsreduzierungen und Ertragssteigerungen dauerhaft ein 
Konsolidierungsbeitrag in Höhe von 7.500 € auferlegt wurde.  
 
Auf dieser Basis wurde das Leistungsspektrum für das Jahr 2020/2021 angepasst und modifiziert.  
 
Aufgrund der Corona-Krise mussten die Bürgerzentren ab dem 14.03. 2020 schließen. Sowohl während der Lock-down-Phase als auch 
nach der schrittweisen Öffnung ab dem 26.05. konnte das Regelprogramm nicht wie gewohnt und geplant umgesetzt werden. Das Pro- 
gramm musste oft kurzfristig an die sich ändernden Vorschriften der jeweiligen Corona-Schutzverordnung angepasst werden. Betroffen von 
den Einschränkungen war/ist die gesamte Produktpalette der Bürgerzentren. Fest eingeplante Einnahmen konnten nicht erzielt werden. 
Eine vorausschauende Jahresplanung war unter diesen Umständen für das Jahr 2020 nicht zu realisieren.  
 
Fehlende Einnahmen aus nicht mehr nachgefragte Räumlichkeiten, aus Veranstaltungen mit Corona bedingt weniger Besucher*innen, aus 
Gastronomie, Drittmittelprojekten und höheren Reinigungskosten etc. führten zu erheblichen Defiziten. Trotz der Tatsache, dass alle Bür- 
gerzentren sich aktiv und kreativ um zusätzliche Gelder von Stiftungen, Bund und Land bemühten, konnten die entstandenen Verluste nicht 
aufgefangen werden.  
 
Die Mitarbeiter*innen der einzelnen Einrichtungen waren dennoch für ihre Bürger*innen da: Vom interaktiven Mitmachspiel über digitale 
Sport-Musik-Videoangebote bis hin zu unterschiedlichsten Nachbarschaftshilfen wurden vielfältige kreative Leistungen entwickelt und er- 
bracht. 
 
Die Jahresplanungen der Bürgerzentren basieren auf Erfahrungswerten und den aktuellen Bedarfen vor Ort. Aufgrund der aktuellen Ent- 
wicklung der Corona-Fallzahlen ist davon auszugehen, dass auch das Jahr 2021 nicht einschränkungsfrei sein wird. Die zu erwartenden 
aber noch unbekannten Faktoren erschweren eine verlässliche Planung. Die Planungen für das kommende Jahr müssen die besonderen 
Umstände jedoch berücksichtigen. Zielsetzung für das kommende Jahr muss sein, unter den gegebenen Umständen eine annähernd ver- 
lässliche Planung zu erstellen und möglichst viele Angebote in allen Produktbereichen anzubieten. 
 
Wie bereits erfolgreich in 2020 praktiziert werden Veranstaltungen in kleinerem Rahmen geplant und angeboten werden, so dass sie auch 
unter Beschränkungen durchführbar sind. Weitere Aspekte werden sein: Flexiblere Mietverträge für Festmieter, die Bildung fester Bezugs-

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz 
Seite 6 von 20 
gruppen oder kleinerer Gruppen in den offenen pädagogischen Angeboten, eine verbesserte digitale Kommunikation. 
 
Die Planungen sollten so flexibel gestaltet werden, dass sie – je nach den gültigen Beschränkungen – angepasst und ausgeweitet werden 
können, um einer wiederholten Schließung der Häuser entgegenzuwirken. 
 
Die Arbeit des Bürgerzentrums als gemeinwesenzentriertes Bürgerzentrum in Deutz hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr ver- 
stetigt und ausgebaut. Die konsequente Einbindung der Bürgerschaft in alle wesentlichen Veränderungsvorhaben trägt zur Bereitschaft der 
Deutzer Bevölkerung in allen Generationen bei, sich für Ihren Stadtteil, für innovative Projekte, soziale Teilhabe und einen lebendigen 
Stadtteil zu engagieren. 
 
Die Bemühungen um Entlastung der verwaltungstechnischen Aufgabenbereiche durch Zusetzen einer halben Verwaltungsplanstelle wur- 
den im Stellenplan nicht berücksichtigt, so dass weiterhin ausschließlich pädagogisches Personal die verwaltungstechnischen Belange der 
Einrichtung zu erledigen hat. 
 
In den Jahren 2020/2021 gilt es auch wieder darum, Veränderungen im Stadtteil wahrzunehmen, sich neu auf die Bedarfe des Stadtteiles 
einzustellen und sowohl initiierend als auch unterstützend und begleitend bis hin zu bewahrend oder auch trennend, sich den Herausforde- 
rungen des Gemeinwesens zu stellen. Unsere Betrachtung der Situation von Senioren im Stadtteil evoziert den Bedarf einer präzisen Ana- 
lyse zur Quartiersentwicklung in diesem Bereich (Altersarmut, Betreuungssituation, soziale Teilhabe, Altenheimplätze und Pflegesituation). 
In einem kooperativen Projekt mit dem Gebrüder Coblenz Stift e.V. wurde hierzu ein Planungsvorhaben umgesetzt, in dem ein detaillierter 
Handlungsrahmen mit Umsetzungskonzept zur Verbesserung der Wohn-, Lebens- und Betreuungssituation von Seniorinnen und Senioren 
in Deutz erarbeitet wird. Die Fortführung dieses wichtigen, innovativen Quartiersprojektes wird auch für 2020/2021 angestrebt.  
 
Ein ebenfalls im Jahr 2017 begonnenes Integrationsprojekt, welches in Not geratene Deutzer Seniorinnen und Senioren täglich mit einem 
kostenlosen Mittagessen versorgt und wieder in das soziale Leben von Deutz anbindet, wird auch in den Jahren 2020/2021 mit Unterstüt- 
zung des Vereins Zentrum für Bildung und Kultur e.V., des Integrationsbetriebs „Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gGmbH“ und 
einer Stiftung, die ungenannt bleiben möchte, weitergeführt. 
 
 
Das Bürgerzentrum Deutz wirkt aktiv und konstruktiv in der „Kölner Elf“ – dem Zusammenschluss der Kölner Bürgerhäuser/-zentren – auf 
konzeptioneller und praktischer Ebene (z.B. Veranstaltungen) mit.

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz 
Seite 7 von 20 
 
II. Grunddaten der Einrichtung: 
 
Merkmal  
 
Daten / Beschre ibung  Bewertung  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Allgemeines 
 
Standort: 
 
Trägerschaft: 
 
Gründungsjahr: 
Die Daten vermitteln den Überblick über die räumliche Größe, die funktionale 
Raumgestaltung und den baulichen Zustand. Die Bewertungen für die Kategorien 
Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Renovierungszustand und Funktionalität 
zeigen Handlungsprioritäten auf, zu denen Vereinbarungen getroffen werden müs- 
sen. 
 
Allgemeines zur Bewertungsspalte: 
 
Die Bewertung in Form der Ampelfarben  
 
Grün: Zustand / Entwicklung gut (kein Änderungs- und Handlungsdruck) 
Gelb: Zustand / Entwicklung zufriedenstellend (Änderungs- und Handlungsdruck latent gegeben) 
Rot: Zustand / Entwicklung bedenklich – Änderungs- und Handlungsdruck ist aktuell vorhanden 
 
verdeutlicht die Handlungsprioritäten für Stadt und Einrichtung gleichermaßen. Die Folge der Bewer- 
tung stellen Handlungsabsprachen dar, die die Einrichtung, die Stadt oder auch beide Parteien betref- 
fen können. Sie werden unter Anmerkungen / Bemerkungen / Vereinbarungen im Anschluss an die 
Übersicht protokolliert. 
 
Liegen unterschiedliche Bewertungen zwischen Stadt und Einrichtung vor, werden beide dokumentiert. 
 
 
 
Tempelstraße 41 – 43, 50679 Köln 
 
Stadt Köln 
 
November 1979 Jugendeinrichtung mit bürgerschaftlichen Akti- 
vitäten, seit Mai 1997 Bürgerzentrum 
 
 
 
 
 
grün 
  
  
gelb 
 
   
rot

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz 
Seite 8 von 20 
II. Grunddaten der Einrichtung: 
 
Raumressou rcen  
 
Bürgerzen trum Deutz  Bewertung  
Nutzfläche innen: 
 
1.265 qm   
Nutzfläche außen: 
 
   233 qm  
Gastronomie: 
 
ja:         nein:          verpachtet:       Eigenregie:   
grün 
  
Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s)  
 
Denkmalschutz: ja:       nein    
Barrierefreiheit: 
 
Seit 2012 ist das Haus durch den Einbau eines Aufzuges im Rah- 
men des KP II barrierefrei. Eine funktionierende Induktionsschleife 
für Menschen mit Hörschädigung im Großen Saal, sowie Hörhilfen 
im Computerraum sind vorhanden. Eine Behindertentoilette befin- 
det sich im 2. Stock und im Erdgeschoss des Hauses. Mit Hilfe von 
Menschen mit Lernbehinderung wurde ein Raumübersichtsplan 
entwickelt.  
 
grün 
 
 
 
Energetischer Zustand: 
 
Fernster : Doppelverglasung/Holzfenster im gesamten Gebäude 
Dach : nicht isoliert 
Heizung:  Fernwärme, Anlage wurde 2010 erneuert  
 
grün 
 
 
 
Funktionalität: Es fehlen Abstellräume und Parkplät ze.  
Raumstruktur: 
• gr. Saal mit Bühnen- und Lichttechnik: 
 
ja:  : 
    nein: Kapazitäten: 100 Personen mit Bestuhlung  
 
grün 
  
• multifunktionelle Räume: 
• spezielle Funktionsräume: 
• dauerhaft vergebene Räume: 
• sonstige Räume (Büros und Abstellr.) 
Anzahl: ____ 6_____  
Anzahl: ____ 3_____ 
Anzahl: ____ 0_____ 
Anzahl: ____ 8_____ 
  
gelb

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz 
Seite 9 von 20 
II. Grunddaten der Einrichtung: 
 
Zustandsbeschreibung de s/r Gebäude(s)  
 
Renovierungsbedarf ab einer Bausumme von 
ca. 5.000 € 
Nachrüstung des Notausstiegs zum Fluchtweg im 2. Stock – Einbau 
einer Fluchttür 
Einbau von 2 elektrischen Türen für den großen Saal und Mehrge- 
nerationenbereich im Hinblick auf Barrierefreiheit 
Grunderneuerung der Beleuchtung im Innenhof aus energetischen 
Gründen  
grün    
Besonderheiten: Sehr enge Bebauung, aber gute Platz ierung (Alt-Deutz) im Veedel  
Zustandsbeschreibung der Inneneinrichtung / 
der Einrichtungsgegenstände 
Der Bodenbelag im Flurbereich Erdgeschoss ist erneuerungsbe- 
dürftig. Aufgrund der hohen Nutzung sind die Räumlichkeiten re- 
gelmäßig kleineren Renovierungsarbeiten zu unterziehen. 
Der allgemeine Zustand des Hauses ist sehr gut. 
 
grün  
  
Hinweis: Erstellung einer Matrix für notwendige 
Baumaßnahmen 
50/2 hat 2018 ff. in Kooperation mit den Trägern für alle Bürgerhäu- 
ser/-zentren eine Matrix erstellt, aus der die jeweiligen baulichen 
Maßnahmen ab ca. 5.000 € hervorgehen. Zusätzlich erfolgen eine 
Priorisierung und ein Zeitplan zur Umsetzung der Maßnahmen.

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz 
Seite 10 von 20 
 
III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: 
 
Merkmal  
 
Ist -We rte 20 19 Plan -Werte 20 21  Bewertung  
Personalre ssourcen  
 
SV-pflichtig beschäftigte pädago- 
gische Mitarbeiter/innen  
Anzahl und Summe der Wochen- 
arbeitsstunden: 
davon m/w: 
Anzahl der PMA mit Migrationshin- 
tergrund: 
 
 
 
 
147 (3x 39 Std.; 1x30 Std.) 
 
2/2 
0 
 
 
 
 
131 (2x 39 Std.; 1x20; 1x33 Std.) 
 
1/3 
0 
  
gelb 
 
 
 
SV-pflichtig beschäftigte weitere 
Mitarbeiter/innen 
Anzahl und Summe der Wochen- 
arbeitsstunden: 
davon m/w: 
Anzahl der MA mit Migrationshin- 
tergrund: 
 
 
 
39 
0/1 
 
0 
 
 
 
39 
0/1 
0 
  
gelb  
 
 
 
Geringfügig beschäftigte MA / 
400-€-Kräfte 
Anzahl: 
wöchentliches / monatliches Stun- 
denvolumen: 
 
 
 
 
0 
 
 
 
0 
  
gelb  
 
 
 
Anmerkungen / Bemerkungen: 
Nach den personellen Einschnitten im Planstellenbereich des Bürgerzentrums Deutz, drohen nun durch weitere Einsparquoten weitere Einschnitte 
in Angebotsstruktur der Einrichtung (Siehe I.C).

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz 
Seite 11 von 20 
III. Personal-. Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung 
 
Merkmal  Ist -We rte 20 19 Plan -We rte 20 21  Bewertung  
Freie Mitarbeiter/Übungsleiter 
Anzahl: 
wöchentliches Stundenvolu- 
men: 
Bundesfreiwilligendienst 
 
9 
60 
 
2 
 
10 
60 
 
2 
grün 
 
 
 
 
 
Bürgerschaftliche Ressou r- 
cen 
 
Anzahl bürgerschaftlich Enga- 
gierter: 
Vorstand/Beirat 
projektbezogen 
sonstige (z.B. Flüchtlingsarbeit) 
 
monatliches Stundenvolumen: 
 
Vorstand/Beirat 
projektbezogen 
sonstige (z.B. Flüchtlingsarbeit) 
 
 
 
 
34  
14 
20 
 
 
333 
 
16 
316 
300 
 
 
 
 
40  
14 
26 
60 
 
333 
 
16 
316 
300 
 
grün 
  
 
Anmerkungen / Bemerkungen: 
Aktivierung und Mobilisierung des ehrenamtlichen Potentials im Einzugsbereich durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung ist vor- 
bildlich. Die Akquise, Entwicklung und Pflege ist jedoch aufwendig und zeitintensiv, aber nichtsdestoweniger lohnenswert. Auf der ehrenamtlichen 
Gestaltungskraft basierende Projekte, wie die Entwicklung des Mehrgenerationenbereiches, der integrative Circussommer, die Düxer Strickkunst, 
die integrative Osterferienfahrt, die Deutzer Stadtteilkonferenz, die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit, Helfende Hände, Kölsch Hätz, das Kinder und 
Jugendforum Deutz, die Beiratsarbeit und die Arbeit des Fördervereins sind Belege für diese Arbeit, die wichtige Signalwirkung in die Belebung des 
Deutzer Gemeinwesen haben. In den Jahren 2020/2021 wird weiter die Verstetigung des ambitionierten Quartiersprojektes zur Beratung von Senio- 
ren und Seniorinnen zur Verbesserung der individuellen Wohnsituation im Stadtteil, sowie das Integrationsprojekt „Sozialer Mittagstisch“ einen 
wichtigen Stellenwert in der Arbeit des Hauses einnehmen. Im Jahre 2021 soll die Befähigung zur digitalen Teilhabe einen wichtigen Fokus in der 
Netzwerkarbeit des Deutzer Gemeinwesens darstellen, zu dem das Bürgerzentrum seine Kompetenzen einbringen wird.

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz 
Seite 12 von 20 
III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: 
 
Merkmal  
 
Ist -Werte 20 19 Plan -Werte 20 21  Bewe rtung  
Finanzressourcen  
 
 
Das Bürgerzentrum Deutz wird ebenso wie die Einrichtungen Chorweiler, Kalk und Stollwerck von der Stadt betrieben. 
Die Darstellung der städtischen Finanzen erfolgt seit 2008 entsprechend den Bestimmungen des Neuen Kommunalen Finanzmana- 
gements (NKF) im doppischen System. Die Bürgerhäuser und –zentren werden im Teilergebnisplan 0507 ausgewiesen. Die Darstel- 
lung von Erträgen und Aufwendungen pro Einrichtung kann in diesem System nur mit Hilfe der internen Kosten- und Leistungsrech- 
nung aufgrund der Planungen zum Produkthaushalt erfolgen. In folgender Darstellung werden auch Gemeinkostenverteilungen und 
Overheadkosten ausgewiesen.  
 
Ertrag s- bzw. Einnahmenstru k- 
tur 
 
 
 
Erträge: 
 
23.872 € 26.460 € 
 
grün  
  
 
Stiftungsgelder: 
 
  
 
 
Sonstiges:

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz 
Seite 13 von 20 
III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: 
 
Merkmal  
 
Ist -Werte 20 19 Plan -Werte 20 21  Bewe rtung  
Aufwands - bzw. Ausgabe nstruktur  
 
 
Personalaufwendungen/-ausgaben: 
 
295.100 € 316.267 € 
 
 
gelb 
 
 
Sachaufwendungen/-ausgaben: 
 
  80.988 € 129.904 € 
 
 
gelb 
 
 
Bauunterhaltung 
 
  19.637 €   62.000 € 
 
Sonstige Aufwendungen/Ausgaben: 
(Overheadkosten 50/2, Reinigung, 
Porto, IT) 
  95.848 € 116.582 € 
 
 
Summe 491.574 € 620.754 €  
 
Öffnungszeiten 
Anzahl Tage im Jahr: 
 355 355 
grün   
 
Jährliche Gesamtbesucherzahl: 
                 157.524 107.475 
grün 
  
Anmerkungen / Bemerkungen: 
Die Personalaufwendungen beziehen sich auf die im Stellenplan ausgewiesenen Stellen und basieren auf den durchschnittlichen Per- 
sonalkosten.  
Gesamtbesucherzahl inkl. Übermittagbetreuungen (täglich 70TN) und Integrationsgastronomie (täglich 120TN).

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz 
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum  
 
Pr odukt /  
Leistung 
 
(Erläuterung lt. Rahmen- 
Konzept) 
 
Ziele 
 
Indik atoren zur 
Zielerreichung 
Erh ebungs - 
instrumente  
berüh r- 
te 
Hand- 
lungs- 
felder  quantitat ive / wirt - 
schaftliche Ziele 
inhaltliche / qualitative Zi ele  
Begegnung und 
Kommunikation für 
die Bevölkerung 
 
(Der Bevölkerung werden 
Möglichkeiten angeboten, 
sich ungezwungen zu be- 
gegnen, am gesellschaftli- 
chen Leben teilzuhaben, 
soziale Netze zu pflegen 
und sich über soziokulturel- 
le Angebote zu informieren)
 
Zahl der Besucher des Vor- 
jahrs erreichen 
 
 
Kleinkinder, Kinder, Jugendliche, 
Erwachsene, Senioren 
Wirkungskreis: Stadtteil  
 
• Soziale Kontakte 
• gesellschaftliche Teilhabe 
• Stärkung der sozialen Netze 
• Entspannung 
• Geselligkeit 
• Unterhaltung 
• Förderung von ehrenamtlichem En- 
gagement 
Bes ucher/innen 
bzw. 
Nutzer/innen 
80.500 
 
Summe der 
Nutzer/innen 
der einzelnen 
Produkte 
(Einzelheiten 
siehe dort) 
plus stichpro- 
benartiger 
Zählung pro- 
duktunabhän- 
giger Besu- 
cher/innen 
1 Kultur 
2 Bildung 
3 Beratung 
4 Sozial- 
raum 
5 Bürgers. 
Engage- 
ment 
6 Ökologie 
7 Gesund- 
heit 
 
Diversitiy  Der Diversity-Ansatz geht davon aus, dass die Vielfalt an Lebensformen in unserer pluralen Gesellschaft eine Alltagsnormalität dar- 
stellt. Er ist ein organisatorisches sowie gesellschaftspolitisches Konzept, das einen wertschätzenden, bewussten und respektvollen 
Umgang mit Verschiedenheit und Individualität propagiert. Dabei richtet Diversity den Blick weg vom Defizit hin zur Ressource (Po- 
tential), die jede/jeder mit sich bringt: „Vielfalt sind wir alle“ statt „Maßnahmen für Minderheiten“, „Vielfalt und Inklusion“ statt „Integra- 
tion“, „ganzheitlicher Ansatz“ statt „eindimensionale Strategien“, „Vielfalt als Alltagsnormalität“ statt „Vielfalt als Besonderheit“. Als 
Kerndimensionen von Diversity, die die Vielfalt der Menschen darstellen, gelten: Alter, Geschlecht, ethnische und soziale Herkunft, 
Nationalität, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Identität und Orientierung, Kultur, familiäre Lebenssituation, physische und 
psychische Verfassung und ökonomischer Status. 
 
Die Bürgerhäuser/-zentren pflegen einen bewussten Umgang mit Vielfalt in der Gesellschaft und setzen den Diversity-Ansatz in ihren 
Angeboten um (Stichwort: Diversity-Management). Eine Vielfalt von Nutzern/innen und Mitarbeitenden agiert miteinander, tauscht 
sich aus, beeinflusst sich, lernt voneinander und miteinander und entwickelt sich weiter. Entsprechende Fortbildungen (Diversity-
Trainings) sollen Mitarbeiter*innen angeboten werden (s. u. a. Diversity-Konzept „Köln l(i)ebt Vielfalt“ – Stadt Köln, „Charta der Viel- 
falt“).

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz 
Seite 15 von 20 
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum  
 
Pr odukt/Leistung  quantit ative / wirt -  
schaftliche Ziele 
qualitative / inhaltliche Zi ele  Indikatoren zur 
Zielerreichung 
Erhebungs -
instrumente 
Hand - 
lungsfel- 
der 
Veranstaltu ngen  
 
(Der Bevölkerung (in wel- 
chem Wirkungskreis?) 
werden soziokulturelle 
Veranstaltungen in Eigen- 
regie und/oder in Koopera- 
tion mit anderen Akteuren 
zur Verfügung gestellt.) 
 
Anzahl der Veranstaltungen 
und Anzahl der Besu- 
cher/innen des Vorjahres 
Kinder, Jugendliche, Erwachsene, 
Senioren 
Wirkungskreis: Stadtteil 
 
• Kulturelle Integrationsförderung 
• Förderung des Stadtteilimages 
• Soziale Kontakte  
• Stärkung der sozialen Netze 
• Erholung  
• Bildung 
• Geselligkeit / Unterhaltung 
• Unterhaltung  
Veranstaltungen  
8 
 
Teilneh- 
mer/innen 
2000 
 
KLR Ist-
Zahlen 
berührte 
Hand- 
lungsfel- 
der: 
 
1,2,4,5

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz 
Handlungsfelder: 1) Kultur  2) Bildung  3) Beratung  4) Sozialraum  5) Bürgerschaftliches Engagement  6) Ökologie  7) Gesundheit 
Seite 16 von 20 
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum 
 
Pr odukt/Leistung  quantit ative / wirt -  
schaftliche Ziele 
qualitative / inhaltliche Zi ele  Indikatoren zur 
Zielerreichung 
Erhebungs -
instrumente  
Hand - 
lungsfelder 
Offene Ang ebote  
 
(Offene Angebote sind 
regelmäßige Aktivitäten, 
die keine feste Gruppen- 
struktur haben, so dass 
Interessierte spontan und 
jeder Zeit teilnehmen kön- 
nen.) 
 
Angebotsstunden des 
Vorjahres erreichen 
 
Kinder, Jugendliche, Erwachs e- 
ne, Senioren 
Wirkungskreis: Stadtteil 
• Abbau von Schwellenängsten 
• Anregung zu und Förderung von 
alternativen Freizeitverhalten 
• Stärkung von Alltagskompetenzen 
• Aufbau sozialer Netzwerkgruppen  
• Förderung von Neigungen 
• Förderung von Gemeinschaftser- 
lebnissen 
• Entwicklung von Sozialverhal- 
ten 
 
Angebotsstu nden  
400 
 
Nutzer / 
innen 
3000 
 
KLR Ist-
Zahlen 
berührte 
Handlungsfelder: 
 
 
1 - 7 
Gruppenangeb ote 
Kurse 
 
(Gruppenangebote beste- 
hen aus einem festen 
Personenkreis, sind zeit- 
lich befristet und haben 
einen thematischen Bezug. 
 
Kurse sind eigene Aktivitä- 
ten der BH/BZ, haben eine 
begrenzte Teilnehmerzahl 
und einen begrenzten 
zeitlichen Rahmen.) 
 
Angebotsstunden des 
Vorjahres erreichen 
 
Kinder, Jugendliche, Erwachs e- 
ne, Senioren 
Wirkungskreis: Stadtteil 
 
• 
Förderung von Neigungen und 
Fertigkeiten 
• Förderung von Gemeinschaftser- 
lebnissen 
• Entwicklung von Sozialverhalten 
• Aufbau sozialer Netzwerkgruppen 
• Förderung der Mobilität 
• Förderung der geistigen und kör- 
perlichen Gesundheit 
 
Kurs stunden  
300 
 
Teilnehmer 
/ innen 
2000 
 
KLR –Ist- 
Zahlen  
berührte 
Handlungsfelder: 
 
 
1 - 7 
Hospitationen  
 
Das Bürgerzentrum Deutz bietet im Rahmen der kollegialen Zusammenarbeit der Kölner Bürgerzentren folgende The- 
menbereiche zur Hospitation an: 
- Integrative Circus pädagogische Kinder- und Jugendarbeit„ 
- Gemeinsam das Veedel gestalten“ - Vernetzung der Gemeinwesen Akteure und Bürger im Stadtteil

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz 
Handlungsfelder: 1) Kultur  2) Bildung  3) Beratung  4) Sozialraum  5) Bürgerschaftliches Engagement  6) Ökologie  7) Gesundheit 
Seite 17 von 20 
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum 
 
Pr odukt/Leistung  quantitat ive / wirt -  
schaftliche Ziele  
qualitative / inhaltliche Zi ele  Indikatoren zur 
Zielerreichung  
Erh ebungs -
instrumente  
Hand - 
lungsfelder  
Proje kte  
(inkl. ÜMI) 
 
(Projekte sind zeitlich 
befristete Vorhaben mit 
einer speziellen Thematik 
und gehören nicht zum 
Regelbetrieb der Einrich- 
tungen.) 
 
Projektstunden des Vor- 
jahres erreichen 
Kinder, Jugendliche, Erwac hsene, 
Senioren  
Wirkungskreis: Stadtteil 
• Förderung gesellschaftlichen 
Engagements 
• Aufbau themenzentrierter Ver- 
netzung 
• 
Aufgreifen wechselnder Be- 
darfe und Schwerpunktthe- 
men im Stadtteil 
 
Projek tstunden  
3.200 
 
Teilnehmer/ 
Innen 
33.500 
KLR Ist-
Zahlen 
berührte 
Handlungsfelder: 
 
 
1-7 
Raumverg aben  
 
(Raumvergaben sind 
Dauer- und Einzelnutzun- 
gen von Räumen an Drit- 
te, wie Privatpersonen, 
Gruppen, Organisationen 
oder Institutionen.) 
 
Raumvergaben des Vor- 
jahres erreichen  
Kinder, Jugendliche, Erwac hsene, 
Senioren 
Wirkungskreis: Stadtteil 
• Öffnung der Ressourcen für ört- 
liche Bedarfe und Zielgruppen 
• Förderung des Selbstmanage- 
ments 
• Einnahmeerzielung 
Vergab estunden  
6.192 
 
Teilnehmer/ 
Innen 
40.200 
KLR Ist-
Zahlen  
berührte 
Handlungsfelder: 
 
 
1 - 7
 
Integrations - 
-leistungen und  
-angebote 
Angebotsstunden des 
Vorjahres erreichen 
1.  Einbindung von Menschen 
mit Behinderung aller Ge- 
nerationen  
2. Flüchtlingsarbeit 
3. Einbindung von Vereinsa- 
mung bedrohten Senioren 
des Veedels 
Angebot sstunden  
1.000 
KLR Ist  
Zahlen 
berührte 
Handlungsfelder: 
 
 
1 - 7 
AK „Kölner Elf“  
 
In 2017 wurde der Arbeitskreis Bürgerhäuser/-zentren unbenannt in AK „Kölner Elf“. Die Aufgabenstellung bleibt im Sinne 
der Rahmenkonzeption unverändert. Die Grundlagen der Zusammenarbeit in der „Kölner Elf“ wurden in einer Geschäfts- 
ordnung festgelegt. Die „Kölner Elf“ befindet sich in einem kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess und erhebt den 
Anspruch, als starke Stimme in der Stadtgesellschaft wahrgenommen zu werden.

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz 
Handlungsfelder: 1) Kultur  2) Bildung  3) Beratung  4) Sozialraum  5) Bürgerschaftliches Engagement  6) Ökologie  7) Gesundheit 
Seite 18 von 20 
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum 
 
Pr odukt/Leistung  quantitat ive / wirt -  
schaftliche Ziele  
qualitative / inhaltl i- 
che Ziele  
Indikatoren zur Zie l- 
erreichung  
Erhebungs -
instrumente  
Hand - 
lungsfelder  
Ausbi ldung und  
Integration 
 
(BH/BZ bieten Leistun- 
gen bei der Ausbildungs- 
und Beschäftigungsförde- 
rung. Im Mittelpunkt 
stehen die Anleitung von 
Praktikanten, die Förde- 
rung der Integration von 
Langzeitarbeitslosen und 
die Qualifizierung zur 
Ausübung bürgerschaftli- 
chem Engagements.) 
 
Folgende Ausbildung s- 
möglichkeiten werden 
vorgehalten: 
 
Bis zu 2 Praktikanten/innen 
im Anerkennungsjahr Sozi- 
alarbeit/Sozialpädagogik 
 
Bis zu 2 Schulpraktikan- 
ten/innen / Jahr 
 
Bis zu 5 „Integrationsjob- 
ber/innen“ – Berufliche Qua- 
lifikation nach § 16 SGB II 
 
 
Ausbildungsförderung 
und Qualifizierung 
Praktikantenanleitung, 
Integrationsförderung 
 
• Arbeitsgelegenheiten 
(AGH) nach § 16 
SGB II 
• Gewinnung von bür- 
gerschaftlich Enga- 
gierten für Aktivitäten 
im BH / BZ bzw. im 
Sozialraum 
Praktikantenverträge 
 
 
Zählung 
berührte 
Handlungsfelder 
 
 
1,2,3, 
5,  
 
Anmerkungen / Bemerkungen: 
Die Jahresplanungen der Bürgerhäuser/-zentren basieren auf Bedarfsermittlungen und Erfahrungswerten. Die Bürgerhäuser/-zentren sind von 
ihrer Angebotsstruktur gehalten, flexible und sozialräumliche Angebote vorzuhalten und sich am Bedarf zu orientieren. Insoweit kann es bei der 
Planung zu Abweichungen kommen.  
 
 
 
25.11.2020,  gez. Tobias Kempf       22.12.2020,  g ez. Oliver Kroh 
___________________________________________   _____ ______________________________________ 
Datum/Unterschrift          Datum/Unterschrift 
Bürgerzentrum Deutz         Stadt Köln

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz 
Handlungsfelder: 1) Kultur  2) Bildung  3) Beratung  4) Sozialraum  5) Bürgerschaftliches Engagement  6) Ökologie  7) Gesundheit 
Seite 19 von 20 
  
V. Zielerreichung 2019 der Leistungs- und Produktplanung 
 
Produkt/  
Leistung  
Quantitative  
Ziele 
 
 
 
Soll          Ist  
 
Bewertung der Errei- 
chung 
grün: erreicht, kein Handlungsbe- 
darf 
 
gelb: nicht voll erreicht, Beobach- 
tung notwendig 
 
rot: nicht erreicht, Änderung not- 
wendig  
Qualitative  
Ziele 
Bewertung der  
Erreichung 
grün: erreicht, kein Handlungs- 
bedarf 
 
gelb: nicht voll erreicht, Be- 
obachtung notwendig 
 
rot: nicht erreicht, Änderung 
notwendig  
Wirtschaftliche 
Ziele 
Bewertung der Er- 
reichung 
grün: erreicht, kein Hand- 
lungsbedarf 
 
gelb: nicht voll erreicht, 
Beobachtung notwendig 
 
rot: nicht erreicht, Ände- 
rung notwendig  
Begegnung und 
Kommunikation für 
die Bevölkerung 
(Anzahl der Besu- 
cher/innen) 
 
112.558 157.524  grün   
 
s. ZLV 2019 
grün   
Die wirtschaftlichen 
Zielsetzungen jeder 
Einrichtung beziehen 
sich auf die jederzei- 
tige Sicherstellung 
der Zahlungsfähig- 
keit, Vermeidung von 
Überschuldung und 
Dokumentation in 
ordnungsgemäßer 
Buchführung. Forma- 
les Zielkriterium ist 
die rechtzeitige und 
sachgerechte Erstel- 
lung und Abgabe des 
Verwendungsnach- 
weises. Verfügen die 
Einrichtungen über 
das Instrument der 
Kosten- und Leis- 
tungsrechnung sind 
auch produkt- und 
leistungsbezogene 
wirtschaftliche Ziel- 
setzungen denkbar. 
 
grün   
Veranstaltungen 
(.Std / Teiln.) 
 
68/ 
2.650 
110/ 
4.808 grün   
 
s. ZLV 2019 
grün   
 
Óffene Angebote 
(Angebotsstd. / 
Teiln.) 
 
770/ 
4.308 
1.095/ 
6.403 grün   
 
s. ZLV 2019 
grün   
Gruppen-
angebote / Kurse 
(Stunden / Teiln.)) 
636/ 
2.746 
651/ 
5.588 grün   
 
s. ZLV 2019 
grün   
Projekte  
(Angebotsstd. / 
Teiln.) 
 
3.998/ 
55.619 
5.006/ 
54.319 grün   
 
s. ZLV 2019 
grün   
Raumvergaben 
(Vergabe- 
std./Teiln.) 
 
8.838/ 
47.235 
9.965/ 
86.406 grün   
 
s. ZLV 2019 
grün   
Anmerkungen / Bemerkungen: s. folgende Seite:

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz 
Handlungsfelder: 1) Kultur  2) Bildung  3) Beratung  4) Sozialraum  5) Bürgerschaftliches Engagement  6) Ökologie  7) Gesundheit 
Seite 20 von 20 
 
V. Zielerreichung 2019 der Leistungs- und Produktplanung 
 
Anmerkungen / Bemerkungen: 
 
Veranstaltungen, offene An- 
gebote, Gruppenangebote 
Die Verlagerung der Angebotsstruktur von den offenen und Kursangeboten zu Projektstrukturen in 
den letzten Jahren wurde im Jahr 2019 konsequent weiter umgesetzt. Aufgrund der deutlich verstärk- 
ten Einbindung des bürgerschaftlichen Engagements wurde die kooperative Projektarbeit im Stadtteil 
weiter ausgebaut. Dies führte nicht zu einer Erhöhung der Einnahmen, da es sich größtenteils um 
Veranstaltungen handelte, die nicht mit Einnahmen verbunden waren (Ehrenamtstreffen, Flüchtlings- 
arbeit, Gestaltungstreffen zum Deutzer Gemeinwesen). Die Einrichtung ist im Zentrum des Deutzer 
Gemeinwesennetzwerkes fest verortet. Sowohl der initiierende Teil der Senioren- und Jugendarbeit, 
als auch der kooperierende Teil unseres Handelns ist sowohl von Initiativen, Vereinen, Institutionen 
stetig angefragt und eingebunden. Unsere beratenden Tätigkeiten im Stadtteil, vor allem von Seni- 
or*innen, die auffällig werden (Demenz, Verwahrlosung etc.) oder in Not geraten sind, nehmen einen 
stetig steigenden Anteil unseres Handelns ein. Hier gilt es zukünftig – gemeinsam mit dem Stadtteil – 
kreative und substanzielle Hilfestrukturen aufzubauen, die den Betroffenen Auswege aus Situationen 
bieten, die sie alleine nicht bewältigen können.  
 
Die besondere Rolle des gastronomischen Integrationsbetriebes für die funktionalen Abläufe unseres 
Hauses kann nicht hoch genug bewertet werden. 
In keinem anderen Bürgerzentrum in Köln wird die Erstkontaktaufnahme der Kunden durch die Mitar- 
beiter*innen eines Integrationsbetriebes durchgeführt, welche die Weiterleitung an die Mitarbei- 
ter*innen des Hauses gewährleisten. Kein anderes Bürgerzentrum in Köln muss seine Veranstaltun- 
gen und Raumvergaben ohne eigenen Hausmeister organisieren, so dass in Deutz die haustechni- 
schen Abläufe zur Gewährleistung der Raumumbauten im Wesentlichen durch das Personal des 
Pächters der Gastronomie durchgeführt werden. Diese kooperative Zusammenarbeit des Bürgerzent- 
rums Deutz mit dem gastronomischen Integrationsbetrieb war und ist ein wichtiger Erfolgsparameter 
für die Entwicklung der Einrichtung zu einem integrativen Mehrgenerationenhaus im Stadtteil Deutz. 
Für 2020/2021 wird versucht, eine Entfristung des Pachtverhältnisses zu erzielen, um die Zusammen- 
arbeit der Institutionen auch für die Zukunft zu gewährleisten.

ZLV 2021 - BH Stollwerck - Endf.

27019 Zeichen

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck 
Seite 1 von 17 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zielvereinbarung 
 
 
zwischen 
 
Bürgerhaus Stollwerck 
 
und 
 
Stadt Köln, Die Oberbürgermeisterin, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren 
 
für den Zeitraum: 2021

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck 
Seite 2 von 17 
I. A - Leitbild der Einrichtung: 
 
 
Die Vernetzung von Sozialem, 
Kultur und Kunst auf fünf Etagen 
 
„Kultur ist nicht der Paradiesgarten geistiger und künstlerischer 
Eliten, Kultur ist die Lebensweise der Menschen…“ 
(Richard v. Weizäcker, 1987) 
 
In diesem Sinne orientieren wir uns an folgenden Begriffen 
• Kultur vor Ort 
• Kultur als Medium für soziale und pädagogische Prozesse 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das Bürgerhaus Stollwerck – 
ein lebendiger, weltoffener Treffpunkt – 
ein Ort des Austausches,  
der Kommunikation und des Erlebnisses .

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck 
Seite 3 von 17 
I. B – Struktur der Einrichtung 
 
50/23 Bürgerhaus Stollwerk 
Leitung (41 Std.) 
50/230 
Verwaltungsbereich  
50/231                                
Technischer Bereich 
Veranstaltungsbe- 
reich  
50/232                                     
Jugendbereich 
Theater- u. Kulturar- 
beit  
50/233                               
Kinderbereich 
Seniorenbereich  
 
Beirat 
 
(41 Std.)  (39  Std.)  (39 Std.)  (39 Std.)  bestehend aus:  
- Rechnungswesen - Technische Leitung - Vertretung Leiter BH - Kinderarbeit 
20 gewählten Vertretern 
der Nutzer/innen 
- Personal - Vermietung Saal - Leitung Jugendbereic h - Seniorenarbeit Bürgeramtsleiter 
- Organisation 
- Organisation Veranstaltun- 
gen - Stadtteilkulturarbeit -Stadtteilkulturarbeit jeweils ein Parteien- 
    Ehrenamtliche vertreter der im Rat 
    (39 Std.)  Geringfügig Beschäftigte vertr. Parteien 
  
(39 Std.) 
 
(39 Std.) - GWA Freie Mitarbeiter 
Leiter und Stellver- 
treter des BH 
- Haushandwerker - Vermietungen außer Saal - Jugend arbeit Bundesfreiwilligendienst (mit beratender Fun ktion) 
  
- Öffentlichkeitsarbeit - Frauen- und Mädchenför- 
derung Praktikanten 
z. Zt. insgesamt 28 Mit- 
glieder 
(30,5 Std.)  - Beschaffungen  Ehrenamtliche  gewählt für 3 Jahre 
- Pförtnerin  Geringfügig Beschäftigte  Treffen: 4 x jährlich 
 Geringfügig Beschäftigte   Freie Mitarbeitende  (bei Bedarf häufiger) 
Wachdienstfirma  Bundesfreiwilligendienst  
Aufgabe u.a.: Angebote 
des BH und Eigeninitiative 
Ausgegliederte Werkstatt- 
arbeitsplätze  Praktikanten 
 von Veranstaltungen för- 
dern 
Mitarbeitende in Integrati- 
onsjobs  
  
 
Mitarbeitende nach § 16i 
SGB II

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck 
Seite 4 von 17 
I. C – Planungs- und Ausgangssituation 2021 
 
 
Das Bürgerhaus Stollwerck plant auf der Grundlage des vom Rat am 07.11.2019 beschlossenen und am 18.12.2019 von der Bezirksregierung 
genehmigten Doppelhaushalts für das Jahr 2020/2021. Der Finanzrahmen für die Sachaufwendungen ist deckungsgleich mit dem von 2014, in 
dem der Einrichtung durch Aufwandsreduzierungen und Ertragssteigerungen dauerhaft ein Konsolidierungsbeitrag in Höhe von 41.300 € auferlegt 
wurde. Auf dieser Basis wurde das Leistungsspektrum für das Jahr 2021 angepasst und modifiziert. 
 
Aufgrund der Corona-Krise mussten die Bürgerzentren ab dem 14.03. 2020 bis zum 25.05.2020 schließen. Sowohl während der Lock down Phase 
als auch in der darauf folgenden Zeit konnte das Regelprogramm nicht wie gewohnt und geplant umgesetzt werden. Das Programm musste oft 
kurzfristig an die sich ändernden Vorschriften der Corona Schutzverordnung angepasst werden. Betroffen von den Einschränkungen war/ist die 
gesamte Produktpalette der Bürgerzentren.  
Die Mitarbeiter*innen der einzelnen Einrichtungen waren dennoch für ihre Bürger*innen da: Vom interaktiven Mitmachspiel über digitale Sport-
Musik-Videoangebote bis hin zu unterschiedlichsten Nachbarschaftshilfen wurden vielfältige kreative Leistungen entwickelt und erbracht. 
Eine vorausschauende Jahresplanung war jedoch unter diesen Umständen für das Jahr 2020 nicht zu realisieren. 
 
Die Jahresplanung der Bürgerzentren basiert auf Erfahrungswerten und den aktuellen Bedarfen Vorort. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der 
Corona Fallzahlen ist davon auszugehen, dass auch das Jahr 2021 nicht ohne Einschränkungen sein wird. So erschweren die zu erwartenden 
aber noch unbekannten Faktoren eine verbindliche Planung.  
Für das kommende Jahr ist eine weitestgehend verlässliche Planung zu erstellen. Basis dieser Planung ist die Auswertung der vorliegenden Er- 
fahrungen aus den Monaten März bis einschließlich heute unter Einbindung der Maßnahmen aus den Corona Schutzverordnungen 2020.  
Zielsetzung ist es, möglichst verlässliche, auch unter Corona durchführbare Angebotsstrukturen für die Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln. 
 
Veranstaltungen können in kleinerem Rahmen geplant und angeboten werden, so dass sie auch unter Beschränkungen noch durchführbar sind. 
Flexiblere Mietverträge zur Bindung der Festmieter können die Raumnutzung beleben, verbindlichere Angebotsstrukturen und Öffnungszeiten 
können über die Bildung fester Bezugsgruppen und/oder kleinerer Gruppen in den offenen pädagogischen Angeboten erreicht werden, der Aus- 
bau der digitale Kommunikation schafft eine neue Bezugsebene zu den Nutzerinnen und Nutzern der Häuser.  
 
Die Planungen werden so flexibel gestaltet, dass sie den jeweils gültigen Beschränkungen angepasst und im Bedarfsfall ausgeweitet werden kön- 
nen.

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck 
Seite 5 von 17 
I. C – Planungs- und Ausgangssituation 2021 
 
I 
In der Kölner Südstadt genießt das Bürgerhaus Stollwerck einen einzigartigen Status als eine der größten sozialkulturellen Einrichtungen in NRW. 
Es bietet ein integratives, multikulturelles und generationenübergreifendes Angebot für ein aktives Miteinander im Veedel. Das Angebot in Kunst, 
Kultur, Musik, Freizeit, Sport und Bildung soll in der Quantität beibehalten und in der Qualität weiter erhöht werden. Besonders in einem Stadtteil, 
der sich durch die Vielfalt der Bewohnerinnen und Bewohner auszeichnet, wird ein Angebot für alle Menschen benötigt. Es ist vorgesehen, die 
vorhandene Außenfläche stärker zu nutzen und das digitale Angebot weiter auszubauen.  
 
Umfangreiche Baumaßnahmen und der Wechsel von Stelleninhabern im pädagogischen Bereich werden das Bürgerhaus vor Herausforderungen 
stellen, bieten aber auch Möglichkeiten zur Gestaltung und zur zukunftssicheren, modernen Programmgestaltung.   
 
 
Das Bürgerhaus Stollwerck wirkt aktiv und konstruktiv in der „Kölner Elf“ – dem Zusammenschluss der Kölner Bürgerhäuser/-zentren – auf kon- 
zeptioneller und praktischer Ebene (z.B. Veranstaltungen) mit.

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck 
Seite 6 von 17 
II. Grunddaten der Einrichtung: 
 
Merkmal  
 
Daten / Beschreibung  Bewertung  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Allgemeines 
 
Standort(e): 
 
 
Trägerschaft: 
 
 
Gründungsjahr: 
Die Daten vermitteln den Überblick über die räumliche Größe, die funktionale 
Raumgestaltung und den baulichen Zustand. Die Bewertungen für die Kategorien 
Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Renovierungszustand und Funktionalität 
zeigen Handlungsprioritäten auf, zu denen Vereinbarungen getroffen werden 
müssen. 
 
Allgemeines zur Bewertungsspalte: 
 
Die Bewertung in Form der Ampelfarben  
 
Grün: Zustand / Entwicklung gut (kein Änderungs- und Handlungsdruck) 
Gelb: Zustand / Entwicklung zufriedenstellend (Änderungs- und Handlungsdruck latent gegeben) 
Rot: Zustand / Entwicklung bedenklich – Änderungs- und Handlungsdruck ist aktuell vorhanden 
 
verdeutlicht die Handlungsprioritäten für Stadt und Einrichtung gleichermaßen. Die Folge der Bewer- 
tung stellen Handlungsabsprachen dar, die die Einrichtung, die Stadt oder auch beide Parteien betref- 
fen können. Sie werden unter Anmerkungen / Bemerkungen / Vereinbarungen im Anschluss an die 
Übersicht protokolliert. 
 
Liegen unterschiedliche Bewertungen zwischen Stadt und Einrichtung vor, werden beide dokumen- 
tiert. 
 
 
 
Dreikönigenstraße 23, 50678 Köln 
 
 
Stadt Köln 
 
 
Juni 1987  
 
 
 
 
grün 
  
  
gelb 
 
   
rot

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck 
Seite 7 von 17 
II. Grunddaten der Einrichtung: 
 
Raumressourcen  
 
 Bewertung  
Nutzfläche innen: 6.400 qm  
 
 
Nutzfläche außen: 2.680 qm  
 
Gastronomie: 
 
ja:  
      nein:          verpachtet:          Eigenregie:    
gelb  
 
Zustandsbeschreibung des Gebäudes  
 
Baujahr: 
Denkmalschutz: 
1987 
ja 
 :         nein:  
 
Barrierefreiheit: 
 
Der barrierefreie Zugang zum Gebäude sowie zu allen Stockwer- 
ken ist durch die vorhandene Aufzuganlage möglich. Bis auf die 
4.Etage ist in jedem Stockwerk eine behindertengerechte Sanitär- 
anlage vorhanden. Barrierefreie Parkmöglichkeiten befinden sich 
auf dem hauseigenen Parkplatz. 
  
gelb 
 
 
Energetischer Zustand: 
 
Dach:  Flachdach 
Fenster:  Doppelfensteranlagen/ Metallrahmen 
Heizung:  Fernwärme/Wärmetauscher, Bj.1987 
  
gelb 
 
 
Funktionalität: Alle Räumlichkeiten sind kaum schallisoliert.   
gelb 
 
Raumstruktur: 
• gr. Saal mit Bühnen- und Lichttechnik: 
 
ja:  
      nein: Kapazitäten: 600 Personen ohne Bestuh- 
lung (coronabedingt zurzeit deutlich weniger)  
 
grün 
  
• multifunktionelle Räume: 
• spezielle Funktionsräume: 
• dauerhaft vergebene Räume: 
• sonstige Räume (Büros und Abstellr.) 
Anzahl: ____ 8_____  
Anzahl: ____ 6_____  
Anzahl: ___ 17 ______inkl. Mietwohnung 
Anzahl: ____ 8_____ 
  
gelb

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck 
Seite 8 von 17 
II. Grunddaten der Einrichtung: 
 
Zustandsbeschreibung des Gebäudes  
 
 Bewertung  
Renovierungsbedarf ab einer Bausumme 
von ca. 5.000 € 
Bei der 30 Jahre alten Brandmeldeanlage ist gutachterlich 
festgestellt, dass die Anlage erneuert werden muss. Zur Be- 
seitigung der festgestellten Mängel ist die Errichtung einer 
neuen Zentrale notwendig. Die Maßnahme wird im Winter 
2020/2021 begonnen und im ersten Halbjahr 2021 abge- 
schlossen.  
 
In den nächsten Jahren sind wichtige Baumaßnahmen für die 
Sicherheit der Besucherinnen und Besucher erforderlich. Zu- 
nächst muss ein Leckage-System eingebaut werden, um 
Wasserrohrbrüche kurzfristig erkennen und beheben zu kön- 
nen. Mittel- bis langfristig wird die Erneuerung der gesamten 
Trinkwasserversorgung erforderlich.  
 
Die Außenfassade auf Süd-, West- und Nordseite muss kom- 
plett saniert werden. Darüber hinaus müssen die Forderun- 
gen des Brandschutzkonzepts umgesetzt werden. Die Erneu- 
erung der elektrischen Unterverteilung wird im Winter 
2020/2021 erfolgen. 
 
  
gelb 
 
   
Zustandsbeschreibung der Inneneinrichtung 
/ der Einrichtungsgegenstände 
Die Leuchttechnik wurde 2016 durch energiesparende Tech- 
nik ersetzt. 
Die Böden in einigen Räumen, die für die Vermietung zur 
Verfügung stehen, und in den Fluren müssen erneuert wer- 
den.  
 
 
 
gelb

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck 
Seite 9 von 17 
I. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressour cen der Einrichtung: 
 
Merkmal  
 
Ist -Werte 20 19  Plan -Werte 20 21  Bewertung  
Personalressourcen  
SV-pflichtig beschäftigte pädagogi- 
sche Mitarbeiter/innen  
Anzahl und Summe der Wochenar- 
beitsstunden: 
davon m/w: 
Anzahl der PMA mit Migrationshin- 
tergrund: 
 
 
 
 
3 / 117  
1/2 
 
0 
 
 
 
 
3 / 117  
1/2 
 
0 
 
 
gelb 
 
 
SV-pflichtig beschäftigte weitere MA 
Anzahl und Summe der Wochenar- 
beitsstunden: 
davon m/w: 
Anzahl der MA mit Migrationshinter- 
grund: 
 
 
6 / 229,5  
2/4 
 
0 
 
 
6 / 229,5  
3/3 
 
0 
 
 
gelb 
 
 
geringfügig beschäftigte MA / 400-€-
Kräfte 
Anzahl: 
wöchentliches Stundenvolumen: 
 
 
17 
122,5  
 
 
16 
115 
 
 
gelb 
 
 
Beschäftigte nach § 16i SGB II 
Anzahl: 
wöchentliches Stundenvolumen: 
 
2 
78  
 
4 
156 
 
grün 
  
 
Bundesfreiwillige 
Anzahl: 
wöchentliches Stundenvolumen: 
 
4 
156  
 
3 
117  
  
gelb 
 
 
Anmerkungen: Aufgrund hoher Ausfallzeiten und starker Belastung treten im Bereich der weiteren Mitarbeiter/innen Engpässe in der Sachbearbei- 
tung auf, die zu Einbußen im Bereich der Einnahmen führen können.

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck 
Seite 10 von 17 
III. Personal-. Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung 
 
Merkmal  Ist -Werte 20 19  Plan -Werte 20 21  Bewertung  
ausgegliederte Werkstattarbeits- 
plätze 
Anzahl: 
wöchentliches / monatliches Stun- 
denvolumen: 
 
 
2 
122,5  
 
 
2 
122,5  
 
grün 
  
 
Freie Mitarbeiter 
Anzahl: 
wöchentliches Stundenvolumen: 
 
 
31 
795  
 
29 
750 
  
gelb 
 
 
Bürgerschaftliche Ressourcen  
 
Anzahl bürgerschaftlich Engagierter: 
 
• Beirat/Förderverein 
• projektbezogen 
• sonstige 
 
monatliches Stundenvolumen: 
 
• Vorstand/Beirat 
• projektbezogen 
• sonstige 
 
 
 
31 
 
25 
4 
2 
 
106 
 
58 
32 
16  
 
 
33 
 
27 
4 
2 
 
112 
 
64 
32 
16 
 
grün 
  
 
Anmerkungen / Bemerkungen:

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck 
Seite 11 von 17 
III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: 
 
Merkmal  
 
Ist -Werte 2019  Plan -Werte 2021  Bewertung  
Finanzressourcen  
 
 
Das Bürgerhaus Stollwerck wird ebenso wie die Einrichtungen Chorweiler, Deutz und Kalk von der Stadt betrieben. 
Die Darstellung der städtischen Finanzen erfolgt seit 2008 entsprechend den Bestimmungen des Neuen Kommunalen Finanzmana- 
gements (NKF) im doppischen System. Die Bürgerhäuser und –zentren werden im Teilergebnisplan 0507 ausgewiesen. Die Dar- 
stellung von Erträgen und Aufwendungen pro Einrichtung kann in diesem System nur mit Hilfe der internen Kosten- und Leistungs- 
rechnung aufgrund der Planungen zum Produkthaushalt erfolgen. In folgender Darstellung werden auch Gemeinkostenverteilungen 
und Overheadkosten ausgewiesen. 
 
Ertrags - bzw. Einnahmenstruktur  
 
 
 
Erträge: 
 
519.694 € 
 
359.356 €   
gelb 
 
 
Stiftungsgelder: 
 
   
 
Öffentliche Zuwendungen: 
 
 
 
 
 
 
Summe:

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck 
Seite 12 von 17 
III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: 
 
Merkmal  
 
Ist -Werte 2019  Plan -Werte 2021  Bewertung  
Aufwands - bzw. Ausgabenstruktur  
 
 
Personalaufwendungen/-ausgaben: 
 
  753.135 €    853.912 €   
gelb 
 
 
Sachaufwendungen/-ausgaben: 
 
  516.183 €    498.985 €   
gelb 
 
 
Bauunterhaltung: 
 
    96.783 €   2.550.000 €*   
Sonstige Aufwendungen/Ausgaben: 
(Overheadkosten 50/2, Reinigung, Porto, IT) 
 
   197.973 €    195.013 €  
Summe:  1.564.076 € 4.097.910 €  
Öffnungszeiten  
 
 
 
Anzahl Tage im Jahr: 
 
363  363  grün    
Bürger/innen -Frequentierung  
 
 
 
Jährliche Gesamtbesucherzahl: 
 
139 .921  71.200   gelb   
Anmerkungen / Bemerkungen: 
Die Personalaufwendungen beziehen sich auf die im Stellenplan ausgewiesenen Stellen und basieren auf den durchschnittlichen Personalkosten. 
Der Personalbestand der Einrichtung ist seit Jahren konstant.  
* Die für Bauunterhaltung veranschlagten Kosten weichen aufgrund einer einzelnen Baumaßnahme (Sanierung der Außenfassade, 2.100.000 €) 
deutlich von den Kosten der Vorjahre ab.

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck 
Seite 13 von 17 
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum  
 
Produkt /  
Leistung 
 
(Erläuterung lt. Rahmen- 
Konzept) 
 
Ziele 
 
Indikatoren zur 
Zielerreichung 
Erhebungs - 
instrumente  
be- 
rührte 
Hand- 
lungs- 
felder  quantitative / wirt - 
schafltiche Ziele 
inhaltliche / qualitative Ziele  
Begegnung und 
Kommunikation für 
die Bevölkerung 
 
(Der Bevölkerung werden 
Möglichkeiten angeboten, 
sich ungezwungen zu be- 
gegnen, am gesellschaftli- 
chen Leben teilzuhaben, 
soziale Netze zu pflegen 
und sich über soziokultu- 
relle Angebote zu informie- 
ren)
 
Zahl der Besucher/innen des 
Vorjahrs erreichen 
Kinder, Jugendliche, Erwachsene, 
Senioren 
Wirkungskreis: Bezirk 
 
• Soziale Kontakte,  
• gesellschaftliche Teilhabe, Stärkung 
der sozialen Netze,  
• Entspannung,  
• Geselligkeit,  
• Unterhaltung,   
• Förderung von ehrenamtlichem En- 
gagement 
Besucher/innen / 
Nutzer/innen/ 
Teilnehmer/ 
Innen 
 
Summe der 
Nutzer/innen 
der einzelnen 
Produkte 
(Einzelheiten 
siehe dort) 
plus stichpro- 
benartiger 
Zählung pro- 
duktunabhän- 
giger Besu- 
cher/innen 
1 Kultur 
2 Bildung 
3 Beratung 
4 Sozial- 
raum 
5 Bürgers. 
Engage- 
ment 
6 Ökologie 
7 Gesund- 
heit 
 
Diversity  Der Diversity-Ansatz geht davon aus, dass die Vielfalt an Lebensformen in unserer pluralen Gesellschaft eine Alltagsnormalität dar- 
stellt. Er ist ein organisatorisches sowie gesellschaftspolitisches Konzept, das einen wertschätzenden, bewussten und respektvollen 
Umgang mit Verschiedenheit und Individualität propagiert. Dabei richtet Diversity den Blick weg vom Defizit hin zur Ressource (Po- 
tential), die jede/jeder mit sich bringt: „Vielfalt sind wir alle“ statt „Maßnahmen für Minderheiten“, „Vielfalt und Inklusion“ statt „Integra- 
tion“, „ganzheitlicher Ansatz“ statt „eindimensionale Strategien“, „Vielfalt als Alltagsnormalität“ statt „Vielfalt als Besonderheit“. Als 
Kerndimensionen von Diversity, die die Vielfalt der Menschen darstellen, gelten: Alter, Geschlecht, ethnische und soziale Herkunft, 
Nationalität, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Identität und Orientierung, Kultur, familiäre Lebenssituation, physische und 
psychische Verfassung und ökonomischer Status. 
 
Die Bürgerhäuser/-zentren pflegen einen bewussten Umgang mit Vielfalt in der Gesellschaft und setzen den Diversity-Ansatz in ihren 
Angeboten um (Stichwort: Diversity-Management). Eine Vielfalt von Nutzern/innen und Mitarbeitenden agiert miteinander, tauscht 
sich aus, beeinflusst sich, lernt voneinander und miteinander und entwickelt sich weiter. Entsprechende Fortbildungen (Diversity-
Trainings) sollen Mitarbeiter*innen angeboten werden (s. u. a. Diversity-Konzept „Köln l(i)ebt Vielfalt“ – Stadt Köln, „Charta der Viel- 
falt“)

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck 
Handlungsfelder: 1) Kultur  2) Bildung  3) Beratung  4) Sozialraum  5) Bürgerschaftliches Engagement  6) Ökologie  7) Gesundheit 
Seite 14 von 17 
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum  
 
Produkt/Leistung  quantitative / wirt -  
schaftliche Ziele 
qualitative / inhaltliche Ziele  Indikatoren 
zur Zielerrei- 
chung 
Erhebungs -
instrumente 
Hand - 
lungsfelder 
Veranstaltungen  
 
(Der Bevölkerung (in wel- 
chem Wirkungskreis?) wer- 
den soziokulturelle Veran- 
staltungen in Eigenregie 
und/oder in Kooperation mit 
anderen Akteuren zur Ver- 
fügung gestellt.) 
 
Beibehaltung der Veran- 
staltungen 
Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Se- 
nioren 
Wirkungskreis: Sozialraum – Gesamt- 
stadt, Umland 
• Kulturelle Integrationsförderung 
• Förderung des Stadtteilimages 
• Soziale Kontakte,  
• Stärkung der sozialen Netze, 
• Erholung, Geselligkeit,  
• Unterhaltung, Gesundheit,  
Entwicklung von Stadtteilbewusstsein  
Stunden / 
 
Besucher/in- 
nen  
 
350 / 3.120  
 
KLR Ist-Zahlen berührte 
Handlungsfel- 
der: 
 
1,2,4,5 
Offene Angebote 
und Gruppenange- 
bote 
(Offene Angebote sind re- 
gelmäßige Aktivitäten, die 
keine feste Gruppenstruk- 
tur haben, so dass Interes- 
sierte spontan und jeder 
Zeit teilnehmen können. 
Gruppenangebote beste- 
hen aus einem festen Per- 
sonenkreis, sind zeitlich be- 
fristet und haben einen the- 
matischen Bezug.) 
Beibehaltung der Offenen 
Angebote  
Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Se- 
nioren 
Wirkungskreis: Bezirk 
• Abbau von Schwellenängsten 
• Anregung zu und Förderung von alterna- 
tiven Freizeitverhalten 
• Stärkung von Alltagskompetenzen 
• Aufbau sozialer Netwerkgruppen  
• Förderung von Neigungen 
• Förderung von Gemeinschaftserlebnis- 
sen 
• Entwicklung von Sozialverhalten 
• Förderung von Neigungen  
Stunden / 
TN  
 
2.725 / 4.768  
 
KLR Ist-Zahlen 
 
berührte 
Handlungsfel- 
der: 
 
1,2,3,5,7 
Kurse  
(Kurse sind eigene Aktivitä- 
ten der BH/BZ, haben eine 
begrenzte Teilnehmerzahl 
und eine begrenzten zeitli- 
chen Rahmen.) 
 
Beibehaltung des Kursan- 
gebotes 
Kinder, Jugendliche,  Senioren  
Wirkungskreis: Bezirk 
• Förderung von Neigungen, Fertigkeiten 
und von Gemeinschaftserlebnissen 
• Training von Auge, Geist und Muskel  
Stunden / 
TN  
 
634 / 2.161  
 
KLR Ist-Zahlen  berührte 
Handlungsfel- 
der: 
 
1,2,7

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck 
Handlungsfelder: 1) Kultur  2) Bildung  3) Beratung  4) Sozialraum  5) Bürgerschaftliches Engagement  6) Ökologie  7) Gesundheit 
Seite 15 von 17 
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum 
 
Produkt/Leistung  quantitative / wirt -  
schaftliche Ziele  
qualitative / inhaltliche Ziele  Indikatoren 
zur Zielerrei- 
chung  
Erhebungs -
instrumente  
Hand - 
lungsfelder  
Projekte  
 
(Projekte sind zeitlich be- 
fristete Vorhaben mit einer 
speziellen Thematik und 
gehören nicht zum Regel- 
betrieb der Einrichtungen.) 
 
Projektstunden des Vorjah- 
res erreichen  
Kinder, Jugendliche, Erwachsene, 
Senioren  
Wirkungskreis: Sozialraum, Bezirk 
 
• Förderung gesellschaftlichen En- 
gagements 
• Aufbau themenzentrierter Ver- 
netzung 
• Aufgreifen wechselnder Bedarfe 
und Schwerpunktthemen im So- 
zialraum 
Stunden / 
TN  
 
1.020 / 2.658  
 
KLR Ist-Zah- 
len 
berührte 
Handlungsfel- 
der: 
 
1 - 7 
Raumvergaben  
 
(Raumvergaben sind 
Dauer- und Einzelnutzun- 
gen von Räumen an 
Dritte, wie Privatpersonen, 
Gruppen, Organisationen 
oder Institutionen.) 
 
Raumvergabestunden des 
Vorjahres erreichen  
Kinder, Jugendliche, Erwachsene, 
Senioren 
Wirkungskreis: Bezirk 
 
• Bindung an das Haus 
• Öffnung der Ressourcen für örtli- 
che Bedarfe und Zielgruppen 
• Förderung des Selbstmanage- 
ments 
• Einnahmeerzielung 
Stunden / 
Nutzer/innen  
 
6.441 / 47.345   
 
KLR Ist-Zah- 
len  
berührte 
Handlungsfel- 
der: 
 
1 - 7
 
Integrations - 
leistungen und  
-angebote 
Anzahl der Angebote Kinder, Jugendliche, Erwachsene,  
Senioren 
Wirkungskreis: Bezirk 
• Integrationsförderung 
Angebote  
TN  
 berührte 
Handlungsfelder 
 
1,2,3,5,7 
Hospitationen  
(AK BH/BZ hat das In- 
strument zur Durchfüh- 
rung für 2017 beschlos- 
sen.) 
 
Durchführen und Anbieten von 
Hospitationen in Kooperation 
mit den anderen Bürgerhäu- 
sern: 
Fortbildung von Fachkräften der 
BH/BZ durch fachbezogenen Aus- 
tausch 
 
Durchführung je ei- 
ner Hospitation ex- 
tern und anbieten 
einer Hospitation 
im Haus 
 
Zählung 
 
Bericht im AK 
BH/BZ

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck 
Handlungsfelder: 1) Kultur  2) Bildung  3) Beratung  4) Sozialraum  5) Bürgerschaftliches Engagement  6) Ökologie  7) Gesundheit 
Seite 16 von 17 
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum 
 
Produkt/Leistung  quantitative / wirt -  
schaftliche Ziele  
qualitative / inhaltliche  
Ziele  
Indikatoren zur 
Zielerreichung  
Erhebungs -in- 
strumente  
Hand - 
lungsfelder  
Ausbildung und  
Integration 
 
(BH/BZ bieten Leistungen 
bei der Ausbildungs- und 
Beschäftigungsförderung. 
Im Mittelpunkt stehen die 
Anleitung von Praktikan- 
ten, die Förderung der In- 
tegration von Langzeitar- 
beitslosen und die Qualifi- 
zierung zur Ausübung 
bürgerschaftlichem Enga- 
gements.) 
 
Folgende Ausbildungs- 
möglichkeiten werden vor- 
gehalten: 
1 städt. Auszubildende/r im 
mittleren bzw. gehobenen 
Dienst 
1 Praktikanten/innen im Aner- 
kennungsjahr Sozialarbeit/Sozi- 
alpädagogik 
2 Schulpraktikanten/innen / 
Jahr 
3 „Integrationsjobber/innen“ – 
berufl. Qualifikation nach § 16 
SGB II / regelmäßige Möglich- 
keiten zur Absolvierung von So- 
zialstunden 
Ausbildungsförderung und 
Qualifizierung 
Praktikantenanleitung, Integra- 
tionsförderung 
• Arbeitsgelegenhei- 
ten  nach § 16 d 
SGB II 
• Gewinnung von bür- 
gerschaftlich Enga- 
gierten für Aktivitä- 
ten im BH bzw. im 
Sozialraum 
 
Praktikantenver- 
träge 
 
Zählung 
 
berührte 
Handlungsfel- 
der 
 
1,2,3,5,7 
 
AK „Kölner Elf“  In 2017 wurde der AK BH/BZ umbenannt in AK Kölner Elf. Die Aufgabenstellung bleibt im Sinne der Rahmenkonzeption unverän- 
dert. Die Grundlagen der Zusammenarbeit in der „Kölner Elf“ wurden in einer Geschäftsordnung festgelegt. Die „Kölner Elf“ befindet 
sich in einem kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess und erhebt den Anspruch, als starke Stimme in der Stadtgesellschaft 
wahrgenommen zu werden.  
 
Anmerkungen/ Bemerkungen: 
Die Jahresplanungen der Bürgerhäuser/-zentren basieren auf Bedarfsermittlungen und Erfahrungswerten. Die Bürgerzentren sind von ihrer Ange- 
botsstruktur gehalten, flexible und sozialräumliche Angebote vorzuhalten und sich am Bedarf zu orientieren. Insoweit kann es gegenüber der Pla- 
nung zu Abweichungen kommen.  
 
 
25.11.2020,  gez. Christian Rahmfeld     21.12.2020 ,  gez. Oliver Kroh 
 
__________________________________________   ______ _____________________________________ 
Datum/Unterschrift         Datum/Unterschrift 
Bürgerhaus Stollwerck       Stadt Köln

Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck 
Handlungsfelder: 1) Kultur  2) Bildung  3) Beratung  4) Sozialraum  5) Bürgerschaftliches Engagement  6) Ökologie  7) Gesundheit 
Seite 17 von 17 
V. Zielerreichung 2019 der Leistungs- und Produktplanung 
 
Produkt/  
Leistung  
Quantitative  
Ziele 
 
 
 
 
Soll               Ist  
Bewertung der Errei- 
chung 
grün: erreicht, kein Handlungsbe- 
darf 
 
gelb: nicht voll erreicht, Beobach- 
tung notwendig 
 
rot: nicht erreicht, Änderung not- 
wendig  
Qualitative  
Ziele 
Bewertung der  
Erreichung 
grün: erreicht, kein Hand- 
lungsbedarf 
 
gelb: nicht voll erreicht, Be- 
obachtung notwendig 
 
rot: nicht erreicht, Änderung 
notwendig  
Wirtschaftliche 
Ziele 
Bewertung der Er- 
reichung 
grün: erreicht, kein Hand- 
lungsbedarf 
 
gelb: nicht voll erreicht, Be- 
obachtung notwendig 
 
rot: nicht erreicht, Ände- 
rung notwendig  
Begegnung und 
Kommunikation für 
die Bevölkerung 
(Anzahl der Besu- 
cher/innen) 
 
147.600  139.921   
grün 
 
   
s. ZLV 2019 
 
grün 
  Die wirtschaftlichen 
Zielsetzungen jeder 
Einrichtung beziehen 
sich auf die jederzei- 
tige Sicherstellung 
der Zahlungsfähig- 
keit, Vermeidung von 
Überschuldung und 
Dokumentation in 
ordnungsgemäßer 
Buchführung. Forma- 
les Zielkriterium ist 
die rechtzeitige und 
sachgerechte Erstel- 
lung und Abgabe des 
Verwendungsnach- 
weises. Verfügen die 
Einrichtungen über 
das Instrument der 
Kosten- und Leis- 
tungsrechnung sind 
auch produkt- und 
leistungsbezogene 
wirtschaftliche Ziel- 
setzungen denkbar. 
 
 
grün  
  
Veranstaltungen 
(Stunden) 
 
720  907   
grün 
   
s. ZLV 2019 
 
grün 
   
offene Angebote 
Gruppenange- 
bote 
(Stunden) 
1.233  3.241   
grün 
   
s. ZLV 2019 
 
grün 
  
Kurse* 
(Stunden) 
483  1.179   
grün 
   
s. ZLV 2019 
 
grün 
  
Projekte* 
(Stunden) 
 
1.385  1.611   
grün 
   
s. ZLV 2019 
 
grün 
  
Raumvergaben 
(Vergabestd.) 
(Dauervergabe- 
std.) 
151.370  
(15.290) 
(136.080) 
 
134.469  
(21.069) 
(113.400) 
 
  
gelb 
  
s. ZLV 2019 
 
grün 
  
Anmerkung: *Projekte und Kurse werden unterjährig aktualisiert und den Bedarfen angepasst.

Mitteilung BV

1925 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/50/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 3719/2020 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 21.01.2021 
 
Zielvereinbarungen 2021 Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Quäker Nachbarschaftsheim, 
Bürgerhaus Stollwerck, Bürgerzentrum Deutz 
In Abstimmung mit den Leitungen der Bürgerzentren/Bürgerhäuser wurden für 2020 aufgrund des 
unvermittelt einsetzenden Krisenmodus infolge der Corona-Pandemie die Zielvereinbarungen mit den 
Bürgerzentren ausgesetzt. Die in den Zielvereinbarungen 2021 genannten Leistungsspektren neh-
men die auch für 2021 zu erwartenden Corona-bedingten Sachzwänge in den Blick. 
Die Betriebskostenzuschüsse an die Träger freier Einrichtungen (Bürgerzentrum Alte Feuerwache, 
Quäker Nachbarschaftsheim) wurden in 2020 und 2021 gegenüber dem Haushalt 2019 erhöht und 
gleichen so gestiegene Personal- und Energiekosten aus. Mit den seit 2015 erfolgten maßvollen Er-
höhungen können strukturelle Defizite vermieden werden. 
Der Finanzrahmen für die städtischen Bürgerzentren/Bürgerhäuser (Bürgerhaus Stollwerck, Bürger-
zentrum Deutz) laut Teilergebnisplan 0507 Betrieb, Unterhaltung und Förderung der Bürgerhäuser/-
zentren entspricht demjenigen des Haushaltsjahres 2014, in dem den vier städtischen Einrichtungen 
über Aufwandsreduzierung und Ertragssteigerungen ein Konsolidierungsbeitrag in Höhe von insge-
samt 192.300 € auferlegt wurde. 
Die Zielvereinbarungen 2021 gemäß Anlagen fußen auf dem vom Rat der Stadt Köln am 07.11.2019 
verabschiedeten Doppelhaushalt 2020/2021. 
Von Seiten der Fachverwaltung wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die in den Zielvereinbarun-
gen ausgewiesenen Wirkungsbereiche, Handlungsfelder und bedachten Zielgruppen die Bedarfe des 
jeweiligen Sozialraumes/Bezirkes berücksichtigen. 
Im Zusammenhang mit den Zielvereinbarungen 2021 fanden die Zielerreichungsdialoge für das Jahr 
2019 statt.

Beratungsverlauf (1)

11.03.2021 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (12)

  • Melchiorstraße 3
  • Kreutzerstraße 5
  • Venloer Straße 46
  • Kreuzgasse
  • Dreikönigenstraße 23
  • Tempelstraße 41
  • Ebertplatz 2019
  • Hansaring
  • Goldammerweg 28
  • Am Rosengarten 87
  • Severinswall
  • Straße 4

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Details

Aktenzeichen
3719/2020
Typ
Mitteilung BV
Datum
06.01.2021
Erstellt
22.12.2020 12:09