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Zielvereinbarungen 2021 Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Quäker Nachbarschaftsheim, Bürgerhaus Stollwerck, Bürgerzentrum Deutz

Mitteilung BV 3719/2020 vom 06.01.2021

Stand: Am 11.03.2021 in der Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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  • ZLV 2021 - BZ Alte Feuerwache - Endf.

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    Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 1 von 24 Zielvereinbarung für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache zwischen Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V. und Stadt Köln, Die Oberbürgermeisterin, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren für den Zeitraum: 2021 Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 2 von 24 I. A - Leitbild und Struktur der Einrichtung Ziele der Alten Feuerwache Ein soziokulturelles Zentrum in Selbstverwaltung Die Alte Feuerwache fördert die Begegnung von Menschen aller Berufsgruppen, Altersgruppen, sozialen Schichten und Kulturen in Köln, regt sie zu kritischer Auseinandersetzung, Initiative und kreativer Betätigung an und fördert soziales und demokratisches Verhalten. Das Grundprinzip der Vernetzung aller Bereiche ( Kunst, Handwerk, Pädagogik, Kultur und Politik) bestimmt zum einen die Qualität der Arbeit und ermöglicht zum anderen den Nutzer/innen, Zugang zu finden zu politischen, gesellschaftlichen, kulturellen Themen und Aspekten unserer Gesellschaft, mit denen sie in ihrer jeweiligen Lebenswirklichkeit üblicherweise nicht konfrontiert werden. Als selbstverwaltetes soziokulturelles Zentrum ermöglicht und fördert die Alte Feuerwache Eigeninitiative und selbstverantwortliches Handeln. Mit ihrer Organisations- und Entscheidungsstruktur, die gekennzeichnet ist durch Möglichkeiten der Mitwirkung Einzelner und Gruppen an Arbeitsgruppen, Gremien und konkreten Arbeitsabläufen, bietet die Alte Feuerwache ausdrückliche Grundlagen für bürgerschaftliches Engagement. Die Alte Feuerwache ist zentraler Treffpunkt, Veranstaltungs- und Experimentierort für eine Vielzahl parteiunabhängiger politischer und kultureller Gruppen, die hier alternative Konzepte für Gesellschaft, Politik und Kultur erarbeiten und nach „draußen“ tragen. Die Alte Feuerwache ist unbestechlich. Sie orientiert sich weder an einzelnen politischen Parteien noch kooperiert sie weder in inhaltlicher noch finanzieller Hinsicht mit undemokratischen, rassistischen, sexistischen und ökologisch unverträglichen Organisationen und Firmen. Die Alte Feuerwache erhöht die Lebensqualität im Stadtteil und in der Stadt Köln. Der Arbeitsansatz der Alten Feuerwache orientiert sich nicht an den „Defiziten“ der Menschen, sondern setzt an ihren Möglichkeiten und Potentialen an, die auch in schwierigen sozialen und persönlichen Lebenslagen eine Problembearbeitung unterstützen. Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 3 von 24 I.B - Planungs- und Ausgangssituation 2021 Das Bürgerzentrum Alte Feuerwache plant auf der Grundlage des vom Rat am 07.11.2019 beschlossenen und am 18.12.2019 von der Bezirksregierung genehmigten Doppelhaushalts mit einem städtischen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 552.100 € im Jahr 2020 und 563.100 € im Jahr 2021. Die gegenüber 2019 erhöhten Zuschussbeträge berücksichtigen den von der Stadt anteilig zu tragenden Ausgleich für erhöhte Personal- und Energiekosten. Da die Summe der Personalkosten bereits die Höhe des gesamten Zuschusses übersteigt, kann die Erhöhung des Zuschusses die Steigerung der Personal- und Energiekosten nicht auffangen. Die Corona-Krise setzt der Alten Feuerwache Köln finanziell sehr zu. In 2020 musste sie durch die Schließung ab dem 14.03.2020, der anschließend stark eingeschränkten Wiedereröffnung und des Teil-Lockdowns zum Ende des Jahres erhebliche Einnahmeausfälle hinnehmen. Der vom Hauptausschuss des Rates der Stadt Köln hat am 17. August 2020 bewilligte Rettungsschirm für die Bürgerzentren in freier Trägerschaft sicherte erfreulicherweise den Fortbestand der Alten Feuerwache Köln. Trotz des zugesagten Rettungsschirms haben wir uns erfolgreich bemüht Bundes- bzw. Landesmittel zu akquirieren und auch aus eigener Kraft den Verlust zu mindern. So mussten wir in 2020 nicht alle zur Verfügung stehenden Mittel des Rettungsschirms anfordern. 2021 sieht ebenfalls wenig erfreulich aus. Der aktuelle Haushalt ist mit einem Defizit von rund 160.000 Euro aufgestellt. Aus eigener Kraft wird die Alte Feuerwache Köln dieses Defizit nicht auffangen können. Die Alte Feuerwache Köln wird auch in 2021 auf die Corona-Krise reagieren. Unsere Angebote sind und werden der Situation angepasst. Der Bedarf an Kommunikation von Besucher*innen, Nutzergruppen und interessierten Menschen ist enorm groß. Hier zeigen sich die Mitarbeitenden des Zentrums überaus kreativ und belastbar. Immer wieder finden sie neue Wege, um mit unseren Besucher*innen in Kontakt zu bleiben oder neue Anstöße zu geben. Aktuell organisieren wir beispielsweise für Senior*innen und auch für Menschen mit Zuwanderungserfahrung ehrenamtliche Tandems um in den Wintermonaten das soziale Miteinander zu stärken. In unseren Spielstätten (Ausstellungshalle und Bühne) finden aufgrund der NRW-Auflagen keine Veranstaltungen mehr statt. Wir haben sie nun für professionelle Proben freigegeben, stärken somit die freie Kulturszene und generieren zugleich Einnahmen. Insgesamt wird die gesellschaftliche Verarbeitung der Pandemie eine wesentliche inhaltliche Aufgabenstellung in 2021 für die Alten Feuerwache sein. Die nun folgenden Ziel- und Leistungsvereinbarungen gehen für 2021 von den Hygieneschutz-Bedingungen der Corona- Schutzverordnung des Landes NRWs vom 30. September 2020 aus. Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 4 von 24 I.B - Planungs- und Ausgangssituation 2021 Zugleich wird im Frühjahr 2021 der Bürger*innen-Beteiligungsprozess für den Umbau des Innenhofs Alte Feuerwache Köln gestartet. Hier werden wir federführend vorangehen. Wir betrachten es als große Chance, unseren Hof mit den verschiedenen Interessensgruppen und auch mit Anwohner*innen und interessierten Menschen zu verhandeln. Die gesamte Hofumgestaltung wird in 2021 eine weitere große Herausforderung sein, die wir mit sehr viel Energie angehen werden. In den letzten Jahren wurde die Öffentlichkeitsarbeit der Alten Feuerwache Köln überarbeitet. In 2021 wird dies nun finalisiert. Alle Materialien der Alten Feuerwache werden nun in ein gemeinsames Corporate Design überführt. Der ehrenamtliche Vorstand hat sich für 2021 das Ziel gesetzt, die Mitgliedschaft des Vereins zu beleben und auszubauen. Neue Mitglieder sollen angesprochen und akquiriert werden. Um das Vereinsleben zu stärken, werden unter anderem zwei neue Arbeitsgruppen „Mitgliedergewinnung“ und „Hoffest“ gegründet. Die Alte Feuerwache wirkt aktiv und konstruktiv in der „Kölner Elf“ – dem Zusammenschluss der Kölner Bürgerhäuser/-zentren – auf konzeptioneller und praktischer Ebene (z. B. Veranstaltungen) mit. Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 5 von 24 II. Grunddaten der Einrichtung: Merkmal Daten / Beschreibung Bewertung Allgemeines Standort(e): Trägerschaft: Gründungsjahr: Die Daten vermitteln den Überblick über die räumliche Größe, die funktionale Raumgestaltung und den baulichen Zustand. Die Bewertungen für die Kategorien Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Renovierungszustand und Funktionalität zeigen Handlungsprioritäten auf, zu denen Vereinbarungen getroffen werden müssen. Allgemeines zur Bewertungsspalte: Die Bewertung in Form der Ampelfarben Grün: Zustand / Entwicklung gut (kein Änderungs- und Handlungsdruck) Gelb: Zustand / Entwicklung zufriedenstellend (Änderungs- und Handlungsdruck latent gegeben) Rot: Zustand / Entwicklung bedenklich – Änderungs- und Handlungsdruck ist aktuell vorhanden verdeutlicht die Handlungsprioritäten für Stadt und Einrichtung gleichermaßen. Die Folge der Bewertung stellen Handlungsabsprachen dar, die die Einrichtung, die Stadt oder auch beide Parteien betreffen können. Sie werden unter Anmerkungen / Bemerkungen / Vereinbarungen im Anschluss an die Übersicht protokolliert. Liegen unterschiedliche Bewertungen zwischen Stadt und Einrichtung vor, werden beide dokumentiert. Melchiorstraße 3, 50670 Köln Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V. Selbstorganisierte Nutzung seit 1978, Trägerschaftsvertrag ab 01.01.1986 grün gelb rot Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 6 von 24 II. Grunddaten der Einrichtung: Raumressourcen BAF Bewertung Nutzfläche innen: 5.213 m² Nutzfläche außen: 2.500 m² Gastronomie: ja:  nein:  verpachtet:  Eigenregie:  Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s) Baujahr: Denkmalschutz: Sanierung: Gebäude D+E: 1989, Gebäude B+C: 1994, Gebäude F: 1995 , Teilsanierung: G 2019 ja:  nein:  Barrierefreiheit: Im Rahmen des KP II wurde in die Schaffung von Barrierefreiheit investiert: Rampen vor Haus C und F, neue Toilettenanlage einschließlich neues Behinderten-WC in der Gastronomie und im Foyer Haus D/E, Personenaufzug und Behinderten-WC in Gebäude F. Die Umbauten brachten neue Probleme mit sich: Das Behinderten-WC in Haus D/E ist entweder nur über ein Rampensystem auf dem Hof erreichbar (Rollstuhlfahrer/innen müssen aus dem Veranstaltungssaal auf den Hof, um über eine Rampe zur Behindertentoilette zu gelangen; ca. 100 m) oder über eine mobile Rampe, die aber jedes Mal bereitgestellt werden muss . Eine Korrektur ist seit 2015 vorgesehen. Ein weiteres, behindertengerechtes WC ist über eine Rampe für die Besucher*innen der Alten Wagenhalle (Ausstellungshalle) erreichbar. Ein Parkplatz für Menschen mit Behinderung muss direkt am Haupteingang der Alten Feuerwache Köln eingerichtet werden. Immer wieder fehlen hier Parkmöglichkeiten. gelb Energetischer Zustand: Die Heizungsanlage ist von 1988 und früher. Steuerungs- und Regeltechnik sowie der Wärmetauscher im Gebäude D/E wurden erneuert. In Gebäude A und B befinden sich noch alte Steuerungen, die nur noch bedingt funktionsfähig sind. Das Steuern dieser Gebäude übernimmt jetzt auch die Hauptsteuerung. Die Fenster des Treppenhauses in Gebäude D sind noch einfach verglast. Das Dach auf Haus D wurde erneuert. Der Rauchabzug im Dach von Gebäude F wurde entsprechend den Auflagen der Bauaufsicht angepasst. In fast allen Seminarräumen und Fluren sind noch Leuchtstofflampen installiert gelb Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 7 von 24 II. Grunddaten der Einrichtung: Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s) Funktionalität: Die Gebäudeanordnung um einen großen autofreien Innenhof ist für das Zentrum funktional und ideal, ebenso der ebenerdige Zugang zur Alten Wagenhalle und der direkte, nun barrierefreie Zugang vom Hof aus zum Offenen Treff. Einschränkend muss hier gesagt werden, dass der Zugang für Rollstuhlfahrer nicht der Norm entspricht. Der sowohl für Tagungen als auch für künstlerische Veranstaltungen genutzte Saal, verfügt über eine ansprechende Grundästhetik, über Tageslicht und eine sehr gute Akustik. Akustikverbessernde Maßnahmen sind im Offenen Treff, Clubraum und Versammlungsraum unternommen worden. 2020 finanziert durch eine Förderung der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NRWs auch im Projektraum, großem Forum, kleinem Forum und Säulenraum. In den Räumen Kino und vor allem in den Räumen des verpachteten Lokals sind weiterhin akustikverbessernde Maßnahmen dringend notwendig. Raumakustische Maßnahmen sind im Gebäude D: Projektraum und Kino, Gebäude F: Säulenraum und gr. Forum, kl. Forum und Gastraum/Lokal in 2024 vorgesehen. Eine neue Schließanlage wurde in 2019 installiert. Dysfunktional: Einige Brandschutztüren müssen mit Feststellmechanismen versehen werden. In den Seminarräumen fehlen Lüftungssysteme zu Luftfilterung und Luftaustausch. Die Wartung der RTL-Anlage wurde am 11.12.20 an die Wartungsfirma KWS beauftragt. Durch die CORONA-Situation ist eine gute Funktion umso wichtiger. Der Aufzug im Mannschaftshaus ist reparaturanfällig. Es fehlen Abstellräume. Einige Kellerräume haben mehr oder weniger starke, baulich bedingte, Feuchtigkeitsschäden. Die Sanierung der Kellerräume im Gebäude E und F sind für 2025 vorgesehen. Das Lokal verfügt über keine Sozialräume. Wickelmöglichkeiten, die von Vätern und Müttern genutzt werden können, fehlen. Es fehlt ein Aufenthaltsraum für Mitarbeiter*innen. Raumstruktur: • Bühne mit Bühnen- und Lichttechnik: Ja:  nein:  Kapazitäten: 260 Personen/ Reihenbestuhlung gelb • multifunktionelle Räume: • spezielle Funktionsräume: • dauerhaftvergebene R.: sonstige Räume: Anzahl: 13 Anzahl: 23 Anzahl: 21 (Café, Werkstätten, versch. Nutzer*innen und Initiativen) Anzahl: 20 gelb Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 8 von 24 II. Grunddaten der Einrichtung: Renovierungszustand: Die Treppenhäuser der Gebäude B und F sind Anfang 2014 renoviert worden. Das Treppenhaus im Gebäude A konnte 2014/15 nach 20 Jahren renoviert werden. Dringend erforderlich ist nun die Renovierung des Treppenhauses in Gebäude E. Aufgrund der starken Nutzung und offenen Zugänglichkeit besteht für Flure und Räume jedoch ein jährlicher Renovierungsbedarf. In dem 20 Jahre alten Linoleum-Fußbodenbelag in Haus D (Mannschaftshaus) entstehen laufend Löcher; er müsste aus Sicherheitsgründen (Stolperfallen!) erneuert werden. Auch die Linoleum-Fußböden im Haus A in allen Seminarräumen und Fluren und im Haus E im kleinen Forum sind in sehr schlechten Zustand und müssen ersetzt werden. Der Bodenbelag im Projektraum und Kino im Haus D müssen ebenfalls erneuert werden. Die Erneuerung der bodenbeläge in Gebäude A, D und F sowie im Mannschaftshaus im Treppenhaus/Flurbereich und Eingangsbereich sind für 2023 vorgesehen. Die Parkettböden in der Bühne (durch Fördermittel der LAG Soziokultur NRW) und im Säulenraum wurden aufgearbeitet und neu geölt. Im großen Forum steht das noch aus. Die Aufarbeitung der Parkettböden, Gebäude E: Saal, Gebäude F: großes Forum sind ebenfalls in 2023 vorgesehen. Mit Unterstützung aus Landesmitteln (über die LAG Soziokultur) konnten die Toiletten in Haus D grundsaniert werden. Der Wasserdruck in den Toiletten (Mannschaftshaus) ist aufgrund verkalkter Leitungen nicht ausreichend. Die Frischwasserleitungen müssen dringend erneuert werden. Am 07.12.20 wurde durch eine Fachfirma festgestellt, dass Zinkleitungen vorhanden sind. Wenn an diesen Leitungen etwas verändert wird, geht der Bestandsschutz verloren und Herren-, Damen- und Behinderten- WC müssen lt. Trinkwasserschutzverordnung entsprechend ertüchtigt werden. Eine grobe Kostenplanung liegt bei ca. 100.000 (geplante Umsetzung 2024). In allen Häusern sollten die verbliebenen alten Gussheizkörper ausgetauscht werden. Es besteht korrosionsbedingte Auslaufgefahr. Erneuerung ist für 2023 vorgesehen. In mehreren Räumen schließen die Fenster nicht oder lassen sich nicht öffnen (z. B. Damentoilette MH/OT, Kino, Bühne). Aus eigenen Mitteln wurden sechs Räume renoviert. 2020 wurden verschiedene Räume renoviert: kleines Forum in Haus F, Projektraum in Haus D, offener Treff und Büro des Kinderbereichs in Haus C, Fotolabor in Haus A. Im Gebäude A wurden die Türen neu lackiert. Im Gebäude A wurden im Keller ein Proberaum und ein Archivraum eingerichtet. Im Infobüro wurde über eine Landesförderung eine Theke und neues Mobiliar angeschafft. Die Küche in Haus A ist renovierungsbedürftig. Die Hauptmüllsammelstelle wurde gepflastert, müsste jedoch weiterhin ästhetisch-funktional verbessert werden. Der Hof weist an vielen Stellen Stolperkanten und Vertiefungen auf, die bei Regen zu starken Pfützenbildungen führen. Nach der Dichtheitsprüfung und Kanalsanierung sollte 2016 die Asphaltfläche des Innenhofes instandgesetzt werden. In 2021 wird dies nun endlich umgesetzt. Durch die Zuwendungen aus dem Städtebauförderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier NRW 2019“ ist es nun möglich den Hof komplett zu erneuern. gelb Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 9 von 24 II. Grunddaten der Einrichtung: Besonderheiten: Großer autofreier Innenhof; funktionaler Saal (Bühne) (s.o.), kunsthandwerkliche Werkstätten mit Kursangeboten sowohl für die pädagogischen Bereiche als auch für andere Nutzer*innen, ebenerdige Ausstellungshalle der Alten Feuerwache. Zustandsbeschreibun g der Innenein- richtung / der Einrichtungsgegen- stände Bühne: Schwachpunkt ist seit Jahren die Verdunklungsanlage, deren Kompletterneuerung 2014 erfolgt ist. Die Stoffe wurden 2020 ausgetauscht, die Motoren zur Ansteuerung aber noch nicht geprüft und neu eingestellt. Allerdings werden die Stoffe zu fest und brechen oder reißen. 4 Fenster können daher nicht bedient werden. Des Weiteren ist die Stromversorgung für Ton- und Lichtanlagen mangelhaft. Es fehlt der Personenschutz (RCD/FI) im gesamten Raum. Ebenso zeigen die Dimmeranlage sowie die Steuerungstechnik der Lichtanlage erste Anzeichen von Altersschwäche und bedürfen einer Generalüberholung/ Austausch. Die Leuchtmittel werden ständig ausgetauscht, brennen aber laufend durch. Ein Umrüsten auf LED ist notwendig, bedingt aber auch ein Austauschen der Lampen an sich. Außerdem muss das Arbeitslicht insgesamt nachgerüstet werden, damit ein Arbeiten mit ausreichend Licht ohne Einschalten der Dimmeranlage möglich ist. Die Vorhänge rechts und links von der Bühne sind alt und entsprechen nicht mehr bedingungslos den Brandschutzrichtlinien (schwerentflammbar, B1). Sie wurden während der Coronakrise ausgetauscht. Die Türen ins Treppenhaus zum Hof werden oft (z.B. in Momenten der Materialanlieferung oder beim Einlass) permanent offen gebraucht. Hier bedarf es an Obertürschließern mit Feststellmechanismus oder einer anderen Lösung. Da dies Brandschutztüren sind, müssen die Türen im Bedarfsfall automatisch schließen. Im Fluchtweg am hinteren Bühnenausgang öffnet eine Tür nach innen. Außerdem ist der Weg recht schmal und der Bereich immer wieder im Konflikt mit der Küche des Lokals, da die Mitarbeiter*innen das betreffende Treppenhaus gerne auch als Abstellfläche nutzen. Eine enorme, aber recht einfache Aufwertung des Saals wären auch insgesamt ein neuer Anstrich des Raums und des Foyers sowie eine Verbesserung des Arbeitslichtes auf der Bühne. Gruppenräume: Einrichtungen und Ausstattungen entsprechen zu großen Teilen nicht mehr den heute gestellten Anforderungen zur Durchführung von Tagungen. Whiteboards müssen ersetzt werden, zusätzliche Flipcharts werden benötigt. In vielen Räumen müssen dringen Tische und Stühle erneuert werden. Sie sind zum großen Teil zu alt und zu schwer und für die Putzkräfte eine Zumutung. gelb Anmerkungen / Bemerkungen: Die Größe des Zentrums – einhergehend mit der starken Nutzung und öffentlichen Zugänglichkeit – führt dazu, dass Renovierungen und Reparaturen eine nie endende Aufgabe sind. Die Gestaltung des Hofes – insbesondere der Belag – ist Gegenstand von Beschwerden der Nutzer*innen. Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 10 von 24 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Merkmal Ist -Werte 2019 Plan -Werte 2021 Bewertung Personalressourcen SV-pflichtig beschäftigte pädagogische Mitarbeiter/innen Anzahl und Summe der Wochenarbeitsstunden: davon m/w: Anzahl der PMA mit Migrationshintergrund: 8 169 3 m / 5 w 1 8 169 3 m / 5 w 1 gelb SV-pflichtig beschäftigte weitere Mitarbeiter/innen Anzahl und Summe der Wochenarbeitsstunden: davon m/w: Anzahl der MA mit Migrationshintergrund: 17 324 3 m / 14 w 6 17 324 3 m / 14 w 6 gelb Geringfügig beschäftigte MA / 450- €-Kräfte Anzahl: monatliches Stundenvolumen: 9 133 9 133 gelb Anmerkungen / Bemerkungen: Von den angegebenen Personenzahlen waren einige nicht ganzjährig tätig. Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 11 von 24 III. Personal-. Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung Merkmal Ist -Werte 2019 Plan -Werte 2021 Bewertung Freie Mitarbeiter wöchentliches Stundenvolumen: 102 207 100 200 gelb Bürgerschaftliche Ressourcen Anzahl bürgerschaftlich Engagierter: Vorstand/Beirat projektbezogen dauerhaft/regelmäßig im Betrieb monatliches Stundenvolumen: Vorstand/Beirat Projektbezogen Dauerhaft/regelmäßig im Betrieb 53 17 46 7 171 33 138 50 17 43 7 150 33 115 grün Bemerkungen: Bewertung grün: 100% Mitarbeiter/innen (s. Wirtschaftsplan) – optimale Besetzung. Bewertung gelb: Istzustand – aktuelle Situation in der das Zentrum inhaltlich und in seiner Struktur erhalten wird. Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 12 von 24 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Merkmal Ist -Werte 2019 Plan -Werte 2021 Bewertung Städtischer Zuschuss für den Betrieb des Bürgerhauses/-zentrums: 456.638 € 510.119 € gelb Städtischer Zuschuss Quartiersmanagement - - Städtischer Zuschuss Kinderbereich 12.921 € 13.612 € Städtischer Zuschuss Stelle M*Treff 41.641 € 43.869 € Städtischer Zuschuss Interkulturelle Angebote 28.200 € Wird nicht mehr gesondert ausgewiesen und ist im städtischen Zuschuss enthalten. Weitere städtische Zuschüsse Ehrenamtskoordination 65.587 € 78.956 € Weitere städtische Zuschüsse Partizipation Ebertplatz 55.257 € Unklar, ob das Projekt 2021 fortgesetzt wird. Weitere städtische Zuschüsse Partizipation nach Ebertplatz 2019 - 10.761 € Unklar, ob das Projekt 2021 fortgesetzt wird. Weitere Städtische Zuschüsse 47.699 € 32. 386 € Städtischer Zuschuss Anschaffungen 7.000 € 7.000 € Städtischer Zuschuss Anschaffungen - 2.668 € Weitere öffentliche Zuwendungen/ Projektmittel/ Zuschüsse: 154.144 € 72.860 € Weitere Projekte werden im Jahr beantragt. Eigenmittel 423.124 € 284.173 € Stiftungsgelder 25.000 € 25.000 € Sonstige Spenden 14.333 € 6.100 € Summe Einnahmen 1.3 18.115 € 1.07 4.075 € Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 13 von 24 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Anmerkungen / Bemerkungen: Gesamtbesucher*innen Zahl: Aufgrund der zu erwartenden Einschränkungen können der Träger keine verlässliche Aussage zu Besucher*innenzahlen machen. Geöffnet wird soweit es zulässig ist und viele Angebote werden digital angeboten. Haushalt 2021: Das Defizit in Höhe von ca. 162.000 € basiert auf den Erfahrungen des Jahres 2020 im Rahmen der Corona-Pandemie. Es steht noch nicht fest, wie mit dem Defizit verfahren wird. Auf die ggf. vorhandenen Rücklagen wird man nur schwer zurückgreifen können. Steuerberater*innen empfehlen den Trägervereinen der Bürgerzentren ausdrücklich, zur Liquiditätssicherung für den Fall einer temporären wirtschaftlichen Notlage des Trägervereins Rücklagen in zu den jeweiligen Betriebsausgaben angemessenen Höhe zu bilden. Die zurückgegangenen Besucherzahlen korrespondieren mit den Mindereinnahmen. Merkmal Ist -Werte 2019 Plan -Werte 2021 Bewertung Aufwands - bzw. Ausgabenstruktur Personalaufwendungen/-ausgaben: (ohne Quartiersmanagement oder Ehrenamtskoordination) 841.686 € 827.128 € gelb Sachaufwendungen/-ausgaben: Anschaffungen 230.801 € 157.393 € gelb Personal- und Sachaufwendung 2 halbe Stellen Ehrenamtskoordination 54.373 € 63.354 € Sonstige Aufwendungen/Ausgaben: (Overheadkosten) 191.403 € 180.340 € Summe Ausgaben 1.323.675 € 1.236.110 € Rücklagen für dringend notwendige Renovierungsmaßnahmen, Neugestaltung Foyer sowie zum Ausgleich des strukturellen Defizits aufgrund der Personalkostenentwicklung (Tariferhöhungen, Stufenerhöhungen) 84.599 € 79.436 € rot (Träger) Ergebnis - 5.560 € - 16 2.035 € (Defizit) Anzahl Tage im Jahr: 365 365 grün jährliche Gesamtbesucherzahl: 210.000 ? grün Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 14 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt / Leistung Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente berührte Handlungs- felder Quantitative/ wirtschaftliche Ziele inhaltliche / qualitative Ziele* Begegnung und Kommunikation für die Bevölkerung (Der Bevölkerung werden Möglichkeiten angeboten, sich ungezwungen zu begegnen, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, soziale Netze zu pflegen und sich über soziokulturelle Angebote zu informieren) Ohne die Corona - Einschränkungen erwarten wir im Durchschnitt 210.000 Besucher*innen und Nutzer*innen im Jahr 1) Zentrum im Viertel als Treffpunkt für Arbeit und Freizeit 2) Begegnung von Menschen verschiedener Altersgruppen, sozialer Milieus und Kulturen 3) Zugangsmöglichkeiten zu gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen 4) Nicht-kommerzielle Veranstaltungen 5) Herstellen von Netzwerken Wirkungsradius: Stadtteil, Stadt und darüber hinaus Zur Verfügung stellen eines bewirtschafteten Innenhofes Zur Verfügung stellen von Tischen und Spielmaterial Moderation zum Interessensausgleich Lokal ohne Verzehrzwang Märkte, Feste und andere Veranstaltungen (z.B. Straßentheater) auf dem Hof Spiele auf dem Hof Kostenlose und preiswerte Veranstaltungen ebenso wie Veranstaltungen mit gestaffelten Preisen Offen zugängliche Ausstellungen Offen zugängliche pädagogische Angebote Preiswerte Räume Kooperationen Zählungen Programmhefte Öffnungszeiten 1 Kultur 2 Erziehung, Bildung und Qualifizierung 3 Beratung 4 Sozialraum 5 Bürgerschaftl. u. gesellschaftspolit. Engagement 6 Ökologie 7 Gesundheitsförder ung Diversity Der Diversity-Ansatz geht davon aus, dass die Vielfalt an Lebensformen in unserer pluralen Gesellschaft eine Alltagsnormalität darstellt. Er ist ein organisatorisches sowie gesellschaftspolitisches Konzept, das einen wertschätzenden, bewussten und respektvollen Umgang mit Verschiedenheit und Individualität propagiert. Dabei richtet Diversity den Blick weg vom Defizit hin zur Ressource (Potential), die jede/jeder mit sich bringt: „Vielfalt sind wir alle“ statt „Maßnahmen für Minderheiten“, „Vielfalt und Inklusion“ statt „Integration“, „ganzheitlicher Ansatz“ statt „eindimensionale Strategien“, „Vielfalt als Alltagsnormalität“ statt „Vielfalt als Besonderheit“. Als Kerndimensionen von Diversity, die die Vielfalt der Menschen darstellen, gelten: Alter, Geschlecht, ethnische und soziale Herkunft, Nationalität, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Identität und Orientierung, Kultur, familiäre Lebenssituation, physische und psychische Verfassung und ökonomischer Status. Die Bürgerhäuser/-zentren pflegen einen bewussten Umgang mit Vielfalt in der Gesellschaft und setzen den Diversity-Ansatz in ihren Angeboten um (Stichwort: Diversity-Management). Eine Vielfalt von Nutzern/innen und Mitarbeitenden agiert miteinander, tauscht sich aus, beeinflusst sich, lernt voneinander und miteinander und entwickelt sich weiter. Entsprechende Fortbildungen (Diversity-Trainings) sollen Mitarbeiter*innen angeboten werden (s. u. a. Diversity-Konzept „Köln l(i)ebt Vielfalt“ – Stadt Köln, „Charta der Vielfalt“). Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 15 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt / Leistung Quantitative / wirtschaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele* Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Handlungs - felder Veranstaltungen (Der Bevölkerung werden soziokulturelle Veranstal- tungen in Eigenregie und/ oder in Kooperation mit anderen Akteuren zur Verfügung gestellt.) Veranstaltungsbereich 231 Veranstaltungen und 98 Proben M*Treff – Raum für junge Frauen* JUGENDBEREICH: Karnevalsfest für Jung und Alt SelbstBühne Kinderbereich: Spiele-Cafe für Familien: Kultur- und erlebnispädagogische Ferien-Aktionen: Bilderbuch-Kino: EHRENAMTSKOORDINATI ON – INNENSTADT UND NIPPES Dankeschön-Veranstaltung für ehrenamtlich Engagierte. 8.400 Besucher*innen unter Einhaltung der Corona- bedingten Hygieneschutzauflagen 3 Ausstellungen mit je 5-8 jungen Frauen* vor Ort und Online 1 Veranstaltung, 120 Kinder, Jugendliche u. Erwachsene 2 Termine je 60 Besucher*innen 3 Termine, je 50-60 Kinder und Eltern 3 Wochen a 3 Tage, 60 Kinder 2 Termine, 30 Kinder und Eltern 1 Termin, 70 Teilnehmende Ziele der Alten Feuerwache, betr. den Veranstaltungsbereich* 1) Begegnung von Menschen verschiedener Altersgruppen, sozialer Milieus, Kulturen. 2) Zugang ermöglichen zu gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen 3) Nicht-kommerzielle, offene und unverbindliche Zugangs- möglichkeiten 4) Anregung/Förderung kritischer Auseinandersetzung, Initiative, demokratisches und soziales Verhalten, bürgerschaftliches Engagement, kreative Betätigung 5) Entwicklung alternativer Konzepte für Gesellschaft, Politik, Kultur Wirkungsradius: Stadt, Stadtteil Themen, die für mehrere Altersstufen interessant sind Altersspezifische Veranstaltungen Veranstaltungen mit Künstler/innen verschiedener Herkünfte Kulturübergreifende Veranstaltungen Globale/kosmopolitisch vergleichende Fragestellungen Nicht-kommerzielle Veranstaltungen Preiswerte Veranstaltungen Köln-Pass-Ermäßigung Verteilung, Veröffentlichung der Programme Anzahl der Veranstaltungen Anzahl der Besucher/innen Programmheft Preisgefüge Zählung Veranstaltungen Zählung Besucher/innen 1 Kultur 2 Bildung 5 Bürgerschaftliche s und gesellschaftspoliti sches Engagement Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 16 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt / Leistung Quantitative / wirtschaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele* Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Handlungs - felder gemeinwesenorientierte Arbeit Flohmärkte Vollversammlungen Nachbarschaftsfest 12 allg. Flohmärkte 3 Bücherflohmärkte 800 Aussteller 3 Termine, je 15-45 TN 250 Personen Ziele der Alten Feuerwache, betr. Veranstaltungen der übrigen Bereiche* 1) Begegnung von Menschen verschiedener Altersgruppen, sozialer Milieus, Kulturen. 2) Zugang ermöglichen zu gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen 3) Anregung geben/Fördern von kritischer Auseinandersetzung, sozialem Verhalten, kreativer Betätigung Wirkungsradius: Stadt, Stadtteil Vorkommen/Anzahl der milieu-, alters- und kulturübergreifenden Themen Teilnehmer/innen verschiedener sozialer und kultureller Herkünfte Kostenlose und preiswerte Veranstaltungen, Köln-Pass und sonstige Ermäßigungen Anzahl der künstlerischen, handwerklichen, medien- pädagogischen, spiel- und erlebnispädagogischen Angebote Themen der Veranstaltungen Veröffentlichungen der Programme; Verteilung der Programme Zählungen der Themen Zählungen der Teilnehmer/innen Programme Ferienprogramme Plakate Dokumentation in den Bereichen 1 Kultur 2 Bildung 3 Beratung 4 Sozialraum 7 Gesundheits- förderung Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 17 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung Quantitative / wirtschaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele* Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Kleingruppen- Spielangebot Feste und Geburtstagsfeiern Kunst / Kreativangebot Computer, Spielekonsolen Mädchenbereich: Austausch und Beratung Herzsprechstunde Therapeutische Erstberatung (Tel./vor Ort) Zukunftstag (online und am Telefon) Je 4-Jugendliche 3 Termine, insges. 60 Jugendliche 20 Termine, je 3-10 Jugendliche 60 Termine, je 3 – 7 Jugendliche 120 Termine, 5-8 TN 15 Termine mit je 3 jungen Frauen 15 Termine mit je 3 jungen Frauen 39 Nachmittage, TN 3-5 Kinderbereich: Kindertreff-Nachmittage: Kinder Kulturpädagogische Kleingruppen-Aktionen: Eltern-Kind-Gruppe: Interkultureller Eltern-Kind- Treff: „Play-Station“ (Offenes Spielangebot im Hof): Spielothek Werkstätten: Fahrrad-Selbsthilfe- Werkstatt Ehrenamtskoordination: café konekti (Treffpunkt für Geflüchtete und andere Stadtteilbewohner*innen) 1:1 Sprachunterstützung Treffpunktes für ehrenamtlich Aktive Fortbildungen für ehrenamtlich Engagierte 72 Nachmittage, je 10-25 36 Aktionen, je 6-8 Kinder 36 Termine, je 4-10 Elternteile mit Kind 37 Termine, je 4-10 33 Termine, je 10 - 20 Kinder Brettspielausgabe an 40 Familien 30 Termine, je 2-6 Personen 20 Termine je 5-30 Personen 20 Sprach-Tandems 12 Termin, 15 TN 4 Termine, 20 TN Wirkungsradius: Stadtteil, Stadt Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 18 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung Quantitative / wirtschaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele* Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Gruppenangebote Jugendbereich: „Zurück in die Zukunft“ Selbstorganisiertes Diskussions- und Spieltreffen Gitarre und Musik „Jungengruppe (Kooperation Freie Schule) Mädchengruppe (Kooperation Freie Schule) HipHop | Studio | RAP Musik | Texte Mädchenbereich: Lernwerkstatt Dinner Empowermentgruppe: Gegen rassistische Diskriminierung Empowermentgruppe: geschlechtliche & sexuelle Vielfalt Podcast Kurs Kinderbereich: Lernförderung: Sprachförderung für Kinder mit Zufluchtsgeschichte: Familien Ferien-Ausflüge Sonntagsausflüge für Kinder mit Fluchtgeschichte 2 Termine je 8 junge Erwachsene 50 Termine, je 3 Jugendliche 12 Termine, je 10 - 15 Jungen 4Termine, je 15 Mädchen 100 Termine, je 1-4 Jugendliche 120 Termine, 10 -15 junge Frauen 39 Termine, je 8-10 TN 39 Termine, je 8 – 10 TN 15 Termine, 5-6 Kinder 5 Termine, je 4-8 150 Termine 20 Kinder 76 Termine, je 5 – 6 Kinder 5 Termine, je 4-8 Familien mit Fluchtgeschichte 1) Anregung geben und Fördern von demokratischem und sozialem Verhalten sowie kreativer Betätigung 2)Förderung gesellschaftlicher Teilhabe 3) Nicht-kommerzielle, offene Zugangsmöglichkeiten Wirkungsradius: Stadtteil, Stadt Anzahl der Teilnehmer/innen Kontinuität der Teilnahme Zusammenarbeit in einer Gruppe Vereinbarte Regeln Einübung von Techniken, Kenntnissen, Fähigkeiten Art; Anzahl der Betätigungen im Umgang mit Werkzeug, Material, Medien u.ä. Ergebnisse der Aktivitäten Einsatz professioneller Fachkräfte Zusammenarbeit mit Beteiligten wie Eltern, Schule u.a. Kostenlose bzw. kostengünstige Teilnahme Öffentliche Angebote Programme, Ankündigungen Teilnehmer/innenlisten Anmeldungen Dokumentation in den Bereichen Berichte Verträge, Rechnungen Zählung Abfrage 2 Erziehung, Bildung und Qualifikation 3 Beratung 4 Sozialraum 7 Gesundheits- förderung Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 19 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung Quantitative / wirtschaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele* Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Kurse* * (Kurse sind eigene Aktivitäten der BH/BZ, haben eine begrenzte Teilnehmerzahl und eine begrenzten zeitlichen Rahmen.) Mädchenbereich: Boxangebot Tanz und Körper Kunstkurs Zeichen Kunstkurs Skulptur Werkstattbereich Nähwerkstatt 37 Termine, je 8-10 Mädchen* 5 Termine, je 10 - 15 Mädchen* 20 Termine 4 bis 6 Mädchen* 10 Termine mit je 10 – 15 jungen Frauen* 20 Termine 4Teilnehmer/inne n 1) Anregung geben / Fördern von kritischer Auseinandersetzung, Initiative, demokratischem und sozialem Verhalten, bürgerschaftlichem Engagem., kreativer Betätigung 2) Zugang ermöglichen zu gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen 3) Nicht-kommerzielle, offene Zugangsmöglichkeiten Wirkungsradius; Stadtteil, Stadt Anzahl der Teilnehmer/innen Kontinuität der Teilnahme Einübung von Techniken, Kenntnissen, Fähigkeiten Art; Anzahl der Betätigungen im Umgang mit Werkzeug, Material, Medien u.ä. Bearbeitung eines Themas Ergebnisse der Kurse Einsatz professioneller Fachkräfte Kostenlose bzw. kostengünstige Teilnahme Kostenumlage bei zahlungs- fähigen Institutionen, z.B. OGS Öffentliche Ankündigungen Programme, Ankündigungen Teilnehmer/innenlisten Anmeldungen Dokumentation in den Bereichen Berichte Verträge, Rechnungen Zählung Abfrage 1 Kultur 2 Erziehung, Bildung und Qualifizierung 3 Beratung 4 Sozialraum Anmerkungen: **Hier sind nur die Kurse erfasst, die vom Verein bzw. den vom Verein betriebenen Bereichen durchgeführt werden. Kurse, die von Dritten (Nutzer/innen, Werkstatt-Betreiber/innen) durchgeführt werden, fallen unter die „Raumvergabe“. Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 20 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung Quantitative/ Wirtschaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele* Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Projekte (Projekte sind zeitlich befristete Vorhaben mit einer speziellen Thematik und gehören nicht zum Regelbetrieb der Einrichtungen.) Jugendbereich: Meine Bilder – meine Geschichten Räume erschließen * Menschen begegnen * Leben Gestalten Mit jungen Menschen mit und ohne Zuwanderungserfahrung Dörfer bauen in der Stadt - "Schön, dass Du da bist!" Teil III Fruity Loops Studio Ausstellungen, evtl Digital Wochenend Zelten „Zelten Vielfalt“ WYR in der Feuerwache – Welcome Young Refugees Junge Geflüchtete nach 6 Jahren Mädchenbereich: Selbstbehauptungskurs 5 Termine, je 1-3 Jugendliche 33 Termine, je 5-25 Jugendliche 40 Termine, je 7-30 Jugendliche 7 Termine 3 Jugendliche 25 Termine, 10 Jugendliche 3 Tage, 9 Jugendliche 5 Termine 15 Jugendliche 4 Tage mit je 8 – 10 jungen Frauen* vor Ort 1) Zugang ermöglichen zu gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen 2) Nicht-kommerzielle, offene Zugangsmöglichkeiten 3) Anregung geben/Fördern von kritischer Auseinander- setzung, Initiative, demo- kratischem und sozialem Verhalten, kreativer Betätigung Öffentliche Ankündigung Anzahl der Teilnehmer/innen Kontinuität der Teilnahme Auseinandersetzung mit einem Thema Einübung von Techniken, Kenntnissen, Fähigkeiten Art, Anzahl der Betätigungen im Umgang mit Werkzeug, Material, Medien u.ä. Kostenlose bzw. kostengünstige Teilnahme bzw. gestaffelte Preise Anzahl der Teilnehmer/innen aus den Offenen Treffs der pädagogischen Bereiche Einsatz professioneller Fachkräfte Ergebnisse der Projekte Öffentliche Präsentationen der Projektergebnisse Wahrnehmung durch Dritte (z.B. Besucher/innen bei Projektpräsentationen) Programme, Ankündigungen Teilnehmer/innenlisten Anmeldungen Dokumentation in den Bereichen Projekt-Berichte Verträge, Rechnungen Presse Zählung der Besucher/innen 1 Kultur 2 Erziehung, Bildung und Qualifizierung 4 Sozialraum 5 bürgerschaftl. und gesellschafts- politisches Engagement Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 21 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung Quantitative/ Wirtschaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele* Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Kinderbereich: „Literatur in Aktion“: Fördermaßnahme im Rahmen des Kindertreffs: Bildungslotsen Medienkompetenz: Bildungslotsen Einzelnachhilfe: Vernetzung von Familien mit Institutionen im Stadtteil Medienprojekt: „Einfach rätselhaft“ 24 kulturpädagogische Aktionen, je 10 bis 24 Kinder 78 Termine, je 4 Kinder 20 Termine, je 2-3 Kinder 30 Termine, je 1 Kind 25 Termine mit Familien 35 Termine, je 4-8 Kinder Wirkungsradius: Stadtteil, Stadt 1 Kultur 2 Erziehung, Bildung und Qualifizierung 4 Sozialraum Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 22 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung Quantitative/ Wirtschaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele* Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Raumvergaben (Raumvergaben sind Dauer- und Einzelnutzungen von Räumen an Dritte, wie Privatpersonen, Gruppen, Organisationen oder Institutionen.) Multifunktionsräume Bühne (Saal) Initiativenräume Umwelt-u. Verkehrszentrum Öffentliche Bücherei Fotolabor Musikkeller Werkstätten Lokal 65 regelmäßige Gruppen + 1.000 Einzelnutzungen/Jahr 10 Tage 500 Besucher/Teilnehmer 10 Räume/ 9 Initiativen 5 Initiativen 1 Initiative 1 Betreiber (ehrenamtlich) 1 Nutzer 7 Werkstätten/ 9 Betreiber/innen 6 externe Nutzer 1 Betreiber (Pächter) 1) Begegnung von Menschen verschiedener Altersgruppen, verschiedener sozialer Milieus, verschiedener Kulturen 2) Zugang ermöglichen zu gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen 3) Nicht-kommerzielle, offene und unverbindliche Zugangs- möglichkeiten 4) Anregung geben/fördern von kritischer Auseinandersetzung, Initiative, demokratischem und sozialem Verhalten, bürger- schaftlichem Engagement, kreativer Betätigung 5) Entwicklung alternativer Konzepte für Gesellschaft, Politik, Kunst und Kultur 6) Förderung von Netzwerk- bildung Wirkungsradius: Stadtteil, Stadt Anzahl der Nutzer/innen Anzahl der alters-, kulturspezifischen und kulturübergreifenden Gruppen Anzahl der Gruppen /Nutzungen zu den Themen Kunst/Kultur, Soziales/Politik, Bildung, Sport/Gesundheit, Selbsthilfe Anzahl der ehrenamtlich Tätigen in den Initiativenräumen Anzahl und Art der Werkstattkurse und -projekte Anzahl der Kooperationen Einladungen zu Vollversammlungen, Werkstatt- Treffen Gruppenbetreuung: Postverteilung Informationsvermittlung Beratungsgespräche Öffentlichkeitsarbeit Nutzungsmöglichkeiten besonderer Ausstattungen Restauration Zählungen Schriftliche und mündliche Befragungen Programme Verträge Kalender für Raumbuchungen Teilnahme an Vollversammlungen Teilnahme an Werkstatt- Treffen Dokumentation der Beratungen Zählung der Inanspruchnahme des Lokals durch Raumnutzer 1 Kultur 2 Erziehung, Bildung und Qualifizierung 3 Beratung 4 Sozialraum 5 Bürgerschaftliche s u. gesellschaftspoliti sches Engagement 6 Ökologie 7 Gesundheitsförde rung Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 23 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele* Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Ausbildung und Integration (BH/BZ bieten Leistungen bei der Ausbildungs- und Beschäftigungsförderung. Im Mittelpunkt stehen die Anleitung von Praktikanten, die Förderung der Integration von Langzeitarbeitslosen und die Qualifizierung zur Ausübung bürgerschaftlichem Engagements.) Hospitation in einem anderen Bürgerzentrum Hospitationsangebot an ein anderes Bürgerzentrum Sozialstunden-Leistende Praktikanten/innen Bundesfreiwilligendienst/FSJ 1 Person/ 1-5 Tage 1 Person/1-5 Tage 8 Personen (700 Std.) 4 (48 Wochen) 1 Person (1 Jahr) Förderung gesellschaftlicher Teilhabe Unterstützung von Ausbildungen Weiterbildung Wirkungsradius: Stadtteil, Stadt Begleitender Kontakt Anleitungsgespräche Teilnahme an Veranstaltungen der Alten Feuerwache Verträge Anzahl der Gespräche Zählung 2 Erziehung, Bildung und Qualifizierung 5 Bürgerschaftliche s und gesellschaftliches Engagement Kölner Elf In 2017 wurde der Arbeitskreis Bürgerhäuser/-zentren unbenannt in AK „Kölner Elf“. Die Aufgabenstellung bleibt im Sinne der Rahmenkonzeption unverändert. Die Grundlagen der Zusammenarbeit in der „Kölner Elf“ wurden in einer Geschäftsordnung festgelegt. Die „Kölner Elf“ befindet sich in einem kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess und erhebt den Anspruch, als starke Stimme in der Stadtgesellschaft wahrgenommen zu werden. Anmerkungen / Bemerkungen: * Es handelt sich hier um die Ziele der Alten Feuerwache, auf die sich die gesamte Arbeit bezieht. Genannt sind die Ziele auf der Produktebene, nicht die Ziele der einzelnen Leistungen. 18.12.2020, Robert Strauch 21.12.2020, gez. Oliver Kroh Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V. Stadt Köln Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 24 von 24 V. Zielerreichung 2019 der Leistungs- und Produktplanung Produkt/ Leistung Quantitative Ziele Soll Ist Bewertung der Erreichung grün: erreicht, kein Handlungsbedarf gelb: nicht voll erreicht, Beobachtung notwendig rot: nicht erreicht, Änderung notwendig Qualitative Ziele Bewertung der Erreichung grün: erreicht, kein Handlungsbedarf gelb: nicht voll erreicht, Beobachtung notwendig rot: nicht erreicht, Änderung notwendig Wirtschaftliche Ziele Bewertung der Erreichung grün: erreicht, kein Handlungsbedarf gelb: nicht voll erreicht, Beobachtung notwendig rot: nicht erreicht, Änderung notwendig Begegnung und Kommunikation für die Bevölkerung Besucher/innen / Nutzer/innen 210 000 Besucher/innen / Nutzer/innen 210 000 grün s. ZLV 2019 grün Die wirtschaftlichen Zielsetzungen jeder Einrichtung beziehen sich auf die jeder- zeitige Sicherstell- ungen der Zahlungsfähigkeit, Vermeidung von Überschuldung und Dokumentation in ordnungsgemäßer Buchführung. Formales Zielkriterium ist die rechtzeitige und sachgerechte Erstell- ung und Abgabe des Verwendungsnach- weises. Verfügen die Einrichtungen über das Instrument der Kosten- und Leistungsrechnung sind auch produkt- und leistungsbezogene wirtschaftliche Zielsetzungen denkbar. grün Veran- staltungen (Anzahl / Besucher*innen) Besucher (ohne Flohmarkt) 14.610 Besucher (ohne Flohmarkt) 15.320 grün s. ZLV 2019 grün Óffene Angebote (Anzahl,Termine) Termine 1734 Termine 1813 grün s. ZLV 2019 grün Gruppen- angebote (Anzahl/Termine) Termine 452 Termine 440 grün s. ZLV 2019 grün Kurse** (Anzahl/Termine) Termine 142 Termine 170 grün s. ZLV 2019 grün Projekte (Anzahl/Termine) Termine 232 Termine 252 grün s. ZLV 2019 grün Raumvergaben regelm. Gr . Initiativen; 85 Unregelmäßige Nutzungen 1300 7 Werkstätten. 1 Lokal. x Saal/1.200 Besucher*innen. 34 Ausstellungen an 258 Tage regelm. Gr ./ Initiativen; 86 Unregelmäßige Nutzungen 1400 7 Werkstätten. 1 Lokal. Saal und Halle 8.100 Besucher*innen grün s. ZLV 2019 grün **Es handelt sich nur um Kurse, welche die Alte Feuerwache selbst durchführt, nicht um Kurse, die unter der „Raumvergabe“ laufen.
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    Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 1 von 25 Zielvereinbarung für das Quäker Nachbarschaftsheim zwischen Quäker Nachbarschaftsheim e. V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum und Stadt Köln, Die Oberbürgermeisterin, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren für den Zeitraum: 2021 Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 2 von 25 I. A - Leitbild der Einrichtung: „Gemeinsam soziale Balance schaffen“ „Auch Du bist ein Teil des Ganzen“ sind die zentralen Aussagen unseres Leitbildes • Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bür gerzentrum, 1947 von englischen Quäkern gegründet • sozialkulturelles Zentrum, Träger der Freien Jugen dhilfe • Gremien: Mitgliederversammlung, Arbeitsausschuss, Personalausschuss, Finanzausschuss • Förderverein „Verein zur Förderung der Sozialarbei t im Quäker Nachbarschaftsheim Köln e. V.“, gegründet 1995 • Stiftung „Stiftung Quäker Nachbarschaftsheim Köln“, gegründet 2007 Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 3 von 25 I. B - Struktur der Einrichtung: Arbeitsbereiche Bürgerzentrum • Offene Tür für Kinder und Jugendliche • Treff für Menschen ab 50 • Vermietungen an Gruppen und für Feste und Feiern Weitere Arbeitsbereiche • Kindertagesstätte mit drei Gruppen für 60 Kinder i m Alter von 2 bis 6 Jahren, inklusive Einrichtung - Familienzentrum mit Angeboten für Eltern und Kinde r wie Krabbelgruppen, Elternkurse, Elternberatung • Ambulante Erziehungshilfen: Unser Rahmen der Hilfe n zur Erziehung (HzE) umfasst: - Flexible Hilfen - §27ff. SGB VIII und Sozialpädago gische Familienhilfe - §31 SGB VIII - Intensive Sozialpädagogische Einzelfallhilfe - §35 SGB VIII - Schwerpunktträgerschaft in den Sozialräumen Chorwe iler III und Innenstadt – Nord einschl. Deutz - Soziale Arbeit in den Flüchtlingswohnheimen und -h otels der Innenstadt Nord und Süd, sowie spezielle Angebote in den Wohnheimen am Hansaring und Severinswall - Projekt „Übergänge“ in der Innenstadt und in Chorw eiler • Küche für die Verpflegung der Kinder in der Kinder tagesstätte und der Übermittagsbetreuung • Projekte - 5 Gruppen Übermittagsbetreuung für 110 Schulkinder im Alter von 10 – 14 Jahren - „Pädagogische Mittagsstunde“ im Gymnasium Kreuzgas se für 600 Schüler der Sek I - Stationäres Seniorennetzwerk Vogelsang und in Osse ndorf (im Aufbau) - Freunde alter Menschen, les petits frères des Pauv res - „Gender fair play“: Arbeit mit weiblichen und männ lichen Jugendlichen aus Familien mit Flüchtlings- und Zuwanderungshin- tergrund in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 4 von 25 I. C - Ausgangssituation 2020/2021 Das Quäker Nachbarschaftsheim plant auf der Grundlage des vom Rat am 07.11.2019 beschlossenen und von der Bezirksregierung am 18.12.2019 genehmigten Haushaltes für die Jahre 2020/2021 mit einem städtischen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 311.200 € für das Jahr 2020 und 317.400 € für das Jahr 2021. Die gegenüber 2019 erhöhten Zuschussbeträge berücksichtigen den von der Stadt anteilig zu tragenden Ausgleich für erhöhte Personal- und Energiekosten. Aufgrund der Corona-Krise mussten die Bürgerzentren ab dem 14.03. 2020 schließen. Sowohl während der Lock-down-Phase als auch nach der schrittweisen Öffnung ab dem 26.05. konnte das Regelprogramm nicht wie gewohnt und geplant umgesetzt werden. Das Programm musste oft kurzfristig an die sich ändernden Vorschriften der jeweiligen Corona-Schutzverordnung angepasst werden. Betroffen von den Einschränkungen war/ist die gesamte Produktpalette der Bürgerzentren. Fest eingeplante Einnahmen konnten nicht erzielt werden. Eine vorausschauende Jahres- planung war unter diesen Umständen für das Jahr 2020 nicht zu realisieren. Fehlende Einnahmen aus nicht mehr nachgefragten Räumlichkeiten, aus Veranstaltungen mit Corona bedingt weniger Besucher*innen, aus Gast- ronomie, Drittmittelprojekten und höhere Reinigungskosten etc. führten zu erheblichen Defiziten. Trotz der Tatsache, dass alle Bürgerzentren sich aktiv und kreativ um zusätzliche Gelder von Stiftungen, Bund und Land bemühten, konnten die entstandenen Verluste nicht aufgefangen werden. So haben die fehlenden Einnahmen trotz Soforthilfen und Kurzarbeitergeld viele Bürgerzentren in eine existenzgefährdende wirtschaftliche Schief- lage gebracht. Nur ein kommunaler Rettungsschirm konnte Abhilfe schaffen. Die Mitarbeiter*innen der einzelnen Einrichtungen waren dennoch für ihre Bürger*innen da: Vom interaktiven Mitmachspiel über digitale Sport- Musik-Videoangebote bis hin zu unterschiedlichsten Nachbarschaftshilfen wurden vielfältige kreative Leistungen entwickelt und erbracht. Rettungsschirm für die Bürgerzentren in freier Trägerschaft Der Hauptausschuss des Rates der Stadt Köln hat am 17. August 2020 entschieden, den von der Corona-Krise betroffenen Trägervereinen der Kölner Bürgerzentren städtische Mittel in einem Gesamtumfang von 750.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Diese Sofortmaßnahme sollte helfen, schnell und unbürokratisch corona-bedingte Defizite der Bürgerzentren auszugleichen und deren Liquidität sicherzustellen. Nachdem die Kämme- rei die Gelder zur Verfügung gestellt hat, wurden allen Bürgerzentren in freier Trägerschaft zunächst 75 % ausgezahlt. Dem Quäker Nachbar- schaftsheim wurden laut Bewilligungsbescheid im September 2020 50.250€ überwiesen Die Jahresplanungen der Bürgerzentren basieren auf Erfahrungswerten und den aktuellen Bedarfen vor Ort. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Fallzahlen ist davon auszugehen, dass auch das Jahr 2021 nicht einschränkungsfrei sein wird. Die zu erwartenden, aber noch unbe- kannten Faktoren, erschweren eine verlässliche Planung. Die Planungen für das kommende Jahr müssen die besonderen Umstände jedoch be- rücksichtigen. Zielsetzung für das kommende Jahr muss sein, unter den gegebenen Umständen eine annähernd verlässliche Planung zu erstellen und möglichst viele Angebote in allen Produktbereichen anzubieten. Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 5 von 25 I. C - Ausgangssituation 2020/2021 Wie schon während des Lockdowns und generell im ganzen Jahr 2020 praktiziert, können Veranstaltungen in kleinerem Rahmen geplant und angeboten werden, so dass sie auch unter Beschränkungen durchführbar sind. Flexibilisierung der Mietverträge für Festmieter, die Bildung fester Bezugsgruppen oder kleinerer Gruppen in den offenen pädagogischen Angeboten stellen weitere Möglichkeiten dar. Da analoge Treffen und Kom- munikationsmöglichkeiten durch die Pandemie eingeschränkt sind oder wegfallen, muss die Digitalisierung in den Häusern weiter forciert werden. Neben einer technischen Grundausstattung der Häuser müssen die Mitarbeitenden in dieser für viele neuen und anspruchsvollen Kommunikati- onsebene geschult werden. Die Planungen sollten so flexibel gestaltet werden, dass sie – entsprechend der dann gültigen Einschränkungen– angepasst und ausgeweitet werden können, um einer wiederholten Schließung der Häuser entgegenwirken. Der Trägerverein wirkt aktiv und konstruktiv in der „Kölner Elf“ – dem Zusammenschluss der Kölner Bürgerhäusern/ -zentren – auf konzeptioneller und praktischer Ebene (z.B. Veranstaltungen) mit. In 2019 wurde ein Gutachten zum Sanierungsbedarf des Bürgerzentrums erstellt. Die Kosten wurden im ersten Schritt auf gut 3,5 Millionen Euro geschätzt. Das Gutachten bescheinigte den Erhalt des Gebäudes, auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Ziel ist es, das Gebäude wieder so zu ertüchtigen, dass der Fortbestand der wichtigen Sozialen Arbeit des Quäker Nachbarschaftsheims für die Zukunft sichergestellt ist. Der Vorstand des Quäker Nachbarschaftsheims unterstützt die Pläne zur Ertüchtigung der Einrichtung ausdrücklich. Er weist auf mögliche Syner- gieeffekte im Zusammenhang mit der Sanierung hin und bittet diese bei der Planung der Sanierung zu prüfen. Obwohl das Bürgerzentrum über eine große Anzahl von Räumen verfügt, müssen viele Anfragen abgewiesen werden. Insbesondere durch die Rückkehr zu „G9“ entsteht ein erhöhter Bedarf an verlässlichen Betreuungsplätzen. Bei einer Sanierung der maroden Flachdächer des Bürger- zentrums könnte eine Erweiterung in Form einer 2. Etage auf den Flachdächern angedacht werden. Bezieht man die Flachdächer der Kinderta- gesstätte ein, könnten auf diesem Wege kostengünstig weitere, dringend in der Stadt Köln benötigte Kinderbetreuungsplätze, entstehen. Zusätz- lich würde ein weiteres Stockwerk mit einer Dachkonstruktion Vandalismus Schäden minimieren. Der Rat der Stadt Köln hat im Sommer 2020 die Planung der Generalsanierung beschlossen. Zurzeit werden die konkreten Kosten ermittelt. Die ursprünglichen Planungen sahen eine Sanierung im laufenden Betrieb vor. Alternativ könnte auch eine Auslagerung der Arbeit während der Sanie- rung in Betracht gezogen werden. An dieser Stelle weist der Träger darauf hin, dass Planungen nur gemeinsam mit dem Nutzer eine erfolgreiche Sanierung garantieren. Der Träger muss von Anfang an informiert werden, um den Prozess aus Betreibersicht mitzugestalten. Die Bedürfnisse von 60 Kitakindern, bis zu 140 Kindern der Übermittagsbetreuung, von Jugendlichen, Erwachsenen und Senior*innen müssen beachtet und einge- plant werden. Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 6 von 25 I. C - Ausgangssituation 2020/2021 Trotz dieser positiven mittelfristigen Entwicklung müssen zusätzlich dringende Arbeiten im Quäker Nachbarschaftsheim durchgeführt werden. Die schon genehmigte und freigegebene Lüftungsanlage muss zeitnah eingebaut und in Betrieb genommen werden. Gerade in Corona-Zeiten ist eine funktionierende Lüftung unabdingbar. Das Gleiche gilt für eine nicht geringe Zahl von Fenstern. Diese müssen kurzfristig so ertüchtigt werden, dass Schäden/Unfälle vermieden werden und ein Lüften der Räume möglich ist. Die für die Jahre 2023/24 geplante Bauphase korrespondiert zeitlich mit der Errichtung von Schulersatz- und Schulverwaltungsbauten in Leicht- bauweise in direkter Nachbarschaft des Quäker Nachbarschaftsheims. Hierbei könnten sinnvolle Synergien, aber auch störende Kollisionen die Folge sein. Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 7 von 25 II. Grunddaten der Einrichtung: Merkmal Daten / Beschreibung Bewertung Allgemeines Standort(e): Bürgerzentrum Hilfen zur Erziehung Seniorennetzwerk Bickendorf (Paten- schaft) Seniorennetzwerk Vogelsang Trägerschaft: Gründungsjahr: Die Daten vermitteln den Überblick über die räumliche Größe, die funktionale Raumgestaltung und den baulichen Zustand. Die Bewertungen für die Kategorien Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Renovierungszustand und Funktionalität zeigen Handlungsprioritäten auf, zu denen Vereinbarungen getroffen werden müssen. Allgemeines zur Bewertungsspalte: Die Bewertung in Form der Ampelfarben Grün: Zustand / Entwicklung gut (kein Änderungs- und Handlungsdruck) Gelb: Zustand / Entwicklung zufriedenstellend (Änderungs- und Handlungsdruck latent gegeben) Rot: Zustand / Entwicklung bedenklich – Änderungs- und Handlungsdruck ist aktuell vorhanden verdeutlicht die Handlungsprioritäten für Stadt und Einrichtung gleichermaßen. Die Folge der Bewer- tung stellen Handlungsabsprachen dar, die die Einrichtung, die Stadt oder auch beide Parteien betref- fen können. Sie werden unter Anmerkungen / Bemerkungen / Vereinbarungen im Anschluss an die Übersicht protokolliert. Liegen unterschiedliche Bewertungen zwischen Stadt und Einrichtung vor, werden beide dokumen- tiert. 50672 Köln, Kreutzerstr. 5-9 50672 Köln, Venloer Str. 46 50827 Köln, Am Rosengarten 87, untervermietet an Outback-Stiftung für die Sozialraumkoordination Bickendorf 50829 Köln, Goldammerweg 28 Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum 1947 grün gelb rot Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 8 von 25 II. Grunddaten der Einrichtung: Raumressourcen Bewertung Nutzfläche innen: 1.330 qm / 1.945 mit KITA Nutzfläche außen: 2.660 qm / 3.600 mit KITA Gastronomie: ja:  nein:  verpachtet:  Eigenregie:  Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s) Baujahr: Denkmalschutz: 1974 ja:  nein:  Barrierefreiheit: Durch den Umbau der Offenen Tür und des Seniorentreffs wurde das Haus weitgehend barrierefrei. Der Zugang zum 1.OG ist barri- erefrei nicht möglich. gelb Energetischer Zustand: Die Fensteranlage ist teilweise noch mit Einfachverglasung ausge- stattet und schlecht isoliert. Die Fensterrahmen sind zum großen Teil verfault und Fenster lassen sich nicht richtig schließen bzw. öffnen. Austausch war von Seiten der Stadt für 2018 geplant. rot Funktionalität: Die Offene Tür hat durch den Umbau im Jahr 2012/13 einen eige- nen Eingang und ist nun bis auf die Disco barrierefrei. Raumstruktur: • gr. Saal mit Bühnen- und Lichttechnik: ja: X nein:  Kapazitäten: 163 Personen /Reihenbestuh- lung grün • multifunktionelle Räume: • spezielle Funktionsräume: • dauerhaft vergebene Räume: • sonstige Räume (Büros und Abstell- raum) Anzahl: ____8___ Anzahl: ___16___ Anzahl: ___-/-___ Anzahl: __ 19____ grün Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 9 von 25 II. Grunddaten der Einrichtung: Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s) Renovierungszustand Die Kegelbahn steht zeitweise unter Wasser. Ursachenfindung ist nur durch Aufnahme der Gehwegplatten im Innenhof möglich. Diese Prüfung ist Teil des zu erstellenden Gutachtens. rot (Träger) Renovierungsbedarf ab einer Bausumme von ca. 5.000 € Alle Fenster müssen repariert und die neue Lüftung eingebaut wer- den. Für die meisten Lampen im ganzen Haus gibt es keine Er- satzteile mehr (Abdeckungen fehlen). Das Rohrsystem ist veraltet. Mehrmals jährlich müssen diese freigefräst werden. Aufgrund des Alters platzen immer wieder Frisch- und Abwasserleitungen. Die Elektroleitungen und manche Unterverteiler sind nicht mehr zeitge- mäß. Innen- und Außentüren müssten ausgetauscht werden. Die Toiletten im Jugendbereich und in der Geschäftsstelle sind in ei- nem schlechten Zustand und müssten erneuert werden. Durch eine Bauzustandserfassung des Bausachverständigenbüros B+K GmbH wurden die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen (u.a. Dachsanierung, Erneuerung der Fensteranlage, energetische Ertüchtigung der Fassade, Beseitigung der Feuchtigkeitsschäden, Erneuerung der Sanitäranlagen) ermittelt und sollen im Rahmen ei- ner Generalsanierung erfolgen (Kostenschätzung seitens 26 rd. 4,1 Mio. €). Mit Beschluss vom 05.03.20 hat die BV Innenstadt der Erneuerung der Lüftungsanlage zugestimmt. 26 wurde am 13.03.20 mit der Umsetzung beauftragt. rot (Träger) Zustandsbeschreibung der Inneneinrichtung / der Einrichtungsgegenstände Die Inneneinrichtung des Bürgerzentrums weist alters- und nut- zungsbedingt Mängel auf. gelb Besonderheiten: Der Neubau des Bolzplatzes ist in 2020 abgeschlossen worden. Hinweis: Erstellung einer Matrix für notwen- dige Baumaßnahmen 50/2 hat für 2018 ff in Kooperation mit den Trägern für alle Bürger- häuser/-zentren in freier Trägerschaft eine Matrix erstellen, aus der die baulichen Maßnahmen ab ca. 5.000 € hervorgehen. Zusätzlich erfolgten eine Priorisierung und ein Zeitplan zur Umsetzung der Maßnahmen. Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 10 von 25 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung Merkmal Ist -Werte 201 9 Plan -Werte 20 21 Bewertung Personalressourcen SV-pflichtig beschäftigte pädago- gische Mitarbeiter/innen Anzahl und Summe der Wochen- arbeitsstunden: davon m/w: Anzahl der PMA mit Migrationshin- tergrund: 3,0 117 Stunden/Woche 3/1 0 3,25 127 Stunden/Woche 3/2 0 grün SV-pflichtig beschäftigte weitere Mitarbeiter/innen Anzahl und Summe der Wochen- arbeitsstunden: davon m/w: Anzahl der MA mit Migrationshin- tergrund: 3 96,5 Stunden/Woche 1/2 0 3 96,5 Stunden/Woche 1/2 0 gelb Geringfügig beschäftigte MA / 400-€-Kräfte Anzahl: wöchentliches Stundenvolumen: 5 30 + Reinigungsdienst bei Vermietun- gen 3 30 + Reinigungsdienst bei Vermie- tungen grün Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 11 von 25 III. Personal-. Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung Merkmal Ist -Werte 201 9 Plan -Werte 202 1 Bewertung Freie Mitarbeiter wöchentliches Stundenvolumen: 14 (8 m/ 6w) 35 12 30 grün Bürgerschaftliche Ressourcen Anzahl bürgerschaftlich Engagier- ter: Vorstand/Beirat projektbezogen sonstige monatliches Stundenvolumen: Vorstand/Beirat projektbezogen sonstige 103 9 20 80 450 ohne gelegentliches EA 160 130 200 110 10 20 82 400 160 120 170 grün Anmerkungen / Bemerkungen: Vereinbarungen: Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 12 von 25 III. weitere Personalressourcen der Einrichtung (Kindertagesstätte, Familienzentrum, Hilfen zur Erziehung, Übermittagsbetreuung für Schulkinder, pädagogische Mittagsstunde, Seniorennetzwerke Vogelsang und Ossen- dorf, Flüchtlingsarbeit: Merkmal Ist -Werte 201 9 Plan -Werte 2021 Personalressourcen SV-pflichtig beschäftigte pädagogische Mitarbeiter/innen Summe der Wochenarbeitsstunden: davon m/w: Anzahl der PMA mit Migrationshintergrund: 31 867 Stunden/Woche 6/ 25 0 30 837 Stunden/Woche 5/25 0 SV-pflichtig beschäftigte weitere Mitarbeiter/innen Summe der Wochenarbeitsstunden: davon m/w: Anzahl der MA mit Migrationshintergrund: 15 370,5 Wochenstunden 4/11 2 15 370,5 Wochenstunden 4/11 1 Geringfügig beschäftigte MA / 400-€-Kräfte Anzahl: wöchentliches / monatliches Stundenvolumen: 5 21,5 3 16 freie Mitarbeiter Anzahl: wöchentliches Stundenvolumen: 24 65 - 85 27 88-100 Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 13 von 25 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Merkmal Ist -Werte 201 9 Plan -Werte 202 1 Bewertung Ertrags - bzw. Einnahmenstruktur Städtischer Zuschuss für den Be- trieb des Bürgerhauses/-zentrum: 304.400 € 317.400 € gelb weitere städtische Zuschüsse: 4.364 € 7.000 € weitere öffentliche Zuwendungen: 64.452 € 64.452 € gelb Eigenmittel: 149.698 € 70.000 € gelb Stiftungsgelder: 3.000 € 3.000 € Sonstiges, z. B. Erstattungen Krankenkassen: Summe 8.115 € 534.029 € 0 € 461.852 € Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 14 von 25 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Merkmal Ist -Werte 201 9 Plan -Werte 202 1 Bewertung Ertrags - bzw. Einnahmenstruktur Finanzierung der weiteren Arbeitsberei- che und Projekte: Kindertagesstätte Familienzentrum HZE inkl. Schwerpunktträgerschaft in Chorweiler und Innenstadt Nord Flüchtlingsarbeit in 2 Wohnheimen Seniorennetzwerk Übermittagsbetreuung Seit Schuljahr 2009/2010: Pädagogische Mittagsstunde im Gymna- sium Kreuzgasse Küche gesetzliche Leistung Festbetragsfinanzierung Fachleistungsstunde Fachleistungsstunde Festbetragsfinanzierung Festbetragsfinanzierung + Elternbei- träge Festbetragsfinanzierung Essensbeiträge durch Eltern gesetzliche Leistung Festbetragsfinanzierung Fachleistungsstunde Fachleistungsstunde Festbetragsfinanzierung Festbetragsfinanzierung + Elternbei- träge Festbetragsfinanzierung Essensbeiträge durch Eltern Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 15 von 25 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Anmerkungen / Bemerkungen: Das Defizit in Höhe von 64.648 € basiert auf den Erfahrungen des Jahres 2020 im Rahmen der Corona-Pandemie. Es steht noch nicht fest, wie mit den Defiziten verfahren wird. Auf die vorhandenen Rücklagen wird man nur schwer zurückgreifen können. Steuerberater*innen empfehlen den Trägervereinen der Bürgerzentren ausdrücklich, zur Liquiditätssicherung für den Fall einer temporären wirtschaftlichen des Trägervereins Rückla- gen in zu den jeweiligen Betriebsausgaben angemessenen Höhe zu bilden. Die zurückgegangenen Besucherzahlen korrespondieren mit den Mindereinnahmen. Merkmal Ist -Werte 201 9 Plan -Werte 202 1 Bewertung Aufwands - bzw. Ausgabenstruktur Personalaufwendungen/-ausgaben: 396.980 € 423.000 € gelb Sachaufwendungen/-ausgaben: 111.330 € 103.500 € gelb Sonstige Aufwendungen/Ausgaben: (Overheadkosten 50/2) Summe 508.310 € 526.500 € 64.648 € (Defizit) Öffnungszeiten Anzahl Tage im Jahr: 364 364 gelb Bürger/innen -Frequentierung Jährliche Gesamtbesucherzahl: 64.166 Besucher*innen 53.500 Besucher*innen gelb Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 16 von 25 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt / Leistung (Erläuterung lt. Rahmen- Konzept) Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente be- rührte Hand- lungs- felder quantitative / wirt - schafltiche Ziele inhaltliche / qualitative Ziele Begegnung und Kommunikation für die Bevölkerung (Der Bevölkerung werden Möglichkeiten angeboten, sich ungezwungen zu be- gegnen, am gesellschaftli- chen Leben teilzuhaben, soziale Netze zu pflegen und sich über soziokultu- relle Angebote zu informie- ren) Zahl der Besucher des Vorjahrs halten Auslastung der Räume an allen Ta- gen der Woche durch • Gruppenangebote, • eigenständige Gruppen • Vermietungen Wirtschaftlich ausgeglichenes Er- gebnis Soziale Kontakte, gesellschaftliche Teilhabe, Stärkung der sozialen Netze, Entspannung, Er- holung, Geselligkeit, Unterhaltung, Gesundheit Weitere Anpassung des Angebots an die verän- derten Bedürfnisse der nachrückenden älteren Generationen Geringe Mitarbeiterfluktuation beibehalten Zufriedenheit der Mitarbeiter beibehalten Ausmaß des freiwilligen Engagements nicht mehr als 20% reduziert Anzahl der Angebote Berührte Handlungs- felder Anzahl der Kündigun- gen Krankentage Innovation in der Ar- beit Anzahl Freiwillige und Stundenumfang Quartalszahlen Qualitative Befra- gung einzelner Besucher/innen Krankenstatistik Anzahl der Vor- schläge Zählung Betriebswirt- schaftliche Aus- wertung 1 Kultur 2 Bildung 3 Beratung 4 Sozial- raum 5 Bürgers. Engage- ment 6 Ökologie 7 Gesund- heit Diversity Der Diversity-Ansatz geht davon aus, dass die Vielfalt an Lebensformen in unserer pluralen Gesellschaft eine Alltagsnormalität dar- stellt. Er ist ein organisatorisches sowie gesellschaftspolitisches Konzept, das einen wertschätzenden, bewussten und respektvollen Umgang mit Verschiedenheit und Individualität propagiert. Dabei richtet Diversity den Blick weg vom Defizit hin zur Ressource (Po- tential), die jede/jeder mit sich bringt: „Vielfalt sind wir alle“ statt „Maßnahmen für Minderheiten“, „Vielfalt und Inklusion“ statt „Integra- tion“, „ganzheitlicher Ansatz“ statt „eindimensionale Strategien“, „Vielfalt als Alltagsnormalität“ statt „Vielfalt als Besonderheit“. Als Kerndimensionen von Diversity, die die Vielfalt der Menschen darstellen, gelten: Alter, Geschlecht, ethnische und soziale Herkunft, Nationalität, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Identität und Orientierung, Kultur, familiäre Lebenssituation, physische und psychische Verfassung und ökonomischer Status. Die Bürgerhäuser/-zentren pflegen einen bewussten Umgang mit Vielfalt in der Gesellschaft und setzen den Diversity-Ansatz in ihren Angeboten um (Stichwort: Diversity-Management). Eine Vielfalt von Nutzern/innen und Mitarbeitenden agiert miteinander, tauscht sich aus, beeinflusst sich, lernt voneinander und miteinander und entwickelt sich weiter. Entsprechende Fortbildungen (Diversity- Trainings) sollen Mitarbeiter*innen angeboten werden (s. u. a. Diversity-Konzept „Köln l(i)ebt Vielfalt“ – Stadt Köln, „Charta der Viel- falt“). Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 17 von 25 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfel- der Veranstaltungen (Der Bevölkerung werden soziokulturelle Veranstal- tungen in Eigenregie und/ oder in Kooperation mit an- deren Akteuren zur Verfü- gung gestellt ) Für Kinder und Ju- gendliche, Familien Menschen ab 50 aus der Nachbar- schaft, dem Sozial- raum und darüber hinaus Karnevalssitzung Frühlingsfest Weihnachtbasar Teilnahme Kölner 11 Stand am Weltkinder- tag Eltern-Kind-Kurse Zahl der Besucher des Vorjahrs halten 1 Großveranstaltungen in Eigenre- gie, Einnahmen Sommerfest 2.000 € erreichen Besucher Veranstaltungen: 500 2.500 Nutzer Geringe Mitarbeiterfluktuation beibehalten Ausmaß des freiwilligen Engagements beibehalten Begegnung, Unterhaltung, soziale Kontakt, ge- sellschaftliche Teilhabe Bekanntheitsgrad der Einrichtung erhöhen Pädagogische Arbeit transparent machen Elternbildung Alternative sportliche und kreative Angebote den „kommerziellen Angeboten“ entgegensetzen Neue Kontakte knüpfen, über QNBH informieren Anzahl der Eigenver- anstaltungen Teilnehmer/innen an Eigenveranstaltungen Anzahl der Veranstal- tungen in Kooperatio- nen Höhe Einnahmen Feedback der Besu- cher Innovation in der Ar- beit Engagement bei der Vorbereitung und Durchführung Themenvorschläge seitens Besucher Initiative und Engage- ment der Besucher Lob/Kritik Beachtung der Fachöffentlichkeit Annahme durch Pub- likum Zählung Schätzung Qualitative Befra- gung einzelner Besucher/innen Aktive Auswer- tung der Presse Anzahl der durchgeführten Veranstaltungen Betriebswirt- schaftliche Aus- wertung 1 - 7 1, 4, 5, 7 Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 18 von 25 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs -in- strumente Hand - lungsfel- der Veranstaltungen für Menschen ab 50 aus der Nach- barschaft, dem So- zialraum und dar- über hinaus Wochenendveranstal- tungen wie Sonntags- matineen und Sonn- tagsbrunch Vorträge zu gelingen- dem Älterwerden, Vor- sorge, Gesundheit und Sicherheit im Al- ter 12 Wochenendveranstaltungen Besucherzahl der Wochenend- veranstaltungen beibehalten Besucher Sonntagsveranstal- tungen: 600 Bildung zum gelingenden Älterwerden Begegnung, soziale Kontakte, gesellschaft- liche Teilhabe Stärkung sozialer Netze Darbietungen von Gruppen aus dem Haus Entspannung und Unterhaltung Vorbeugung von Einsamkeit an Wochenen- den Bildung zum gelingendem Älterwerden Gesundheit Gemeinschafts-und Kontaktförderung Stärkung der sozialen Netze Persönlichkeitsentwicklung Kulturelle Teilhabe Erhalt der Mobilität Förderung generationsübergreifender Akti- vitäten Anzahl Besucher Anzahl Angebote in Kooperation Themenvorschläge seitens der Besucher Initiative und Engage- ment der Besucher Hochbetagte nutzen das Angebot Wiederholte Inan- spruchnahme Verweildauer Bekanntschaften wer- den geschlossen Beteiligung an Gesprä- chen Nachfrage nach The- men Lob/Kritik 1 – 7 Anmerkungen: Die Anzahl der Besucher*innen reduzieren sich ggf. im Rahmen der aktuellen Corona-Schutzverordnung Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 19 von 25 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs -in- strumente Hand - lungsfel- der Offene Angebote für Kinder und Jugendli- che im Alter von 6 bis 24 Jahren aus dem So- zialraum und darüber hinaus 40 Stunden wöchentlich geöffnet Übermittagsbetreuung Ferienprogramme Ferienfreizeit Angebote zu den Themen: Sport/ Gesundheit / Fitness Medienerziehung Handwerkliches/ Kreativität Übergang Schule Beruf (Bewerbungsunterstüt- zung) von Internetcafé über Breakdance bis Judo Geschlechtsspezifische Angebote Gender fair play Create New Styles Battle Besucher im Kinder- und Ju- gendbereich: 14.000 Öffnungsdauer beibehalten, An- zahl der Besucher leicht stei- gern Ferienprogramme in allen Fe- rien beibehalten Vor allem bei unseren jugendli- chen Besuchern handelt es sich überwiegend um eine sehr schwierige Klientel. Fast alle haben einen Migrationshinter- grund, viele keinen gesicherten Aufenthaltsstatus, damit ist Par- tizipation in der Gesellschaft nur sehr eingeschränkt möglich. Täglich bis zu 90 Kinder 7.000 Integration von vornehmlich männlichen Jugendlichen mit Roma- und Sinti Hintergrund durch spielerisches Erlernen von Normen und Werten Durch ein Partizipationscoaching die schon vorhandenen Partizipationsstrukturen evalu- ieren, konzeptionell anpassen und nutzen. Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung fördern und be- gleiten und ihre Potentiale stärken Benachteiligungen abbauen, gesellschaftli- che Teilhabe ermöglichen Soziale Kontakte / Begegnungen ermögli- chen, soziale Netze stärken Entspannung und Freiräume bieten, Unter- stützung zu sinnvoller Freizeitgestaltung Partizipation durch Mit- und Ausgestaltung der Angebote in der Offenen Tür Körper- und Gesundheitsbewusstsein ent- wickeln Abbau von Aggressionspotential Umsetzung des kommunalen Kinder- und Jugendförderplan Besucher kommen über mehrere Jahre Entwicklungstenden- zen Schulbesuch Ausbildung oder sons- tige Maßnahmen Anzahl und Ausmaß Engagement Annehmen von Res- sourcen Rückgang beim Kon- sum von Tabak, Can- nabis und Alkohol Hausverbote, Polizei- einsätze, Anzahl und Ausmaß Vandalismus Schäden vermindern Tägliche Zählungen Anzahl Beratungsge- spräche Anzahl informelle Ge- spräche Beobachtung und in- formelle Gespräche Strukturierte Befragung 1 – 7 Anmerkungen: Die Ausgestaltung der Kinder- und Jugendarbeit unterliegt den Richtlinien der Förderung der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Köln und der Rahmenkonzeption der Kölner Bürgerzentren. Ergänzend zu der Zielvereinbarung mit dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren wird auch mit dem Jugendamt im Rahmen eines Fachgespräches zu den inhaltlichen Schwerpunkten eine Zielvereinbarung geschlossen. Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 20 von 25 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs -in- strumente Hand - lungsfel- der Gruppenangebote (Gruppenangebote beste- hen aus einem festen Per- sonenkreis, sind zeitlich befristet und haben einen thematischen Bezug.) für Menschen ab 50 aus der Nachbar- schaft, dem Sozial- raum und darüber hinaus Angebote zu den Themen Fitness, Sport, Gesundheit, Bildung, Kreativität und Freizeit wie Wirbelsäu- lengymnastik, Kartenspie- len, Töpfern, kreativer Tanz, Singen Ernährung und vieles mehr. (siehe Jahresprogramm- heft Kurse (Kurse sind eigene Aktivitä- ten der BH/BZ, haben eine begrenzte Teilnehmerzahl und eine begrenzten zeitli- chen Rahmen.) für Menschen ab 50 aus der Nachbar- schaft, dem Sozial- raum und darüber hinaus (Gruppen, Kurse, Projekte, Ver- mietungen für Feiern) Einnahmen beibehalten oder auf andere Weise erwirtschaf- ten Gruppenangebote 24 Nutzer 5.760 14 Kurse (fortlaufend) Besucherzahl: 5.040 Förderung des gelingenden Älterwerdens Körperliche und geistige Leistungsfähigkeit erhalten und fördern Gemeinschafts- und Kontaktförderung Persönlichkeitsentwicklung Förderung des bürgerschaftlichen Engage- ments kulturelle Teilhabe Selbstorganisation Förderung der Kreativität Vermeidung von Einsamkeit und Rückzug, besonders nach Verlust Nahestehender, Stärkung der sozialen Netze Einbindung Hochbetagter Förderung von ehrenamtlichem Engage- ment Nachfrage nach den Angeboten Angebote in Koopera- tion Anzahl der entnomme- nen und versendeten Programmhefte Gemeinsame Veran- staltungen der Teilneh- mer außerhalb unserer Angebote Bedarf an persönlichen Gesprächen mit Mitar- beitern Portokosten Kaffeeverbrauch Zählung Abfrage Vollversammlung: Die runde Doris 1 - 7 Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 21 von 25 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfel- der Proj ek te (Projekte sind zeitlich be- fristete Vorhaben mit einer speziellen Thematik und gehören nicht zum Regel- betrieb der Einrichtungen.) Freunde alter Menschen Köln Projekte stabilisieren Weitere Freiwillige einbinden 60 Freiwillige 750 Menschen durch Partnerschaften und Veranstaltungen Stärkung der Sozialen Netze Förderung des bürgerschaftlichen Engage- ments Förderung generationsübergreifender Kontakte Einbindung Hochbetagter Anzahl der Freiwilli- gen 60/ 50 Besuchs- partnerschaften Teilnahme an den Treffen der Ehren- amtlichen Teams Besucherzahlen Veranstaltungen Zählung 1 - 7 Raumvergaben (Raumvergaben sind Dauer- und Einzelnutzun- gen von Räumen an Dritte, wie Privatpersonen, Grup- pen, Organisationen oder Institutionen.) Gruppen in unterschiedli- chen Räumen zu den Themen: Bildung / Musik Nachbar-/ Gesellschaft Von der Stotterer Selbst- hilfe und dem Kreuzbund über Schwule 50+ und Sambagruppen bis zu afri- kanischen Gruppen Anzahl Raumvergaben auf steigern Einnahmen entsprechend erhöhen DRH Raumvergaben an Gruppen und Vereine Nutzer 2200 20 Arbeitskreise, 300 Nutzer 52 Gruppen DRH 5.000 Für • Menschen mit geringem Einkommen • Menschen aus dem Sozialraum • Selbsthilfegruppen • Kulturschaffende Gruppen • Sonstige Gruppen • Menschen mit Migrationshintergrund • Menschen aller Generationen Räume preiswert zur Verfügung stellen Anzahl der Gruppen Anzahl der Einzelver- mietungen Anzahl Überlassun- gen Veranstaltungen in Kooperation Anzahl Vermietungen Mietverträge Einnahmen Zählung Jahresabschluss 1 - 7 Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 22 von 25 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfel- der Raumvergaben für private Feiern an Menschen aller Ge- nerationen und Her- kunft Theke Saal Seniorentreff Kegelbahn Gruppenräume Raumvergaben für Akteure im Sozial- raum und stadtweit Raumüberlassungen für Arbeitskreise, Mitglieder- versammlungen etc. Vergaben, Nutzer DRH: 0 85 Vergaben: Nutzer 8.500 10: Nutzer 250 5 Vergaben: Nutzer 50 100 Vergaben: Nutzer 1.000 10 Vergaben : 100 Nutzer bei Raumüberlassungen Anzahl Vermietungen und Raum- vergaben beibehalten Einnahmen beibehalten Insgesamt 7.500 € an Eigenmittel aus Raumvermietungen erwirt- schaften Für • Menschen mit geringem Einkommen • Menschen aus dem Sozialraum • Selbsthilfegruppen • Kulturschaffende Gruppen • Sonstige Gruppen • Menschen mit Migrationshintergrund • Menschen aller Generationen • Feste, Familienfeiern, religiöse An- lässe Räume preiswert zur Verfügung stellen Für Kindergeburtstage, Familien aus dem Sozi- alraum, preiswert attraktives, nicht kommerziel- les Angebot vorhalten Kennlernen des BZ als Sozialraumimmobilie Raum für • Reflektion der Arbeit • Information • Fortbildung • fachlichen Austausch zur Verfügung stellen Anzahl der Gruppen Anzahl der Einzelver- mietungen Anzahl Überlassun- gen Nachfrage Auslastung Nachfrage Mietverträge Zählung 1 - 7 4 1 - 7 Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 23 von 25 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfel- der Integrations - leistungen und -angebote Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Fluchterfahrung Offenes Angebot für Kin- der (10-14 Jahren) mit Fluchterfahrung Offenes Angebot für Ju- gendliche (14-24Jahren) mit Fluchterfahrung Bewegungsprojekt z.B. Basketball in Koop Körbe für Köln Kostenlose Teilnahme von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung an den Ferienprogrammen. Bandprojekt mit Offene Jazzhausschule Köln Movement is Art Tanzprojekt in Koop. No Limits e.V. Nicht quantifizierbar Keine wirtschaftlichen Ziele Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung fördern und begleiten und ihre Potentiale stärken Benachteiligungen abbauen, gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen Soziale Kontakte / Begegnungen ermöglichen, soziale Netze stärken Entspannung und Freiräume bieten, Unterstüt- zung zu sinnvoller Freizeitgestaltung Partizipation durch Mit- und Ausgestaltung der Angebote in der Offenen Tür Körper- und Gesundheitsbewusstsein entwi- ckeln Abbau von Aggressionspotential Benachteiligungen abbauen, gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen Entwicklungstenden- zen Schulbesuch Ausbildung oder sonstige Maßnahmen Anzahl und Ausmaß Engagement Annehmen von Res- sourcen Rückgang beim Kon- sum von Tabak und Alkohol Hausverbote, Polizei- einsätze, Anzahl und Ausmaß Vandalis- mus Schäden ver- mindern Tägliche Zählun- gen Anzahl Bera- tungsgespräche Anzahl informelle Gespräche Beobachtung und informelle Gespräche Strukturierte Be- fragung Hospitation en Durch das Kennenlernen der Arbeit in anderen Bürgerzentren wird die eigene Arbeit überprüft und gegebenenfalls angepasst. Nutzung möglicher Synergien Stattfindende Hospitationen Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 24 von 25 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfel- der Ausbildung und Integration (BH/BZ bieten Leistungen bei der Ausbildungs- und Beschäftigungsförderung. Im Mittelpunkt stehen die Anleitung von Praktikan- ten, die Förderung der In- tegration von Langzeitar- beitslosen und die Qualifi- zierung zur Ausübung bür- gerschaftlichem Engage- ments.) Einsatzstellen Berufliche Qualifikation nach § 16,3 SGB II Möglichkeit zur Absolvie- rung von Sozialstunden Praktika Bundesfreiwilligendienst Durchführung von Projekten und Fortbildungsreihen, Qualifizierung Nicht quantifizierbar Keine wirtschaftlichen Ziele Qualifizierung zur Ausübung bürgerschaftlichem Engagements Strukturierung des Tagesablaufs Gewöhnung an Arbeitstugenden (Pünktlichkeit, Regelmäßigkeit etc.) Qualifizierung im Beruf Kennenlernen von Berufsfeldern Aufwand und Nutzen müssen im vertretbaren Verhältnis stehen Regelmäßige Teil- nahme Pünktlichkeit Arbeitsaufnahme Verwendbare Ar- beitsergebnisse Anzahl Anleitungsge- spräche Zählung Abbrüche Kündigungen un- sererseits 2, 3, 4, 5 Kölner Elf In 2017 wurde der Arbeitskreis Bürgerhäuser/-zentren unbenannt in AK „Kölner Elf“. Die Aufgabenstellung bleibt im Sinne der Rahmenkonzeption unverändert. Die Grundlagen der Zusammenarbeit in der „Kölner Elf“ wurden in einer Ge- schäftsordnung festgelegt. Die „Kölner Elf“ befindet sich in einem kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess und er- hebt den Anspruch, als starke Stimme in der Stadtgesellschaft wahrgenommen zu werden. 09.11.2020 gez. Peter Ibald 21.12.2020 gez. Oliver Kroh Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 25 von 25 V. Zielerreichung 2019 der Leistungs- und Produktplanung Produkt/ Leistung Quantitative Ziele Soll Ist Bewertung der Errei- chung grün: erreicht, kein Handlungs- bedarf gelb: nicht voll erreicht, Be- obachtung notwendig rot: nicht erreicht, Änderung not- wendig Qualitative Ziele Bewertung der Erreichung grün: erreicht, kein Handlungs- bedarf gelb: nicht voll erreicht, Be- obachtung notwendig rot: nicht erreicht, Änderung not- wendig Wirtschaftliche Ziele Bewertung der Er- reichung grün: erreicht, kein Hand- lungsbedarf gelb: nicht voll erreicht, Be- obachtung notwendig rot: nicht erreicht, Ände- rung notwendig Begegnung und Kommunikation für die Bevölkerung 63.510 64.166 grün s. ZLV 2019 grün Die wirtschaftlichen Zielsetzungen jeder Einrichtung beziehen sich auf die jederzei- tige Sicherstellung der Zahlungsfähig- keit, Vermeidung von Überschuldung und Dokumentation in ordnungsgemäßer Buchführung. Forma- les Zielkriterium ist die rechtzeitige und sachgerechte Erstel- lung und Abgabe des Verwendungsnach- weises. Verfügen die Einrichtungen über das Instrument der Kosten- und Leis- tungsrechnung sind auch produkt- und leistungsbezogene wirtschaftliche Ziel- setzungen denkbar. grün Veranstaltungen (Anzahl / Besu- cher*innen) 21/ 5.800 31/ 5.250 grün s. ZLV 2019 grün offene Angebote (Anzahl / Besu- cher*innen) 17.500 17.132 grün s. ZLV 2019 grün Gruppenange- bote (Anzahl / Teilnehmer*innen) 12.000 25/ 13.500 grün s. ZLV 2019 grün Kurse (Anzahl / Teilneh- mer*innen) 12/ 5000 13/ 4674 grün s. ZLV 2019 grün Projekte 510 510 grün s. ZLV 2019 grün Raumvergaben: Gruppen, Einzel- vermietungen 240 22.700 267/ 23.100 grün s. ZLV 2019 grün
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    Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 1 von 20 Zielvereinbarung zwischen Bürgerzentrum Deutz und Stadt Köln, Die Oberbürgermeisterin, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren für den Zeitraum: 2021 Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 2 von 20 I. A - Leitbild der Einrichtung: Das Bürgerzentrum Deutz verfolgt mit seinen Angeboten das Ziel einer bürgernahen, gemeinwesenorientierten und generationsübergreifenden Stadtteilarbeit, in der sich die Bedürfnisse aller Generationen widerspiegeln. Durch deren Interesse und Engagement tragen sie zu einem lebendigen Gemeinwesen bei. Das Bürgerzentrum Deutz – ein lebendiger, innovativer Treffpunkt – ein Ort des Austausches und der Kommunikation. Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 3 von 20 I. B - Struktur der Einrichtung: Zwischen dem Bürgerzentrum Deutz, dem Förderverein der Einrichtung Zentrum für Bildung und Kultur e.V . und der aus dem Verein ausgegründeten gemeinnützigen GmbH Zentrum für Bildung, Kultur und Integration ist eine enge Ko- operation vereinbart. Das Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gemeinnützige GmbH hat die Förderung von Behindertenhilfe, Bildung und Kultur sowie Jugend- und Altenhilfe zum Ziel. Im Rahmen der Kooperation wird ein Konzept umgesetzt, welches folgende Schwerpunkte beinhaltet: 1. Die Vertragsparteien vereinbaren eine intensive Kooperation, um zum einen die Zielsetzung des Mehrgenerati- onenhauses zu erfüllen und zum anderen Menschen mit Behinderung und langzeitarbeitslose Menschen eine aktive Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. 2. Das Bürgerzentrum Deutz und das Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gGmbH werden sich gegenseitig nach Kräften unterstützen und nach Absprache im gegenseitigen Einvernehmen Dienstleistungen übernehmen, die für die Erreichung der aufgeführten Ziele von Bedeutung sind. Das Bürgerzentrum Deutz bietet in diesem Rahmen geeignete pädagogische Programme an, die das Konzept der Verbindung der unterschiedlichen Generationen und das Integrieren schwerbehinderter Menschen im Bürgerzentrum und im Stadtviertel inhaltlich untermauert. Das Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gGmbH bietet zum selbigen Zweck eine Integrationsgastronomie im internen Bistro an, die durch die erwähnte Personengruppe umgesetzt wird. Die gemeinsame Nutzung des öffentlichen Wohnzimmers, also des als Integrationsbetrieb ausgerichteten Bistros, ist hierzu die Grundvoraussetzung. Das Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gGmbH beschäftigt im Integrationsbetrieb Menschen mit verschiede- nen Behinderungen und langzeitarbeitslose Personen in den Arbeitsbereichen Küche, Service und in der Verwaltung. Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 4 von 20 I. B – Struktur der Einrichtung Organigramm Praktikanten Ehrenamtler Honorarkräfte Stellv.Leitung Kinder- & Jugendbereich Übermittagbetreuung / MGB Verwaltung Praktikanten Ehrenamtler Honorarkräfte Mehrgenerationen Erwachsenen-& Seniorenbereich Öffentlichkeitsarbeit Verwaltung Praktikanten Ehrenamtler Honorarkräfte Bundesfreiwilligendienst Info/Beratung InfoBüro / MGB Vermietung Verwaltung Leitung Verwaltung/Finanzen/KLR MGH/Bürgerbereich/Beirat Förderverein/gGmbH Bürgerzentrum Deutz Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 5 von 20 I. C – Planungs- und Ausgangssituation 2020/2021 Das Bürger zentrum Deutz plant auf der Grundlage des vom Rat am 07.11.2019 be schlossenen und am 18.12.2019 von der Bezirk s- regierung genehmigten Doppelhaushalts für die Jahre 2020 und 2921. Der Finanzrahmen für die Sachaufwendungen ist de- ckungsgleich mit dem von 2014, in dem der Einrichtung durch Aufwandsreduzierungen und Ertragssteigerungen dauerhaft ein Konsolidierungsbeitrag in Höhe von 7.500 € auferlegt wurde. Auf dieser Basis wurde das Leistungsspektrum für das Jahr 2020/2021 angepasst und modifiziert. Aufgrund der Corona-Krise mussten die Bürgerzentren ab dem 14.03. 2020 schließen. Sowohl während der Lock-down-Phase als auch nach der schrittweisen Öffnung ab dem 26.05. konnte das Regelprogramm nicht wie gewohnt und geplant umgesetzt werden. Das Pro- gramm musste oft kurzfristig an die sich ändernden Vorschriften der jeweiligen Corona-Schutzverordnung angepasst werden. Betroffen von den Einschränkungen war/ist die gesamte Produktpalette der Bürgerzentren. Fest eingeplante Einnahmen konnten nicht erzielt werden. Eine vorausschauende Jahresplanung war unter diesen Umständen für das Jahr 2020 nicht zu realisieren. Fehlende Einnahmen aus nicht mehr nachgefragte Räumlichkeiten, aus Veranstaltungen mit Corona bedingt weniger Besucher*innen, aus Gastronomie, Drittmittelprojekten und höheren Reinigungskosten etc. führten zu erheblichen Defiziten. Trotz der Tatsache, dass alle Bür- gerzentren sich aktiv und kreativ um zusätzliche Gelder von Stiftungen, Bund und Land bemühten, konnten die entstandenen Verluste nicht aufgefangen werden. Die Mitarbeiter*innen der einzelnen Einrichtungen waren dennoch für ihre Bürger*innen da: Vom interaktiven Mitmachspiel über digitale Sport-Musik-Videoangebote bis hin zu unterschiedlichsten Nachbarschaftshilfen wurden vielfältige kreative Leistungen entwickelt und er- bracht. Die Jahresplanungen der Bürgerzentren basieren auf Erfahrungswerten und den aktuellen Bedarfen vor Ort. Aufgrund der aktuellen Ent- wicklung der Corona-Fallzahlen ist davon auszugehen, dass auch das Jahr 2021 nicht einschränkungsfrei sein wird. Die zu erwartenden aber noch unbekannten Faktoren erschweren eine verlässliche Planung. Die Planungen für das kommende Jahr müssen die besonderen Umstände jedoch berücksichtigen. Zielsetzung für das kommende Jahr muss sein, unter den gegebenen Umständen eine annähernd ver- lässliche Planung zu erstellen und möglichst viele Angebote in allen Produktbereichen anzubieten. Wie bereits erfolgreich in 2020 praktiziert werden Veranstaltungen in kleinerem Rahmen geplant und angeboten werden, so dass sie auch unter Beschränkungen durchführbar sind. Weitere Aspekte werden sein: Flexiblere Mietverträge für Festmieter, die Bildung fester Bezugs- Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 6 von 20 gruppen oder kleinerer Gruppen in den offenen pädagogischen Angeboten, eine verbesserte digitale Kommunikation. Die Planungen sollten so flexibel gestaltet werden, dass sie – je nach den gültigen Beschränkungen – angepasst und ausgeweitet werden können, um einer wiederholten Schließung der Häuser entgegenzuwirken. Die Arbeit des Bürgerzentrums als gemeinwesenzentriertes Bürgerzentrum in Deutz hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr ver- stetigt und ausgebaut. Die konsequente Einbindung der Bürgerschaft in alle wesentlichen Veränderungsvorhaben trägt zur Bereitschaft der Deutzer Bevölkerung in allen Generationen bei, sich für Ihren Stadtteil, für innovative Projekte, soziale Teilhabe und einen lebendigen Stadtteil zu engagieren. Die Bemühungen um Entlastung der verwaltungstechnischen Aufgabenbereiche durch Zusetzen einer halben Verwaltungsplanstelle wur- den im Stellenplan nicht berücksichtigt, so dass weiterhin ausschließlich pädagogisches Personal die verwaltungstechnischen Belange der Einrichtung zu erledigen hat. In den Jahren 2020/2021 gilt es auch wieder darum, Veränderungen im Stadtteil wahrzunehmen, sich neu auf die Bedarfe des Stadtteiles einzustellen und sowohl initiierend als auch unterstützend und begleitend bis hin zu bewahrend oder auch trennend, sich den Herausforde- rungen des Gemeinwesens zu stellen. Unsere Betrachtung der Situation von Senioren im Stadtteil evoziert den Bedarf einer präzisen Ana- lyse zur Quartiersentwicklung in diesem Bereich (Altersarmut, Betreuungssituation, soziale Teilhabe, Altenheimplätze und Pflegesituation). In einem kooperativen Projekt mit dem Gebrüder Coblenz Stift e.V. wurde hierzu ein Planungsvorhaben umgesetzt, in dem ein detaillierter Handlungsrahmen mit Umsetzungskonzept zur Verbesserung der Wohn-, Lebens- und Betreuungssituation von Seniorinnen und Senioren in Deutz erarbeitet wird. Die Fortführung dieses wichtigen, innovativen Quartiersprojektes wird auch für 2020/2021 angestrebt. Ein ebenfalls im Jahr 2017 begonnenes Integrationsprojekt, welches in Not geratene Deutzer Seniorinnen und Senioren täglich mit einem kostenlosen Mittagessen versorgt und wieder in das soziale Leben von Deutz anbindet, wird auch in den Jahren 2020/2021 mit Unterstüt- zung des Vereins Zentrum für Bildung und Kultur e.V., des Integrationsbetriebs „Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gGmbH“ und einer Stiftung, die ungenannt bleiben möchte, weitergeführt. Das Bürgerzentrum Deutz wirkt aktiv und konstruktiv in der „Kölner Elf“ – dem Zusammenschluss der Kölner Bürgerhäuser/-zentren – auf konzeptioneller und praktischer Ebene (z.B. Veranstaltungen) mit. Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 7 von 20 II. Grunddaten der Einrichtung: Merkmal Daten / Beschre ibung Bewertung Allgemeines Standort: Trägerschaft: Gründungsjahr: Die Daten vermitteln den Überblick über die räumliche Größe, die funktionale Raumgestaltung und den baulichen Zustand. Die Bewertungen für die Kategorien Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Renovierungszustand und Funktionalität zeigen Handlungsprioritäten auf, zu denen Vereinbarungen getroffen werden müs- sen. Allgemeines zur Bewertungsspalte: Die Bewertung in Form der Ampelfarben Grün: Zustand / Entwicklung gut (kein Änderungs- und Handlungsdruck) Gelb: Zustand / Entwicklung zufriedenstellend (Änderungs- und Handlungsdruck latent gegeben) Rot: Zustand / Entwicklung bedenklich – Änderungs- und Handlungsdruck ist aktuell vorhanden verdeutlicht die Handlungsprioritäten für Stadt und Einrichtung gleichermaßen. Die Folge der Bewer- tung stellen Handlungsabsprachen dar, die die Einrichtung, die Stadt oder auch beide Parteien betref- fen können. Sie werden unter Anmerkungen / Bemerkungen / Vereinbarungen im Anschluss an die Übersicht protokolliert. Liegen unterschiedliche Bewertungen zwischen Stadt und Einrichtung vor, werden beide dokumentiert. Tempelstraße 41 – 43, 50679 Köln Stadt Köln November 1979 Jugendeinrichtung mit bürgerschaftlichen Akti- vitäten, seit Mai 1997 Bürgerzentrum grün gelb rot Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 8 von 20 II. Grunddaten der Einrichtung: Raumressou rcen Bürgerzen trum Deutz Bewertung Nutzfläche innen: 1.265 qm Nutzfläche außen: 233 qm Gastronomie: ja:  nein:  verpachtet:  Eigenregie:  grün Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s) Denkmalschutz: ja:  nein  Barrierefreiheit: Seit 2012 ist das Haus durch den Einbau eines Aufzuges im Rah- men des KP II barrierefrei. Eine funktionierende Induktionsschleife für Menschen mit Hörschädigung im Großen Saal, sowie Hörhilfen im Computerraum sind vorhanden. Eine Behindertentoilette befin- det sich im 2. Stock und im Erdgeschoss des Hauses. Mit Hilfe von Menschen mit Lernbehinderung wurde ein Raumübersichtsplan entwickelt. grün Energetischer Zustand: Fernster : Doppelverglasung/Holzfenster im gesamten Gebäude Dach : nicht isoliert Heizung: Fernwärme, Anlage wurde 2010 erneuert grün Funktionalität: Es fehlen Abstellräume und Parkplät ze. Raumstruktur: • gr. Saal mit Bühnen- und Lichttechnik: ja: :  nein: Kapazitäten: 100 Personen mit Bestuhlung grün • multifunktionelle Räume: • spezielle Funktionsräume: • dauerhaft vergebene Räume: • sonstige Räume (Büros und Abstellr.) Anzahl: ____ 6_____ Anzahl: ____ 3_____ Anzahl: ____ 0_____ Anzahl: ____ 8_____ gelb Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 9 von 20 II. Grunddaten der Einrichtung: Zustandsbeschreibung de s/r Gebäude(s) Renovierungsbedarf ab einer Bausumme von ca. 5.000 € Nachrüstung des Notausstiegs zum Fluchtweg im 2. Stock – Einbau einer Fluchttür Einbau von 2 elektrischen Türen für den großen Saal und Mehrge- nerationenbereich im Hinblick auf Barrierefreiheit Grunderneuerung der Beleuchtung im Innenhof aus energetischen Gründen grün Besonderheiten: Sehr enge Bebauung, aber gute Platz ierung (Alt-Deutz) im Veedel Zustandsbeschreibung der Inneneinrichtung / der Einrichtungsgegenstände Der Bodenbelag im Flurbereich Erdgeschoss ist erneuerungsbe- dürftig. Aufgrund der hohen Nutzung sind die Räumlichkeiten re- gelmäßig kleineren Renovierungsarbeiten zu unterziehen. Der allgemeine Zustand des Hauses ist sehr gut. grün Hinweis: Erstellung einer Matrix für notwendige Baumaßnahmen 50/2 hat 2018 ff. in Kooperation mit den Trägern für alle Bürgerhäu- ser/-zentren eine Matrix erstellt, aus der die jeweiligen baulichen Maßnahmen ab ca. 5.000 € hervorgehen. Zusätzlich erfolgen eine Priorisierung und ein Zeitplan zur Umsetzung der Maßnahmen. Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 10 von 20 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Merkmal Ist -We rte 20 19 Plan -Werte 20 21 Bewertung Personalre ssourcen SV-pflichtig beschäftigte pädago- gische Mitarbeiter/innen Anzahl und Summe der Wochen- arbeitsstunden: davon m/w: Anzahl der PMA mit Migrationshin- tergrund: 147 (3x 39 Std.; 1x30 Std.) 2/2 0 131 (2x 39 Std.; 1x20; 1x33 Std.) 1/3 0 gelb SV-pflichtig beschäftigte weitere Mitarbeiter/innen Anzahl und Summe der Wochen- arbeitsstunden: davon m/w: Anzahl der MA mit Migrationshin- tergrund: 39 0/1 0 39 0/1 0 gelb Geringfügig beschäftigte MA / 400-€-Kräfte Anzahl: wöchentliches / monatliches Stun- denvolumen: 0 0 gelb Anmerkungen / Bemerkungen: Nach den personellen Einschnitten im Planstellenbereich des Bürgerzentrums Deutz, drohen nun durch weitere Einsparquoten weitere Einschnitte in Angebotsstruktur der Einrichtung (Siehe I.C). Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 11 von 20 III. Personal-. Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung Merkmal Ist -We rte 20 19 Plan -We rte 20 21 Bewertung Freie Mitarbeiter/Übungsleiter Anzahl: wöchentliches Stundenvolu- men: Bundesfreiwilligendienst 9 60 2 10 60 2 grün Bürgerschaftliche Ressou r- cen Anzahl bürgerschaftlich Enga- gierter: Vorstand/Beirat projektbezogen sonstige (z.B. Flüchtlingsarbeit) monatliches Stundenvolumen: Vorstand/Beirat projektbezogen sonstige (z.B. Flüchtlingsarbeit) 34 14 20 333 16 316 300 40 14 26 60 333 16 316 300 grün Anmerkungen / Bemerkungen: Aktivierung und Mobilisierung des ehrenamtlichen Potentials im Einzugsbereich durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung ist vor- bildlich. Die Akquise, Entwicklung und Pflege ist jedoch aufwendig und zeitintensiv, aber nichtsdestoweniger lohnenswert. Auf der ehrenamtlichen Gestaltungskraft basierende Projekte, wie die Entwicklung des Mehrgenerationenbereiches, der integrative Circussommer, die Düxer Strickkunst, die integrative Osterferienfahrt, die Deutzer Stadtteilkonferenz, die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit, Helfende Hände, Kölsch Hätz, das Kinder und Jugendforum Deutz, die Beiratsarbeit und die Arbeit des Fördervereins sind Belege für diese Arbeit, die wichtige Signalwirkung in die Belebung des Deutzer Gemeinwesen haben. In den Jahren 2020/2021 wird weiter die Verstetigung des ambitionierten Quartiersprojektes zur Beratung von Senio- ren und Seniorinnen zur Verbesserung der individuellen Wohnsituation im Stadtteil, sowie das Integrationsprojekt „Sozialer Mittagstisch“ einen wichtigen Stellenwert in der Arbeit des Hauses einnehmen. Im Jahre 2021 soll die Befähigung zur digitalen Teilhabe einen wichtigen Fokus in der Netzwerkarbeit des Deutzer Gemeinwesens darstellen, zu dem das Bürgerzentrum seine Kompetenzen einbringen wird. Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 12 von 20 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Merkmal Ist -Werte 20 19 Plan -Werte 20 21 Bewe rtung Finanzressourcen Das Bürgerzentrum Deutz wird ebenso wie die Einrichtungen Chorweiler, Kalk und Stollwerck von der Stadt betrieben. Die Darstellung der städtischen Finanzen erfolgt seit 2008 entsprechend den Bestimmungen des Neuen Kommunalen Finanzmana- gements (NKF) im doppischen System. Die Bürgerhäuser und –zentren werden im Teilergebnisplan 0507 ausgewiesen. Die Darstel- lung von Erträgen und Aufwendungen pro Einrichtung kann in diesem System nur mit Hilfe der internen Kosten- und Leistungsrech- nung aufgrund der Planungen zum Produkthaushalt erfolgen. In folgender Darstellung werden auch Gemeinkostenverteilungen und Overheadkosten ausgewiesen. Ertrag s- bzw. Einnahmenstru k- tur Erträge: 23.872 € 26.460 € grün Stiftungsgelder: Sonstiges: Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 13 von 20 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Merkmal Ist -Werte 20 19 Plan -Werte 20 21 Bewe rtung Aufwands - bzw. Ausgabe nstruktur Personalaufwendungen/-ausgaben: 295.100 € 316.267 € gelb Sachaufwendungen/-ausgaben: 80.988 € 129.904 € gelb Bauunterhaltung 19.637 € 62.000 € Sonstige Aufwendungen/Ausgaben: (Overheadkosten 50/2, Reinigung, Porto, IT) 95.848 € 116.582 € Summe 491.574 € 620.754 € Öffnungszeiten Anzahl Tage im Jahr: 355 355 grün Jährliche Gesamtbesucherzahl: 157.524 107.475 grün Anmerkungen / Bemerkungen: Die Personalaufwendungen beziehen sich auf die im Stellenplan ausgewiesenen Stellen und basieren auf den durchschnittlichen Per- sonalkosten. Gesamtbesucherzahl inkl. Übermittagbetreuungen (täglich 70TN) und Integrationsgastronomie (täglich 120TN). Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 14 von 20 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Pr odukt / Leistung (Erläuterung lt. Rahmen- Konzept) Ziele Indik atoren zur Zielerreichung Erh ebungs - instrumente berüh r- te Hand- lungs- felder quantitat ive / wirt - schaftliche Ziele inhaltliche / qualitative Zi ele Begegnung und Kommunikation für die Bevölkerung (Der Bevölkerung werden Möglichkeiten angeboten, sich ungezwungen zu be- gegnen, am gesellschaftli- chen Leben teilzuhaben, soziale Netze zu pflegen und sich über soziokulturel- le Angebote zu informieren) Zahl der Besucher des Vor- jahrs erreichen Kleinkinder, Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren Wirkungskreis: Stadtteil • Soziale Kontakte • gesellschaftliche Teilhabe • Stärkung der sozialen Netze • Entspannung • Geselligkeit • Unterhaltung • Förderung von ehrenamtlichem En- gagement Bes ucher/innen bzw. Nutzer/innen 80.500 Summe der Nutzer/innen der einzelnen Produkte (Einzelheiten siehe dort) plus stichpro- benartiger Zählung pro- duktunabhän- giger Besu- cher/innen 1 Kultur 2 Bildung 3 Beratung 4 Sozial- raum 5 Bürgers. Engage- ment 6 Ökologie 7 Gesund- heit Diversitiy Der Diversity-Ansatz geht davon aus, dass die Vielfalt an Lebensformen in unserer pluralen Gesellschaft eine Alltagsnormalität dar- stellt. Er ist ein organisatorisches sowie gesellschaftspolitisches Konzept, das einen wertschätzenden, bewussten und respektvollen Umgang mit Verschiedenheit und Individualität propagiert. Dabei richtet Diversity den Blick weg vom Defizit hin zur Ressource (Po- tential), die jede/jeder mit sich bringt: „Vielfalt sind wir alle“ statt „Maßnahmen für Minderheiten“, „Vielfalt und Inklusion“ statt „Integra- tion“, „ganzheitlicher Ansatz“ statt „eindimensionale Strategien“, „Vielfalt als Alltagsnormalität“ statt „Vielfalt als Besonderheit“. Als Kerndimensionen von Diversity, die die Vielfalt der Menschen darstellen, gelten: Alter, Geschlecht, ethnische und soziale Herkunft, Nationalität, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Identität und Orientierung, Kultur, familiäre Lebenssituation, physische und psychische Verfassung und ökonomischer Status. Die Bürgerhäuser/-zentren pflegen einen bewussten Umgang mit Vielfalt in der Gesellschaft und setzen den Diversity-Ansatz in ihren Angeboten um (Stichwort: Diversity-Management). Eine Vielfalt von Nutzern/innen und Mitarbeitenden agiert miteinander, tauscht sich aus, beeinflusst sich, lernt voneinander und miteinander und entwickelt sich weiter. Entsprechende Fortbildungen (Diversity- Trainings) sollen Mitarbeiter*innen angeboten werden (s. u. a. Diversity-Konzept „Köln l(i)ebt Vielfalt“ – Stadt Köln, „Charta der Viel- falt“). Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 15 von 20 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Pr odukt/Leistung quantit ative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Zi ele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfel- der Veranstaltu ngen (Der Bevölkerung (in wel- chem Wirkungskreis?) werden soziokulturelle Veranstaltungen in Eigen- regie und/oder in Koopera- tion mit anderen Akteuren zur Verfügung gestellt.) Anzahl der Veranstaltungen und Anzahl der Besu- cher/innen des Vorjahres Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren Wirkungskreis: Stadtteil • Kulturelle Integrationsförderung • Förderung des Stadtteilimages • Soziale Kontakte • Stärkung der sozialen Netze • Erholung • Bildung • Geselligkeit / Unterhaltung • Unterhaltung Veranstaltungen 8 Teilneh- mer/innen 2000 KLR Ist- Zahlen berührte Hand- lungsfel- der: 1,2,4,5 Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 16 von 20 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Pr odukt/Leistung quantit ative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Zi ele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Offene Ang ebote (Offene Angebote sind regelmäßige Aktivitäten, die keine feste Gruppen- struktur haben, so dass Interessierte spontan und jeder Zeit teilnehmen kön- nen.) Angebotsstunden des Vorjahres erreichen Kinder, Jugendliche, Erwachs e- ne, Senioren Wirkungskreis: Stadtteil • Abbau von Schwellenängsten • Anregung zu und Förderung von alternativen Freizeitverhalten • Stärkung von Alltagskompetenzen • Aufbau sozialer Netzwerkgruppen • Förderung von Neigungen • Förderung von Gemeinschaftser- lebnissen • Entwicklung von Sozialverhal- ten Angebotsstu nden 400 Nutzer / innen 3000 KLR Ist- Zahlen berührte Handlungsfelder: 1 - 7 Gruppenangeb ote Kurse (Gruppenangebote beste- hen aus einem festen Personenkreis, sind zeit- lich befristet und haben einen thematischen Bezug. Kurse sind eigene Aktivitä- ten der BH/BZ, haben eine begrenzte Teilnehmerzahl und einen begrenzten zeitlichen Rahmen.) Angebotsstunden des Vorjahres erreichen Kinder, Jugendliche, Erwachs e- ne, Senioren Wirkungskreis: Stadtteil • Förderung von Neigungen und Fertigkeiten • Förderung von Gemeinschaftser- lebnissen • Entwicklung von Sozialverhalten • Aufbau sozialer Netzwerkgruppen • Förderung der Mobilität • Förderung der geistigen und kör- perlichen Gesundheit Kurs stunden 300 Teilnehmer / innen 2000 KLR –Ist- Zahlen berührte Handlungsfelder: 1 - 7 Hospitationen Das Bürgerzentrum Deutz bietet im Rahmen der kollegialen Zusammenarbeit der Kölner Bürgerzentren folgende The- menbereiche zur Hospitation an: - Integrative Circus pädagogische Kinder- und Jugendarbeit„ - Gemeinsam das Veedel gestalten“ - Vernetzung der Gemeinwesen Akteure und Bürger im Stadtteil Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 17 von 20 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Pr odukt/Leistung quantitat ive / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Zi ele Indikatoren zur Zielerreichung Erh ebungs - instrumente Hand - lungsfelder Proje kte (inkl. ÜMI) (Projekte sind zeitlich befristete Vorhaben mit einer speziellen Thematik und gehören nicht zum Regelbetrieb der Einrich- tungen.) Projektstunden des Vor- jahres erreichen Kinder, Jugendliche, Erwac hsene, Senioren Wirkungskreis: Stadtteil • Förderung gesellschaftlichen Engagements • Aufbau themenzentrierter Ver- netzung • Aufgreifen wechselnder Be- darfe und Schwerpunktthe- men im Stadtteil Projek tstunden 3.200 Teilnehmer/ Innen 33.500 KLR Ist- Zahlen berührte Handlungsfelder: 1-7 Raumverg aben (Raumvergaben sind Dauer- und Einzelnutzun- gen von Räumen an Drit- te, wie Privatpersonen, Gruppen, Organisationen oder Institutionen.) Raumvergaben des Vor- jahres erreichen Kinder, Jugendliche, Erwac hsene, Senioren Wirkungskreis: Stadtteil • Öffnung der Ressourcen für ört- liche Bedarfe und Zielgruppen • Förderung des Selbstmanage- ments • Einnahmeerzielung Vergab estunden 6.192 Teilnehmer/ Innen 40.200 KLR Ist- Zahlen berührte Handlungsfelder: 1 - 7 Integrations - -leistungen und -angebote Angebotsstunden des Vorjahres erreichen 1. Einbindung von Menschen mit Behinderung aller Ge- nerationen 2. Flüchtlingsarbeit 3. Einbindung von Vereinsa- mung bedrohten Senioren des Veedels Angebot sstunden 1.000 KLR Ist Zahlen berührte Handlungsfelder: 1 - 7 AK „Kölner Elf“ In 2017 wurde der Arbeitskreis Bürgerhäuser/-zentren unbenannt in AK „Kölner Elf“. Die Aufgabenstellung bleibt im Sinne der Rahmenkonzeption unverändert. Die Grundlagen der Zusammenarbeit in der „Kölner Elf“ wurden in einer Geschäfts- ordnung festgelegt. Die „Kölner Elf“ befindet sich in einem kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess und erhebt den Anspruch, als starke Stimme in der Stadtgesellschaft wahrgenommen zu werden. Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 18 von 20 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Pr odukt/Leistung quantitat ive / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltl i- che Ziele Indikatoren zur Zie l- erreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Ausbi ldung und Integration (BH/BZ bieten Leistun- gen bei der Ausbildungs- und Beschäftigungsförde- rung. Im Mittelpunkt stehen die Anleitung von Praktikanten, die Förde- rung der Integration von Langzeitarbeitslosen und die Qualifizierung zur Ausübung bürgerschaftli- chem Engagements.) Folgende Ausbildung s- möglichkeiten werden vorgehalten: Bis zu 2 Praktikanten/innen im Anerkennungsjahr Sozi- alarbeit/Sozialpädagogik Bis zu 2 Schulpraktikan- ten/innen / Jahr Bis zu 5 „Integrationsjob- ber/innen“ – Berufliche Qua- lifikation nach § 16 SGB II Ausbildungsförderung und Qualifizierung Praktikantenanleitung, Integrationsförderung • Arbeitsgelegenheiten (AGH) nach § 16 SGB II • Gewinnung von bür- gerschaftlich Enga- gierten für Aktivitäten im BH / BZ bzw. im Sozialraum Praktikantenverträge Zählung berührte Handlungsfelder 1,2,3, 5, Anmerkungen / Bemerkungen: Die Jahresplanungen der Bürgerhäuser/-zentren basieren auf Bedarfsermittlungen und Erfahrungswerten. Die Bürgerhäuser/-zentren sind von ihrer Angebotsstruktur gehalten, flexible und sozialräumliche Angebote vorzuhalten und sich am Bedarf zu orientieren. Insoweit kann es bei der Planung zu Abweichungen kommen. 25.11.2020, gez. Tobias Kempf 22.12.2020, g ez. Oliver Kroh ___________________________________________ _____ ______________________________________ Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift Bürgerzentrum Deutz Stadt Köln Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 19 von 20 V. Zielerreichung 2019 der Leistungs- und Produktplanung Produkt/ Leistung Quantitative Ziele Soll Ist Bewertung der Errei- chung grün: erreicht, kein Handlungsbe- darf gelb: nicht voll erreicht, Beobach- tung notwendig rot: nicht erreicht, Änderung not- wendig Qualitative Ziele Bewertung der Erreichung grün: erreicht, kein Handlungs- bedarf gelb: nicht voll erreicht, Be- obachtung notwendig rot: nicht erreicht, Änderung notwendig Wirtschaftliche Ziele Bewertung der Er- reichung grün: erreicht, kein Hand- lungsbedarf gelb: nicht voll erreicht, Beobachtung notwendig rot: nicht erreicht, Ände- rung notwendig Begegnung und Kommunikation für die Bevölkerung (Anzahl der Besu- cher/innen) 112.558 157.524 grün s. ZLV 2019 grün Die wirtschaftlichen Zielsetzungen jeder Einrichtung beziehen sich auf die jederzei- tige Sicherstellung der Zahlungsfähig- keit, Vermeidung von Überschuldung und Dokumentation in ordnungsgemäßer Buchführung. Forma- les Zielkriterium ist die rechtzeitige und sachgerechte Erstel- lung und Abgabe des Verwendungsnach- weises. Verfügen die Einrichtungen über das Instrument der Kosten- und Leis- tungsrechnung sind auch produkt- und leistungsbezogene wirtschaftliche Ziel- setzungen denkbar. grün Veranstaltungen (.Std / Teiln.) 68/ 2.650 110/ 4.808 grün s. ZLV 2019 grün Óffene Angebote (Angebotsstd. / Teiln.) 770/ 4.308 1.095/ 6.403 grün s. ZLV 2019 grün Gruppen- angebote / Kurse (Stunden / Teiln.)) 636/ 2.746 651/ 5.588 grün s. ZLV 2019 grün Projekte (Angebotsstd. / Teiln.) 3.998/ 55.619 5.006/ 54.319 grün s. ZLV 2019 grün Raumvergaben (Vergabe- std./Teiln.) 8.838/ 47.235 9.965/ 86.406 grün s. ZLV 2019 grün Anmerkungen / Bemerkungen: s. folgende Seite: Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 20 von 20 V. Zielerreichung 2019 der Leistungs- und Produktplanung Anmerkungen / Bemerkungen: Veranstaltungen, offene An- gebote, Gruppenangebote Die Verlagerung der Angebotsstruktur von den offenen und Kursangeboten zu Projektstrukturen in den letzten Jahren wurde im Jahr 2019 konsequent weiter umgesetzt. Aufgrund der deutlich verstärk- ten Einbindung des bürgerschaftlichen Engagements wurde die kooperative Projektarbeit im Stadtteil weiter ausgebaut. Dies führte nicht zu einer Erhöhung der Einnahmen, da es sich größtenteils um Veranstaltungen handelte, die nicht mit Einnahmen verbunden waren (Ehrenamtstreffen, Flüchtlings- arbeit, Gestaltungstreffen zum Deutzer Gemeinwesen). Die Einrichtung ist im Zentrum des Deutzer Gemeinwesennetzwerkes fest verortet. Sowohl der initiierende Teil der Senioren- und Jugendarbeit, als auch der kooperierende Teil unseres Handelns ist sowohl von Initiativen, Vereinen, Institutionen stetig angefragt und eingebunden. Unsere beratenden Tätigkeiten im Stadtteil, vor allem von Seni- or*innen, die auffällig werden (Demenz, Verwahrlosung etc.) oder in Not geraten sind, nehmen einen stetig steigenden Anteil unseres Handelns ein. Hier gilt es zukünftig – gemeinsam mit dem Stadtteil – kreative und substanzielle Hilfestrukturen aufzubauen, die den Betroffenen Auswege aus Situationen bieten, die sie alleine nicht bewältigen können. Die besondere Rolle des gastronomischen Integrationsbetriebes für die funktionalen Abläufe unseres Hauses kann nicht hoch genug bewertet werden. In keinem anderen Bürgerzentrum in Köln wird die Erstkontaktaufnahme der Kunden durch die Mitar- beiter*innen eines Integrationsbetriebes durchgeführt, welche die Weiterleitung an die Mitarbei- ter*innen des Hauses gewährleisten. Kein anderes Bürgerzentrum in Köln muss seine Veranstaltun- gen und Raumvergaben ohne eigenen Hausmeister organisieren, so dass in Deutz die haustechni- schen Abläufe zur Gewährleistung der Raumumbauten im Wesentlichen durch das Personal des Pächters der Gastronomie durchgeführt werden. Diese kooperative Zusammenarbeit des Bürgerzent- rums Deutz mit dem gastronomischen Integrationsbetrieb war und ist ein wichtiger Erfolgsparameter für die Entwicklung der Einrichtung zu einem integrativen Mehrgenerationenhaus im Stadtteil Deutz. Für 2020/2021 wird versucht, eine Entfristung des Pachtverhältnisses zu erzielen, um die Zusammen- arbeit der Institutionen auch für die Zukunft zu gewährleisten.
  • ZLV 2021 - BH Stollwerck - Endf.

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    Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 1 von 17 Zielvereinbarung zwischen Bürgerhaus Stollwerck und Stadt Köln, Die Oberbürgermeisterin, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren für den Zeitraum: 2021 Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 2 von 17 I. A - Leitbild der Einrichtung: Die Vernetzung von Sozialem, Kultur und Kunst auf fünf Etagen „Kultur ist nicht der Paradiesgarten geistiger und künstlerischer Eliten, Kultur ist die Lebensweise der Menschen…“ (Richard v. Weizäcker, 1987) In diesem Sinne orientieren wir uns an folgenden Begriffen • Kultur vor Ort • Kultur als Medium für soziale und pädagogische Prozesse Das Bürgerhaus Stollwerck – ein lebendiger, weltoffener Treffpunkt – ein Ort des Austausches, der Kommunikation und des Erlebnisses . Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 3 von 17 I. B – Struktur der Einrichtung 50/23 Bürgerhaus Stollwerk Leitung (41 Std.) 50/230 Verwaltungsbereich 50/231 Technischer Bereich Veranstaltungsbe- reich 50/232 Jugendbereich Theater- u. Kulturar- beit 50/233 Kinderbereich Seniorenbereich Beirat (41 Std.) (39 Std.) (39 Std.) (39 Std.) bestehend aus: - Rechnungswesen - Technische Leitung - Vertretung Leiter BH - Kinderarbeit 20 gewählten Vertretern der Nutzer/innen - Personal - Vermietung Saal - Leitung Jugendbereic h - Seniorenarbeit Bürgeramtsleiter - Organisation - Organisation Veranstaltun- gen - Stadtteilkulturarbeit -Stadtteilkulturarbeit jeweils ein Parteien- Ehrenamtliche vertreter der im Rat (39 Std.) Geringfügig Beschäftigte vertr. Parteien (39 Std.) (39 Std.) - GWA Freie Mitarbeiter Leiter und Stellver- treter des BH - Haushandwerker - Vermietungen außer Saal - Jugend arbeit Bundesfreiwilligendienst (mit beratender Fun ktion) - Öffentlichkeitsarbeit - Frauen- und Mädchenför- derung Praktikanten z. Zt. insgesamt 28 Mit- glieder (30,5 Std.) - Beschaffungen Ehrenamtliche gewählt für 3 Jahre - Pförtnerin Geringfügig Beschäftigte Treffen: 4 x jährlich Geringfügig Beschäftigte Freie Mitarbeitende (bei Bedarf häufiger) Wachdienstfirma Bundesfreiwilligendienst Aufgabe u.a.: Angebote des BH und Eigeninitiative Ausgegliederte Werkstatt- arbeitsplätze Praktikanten von Veranstaltungen för- dern Mitarbeitende in Integrati- onsjobs Mitarbeitende nach § 16i SGB II Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 4 von 17 I. C – Planungs- und Ausgangssituation 2021 Das Bürgerhaus Stollwerck plant auf der Grundlage des vom Rat am 07.11.2019 beschlossenen und am 18.12.2019 von der Bezirksregierung genehmigten Doppelhaushalts für das Jahr 2020/2021. Der Finanzrahmen für die Sachaufwendungen ist deckungsgleich mit dem von 2014, in dem der Einrichtung durch Aufwandsreduzierungen und Ertragssteigerungen dauerhaft ein Konsolidierungsbeitrag in Höhe von 41.300 € auferlegt wurde. Auf dieser Basis wurde das Leistungsspektrum für das Jahr 2021 angepasst und modifiziert. Aufgrund der Corona-Krise mussten die Bürgerzentren ab dem 14.03. 2020 bis zum 25.05.2020 schließen. Sowohl während der Lock down Phase als auch in der darauf folgenden Zeit konnte das Regelprogramm nicht wie gewohnt und geplant umgesetzt werden. Das Programm musste oft kurzfristig an die sich ändernden Vorschriften der Corona Schutzverordnung angepasst werden. Betroffen von den Einschränkungen war/ist die gesamte Produktpalette der Bürgerzentren. Die Mitarbeiter*innen der einzelnen Einrichtungen waren dennoch für ihre Bürger*innen da: Vom interaktiven Mitmachspiel über digitale Sport- Musik-Videoangebote bis hin zu unterschiedlichsten Nachbarschaftshilfen wurden vielfältige kreative Leistungen entwickelt und erbracht. Eine vorausschauende Jahresplanung war jedoch unter diesen Umständen für das Jahr 2020 nicht zu realisieren. Die Jahresplanung der Bürgerzentren basiert auf Erfahrungswerten und den aktuellen Bedarfen Vorort. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona Fallzahlen ist davon auszugehen, dass auch das Jahr 2021 nicht ohne Einschränkungen sein wird. So erschweren die zu erwartenden aber noch unbekannten Faktoren eine verbindliche Planung. Für das kommende Jahr ist eine weitestgehend verlässliche Planung zu erstellen. Basis dieser Planung ist die Auswertung der vorliegenden Er- fahrungen aus den Monaten März bis einschließlich heute unter Einbindung der Maßnahmen aus den Corona Schutzverordnungen 2020. Zielsetzung ist es, möglichst verlässliche, auch unter Corona durchführbare Angebotsstrukturen für die Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln. Veranstaltungen können in kleinerem Rahmen geplant und angeboten werden, so dass sie auch unter Beschränkungen noch durchführbar sind. Flexiblere Mietverträge zur Bindung der Festmieter können die Raumnutzung beleben, verbindlichere Angebotsstrukturen und Öffnungszeiten können über die Bildung fester Bezugsgruppen und/oder kleinerer Gruppen in den offenen pädagogischen Angeboten erreicht werden, der Aus- bau der digitale Kommunikation schafft eine neue Bezugsebene zu den Nutzerinnen und Nutzern der Häuser. Die Planungen werden so flexibel gestaltet, dass sie den jeweils gültigen Beschränkungen angepasst und im Bedarfsfall ausgeweitet werden kön- nen. Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 5 von 17 I. C – Planungs- und Ausgangssituation 2021 I In der Kölner Südstadt genießt das Bürgerhaus Stollwerck einen einzigartigen Status als eine der größten sozialkulturellen Einrichtungen in NRW. Es bietet ein integratives, multikulturelles und generationenübergreifendes Angebot für ein aktives Miteinander im Veedel. Das Angebot in Kunst, Kultur, Musik, Freizeit, Sport und Bildung soll in der Quantität beibehalten und in der Qualität weiter erhöht werden. Besonders in einem Stadtteil, der sich durch die Vielfalt der Bewohnerinnen und Bewohner auszeichnet, wird ein Angebot für alle Menschen benötigt. Es ist vorgesehen, die vorhandene Außenfläche stärker zu nutzen und das digitale Angebot weiter auszubauen. Umfangreiche Baumaßnahmen und der Wechsel von Stelleninhabern im pädagogischen Bereich werden das Bürgerhaus vor Herausforderungen stellen, bieten aber auch Möglichkeiten zur Gestaltung und zur zukunftssicheren, modernen Programmgestaltung. Das Bürgerhaus Stollwerck wirkt aktiv und konstruktiv in der „Kölner Elf“ – dem Zusammenschluss der Kölner Bürgerhäuser/-zentren – auf kon- zeptioneller und praktischer Ebene (z.B. Veranstaltungen) mit. Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 6 von 17 II. Grunddaten der Einrichtung: Merkmal Daten / Beschreibung Bewertung Allgemeines Standort(e): Trägerschaft: Gründungsjahr: Die Daten vermitteln den Überblick über die räumliche Größe, die funktionale Raumgestaltung und den baulichen Zustand. Die Bewertungen für die Kategorien Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Renovierungszustand und Funktionalität zeigen Handlungsprioritäten auf, zu denen Vereinbarungen getroffen werden müssen. Allgemeines zur Bewertungsspalte: Die Bewertung in Form der Ampelfarben Grün: Zustand / Entwicklung gut (kein Änderungs- und Handlungsdruck) Gelb: Zustand / Entwicklung zufriedenstellend (Änderungs- und Handlungsdruck latent gegeben) Rot: Zustand / Entwicklung bedenklich – Änderungs- und Handlungsdruck ist aktuell vorhanden verdeutlicht die Handlungsprioritäten für Stadt und Einrichtung gleichermaßen. Die Folge der Bewer- tung stellen Handlungsabsprachen dar, die die Einrichtung, die Stadt oder auch beide Parteien betref- fen können. Sie werden unter Anmerkungen / Bemerkungen / Vereinbarungen im Anschluss an die Übersicht protokolliert. Liegen unterschiedliche Bewertungen zwischen Stadt und Einrichtung vor, werden beide dokumen- tiert. Dreikönigenstraße 23, 50678 Köln Stadt Köln Juni 1987 grün gelb rot Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 7 von 17 II. Grunddaten der Einrichtung: Raumressourcen Bewertung Nutzfläche innen: 6.400 qm Nutzfläche außen: 2.680 qm Gastronomie: ja:  nein:  verpachtet:  Eigenregie:  gelb Zustandsbeschreibung des Gebäudes Baujahr: Denkmalschutz: 1987 ja :  nein:  Barrierefreiheit: Der barrierefreie Zugang zum Gebäude sowie zu allen Stockwer- ken ist durch die vorhandene Aufzuganlage möglich. Bis auf die 4.Etage ist in jedem Stockwerk eine behindertengerechte Sanitär- anlage vorhanden. Barrierefreie Parkmöglichkeiten befinden sich auf dem hauseigenen Parkplatz. gelb Energetischer Zustand: Dach: Flachdach Fenster: Doppelfensteranlagen/ Metallrahmen Heizung: Fernwärme/Wärmetauscher, Bj.1987 gelb Funktionalität: Alle Räumlichkeiten sind kaum schallisoliert. gelb Raumstruktur: • gr. Saal mit Bühnen- und Lichttechnik: ja:  nein: Kapazitäten: 600 Personen ohne Bestuh- lung (coronabedingt zurzeit deutlich weniger) grün • multifunktionelle Räume: • spezielle Funktionsräume: • dauerhaft vergebene Räume: • sonstige Räume (Büros und Abstellr.) Anzahl: ____ 8_____ Anzahl: ____ 6_____ Anzahl: ___ 17 ______inkl. Mietwohnung Anzahl: ____ 8_____ gelb Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 8 von 17 II. Grunddaten der Einrichtung: Zustandsbeschreibung des Gebäudes Bewertung Renovierungsbedarf ab einer Bausumme von ca. 5.000 € Bei der 30 Jahre alten Brandmeldeanlage ist gutachterlich festgestellt, dass die Anlage erneuert werden muss. Zur Be- seitigung der festgestellten Mängel ist die Errichtung einer neuen Zentrale notwendig. Die Maßnahme wird im Winter 2020/2021 begonnen und im ersten Halbjahr 2021 abge- schlossen. In den nächsten Jahren sind wichtige Baumaßnahmen für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher erforderlich. Zu- nächst muss ein Leckage-System eingebaut werden, um Wasserrohrbrüche kurzfristig erkennen und beheben zu kön- nen. Mittel- bis langfristig wird die Erneuerung der gesamten Trinkwasserversorgung erforderlich. Die Außenfassade auf Süd-, West- und Nordseite muss kom- plett saniert werden. Darüber hinaus müssen die Forderun- gen des Brandschutzkonzepts umgesetzt werden. Die Erneu- erung der elektrischen Unterverteilung wird im Winter 2020/2021 erfolgen. gelb Zustandsbeschreibung der Inneneinrichtung / der Einrichtungsgegenstände Die Leuchttechnik wurde 2016 durch energiesparende Tech- nik ersetzt. Die Böden in einigen Räumen, die für die Vermietung zur Verfügung stehen, und in den Fluren müssen erneuert wer- den. gelb Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 9 von 17 I. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressour cen der Einrichtung: Merkmal Ist -Werte 20 19 Plan -Werte 20 21 Bewertung Personalressourcen SV-pflichtig beschäftigte pädagogi- sche Mitarbeiter/innen Anzahl und Summe der Wochenar- beitsstunden: davon m/w: Anzahl der PMA mit Migrationshin- tergrund: 3 / 117 1/2 0 3 / 117 1/2 0 gelb SV-pflichtig beschäftigte weitere MA Anzahl und Summe der Wochenar- beitsstunden: davon m/w: Anzahl der MA mit Migrationshinter- grund: 6 / 229,5 2/4 0 6 / 229,5 3/3 0 gelb geringfügig beschäftigte MA / 400-€- Kräfte Anzahl: wöchentliches Stundenvolumen: 17 122,5 16 115 gelb Beschäftigte nach § 16i SGB II Anzahl: wöchentliches Stundenvolumen: 2 78 4 156 grün Bundesfreiwillige Anzahl: wöchentliches Stundenvolumen: 4 156 3 117 gelb Anmerkungen: Aufgrund hoher Ausfallzeiten und starker Belastung treten im Bereich der weiteren Mitarbeiter/innen Engpässe in der Sachbearbei- tung auf, die zu Einbußen im Bereich der Einnahmen führen können. Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 10 von 17 III. Personal-. Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung Merkmal Ist -Werte 20 19 Plan -Werte 20 21 Bewertung ausgegliederte Werkstattarbeits- plätze Anzahl: wöchentliches / monatliches Stun- denvolumen: 2 122,5 2 122,5 grün Freie Mitarbeiter Anzahl: wöchentliches Stundenvolumen: 31 795 29 750 gelb Bürgerschaftliche Ressourcen Anzahl bürgerschaftlich Engagierter: • Beirat/Förderverein • projektbezogen • sonstige monatliches Stundenvolumen: • Vorstand/Beirat • projektbezogen • sonstige 31 25 4 2 106 58 32 16 33 27 4 2 112 64 32 16 grün Anmerkungen / Bemerkungen: Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 11 von 17 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Merkmal Ist -Werte 2019 Plan -Werte 2021 Bewertung Finanzressourcen Das Bürgerhaus Stollwerck wird ebenso wie die Einrichtungen Chorweiler, Deutz und Kalk von der Stadt betrieben. Die Darstellung der städtischen Finanzen erfolgt seit 2008 entsprechend den Bestimmungen des Neuen Kommunalen Finanzmana- gements (NKF) im doppischen System. Die Bürgerhäuser und –zentren werden im Teilergebnisplan 0507 ausgewiesen. Die Dar- stellung von Erträgen und Aufwendungen pro Einrichtung kann in diesem System nur mit Hilfe der internen Kosten- und Leistungs- rechnung aufgrund der Planungen zum Produkthaushalt erfolgen. In folgender Darstellung werden auch Gemeinkostenverteilungen und Overheadkosten ausgewiesen. Ertrags - bzw. Einnahmenstruktur Erträge: 519.694 € 359.356 € gelb Stiftungsgelder: Öffentliche Zuwendungen: Summe: Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 12 von 17 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Merkmal Ist -Werte 2019 Plan -Werte 2021 Bewertung Aufwands - bzw. Ausgabenstruktur Personalaufwendungen/-ausgaben: 753.135 € 853.912 € gelb Sachaufwendungen/-ausgaben: 516.183 € 498.985 € gelb Bauunterhaltung: 96.783 € 2.550.000 €* Sonstige Aufwendungen/Ausgaben: (Overheadkosten 50/2, Reinigung, Porto, IT) 197.973 € 195.013 € Summe: 1.564.076 € 4.097.910 € Öffnungszeiten Anzahl Tage im Jahr: 363 363 grün Bürger/innen -Frequentierung Jährliche Gesamtbesucherzahl: 139 .921 71.200 gelb Anmerkungen / Bemerkungen: Die Personalaufwendungen beziehen sich auf die im Stellenplan ausgewiesenen Stellen und basieren auf den durchschnittlichen Personalkosten. Der Personalbestand der Einrichtung ist seit Jahren konstant. * Die für Bauunterhaltung veranschlagten Kosten weichen aufgrund einer einzelnen Baumaßnahme (Sanierung der Außenfassade, 2.100.000 €) deutlich von den Kosten der Vorjahre ab. Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 13 von 17 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt / Leistung (Erläuterung lt. Rahmen- Konzept) Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente be- rührte Hand- lungs- felder quantitative / wirt - schafltiche Ziele inhaltliche / qualitative Ziele Begegnung und Kommunikation für die Bevölkerung (Der Bevölkerung werden Möglichkeiten angeboten, sich ungezwungen zu be- gegnen, am gesellschaftli- chen Leben teilzuhaben, soziale Netze zu pflegen und sich über soziokultu- relle Angebote zu informie- ren) Zahl der Besucher/innen des Vorjahrs erreichen Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren Wirkungskreis: Bezirk • Soziale Kontakte, • gesellschaftliche Teilhabe, Stärkung der sozialen Netze, • Entspannung, • Geselligkeit, • Unterhaltung, • Förderung von ehrenamtlichem En- gagement Besucher/innen / Nutzer/innen/ Teilnehmer/ Innen Summe der Nutzer/innen der einzelnen Produkte (Einzelheiten siehe dort) plus stichpro- benartiger Zählung pro- duktunabhän- giger Besu- cher/innen 1 Kultur 2 Bildung 3 Beratung 4 Sozial- raum 5 Bürgers. Engage- ment 6 Ökologie 7 Gesund- heit Diversity Der Diversity-Ansatz geht davon aus, dass die Vielfalt an Lebensformen in unserer pluralen Gesellschaft eine Alltagsnormalität dar- stellt. Er ist ein organisatorisches sowie gesellschaftspolitisches Konzept, das einen wertschätzenden, bewussten und respektvollen Umgang mit Verschiedenheit und Individualität propagiert. Dabei richtet Diversity den Blick weg vom Defizit hin zur Ressource (Po- tential), die jede/jeder mit sich bringt: „Vielfalt sind wir alle“ statt „Maßnahmen für Minderheiten“, „Vielfalt und Inklusion“ statt „Integra- tion“, „ganzheitlicher Ansatz“ statt „eindimensionale Strategien“, „Vielfalt als Alltagsnormalität“ statt „Vielfalt als Besonderheit“. Als Kerndimensionen von Diversity, die die Vielfalt der Menschen darstellen, gelten: Alter, Geschlecht, ethnische und soziale Herkunft, Nationalität, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Identität und Orientierung, Kultur, familiäre Lebenssituation, physische und psychische Verfassung und ökonomischer Status. Die Bürgerhäuser/-zentren pflegen einen bewussten Umgang mit Vielfalt in der Gesellschaft und setzen den Diversity-Ansatz in ihren Angeboten um (Stichwort: Diversity-Management). Eine Vielfalt von Nutzern/innen und Mitarbeitenden agiert miteinander, tauscht sich aus, beeinflusst sich, lernt voneinander und miteinander und entwickelt sich weiter. Entsprechende Fortbildungen (Diversity- Trainings) sollen Mitarbeiter*innen angeboten werden (s. u. a. Diversity-Konzept „Köln l(i)ebt Vielfalt“ – Stadt Köln, „Charta der Viel- falt“) Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 14 von 17 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerrei- chung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Veranstaltungen (Der Bevölkerung (in wel- chem Wirkungskreis?) wer- den soziokulturelle Veran- staltungen in Eigenregie und/oder in Kooperation mit anderen Akteuren zur Ver- fügung gestellt.) Beibehaltung der Veran- staltungen Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Se- nioren Wirkungskreis: Sozialraum – Gesamt- stadt, Umland • Kulturelle Integrationsförderung • Förderung des Stadtteilimages • Soziale Kontakte, • Stärkung der sozialen Netze, • Erholung, Geselligkeit, • Unterhaltung, Gesundheit, Entwicklung von Stadtteilbewusstsein Stunden / Besucher/in- nen 350 / 3.120 KLR Ist-Zahlen berührte Handlungsfel- der: 1,2,4,5 Offene Angebote und Gruppenange- bote (Offene Angebote sind re- gelmäßige Aktivitäten, die keine feste Gruppenstruk- tur haben, so dass Interes- sierte spontan und jeder Zeit teilnehmen können. Gruppenangebote beste- hen aus einem festen Per- sonenkreis, sind zeitlich be- fristet und haben einen the- matischen Bezug.) Beibehaltung der Offenen Angebote Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Se- nioren Wirkungskreis: Bezirk • Abbau von Schwellenängsten • Anregung zu und Förderung von alterna- tiven Freizeitverhalten • Stärkung von Alltagskompetenzen • Aufbau sozialer Netwerkgruppen • Förderung von Neigungen • Förderung von Gemeinschaftserlebnis- sen • Entwicklung von Sozialverhalten • Förderung von Neigungen Stunden / TN 2.725 / 4.768 KLR Ist-Zahlen berührte Handlungsfel- der: 1,2,3,5,7 Kurse (Kurse sind eigene Aktivitä- ten der BH/BZ, haben eine begrenzte Teilnehmerzahl und eine begrenzten zeitli- chen Rahmen.) Beibehaltung des Kursan- gebotes Kinder, Jugendliche, Senioren Wirkungskreis: Bezirk • Förderung von Neigungen, Fertigkeiten und von Gemeinschaftserlebnissen • Training von Auge, Geist und Muskel Stunden / TN 634 / 2.161 KLR Ist-Zahlen berührte Handlungsfel- der: 1,2,7 Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 15 von 17 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerrei- chung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Projekte (Projekte sind zeitlich be- fristete Vorhaben mit einer speziellen Thematik und gehören nicht zum Regel- betrieb der Einrichtungen.) Projektstunden des Vorjah- res erreichen Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren Wirkungskreis: Sozialraum, Bezirk • Förderung gesellschaftlichen En- gagements • Aufbau themenzentrierter Ver- netzung • Aufgreifen wechselnder Bedarfe und Schwerpunktthemen im So- zialraum Stunden / TN 1.020 / 2.658 KLR Ist-Zah- len berührte Handlungsfel- der: 1 - 7 Raumvergaben (Raumvergaben sind Dauer- und Einzelnutzun- gen von Räumen an Dritte, wie Privatpersonen, Gruppen, Organisationen oder Institutionen.) Raumvergabestunden des Vorjahres erreichen Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren Wirkungskreis: Bezirk • Bindung an das Haus • Öffnung der Ressourcen für örtli- che Bedarfe und Zielgruppen • Förderung des Selbstmanage- ments • Einnahmeerzielung Stunden / Nutzer/innen 6.441 / 47.345 KLR Ist-Zah- len berührte Handlungsfel- der: 1 - 7 Integrations - leistungen und -angebote Anzahl der Angebote Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren Wirkungskreis: Bezirk • Integrationsförderung Angebote TN berührte Handlungsfelder 1,2,3,5,7 Hospitationen (AK BH/BZ hat das In- strument zur Durchfüh- rung für 2017 beschlos- sen.) Durchführen und Anbieten von Hospitationen in Kooperation mit den anderen Bürgerhäu- sern: Fortbildung von Fachkräften der BH/BZ durch fachbezogenen Aus- tausch Durchführung je ei- ner Hospitation ex- tern und anbieten einer Hospitation im Haus Zählung Bericht im AK BH/BZ Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 16 von 17 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs -in- strumente Hand - lungsfelder Ausbildung und Integration (BH/BZ bieten Leistungen bei der Ausbildungs- und Beschäftigungsförderung. Im Mittelpunkt stehen die Anleitung von Praktikan- ten, die Förderung der In- tegration von Langzeitar- beitslosen und die Qualifi- zierung zur Ausübung bürgerschaftlichem Enga- gements.) Folgende Ausbildungs- möglichkeiten werden vor- gehalten: 1 städt. Auszubildende/r im mittleren bzw. gehobenen Dienst 1 Praktikanten/innen im Aner- kennungsjahr Sozialarbeit/Sozi- alpädagogik 2 Schulpraktikanten/innen / Jahr 3 „Integrationsjobber/innen“ – berufl. Qualifikation nach § 16 SGB II / regelmäßige Möglich- keiten zur Absolvierung von So- zialstunden Ausbildungsförderung und Qualifizierung Praktikantenanleitung, Integra- tionsförderung • Arbeitsgelegenhei- ten nach § 16 d SGB II • Gewinnung von bür- gerschaftlich Enga- gierten für Aktivitä- ten im BH bzw. im Sozialraum Praktikantenver- träge Zählung berührte Handlungsfel- der 1,2,3,5,7 AK „Kölner Elf“ In 2017 wurde der AK BH/BZ umbenannt in AK Kölner Elf. Die Aufgabenstellung bleibt im Sinne der Rahmenkonzeption unverän- dert. Die Grundlagen der Zusammenarbeit in der „Kölner Elf“ wurden in einer Geschäftsordnung festgelegt. Die „Kölner Elf“ befindet sich in einem kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess und erhebt den Anspruch, als starke Stimme in der Stadtgesellschaft wahrgenommen zu werden. Anmerkungen/ Bemerkungen: Die Jahresplanungen der Bürgerhäuser/-zentren basieren auf Bedarfsermittlungen und Erfahrungswerten. Die Bürgerzentren sind von ihrer Ange- botsstruktur gehalten, flexible und sozialräumliche Angebote vorzuhalten und sich am Bedarf zu orientieren. Insoweit kann es gegenüber der Pla- nung zu Abweichungen kommen. 25.11.2020, gez. Christian Rahmfeld 21.12.2020 , gez. Oliver Kroh __________________________________________ ______ _____________________________________ Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift Bürgerhaus Stollwerck Stadt Köln Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 17 von 17 V. Zielerreichung 2019 der Leistungs- und Produktplanung Produkt/ Leistung Quantitative Ziele Soll Ist Bewertung der Errei- chung grün: erreicht, kein Handlungsbe- darf gelb: nicht voll erreicht, Beobach- tung notwendig rot: nicht erreicht, Änderung not- wendig Qualitative Ziele Bewertung der Erreichung grün: erreicht, kein Hand- lungsbedarf gelb: nicht voll erreicht, Be- obachtung notwendig rot: nicht erreicht, Änderung notwendig Wirtschaftliche Ziele Bewertung der Er- reichung grün: erreicht, kein Hand- lungsbedarf gelb: nicht voll erreicht, Be- obachtung notwendig rot: nicht erreicht, Ände- rung notwendig Begegnung und Kommunikation für die Bevölkerung (Anzahl der Besu- cher/innen) 147.600 139.921 grün s. ZLV 2019 grün Die wirtschaftlichen Zielsetzungen jeder Einrichtung beziehen sich auf die jederzei- tige Sicherstellung der Zahlungsfähig- keit, Vermeidung von Überschuldung und Dokumentation in ordnungsgemäßer Buchführung. Forma- les Zielkriterium ist die rechtzeitige und sachgerechte Erstel- lung und Abgabe des Verwendungsnach- weises. Verfügen die Einrichtungen über das Instrument der Kosten- und Leis- tungsrechnung sind auch produkt- und leistungsbezogene wirtschaftliche Ziel- setzungen denkbar. grün Veranstaltungen (Stunden) 720 907 grün s. ZLV 2019 grün offene Angebote Gruppenange- bote (Stunden) 1.233 3.241 grün s. ZLV 2019 grün Kurse* (Stunden) 483 1.179 grün s. ZLV 2019 grün Projekte* (Stunden) 1.385 1.611 grün s. ZLV 2019 grün Raumvergaben (Vergabestd.) (Dauervergabe- std.) 151.370 (15.290) (136.080) 134.469 (21.069) (113.400) gelb s. ZLV 2019 grün Anmerkung: *Projekte und Kurse werden unterjährig aktualisiert und den Bedarfen angepasst.
  • Mitteilung BV

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/50/2 Vorlagen-Nummer 3719/2020 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 21.01.2021 Zielvereinbarungen 2021 Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Quäker Nachbarschaftsheim, Bürgerhaus Stollwerck, Bürgerzentrum Deutz In Abstimmung mit den Leitungen der Bürgerzentren/Bürgerhäuser wurden für 2020 aufgrund des unvermittelt einsetzenden Krisenmodus infolge der Corona-Pandemie die Zielvereinbarungen mit den Bürgerzentren ausgesetzt. Die in den Zielvereinbarungen 2021 genannten Leistungsspektren neh- men die auch für 2021 zu erwartenden Corona-bedingten Sachzwänge in den Blick. Die Betriebskostenzuschüsse an die Träger freier Einrichtungen (Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Quäker Nachbarschaftsheim) wurden in 2020 und 2021 gegenüber dem Haushalt 2019 erhöht und gleichen so gestiegene Personal- und Energiekosten aus. Mit den seit 2015 erfolgten maßvollen Er- höhungen können strukturelle Defizite vermieden werden. Der Finanzrahmen für die städtischen Bürgerzentren/Bürgerhäuser (Bürgerhaus Stollwerck, Bürger- zentrum Deutz) laut Teilergebnisplan 0507 Betrieb, Unterhaltung und Förderung der Bürgerhäuser/- zentren entspricht demjenigen des Haushaltsjahres 2014, in dem den vier städtischen Einrichtungen über Aufwandsreduzierung und Ertragssteigerungen ein Konsolidierungsbeitrag in Höhe von insge- samt 192.300 € auferlegt wurde. Die Zielvereinbarungen 2021 gemäß Anlagen fußen auf dem vom Rat der Stadt Köln am 07.11.2019 verabschiedeten Doppelhaushalt 2020/2021. Von Seiten der Fachverwaltung wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die in den Zielvereinbarun- gen ausgewiesenen Wirkungsbereiche, Handlungsfelder und bedachten Zielgruppen die Bedarfe des jeweiligen Sozialraumes/Bezirkes berücksichtigen. Im Zusammenhang mit den Zielvereinbarungen 2021 fanden die Zielerreichungsdialoge für das Jahr 2019 statt.

Beratungsverlauf

  1. 11.03.2021

    Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)

    TOP 9.9, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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