3719/2020
Zielvereinbarungen 2021 Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Quäker Nachbarschaftsheim, Bürgerhaus Stollwerck, Bürgerzentrum Deutz
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ZLV 2021 - BZ Alte Feuerwache - Endf.
49153 Zeichen
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
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Zielvereinbarung
für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
zwischen
Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V.
und
Stadt Köln, Die Oberbürgermeisterin, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
für den Zeitraum: 2021
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
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I. A - Leitbild und Struktur der Einrichtung
Ziele der Alten Feuerwache
Ein soziokulturelles Zentrum in Selbstverwaltung
Die Alte Feuerwache fördert die Begegnung von Menschen aller Berufsgruppen,
Altersgruppen, sozialen Schichten und Kulturen in Köln, regt sie zu kritischer
Auseinandersetzung, Initiative und kreativer Betätigung an und fördert soziales
und demokratisches Verhalten.
Das Grundprinzip der Vernetzung aller Bereiche ( Kunst, Handwerk, Pädagogik,
Kultur und Politik) bestimmt zum einen die Qualität der Arbeit und ermöglicht
zum anderen den Nutzer/innen, Zugang zu finden zu politischen, gesellschaftlichen,
kulturellen Themen und Aspekten unserer Gesellschaft, mit denen sie in ihrer
jeweiligen Lebenswirklichkeit üblicherweise nicht konfrontiert werden.
Als selbstverwaltetes soziokulturelles Zentrum ermöglicht und fördert die Alte
Feuerwache Eigeninitiative und selbstverantwortliches Handeln. Mit ihrer
Organisations- und Entscheidungsstruktur, die gekennzeichnet ist durch Möglichkeiten
der Mitwirkung Einzelner und Gruppen an Arbeitsgruppen, Gremien und konkreten
Arbeitsabläufen, bietet die Alte Feuerwache ausdrückliche Grundlagen für
bürgerschaftliches Engagement.
Die Alte Feuerwache ist zentraler Treffpunkt, Veranstaltungs- und Experimentierort
für eine Vielzahl parteiunabhängiger politischer und kultureller Gruppen, die hier
alternative Konzepte für Gesellschaft, Politik und Kultur erarbeiten und nach
„draußen“ tragen.
Die Alte Feuerwache ist unbestechlich. Sie orientiert sich weder an einzelnen
politischen Parteien noch kooperiert sie weder in inhaltlicher noch finanzieller
Hinsicht mit undemokratischen, rassistischen, sexistischen und ökologisch
unverträglichen Organisationen und Firmen.
Die Alte Feuerwache erhöht die Lebensqualität im Stadtteil und in der Stadt Köln.
Der Arbeitsansatz der Alten Feuerwache orientiert sich nicht an den „Defiziten“
der Menschen, sondern setzt an ihren Möglichkeiten und Potentialen an, die auch in
schwierigen sozialen und persönlichen Lebenslagen eine Problembearbeitung unterstützen.
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I.B - Planungs- und Ausgangssituation 2021
Das Bürgerzentrum Alte Feuerwache plant auf der Grundlage des vom Rat am 07.11.2019 beschlossenen und am 18.12.2019 von
der Bezirksregierung genehmigten Doppelhaushalts mit einem städtischen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 552.100 € im Jahr
2020 und 563.100 € im Jahr 2021. Die gegenüber 2019 erhöhten Zuschussbeträge berücksichtigen den von der Stadt anteilig zu
tragenden Ausgleich für erhöhte Personal- und Energiekosten. Da die Summe der Personalkosten bereits die Höhe des gesamten
Zuschusses übersteigt, kann die Erhöhung des Zuschusses die Steigerung der Personal- und Energiekosten nicht auffangen.
Die Corona-Krise setzt der Alten Feuerwache Köln finanziell sehr zu. In 2020 musste sie durch die Schließung ab dem 14.03.2020,
der anschließend stark eingeschränkten Wiedereröffnung und des Teil-Lockdowns zum Ende des Jahres erhebliche
Einnahmeausfälle hinnehmen. Der vom Hauptausschuss des Rates der Stadt Köln hat am 17. August 2020 bewilligte Rettungsschirm
für die Bürgerzentren in freier Trägerschaft sicherte erfreulicherweise den Fortbestand der Alten Feuerwache Köln. Trotz des
zugesagten Rettungsschirms haben wir uns erfolgreich bemüht Bundes- bzw. Landesmittel zu akquirieren und auch aus eigener Kraft
den Verlust zu mindern. So mussten wir in 2020 nicht alle zur Verfügung stehenden Mittel des Rettungsschirms anfordern.
2021 sieht ebenfalls wenig erfreulich aus. Der aktuelle Haushalt ist mit einem Defizit von rund 160.000 Euro aufgestellt. Aus eigener
Kraft wird die Alte Feuerwache Köln dieses Defizit nicht auffangen können.
Die Alte Feuerwache Köln wird auch in 2021 auf die Corona-Krise reagieren. Unsere Angebote sind und werden der Situation
angepasst. Der Bedarf an Kommunikation von Besucher*innen, Nutzergruppen und interessierten Menschen ist enorm groß. Hier
zeigen sich die Mitarbeitenden des Zentrums überaus kreativ und belastbar. Immer wieder finden sie neue Wege, um mit unseren
Besucher*innen in Kontakt zu bleiben oder neue Anstöße zu geben. Aktuell organisieren wir beispielsweise für Senior*innen und auch
für Menschen mit Zuwanderungserfahrung ehrenamtliche Tandems um in den Wintermonaten das soziale Miteinander zu stärken. In
unseren Spielstätten (Ausstellungshalle und Bühne) finden aufgrund der NRW-Auflagen keine Veranstaltungen mehr statt. Wir haben
sie nun für professionelle Proben freigegeben, stärken somit die freie Kulturszene und generieren zugleich Einnahmen. Insgesamt
wird die gesellschaftliche Verarbeitung der Pandemie eine wesentliche inhaltliche Aufgabenstellung in 2021 für die Alten Feuerwache
sein. Die nun folgenden Ziel- und Leistungsvereinbarungen gehen für 2021 von den Hygieneschutz-Bedingungen der Corona-
Schutzverordnung des Landes NRWs vom 30. September 2020 aus.
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I.B - Planungs- und Ausgangssituation 2021
Zugleich wird im Frühjahr 2021 der Bürger*innen-Beteiligungsprozess für den Umbau des Innenhofs Alte Feuerwache Köln gestartet.
Hier werden wir federführend vorangehen. Wir betrachten es als große Chance, unseren Hof mit den verschiedenen
Interessensgruppen und auch mit Anwohner*innen und interessierten Menschen zu verhandeln. Die gesamte Hofumgestaltung wird in
2021 eine weitere große Herausforderung sein, die wir mit sehr viel Energie angehen werden.
In den letzten Jahren wurde die Öffentlichkeitsarbeit der Alten Feuerwache Köln überarbeitet. In 2021 wird dies nun finalisiert. Alle
Materialien der Alten Feuerwache werden nun in ein gemeinsames Corporate Design überführt.
Der ehrenamtliche Vorstand hat sich für 2021 das Ziel gesetzt, die Mitgliedschaft des Vereins zu beleben und auszubauen. Neue
Mitglieder sollen angesprochen und akquiriert werden. Um das Vereinsleben zu stärken, werden unter anderem zwei neue
Arbeitsgruppen „Mitgliedergewinnung“ und „Hoffest“ gegründet.
Die Alte Feuerwache wirkt aktiv und konstruktiv in der „Kölner Elf“ – dem Zusammenschluss der Kölner Bürgerhäuser/-zentren – auf
konzeptioneller und praktischer Ebene (z. B. Veranstaltungen) mit.
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II. Grunddaten der Einrichtung:
Merkmal
Daten / Beschreibung Bewertung
Allgemeines
Standort(e):
Trägerschaft:
Gründungsjahr:
Die Daten vermitteln den Überblick über die räumliche Größe, die funktionale
Raumgestaltung und den baulichen Zustand. Die Bewertungen für die Kategorien
Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Renovierungszustand und Funktionalität
zeigen Handlungsprioritäten auf, zu denen Vereinbarungen getroffen werden
müssen.
Allgemeines zur Bewertungsspalte:
Die Bewertung in Form der Ampelfarben
Grün: Zustand / Entwicklung gut (kein Änderungs- und Handlungsdruck)
Gelb: Zustand / Entwicklung zufriedenstellend (Änderungs- und Handlungsdruck latent gegeben)
Rot: Zustand / Entwicklung bedenklich – Änderungs- und Handlungsdruck ist aktuell vorhanden
verdeutlicht die Handlungsprioritäten für Stadt und Einrichtung gleichermaßen. Die Folge der Bewertung
stellen Handlungsabsprachen dar, die die Einrichtung, die Stadt oder auch beide Parteien betreffen
können. Sie werden unter Anmerkungen / Bemerkungen / Vereinbarungen im Anschluss an die
Übersicht protokolliert.
Liegen unterschiedliche Bewertungen zwischen Stadt und Einrichtung vor, werden beide dokumentiert.
Melchiorstraße 3, 50670 Köln
Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V.
Selbstorganisierte Nutzung seit 1978, Trägerschaftsvertrag ab
01.01.1986
grün
gelb
rot
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II. Grunddaten der Einrichtung:
Raumressourcen
BAF Bewertung
Nutzfläche innen: 5.213 m²
Nutzfläche außen: 2.500 m²
Gastronomie:
ja:
nein: verpachtet: Eigenregie:
Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s)
Baujahr:
Denkmalschutz:
Sanierung: Gebäude D+E: 1989, Gebäude B+C: 1994, Gebäude F: 1995 ,
Teilsanierung: G 2019
ja: nein:
Barrierefreiheit:
Im Rahmen des KP II wurde in die Schaffung von Barrierefreiheit investiert: Rampen
vor Haus C und F, neue Toilettenanlage einschließlich neues Behinderten-WC in
der Gastronomie und im Foyer Haus D/E, Personenaufzug und Behinderten-WC in
Gebäude F.
Die Umbauten brachten neue Probleme mit sich: Das Behinderten-WC in Haus D/E
ist entweder nur über ein Rampensystem auf dem Hof erreichbar
(Rollstuhlfahrer/innen müssen aus dem Veranstaltungssaal auf den Hof, um über
eine Rampe zur Behindertentoilette zu gelangen; ca. 100 m) oder über eine mobile
Rampe, die aber jedes Mal bereitgestellt werden muss .
Eine Korrektur ist seit 2015 vorgesehen.
Ein weiteres, behindertengerechtes WC ist über eine Rampe für die Besucher*innen
der Alten Wagenhalle (Ausstellungshalle) erreichbar. Ein Parkplatz für Menschen
mit Behinderung muss direkt am Haupteingang der Alten Feuerwache Köln
eingerichtet werden. Immer wieder fehlen hier Parkmöglichkeiten.
gelb
Energetischer Zustand:
Die Heizungsanlage ist von 1988 und früher. Steuerungs- und Regeltechnik sowie
der Wärmetauscher im Gebäude D/E wurden erneuert. In Gebäude A und B
befinden sich noch alte Steuerungen, die nur noch bedingt funktionsfähig sind. Das
Steuern dieser Gebäude übernimmt jetzt auch die Hauptsteuerung.
Die Fenster des Treppenhauses in Gebäude D sind noch einfach verglast. Das
Dach auf Haus D wurde erneuert. Der Rauchabzug im Dach von Gebäude F wurde
entsprechend den Auflagen der Bauaufsicht angepasst.
In fast allen Seminarräumen und Fluren sind noch Leuchtstofflampen installiert
gelb
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II. Grunddaten der Einrichtung:
Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s)
Funktionalität: Die Gebäudeanordnung um einen großen autofreien Innenhof ist für das Zentrum
funktional und ideal, ebenso der ebenerdige Zugang zur Alten Wagenhalle und der
direkte, nun barrierefreie Zugang vom Hof aus zum Offenen Treff. Einschränkend muss
hier gesagt werden, dass der Zugang für Rollstuhlfahrer nicht der Norm entspricht. Der
sowohl für Tagungen als auch für künstlerische Veranstaltungen genutzte Saal, verfügt
über eine ansprechende Grundästhetik, über Tageslicht und eine sehr gute Akustik.
Akustikverbessernde Maßnahmen sind im Offenen Treff, Clubraum und
Versammlungsraum unternommen worden. 2020 finanziert durch eine Förderung der
Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NRWs auch im Projektraum,
großem Forum, kleinem Forum und Säulenraum. In den Räumen Kino und vor allem in
den Räumen des verpachteten Lokals sind weiterhin akustikverbessernde Maßnahmen
dringend notwendig. Raumakustische Maßnahmen sind im Gebäude D: Projektraum
und Kino, Gebäude F: Säulenraum und gr. Forum, kl. Forum und Gastraum/Lokal in
2024 vorgesehen.
Eine neue Schließanlage wurde in 2019 installiert.
Dysfunktional:
Einige Brandschutztüren müssen mit Feststellmechanismen versehen werden.
In den Seminarräumen fehlen Lüftungssysteme zu Luftfilterung und Luftaustausch. Die
Wartung der RTL-Anlage wurde am 11.12.20 an die Wartungsfirma KWS beauftragt.
Durch die CORONA-Situation ist eine gute Funktion umso wichtiger.
Der Aufzug im Mannschaftshaus ist reparaturanfällig.
Es fehlen Abstellräume. Einige Kellerräume haben mehr oder weniger starke, baulich
bedingte, Feuchtigkeitsschäden. Die Sanierung der Kellerräume im Gebäude E und F
sind für 2025 vorgesehen. Das Lokal verfügt über keine Sozialräume.
Wickelmöglichkeiten, die von Vätern und Müttern genutzt werden können, fehlen. Es
fehlt ein Aufenthaltsraum für Mitarbeiter*innen.
Raumstruktur:
• Bühne mit Bühnen- und
Lichttechnik:
Ja:
nein:
Kapazitäten: 260 Personen/ Reihenbestuhlung
gelb
• multifunktionelle Räume:
• spezielle Funktionsräume:
• dauerhaftvergebene R.:
sonstige Räume:
Anzahl: 13
Anzahl: 23
Anzahl: 21 (Café, Werkstätten, versch. Nutzer*innen und Initiativen)
Anzahl: 20
gelb
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II. Grunddaten der Einrichtung:
Renovierungszustand:
Die Treppenhäuser der Gebäude B und F sind Anfang 2014 renoviert worden.
Das Treppenhaus im Gebäude A konnte 2014/15 nach 20 Jahren renoviert werden. Dringend
erforderlich ist nun die Renovierung des Treppenhauses in Gebäude E. Aufgrund der starken
Nutzung und offenen Zugänglichkeit besteht für Flure und Räume jedoch ein jährlicher
Renovierungsbedarf.
In dem 20 Jahre alten Linoleum-Fußbodenbelag in Haus D (Mannschaftshaus) entstehen laufend
Löcher; er müsste aus Sicherheitsgründen (Stolperfallen!) erneuert werden.
Auch die Linoleum-Fußböden im Haus A in allen Seminarräumen und Fluren und im Haus E im
kleinen Forum sind in sehr schlechten Zustand und müssen ersetzt werden.
Der Bodenbelag im Projektraum und Kino im Haus D müssen ebenfalls erneuert werden. Die
Erneuerung der bodenbeläge in Gebäude A, D und F sowie im Mannschaftshaus im
Treppenhaus/Flurbereich und Eingangsbereich sind für 2023 vorgesehen.
Die Parkettböden in der Bühne (durch Fördermittel der LAG Soziokultur NRW) und im
Säulenraum wurden aufgearbeitet und neu geölt. Im großen Forum steht das noch aus. Die
Aufarbeitung der Parkettböden, Gebäude E: Saal, Gebäude F: großes Forum sind ebenfalls in
2023 vorgesehen.
Mit Unterstützung aus Landesmitteln (über die LAG Soziokultur) konnten die Toiletten in Haus D
grundsaniert werden.
Der Wasserdruck in den Toiletten (Mannschaftshaus) ist aufgrund verkalkter Leitungen nicht
ausreichend. Die Frischwasserleitungen müssen dringend erneuert werden. Am 07.12.20 wurde
durch eine Fachfirma festgestellt, dass Zinkleitungen vorhanden sind. Wenn an diesen Leitungen
etwas verändert wird, geht der Bestandsschutz verloren und Herren-, Damen- und Behinderten-
WC müssen lt. Trinkwasserschutzverordnung entsprechend ertüchtigt werden. Eine grobe
Kostenplanung liegt bei ca. 100.000 (geplante Umsetzung 2024).
In allen Häusern sollten die verbliebenen alten Gussheizkörper ausgetauscht werden. Es besteht
korrosionsbedingte Auslaufgefahr. Erneuerung ist für 2023 vorgesehen.
In mehreren Räumen schließen die Fenster nicht oder lassen sich nicht öffnen (z. B.
Damentoilette MH/OT, Kino, Bühne).
Aus eigenen Mitteln wurden sechs Räume renoviert. 2020 wurden verschiedene Räume
renoviert: kleines Forum in Haus F, Projektraum in Haus D, offener Treff und Büro des
Kinderbereichs in Haus C, Fotolabor in Haus A. Im Gebäude A wurden die Türen neu lackiert.
Im Gebäude A wurden im Keller ein Proberaum und ein Archivraum eingerichtet.
Im Infobüro wurde über eine Landesförderung eine Theke und neues Mobiliar angeschafft.
Die Küche in Haus A ist renovierungsbedürftig.
Die Hauptmüllsammelstelle wurde gepflastert, müsste jedoch weiterhin ästhetisch-funktional
verbessert werden. Der Hof weist an vielen Stellen Stolperkanten und Vertiefungen auf, die bei
Regen zu starken Pfützenbildungen führen. Nach der Dichtheitsprüfung und Kanalsanierung
sollte 2016 die Asphaltfläche des Innenhofes instandgesetzt werden. In 2021 wird dies nun
endlich umgesetzt. Durch die Zuwendungen aus dem Städtebauförderprogramm „Investitionspakt
Soziale Integration im Quartier NRW 2019“ ist es nun möglich den Hof komplett zu erneuern.
gelb
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II. Grunddaten der Einrichtung:
Besonderheiten: Großer autofreier Innenhof; funktionaler Saal (Bühne) (s.o.), kunsthandwerkliche Werkstätten
mit Kursangeboten sowohl für die pädagogischen Bereiche als auch für andere Nutzer*innen,
ebenerdige Ausstellungshalle der Alten Feuerwache.
Zustandsbeschreibun
g der Innenein-
richtung / der
Einrichtungsgegen-
stände
Bühne: Schwachpunkt ist seit Jahren die Verdunklungsanlage, deren Kompletterneuerung
2014 erfolgt ist. Die Stoffe wurden 2020 ausgetauscht, die Motoren zur Ansteuerung aber
noch nicht geprüft und neu eingestellt. Allerdings werden die Stoffe zu fest und brechen oder
reißen. 4 Fenster können daher nicht bedient werden. Des Weiteren ist die Stromversorgung
für Ton- und Lichtanlagen mangelhaft. Es fehlt der Personenschutz (RCD/FI) im gesamten
Raum. Ebenso zeigen die Dimmeranlage sowie die Steuerungstechnik der Lichtanlage erste
Anzeichen von Altersschwäche und bedürfen einer Generalüberholung/ Austausch. Die
Leuchtmittel werden ständig ausgetauscht, brennen aber laufend durch. Ein Umrüsten auf
LED ist notwendig, bedingt aber auch ein Austauschen der Lampen an sich. Außerdem muss
das Arbeitslicht insgesamt nachgerüstet werden, damit ein Arbeiten mit ausreichend Licht
ohne Einschalten der Dimmeranlage möglich ist.
Die Vorhänge rechts und links von der Bühne sind alt und entsprechen nicht mehr
bedingungslos den Brandschutzrichtlinien (schwerentflammbar, B1). Sie wurden während der
Coronakrise ausgetauscht.
Die Türen ins Treppenhaus zum Hof werden oft (z.B. in Momenten der Materialanlieferung
oder beim Einlass) permanent offen gebraucht. Hier bedarf es an Obertürschließern mit
Feststellmechanismus oder einer anderen Lösung. Da dies Brandschutztüren sind, müssen
die Türen im Bedarfsfall automatisch schließen. Im Fluchtweg am hinteren Bühnenausgang
öffnet eine Tür nach innen. Außerdem ist der Weg recht schmal und der Bereich immer wieder
im Konflikt mit der Küche des Lokals, da die Mitarbeiter*innen das betreffende Treppenhaus
gerne auch als Abstellfläche nutzen. Eine enorme, aber recht einfache Aufwertung des Saals
wären auch insgesamt ein neuer Anstrich des Raums und des Foyers sowie eine
Verbesserung des Arbeitslichtes auf der Bühne.
Gruppenräume: Einrichtungen und Ausstattungen entsprechen zu großen Teilen nicht mehr
den heute gestellten Anforderungen zur Durchführung von Tagungen.
Whiteboards müssen ersetzt werden, zusätzliche Flipcharts werden benötigt.
In vielen Räumen müssen dringen Tische und Stühle erneuert werden. Sie sind zum großen
Teil zu alt und zu schwer und für die Putzkräfte eine Zumutung.
gelb
Anmerkungen / Bemerkungen: Die Größe des Zentrums – einhergehend mit der starken Nutzung und öffentlichen Zugänglichkeit – führt dazu,
dass Renovierungen und Reparaturen eine nie endende Aufgabe sind. Die Gestaltung des Hofes – insbesondere der Belag – ist Gegenstand von
Beschwerden der Nutzer*innen.
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III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Merkmal
Ist -Werte 2019
Plan -Werte 2021 Bewertung
Personalressourcen
SV-pflichtig beschäftigte
pädagogische Mitarbeiter/innen
Anzahl und Summe der
Wochenarbeitsstunden:
davon m/w:
Anzahl der PMA mit
Migrationshintergrund:
8
169
3 m / 5 w
1
8
169
3 m / 5 w
1
gelb
SV-pflichtig beschäftigte weitere
Mitarbeiter/innen
Anzahl und Summe der
Wochenarbeitsstunden:
davon m/w:
Anzahl der MA mit
Migrationshintergrund:
17
324
3 m / 14 w
6
17
324
3 m / 14 w
6
gelb
Geringfügig beschäftigte MA / 450-
€-Kräfte
Anzahl:
monatliches Stundenvolumen:
9
133
9
133
gelb
Anmerkungen / Bemerkungen:
Von den angegebenen Personenzahlen waren einige nicht ganzjährig tätig.
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III. Personal-. Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung
Merkmal Ist -Werte 2019 Plan -Werte 2021 Bewertung
Freie Mitarbeiter
wöchentliches Stundenvolumen:
102
207
100
200
gelb
Bürgerschaftliche Ressourcen
Anzahl bürgerschaftlich Engagierter:
Vorstand/Beirat
projektbezogen
dauerhaft/regelmäßig im Betrieb
monatliches Stundenvolumen:
Vorstand/Beirat
Projektbezogen
Dauerhaft/regelmäßig im Betrieb
53
17
46
7
171
33
138
50
17
43
7
150
33
115
grün
Bemerkungen: Bewertung grün: 100% Mitarbeiter/innen (s. Wirtschaftsplan) – optimale Besetzung.
Bewertung gelb: Istzustand – aktuelle Situation in der das Zentrum inhaltlich und in seiner Struktur erhalten wird.
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III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Merkmal
Ist -Werte 2019 Plan -Werte 2021 Bewertung
Städtischer Zuschuss für den Betrieb
des Bürgerhauses/-zentrums:
456.638 € 510.119 €
gelb
Städtischer Zuschuss
Quartiersmanagement
- -
Städtischer Zuschuss Kinderbereich 12.921 € 13.612 €
Städtischer Zuschuss Stelle M*Treff 41.641 € 43.869 €
Städtischer Zuschuss Interkulturelle
Angebote
28.200 €
Wird nicht mehr gesondert
ausgewiesen und ist im
städtischen Zuschuss enthalten.
Weitere städtische Zuschüsse
Ehrenamtskoordination
65.587 € 78.956 €
Weitere städtische Zuschüsse
Partizipation Ebertplatz
55.257 €
Unklar, ob das Projekt 2021
fortgesetzt wird.
Weitere städtische Zuschüsse
Partizipation nach Ebertplatz 2019
- 10.761 €
Unklar, ob das Projekt 2021
fortgesetzt wird.
Weitere Städtische Zuschüsse 47.699 € 32. 386 €
Städtischer Zuschuss Anschaffungen 7.000 € 7.000 €
Städtischer Zuschuss Anschaffungen - 2.668 €
Weitere öffentliche Zuwendungen/
Projektmittel/ Zuschüsse:
154.144 € 72.860 €
Weitere Projekte werden im Jahr
beantragt.
Eigenmittel 423.124 € 284.173 €
Stiftungsgelder 25.000 € 25.000 €
Sonstige Spenden
14.333 € 6.100 €
Summe Einnahmen 1.3 18.115 € 1.07 4.075 €
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III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Anmerkungen / Bemerkungen:
Gesamtbesucher*innen Zahl: Aufgrund der zu erwartenden Einschränkungen können der Träger keine verlässliche Aussage zu Besucher*innenzahlen machen.
Geöffnet wird soweit es zulässig ist und viele Angebote werden digital angeboten.
Haushalt 2021: Das Defizit in Höhe von ca. 162.000 € basiert auf den Erfahrungen des Jahres 2020 im Rahmen der Corona-Pandemie. Es steht noch nicht fest,
wie mit dem Defizit verfahren wird. Auf die ggf. vorhandenen Rücklagen wird man nur schwer zurückgreifen können. Steuerberater*innen empfehlen den
Trägervereinen der Bürgerzentren ausdrücklich, zur Liquiditätssicherung für den Fall einer temporären wirtschaftlichen Notlage des Trägervereins Rücklagen in
zu den jeweiligen Betriebsausgaben angemessenen Höhe zu bilden. Die zurückgegangenen Besucherzahlen korrespondieren mit den Mindereinnahmen.
Merkmal
Ist -Werte 2019 Plan -Werte 2021 Bewertung
Aufwands - bzw. Ausgabenstruktur
Personalaufwendungen/-ausgaben:
(ohne Quartiersmanagement oder
Ehrenamtskoordination)
841.686 € 827.128 €
gelb
Sachaufwendungen/-ausgaben:
Anschaffungen
230.801 € 157.393 €
gelb
Personal- und Sachaufwendung 2 halbe Stellen
Ehrenamtskoordination
54.373 € 63.354 €
Sonstige Aufwendungen/Ausgaben:
(Overheadkosten)
191.403 € 180.340 €
Summe Ausgaben 1.323.675 € 1.236.110 €
Rücklagen für dringend notwendige Renovierungsmaßnahmen,
Neugestaltung Foyer sowie zum Ausgleich des strukturellen Defizits
aufgrund der Personalkostenentwicklung (Tariferhöhungen,
Stufenerhöhungen)
84.599 € 79.436 € rot
(Träger)
Ergebnis
- 5.560 € - 16 2.035 € (Defizit)
Anzahl Tage im Jahr: 365 365 grün
jährliche Gesamtbesucherzahl: 210.000 ? grün
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt /
Leistung
Ziele
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
berührte
Handlungs-
felder
Quantitative/
wirtschaftliche Ziele
inhaltliche / qualitative
Ziele*
Begegnung und
Kommunikation für
die Bevölkerung
(Der Bevölkerung werden
Möglichkeiten angeboten,
sich ungezwungen zu
begegnen, am
gesellschaftlichen Leben
teilzuhaben, soziale Netze zu
pflegen und sich über
soziokulturelle Angebote zu
informieren)
Ohne die Corona -
Einschränkungen
erwarten wir im
Durchschnitt
210.000
Besucher*innen und
Nutzer*innen im
Jahr
1) Zentrum im Viertel als Treffpunkt
für Arbeit und Freizeit
2) Begegnung von Menschen
verschiedener Altersgruppen,
sozialer Milieus und Kulturen
3) Zugangsmöglichkeiten zu
gesellschaftlichen, politischen
und kulturellen Themen
4) Nicht-kommerzielle
Veranstaltungen
5) Herstellen von Netzwerken
Wirkungsradius: Stadtteil,
Stadt und darüber hinaus
Zur Verfügung stellen eines
bewirtschafteten Innenhofes
Zur Verfügung stellen von
Tischen und Spielmaterial
Moderation zum
Interessensausgleich
Lokal ohne Verzehrzwang
Märkte, Feste und andere
Veranstaltungen (z.B.
Straßentheater) auf dem Hof
Spiele auf dem Hof
Kostenlose und preiswerte
Veranstaltungen ebenso wie
Veranstaltungen mit
gestaffelten Preisen
Offen zugängliche
Ausstellungen
Offen zugängliche
pädagogische Angebote
Preiswerte Räume
Kooperationen
Zählungen
Programmhefte
Öffnungszeiten
1 Kultur
2 Erziehung,
Bildung und
Qualifizierung
3 Beratung
4 Sozialraum
5 Bürgerschaftl. u.
gesellschaftspolit.
Engagement
6 Ökologie
7
Gesundheitsförder
ung
Diversity
Der Diversity-Ansatz geht davon aus, dass die Vielfalt an Lebensformen in unserer pluralen Gesellschaft eine Alltagsnormalität darstellt.
Er ist ein organisatorisches sowie gesellschaftspolitisches Konzept, das einen wertschätzenden, bewussten und respektvollen Umgang
mit Verschiedenheit und Individualität propagiert. Dabei richtet Diversity den Blick weg vom Defizit hin zur Ressource (Potential), die
jede/jeder mit sich bringt: „Vielfalt sind wir alle“ statt „Maßnahmen für Minderheiten“, „Vielfalt und Inklusion“ statt „Integration“,
„ganzheitlicher Ansatz“ statt „eindimensionale Strategien“, „Vielfalt als Alltagsnormalität“ statt „Vielfalt als Besonderheit“. Als
Kerndimensionen von Diversity, die die Vielfalt der Menschen darstellen, gelten: Alter, Geschlecht, ethnische und soziale Herkunft,
Nationalität, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Identität und Orientierung, Kultur, familiäre Lebenssituation, physische und
psychische Verfassung und ökonomischer Status.
Die Bürgerhäuser/-zentren pflegen einen bewussten Umgang mit Vielfalt in der Gesellschaft und setzen den Diversity-Ansatz in ihren
Angeboten um (Stichwort: Diversity-Management). Eine Vielfalt von Nutzern/innen und Mitarbeitenden agiert miteinander, tauscht sich
aus, beeinflusst sich, lernt voneinander und miteinander und entwickelt sich weiter. Entsprechende Fortbildungen (Diversity-Trainings)
sollen Mitarbeiter*innen angeboten werden (s. u. a. Diversity-Konzept „Köln l(i)ebt Vielfalt“ – Stadt Köln, „Charta der Vielfalt“).
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt /
Leistung
Quantitative /
wirtschaftliche Ziele
qualitative /
inhaltliche Ziele*
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Handlungs -
felder
Veranstaltungen
(Der Bevölkerung werden
soziokulturelle Veranstal-
tungen in Eigenregie und/
oder in Kooperation mit
anderen Akteuren zur
Verfügung gestellt.)
Veranstaltungsbereich
231 Veranstaltungen und 98
Proben
M*Treff – Raum für junge
Frauen*
JUGENDBEREICH:
Karnevalsfest für Jung und
Alt
SelbstBühne
Kinderbereich:
Spiele-Cafe für Familien:
Kultur- und
erlebnispädagogische
Ferien-Aktionen:
Bilderbuch-Kino:
EHRENAMTSKOORDINATI
ON – INNENSTADT UND
NIPPES
Dankeschön-Veranstaltung
für ehrenamtlich Engagierte.
8.400 Besucher*innen unter
Einhaltung der Corona-
bedingten
Hygieneschutzauflagen
3 Ausstellungen mit je 5-8
jungen Frauen* vor Ort und
Online
1 Veranstaltung,
120 Kinder, Jugendliche u.
Erwachsene
2 Termine je 60
Besucher*innen
3 Termine, je 50-60 Kinder
und Eltern
3 Wochen a 3 Tage, 60
Kinder
2 Termine, 30 Kinder und
Eltern
1 Termin, 70 Teilnehmende
Ziele der Alten Feuerwache,
betr. den
Veranstaltungsbereich*
1) Begegnung von Menschen
verschiedener Altersgruppen,
sozialer Milieus, Kulturen.
2) Zugang ermöglichen zu
gesellschaftlichen, politischen
und kulturellen Themen
3) Nicht-kommerzielle, offene und
unverbindliche Zugangs-
möglichkeiten
4) Anregung/Förderung
kritischer Auseinandersetzung,
Initiative, demokratisches und
soziales Verhalten,
bürgerschaftliches Engagement,
kreative Betätigung
5) Entwicklung alternativer
Konzepte für Gesellschaft,
Politik, Kultur
Wirkungsradius: Stadt,
Stadtteil
Themen, die für mehrere
Altersstufen interessant sind
Altersspezifische
Veranstaltungen
Veranstaltungen mit
Künstler/innen verschiedener
Herkünfte
Kulturübergreifende
Veranstaltungen
Globale/kosmopolitisch
vergleichende
Fragestellungen
Nicht-kommerzielle
Veranstaltungen
Preiswerte Veranstaltungen
Köln-Pass-Ermäßigung
Verteilung, Veröffentlichung
der Programme
Anzahl der Veranstaltungen
Anzahl der Besucher/innen
Programmheft
Preisgefüge
Zählung
Veranstaltungen
Zählung
Besucher/innen
1 Kultur
2 Bildung
5
Bürgerschaftliche
s und
gesellschaftspoliti
sches
Engagement
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt /
Leistung
Quantitative /
wirtschaftliche Ziele
qualitative /
inhaltliche Ziele*
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Handlungs -
felder
gemeinwesenorientierte
Arbeit
Flohmärkte
Vollversammlungen
Nachbarschaftsfest
12 allg. Flohmärkte
3 Bücherflohmärkte
800 Aussteller
3 Termine, je 15-45 TN
250 Personen
Ziele der Alten Feuerwache,
betr. Veranstaltungen der
übrigen Bereiche*
1) Begegnung von Menschen
verschiedener Altersgruppen,
sozialer Milieus, Kulturen.
2) Zugang ermöglichen zu
gesellschaftlichen, politischen
und kulturellen Themen
3) Anregung geben/Fördern von
kritischer Auseinandersetzung,
sozialem Verhalten,
kreativer Betätigung
Wirkungsradius: Stadt,
Stadtteil
Vorkommen/Anzahl der
milieu-, alters- und
kulturübergreifenden Themen
Teilnehmer/innen
verschiedener sozialer und
kultureller Herkünfte
Kostenlose und preiswerte
Veranstaltungen, Köln-Pass
und sonstige Ermäßigungen
Anzahl der künstlerischen,
handwerklichen, medien-
pädagogischen, spiel- und
erlebnispädagogischen
Angebote
Themen der Veranstaltungen
Veröffentlichungen der
Programme; Verteilung der
Programme
Zählungen der Themen
Zählungen der
Teilnehmer/innen
Programme
Ferienprogramme
Plakate
Dokumentation in den
Bereichen
1 Kultur
2 Bildung
3 Beratung
4 Sozialraum
7 Gesundheits-
förderung
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 17 von 24
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung Quantitative /
wirtschaftliche Ziele
qualitative /
inhaltliche Ziele*
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Kleingruppen-
Spielangebot
Feste und
Geburtstagsfeiern
Kunst / Kreativangebot
Computer, Spielekonsolen
Mädchenbereich:
Austausch und Beratung
Herzsprechstunde
Therapeutische
Erstberatung (Tel./vor Ort)
Zukunftstag (online und
am Telefon)
Je 4-Jugendliche
3 Termine,
insges. 60 Jugendliche
20 Termine, je 3-10
Jugendliche
60 Termine, je 3 – 7
Jugendliche
120 Termine, 5-8 TN
15 Termine mit je 3 jungen
Frauen
15 Termine mit je 3 jungen
Frauen
39 Nachmittage, TN 3-5
Kinderbereich:
Kindertreff-Nachmittage:
Kinder
Kulturpädagogische
Kleingruppen-Aktionen:
Eltern-Kind-Gruppe:
Interkultureller Eltern-Kind-
Treff:
„Play-Station“ (Offenes
Spielangebot im Hof):
Spielothek
Werkstätten:
Fahrrad-Selbsthilfe-
Werkstatt
Ehrenamtskoordination:
café konekti (Treffpunkt für
Geflüchtete und andere
Stadtteilbewohner*innen)
1:1 Sprachunterstützung
Treffpunktes für
ehrenamtlich Aktive
Fortbildungen für
ehrenamtlich Engagierte
72 Nachmittage, je 10-25
36 Aktionen, je 6-8 Kinder
36 Termine, je 4-10
Elternteile mit Kind
37 Termine, je 4-10
33 Termine, je 10 - 20 Kinder
Brettspielausgabe an 40
Familien
30 Termine, je 2-6 Personen
20 Termine
je 5-30 Personen
20 Sprach-Tandems
12 Termin, 15 TN
4 Termine, 20 TN
Wirkungsradius:
Stadtteil, Stadt
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 18 von 24
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung Quantitative /
wirtschaftliche Ziele
qualitative /
inhaltliche Ziele*
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Gruppenangebote
Jugendbereich:
„Zurück in die Zukunft“
Selbstorganisiertes
Diskussions- und
Spieltreffen
Gitarre und Musik
„Jungengruppe
(Kooperation Freie Schule)
Mädchengruppe
(Kooperation Freie Schule)
HipHop | Studio | RAP
Musik | Texte
Mädchenbereich:
Lernwerkstatt
Dinner
Empowermentgruppe:
Gegen rassistische
Diskriminierung
Empowermentgruppe:
geschlechtliche & sexuelle
Vielfalt
Podcast Kurs
Kinderbereich:
Lernförderung:
Sprachförderung für Kinder
mit Zufluchtsgeschichte:
Familien
Ferien-Ausflüge
Sonntagsausflüge für Kinder
mit Fluchtgeschichte
2 Termine
je 8 junge Erwachsene
50 Termine, je 3 Jugendliche
12 Termine, je 10 - 15 Jungen
4Termine, je 15 Mädchen
100 Termine, je 1-4
Jugendliche
120 Termine, 10 -15 junge
Frauen
39 Termine, je 8-10 TN
39 Termine, je 8 – 10 TN
15 Termine, 5-6 Kinder
5 Termine, je 4-8
150 Termine 20 Kinder
76 Termine, je 5 – 6 Kinder
5 Termine, je 4-8 Familien mit
Fluchtgeschichte
1) Anregung geben und Fördern
von demokratischem und
sozialem Verhalten sowie
kreativer Betätigung
2)Förderung gesellschaftlicher
Teilhabe
3) Nicht-kommerzielle, offene
Zugangsmöglichkeiten
Wirkungsradius:
Stadtteil, Stadt
Anzahl der Teilnehmer/innen
Kontinuität der Teilnahme
Zusammenarbeit in einer
Gruppe
Vereinbarte Regeln
Einübung von Techniken,
Kenntnissen, Fähigkeiten
Art; Anzahl der Betätigungen
im Umgang mit Werkzeug,
Material, Medien u.ä.
Ergebnisse der Aktivitäten
Einsatz professioneller
Fachkräfte
Zusammenarbeit mit
Beteiligten wie Eltern, Schule
u.a.
Kostenlose bzw.
kostengünstige Teilnahme
Öffentliche Angebote
Programme,
Ankündigungen
Teilnehmer/innenlisten
Anmeldungen
Dokumentation in den
Bereichen
Berichte
Verträge, Rechnungen
Zählung
Abfrage
2 Erziehung,
Bildung und
Qualifikation
3 Beratung
4 Sozialraum
7 Gesundheits-
förderung
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 19 von 24
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung Quantitative /
wirtschaftliche Ziele
qualitative /
inhaltliche Ziele*
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Kurse* *
(Kurse sind eigene
Aktivitäten der BH/BZ,
haben eine begrenzte
Teilnehmerzahl und eine
begrenzten zeitlichen
Rahmen.)
Mädchenbereich:
Boxangebot
Tanz und Körper
Kunstkurs Zeichen
Kunstkurs Skulptur
Werkstattbereich
Nähwerkstatt
37 Termine,
je 8-10 Mädchen*
5 Termine,
je 10 - 15 Mädchen*
20 Termine
4 bis 6 Mädchen*
10 Termine mit je 10 – 15 jungen
Frauen*
20 Termine
4Teilnehmer/inne n
1) Anregung geben / Fördern von
kritischer Auseinandersetzung,
Initiative, demokratischem und
sozialem Verhalten,
bürgerschaftlichem Engagem.,
kreativer Betätigung
2) Zugang ermöglichen zu
gesellschaftlichen, politischen
und kulturellen Themen
3) Nicht-kommerzielle, offene
Zugangsmöglichkeiten
Wirkungsradius; Stadtteil,
Stadt
Anzahl der Teilnehmer/innen
Kontinuität der Teilnahme
Einübung von Techniken,
Kenntnissen, Fähigkeiten
Art; Anzahl der Betätigungen
im Umgang mit Werkzeug,
Material, Medien u.ä.
Bearbeitung eines Themas
Ergebnisse der Kurse
Einsatz professioneller
Fachkräfte
Kostenlose bzw.
kostengünstige Teilnahme
Kostenumlage bei zahlungs-
fähigen Institutionen, z.B. OGS
Öffentliche Ankündigungen
Programme,
Ankündigungen
Teilnehmer/innenlisten
Anmeldungen
Dokumentation in den
Bereichen
Berichte
Verträge, Rechnungen
Zählung
Abfrage
1 Kultur
2 Erziehung,
Bildung und
Qualifizierung
3 Beratung
4 Sozialraum
Anmerkungen:
**Hier sind nur die Kurse erfasst, die vom Verein bzw. den vom Verein betriebenen Bereichen durchgeführt werden. Kurse, die von Dritten
(Nutzer/innen, Werkstatt-Betreiber/innen) durchgeführt werden, fallen unter die „Raumvergabe“.
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung Quantitative/
Wirtschaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche
Ziele*
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Projekte
(Projekte sind zeitlich
befristete Vorhaben mit
einer speziellen Thematik
und gehören nicht zum
Regelbetrieb der
Einrichtungen.)
Jugendbereich:
Meine Bilder – meine
Geschichten
Räume erschließen *
Menschen begegnen *
Leben Gestalten
Mit jungen Menschen mit
und ohne
Zuwanderungserfahrung
Dörfer bauen in der Stadt -
"Schön, dass Du da bist!"
Teil III
Fruity Loops Studio
Ausstellungen, evtl Digital
Wochenend Zelten „Zelten
Vielfalt“
WYR in der Feuerwache –
Welcome Young Refugees
Junge Geflüchtete nach 6
Jahren
Mädchenbereich:
Selbstbehauptungskurs
5 Termine, je 1-3 Jugendliche
33 Termine, je 5-25 Jugendliche
40 Termine, je 7-30 Jugendliche
7 Termine 3 Jugendliche
25 Termine, 10 Jugendliche
3 Tage, 9 Jugendliche
5 Termine 15 Jugendliche
4 Tage mit je 8 – 10 jungen
Frauen* vor Ort
1) Zugang ermöglichen zu
gesellschaftlichen, politischen
und kulturellen Themen
2) Nicht-kommerzielle, offene
Zugangsmöglichkeiten
3) Anregung geben/Fördern von
kritischer Auseinander-
setzung, Initiative, demo-
kratischem und sozialem
Verhalten, kreativer
Betätigung
Öffentliche Ankündigung
Anzahl der Teilnehmer/innen
Kontinuität der Teilnahme
Auseinandersetzung mit einem
Thema
Einübung von Techniken,
Kenntnissen, Fähigkeiten
Art, Anzahl der Betätigungen im
Umgang mit Werkzeug,
Material, Medien u.ä.
Kostenlose bzw.
kostengünstige Teilnahme
bzw. gestaffelte Preise
Anzahl der Teilnehmer/innen
aus den Offenen Treffs der
pädagogischen Bereiche
Einsatz professioneller
Fachkräfte
Ergebnisse der Projekte
Öffentliche Präsentationen der
Projektergebnisse
Wahrnehmung durch Dritte
(z.B. Besucher/innen bei
Projektpräsentationen)
Programme,
Ankündigungen
Teilnehmer/innenlisten
Anmeldungen
Dokumentation in den
Bereichen
Projekt-Berichte
Verträge, Rechnungen
Presse
Zählung der
Besucher/innen
1 Kultur
2 Erziehung,
Bildung und
Qualifizierung
4 Sozialraum
5 bürgerschaftl.
und gesellschafts-
politisches
Engagement
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung Quantitative/
Wirtschaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche
Ziele*
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Kinderbereich:
„Literatur in Aktion“:
Fördermaßnahme im
Rahmen des Kindertreffs:
Bildungslotsen
Medienkompetenz:
Bildungslotsen
Einzelnachhilfe:
Vernetzung von Familien mit
Institutionen im Stadtteil
Medienprojekt: „Einfach
rätselhaft“
24 kulturpädagogische Aktionen,
je 10 bis 24 Kinder
78 Termine, je 4 Kinder
20 Termine, je 2-3 Kinder
30 Termine, je 1 Kind
25 Termine mit Familien
35 Termine, je 4-8 Kinder
Wirkungsradius: Stadtteil,
Stadt
1 Kultur
2 Erziehung,
Bildung und
Qualifizierung
4 Sozialraum
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung Quantitative/
Wirtschaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche
Ziele*
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Raumvergaben
(Raumvergaben sind Dauer-
und Einzelnutzungen von
Räumen an Dritte, wie
Privatpersonen, Gruppen,
Organisationen oder
Institutionen.)
Multifunktionsräume
Bühne (Saal)
Initiativenräume
Umwelt-u. Verkehrszentrum
Öffentliche Bücherei
Fotolabor
Musikkeller
Werkstätten
Lokal
65 regelmäßige Gruppen + 1.000
Einzelnutzungen/Jahr
10 Tage
500 Besucher/Teilnehmer
10 Räume/
9 Initiativen
5 Initiativen
1 Initiative
1 Betreiber (ehrenamtlich)
1 Nutzer
7 Werkstätten/
9 Betreiber/innen
6 externe Nutzer
1 Betreiber (Pächter)
1) Begegnung von Menschen
verschiedener Altersgruppen,
verschiedener sozialer Milieus,
verschiedener Kulturen
2) Zugang ermöglichen zu
gesellschaftlichen, politischen
und kulturellen Themen
3) Nicht-kommerzielle, offene
und unverbindliche Zugangs-
möglichkeiten
4) Anregung geben/fördern von
kritischer Auseinandersetzung,
Initiative, demokratischem und
sozialem Verhalten, bürger-
schaftlichem Engagement,
kreativer Betätigung
5) Entwicklung alternativer
Konzepte für Gesellschaft,
Politik, Kunst und Kultur
6) Förderung von Netzwerk-
bildung
Wirkungsradius: Stadtteil,
Stadt
Anzahl der Nutzer/innen
Anzahl der alters-,
kulturspezifischen und
kulturübergreifenden Gruppen
Anzahl der Gruppen
/Nutzungen zu den Themen
Kunst/Kultur, Soziales/Politik,
Bildung, Sport/Gesundheit,
Selbsthilfe
Anzahl der ehrenamtlich
Tätigen in den
Initiativenräumen
Anzahl und Art der
Werkstattkurse und
-projekte
Anzahl der Kooperationen
Einladungen zu
Vollversammlungen, Werkstatt-
Treffen
Gruppenbetreuung:
Postverteilung
Informationsvermittlung
Beratungsgespräche
Öffentlichkeitsarbeit
Nutzungsmöglichkeiten
besonderer Ausstattungen
Restauration
Zählungen
Schriftliche und mündliche
Befragungen
Programme
Verträge
Kalender für
Raumbuchungen
Teilnahme an
Vollversammlungen
Teilnahme an Werkstatt-
Treffen
Dokumentation der
Beratungen
Zählung der
Inanspruchnahme des
Lokals durch Raumnutzer
1 Kultur
2 Erziehung,
Bildung und
Qualifizierung
3 Beratung
4 Sozialraum
5
Bürgerschaftliche
s u.
gesellschaftspoliti
sches
Engagement
6 Ökologie
7
Gesundheitsförde
rung
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche
Ziele*
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Ausbildung und
Integration
(BH/BZ bieten Leistungen bei der Ausbildungs-
und Beschäftigungsförderung. Im Mittelpunkt
stehen die Anleitung von Praktikanten, die
Förderung der Integration von
Langzeitarbeitslosen und die Qualifizierung zur
Ausübung bürgerschaftlichem Engagements.)
Hospitation in einem anderen
Bürgerzentrum
Hospitationsangebot an ein anderes
Bürgerzentrum
Sozialstunden-Leistende
Praktikanten/innen
Bundesfreiwilligendienst/FSJ
1 Person/ 1-5 Tage
1 Person/1-5 Tage
8 Personen (700 Std.)
4 (48 Wochen)
1 Person (1 Jahr)
Förderung gesellschaftlicher
Teilhabe
Unterstützung von Ausbildungen
Weiterbildung
Wirkungsradius:
Stadtteil, Stadt
Begleitender Kontakt
Anleitungsgespräche
Teilnahme an
Veranstaltungen der
Alten Feuerwache
Verträge
Anzahl der
Gespräche
Zählung
2 Erziehung,
Bildung und
Qualifizierung
5
Bürgerschaftliche
s und
gesellschaftliches
Engagement
Kölner Elf
In 2017 wurde der Arbeitskreis Bürgerhäuser/-zentren unbenannt in AK „Kölner Elf“. Die Aufgabenstellung bleibt im
Sinne der Rahmenkonzeption unverändert. Die Grundlagen der Zusammenarbeit in der „Kölner Elf“ wurden in einer
Geschäftsordnung festgelegt. Die „Kölner Elf“ befindet sich in einem kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess und
erhebt den Anspruch, als starke Stimme in der Stadtgesellschaft wahrgenommen zu werden.
Anmerkungen / Bemerkungen: * Es handelt sich hier um die Ziele der Alten Feuerwache, auf die sich die gesamte Arbeit bezieht. Genannt sind die
Ziele auf der Produktebene, nicht die Ziele der einzelnen Leistungen.
18.12.2020, Robert Strauch 21.12.2020, gez. Oliver Kroh
Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift
Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V. Stadt Köln
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
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V. Zielerreichung 2019 der Leistungs- und Produktplanung
Produkt/
Leistung
Quantitative
Ziele
Soll Ist
Bewertung der
Erreichung
grün: erreicht, kein
Handlungsbedarf
gelb: nicht voll erreicht,
Beobachtung notwendig
rot: nicht erreicht,
Änderung notwendig
Qualitative
Ziele
Bewertung der
Erreichung
grün: erreicht, kein
Handlungsbedarf
gelb: nicht voll erreicht,
Beobachtung notwendig
rot: nicht erreicht, Änderung
notwendig
Wirtschaftliche
Ziele
Bewertung der
Erreichung
grün: erreicht, kein
Handlungsbedarf
gelb: nicht voll erreicht,
Beobachtung notwendig
rot: nicht erreicht,
Änderung notwendig
Begegnung und
Kommunikation für
die Bevölkerung
Besucher/innen /
Nutzer/innen
210 000
Besucher/innen /
Nutzer/innen
210 000
grün
s. ZLV 2019
grün
Die wirtschaftlichen
Zielsetzungen jeder
Einrichtung beziehen
sich auf die jeder-
zeitige Sicherstell-
ungen der
Zahlungsfähigkeit,
Vermeidung von
Überschuldung und
Dokumentation in
ordnungsgemäßer
Buchführung.
Formales Zielkriterium
ist die rechtzeitige und
sachgerechte Erstell-
ung und Abgabe des
Verwendungsnach-
weises.
Verfügen die
Einrichtungen über
das Instrument der
Kosten- und
Leistungsrechnung
sind auch produkt- und
leistungsbezogene
wirtschaftliche
Zielsetzungen
denkbar.
grün
Veran-
staltungen
(Anzahl /
Besucher*innen)
Besucher (ohne
Flohmarkt)
14.610
Besucher
(ohne Flohmarkt)
15.320
grün
s. ZLV 2019
grün
Óffene
Angebote
(Anzahl,Termine)
Termine
1734
Termine
1813
grün
s. ZLV 2019
grün
Gruppen-
angebote
(Anzahl/Termine)
Termine
452
Termine
440
grün
s. ZLV 2019
grün
Kurse**
(Anzahl/Termine)
Termine
142
Termine
170
grün
s. ZLV 2019
grün
Projekte
(Anzahl/Termine)
Termine
232
Termine
252
grün
s. ZLV 2019
grün
Raumvergaben
regelm. Gr .
Initiativen;
85
Unregelmäßige
Nutzungen
1300
7 Werkstätten.
1 Lokal.
x Saal/1.200
Besucher*innen.
34 Ausstellungen
an 258 Tage
regelm. Gr ./
Initiativen;
86
Unregelmäßige
Nutzungen
1400
7 Werkstätten.
1 Lokal.
Saal und Halle
8.100
Besucher*innen
grün
s. ZLV 2019
grün
**Es handelt sich nur um Kurse, welche die Alte Feuerwache selbst durchführt, nicht um Kurse, die unter der „Raumvergabe“ laufen.
ZLV 2021 - Quäker NBH - vorl. Endf.
44715 Zeichen
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Seite 1 von 25
Zielvereinbarung
für das Quäker Nachbarschaftsheim
zwischen
Quäker Nachbarschaftsheim e. V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum
und
Stadt Köln, Die Oberbürgermeisterin, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
für den Zeitraum: 2021
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Seite 2 von 25
I. A - Leitbild der Einrichtung:
„Gemeinsam soziale Balance schaffen“ „Auch Du bist ein Teil des Ganzen“
sind die zentralen Aussagen unseres Leitbildes
• Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bür gerzentrum, 1947 von englischen Quäkern gegründet
• sozialkulturelles Zentrum, Träger der Freien Jugen dhilfe
• Gremien: Mitgliederversammlung, Arbeitsausschuss, Personalausschuss, Finanzausschuss
• Förderverein „Verein zur Förderung der Sozialarbei t im Quäker Nachbarschaftsheim Köln e. V.“, gegründet 1995
• Stiftung „Stiftung Quäker Nachbarschaftsheim Köln“, gegründet 2007
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Seite 3 von 25
I. B - Struktur der Einrichtung:
Arbeitsbereiche Bürgerzentrum
• Offene Tür für Kinder und Jugendliche
• Treff für Menschen ab 50
• Vermietungen an Gruppen und für Feste und Feiern
Weitere Arbeitsbereiche
• Kindertagesstätte mit drei Gruppen für 60 Kinder i m Alter von 2 bis 6 Jahren, inklusive Einrichtung
- Familienzentrum mit Angeboten für Eltern und Kinde r wie Krabbelgruppen, Elternkurse, Elternberatung
• Ambulante Erziehungshilfen: Unser Rahmen der Hilfe n zur Erziehung (HzE) umfasst:
- Flexible Hilfen - §27ff. SGB VIII und Sozialpädago gische Familienhilfe - §31 SGB VIII
- Intensive Sozialpädagogische Einzelfallhilfe - §35 SGB VIII
- Schwerpunktträgerschaft in den Sozialräumen Chorwe iler III und Innenstadt – Nord einschl. Deutz
- Soziale Arbeit in den Flüchtlingswohnheimen und -h otels der Innenstadt Nord und Süd, sowie spezielle Angebote in den
Wohnheimen
am Hansaring und Severinswall
- Projekt „Übergänge“ in der Innenstadt und in Chorw eiler
• Küche für die Verpflegung der Kinder in der Kinder tagesstätte und der Übermittagsbetreuung
• Projekte
- 5 Gruppen Übermittagsbetreuung für 110 Schulkinder im Alter von 10 – 14 Jahren
- „Pädagogische Mittagsstunde“ im Gymnasium Kreuzgas se für 600 Schüler der Sek I
- Stationäres Seniorennetzwerk Vogelsang und in Osse ndorf (im Aufbau)
- Freunde alter Menschen, les petits frères des Pauv res
- „Gender fair play“: Arbeit mit weiblichen und männ lichen Jugendlichen aus Familien mit Flüchtlings- und Zuwanderungshin-
tergrund in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Seite 4 von 25
I. C - Ausgangssituation 2020/2021
Das Quäker Nachbarschaftsheim plant auf der Grundlage des vom Rat am 07.11.2019 beschlossenen und von der Bezirksregierung am
18.12.2019 genehmigten Haushaltes für die Jahre 2020/2021 mit einem städtischen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 311.200 € für das Jahr
2020 und 317.400 € für das Jahr 2021. Die gegenüber 2019 erhöhten Zuschussbeträge berücksichtigen den von der Stadt anteilig zu tragenden
Ausgleich für erhöhte Personal- und Energiekosten.
Aufgrund der Corona-Krise mussten die Bürgerzentren ab dem 14.03. 2020 schließen. Sowohl während der Lock-down-Phase als auch nach der
schrittweisen Öffnung ab dem 26.05. konnte das Regelprogramm nicht wie gewohnt und geplant umgesetzt werden. Das Programm musste oft
kurzfristig an die sich ändernden Vorschriften der jeweiligen Corona-Schutzverordnung angepasst werden. Betroffen von den Einschränkungen
war/ist die gesamte Produktpalette der Bürgerzentren. Fest eingeplante Einnahmen konnten nicht erzielt werden. Eine vorausschauende Jahres-
planung war unter diesen Umständen für das Jahr 2020 nicht zu realisieren.
Fehlende Einnahmen aus nicht mehr nachgefragten Räumlichkeiten, aus Veranstaltungen mit Corona bedingt weniger Besucher*innen, aus Gast-
ronomie, Drittmittelprojekten und höhere Reinigungskosten etc. führten zu erheblichen Defiziten. Trotz der Tatsache, dass alle Bürgerzentren sich
aktiv und kreativ um zusätzliche Gelder von Stiftungen, Bund und Land bemühten, konnten die entstandenen Verluste nicht aufgefangen werden.
So haben die fehlenden Einnahmen trotz Soforthilfen und Kurzarbeitergeld viele Bürgerzentren in eine existenzgefährdende wirtschaftliche Schief-
lage gebracht. Nur ein kommunaler Rettungsschirm konnte Abhilfe schaffen.
Die Mitarbeiter*innen der einzelnen Einrichtungen waren dennoch für ihre Bürger*innen da: Vom interaktiven Mitmachspiel über digitale Sport-
Musik-Videoangebote bis hin zu unterschiedlichsten Nachbarschaftshilfen wurden vielfältige kreative Leistungen entwickelt und erbracht.
Rettungsschirm für die Bürgerzentren in freier Trägerschaft
Der Hauptausschuss des Rates der Stadt Köln hat am 17. August 2020 entschieden, den von der Corona-Krise betroffenen Trägervereinen der
Kölner Bürgerzentren städtische Mittel in einem Gesamtumfang von 750.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Diese Sofortmaßnahme sollte helfen,
schnell und unbürokratisch corona-bedingte Defizite der Bürgerzentren auszugleichen und deren Liquidität sicherzustellen. Nachdem die Kämme-
rei die Gelder zur Verfügung gestellt hat, wurden allen Bürgerzentren in freier Trägerschaft zunächst 75 % ausgezahlt. Dem Quäker Nachbar-
schaftsheim wurden laut Bewilligungsbescheid im September 2020 50.250€ überwiesen
Die Jahresplanungen der Bürgerzentren basieren auf Erfahrungswerten und den aktuellen Bedarfen vor Ort. Aufgrund der aktuellen Entwicklung
der Corona-Fallzahlen ist davon auszugehen, dass auch das Jahr 2021 nicht einschränkungsfrei sein wird. Die zu erwartenden, aber noch unbe-
kannten Faktoren, erschweren eine verlässliche Planung. Die Planungen für das kommende Jahr müssen die besonderen Umstände jedoch be-
rücksichtigen. Zielsetzung für das kommende Jahr muss sein, unter den gegebenen Umständen eine annähernd verlässliche Planung zu erstellen
und möglichst viele Angebote in allen Produktbereichen anzubieten.
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
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I. C - Ausgangssituation 2020/2021
Wie schon während des Lockdowns und generell im ganzen Jahr 2020 praktiziert, können Veranstaltungen in kleinerem Rahmen geplant und
angeboten werden, so dass sie auch unter Beschränkungen durchführbar sind. Flexibilisierung der Mietverträge für Festmieter, die Bildung fester
Bezugsgruppen oder kleinerer Gruppen in den offenen pädagogischen Angeboten stellen weitere Möglichkeiten dar. Da analoge Treffen und Kom-
munikationsmöglichkeiten durch die Pandemie eingeschränkt sind oder wegfallen, muss die Digitalisierung in den Häusern weiter forciert werden.
Neben einer technischen Grundausstattung der Häuser müssen die Mitarbeitenden in dieser für viele neuen und anspruchsvollen Kommunikati-
onsebene geschult werden.
Die Planungen sollten so flexibel gestaltet werden, dass sie – entsprechend der dann gültigen Einschränkungen– angepasst und ausgeweitet
werden können, um einer wiederholten Schließung der Häuser entgegenwirken.
Der Trägerverein wirkt aktiv und konstruktiv in der „Kölner Elf“ – dem Zusammenschluss der Kölner Bürgerhäusern/ -zentren – auf konzeptioneller
und praktischer Ebene (z.B. Veranstaltungen) mit.
In 2019 wurde ein Gutachten zum Sanierungsbedarf des Bürgerzentrums erstellt. Die Kosten wurden im ersten Schritt auf gut 3,5 Millionen Euro
geschätzt. Das Gutachten bescheinigte den Erhalt des Gebäudes, auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Ziel ist es, das Gebäude wieder
so zu ertüchtigen, dass der Fortbestand der wichtigen Sozialen Arbeit des Quäker Nachbarschaftsheims für die Zukunft sichergestellt ist.
Der Vorstand des Quäker Nachbarschaftsheims unterstützt die Pläne zur Ertüchtigung der Einrichtung ausdrücklich. Er weist auf mögliche Syner-
gieeffekte im Zusammenhang mit der Sanierung hin und bittet diese bei der Planung der Sanierung zu prüfen.
Obwohl das Bürgerzentrum über eine große Anzahl von Räumen verfügt, müssen viele Anfragen abgewiesen werden. Insbesondere durch die
Rückkehr zu „G9“ entsteht ein erhöhter Bedarf an verlässlichen Betreuungsplätzen. Bei einer Sanierung der maroden Flachdächer des Bürger-
zentrums könnte eine Erweiterung in Form einer 2. Etage auf den Flachdächern angedacht werden. Bezieht man die Flachdächer der Kinderta-
gesstätte ein, könnten auf diesem Wege kostengünstig weitere, dringend in der Stadt Köln benötigte Kinderbetreuungsplätze, entstehen. Zusätz-
lich würde ein weiteres Stockwerk mit einer Dachkonstruktion Vandalismus Schäden minimieren.
Der Rat der Stadt Köln hat im Sommer 2020 die Planung der Generalsanierung beschlossen. Zurzeit werden die konkreten Kosten ermittelt. Die
ursprünglichen Planungen sahen eine Sanierung im laufenden Betrieb vor. Alternativ könnte auch eine Auslagerung der Arbeit während der Sanie-
rung in Betracht gezogen werden. An dieser Stelle weist der Träger darauf hin, dass Planungen nur gemeinsam mit dem Nutzer eine erfolgreiche
Sanierung garantieren. Der Träger muss von Anfang an informiert werden, um den Prozess aus Betreibersicht mitzugestalten. Die Bedürfnisse
von 60 Kitakindern, bis zu 140 Kindern der Übermittagsbetreuung, von Jugendlichen, Erwachsenen und Senior*innen müssen beachtet und einge-
plant werden.
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
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I. C - Ausgangssituation 2020/2021
Trotz dieser positiven mittelfristigen Entwicklung müssen zusätzlich dringende Arbeiten im Quäker Nachbarschaftsheim durchgeführt werden. Die
schon genehmigte und freigegebene Lüftungsanlage muss zeitnah eingebaut und in Betrieb genommen werden. Gerade in Corona-Zeiten ist eine
funktionierende Lüftung unabdingbar. Das Gleiche gilt für eine nicht geringe Zahl von Fenstern. Diese müssen kurzfristig so ertüchtigt werden,
dass Schäden/Unfälle vermieden werden und ein Lüften der Räume möglich ist.
Die für die Jahre 2023/24 geplante Bauphase korrespondiert zeitlich mit der Errichtung von Schulersatz- und Schulverwaltungsbauten in Leicht-
bauweise in direkter Nachbarschaft des Quäker Nachbarschaftsheims. Hierbei könnten sinnvolle Synergien, aber auch störende Kollisionen die
Folge sein.
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
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II. Grunddaten der Einrichtung:
Merkmal
Daten / Beschreibung Bewertung
Allgemeines
Standort(e):
Bürgerzentrum
Hilfen zur Erziehung
Seniorennetzwerk Bickendorf (Paten-
schaft)
Seniorennetzwerk Vogelsang
Trägerschaft:
Gründungsjahr:
Die Daten vermitteln den Überblick über die räumliche Größe, die funktionale
Raumgestaltung und den baulichen Zustand. Die Bewertungen für die Kategorien
Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Renovierungszustand und Funktionalität
zeigen Handlungsprioritäten auf, zu denen Vereinbarungen getroffen werden
müssen.
Allgemeines zur Bewertungsspalte:
Die Bewertung in Form der Ampelfarben
Grün: Zustand / Entwicklung gut (kein Änderungs- und Handlungsdruck)
Gelb: Zustand / Entwicklung zufriedenstellend (Änderungs- und Handlungsdruck latent gegeben)
Rot: Zustand / Entwicklung bedenklich – Änderungs- und Handlungsdruck ist aktuell vorhanden
verdeutlicht die Handlungsprioritäten für Stadt und Einrichtung gleichermaßen. Die Folge der Bewer-
tung stellen Handlungsabsprachen dar, die die Einrichtung, die Stadt oder auch beide Parteien betref-
fen können. Sie werden unter Anmerkungen / Bemerkungen / Vereinbarungen im Anschluss an die
Übersicht protokolliert.
Liegen unterschiedliche Bewertungen zwischen Stadt und Einrichtung vor, werden beide dokumen-
tiert.
50672 Köln, Kreutzerstr. 5-9
50672 Köln, Venloer Str. 46
50827 Köln, Am Rosengarten 87, untervermietet an Outback-Stiftung
für die Sozialraumkoordination Bickendorf
50829 Köln, Goldammerweg 28
Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum
1947
grün
gelb
rot
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
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II. Grunddaten der Einrichtung:
Raumressourcen Bewertung
Nutzfläche innen: 1.330 qm / 1.945 mit KITA
Nutzfläche außen: 2.660 qm / 3.600 mit KITA
Gastronomie: ja: nein: verpachtet: Eigenregie:
Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s)
Baujahr:
Denkmalschutz:
1974
ja: nein:
Barrierefreiheit:
Durch den Umbau der Offenen Tür und des Seniorentreffs wurde
das Haus weitgehend barrierefrei. Der Zugang zum 1.OG ist barri-
erefrei nicht möglich.
gelb
Energetischer Zustand:
Die Fensteranlage ist teilweise noch mit Einfachverglasung ausge-
stattet und schlecht isoliert. Die Fensterrahmen sind zum großen
Teil verfault und Fenster lassen sich nicht richtig schließen bzw.
öffnen. Austausch war von Seiten der Stadt für 2018 geplant.
rot
Funktionalität: Die Offene Tür hat durch den Umbau im Jahr 2012/13 einen eige-
nen Eingang und ist nun bis auf die Disco barrierefrei.
Raumstruktur:
• gr. Saal mit Bühnen- und Lichttechnik:
ja: X nein: Kapazitäten: 163 Personen /Reihenbestuh-
lung
grün
• multifunktionelle Räume:
• spezielle Funktionsräume:
• dauerhaft vergebene Räume:
• sonstige Räume (Büros und Abstell-
raum)
Anzahl: ____8___
Anzahl: ___16___
Anzahl: ___-/-___
Anzahl: __ 19____
grün
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
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II. Grunddaten der Einrichtung:
Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s)
Renovierungszustand Die Kegelbahn steht zeitweise unter Wasser. Ursachenfindung ist
nur durch Aufnahme der Gehwegplatten im Innenhof möglich.
Diese Prüfung ist Teil des zu erstellenden Gutachtens.
rot
(Träger)
Renovierungsbedarf ab einer Bausumme
von ca. 5.000 €
Alle Fenster müssen repariert und die neue Lüftung eingebaut wer-
den. Für die meisten Lampen im ganzen Haus gibt es keine Er-
satzteile mehr (Abdeckungen fehlen). Das Rohrsystem ist veraltet.
Mehrmals jährlich müssen diese freigefräst werden. Aufgrund des
Alters platzen immer wieder Frisch- und Abwasserleitungen. Die
Elektroleitungen und manche Unterverteiler sind nicht mehr zeitge-
mäß. Innen- und Außentüren müssten ausgetauscht werden. Die
Toiletten im Jugendbereich und in der Geschäftsstelle sind in ei-
nem schlechten Zustand und müssten erneuert werden.
Durch eine Bauzustandserfassung des Bausachverständigenbüros
B+K GmbH wurden die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen
(u.a. Dachsanierung, Erneuerung der Fensteranlage, energetische
Ertüchtigung der Fassade, Beseitigung der Feuchtigkeitsschäden,
Erneuerung der Sanitäranlagen) ermittelt und sollen im Rahmen ei-
ner Generalsanierung erfolgen (Kostenschätzung seitens 26 rd.
4,1 Mio. €). Mit Beschluss vom 05.03.20 hat die BV Innenstadt der
Erneuerung der Lüftungsanlage zugestimmt. 26 wurde am
13.03.20 mit der Umsetzung beauftragt.
rot
(Träger)
Zustandsbeschreibung der Inneneinrichtung
/ der Einrichtungsgegenstände
Die Inneneinrichtung des Bürgerzentrums weist alters- und nut-
zungsbedingt Mängel auf.
gelb
Besonderheiten: Der Neubau des Bolzplatzes ist in 2020 abgeschlossen worden.
Hinweis: Erstellung einer Matrix für notwen-
dige Baumaßnahmen
50/2 hat für 2018 ff in Kooperation mit den Trägern für alle Bürger-
häuser/-zentren in freier Trägerschaft eine Matrix erstellen, aus der
die baulichen Maßnahmen ab ca. 5.000 € hervorgehen. Zusätzlich
erfolgten eine Priorisierung und ein Zeitplan zur Umsetzung der
Maßnahmen.
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
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III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung
Merkmal
Ist -Werte 201 9 Plan -Werte 20 21
Bewertung
Personalressourcen
SV-pflichtig beschäftigte pädago-
gische Mitarbeiter/innen
Anzahl und Summe der Wochen-
arbeitsstunden:
davon m/w:
Anzahl der PMA mit Migrationshin-
tergrund:
3,0
117
Stunden/Woche
3/1
0
3,25
127 Stunden/Woche
3/2
0
grün
SV-pflichtig beschäftigte weitere
Mitarbeiter/innen
Anzahl und Summe der Wochen-
arbeitsstunden:
davon m/w:
Anzahl der MA mit Migrationshin-
tergrund:
3
96,5
Stunden/Woche
1/2
0
3
96,5 Stunden/Woche
1/2
0
gelb
Geringfügig beschäftigte MA /
400-€-Kräfte
Anzahl:
wöchentliches Stundenvolumen:
5
30 + Reinigungsdienst bei Vermietun-
gen
3
30 + Reinigungsdienst bei Vermie-
tungen
grün
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
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III. Personal-. Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung
Merkmal Ist -Werte 201 9 Plan -Werte 202 1 Bewertung
Freie Mitarbeiter
wöchentliches Stundenvolumen:
14 (8 m/ 6w)
35
12
30
grün
Bürgerschaftliche Ressourcen
Anzahl bürgerschaftlich Engagier-
ter:
Vorstand/Beirat
projektbezogen
sonstige
monatliches Stundenvolumen:
Vorstand/Beirat
projektbezogen
sonstige
103
9
20
80
450 ohne gelegentliches EA
160
130
200
110
10
20
82
400
160
120
170
grün
Anmerkungen / Bemerkungen:
Vereinbarungen:
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
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III. weitere Personalressourcen der Einrichtung (Kindertagesstätte, Familienzentrum, Hilfen zur Erziehung,
Übermittagsbetreuung für Schulkinder, pädagogische Mittagsstunde, Seniorennetzwerke Vogelsang und Ossen-
dorf, Flüchtlingsarbeit:
Merkmal Ist -Werte 201 9 Plan -Werte 2021
Personalressourcen
SV-pflichtig beschäftigte pädagogische Mitarbeiter/innen
Summe der Wochenarbeitsstunden:
davon m/w:
Anzahl der PMA mit Migrationshintergrund:
31
867 Stunden/Woche
6/ 25
0
30
837 Stunden/Woche
5/25
0
SV-pflichtig beschäftigte weitere Mitarbeiter/innen
Summe der Wochenarbeitsstunden:
davon m/w:
Anzahl der MA mit Migrationshintergrund:
15
370,5 Wochenstunden
4/11
2
15
370,5 Wochenstunden
4/11
1
Geringfügig beschäftigte MA / 400-€-Kräfte
Anzahl:
wöchentliches / monatliches Stundenvolumen:
5
21,5
3
16
freie Mitarbeiter
Anzahl:
wöchentliches Stundenvolumen:
24
65 - 85
27
88-100
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
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III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Merkmal
Ist -Werte 201 9 Plan -Werte 202 1 Bewertung
Ertrags - bzw. Einnahmenstruktur
Städtischer Zuschuss für den Be-
trieb des Bürgerhauses/-zentrum:
304.400 € 317.400 €
gelb
weitere städtische Zuschüsse:
4.364 €
7.000 €
weitere öffentliche Zuwendungen:
64.452 €
64.452 €
gelb
Eigenmittel:
149.698 €
70.000 €
gelb
Stiftungsgelder:
3.000 €
3.000 €
Sonstiges, z. B. Erstattungen
Krankenkassen:
Summe
8.115 €
534.029 €
0 €
461.852 €
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
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III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Merkmal
Ist -Werte 201 9 Plan -Werte 202 1 Bewertung
Ertrags - bzw. Einnahmenstruktur
Finanzierung der weiteren Arbeitsberei-
che und Projekte:
Kindertagesstätte
Familienzentrum
HZE inkl. Schwerpunktträgerschaft in
Chorweiler und Innenstadt Nord
Flüchtlingsarbeit in 2 Wohnheimen
Seniorennetzwerk
Übermittagsbetreuung
Seit Schuljahr 2009/2010:
Pädagogische Mittagsstunde im Gymna-
sium Kreuzgasse
Küche
gesetzliche Leistung
Festbetragsfinanzierung
Fachleistungsstunde
Fachleistungsstunde
Festbetragsfinanzierung
Festbetragsfinanzierung + Elternbei-
träge
Festbetragsfinanzierung
Essensbeiträge durch Eltern
gesetzliche Leistung
Festbetragsfinanzierung
Fachleistungsstunde
Fachleistungsstunde
Festbetragsfinanzierung
Festbetragsfinanzierung + Elternbei-
träge
Festbetragsfinanzierung
Essensbeiträge durch Eltern
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Seite 15 von 25
III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Anmerkungen / Bemerkungen:
Das Defizit in Höhe von 64.648 € basiert auf den Erfahrungen des Jahres 2020 im Rahmen der Corona-Pandemie. Es steht noch nicht fest, wie
mit den Defiziten verfahren wird. Auf die vorhandenen Rücklagen wird man nur schwer zurückgreifen können. Steuerberater*innen empfehlen den
Trägervereinen der Bürgerzentren ausdrücklich, zur Liquiditätssicherung für den Fall einer temporären wirtschaftlichen des Trägervereins Rückla-
gen in zu den jeweiligen Betriebsausgaben angemessenen Höhe zu bilden. Die zurückgegangenen Besucherzahlen korrespondieren mit den
Mindereinnahmen.
Merkmal
Ist -Werte 201 9 Plan -Werte 202 1 Bewertung
Aufwands - bzw. Ausgabenstruktur
Personalaufwendungen/-ausgaben:
396.980 € 423.000 €
gelb
Sachaufwendungen/-ausgaben:
111.330 €
103.500 €
gelb
Sonstige Aufwendungen/Ausgaben:
(Overheadkosten 50/2)
Summe
508.310 €
526.500 €
64.648 € (Defizit)
Öffnungszeiten
Anzahl Tage im Jahr:
364 364
gelb
Bürger/innen -Frequentierung
Jährliche Gesamtbesucherzahl:
64.166 Besucher*innen 53.500 Besucher*innen
gelb
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt /
Leistung
(Erläuterung lt. Rahmen-
Konzept)
Ziele
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
be-
rührte
Hand-
lungs-
felder quantitative / wirt -
schafltiche Ziele
inhaltliche / qualitative Ziele
Begegnung und
Kommunikation für
die Bevölkerung
(Der Bevölkerung werden
Möglichkeiten angeboten,
sich ungezwungen zu be-
gegnen, am gesellschaftli-
chen Leben teilzuhaben,
soziale Netze zu pflegen
und sich über soziokultu-
relle Angebote zu informie-
ren)
Zahl der Besucher des Vorjahrs
halten
Auslastung der Räume an allen Ta-
gen der Woche
durch
• Gruppenangebote,
• eigenständige Gruppen
• Vermietungen
Wirtschaftlich ausgeglichenes Er-
gebnis
Soziale Kontakte, gesellschaftliche Teilhabe,
Stärkung der sozialen Netze, Entspannung, Er-
holung, Geselligkeit, Unterhaltung, Gesundheit
Weitere Anpassung des Angebots an die verän-
derten Bedürfnisse der nachrückenden älteren
Generationen
Geringe Mitarbeiterfluktuation beibehalten
Zufriedenheit der Mitarbeiter beibehalten
Ausmaß des freiwilligen Engagements nicht
mehr als 20% reduziert
Anzahl der Angebote
Berührte Handlungs-
felder
Anzahl der Kündigun-
gen
Krankentage
Innovation in der Ar-
beit
Anzahl Freiwillige und
Stundenumfang
Quartalszahlen
Qualitative Befra-
gung einzelner
Besucher/innen
Krankenstatistik
Anzahl der Vor-
schläge
Zählung
Betriebswirt-
schaftliche Aus-
wertung
1 Kultur
2 Bildung
3 Beratung
4 Sozial-
raum
5 Bürgers.
Engage-
ment
6 Ökologie
7 Gesund-
heit
Diversity Der Diversity-Ansatz geht davon aus, dass die Vielfalt an Lebensformen in unserer pluralen Gesellschaft eine Alltagsnormalität dar-
stellt. Er ist ein organisatorisches sowie gesellschaftspolitisches Konzept, das einen wertschätzenden, bewussten und respektvollen
Umgang mit Verschiedenheit und Individualität propagiert. Dabei richtet Diversity den Blick weg vom Defizit hin zur Ressource (Po-
tential), die jede/jeder mit sich bringt: „Vielfalt sind wir alle“ statt „Maßnahmen für Minderheiten“, „Vielfalt und Inklusion“ statt „Integra-
tion“, „ganzheitlicher Ansatz“ statt „eindimensionale Strategien“, „Vielfalt als Alltagsnormalität“ statt „Vielfalt als Besonderheit“. Als
Kerndimensionen von Diversity, die die Vielfalt der Menschen darstellen, gelten: Alter, Geschlecht, ethnische und soziale Herkunft,
Nationalität, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Identität und Orientierung, Kultur, familiäre Lebenssituation, physische und
psychische Verfassung und ökonomischer Status.
Die Bürgerhäuser/-zentren pflegen einen bewussten Umgang mit Vielfalt in der Gesellschaft und setzen den Diversity-Ansatz in ihren
Angeboten um (Stichwort: Diversity-Management). Eine Vielfalt von Nutzern/innen und Mitarbeitenden agiert miteinander, tauscht
sich aus, beeinflusst sich, lernt voneinander und miteinander und entwickelt sich weiter. Entsprechende Fortbildungen (Diversity-
Trainings) sollen Mitarbeiter*innen angeboten werden (s. u. a. Diversity-Konzept „Köln l(i)ebt Vielfalt“ – Stadt Köln, „Charta der Viel-
falt“).
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfel-
der
Veranstaltungen
(Der Bevölkerung werden
soziokulturelle Veranstal-
tungen in Eigenregie und/
oder in Kooperation mit an-
deren Akteuren zur Verfü-
gung gestellt )
Für Kinder und Ju-
gendliche, Familien
Menschen ab 50
aus der Nachbar-
schaft, dem Sozial-
raum und darüber
hinaus
Karnevalssitzung
Frühlingsfest
Weihnachtbasar
Teilnahme Kölner 11
Stand am Weltkinder-
tag
Eltern-Kind-Kurse
Zahl der Besucher des Vorjahrs
halten
1 Großveranstaltungen in Eigenre-
gie, Einnahmen Sommerfest 2.000
€ erreichen
Besucher Veranstaltungen: 500
2.500 Nutzer
Geringe Mitarbeiterfluktuation beibehalten
Ausmaß des freiwilligen Engagements
beibehalten
Begegnung, Unterhaltung, soziale Kontakt, ge-
sellschaftliche Teilhabe
Bekanntheitsgrad der Einrichtung erhöhen
Pädagogische Arbeit transparent machen
Elternbildung
Alternative sportliche und kreative Angebote den
„kommerziellen Angeboten“ entgegensetzen
Neue Kontakte knüpfen, über QNBH informieren
Anzahl der Eigenver-
anstaltungen
Teilnehmer/innen an
Eigenveranstaltungen
Anzahl der Veranstal-
tungen in Kooperatio-
nen
Höhe Einnahmen
Feedback der Besu-
cher
Innovation in der Ar-
beit
Engagement bei der
Vorbereitung und
Durchführung
Themenvorschläge
seitens Besucher
Initiative und Engage-
ment der Besucher
Lob/Kritik
Beachtung der
Fachöffentlichkeit
Annahme durch Pub-
likum
Zählung
Schätzung
Qualitative Befra-
gung einzelner
Besucher/innen
Aktive Auswer-
tung der Presse
Anzahl der
durchgeführten
Veranstaltungen
Betriebswirt-
schaftliche Aus-
wertung
1 - 7
1, 4, 5, 7
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -in-
strumente
Hand -
lungsfel-
der
Veranstaltungen
für Menschen ab
50 aus der Nach-
barschaft, dem So-
zialraum und dar-
über hinaus
Wochenendveranstal-
tungen wie Sonntags-
matineen und Sonn-
tagsbrunch
Vorträge zu gelingen-
dem Älterwerden, Vor-
sorge, Gesundheit
und Sicherheit im Al-
ter
12 Wochenendveranstaltungen
Besucherzahl der Wochenend-
veranstaltungen beibehalten
Besucher Sonntagsveranstal-
tungen: 600
Bildung zum gelingenden Älterwerden
Begegnung, soziale Kontakte, gesellschaft-
liche Teilhabe
Stärkung sozialer Netze
Darbietungen von Gruppen aus dem Haus
Entspannung und Unterhaltung
Vorbeugung von Einsamkeit an Wochenen-
den
Bildung zum gelingendem Älterwerden
Gesundheit
Gemeinschafts-und Kontaktförderung
Stärkung der sozialen Netze
Persönlichkeitsentwicklung
Kulturelle Teilhabe
Erhalt der Mobilität
Förderung generationsübergreifender Akti-
vitäten
Anzahl Besucher
Anzahl Angebote in
Kooperation
Themenvorschläge
seitens der Besucher
Initiative und Engage-
ment der Besucher
Hochbetagte nutzen
das Angebot
Wiederholte Inan-
spruchnahme
Verweildauer
Bekanntschaften wer-
den geschlossen
Beteiligung an Gesprä-
chen
Nachfrage nach The-
men
Lob/Kritik
1 – 7
Anmerkungen:
Die Anzahl der Besucher*innen reduzieren sich ggf. im Rahmen der aktuellen Corona-Schutzverordnung
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -in-
strumente
Hand -
lungsfel-
der
Offene Angebote für
Kinder und Jugendli-
che im Alter von 6 bis
24 Jahren aus dem So-
zialraum und darüber
hinaus
40 Stunden wöchentlich
geöffnet
Übermittagsbetreuung
Ferienprogramme
Ferienfreizeit
Angebote zu den Themen:
Sport/ Gesundheit / Fitness
Medienerziehung
Handwerkliches/ Kreativität
Übergang Schule Beruf
(Bewerbungsunterstüt-
zung)
von Internetcafé über
Breakdance bis Judo
Geschlechtsspezifische
Angebote
Gender fair play
Create New Styles
Battle
Besucher im Kinder- und Ju-
gendbereich: 14.000
Öffnungsdauer beibehalten,
An-
zahl der Besucher leicht stei-
gern
Ferienprogramme in allen Fe-
rien beibehalten
Vor allem bei unseren jugendli-
chen Besuchern handelt es sich
überwiegend um eine sehr
schwierige Klientel. Fast alle
haben einen Migrationshinter-
grund, viele keinen gesicherten
Aufenthaltsstatus, damit ist Par-
tizipation in der Gesellschaft nur
sehr eingeschränkt möglich.
Täglich bis zu 90 Kinder 7.000
Integration von vornehmlich
männlichen Jugendlichen mit
Roma- und Sinti Hintergrund
durch spielerisches Erlernen
von Normen und Werten
Durch ein Partizipationscoaching die schon
vorhandenen Partizipationsstrukturen evalu-
ieren, konzeptionell anpassen und nutzen.
Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen
und sozialen Entwicklung fördern und be-
gleiten und ihre Potentiale stärken
Benachteiligungen abbauen, gesellschaftli-
che Teilhabe ermöglichen
Soziale Kontakte / Begegnungen ermögli-
chen, soziale Netze stärken
Entspannung und Freiräume bieten, Unter-
stützung zu sinnvoller Freizeitgestaltung
Partizipation durch Mit- und Ausgestaltung
der Angebote in der Offenen Tür
Körper- und Gesundheitsbewusstsein ent-
wickeln
Abbau von Aggressionspotential
Umsetzung des kommunalen Kinder- und
Jugendförderplan
Besucher kommen
über mehrere Jahre
Entwicklungstenden-
zen
Schulbesuch
Ausbildung oder sons-
tige Maßnahmen
Anzahl und Ausmaß
Engagement
Annehmen von Res-
sourcen
Rückgang beim Kon-
sum von Tabak, Can-
nabis und Alkohol
Hausverbote, Polizei-
einsätze, Anzahl und
Ausmaß Vandalismus
Schäden vermindern
Tägliche Zählungen
Anzahl Beratungsge-
spräche
Anzahl informelle Ge-
spräche
Beobachtung und in-
formelle Gespräche
Strukturierte Befragung
1 – 7
Anmerkungen:
Die Ausgestaltung der Kinder- und Jugendarbeit unterliegt den Richtlinien der Förderung der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Köln und
der Rahmenkonzeption der Kölner Bürgerzentren. Ergänzend zu der Zielvereinbarung mit dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren wird auch
mit dem Jugendamt im Rahmen eines Fachgespräches zu den inhaltlichen Schwerpunkten eine Zielvereinbarung geschlossen.
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -in-
strumente
Hand -
lungsfel-
der
Gruppenangebote
(Gruppenangebote beste-
hen aus einem festen Per-
sonenkreis, sind zeitlich
befristet und haben einen
thematischen Bezug.)
für Menschen ab 50
aus der Nachbar-
schaft, dem Sozial-
raum und darüber
hinaus
Angebote zu den Themen
Fitness, Sport, Gesundheit,
Bildung, Kreativität und
Freizeit wie Wirbelsäu-
lengymnastik, Kartenspie-
len, Töpfern, kreativer
Tanz, Singen
Ernährung und vieles
mehr.
(siehe Jahresprogramm-
heft
Kurse
(Kurse sind eigene Aktivitä-
ten der BH/BZ, haben eine
begrenzte Teilnehmerzahl
und eine begrenzten zeitli-
chen Rahmen.)
für Menschen ab 50
aus der Nachbar-
schaft, dem Sozial-
raum und darüber
hinaus
(Gruppen, Kurse, Projekte, Ver-
mietungen für Feiern)
Einnahmen beibehalten oder
auf andere Weise erwirtschaf-
ten
Gruppenangebote 24
Nutzer 5.760
14 Kurse (fortlaufend)
Besucherzahl: 5.040
Förderung des gelingenden Älterwerdens
Körperliche und geistige Leistungsfähigkeit
erhalten und fördern
Gemeinschafts- und Kontaktförderung
Persönlichkeitsentwicklung
Förderung des bürgerschaftlichen Engage-
ments
kulturelle Teilhabe
Selbstorganisation
Förderung der Kreativität
Vermeidung von Einsamkeit und Rückzug,
besonders nach Verlust Nahestehender,
Stärkung der sozialen Netze
Einbindung Hochbetagter
Förderung von ehrenamtlichem Engage-
ment
Nachfrage nach den
Angeboten
Angebote in Koopera-
tion
Anzahl der entnomme-
nen und versendeten
Programmhefte
Gemeinsame Veran-
staltungen der Teilneh-
mer außerhalb unserer
Angebote
Bedarf an persönlichen
Gesprächen mit Mitar-
beitern
Portokosten
Kaffeeverbrauch
Zählung
Abfrage
Vollversammlung: Die
runde Doris
1 - 7
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfel-
der
Proj ek te
(Projekte sind zeitlich be-
fristete Vorhaben mit einer
speziellen Thematik und
gehören nicht zum Regel-
betrieb der Einrichtungen.)
Freunde alter Menschen
Köln
Projekte stabilisieren
Weitere Freiwillige einbinden
60 Freiwillige
750 Menschen durch Partnerschaften
und Veranstaltungen
Stärkung der Sozialen Netze
Förderung des bürgerschaftlichen Engage-
ments
Förderung generationsübergreifender Kontakte
Einbindung Hochbetagter
Anzahl der Freiwilli-
gen 60/ 50 Besuchs-
partnerschaften
Teilnahme an den
Treffen der Ehren-
amtlichen Teams
Besucherzahlen
Veranstaltungen
Zählung
1 - 7
Raumvergaben
(Raumvergaben sind
Dauer- und Einzelnutzun-
gen von Räumen an Dritte,
wie Privatpersonen, Grup-
pen, Organisationen oder
Institutionen.)
Gruppen in unterschiedli-
chen Räumen
zu den Themen:
Bildung / Musik
Nachbar-/ Gesellschaft
Von der Stotterer Selbst-
hilfe und dem Kreuzbund
über Schwule 50+ und
Sambagruppen bis zu afri-
kanischen Gruppen
Anzahl Raumvergaben auf steigern
Einnahmen entsprechend erhöhen
DRH Raumvergaben an Gruppen
und Vereine
Nutzer 2200
20 Arbeitskreise, 300 Nutzer
52 Gruppen DRH 5.000
Für
• Menschen mit geringem Einkommen
• Menschen aus dem Sozialraum
• Selbsthilfegruppen
• Kulturschaffende Gruppen
• Sonstige Gruppen
• Menschen mit Migrationshintergrund
• Menschen aller Generationen
Räume preiswert zur Verfügung stellen
Anzahl der Gruppen
Anzahl der Einzelver-
mietungen
Anzahl Überlassun-
gen
Veranstaltungen in
Kooperation
Anzahl Vermietungen
Mietverträge
Einnahmen
Zählung
Jahresabschluss
1 - 7
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfel-
der
Raumvergaben für
private Feiern an
Menschen aller Ge-
nerationen und Her-
kunft
Theke
Saal
Seniorentreff
Kegelbahn
Gruppenräume
Raumvergaben für
Akteure im Sozial-
raum und stadtweit
Raumüberlassungen für
Arbeitskreise, Mitglieder-
versammlungen etc.
Vergaben, Nutzer
DRH: 0
85 Vergaben: Nutzer 8.500
10: Nutzer 250
5 Vergaben: Nutzer 50
100 Vergaben: Nutzer 1.000
10 Vergaben : 100 Nutzer bei
Raumüberlassungen
Anzahl Vermietungen und Raum-
vergaben beibehalten
Einnahmen beibehalten
Insgesamt 7.500 € an Eigenmittel
aus Raumvermietungen erwirt-
schaften
Für
• Menschen mit geringem Einkommen
• Menschen aus dem Sozialraum
• Selbsthilfegruppen
• Kulturschaffende Gruppen
• Sonstige Gruppen
• Menschen mit Migrationshintergrund
• Menschen aller Generationen
• Feste, Familienfeiern, religiöse An-
lässe
Räume preiswert zur Verfügung stellen
Für Kindergeburtstage, Familien aus dem Sozi-
alraum, preiswert attraktives, nicht kommerziel-
les Angebot vorhalten
Kennlernen des BZ als Sozialraumimmobilie
Raum für
• Reflektion der Arbeit
• Information
• Fortbildung
• fachlichen Austausch
zur Verfügung stellen
Anzahl der Gruppen
Anzahl der Einzelver-
mietungen
Anzahl Überlassun-
gen
Nachfrage
Auslastung
Nachfrage
Mietverträge
Zählung
1 - 7
4
1 - 7
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfel-
der
Integrations -
leistungen und
-angebote
Für Kinder, Jugendliche
und Erwachsene mit
Fluchterfahrung
Offenes Angebot für Kin-
der (10-14 Jahren) mit
Fluchterfahrung
Offenes Angebot für Ju-
gendliche (14-24Jahren)
mit Fluchterfahrung
Bewegungsprojekt
z.B. Basketball in Koop
Körbe für Köln
Kostenlose Teilnahme von
Kindern und Jugendlichen
mit Fluchterfahrung an den
Ferienprogrammen.
Bandprojekt mit Offene
Jazzhausschule Köln
Movement is Art
Tanzprojekt in Koop. No
Limits e.V.
Nicht quantifizierbar
Keine wirtschaftlichen Ziele
Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen
und sozialen Entwicklung fördern und begleiten
und ihre Potentiale stärken
Benachteiligungen abbauen, gesellschaftliche
Teilhabe ermöglichen
Soziale Kontakte / Begegnungen ermöglichen,
soziale Netze stärken
Entspannung und Freiräume bieten, Unterstüt-
zung zu sinnvoller Freizeitgestaltung
Partizipation durch Mit- und Ausgestaltung der
Angebote in der Offenen Tür
Körper- und Gesundheitsbewusstsein entwi-
ckeln
Abbau von Aggressionspotential
Benachteiligungen abbauen, gesellschaftliche
Teilhabe ermöglichen
Entwicklungstenden-
zen
Schulbesuch
Ausbildung oder
sonstige Maßnahmen
Anzahl und Ausmaß
Engagement
Annehmen von Res-
sourcen
Rückgang beim Kon-
sum von Tabak und
Alkohol
Hausverbote, Polizei-
einsätze, Anzahl und
Ausmaß Vandalis-
mus Schäden ver-
mindern
Tägliche Zählun-
gen
Anzahl Bera-
tungsgespräche
Anzahl informelle
Gespräche
Beobachtung
und informelle
Gespräche
Strukturierte Be-
fragung
Hospitation en Durch das Kennenlernen der Arbeit in anderen
Bürgerzentren wird die eigene Arbeit überprüft
und gegebenenfalls angepasst.
Nutzung möglicher
Synergien Stattfindende
Hospitationen
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfel-
der
Ausbildung und
Integration
(BH/BZ bieten Leistungen
bei der Ausbildungs- und
Beschäftigungsförderung.
Im Mittelpunkt stehen die
Anleitung von Praktikan-
ten, die Förderung der In-
tegration von Langzeitar-
beitslosen und die Qualifi-
zierung zur Ausübung bür-
gerschaftlichem Engage-
ments.)
Einsatzstellen Berufliche
Qualifikation nach § 16,3
SGB II
Möglichkeit zur Absolvie-
rung von Sozialstunden
Praktika
Bundesfreiwilligendienst
Durchführung von Projekten und
Fortbildungsreihen, Qualifizierung
Nicht quantifizierbar
Keine wirtschaftlichen Ziele
Qualifizierung zur Ausübung bürgerschaftlichem
Engagements
Strukturierung des Tagesablaufs
Gewöhnung an Arbeitstugenden (Pünktlichkeit,
Regelmäßigkeit etc.)
Qualifizierung im Beruf
Kennenlernen von Berufsfeldern
Aufwand und Nutzen müssen im vertretbaren
Verhältnis stehen
Regelmäßige Teil-
nahme
Pünktlichkeit
Arbeitsaufnahme
Verwendbare Ar-
beitsergebnisse
Anzahl Anleitungsge-
spräche
Zählung
Abbrüche
Kündigungen un-
sererseits
2, 3, 4, 5
Kölner Elf In 2017 wurde der Arbeitskreis Bürgerhäuser/-zentren unbenannt in AK „Kölner Elf“. Die Aufgabenstellung bleibt im
Sinne der Rahmenkonzeption unverändert. Die Grundlagen der Zusammenarbeit in der „Kölner Elf“ wurden in einer Ge-
schäftsordnung festgelegt. Die „Kölner Elf“ befindet sich in einem kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess und er-
hebt den Anspruch, als starke Stimme in der Stadtgesellschaft wahrgenommen zu werden.
09.11.2020 gez. Peter Ibald 21.12.2020 gez. Oliver Kroh
Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift
Zielvereinbarung 2021 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
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V. Zielerreichung 2019 der Leistungs- und Produktplanung
Produkt/
Leistung
Quantitative
Ziele
Soll Ist
Bewertung der Errei-
chung
grün: erreicht, kein Handlungs-
bedarf
gelb: nicht voll erreicht, Be-
obachtung notwendig
rot: nicht erreicht, Änderung not-
wendig
Qualitative
Ziele
Bewertung der
Erreichung
grün: erreicht, kein Handlungs-
bedarf
gelb: nicht voll erreicht, Be-
obachtung notwendig
rot: nicht erreicht, Änderung not-
wendig
Wirtschaftliche
Ziele
Bewertung der Er-
reichung
grün: erreicht, kein Hand-
lungsbedarf
gelb: nicht voll erreicht, Be-
obachtung notwendig
rot: nicht erreicht, Ände-
rung notwendig
Begegnung und
Kommunikation für
die Bevölkerung
63.510
64.166
grün
s. ZLV 2019
grün
Die wirtschaftlichen
Zielsetzungen jeder
Einrichtung beziehen
sich auf die jederzei-
tige Sicherstellung
der Zahlungsfähig-
keit, Vermeidung von
Überschuldung und
Dokumentation in
ordnungsgemäßer
Buchführung. Forma-
les Zielkriterium ist
die rechtzeitige und
sachgerechte Erstel-
lung und Abgabe des
Verwendungsnach-
weises. Verfügen die
Einrichtungen über
das Instrument der
Kosten- und Leis-
tungsrechnung sind
auch produkt- und
leistungsbezogene
wirtschaftliche Ziel-
setzungen denkbar.
grün
Veranstaltungen
(Anzahl / Besu-
cher*innen)
21/
5.800
31/
5.250
grün
s. ZLV 2019
grün
offene Angebote
(Anzahl / Besu-
cher*innen)
17.500 17.132
grün
s. ZLV 2019
grün
Gruppenange-
bote
(Anzahl /
Teilnehmer*innen)
12.000 25/
13.500
grün
s. ZLV 2019
grün
Kurse
(Anzahl / Teilneh-
mer*innen)
12/
5000
13/
4674
grün
s. ZLV 2019
grün
Projekte
510 510
grün
s. ZLV 2019
grün
Raumvergaben:
Gruppen, Einzel-
vermietungen
240
22.700
267/
23.100
grün
s. ZLV 2019
grün
ZLV 2021 - BZ Deutz - Endf.
33283 Zeichen
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 1 von 20
Zielvereinbarung
zwischen
Bürgerzentrum Deutz
und
Stadt Köln, Die Oberbürgermeisterin, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
für den Zeitraum: 2021
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 2 von 20
I. A - Leitbild der Einrichtung:
Das Bürgerzentrum Deutz
verfolgt mit seinen Angeboten das Ziel einer bürgernahen,
gemeinwesenorientierten und generationsübergreifenden
Stadtteilarbeit, in der sich die Bedürfnisse aller Generationen
widerspiegeln. Durch deren Interesse und Engagement tragen
sie zu einem lebendigen Gemeinwesen bei.
Das Bürgerzentrum Deutz – ein lebendiger, innovativer
Treffpunkt – ein Ort des Austausches und der Kommunikation.
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 3 von 20
I. B - Struktur der Einrichtung:
Zwischen dem Bürgerzentrum Deutz, dem Förderverein der Einrichtung Zentrum für Bildung und Kultur e.V . und der
aus dem Verein ausgegründeten gemeinnützigen GmbH Zentrum für Bildung, Kultur und Integration ist eine enge Ko-
operation vereinbart.
Das Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gemeinnützige GmbH hat die Förderung von Behindertenhilfe, Bildung
und Kultur sowie Jugend- und Altenhilfe zum Ziel.
Im Rahmen der Kooperation wird ein Konzept umgesetzt, welches folgende Schwerpunkte beinhaltet:
1. Die Vertragsparteien vereinbaren eine intensive Kooperation, um zum einen die Zielsetzung des Mehrgenerati-
onenhauses zu erfüllen und zum anderen Menschen mit Behinderung und langzeitarbeitslose Menschen eine
aktive Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
2. Das Bürgerzentrum Deutz und das Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gGmbH werden sich gegenseitig
nach Kräften unterstützen und nach Absprache im gegenseitigen Einvernehmen Dienstleistungen übernehmen,
die für die Erreichung der aufgeführten Ziele von Bedeutung sind.
Das Bürgerzentrum Deutz bietet in diesem Rahmen geeignete pädagogische Programme an, die das Konzept der
Verbindung der unterschiedlichen Generationen und das Integrieren schwerbehinderter Menschen im Bürgerzentrum
und im Stadtviertel inhaltlich untermauert. Das Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gGmbH bietet zum selbigen
Zweck eine Integrationsgastronomie im internen Bistro an, die durch die erwähnte Personengruppe umgesetzt wird.
Die gemeinsame Nutzung des öffentlichen Wohnzimmers, also des als Integrationsbetrieb ausgerichteten Bistros, ist
hierzu die Grundvoraussetzung.
Das Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gGmbH beschäftigt im Integrationsbetrieb Menschen mit verschiede-
nen Behinderungen und langzeitarbeitslose Personen in den Arbeitsbereichen Küche, Service und in der Verwaltung.
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 4 von 20
I. B – Struktur der Einrichtung
Organigramm
Praktikanten
Ehrenamtler
Honorarkräfte
Stellv.Leitung
Kinder- & Jugendbereich
Übermittagbetreuung / MGB
Verwaltung
Praktikanten
Ehrenamtler
Honorarkräfte
Mehrgenerationen
Erwachsenen-& Seniorenbereich
Öffentlichkeitsarbeit
Verwaltung
Praktikanten
Ehrenamtler
Honorarkräfte
Bundesfreiwilligendienst
Info/Beratung
InfoBüro / MGB
Vermietung
Verwaltung
Leitung
Verwaltung/Finanzen/KLR
MGH/Bürgerbereich/Beirat
Förderverein/gGmbH
Bürgerzentrum Deutz
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 5 von 20
I. C – Planungs- und Ausgangssituation 2020/2021
Das Bürger zentrum Deutz plant auf der Grundlage des vom Rat am 07.11.2019 be schlossenen und am 18.12.2019 von der Bezirk s-
regierung genehmigten Doppelhaushalts für die Jahre 2020 und 2921. Der Finanzrahmen für die Sachaufwendungen ist de-
ckungsgleich mit dem von 2014, in dem der Einrichtung durch Aufwandsreduzierungen und Ertragssteigerungen dauerhaft ein
Konsolidierungsbeitrag in Höhe von 7.500 € auferlegt wurde.
Auf dieser Basis wurde das Leistungsspektrum für das Jahr 2020/2021 angepasst und modifiziert.
Aufgrund der Corona-Krise mussten die Bürgerzentren ab dem 14.03. 2020 schließen. Sowohl während der Lock-down-Phase als auch
nach der schrittweisen Öffnung ab dem 26.05. konnte das Regelprogramm nicht wie gewohnt und geplant umgesetzt werden. Das Pro-
gramm musste oft kurzfristig an die sich ändernden Vorschriften der jeweiligen Corona-Schutzverordnung angepasst werden. Betroffen von
den Einschränkungen war/ist die gesamte Produktpalette der Bürgerzentren. Fest eingeplante Einnahmen konnten nicht erzielt werden.
Eine vorausschauende Jahresplanung war unter diesen Umständen für das Jahr 2020 nicht zu realisieren.
Fehlende Einnahmen aus nicht mehr nachgefragte Räumlichkeiten, aus Veranstaltungen mit Corona bedingt weniger Besucher*innen, aus
Gastronomie, Drittmittelprojekten und höheren Reinigungskosten etc. führten zu erheblichen Defiziten. Trotz der Tatsache, dass alle Bür-
gerzentren sich aktiv und kreativ um zusätzliche Gelder von Stiftungen, Bund und Land bemühten, konnten die entstandenen Verluste nicht
aufgefangen werden.
Die Mitarbeiter*innen der einzelnen Einrichtungen waren dennoch für ihre Bürger*innen da: Vom interaktiven Mitmachspiel über digitale
Sport-Musik-Videoangebote bis hin zu unterschiedlichsten Nachbarschaftshilfen wurden vielfältige kreative Leistungen entwickelt und er-
bracht.
Die Jahresplanungen der Bürgerzentren basieren auf Erfahrungswerten und den aktuellen Bedarfen vor Ort. Aufgrund der aktuellen Ent-
wicklung der Corona-Fallzahlen ist davon auszugehen, dass auch das Jahr 2021 nicht einschränkungsfrei sein wird. Die zu erwartenden
aber noch unbekannten Faktoren erschweren eine verlässliche Planung. Die Planungen für das kommende Jahr müssen die besonderen
Umstände jedoch berücksichtigen. Zielsetzung für das kommende Jahr muss sein, unter den gegebenen Umständen eine annähernd ver-
lässliche Planung zu erstellen und möglichst viele Angebote in allen Produktbereichen anzubieten.
Wie bereits erfolgreich in 2020 praktiziert werden Veranstaltungen in kleinerem Rahmen geplant und angeboten werden, so dass sie auch
unter Beschränkungen durchführbar sind. Weitere Aspekte werden sein: Flexiblere Mietverträge für Festmieter, die Bildung fester Bezugs-
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 6 von 20
gruppen oder kleinerer Gruppen in den offenen pädagogischen Angeboten, eine verbesserte digitale Kommunikation.
Die Planungen sollten so flexibel gestaltet werden, dass sie – je nach den gültigen Beschränkungen – angepasst und ausgeweitet werden
können, um einer wiederholten Schließung der Häuser entgegenzuwirken.
Die Arbeit des Bürgerzentrums als gemeinwesenzentriertes Bürgerzentrum in Deutz hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr ver-
stetigt und ausgebaut. Die konsequente Einbindung der Bürgerschaft in alle wesentlichen Veränderungsvorhaben trägt zur Bereitschaft der
Deutzer Bevölkerung in allen Generationen bei, sich für Ihren Stadtteil, für innovative Projekte, soziale Teilhabe und einen lebendigen
Stadtteil zu engagieren.
Die Bemühungen um Entlastung der verwaltungstechnischen Aufgabenbereiche durch Zusetzen einer halben Verwaltungsplanstelle wur-
den im Stellenplan nicht berücksichtigt, so dass weiterhin ausschließlich pädagogisches Personal die verwaltungstechnischen Belange der
Einrichtung zu erledigen hat.
In den Jahren 2020/2021 gilt es auch wieder darum, Veränderungen im Stadtteil wahrzunehmen, sich neu auf die Bedarfe des Stadtteiles
einzustellen und sowohl initiierend als auch unterstützend und begleitend bis hin zu bewahrend oder auch trennend, sich den Herausforde-
rungen des Gemeinwesens zu stellen. Unsere Betrachtung der Situation von Senioren im Stadtteil evoziert den Bedarf einer präzisen Ana-
lyse zur Quartiersentwicklung in diesem Bereich (Altersarmut, Betreuungssituation, soziale Teilhabe, Altenheimplätze und Pflegesituation).
In einem kooperativen Projekt mit dem Gebrüder Coblenz Stift e.V. wurde hierzu ein Planungsvorhaben umgesetzt, in dem ein detaillierter
Handlungsrahmen mit Umsetzungskonzept zur Verbesserung der Wohn-, Lebens- und Betreuungssituation von Seniorinnen und Senioren
in Deutz erarbeitet wird. Die Fortführung dieses wichtigen, innovativen Quartiersprojektes wird auch für 2020/2021 angestrebt.
Ein ebenfalls im Jahr 2017 begonnenes Integrationsprojekt, welches in Not geratene Deutzer Seniorinnen und Senioren täglich mit einem
kostenlosen Mittagessen versorgt und wieder in das soziale Leben von Deutz anbindet, wird auch in den Jahren 2020/2021 mit Unterstüt-
zung des Vereins Zentrum für Bildung und Kultur e.V., des Integrationsbetriebs „Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gGmbH“ und
einer Stiftung, die ungenannt bleiben möchte, weitergeführt.
Das Bürgerzentrum Deutz wirkt aktiv und konstruktiv in der „Kölner Elf“ – dem Zusammenschluss der Kölner Bürgerhäuser/-zentren – auf
konzeptioneller und praktischer Ebene (z.B. Veranstaltungen) mit.
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 7 von 20
II. Grunddaten der Einrichtung:
Merkmal
Daten / Beschre ibung Bewertung
Allgemeines
Standort:
Trägerschaft:
Gründungsjahr:
Die Daten vermitteln den Überblick über die räumliche Größe, die funktionale
Raumgestaltung und den baulichen Zustand. Die Bewertungen für die Kategorien
Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Renovierungszustand und Funktionalität
zeigen Handlungsprioritäten auf, zu denen Vereinbarungen getroffen werden müs-
sen.
Allgemeines zur Bewertungsspalte:
Die Bewertung in Form der Ampelfarben
Grün: Zustand / Entwicklung gut (kein Änderungs- und Handlungsdruck)
Gelb: Zustand / Entwicklung zufriedenstellend (Änderungs- und Handlungsdruck latent gegeben)
Rot: Zustand / Entwicklung bedenklich – Änderungs- und Handlungsdruck ist aktuell vorhanden
verdeutlicht die Handlungsprioritäten für Stadt und Einrichtung gleichermaßen. Die Folge der Bewer-
tung stellen Handlungsabsprachen dar, die die Einrichtung, die Stadt oder auch beide Parteien betref-
fen können. Sie werden unter Anmerkungen / Bemerkungen / Vereinbarungen im Anschluss an die
Übersicht protokolliert.
Liegen unterschiedliche Bewertungen zwischen Stadt und Einrichtung vor, werden beide dokumentiert.
Tempelstraße 41 – 43, 50679 Köln
Stadt Köln
November 1979 Jugendeinrichtung mit bürgerschaftlichen Akti-
vitäten, seit Mai 1997 Bürgerzentrum
grün
gelb
rot
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz
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II. Grunddaten der Einrichtung:
Raumressou rcen
Bürgerzen trum Deutz Bewertung
Nutzfläche innen:
1.265 qm
Nutzfläche außen:
233 qm
Gastronomie:
ja: nein: verpachtet: Eigenregie:
grün
Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s)
Denkmalschutz: ja: nein
Barrierefreiheit:
Seit 2012 ist das Haus durch den Einbau eines Aufzuges im Rah-
men des KP II barrierefrei. Eine funktionierende Induktionsschleife
für Menschen mit Hörschädigung im Großen Saal, sowie Hörhilfen
im Computerraum sind vorhanden. Eine Behindertentoilette befin-
det sich im 2. Stock und im Erdgeschoss des Hauses. Mit Hilfe von
Menschen mit Lernbehinderung wurde ein Raumübersichtsplan
entwickelt.
grün
Energetischer Zustand:
Fernster : Doppelverglasung/Holzfenster im gesamten Gebäude
Dach : nicht isoliert
Heizung: Fernwärme, Anlage wurde 2010 erneuert
grün
Funktionalität: Es fehlen Abstellräume und Parkplät ze.
Raumstruktur:
• gr. Saal mit Bühnen- und Lichttechnik:
ja: :
nein: Kapazitäten: 100 Personen mit Bestuhlung
grün
• multifunktionelle Räume:
• spezielle Funktionsräume:
• dauerhaft vergebene Räume:
• sonstige Räume (Büros und Abstellr.)
Anzahl: ____ 6_____
Anzahl: ____ 3_____
Anzahl: ____ 0_____
Anzahl: ____ 8_____
gelb
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 9 von 20
II. Grunddaten der Einrichtung:
Zustandsbeschreibung de s/r Gebäude(s)
Renovierungsbedarf ab einer Bausumme von
ca. 5.000 €
Nachrüstung des Notausstiegs zum Fluchtweg im 2. Stock – Einbau
einer Fluchttür
Einbau von 2 elektrischen Türen für den großen Saal und Mehrge-
nerationenbereich im Hinblick auf Barrierefreiheit
Grunderneuerung der Beleuchtung im Innenhof aus energetischen
Gründen
grün
Besonderheiten: Sehr enge Bebauung, aber gute Platz ierung (Alt-Deutz) im Veedel
Zustandsbeschreibung der Inneneinrichtung /
der Einrichtungsgegenstände
Der Bodenbelag im Flurbereich Erdgeschoss ist erneuerungsbe-
dürftig. Aufgrund der hohen Nutzung sind die Räumlichkeiten re-
gelmäßig kleineren Renovierungsarbeiten zu unterziehen.
Der allgemeine Zustand des Hauses ist sehr gut.
grün
Hinweis: Erstellung einer Matrix für notwendige
Baumaßnahmen
50/2 hat 2018 ff. in Kooperation mit den Trägern für alle Bürgerhäu-
ser/-zentren eine Matrix erstellt, aus der die jeweiligen baulichen
Maßnahmen ab ca. 5.000 € hervorgehen. Zusätzlich erfolgen eine
Priorisierung und ein Zeitplan zur Umsetzung der Maßnahmen.
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz
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III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Merkmal
Ist -We rte 20 19 Plan -Werte 20 21 Bewertung
Personalre ssourcen
SV-pflichtig beschäftigte pädago-
gische Mitarbeiter/innen
Anzahl und Summe der Wochen-
arbeitsstunden:
davon m/w:
Anzahl der PMA mit Migrationshin-
tergrund:
147 (3x 39 Std.; 1x30 Std.)
2/2
0
131 (2x 39 Std.; 1x20; 1x33 Std.)
1/3
0
gelb
SV-pflichtig beschäftigte weitere
Mitarbeiter/innen
Anzahl und Summe der Wochen-
arbeitsstunden:
davon m/w:
Anzahl der MA mit Migrationshin-
tergrund:
39
0/1
0
39
0/1
0
gelb
Geringfügig beschäftigte MA /
400-€-Kräfte
Anzahl:
wöchentliches / monatliches Stun-
denvolumen:
0
0
gelb
Anmerkungen / Bemerkungen:
Nach den personellen Einschnitten im Planstellenbereich des Bürgerzentrums Deutz, drohen nun durch weitere Einsparquoten weitere Einschnitte
in Angebotsstruktur der Einrichtung (Siehe I.C).
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 11 von 20
III. Personal-. Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung
Merkmal Ist -We rte 20 19 Plan -We rte 20 21 Bewertung
Freie Mitarbeiter/Übungsleiter
Anzahl:
wöchentliches Stundenvolu-
men:
Bundesfreiwilligendienst
9
60
2
10
60
2
grün
Bürgerschaftliche Ressou r-
cen
Anzahl bürgerschaftlich Enga-
gierter:
Vorstand/Beirat
projektbezogen
sonstige (z.B. Flüchtlingsarbeit)
monatliches Stundenvolumen:
Vorstand/Beirat
projektbezogen
sonstige (z.B. Flüchtlingsarbeit)
34
14
20
333
16
316
300
40
14
26
60
333
16
316
300
grün
Anmerkungen / Bemerkungen:
Aktivierung und Mobilisierung des ehrenamtlichen Potentials im Einzugsbereich durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung ist vor-
bildlich. Die Akquise, Entwicklung und Pflege ist jedoch aufwendig und zeitintensiv, aber nichtsdestoweniger lohnenswert. Auf der ehrenamtlichen
Gestaltungskraft basierende Projekte, wie die Entwicklung des Mehrgenerationenbereiches, der integrative Circussommer, die Düxer Strickkunst,
die integrative Osterferienfahrt, die Deutzer Stadtteilkonferenz, die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit, Helfende Hände, Kölsch Hätz, das Kinder und
Jugendforum Deutz, die Beiratsarbeit und die Arbeit des Fördervereins sind Belege für diese Arbeit, die wichtige Signalwirkung in die Belebung des
Deutzer Gemeinwesen haben. In den Jahren 2020/2021 wird weiter die Verstetigung des ambitionierten Quartiersprojektes zur Beratung von Senio-
ren und Seniorinnen zur Verbesserung der individuellen Wohnsituation im Stadtteil, sowie das Integrationsprojekt „Sozialer Mittagstisch“ einen
wichtigen Stellenwert in der Arbeit des Hauses einnehmen. Im Jahre 2021 soll die Befähigung zur digitalen Teilhabe einen wichtigen Fokus in der
Netzwerkarbeit des Deutzer Gemeinwesens darstellen, zu dem das Bürgerzentrum seine Kompetenzen einbringen wird.
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz
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III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Merkmal
Ist -Werte 20 19 Plan -Werte 20 21 Bewe rtung
Finanzressourcen
Das Bürgerzentrum Deutz wird ebenso wie die Einrichtungen Chorweiler, Kalk und Stollwerck von der Stadt betrieben.
Die Darstellung der städtischen Finanzen erfolgt seit 2008 entsprechend den Bestimmungen des Neuen Kommunalen Finanzmana-
gements (NKF) im doppischen System. Die Bürgerhäuser und –zentren werden im Teilergebnisplan 0507 ausgewiesen. Die Darstel-
lung von Erträgen und Aufwendungen pro Einrichtung kann in diesem System nur mit Hilfe der internen Kosten- und Leistungsrech-
nung aufgrund der Planungen zum Produkthaushalt erfolgen. In folgender Darstellung werden auch Gemeinkostenverteilungen und
Overheadkosten ausgewiesen.
Ertrag s- bzw. Einnahmenstru k-
tur
Erträge:
23.872 € 26.460 €
grün
Stiftungsgelder:
Sonstiges:
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz
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III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Merkmal
Ist -Werte 20 19 Plan -Werte 20 21 Bewe rtung
Aufwands - bzw. Ausgabe nstruktur
Personalaufwendungen/-ausgaben:
295.100 € 316.267 €
gelb
Sachaufwendungen/-ausgaben:
80.988 € 129.904 €
gelb
Bauunterhaltung
19.637 € 62.000 €
Sonstige Aufwendungen/Ausgaben:
(Overheadkosten 50/2, Reinigung,
Porto, IT)
95.848 € 116.582 €
Summe 491.574 € 620.754 €
Öffnungszeiten
Anzahl Tage im Jahr:
355 355
grün
Jährliche Gesamtbesucherzahl:
157.524 107.475
grün
Anmerkungen / Bemerkungen:
Die Personalaufwendungen beziehen sich auf die im Stellenplan ausgewiesenen Stellen und basieren auf den durchschnittlichen Per-
sonalkosten.
Gesamtbesucherzahl inkl. Übermittagbetreuungen (täglich 70TN) und Integrationsgastronomie (täglich 120TN).
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Pr odukt /
Leistung
(Erläuterung lt. Rahmen-
Konzept)
Ziele
Indik atoren zur
Zielerreichung
Erh ebungs -
instrumente
berüh r-
te
Hand-
lungs-
felder quantitat ive / wirt -
schaftliche Ziele
inhaltliche / qualitative Zi ele
Begegnung und
Kommunikation für
die Bevölkerung
(Der Bevölkerung werden
Möglichkeiten angeboten,
sich ungezwungen zu be-
gegnen, am gesellschaftli-
chen Leben teilzuhaben,
soziale Netze zu pflegen
und sich über soziokulturel-
le Angebote zu informieren)
Zahl der Besucher des Vor-
jahrs erreichen
Kleinkinder, Kinder, Jugendliche,
Erwachsene, Senioren
Wirkungskreis: Stadtteil
• Soziale Kontakte
• gesellschaftliche Teilhabe
• Stärkung der sozialen Netze
• Entspannung
• Geselligkeit
• Unterhaltung
• Förderung von ehrenamtlichem En-
gagement
Bes ucher/innen
bzw.
Nutzer/innen
80.500
Summe der
Nutzer/innen
der einzelnen
Produkte
(Einzelheiten
siehe dort)
plus stichpro-
benartiger
Zählung pro-
duktunabhän-
giger Besu-
cher/innen
1 Kultur
2 Bildung
3 Beratung
4 Sozial-
raum
5 Bürgers.
Engage-
ment
6 Ökologie
7 Gesund-
heit
Diversitiy Der Diversity-Ansatz geht davon aus, dass die Vielfalt an Lebensformen in unserer pluralen Gesellschaft eine Alltagsnormalität dar-
stellt. Er ist ein organisatorisches sowie gesellschaftspolitisches Konzept, das einen wertschätzenden, bewussten und respektvollen
Umgang mit Verschiedenheit und Individualität propagiert. Dabei richtet Diversity den Blick weg vom Defizit hin zur Ressource (Po-
tential), die jede/jeder mit sich bringt: „Vielfalt sind wir alle“ statt „Maßnahmen für Minderheiten“, „Vielfalt und Inklusion“ statt „Integra-
tion“, „ganzheitlicher Ansatz“ statt „eindimensionale Strategien“, „Vielfalt als Alltagsnormalität“ statt „Vielfalt als Besonderheit“. Als
Kerndimensionen von Diversity, die die Vielfalt der Menschen darstellen, gelten: Alter, Geschlecht, ethnische und soziale Herkunft,
Nationalität, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Identität und Orientierung, Kultur, familiäre Lebenssituation, physische und
psychische Verfassung und ökonomischer Status.
Die Bürgerhäuser/-zentren pflegen einen bewussten Umgang mit Vielfalt in der Gesellschaft und setzen den Diversity-Ansatz in ihren
Angeboten um (Stichwort: Diversity-Management). Eine Vielfalt von Nutzern/innen und Mitarbeitenden agiert miteinander, tauscht
sich aus, beeinflusst sich, lernt voneinander und miteinander und entwickelt sich weiter. Entsprechende Fortbildungen (Diversity-
Trainings) sollen Mitarbeiter*innen angeboten werden (s. u. a. Diversity-Konzept „Köln l(i)ebt Vielfalt“ – Stadt Köln, „Charta der Viel-
falt“).
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 15 von 20
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Pr odukt/Leistung quantit ative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Zi ele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfel-
der
Veranstaltu ngen
(Der Bevölkerung (in wel-
chem Wirkungskreis?)
werden soziokulturelle
Veranstaltungen in Eigen-
regie und/oder in Koopera-
tion mit anderen Akteuren
zur Verfügung gestellt.)
Anzahl der Veranstaltungen
und Anzahl der Besu-
cher/innen des Vorjahres
Kinder, Jugendliche, Erwachsene,
Senioren
Wirkungskreis: Stadtteil
• Kulturelle Integrationsförderung
• Förderung des Stadtteilimages
• Soziale Kontakte
• Stärkung der sozialen Netze
• Erholung
• Bildung
• Geselligkeit / Unterhaltung
• Unterhaltung
Veranstaltungen
8
Teilneh-
mer/innen
2000
KLR Ist-
Zahlen
berührte
Hand-
lungsfel-
der:
1,2,4,5
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
Seite 16 von 20
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Pr odukt/Leistung quantit ative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Zi ele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Offene Ang ebote
(Offene Angebote sind
regelmäßige Aktivitäten,
die keine feste Gruppen-
struktur haben, so dass
Interessierte spontan und
jeder Zeit teilnehmen kön-
nen.)
Angebotsstunden des
Vorjahres erreichen
Kinder, Jugendliche, Erwachs e-
ne, Senioren
Wirkungskreis: Stadtteil
• Abbau von Schwellenängsten
• Anregung zu und Förderung von
alternativen Freizeitverhalten
• Stärkung von Alltagskompetenzen
• Aufbau sozialer Netzwerkgruppen
• Förderung von Neigungen
• Förderung von Gemeinschaftser-
lebnissen
• Entwicklung von Sozialverhal-
ten
Angebotsstu nden
400
Nutzer /
innen
3000
KLR Ist-
Zahlen
berührte
Handlungsfelder:
1 - 7
Gruppenangeb ote
Kurse
(Gruppenangebote beste-
hen aus einem festen
Personenkreis, sind zeit-
lich befristet und haben
einen thematischen Bezug.
Kurse sind eigene Aktivitä-
ten der BH/BZ, haben eine
begrenzte Teilnehmerzahl
und einen begrenzten
zeitlichen Rahmen.)
Angebotsstunden des
Vorjahres erreichen
Kinder, Jugendliche, Erwachs e-
ne, Senioren
Wirkungskreis: Stadtteil
•
Förderung von Neigungen und
Fertigkeiten
• Förderung von Gemeinschaftser-
lebnissen
• Entwicklung von Sozialverhalten
• Aufbau sozialer Netzwerkgruppen
• Förderung der Mobilität
• Förderung der geistigen und kör-
perlichen Gesundheit
Kurs stunden
300
Teilnehmer
/ innen
2000
KLR –Ist-
Zahlen
berührte
Handlungsfelder:
1 - 7
Hospitationen
Das Bürgerzentrum Deutz bietet im Rahmen der kollegialen Zusammenarbeit der Kölner Bürgerzentren folgende The-
menbereiche zur Hospitation an:
- Integrative Circus pädagogische Kinder- und Jugendarbeit„
- Gemeinsam das Veedel gestalten“ - Vernetzung der Gemeinwesen Akteure und Bürger im Stadtteil
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Pr odukt/Leistung quantitat ive / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Zi ele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erh ebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Proje kte
(inkl. ÜMI)
(Projekte sind zeitlich
befristete Vorhaben mit
einer speziellen Thematik
und gehören nicht zum
Regelbetrieb der Einrich-
tungen.)
Projektstunden des Vor-
jahres erreichen
Kinder, Jugendliche, Erwac hsene,
Senioren
Wirkungskreis: Stadtteil
• Förderung gesellschaftlichen
Engagements
• Aufbau themenzentrierter Ver-
netzung
•
Aufgreifen wechselnder Be-
darfe und Schwerpunktthe-
men im Stadtteil
Projek tstunden
3.200
Teilnehmer/
Innen
33.500
KLR Ist-
Zahlen
berührte
Handlungsfelder:
1-7
Raumverg aben
(Raumvergaben sind
Dauer- und Einzelnutzun-
gen von Räumen an Drit-
te, wie Privatpersonen,
Gruppen, Organisationen
oder Institutionen.)
Raumvergaben des Vor-
jahres erreichen
Kinder, Jugendliche, Erwac hsene,
Senioren
Wirkungskreis: Stadtteil
• Öffnung der Ressourcen für ört-
liche Bedarfe und Zielgruppen
• Förderung des Selbstmanage-
ments
• Einnahmeerzielung
Vergab estunden
6.192
Teilnehmer/
Innen
40.200
KLR Ist-
Zahlen
berührte
Handlungsfelder:
1 - 7
Integrations -
-leistungen und
-angebote
Angebotsstunden des
Vorjahres erreichen
1. Einbindung von Menschen
mit Behinderung aller Ge-
nerationen
2. Flüchtlingsarbeit
3. Einbindung von Vereinsa-
mung bedrohten Senioren
des Veedels
Angebot sstunden
1.000
KLR Ist
Zahlen
berührte
Handlungsfelder:
1 - 7
AK „Kölner Elf“
In 2017 wurde der Arbeitskreis Bürgerhäuser/-zentren unbenannt in AK „Kölner Elf“. Die Aufgabenstellung bleibt im Sinne
der Rahmenkonzeption unverändert. Die Grundlagen der Zusammenarbeit in der „Kölner Elf“ wurden in einer Geschäfts-
ordnung festgelegt. Die „Kölner Elf“ befindet sich in einem kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess und erhebt den
Anspruch, als starke Stimme in der Stadtgesellschaft wahrgenommen zu werden.
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Pr odukt/Leistung quantitat ive / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltl i-
che Ziele
Indikatoren zur Zie l-
erreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Ausbi ldung und
Integration
(BH/BZ bieten Leistun-
gen bei der Ausbildungs-
und Beschäftigungsförde-
rung. Im Mittelpunkt
stehen die Anleitung von
Praktikanten, die Förde-
rung der Integration von
Langzeitarbeitslosen und
die Qualifizierung zur
Ausübung bürgerschaftli-
chem Engagements.)
Folgende Ausbildung s-
möglichkeiten werden
vorgehalten:
Bis zu 2 Praktikanten/innen
im Anerkennungsjahr Sozi-
alarbeit/Sozialpädagogik
Bis zu 2 Schulpraktikan-
ten/innen / Jahr
Bis zu 5 „Integrationsjob-
ber/innen“ – Berufliche Qua-
lifikation nach § 16 SGB II
Ausbildungsförderung
und Qualifizierung
Praktikantenanleitung,
Integrationsförderung
• Arbeitsgelegenheiten
(AGH) nach § 16
SGB II
• Gewinnung von bür-
gerschaftlich Enga-
gierten für Aktivitäten
im BH / BZ bzw. im
Sozialraum
Praktikantenverträge
Zählung
berührte
Handlungsfelder
1,2,3,
5,
Anmerkungen / Bemerkungen:
Die Jahresplanungen der Bürgerhäuser/-zentren basieren auf Bedarfsermittlungen und Erfahrungswerten. Die Bürgerhäuser/-zentren sind von
ihrer Angebotsstruktur gehalten, flexible und sozialräumliche Angebote vorzuhalten und sich am Bedarf zu orientieren. Insoweit kann es bei der
Planung zu Abweichungen kommen.
25.11.2020, gez. Tobias Kempf 22.12.2020, g ez. Oliver Kroh
___________________________________________ _____ ______________________________________
Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift
Bürgerzentrum Deutz Stadt Köln
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
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V. Zielerreichung 2019 der Leistungs- und Produktplanung
Produkt/
Leistung
Quantitative
Ziele
Soll Ist
Bewertung der Errei-
chung
grün: erreicht, kein Handlungsbe-
darf
gelb: nicht voll erreicht, Beobach-
tung notwendig
rot: nicht erreicht, Änderung not-
wendig
Qualitative
Ziele
Bewertung der
Erreichung
grün: erreicht, kein Handlungs-
bedarf
gelb: nicht voll erreicht, Be-
obachtung notwendig
rot: nicht erreicht, Änderung
notwendig
Wirtschaftliche
Ziele
Bewertung der Er-
reichung
grün: erreicht, kein Hand-
lungsbedarf
gelb: nicht voll erreicht,
Beobachtung notwendig
rot: nicht erreicht, Ände-
rung notwendig
Begegnung und
Kommunikation für
die Bevölkerung
(Anzahl der Besu-
cher/innen)
112.558 157.524 grün
s. ZLV 2019
grün
Die wirtschaftlichen
Zielsetzungen jeder
Einrichtung beziehen
sich auf die jederzei-
tige Sicherstellung
der Zahlungsfähig-
keit, Vermeidung von
Überschuldung und
Dokumentation in
ordnungsgemäßer
Buchführung. Forma-
les Zielkriterium ist
die rechtzeitige und
sachgerechte Erstel-
lung und Abgabe des
Verwendungsnach-
weises. Verfügen die
Einrichtungen über
das Instrument der
Kosten- und Leis-
tungsrechnung sind
auch produkt- und
leistungsbezogene
wirtschaftliche Ziel-
setzungen denkbar.
grün
Veranstaltungen
(.Std / Teiln.)
68/
2.650
110/
4.808 grün
s. ZLV 2019
grün
Óffene Angebote
(Angebotsstd. /
Teiln.)
770/
4.308
1.095/
6.403 grün
s. ZLV 2019
grün
Gruppen-
angebote / Kurse
(Stunden / Teiln.))
636/
2.746
651/
5.588 grün
s. ZLV 2019
grün
Projekte
(Angebotsstd. /
Teiln.)
3.998/
55.619
5.006/
54.319 grün
s. ZLV 2019
grün
Raumvergaben
(Vergabe-
std./Teiln.)
8.838/
47.235
9.965/
86.406 grün
s. ZLV 2019
grün
Anmerkungen / Bemerkungen: s. folgende Seite:
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerzentrum Deutz
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
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V. Zielerreichung 2019 der Leistungs- und Produktplanung
Anmerkungen / Bemerkungen:
Veranstaltungen, offene An-
gebote, Gruppenangebote
Die Verlagerung der Angebotsstruktur von den offenen und Kursangeboten zu Projektstrukturen in
den letzten Jahren wurde im Jahr 2019 konsequent weiter umgesetzt. Aufgrund der deutlich verstärk-
ten Einbindung des bürgerschaftlichen Engagements wurde die kooperative Projektarbeit im Stadtteil
weiter ausgebaut. Dies führte nicht zu einer Erhöhung der Einnahmen, da es sich größtenteils um
Veranstaltungen handelte, die nicht mit Einnahmen verbunden waren (Ehrenamtstreffen, Flüchtlings-
arbeit, Gestaltungstreffen zum Deutzer Gemeinwesen). Die Einrichtung ist im Zentrum des Deutzer
Gemeinwesennetzwerkes fest verortet. Sowohl der initiierende Teil der Senioren- und Jugendarbeit,
als auch der kooperierende Teil unseres Handelns ist sowohl von Initiativen, Vereinen, Institutionen
stetig angefragt und eingebunden. Unsere beratenden Tätigkeiten im Stadtteil, vor allem von Seni-
or*innen, die auffällig werden (Demenz, Verwahrlosung etc.) oder in Not geraten sind, nehmen einen
stetig steigenden Anteil unseres Handelns ein. Hier gilt es zukünftig – gemeinsam mit dem Stadtteil –
kreative und substanzielle Hilfestrukturen aufzubauen, die den Betroffenen Auswege aus Situationen
bieten, die sie alleine nicht bewältigen können.
Die besondere Rolle des gastronomischen Integrationsbetriebes für die funktionalen Abläufe unseres
Hauses kann nicht hoch genug bewertet werden.
In keinem anderen Bürgerzentrum in Köln wird die Erstkontaktaufnahme der Kunden durch die Mitar-
beiter*innen eines Integrationsbetriebes durchgeführt, welche die Weiterleitung an die Mitarbei-
ter*innen des Hauses gewährleisten. Kein anderes Bürgerzentrum in Köln muss seine Veranstaltun-
gen und Raumvergaben ohne eigenen Hausmeister organisieren, so dass in Deutz die haustechni-
schen Abläufe zur Gewährleistung der Raumumbauten im Wesentlichen durch das Personal des
Pächters der Gastronomie durchgeführt werden. Diese kooperative Zusammenarbeit des Bürgerzent-
rums Deutz mit dem gastronomischen Integrationsbetrieb war und ist ein wichtiger Erfolgsparameter
für die Entwicklung der Einrichtung zu einem integrativen Mehrgenerationenhaus im Stadtteil Deutz.
Für 2020/2021 wird versucht, eine Entfristung des Pachtverhältnisses zu erzielen, um die Zusammen-
arbeit der Institutionen auch für die Zukunft zu gewährleisten.
ZLV 2021 - BH Stollwerck - Endf.
27019 Zeichen
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck
Seite 1 von 17
Zielvereinbarung
zwischen
Bürgerhaus Stollwerck
und
Stadt Köln, Die Oberbürgermeisterin, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
für den Zeitraum: 2021
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck
Seite 2 von 17
I. A - Leitbild der Einrichtung:
Die Vernetzung von Sozialem,
Kultur und Kunst auf fünf Etagen
„Kultur ist nicht der Paradiesgarten geistiger und künstlerischer
Eliten, Kultur ist die Lebensweise der Menschen…“
(Richard v. Weizäcker, 1987)
In diesem Sinne orientieren wir uns an folgenden Begriffen
• Kultur vor Ort
• Kultur als Medium für soziale und pädagogische Prozesse
Das Bürgerhaus Stollwerck –
ein lebendiger, weltoffener Treffpunkt –
ein Ort des Austausches,
der Kommunikation und des Erlebnisses .
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck
Seite 3 von 17
I. B – Struktur der Einrichtung
50/23 Bürgerhaus Stollwerk
Leitung (41 Std.)
50/230
Verwaltungsbereich
50/231
Technischer Bereich
Veranstaltungsbe-
reich
50/232
Jugendbereich
Theater- u. Kulturar-
beit
50/233
Kinderbereich
Seniorenbereich
Beirat
(41 Std.) (39 Std.) (39 Std.) (39 Std.) bestehend aus:
- Rechnungswesen - Technische Leitung - Vertretung Leiter BH - Kinderarbeit
20 gewählten Vertretern
der Nutzer/innen
- Personal - Vermietung Saal - Leitung Jugendbereic h - Seniorenarbeit Bürgeramtsleiter
- Organisation
- Organisation Veranstaltun-
gen - Stadtteilkulturarbeit -Stadtteilkulturarbeit jeweils ein Parteien-
Ehrenamtliche vertreter der im Rat
(39 Std.) Geringfügig Beschäftigte vertr. Parteien
(39 Std.)
(39 Std.) - GWA Freie Mitarbeiter
Leiter und Stellver-
treter des BH
- Haushandwerker - Vermietungen außer Saal - Jugend arbeit Bundesfreiwilligendienst (mit beratender Fun ktion)
- Öffentlichkeitsarbeit - Frauen- und Mädchenför-
derung Praktikanten
z. Zt. insgesamt 28 Mit-
glieder
(30,5 Std.) - Beschaffungen Ehrenamtliche gewählt für 3 Jahre
- Pförtnerin Geringfügig Beschäftigte Treffen: 4 x jährlich
Geringfügig Beschäftigte Freie Mitarbeitende (bei Bedarf häufiger)
Wachdienstfirma Bundesfreiwilligendienst
Aufgabe u.a.: Angebote
des BH und Eigeninitiative
Ausgegliederte Werkstatt-
arbeitsplätze Praktikanten
von Veranstaltungen för-
dern
Mitarbeitende in Integrati-
onsjobs
Mitarbeitende nach § 16i
SGB II
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck
Seite 4 von 17
I. C – Planungs- und Ausgangssituation 2021
Das Bürgerhaus Stollwerck plant auf der Grundlage des vom Rat am 07.11.2019 beschlossenen und am 18.12.2019 von der Bezirksregierung
genehmigten Doppelhaushalts für das Jahr 2020/2021. Der Finanzrahmen für die Sachaufwendungen ist deckungsgleich mit dem von 2014, in
dem der Einrichtung durch Aufwandsreduzierungen und Ertragssteigerungen dauerhaft ein Konsolidierungsbeitrag in Höhe von 41.300 € auferlegt
wurde. Auf dieser Basis wurde das Leistungsspektrum für das Jahr 2021 angepasst und modifiziert.
Aufgrund der Corona-Krise mussten die Bürgerzentren ab dem 14.03. 2020 bis zum 25.05.2020 schließen. Sowohl während der Lock down Phase
als auch in der darauf folgenden Zeit konnte das Regelprogramm nicht wie gewohnt und geplant umgesetzt werden. Das Programm musste oft
kurzfristig an die sich ändernden Vorschriften der Corona Schutzverordnung angepasst werden. Betroffen von den Einschränkungen war/ist die
gesamte Produktpalette der Bürgerzentren.
Die Mitarbeiter*innen der einzelnen Einrichtungen waren dennoch für ihre Bürger*innen da: Vom interaktiven Mitmachspiel über digitale Sport-
Musik-Videoangebote bis hin zu unterschiedlichsten Nachbarschaftshilfen wurden vielfältige kreative Leistungen entwickelt und erbracht.
Eine vorausschauende Jahresplanung war jedoch unter diesen Umständen für das Jahr 2020 nicht zu realisieren.
Die Jahresplanung der Bürgerzentren basiert auf Erfahrungswerten und den aktuellen Bedarfen Vorort. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der
Corona Fallzahlen ist davon auszugehen, dass auch das Jahr 2021 nicht ohne Einschränkungen sein wird. So erschweren die zu erwartenden
aber noch unbekannten Faktoren eine verbindliche Planung.
Für das kommende Jahr ist eine weitestgehend verlässliche Planung zu erstellen. Basis dieser Planung ist die Auswertung der vorliegenden Er-
fahrungen aus den Monaten März bis einschließlich heute unter Einbindung der Maßnahmen aus den Corona Schutzverordnungen 2020.
Zielsetzung ist es, möglichst verlässliche, auch unter Corona durchführbare Angebotsstrukturen für die Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln.
Veranstaltungen können in kleinerem Rahmen geplant und angeboten werden, so dass sie auch unter Beschränkungen noch durchführbar sind.
Flexiblere Mietverträge zur Bindung der Festmieter können die Raumnutzung beleben, verbindlichere Angebotsstrukturen und Öffnungszeiten
können über die Bildung fester Bezugsgruppen und/oder kleinerer Gruppen in den offenen pädagogischen Angeboten erreicht werden, der Aus-
bau der digitale Kommunikation schafft eine neue Bezugsebene zu den Nutzerinnen und Nutzern der Häuser.
Die Planungen werden so flexibel gestaltet, dass sie den jeweils gültigen Beschränkungen angepasst und im Bedarfsfall ausgeweitet werden kön-
nen.
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck
Seite 5 von 17
I. C – Planungs- und Ausgangssituation 2021
I
In der Kölner Südstadt genießt das Bürgerhaus Stollwerck einen einzigartigen Status als eine der größten sozialkulturellen Einrichtungen in NRW.
Es bietet ein integratives, multikulturelles und generationenübergreifendes Angebot für ein aktives Miteinander im Veedel. Das Angebot in Kunst,
Kultur, Musik, Freizeit, Sport und Bildung soll in der Quantität beibehalten und in der Qualität weiter erhöht werden. Besonders in einem Stadtteil,
der sich durch die Vielfalt der Bewohnerinnen und Bewohner auszeichnet, wird ein Angebot für alle Menschen benötigt. Es ist vorgesehen, die
vorhandene Außenfläche stärker zu nutzen und das digitale Angebot weiter auszubauen.
Umfangreiche Baumaßnahmen und der Wechsel von Stelleninhabern im pädagogischen Bereich werden das Bürgerhaus vor Herausforderungen
stellen, bieten aber auch Möglichkeiten zur Gestaltung und zur zukunftssicheren, modernen Programmgestaltung.
Das Bürgerhaus Stollwerck wirkt aktiv und konstruktiv in der „Kölner Elf“ – dem Zusammenschluss der Kölner Bürgerhäuser/-zentren – auf kon-
zeptioneller und praktischer Ebene (z.B. Veranstaltungen) mit.
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck
Seite 6 von 17
II. Grunddaten der Einrichtung:
Merkmal
Daten / Beschreibung Bewertung
Allgemeines
Standort(e):
Trägerschaft:
Gründungsjahr:
Die Daten vermitteln den Überblick über die räumliche Größe, die funktionale
Raumgestaltung und den baulichen Zustand. Die Bewertungen für die Kategorien
Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Renovierungszustand und Funktionalität
zeigen Handlungsprioritäten auf, zu denen Vereinbarungen getroffen werden
müssen.
Allgemeines zur Bewertungsspalte:
Die Bewertung in Form der Ampelfarben
Grün: Zustand / Entwicklung gut (kein Änderungs- und Handlungsdruck)
Gelb: Zustand / Entwicklung zufriedenstellend (Änderungs- und Handlungsdruck latent gegeben)
Rot: Zustand / Entwicklung bedenklich – Änderungs- und Handlungsdruck ist aktuell vorhanden
verdeutlicht die Handlungsprioritäten für Stadt und Einrichtung gleichermaßen. Die Folge der Bewer-
tung stellen Handlungsabsprachen dar, die die Einrichtung, die Stadt oder auch beide Parteien betref-
fen können. Sie werden unter Anmerkungen / Bemerkungen / Vereinbarungen im Anschluss an die
Übersicht protokolliert.
Liegen unterschiedliche Bewertungen zwischen Stadt und Einrichtung vor, werden beide dokumen-
tiert.
Dreikönigenstraße 23, 50678 Köln
Stadt Köln
Juni 1987
grün
gelb
rot
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck
Seite 7 von 17
II. Grunddaten der Einrichtung:
Raumressourcen
Bewertung
Nutzfläche innen: 6.400 qm
Nutzfläche außen: 2.680 qm
Gastronomie:
ja:
nein: verpachtet: Eigenregie:
gelb
Zustandsbeschreibung des Gebäudes
Baujahr:
Denkmalschutz:
1987
ja
: nein:
Barrierefreiheit:
Der barrierefreie Zugang zum Gebäude sowie zu allen Stockwer-
ken ist durch die vorhandene Aufzuganlage möglich. Bis auf die
4.Etage ist in jedem Stockwerk eine behindertengerechte Sanitär-
anlage vorhanden. Barrierefreie Parkmöglichkeiten befinden sich
auf dem hauseigenen Parkplatz.
gelb
Energetischer Zustand:
Dach: Flachdach
Fenster: Doppelfensteranlagen/ Metallrahmen
Heizung: Fernwärme/Wärmetauscher, Bj.1987
gelb
Funktionalität: Alle Räumlichkeiten sind kaum schallisoliert.
gelb
Raumstruktur:
• gr. Saal mit Bühnen- und Lichttechnik:
ja:
nein: Kapazitäten: 600 Personen ohne Bestuh-
lung (coronabedingt zurzeit deutlich weniger)
grün
• multifunktionelle Räume:
• spezielle Funktionsräume:
• dauerhaft vergebene Räume:
• sonstige Räume (Büros und Abstellr.)
Anzahl: ____ 8_____
Anzahl: ____ 6_____
Anzahl: ___ 17 ______inkl. Mietwohnung
Anzahl: ____ 8_____
gelb
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck
Seite 8 von 17
II. Grunddaten der Einrichtung:
Zustandsbeschreibung des Gebäudes
Bewertung
Renovierungsbedarf ab einer Bausumme
von ca. 5.000 €
Bei der 30 Jahre alten Brandmeldeanlage ist gutachterlich
festgestellt, dass die Anlage erneuert werden muss. Zur Be-
seitigung der festgestellten Mängel ist die Errichtung einer
neuen Zentrale notwendig. Die Maßnahme wird im Winter
2020/2021 begonnen und im ersten Halbjahr 2021 abge-
schlossen.
In den nächsten Jahren sind wichtige Baumaßnahmen für die
Sicherheit der Besucherinnen und Besucher erforderlich. Zu-
nächst muss ein Leckage-System eingebaut werden, um
Wasserrohrbrüche kurzfristig erkennen und beheben zu kön-
nen. Mittel- bis langfristig wird die Erneuerung der gesamten
Trinkwasserversorgung erforderlich.
Die Außenfassade auf Süd-, West- und Nordseite muss kom-
plett saniert werden. Darüber hinaus müssen die Forderun-
gen des Brandschutzkonzepts umgesetzt werden. Die Erneu-
erung der elektrischen Unterverteilung wird im Winter
2020/2021 erfolgen.
gelb
Zustandsbeschreibung der Inneneinrichtung
/ der Einrichtungsgegenstände
Die Leuchttechnik wurde 2016 durch energiesparende Tech-
nik ersetzt.
Die Böden in einigen Räumen, die für die Vermietung zur
Verfügung stehen, und in den Fluren müssen erneuert wer-
den.
gelb
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck
Seite 9 von 17
I. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressour cen der Einrichtung:
Merkmal
Ist -Werte 20 19 Plan -Werte 20 21 Bewertung
Personalressourcen
SV-pflichtig beschäftigte pädagogi-
sche Mitarbeiter/innen
Anzahl und Summe der Wochenar-
beitsstunden:
davon m/w:
Anzahl der PMA mit Migrationshin-
tergrund:
3 / 117
1/2
0
3 / 117
1/2
0
gelb
SV-pflichtig beschäftigte weitere MA
Anzahl und Summe der Wochenar-
beitsstunden:
davon m/w:
Anzahl der MA mit Migrationshinter-
grund:
6 / 229,5
2/4
0
6 / 229,5
3/3
0
gelb
geringfügig beschäftigte MA / 400-€-
Kräfte
Anzahl:
wöchentliches Stundenvolumen:
17
122,5
16
115
gelb
Beschäftigte nach § 16i SGB II
Anzahl:
wöchentliches Stundenvolumen:
2
78
4
156
grün
Bundesfreiwillige
Anzahl:
wöchentliches Stundenvolumen:
4
156
3
117
gelb
Anmerkungen: Aufgrund hoher Ausfallzeiten und starker Belastung treten im Bereich der weiteren Mitarbeiter/innen Engpässe in der Sachbearbei-
tung auf, die zu Einbußen im Bereich der Einnahmen führen können.
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck
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III. Personal-. Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung
Merkmal Ist -Werte 20 19 Plan -Werte 20 21 Bewertung
ausgegliederte Werkstattarbeits-
plätze
Anzahl:
wöchentliches / monatliches Stun-
denvolumen:
2
122,5
2
122,5
grün
Freie Mitarbeiter
Anzahl:
wöchentliches Stundenvolumen:
31
795
29
750
gelb
Bürgerschaftliche Ressourcen
Anzahl bürgerschaftlich Engagierter:
• Beirat/Förderverein
• projektbezogen
• sonstige
monatliches Stundenvolumen:
• Vorstand/Beirat
• projektbezogen
• sonstige
31
25
4
2
106
58
32
16
33
27
4
2
112
64
32
16
grün
Anmerkungen / Bemerkungen:
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck
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III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Merkmal
Ist -Werte 2019 Plan -Werte 2021 Bewertung
Finanzressourcen
Das Bürgerhaus Stollwerck wird ebenso wie die Einrichtungen Chorweiler, Deutz und Kalk von der Stadt betrieben.
Die Darstellung der städtischen Finanzen erfolgt seit 2008 entsprechend den Bestimmungen des Neuen Kommunalen Finanzmana-
gements (NKF) im doppischen System. Die Bürgerhäuser und –zentren werden im Teilergebnisplan 0507 ausgewiesen. Die Dar-
stellung von Erträgen und Aufwendungen pro Einrichtung kann in diesem System nur mit Hilfe der internen Kosten- und Leistungs-
rechnung aufgrund der Planungen zum Produkthaushalt erfolgen. In folgender Darstellung werden auch Gemeinkostenverteilungen
und Overheadkosten ausgewiesen.
Ertrags - bzw. Einnahmenstruktur
Erträge:
519.694 €
359.356 €
gelb
Stiftungsgelder:
Öffentliche Zuwendungen:
Summe:
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III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Merkmal
Ist -Werte 2019 Plan -Werte 2021 Bewertung
Aufwands - bzw. Ausgabenstruktur
Personalaufwendungen/-ausgaben:
753.135 € 853.912 €
gelb
Sachaufwendungen/-ausgaben:
516.183 € 498.985 €
gelb
Bauunterhaltung:
96.783 € 2.550.000 €*
Sonstige Aufwendungen/Ausgaben:
(Overheadkosten 50/2, Reinigung, Porto, IT)
197.973 € 195.013 €
Summe: 1.564.076 € 4.097.910 €
Öffnungszeiten
Anzahl Tage im Jahr:
363 363 grün
Bürger/innen -Frequentierung
Jährliche Gesamtbesucherzahl:
139 .921 71.200 gelb
Anmerkungen / Bemerkungen:
Die Personalaufwendungen beziehen sich auf die im Stellenplan ausgewiesenen Stellen und basieren auf den durchschnittlichen Personalkosten.
Der Personalbestand der Einrichtung ist seit Jahren konstant.
* Die für Bauunterhaltung veranschlagten Kosten weichen aufgrund einer einzelnen Baumaßnahme (Sanierung der Außenfassade, 2.100.000 €)
deutlich von den Kosten der Vorjahre ab.
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt /
Leistung
(Erläuterung lt. Rahmen-
Konzept)
Ziele
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
be-
rührte
Hand-
lungs-
felder quantitative / wirt -
schafltiche Ziele
inhaltliche / qualitative Ziele
Begegnung und
Kommunikation für
die Bevölkerung
(Der Bevölkerung werden
Möglichkeiten angeboten,
sich ungezwungen zu be-
gegnen, am gesellschaftli-
chen Leben teilzuhaben,
soziale Netze zu pflegen
und sich über soziokultu-
relle Angebote zu informie-
ren)
Zahl der Besucher/innen des
Vorjahrs erreichen
Kinder, Jugendliche, Erwachsene,
Senioren
Wirkungskreis: Bezirk
• Soziale Kontakte,
• gesellschaftliche Teilhabe, Stärkung
der sozialen Netze,
• Entspannung,
• Geselligkeit,
• Unterhaltung,
• Förderung von ehrenamtlichem En-
gagement
Besucher/innen /
Nutzer/innen/
Teilnehmer/
Innen
Summe der
Nutzer/innen
der einzelnen
Produkte
(Einzelheiten
siehe dort)
plus stichpro-
benartiger
Zählung pro-
duktunabhän-
giger Besu-
cher/innen
1 Kultur
2 Bildung
3 Beratung
4 Sozial-
raum
5 Bürgers.
Engage-
ment
6 Ökologie
7 Gesund-
heit
Diversity Der Diversity-Ansatz geht davon aus, dass die Vielfalt an Lebensformen in unserer pluralen Gesellschaft eine Alltagsnormalität dar-
stellt. Er ist ein organisatorisches sowie gesellschaftspolitisches Konzept, das einen wertschätzenden, bewussten und respektvollen
Umgang mit Verschiedenheit und Individualität propagiert. Dabei richtet Diversity den Blick weg vom Defizit hin zur Ressource (Po-
tential), die jede/jeder mit sich bringt: „Vielfalt sind wir alle“ statt „Maßnahmen für Minderheiten“, „Vielfalt und Inklusion“ statt „Integra-
tion“, „ganzheitlicher Ansatz“ statt „eindimensionale Strategien“, „Vielfalt als Alltagsnormalität“ statt „Vielfalt als Besonderheit“. Als
Kerndimensionen von Diversity, die die Vielfalt der Menschen darstellen, gelten: Alter, Geschlecht, ethnische und soziale Herkunft,
Nationalität, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Identität und Orientierung, Kultur, familiäre Lebenssituation, physische und
psychische Verfassung und ökonomischer Status.
Die Bürgerhäuser/-zentren pflegen einen bewussten Umgang mit Vielfalt in der Gesellschaft und setzen den Diversity-Ansatz in ihren
Angeboten um (Stichwort: Diversity-Management). Eine Vielfalt von Nutzern/innen und Mitarbeitenden agiert miteinander, tauscht
sich aus, beeinflusst sich, lernt voneinander und miteinander und entwickelt sich weiter. Entsprechende Fortbildungen (Diversity-
Trainings) sollen Mitarbeiter*innen angeboten werden (s. u. a. Diversity-Konzept „Köln l(i)ebt Vielfalt“ – Stadt Köln, „Charta der Viel-
falt“)
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren
zur Zielerrei-
chung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Veranstaltungen
(Der Bevölkerung (in wel-
chem Wirkungskreis?) wer-
den soziokulturelle Veran-
staltungen in Eigenregie
und/oder in Kooperation mit
anderen Akteuren zur Ver-
fügung gestellt.)
Beibehaltung der Veran-
staltungen
Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Se-
nioren
Wirkungskreis: Sozialraum – Gesamt-
stadt, Umland
• Kulturelle Integrationsförderung
• Förderung des Stadtteilimages
• Soziale Kontakte,
• Stärkung der sozialen Netze,
• Erholung, Geselligkeit,
• Unterhaltung, Gesundheit,
Entwicklung von Stadtteilbewusstsein
Stunden /
Besucher/in-
nen
350 / 3.120
KLR Ist-Zahlen berührte
Handlungsfel-
der:
1,2,4,5
Offene Angebote
und Gruppenange-
bote
(Offene Angebote sind re-
gelmäßige Aktivitäten, die
keine feste Gruppenstruk-
tur haben, so dass Interes-
sierte spontan und jeder
Zeit teilnehmen können.
Gruppenangebote beste-
hen aus einem festen Per-
sonenkreis, sind zeitlich be-
fristet und haben einen the-
matischen Bezug.)
Beibehaltung der Offenen
Angebote
Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Se-
nioren
Wirkungskreis: Bezirk
• Abbau von Schwellenängsten
• Anregung zu und Förderung von alterna-
tiven Freizeitverhalten
• Stärkung von Alltagskompetenzen
• Aufbau sozialer Netwerkgruppen
• Förderung von Neigungen
• Förderung von Gemeinschaftserlebnis-
sen
• Entwicklung von Sozialverhalten
• Förderung von Neigungen
Stunden /
TN
2.725 / 4.768
KLR Ist-Zahlen
berührte
Handlungsfel-
der:
1,2,3,5,7
Kurse
(Kurse sind eigene Aktivitä-
ten der BH/BZ, haben eine
begrenzte Teilnehmerzahl
und eine begrenzten zeitli-
chen Rahmen.)
Beibehaltung des Kursan-
gebotes
Kinder, Jugendliche, Senioren
Wirkungskreis: Bezirk
• Förderung von Neigungen, Fertigkeiten
und von Gemeinschaftserlebnissen
• Training von Auge, Geist und Muskel
Stunden /
TN
634 / 2.161
KLR Ist-Zahlen berührte
Handlungsfel-
der:
1,2,7
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren
zur Zielerrei-
chung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Projekte
(Projekte sind zeitlich be-
fristete Vorhaben mit einer
speziellen Thematik und
gehören nicht zum Regel-
betrieb der Einrichtungen.)
Projektstunden des Vorjah-
res erreichen
Kinder, Jugendliche, Erwachsene,
Senioren
Wirkungskreis: Sozialraum, Bezirk
• Förderung gesellschaftlichen En-
gagements
• Aufbau themenzentrierter Ver-
netzung
• Aufgreifen wechselnder Bedarfe
und Schwerpunktthemen im So-
zialraum
Stunden /
TN
1.020 / 2.658
KLR Ist-Zah-
len
berührte
Handlungsfel-
der:
1 - 7
Raumvergaben
(Raumvergaben sind
Dauer- und Einzelnutzun-
gen von Räumen an
Dritte, wie Privatpersonen,
Gruppen, Organisationen
oder Institutionen.)
Raumvergabestunden des
Vorjahres erreichen
Kinder, Jugendliche, Erwachsene,
Senioren
Wirkungskreis: Bezirk
• Bindung an das Haus
• Öffnung der Ressourcen für örtli-
che Bedarfe und Zielgruppen
• Förderung des Selbstmanage-
ments
• Einnahmeerzielung
Stunden /
Nutzer/innen
6.441 / 47.345
KLR Ist-Zah-
len
berührte
Handlungsfel-
der:
1 - 7
Integrations -
leistungen und
-angebote
Anzahl der Angebote Kinder, Jugendliche, Erwachsene,
Senioren
Wirkungskreis: Bezirk
• Integrationsförderung
Angebote
TN
berührte
Handlungsfelder
1,2,3,5,7
Hospitationen
(AK BH/BZ hat das In-
strument zur Durchfüh-
rung für 2017 beschlos-
sen.)
Durchführen und Anbieten von
Hospitationen in Kooperation
mit den anderen Bürgerhäu-
sern:
Fortbildung von Fachkräften der
BH/BZ durch fachbezogenen Aus-
tausch
Durchführung je ei-
ner Hospitation ex-
tern und anbieten
einer Hospitation
im Haus
Zählung
Bericht im AK
BH/BZ
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
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IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche
Ziele
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -in-
strumente
Hand -
lungsfelder
Ausbildung und
Integration
(BH/BZ bieten Leistungen
bei der Ausbildungs- und
Beschäftigungsförderung.
Im Mittelpunkt stehen die
Anleitung von Praktikan-
ten, die Förderung der In-
tegration von Langzeitar-
beitslosen und die Qualifi-
zierung zur Ausübung
bürgerschaftlichem Enga-
gements.)
Folgende Ausbildungs-
möglichkeiten werden vor-
gehalten:
1 städt. Auszubildende/r im
mittleren bzw. gehobenen
Dienst
1 Praktikanten/innen im Aner-
kennungsjahr Sozialarbeit/Sozi-
alpädagogik
2 Schulpraktikanten/innen /
Jahr
3 „Integrationsjobber/innen“ –
berufl. Qualifikation nach § 16
SGB II / regelmäßige Möglich-
keiten zur Absolvierung von So-
zialstunden
Ausbildungsförderung und
Qualifizierung
Praktikantenanleitung, Integra-
tionsförderung
• Arbeitsgelegenhei-
ten nach § 16 d
SGB II
• Gewinnung von bür-
gerschaftlich Enga-
gierten für Aktivitä-
ten im BH bzw. im
Sozialraum
Praktikantenver-
träge
Zählung
berührte
Handlungsfel-
der
1,2,3,5,7
AK „Kölner Elf“ In 2017 wurde der AK BH/BZ umbenannt in AK Kölner Elf. Die Aufgabenstellung bleibt im Sinne der Rahmenkonzeption unverän-
dert. Die Grundlagen der Zusammenarbeit in der „Kölner Elf“ wurden in einer Geschäftsordnung festgelegt. Die „Kölner Elf“ befindet
sich in einem kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess und erhebt den Anspruch, als starke Stimme in der Stadtgesellschaft
wahrgenommen zu werden.
Anmerkungen/ Bemerkungen:
Die Jahresplanungen der Bürgerhäuser/-zentren basieren auf Bedarfsermittlungen und Erfahrungswerten. Die Bürgerzentren sind von ihrer Ange-
botsstruktur gehalten, flexible und sozialräumliche Angebote vorzuhalten und sich am Bedarf zu orientieren. Insoweit kann es gegenüber der Pla-
nung zu Abweichungen kommen.
25.11.2020, gez. Christian Rahmfeld 21.12.2020 , gez. Oliver Kroh
__________________________________________ ______ _____________________________________
Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift
Bürgerhaus Stollwerck Stadt Köln
Zielvereinbarung 2021 für das Bürgerhaus Stollwerck
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
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V. Zielerreichung 2019 der Leistungs- und Produktplanung
Produkt/
Leistung
Quantitative
Ziele
Soll Ist
Bewertung der Errei-
chung
grün: erreicht, kein Handlungsbe-
darf
gelb: nicht voll erreicht, Beobach-
tung notwendig
rot: nicht erreicht, Änderung not-
wendig
Qualitative
Ziele
Bewertung der
Erreichung
grün: erreicht, kein Hand-
lungsbedarf
gelb: nicht voll erreicht, Be-
obachtung notwendig
rot: nicht erreicht, Änderung
notwendig
Wirtschaftliche
Ziele
Bewertung der Er-
reichung
grün: erreicht, kein Hand-
lungsbedarf
gelb: nicht voll erreicht, Be-
obachtung notwendig
rot: nicht erreicht, Ände-
rung notwendig
Begegnung und
Kommunikation für
die Bevölkerung
(Anzahl der Besu-
cher/innen)
147.600 139.921
grün
s. ZLV 2019
grün
Die wirtschaftlichen
Zielsetzungen jeder
Einrichtung beziehen
sich auf die jederzei-
tige Sicherstellung
der Zahlungsfähig-
keit, Vermeidung von
Überschuldung und
Dokumentation in
ordnungsgemäßer
Buchführung. Forma-
les Zielkriterium ist
die rechtzeitige und
sachgerechte Erstel-
lung und Abgabe des
Verwendungsnach-
weises. Verfügen die
Einrichtungen über
das Instrument der
Kosten- und Leis-
tungsrechnung sind
auch produkt- und
leistungsbezogene
wirtschaftliche Ziel-
setzungen denkbar.
grün
Veranstaltungen
(Stunden)
720 907
grün
s. ZLV 2019
grün
offene Angebote
Gruppenange-
bote
(Stunden)
1.233 3.241
grün
s. ZLV 2019
grün
Kurse*
(Stunden)
483 1.179
grün
s. ZLV 2019
grün
Projekte*
(Stunden)
1.385 1.611
grün
s. ZLV 2019
grün
Raumvergaben
(Vergabestd.)
(Dauervergabe-
std.)
151.370
(15.290)
(136.080)
134.469
(21.069)
(113.400)
gelb
s. ZLV 2019
grün
Anmerkung: *Projekte und Kurse werden unterjährig aktualisiert und den Bedarfen angepasst.
Mitteilung BV
1925 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/50/2 Vorlagen-Nummer 3719/2020 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 21.01.2021 Zielvereinbarungen 2021 Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Quäker Nachbarschaftsheim, Bürgerhaus Stollwerck, Bürgerzentrum Deutz In Abstimmung mit den Leitungen der Bürgerzentren/Bürgerhäuser wurden für 2020 aufgrund des unvermittelt einsetzenden Krisenmodus infolge der Corona-Pandemie die Zielvereinbarungen mit den Bürgerzentren ausgesetzt. Die in den Zielvereinbarungen 2021 genannten Leistungsspektren neh- men die auch für 2021 zu erwartenden Corona-bedingten Sachzwänge in den Blick. Die Betriebskostenzuschüsse an die Träger freier Einrichtungen (Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Quäker Nachbarschaftsheim) wurden in 2020 und 2021 gegenüber dem Haushalt 2019 erhöht und gleichen so gestiegene Personal- und Energiekosten aus. Mit den seit 2015 erfolgten maßvollen Er- höhungen können strukturelle Defizite vermieden werden. Der Finanzrahmen für die städtischen Bürgerzentren/Bürgerhäuser (Bürgerhaus Stollwerck, Bürger- zentrum Deutz) laut Teilergebnisplan 0507 Betrieb, Unterhaltung und Förderung der Bürgerhäuser/- zentren entspricht demjenigen des Haushaltsjahres 2014, in dem den vier städtischen Einrichtungen über Aufwandsreduzierung und Ertragssteigerungen ein Konsolidierungsbeitrag in Höhe von insge- samt 192.300 € auferlegt wurde. Die Zielvereinbarungen 2021 gemäß Anlagen fußen auf dem vom Rat der Stadt Köln am 07.11.2019 verabschiedeten Doppelhaushalt 2020/2021. Von Seiten der Fachverwaltung wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die in den Zielvereinbarun- gen ausgewiesenen Wirkungsbereiche, Handlungsfelder und bedachten Zielgruppen die Bedarfe des jeweiligen Sozialraumes/Bezirkes berücksichtigen. Im Zusammenhang mit den Zielvereinbarungen 2021 fanden die Zielerreichungsdialoge für das Jahr 2019 statt.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (12)
- Melchiorstraße 3
- Kreutzerstraße 5
- Venloer Straße 46
- Kreuzgasse
- Dreikönigenstraße 23
- Tempelstraße 41
- Ebertplatz 2019
- Hansaring
- Goldammerweg 28
- Am Rosengarten 87
- Severinswall
- Straße 4
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 3719/2020
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 06.01.2021
- Erstellt
- 22.12.2020 12:09