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V/1152/2019

Konzernabschluss 2018 der Stadtwerke Münster GmbH

Vorlagen 26.11.2019

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Nächste Beratung: Haupt- und Finanzausschuss, Sitzung am 11.12.2019, TOP 3

V_1152_2019_Anlage 1_Vorlage 30_2019 Konzernabschluss 2018 SWMS

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Anlage A

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V_1152_2019_Anlage 2_Konzernabschluss 2018 SWMS

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Beschlussvorlage

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V_1152_2019_Anlage 1_Vorlage 30_2019 Konzernabschluss 2018 SWMS

4823 Zeichen

1 
Münster, 15.11.2019 
Vorlage an den Aufsichtsrat Nr. 30/2019 
Betreff 
Konzernabschluss und Konzernlagebericht 2018 der Stadtwerke Münster GmbH 
Berichterstatter 
Herr Sebastian Jurczyk 
Anlage 
Prüfungsbericht des Abschlussprüfers einschließlich Bestätigungsvermerk, darin jeweils 
als Anlage 
Konzernabschluss zum 31.12.2018 einschließlich Konzern-Kapitalflussrechnung 
und Konzern-Eigenkapitalspiegel  
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018 
Antrag 
Der Aufsichtsrat wolle beschließen: 
Der Gesellschafterversammlung wird folgender Beschluss zur Annahme empfoh-
len: 
Der Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH für das Geschäftsjahr 2018 
in der vorliegenden, vom Jahresabschlussprüfer PKF FASSELT SCHLAGE Partner-
schaft mbB, Duisburg, mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 
15.11.2019 testierten Fassung, wird von der Stadt Münster als alleiniger Gesell-
schafterin der Stadtwerke Münster GmbH festgestellt. Der Konzernlagebericht wird 
zur Kenntnis genommen. 
Begründung 
Die Stadtwerke Münster GmbH als Mutterunternehmen i. S. von § 290 HGB hat für das 
Geschäftsjahr 2018 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. 
In dem Konzernabschluss wurden neben den Stadtwerken Münster als Muttergesell-
schaft die folgenden Gesellschaften einbezogen:  
Anlage 1 zur Beschlussvorlage V/1152/2019

2 
 
 
 
 
 
 
 
Vollkonsolidierte Unternehmen 
 
 
Eigenkapital am 
31.12.2018 
 
T€ 
__________ 
 
 
Höhe des An-
teils am Kapital 
am 31.12.2018 
% 
_________ 
   
 münsterNETZ GmbH, Münster 100 100 
 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH, Münster 60 100 
 Westfälische Bauindustrie GmbH, Münster 28.581 99 
 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG, Löningen  5.758 100 
 
 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH, Münster 31 100 
 
 
Als Gemeinschaftsunternehmen gemäß § 310 Abs. 1 HGB  
wurde anteilmäßig konsolidiert: 
 
 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH, Münster 2.736 50 
 
 
Als assoziierte Unternehmen gemäß § 311 Abs. 1 HGB 
im Konzernabschluss berücksichtigt: 
 
 smartOPTIMO GmbH & Co. KG, Osnabrück  6.682 32 
 
 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH, Osnabrück 205 50 
 
 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven 
(Teilkonzernabschluss) 60.612 35 
 items GmbH, Münster 6.493 31 
 Nederlands-Duitse Internet Exchange B. V., 1.315 50 
Enschede/Niederlande

3 
Die in den Konzernabschluss einbezogenen Jahres - und Konzernabschlüsse folgen bis 
auf die Abschlüsse der at-equity einbezogenen Nederlands -Duitse Internet Exchange 
B.V., Enschede/Niederlande, und der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Gre-
ven, in Bilanzierung und Bewertung grundsätzlich den von der Stadtwerke Münster GmbH 
angewandten Methoden und sind von den jeweil igen Abschlussprüfern geprüft und un-
eingeschränkt bestätigt worden.  Für die Abschlüsse der Nederlands -Duitse Internet 
Exchange B.V., Enschede und der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven, 
wurde auf eine Anpassung der Bewertung im Konzernabschluss in Anwendung der § 312 
Abs. 5 HGB verzichtet.  
 
Sonstige Beteiligungen 
 
Die Stadtwerke Münster GmbH hält ferner Anteile an 
folgenden Unternehmen: 
 
Höhe des An-
teils am Kapital 
am 31.12.2018 
% 
_________ 
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH, Borkum  49,9 
 
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH und Co. KG, Münster 
 
 25 
  
 
Auf Grund des maßgeblichen Einflusses der Stadtwerke Münster GmbH wären diese Un-
ternehmen nach § 311 Abs. 1 HGB als assoziierte Unternehmen (Beteiligung  20 %) in 
den Konzernabschluss einzubeziehen. In Ausübung des Wahlrechts gemäß § 311 Abs. 2 
HGB ist die Einbeziehung unterblieben, da die Unternehmen sowohl einzeln als auch zu-
sammen für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes 
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung 
sind. 
 
Aus dem Konzern jahresüberschuss von 28,1 Mio. € ergibt sich nach Verrechnung des 
Gewinnvortrags in der Konzernbilanz von 4,5 Mio. €, der Einstellung in die anderen Ge-
winnrücklagen von 21,1 Mio. € sowie der Vorabgewinnausschüttung von 6,5 Mio. € ein 
Konzernbilanzgewinn von 5,0 Mio. €. 
 
Nähere Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung des Konzerns im Jahr 2018 sowie die 
Prognose für 2019 sind dem beigefügten Konzernlagebericht zu entnehmen. 
 
Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018 sind von 
der PKF FASSELT SCHLAGE Partnerschaft mbB,  Duisburg, geprüft worden. Beanstan-
dungen haben sich nicht ergeben. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde er-
teilt. 
 
Die Vorlage des Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes an den Aufsichtsrat 
ergibt sich aus § 52 GmbHG in Verbindung mit § 171 AktG, die Vorlage an die Gesell-
schafterversammlung erfolgt nach § 46 GmbHG. 
 
 
Stadtwerke Münster GmbH 
gez. Sebastian Jurczyk  gez. Frank Gäfgen

Anlage A

2318 Zeichen

Anlage A zur V/1152/2019 
Kurzüberblick 
Die Stadt Münster ist Alleingesellschafterin der Stadtwerke Münster GmbH. Gemäß § 12 des Ge-
sellschaftsvertrages der Stadtwerke Münster GmbH unterliegen der Beschlussfassung der Gesell-
schafterversammlung u. a. die Feststellung des Jahresabschlusses und die Verwendung des Er-
gebnisses.  
Die Stadtwerke Münster GmbH ist als Mutterunternehmen i. S. von § 290 HGB verpflichtet, für das 
Geschäftsjahr 2018 einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen. Der Wirt-
schaftsprüfer hat einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.  
Zur Ermächtigung des Vertreters der Stadt Münster in der Gesellschafterversammlung der Stadt-
werke Münster GmbH ist ein Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses notwendig. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Die „Stadtwerke Münster GmbH“ ist eine 100 %-ige Beteiligung der Stadt Münster.  
 
Ihr obliegt gemäß Gesellschaftsvertrag die Versorgung der Bevölkerung – vornehmlich der Stadt 
Münster – mit Energie und Wasser, der öffentliche Personennahverkehr, der Hafenbetrieb, die Be-
triebsführung der Straßenbeleuchtung, der Bau und Betrieb von Bädern, die Beteiligung an Unter-
nehmen der Versorgungs- und Verkehrswirtschaft sowie die Beteiligung an sonstigen Unterneh-
men, insbesondere soweit, als diese geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern, sowie die 
Telekommunikation und damit im Zusammenhang stehende Dienstleistungen sowie Geschäfte je-
der Art, die der Erreichung des Gesellschaftszwecks mittelbar oder unmittelbar dienen. 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 1501 Produkt 150101 Stadtwerke Münster GmbH 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja x Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja  Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja  Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja X Nein   
Bereits veranschlagt? X Ja  Nein   
keine direkten Auswirkungen auf den Haushalt der Stadt Münster 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist X vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig frei-
willig 
k.A.  
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen  
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
k.A.

V_1152_2019_Anlage 2_Konzernabschluss 2018 SWMS

132674 Zeichen

Stadtwerke Münster GmbH, 
Münster 
Konzernlagebericht und Konzernabschluss 
zum 31. Dezember 2018 
Anlage 2 zur Beschlussvorlage V/1152/2019

PKF FASSEL T SCHLAGE 
Inhaltsverzeichnis 
Konzernbilanz der Stadtwerke Münster GmbH, Münster, 
zum 31.12.2018 
Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung 
der Stadtwerke Münster GmbH, Münster, für 
das Geschäftsjahr 2018 (01.01. -31.12.) 
Konzernanhang der Stadtwerke Münster GmbH 
für das Geschäftsjahr 2018 
Konzern-Kapitalflussrechnung der Stadtwerke Münster GmbH 
für das Geschäftsjahr 2018 (01.01. -31.12.) 
Konzern-Eigenkapitalspiegel der Stadtwerke Münster GmbH 
für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 (01.01. -31.12.) 
Konzernlagebericht der Stadtwerke Münster GmbH, Münster, 
für das Geschäftsjahr 2018 (01.01. -31.12.) 
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers 
Allgemeine Auftragsbedingungen 
für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften 
vom 1. Januar 2017 des Instituts der Wirtschaftsprüfer 
in Deutschland e.V. 
sowie 
Besondere Auftragsbedingungen 
PKF Fasselt Schlage Partnerschaft mbB 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft 
Rechtsanwälte vom 1. Januar 2018 
Seiten 
1 
1 
17 
1 
1 
17 
6

Konzernbilanz der Stadtwerke Münster GmbH, Münster, zum 31.12.2018 
Aktivseite 
A. Anlagevermögen 
1. Immaterielle Vermögensgegenstände 
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte 
2. Geschäfts-oder Firmenwert 
II. Sachanlagen 
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 
2. Verteilungsanlagen 
3. Sonstige technische Anlagen und Maschinen 
4. Fahrzeuge für Personenverkehr 
5. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 
III. Finanzanlagen 
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 
2. Sonstige Beteiligungen 
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein 
Beteiligungsverhältnis besteht 
4. Sonstige Ausleihungen 
B. Umlaufvermö<:ien 
1. Vorräte 
1. Roh-, Hilfs-und Betriebsstoffe 
2. Unfertige Leistungen 
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 
4. Emissionsrechte 
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 
2. Forderungen gegen den Gesellschafter 
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein 
Beteiligungsverhältnis besteht 
4. Sonstige Vermögensgegenstände 
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 
C. Rechnunasabarenzungsposten 
Münster, am 15. November 2019 
Stadtwerke Münster GmbH 
2440490/40029870 
Stand Stand Stand 
31.12.2018 31.12.2018 31.12.2017 
EUR EUR EUR 
6.638.532,38 7.136.278,38 
4.010.346,66 4.374.923,62 
10.648.879,04 11.511.202,00 
109.443.240,51 105.602.642,90 
150.448.286,40 137.986.677,49 
65.911.742, 15 68.273.806,65 
7.687.694,00 8.766.760,00 
13.329.524,24 11.806.655,56 
22.689.820,66 23.446.456,63 
369.510.307,96 355.882.999,23 
9.297.517,88 9.191.745,87 
3.658.298,88 4.037.960,28 
5.521.934,05 5.890.063,00 
1.684.536,35 2.489.267,21 
20.162.287, 16 21.609.036,36 
400.321.474, 16 389.003.237,59 
8.551.275,01 8.353.097,88 
1.513.296,90 1.053.904,44 
11.890.557,80 11.529.592,37 
366.040,67 48.491,61 
22.321.170,38 20.985.086,30 
56.673.032,64 60.236.965,45 
13.757.105,69 20.498.880,66 
550.841,54 523.377,11 
18.383.805,40 19.082.634,30 
89.364.785,27 100.341.857,52 
53.247.471,56 44.898.322,85 
164.933.427,21 166.225.266,67 
826.523,24 870.081,01 
566.081.424,61 556.098.585,27 
Stand Stand Stand 
31.12.2018 31.12.2018 31.12.2017 
Passivseite EUR EUR EUR 
A. Eigenkapital 
1. Gezeichnetes Kapital 51.200.000,00 51.200.000,00 
II. Kapitalrücklage 106.531.865,40 106.224.265,40 
III. Gewinnrücklagen 
Andere Gewinnrücklagen 78.114.107,45 56.992.107,45 
IV. Konzernbilanzgewinn 4.978.311,38 4.484.850,38 
V. Nicht beherrschende Anteile 334.624,83 326.503,99 
241.158.909,06 219.227.727,22 
B. Empfangene Ertragszuschüsse 2.680.566,00 4.136.344,41 
C. Rückstellungen 
1. Rückstellungen für Pensionen und 
ähnliche Verpflichtungen 49.050.687,00 45.944.245,00 
2. Steuerrückstellungen 11.242.329,75 12.500.366,71 
3. Sonstige Rückstellungen 38.951.814,63 46.754.927,48 
99.244.831,38 105.199.539, 19 
D. Verbindlichkeiten 
1. Genussscheinkapital 1. 775.000,00 1.967.500,00 
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 119.983.229,42 115.926.814,64 
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.539.555,23 300.796,76 
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 37.969.369,20 45.685.913,65 
5. Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter 3.551.297,03 1.248.127,35 
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen 
ein Beteiligungsverhältnis besteht 13.311.794,41 20.340.835,01 
7. Sonstige Verbindlichkeiten 16.771.285,88 15.483.463,57 
-davon aus Steuern EUR 9.023.103,53 
( i. Vj. EUR 8.975.234,66 ) 
-davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR-,-
( i. Vj. EUR 1.992,10) 
194.901.531,17 200.953.450,98 
E. Rechnunasabarenzunasposten 28.095.587 ,00 26.581.523,47 
566.081.424,61 556.098.585,27

Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung der Stadtwerke Münster GmbH, Münster, 
für das Geschäftsjahr 2018 (01.01. -31.12.) 
1. Brutto-Umsatzerlöse 
Abzüglich darin enthaltener Energiesteuer 
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 
4. Sonstige betriebliche Erträge 
5. Materialaufwand 
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs-und Betriebsstoffe und für 
bezogene Waren 
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 
6. Personalaufwand 
a) Löhne und Gehälter 
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 
und für Unterstützung 
davon für Altersversorgung EUR 6.209.006,35 
(i. Vj. EUR 5.176.933,80) 
7. Abschreibungen 
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 
und Sachanlagen 
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die 
in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 
a) Konzessionsabgaben 
b) Übrige betriebliche Aufwendungen 
9. Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 
10. Erträge aus sonstigen Beteiligungen 
11. Erträge aus anderen Wertpapieren 
und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 
13. Abschreibungen auf Finanzanlagen 
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 
16. Ergebnis nach Steuern 
17. Sonstige Steuern 
18. Konzernjahresüberschuss 
19. Nicht beherrschende Anteile 
20. Gewinnvortrag 
21. Einstellung in andere Gewinnrücklagen 
22. Vorabgewinnausschüttung 
23. Konzernbilanzgewinn 
Münster, am 15. November 2019 
Stadtwerke Münster GmbH 
2440490/40029870 
2018 2018 
EUR EUR 
583.204.779,01 
-34. 711.640,45 
548.493.138,56 
818.958,79 
8.989.901,90 
34.776.385,91 
260.808.210,88 
120.124.703, 19 
380.932.914,07 
63.170.213,40 
18.087.591,22 
81.257.804,62 
30.452.250,95 
30.452.250,95 
17.984.346,38 
38.149.378, 70 
56.133. 725,08 
922.538,32 
351.377,98 
153.466,59 
234.788, 13 
307.600,00 
5. 714.558,28 
9.265.348,91 
30.676.354,27 
2.525.272,43 
28.151.081,84 
35.620,84 
4.484.850,38 
21.122.000,00 
6.500.000,00 
4.978.311,38 
2017 
EUR 
574.017.697,57 
-38.736.017,79 
535.281.679,78 
11.976.639,54 
9.612.242, 72 
18.200.550,53 
255.655.287,51 
120.800.665,85 
376.455.953,36 
58.990.863,08 
16. 773.298, 10 
75.764.161,18 
29.421.149,98 
360.000,00 
29.781.149,98 
17.724.916,90 
36.608.131,09 
54.333.047,99 
859.658,38 
313.579,13 
160.798,44 
73.796,74 
12.076.856,00 
6.245.893,06 
7.119.329,98 
14. 702.553, 71 
188.359,94 
14.514.193,77 
32.386,80 
4.628.043,41 
10.625.000,00 
4.000.000,00 
4.484.850,38

1 
Konzernanhang der Stadtwerke Münster GmbH für das Geschäftsjahr 2018 
1. Darstellung von Konzernbilanz und Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung 
Die Konzernbilanz und die Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung der Stadtwerke Münster 
GmbH, Münster -nachfolgend auch kurz Stadtwerke Münster -wurden nach den für große 
Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften gegliedert. Unter Berücksichtigung der aus der 
Art des Betriebs folgenden Besonderheiten wurde die Darstellung der Aktiv-und Passivposten 
in der Konzernbilanz erweitert (§ 265 Abs. 5 HGB): 
Die Sachanlagen wurden um die Posten Verteilungsanlagen (für Energie-und Wasserversor­
gung) und Fahrzeuge für Personenverkehr ergänzt. Die Darstellung der Vorräte wurde um den 
Posten Emissionsrechte erweitert. 
Für den gesonderten Ausweis der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesell­
schafter(§ 42 Abs. 3 GmbHG) wurden entsprechend bezeichnete Posten unter den Forderun­
gen und sonstigen Vermögensgegenständen bzw. den Verbindlichkeiten ergänzt. 
Die Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren geglie­
dert. 
II. Konsolidierungskreis 
In den Konzernabschluss wurden neben den Stadtwerken Münster als Muttergesellschaft die 
folgenden Gesellschaften einbezogen. Die Angaben erfolgen jeweils zum 31.12.2018: 
Name/Sitz 
Als verbundene Unternehmen wurden vollkonsolidiert: 
münsterNETZ GmbH, Münster 
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH, Münster 
Westfälische Bauindustrie GmbH, Münster 
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG, Löningen 
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH, Münster 
Als Gemeinschaftsunternehmen wurde anteilsmäßig einbezogen: 
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH, Münster 
Als assoziierte Unternehmen wurden "at equity" einbezogen: 
smart OPTIMO GmbH & Co. KG, Osnabrück 
smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH, Osnabrück 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven 
items GmbH, Münster 
Nederlands-Duitse Internet Exchange B.V., Enschede, Niederlande 
Kapitalanteil in % 
100 
100 
99 
100 
100 
50 
32 
50 
35 
31 
50 
Folgende assoziierte Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten bewertet: 
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH, Borkum 
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Münster 
49,9 
25 
Die Unternehmen wurden gemäß§ 311 Abs. 2 HGB nicht "at equity" bewertet, weil deren Ein­
fluss auf die Vermögens-, Finanz-und Ertragslage des Konzerns -auch zusammengefasst -
von untergeordneter Bedeutung ist. Die Beurteilung erfolgte unter Berücksichtigung der jewei­
ligen Jahresabschlüsse und der nur sehr gering ausgeprägten Konzernverflechtungen. 
2440491/40029870

2 
III. Konsolidierungsmethoden 
Die nachfolgende Übersicht gibt die im Rahmen der Kapitalkonsolidierung der Verrechnung 
von Beteiligungsbuchwert und anteiligem Eigenkapital jeweils zugrunde gelegten Methoden 
und Verrechnungszeitpunkte wieder. 
Übersicht über Methode und Verrechnunqszeitpunkt der Kapitalkonsolidierunq 
Kapitalkonsolidierung 
Erstkonso-Verrechnungszeitpunkt 
lidierungs-Erstmalige Erwerb/ 
Einbezogene Gesellschaften stichtag Einbeziehung Gründung Methode Variante 
Westfälische Bauindustrie 
GmbH, Münster 31.12.1997 31.12.1997 -Erwerbsmethode Buchwert 
Westfälische Fernwärme-
versorgung GmbH, Münster 31.12.1997 31.12.1997 -Erwerbsmethode Buchwert 
FMO Flughafen Münster/ 
Osnabrück GmbH, Greven 31.12.1997 31.12.1997 -Equity-Methode Buchwert 
items GmbH, Münster 
bis 2008 31.12.1999 -21.05.1999 Erwerbsmethode Buchwert 
items GmbH, Münster 
ab 2009 ---Equity-Methode Buchwert 
Verkehrsservice Gesell-
schaft Münster mbH, 
Münster 31.12.2002 -11.06.2001 Erwerbsmethode Buchwert 
Nederlands-Duitse Internet 
Exchange B.V., Enschede, 
Niederlande 31.12.2003 -25.11.2003 Equity-Methode Buchwert 
münsterNETZ GmbH, 
Münster 31.12.2007 -15.11.2007 Erwerbsmethode Neubewertung 
smart OPTIMO GmbH & 
Co. KG, Osnabrück 31.12.2008 -23.12.2008 Equity-Methode Buchwert 
smart OPTIMO Verwal-
tungs-GmbH, Osnabrück 31.12.2008 -23.12.2008 Equity-Methode Buchwert 
Bürgerwindpark Löningen 
GmbH & Co. KG, Löningen 31.12.2013 01.01.2013 -Erwerbsmethode Neubewertung 
Bürgerwindpark Löningen 
Verwaltungs-GmbH, 
Münster 31.12.2013 01.01.2013 -Erwerbsmethode Neubewertung 
Forderungen u·nd Verbindlichkeiten, aktive und passive Rechnungsabgrenzungsposten sowie 
Aufwendungen und Erträge zwischen den konsolidierten Unternehmen wurden im Rahmen 
von Schuldenkonsolidierung und Aufwands-und Ertragseliminierung miteinander verrechnet. 
Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände, die auf Lieferungen 
oder Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beru­
hen, wurden um enthaltene Zwischengewinne bereinigt. 
Negative Equity-Werte wurden zum Erinnerungswert von 1 EUR unter den Beteiligungen an 
assoziierten Unternehmen angesetzt. Zum 31.12.2018 ergab sich aus der statistischen Wert­
fortschreibung ein negativer Equity-Wert in Höhe von -3.220 TEUR. 
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IV. Erläuterungen zu Posten von Konzernbilanz und Konzern-Gewinn-und Verlust-
rechnung 
1. Auf Aktiva angewandte Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden 
Soweit Ansatzwahlrechte ausgeübt wurden, sind diese bei den Angaben zu Posten der Bilanz 
erläutert. 
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und 
die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs-oder Herstellungskosten bewertet. 
Die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen enthalten die direkt zurechenbaren Einzel­
kosten sowie Lagergemeinkosten. Für Vermögensgegenstände der Energie-und Wasser­
netze werden darüber hinaus Regiegemeinkosten berücksichtigt. Die Zuschlagsätze für die 
Regiegemeinkosten betragen in Abhängigkeit von den maßnahmenbeteiligten technischen 
Funktionsbereichen zwischen einem und fünfundzwanzig Prozent. Sie bemessen sich nach 
den Herstellungskosten vor Regiegemeinkosten. Der Zuschlagsatz für Lagergemeinkosten 
beträgt zwanzig Prozent auf Lagermaterialentnahmen. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die 
Herstellungskosten eingegangen. Erhaltene Zuschüsse sind von den Anschaffungs-und Her­
stellungskosten abgesetzt worden. 
Erneuerungsmaßnahmen im bestehenden Netz, die eine Länge von 200 Metern und mehr 
erreichen, werden aktiviert. 
Den planmäßigen Abschreibungen liegen grundsätzlich die betriebsgewöhnlichen Nutzungs­
dauern der Vermögensgegenstände zugrunde. Zugänge werden seit dem Geschäftsjahr 2011 
linear (zuvor degressiv) abgeschrieben. 
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu 250 EUR wurden als Auf­
wand gebucht. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250 EUR 
bis 800 EUR wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. 
Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern im Anlagevermögen betragen bei: 
Immateriellen Vermögensgegenständen 
Grundstücken (Außenanlagen) und Bauten 
Verteilungsanlagen 
Technischen Anlagen und Maschinen 
Anderen Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 
3 - 7 Jahre 
7 -50 Jahre 
20 -55 Jahre 
5 -22 Jahre 
5 -14 Jahre 
Der Abschreibung des Geschäfts-oder Firmenwerts wurde -soweit aus der in 2013 erfolgten 
Erstkonsolidierung der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG resultierend -mit einem 
Abschreibungszeitraum von 17 Jahren die planmäßige Restnutzungsdauer der zum Windpark 
gehörenden Windenergieanlagen im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung zugrunde gelegt. Soweit 
der Geschäfts-oder Firmenwert aus der in 2014 erfolgten Verrechnung nachträglicher 
Anschaffungskosten für die Anteile am Bürgerwindpark Löningen resultiert, wurde der 
Abschreibung mit einem Zeitraum von noch 16 Jahren die zum Jahresende 2014 verbliebene 
Restnutzungsdauer der Windenergieanlagen des Bürgerwindparks zugrunde gelegt. 
Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurden mit dem anteiligen Eigenkapital 
gemäß§ 312 HGB angesetzt. 
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Die Bewertung der sonstigen Ausleihungen erfolgte zum Nennwert. 
Die übrigen Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich vorgenommener Wert­
berichtigungen aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung ausgewiesen. Soweit die 
Gründe für die Wertberichtigungen zum Bilanzstichtag nicht mehr bestanden, ist entsprechend 
§ 253 Abs. 5 HGB zugeschrieben worden. 
Die Roh-, Hilfs-und Betriebsstoffe wurden unter Berücksichtigung von Abschreibungen gemäß 
§ 253 Abs. 4 HGB zu fortgeschriebenen, durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zum 
niedrigeren Börsen-oder Marktpreis am Abschlussstichtag bewertet. 
Der Bewertung der zum Bilanzstichtag unfertigen Leistungen wurden die Herstellungskosten, 
bestehend aus Einzelkosten und notwendigen Gemeinkosten, zugrunde gelegt. Soweit die 
Herstellungskosten den Wert, der den Vermögensgegenständen am Abschlussstichtag beizu­
legen war, überschritten haben, wurde auf diesen Wert abgeschrieben. 
Die unter den fertigen Erzeugnissen und Waren ausgewiesenen zum Verkauf bestimmten 
Windkraftanlagen sind zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten 
die direkt zurechenbaren Material-und Fertigungseinzelkosten sowie einen Materialgemein­
kostenzuschlag in Höhe von zwanzig Prozent der Lagermaterialentnahmen. Die unter der glei­
chen Position ausgewiesenen Wasservorräte wurden zu Anschaffungskosten bewertet. 
Die unentgeltlich zugeteilten Emissionsrechte nach § 9 TEHG (Treibhausgas-Emissionshan­
delsgesetz) i.V.m. §§ 7 und 8 ZuG 2012 (Zuteilungsgesetz 2012) sind mit dem Wert von 1 EUR 
ausgewiesen. Erworbene Emissionsrechte wurden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedri­
geren beizulegenden Wert (Marktwert) zum Bilanzstichtag bewertet. 
Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel wurden zum Nennwert 
oder -soweit erforderlich -unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. 
Von den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wur­
den 75 TEUR mit den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs­
verhältnis besteht, verrechnet. 
2. Auf Passiva angewandte Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden 
Die bis einschließlich 2002 empfangenen Ertragszuschüsse (Baukostenzuschüsse Netz) wer­
den auf den Altbestand mit 5 % des Ursprungswerts aufgelöst. Im 20. Jahr nach Zugang wird 
der Abgang unterstellt und der verbliebene Ursprungswert vollständig aufgelöst. Die Zugänge 
werden ab dem 01.01.2003 direkt gegen die Positionen des Anlagevermögens verrechnet und 
wirken sich entsprechend den dort geltenden Nutzungsdauern abschreibungsmindernd aus. 
Für Anschlüsse an die der Regulierung nach Energiewirtschaftsrecht unterliegenden Netze 
der Strom-und Gasversorgung von den Anschlussnehmern an den Netzbetreiber gezahlte 
Ertragszuschüsse werden als Netzentgeltvorauszahlungen betrachtet und in einen passiven 
Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt, der über 20 Jahre aufgelöst wird. 
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem versiche­
rungsmathematischen Verfahren der "projected unit credit method" (Methode der laufenden 
Einmaiprämie) ermittelt. Diese Methode geht davon aus, dass in jedem Dienstjahr ein zusätz­
licher Teil des endgültigen Leistungsanspruchs erarbeitet wird, und bewertet jeden dieser Leis­
tungsbausteine separat, um so die endgültige Verpflichtung aufzubauen. Als Rechnungszins 
wurde gemäß § 253 Abs. 2 HGB in Verbindung mit der Rückstellungsabzinsungsverordnung 
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der für Ende Dezember 2018 veröffentlichte Wert der Bundesbank in Höhe von 3,21 % ver­
wendet und somit das Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 zur Abzinsung über eine Laufzeit 
von 15 Jahren genutzt. Als Rechnungsgrundlage dienten die neuen Richttafeln 2018 G von 
Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die aus der Verwendung der neuen Richttafeln ausgelöste Bewer­
tungsänderung hat sich nur unwesentlich ausgewirkt. Bei der Berechnung der 
Pensionsrückstellungen wurde eine Rentendynamik von 2,0 % p. a. in die versicherungsma­
thematischen Berechnungen einbezogen. 
Für die unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesenen Deputatverpflichtungen wurden 
Kostensteigerungen von 2,50 % p. a. berücksichtigt sowie Fluktuationen von 2 % p. a. bei 
einem Alter von bis zu 30 Jahren bzw. 1,00 % p. a. bei einem Alter von bis zu 40 Jahren. 
Die Rückstellung zur Abdeckung der Unterdeckung von Versorgungsverpflichtungen in der 
Kommunalen Versorgungskasse Westfalen-Lippe (KVW), Münster, wurde auf Basis eines ver­
sicherungsmathematischen Gutachtens zum 31.12.2018 bewertet (Rechnungszins 3,21 %, 
Gehaltstrend 1,50 % p. a., Rententrend 1,0 % p. a.). Für die hiernach auf den Konzern entfal­
lenden mittelbaren Pensionsverpflichtungen wurde zum Stichtag 31.12.2018 ein Unterde­
ckungsbetrag von 75.893 TEUR ermittelt. 
Unter Berücksichtigung der von den versicherten Mitarbeitern durchschnittlich noch zu leisten­
den Arbeitszeiten bis zum Eintritt der Verpflichtung wurde die Rückstellung anteilig dotiert. Im 
Berichtsjahr wurden der Rückstellung insgesamt 2.118 TEUR zugeführt. 
Die Rückstellung beträgt zum 31.12.2018 39.832 TEUR. Die nicht bilanzierte Unterdeckung 
beträgt 36.061 TEUR. Es ist vorgesehen, diese Deckungslücke durch ratierliche Rückstel­
lungszuführungen in den kommenden Jahren systematisch zu schließen. 
Der Rückstellung für Altersteilzeit liegt ein Rechnungszins von 2,32 % zugrunde. Für die 
Erhöhung von Gehalt und Beitragsbemessungsgrenzen wurden Kostensteigerungen in Höhe 
von jeweils 2 % p. a. berücksichtigt. 
Der Buchwert der Aufwandsrückstellungen nach§ 249 Abs. 2 HGB a. F., die gemäß Artikel 67 
Abs. 3 Satz 1 EGHGB beibehalten wurden, beträgt zum 31.12.2018 5.938 TEUR. 
Die übrigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurtei­
lung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. 
Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. 
Zur Sicherung von Bankdarlehen werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt, die mit den 
Schuldposten zu handelsrechtlichen Bewertungseinheiten zusammengefasst werden. 
Die Energiebeschaffungs-und Energieabsatzverträge (Strom und Gas) werden in Anwendung 
des IDW RS ÖFA 3 abweichend vom Grundsatz der Einzelbewertung zu Vertragsportfolien 
zusammengefasst. Es besteht ein angemessenes energiewirtschaftliches Steuerungssystem, 
aus dem die gebildeten Vertragsportfolien nach der Homogenität der Risiken abgeleitet wur­
den. Daran orientiert sich der Aufbau der Mengen-, Preis-und Ergebnisplanung der Portfolien. 
Die konkreten Beschaffungs-und Vermarktungsprozesse sowie deren Überwachung setzen 
die Vorgaben des Steuerungssystems um. 
Die durch den Abschluss von Verträgen mit Kunden zu liefernden Mengen an Strom oder Gas 
werden durch das Portfoliomanagement je Kundenvertrag einzeln (back-to -back) oder zu­
sammengefasst beschafft. Ebenso werden vom Portfoliomanagement die für die Energieer­
zeugung in der Gas-und Dampfturbinen-Anlage (GuD-Anlage) und den weiteren Erzeugungs­
einheiten (Blockheizkraftwerke, BHKW) benötigten Mengen Gas beschafft sowie der erzeugte 
Strom vermarktet. Das Portfoliomanagement strukturiert die Beschaffung und den Absatz der 
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Energiemengen Strom oder Gas jeweils getrennt in Bücher, das Vertriebsbuch, das Erzeu­
gungsbuch und das Hedgebuch, sowie den darin geführten Portfolien. 
Das implementierte Risikomanagementsystem erfasst die aggregierten Positionen im Hedge­
buch auf Basis von vorgegebenen Risikolimiten, die ebenso wie die zur Angebotskalkulation 
und zur Bewertung verwendeten Preiskurven täglich durch das Risikocontrolling überwacht 
werden. 
Die implementierte Deckungsbeitragsrechnung erfasst jedes gebildete Vertragsportfolio. 
Dabei werden interne Geschäfte zwischen den Vertragsportfolien zu marktüblichen 
Bedingungen abgeschlossen und in die jeweilige Deckungsbeitragsrechnung einbezogen. 
Zurechenbare Gemeinkosten werden angemessen berücksichtigt. 
Die Bewertungszeiträume bestehen aufgrund der rollierenden Durchführung der Sicherungs­
transaktionen für einen unbegrenzten Zeitraum. Aktuell sind Zeiträume bis zum Lieferjahr 2022 
betroffen. 
Bei einem negativen Deckungsbeitrag eines Vertragsportfolios wird eine Drohverlustrückstel­
lung gebildet. 
3. Verzicht auf Bewertungsanpassungen bei assoziierten Unternehmen 
Die at-equity einbezogene FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH hat in dem von ihr auf 
den 31.12.2018 aufgestellten Konzernabschluss teilweise abweichende Bewertungsmethoden 
angewandt: Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 
250 EUR bis 1.000 EUR hat die Gesellschaft entsprechend§ 6 Abs. 2a EStG einen Sammel­
posten gebildet, der im Jahr der Bildung und in den darauffolgenden vier Geschäftsjahren mit 
einem Fünftel abgeschrieben wird. Aus der erstmaligen Anwendung der BilMoG-Vorschriften 
auf die Pensionsrückstellungen der Gesellschaft in 201 O resultiert ein Unterschiedsbetrag, den 
die Gesellschaft in Ausübung des Wahlrechts nach Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB ratierlich 
den Pensionsrückstellungen zuführt. Zum 31.12.2018 beträgt die sich hieraus ergebende 
Unterdeckung der Pensionsrückstellungen 153 TEUR. Eine Rückstellung für die mittelbare 
Verpflichtung aus der Unterdeckung von Versorgungsansprüchen der Mitarbeiter gegenüber 
der KVW (Kommunale Versorgungskassen Westfalen-Lippe) wurde nicht gebildet. 
Die at-equity einbezogene smart OPTIMO GmbH & Co. KG hat in ihrem Jahresabschluss von 
dem Ansatzwahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anla­
gevermögens Gebrauch gemacht. Zum Bilanzstichtag werden selbst geschaffene immaterielle 
Vermögenswerte in Höhe von 3.137 TEUR ausgewiesen. Im Konzernabschluss der Stadt­
werke Münster wurde von dem Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. 
Für die at-equity einbezogene Nederlands-Duitse Internet Exchange B.V. wurde der nach nie­
derländischem Recht auf den 31.12.2018 aufgestellte und geprüfte Jahresabschluss unverän­
dert übernommen. 
In diesen Fällen wurde auf eine Anpassung der Bewertung im Konzernabschluss in Anwen­
dung des § 312 Abs. 5 HGB verzichtet. 
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4. Angaben zu Aktivposten der Konzernbilanz 
Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anlage zum Konzernanhang gezeigt. 
Aus der in 2013 erfolgten Erstkonsolidierung der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 
resultierte ein Geschäfts-oder Firmenwert in Höhe von 5.885 TEUR. Für in 2014 hierauf 
angefallene nachträgliche Anschaffungskosten in Höhe von 295 TEUR wurde der Geschäfts­
oder Firmenwert entsprechend erhöht. Der Abschreibung des Geschäfts-oder Firmenwerts 
wurde mit einem Abschreibungszeitraum von 17 Jahren -für den goodwill aus der Erstkonso­
lidierung in 2013 -bzw. von 16 Jahren -angewandt auf den Zugang in 2014 -jeweils die 
planmäßige, stichtagsbezogene Restnutzungsdauer der zum Windpark gehörenden Wind­
energieanlagen zugrunde gelegt. 
Die auf die Vermögensgegenstände der stromerzeugenden Bestandteile der Gas-und Dampf­
turbinenanlage (GuD-Anlage), Standort HKW Hafen, im Jahr 2013 vorgenommene außerplan­
mäßige Abschreibung nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB in Höhe von 13.947 TEUR wurde bei­
behalten. 
In 2014 haben die Gesellschafter der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven, 
(FMO) ein Finanzierungskonzept zur Ausstattung des FMO mit Eigenkapital beschlossen. Das 
Konzept sieht jährliche Zuführungen der Gesellschafter in das Eigenkapital des FMO vor, die 
jeweils gesondert mit einem Vorlauf von zwei Kalenderjahren von den Gesellschaftern ver­
pflichtend beschlossen werden. Die durch diesen verpflichtenden Beschluss begründete 
Erhöhung des Beteiligungswertes wurde regelmäßig, zuletzt im Geschäftsjahr 2017, durch 
eine außerplanmäßige Abschreibung korrigiert. 
Die Gesellschaft erhielt weiterhin aufgrund des oben genannten Finanzierungskonzepts im 
Dezember 2015 ein Darlehen in Höhe von 5.890 TEUR. Für dieses Darlehen ergibt sich auf­
grund der vertraglich vereinbarten, marktgerechten Zins-und Tilgungsregelungen sowie der 
mit dem Finanzierungskonzept verbundenen, positiven Entwicklungsprognose der FMO kein 
Wertberichtigungsbedarf. 
Auf die Beteiligung an der Westfälische Landeseisenbahn GmbH, Lippstadt, (WLE) wurde eine 
außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 308 TEUR nach § 253 Absatz 3 Satz 5 HGB vor­
genommen. 
Die sonstigen Ausleihungen beinhalten Forderungen aus Festgeldguthaben, die zum Zwecke 
der Besicherung langfristiger Bürgschaften sicherungsübereignet wurden (955 TEUR; Vorjahr: 
1.622 TEUR). Darüber hinaus sind im Wesentlichen niedrig verzinsliche Mitarbeiterdarlehen 
enthalten (724 TEUR; Vorjahr: 867 TEUR). Die Bewertung erfolgte jeweils zum Nennwert der 
Forderungen. 
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (56.673 TEUR; Vorjahr: 60.237 TEUR) 
sind auch die Forderungen aus der Abgrenzung der Energie-und Wasserlieferungen zwischen 
letztem Ablesestichtag und dem Bilanzstichtag enthalten, die mit den hierfür bis zum Bilanz­
stichtag aufgelaufenen Abschlagszahlungen saldiert wurden. 
Den Forderungen gegen den Gesellschafter (13.757 TEUR; Vorjahr: 20.499 TEUR) liegen im 
Wesentlichen Ausgleichsansprüche der Stadtwerke Münster aus den für die Geschäftsjahre 
2019 und 2020 beschlossenen Einzahlungen der Stadtwerke Münster in die Kapitalrücklage 
der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH in Höhe von insgesamt 11.780 TEUR 
zugrunde. Auf eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr entfallen davon 5.890 TEUR. Auf 
Energie-und Wasserlieferungen entfallen 1.772 TEUR. 
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Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 
(551 TEUR; Vorjahr: 523 TEUR), betreffen im Wesentlichen Kostenerstattungen und Forde­
rungen aus Energie-und Wasserlieferungen. In Höhe von 75 TEUR wurden im Berichtsjahr 
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht mit den ent­
sprechenden Verbindlichkeiten verrechnet. 
Die sonstigen Vermögensgegenstände (18.384 TEUR; Vorjahr: 19.083 TEUR) beinhalten im 
Wesentlichen die die Energie-und Stromsteuer betreffenden Entlastungsbeträge 
(10.468 TEUR) insbesondere resultierend aus dem Erdgasbezug für die GuD-Anlage, vor­
nehmlich auf Energiebezüge entfallende, noch nicht abziehbare Vorsteuer (5.360 TEUR). 
Die nachfolgende Übersicht gibt die aktiven und passiven Steuerlatenzen in Bezug auf die 
Konzernabschlussebene und die betroffenen Hauptabschlussposten wieder. Auf die Steuerla­
tenzen ist aufgrund des regionalen Schwerpunkts des Konzerns grundsätzlich ein konzernweit 
einheitlicher Ertragsteuersatz in Höhe von 31,9 % (Vorjahr: 31,9 %) zur Anwendung gekom­
men. Soweit den Steuerlatenzen Beteiligungen an Personengesellschaften zugrunde liegen, 
war hiervon abweichend ein Ertragsteuersatz von 15,8 % anzuwenden. 
Steuerlatenzen Konzern Stadtwerke Münster per 31.12.2018 in TEUR 
Latente 
Posten Latenzrechnung HBI HBII Konzern Steuern 
Aktivlatenzen 
Sachanlagen 2.008 2.008 641 
Beteiligungen an Kapitalgesellschaften 3.002 3.002 958 
Beteiligungen an Personengesellschaften 4.660 4.660 738 
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 43.869 43.869 14.007 
Sonstige Rückstellungen 16.473 16.473 5.222 
Verbi ndl ic hkeiten 732 732 234 
Summe Aktivlatenzen aus Buchwertdifferenzen 70.744 70.744 21.800 
Passivlatenzen 
Sachanlagen -2.084 -6.875 -8.959 -2.523 
Sonderposten mit Rücklageanteil -11.401 -11.401 -3.640 
Summe Passivlatenzen aus Buchwertdifferenzen -13.485 -6.875 -20.360 -6.163 
Aktiv-/Passivüberhang aus Differenzen 57.259 -6.875 50.384 15.637 
Auf die Aktivierung des sich bis auf Konzernebene ergebenden Überhangs von aktiven laten­
ten Steuern in Höhe von 15.637 TEUR (Vorjahr: 18.568 TEUR) wurde verzichtet. Aus der 
Konsolidierung ergab sich ein nur unwesentlicher Überhang aktiver latenter Steuern von des­
sen Bilanzierung vereinfachend abgesehen werden durfte. 
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5. Angaben zu Passivposten der Konzernbilanz 
Das gezeichnete Kapital beträgt zum Vorjahr unverändert 51.200 TEUR. 
Der Kapitalrücklage (106.532 TEUR; Vorjahr: 106.224 TEUR) wurden aus Gesellschaftermit­
teln 308 TEUR zugeführt. Der Zuführung liegt der Belastungsausgleich für den auf die Stadt­
werke Münster entfallenden Anteil am Verlustausgleich der Westfälischen Landeseisenbahn 
GmbH, Lippstadt, zugrunde. 
Die Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2018 weist einen Konzern­
jahresüberschuss von 28.151 TEUR aus (Vorjahr: 14.514 TEUR). Der Gewinnvortrag beträgt 
4.485 TEUR (Vorjahr: 4.628 TEUR). Der vom Konzernjahresüberschuss abzusetzende, ande­
ren Gesellschaftern zustehende Gewinn beträgt 36 TEUR (Vorjahr: 32 TEUR). In die anderen 
Gewinnrücklagen wurden 21.122 TEUR eingestellt (Vorjahr: 10.625 TEUR). Unter Berücksich­
tigung einer Vorabgewinnausschüttung in Höhe von 6.500 TEUR (Vorjahr: 4.000 TEUR) ergibt 
sich ein Konzernbilanzgewinn von 4.978 TEUR (Vorjahr: 4.485 TEUR). 
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (49.051 TEUR; Vorjahr: 
45.944 TEUR) umfassen Rückstellungen zur Abdeckung von Versorgungsverpflichtungen in 
der KVW (Kommunale Versorgungskassen Westfalen-Lippe; 39.832 TEUR; Vorjahr: 37.714 
TEUR), Rückstellungen für Deputatverpflichtungen (6.668 TEUR; Vorjahr: 5.690 TEUR), 
Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen (2.534 TEUR; Vorjahr: 2.513 TEUR) sowie Rück­
stellungen für die Verpflichtungen zum Ausgleich der Rentenminderung bei Altersteilzeitver­
einbarungen (17 TEUR; Vorjahr: 26 TEUR). 
Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Absatz 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellun­
gen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssat­
zes der vergangenen zehn Jahre und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des 
durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre beträgt 18.380 TEUR. Hier­
von wurden bis zum 31.12.2018 5.370 TEUR zur Deckung künftiger Zinsrisiken der Rückstel­
lung für die Unterdeckung von Versorgungsverpflichtungen in der KVW zugeführt. 
Die erwarteten Zahlungen aus der Abrechnung der Strom-und Erdgassteuer 2018 
(6.115 TEUR; Vorjahr: 8.761 TEUR) und den ertragsabhängigen Steuern (5.127 TEUR; Vor­
jahr: 3.739 TEUR) sind unter den Steuerrückstellungen ausgewiesen (11.242 TEUR im 
Berichtsjahr; Vorjahr: 12.500 TEUR). 
Die sonstigen Rückstellungen (38.952 TEUR; Vorjahr: 46.755 TEUR) betreffen insbesondere 
ungewisse Verbindlichkeiten des Verkehrsbetriebs aus der Aufteilung der Fahrgeldeinnahmen 
unter den Verkehrsunternehmen der Verkehrsgemeinschaft Münsterland (VGM) 
(9.419 TEUR; Vorjahr: 9.155 TEUR), Entsorgungsverpflichtungen (5.938 TEUR; Vorjahr: 
5.938 TEUR), ein Rücktrittsrecht aus Immobilienverkauf (5.110 TEUR), Ansprüche der Mitar­
beiter aus Leistungszulage, Urlaubsrückständen und Gleitzeitguthaben (4.452 TEUR; Vorjahr: 
4.31 O TEUR), Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (3.953 
TEUR; Vorjahr: 19.243 TEUR), bestehende Altersteilzeitverpflichtungen (1.359 TEUR; Vor­
jahr: 2.254 TEUR) und Netzinstandhaltung (1.224 TEUR; Vorjahr: 1.166 TEUR). 
Den Drohverlustrückstellungen liegen im Wesentlichen von Besitzstandsregelungen begleitete 
betriebliche Umstrukturierungen im Bereich Planung, Bau und Betrieb von Versorgungsnetzen 
zugrunde (3.546 TEUR; Vorjahr: 3.773 TEUR) zugrunde. 
Das Genussscheinkapital (1.775 TEUR; Vorjahr: 1.968 TEUR) ist zum Erfüllungsbetrag ange­
setzt. Die Gesamtlaufzeiten der Genussrechte betragen zwischen 7 und 20 Jahren. Die Rück­
zahlung des Genussscheinkapitals erfolgt zum Laufzeitende. Die Genussrechte haben sich in 
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2018 mit Zinssätzen von 3,5 % bis 8,0 % verzinst (89 TEUR Zinsen im Berichtsjahr; im Vorjahr 
93 TEUR). 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (119.983 TEUR; Vorjahr: 115.927 TEUR) 
resultieren insbesondere aus dem zur Finanzierung der Strategie 2020 in 2012 aufgenomme­
nen endfälligen Schuldscheindarlehen in Höhe von 70.000 TEUR. Im Berichtsjahr ist ein bei 
der Berliner Sparkasse aufgenommenes Darlehen in Höhe von 10.000 TEUR zur Auszahlung 
gekommen. Das Darlehen finanziert die bereits zum Ende des Vorjahres erfolgte Ablösung 
eines Bankdarlehens der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG. 
Im Vorjahr wurde zur Finanzierung neu errichteter Windenergieanlagen ein Darlehen über 
6.800 TEUR bei der Sparkasse Münsterland Ost aufgenommen. Das Darlehen ist durch 
Sicherungsübereignung von Windenergieanlagen gesichert. Per 31.12.2018 beträgt die Dar­
lehensvaluta 6.313 TEUR. 
Die Gesellschaft hat im Jahr 2013 ein Darlehen der Hamburger Sparkasse AG, Hamburg, in 
Höhe von nominal 5,9 Mio. EUR aufgenommen. Dieses wurde zum Erwerb der Photovoltaik­
Freiflächenanlage in Hassendort verwendet. Durch Übertragung der PV-Anlage ist das Darle­
hen abgesichert. Per 31.12.2018 beträgt die Darlehensvaluta 4.030 TEUR. 
Zur preislichen Absicherung von Dieselbezügen im Bereich ÖPNV wurden Swaps abgeschlos­
sen. Für negative Marktwerte dieser Swaps wurden Rückstellungen für drohende Verluste aus 
schwebenden Geschäften in Höhe von insgesamt 191 TEUR gebildet, handelsrechtliche 
Bewertungseinheiten wurden in diesem Zusammenhang nicht gebildet. 
Zur Zinssicherung von variabel verzinslichen Darlehen werden die folgenden Zinsswaps ein­
gesetzt: 
Lfd. Nr. Produkt Laufzeit BetraQ in TE UR Marktwert in TEUR 
1 Zinsswap 22.11 .13 -22.11 .19 6.000 -99 
2 Zinsswap 22.11.13 -22.11.22 5.000 -403 
3 Zinsswap 22.11.13 -22.11.24 3.000 -359 
4 Zinsswap 22. 1 0. 17 -22. 1 0. 27 2.550 -270 
5 Zinsswap 30.03.12 -30.12.26 5.300 -249 
6 Zinsswap 01.09.17 -30.06.37 6.800 -229 
7 Zinsswap 30.06.12 -30.06.27 3.000 -128 
> Zinsswap 31.650 -1.737 
Die Grundgeschäfte (Darlehen) und die Sicherungsgeschäfte (Zinsswaps) weisen neben der 
Betragsidentität auch die gleiche Laufzeit auf und wurden in Bewertungseinheiten zusammen­
gefasst (critical-term-match-Methode im Rahmen des Micro-Hedging). Aufgrund der 
deckungsgleichen Beziehung konnte auf eine bilanzielle Risikovorsorge für die nach bankin­
ternen Berechnungsmodellen errechneten negativen Zeitwerte in Höhe von insgesamt 
-1.737 TEUR (Vorjahr: -1.935 TEUR) verzichtet werden. Es wurde die Einfrierungsmethode 
verwendet. 
Den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (1.540 TEUR; Vorjahr: 301 TEUR) liegen Vor­
leistungen im Rahmen schwebender Geschäfte zugrunde. Per 31.12.2018 wird hier im We­
sentlichen eine Anzahlung für den Verkauf einer Windkraftanlage ausgewiesen (1.200 TEUR). 
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (37.969 TEUR; Vorjahr: 45.686 TEUR) 
resultieren vornehmlich aus dem Strom-und Gasbezug. Darüber hinaus entfallen wesentliche 
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11 
Beträge auf die an Übertragungsnetzbetreiber zu entrichtenden Netzentgelte und Umlagen 
sowie auf die Beauftragung von Busfahrleistungen im öffentlichen Linienverkehr. 
Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter (3.551 TEUR; Vorjahr: 1.248 TEUR) 
betreffen die Inanspruchnahme des Cash-Pool-Verfahrens des Gesellschafters (1.879 TEUR), 
Gewerbesteuerverbindlichkeiten (925 TEUR) und Guthaben aus Überzahlungen von Energie­
und Wasserlieferungen (747 TEUR). 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, 
(13.312 TEUR; Vorjahr: 20.341 TEUR) betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber 
der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven, auf Kapitaleinzahlungen in Höhe von 
11.780 TEUR für die Jahre 2019 und 2020. Auf Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr ent­
fallen hiervon 5.890 TEUR. Gegenüber der items GmbH, Münster, bestehen Verbindlichkeiten 
aus dem Bezug von IT-Dienstleistungen in Höhe von 1.41 O TEUR (Vorjahr: 2.385 TEUR). 
Die sonstigen Verbindlichkeiten (16.771 TEUR; Vorjahr: 15.483 TEUR) betreffen im Wesentli­
chen die Umsatzsteuer (3.952 TEUR), die Energiesteuern für Strom und Erdgas 
(3.288 TEUR), erhaltene, noch nicht abgerechnete Zuschüsse überwiegend die ÖPNV-lnfra­
struktur betreffend (2.032 TEUR), Überzahlungen aus der Leistungsabrechnung 
(4.149 TEUR) und die Lohnsteuer (762 TEUR). 
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zum Stichtag von Berichtsjahr und Vorjahr sind den 
nachfolgenden Tabellen zu entnehmen. 
Restlaufzeitenübersicht der Verbindlichkeiten per 31.12.2018 (alle Angaben in TEUR): 
Konzernbilanz da\iOn mit einer Restlaufzeit 
Bilanzpositionen 31.12.2018 bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre 
Genussscheinkapital 1.775 163 662 950 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 119.983 16.416 53.900 49.667 
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.540 1.540 --
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 37.969 37.137 665 167 
Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter 3.551 3.551 --
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, 
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 13.312 7.422 5.890 -
Sonstige Verbindlichkeiten 16.771 16.771 --
Summe 194.901 83.000 61.117 50.784 
Restlaufzeitenübersicht der Verbindlichkeiten per 31.12.2017 (alle Angaben in TEUR): 
Konzernbilanz dal.{)n mit einer Restlaufzeit 
Bilanzpositionen 31.12.2017 bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre 
Genussscheinkapital 1.968 193 675 1.100 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 115.927 6.774 54.181 54.972 
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 301 301 --
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 45.686 44.757 631 298 
Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter 1.248 1.248 --
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, 
mit denen ein Beteiligungs\.€rhältnis besteht 20.340 8.560 11.780 -
Sonstige Verbindlichkeiten 15.483 15.483 --
Summe 200.953 77.316 67.267 56.370 
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12 
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesi­
chert sind, beträgt 20.403 TEUR (Vorjahr: 22.484 TEUR). Auf die Besicherung durch Grund­
schulden entfallen davon 4.838 TEUR (Vorjahr: 5.404 TEUR), auf Sicherungsübereignungen 
15.565 TEUR (Vorjahr: 17.080 TEUR). Grundschulden und Sicherungsübereignungen betref­
fen vollständig die Absicherung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Darüber hin­
aus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche Sicherheiten. Mit 
einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen. 
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten (28.096 TEUR; Vorjahr: 26.582 TEUR) beinhaltet 
im Wesentlichen die von den Kunden als Netzanschlussbeiträge (Baukostenzuschüsse und 
Hausanschlusskostenbeiträge) vorausgezahlten Netzentgelte für das Strom-und Gasnetz in 
Höhe von 24.658 TEUR (Vorjahr: 24.590 TEUR). Die Auflösung dieser Beträge erfolgt jährlich 
mit 5 % gegen die Umsatzerlöse. 
6. Angaben zu Posten der Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung 
Die Umsatzerlöse haben sich im Berichtsjahr für die Tätigkeitsbereiche wie folgt entwickelt: 
Umsatzerlöse nach Tätiqkeitsbereichen in TEUR 
Tätigkeitsbereiche 2018 2017 O/o 
Enerqie-und Wasserversorgung 492.622 480.405 2,54 
ÖPNV incl. Parkraumbewirtschaftung 47.101 45.843 2,74 
Sonstiges 8.770 9.034 -2,92 
L Tätigkeitsbereiche 548.493 535.282 2,47 
Der Tätigkeitsbereich Sonstiges beinhaltet insbesondere die Immobilienbewirtschaftung. 
Der Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen (819 TEUR; Vorjahr: 
11.977 TEUR) liegen die Herstellungskosten von zum Stichtag unfertigen Aufträgen und für 
unter den fertigen Erzeugnissen ausgewiesene zum Verkauf bestimmte Windenergieanlagen 
zugrunde. 
Die anderen aktivierten Eigenleistungen (8.990 TEUR; Vorjahr: 9.612 TEUR) entfallen insbe­
sondere auf Investitionen in die Energie-und Wassernetze (7.935 TEUR). 
Die sonstigen betrieblichen Erträge (34.776 TEUR; Vorjahr: 18.201 TEUR) resultieren im 
Wesentlichen aus periodenfremden Erträgen (24.757 TEUR) und Schadensersatzansprüchen 
(7.354 TEUR). Letzteren liegt im Wesentlichen ein Schaden am Gas-und Dampfturbinenkraft­
werk zugrunde. 
Die periodenfremden Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung sonstiger 
Rückstellungen (16.524 TEUR) und Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlage­
vermögens (7.651 TEUR). 
Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs-und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 
(260.808 TEUR; Vorjahr: 255.655 TEUR) sind, wie im Vorjahr, im Wesentlichen geprägt durch 
Bezugsaufwendungen für Energie-und Wasserlieferungen (162.311 TEUR), EEG-Zahlungen 
an Übertragungsnetzbetreiber (76.968 TEUR) und Einspeisevergütungen für Strom aus EEG­
und KWK-Anlagen (21.529 TEUR). 
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen (120.125 TEUR; Vorjahr: 120.801 TEUR) betref­
fen insbesondere die an Übertragungsnetzbetreiber und andere fremde Netzbetreiber zu ent­
richtenden Netznutzungsentgelte (57.465 TEUR), die Aufwendungen aus der Anmietung von 
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13 
Busfahrleistungen im ÖPNV (16.970 TEUR), Aufwendungen aus der Immobilienbewirtschaf­
tung (5.336 TEUR) sowie Aufwendungen für den Messstellenbetrieb und Messdienstleistun­
gen (5.205 TEUR). 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (56.134 TEUR; Vorjahr: 54.333 TEUR) enthalten 
neben der Konzessionsabgabe (17.984 TEUR) im Wesentlichen Aufwendungen für IT-Dienst­
leistungen (9.105 TEUR), für ein Rücktrittsrecht aus einem Grundstücksverkauf (5.11 O TEUR), 
Aufwendungen für Verwaltung und Vertrieb (4.559 TEUR), für Öffentlichkeitsarbeit 
(2.964 TEUR), für Prüfung und Beratung (2.727 TEUR), Wartung und Pflege von Software 
(2.111 TEUR), Versicherungen (2.024 TEUR), Miet-, Pacht-und Leasingaufwendungen 
(1.484 TEUR) Gebühren und Abgaben (1.423 TEUR) sowie Aufwendungen für Porto, Telefo­
nie und Frachten (1.297 TEUR). 
Die periodenfremden Aufwendungen betragen 2.359 TEUR (Vorjahr: 693 TEUR). Davon wer­
den 1.723 TEUR für Steuernachforderungen aufgrund einer Betriebsprüfung unter den Steu­
ern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesen. Für auf das Vorjahr entfallende Strom-und 
Erdgassteueraufwendungen sind unter den sonstigen Steuern 600 TEUR enthalten. 
Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betragen 308 TEUR (Vorjahr: 12.077 TEUR). Ihnen 
liegen nachträgliche Anschaffungskosten aus Verlustausgleichszahlungen an die Beteiligung 
Westfälische Landeseisenbahn GmbH, Lippstadt, zugrunde. Der Vorjahreswert resultiert im 
Wesentlichen aus der Abschreibung der für die Geschäftsjahre 2019 und 2020 beschlossenen 
Zuführungen in das Eigenkapital der Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven 
(11.780 TEUR). Auf die Verlustausgleichszahlung an die Westfälische Landeseisenbahn ent­
fielen im Vorjahr 297 TEUR. 
Der Zinsaufwand des Berichtsjahres (5.715 TEUR; Vorjahr: 6.246 TEUR) setzt sich im 
Wesentlichen aus den Zinsen für die Fremddarlehen (3.131 TEUR; Vorjahr: 3.704 TEUR) 
sowie aus den Zinsen für die Aufzinsung langfristiger Personalrückstellungen (1.688 TEUR; 
Vorjahr: 1.833 TEUR) zusammen. Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung verteilen sich 
im Wesentlichen auf die mittelbaren Pensionsverpflichtungen aus der Unterdeckung der Kom­
munalen Versorgungskassen Westfalen-Lippe (KVW) (1.241 TEUR; Vorjahr: 1.339 TEUR), 
auf Deputatzusagen (206 TEUR; Vorjahr: 206 TEUR), Rückbauverpflichtungen für regenera­
tive Stromerzeugungsanlagen (93 TEUR; Vorjahr: 84 TEUR) und auf Direktzusagen 
(89 TEUR; Vorjahr: 95 TEUR). 
V. Haftungsverhältnisse 
Zum 31. Dezember 2018 bestehen acht (Vorjahr acht) Bürgschaften zugunsten der FMO Flug­
hafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven, mit einer Bürgschaftsvaluta zum Bilanzstichtag in 
Höhe von insgesamt 5.809 TEUR (Vorjahr: 8.789 TEUR). Der FMO wird aufgrund des von den 
Gesellschaftern in 2014 beschlossenen Finanzierungskonzepts durch Erhöhung des Eigenka­
pitals und durch Gesellschafterdarlehn in seiner Finanzkraft gestärkt. Die bürgschaftsgesicher­
ten Darlehen sollen dann abgelöst werden. Die Gesellschafter haben bereits die Beschlüsse 
zur Umsetzung der Tranchen des Finanzierungskonzeptes bis einschließlich 2020 gefasst. 
Unter der Voraussetzung, dass auch die weiteren verpflichtenden Beschlüsse ebenso wie die 
bisher gefassten umgesetzt werden, ist eine Inanspruchnahme aus den Bürgschaften bei 
Umsetzung der positiven Entwicklungsprognose nicht zu erwarten. 
Des Weiteren bestehen drei Bürgschaften zugunsten der Westfälischen Landeseisenbahn 
GmbH, Lippstadt, mit einer Bürgschaftsvaluta zum Bilanzstichtag in Höhe von 732 TEUR (Vor­
jahr: 592 TEUR) für drei Darlehen. Die Gesellschaft hat 2014 ein Darlehen über 2.700 TEUR 
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14 
mit einer Laufzeit von 15 Jahren, im Jahr 2015 ein Darlehen über 2.000 TEUR mit einer Lauf­
zeit von 20 Jahren und im Jahr 2018 ein weiteres Darlehen über 1.300 TEUR mit einer Laufzeit 
von 20 Jahren aufgenommen. Diese Darlehen werden durch die drei Hauptgesellschafter 
Kreis Warendorf, Kreis Soest und Stadtwerke Münster GmbH verbürgt. Aufgrund eines Ergeb­
nisübernahmevertrages ist das Risiko einer Inanspruchnahme nahezu auszuschließen. 
VI. Ergänzende Angaben 
1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen 
Die Bestellverpflichtungen im Investitionsbereich beliefen sich zum 31.12.2018 auf 
9.617 TEUR. Aus Miet-, Pacht-und Leasingverträgen mit Laufzeiten zwischen 1 und 5 Jahren 
resultieren jährliche Verpflichtungen von 214 TEUR. Für langfriste Pacht-und Erbbaurechts­
verträge betragen die jährlichen Zahlungen 2.040 TEUR. Aus mit der smart OPTIMO GmbH 
& Co. KG, Osnabrück, geschlossenen Pacht-und Dienstleistungsverträgen zur Durchführung 
von Messstellenbetrieb und Messdienstleistungen ergibt sich für das Jahr 2019 eine Zahlungs­
verpflichtung in Höhe von 7.956 TEUR. 
Aus der Beteiligung an der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Trois­
dorf, können sich durch die Investitionen in Projekte zur regenerativen Energieerzeugung 
finanzielle Verpflichtungen bis zu einer Höchstgrenze von 9,8 Mio. EUR ergeben. Bis zum 
31.12.2018 wurden Investitionen in Höhe von 3,5 Mio. EUR realisiert. 
Zur Absicherung von Lieferverpflichtungen aus bestehenden Verträgen mit Sondervertrags­
und Tarifkunden des Versorgungsbereichs sind in verantwortungsvoller unternehmerischer 
Risikovorsorge in die Zukunft gerichtete Verträge über den Bezug von Energie zum Nominal­
wert von 206,0 Mio. EUR geschlossen worden. 
2. Gesamtbezüge von Geschäftsführung und Aufsichtsrat 
Die Gesamtbezüge der im September 2018 ausgeschiedenen Geschäftsführung betrugen für 
das Berichtsjahr 474 TEUR. Sie setzen sich wie folgt zusammen: 
Vergütungsbestandteile Dr. Henning Müller-Tengelmann Dr. Dirk Wernicke 
Festvergütung 
(inkl. geldwertem Vorteil) 161 198 
leistungsorientierte Vergütung 35 35 
Arbeitgeberfinanzierte Beiträge 
zur Alters'v€rsorgung 25 20 
Gesamt 221 253 
Die Gesamtbezüge von Herrn Stefan Grützmacher betrugen für den Zeitraum vom 19. Sep­
tember 2018 bis zum 31.12.2018 77 TEUR und ergeben sich aus der vereinbarten Festvergü­
tung auf Basis von nachgewiesenen Stunden. 
Für die frühere Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen wurden im Berichtsjahr 182 TEUR 
an Pensionen aufgewendet. Für sie bestehen per 31.12.2018 Pensionsrückstellungen in Höhe 
von 2.534 TEUR. 
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten für die Teilnahme an den Sitzungen ein Sitzungs­
geld. Aufsichtsratsmitglieder, die gleichzeitig Mitglieder des Rates der Stadt Münster sind, 
erhalten kein Sitzungsgeld von den Stadtwerken Münster. Die Bezüge für den Aufsichtsrat 
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betrugen insgesamt 3.462,90 EUR. Die nachfolgende Übersicht zeigt deren Verteilung auf die 
Aufsichtsratsmitglieder: 
Aufsichtsratsmitqlied Aufsichtsratsbezüqe 2018 in € 
Breitenbach, Wilhelm 357,00 
Dünzelmann, Katrin 392,70 
Gemmeke, Franz 357,00 
Grinqel, Guido 357,00 
Ludorf, lnes 107,10 
Machado, Antonio 142,80 
Pike, Wayne 214,20 
Röhricht, Dominic 178,50 
Spiekermann-Blankertz, Michael 178,50 
Szcepanek, Anneliese 214,20 
Terborg, Hermann 392,70 
Vorholt, Marcus 357,00 
Weidekamp, Michael 35,70 
Wischer, Rolf 178,50 
:5'" Aufsichtsratsbezüqe 3.462,90 
Arbeitnehmer können nach den in einer Betriebsvereinbarung festgelegten Kriterien Darlehen 
erhalten. Arbeitnehmervertreter haben vor oder während ihrer Tätigkeit als Mitglieder des Auf­
sichtsrates aufgrund dieser Betriebsvereinbarung Darlehen erhalten. Deren Wert betrug zum 
31.12.2018 12.342 EUR bei Zinssätzen von 0,5 % bis 2,5 %. Im Berichtsjahr wurden neue 
Darlehen im Wert von 13.552 EUR aufgenommen und Tilgungen in Höhe von 1.21 O EUR 
geleistet. Lohn-und Gehaltsvorschüsse wurden nicht gewährt. 
3. Belegschaft 
Im Geschäftsjahr 2018 wurden durchschnittlich 1 .250 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 1.277). 
Die Belegschaft bestand durchschnittlich aus 1.003 (Vorjahr: 1.040) vollzeitbeschäftigten und 
247 (Vorjahr: 237) teilzeitbeschäftigten Mitarbeitern. Zusätzlich entfallen auf die anteilmäßig 
konsolidierte Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 2,5 Arbeitnehmer in Vollzeit (Vorjahr: 
2,5 Arbeitnehmer). 
Die Stadtwerke Münster GmbH und die münsterNETZ GmbH sind Mitglied der Kommunalen 
Versorgungskassen Westfalen-Lippe, Münster (KVW). Zweck der Anstalt ist es, den Arbeit­
nehmern im Wege privatrechtlicher Versicherung eine zusätzliche Alters-Invaliditäts-und Hin­
terbliebenenversorgung zu gewähren. Die Gesellschaften haben sich bei Begründung der Mit­
gliedschaft verpflichtet, alle Arbeitnehmer zu versichern, die nach dem Tarifvertrag über die 
Versorgung der Arbeitnehmer kommunaler Verwaltungen und Betriebe (Vers. TV-G) zu versi­
chern sind. Der derzeitige Umlagesatz beträgt 4,5 % plus 3,25 % Sanierungsgeld und wird von 
den Gesellschaften allein getragen. Die Summe der versicherungspflichtigen Löhne und Gehäl­
ter für das Jahr 2018 beträgt 53,7 Mio. EUR (Vorjahr: 49,9 Mio. EUR). Zur Abdeckung der aus 
einer möglichen Unterdeckung der Versorgungsverpflichtungen in der KVW folgenden Verpflich­
tungen in Höhe von insgesamt 75,9 Mio. EUR wurde eine Rückstellung in Höhe von 
39,8 Mio. EUR gebildet. 
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\1 
I' 
16 
4. Abschlussprüferhonorar 
Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2018 berechnete 
Gesamthonorar beträgt 336 TEUR (Vorjahr: 220 TEUR). Auf Abschlussprüfungsleistungen ent­
fallen 137 TEUR, auf andere Bestätigungsleistungen 24 TEUR, auf Steuerberatungsleistungen 
3 TEUR und auf sonstige Leistungen 172 TEUR. 
5. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die nicht zu marktübli-
chen Bedingungen zustande gekommen sind 
Im Geschäftsjahr 2018 wurden weiterhin keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen 
und Personen abgeschlossen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen 
sind. 
6. Auf Gemeinschaftsunternehmen entfallende Vermögenswerte und Schulden sowie 
Aufwendungen und Erträge 
Auf das Gemeinschaftsunternehmen Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH, Münster, 
entfallen kurzfristige Vermögenswerte in Höhe von 379 TEUR (Vorjahr: 884 TEUR), langfris­
tige Vermögenswerte in Höhe von 1.997 TEUR (Vorjahr: 1.822 TEUR) und kurzfristige Schul­
den in Höhe von 319 TEUR (Vorjahr: 234 TEUR). Von den Aufwendungen und Erträgen im 
Konzern entfallen auf das Gemeinschaftsunternehmen im Wesentlichen Umsatzerlöse in 
Höhe von 3.551 TEUR (Vorjahr: 3.451 TEUR), Materialaufwand in Höhe von 170 TEUR (Vor­
jahr: 133 TEUR), Personalaufwand in Höhe von 230 TEUR (Vorjahr: 224 TEUR) und Abschrei­
bungen in Höhe von 141 TEUR (Vorjahr: 146 TEUR). 
7. Nachtragsbericht 
Die Stadtwerke Münster GmbH haben Beschlüsse zur Übertragung des Eigentums an den 
Versorgungsnetzen auf die münsterNETZ GmbH sowie den Wechsel der für die Versorgungs­
netzte tätigen Mitarbeiter zur münsterNETZ GmbH gefasst. Die rechtliche Umsetzung soll im 
Geschäftsjahr 2020 erfolgen. 
Münster, am 15. November 2019 
2440491 /40029870 
schäftsführung 
ergie) 
T r_ ,_ 
FrankGJ;r 
(Geschäftsführer Mobilität)

17 
E;ntwicklung des Anlagevermögens im Konzernabschluss Stadtwerke Münster für das Geschäftsjahr 2 0 1 8 -Anlage zum Anhang 
:~ 
Anschaffungs -und Herstellungskosten Abschreibungen/ Wertberichtigungen Buchwerte 
Vor Abrechnung von Zuschüssen Erhaltene Zuschüsse 
Um-Um-Um-
Stand Zugänge Abgänge buchungen Stand Stand Zugänge Abgänge buchungen Stand Stand Zugänge Abgänge buchungen Zuschreibungen Stand Stand Stand 
01.01.2018 2018 2018 2018 31.12.2018 01.01.2018 2018 2018 2018 31.12.2018 01.01.2018 2018 2018 2018 2018 31.12.2018 31.12.2018 31.12.2017 
T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ 
1. Immaterielle Vermögensgegenstände 
1. Entgeltliche erworbene Konzessionen 
und ähnliche Rechte 39.237 1.152 1.823 42.212 2.816 2.816 29.285 pA 3.472 32.757 6.639 7.136 
2. Geschäfts-oder Firmenwert 6.188 6.188 1.813 pA 365 2.178 4.010 4.375 
45.425 1.152 1.823 48.400 2.816 2.816 31.098 pA 3.837 34.935 10.649 11.511 
II. Sachanlagen 
1. Grundstücke, grundstücksgleiche 
Rechte und Bauten einschließlich 
der Bauten auf fremden Grundstücken 281.454 5.757 166 4.155 291.200 12.955 12.955 162.896 pA 5.981 75 168.802 109.443 105.603 
2. Verteilungsanlagen 731.974 16.345 268 6.588 754.639 61.615 1.550 63.165 532.372 pA 8.922 268 -541.026 150.448 137.987 
3. Sonstige technische Anlagen 
und Maschinen 237.105 2.501 994 2.736 241.348 2.881 91 2.972 165.950 pA 7.448 934 172.464 65.912 68.274 
4. Fahrzeuae für Personenverkehr 34.560 1.565 1.244 779 35.660 11.171 1.748 308 12.611 14.622 PA 1.674 935 15.361 7.688 8.767 
5. Andere Anlagen, Betriebs-und 
Geschäftsausstattung 65.946 2.945 474 1.189 69.606 5.324 . 5.324 48.816 pA 2.590 453 50.953 13.329 11.806 
6. Geleistete Anzahlungen und 
Anlagen im Bau 23.446 16.514 -17.270 22.690 -22.690 23.446 
1.374.485 45.627 3.146 -1.823 1.415.143 93.946 3.389 308 97.027 924.656 pA 26.615 2.665 948.606 369.510 355.883 
III. Finanzanlagen 
1. Beteiligungen an 
assoziierten Unternehmen 62.069 1 -61.252 . 52.877 E 50 E 973 51.954 9.298 9.192 
E 816 
2. Beteiliaunaen 6.947 308 380 6.875 2.909 aoA 308 3.217 3.658 4.038 
3. Ausleihungen an Unternehmen, 
mit denen ein Beteiligungsverhältnis 
besteht 5.890 368 5.522 5.522 5.890 
0 
4. Sonstige Ausleihungen 2.489 52 857 1.684 -. -1.684 2.489 
77.395 360 1.606 75.333 55.786 apA 308 E 973 55.171 20.162 21.609 
E 816 E 50 
L 2.422 L 358 
Gesamt 1.497.305 47.139 4.752 0 1.538.876 96.762 3.389 308 99.843 1.011.540 pA 30.452 2.665 1.038.712 400.321 389.003 
E 816 apA 308 E 973 
L 5.568 E 50 L 973 
:, 30.810 
Erläuterung der Abkürzungen: 
pA = planmäßige Abschreibungen 
apA = außerplanmäßige Abschreibungen 
E Equity-Fortsch reibung 
Erläuterung der Eguit)I-Fortschreibung: 
Anschaffungskosten Abgang E: Gewinnausschüttungen assoziierter Unternehmen = 816 T€ 
Abschreibungen Zugang E: Anteilige Jahresfehlbeträge assoziierter Unternehmen= 50 T€ 
Abschreibungen Zuschreibung E: Anteilige Jahresüberschüsse assoziierter Unternehmen= 973 T€ 
2440497/40029870

111 
Konzern-Kapitalflussrechnung der Stadtwerke Münster GmbH 
für das Geschäftsjahr 2018 (01.01. -31.12.) 
2018 2017 Veränderun 
TEUR TEUR 
Konzernjahresüberschuss 28.151 14.514 
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 30.810 41.506 
Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens aus Equity-Bewertung -973 -1.365 
Abnahme der Rückstellungen -11.162 -10.696 
Erträge aus der Auflösung von Baukostenzuschüssen -1.456 -1.706 
Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -7.624 -3.129 
Abnahme (im Vorjahr Zunahme) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 
anderer Aktiva, die nicht der Investitions-oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 134 -5.693 
Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der 
Investitions-oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -3.434 -655 
Zinsaufwendungen/Zinserträge 5.326 6.011 
Sonstige Beteiligungserträge -351 -314 
Ertragsteueraufwand/-ertrag 9.265 7.119 
Ertragsteuerzahlungen -3.455 -3.830 
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 45.231 41.762 
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -1.152 -563 
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 7.797 3.584 
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -45.627 -50.528 
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 2.422 2.082 
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -360 -6.187 
Erhaltene Zinsen 388 235 
Erhaltene Dividenden 351 314 
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -36.181 -51.063 
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 307 6.187 
Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 10.000 6.800 
Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten -6.129 -17.900 
Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 3.389 4.811 
Gezahlte Zinsen -3.619 -4.071 
Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -6.500 -4.000 
Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -27 -27 
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit -2.579 -8.200 
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 6.471 -17.501 
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 44.898 62.399 
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 51.369 44.898 
davon Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 53.247 44.898 
davon andere kurzfristige Kreditaufnahmen mit Zurechnung zur Liguiditätsdiseosition -1.878 
Der Finanzmittelfonds setzt sich im Berichtsjahr aus den Kassenbeständen und den Guthaben bei Kreditinstituten (53.247 T€) sowie aus 
anderen kurzfristigen Kreditaufnahmen zur Liquiditätsdisposition zusammen (-1.878 T€). Die anderen kurzfristigen Kreditaufnahmen zur 
Liquiditätsdisposition sind in der Konzernbilanz unter dem Posten Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter ausgewiesen. Im 
Vorjahr bestand der Finanzmittelfonds mangels anderer kurzfristiger Kreditaufnahmen zur Liquiditätsdisposition ausschließlich aus dem 
Posten Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten (44.898 T€). 
18 T€ des Finanzmittelfonds entfallen auf Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten der quotal einbezogenen Westfälische 
Fernwärmeversorgung GmbH (Vorjahr 454 T€). 
Münster, am 15. November 2019 
Stadtwerke Münster GmbH 
2440492/40029870 
TEUR 
13.637 
-10.696 
392 
-466 
250 
-4.495 
5.827 
-2.779 
-685 
-37 
2.146 
375 
3.469 
-589 
4.213 
4.901 
340 
5.827 
153 
37 
14.882 
-5.880 
3.200 
11.771 
-1.422 
452 
-2.500 
0 
5.621 
23.972 
-17.501 
6.471 
8.349 
-1.878

Konzern-Eigenkapitalspiegel der Stadtwerke Münster GmbH für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 (01.01. -31.12.) 
Mutterunternehmen Minderheitengesellschafter Konzern 
Nicht beherr-Auf nicht beherr-
Posten Gezeichnetes Kapitalrücklage nach Andere sehende Anteile 
Kapital § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Gewinnrücklagen Konzernbilanzgewinn Eigenkapital sehende Anteile entfallende Eigenkapital Konzerneigenkapital 
vor Jahresergebnis GewinneNerluste 
€ € € € € € € € € 
Entwicklung 
Stand 31. Dezember 2016 51.200.000,00 94.147.409,40 46.367.107,45 4.628.043,41 196.342.560,26 315.830, 17 5.787,02 321.617, 19 196.664.177,45 
Einstellung in Rücklagen 2017 -12.076.856,00 10.625.000,00 -10.625.000,00 12.076.856,00 12.076.856,00 
Ausschüttung 2017 ----4.000.000,00 -4.000.000,00 --27.500,00 -27.500,00 -4.027.500,00 
Konzern-14.481.806,97 14.481.806,97 32.386,80 32.386,80 14.514.193,77 ---- Jahresüberschuss 2017 
Stand 31. Dezember 2017 51.200.000,00 106.224.265,40 56.992.107,45 4.484.850,38 218.901.223,23 315.830, 17 10.673,82 326.503,99 219.227.727,22 
Einstellung in Rücklagen 2018 -307.600,00 21.122.000,00 -21.122.000,00 307.600,00 307.600,00 
Entnahmen aus Rücklagen 2018 ---------
Ausschüttung 2018 ----6.500.000,00 -6.500.000,00 --27.500,00 -27.500,00 -6.527.500,00 
Konzern-28.115.461,00 28.115.461,00 35.620,84 35.620,84 28.151.081,84 ---- Jahresüberschuss 2018 
Stand 31. Dezember 2018 51.200.000,00 106.531.865,40 78.114.107,45 4.978.311,38 240.824.284,23 315.830,17 18.794,66 334.624,83 241.158.909,06 
2435134/40029870

Konzernlagebericht der Stadtwerke Münster GmbH, Münster, 
für das Geschäftsjahr 2018 (01.01. -31.12.) 
Geschäftsmodell des Konzerns 
Geschäftstätigkeit und Unternehmensstruktur 
Die Stadtwerke Münster GmbH, Münster, (Stadtwerke Münster) sind als 100-prozentige Toch­
ter der Stadt Münster in der Versorgung von Kunden mit Energie und Wasser, im öffentlichen 
Personennahverkehr und weiteren kommunalen Dienstleistungen für die Bürger und Kunden 
in Münster und der Region tätig. 
1 
Die unternehmerische Tätigkeit der Stadtwerke Münster gliedert sich in die vier Geschäftsfelder 
Energie-und Wasservertrieb, Versorgungsnetze, Erzeugung und Verkehr. 
Das Geschäftsfeld Versorgungsnetze des Konzerns umfasst auch die münsterNETZ GmbH. 
Als 100-prozentige Konzerngesellschaft fungiert die münsterNETZ als Netzbetreiber in den 
Konzessionsgebieten der Stadtwerke Münster für die im Eigentum der Stadtwerke Münster 
stehenden Strom-, Gas-, Wasser-und Wärmenetze. Es bestehen wechselseitige Verträge 
über Pacht, Planung, Bau und Betrieb der Versorgungsnetze. 
Ein Anfang 2019 abgeschlossenes Analyseprojekt hat aufgezeigt, dass eine Weiterentwick­
lung der Tochtergesellschaft münsterNETZ GmbH, die bisher als kleine Netzgesellschaft die 
Bereiche Regulierungsmanagement, Asset Management und Netzvertrieb abgedeckt hat, zu 
einer großen Netzgesellschaft mit einem eigenen Asset Service und mit dem Eigentum an den 
Versorgungsnetzen wirtschaftliche Vorteile bietet. Auf dieser Basis wird im laufe des Jahres 
2019 der Netzbereich der Stadtwerke Münster mit dem Ziel reorganisiert, die Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter des bisher auf Seiten der Stadtwerke Münster GmbH angesiedelten Asset 
Services in 2020 auf die münsterNETZ GmbH zu überführen und zugleich das bisher bei der 
Stadtwerke Münster GmbH zugeordnete und an die münsterNETZ GmbH verpachtete Netz­
vermögen eigentumsrechtlich auf die münsterNETZ zu übertragen. Zur Absicherung der spar­
tenübergreifenden Synergien ist vorgesehen, auch die nicht regulierten Sparten mit zu über­
tragen. Die Ausgestaltung wird -vorbehaltlich einer bereits beantragten verbindlichen Aus­
kunft der Finanzbehörden -so erfolgen, dass sowohl der bisherige Ergebnisabführungsver­
trag mit der Stadtwerke Münster GmbH als auch die bestehende ertragsteuerliche Organschaft 
zwischen Mutter-und Tochtergesellschaft erhalten bleiben. 
Dem Geschäftsfeld Erzeugung ist auch die Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG zuge­
ordnet. 
Wesentliches Ereignis des Geschäftsjahrs 2018 im Geschäftsfeld Verkehr war der Betriebs­
übergang des Fahrdienstes inklusive Personal der Verkehrsservice Gesellschaft Münster 
mbH auf die Stadtwerke Münster zum 01. Juli 2018. 
Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Westfälische Bauindustrie GmbH liegt im Bereich 
Parken (ruhender Verkehr) und ist dem Geschäftsbereich Verkehr zugeordnet. 
2440495/40029870

2 
Unternehmensstrategie 
Die Ziele der Unternehmensstrategie, die mit den Kernthemen „Klimaschutz, Energieeffizienz 
und erneuerbare Energien", ,,innovative kommunale Mehrwertdienste" und „Dienstleistungen 
für eine intelligente und zukunftsfähige Ausrichtung der Infrastruktur" definiert wurden, bilden 
weiter die maßgebliche Grundlage für die Weiterentwicklung der Stadtwerke Münster, die 
Ableitung laufender Umsetzungsmaßnahmen und -projekte. Flankiert werden diese strategi­
schen Ziele weiterhin von den Maßnahmen zur Sicherstellung der hohen Prozessqualität und 
-effizienz im Kerngeschäft. 
Wirtschaftsbericht 
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 
Das Bruttoinlandsprodukt stieg 2018 um 1,5 % an. Die Gesamtstromerzeugung in Deutsch­
land ging in 2018 geringfügig um 0,7 % auf 649 Milliarden kWh zurück. Gleichzeitig stieg der 
Anteil der erneuerbaren Energien an der gesamten Stromerzeugung in Deutschland auf 
35,2 %. Damit stellen die erneuerbaren Energien den weitaus größten Anteil an der gesamten 
Stromerzeugung, mehr als die Anteile von Braunkohle und Kernenergie zusammengerechnet 
(Quelle: Statistisches Bundesamt). 
Das Vertriebs-und Versorgungsgebiet der Stadtwerke Münster ist stark vom Handels-und 
Dienstleistungssektor sowie von Privatkunden geprägt. Die konjunkturelle Entwicklung wirkt 
sich daher grundsätzlich nur in begrenztem Maße auf die Geschäftsentwicklung aus. Lediglich 
der Absatz an unsere Geschäftskunden zeigt eine stärkere Abhängigkeit von der Konjunk­
turentwicklung. 
Geschäftsverlauf 
Im Geschäftsjahr 2018 konnte in dem Teilbereich Stadtwerke Münster GmbH mit einem Jah­
resüberschuss von 26,8 Mio. EUR das gesteckte Ziel des Wirtschaftsplans deutlich übertroffen 
werden. Das den Erwartungen entsprechende, gute operative Ergebnis ergänzt um die Erträge 
aus der Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen bildete die Grundlage für dieses ins­
gesamt sehr zufriedenstellende Jahresergebnis. In 2014 haben die Gesellschafter des FMO 
ein Finanzierungskonzept zur Ausstattung des FMO mit Eigenkapital beschlossen. Das Kon­
zept sieht jährliche Zuführungen der Gesellschafter in das Eigenkapital des FMO vor, die 
jeweils gesondert mit einem Vorlauf von zwei Kalenderjahren von den Gesellschaftern ver­
pflichtend beschlossen werden. Die durch diesen verpflichtenden Beschluss begründete 
Erhöhung des Beteiligungswertes wurde regelmäßig -zuletzt im Geschäftsjahr 2017 -durch 
eine außerplanmäßige Abschreibung korrigiert. Im Geschäftsfeld Verkehr nutzten im 
Geschäftsjahr 2018 nochmals mehr Fahrgäste unser Angebot im ÖPNV. 
Im Teilbereich münsterNETZ GmbH liegt das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von 
6,8 Mio. EUR deutlich über dem Planergebnis von 4,6 Mio. EUR. Ursächlich hierfür sind unter 
anderem die im Vergleich zum Plan höheren Umsatzerlöse aus Gasnetzentgelten. Den nied­
rigeren Umsatzerlösen aus Stromnetzentgelten stehen mengenbedingt verringerte Aufwen­
dungen für das vorgelagerte Stromnetz gegenüber. Gleichzeitig wirkte sich die niedrigere Be­
zugsmenge aus dem vorgelagerten Stromnetz erhöhend auf die von der münsterNETZ an 
dezentrale Stromerzeuger gezahlten vermiedenen Netzentgelte aus. Im Vergleich zum Plan 
2440495/40029870

3 
fielen des Weiteren geringere Aufwendungen für Netzpachten, Netzverluste und konzernin­
terne Serviceleistungen an. Zudem ging mit einer weiteren zeitlichen Verschiebung beim 
Rollout intelligenter Messsysteme auch eine Verschiebung von Initial-Aufwendungen in fol­
gende Geschäftsjahre einher. 
Das Konzernergebnis des Geschäftsjahres 2018 mit einem Konzernjahresüberschuss von 
28,2 Mio. EUR ist aufgrund der guten operativen Basis und angesichts der positiven außer­
planmäßigen Effekte als gut zu bezeichnen. 
Lage 
Leistungsindikatoren 
Die Stadtwerke Münster GmbH ist die prägende Gesellschaft des Konzerns. Für den Konzern 
selbst werden keine Leistungsindikatoren definiert, da die Konzerngesellschaften dezentral 
gesteuert werden. Folgende finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren der Stadt­
werke Münster GmbH werden zur Darstellung des Geschäftsverlaufs des Konzerns herange­
zogen: 
finanzielle lndikato-Ist 2018 Plan 2018 relative Veränderung 
ren 
Jahresüberschuss 26,8 Mio. EUR 9,1 Mio. EUR 194,5 % 
Umsatzerlöse 547,0 Mio. EUR 542,0 Mio. EUR 0,9% 
Investitionen 37,9 Mio. EUR 54,4 Mio. EUR -30,3 % 
nichtfinanzielle lndi-Ist 2018 Plan 2018 relative Veränderung 
katoren 
Stromabsatz 1.242 Mio. kWh 1.386 Mio. kWh -10,4 % 
Erdgasabsatz 1.986 Mio. kWh 2.056 Mio. kWh -0,3 % 
Wärmeabsatz 574 Mio. kWh 609 Mio. kWh -5,7 % 
Wasserabsatz 17,1 Mio. m3 16,8 Mio. m3 1,8 % 
Stromerzeugung 
423 Mio. kWh 475 Mio. kWh -10,9 % 
Fahrgastzahlen 46,3 Mio. 47,5 Mio. -2,5 % 
Die Umsatzerlöse entsprachen bei einer Abweichung von + 0,9 % wiederum nahezu dem 
Planansatz. Im Strommarkt gingen die abgesetzten Mengen insgesamt um 14, 1 % gegenüber 
dem Vorjahr zurück und unterschritten damit auch die anspruchsvolle Planmenge. Der Rück­
gang war in fast allen Segmenten zu verzeichnen. Dagegen konnten vor allem bei Lieferungen 
an Privatkunden außerhalb des eigenen Netzgebietes die Mengen nochmals deutlich gestei­
gert werden. Gleiches gilt für die Ökostromprodukte, bei denen die Absatzmenge auch in 2018 
wiederum um 16,5 % über der des Vorjahres lag. Im Gasmarkt waren die abgesetzten Mengen 
trotz wieder leicht gestiegener Anzahl an Kunden etwas rückläufig. Parallel sanken die 
Umsatzerlöse, auch bedingt durch Preissenkungen. Eine parallele Entwicklung zeigte der 
Wärmemarkt. Trotz einer leichten Steigerung der Kundenanzahl ging die Abgabemenge 
2440495/40029870

4 
nochmals aufgrund der ganzjährig überdurchschnittlich warmen Witterung leicht zurück. Dem­
gegenüber stiegen die Umsatzerlöse aufgrund der zum 01.01.2018 in Anwendung der Preis­
formeln erhöhten Wärmepreise. 
Das den Erwartungen entsprechende, gute operative Ergebnis sowie die Erträge aus der Auf­
lösung von nicht mehr benötigten Rückstellungen und aus dem Verkauf nicht betriebsnotwen­
diger Grundstücke führten zu einem Jahresüberschuss von 26,8 Mio. EUR. 
Die Investitionen des Geschäftsjahres 2018 erreichen nicht den Planwert, da sich der Ausbau 
des Breitbandnetzes ebenso wie die Erneuerung der Erzeugungsstruktur der Wasserwerke 
zeitlich streckt. 
Die abgesetzte Menge Wasser übertrat wiederum leicht den Plan. 
Die Stromerzeugung der GuD-Anlage lag aufgrund des schadensbedingten längeren Ausfalls 
einer der beiden Gasturbinen unter der für das Geschäftsjahr 2018 angesetzten Planmenge. 
Die Zahl der Fahrgäste bestätigte auch in 2018 die seit Jahren positive Entwicklung im öffent­
lichen Personennahverkehr in Münster, lag nochmals leicht über der Zahl des Vorjahres, 
konnte jedoch auch in 2018 nicht die ehrgeizigen Planwerte erreichen. 
Ertragslage 
Die Umsatzerlöse des Konzerns -ohne Strom-und Erdgassteuer -(548.493 TEUR, im Vorjahr 
535.282 TEUR) entfallen im Wesentlichen auf den Versorgungsbereich (492.622 TEUR, im 
Vorjahr 480.405 TEUR) und den Verkehrsbereich incl. Parkraumbewirtschaftung 
(47.101 TEUR, im Vorjahr 45.843 TEUR). 
Der Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen von 11.977 TEUR im 
Vorjahr um -11.158 TEUR auf 819 TEUR im Berichtsjahr liegen im Wesentlichen die Herstel­
lungskosten von drei zum Verkauf bestimmten, unter den fertigen Erzeugnissen ausgewiese­
nen Windenergieanlagen zugrunde. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge (34.776 TEUR; Vorjahr: 18.201 TEUR) resultieren im 
Wesentlichen aus periodentremden Erträgen (24.757 TEUR) und Schadensersatzansprüchen 
(7.354 TEUR). Diese ergeben sich im Wesentlichen aus einem Schaden an der GuD-Anlage. 
Die periodentremden Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung sonstiger 
Rückstellungen (16.524 TEUR) und Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlage­
vermögens (7.651 TEUR). 
Die Aufwendungen für Roh-, Hilts-und Betriebsstoffe und für bezogene Waren (260.808 
TEUR; Vorjahr: 255.655 TEUR) sind, wie im Vorjahr, im Wesentlichen geprägt durch Bezugs­
aufwendungen für Energie-und Wasserlieferungen (162.311 TEUR), EEG-Zahlungen an 
Übertragungsnetzbetreiber (76.968 TEUR) und Einspeisevergütungen für Strom aus EEG­
und KWK-Anlagen (21.529 TEUR). 
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen (120.125 TEUR; Vorjahr: 120.801 TEUR) betref­
fen insbesondere die an Übertragungsnetzbetreiber und andere fremde Netzbetreiber zu ent­
richtenden Netznutzungsentgelte (57.465 TEUR), die Aufwendungen aus der Anmietung von 
Busfahrleistungen im ÖPNV (16.970 TEUR), Aufwendungen aus der Immobilienbewirtschaf­
tung (5.336 TEUR) sowie Aufwendungen für den Messstellenbetrieb und Messdienstleistun­
gen (5.205 TEUR). 
2440495/40029870

5 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (56.134 TEUR; Vorjahr: 54.333 TEUR) enthalten 
neben der Konzessionsabgabe (17.984 TEUR) im Wesentlichen IT-Aufwendungen 
(9.105 TEUR), Aufwendungen für ein Rücktrittsrecht aus einem Grundstücksverkauf 
(5.11 O TEUR), für Verwaltung und Vertrieb (4.559 TEUR), für Öffentlichkeitsarbeit 
(2.964 TEUR), für Prüfung und Beratung (2. 727 TEUR), Wartung und Pflege von Software 
(2.111 TEUR) Versicherungen (2.024 TEUR), Miet-, Pacht-und Leasingaufwendungen 
(1.484 TEUR) Gebühren und Abgaben (1.423 TEUR) sowie Aufwendungen für Porto, Telefo­
nie und Frachten (1.297 TEUR). 
Die periodenfremden Aufwendungen betragen 2.359 TEUR (Vorjahr 693TEUR). Davon wer­
den 1.723 TEUR für Steuernachforderungen aufgrund einer Betriebsprüfung unter den Steu­
ern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesen. Für auf das Vorjahr entfallende Strom-und 
Erdgassteueraufwendungen sind unter den sonstigen Steuern 600 TEUR enthalten. 
Das Finanzergebnis von -4,4 Mio. EUR (Vorjahr: -16,9 Mio. EUR) wird nicht mehr durch die 
im Vorjahr notwendige außerplanmäßige Abschreibung des Buchwertes der Finanzbeteiligung 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH geprägt. Gleichwohl überwogen die Zinsauf­
wände, insbesondere aus der Aufzinsung von Rückstellungen wesentlich im Bereich der Al­
tersvorsorge die Zinserträge und die Ergebnisbeiträge der Tochtergesellschaften bei weitem. 
Energie-und Wasservertrieb 
Das Geschäftsfeld Energie-und Wasservertrieb entwickelte sich im Geschäftsjahr 2018 ins­
gesamt zufriedenstellend. Im Strommarkt ging die abgesetzte Menge bei um 4 % gestiegener 
Kundenzahl um 14 % zurück. Die Erlöse sanken allerdings nur um 7,8 %, da die Mengenver­
luste besonders in den margenschwachen Segmenten zu akzeptieren waren. Gegen den 
Trend stieg die abgesetzte Menge an Privatkunden in fremden Netzen sowie insbesondere 
bei den Ökostromprodukten. 
Auch im Gasvertrieb war die abgesetzte Menge (ohne GuD-Anlage) gegenüber dem Vorjahr 
über alle Kundensegmente mit 1.986 Mio. kWh (im Vorjahr 2.078 Mio. kWh) leicht rückläufig 
(-4,4 %). Zwar konnten die Absatzmengen an Privat-und Gewerbekunden in fremden Netzen 
gesteigert werden. Dieses konnte aber nicht die im Wesentlichen witterungsbedingten Rück­
gänge in allen anderen Segmenten ausgleichen. Bei Gewerbekunden, Sonderverträgen und 
Kunden außerhalb des Stammmarkts konnten höhere Absatzmengen erreicht und damit wit­
terungsbedingte Mengenrückgänge bei den Privatkunden ausgeglichen werden. 
Im Wärmevertrieb konnte die Anzahl an Kunden nochmals leicht um 0,3 % gesteigert werden 
bei allerdings um 0,9 % leicht rückläufiger Absatzmenge (2018: 574 Mio. kWh). 
Die abgesetzte Menge Wasser war im Geschäftsjahr 2018 mit 17, 1 Mio. m3 nach 16,7 Mio. m3 
in 2017 um 2,4 % höher. Die Erlöse stiegen um 2,0 % auf 35,7 Mio. EUR. 
Versorgungsnetze 
Im Geschäftsjahr 2018 wurden 16,3 Mio. EUR in den Ausbau der Versorgungsnetze, in die 
Leitungsnetze, Hausanschlüsse und die zugehörigen Anlagen investiert. Der Schwerpunkt lag 
weiterhin neben dem Ausbau des Leitungsnetzes und der Hausanschlüsse bei den Schalthäu­
sern, den Trafostationen sowie in der Wassergewinnung. 
2440495/40029870

6 
Erzeugung 
Die konventionelle Erzeugung von Strom und Wärme in der GuD-Anlage am Standort HKW 
Hafen erreichte im Geschäftsjahr 2018 durch den längeren schadensbedingten Ausfall einer 
der beiden Gasturbinen nicht die geplanten Mengen. 
Auch die Erzeugung aus erneuerbaren Energien, insbesondere der Windenergieanlagen, 
erreichte sowohl in der erzeugten Menge (-14,6 %) als auch bei den Erlösen (-13,3 %) nicht 
die Planwerte. 
Verkehr 
Der von den Stadtwerken Münster betriebene öffentliche Personennahverkehr konnte seine 
bereits gute Aufstellung in 2018 weiter verbessern. Wesentliches Ereignis in diesem 
Geschäftsjahr war der Betriebsübergang des Fahrdienstes incl. Personal von der VSM auf 
die Stadtwerke Münster. Die Zahl der Fahrgäste stieg abermals an auf 46,3 Millionen und 
erreichte damit einen neuen Spitzenwert, wenn auch der ehrgeizige Planwert unterschritten 
wurde. 
Die Umsatzerlöse des Verkehrsbetriebs lagen im Geschäftsjahr 2018 mit 39,4 Mio. EUR um 
3,9 % unter denen des Vorjahres. Der operative Kostendeckungsgrad Verkehr ging parallel 
auf 70,5 % zurück. 
Vermögens-und Finanzlage 
Das Sachanlagevermögen zeigt mit einem nochmals gestiegenen Anteil von 65,3 % (Vorjahr 
64,0 %) der Konzernbilanzsumme die weiterhin hohe Anlagenintensität kommunaler Versor­
gungsunternehmen. Die Kennzahl ergibt sich aus dem Anstieg des Sachanlagevermögens um 
13,6 Mio. EUR (3,8 %) bei einem parallelen Anstieg der Bilanzsumme um 10,0 Mio. EUR 
(1,8 %). 
Die Finanzanlagen gingen im Geschäftsjahr 2018 um 1,4 Mio. EUR auf 20,2 Mio. EUR zurück. 
Dieser Rückgang entfiel vor allem auf die sonstigen Ausleihungen. 
Die Vorräte erhöhten sich um 1,3 Mio. EUR auf 22,3 Mio. EUR. 
Den Forderungen gegen den Gesellschafter (13.757 TEUR; Vorjahr: 20.499 TEUR) liegen im 
Wesentlichen Ausgleichsansprüche der Stadtwerke Münster aus den für die Geschäftsjahre 
2019 und 2020 beschlossenen Einzahlungen der Stadtwerke Münster in die Kapitalrücklage 
der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH in Höhe von insgesamt 11.780 TEUR 
zugrunde. Auf eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr entfallen davon 5.890 TEUR. Auf 
Energie-und Wasserlieferungen entfallen 1.772 TEUR. 
Die liquiden Mittel sind wieder um 8,3 Mio. EUR (18,6 %) auf 53,2 Mio. EUR gestiegen. Die 
Liquidität wird zur Finanzierung saisonaler Schwankungen im Bestandsgeschäft und der 
Erweiterungsinvestitionen vorgehalten. 
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (49.051 TEUR; Vorjahr: 
45.944 TEUR) umfassen Rückstellungen zur Abdeckung von Versorgungsverpflichtungen in 
der KVW (Kommunale Versorgungskassen Westfalen-Lippe; 39.832 TEUR; Vorjahr: 37.714 
TEUR), Rückstellungen für Deputatverpflichtungen (6.668 TEUR; Vorjahr: 5.690 TEUR), 
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Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen (2.534 TEUR; Vorjahr: 2.513 TEUR) sowie Rück­
stellungen für die Verpflichtungen zum Ausgleich der Rentenminderung bei Altersteilzeitver­
einbarungen (17 TEUR; Vorjahr: 26 TEUR). 
Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Absatz 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellun­
gen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssat­
zes der vergangenen zehn Jahre und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des 
durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre beträgt 18.380 TEUR. Hier­
von wurden bis zum 31.12.2018 5.370 TEUR zur Deckung künftiger Zinsrisiken der Rückstel­
lung für die Unterdeckung von Versorgungsverpflichtungen in der KVW zugeführt. 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen um 4, 1 Mio. EUR (3,5 %) auf 
120,0 Mio. EUR an. Die Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen betreffen im 
Wesentlichen noch zu leistende Kapitalmaßnahmen bei der Finanzbeteiligung FMO Flughafen 
Münster/Osnabrück GmbH. 
Die Entwicklung der Liquidität des Konzerns ist in der als Anlage beigefügten Kapitalflussrech­
nung dargestellt. Die Fähigkeit des Konzerns, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, war 
jederzeit gegeben. Die aus der Konzernbilanz abgeleitete Eigenkapitalquote konnte durch die 
Erhöhung des Eigenkapitals um 21,9 Mio. EUR (10,0 %) bei der um 10,0 Mio. EUR (1,8 %) 
erhöhten Bilanzsumme auf 42,6 % nochmals gesteigert werden. Ebenso konnte der Anlagen­
deckungsgrad (Anteil des durch Eigenkapital finanzierten Anlagevermögens) nach 56,4% im 
Vorjahr auf 60,2 % im Berichtsjahr gesteigert werden. 
Die Kapitalflussrechnung weist für den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit nach 
dem Rückgang im Vorjahr im Berichtsjahr wieder einen leichten Anstieg um 3,5 Mio. EUR auf 
45,2 Mio. EUR aus. Diese Entwicklung ergibt sich wesentlich aus dem deutlich gestiegenen 
Konzernjahresüberschuss bei einem gegenläufigen Rückgang der Abschreibungen. 
Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist mit 36,2 Mio. EUR nach 51, 1 Mio. EUR 
um 29, 1 % gesunken, wesentlich verursacht durch geringere Auszahlungen für Investitionen 
in Finanz-und Sachanlagen sowie höhere Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen 
des Sachanlagevermögens. 
Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ging um 5,6 Mio. EUR auf -2,6 Mio. 
EUR zurück. Dies ergibt sich wesentlich aus geringeren Auszahlungen für die Tilgung von 
Krediten und höheren Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten bei geringeren Einzah­
lungen aus Eigenkapitalzuführungen des Gesellschafters des Mutterunternehmens. 
Der Finanzmittelfonds ist zum Ende des Geschäftsjahres 2018 um 6,5 Mio. EUR auf 51,4 Mio. 
EUR (Vorjahr 44,9 Mio. EUR) gestiegen. 
Die Vermögens-und Finanzlage bildet damit weiterhin eine valide wirtschaftliche Basis für die 
weitere Strategie-und Geschäftsentwicklung. 
Mitarbeiter 
Im Geschäftsjahr 2018 wurden durchschnittlich 1.250 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 1.277). 
Die Belegschaft bestand durchschnittlich aus 1.003 (Vorjahr: 1.040) vollzeitbeschäftigten und 
247 (Vorjahr: 237) teilzeitbeschäftigten Mitarbeitern. Zusätzlich entfallen auf die anteilmäßig 
konsolidierte Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 2,5 Arbeitnehmer in Vollzeit (Vor­
jahr: 2,5 Arbeitnehmer). 
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Prognosebericht einschließlich Chancen und Risiken der 
zukünftigen Entwicklung 
Konjunkturelle Entwicklung 
Aufgrund des hohen Anteils an Privatkunden und des stark dienstleistungsorientierten 
Geschäftskundensegments ist die Geschäftsentwicklung der Stadtwerke Münster nur mittelbar 
konjunkturabhängig. Von zentraler Bedeutung für die Ergebnisentwicklung sind hingegen die 
Preisbewegungen auf den Beschaffungsmärkten für Strom, Gas, Kohle und Erdöl. Dabei sind 
die Primärenergieträger Gas, Kohle und Erdöl weitgehend von den Einflüssen des Weltmark­
tes abhängig, während die Beschaffungspreise für Strom stärker von den nationalen energie­
politischen Rahmenbedingungen in Deutschland geprägt sind. 
Die Konjunkturprognose der 1KB Deutsche Industriebank AG geht für 2019 von einem Wachs­
tum des Bruttoinlandsproduktes in Deutschland von unter 1 % aus. Damit ergibt sich nach 
einem Wachstum von 1,5 % in 2018 ein deutlicher Wachstumsrückgang. Die Erwartungen sind 
weiterhin von möglichen Handelsbeschränkungen durch US-Präsident Trump in Form von 
höheren Importzöllen zulasten der deutschen Automobilindustrie geprägt. Noch weitreichen­
dere Folgen für das deutsche Wirtschaftswachstum könnte der bevorstehende Brexit verursa­
chen. infolge intensiver Handelsbeziehungen mit Großbritannien könnte ein Ausscheiden 
Großbritanniens aus der EU ohne klare bi-oder multilaterale Handelsabkommen die stark 
exportabhängigen Unternehmen in Deutschland empfindlich treffen. 
Energiepolitische Rahmenbedingungen 
Im Januar 2019 veröffentlichte die von der Bundesregierung eingesetzte Kohlekommission 
ihre Empfehlung, bis 2038 aus der Stromerzeugung mit Braun-und Steinkohle in Deutschland 
auszusteigen. Auch wenn zur Umsetzung noch zahlreiche Gesetzgebungsverfahren durchlau­
fen werden müssen, ist davon auszugehen, dass die auf einem breiten Konsens innerhalb der 
mit verschiedensten Interessengruppen besetzten Kommission basierende Zielsetzung beste­
hen bleibt. Damit erfährt die deutsche Energiebranche nach dem Ausstiegsbeschluss für die 
Atomkraftwerke wiederum einen signifikanten Umbruch der Rahmenbedingungen zur Ener­
gieerzeugung. 
In der Konsequenz müsste es nun geradewegs zu einem neuen Boom beim Ausbau der 
erneuerbaren Energien kommen -wenn denn auf diesem Sektor hinreichend positive Rah­
menbedingungen gegeben wären. Das ist aber nach wie vor keineswegs der Fall. Stattdessen 
haben insbesondere Gesetzgebungen und Verordnungen der Bundesländer, z. B. in Bayern 
und in Nordrhein-Westfalen, dafür gesorgt, dass aufgrund verschärfter Abstandsregelungen 
die Anzahl attraktiver Standorte für Onshore-Windenergieanlagen deutlich reduziert wurde. 
Hinzu kommt, dass der Ausbau der großen Übertragungsnetze zum Transport des in den Off­
shore-Windparks erzeugten Stroms in die Mitte und den Süden Deutschlands aufgrund 
unzähliger lokaler und regionaler Klageverfahren nur sehr mühsam und langwierig voran­
kommt. Wenn man die C02-Ziele tatsächlich erreichen und den Ausbau der regenerativen 
Erzeugung vorantreiben möchte, wird der Gesetzgeber auch hier nachbessern müssen. 
Anderenfalls wird man in hohem Maße Atom-und Kohlestrom aus dem benachbarten Ausland 
importieren müssen, um die drohende Lücke zu schließen. 
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Mittelfristig kann sich durch den Kohleausstieg eine neue Perspektive für Gaskraftwerke -und 
damit auch für die erdgasbasierte KWK-Erzeugung ergeben. Die regenerativen Kapazitäten 
werden eine schnell verfügbare Technologie zum Ausgleich von Erzeugungsschwankungen 
erforderlich machen. Diesen Ausgleich können Gaskraftwerke leisten -zumindest als Brü­
ckentechnologie, bis die regenerative Erzeugung einschließlich der erforderlichen Stromnetze 
so ausgebaut sein wird, dass das Gesamtsystem lokale Schwankungen selbst ausgleichen 
kann. Fraglich ist aus heutiger Sicht, ob sich in dieser Übergangsphase Marktkonditionen ein­
stellen werden, die hinreichende Investitionsrenditen für Gaskraftwerke ermöglichen. Auch 
aus diesem Grund wäre es ein falsches politisches Signal, insbesondere die Förderung mo­
derner und umweltfreundlicher, gasbefeuerter KWK-Bestandsanlagen ab 2019 tatsächlich, 
wie momentan vorgesehen, auslaufen zu lassen. Positiv ist zu bewerten, dass die Bundesre­
gierung eine KWK-Förderung für bis 2022 neu errichtende Anlagen zugesagt hat, ja sogar das 
entsprechende Zeitfenster bis 2025 ausgedehnt hat, sicherlich auch, um einer preislichen 
Überhitzung für den Bau entsprechender Anlagen entgegenzuwirken. 
Eine spürbare Entwicklung hat nach Jahren der Stagnation der C02-Handel vollzogen. Im 
laufe des Jahres 2018 stiegen die Forwardpreise der entsprechenden Zertifikate von 8 €/tauf 
25 €/t, somit um über 200 %, und sind damit erstmalig zumindest in die Nähe der Werte 
gekommen, bei denen tatsächlich eine lenkungswirkung zugunsten umweltfreundlicher Ener­
gieerzeugung erzielt werden kann. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2019 haben sich 
die Zertifikatspreise allerdings bereits wieder auf ein Niveau um die 15 €/t reduziert. Steue­
rungseffekte werden tendenziell ab einem Niveau von ca. 30 €/t erwartet. Es bleibt abzuwar­
ten, ob dies durch entsprechende Mengensteuerung des Zertifikateangebotes erreicht werden 
kann -mit entsprechend positiven Effekten auf die Gestehungskosten umweltfreundlicher 
Erzeugung, z.B. über KWK-Anlagen. 
Aktuelle Preisentwicklungen 
Die Börsennotierungen der Forwardpreise für die Commodities Strom, Gas und Kohle haben 
sich im laufe des Jahres 2018 uneinheitlich entwickelt. So stieg der Preis für Strom-Forwards 
zwischen Januar und Dezember 2018 um ca. 47 % an, während Erdgas im gleichen Zeitraum 
ein Plus von knapp 23 % verzeichnete. Durch den in Relation zum Gasbezug stärkeren Anstieg 
der Großhandelspreise für Strom hat sich die spezifische Marge insofern verbessert, so dass 
z. B. Gaskraftwerke davon profitieren. Dennoch reicht die Marge weiterhin nicht aus, um große 
KWK-Anlagen auf reiner Marktpreisbasis ohne KWK-Förderung wirtschaftlich zu betreiben. 
Die Forwardpreise für Kohle lagen -bei innerjährlichen Schwankungen von +/-15 % -am 
Jahresende 2018 nahezu exakt auf dem gleichen Niveau wie zu Jahresbeginn. Hier dürfte 
bereits die Erwartung einer sich abkühlenden Weltkonjunktur eine Rolle spielen. Der Ölpreis 
als Globalindikator zeigt sich aufgrund der unsicheren weltpolitischen Situation im Jahresver­
lauf mit einem Anstieg von 60 US-$/b um fast 36 % auf ca. 82 US-$/b bis Oktober 2018 und 
einem darauffolgenden Rückgang um rd. 33 % auf 55 US-$/b sehr volatil. Insgesamt sank der 
Ölpreis im Jahresverlauf 2018 um etwa 8 %. 
Infolge der mehrjährigen Beschaffungsstrategie der Stadtwerke Münster für Strom und Gas 
wirken sich Preisentwicklungen nur sukzessive auf die Absatzpreise aus. Insofern wurden die 
Absatzpreise für das Segment der Privatkunden im Stromvertrieb trotz des deutlichen Preis­
anstiegs an den Großhandelsmärkten zum 01.01.2019 nur moderat um ca. 3,3 % angehoben. 
Für die Privatkunden des Erdgasvertriebs konnten zum Jahresbeginn infolge der nachhaltigen 
Beschaffungspolitik des Portfoliomanagements die Preise trotz des Anstiegs der Forwardno­
tierungen an den Großhandelsmärkten konstant gehalten werden. Nachdem zuletzt im Jahre 
2015 die Wasserpreise angepasst worden waren, war es erforderlich, die Preise nach vier 
Jahren der Preiskonstanz zum Ausgleich der inflationsbedingten Kostensteigerungen zum 
Jahresbeginn um 4,8 % zu erhöhen. Der Fernwärmepreis hat sich entsprechend der 
zugrundeliegenden Preisformel zum 01.01.2019 um 9,5 % erhöht. Die Preise des öffentlichen 
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Personennahverkehrs wurden zum 01.08.2019 um 2,9 % zum Ausgleich von Kostensteige­
rungen angehoben. 
Entwicklung der Absatzmengen 
Die Absatzmengen insbesondere der wärmegeführten Sparten der Gas-und Wärmeversor­
gung werden bereits signifikant durch die Witterung des ersten Quartals beeinflusst. Die Grad­
tagszahl als Beurteilungsmaßstab für die entsprechende Absatzentwicklung liegt für Münster 
in den ersten zwei Monaten des Jahres insbesondere aufgrund der sehr milden Witterung im 
Februar 2019 um ca. 9,4 % unterhalb des langjährigen Durchschnitts. Dieser Wertüberschrei­
tet das übliche Schwankungsintervall. Sofern sich die weiteren Quartale des Jahres 2019 
lediglich entsprechend des langjährigen Temperaturmittels bewegen, ist somit von einer 
Absatzmengenminderung für den Gas-und Fernwärmevertrieb gegenüber der Planung für 
2019 auszugehen. Die Absatzmengen der Sparten Strom und Wasser liegen für die ersten 
beiden Monate des Jahres hingegen in etwa auf dem geplanten Niveau. 
Strategie, Chancen und Risiken 
Die Ziele aus der Strategie 2020 mit den Kernthemen „Klimaschutz und Energieeffizienz", ,,in­
novative kommunale Mehrwertdienste" und „Dienstleistungen für eine intelligente und 
zukunftsfähige Ausrichtung der Infrastruktur" sind weiterhin prägend für die Weiterentwicklung 
der Stadtwerke Münster. Kontinuierlich werden die Rahmenbedingungen für die Strategie ana­
lysiert und geeignete neue Umsetzungsmaßnahmen und -projekte aufgelegt. Bestandteil der 
Strategie bleibt ebenso die Sicherstellung einer hohen Prozessqualität und Prozesseffizienz 
im Kerngeschäft. 
Klimaschutz und Energieeffizienz 
Der Ausbau der regenerativen Erzeugung auf Basis von Onshore-Windenergieanlagen ist 
nach wie vor ein wichtiges Element des strategischen Fokus der Stadtwerke Münster GmbH. 
Aufgrund der Verschärfung von Abstandsregelungen im Hinblick auf Wohnbebauung ist aber 
zumindest in NRW die Zahl verfügbarer neuer Standorte für Windenergieanlagen stark einge­
schränkt. In 2019 werden die Akquise-Tätigkeiten bzgl. Flächen zur Entwicklung von Wind­
energieprojekte fortgesetzt sowie die in den letzten Jahren akquirierten Flächen weiterentwi­
ckelt. Weiterhin wird der Genehmigungsantrag einer Windenergieanlage in Ostwestfalen­
Lippe mit einer Nennleistung von ca. 4 MW vorbereitet. Eine Errichtung ist frühestens 2021 
möglich, den Erhalt der Genehmigung und eines Zuschlags im Auktionsverfahren vorausge­
setzt. Ziel ist es, im regenerativen Bereich kontinuierlich zu wachsen, sofern die Projekte wirt­
schaftlich umsetzbar sind. 
Das seit 2005 bestehende Gas-und Dampfkraftwerke (GuD-Anlage) der Stadtwerke Münster 
bedarf in den nächsten Jahren einer großen und kostenintensiven Revision beider Gasturbi­
nen. Zudem endet die KWK-Förderung der Anlage Ende 2019. Vor diesem Hintergrund unter­
suchen die Stadtwerke Münster, inwieweit der Neubau eines neuen Gasmotorenkraftwerks 
anstelle der Ertüchtigung der Gasturbinen wirtschaftlich und technisch vorteilhaft ist. Im Falle 
der Realisierung würden die Gasturbinen mit einer Gesamtleistung von ca. 60-80 MW durch 
6-8 Gasmotoren a jeweils 1 O MW ersetzt werden. Die in der GuD-Anlage bereits vorhandene 
Dampfturbine mit 20 MW Leistung soll in diesem Falle erhalten bleiben. Die Neuerrichtung 
eines Gasmotorenkraftwerks bietet die Möglichkeit, auch nach 2019 von der KWK-Förderung 
zu profitieren, zudem ist die Anlagenflexibilität durch die Aufteilung in einzelne Motoren größer, 
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so dass auf unterschiedliche Lastsituationen passgenauer reagiert werden kann. Die Ausle­
gungsplanung einschließlich der detaillierten Wirtschaftlichkeitsanalyse für das neue Kraftwerk 
erfolgt in 2019; in Abhängigkeit von den Ergebnissen erfolgt die Errichtungsentscheidung vo­
raussichtlich Anfang 2020. Im Falle einer positiven Entscheidung soll die neue Anlage mög­
lichst Ende 2022 in Betrieb genommen werden. 
Auch der öffentliche Personennahverkehr wird in 2019 weitere wichtige Beiträge zum Klima­
schutz in Münster leisten. So wird der bereits begonnene Ausbau der Elektrobusflotte konse­
quent weiterverfolgt. Auch für 2019 ist wiederum die Anschaffung von zwei weiteren, emissi­
onsfreien Elektrobussen mit Ladestromtechnik geplant. Darüber hinaus wird die Busflotte in 
2019 um zwei Elektrobusse mit Wasserstoffantrieb ergänzt, welche ebenfalls weder C02 noch 
Stickoxide ausstoßen. Die Beschaffung von sechs weiteren Elektrobussen für das Jahr 2020, 
z. T. mit Ladetechnik, z. T. mit Brennstoffzellentechnik, befindet sich bereits in Vorbereitung. 
Aufgrund ihrer immer noch hohen Anschaffungskosten können Elektrobusse wirtschaftlich nur 
einschließlich einer öffentlichen finanziellen Förderung aus Bundes-und Landesmitteln mit 
konventionellen Dieselantrieben Schritt halten. Voraussetzung für die weiteren Investitionen 
der Stadtwerke Münster in Elektrobusse ist deshalb, dass entsprechende Fördermittel akqui­
riert werden können und so mit konventionellen Antrieben vergleichbare Lebenszykluskosten 
erreichbar sind. 
Passend zur Elektrobusstrategie wird zudem die Umgestaltung des Busbetriebshofes mit 24 
zusätzlichen Ladepunkten gestartet, über die zukünftig bis zu 40 elektrisch betriebene Busse 
automatisch über Stromabnehmer an der Decke netzdienlich und platzsparend kabellos gela­
den werden können. Auch für dieses Teilprojekt konnten Fördermittel gesichert werden, die 
eine Kostendeckung der damit verbundenen Investitionen in Höhe von 90 % gewährleisten. 
Zur weiteren Attraktivität des ÖPNV in Münster wollen die Stadtwerke Münster gemeinsam mit 
dem städtischen Planungsdezernat einen Modellversuch für ein völlig neues Bedienkonzept 
im Münsteraner Stadtteil Hiltrup unter dem Titel „Hiltrup on demand" auflegen. Statt großräu­
miger Busse auf fixierten Linienverläufen holen kleine Shuttlebusse mit bis zu acht Plätzen die 
ÖPNV-Kunden direkt in ihrem Wohnviertel ab (,,Corner-to-Corner-Betrieb") und bringen diese 
dann bis zu sogenannten Metrobuslinien, die ihrerseits in sehr enger Taktung und mit nur 
wenigen Haltepunkten über die großen Einfallstraßen schnell und direkt die Innenstadt 
ansteuern. Die Shuttlebusse können bequem via App ohne vorgegebenen Fahrplan von den 
Kunden geordert werden; die App ermittelt für die bis zu acht Fahrgäste die optimale Route 
zur Abholung. Indem so die Individualität der Kundenbedürfnisse noch besser berücksichtigt 
wird, soll die Convenience der ÖPNV-Nutzung weiter gesteigert werden. Das Konzept ist ein­
gebettet in den Masterplan Mobilität 2035plus der Stadt Münster. 
In der ersten Hälfte des Jahres 2019 wird gemeinsam mit einem professionellen Partner 
zunächst eine Modellsimulation im Hinblick auf das Systemangebot, dessen Nachfrage sowie 
die resultierenden Betriebskosten und -erträge durchgeführt. In Abhängigkeit von den Simula­
tionsergebnissen und der Zustimmung durch den Gesellschafter Stadt Münster soll „Hiltrup on 
demand" dann voraussichtlich ab Ende 2020 über einen Zeitraum von drei Jahren im physi­
schen Modellbetrieb getestet und laufend evaluiert werden. Das Pilotprojekt wäre in seiner 
Ausprägung mit vollständiger Integration in den laufenden ÖPNV-Betrieb in Münster das 
größte Projekt seiner Art in NRW und hat hohes Interesse bei der NRW-Landesregierung, die 
bereits attraktive Förderkonditionen für den Modellversuch in Aussicht gestellt hat. 
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Innovative kommunale Mehrwertdienste 
Mit der Entwicklung und Etablierung der elektronischen Stadtwerke Pluscard ebenso wie der 
münster:app haben sich die Stadtwerke Münster als „early mover" der Branche ein hohes Maß 
an digitaler Kompetenz erarbeitet. Dieses bereits in zahlreichen Anwendungen wie elektroni­
sches Busticket, digitale Fahrplanauskunft, bargeldloser Zugang zu den städtischen Parkhäu­
sern, den „Leezenboxen" an diversen Bahnhöfen, etc. sichtbare und von den Kunden wertge­
schätzte Potenzial soll in einem nächsten Schritt in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Müns­
ter zu einem übergreifenden Smart City-Konzept ausgebaut werden. 
Ein wichtiger neuer Baustein dazu wird das LoraWAN-Netzwerk sein, mit dessen Ausbau die 
Stadtwerke Münster bereits gestartet sind. Über diese im Niedrigfrequenzbereich arbeitende 
innovative Funktechnologie lassen sich mittels Sensoren sehr effizient Daten erheben, die 
dann über eine entsprechende Plattformlösung den Nutzern zur Verfügung gestellt werden 
können. Ein erster Ansatz ist beispielsweise die Erkennung von freien Parkplätzen im Stadt­
raum, die dann wiederum über eine App mit entsprechender Navigationsunterstützung den 
Nutzern angezeigt werden können. Des Weiteren können z. B. Zustandsdaten zum aktuellen 
Füllgrad von Abfallbehältern im Stadtgebiet erhoben werden, wodurch wiederum eine Kapazi­
täts-und Routenoptimierung für die Abfallwirtschaftsbetriebe ermöglicht wird. Zahlreiche wei­
tere Anwendungen im Sinne der Entwicklung der Stadt Münster zur Smart City sind vorstellbar. 
Die Stadtwerke wollen der lnfrastrukturentwickler und -anbieter für diese Technologie in 
Münster sein und somit die Option für datengetriebene Geschäftsmodelle als Erweiterung zum 
klassischen Energie-und Verkehrsgeschäft aufbauen. 
Der 2018 begonnene Ausbau eines Hochgeschwindigkeit-Glasfasernetzes in Münster wird 
konsequent weiterverfolgt. Die Kunden erhalten damit direkten Zugang zur Zukunftstechnolo­
gie Glasfaser, über die Downloadraten für Internetdienste (einschließlich Telefonie und TV) 
von bis zu 500 Mbit/s verlustfrei erreichbar sind. Die entsprechenden digitalen Produkte kön­
nen die Kunden direkt bei den Stadtwerken Münster beziehen. Für eine bestmögliche Auslas­
tung der neuen Infrastruktur sollen freie Glasfaserkapazitäten auch an Drittanbieter von Inter­
netdienstleistungen vermarktet werden, um eine hohe Netzauslastung zu erreichen. 
Im November 2018 haben die Stadtwerke Münster als Gastgeber in Kooperation mit dem 
Digital Hub Münsterland, der items GmbH, der Stadt Münster und weiteren Partnern aus der 
lokalen IT-Branche bereits zum zweiten Mal einen Hackathon unter dem Titel „Münster-Hack 
2018" durchgeführt. Unter anderem wurde eine LoraWAN-basierte Anwendung zur sensorba­
sierten permanenten Überwachung der Wasserqualität in Münsters Gewässern am Beispiel 
des Aasees vorgestellt. Im Hinblick auf die Entwicklung einer Smart City-Plattform ist die Zur­
verfügungstellung aktueller Messdaten zur Unterstützung eines präventiven Gewässerschut­
zes bereits auf Interesse der Stadt Münster gestoßen. 
Dienstleister für eine intelligente und zukunftsfähige Ausrichtung der Infrastruktur 
Mit dem Ausbau des Glasfasernetzes schreitet auch aus technischer Perspektive die Weiter­
entwicklung einer intelligenten Infrastruktur für Münster durch die Stadtwerke Münster voran. 
Die Netzerrichtung in Münsters Kreuzviertel wurde im September 2019 abgeschlossen. Die 
Vorbereitungen für den daran anschließenden Netzaufbau im Hansaviertel sind bereits im 
Gange. Parallel erfolgt eine Ausstattung mit Glasfaser durch die Stadtwerke Münster in 
Münsters Neubaugebieten. Die bis dato weitgehend friktionsfrei ablaufenden Baumaßnah­
men, insbesondere in den engen Innenstadtvierteln, zeigen, dass die Stadtwerke Münster ihre 
langjährige Kompetenz in Planung, Bau und Betrieb von Versorgungsnetzen auch bei der 
Errichtung des Glasfasernetzes unter komplexen baulichen Rahmenbedingungen erfolgreich 
einbringen können. 
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Mit der neuen Verbundleitstelle zur spartenintegrierten Überwachung und Steuerung der Ver­
sorgungsnetze wurde in 2018 ein weiterer Meilenstein des umfassenden Aufbaus einer intel­
ligenten Versorgungsinfrastruktur für Münster erreicht. Das Einspeise-und Lastmanagement 
wird durch die stetig ansteigende Dezentralisierung der Energieerzeugung immer anspruchs­
voller; der neue Leitstand ist nach modernsten Anforderungen konzipiert und durchgehend auf 
die neue Energiewelt ausgerichtet. Neben dem Einsatz für eigene Zwecke konnte mit einem 
weiteren Stadtwerk aus der Region Münsterland bereits ein Kunde gewonnen werden, für den 
die Stadtwerke Münster nun über die neue Verbundleitstelle den Rufdienst außerhalb der 
üblichen Arbeitszeiten übernehmen. Die Erbringung von entsprechenden Services für Partner 
in der Region soll zukünftig weiter ausgebaut werden. 
Die Neustrukturierung der Wasserwerke in Münster, bei der die bisher vier Wasserwerke der 
Stadtwerke Münster -bei gleichzeitiger Steigerung der Wassergewinnungsleistung -auf zwei 
investiv grundlegend zu überarbeitende Wasserwerke reduziert werden, schreitet voran. Die 
komplexen Ausschreibungen für die zu erstellenden Gewerke sind erarbeitet und z. T. bereits 
platziert. Mit der neuen Struktur wird die Wassergewinnung in Münster zukunftsfähig gemacht 
und nachhaltig gesichert. Die Reduktion auf zwei dann hochleistungsfähige Wasserwerke stellt 
dabei die qualitativ, aber auch wirtschaftlich optimale Alternative dar. 
Das Thema Elektromobilität gehört für die Stadtwerke Münster weiterhin zu den strategischen 
Zukunftsthemen. Für 2019 gilt die vertriebliche Konzentration dem Aufbau von 
Geschäftsmodellen zur Elektromobilität insbesondere mit Partnern im Business-to-Business­
Segment. Die Stadtwerke Münster verstehen sich dabei in erster Linie als lnfrastrukturdienst­
leister, der die Wertschöpfungskette modular unterstützen kann, sei es als „full-service-Anbie­
ter" rund um die Ladeinfrastruktur bis hin zu Wartung und Inspektion von Ladesäulen, die der 
Geschäftspartner selbst errichtet. 
Im Bereich der Ladesäulen im öffentlichen Raum ist festzustellen, dass die Nutzungsfrequen­
zen noch recht gering sind. Dennoch werden die Stadtwerke Münster im Sinne der Weiterent­
wicklung der Ladeinfrastruktur für private Nutzer in 2019 zusätzlich zu den bisher 12 öffentlich 
zugänglichen Ladesäulen im Stadtgebiet die Errichtung weiterer, möglichst zentrumsnaher 
Ladesäulen und auch eine Erweiterung der bereits vorhandenen Ladeinfrastruktur in den Park­
häusern der Tochtergesellschaft Westfälische Bauindustrie GmbH prüfen. Zudem ist auch die 
Ausstattung von zwei neuen Stadtquartieren, die auf Konversionsflächen errichtet werden, mit 
Ladesäuleninfrastruktur vorgesehen. Dies bietet u. a. die Grundlage für E-Carsharing-Lösun­
gen, ggf. in Kooperation mit einem lokalen Carsharing-Anbieter. 
Qualität und Effizienz im Kerngeschäft 
Neben der Innovationsstrategie mit dem Fokus auf digitale Geschäftsmodelle und 
Zukunftsausrichtung der Infrastruktur gehört auch die kontinuierliche Weiterentwicklung und 
Optimierung des Kerngeschäfts zur Strategie der Stadtwerke Münster. 
So werden beispielweise im Vertrieb neue Technologien zur Effizienzverbesserung, wie z. B. 
Robotic Process Automation (RPA) zur strukturierten Massendatenerfassung eingesetzt und 
weiterentwickelt. Im Administrationsbereich wird der gesamte Order-to-Pay-Prozess mit dem 
Ziel restrukturiert, Aktivitäten wie die Rechnungsprüfung, aber auch die Zuordnung kreditori­
scher Buchungen auf die Kontierungsobjekte mithilfe von systemintegrierten Prüfalgorithmen 
zu automatisieren. 
Eine zentrale Voraussetzung der digitalen Prozessoptimierung, sei es im Vertrieb oder sei es 
im Administrationsbereich, ist die Verfügbarkeit valider lnputdaten. Um die entsprechende 
Datenqualität zu verbessern und sicherzustellen, wird ab Sommer 2019 die neue Stelle eines 
Datenqualitätsmanagers kompetent besetzt werden. 
Erste Erfahrungen sollen in 2019 auch mit der Nutzung von predictive Analytics, d. h. mit 
innovativen statistischen Prognoseverfahren, gesammelt werden. So werden in Kooperation 
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mit einem externen spezialisierten Institut beispielsweise Massendaten aus den Verlaufspro­
tokollen der im Heizkraftwerk der Stadtwerke Münster eingesetzten Gasturbinen analysiert, 
um daraus Anhaltspunkte für eine bessere Schadensprognose zu gewinnen. Im Bereich des 
Portfoliomanagements für die Energiebeschaffung werden ebenfalls predictive-Methoden ein­
gesetzt, um Optimierungsansätze für die Beschaffungsmengenprognose zu gewinnen. 
Weitere Chancen und Risiken 
Nach Einführung des Auktionsmodells für Onshore-Windenergieanlagen und der Verschär­
fung von Abstandsregelungen zur Wohnbebauung in einigen Bundesländern, u. a. in Nord­
rhein-Westfalen, ist bundesweit inzwischen eine deutliche Investitionszurückhaltung für Wind­
energie „an Land" zu spüren. Auch die Stadtwerke Münster mussten die mittelfristigen Planun­
gen zur Errichtung neuer Windkraftanlagen deutlich reduzieren. Aus aktueller Perspektive ist 
zu erwarten, dass sich dieses Geschäftsfeld deutlich langsamer entwickeln wird als noch vor 
2 - 3 Jahren erwartet. Nun fehlen neben der erforderlichen Investitionssicherheit auch attrak­
tive regionale Standorte. 
Risiken bestehen für die Stadtwerke Münster nach wie vor im Energievertrieb infolge des wett­
bewerbsbedingten Margendrucks sowohl auf den Strom-als auch auf den Wärmemärkten. 
Kalkulationssicherheit ist für die Stadtwerke Münster inzwischen für den Bereich der regulier­
ten Strom-und Gasnetzentgelte erreicht worden. Die Erlösobergrenzen für die dritte 
Regulierungsperiode sind inzwischen von Bundesnetzagentur (Strom) und Landesregulie­
rungsbehörde (Gas) genehmigt worden. 
Ein Anfang 2019 abgeschlossenes Analyseprojekt hat aufgezeigt, dass eine Weiterentwick­
lung der Tochtergesellschaft münsterNETZ GmbH, die bisher als kleine Netzgesellschaft die 
Bereiche Regulierungsmanagement, Asset Management und Netzvertrieb abgedeckt hat, zu 
einer großen Netzgesellschaft mit einem eigenen Asset Service und mit dem Eigentum an den 
Versorgungsnetzen, wirtschaftliche Vorteile bietet. Auf dieser Basis wird im laufe des Jahres 
2019 der Netzbereich der Stadtwerke Münster mit dem Ziel reorganisiert, die Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter des bisher auf Seiten der Stadtwerke Münster GmbH angesiedelten Asset 
Services in 2020 auf die münsterNETZ GmbH zu überführen und zugleich das bisher bei der 
Stadtwerke Münster GmbH zugeordnete und an die münsterNETZ GmbH verpachtete Netz­
vermögen eigentumsrechtlich auf die münsterNETZ zu übertragen. Zur Absicherung der spar­
tenübergreifenden Synergien ist vorgesehen, auch die nicht regulierten Sparten mit zu über­
tragen. Die Ausgestaltung wird -vorbehaltlich einer noch zu beantragenden verbindlichen 
Auskunft der Finanzbehörden -so erfolgen, dass sowohl der bisherige Ergebnisabführungs­
vertrag mit der Stadtwerke Münster GmbH als auch die bestehende ertragsteuerliche Organ­
schaft zwischen Mutter-und Tochtergesellschaft erhalten bleiben. 
Risikobehaftet bleibt nach wie vor die Anlaufphase für die flächendeckende Ausstattung von 
Wohnungen mit Smart Metern. Die Gatewayadministratoren, so auch die smartOPTIMO 
GmbH & Co. KG als Beteiligung der Stadtwerke Münster GmbH, sind seit geraumer Zeit auf 
den Smart Meter Rollout vorbereitet und haben dazu hohe fixe Vorlaufkosten in Kauf genom­
men. Nach wie vor lassen die abschließenden Genehmigungen des Bundesamtes für Sicher­
heit in der Informationstechnik auf sich warten, wenn auch Ende des vergangenen Jahres 
erstmalig ein entsprechendes Smart Meter-Modell für den Markteinsatz und zwischenzeitlich 
ein weiteres genehmigt wurde, allein: es fehlt noch die Genehmigung für ein weiteres Modell, 
bevor der Rollout tatsächlich beginnen kann. Aufgrund des langen Fixkostenvorlaufes sowie 
anfänglich geringer Installationszahlen wird dieses Geschäftsfeld auf mittlere Sicht nicht kos­
tendeckend zu gestalten sein. Milderung bringt hier lediglich die Teilung der Fixkostenblöcke 
über Kooperationslösungen, wie es die Stadtwerke Münster mit smartOPTIMO umsetzen. 
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Insgesamt ergreifen die Stadtwerke Münster sich eröffnende Marktchancen in neuen 
Geschäftsfeldern, wie z. B. der Breitbandtechnologie oder Smart City-Ansätzen, um sich im 
hart umkämpften Commodity-Markt des Kerngeschäfts vom Wettbewerb zu differenzieren. Die 
neuen Geschäftsfelder und Technologien werden vor einer Entscheidung zum Einstieg jeweils 
sorgfältig auf Chancen und Risiken analysiert. Daraus resultierende Investitionsentscheidun­
gen werden jeweils unter Berücksichtigung ihrer langfristigen Auswirkungen auf Rentabilität, 
Finanzierbarkeit, Liquidität und Eigenkapitalquote abgeleitet. 
Leistungsindikatoren 
Der geplante Jahresüberschuss des Jahres 2019 beträgt 8, 1 Mio. EUR und repräsentiert die 
operative Ergebniserwartung. Das Ist-Ergebnis 2018 ist hingegen u. a. geprägt von verschie­
denen positiven Sondereffekten, wie z. B. der Auflösung einer Drohverlustrückstellung und 
Erträgen aus dem Verkauf von nicht betriebsnotwendigen Grundstücken. Um diese Effekte 
bereinigt, bewegt sich das Ist-Ergebnis 2018 auf dem erwarteten Niveau. Für die übrigen 
finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren der Stadtwerke Münster wird folgende 
Entwicklung erwartet: 
finanzielle Ist 2018 Plan 2019 relative 
Indikatoren Veränderung 
Jahresüberschuss 26,8 Mio. EUR 8,1 Mio. EUR -69,8 % 
Umsatzerlöse 547,0 Mio. EUR 546,2 Mio. EUR -0, 15 % 
Investitionen* 37,9 Mio. EUR 57, 1 Mio. EUR +50,7 % 
* Sachanlagevermögen abzgl. Zuschüsse 
Die für das Jahr 2019 geplanten Umsatzerlöse bewegen sich noch in etwa auf dem Niveau, 
das für das Jahr 2018 realisiert wurde. Dabei werden insbesondere im Geschäftskundenseg­
ment für die wettbewerbsintensiven Bereiche Strom-und Gasvertrieb leichte mengen-und 
absatzpreisbedingte Margenrückgänge erwartet. 
Die für das Geschäftsjahr 2018 vorgesehenen Investitionen konnten nicht vollumfänglich rea­
lisiert werden. Maßgeblich sind dabei insbesondere Verzögerungen beim Start des auf meh­
rere Jahre ausgelegten Breitbandausbaus im Innenstadtbereich von Münster. Die Maßnah­
men werden aber voraussichtlich bis zum Herbst des Jahres 2019 realisiert. Eine weitere Ver­
zögerung gab es im Jahr 2018 bei den Investitionen für die Neustrukturierung der Wasser­
werke, die sich insgesamt ebenfalls über mehrere Jahre erstrecken werden. Auch diese wer­
den ab 2019 nachgeholt. Der Planwert 2019 für das Investitionsvolumen beinhaltet wiederum 
die Gesamtheit der vorgesehenen Sachinvestitionen der Stadtwerke Münster einschließlich 
der Fortführung der Maßnahmen in den Bereichen Breitbandausbau und Wasserwerke. 
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16 
nicht-finanzielle Ist 2018 Plan 2019 relative Verän-
Indikatoren derung 
Stromabsatz 1.242 Mio. kWh 1.219 Mio. kWh -1,9% 
Erdgasabsatz 1.986 Mio. kWh 2.004 Mio. kWh +0,9% 
Wärmeabsatz 574 Mio. kWh 628 Mio. kWh +9,4% 
Wasserabsatz 17,1 Mio. m3 16,9 Mio. m3 -1,2% 
Stromerzeugung 423 Mio. kWh 427 Mio. kWh +1,0 % 
Fahrgastzahlen 46,3 Mio. 47,1 Mio. +1,7% 
Beim Stromabsatz rechnen die Stadtwerke Münster für das Planjahr 2019 im hart umkämpften 
Großkundensegment wettbewerbsbedingt mit einem leichten Rückgang, der aufgrund der in 
diesem volatilen Kundensegment ohnehin sehr engen Margen nur unterproportionalen Ergeb­
niseinfluss haben wird. Für den Gasabsatz wurde das Mengengerüst aus 2018 für das Jahr 
2019 im Wesentlichen fortgeschrieben. Der Wärmeabsatz wurde für 2019 auf Basis des lang­
fristigen Temperaturmittels oberhalb der in 2018 realisierten Absatzmengen geplant; das ver­
gangene Jahr war durch den bis weit in den Herbst reichenden „Jahrhundertsommer" und 
einen sehr milden Winter geprägt, so dass die Durchschnittstemperaturen deutlich oberhalb 
des langjährigen Mittelwertes lagen. Auch die Erwartungen für den Wasserabsatz bewegen 
sich für 2019 auf „Normalniveau". Der Absatz lag in 2018 -ebenfalls aufgrund der langen 
Hitzeperiode im Sommer -etwas darüber. Die Stromerzeugung ist insbesondere durch die 
Produktionsmengen der GuD-Anlage am Hafen geprägt. Für 2019 wird in etwa mit dem Men­
genansatz gerechnet, der auch in 2018 realisiert wurde. Aufgrund der Tatsache, dass im Jahr 
2018 für längere Zeit eine der beiden Gasturbinen schadensbedingt ausgefallen war und beide 
Turbinen mit inzwischen über 13 Betriebsjahren dauerhaft starken physikalischen Kräften aus­
gesetzt sind, wurde die Planung der Erzeugungsmengen für 2019 bewusst vorsichtig vorge­
nommen. 
Der Verkehrsbetrieb konnte in 2018 bereits die Fahrgastzahlen gegenüber dem Vorjahr stei­
gern. Auch für 2019 gehen die Stadtwerke Münster von einem weiteren, wenn auch leicht 
geringeren Wachstum aus, da der Trend zur Nutzung des qualitativ hochwertigen ÖPNV in 
Münster ungebrochen ist. Treiber des Wachstums sind nach wie vor das attraktive 90-Minuten­
Ticket sowie die zielgruppenspezifischen Abo-Angebote als „Rundum-sorglos-Paket" für den 
Kunden. 
Die münsterNETZ geht von einer zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung und einem posi­
tiven Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von 5.266 T€ im Geschäftsjahr 2019 aus. 
Die "at-equity" konsolidierte FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH erwartet für das 
Geschäftsjahr 2019 insbesondere aufgrund der Einstellung des Flugbetriebs der Germania 
GmbH im Februar 2019 starke Verwerfungen der Umsatzerlöse gegenüber dem ursprüngli­
chen Wirtschaftsplan und prognostiziert nunmehr einen Jahresfehlbetrag von 7,3 Mio. EUR. 
Aktuell wird ein Finanzierungskonzept 2.0 mit einem Planungshorizont bis 2030 erarbeitet. Auf 
dessen Basis wird angestrebt, eine grundsätzliche Einigung über die Anschlussfinanzierung 
der Gesellschaft herzuleiten. 
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17 
Die "at-equity" konsolidierte items GmbH plant für das Geschäftsjahr 2019 einen weiteren Aus­
bau des Projektgeschäfts, weitere Effizienzeffekte und einen Anstieg von Geschäft aus neuen 
Themen, die den Rückgang von kleineren Betriebsaufträgen, Kostensteigerungen bei Lizen­
zen, Material und Anbindungen sowie weitere Preissenkungen für Kunden mehr als kompen­
sieren werden und erwartet daher ein sehr gutes Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätig­
keit. 
Insgesamt erwartet die Geschäftsleitung weiterhin herausfordernde Rahmenbedingungen für 
den Konzern Stadtwerke Münster. Das Konzernergebnis wird vor diesem Hintergrund einer 
realistischen Beurteilung der Chancen und Risiken der Geschäftsentwicklung wieder auf ei­
nem angemessenen, positiven Niveau erwartet. 
Münster, den 15. November 2019 
Stadtwerke Münster GmbH 
2440495/40029870 
eschäftsführung 
ergie) 
L~ 
(Geschäftsführer Mobilität)

PKF FASSEL T SCHLAGE 
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS 
An die Stadtwerke Münster GmbH 
Prüfungsurteile 
Wir haben den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH und ihrer Tochtergesell­
schaften (der Konzern) -bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der 
Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzern­
kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 
sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs-und 
t Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der 
Stadtwerke Münster GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezem­
ber 2018 geprüft. 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse 
entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den 
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der 
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhält­
nissen entsprechendes Bild der Vermögens-und Finanzlage des Konzerns zum 
31. Dezember 2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Ja­
nuar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und 
vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der 
Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht 
in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vor­
schriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend 
dar. 
Gemäß§ 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen 
gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts 
geführt hat. 
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PKF FASSEL T SCHLAGE 2 
Grundlage für die Prüfungsurteile 
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Über­
einstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) 
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. 
Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verant­
wortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernla­
geberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den 
Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtli­
chen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufs­
pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, 
dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als 
Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht 
zu dienen. 
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss 
und den Konzernlagebericht 
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, 
der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen ent­
spricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze 
ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der 
Vermögens-, Finanz-und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen 
Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den 
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um 
die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen 
-beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist. 
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verant­
wortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurtei­
len. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der 
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind 
sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortfüh­
rung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche 
Gegebenheiten entgegenstehen. 
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PKF FASSEL T SCHLAGE 3 
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernla­
geberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie 
in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen 
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwick­
lung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die 
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die 
Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden 
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nach­
weise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. 
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses 
t des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. 
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des 
Konzernlageberichts 
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernab­
schluss als Ganzes frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen 
Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der 
Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernab­
schluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den 
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünfti­
gen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der 
unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. 
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass 
eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschafts­
prüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung 
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstel­
lungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich 
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insge­
samt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffe­
nen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 
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• 
PKF FASSEL T SCHLAGE 4 
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische 
Grundhaltung. Darüber hinaus 
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher -beabsichtigter oder unbe­
absichtigter -falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, 
planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie 
erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage 
für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstel­
lungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da 
Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollstän­
digkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen 
beinhalten können. 
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses 
relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts 
relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die 
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein 
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. 
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten 
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Ver­
tretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. 
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen 
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unter­
nehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob 
eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenhei­
ten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung 
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, 
dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsver­
merk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebe­
richt aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser 
jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf 
der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prü­
fungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu 
führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. 
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l 
PKF FASSELT SCHLAGE 5 
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernab­
schlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde 
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss 
unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den 
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und 
Ertragslage des Konzerns vermittelt. 
holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungs­
informationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns 
ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzu­
geben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der 
Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prü­
fungsurteile. 
beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, 
seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des 
Konzerns. 
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten 
zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender 
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunfts­
orientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeut­
samen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunfts­
orientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu 
den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen 
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige 
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. 
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' 
PKF FASSEL T SCHLAGE 6 
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten 
Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, ein­
schließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung 
feststellen. 
Duisburg, den 15. November 2019 
PKF Fasselt Schlage 
Partnerschaft mbB 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft 
Rechtsanwälte 
Pentschev 
Wirtschaftsprüfer 
(Der vorstehende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den Konzernabschluss zum 
31. Dezember 2018 (Konzernbilanzsumme EUR 566.081.424,61; Konzernjahresüberschuss 
EUR 28.151.081,84) und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018 der 
Stadtwerke Münster GmbH, Münster.) 
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Besondere Auftragsbedingungen 
P K F Fasselt Schlage Partnerschaft mbB 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Rechtsanwälte 
Präambel 
Diese Besonderen Auftragsbedingungen der PKF Fasselt Schlage Partnerschaft mbB 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Rechtsanwälte (nachstehend als 
PKF bezeichnet) modifizieren die vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. 
publizierten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungs­
gesellschaften vom 1. Januar 2017 (IDW AAB). 
Aus berufsrechtlichen Gründen modifiziert PKF die in den IDW AAB enthaltenen 
Haftungsregelungen für Leistungen, auf welche weder eine gesetzliche noch eine 
einzelvertragliche Haftungsbeschränkung Anwendung findet, indem zugunsten der 
Auftraggeber der Haftungshöchstbetrag auf 1 O Mio. EUR für Einzelschäden bzw. 12,5 Mio. 
EUR für Serienschäden erhöht und der Haftungsmaßstab auf einfache Fahrlässigkeit 
ausgeweitet wird. 
'f Dazu wird Ziffer 9. ,,Haftung" der IDW AAB aufgehoben und durch die nachfolgenden Regelungen 
ersetzt: 
Haftung von PKF 
(1) Für gesetzlich vorgeschriebene Leistungen des Wirtschaftsprüfers, insbesondere Prüfungen, 
gelten die jeweils anzuwendenden gesetzlichen Haftungsbeschränkungen, insbesondere die 
Haftungsbeschränkung des § 323 Abs. 2 HGB. 
(2) Sofern weder eine gesetzliche Haftungsbeschränkung Anwendung findet noch eine 
einzelvertragliche Haftungsbeschränkung besteht, ist die Haftung von PKF für 
Schadenersatzansprüche jeder Art, mit Ausnahme von Schäden aus der Verletzung von Leben, 
Körper und Gesundheit sowie von Schäden, die eine Ersatzpflicht des Herstellers nach § 1 
ProdHaftG begründen, bei einem durch einfache Fahrlässigkeit verursachten einzelnen 
Schadensfall gern.§ 52 Abs. 1 Nr. 2 BRAO auf 10 Mio. EUR beschränkt. 
(3) Einreden und Einwendungen aus dem Vertragsverhältnis mit dem Auftraggeber stehen PKF 
1 auch gegenüber Dritten zu. 
(4) Leiten mehrere Anspruchsteller aus dem mit PKF bestehenden Vertragsverhältnis Ansprüche 
aus einer durch einfache Fahrlässigkeit verursachten Pflichtverletzung durch PKF her, gilt der in 
Abs. 2 genannte Höchstbetrag für die betreffenden Ansprüche aller Anspruchsteller insgesamt. 
(5) Ein einzelner Schadensfall im Sinne von Abs. 2 ist auch bezüglich eines aus mehreren 
Pflichtverletzungen stammenden einheitlichen Schadens gegeben. Der einzelne Schadensfall 
umfasst sämtliche Folgen einer Pflichtverletzung ohne Rücksicht darauf, ob Schäden in einem 
oder in mehreren aufeinanderfolgenden Jahren entstanden sind. Dabei gilt mehrfaches auf 
gleicher oder gleichartiger Fehlerquelle beruhendes Tun oder Unterlassen als einheitliche 
Pflichtverletzung, wenn die betreffenden Angelegenheiten miteinander in rechtlichem oder 
wirtschaftlichem Zusammenhang stehen. In diesem Fall kann PKF nur bis zur Höhe von 
12,5 Mio. EUR in Anspruch genommen werden. Die Begrenzung auf das fünffache der 
Mindestversicherungssumme gilt nicht bei gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtprüfungen. 
(6) Ein Schadenersatzanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von sechs Monaten nach der 
schriftlichen Ablehnung der Ersatzleistung Klage erhoben wird und der Auftraggeber auf diese 
Folge hingewiesen wurde. Dies gilt nicht für Schadenersatzansprüche, die auf vorsätzliches 
Verhalten zurückzuführen sind, sowie bei einer schuldhaften Verletzung von Leben, Körper oder 
Gesundheit sowie bei Schäden, die eine Ersatzpflicht des Herstellers nach § 1 ProdHaftG 
begründen. Das Recht, die Einrede der Verjährung geltend zu machen, bleibt unberührt. 
Stand: 1. Januar 2018

Beschlussvorlage

2343 Zeichen

V/1152/2019 
V/1152/2019 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Konzernabschluss 2018 der Stadtwerke Münster GmbH 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   11.12.2019 Haupt- und Finanzausschuss Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
Der Vertreter der Stadt Münster in der Gesellschafterversammlung der Stadtwerke Münster GmbH 
wird ermächtigt, folgenden Beschluss zu fassen: 
 
Der Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH für das Geschäftsjahr 2018 in der vorli e-
genden, vom Jahresabschlussprüfer PKF FASSELT SCHLAGE Partnerschaft mbH, Duisburg, mit 
einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 15.11.2019 testierten Fassung (Anlage 2), 
wird von der Stadt Münster als alleiniger Gesellschafterin der Stadtwerke Münster GmbH festg e-
stellt. Der Konzernlagebericht wird zur Kenntnis genommen. 
 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Es entstehen keine finanziellen Auswirkungen auf den Haushalt der Stadt Münster.  
 
 
Begründung: 
 
Die Stadt Münster ist Alleingesellschafterin der Stadtwerke Münster GmbH. Gemäß § 12 des G e-
sellschaftsvertrages der Stadtwerke Münster GmbH unterliegen der Bes chlussfassung der Gesell-
schafterversammlung u. a. die Feststellung des Jahresabschlusses und die Verwendung des E r-
gebnisses.  
Die Stadtwerke Münster GmbH ist als Mutterunternehmen i. S. von § 290 HGB verpflichtet, für das 
Geschäftsjahr 2018 einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen. Der Wirt-
schaftsprüfer hat einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.  
Amt für Finanzen und 
Beteiligungen 
 
26.11.2019 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Frau Rothermundt 
Telefon: 492-2006 
Rothermundt@stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/1152/2019 
Einzelheiten zum Konzernabschluss 2018  können der beigefü gten Aufsichtsratsvorlage 
Nr. 30/2019 der Stadtwerke Münster GmbH ( Anlage 1) und den weiteren Ausführungen im Ko n-
zernlagebericht (Anlage 2) entnommen werden. 
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Münster GmbH wird am 03.12.2019 über die Vorlage beraten. 
Über das Ergebnis der Entscheidung des Aufsichtsrates wird dem Haupt - und Finanzausschuss 
mündlich berichtet. 
 
 
i. V. 
 
 
 
Reinkemeier 
Stadtkämmerer 
 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1:  Vorlage an den Aufsichtsrat der Stadtwerke Münster GmbH Nr. 30/2019 
Anlage 2: Konzernabschluss und Konzernlagebericht 2018 der Stadtwerke Münster GmbH

Beratungsverlauf (1)

11.12.2019 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/1152/2019
Typ
Vorlagen
Datum
26.11.2019
Erstellt
06.10.2020 14:37