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2515/2018

Beantwortung der Anfrage des Ratsmitglieds Marion Heuser (Bündnis 90/Grüne) zum ESF-Projekt"Stadtteileltern Köln" (1009/2018)

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 21.08.2018

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 06.09.2018, TOP 11.1.12

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

4801 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
IV/42 
 
Vorlagen-Nummer 21.08.2018 
 2515/2018 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Soziales und Senioren 06.09.2018 
 
Beantwortung der Anfrage des Ratsmitglieds Marion Heuser (Bündnis 90/Grüne) zum ESF-
Projekt "Stadtteileltern Köln" (1009/2018) 
Die Verwaltung antwortet auf die Anfrage von Frau Heuser in der Sitzung des Ausschusses für Sozia-
les und Senioren am 19.04.2018 unter TOP 12.11  
 
„Bezüglich des temporären Einsatzes für 18 Monate als Stadtteileltern im Bezirk fragt sie, ob damit 
verbunden sei, dass die neu eingestellten Mitarbeiter erst wieder Kontakte und Vertrauen aufbauen 
müssen, um dann Platz für die nächste Gruppe von Qualifizierten freizumachen.  
Des Weiteren fragt sie, wer sie anstellt und ob es eine Garantie dafür gebe, dass sie als Stadtteilel-
tern arbeiten können. Daraus resultiere auch die Frage, wie sicher die Jobaussichten nach der Ab-
schlussqualifizierung seien.“ 
 
wie folgt: 
 
Die im ESF-Projekt „Stadtteileltern Köln“ nach ca. sechs Monaten zu „Stadtteileltern“ qualifizierten 
Projektteilnehmenden bauen während des dreijährigen Projektverlaufs Kontakte und Vertrauen auf, 
die sie je nach Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt in Anschluss an die Projektteilnahme weiter fort-
führen können. Dieses ESF-geförderte Projekt „Stadtteileltern Köln“ zielte von Anfang an auf die – 
möglichst dauerhafte – Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Es ist wichtig, dass die Menschen aus 
dem Arbeitslosengeld-II-Bezug gelangen und über ihre Tätigkeit als „Stadtteileltern“ wieder eine Per-
spektive auf dem Arbeitsmarkt erhalten. Damit die „Stadtteileltern“ nach Projektende eine Stelle auf 
dem ersten Arbeitsmarkt im Themenbereich „Stadtteileltern“ erhalten, werden sie durch Amt für Wei-
terbildung/VHS Köln sowie die Projektträger vor Ort unterstützt, u.a. beim Bewerbungstraining und bei 
der Kontaktaufnahme zu potentiellen Arbeitgebern, die (bzw. die entsprechenden Verbände) teilweise 
auch zu den Steuerungsrunden der Projektträger eingeladen werden sollen. Eine Arbeitsplatzgarantie 
kann man den Projektteilnehmenden unter den gegebenen Rahmenbedingungen und zum jetzigen 
Projektzeitpunkt nicht geben. 
 
Im Falle einer – seitens des Amts für Weiterbildung/VHS Köln beabsichtigten und als für die Bevölke-
rung Kölns als notwendig angesehenen – Neuauflage des Projektes „Stadtteileltern Köln“ können die 
nachfolgenden Projektteilnehmenden bereits die durch die im ESF-geförderten Projekt „Stadtteileltern 
Köln“ aufgebauten Strukturen und Kontakte sowie das generell vorhandene Vertrauen zu „Stadtteilel-
tern“ in Köln fortführen. Die Teilnehmenden in den beabsichtigten Nachfolgeprojekten „Stadtteileltern 
Köln“ finden sich also in aufgebauten Kontakt- und Vertrauensstrukturen wieder und führen diese fort 
– als Repräsentanten von bereits vorhandener positiver Reputation von „Stadtteileltern Köln“ und de-
ren vorhandenen und bekannten Kontaktstrukturen. 
 
Es kommt daher im Wesentlichen auf zwei Aspekte an, um dauerhaft Ratsuchende in der Kölner Be-
völkerung durch die „Stadtteileltern Köln“ erfolgreich zu unterstützen: 
 
- Fortführung von Beratungs- und Unterstützungstätigkeiten auch nach Ende des Projekts im ersten

2 
 
Arbeitsmarkt durch die bisherigen „Stadtteileltern Köln“ aus dem ESF-geförderten Projekt, dann 
allerdings in Einrichtungen auf dem ersten Arbeitsmarkt und in Beratungen sowie anderen Tätig-
keiten, die bislang über das Projekt abgedeckt waren 
 
- Fortführung von Kontakt- und Vertrauensstrukturen aus dem ESF-geförderten Projekt „Stadtteilel-
tern Köln“ durch ein unmittelbares Anschlussprojekt „Stadtteileltern Köln“ mit anderer Finanzie-
rung, z.B. aus kommunalen Mitteln, da das Projekt ausdrücklich der Entlastung der Stadt Köln 
dient z.B. durch Wegfall der Auszahlung von Wohngeld für arbeitslose Arbeitslosengeld-II-
Empänger*innen, Nutzung der vorhandenen Beratungs- und Hilfestrukturen und damit auch Ver-
meidung der negativen Konsequenzen aus deren Nicht-Nutzung 
 
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das Projekt „Stadtteileltern Köln“ auf die Integration der 
Teilnehmenden in den Arbeitsmarkt im Beschäftigungsbereich „Stadtteileltern“ zielt. Gleichzeitig kön-
nen die im Projekt aufgebauten Beratungs- und Hilfestrukturen dauerhaft gewährleistet werden, wenn 
die Beratungen und Hilfestellungen durch die Projektteilnehmenden nach Ende des Projektes in Ein-
richtungen des ersten Arbeitsmarktes fortgeführt und zudem das Projekt „Stadtteileltern Köln“ spätes-
tens nach Ende des ESF-geförderten Projektes neu aufgelegt wird. In Köln besteht ein so hoher Be-
ratungs- und Unterstützungsbedarf, dass weitere „Stadtteileltern“ ausgebildet werden müssen. 
 
gez. Dr. Klein

Beratungsverlauf (1)

06.09.2018 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 11.1.12 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2515/2018
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
21.08.2018
Erstellt
30.07.2018 13:58