AN/1742/2019
Ein KölnTag im Monat ist nicht genug
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Linke Antrag nach § 3
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Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln An die Vorsitzende des Ausschusses Kunst und Kultur Frau Dr. Eva Bürgermeister Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Historisches Rathaus 50667 Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841 E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 19.12.2019 AN/1742/2019 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Kunst und Kultur 28.01.2019 Ein KölnTag im Monat ist nicht genug Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Dr. Bürgermeister, DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie höflichst, den folgenden Antrag zur Beschlussfassung in die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur am 28.01.2020 aufzunehmen: Beschluss: Wir bitten den Ausschuss wie folgt zu beschließen: 1. Die Verwaltung erstel lt durch gezielte Gespräche mit den Museumsdirektorinnen und ihren Stellvertreterinnen ein Meinungsbild zu: a. freiem Eintritt nur in die Dauerausstellungen b. eine Erweiterung des KölnTags auch auf Nichtkölnerinnen c. eine Erweiterung des KölnTags auf alle Donne rstage d. generellem freien Eintritt in die Museen in Dauer - und Sonderausstellungen. und stellt dieses dem Ausschuss noch vor der Sommerpause 2020 vor. 2. Die Verwaltung a. identifiziert „Welttage“ und „Internationale Tage“ der UN, der UNESCO und anderer Organi sationen, sowie lokale Tage, an denen es einen zusätzlichen eintrittsfreien Tag in die Museen geben könnte b. identifiziert „Welttage“ und „Internationale Tage“ der UN, der UNESCO und anderer Organisationen, sowie lokale Tage, an denen bestimmte Personengruppen eintrittsfrei in die Museen gehen dürfen. Beispiel: Am 08. März, dem Weltfrauentag hätten alle Frauen freien Eintritt. c. bittet die Museen darum, für sie selbst bedeutende Anlässe, wie (runde) Geburts- und Sterbetage der Stifterinnen oder Jubiläen von K ünstlern für kostenfreie Eintrittstage, oder auch Eröffnungen der Sonderausstellungen, zu benennen. d. erstellt für die Politik eine Beschlussvorlage, in welcher die oben genannten Tage als zusätzliche eintrittsfreien Tage gelistet sind und die Gegenfinanzierung dargestellt wird. Begründung: Wie das Handelsblatt am 30. Januar des Jahres 2019 berichtete, ist die Idee des kostenlosen Eintritts in die ständigen Ausstellungen der Museen, nicht nur eine alte Idee („Großbritannien hat damit seit 17 Jahren Erfolg “), sondern auch eine, die sich immer weiter ausbreitet („ Den kompletten Verzicht auf Eintrittsgelder können sich die meisten der rund 5.000 deutschen Museen zwar nicht leisten. Immer öfter bieten Häuser aber regelmäßige kostenfreie Tage an .“). So erhalten seit 2009 einmal im Monat auch Kölnerinnen und Kölner freien Eintritt in die städtischen Museen. Der damalige Kulturdezernent Georg Quander kündigte bei der Einführung an, mit den privaten Museen wie Schokoladenmuseum und Olympiamuseum ebenso Gespräche zu führen, wie mit den Museen der Region, um den Teilnehmerkreis durchaus zu erweitern. Erweitert wurde zwar nicht der Kreis der Museen oder die Region, aber auf Basis eines gemeinsamen Antrags von SPD, LINKE und Bunten, der von CDU, Grünen und FDP geändert wurde, erweiterte die Stadt Köln das Angebot für bestimmte Personengruppen und am Köln -Tag. Die Mitteilung der Verwaltung (DS 3021/2019) zur Sitzung des Kulturausschusses am 08.10.2019 zog hierzu eine durchaus positive Bilanz. Hierbei wurde ebenfalls deut lich, welche Bedeutung – auch für die Einnahmen und die Refinanzierung – die Sonderausstellungen der Museen haben. Da sich leider derzeit noch keine Mehrheit für einen generellen freien Eintritt in die Dauerausstellungen der städtischen Museen findet, wäh len wir die Möglichkeit der schrittweisen Erweiterung des Kölner Kulturangebots. Denn die dynamischen, bundesweiten und internationalen Entwicklungen in Bezug auf die Erweiterung der eintrittsfreien Museumsbesuche bleiben natürlich nicht stehen und auch die Kulturstadt Köln muss sich in dieser Hinsicht weiterentwickeln. Wir sehen eine Möglichkeit der Weiterentwicklung darin, die bestehenden und erfolgreichen KölnTage mit ihren Angeboten an besonderen öffentlichen Führungen und Veranstaltungen, die auch Gäs ten, die bisher selten Gelegenheit zum Besuch der Museen hatten, spannende Einblicke in die Schätze der Häuser bieten, auszuweiten. gez. gez. Michael Weisenstein Gisela Stahlhofen Fraktionsgeschäftsführer Kulturpolitische Sprecherin
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1742/2019
- Typ
- Die Linke. Antrag nach § 3
- Datum
- 19.12.2019
- Erstellt
- 19.12.2019 13:46