V/0856/2014
Einsparungen im Medienentwicklungsplan der Schulen der Stadt Münster (MEP) in 2014
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Berichtsvorlage
6097 Zeichen
V/0856/2014 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Schule und Weiterbildung Betrifft Einsparungen im Medienentwicklungsplan der Schulen der Stadt Münster (MEP) in 2014 Beratungsfolge 26.11.2014 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Bericht Bericht: Ausgangslage In seiner Sitzung am 12.12.2012 beschloss der Rat der Stadt Münster die zur Ve rfügung stehen- den Haushaltsmittel für den Medienentwicklungsplan im Rahmen der Haushaltskonsolidierung ab dem Jahre 2014 um 10 0.000 € zu reduzieren (Vorlage V/0702/2012 Teil 2). Von der Kürzung waren die Grundschulen ausgenommen. Für diese Schulform sollte aus dem reduzierten Budget zusätzliche Hardware im Volumen von rund 70.000 € bereitgestellt werden. Die geplanten Einsparmaßnahmen wurden in der Berichtsvorlage V/0763/2013 erläutert. Diese Vorlage beschränkt sich auf den aktuellen Stand bei der Realisierung der Sparvorgaben. Die Überlegungen zur Weiterentwicklung des Medienentwicklungsplanes werden in einer separa- ten Vorlage im Jahr 2015 detailliert vorgestellt. Aktueller Stand bei der Umsetzung der Sparvorgaben Die Erreichung der Zielvorgabe war nic ht durch eine einzelne Maßnahme, sondern nur durch mehrere kleinere Maßnahmen u.a. bei den Endgeräten und Dienstleistungen zu realisieren, denn auch bei einem reduzierten Finanzrahmen sollte für die Schulen ein möglichst hoher Nutzen e r- halten bleiben. Die realisierten Maßnahmen sind mit den Vertretern der Schulformen in der Lenkungsgruppe des Medienentwicklungsplanes (MEP) dezidiert abgestimmt worden. Vorlagen-Nr.: V/0856/2014 Auskunft erteilt: Herr Rickling Ruf: 492 40 36 E-Mail: Rickling@stadt-muenster.de Datum: 03.11.2014 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0856/2014 Im Einzelnen wurden folgende Maßnahmen umgesetzt: 1. Verlängerung der Standzeiten von PC, Notebooks und Monitoren Die Standzeit der Hardware wurde von 4,5 Jahr auf 5 Jahre verlängert. Der Einspareffekt beträgt für die Schulverwaltung und die Pädagogik ca. 75.000 €. Diese Verlängerung wurde als noch vertretbar angesehen. 2. Verzicht auf die automatische Datensicherung in den pädagogischen Netzwerken. Seit Einführung des MEP wurde in den Netzwerken der Pädagogik und Verwaltung eine tägliche Datensicherung durchgeführt. Nach Ansicht der Lenkungsgruppe des MEP ist eine Sicherung der pädagogischen Daten nicht erforderlich. Die Datensicherung für die pädagogischen Netze wurde eingestellt. Dadurch ergeben sich Einsparungen in Höhe von rund 2.500 €. 3. Kostenreduzierung für Virenschutz und Internetkosten Durch Reduzierungen bei den Lizenzkosten und Aufwänden für den Virenschutz und die Berei t- stellung des Internetzugangs konnten die Betriebskosten der PC und Notebooks gesenkt werden. Es ergibt sich eine Einsparung von 10.500 € 4. Aufwandsreduzierung bei der Softwareverteilung und der Clientbetreuung Im Frühjahr 2014 wurde in den Schulen mit dem Rollout des Betriebssystems Windows 7 bego n- nen. Mit der Umstellung auf das neue Betriebssystem wurde auch eine neue Technik für die Ve r- teilung von Softwareprodukten in den pädagogischen Netzwerken eingeführt. Dies führt zu einer Aufwandsreduzierung in der Client -Betreuung. Es ergibt sich eine Einsparung in Höhe von 19.000€. In der Summe betragen die Einsparungen 107.000 €. Mehrausstattung der Grundschulen Der Konsolidierungsbeschluss des Rates nahm die Grundschulen nicht nur explizit von den Ei n- sparvorgaben aus, sondern sah eine zusätzliche Ausstattung dieser Schulform mit Hardware in einem Volumen von 70.000 € vor. Diese Maßnahme ko nnte bisher nicht umgesetzt werden. U r- sprünglich war vorgesehen, in den Grundschulen im entsprechenden Gegenwert zusätzliche Rechner zu installieren. Zwischenzeitlich wurden aber auch Bedarfe nach alternativen Aussta t- tungen (z.B. Tablets) angemeldet. Diese Anforderungen werden nun im Zusammenhang mit der Überarbeitung des MEP gemeinsam mit der Lenkungsgruppe neu bewertet. Überarbeitung des MEP Parallel zur Realisierung der Konsolidierungsvorgaben wurden selbstverständlich die aktuellen Standards fortlaufend überprüft und darüber hinaus gemeinsam mit der Lenkungsgruppe Überl e- gungen zur Überarbeitung des MEP angestellt. Dabei soll insbesondere verstärkt dem Umstand Rechnung getragen werden, dass das Internet mittlerweile zum Alltagsmedium geworden ist. Au ch das Angebot von pädagogischen Anwe n- dungen und Plattformen im Internet wächst stetig. Zudem verfügen immer mehr Lehrerinnen, Lehrer, Schülerinnen und Schüler über leistungsfähige private Endgeräte. 3 V/0856/2014 Daraus ergibt sich, dass das MEP -Konzept im Hinblick auf einen schnellen und jederzeit verfü g- baren Zugriff auf das Internet anzupassen ist. Vorgesehen sind Maßnahmen, die den Ausbau der Bandbreite der Internet-Leitungsanbindung (LWL, Richtfunk), den Ausbau eines flächendeckenden WLANS in den Schulen, die Einbindung privater/schuleigener Endgeräte (Bring Your Own Device - BYOD), die Erweiterung des Hardwarekataloges (Tablets) betreffen. Damit einhergehend muss auch über ein neues Wartungs - und Betreuungskonzept nachgedacht werden. So wird in zwei Schulen im Jahr 2015 testweise der Anbieter „Time for kids“ in die B e- treuung des pädagogischen Netzwerkes einbezogen. Diese Vorhaben bedürfen jedoch noch weiterer Überlegungen sowie Bewertungen und Absti m- mungen mit den Vertretern der Schulformen in der Lenkungsgrup pe. Bereits jetzt ist festzuste l- len, dass die Finanzierung neuer oder zusätzlicher Maßnahmen aus den laufenden, konsolidie r- ten Finanzmitteln des MEP nur bedingt möglich sein wird. Aufgrund technischer Probleme bei der Umstellung der Rechner in den Schulen auf das B e- triebssystem Windows 7 haben sich die vorbereitenden Maßnahmen (Abstimmungen, Tests) für die in Betracht kommenden Maßnahmen verzögert. Über das Ergebnis des Abstimmungsprozesses und mögliche erste Realisierungen wird daher in einer weiteren Vorlage im Jahr 2015 berichtet. I. V. gez. Dr. Hanke Stadträtin
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- V/0856/2014
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 17.11.2014
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37