V/0554/2007
Bericht zur Variantenuntersuchung für vier neue DEK-Brücken
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Berichtsvorlage
10965 Zeichen
V/0554/2007
DER OBERBÜRGERMEISTER
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
Betrifft
Bericht zur Variantenuntersuchung für vier neue DEK-Brücken
Beratungsfolge
14.08.2007 Beirat für Stadtgestaltung Bericht
14.08.2007 Bezirksvertretung Münster-Südost Bericht
16.08.2007 Bezirksvertretung Münster-Ost Bericht
21.08.2007 Bezirksvertretung Münster-Mitte Bericht
21.08.2007 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Bericht
23.08.2007 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht
Bericht:
Am 21.09.05 hat der Hauptausschuss die Verwaltung beauftragt, das vom Arbeitskreis (AK) Brü-
ckengestaltung erarbeitete Konzept für die Konstruktion und Gestaltung der vom Ausbau des
DEK im Bereich der sog. Stadtstrecke Münster betroffenen Brücken anschließend auch im Aus-
schuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft sowie im Ausschuss für Um-
weltschutz und Bauwesen vorzustellen (vgl. Vorlage V/0737/2005).
Am 14. und 15. Juni 2007 wurden vom AK Brückengestaltung
1 für die neu zu bauenden DEK-
Brücken
¾ Schillerstraße
¾ Wolbecker Straße
¾ Laerer Landweg / Manfred-von-Richthofen-Straße
¾ Pleistermühlenweg / Straße „Zum Guten Hirten“
aus jeweils drei Varianten, je eine „Vorzugsvariante“ ausgewählt, welche vom Wasser- und
Schifffahrtsamt (WSA) Rheine, als dem zuständigen Träger der Bauvorhaben - vorbehaltlich der
1 Teilnehmer dieser Sitzung des AK Brückengestaltung waren mehrere Vertreter des WSA Rheine, mehre-
re Vertreter der fachlich betroffenen Dienststellen der Stadt Münster, zwei Vertreter des städtischen Beira-
tes für Stadtgestaltung, zwei Vertreter der WSD We st, ein Vertreter der Bundesanstalt für Wasserbau
(BAW) sowie jeweils je zwei Vertreter der be auftragten und eingeladenen Arbeitsgemeinschaften aus
Tragwerksplanern und Architekten.
Vorlagen-Nr.:
V/0554/2007
Auskunft erteilt:
Herr Franke
Ruf:
492 61 10
E-Mail:
FrankeGerd@stadt-muenster.de
Datum:
17.07.2007
Öffentliche Berichtsvorlage
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Kenntnisnahme und Zustimmung der zuständigen Gremien der Stadt Münster - den weiteren
Bauwerksplanungen zu Grunde gelegt werden sollen.
Die Ergebnisse des Auswahlverfahrens vom 14. und 15. Juni 2007 sind in der Anlage 1 zu dieser
Vorlage in der von der Wasser- und Schifffahrtsdirektion (WSD) West gefertigten Niederschrift
festgehalten.
Zusammenfassende Schlussfolgerung aus Sicht der Verwaltung
Mit den aus den vorgelegten Variantenuntersuchungen vom AK Brückengestaltung Mitte Juni d.
J. einvernehmlich ausgewählten „Vorzugsvarianten“ werden die aus der vom Rat am 16.02.2006
beschlossenen Stellungnahme resultierenden, grundsätzlichen und spezifischen Anforderungen
der Stadt Münster an die Konstruktion und die Gestaltung der neuen DEK-Brücken erfüllt (siehe
hierzu auch das nachfolgende Kapitel „Bisheriges Abstimmungsverfahren / Anforderungen aus
Sicht der Stadt Münster“).
Mit Verweis auf die in Anlage 1 beigefügte Niederschrift empfiehlt die Verwaltung
daher,
Ö für die Schillerstr-Str.-Brücke die Variante 3 , eine Fachwerkbrücke
als Zitat der histori-
schen heutigen Brücke in zeitgemäßem Design,
3
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Ö für die Wolbecker-Str.-Brücke die Variante 1, eine Bogenbrücke mit zwei außen liegenden
Hyperbelbögen,
Ö für die Laerer-Landweg-Brücke die Variante 2 , eine Fachwerkbogenbrücke
mit reduzierter
Bogenhöhe,
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Ö für die Pleistermühlenweg-Brücke die Variante 3 , eine Diagonalbogenbrücke mit nur ei-
nem einzigen Bogen,
zur Grundlage für die vom WSA Rheine nunmehr zu beauftragenden, weiteren detaillierten
Bauwerksplanungen zu machen (siehe hierzu auch die Abbildungen in Anlage 2 zu dieser Vor-
lage).
Bisheriges Abstimmungsverfahren / Anforderungen aus Sicht der Stadt Münster
Bereits mit Schreiben vom 30.09.2002 hatte die Stadt Münster dem WSA Rheine bezüglich
grundsätzlicher verkehrlicher Anforderungen für die neuen Brückenquerschnitte mitgeteilt, dass
die jeweilige Gesamtbreite der betroffenen Kreuzungsbauwerke aus verkehrsfunktionalen Grün-
den nicht verändert werden soll bzw. muss, wobei bei einigen Brücken jedoch ggf. eine neue
Querschnittsaufteilung vorgesehen werden könnte.
Hinsichtlich der Konstruktion und Gestaltung der neuen DEK-Brücken hat die Stadt Münster der
WSD West und dem WSA Rheine auf Grundlage der vom Rat am 16.02.2006 beschlossenen
Stellungnahme grundsätzliche Forderungen nach einer Optimierung und möglichst individuellen
Gestaltung der neuen Brückenbauwerke zur Sicherung und Wiederherstellung städtebaulicher,
landschaftsräumlicher, nutzungsbezogener und visueller Qualitäten mitgeteilt.
2
Diese generellen Forderungen der Stadt sind in o. a. Stellungnahme noch dahingehend weiter
differenziert worden
3, dass aus stadtgestalterischer Sicht die Stadt Münster die grundsätzliche
Forderung erhebt, die Gestaltung der neuen Brücken so unterschiedlich wie möglich vorzusehen,
z. B. mittels
2 Siehe Anlage 1 zur Vorlage 1038/2005, Kap. 0., Seite 4 ff.
3 Siehe Anlage 1 zur Vorlage 1038/2005, Kap. 1.7., Seite 23 ff.
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unterschiedlicher Bogenprofile (rund, rautisch, oval, dreieckig)
unterschiedlicher Hängersysteme (Zugstangen / -bänder),
unterschiedlicher Hängerdichten und -anordnungen, (wie z. B. Kreuz-, Doppel-, V-Struktur
oder Stahlseilzüge in Netzstruktur etc.),
unterschiedlicher Sockelbereiche (Brückenköpfe / Widerlager),
unterschiedlicher Farbgebungen (zur teilweisen Reduzierung der bisher bekannten Erschei-
nungswirkung mit bewusst gewählten Auflösungseffekten, die das Bauwerk „leichter“ er-
scheinen lassen).
Aus Sicht der Stadt sollen sich die unterschiedlichen Brückenfunktionen
Ö der Wolbecker-Str.-Brücke und der Warendorfer-Str.-Brücke als Hauptverkehrsstraßen-
Verbindungen,
Ö der Schillerstr.-Brücke, der Laerer-Landweg-Brücke und der Pleistermühlenweg-Brücke als
Stadtquartiere verbindende Brücken mit großen Anteilen an Fußgänger- und Radverkehren,
Ö der Prozessionsweg-Brücke als reine Fußgänger- bzw. Fahrradverbindung,
Ö der Westfälischen-Landeseisenbahn-Brücke und der Mauritzer-Eisenbahn-Brücke
auch deutlich in einer unterschiedlichen Gestaltung der jeweiligen Brücken niederschlagen.
Ein wichtiger stadtgestalterischer Gesichtspunkt ist dabei die Erscheinungsform der neuen Brü-
cken im Zusammenhang mit dem Erscheinungsbild des umgebenden innerstädtischen, unter-
schiedlichen, charakteristischen, aber dennoch homogenen Stadtraums. Die heutigen und künftig
neuen DEK-Brücken gehören zum Stadt- bzw. Landschaftsbild prägend dazu. Die alten Brücken
haben ihren Beitrag zur individuellen Prägung des Stadtbildes vor Ort geleistet. Dieser Anspruch
muss auch für die Gestaltung der neu zu bauenden DEK-Brücken gelten. Insbesondere der in-
nerstädtische Raum lebt von der Vielfalt unter schiedlicher Bauwerke, welche über Generationen
das Gesicht des Stadtraums prägen und damit eine Identifikation nicht nur der Bewohnerinnen
und Bewohner mit ihrem Stadtraum ermöglichen.
Vor dem Hintergrund bis dato erfolgter Abstimmungen im AK Brückengestaltung zur künftigen
Gestaltung der neu zu bauenden DEK-Brücken hat die Stadt Münster in ihrer o. a. Stellungnah-
me grundsätzlich gefordert, dass für alle Brücken nach Möglichkeit eigenständige Formen entwi-
ckelt und umgesetzt werden sollen, sofern die von Seiten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung
(WSV) vorgegebenen, zugrunde liegenden „harten“ Parameter eingehalten werden können.
Vor diesem Hintergrund wurden daraufhin im AK Brückengestaltung folgende grundlegende Ges-
taltungsprinzipien einvernehmlich vereinbart:
¾ Kategorisierung der Brücken entsprechend ihrer Bedeutung für den Individualverkehr in
Hauptstraßenbrücken (Wolbecker Str. und Warendorfer Str.)
Nebenstraßenbrücken (Schillerstr., Laerer Landweg / Manfred-von-Richthofen-Str.,
Pleistermühlenweg / Straße „Zum Guten Hirten“)
Fußgängerbrücken (Prozessionsweg)
Eisenbahnbrücken (Mauritzer-Eisenbahn und Westfälische Landeseisenbahn)
¾ Besondere Betonung einer (auch überörtlich bedeutsamen) Stadteingangssituation bei
den Hauptverkehrsstraßenbrücken (bei Wolbecker-Str.- und Warendorfer-Str.-Brücke).
¾ Beachtung des städtebaulichen Kontextes am Mikro-Standort und fallweise Übernahme
des „genius loci“ in die Brückengestaltung (z. B. bei der Schillerstr.-Brücke).
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¾ Hervortretende Gestaltung der Hauptverkehrsstraßenbrücken, demgegenüber zurücktre-
tende, zurückhaltende Wirkung der Nebenstraßenbrücken.
¾ Zusätzlich individuelle Detailgestaltung der Straßenbrücken durch Farbgebung, Hänger-
systeme, Widerlager, Treppenabgänge, Geländer etc..
¾ Gestaltung der Prozessionsweg-Fußgängerbrücke als Solitärbauwerk mit grundsätzlich
eigenständigem Gestaltungsprinzip.
¾ Gestaltung der WLE-Eisenbahnbrücke mit grundsätzlich eigenständigem Gestaltungs-
prinzip, im Wesentlichen beschränkt auf die Wahl eines von den Straßenbrücken abwei-
chenden Konstruktionstyps.
Auf dieser Grundlage wurden vom WSA Rheine und der Stadt Münster gemeinsam für jede ein-
zelne, neu zu bauende Brücke sog. Objektblätter einvernehmlich erstellt, in denen für jedes Bau-
werk eine Bestandsanalyse, die jeweiligen Ausbauziele und die individuellen Planungsanforde-
rungen dokumentiert wurden.
4 Die Objektblätter waren anschließend Grundlage für die vom WSA
Rheine vorgenommene Beauftragung von Arbeits gemeinschaften aus Tragwerksplanern und
Architekten. Diese haben bis Mitte Juni d. J. die Variantenuntersuchungen für die Schillerstr.-
Brücke, die Wolbecker-Str.-Brücke, die Laerer-Landweg-Brücke und die Pleistermühlenweg-
Brücke erarbeitet.
Das oben beschriebene, bisher im AK Brückengestaltung praktizierte, kooperative Abstimmungs-
, Auswahl- und Zustimmungsverfahren soll grundsätzlich auch für die übrigen neu zu bauenden
DEK-Brücken im Bereich der Stadtstrecke Münster Anwendung finden, d. h. für
¾ die Westfälische-Landeseisenbahn-Brücke,
¾ die Prozessionsweg-Brücke
5,
¾ die Warendorfer-Straßen-Brücke und
¾ die Mauritzer-Eisenbahn-Brücke.
I. V.
gez.
Schultheiß
Stadtdirektor
Anlagen
Anlage 1: Niederschrift über die Sitzung des Arbeitskreises Brückengestaltung am 14. und
15.06.2007 zur Gestaltung der Brücken in der Stadtstrecke Münster
Anlage 2: Visualisierungen der Vorzugsvarianten und anderer Varianten für den Neubau von vier
DEK-Brücken in Bereich der Stadtstrecke Münster
Anlage 3: Objektblätter für den Neubau der Schillerstr.-Brücke, der Wolbecker-Str.-Brücke, der Lae-
rer-Landweg-Brücke und der Pleistermühlenweg-Brücke
4 Siehe hierzu Anlage 2 dieser Vorlage.
5 Bei der Prozessionsweg-Brücke werden allerdings 3 Arbeitsteams je 3 Varianten erarbeiten.
Anlage 2: Visualisierungen der Vorzugsvarianten und anderer Varianten für den Neubau von vier DEK-Brücken im Bereich der Stadtstrecke Münster
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Neubau von vier Straßenbrücken Bereich DEK - Stadtstrecke Münster Ergebnis der Variantenuntersuchungen Wolbecker-Straßen-Brücke Laerer-Landweg-Brücke Pleistermühlenweg-Brücke Schiller-Straßen-Brücke Pleistermühlenweg-Brücke Laerer-Landweg-Brücke Wolbecker-Straßen-Brücke Schillerstraßen-Brücke Schleuse Stadthafen Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: SCHILLERSTRASSE Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken Variantenuntersuchung Schillerstraßen-Brücke WKP König und Partner - Planungsbüro für Bauwesen GmbH Architekturbüro Zill - Architekt BDA Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: SCHILLERSTRASSE Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken Variante 1 Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: SCHILLERSTRASSE Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken Variante 2 Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: SCHILLERSTRASSE Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken Variante 3 Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: SCHILLERSTRASSE Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken Variante 1 Überbau symmetrisch Unterbauten asymmetrisch Variante 3 Überbau asymmetrisch Unterbauten asymmetrisch Variante 2 Überbau asymmetrisch Unterbauten asymmetrisch Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: SCHILLERSTRASSE Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken heutige Brücke Variante 1 Variante 2 Variante 3 Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: SCHILLERSTRASSE Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken Vorzugsvariante (Variante 3) Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: WOLBECKER STRASSE Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken Variantenuntersuchung Wolbecker-Straßen-Brücke grbv - Ingenieure im Bauwesen GmbH & Co. KG Dissing+Weitling - arkitektfirma a/s Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: WOLBECKER STRASSE Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken Variante 1 Variante 2 Variante 3 Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: WOLBECKER STRASSE Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken Vorzugsvariante (Variante 1) Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: WOLBECKER STRASSE Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken Vorzugsvariante (Variante 1) Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: LAERER-LANDWEG / M.-von-Richthofen-Str. Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken Variantenuntersuchung Laerer-Landweg-Brücke WESSELMANN und BRUNE - Gesellschaft für Ingenieurplanung mbH Architekturbüro Ingrid Hentschel - Prof. Axel Oestreich - Architekten BDA Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: LAERER-LANDWEG / M.-von-Richthofen-Str. Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken Variante 1 Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: LAERER-LANDWEG / M.-von-Richthofen-Str. Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken Variante 2 (Vorzugsvariante) Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: LAERER-LANDWEG / M.-von-Richthofen-Str. Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken Variante 2 (Vorzugsvariante) Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: LAERER-LANDWEG / M.-von-Richthofen-Str. Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken Variante 3 Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: PLEISTERMÜHLENWEG / Zum Guten Hirten Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken Variantenuntersuchung Pleistermühlenweg-Brücke Schüßler-Plan - Ingenieurgesellschaft mbH Agirbas - Wienstroer - Architekten BDA Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: PLEISTERMÜHLENWEG / Zum Guten Hirten Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken Variante 1: Stabbogen mit geneigten Bögen Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: PLEISTERMÜHLENWEG / Zum Guten Hirten Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken Variante 2: Gitterfachwerk Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: PLEISTERMÜHLENWEG / Zum Guten Hirten Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken Variante 3: Diagonalbogen Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: PLEISTERMÜHLENWEG / Zum Guten Hirten Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken heutige Brücke Variante 1 Variante 2 Variante 3 Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: PLEISTERMÜHLENWEG / Zum Guten Hirten Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken Variante 1 Variante 2 Variante 3 Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007 BRÜCKE: PLEISTERMÜHLENWEG / Zum Guten Hirten Ergebnis der Variantenuntersuchung – Neubau DEK-Brücken Vorzugsvariante (Variante 3) Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2007
Anlage 1: Niederschrift über die Sitzung des Arbeitskreises Brückengestaltung am 14. und 15.06.2007 zur Gestaltung der Brücken in der Stadtstrecke Münster
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Anlage 1
zur Vorlage V/0554/2007
Niederschrift über die Sitzung des AK Brückengestaltung am 14. und 15.06.2007
zur Gestaltung der Brücken in der Stadtstrecke Münster
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Wasser- und
Schifffahrtsdirektion
West Münster, 17.07.2007
(0251) 27 08 - 222 (Hr. Brinkmann)
AZ: N-232.2/7
Gestaltung der Brücken in der Stadtstrecke Münster
Sitzung des Arbeitskreises vom 14.+15. Juni 2007
Hintergrund:
Aufgabe des 1995 gegründeten Arbeitskreises Brückengestaltung ist die Abstimmung der Gestaltung der im
Zuge des DEK-Ausbau neu zu erstellenden Brückenbauwerke. Das für die Ausbaulose in Amelsbüren,
Hiltrup und Coerde/Gelmer entwickelte Konzept wurde bis 2003 umgesetzt. Bei dem bevorstehenden Aus-
bau der Stadtstrecke soll die erfolgreiche Zusammenarbeit fortgesetzt werden.
Der Ausbau des DEK steht in besonderem öffentlichen Interesse. Dieses wurde bei Vorabstimmungen zu
den Maßnahmen und bei der Erörterung des Vorhabens im Zuge des Planfeststellungsverfahren deutlich.
Um den hohen Qualitätsanforderungen beim Ausbau der Stadtstrecke Münster gerecht zu werden, wurde
die Zusammensetzung des Arbeitskreises im Jahre 2005 um jeweils einen Vertreter des Beirats für Stadtges-
taltung und des BDA Münster.Münsterland in beratender Funktion erweitert. In den beiden ersten Sitzungen
des AK am 15.08.2005 und 11.11.2005 wurden zunächst das grundsätzliche Vorgehen und das Gestaltungs-
prinzip für die neuen Bauwerke festgelegt. Ergänzend hierzu wurde am 22.09.2005 ein Workshop
bei der Stadt Münster durchgeführt. Die Forderung des BDA zur Durchführung von Wettbewerben konnte
von der WSV nicht erfüllt werden. Der BDA hat daraufhin seine Mitwirkung im Arbeitskreis beendet.
Auf Wunsch der Stadt Münster wurde der Teilnehmerkreis für die aktuell anstehenden Auswahlentscheidun-
gen noch einmal erweitert. Als ständige Mitglieder der Stadt Münster wurden die Herren Schowe, Franke,
Anlage 1
zur Vorlage V/0554/2007
Niederschrift über die Sitzung des AK Brückengestaltung am 14. und 15.06.2007
zur Gestaltung der Brücken in der Stadtstrecke Münster
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Krause, Wilsmann, Böhme, Richter und Rhein benannt. Es werden aber nicht immer alle Vertreter des
Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung an den Sitzungen des Arbeitskreises teil-
nehmen. Der Beirat für Stadtgestaltung ist mit bis zu zwei Mitgliedern vertreten.
Ergebnisvermerk:
Entsprechend den Ergebnissen der Vorabstimmungen im Arbeitskreis und den Zusagen des WSA Rheine
im Planfeststellungsverfahren wurden inzwischen für vier der acht neu zu errichtenden Brücken Arbeitsge-
meinschaften aus Architekten und Ingenieuren mit der Planung von Ausführungsvarianten beauftragt. Die
ersten Ergebnisse liegen nun für eine Auswahlentscheidung über die grundsätzliche Tragwerkskonstruktion
vor. Die jeweiligen Entwurfsideen wurden von den Planungsbüros anhand von Planunterlagen und Visuali-
sierungen präsentiert. Ergänzend dazu wurden den Mitgliedern Tischvorlagen zur Verfügung gestellt. In
diesen Unterlagen sind die Vorgaben für die Bearbeitung und die Beschreibung der Entwurfsideen umfang-
reich dokumentiert. Auf eine Wiederholung wird daher an dieser Stelle verzichtet.
Die anschließende Aussprache zu jeder einzelnen Brücke führte zu folgenden Ergebnissen:
Schillerstraßen-Brücke
Bearbeitung durch das Ing.-Büro WKP König und Partner (Hamburg) und dem Architekturbüro Zill
(Lübeck)
Variante 1 orientiert sich an der klassischen Stabbogenbrücke. Die Varianten 2 und 3 betonen dagegen
deutlich stärker den Übergang von industrieller Urbanität zum Landschaftsbezug. Die Variante 1 wurde
daher von den Mitgliedern nicht in die engere Wahl einbezogen.
Die Varianten 2 und 3 wurden als zwei gleichwertige, überzeugende Lösungen beurteilt. Bei Variante 2
wird das Gestaltungsprinzip des innen liegenden Tragwerks für die Nebenstraßenbrücken beibehalten.
Das bei der Variante 3 außen liegende Tragwerk wird jedoch aufgrund der Gesamtkonzeption ebenfalls
akzeptiert.
Die Thematisierung der unterschiedlichen Brückenquadranten und die städtebauliche Verbindung mit
dem Kreativkai ist bei allen 3 Varianten gelungen. Auf Nachfrage bestätigt Herr Zill die Möglichkeit, die
unterschiedlich ausgebildeten Bastionen mit jedem Überbauentwurf zu kombinieren.
Die Auswahlempfehlung wurde zunächst zurückgestellt. Sie wurde einvernehmlich erst nach den Dis-
kussionen und Entscheidungen für die übrigen Brücken zugunsten der Variante 3 (Fachwerklösung) ge-
troffen. Ausschlaggebend war der von der Öffentlichkeit geforderte Wunsch nach größtmöglicher Viel-
Anlage 1
zur Vorlage V/0554/2007
Niederschrift über die Sitzung des AK Brückengestaltung am 14. und 15.06.2007
zur Gestaltung der Brücken in der Stadtstrecke Münster
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falt bei der Gestaltung. An keinem anderen Ort in der Stadtstrecke lässt sich aufgrund der konstruktiven
und stadtgestalterischen Randbedingungen besser eine vom Stabbogen abweichende Konstruktion ver-
wirklichen als an der Schillerstraße.
Bei der weiteren Ausarbeitung der Variante 3 sollen folgende Aspekte insbesondere noch untersucht
werden:
- Die Bastion zum Kreativkai soll als Verweilraum möglichst großzügig gestaltet werden. Eine Aus-
bildung als Treppenanlage wie in Variante 2 oder ein konstruktiv vom Widerlager der Brücke ge-
trenntes Bauteil, das gleichzeitig die Funktion des Düker-Einlaufbauwerk integriert, betont die
Blickbeziehung zum Kanal. Aufgrund der Nutzung der Schillerstraße ist der Bedarf für einen
„Verweilraum“ mit Bezug zum Straßenraum von untergeordneter Bedeutung.
- Die Ausbildung der horizontalen Geländergestaltung muss allen Sicherheitsanforderungen erfül-
len. Das Geländer muss mit einem Drahtseil im Handlauf analog zu den Richtzeichnungen des
BMVBW ausgebildet werden. Die Ausbildung muss ferner gewährleisten, dass Kinder nicht zu ei-
nem Überklettern verleitet werden. Bei der vorgesehenen Ausbildung gemäß Variante 3 wird der
letzte Aspekt durch die vorgesehene Brüstung im unteren Teil gewährleistet. Dabei soll die Höhe
der Brüstung die Blickrichtung auf den Kanal für PKW-Insassen und Kleinkinder auf den Gehwe-
gen nicht versperren.
Laerer-Landweg-Brücke
Bearbeitung durch Ing.-Büro Wesselmann und Brune (Münster) und Prof. Axel Oestreich (Berlin)
Das architektonische Konzept ist für alle drei Varianten gleich. Schwerpunkt wird auf die landschaftliche
Einbindung des neuen Bauwerks gelegt. Die Brücke soll sich unterordnen. Außer den vier neuen Zu-
gangstreppen zum Betriebsweg werden keine besonderen Räume oder Platzsituationen geschaffen. Die
Materialität steht bei der Gestaltung im Vordergrund.
Die drei Varianten unterscheiden sich in dem gewählten Haupttragsystem. In Variante 1 wird eine Stab-
bogenbrücke mit aufgelösten Bogenquerschnitten vorgeschlagen. Die Detailausbildung des Bogens kann
dabei noch variiert werden. Die Bogenhöhe beträgt ca. 10 m. Variante 2 beinhaltet einen bogenförmigen
Fachwerkträger mit Diagonalen aus Rundrohren. Durch die massivere Ausführung kann die Bauhöhe auf
ca. 5,50 m reduziert werden. Als Variante 3 wird eine klassische Stabbogenbrücke mit alternativer Hän-
geranordnung vorgeschlagen.
Als wesentliche Entwurfsprinzipien wurden vom Arbeitskreis „grüne“ Übergänge zur freien Landschaft
sowie ein filigranes und transparentes Bauwerk mit zurückhaltender räumlicher Wirkung festgelegt. Die-
Anlage 1
zur Vorlage V/0554/2007
Niederschrift über die Sitzung des AK Brückengestaltung am 14. und 15.06.2007
zur Gestaltung der Brücken in der Stadtstrecke Münster
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se Kriterien werden nach einstimmiger Meinung von der Variante 2 am besten erfüllt. Durch das innen
liegende Haupttragwerk und die Bänderung in den verklinkerten Widerlagern wird die Längsausrichtung
betont. In Verbindung mit der gegenüber den Stabbogenbrücken geringeren Bauhöhe fügt sich die Vari-
ante 2 besser in das landschaftlich geprägte Umfeld ein. Die aus Rundrohren bestehenden Diagonalen
erhöhen die Transparenz der Fachwerklösung. Unter Berücksichtigung der Sichtbeziehungen zur Wolbe-
cker-Straßen-Brücke und zur Pleistermühlenweg-Brücke erhält die neue Laerer-Landweg-Brücke mit
dieser Variante einen eigenständigen Charakter mit skulpturellen Charme.
Durch die innen liegende Fachwerkkonstruktion kann es aufgrund der eingeschränkten Sichtbeziehung
zwischen Fahrbahn und Gehweg bei unachtsamen Überquerungen der Fahrbahn durch Fußgänger zu Ge-
fahrensituationen kommen. Bei der weiteren Durcharbeitung der Variante 2 wird dieser Punkt im Zu-
sammenhang mit der konstruktiven Ausbildung des Untergurtes sowie der Anschlusspunkte der Rohrdi-
agonalen untersucht.
Für die weitere Ausarbeitung der Variante 2 werden folgende Anregungen gegeben:
- Um die Seiten- und Unteransicht der Brücke möglichst noch leichter erscheinen zu lassen und die
horizontale Streckung der gesamten Brücke in der Seitenansicht noch stärker zu betonen soll eine
zumindest in den Gehwegbereichen geschlossene Ausbildung der Fahrbahnplatte untersucht wer-
den.
- Für den Brückenanstrich wird vom Arbeitskreises eine helle metallische, stärker zum reflektieren
neigende Farbe bevorzugt.
Wolbecker-Straßen-Brücke
Bearbeitung durch Ing.-Büro grbv (Hannover) und Architekturbüro Dissing&Weitling (Kopenhagen)
Von Herrn Ernst (Dissing&Weitling) wurden zunächst die grundsätzlichen Überlegungen zur Wahl des
Tragwerkes vorgetragen. Grundlage dabei waren die festgelegten Gestaltungsanforderungen zur Beto-
nung der Stadteingangssituation und die Auseinandersetzung mit der Blickachse zum Kirchturm der
Herz-Jesu-Kirche. Außerdem sollte eine zum Kanal hin weniger schwer wirkende Konstruktion gewählt
werden. Fachwerkkonstruktionen wurden daher für diesen Standort als nicht funktionsgerecht bewertet.
Für eine alternativ untersuchte Pylon-Konstruktion ist der zur Verfügung stehende Platz nicht ausrei-
chend. Beide Ansätze wurden daher nicht näher untersucht. Als optimale Lösung wurde eine Stabbogen-
konstruktion ermittelt, die in drei Varianten ausgearbeitet wurde. Auf Nachfrage aus dem Gremium er-
läuterte Herr Nolting, dass eine Balkenbrücke aufgrund einer erforderlichen Bauhöhe von ca. 4 Metern
und der dazu erforderlichen Gradientenanhebung nicht zu realisieren ist.
Anlage 1
zur Vorlage V/0554/2007
Niederschrift über die Sitzung des AK Brückengestaltung am 14. und 15.06.2007
zur Gestaltung der Brücken in der Stadtstrecke Münster
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Nach dem architektonischen Konzept soll die Gestal tung insgesamt leicht und transparent erfolgen. Es
wird ein helles Bauwerk empfohlen. Der Anstrich so ll mit Eisenglimmerfarbe in hellgrau erfolgen. Die
Widerlager sind aus Sichtbeton mit glatter Schalun g vorgesehen.
In der Variante 1 wird der Verlauf der Bögen einer Hyperbelfunktion nachempfunden. Der Bogen wird
mit Rundrohren ausgebildet. Durch den überhöhten Bogenstich wird die Verkehrsfunktion der Wolbe-
cker Straße als Hauptverkehrsstraße und der Stadttor-Charakter betont.
Bei Variante 2 wurde das Haupttragwerk nach innen gelegt mit dem Ziel, den Konflikt mit der westli-
chen Wohnbebauung zu optimieren. Durch die Verwendung einer quer gespannten Betonfahrbahnplatte
kann auf Querträger unter der Brücke verzichtet und die Bauhöhe noch einmal geringfügig abgemindert
werden. Die Gradientenanhebung vor der Wohnbebauung reduziert sich dadurch aber nur um zusätzlich
ca. 10 cm. Die Blickbeziehung zum Kirchturm der Herz-Jesu-Kirche wird durch das innen liegende
Tragwerk dagegen stark beeinträchtigt.
In der Variante 3 wird die Bogenebene nach außen geneigt. Der Bogen besteht aus einem Kastenquer-
schnitt, die Hänger aus Flachstählen. Der gedrungene Bogenverlauf und die massive Wirkung fand im
Arbeitskreis keine Zustimmung. Diese Variante wurde nicht weiter diskutiert.
Für die Umgestaltung der Flächen vor der Wohnbebauung Nr. 148 und Nr. 148a wurde der vom WSA
Rheine mit dem Eigentümer abgestimmte Entwurf vorgestellt. Darin ist die gestalterische Forderung zur
Durchführung des Geländers auf der Stützwand berücksichtigt. Der Entwurf basiert auf die im Planfest-
stellungsverfahren ausgelegte Gradiente. Die Minimierung der Gradientenanhebung nach Variante 2 hat
keine positiven Auswirkungen auf dieses Konzept. Aufgrund der Nachteile der Variante 2 gegenüber
Variante 1 hinsichtlich der Blickbeziehung zum Kirchturm wird vom Gremium die Variante 1 favori-
siert.
Die Variante 1 überzeugt durch die besonders filigrane Gestaltung der Bauteile. Das transparente Gelän-
der mit horizontalen Füllstäben und die in der Visualisierung dargestellten Hängeranschlüsse können a-
ber aus konstruktiven und sicherheitstechnischen Gründen in dieser Form nicht ausgeführt werden. Lö-
sungsmöglichkeiten wurden hinsichtlich ihrer Wirkung auf das Gesamtbild diskutiert, können aber in
diesem Stadium der Entwurfsbearbeitung nicht abschließend beantwortet werden. Das Gremium ist sich
aber unabhängig davon einig, die Variante 1 zur Ausführung zu empfehlen.
Am Beispiel der Variante 1 wurde auf die generelle Schwingungsproblematik dünner Zugglieder hinge-
wiesen. Durch wechselnde Verkehrsbelastungen, wirbelerregte Querschwingungen und Regen-Wind-
induzierte Schwingungen können Schäden an den Hängern und Anschlussblechen entstehen, die die Le-
bensdauer erheblich beeinträchtigen. Insbesondere geneigte Hänger sind anfällig für dieses Phänomen.
Anlage 1
zur Vorlage V/0554/2007
Niederschrift über die Sitzung des AK Brückengestaltung am 14. und 15.06.2007
zur Gestaltung der Brücken in der Stadtstrecke Münster
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Nach den bisher durchgeführten statischen Vorberechnungen sind aber keine kritischen Bemessungszu-
stände zu erwarten. Die WSV geht daher davon aus, dass Schwingungsdämpfer nicht erforderlich wer-
den. Dennoch kann das tatsächliche Tragverhalten des Bauwerks im Endzustand vom Bemessungsmo-
dell abweichen. Sollten dann Schwingungsdämpfer doch noch erforderlich werden, muss dann die ge-
stalterische Integration noch näher zu untersucht werden.
Für die weitere Ausarbeitung der Variante 1 werden folgende Anregungen gegeben:
- Das Brückengeländer soll möglichst horizontal und transparent ausgebildet werden. Ob Edelstahl-
netze oder feine Drahtgitter verwendet werden können, muss in der Detailplanung untersucht wer-
den.
- Die Anschlüsse der Hänger an den Bogen und den Versteifungsträger sind hinsichtlich ihrer Wir-
kung zu minimieren.
- Der Übergang der Außenkappe des Überbaus zum Endquerträger soll überarbeitet werden. Ebenso
soll die Trennung zwischen dem Bogenendpunkt und dem Auflager deutlicher zu erkennen sein.
- Die völlig unterschiedlich ausgeprägten Uferrandbereiche sollen auch in einer asymmetrischen
Gestaltung der Böschungskegel deutlich werden. Insbesondere der Treppenabgang an der Wohn-
bebauung im südwestlichen Quadranten sollte baulichen und gestalterischen Bezug zum angren-
zenden Gebäude haben und einen materiellen Charakter (z. B. Freitreppe mit Ober- und Mittelpo-
dest) erhalten. Auch die Möglichkeit einer Stützmauer in Verbindung mit einer Baumpflanzung ist
zu prüfen.
- Die Visualisierung ist hinsichtlich der tatsächlich vorhandenen Bebauung zu prüfen.
Pleistermühlenweg-Brücke
Bearbeitung durch Ing.-Büro Schüßler-Plan (Düsseldorf) und Architekturbüro Agirbas/Wienstroer
(Neuss)
Aufgrund der großen Stützweite kommt nach den Ausführungen von Herrn Sprinke (Schüßler-Plan) aus
statischen Überlegungen nur eine Bogen- oder Fachwerkkonstruktion als ein- oder dreifeldriges System
in Frage. Das Prinzip des innen liegenden Tragwerks für die Nebenstraßenbrücken wurde nicht umge-
setzt. Nach der Beurteilung von Herrn Agirbas steht diese Forderung hier auch im Widerspruch zur beo-
bachteten Nutzung. Danach wird die gesamte Brückenfläche zur Betrachtung der Kanallandschaft ge-
nutzt. Aufgrund der exponierten Lage in der Kurve wechseln insbesondere Fußgänger häufig die Brü-
ckenseite für ihre Beobachtungen. Ein innen liegendes Tragwerk würde diesem Verhalten störend entge-
Anlage 1
zur Vorlage V/0554/2007
Niederschrift über die Sitzung des AK Brückengestaltung am 14. und 15.06.2007
zur Gestaltung der Brücken in der Stadtstrecke Münster
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genstehen. Der Arbeitskreis sieht deshalb keine Veranlassung an einem innen liegenden Tragwerk fest-
zuhalten.
Als vordringliches Gestaltungsprinzip sollte u. a. eine der zukünftigen Warendorfer-Straßen-Brücke sich
auch in der Bauhöhe unterordnende Konstruktion gewählt werden. Mit Variante 1 wird eine klassische
Stabbogenbrücke mit sehr gedrungenem Bogenverlauf vorgestellt. Zur Minimierung der Querschnitte
werden die Bogenebenen nach innen geneigt und im Scheitel gegenseitig mit Querriegeln ausgesteift.
Die Neigung der Bogenebenen erfordert zur Freihaltung des Lichtraumprofils auskragende Hängeran-
schlüsse am Versteifungsträger, die als Sicheln/Spanten ausgebildet sind.
In der Variante 2 wird unter dem Gesichtspunkt der Optimierung der Gesamthöhe eine Fachwerkbrücke
untersucht. Sie entspricht der Forderung nach einer Alternative zur Stabbogenbrücke. Zur Reduzierung
der räumlichen Wirkung wird hier die Sonderform mit gitterförmig angeordneten Diagonalen gewählt.
Aufgrund der dennoch massiven Wirkung in beiden Achsrichtungen (Straße und Kanal) wurde dieser
Konstruktionstyp von allen Mitgliedern des Arbeitskreises nicht in die engere Wahl einbezogen.
Bei der Variante 3 wird das Tragwerk über einen einzigen Rundrohrbogen gestützt, der sich diagonal
über den Versteifungsträger spannt. Die Hänger sind unterschiedlich geneigt und werden wie in der Va-
riante 1 zur Freihaltung des Lichtraumprofils über der Straße mit Sicheln angeschlossen. Die besondere
Konstruktion fand im Arbeitskreis reges Interesse und wurde in Detailfragen eingehend diskutiert. Mit
dieser Lösung wird eine dominante Wirkung der Brücke durch die erforderliche Stützweite verhindert.
Durch die im Endbereich einseitig entfallenden Hänger, die Beschränkung auf einen Bogen und die auf-
gelösten Widerlager wird zusätzlich ein Maximum an Transparenz gewährleistet.
Der Arbeitskreis empfiehlt, die Variante 3 der Ausführungsplanung zugrunde zu legen. Variante 2 zeigt,
dass die in der Stellungsnahme zum Planfeststellungsverfahren geforderte Alternative zu einer Stabbo-
genbrücke an dieser Stelle zu stadtgestalterischen Nachteilen führen würde. Mit der Variante 3 wird da-
gegen eine Architektur geboten, die dem „besonderen Ort“ gerecht wird. Der fließenden landschaftlichen
Einbindung wird mit den aufgelösten Widerlagern besonderer Bedeutung beigemessen.
Zur Problematik der Hängerschwingungen gelten die Ausführungen wie zur Wolbecker-Straßenbrücke.
Bei der weiteren Bearbeitung sollen folgende Punkte berücksichtigt werden:
- Optimierung der Wegeanbindungen.
- Minimierung der auskragenden Sicheln/Spanten für den Anschluss der Hänger.
- helle und metallische Farbgebung für die gesamte Konstruktion.
- transparentes und einheitlich gestaltetes Geländer.
Anlage 1
zur Vorlage V/0554/2007
Niederschrift über die Sitzung des AK Brückengestaltung am 14. und 15.06.2007
zur Gestaltung der Brücken in der Stadtstrecke Münster
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- Minimierung der Ansichtflächen der in den Rampenböschungen gegründeten Endauflager, um die
Einbeziehung in das landschaftlich geprägte Umfeld zu optimieren.
Nach Diskussion und Auswahl der favorisierten Entwürfe wurde das weitere Vorgehen abgestimmt.
Die konkrete, detaillierte Abstimmung der Gestaltung der neuen Brücken wird entsprechend der Ergebnisse
aus dem Planfeststellungsverfahren möglichst einvernehmlich im Arbeitskreis getroffen. Die nun vom Ar-
beitskreis getroffene Auswahl der jeweiligen Entwurfsidee richtet sich als fachliche Empfehlung an den Trä-
ger des Vorhabens (WSA Rheine) und an die städtischen Gremien hinsichtlich der zu berücksichtigenden
städtebaulichen Gesichtspunkte. Die Beratungen dazu im Planungsausschuss und im Beirat für Stadtgestal-
tung können erst nach den Sommerferien erfolgen. Die in der Sitzung zunächst vereinbarte zurückhaltende
Information der Öffentlichkeit wurde nach weiteren Gesprächen zwischen der Stadt, dem Gestaltungsbeirats
und der WSD aufgegeben. Im Planfeststellungsverfahren wurde aufgrund des hohen öffentlichen Interesses
eine transparente und unmittelbare Information der Öffentlichkeit über die Entscheidungsprozesse zugesi-
chert. Der Zeitraum bis nach den Sommerferien ist dafür zu lang. Es besteht zudem die Gefahr, dass zu dem
Inhalt der Entwürfe und zur Informationspolitik der WSV ein falsches Bild in der Öffentlichkeit entsteht.
Daher wurde im Nachgang zur Sitzung vereinbart, dass die vom Arbeitskreis empfohlenen Varianten be-
kannt gegeben werden. Hierzu wird die WSD West eine Pressemitteilung herausgeben ( Berichte in der WN
vom 20. und in der MZ vom 21. Juni ).
Vom WSA Rheine wurde auf Wunsch der Stadt Münster zugesagt, die Entwurfsideen gegenüber dem Beirat
für Stadtgestaltung und dem Planungsausschuss in einer weiteren Veranstaltung vorzustellen. Dazu werden
die ausgewählten Entwürfe hinsichtlich der diskutierten Anregungen und Ergänzungen noch überarbeitet.
Die Präsentationen sollten auf einen Zeitumfang von 15 bis 20 Minuten zuzüglich Diskussion ausgerichtet
werden. Der Termin soll ca. 2 Wochen vor dem nächsten Treffen des Planungsausschusses stattfinden und
wird noch zwischen der Stadt Münster und dem WSA Rheine abgestimmt.
Die Einladungen zu den nächsten Sitzungen werden in Zukunft zentral an den Gestaltungsbeirat und an die
Stadt Münster (Herrn Franke) gesandt. Nach interner Vorabstimmung werden dann die jeweiligen Vertreter
der Stadt und des Gestaltungsbeirates benannt.
Anlage 1
zur Vorlage V/0554/2007
Niederschrift über die Sitzung des AK Brückengestaltung am 14. und 15.06.2007
zur Gestaltung der Brücken in der Stadtstrecke Münster
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Der Termin für die nächste Sitzung des Arbeitskreises wurde noch nicht festgelegt. Hierzu wird zunächst der
Bearbeitungsfortschritt für die ebenfalls inzwischen beauftragte Variantenuntersuchung zur Prozessionsweg-
Brücke abgewartet.
(Brinkmann)
Anlage 3: Objektblätter für den Neubau der Schillerstr.-Brücke, der Wolbecker-Str.-Brücke, der Laerer-Landweg-Brücke und der Pleistermühlenweg-Brücke
15769 Zeichen
Anlage 3
zur Vorlage V/0554/2007
Ergebnis gemeinsamer Abstimmungen von Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Rheine, Wasser- und
Schifffahrtsdirektion (WSD) West - Dezernat Neubau - und der Stadt Münster im AK Brückengestaltung
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Objektblätter
für den Neubau der DEK-Brücken
Schillerstraße
(Nr. 75)
Wolbecker Straße
(Nr. 76)
Laerer Landweg
(Nr. 77)
Pleistermühlenweg
(Nr. 78)
Anlage 3
zur Vorlage V/0554/2007
Ergebnis gemeinsamer Abstimmungen von Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Rheine, Wasser- und
Schifffahrtsdirektion (WSD) West - Dezernat Neubau - und der Stadt Münster im AK Brückengestaltung
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Funktion
Umfeldprägung
Abmessungen
Schiller-Straßen-Brücke
Nr. 75
Nebenstraßenbrücke
Bedeutung für Individualverkehr
Motorisierten IV: mittel
Fahrradverkehr: sehr hoch
Fußgängerverkehr: mittel
landschaftliche Einbindung einseitig hoch
visuelles Zusammenspiel mit
Albersloher Weg-Brücke
Wolbecker-Straßen-Brücke
urbane Einbindung einseitig hoch
visuelles Zusammenspiel mit
Stadthafen 1
Wasserspiegelbreite ca. 38,00 m
[ rechtwinklig zur Kanalachse ]
Stützweite ca. 47,00 m
Durchfahrtshöhe [ NW ] ca. 4,54 m
Bestandsanalyse
Anlage 3
zur Vorlage V/0554/2007
Ergebnis gemeinsamer Abstimmungen von Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Rheine, Wasser- und
Schifffahrtsdirektion (WSD) West - Dezernat Neubau - und der Stadt Münster im AK Brückengestaltung
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Kanal
Brücke
Rampen
Rechteckquerschnitt
Kurvenaufweitung nein
Wasserspiegelbreite ca. 42,00 m
[ rechtwinklig zur Kanalachse ]
Betriebswege (beidseitig) 2 x ca. 6,10 m
Stützweite ca. 55,80 m
Durchfahrtshöhe [ GW o ] mind. 5,25 m
Fahrbahnbreite ca. 6,00 m
Fußwegbreite 2 x 2,00 m 1
max. Längsneigung ca. 4,5 % 2
Rampenaufhöhung ca. 1,00 m
Fahrbahnbreite ca. 6,00 m
Fußwegbreite 2 x 2,00 m
1 Sofern dies nicht zu einer Kostenbeteiligung der Stadt Münster an der neu zu bauenden Brücke führt (vgl. Stellung-
nahme der Stadt , Seite 45), da die heutigen Gehwege 2 x 1,50 m breit sind.
2 Die Stadt Münster fordert nach wie vor eine Anpassung der maximalen Rampenlängsneigung von 4 % gem. Behinder-
ten-Gleichstellungsgesetz (BGG) (vgl. Stellungnahme der Stadt , Seite 28 und 47) .
Ausbauziele
Anlage 3
zur Vorlage V/0554/2007
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funktionsgerechter
Brückentyp
standortgerechter
Brückentyp
Entwurfsprinzip
Bogen-Brücke
Bogen-Brücke oder Alternative
außen liegende Nebenanlagen
Haupttragwerk innen liegend
„Thematisierung“ des Übergangs von Landschaftsbe-
zug zu industrieller Urbanität
Konzeption möglichst asymmetrisch
Auflager - Eckbereiche individuell
Haupttragwerk (Bogenquerschnitt) fachwerkartig
Hängerwerk in X–V - Struktur
Profile filigran
Oberflächen strukturiert
Brüstungen filigran profiliert, ohne Segmente
Geländer dünn profiliert
Nebenanlage Mitte-Süden mit Ausbuchtung
Beleuchtung integrationsfähig
Farbgebung dezent
Planungsanforderungen
Anlage 3
zur Vorlage V/0554/2007
Ergebnis gemeinsamer Abstimmungen von Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Rheine, Wasser- und
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Gestaltungsprinzip
Sonderlösung
Rampenbereich
städtebauliche Verbindung mit nordöstl. Stadthafen 1
Brücke wird während der Bauzeit gesperrt
Neubau der Brücke auf der Montagefläche im Be-
reich südlich der Einfahrt in Stadthafen 1
Minimierung der Rampenaufhöhung und der Ent-
wicklungslängen
zeitnahe bzw. gleichzeitige Herstellung der Brücke
und des Stadthafen-Dükers
Ersatz der Wolbecker-Straße-Brücke kann nicht
gleichzeitig mit dem Ersatz der Schillerstraßen-
Brücke erfolgen, damit noch eine Zufahrt zur Au-
gust-Schepers-Straße gewährleistet werden kann
Verweilqualität / Ausblick gen Süden (Stadthafen 1)
individuell-thematische Lösungen für die vier Brü-
ckenquadranten, insbes. im SW; ggf. asymmetrische
Brückenkopfbehandlung
Beleuchtungskonzeption (Quartiersverbindung)
der asymmetrischen Konzeption entsprechend,
individuelle Brückenkopflösungen
Grün-Brückenkopf im Osten
Stein-Brückenkopf im Westen
(Rampen)-Stein-Wand (anstelle Grün-Böschung als
„Platzwand“ im südwestlichen Rampenbereich
(Richtung / Übergang Stadthafen 1 - vgl. Kap. 2.3.5 in
Stellungnahme Stadt Münster )
Anlage 3
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Funktion
Umfeldprägung
Abmessungen
Wolbecker-Straßen-Brücke
Nr. 76
Hauptverkehrsstraßenbrücke
Bedeutung für Individualverkehr
Motorisierten IV: hoch
Fahrradverkehr: hoch
Fußgängerverkehr: mittel
landschaftliche Einbindung mittel
visuelles Zusammenspiel mit
Schillerstraßen-Brücke
Laerer-Landweg-Brücke
urbane Einbindung hoch
visuelles Zusammenspiel mit:
Herz-Jesu-Kirche / Wolbecker
Str. / Richtung Innenstadt
Wasserspiegelbreite ca. 38,00 m
[ rechtwinklig zur Kanalachse ]
Stützweite ca. 62,50 m
Durchfahrtshöhe [ NW ] ca. 4,69 m
Bestandsanalyse
Anlage 3
zur Vorlage V/0554/2007
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Schifffahrtsdirektion (WSD) West - Dezernat Neubau - und der Stadt Münster im AK Brückengestaltung
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Kanal
Brücke
Rampen
Rechteckquerschnitt
Kurvenaufweitung nein
Wasserspiegelbreite ca. 42,00 m
[ rechtwinklig zur Kanalachse ]
Betriebswege (beidseitig) 2 x ca. 6,10 m
Stützweite ca. 65,99 m
Durchfahrtshöhe [ GW o ] mind. 5,25 m
Fahrbahnbreite ca. 6,50 m
komb. Rad- Gehwegbreite 2 x 2,75 m
max. Längsneigung ca. 4,0 %
Rampenaufhöhung ca. 1,00 m
Fahrbahnbreite ca. 6,50 m
komb. Rad- Gehwegbreite 2 x 2,75 m
Ausbauziele
Anlage 3
zur Vorlage V/0554/2007
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funktionsgerechter
Brückentyp
Entwurfsprinzip
standortgerechter
Brückentyp
Bogen-Brücke
Bogen-Brücke oder Alternative
Haupttragwerk außen liegend und senkrecht
innen liegende Nebenanlagen
Bögen ohne Querverbindungen
Betonung der Stadteingangssituation
Konzeption symmetrisch
Haupttragwerk (Bögen) mit Alternativen zum Recht-
eckprofil
Hängerwerk senkrecht, alternativ in X–V -Struktur
Profile filigran
Oberflächen strukturiert
Brüstungen filigran profiliert, ohne Segmente
Geländer dünn profiliert
Beleuchtung integrationsfähig
Farbgebung dezent
Planungsanforderungen
Anlage 3
zur Vorlage V/0554/2007
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Gestaltungsprinzip
Optimierung der Blickachse stadteinwärts auf die
Herz-Jesu-Kirche
Aufzeigen einer städtebaulich und stadtgestalterisch
überzeugenden Lösung im Bereich der angrenzenden
Wohnbebauung Wolbecker Str. 148 und 148a
Aufrechterhaltung des Verkehrs während der Bauzeit
mittels Behelfsumfahrung auf der nördlichen Seite
Neubau auf einem Montagedamm an der linken Ka-
nalseite (Westseite)
Minimierung der Rampenaufhöhung und der Ent-
wicklungslängen
„Auseinandersetzung“ mit Bebauungsflucht Wolbe-
cker Straße, Südseite
keine konstruktiven Querverbindungen, kein „Nei-
gen“ der Bögen, kein Windverband
Wiederherstellung ergänzender Grün-Strukturen
Stein-Brückenkopf im Westen
(Rampen)-Stein-Wand (anstelle Grün-Böschung)
im Südwesten (Übergang Wohngebäude) i.V. m.
Treppe / Platz (vgl. Kap. 2.3.6. in Stellungnahme Stadt
Münster)
Brückengeländer als Absturzsicherung im südwestli-
chen Rampenbereich weiterführen
Anlage 3
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Funktion
Umfeldprägung
Abmessungen
Laerer Landweg - Brücke
Nr. 77
Nebenstraßenbrücke
Bedeutung für Individualverkehr
Motorisierten IV: mittel
Fahrradverkehr: sehr hoch
Fußgängerverkehr: hoch
landschaftliche Einbindung sehr hoch
visuelles Zusammenspiel mit
Grün-Strukturen, DEK, Straße
Wolbecker-Straßen-Brücke
Pleistermühlenweg-Brücke
urbane Einbindung gering
visuelles Zusammenspiel mit: ./.
Wasserspiegelbreite ca. 38,00 m
[ rechtwinklig zur Kanalachse ]
Stützweite ca. 62,00 m
Durchfahrtshöhe [ NW ] ca. 4,55 m
Bestandsanalyse
Anlage 3
zur Vorlage V/0554/2007
Ergebnis gemeinsamer Abstimmungen von Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Rheine, Wasser- und
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Kanal
Brücke
Rampen
Kombiniertes Rechtecktrapezprofil (KRT)
Kurvenaufweitung ca. 1,00 m
Wasserspiegelbreite ca. 45,00 m
[ rechtwinklig zur Kanalachse ]
Betriebswege (beidseitig) 2 x ca. 6,10 m
Stützweite ca. 63,76 m
Durchfahrtshöhe [ GW o ] mind. 5,25 m
Fahrbahnbreite ca. 6,00 m
Fußwegbreite 2 x 1,50 m
max. Längsneigung ca. 3,5 %
Rampenaufhöhung ca. 1,00 m
Fahrbahnbreite ca. 6,00 m
Fußwegbreite 2 x 1,70 / 2,00 m
Ausbauziele
Anlage 3
zur Vorlage V/0554/2007
Ergebnis gemeinsamer Abstimmungen von Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Rheine, Wasser- und
Schifffahrtsdirektion (WSD) West - Dezernat Neubau - und der Stadt Münster im AK Brückengestaltung
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funktionsgerechter
Brückentyp
standortgerechter
Brückentyp
Entwurfsprinzip
Bogen-Brücke (Einfeldsystem)
Bogenbrücke oder Alternative
Haupttragwerk innen liegend
außen liegende Nebenanlagen
„zurückhaltende“ räumliche Wirkung
Transparenz / Leichtigkeit / Filigranität / Eleganz
flachere Bogenausprägung
Konzeption möglichst asymmetrisch
Haupttragwerk fachwerkartig aufgelöst, evtl. mit
Queraussteifung
Hängerwerk in X–V - Struktur
Profile filigran
Oberflächen strukturiert
Brüstungen filigran profiliert, ohne Segmente
Geländer dünn profiliert, transparent
Nebenanlagen Mitte-Norden mit Ausbuchtung
Beleuchtung integrationsfähig
Planungsanforderungen
Anlage 3
zur Vorlage V/0554/2007
Ergebnis gemeinsamer Abstimmungen von Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Rheine, Wasser- und
Schifffahrtsdirektion (WSD) West - Dezernat Neubau - und der Stadt Münster im AK Brückengestaltung
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Gestaltungsprinzip
Farbgebung dezent
Brücke wird während der Bauzeit gesperrt
Neubau der Brücke erfolgt teilweise überkragend auf
der Montagefläche auf der Ost-Westseite
Minimierung der Rampenaufhöhung und der Ent-
wicklungslängen
Ersatz der Laerer-Landweg-Brücke kann nicht
gleichzeitig mit dem Ersatz der Pleistermühlenweg-
Brücke erfolgen, weil diese Brücke als Umfahrung
dient.
Verweilqualität / Ausblick gen Norden (Richtung
Kanalbogen) in der Mitte
besondere Gestaltung / Modellierung der Grün ein-
bindenden Eckbereiche (Grünquadranten), insbes.
NW-Quadrant
Beleuchtungskonzeption (Quartiersverbindung)
Anlage 3
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Ergebnis gemeinsamer Abstimmungen von Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Rheine, Wasser- und
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Funktion
Umfeldprägung
Abmessungen
Pleistermühlenweg-Brücke
Nr. 78
Nebenstraßenbrücke
Bedeutung für Individualverkehr
Motorisierten IV: mittel
Fahrradverkehr: sehr hoch
Fußgängerverkehr: sehr hoch
landschaftliche Einbindung sehr hoch
visuelles Zusammenspiel mit
Grün-Strukturen
Kanal und Rampen begleitend
Laerer-Landweg-Brücke
Prozessionsweg-Brücke
urbane Einbindung gering
visuelles Zusammenspiel mit: ./.
Wasserspiegelbreite ca. 46,00 m
[ rechtwinklig zur Kanalachse ]
Stützweite (13,50 m + 51,30 m) ca. 64,80 m
Durchfahrtshöhe [ NW ] ca. 4,54 m
Bestandsanalyse
Anlage 3
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Ergebnis gemeinsamer Abstimmungen von Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Rheine, Wasser- und
Schifffahrtsdirektion (WSD) West - Dezernat Neubau - und der Stadt Münster im AK Brückengestaltung
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Kanal
Brücke
Rampen
Trapezprofil
Kurvenaufweitung ca. 35,0 m
Wasserspiegelbreite ca. 77,0 m
[ rechtwinklig zur Kanalachse ]
Betriebswege (beidseitig) 2 x ca. 6,10 m
Stützweite ca. 98,70 m
Durchfahrtshöhe [ GW o ] mind. 5,25 m
Fahrbahnbreite ca. 6,00 m
Fußwegbreite 2 x 1,60 m
max. Längsneigung ca. 4,0 %
Rampenaufhöhung ca. 1,00 m
Fahrbahnbreite ca. 6,00 m
Fußwegbreite 2 x 1,50 m
Ausbauziele
Anlage 3
zur Vorlage V/0554/2007
Ergebnis gemeinsamer Abstimmungen von Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Rheine, Wasser- und
Schifffahrtsdirektion (WSD) West - Dezernat Neubau - und der Stadt Münster im AK Brückengestaltung
Seite 16 von 17
funktionsgerechter
Brückentyp
standortgerechter
Brückentyp
Entwurfsprinzip
Bogen-Brücke (Einfeldsystem)
Bogenbrücke oder Alternative als Sonderbrücke
Haupttragwerk innen liegend
außen liegende Nebenanlagen
„zurückhaltende“ räumliche Wirkung
Transparenz / Leichtigkeit / Filigranität / Eleganz
flache „geduckte“ Bogenausprägung
Konzeption möglichst asymmetrisch
Haupttragwerk fachwerkartig aufgelöst, evtl. mit
Queraussteifung
Hängerwerk in X–V - Struktur
Profile filigran
Oberflächen strukturiert
Brüstungen filigran profiliert, ohne Segmente
Geländer dünn profiliert, transparent
Nebenanlagen Mitte-Süden und Mitte-Norden mit
Ausbuchtungen (Kanzeln)
Planungsanforderungen
Anlage 3
zur Vorlage V/0554/2007
Ergebnis gemeinsamer Abstimmungen von Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Rheine, Wasser- und
Schifffahrtsdirektion (WSD) West - Dezernat Neubau - und der Stadt Münster im AK Brückengestaltung
Seite 17 von 17
Gestaltungsprinzip
Beleuchtung integrationsfähig
Farbgebung dezent
Brücke wird während der Bauzeit gesperrt
Minimierung der Rampenaufhöhung und der Ent-
wicklungslängen
Ersatz der Pleistermühlenweg-Brücke kann nicht
gleichzeitig mit dem Ersatz der Laerer-Landweg-
Brücke erfolgen, weil diese Brücke als Umfahrung
dient
Verweilqualität / Ausblick gen Süden (Kanalbogen)
und gen Norden (Bereich Maikotten)
besondere Gestaltung / Modellierung der Grün ein-
bindenden Eckbereiche (Grünquadranten)
Beleuchtungskonzeption (Quartiersverbindung)
Beratungsverlauf (6)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (9)
- Schillerstraße
- Wolbecker Straße 148
- Warendorfer Straße
- Laerer Landweg
- Pleistermühlenweg
- Prozessionsweg
- Zum Guten Hirten
- Manfred-von-Richthofen-Straße
- Albersloher Weg
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0554/2007
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 31.07.2007
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37