2114/2025
Beantwortung einer Anfrage AN/0846/2025 der AFD-Fraktion in der BV Chorweiler zu Stand Kindergarten Seeberg Geranienweg 27
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Beantwortung einer Anfrage (BV)
3639 Zeichen
Dezernat, Dienststelle IV/51 Vorlagen-Nummer 2114/2025 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 26.06.2025 Beantwortung einer Anfrage AN/0846/2025 der AFD-Fraktion in der BV Chorweiler zu Stand Kindergarten Seeberg Geranienweg 27 Die AFD-Fraktion stellt in der Sitzung der BV Chorweiler die nachfolgende Anfrage: der Kindergarten, ein Holzbau aus den 60er Jahren, soll mit Asbest belastet sein (Aussage eines Bauarbeiters). Er stand einige Jahre leer und ein weiterer Stand soll gewesen sein, dass man dort Asbest gefunden haben soll. Der Kindergarten soll erst von der katholischen Kirche und später von der Stadt Köln weiter betrieben Daraus resultieren für mich mehrere Fragen: 1. Wenn nach 50-60 Jahren Asbest festgestellt wird, warum wird nicht saniert bzw. der Bau fachgerecht abgerissen und ein neues Gebäude gebaut? 2. Seit wann wusste die Stadt von dem Asbest? 3. Die Stadt benötigt dringend Kindergärten, warum lässt man das Areal über Jahre so verkommen und investiert nicht? 4. In welchen Gremien wurde diese Thematik besprochen? Bitte geben Sie die dazuge- hörigen Vorlagennummern an. Antwort der Verwaltung: Zu 1.- 3.: Das Grundstück Geranienweg 27 befindet sich im Eigentum der katholischen Kirche (örtliche Kirchengemeinde). Um Kinderbetreuungsplätze vor Ort zu schaffen verständigten sich Stadt und Kirche in den 70ziger Jahren darauf, dass seitens des Jugendamtes auf dem Grundstück ein Containerbau für den Kitabetrieb errichtet und dessen Betrieb dann mit je einer Gruppe durch die katholische wie evangelische Kirche sichergestellt werden sollte. Nach der Aufgabe der kirchlichen Trägerschaften führte die Stadt Köln den Kitabetrieb schließlich am Standort mit 2 Betreuungsgruppen weiter. Das Starkregenereignis von 2021 führte zu einem größeren Wasserschaden am Gebäude. Tragende Teile der Holzkonstruktion durchfeuchteten und wurden in kürzester Zeit von Schim- mel befallen. Um zu klären ob man die Bausubstanz noch sanieren kann, wurden vor diesem Hintergrund weitergehende Untersuchungen an der Bausubstanz eingeleitet in dessen Verlauf Asbest gefunden wurde. Der Kitabetrieb war zum Zeitpunkt des Asbestfundes bereits ausgelagert. Da sich heraus- stellte, dass eine Sanierung der Containeranlage wirtschaftlich nicht mehr darstellbar sein würde, musste der Kitastandort in Gänze aufgegeben werden. Die katholische Kirchengemeinde als Grundstückseigentümerin befindet sich derzeit in Ge- sprächen mit interessierten Investoren, die auf dem Grundstück einen Kitaneubau realisieren 2 wollen. Wie weit diese Gespräche fortgeschritten sind, kann seitens der Verwaltung nicht ein- geschätzt werden. Das Jugendamt befindet sich in Kontakt mit dem Erzbistum bezüglich dem Abriss des Altge- bäudes. Für die Stadt wäre es am wirtschaftlichsten wenn der Abriss mit einem Neubau kom- biniert und dieser seitens des neuen Investors umgesetzt werden könnte. Sollte sich jedoch die Realisierung eines Kitaneubaus in nächster Zeit nicht abzeichnen, wird sich 514 (Abteilung Kitabau) in Abhängigkeit der vorhandenen Personalkapazitäten in Eigenregie um den Gebäu- deabriss kümmern. Auf die Frage ob und wann am Standort künftig wieder ein Kitabetrieb angeboten werden kann hat die Stadt keinen Einfluss. Die Abteilung Kitabau bemüht sich jedoch weiterhin darum interessierte Investoren zu diesem Zweck mit der Kirchengemeinde vor Ort in Kontakt zu brin- gen. Zu 4: Entfällt (Die Stadt Köln ist nicht Eigentümerin; von daher erfolgte keine Behandlung der Thematik in städt. Gremien)
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2114/2025
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (BV)
- Datum
- 25.06.2025
- Erstellt
- 25.06.2025 06:42