0009/2025
Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 13. Januar 2025
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 27.01.2025 0009/2025 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bauausschuss 03.02.2025 Ausschuss Kunst und Kultur 04.02.2025 Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 13. Januar 2025 Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“, Stand 13. Januar 2025, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gez. Greitemann
Anlage 1 - Projektstatusbericht
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MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 1. Kerndaten des Projektes Standort: Rathausplatz Bauherrin: Dezernat für Kunst und Kultur Planungszeit:Juli 2008 bis heute Bauzeit: 2014 - 2027 Projektbeschreibung: Vor dem historischem Rathaus befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln". 2. Termine Meilensteine: Planungsbeschluss 09/2008 GU-Paket Ausbau + TGA (Veröffentlichung) 15.11.2024 Baubeschluss (51,773 Mio. €) 07/2011 Baubeschluss (77,0 Mio. €) 07/2017 Baugenehmigung 01/2014 Baubeginn 07/2015 Stahlbetonarbeiten 06/2021 Fertigstellung Bau 12/2027 Nutzungsbeginn 1. Halbjahr 2028 Auszug Entwurf Rahmenterminplan (Stand: 08/2024): 13.01.2025 02 Stand: Index:Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 03.02.25, den Ausschuss für Kunst & Kultur am 04.02.25 Ein Fertigstellungstermin kann zur Zeit nicht benannt werden, da noch verschiedene Risiken eintreten könnten (siehe unten)! 1 von 3 MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 13.01.2025 02 Stand: Index:Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 03.02.25, den Ausschuss für Kunst & Kultur am 04.02.25 3. Kosten Ratsbeschluss Juli 2011: Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 72% Baunebenkosten inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 28% Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 100% Kostenberechnung Opt. III 2015: Baukosten 37,777 Mio. € Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 47% Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 53% Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € ∑ 100% Ratsbeschluss Juli 2017: Kostenberechnung Opt. III 2015 61,578 Mio. € Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 07/201711,817 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 58% zzgl. Risikoaufschlag 3,670 Mio. € Fördermittel des Landes 42% Gesamtsumme (brutto) 77,000 Mio. € ∑ 100% Ratsbeschluss Mai 2021: Ratsbeschluss 07/2017 77,000 Mio. € Erhöhung Anteil Entscheidungsvorlagen 3,674 Mio. € Erhöhung Anteil Mehrkosten Projektdurchführung34,374 Mio. € Zwischensumme (brutto) 115,000 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 73% zzgl. Risikoaufschlag 11,571 Mio. € Fördermittel des Landes 27% Gesamtsumme (brutto) 127,000 Mio. € ∑ 100% Ratsbeschluss Oktober 2024: Ratsbeschluss 05/2021 127,000 Mio. € 22,000 Mio. € 149,000 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 82% 41,000 Mio. € Fördermittel des Landes 18% Gesamtsumme (brutto) 190,000 Mio. € ∑ 100% Prognose Gesamtkostensituation: 13.01.2025 Zahlungsstand= 96,795 Mio. € 4. Risiken GrünGelb Rot 1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, ...) - Restabwicklung Bereich OK Gelände / Böschungsbereiche 2 Änderung der Planung durch Nutzer 3 Gesetzliche Änderungen 4 Insolvenzen 5 Mangelhafte Fremdleistungen 6 Genehmigungsverfahren 7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen) 8 Bauablauf (Verzögerungen im Bauablauf) 9 Baupreisentwicklung und Marktrisiko (Preissteigerungen durch Corona-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine) Verfügt (Auftragsstand = HA + NV) = 129,468 Mio. € 33,700 Mio. € 190,000 Mio. € Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 5 abgeschlossen) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten: 14,300 Mio. € 51,773 Mio. € 28,878 Mio. € 61,578 Mio. € 32,700 Mio. € 37,473 Mio. € Mehrkosten Teil 2 44,300 Mio. € 32,700 Mio. € 77,000 Mio. € 93,300 Mio. € 33,700 Mio. € Zwischensumme (brutto) Mehrkosten Teil 1 127,000 Mio. € 156,300 Mio. € 190,0 €0,020,040,060,080,0100,0120,0140,0160,0180,0200,0Σ 190,0 Mio. €96,795129,468ZahlungsstandVerfügtProjektkosten 2 von 3 MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 13.01.2025 02 Stand: Index:Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 03.02.25, den Ausschuss für Kunst & Kultur am 04.02.25 5. Erläuterung Sachstand Planung / Ausschreibung / Vergabe: Ausführung: Kosten: Termine: Legende planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko Im Gewerk Stahlbau wurden nahezu alle zur Hauptkonstruktion zugehörigen Stahlbauteile montiert. Es wurde bereits im letzten Jahr mit der Montage der Sandwichpaneele als Vorleistung für die Fassadenarbeiten begonnen. Auch die Sanierung des Stahlbaus im Bereich der Bauabschnitte 1 + 2 ist bereits weit fortgeschritten. Im Januar 2025 starten die Arbeiten der Gewerke: Montage Heizungsrippenrohr an der Fassadeninnenseite, Metall-Glas-Fassade sowie der Zimmermann. Parallel wird im Laufe des 1. Quartals in einem ersten Fassadenbereich mit der Montage der Natursteinplatten begonnen. Im Bereich der Archäologie (Ebene 0) laufen fortlaufend die Arbeiten in den Gewerken Unterfangungen, Durchbrüche und Parcourserstellung. Für die Maßnahmen Praetorium und MPZ befindet man sich in der Verhandlungsphase der Neubeauftragung für die Gewerke Trockenbau sowie Elektro- und Nachrichtentechnik. Aktuell wird mit einem Start der Aufnahme der Arbeiten bei diesen Gewerken im 1. Quartal 2025 gerechnet. Parallel zum Praetorium werden dann auch die Mängel im MPZ behoben und die ausstehenden Restarbeiten abgeschlossen. Es wird mit einer Fertigstellung der beiden Bereiche Praetorium und MPZ zum 30.06.2025 gerechnet. Der Fertigstellungstermin wird nach der finalen Bestandsaufnahme und mit Beginn der Ausführungen noch einmal geprüft und ggfls. angepasst. Die Sanierung der Decke des nördlichen Rathausplatzes wird in mehreren Teilabschnitten ausgeführt, um den Zugang zum Spanischen Bau möglichst aufrecht zu erhalten. Nach Fertigstellung der Arbeiten erhält die sanierte Teilfläche einen temporären Plattenbelag und eine temporäre Rampenanlage, bis die finale Gesamtplatzerstellung mit Freianlagen und Rampe zur Ausführung kommt. Erst im Zuge der Freilegung der Praetoriumsdecke konnte der tatsächliche Deckenzustand festgestellt werden. Die Decke weist gravierende Mängel auf, zudem weichen die Planunterlagen vom tatsächlichen Bestand ab. Infolgedessen sind aktuell Planungsänderungen und Abstimmungen mit Sachverständigen erforderlich, die die Benennung eines belastbaren Fertigstellungstermins z.Zt. nicht zulassen. Die Abdichtung der denkmalgeschützten Ausgangstreppe weist ebenfalls Mängel auf, die erst im Dezember 2024 im Zuge der Deckensanierung sichtbar wurden. Der Umfang der Sanierung der Treppe wird zur Zeit mit der Denkmalpflege ermittelt. Beide Sanierungsmaßnahmen stehen in direktem Bezug zueinander. Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund des potentiellen Bauablaufrisikos der in den Winter hineinlaufenden Hüllgewerke Fassade + Dach. Die Terminierung der weiteren beiden Ausschreibungspakete "Ausbau/TGA" und "Ausstellung" wurde anhand des neuen Rahmenterminplans aktualisiert. Die Freigabe der Mittel im Rahmen der Haushaltsrechtlichen Unterrichtung ist erfolgt. Das Ausschreibungspaket "Ausbau/TGA" wurde bereits als Vorabinformation veröffentlicht. Die Ausschreibungsunterlagen wurden am 15.11.2024 an die interessierten Bieter versendet. Die Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge für die GU-Ausschreibung Ausbau/TGA ist der 21.01.2025. Das Ausschreibungspaket "Ausstellung" wird voraussichtlich Mitte 2025 veröffentlicht. Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund des Vergaberisikos für die auszuschreibenden Pakete Ausbau/TGA und Ausstellung. Weitere Informationen zum Projekt unter www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/gebaeudewirtschaft-der-stadt- koeln/miqua-das-museum-im-quartier Der bisherige Terminplan sah eine bauliche Fertigstellung in 09/2024 vor, woraus sich der Zeitpunkt der Eröffnung für 03/2025 ergab. In Folge der Neubeauftragung des Gewerkes Stahlbau wurde der Gesamtterminplan angepasst. Auf Grundlage dieser neuen Terminschiene ergibt sich ein neuer Fertigstellungstermin zum 31.12.2027. Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. Mit Stand vom 07.03.2021 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat zur haushaltsrechtlichen Unterrichtung erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf 127,0 Mio. €. Am 06.05.2021 wurden in der Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 50 Mio. € zur Kenntnis genommen, sodass die Gesamtaufwendungen des Projektes MiQua sich auf 127,0 Mio. € belaufen. In Folge der Neubeauftragung des Gewerkes Stahlbau wurde der Gesamtterminplan angepasst. Auf Grundlage dieser neuen Terminschiene haben sich Mehrkosten ergeben, die im Rahmen einer haushaltsrechtlichen Unterrichtung am 01.10.2024 in den Rat der Stadt Köln eingebracht werden. Der Rat hat am 01.10.2024 die Mehrkosten zur Kenntnis genommen. Das Budget beläuft sich nun auf 190 Mio. Euro brutto. Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 3 von 3
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0009/2025
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 27.01.2025
- Erstellt
- 03.01.2025 07:22