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AN/1701/2024

Schutz statt Stau! Trankgasse-Tiefgarage wird Lebensretter

Die PARTEI Antrag nach § 3 17.12.2024

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 13.02.2025, TOP 3.1.5

Die PARTEI Antrag nach § 3

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Die PARTEI Antrag nach § 3

4242 Zeichen

Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 02.12.2024 
 
AN/1701/2024 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Rat 12.12.2024 
13.02.2025 
 
Schutz statt Stau! Trankgasse-Tiefgarage wird Lebensretter 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, 
 
wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung am 12.12.2024 zu setz-
ten: 
 
Beschluss:  
 
1. Die Tiefgarage Am Dom wird für PKW gesperrt und schnellstmöglich zu einem zivilen 
Schutzraum umfunktioniert. 
 
2. Die Verwaltung wird gebeten, das mit der Lösung des Stauproblems ‚Trankgasse‘ be-
auftragte Ingenieurbüro umgehend über die Planänderung in Kenntnis zu setzen.  
 
3. Ein ehrenamtlicher Bunkerbeirat wird beauftragt, Möglichkeiten zur Zwischennutzung 
bis zum Ernstfall auszuarbeiten. 
 
An die Vorsitzende des Rates der Stadt Köln 
Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker 
 
 
Fraktion Die PARTEI 
Michael Hock 
Birgit Dickas  
Walter Wortmann  
Unter Goldschmied 6  
50667 Köln 
Tel.:+49 (221) 221 – 35606  
E-Mail: michael.hock@stadt -koeln.de 
E-Mail: birgitbeate.dickas@stadt -koeln.de 
E-Mail: walter.Wortmann@stadt -koeln.de

- 2 - 
 
 
 
Begründung:  
 
Seit der Sperrung der Trankgasse für den Durchgangsverkehr ist das Domumfeld bei 
Großveranstaltungen (Streichkonzerte, Weihnacht smärkte, Europameisterschaften) re-
gelmäßig von langen Staus betroffen. Die enorme Verkehrslast zwischen Bastei und Ron-
calliplatz ist kein schöner Anblick und stört auch das touristische Erlebnis der stauverur-
sachenden Personen selbst (Quelle: Kölnische Rundschau).  
 
Dies verstärkt das negative Image der Kölner Innenstadt. Zudem berichten Hotelbetriebe, 
Gastronomen und Einzelhändler von Umsatzeinbußen, da potenzielle Kunden durch die 
Staugefahr abgeschreckt werden. Zahlreiche Philharmonie -Besucher kündigten bereits 
ihre Abonnements. (Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger) 
 
Um diesem Problem zu begegnen, wird das Parkhaus unter der Domplatte für PKW ge-
schlossen. Auswärtige Besucherinnen und Besucher werden aufgefordert, auf anderen 
Wegen in Köln einzufallen, z.B. via Park+Ride.  
 
Damit die Tiefgarage Am Dom nicht ungenutzt bleibt, bietet sich eine Umnutzung zu ei-
nem zivilen Schutzraum an. Die aktuelle geopolitische Lage unterstreicht die Notwendig-
keit, den Schutz der Bevölkerung stärker in den Fokus zu rücken. Das Bund esamt für 
Bevölkerungsschutz stellte kürzlich Pläne zur Reaktivierung von Schutzräumen in 
Deutschland vor. (Quelle: ZEIT Online). 
 
Die Umnutzung zum Schutzraum folgt zugleich einem Gedankengang, der tief in der Köl-
ner Geschichte verankert ist: In den 1940e r Jahren plante der Kölner Star -Architekt Wil-
helm Riphahn den Hochbunker an der Domstraße vorausschauend so, dass dieser in 
Friedenszeiten als Hochgarage genutzt werden konnte (Quelle: hochbunker.koeln).  
 
Angelehnt an diese visionäre Herangehensweise möch ten wir die Tiefgarage an der 
Trankgasse zukunftsgerichtet zu einem Schutzraum umfunktionieren. So wie Riphahn mit

- 3 - 
 
seiner Planung sowohl auf den unmittelbaren Bedarf als auch auf eine nachhaltige Nut-
zung abzielte, möchten wir mit diesem Vorschlag eine sich ere, multifunktionale Einrich-
tung schaffen, die das Herz von Köln entlastet und gleichzeitig dem Schutz der Bevölke-
rung dient. 
 
Die Lage ist ideal, sie ermöglicht eine schnelle Zuflucht für Anwohnende, Klassikliebha-
ber, Glühweinconnaisseusen, Schotten und Beschäftigte in der Innenstadt. Außerdem 
wurde der Kölner Dom weder im Ersten noch im Zweiten Weltkrieg zerstört. Es ist davon 
auszugehen, dass er auch einem Dritten Weltkrieg standhält. Wer unter dem Dom sitzt, 
sitzt sicher.  
 
Bis der Schutzraum seine Funktionsfähigkeit im Ernstfall unter Beweis stellen kann, regen 
wir folgende Möglichkeiten der präventiven Zwischennutzung an, die von einem Bun-
kerbeirat im Detail auszuarbeiten sind:  
- REWE ToGo mit Survival Snacks für den Notfa llkorb 
- Kochkurse „Kreativ mit Konserven" 
- Kino "Postapokalyptische Filmnächte" 
- Wohlfühlbunker: Wellness und Rückzugsort, Yoga für mehr Krisenresilienz  
- Urban Farming unter der Erde, Hydroponik 
- Escape Room "Der letzte Domschlüssel", "Flucht aus dem Schutzraum" 
 
 
 
 
Gez. 
Michael Hock 
(Gf. Die FRAKTION)

Beratungsverlauf (1)

13.02.2025 Rat
TOP 3.1.5 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: endgültig abgelehnt

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Trankgasse
  • Domstraße
  • Unter Goldschmied 6
  • Domplatte

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Details

Aktenzeichen
AN/1701/2024
Typ
Die PARTEI Antrag nach § 3
Datum
17.12.2024
Erstellt
02.12.2024 11:32