mandari
Datenstand: 12.09.2026 — die Daten dieser Kommune konnten seit 37 Tagen nicht aktualisiert werden, weil das Ratsinformationssystem derzeit nicht erreichbar ist. Inhalte können veraltet sein.

Schutz statt Stau! Trankgasse-Tiefgarage wird Lebensretter

Die PARTEI Antrag nach § 3 AN/1701/2024 vom 17.12.2024

Stand: Am 13.02.2025 im Rat endgültig abgelehnt.

Dokumente

  • Die PARTEI Antrag nach § 3

    PDF

    Herunterladen: Die PARTEI Antrag nach § 3

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 02.12.2024 AN/1701/2024 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 12.12.2024 13.02.2025 Schutz statt Stau! Trankgasse-Tiefgarage wird Lebensretter Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung am 12.12.2024 zu setz- ten: Beschluss: 1. Die Tiefgarage Am Dom wird für PKW gesperrt und schnellstmöglich zu einem zivilen Schutzraum umfunktioniert. 2. Die Verwaltung wird gebeten, das mit der Lösung des Stauproblems ‚Trankgasse‘ be- auftragte Ingenieurbüro umgehend über die Planänderung in Kenntnis zu setzen. 3. Ein ehrenamtlicher Bunkerbeirat wird beauftragt, Möglichkeiten zur Zwischennutzung bis zum Ernstfall auszuarbeiten. An die Vorsitzende des Rates der Stadt Köln Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Fraktion Die PARTEI Michael Hock Birgit Dickas Walter Wortmann Unter Goldschmied 6 50667 Köln Tel.:+49 (221) 221 – 35606 E-Mail: michael.hock@stadt -koeln.de E-Mail: birgitbeate.dickas@stadt -koeln.de E-Mail: walter.Wortmann@stadt -koeln.de - 2 - Begründung: Seit der Sperrung der Trankgasse für den Durchgangsverkehr ist das Domumfeld bei Großveranstaltungen (Streichkonzerte, Weihnacht smärkte, Europameisterschaften) re- gelmäßig von langen Staus betroffen. Die enorme Verkehrslast zwischen Bastei und Ron- calliplatz ist kein schöner Anblick und stört auch das touristische Erlebnis der stauverur- sachenden Personen selbst (Quelle: Kölnische Rundschau). Dies verstärkt das negative Image der Kölner Innenstadt. Zudem berichten Hotelbetriebe, Gastronomen und Einzelhändler von Umsatzeinbußen, da potenzielle Kunden durch die Staugefahr abgeschreckt werden. Zahlreiche Philharmonie -Besucher kündigten bereits ihre Abonnements. (Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger) Um diesem Problem zu begegnen, wird das Parkhaus unter der Domplatte für PKW ge- schlossen. Auswärtige Besucherinnen und Besucher werden aufgefordert, auf anderen Wegen in Köln einzufallen, z.B. via Park+Ride. Damit die Tiefgarage Am Dom nicht ungenutzt bleibt, bietet sich eine Umnutzung zu ei- nem zivilen Schutzraum an. Die aktuelle geopolitische Lage unterstreicht die Notwendig- keit, den Schutz der Bevölkerung stärker in den Fokus zu rücken. Das Bund esamt für Bevölkerungsschutz stellte kürzlich Pläne zur Reaktivierung von Schutzräumen in Deutschland vor. (Quelle: ZEIT Online). Die Umnutzung zum Schutzraum folgt zugleich einem Gedankengang, der tief in der Köl- ner Geschichte verankert ist: In den 1940e r Jahren plante der Kölner Star -Architekt Wil- helm Riphahn den Hochbunker an der Domstraße vorausschauend so, dass dieser in Friedenszeiten als Hochgarage genutzt werden konnte (Quelle: hochbunker.koeln). Angelehnt an diese visionäre Herangehensweise möch ten wir die Tiefgarage an der Trankgasse zukunftsgerichtet zu einem Schutzraum umfunktionieren. So wie Riphahn mit - 3 - seiner Planung sowohl auf den unmittelbaren Bedarf als auch auf eine nachhaltige Nut- zung abzielte, möchten wir mit diesem Vorschlag eine sich ere, multifunktionale Einrich- tung schaffen, die das Herz von Köln entlastet und gleichzeitig dem Schutz der Bevölke- rung dient. Die Lage ist ideal, sie ermöglicht eine schnelle Zuflucht für Anwohnende, Klassikliebha- ber, Glühweinconnaisseusen, Schotten und Beschäftigte in der Innenstadt. Außerdem wurde der Kölner Dom weder im Ersten noch im Zweiten Weltkrieg zerstört. Es ist davon auszugehen, dass er auch einem Dritten Weltkrieg standhält. Wer unter dem Dom sitzt, sitzt sicher. Bis der Schutzraum seine Funktionsfähigkeit im Ernstfall unter Beweis stellen kann, regen wir folgende Möglichkeiten der präventiven Zwischennutzung an, die von einem Bun- kerbeirat im Detail auszuarbeiten sind: - REWE ToGo mit Survival Snacks für den Notfa llkorb - Kochkurse „Kreativ mit Konserven" - Kino "Postapokalyptische Filmnächte" - Wohlfühlbunker: Wellness und Rückzugsort, Yoga für mehr Krisenresilienz - Urban Farming unter der Erde, Hydroponik - Escape Room "Der letzte Domschlüssel", "Flucht aus dem Schutzraum" Gez. Michael Hock (Gf. Die FRAKTION)

Beratungsverlauf

  1. 13.02.2025

    Rat

    TOP 3.1.5, Antrag / Anfrage. Ergebnis: endgültig abgelehnt

War diese Seite hilfreich?

Zur Rückmeldung speichern wir nur Ihre Antwort, die Seite und den Tag. Eine IP-Adresse speichern wir dazu nicht, und wir setzen kein Cookie. Mehr zum Datenschutz