2419/2017
Lebenswerte Veedel - Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln
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Rondorf-Meschenich 2016 BV 2
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00623612 Jahresbericht Lebenswerte Veedel Sozialraum Rondorf / Meschenich Bürgeramt Rodenkirchen Träger Caritasverband f.d. Stadt Köln e.V. Berichtsjahr 2016 1 Veränderungen im Sozialraum Die Räumlichkeiten der Kindertagesstätte An der Fuhr 5 in der Hochhausanla ge „Am Kölnberg“ stehen derzeit leer. Das Areal um die Kita herum macht einen eher verwahrlosten Eindruck. Die Kita an der Fuhr 4 plant den Auszug aus den Räumlichkeiten zum 1.8.2017. Eine positive Veränderung in Meschenich ist durch die Sanierung des Bolzplatz an der Fuhr gelungen. Federführend durch das Jugendzentrum Meschenich in Kooperation mit den bezirklichen Akteuren konnte dieser Platz für die Kinder und Jugendlichen zurückgewonnen werden. Leider hat sich das Wohnumfeld kaum verbessert. Es wurde weiterhin vermehrtes Vermüllen und eine Ungezieferplage im Außenbereich beanstandet. Derzeit ziehen viele Menschen mit einem Fluchthintergrund an den Kölnberg. Durch ein soziales Stadtteilprojekt zur Grundbildung „Energiearmut“, welches durch aufsuchende soziale Arbeit begonnen wurde, konnte schnell Kontakt zu den neuen Nachbarn aufgebaut und die Integration unterstützt werden. In Meschenich ist es gelungen, das Projekt Stadtteilmütter durch eine erfolgreiche Drittmittelakquise für weitere 2 Jahre zu finanzieren. Die Drogenrazzia Anfang des Jahres 2016 hat kurzfristig zu einer Beruhigung der Drogenszene geführt. Auch die Prostitution ist merklich weniger geworden. Der Grünrückschnitt an einem Bolzplatz, der in einer kriminalpräventiven Begehung mit Ordnun gsamt, Polizei, Bürgeramt, örtlichen Trägern, Hausverwaltung und Sozialraumkoordination angeregt wurde, konnte eine positive Wirkung entfalten. Die Treppenhäuser wurden zum Jahresende mit einer zusätzlichen Sicherung an den Türen abgesichert, so dass ein unbefugter Zutritt verhindert werden soll. Dies funktioniert jedoch noch nicht reibungslos. Ein veränderter Reinigungsrhythmus hat für mehr Sauberkeit gesorgt. Insgesamt hat sich die Zusammenarbeit mit der neu beauftragten Verwaltung für die Außenanlagen verbessert. Eine weitere Verbesserung der Infrastruktur konnte durch das Jugendzentrum in Kooperation mit Jugendpflege, Hausverwaltung etc. durch die Sanierung des Bolzplatzes an der Hochhaussiedlung erreicht werden. Die in 2015 eröffnete Kinderarztpraxis in Köln -Meschenich konnte in die Netzwerke integriert werden Das geplante EU – Förderprogramm EFRE konnte noch nicht, wie erwartet umgesetzt werden. Der Stadtteil Rondorf wird sich auch in den kommenden Jahren weiter entwickeln. Es sind Baugebiete für den Ort ausgewiesen. Durch die Flüchtlingswohnheime kamen 00623612 bereits rund 230 Menschen neu in den Ort. Durch die Sozialraumkoordination wurde mit der Dorfgemeinschaft das Format Zukunftskonferenz entwickelt. In 2016 konnte diese noch nicht umgesetzt werden, allerdings ist sie für 2017 geplant. Die Sozialraumkoordination unterstützte weiterhin die Willkommensinitiative „Willkommen in Rondorf“ (WiRo). Die Stadtteilmütter wurden auch an den Flüchtlingswohnheimen eingesetzt, um die Integration zu fördern und Gru ndbildungsinhalte zu transportieren (z.B. Gesundheitsthemen) In Rondorf hat sich ein neuer muslimischer Verein – Arkadas e.V. – in der Kapellenstraße niedergelassen. Der Kontakt war gut herzustellen, jedoch ist die Integration in bestehende Netzwerke noch nicht gelungen. 2 Projekte und Aktivitäten 2.1 Mit sozialräumlichen Mitteln Im Jahr 2016 standen Sozialräumliche Mittel in Höhe von 5000,00 € zur Verfügung, die für folgende Projekte verwendet wurden: 2.2 Ohne sozialräumliche Mittel Energielotse Sicher durch die Kinderzeit Ankommen in Rondorf Aktivitäten a. AK „Fallbesprechung“ zur Verbesserung von Hilfeketten etc. b. Unterstützung der Zukunftskonferenz in Rondorf c. Projekt Stadtteilmütter – Sicherung des Projektes d. Anschub des interkulturellen/ interreligiösen Dialoges e. Fortführung der Netzwerkarbeit (AK Drogen, AK Kindergesundheit, Rondorf - Konferenz, AK 50plus, etc.) und die Integration neuer Dienstle ister, Initiativen und Einrichtungen f. Durchführung Projekt Energielotse Projekte und Aktivitäten Internetseite Zukunftskonferenz Rondorf (geplant verschoben nach 2017)) Grundbildungsangebote (geplant-verschoben nach 2017) Broschüre Lebenswerte Veedel 00623612 3 Zielerreichung 4 Ausblick Folgejahr Es gibt einen Bedarf im Bereich der Integration von Neuzugewanderten und Flüchtlingen. In Kooperation mit anderen Diensten und Einrichtungen sollen bedarfsgerechte Angebote entwickelt und installiert werden. Die Gesundheitsförderung der Wohnbevölkerung bleibt wichtiger Bestandteil in der Arbeit. Neben diesen „sozialen Themen“ sind für die Stadtteile Meschenich und Rondorf infrastrukturelle Themen wichtig. Neben der Verkehrsbelastung sind fehlende Radwege und die mangelhafte Anbindung an den ÖPNV zu nen nen. Des Weiteren fehlen Versammlungsräume und die Beteiligung der Wohnbevölkerung sollte ausgebaut werden. Geplante Arbeitsschwerpunkte für 2017 sind: HZ Zielbezeichnung Zielindikator Einheit Zielerreichung Erwart.- Wert Ist-Wert Status 1 Stärkung der Teilhabe durch eine verbesserte Grundbildung Workshop im Soz ialraum (Informationen rund um das Thema Grundbildung, Akteure gewinnen, Bedarfe erkennen) Werkstatt im Sozialraum (Ideenschmiede, Teilnehmergewinnung) Mindestens ein Projekt beginnt daraus in 2016 Organisation und Durchführung bis 31.08.2016 bis 01.12.2016 1 1 2 1 2 3 2 Optimierung der Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung und freier Wohlfahrtspflege Fachtagung aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des Programms Lebenswerte Veedel Durchführung der Veranstaltung im 4.Quartal 2016 1 1 3 Verbesserung des Wohnumfeldes und der Wohnsituation im Stadtviertel Kölnberg durch die Förderung des Wohndialog Es gelingt ein Netzwerk aus Hausverwaltung, Eigentümern, relevanten Fachämtern, Ordnungsbehörden, Jobcenter, örtlichen Diensten und Schlüsselpersonen zu gründen und den Wohndialog zu fördern. Mindestens zwei Netzwerktreffe n Das Netzwerk installiert/initiie rt mindestens eine Maßnahme zur 2016 2 1 2 1 Erläuterung Zu1) Erste Projekte sind gestartet. Fortführung in 2017. Zu3) Das Netzwerk konnte nicht die notwendige Wirkung entfalten, da die Teilnahme aus Verwaltungseinheiten und Hausverwaltungen nicht regelmäßig waren. Das Netzwerk soll als präventive Begehung fortgeführt werden. 00623612 a) Planung und Durchführung einer Sozialraumkonferenz für die Stadtteile b) Begleitung der Netzwerke und deren Projekte (AK Kindergesundheit, AK Drogen, AK Soziales Meschenich, AK 50plus, Rondorf-Konferenz etc.) c) Durchführung weiterer Angebote zum Thema Grundbildung (Sprachkurse, Medienerziehung, Schulden etc.) d) Unterstützung der Integration von Zugewanderten und Flüchtlingen e) Thema „Wohnen am Kölnberg“ – Planung und Durchführung eines Wohndialogs f) Thema Grundbildung
Mitteilung BV
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/02-4/1 Vorlagen-Nummer 2419/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 18.09.2017 Lebenswerte Veedel - Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln Jahresbericht 2016 der Sozialraumkoordinatoren Seit Frühjahr 2006 wird das durch die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, die Kölner Kom- munalpolitik und die Stadtverwaltung gemeinsam entwickelte Handlungskonzept „Lebenswerte Veedel – Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln“ umgesetzt. Dieses Konzept verfolgt das Ziel, die Lebensbedingungen für die Bewohnerinnen und Bewohner in elf festgelegten Sozialraumgebieten in Köln zu verbessern. In den elf Sozialraumgebieten sind hierfür Sozialraumkoordinatoren eingesetzt, die gemeinsam mit den Akteuren und Netzwerken vor Ort Bedarfslagen ermitteln. In Zusammenarbeit mit der Verwaltung werden bedarfsgerecht Projekte und Maßnahmen entwickelt und ggf. Kooperationspartner akquiriert. Die Koordinations- und Anlaufstellen befinden sich in freier Trägerschaft, sowie bei einem Sozialraum (Chorweiler) in städtischer Trägerschaft. Im Stadtbezirk Rodenkirchen ist das der Sozialraum - Meschenich / Rondorf, Sozialraumkoordinatoren Ludger van Elten (bis Mitte August 2017, Nachfolger steht noch nicht fest) und Katja Wienpahl (Träger Caritasverband für die Stadt Köln e.V.) Gemäß Ratsbeschluss vom 17.12.2013 sind die sozialräumlichen Koordinierungsstellen seit dem 01.01.2014 organisatorisch an die Bürgeramtsleitungen angeschlossen. Mit dieser dezentralen Steu- erung soll die Bürger- und Sozialraumorientierung noch deutlicher hervorgehoben und die unter- schiedlichen sozialräumlichen Handlungsansätze besser aufeinander abgestimmt werden. Der Ratsbeschluss sieht vor, dass regelmäßig in den Bezirksvertretungen berichtet wird. Beigefügt erhalten Sie den Jahresbericht 2016 für den Sozialraum im Stadtbezirk 2. Anlage
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (3)
- Kapellenstraße
- An der Fuhr 5
- Am Kölnberg
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 2419/2017
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 11.08.2017
- Erstellt
- 04.08.2017 11:34