2251/2020
Brunnen- und Beregnungsanlage für die Stadion-Vorwiesen im Sportpark Müngersdorf
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Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/52/521 Vorlagen-Nummer 2251/2020 Freigabedatum 20.ö08.2020 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Brunnen- und Beregnungsanlage für die Stadion-Vorwiesen im Sportpark Müngersdorf Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat beauftragt die Verwaltung auf der Grundlage der vorgelegten Kostenberechnung mit dem Neubau einer Brunnen- und Beregnungsanlage für die Stadion-Vorwiesen im Sportpark Müngersdorf. Die voraussichtlichen Kosten für die Gesamtmaßnahme bei einer Ausführung im Jahre 2020 betragen 1.106.000,- € brutto. Gleichzeitig beschließt der Rat die Freigabe investiver Auszahlungsermächtigungen im Haushaltsjahr 2020 in Höhe von 1.076.000,- € im Teilfinanzplan 0801, Sportförderung /Unterhaltung von Sportstät- ten, Zeile 08, Auszahlungen für Baumaßnahmen, Finanzstelle 5201-0801-3-5171 (Beregnungsanlage Müngersdorf). Sportausschuss 27.08.2020 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 31.08.2020 Finanzausschuss 07.09.2020 Rat 10.09.2020 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen 1.076.000€ Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2021 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen 44.240 € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Mit Planungsbeschluss Nr. 2115/2015 vom 27.08.2015 beauftragte der Sportausschuss die Verwal- tung mit der Planung und Kostenberechnung für die Errichtung einer automatischen Beregnungsan- lage inkl. Tiefbrunnen für die Stadion-Vorwiesen im Sportpark Müngersdorf. Die Entwurfsplanung und Kostenberechnung wurden durch ein externes Ingenieurbüro erstellt. Die Stadion-Vorwiesen im Sportpark Müngersdorf sind mit insgesamt über 54.000 m² normgerechtem Sportrasenbelag ein zentrales Element der sportlichen Infrastruktur im Sportpark Müngersdorf. Sie werden nicht nur von vielen Vereinen, Initiativen und Schulen genutzt, sondern sind auch Austra- gungsort vieler herausragender sportlicher Events und Großveranstaltungen (z.B. Come-Together- Cup, Fan- und Familienfest zum DFB-Pokalfinale der Frauen, Saisoneröffnung des 1. FC Köln, Be2Run, Disc Days Cologne u.v.a.m.) Damit die Vorwiesen dieser immensen Belastung gewachsen sind, bedarf es einer ständigen und sehr intensiven Pflege wie Mähen, Düngen, Aerifizieren und Wässern. Ein Großteil der notwendigen Pflegemaßnahmen konnte bereits durch geeigneten Geräte- und Ma- schineneinsatz hinsichtlich Ressourcenverbrauch und Arbeitskräfteeinsatz optimiert werden. Das Wässern der Vorwiesen geschieht allerdings bislang noch weitestgehend händisch über Stativ- 3 regner, die bei Bedarf (in den Sommermonaten täglich) aufgestellt und im Betrieb dann immer wieder umgestellt werden müssen. Diese Regner werden über Schläuche an vorhandenen Unterflurhydran- ten angeschlossen und aus dem Trinkwassernetz gespeist. Die derzeitige Bewässerungsweise über Schläuche und Stativregner mit Wasser aus dem Trinkwas- serleitungsnetz ist wesentlich arbeitsaufwendiger, teurer und ineffektiver als eine Bewässerung über eine zeitgemäße, bedarfsgesteuerte und automatische Beregnungsanlage, die mit Grundwasser aus einem Tiefbrunnen gespeist wird. Durch eine entsprechend Beregnungsanlage mit Grundwasserspei- sung könnten nicht nur Wasserkosten in erheblichem Umfang eingespart werden, sondern auch der Wasserverbrauch würde sich reduzieren (s. Erläuterung bei „Klimafolgenabschätzung“). Kosten, Finanzierung und Förderung: Mit Prüfbericht RPA-Nr. 2019/1681 vom 08.01.2020 bestätigt das Rechnungsprüfungsamt Gesamt- kosten in Höhe von 1.106.000,- € brutto für die Baumaßnahme. Im Planungsbeschluss waren 30.000,- € Planungsmittel freigegeben, so dass insgesamt noch Fi- nanzmittel in Höhe von 1.076.000,- € brutto benötigt werden. Im Haushaltsplan 2020/2021, Teilfinanzplan 0801 - Sportförderung/Unterhaltung von Sportstätten, Teilfinanzplanzeile 08 - Auszahlungen für Baumaßnahmen, sind im Haushaltsjahr 2020 bei der Fi- nanzstelle 5201-0801-0-1060 (Investitionsprogramm Sportstätten) Mittel in Höhe von 8.392.900 € veranschlagt. Für den Bau der Brunnen- und Beregnungsanlage für die Stadion- Vorwiesen im Sportpark Müngersdorf können von dort investive Finanzmittel in Höhe von 1.076.000 € herangezogen werden. Die Mittel werden in entsprechender Höhe zur Finanzstelle 5201-0801-3-5171 (Beregnungsanlage Müngersdorf), umgeschichtet. Als Folgeaufwendungen fallen bei einer Nutzungsdauer von 25 Jahren bilanzielle Abschreibungen in Höhe von rd. 44.240,- € p. a. an, die ab dem Haushaltsjahr 2021 im Teilergebnisplan 0801, Sportför- derung/Unterhaltung von Sportstätten, Zeile 14, bilanzielle Abschreibungen, bereits berücksichtigt wurden. Für die ab dem Hj. 2022 anfallenden Aufwendungen für bilanzielle Abschreibungen wird das Dezernat IV die erforderlichen Mittel im Rahmen des Haushaltsaufstellungsprozesses 2022 ff. inner- halb des dann zugewiesenen Budgets vorsehen. Darüber hinaus hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW das Förderprogramm „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten für die Jahre 2020 und 2021“ ausgerufen. Die Sportverwaltung beabsichtigt, die Maßnahme im Rahmen dieses Förderpro- gramms zu melden. Für die Teilnahme am Förderprogramm ist der Beschluss des Rates erforderlich. Zum jetzigen Zeitpunkt ist jedoch noch nicht absehbar, ob und in welcher Höhe die Maßnahme über- haupt gefördert wird. Eine Maximalförderung in Höhe von 750.000,00 € ist ebenso möglich wie die Tatsache, dass die Maßnahme für eine Förderung nicht in Frage kommt. Von daher ist eine alternati- ve Finanzierung derzeit nicht darstellbar. Sollte eine Förderung zum Tragen kommen, wird die Sportverwaltung die beratenden und entschei- denden Gremien im Nachgang über die tatsächliche Höhe der Förderung sowie die damit verbunde- nen finanziellen Auswirkungen (in diesem Falle Verbesserungen) für den städtischen Haushalt unter- richten. Weitere Vorgehensweise: Derzeit findet noch eine Prüfung zu einer Weiternutzung eines vorhandenen Brunnens auf dem Ge- lände des Landhauses Kuckuck statt. Es wird geprüft, ob der Brunnen anstelle des aktuell geplanten Neubaus mit moderner Pumpentechnik nachgerüstet und weitergenutzt werden kann. Unstrittig ist, dass die Beregnungsanlage für die Vorwiesen dringend erforderlich ist und schnellstens umgesetzt werden soll. Daher werden die Arbeiten, die unabhängig von der Brunnenanlage gebaut werden müssen, als 1. Bauabschnitt vorgezogen. Hierbei handelt es sich um die in der Kostenberechnung unter den Punkten B-D aufgeführten Titel. 4 Der Neubau der Brunnenanlage bzw. der Einbau der Pumpentechnik in den vorhandenen Brunnen auf dem Gelände des Landhauses Kuckuck kann erst nach erfolgter Prüfung in einem 2. Bauab- schnitt realisiert werden. Bis zur Fertigstellung der Pumpenanlage wird die Bewässerungsanlage über eine Frischwasserleitung gespeist. Über das Ergebnis der Prüfung und die weitere Vorgehensweise wird der Sportausschuss informiert. Klimafolgeabschätzung: Auf Grund des am 09.07.2019 durch den Rat der Stadt Köln ausgerufenen Klimanotstands weist die Sportverwaltung der Stadt Köln hiermit auf die Maßnahmen hin, welche von ihr zur Vermeidung nega- tiver Auswirkungen auf das Stadtklima und auf die Umwelt beim Bau ergriffen werden. Die Baumaß- nahme wird in enger Zusammenarbeit mit dem Umweltamt geplant. Im Folgenden sind die Maßnah- men aufgelistet, die dem Schutz der Umwelt in Bezug auf Ökologie und Nachhaltigkeit dienen: Wiederherstellung der beschädigten Vegetationsflächen Beim Bau des Leitungsnetzes wird im Bereich der Gräben die vorhandene Rasensode abgeschält und nach erfolgter Leitungsverlegung wieder verlegt. Hierdurch kann auf den Einsatz von „neuem“ Fertigrasen (Rollrasen) verzichtet werden. Schutz des vorhandenen Baumbestandes Beim Arbeiten im Bereich des alten Baumbestandes werden die Leitungsgräben mittels Handschach- tung erstellt, um Verletzungen im Wurzelbereich zu minimieren. Verringerung des Wasserverbrauchs Durch ein örtlich festes Bewässerungssystem werden die Beregnungszeit und die gleichmäßige Ver- teilung des Wassers auf der Fläche optimiert. Hierdurch kann die eingesetzte Wassermenge reduziert werden. Die Vorlage erfolgt verfristet, da eine breite interne Abstimmung notwendig war, um die Um- setzung der Maßnahme auf Grund seiner Notwendigkeit und der Meldung im Förderprogramm „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten für die Jahre 2020 und 2021“ für das Jahr 2020 zu melden. Eine Verschiebung des Beschlusses würde den Verlust der möglichen För- dermittel im Haushaltsjahr 2020 mit sich bringen. Die Förderquote im Haushaltsjahr 2021 beträgt anstatt 100% in 2020 nur 90%. Anlagen
Anlage 02 Kostenberechnung
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Kostenberechnung Sportamt A Grundwasserbrunnen Netto 19% MwSt Brutto A1 Allgemeine Leistungen 2.550,00 € 484,50 € 3.034,50 € A2 Brunnenherstellung 59.864,55 € 11.374,26 € 71.238,81 € A3 Brunnenabschluss und Technik 47.099,45 € 8.948,90 € 56.048,35 € A4 Tiefbau und Erdarbeiten 18.011,40 € 3.422,17 € 21.433,57 € A5 E-Technik 18.110,00 € 3.440,90 € 21.550,90 € A6 Kosten RheinEnergie 3.250,00 € 617,50 € 3.867,50 € B Vorlagespeicher mit 3 Ovalschächten (Variante 2) B1 Allgemeine Leistungen 6.026,50 € 1.145,04 € 7.171,54 € B2 Speicherbauteile/Schächte 61.855,00 € 11.752,45 € 73.607,45 € B3 Druckleitung/ Kanal und Leerrohre 24.292,25 € 4.615,53 € 28.907, 78 € B4 Tiefbau ohne Oberflächen 58.606,08 € 11.135,16 € 69.741,24 € B5 Oberflächen, Stadtmobiliar - Aufnehmen und Wiederherstellen 21 .989,50 € 4.178,01 € 26.167,51 € B6 E-Technik 15.856,25 € 3.012,69 € 18.868,94 € C Druckerhöhungsanlage mit Wasserverteilung C1 Verkehrssicherung 3.072,50 € 583,78 € 3.656,28 € C2 Betonbauwerk und Technische Ausrüstung 36.530,00 € 6.940,70 € 43 .470,70 € C3 Armaturen, Pumpen und Leitungsinstallation 44.522,00 € 8.459,18 € 52.981,18 € C4 E-Technik 28.545,00 € 5.423,55 € 33.968,55 € C5 Tiefbau 16.902,13 € 3.211,40 € 20.113,53 € D Bewässerungssystem mit Wasserverteilung D1 Allgemeine Arbeiten 49.959,00 € 9.492,21 € 59.451,21 € D2 Leitungen 152.007,60 € 28.881,44 € 180.889,04 € D3 Regner 40.092,00 € 7.617,48 € 47.709,48 € D4 Tiefbau 64.280,16 € 12.213,23 € 76.493,39 € D5 Oberflächen 36.000,60 € 6.840,11 € 42.840,71 € D6 Regnersteuerung 26.390,00 € 5.014,10 € 31.404,10 € Zwischensumme Bau- und Planungskosten 835.811,97 € 158.804,27 € 99 4.616,24 € Kostenberechnung (brutto gerundet) 1.000.000,00 € Indexierung* Netto 19% MwSt Brutto Kostensteigerung 2020 3,0% 25.074,36 € 4.764,13 € 29.838,49 € Summe Bau- und Planungskosten 860.886 ,33 € 163.568,40 € 1.024.454,73 € indexierte Kostenberechnung (brutto gerundet) 1.030.000,00 € Stand: 15.10.2019Brunnen- und Beregnungsanlage Stadion Vorwiesen, Variante 2 Sportpark Müngersdorf * Die Indexierung basiert auf Erfahrungswerten aus vorangegangenen Projekten und wurde auf Hinweis vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Köln in die Kostenberechnung aufgenommen
Anlage 03 Stellungnahme RPA oN
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m Ö/ 01.2020 3 K n Start Köln Fagang 24, JAN, 2020 | 52 - Sportamt ee fi über jan. 2021 ? = ef Xoy R & 3 Dez. IV gun rc, 3.62 Sportpark Müngersdorf Neubau einer Brunnen- und Beregnungsanlage für die Stadion-Vorwiesen hier: Prüfung der Kostenermittlung RPA-Nr.: 2019/1681 Eingereichte Kosten: rd. 930.000 € netto (1.106.000 € brutto) Geprüfte Kosten: rd. 930.000 € netto (1.106.000 € brutto) Sehr geehrte Damen und Herren, für den Neubau einer Brunnen- und Beregnungsanlage zur Bewässerung der Stadion- Vorwiesen legen Sie mir eine Kostenberechnung vor, um im Anschluss im zuständigen poli- tischen Gremium den Baubeschluss herbeizuführen. Die vorgelegten Gesamtkosten in Höhe von rd. 930.000 € netto gliedern sich in Baukosten:i. H. von rd. 840.000 € sowie Bauneben- kosten (Planungskosten, Vermessung, Gutachten) in Höhe von rd. 90.000 €. nn ed ar zur eng gestelten Unterlagen bestehen N undsät nken. Darüber hinaus nehme ich wie folgt Stel- lung: 2 Es wurden verschiedene Varianten untersucht. Im Zuge der Entwurfsplanung hat sich das Fachamt für die Fortführung der Variante 2 (Vorlagespeicher mit drei Ovalschächten) ent- schieden. Die KasiannseniaunguuiuieieusiehnnehuianhlBiaiiüee Mengenermittlung liegt der ee Ar e t werden en bitte künftig Die Engenakzie Einheitspreis gen zum T blich norar des Ingenieurbüras auf Basis N der Enmschanbafatı Kosten der Kostenberechnung ermit- telt wird, sollten diese kritisch geprüft werden. Die Kostenberechnung enthält Produktvorgaben»Im weiteren Verfahren ist auf eine produkt- neutrale Beschreibung zu achten. Ich bitte um Beachtung meiner Blaueintragungen in den Unterlagen.
Anlage 01 Erläuterungsbericht
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Sportamt der Stadt Köln
Entwurf
Bewässerung
Vorwiesen Rheinenergiestadion
mit Grundwasser
Neubau Grundwasserbrunnen
Neubau Bewässerungssystem
Dokumentverfasser:
Weißenburgstr. 72
50670 Köln
Tel. 0221 49 11 62 7
Fax 0221 49 73 63 7
E-Mail mail@muenscher.eu
Köln, den 15. Okt 2019
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Inhalt
A Projektbeschreibung ................................ ................................ ................................ ............. 4
1. Lage des Projektes ....................................................................................................................... 4
2. Projektdefinition .......................................................................................................................... 5
B Planungsgrundlagen ................................ ................................ ................................ .............. 6
1. Grundwasserbrunnen .................................................................................................................. 6
2. Bewässerungsgebiet .................................................................................................................... 7
2.1 Wasserbedarf .......................................................................................................................... 8
C Vorentwurfsplanung Grundwasserbrunnen ................................ ................................ ........... 9
1. Altlasten / Geologie (Anlage Bodengutachten) ........................................................................... 9
2. Grundwasser / Wasserschutzzone ............................................................................................ 10
3. Grundwasserqualität ................................................................................................................. 11
4. Ausbaukriterien für den Grundwasserbrunnen ........................................................................ 12
5. Technische Ausrüstung .............................................................................................................. 14
6. Elektro- und Steuereinrichtung (im separat aufgestellten Überflurschrank) ........................... 14
7. Wartung der Anlage .................................................................................................................. 15
8. Fördermengen / Wasserbedarf (Anlage Wasserbedarfsermittlung) ........................................ 15
D Bewässerungssystem, Druckerhöhung, Reservoir ................................ ................................ ..... 16
1. Bewässerungsfläche .................................................................................................................. 16
2. Bewässerungsart ....................................................................................................................... 17
3. Bewässerungsinstallation und geometrische Verteilung .......................................................... 18
4. Bemessung Druckerhöhung und Speicher ................................................................................ 22
5. Druckerhöhungsanlage.............................................................................................................. 23
6. Speicher für vorzuhaltendes Grundwasser ............................................................................... 27
7. Steuerung des Bewässerungssystems ....................................................................................... 29
E Projektkosten Zusammenstellung ................................ ................................ ........................ 30
F Unterschrift und Freigabe ................................ ................................ ................................ .... 31
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Anlagen
Kostenberechnung
Weitere Anlagen
• Auslegung Druckerhöhung und Speicher
• Bodengutachten
• Brunnen Bemessung
• Brunnen Skizze
• Brunnenstube
• Druckverlust Ringleitung
• E-Versorgung
• Skizze Schaltschrank
• Versenkregner
• Wasserbedarfsermittlung
• Wasserverteilung und Stationen
• Systemschnitt Wasserversorgung
Planunterlagen
• Plan 448E 110 LP Wasserversorgung Variante 1
• Plan 448E 111 LP Wasserversorgung Variante 2
• Plan 448E 120 LP Beregnungssystem West
• Plan 448E 121 LP Beregnungssystem Ost
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A Projektbeschreibung
1. Lage des Projektes
(keine Änderung zum Vorentwurf)
Das Projekt liegt in Köln-Müngersdorf unmittelbar nördlich des Rheinenergie-Stadions.
Das Sportamt der Stadt Köln hat zur Planung dieses Projektes die MÜNSCHER
Ingenieure Köln (folgend kurz MIK) beauftragt.
Gegenstand der Planung ist eine automatisierte Bewässerung einer Sportrasenfläche mit
Grundwasser.
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2. Projektdefinition
Das Projektziel definiert sich in einem nachhaltigen Bewässerungssystem der Sportrasen-
flächen zwischen Olympiaweg und Fritz-Schröder-Weg, sowie seitlich begrenzt durch den
Theodor-Zingsheim-Weg und Peter-Günther-Weg. Die Speisung der Bewässerungs-
anlage soll mit Grundwasser erfolgen.
Der Bau eines Grundwasserbrunnens wird verfolgt, um die hohen Betriebskosten durch
Verwendung von Trinkwasser aus dem Leitungsnetz der Rheinenergie, zu senken.
Ein hydrogeologisches Gutachten wurde im Rahmen des Vorentwurfs erstellt. Die
Ergebnisse zeigen brauchbare Entnahmemengen des Grundwassers auf. Eine
Zwischenspeicherung des Grundwassers wird jedoch in Bezug auf die maximal mögliche
Fördermenge erforderlich.
Die Eignung eines Grundwasserbrunnens ist im Vorentwurf bereits dargelegt worden.
Die Bewässerung der Sportrasenflächen soll automatisiert mit Handeingriff erfolgen.
Es soll ein wirtschaftliches System herausgearbeitet werden, welches die Bewässerung
vereinfacht und möglichst kein Personal an den Vorgang bindet.
Als Grundlage der Planung wurden MIK die Bestandspläne der Rasenflächen mit
angrenzender Topographie übergeben.
Im Rahmen des Vorentwurfs wurden Festlegungen getroffen, die für die Entwurfsplanung
zur Grundlage herangezogen werden.
- Einzelne Regner-Leistung nicht über 20 m³/h
- Max. Wurfweite der Regner 30 m und nicht über 5 bar Druck
- Anordnung analog Variante 2 des Vorentwurfs
- Beregnungszeiten
o Mo – Fr 6:00 – 16:00 Uhr – beide Flächen (West- und Ost Fläche)
o Mo – Fr 16:00 – 22:00 Uhr (jeweils eine Fläche)
o Sa – So und feiertags Beregnung nur bei extremer Hitze
o Bei Großveranstaltungen ist keine Beregnung möglich
- Eine Druckerhöhungsanlage – nicht redundant
- Reservoir zur Zwischenspeicherung des Grundwassers möglichst als Schachtlösung,
wie bereits als Variante im Vorentwurf aufgezeigt
- Keine Vernetzung mit der Bestands IT, autarkes Netz mit einem PC, sowie 2
Handteile
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B Planungsgrundlagen
1. Grundwasserbrunnen
Die Lage des Grundwasserbrunnens wurde im Vorfeld durch das Sportamt, Herrn Reul
und Herrn Reese, und MIK, Herrn Münscher, gemeinsam festgelegt und bleibt auch im
Entwurf der favorisierte Standort.
Die Kriterien für die Lage des Grundwasserbrunnens waren hierbei wie folgt:
- Erreichbarkeit mit größeren Fahrzeugen
- Sicherheit gegen Vandalismus
- Geeignet in der Größe
- Frei von Baumbewuchs und Leitungen
- Ohne öffentlichen Nutzungsdruck
Die Bohrung wurde vollständig bis zum Ende (Tertiär) des Grundwasserleiters (Aquifer)
durchgeführt. Das Tertiär wurde bei 29,50 m unter Geländeoberkante vorgefunden. Nach
hydrologischer Auswertung liegt die Mächtigkeit des Aquifers bei rund 8,75 m.
Die Durchlässigkeit der Bodenzonen ist als „gut“ zu bezeichnen.
Bild Quelle Google Earth Pro
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2. Bewässerungsgebiet
Das Bewässerungsgebiet betrifft ausschließlich die 5,3 ha große Sportrasenfläche.
(Entspricht dem Vorententwurf)
Die Sportrasenfläche definiert sich in folgende Merkmale
• Hoher Nutzungsdruck
• Stark drainiert
• Lös-lehmige Anteile im Oberboden des Rasens
Diese wird derzeit mit mobilen Wasserwerfern bewässert. Je nach Jahreszeit ist der
hierfür erforderlich Aufwand immens.
Eine Automatisierung der Bewässerung mit einem örtlich festen Bewässerungssystem ist
Ziel dieses Projektes.
Des Weiteren wurde durch ein örtlich festes Bewässerungssystem die Beregnungszeit
und die gleichmäßige Verteilung des Wassers auf der Fläche optimiert.
Für das Bewässerungssystem in der Fläche sind folgende Kriterien umzusetzen:
- Nutzung als Sportfläche
- Belastung durch Pferde oder Fahrzeuge möglich
- Drainagesystem in der gesamten Fläche vorhanden, Bestandsplan
- Hochwertige, stabile Wasserwerfer
Keine Zapfstellen am Grundwassersystem zur externen Bewässerung.
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2.1 Wasserbedarf
In der Anlage „Wasserbedarfsermittlung“ wurde die Herangehensweise der Bedarfs-
ermittlung niedergelegt. MIK ist davon überzeugt, dass die angenommenen Werte auf die
Realität 1:1 übertragbar sind.
Es macht einen großen Unterschied, ob eine Rasensportfläche oder Grünland bewässert
wird. Insofern ist eine Echtzeit / Langzeitsimulation nicht hilfreich. Eine Feinabstimmung
kann später nach Erfahrungswerten erfolgen, um den Automatisierungsprozess zu
optimieren.
Das Welken der Rasenfläche ist nur bedingt akzeptabel. Grundsätzlich ist ein Welken für
die Resistenz der Rasenfläche notwendig. Auch zur Verhinderung von Moos- und
Algenbildung ist eine trockene Vegetationsschicht hin und wieder anzustreben.
Bei dem hier vorliegenden Oberboden ist ein regelmäßiges Aerifizieren notwendig. Auch
ein regelmäßiger Sandeintrag wäre für den vorliegenden Boden empfehlenswert.
Die Wasserbedarfsermittlung hat folgende Werte zum Ergebnis. Berücksichtigt ist bereits
eine Trockenphase, wie sie 2018 vorlag. Des Weiteren wurde eine weitere klimatische
Entwicklung in Betracht gezogen und berücksichtigt, damit das System nachhaltig
betrieben werden kann.
errechneter Wasserbedarf
- maximal jährlich
Qa = 47.508 m³/a
WHG Antrag 50.000 m³/a
- maximal täglich
Qd = 343 m³/d
WHG Antrag 360 m³/d
- maximal stündlich
Qh = 18,9 m³/h
WHG Antrag 20 m³/h
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C Vorentwurfsplanung Grundwasserbrunnen
1. Altlasten / Geologie (Anlage Bodengutachten)
Vorab wurde eine hydrogeologische Untersuchung
im Bereich der geplanten Brunnenanlage ausgeführt.
Die Untersuchungen wurden durch ein qualifiziertes
zertifiziertes Unternehmen ausgeführt. Hinsichtlich der
geplanten „Kleinbrunnenanlage“ wurde auf einen
Pumpversuch nach DVGW verzichtet.
Im Untergrund befinden sich bis ca. 3,20 m
Auffüllungen im geringen Maße. Die Auffüllung ist
unauffällig und darunter befinden sich gewachsene
Böden.
Altlasten im Erdreich liegen im Sinne einer
Grundwasserverunreinigung nicht vor bzw. sind nicht
bekannt.
Sämtliche Bodenbereiche wurden auch durch MIK
sensorisch vor Ort geprüft. Eine Auffälligkeit konnte
nicht festgestellt werden.
Das Schichtenverzeichnis zeigt ab einer Tiefe von
8,10m die Mittelterrasse mit Kiesen und Sanden auf.
Diese stellt bis zum Tertiär in 33,50 m Tiefe den
Grundwasserleiter des 1. Grundwasserstockwerks dar.
Die kf-Wert Ermittlung zeigt eine Durchlässigkeit im
Bereich des Grundwasserleiters von
1,39x10-4 m/s bis 3,40x10-4 m/s auf. Die Böden dürfen
demnach als gut durchlässig klassifiziert werden. Im
Bereich des Grundwasserleiters sind bis 8% Bestand-
teile an Fein-/ Feinststoffen im Boden vorzufinden.
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2. Grundwasser / Wasserschutzzone
Der Standort der geplanten Brunnenanlage hat eine vorhandene Geländehöhe von
46,00m ü. NN.
Niedrigster gemessener Grundwasserspiegel 38,25 m ü. NN
Die Grundwassermächtigkeit beträgt somit bei 8,75 m.
Hinsichtlich der Zuordnung von Schutzgebieten der Wassergewinnungswerke ist der
Standort der geplanten Brunnenanlage keiner Wasserschutzzone zugeordnet.
Die geplanten Anlagen der Grundwasserversorgung, Brunnenanlage, Steuer- und
Versorgungseinheiten verursachen keinen Schadstoffaustrag in das Grundwasser.
Grundwassermessstellen / Grundwassernutzungen im Umfeld
Die Karte GW-Anlagen zeigt aktive Grundwassermessstellen und einen aktiven
Grundwasserbrunnen. Der Grundwasserbrunnen im alten Pumpenhaus des Landhaus
Kuckuck wird jedoch in naher Zukunft stillgelegt und am Junkersdorfer Weg nahe des
Adenauer Weihers neu errichtet. Insofern liegen nach Kenntnis des Bodengutachtens und
Erkenntnisse durch MIK keine Grundwasseranlagen vor, die durch die hier geplante
Entnahmestelle beeinflusst werden.
Diese bleiben im Sinne der stationären Betrachtung über den Absenktricher von der
geplanten Grundwasserentnahme unbeeinflusst (nächste Messstelle 250 m, nächste GW-
Gewinnung ab 360 m Abstand).Eine Überschneidung von Rechten oder Interessen
weiterer Anlagen ist, wie oben bereits erläutert, im geringen Maße gegeben.
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3. Grundwasserqualität
Gemäß der Richtlinie 206 / 44 / EG über die Qualität von Süßwasser sowie
Gefahrenschwellenwerte im Grundwasser sind keine Werte auffällig.
Der Sulfatwert im oberen Drittel ist in der Untersuchung des Grundwassers (siehe
Bodengutachten) falsch. Hier muss es statt 1700 mg/l -> 170 mg/l heißen.
Auch die Ammoniumwerte sind für den Verwendungszweck in Ordnung.
Alle Parameter liegen entsprechend des Trends unter dem „Geringfügigkeitsschwellen-
wert“ zur Beurteilung von lokal begrenzten Grundwasserverunreinigungen gem.
Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA), Bericht „Ableitung von Geringfügigkeits-
schwellenwerten für das Grundwasser“.
Nitrat
Die allgemeine Nitrat Problematik im Kölner Stadtgebiet muss bei der Grundwasser-
gewinnung Berücksichtigung finden.
Die Messwerte sind auf einem akzeptablen Niveau und sogar trinkwassertauglich.
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4. Ausbaukriterien für den Grundwasserbrunnen
Die Brunnenanlage wird als Vertikalbrunnen geplant, da dies die gängigste und
kostengünstigste Methode zur Grundwassergewinnung in gut durchlässigen
Grundwasserleitern ist.
Ausbau und Bemessung erfolgen gemäß den gültigen Regelwerken, Normen und
Vorschriften.
Die Bemessung der Geometrie der Brunnenanlage erfolgte gem. DVGW W118.
Siehe Anlage Brunnenbemessung für die Durchmesser DN400, 500, 600 und 700.
Der Aspekt der Wirtschaftlichkeit und Auskömmlichkeit der Grundwasser-
gewinnung steht bei der Wahl des geeigneten Brunnenbohrdurchmessers im
Vordergrund.
Tabelle zeigt Brutto-Kosten!
Die abgebildeten Kosten sind als ad-hoc Investition ohne Aufzinsung gerechnet.
Der wirtschaftlichste und auskömmliche Bohrdurchmesser ist DN500. Je nach
Bohrverfahren liegt der echte Bohrdurchmesser zwischen DN490 und 530.
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Hier die maßgeblichen Werte für den Brunnenausbau DN500:
Siehe auch Anlage Brunnenskizze
• Bohr-/Brunnen DN 500 mm
• Filterrohr DN 250 mm
• Filterrohrlänge 7,75 m
• Filterrohr Überschüttung 1,00 m
• Filterrohr Unterschüttung 1,00 m
• max. GW-Absenkung 1,18 m
• Reichweite Radius ca. 79 m
Weitere Ausbaukriterien
für Vertikalfilterbrunnen gemäß DVGW W 123:
• Über- Unterschüttung
• Gegenfilter aus Feinsand
• Dichtungstone / Tonsperre
• Filterkopfabdichtung
• Peilrohr
Die Entwicklung und der Bau des Brunnens gemäß DVGW W119 wird durch ein
Unternehmen mit DVGW W120 Zertifizierung vorgesehen.
Die Brunnenpumpe mit 19 m³/h Fördermenge bei ca. 4 bar Betriebsdruck wird mit
Kühlmantel, Trockenlaufschutz und aufgesetzter Rückschlagklappe ausgerüstet.
Das Brunnenabschlussbauwerk (Siehe Anlage Brunnenstube) ist als vollständig
unterirdisches Betonbauwerk gemäß DVWG W122 geplant.
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5. Technische Ausrüstung
• Montageöffnung und Einstiegsöffnung, als Haubenabdeckung
• Einstieg über Steigleiter
• Be- und Entlüftung über Lüftungspfeifen
• Wasserdichte Kabel- und Rohreinführungen
• Oberflächenbehandelter Beton / Estrich
• Integriert in die Sohle des Brunnenabschlussbauwerks wird ein DN 400 Edelstahl
Brunnenkopf mit dichten Durchführungen der Brunnensteigleitung NW65, E-/ Steuer-
kabel der Brunnenpumpe und des Peilrohrs NW 40/50
• Armaturen / Messeinrichtung der wasserführenden Leitung NW 65 Edelstahl
• Wasserzähler analog mit elektronischer Auswertungseinheit (im Steuerschrank)
• Pass- und Ausbaustück
• Weichdichtender Absperrschieber
6. Elektro- und Steuereinrichtung (im separat aufgestellten Überflurschrank)
• Schaltschrank mit geteilter Einheit für Steuerung und Elektro IP54 für Nass-/
Feuchträume
• Stromzuführung, Verteilung und Sicherung
• Elektronisch digitale Steuerungseinheit für Pumpe mit Regelung Motoranlauf
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7. Wartung der Anlage
• Sämtliche Anlagenteile müssen in einem jährlichen Turnus durch eine
entsprechende fachlich geeignete Firma gewartet und instandgesetzt werden
• Eine regelmäßige optische Prüfung von Störmeldungen findet durch das örtliche
Personal des Sportamtes der Stadt Köln statt.
8. Fördermengen / Wasserbedarf (Anlage Wasserbedarfsermittlung)
Die Brunnenanlage wird für eine Fördermenge von 5,25 l/s => 19 m³/h ausgelegt.
Dieses stellt die absolute Verbrauchsspitze dar. Auf Basis der Wasserbedarfsermittlung
ergibt sich ein theoretisch rechnerischer Bedarf von 50.000 m³/a, einschl. eines
25%igen Zuschlags für die Abdeckung einer zukünftigen Anforderung.
Folgende Entnahmemenge sind geplant:
Max. Jährlich 50.000 m³/a (errechnet 49.125 m³)
Max. täglich 380 m³/d (errechnet 377 m³/d)
Max. stündlich 20 m³/h (errechnet 18,9 m³/h)
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D Bewässerungssystem , Druckerhöhung , Reservoir
1. Bewässerungsfläche
Die Sportrasenfläche ist insgesamt 5,3 ha groß und wird durch einen Weg (Oskar-
Rehfeld-Weg) in 2 etwa gleich große Flächen getrennt.
Bildquelle Google Earth Pro
Die Rasenfläche hat einen hohen Nutzungsdruck. Es werden verschiedene Sportarten
ausgeübt. Im Sommer ist diese Fläche fast täglich in Nutzung. Des Weiteren sind die
angrenzenden Wege Verbindungen zum Rheinenergiestadion, Stadionbad, Sporthoch-
schule und vielem mehr. Regelmäßig wird die Wiese durch Passanten gequert, statt
Nutzung der Wegeflächen.
Insgesamt darf der Bereich als dauerhaft belebt eingestuft werden.
Die Bewässerung der Sportrasenflächen sollte nach Möglichkeit innerhalb der Zeiten
stattfinden, an denen keine Nutzung der Flächen erfolgt.
Eine automatisierte Bewässerung birgt an solchen öffentlichen Orten immer ein Risiko, da
der Prozess der Bewässerung nicht ständig überwacht werden kann.
Dieses lässt sich hier nicht verhindern, da die Flächen weder räumlich getrennt noch
eingezäunt sind.
Sämtliche Vorgaben und Grundlagen sind der Ziffer A zu entnehmen, bzw. der Anlage
Wasserbedarfsermittlung.
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2. Bewässerungsart
Derzeit wird die Fläche über mobile Wasserwerfer bewässert. Dieser Prozess bindet vor
allem an Hochsommertagen sehr viel Personalleistung.
Für eine automatisierte Bewässerung kommen nur versenkbare Wasserwerfer in
Betracht. Eine Untergrundbewässerung ist bei so großen Flächen nicht kontrollierbar und
umsetzbar. Dauerhaft aus der Fläche herausragende Regner sind hinsichtlich der
Nutzung und der Verletzungsgefahr nicht vertretbar.
Die Versenkregner werden mit verschiedenen Öffnungs-Mechanismen hergestellt.
Seitens MIK wird die Fa. Perrot empfohlen. Sie ist Marktführer und hinsichtlich der
Ersatzteile und Wartung auf dem Markt weit verbreitet.
Versenkregler gibt es in der Ausführungsart
verschiedene.
Es wird im Entwurf die Aufgabe sein, einen genauen
Produktrahmen abzustimmen und festzulegen.
Ausgeschlossen sind jedoch Regner, die keine hohe
Belastung durch Fahrzeuge oder Pferde bestehen.
Hiermit schließen sich bereits die meisten Turbinen-
Antriebe aus.
Ebenso werden keine Regner verwendet, die kein eignes
Magnetventil besitzen. Externe Magnetventile erfordern
einen Kleinschacht, welches hier nicht in Betracht kommt.
Ebenso sind Hochleistungsregner auszuschließen, die
eine Leistung über 20 m³/h besitzen, da mit steigender
Leistung des Regners auch die Verletzungsgefahr steigt.
Zum Einsatz innerhalb der Bewässerungsflächen sollen Schwinghebel-Versenkregner
kommen. Das Produkt Triton-L der Fa. Perrot diente zur Bemessung der Anlage. Es bringt
sämtliche Merkmale, die hier gefordert sind mit. Besonders prägnant ist die Düsentechnik,
die trotz moderatem Druck eine gute Wurfweite der Regler erzielt. Der Bauherr wird sich
für eine Oberfläche der Regner entscheiden. MIK bevorzugt ein in orange gefärbter
Kunstrasenbelgag. Die Ausführung mit Falldämpfung ist möglich, jedoch nicht
berücksichtigt. Es sind Vollkreis- und Teilkreisregner geplant. Der erforderliche Druck an
dem jeweiligen Regner soll ca. 5bar sein. Dies ist bezogen auf den Fließdruck, d.h.
Ausgangsdruck abzgl. der Verluste.
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3. Bewässerungsinstallation und geometrische Verteilung
Eine Vorbemessung zu verschiedenen Lösungen der geometrischen Bewässerungs-
verteilung wurde im Vorentwurf mit Variante 1-3 untersucht.
Hierbei unterscheiden sich die Varianten zunächst in der Dichte der Anordnung
zueinander. In direkter Abhängigkeit zu der Regner-Anordnung stehen die Druck-
erhöhungsanlage und der Speicher.
Eine Verdichtung der Abstände zwischen den Regnern etwa gleicher Leistung bedeutet
auch eine Verstärkung der Druckerhöhungsanlage in Bezug auf die Pumpleistung, sowie
eine Vergrößerung des Reservoirs. Dieser kausale Zusammenhang ist genauso
umkehrbar.
Die Variante 2 wurde favorisiert und wird in diesem Entwurf weiterverfolgt.
Gemäß Ziffer 2 soll jedoch die Verletzungsgefahr durch den Wasserstrahl minimiert
werden. Insofern wurde eine maximale Grenze der Leistung eines Regners mit 20 m³/h
gesetzt. Hierbei sind Wurfweiten bis 25-30 m bei 4-6 bar möglich, wobei der maximale
Druck auf 5 bar zu begrenzen ist. V.g. wird ebenfalls auf Grund einer Verletzungsgefahr
eingeschränkt.
Auf dieser Basis hat MIK die Variante 2 in Bezug auf die Anordnung der Regner und
speziell auf die Überlappung der Wurfradien ausgearbeitet.
Eine Überlappung der Wurfradien hat den Vorteil, dass eine Redundanz der Regner
entsteht und die Beregnungszeit verkürzt werden kann, aber den Nachteil, dass mehr
Regner auf der Fläche anzuordnen sind.
Die kürzere Beregnungszeit ergibt sich jedoch nur daraus, dass auch die Druck-
erhöhungsanlage eine höhere Leistung erhält. Die hieraus entstehenden Kosten sind
erheblich. Ebenso muss der Speicher zur Vorlage des Grundwassers angepasst werden.
Denn die Förderleistung der Druckerhöhungsanlage ist deutlich höher, als die Gewinnung
von Grundwasser. Dementsprechend ist bei höherer Leistung der Druckerhöhungsanlage
auch ein größerer Speicher erforderlich.
Die Variante 2 stellt ein ausgewogenes und in Bezug auf die Kosten ökonomisches
Modell dar. Das Ziel ist, die Kosten in Bezug auf die Verlegung der
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Variante 2
Grobe Darstellung
Die Aufteilung der Variante 2 ist in Bezug auf die Unterteilbarkeit der Bewässerung für die
laufende Nutzung ideal.
Im Anliegenden Plan 448E110LP und 448E111LP sind die Beregnungsfelder mit
Stationen-Aufteilung dargestellt. Eine Station ist die Zusammenfassung von mehreren
Regnern mit der Zuweisung einer Beregnungsdauer. Hierbei ist zu beachten, dass eine
Sternverkabelung der an jedem Regner vorhandenen Magnetventilsteuerung erfolgt. D.h.
die heute vorgesehenen Zonen sind jederzeit umstellbar.
MIK hat die Stationen unter folgenden Kriterien gebildet.
- Etwa gleicher Wasserbedarf je Station
- Logisch zusammenhängende Bereiche, um kontrolliert und nachvollziehbar zu
Bewässern
- Stimmigkeit des jeweiligen Wasserbedarfs der Fläche
Entsprechend aller Vorgaben und Rahmenbedingungen wurde die Bewässerung in der
Anlage Wasserverteilung und Stationen berechnet und bemessen.
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Leitungstrassen für Bewässerungssystem
Zur Versorgung der Regner wurde für jedes der beiden Bewässerungsfelder von ca. 25ha
eine Ringleitung ausgebildet. Eine Ringleitung besitzt Vorteile in Bezug auf die Zirkulation
des Wassers.
Auf eine Bemessung der Ringleitung nach Hardy-Cross wurde verzichtet, da es sich hier
nicht um ein Trinkwassersystem handelt.
Die Ringleitungsgröße wurde mit einem stationären Verfahren mit Rohrreibungsverlusten
und lokalen Verlusten durch T-Stücke und Schieber ermittelt.
Eine Überbemessung der Ringleitungssituation (regulär NW80 -> gewählt NW100) wurde
in Bezug auf die Verluste bewusst in Kauf genommen. Hierdurch wird auf Druckminderer
an den jeweiligen Regnern oder Strängen verzichtet.
Die Geodätische Komponente hat ausschließlich Auswirkung auf die Pumpenleistung.
Verlust in der Ringleitung Feld West/ Feld Ost 0,25 bar
Verlust in den Anschlussstichen 0,10 bar
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Die maximale Bewässerungsmenge je Station liegt bei 36 m³/h (siehe Anlage
Wasserverteilung und Stationen).
Der erforderliche Druck an dem jeweiligen Regner beträgt 5bar.
Vorausgesetzt wird demnach hinter der Druckerhöhungsanlage ein nutzbarer
Wasserdruck von 5,35 bar.
Bei einem Schaden innerhalb des Leitungsnetzes oder an den Regnern erfolgt eine
Ringleitungstrennung eines Abschnitts über geplante Schieberanlagen.
In diesem Fall liegen die maximalen Verluste innerhalb der Ringleitung bei 0,51 bar.
D.h. auch bei einem eingeschränkten Betrieb ist kein maßgeblicher Unterschied der
Wurfweite der Regner zu erwarten.
Die Regner besitzen entsprechende Magnetventile, die sich über einen Impulsgeber
öffnen und schließen. Die Sternverkabelung wird im Rohrleitungsgraben mitgeführt.
Eine Aufschaltung der Kabel ist innerhalb des Steuerschranks im Abschnitt Grundwasser-
brunnen vorgesehen.
Die Steuerung der Bewässerungsanlage ist Ziff. 7 zu entnehmen.
Die Verlegetiefe der Druckleitung erfolgt innerhalb der Bewässerungsfläche (Wiese) nicht
frostfrei. Die Überdeckung beträgt ca. 50cm mit Verlegung eines Warnbands. Dieses
reicht aus, da bei Bodenfrost grundsätzlich auch keine Bewässerung erfolgt. Eine
Entleerung der Leitung ist innerhalb des Abschnitts Druckerhöhung und Speicher
vorgesehen.
Durch die geringe Grabentiefe wird die bestehende Drainage der Wiesenflächen nicht
beeinträchtigt. Auch Schächte der Drainage wurden in der Planung berücksichtigt.
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4. Bemessung Druckerhöhung und Speicher
Entsprechend der Kostenoptimierung und Abstimmungen im Vorentwurf wurde
entschieden, dass eine Druckerhöhungsanlage ausreichend ist und keine Redundanz
durch eine zweite Druckerhöhung erfolgt. Die Verortung der Anlage wurde bereits im
Vorentwurf festgelegt. Siehe hierzu die Planunterlagen 448E120LP und 121LP.
Durch die größeren Bewässerungs-Zeitfenster ist auch ein paralleler Betrieb von 2
Druckerhöhungsanlagen nicht mehr notwendig. Ebenso ergab sich im Rahmen des
Entwurfs durch diese Festlegung eine Speicherverkleinerung.
Die Bemessung des Speichers mit Druckerhöhung erfolgt jetzt nicht mehr durch globale
Faktoren, sondern richtet sich ausschließlich nach den Bewässerungszeitfenstern mit
dem dazugehörigen Wasserbedarf.
Die Bemessung ist der Anlage „Auslegung Speicher Druckerhöhungsanlage zu
entnehmen“.
Zukunftsorientiert, d.h. mit entsprechendem Klimafaktor, wurde eine Anlage ermittelt,
welche eine Bevorratung (Speicher) von 80 m³ Grundwasser und
eine insgesamte Pumpenleistung von 36 m³/h für die Druckerhöhungsanlage
vorsieht.
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5. Druckerhöhungsanlage
Die Förderleistung der Druckerhöhungsanlagen ist mit 36 m³/h festgelegt.
Die Druckerhöhungsanlage fördert über einen Wasserverteilerschacht einschließlich
Druckausgleichsbehälter und Druckminderer in die Ringleitungsnetze der Bewässerungs-
anlage Feld West und Ost.
Funktion der Anlage:
Die Bewässerungssteuerung steuert gleichzeitig auch die Pumpen der Druckerhöhungs-
anlage. Sobald die Bewässerungsanlage in Betrieb geht, wird durch ein Pumpenmodul
die DEA angeschaltet. Eine Niveaumessung im Pumpensumpf oder Speicher verhindert
das Trockenlaufen der Pumpen.
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Varianten der Druckerhöhung
Im Entwurf werden 2 Varianten untersucht, die grundlegend in abgewandelter Form
bereits im Vorentwurf erläutert wurden.
Variante 1 sieht für den Speicher eine Kombination von Oval-Schächten (Betonfertigteil)
und Speicher aus Kunststoff-Hohlblöcken vor und Variante 2 nur Oval-Schächte
(Betonfertigteil).
In Variante 1 werden die Pumpen (Nassaufstellung) in einem der Oval-Schächte integriert
und in Variante 2 werden die Pumpen in separaten Pumpenfertigteilschächten inkl.
Pumpensumpf nass aufgestellt. MIK hat von einer Trockenaufstellung der Pumpenanlage
Abstand genommen. Das hierfür notwendige Bauwerk zur Integration der Pumpen wäre
nicht rentabel. Die Druckerhöhungsanlage wird innerhalb eines Betonschachtes installiert.
Variante 1 DEA mit 2 Fertigteilschächten rund NW1500
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Variante 2 DEA integriert in Speicherschacht
Bauteile der Anlage:
Ein unterirdischer Raum „Technikschacht“ mit elektrischen Anlagen ist grundsätzlich
aufwendig. Insofern wurden die Pumpen separiert und nass aufgestellt.
Technikschacht
- Betonfertigteil LxBxH 2,50x3,00x2,05 m
- Frostwächter / Heizung
- Lüftung mit Zwangslüftung
- Wassereinbruchsensor
- Leckagepumpe in Pumpensumpf
- Bauwerksdämmung außen
- Estrichboden und Wandbeschichtung
- Einstieg mit Steigleiter – auch als Montageöffnung
- Druckausgleichsbehälter
- Rohrinstallation, Druckminderer, Schieber, Pass- und Ausbaustück, Probenahmeventil
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Pumpentechnik mit Pumpensumpf
Die Pumpeninstallation erfolgt, wie bereits beschrieben, in den Varianten 1+2 in
Betonfertigteilschächten.
3-4 Pumpen (davon 1 Pumpe als Reserve) mit Leistung 36 m³/h insgesamt
- 3 Pumpen mit je 18 m³/h
- 4 Pumpen mit je 12 m³/h
Pumpen werden wartungsfreundlich auf einem Schlittensystem montiert. Auf diese Weise
kann jede Pumpe an einer Kette aus dem Pumpensumpf gezogen und gewartet werden.
Klassische Kreiselpumpe für Rohwasser,
da kein Kontakt mit Trinkwasser -> Chromnickelstahl 1.4301 für die Gehäuseausführung,
integrierter Kühlmantel, Trockenlaufschutz, Temperatursensor
H geo = Geodätische Förderhöhe = OK Wiese – OK WSP Pumpensumpf = 3,60 m
H A = erforderlicher Ausgangsdruck DEA + H geo = 58,60 m
Effektiver Wirkungsgrad >70%
Leistung der Pumpenanlage
P = Elektrische Leistung insgesamt ca. 14,5 KW
Pumpensteuerung mit Wechselbetrieb, Ausfallkompensation, Sanftanlauf
Trockenlaufsensor im Pumpensumpf per potentialfreiem Anschluss an Steuerung,
Automatische Abschaltung 0,50m WSp über Sohle Pumpensumpf.
Vollständige Anbindung der Anlagen an Potentialausgleich.
Die Elektrische Versorgung der Anlage erfolgt über den Steuerschrank
Grundwasserbrunnen.
Pumpenkabel 3x400V mit max. Spannungsabfall 2%, Kabel 3x16 mm² Vollkupfer 600m
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6. Speicher für vorzuhaltendes Grundwasser
Speicher und Grundwasservorbehandlung:
Den Speichermodulen wird grundsätzlich ein Beruhigungsschacht und ein Schlammfang
vorgeschaltet. Dieser dient der Entspannung des mit Druck eingeiteten Grundwassers
über die Brunnenpumpe und Druckrohrleitung. Der Schlammfang, welcher zur
Entsandung dient, könnte entfallen, wenn im ersten Speichermodul eine Ablauf-
installation mit Schwimmer integriert ist. Davon wird seitens MIK abgeraten.
Das Speichervolumen ist gemäß Ziffer 5 dieses Berichtes mit 80 m³ vorzuweisen.
Das Speichervolumen muss nutzbar sein.
Bereitgestellt wird das Speichervolumen über:
Variante 1 Kombination aus Oval-Schacht und Kunststoff-Speicherblöcke
2 Ovalschächte mit je 25 m³ -> 50 m³
1 Ovalschacht mit Pumpensumpf 25/2,5*1,75 -> 17,5 m³
Speicher-Blöcke 12 x 2,40 x 0,80 x 0,7 -> 15 m³
Speicher Variante 1 82,50 m³
Variante 2 Oval-Schacht
3 Ovalschächte mit je 25 m³ -> 75 m³
2 Pumpstationen 1,5 x 1,5² /4 x PI -> 5 m³
Speicher-Blöcke 12 x 2,40 x 0,80 x 0,7 -> 15 m³
Speicher Variante 2 80,00 m³
Eine Variante 3 hätte MIK gerne diesem Entwurf beigefügt. Es handelt sich um ein
liegendes PP/PE Rohr NW2500 mit vollständiger Integrierung der Pumpenanlage und
Technikkammer. Die Fa. Frank GmbH hat hierüber leider keine Auskunft erteilt.
Ausstattung der Speicher:
- Einstieg 800 mit Steigeleiter
- Befüllung im Freispiegelgefälle NW200 1:100 Qmax > QGW = 18,9 m³/h
- Niveaumessung mit Anbindung an Steuerung Grundwasserbrunnen für Ein- und
Ausschaltpegel
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Niveaumessung und Schaltwasserspiegel:
Die Anlagennutzung ist so ausgelegt, dass bei einem
absinkenden Wasserspiegel und erreichen des
Einschaltwasserspiegels, grundsätzlich keine Gefahr für ein
ständiges Schaltspiel der Grundwasserbrunnenpumpe
besteht. Insofern können Ein uns Ausschaltspiegel nur etwa
10 cm voneinander entfernt liegen. Eine optische Messsonde
kommt auf Grund der kontaktlosen Messung und
Langlebigkeit in Betracht.
Speicherbehälter
Speicherbehälter gibt es in
verschiedenen Formen. Seitens MIK
werden Ovalschächte als Fertigteil-
lösung vorgeschlagen. Ein
Ovalschacht kann bis zu 25m³
erbringen. System ist gut
revisionierbar und auf Grund der
Sanierbarkeit langlebig.
Kunstoff Speicherkastensystem
Einige Anbieter von Versickerungssystemen bieten auch Systeme an, die sich in Speicher
umwandeln lassen. Diese Systeme sind sehr kostengünstig und für Belastungen SLW 30
geeignet. Jedoch ist eine Revisionierbarkeit kaum gegeben.
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7. Steuerung des Bewässerungssystems
In den vorherigen Teilen der Ziffer D wurde das vollständige Bewässerungssystem
einschl. Kabel und Steuerschrank hergerichtet.
Die Steuerung und Elektroarbeiten im Steuerschrank werden innerhalb dieses Abschnitts
erfasst.
Das Ergebnis ist ein vollständig flexibel zu konfigurierendes System. Die Konfiguration soll
über eine fertige Software erfolgen.
Das Steuergerät muss geeignet sein, 2 Druckerhöhungsanlagen und 40 Kreisregler zu
steuern. Eine externe Anbindung erfolgt über GSM oder W-Lan.
Einen Trockenschutz bringt die Druckerhöhungsanlage selbst mit und ist nicht weiter zu
konfigurieren. Die Grundwasserbrunnenanlage schaltet sich im Bedarfsfall selbsttätig ein
und erfordert in diesem Steuerschrank keine weiteren Regelungen.
Betriebstechnisch sind die Steuerschränke GWB und Bewässerungsanlage vollständig zu
trennen.
Sobald die Steuerungsanlage der Bewässerung aktiv wird, werden beide oder nur eine
Druckerhöhungsanlagen in Betrieb genommen. Nach einem Programm oder manuell
kann anschließend die Bewässerung erfolgen. Die Schaltung der Regner erfolgt über die
Verkabelung bzw. in den Regnern integrierten Magnetventilen.
vollständige Installation, Steueranlage, E-Arbeiten, Software etc. sowie 2 Tabletts
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E Projektkosten Zusammenstellung
Die hier aufgeführten Baukosten beruhen auf den Marktpreisen 2019.
Mit einer deutlichen Preissteigerung in 2020 ist nicht zu rechnen.
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F Unterschrift und Freigabe
aufgestellt: Köln, den 15. Okt. 2019
Vorentwurf ist freigegeben:
…………………………………………………………………..
Sportamt der Stadt Köln
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2251/2020
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 20.08.2020
- Erstellt
- 22.07.2020 12:33