AN/0035/2024
Wüste Trankgasse wird Blühende Landschaft
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KLIMA FREUNDE-GUT Antrag nach § 3
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Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 12.01.2024 AN/0035/2024 Gremium Datum der Sitzung Verkehrsausschuss 23.01.2024 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 07.03.2024 Wüste Trankgasse wird Blühende Landschaft Sehr geehrter Herr Hammer, bitte setzen Sie folgenden Antrag auf die Tagesordnung des nächsten Verkehrsausschusses am 23.01.2024 Beschluss: Die im Rahmen des Verkehrsversuches Trankgasse vom Verkehr freigestellten Flächen ab Kardinal-Höff- ner-Platz in östliche Richtung werden mit Sitzgelegenheiten, Baumkübeln und Fahrradabstellanlagen ge- mäß Gestaltungshandbuch temporär möbliert. Die Fahrradabstellanlagen sind vorzugsweise im witte- rungsgeschützten Bereich der Tunnelführung einzurichten. Begründung: Die Flächen liegen sowohl optisch als auch praktisch brach. An den Vorsitzenden des Verkehrsausschusses Herrn Lino Hammer Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Ratsgruppe KLIMA FREUNDE & GUT Karina Syndicus karina.syndicus@stadt -koeln.de Inga Feuser inga.feuser@stadt -koeln.de Unter Goldschmied 6 50667 Köln Telefon: 0221 -221-35604 - 2 - Selbst wenn es sich aktuell lediglich um einen Verkehrsversuch handelt, sollte dieser ästhetisch wertvoll und menschenfreundlich gestaltet sein. So wird ein realistisches Bild aufgezeigt, wie Innenstädte in Ge- genwart und Zukunft aussehen können. Die bisherigen Radabstellanlagen in Nähe der betreffenden Flächen sind ebenfalls recht unansehnlich. Köln kann an dieser repräsentativen Stelle zwischen Dom und Hbf ein deutlich besseres Bild abgeben. gez. Karina Syndicus, Ratsgruppenvorsitzende gez. Frank Caris-Taube, SE VA
Anlage 2 - Auszug BV Innenstadt 07.03.2024
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Anlage 2 Geschäftsführung Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Frau Brohl Telefon: (0221) 221-91709 E-Mail: Andrea.brohl@stadt-koeln.de Datum: 14.03.2024 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 25. Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt vom 07.03.2024 öffentlich 5.2.1 Wüste Trankgasse wird Blühende Landschaft, Antrag Klima-Gut aus dem VA AN/0035/2024 Erledigt durch Änderungsantrag AN/0409/2024 ÄA zu AN/0035/2024 "Wüste Trankgasse wird Blühende Landschaft", Antrag Klima-Gut aus dem VA, Änderungsantrag B90/Die Grünen AN/0409/2024 Frau Dr. Holzer-Henke, KlimaFreunde, führt aus, dass die Gestaltung der Trankgasse, der Nähe zum Dom nicht würdig sei. Der Antrag schlage eine Aufwertung mit Stadt- möbeln, Bemalung und Blumenkästen vor, sodass ein lebenswerter und einladender Ort für Kölnerinnen und Kölner sowie Touristen geschaffen werde. Herr Dr. Herrndorf, B90/Die Grünen, berichtet, dass die Fahrradabstellanlagen bereits mittags alle belegt gewesen seien. Die Fahrradabstellanlagen würden historisch sehr gut passen, da die Trankgasse über das Tränken von Pferden auch auf das Thema Mobilität hinweise. Dort wo früher Pferde gestanden hätten, stünden heute Drahtesel. Er dankt für den Impuls aus dem Verkehrsausschuss. Herr Leitner, CDU, sieht die rechtliche Situation, ob die Trankgasse verkehrsfrei zu halten sei, derzeit noch nicht geklärt und stimmt dem Antrag daher nicht zu. Er er- warte, dass zunächst abgeklärt werde, wie es sich mit den Korrekturen am Domsockel verhalte. Es sei möglich, dass die Fahrradständer entfernt würden und dann auch die Stadtmöbel. Er weist darauf hin, dass der ästhetische Zustand der Trankgasse nicht zu übertreffen sei an absoluter Ideenlosigkeit und wüster Landschaft. In Nähe der ro- manischen Kirche St. Andreas und dem Weltkulturerbe Kölner Dom, brauche man ein vernünftiges stadtraumgestaltetes Konzept für diese Situation an der Trankgasse. Herr Cremer, SPD, entgegnet, dass die Verkehrsfreiheit der Trankgasse ein absoluter Gewinn sei. Die provisorischen Fahrradständer seien nicht schön, würden aber ge- nutzt und entlasten damit die Umgebung von abgestellten Fahrrädern. Die Ästhetik 2 des Bildes sei insgesamt ge- und zerstört durch die fürchterliche Domplattengestal- tung. Den Raum jetzt für eine Gestaltung zu nutzen halte er für absolut richtig, auch wenn noch geklärt werde, ob die Autofreiheit der Trankgasse rechtlich richtig sei. Herr Bezirksbürgermeister Hupke berichtet aus der Historie, dass er, als er nach Köln kam von der autogerechten Formierung des Weltkulturerbes geschockt gewesen sei. Wie habe man dem Dom die Treppe nehmen, um dort eine Tiefgarage bauen zu kön- nen? Auch Paul Bauwens-Adenauer habe geäußert, den zweiten Stock abzureißen, damit der Dom wieder zu seiner Würde komme. Die CDU in der Bezirksvertretung In- nenstadt habe damals beantragt, dass der Dom autofrei zu sein habe. Geänderter Beschluss: Die Bezirksvertretung begrüßt die Aufstellung von Fahrradständern im Rahmen des Verkehrsversuchs Trankgasse / Komödienstraße und fordert die Verwaltung auf, die vom Verkehr befreiten Flächen zwischen Tunisstraße und Domhof ergänzend mit Sitz- gelegenheiten, Pflanzkübeln und ggf. weiteren Fahrradabstellanlagen entsprechend dem Gestaltungshandbuch temporär zu möblieren. Die Fahrradabstellanlagen sind vorzugsweise im witterungsgeschützten Bereich des Tunnels aufzustellen bzw. dorthin zu verlagern. Bereits aufgestellte Fahrradbügel sind auf der straßenzugewandten Seite mit Pflanz- kübeln zu verkleiden. Für temporäre Fahrradabstellanlagen ist ein Modell entsprechend dem Gestaltungs- handbuch bzw. den regulär genutzten Fahrradabstellanlagen anzuschaffen. Dabei sind Fahrradbügel gegenüber Fahrradnadeln zu bevorzugen. Die aufgestellte Beschil- derung ist auf ihre Notwendigkeit zu überprüfen (z.B. kann das Halteverbot für durch Poller gesicherte Flächen ggf. entfallen). Das Abstellen von eScootern ist vom Gehweg auf eine ausgewiesene Abstellfläche (idealerweise im Tunnel) zu verlagern. Bei ausreichender Anzahl von Fahrradabstell- anlagen ist zu prüfen, ob die Abstellanlagen auf dem Gehweg (teilweise) zurückge- baut und Teil des Gehwegs für Außengastronomie genutzt werden kann. Wir bitten die Verwaltung zudem, den Umsetzungsstand zur Verlagerung des Radpar- kens in die Tiefgarage Am Dom darzustellen. Nach der Mauersanierung und Evaluierung des Verkehrsversuch ist eine Planung für eine hochwertige Gestaltung des Stadtraums auf Trankgasse, Komödienstraße und dem umgestalteten Teil der Marzellenstraße vorzulegen. Hierbei ist auch die Oberflä- chengestaltung am Kardinal-Höffner-Platz einzubeziehen und integriert zu planen. Im Rahmen dieser Planung sollen auch Entsiegelungen und Baumpflanzungen vorgese- hen werden, um das Stadtklima langfristig zu verbessern. Abstimmungsergebnis: Mit Stimmenmehrheit von B90/Die Grünen, Die Linke und KlimaFreunde gegen CDU bei Enthaltung SPD zugestimmt. Herr Nüsser (FDP) war bei der Abstimmung nicht anwesend.
Anlage 1 - Auszug Verkehrsausschuss 23.01.2024
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Anlage 1 Geschäftsführung Verkehrsausschuss Frau Krause Telefon: (0221) 221-25909 Fax: (0221) 221-24447 E-Mail: angela.krause@stadt-koeln.de Datum: 06.02.2024 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 30. Sitzung des Verkehrsausschusses vom 23.01.2024 öffentlich 1.2 Antrag der KlimaFreunde & Gut Köln vom 12.01.2024 betr. Wüste Trankgasse wird Blühende Landschaft AN/0035/2024 RM Syndicus nimmt Stellung zum eingereichten Antrag und wirbt um Zustimmung. RM Wahlen regt an, den Antrag zunächst in die Bezirksvertretung Innenstadt zu ver- weisen. RM De Bellis-Olinger schließt sich diesem Verfahrensvorschlag an. Sie weist jedoch darauf hin, dass hier mit der Sanierung des Domsockels noch eine große Baumaß- nahme bevorstehe und bezweifelt auch aus diesem Grund die Sinnhaftigkeit der be- antragten Maßnahmen, zumal man in einem Tunnelbereich eine Aufenthaltsqualität für Frauen mit keiner Maßnahme erreichen könne. In diesem Zusammenhang bittet sie um Mitteilung, wann die Ausschreibung für die Baumaßnahme auf den Markt kom- men werde. Seitens der SPD-Fraktion verweist RM Lorenz auf vorangegangene Diskussionen zur Trankgasse. Seine Fraktion habe bereits angeregt, beispielsweise die Fahrradabstell- anlagen anders zu platzieren, um die Flächen attraktiver zu gestalten (vgl. hierzu Vor- lagen-Nr. 2818/2023). Auch SB Meinhardt signalisiert Zustimmung zum Antrag; dieser sei gut durchdacht. SB Dr. Beese hingegen schließt sich den Ausführungen von Frau De Bellis-Olinger an. RM Büschges stimmt dem auch zu und beantragt, den Verkehrsversuch wieder rück- gängig zu machen, um die Tunnelanlage wieder einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Seniorenvertreterin Wedde fragt die Antragstellerin, mit welchen Kosten diese für die Maßnahmen rechne. 2 Abschließend stellt RM Syndicus klar, dass sie natürlich keine Bäume, die Tageslicht benötigen, in den Tunnel pflanzen möchte. Sowohl der Antragstext als auch die Be- gründung seien aus ihrer Sicht hier deutlich und eindeutig formuliert. Ausschussvorsitzender Hammer stellt den weitergehenden Verweisungsantrag zur Abstimmung. Beschluss: Der Antrag der Ratsgruppe Klima Freunde & Gut, AN/0035/2024, der da lautet: Die im Rahmen des Verkehrsversuches Trankgasse vom Verkehr freigestellten Flächen ab Kardinal-Höffner-Platz in östliche Richtung werden mit Sitzgelegenheiten, Baumkü- beln und Fahrradabstellanlagen gemäß Gestaltungshandbuch temporär möbliert. Die Fahrradabstellanlagen sind vorzugsweise im witterungsgeschützten Bereich der Tun- nelführung einzurichten. wird zunächst zur Beratung in die BV Innenstadt verwiesen. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0035/2024
- Typ
- KLIMA-GUT Antrag nach § 3
- Datum
- 07.02.2024
- Erstellt
- 11.01.2024 10:31