0031/2022
Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - Stand 10. Januar 2022
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage 1 - Sachstandsbericht
7874 Zeichen
Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum Sachstandsbericht für den Ausschuss für Kunst und Kultur am 25.01.2022, Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) 1. Kerndaten des Projektes Standort: Köln, Roncalliplatz 4 Bauherrin: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Planungszeit: 2021 - 2023 Bauzeit: 2023 - 2026 Projektbeschreibung: 2. Termine Meilensteine: Planungsbeschluss (1767/ 2017) 07/2017 Beauftragung Projektsteuerer (PS) Weiterplanungsbeschluss mit vorgezogenen II/2022 Maßnahmen Beauftragung Bauphysik Einreichung Bauantrag IV/2022 Beauftragung Brandschutz Baubeschluss Hauptmaßnahme I/2023 Baubeginn III/2023 Fertigstellung Bau III/2026 Auszug aus dem Rahmenterminplan: Stand Januar 2022 Stand: I/2022 I/2022 I/2022 10.01.2022 01 I/2021 II/2021 II/2021 II/2021 Beauftragung BIM-Manager Beauftragung Baulogistik Beauftragung Generalplanung (GP) Beauftragung Sicherheitskonzept Index: Das Römisch- Germanische Museum wurde 1974 fertiggestellt. Nach fast 50 Nutzungsjahren ist der Zustand von Gebäude und Haustechnik dringend sanierungsbedürftig und muss u.a. heutigen (Energie) Standards angepasst werden. Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen werden dringend erforderliche Abdichtungsarbeiten auf dem Roncalliplatz (Dombauhütte und Domplateau) durchgeführt. Die Verwaltung des Museums ist zudem Teil des übergreifenden Konzepts der Historischen Mitte. Das Museumsgebäude besteht aus einem zweigeschossigen Neubau, der auf einem Bunker aus dem Jahre 1940/41 gegründet wurde und mit diesem eine Gebäudeeinheit bildet. Ende 2016 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. 1 von 3 Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum Sachstandsbericht für den Ausschuss für Kunst und Kultur am 25.01.2022, Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) Stand: 10.01.2022 01 Index: 3. Kosten Kostenschätzung gem. Kostenprognose Juli 2015 Generalsanierung RGM Baukosten KG 200-600 26.833.128 € Baunebenkosten 7.720.782 € Gesamtsumme (brutto) 34.553.910 € Risikokosten 7.167.090 € Gesamtsumme incl. Risikokosten (brutto) 41.721.000 € Budget gemäß Planungsbeschluss 11. Juli 2017 Planungsbudget 4.500.000 € 100% 4. Risiken Grün Gelb Rot 1 Dombauhütte, Trafostation, Tiefgarage) 2 Änderung der Planung durch Nutzer 3 Gesetzliche Änderungen 4 Insolvenzen 5 Mangelhafte Fremdleistungen 6 Genehmigungsverfahren 7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen wegen zu hoher Angebotspreise oder fehlender Angebote) 8 Marktrisiko: Belastbarkeit der Kostenermittlung aus 2015 (Preisindexierung sowie Konkretisierung der Bedarfsanforderungen zzgl. Corona-Aufschlag) 9 Abbau von Exponaten 10 Einlagerung von Exponaten 11 Schnittstelle Verbindungsgang (technische Machbarkeit, Aufwand) 12 Ergebnisse Bestandsuntersuchungen 13 Statische Ertüchtigungen 14 Denkmalschutzauflagen 15 Urheberrecht, Röcke/ Renner Erben Finanzierungsanteil Stadt: Baugrund (Schadstoffe, Ver- und Entsorgungsleitungen, Konstruktion der Bauteile im Untergrund, Derzeit wird das Risikomanagement aufgesetzt. Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 1) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten: 0,0 1,0 2,0 3,0 4,0 5,0 Σ 4,5 Mio. € Planungsbudget 2.097.714 €Zahlungsstand Planungskostenprognose Verfügt 3.926.725 € 2 von 3 Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum Sachstandsbericht für den Ausschuss für Kunst und Kultur am 25.01.2022, Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) Stand: 10.01.2022 01 Index: 5. Erläuterung Sachstand Planung / Ausschreibung / Vergabe: Ausführung: Kosten: Termine: Nächste Schritte: Abschluss Leistungsphase 2 offen Weiterplanungsbeschluss mit vorgezogenen Maßnahmen offen Legende planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko I/2022 II/2022 Die Verfahren zur Beauftragung der Leistungen Projektsteuerung und Generalplanung sind abgeschlossen. Seit März 2021 liegt die Beauftragung vor. Ebenfalls beauftragt sind Sachverständige für Prüfstatik, Brandschutz, Bauphysik , Fassadenplanung und Sicherheitskonzept. Das VgV-Verfahren für den BIM-Manager ist seit Dezember 2021 abgeschlossen und das VgV-Verfahren des Baulogistikers befindet sich zur Zeit in der 2. Stufe. Somit sind alle derzeit erforderlichen Planer verfügbar. Projektstart war Anfang April 2021. Die Leistungsphase 1 wurde termingerecht am 01.10.2021 abgeschlossen. Das Projekt befindet sich nun auf Basis der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der Leistungsphase 2, Vorentwurf. Aktuelle Maßnahmen: Das Generalplanungsteam erarbeitet derzeit in enger Zusammenarbeit mit den Nutzenden des Museums die gestalterisch-konzeptionelle Grundidee der Ausstellungsplanung. Flächenbedarf, Flächenabhängigkeiten und spezifische Flächenanforderungen für das Raumprogramm werden hierfür ermittelt. Diese Leistungen sind weitgehend abgeschlossen. Das Raumprogramm ist in Abstimmung mit den Nutzenden und dem AG erstellt und freigegeben . Abstimmungen zwischen den Projekten RGM und Neubauten Historische Mitte haben bereits stattgefunden. Bauliche Schnittstellen sind benannt und werden in Abstimmung geklärt. Insbesondere die unterirdische Verbindung zwischen RGM und Stadtmuseum, als Teil des Neubaus Historische Mitte, wird derzeit auf ihre Machbarkeit untersucht. Die historischen Exponate Römische Hafenstrasse und Hafentor sind Teil des Austellungskonzeptes des RGM und bilden gleichzeitig die zentrale inhaltliche Verbindung der beiden Museen. Untersuchungen von Fassaden, Außenwandelementen und Dach sind geplant und erste Bauteilöffnungen wurden bereits durchgeführt. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse fließen in die weiter Planung ein. Die Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde wurde bereits aufgenommen. Das Risiko wird als mittleres Risiko eingestuft, da die Fortschritte in der Planung der aktuellen Terminschiene entsprechen, jedoch noch einige bis dato ungeklärte Risiken bestehen. Das Risiko wird als hohes Risiko bewertet. Da die Kostenprognose aus 2015 nicht fortgeschrieben wurde und die Kostenschätzung erst in den nächsten Planungsschritten vorliegen wird, kann derzeit keine belastbare Aussage zu Kosten getroffen werden. Erforderliche Anpassungen in Folge von Baupreisindex, Auflagen des Denkmalschutzes, weitgreifender Erneuerung der Ausstellungskonzeption, eine geplante Erweiterung der Ausstellungsfläche im Bunkergeschoss, zusätzliche Maßnahmen wie die Abdichtung und Sanierung der Decke über der Dombauhütte und einer Trafostation sowie der Abdichtung des gesamten angrenzenden Bereichs über der Tiefgarage/Domplateau legen nahe, dass mit einer deutlichen Kostenfortschreibung zu rechnen ist. Die Rahmenterminplan der Projektsteuerung sowie die Planung der Planung des Generalplaners liegen vor . Die Bestandsuntersuchungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen, daher besteht noch keine Terminsicherheit hinsichtlich des Planungs- und Leistungsumfangs. Das Risiko wird als mittleres Risiko bewertet. Zwecks Sanierung der Decke der Dombauhütte und der Trafostation (vorgezogene Maßnahme) wurden großflächige Bauteilöffnungen in Abstimmung mit einem Sachverständigen für Abdichtung ausgeführt. Die Erkenntnisse werden derzeit in einem abschließenden Bericht zusammengefasst und in die weitere Planung überführt. Der Bericht des Sachverständigen für Abdichtung liegt vor, in diesem wird eine Empfehlung zur Sanierung gegeben. Wegen der Feuchteschäden in den Räumlichkeiten der Dombauhütte ist vorgesehen, die Durchführung vorzuziehen, dies erfordert einen vorgezogenen Baubeschluss. Das Risiko wird als mittleres Risiko bewertet. 3 von 3
Mitteilung Ausschuss
487 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 17.01.2022 0031/2022 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bauausschuss 24.01.2022 Ausschuss Kunst und Kultur 25.01.2022 Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - Stand 10. Januar 2022 Der Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM), Stand: 10. Januar 2022, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gez. Greitemann
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0031/2022
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 17.01.2022
- Erstellt
- 04.01.2022 14:46