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0031/2022

Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - Stand 10. Januar 2022

Mitteilung Ausschuss 17.01.2022

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 25.01.2022, TOP 9.3

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Sachstandsbericht

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Mitteilung Ausschuss

487 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer  17.01.2022 
 0031/2022 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bauausschuss 24.01.2022 
Ausschuss Kunst und Kultur 25.01.2022 
 
Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - 
Stand 10. Januar 2022 
Der Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM), 
Stand: 10. Januar 2022, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
Gez. Greitemann

Anlage 1 - Sachstandsbericht

7874 Zeichen

Generalinstandsetzung 
Römisch-Germanisches Museum 
Sachstandsbericht für den Ausschuss für Kunst und Kultur am 25.01.2022, 
Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) 
1. Kerndaten des Projektes 
Standort: Köln, Roncalliplatz 4 
Bauherrin: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 
Planungszeit: 2021 - 2023 
Bauzeit: 2023 - 2026 
Projektbeschreibung: 
2. Termine 
Meilensteine: 
Planungsbeschluss  (1767/ 2017) 07/2017      Beauftragung Projektsteuerer (PS) 
Weiterplanungsbeschluss mit vorgezogenen   II/2022   
Maßnahmen 
Beauftragung Bauphysik 
Einreichung Bauantrag IV/2022 Beauftragung Brandschutz 
Baubeschluss Hauptmaßnahme   I/2023 
Baubeginn III/2023 
Fertigstellung Bau III/2026 
Auszug aus dem Rahmenterminplan: Stand Januar 2022 
Stand: 
  I/2022      
  I/2022      
I/2022 
10.01.2022 
01 
  I/2021      
 II/2021      
 II/2021      
 II/2021      
Beauftragung BIM-Manager 
Beauftragung Baulogistik 
Beauftragung Generalplanung (GP) 
Beauftragung Sicherheitskonzept 
Index: 
Das Römisch- Germanische Museum wurde 1974 fertiggestellt. Nach fast 50 
Nutzungsjahren ist der Zustand von Gebäude und Haustechnik dringend 
sanierungsbedürftig und muss u.a. heutigen (Energie) Standards angepasst 
werden. 
Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen werden dringend erforderliche 
Abdichtungsarbeiten auf dem Roncalliplatz (Dombauhütte und Domplateau) 
durchgeführt. 
Die Verwaltung des Museums ist zudem Teil des übergreifenden Konzepts der 
Historischen Mitte. 
Das Museumsgebäude besteht aus einem zweigeschossigen Neubau, der auf 
einem Bunker aus dem Jahre 1940/41 gegründet wurde und mit diesem eine 
Gebäudeeinheit bildet. Ende 2016 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz 
gestellt. 
1 von 3

Generalinstandsetzung 
Römisch-Germanisches Museum 
Sachstandsbericht für den Ausschuss für Kunst und Kultur am 25.01.2022, 
Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) 
Stand: 10.01.2022 
01 Index: 
3. Kosten 
Kostenschätzung gem. Kostenprognose Juli 2015 
Generalsanierung RGM 
Baukosten KG 200-600 26.833.128 €
Baunebenkosten 7.720.782 €
Gesamtsumme (brutto) 34.553.910 €
Risikokosten 7.167.090 €
Gesamtsumme incl. Risikokosten (brutto) 41.721.000 €
Budget gemäß Planungsbeschluss 11. Juli 2017 
Planungsbudget 4.500.000 € 100% 
4. Risiken 
Grün 
Gelb 
Rot 
1
Dombauhütte, Trafostation, Tiefgarage) 
2 Änderung der Planung durch Nutzer 
3 Gesetzliche Änderungen 
4 Insolvenzen 
5 Mangelhafte Fremdleistungen 
6 Genehmigungsverfahren 
7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen wegen zu hoher Angebotspreise oder fehlender Angebote) 
8 Marktrisiko: Belastbarkeit der Kostenermittlung aus 2015 
(Preisindexierung sowie Konkretisierung der Bedarfsanforderungen zzgl. Corona-Aufschlag) 
9 Abbau von Exponaten 
10 Einlagerung von Exponaten 
11 Schnittstelle Verbindungsgang (technische Machbarkeit, Aufwand) 
12 Ergebnisse Bestandsuntersuchungen 
13 Statische Ertüchtigungen 
14 Denkmalschutzauflagen 
15 Urheberrecht, Röcke/ Renner Erben 
Finanzierungsanteil Stadt: 
Baugrund (Schadstoffe, Ver- und Entsorgungsleitungen, Konstruktion der Bauteile im Untergrund, 
Derzeit wird das Risikomanagement aufgesetzt. Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus 
Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. 
Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 1) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
0,0 
1,0 
2,0 
3,0 
4,0 
5,0 Σ 4,5 Mio. €
Planungsbudget  
2.097.714 €Zahlungsstand 
Planungskostenprognose 
Verfügt 3.926.725 
€
2 von 3

Generalinstandsetzung 
Römisch-Germanisches Museum 
Sachstandsbericht für den Ausschuss für Kunst und Kultur am 25.01.2022, 
Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) 
Stand: 10.01.2022 
01 Index: 
5. Erläuterung Sachstand 
Planung / Ausschreibung / Vergabe: 
Ausführung: 
Kosten: 
Termine: 
Nächste Schritte: 
Abschluss Leistungsphase 2 offen 
Weiterplanungsbeschluss mit vorgezogenen Maßnahmen offen 
Legende planmäßig 
mittleres Risiko 
hohes Risiko 
I/2022 
II/2022 
Die Verfahren zur Beauftragung der Leistungen Projektsteuerung und Generalplanung sind abgeschlossen. Seit März 2021 liegt die Beauftragung 
vor. Ebenfalls beauftragt sind Sachverständige für Prüfstatik, Brandschutz, Bauphysik , Fassadenplanung und Sicherheitskonzept. 
Das VgV-Verfahren für den BIM-Manager ist seit Dezember 2021 abgeschlossen und das VgV-Verfahren des Baulogistikers befindet sich zur Zeit in 
der 2. Stufe. 
Somit sind alle derzeit erforderlichen Planer verfügbar. Projektstart war Anfang April 2021. 
Die Leistungsphase 1 wurde termingerecht am 01.10.2021 abgeschlossen. Das Projekt befindet sich nun auf Basis der Honorarordnung für 
Architekten und Ingenieure (HOAI) in der Leistungsphase 2, Vorentwurf. 
Aktuelle Maßnahmen: 
Das Generalplanungsteam erarbeitet derzeit in enger Zusammenarbeit mit den Nutzenden des Museums die gestalterisch-konzeptionelle 
Grundidee der Ausstellungsplanung. 
Flächenbedarf, Flächenabhängigkeiten und spezifische Flächenanforderungen für das Raumprogramm werden hierfür ermittelt. Diese Leistungen 
sind weitgehend abgeschlossen. Das Raumprogramm  ist in Abstimmung mit den Nutzenden und dem AG erstellt und freigegeben 
.
Abstimmungen zwischen den Projekten RGM und Neubauten Historische Mitte haben bereits stattgefunden. 
Bauliche Schnittstellen sind benannt und werden in Abstimmung geklärt. 
Insbesondere die unterirdische Verbindung zwischen RGM und Stadtmuseum, als Teil des Neubaus Historische Mitte, wird derzeit auf ihre 
Machbarkeit untersucht. Die historischen Exponate Römische Hafenstrasse und Hafentor sind Teil des Austellungskonzeptes des RGM und bilden 
gleichzeitig  die zentrale inhaltliche Verbindung der beiden Museen. 
Untersuchungen von Fassaden, Außenwandelementen und Dach sind geplant und erste Bauteilöffnungen wurden bereits durchgeführt. Die hierbei 
gewonnenen Erkenntnisse fließen in die weiter Planung ein. Die Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde wurde bereits aufgenommen. 
Das Risiko wird als mittleres Risiko eingestuft, da die Fortschritte in 
der Planung der aktuellen Terminschiene  entsprechen, jedoch 
noch einige bis dato ungeklärte Risiken bestehen. 
Das Risiko wird als hohes Risiko bewertet. 
Da die Kostenprognose aus 2015 nicht fortgeschrieben wurde und die Kostenschätzung  erst in  den nächsten Planungsschritten vorliegen wird, 
kann derzeit keine belastbare Aussage zu Kosten getroffen werden. 
Erforderliche Anpassungen in Folge von Baupreisindex, Auflagen des Denkmalschutzes, weitgreifender Erneuerung der Ausstellungskonzeption, 
eine geplante Erweiterung der Ausstellungsfläche im Bunkergeschoss, zusätzliche Maßnahmen wie die Abdichtung und Sanierung der Decke über 
der Dombauhütte und einer Trafostation sowie der Abdichtung des gesamten angrenzenden Bereichs über der Tiefgarage/Domplateau legen nahe, 
dass mit einer deutlichen Kostenfortschreibung zu rechnen ist. 
Die Rahmenterminplan der Projektsteuerung sowie die Planung der Planung des Generalplaners  liegen  vor . Die Bestandsuntersuchungen sind 
jedoch noch nicht abgeschlossen, daher besteht noch keine Terminsicherheit hinsichtlich des Planungs- und Leistungsumfangs. 
Das Risiko wird als mittleres Risiko bewertet. 
Zwecks Sanierung der Decke der Dombauhütte und der Trafostation (vorgezogene Maßnahme) wurden großflächige Bauteilöffnungen in 
Abstimmung mit einem Sachverständigen für Abdichtung ausgeführt. Die Erkenntnisse werden derzeit in einem abschließenden Bericht 
zusammengefasst und in die weitere Planung überführt. Der Bericht des Sachverständigen für Abdichtung liegt vor, in diesem wird eine 
Empfehlung zur Sanierung  gegeben. Wegen der  Feuchteschäden in den Räumlichkeiten der Dombauhütte ist vorgesehen, die Durchführung 
vorzuziehen, dies erfordert einen vorgezogenen Baubeschluss. 
Das Risiko wird als mittleres Risiko bewertet. 
3 von 3

Beratungsverlauf (2)

24.01.2022 Bauausschuss
TOP 7.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.01.2022 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0031/2022
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
17.01.2022
Erstellt
04.01.2022 14:46