RR 80/2021
Anfrage der Fraktion LINKE./ Volt Aufhebung der Planung künftiger Siedlungs- und Industriegebiete
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Sitzungsvorlage RR (Anfrage der Fraktion LINKE./ Volt vom 29.11.2021)
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Fraktion DIE LINKE. / Volt im Regionalrat Köln Zeughausstraße 2-10 | 50667 Köln +49 221 292 00 704 fraktion@linke-volt-regionalrat.koeln www.linke-volt-regionalrat.koeln Abonnieren Sie unseren Newsletter unter https://linke-volt-regionalrat.koeln/newsletter/ Montag, 29. November 2021 Anfrage zur Sitzung des Regionalrates am 10.12.2021 Aufhebung der Planung künftiger Siedlungs- und Industriegebiete Sehr geehrter Herr Vorsitzender Deppe, in seiner Sitzung am 24.09.2021 hat der Regionalrat Köln auf die dramatischen Hochwasse- rereignisse des Sommers 2021 reagiert und beschlossen, bei der Planung künftiger Sied- lungsbereiche und Industriegebiete nachzubessern und Flächen, die im Fall eines extremen Hochwassers überflutet würden, im zukünftigen Regionalplan nicht mehr als Erweiterungs- flächen vor zu sehen. Mehr als 20 Bereiche, die bislang als Wohn- und Gewerbeflächen vorgesehen waren, sind in dieser Planung aufgehoben worden. Die betri fft nicht nur die Rheinschiene, sondern auch Flächen an Erft, Rur und Inde. Die Fraktion DIE LINKE. / Volt bittet um die Beantwortung folgender Fragen: 1. Wie sieht die Bearbeitung und Vor gehensweise seitens der Bezirksregierung zu diesen Flächen aus? Gibt es eine Prozessbeschreibung? 2. Gibt es Kommunen, die gegen diese Resolution und damit Verbundenen P la- nungs- und Ausführungsstop ps des Regionalrats Widerspruch eingelegt haben und wenn ja, welche sind es? Bitte legen Sie die Widersprüche bei. 3. Gibt es andere Institutionen, wie z.B. Verbände, Vereine oder Unternehmen , die die Vorgehensweise kritisieren und wenn ja, welche sind es? 4. Arbeiten die zuständigen Stellen der Bezirksregierung schon an Alternativangebo- ten und wie sehen diese konkret aus? 5. Bis wann wird Erarbeitung von Alternativangeboten abgeschlossen sein und wie werden die betroffenen Kommunen einbezogen? Freundliche Grüße Friedrich Jeschke Beate Hane-Knoll Fraktionsvorsitzender stellvertretende Fraktionsvorsitzende DIE LINKE. / Volt im RR | Zeughausstraße 2-10 | 50667 Köln Vorsitzender des Regionalrates Köln Herr Rainer Deppe Via E-Mail
Sitzungsvorlage RR (Anfrage der Fraktion LINKE./ Volt Aufhebung der Planung künftiger Siedlungs- und Industriegebiete)
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Seite 1 von 2 Sitzungsvorlage RR - öffentlich - RR 80/2021 Dezernat Regionalplanung, Braunkohlenplanung, Geschäftsstelle Ansprechperson Herr Marco Schlaeger Telefon 2373 BEZIRKSREGIERUNG Köln Datum 02.12.2021 Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 10.12.2021 14.3. zur Kenntnis TOP: Anfrage der Fraktion LINKE./ Volt Aufhebung der Planung künftiger Siedlungs- und Industriegebiete Vorschlag: Der Regionalrat nimmt die Antwort zur Kenntnis. Erläuterungen: 1. Wie sieht die Bearbeitung und Vorgehensweise seitens der Bezirksregierung zu diesen Flächen aus? Gibt es eine Prozessbeschreibung? Entsprechend dem Beschluss des Regionalrats zielt das weitere Vorgehen darauf ab, dass geeig- nete Flächen zur Verortung der aus dem Entwurf entnommenen Bedarfe gemeinsam mit den betrof- fenen Kommunen identifiziert werden. Diese Flächenvorschläge können nach dem in dieser Sitzung anstehenden Aufstellungsbeschluss in das daran anschließende Beteiligungsverfahren eingebracht werden. Diese Vorgehensweise ermöglicht ausreichenden Spielraum für eine sorgfältige Ermittlung und Abstimmung geeigneter Flächenvorschläge. Von Seiten der Regionalplanungsbehörde wird da- bei, wie im bisherigen Prozess bewährt, auf Vorschläge der Kommunen gesetzt. Dies ist darin be- gründet, dass insbesondere die Kommunen über die notwendigen Informationen zur Umsetzbarkeit möglicher Entwicklungen verfügen und sie es sind, die im Rahmen der kommunalen Planungshoheit letztlich darüber entscheiden, ob sie tatsächlich realisiert werden. Die Regionalplanungsbehörde be- rät und unterstützt diesen Prozess. Eine Rückkopplung mit den betroffenen Kommunen ist aktuell bereits im Gange, diverse Abstimmungsgespräche zum weiteren Vorgehen mit betroffenen Kommu- nen sind bereits erfolgt. Nach Abschluss des Beteiligungsverfahrens wird dem Regionalrat ein voll- ständiges Bild der möglichen Optionen für die künftige siedlungsräumliche Entwicklung zur Verfü- gung stehen, sodass er auf dieser Basis unter Abwägung der relevanten Belange über die konkrete Verortung der im aktuellen Planentwurf „offenen“ Bedarfe entscheiden kann. 2. Gibt es Kommunen, die gegen diese Resolution und damit Verbundenen Planungs- und Ausfüh- rungsstopps des Regionalrats Widerspruch eingelegt haben und wenn ja, welche sind es? Bitte le- gen Sie die Widersprüche bei. Der Beschluss aus September beschränkt sich auf die Entscheidung, welche Siedlungsbereiche Gegenstand des im kommenden Jahr beginnenden Beteiligungsprozesses zum neuen Regionalplan sein werden. Er beinhaltet insofern weder einen Planungs- noch einen Ausführungsstopp. Bislang liegen der Regionalplanungsbehörde keine Widersprüche seitens der Kommunen zu diesem Be- schluss vor. Sitzungsvorlage RR RR 80/2021 Seite 2 von 2 3. Gibt es andere Institutionen, wie z.B. Verbände, Vereine oder Unternehmen, die die Vorgehens- weise kritisieren und wenn ja, welche sind es? Bislang liegen der Regionalplanungsbehörde keine kritischen Stellungnahmen vor. 4. Arbeiten die zuständigen Stellen der Bezirksregierung schon an Alternativangeboten und wie sehen diese konkret aus? Siehe 1 5. Bis wann wird Erarbeitung von Alternativangeboten abgeschlossen sein und wie werden die be- troffenen Kommunen einbezogen? Siehe 1 Anlage(n): 1. Anfrage der Fraktion LINKE./ Volt vom 29.11.2021
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- RR 80/2021
- Typ
- Sitzungsvorlage RR
- Datum
- 10.12.2021
- Erstellt
- 02.12.2021 10:13