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AN/0400/2019

Änderungsanrag SPD, CDU zu Qualifizierungmaßnahme Quartiersplatz Am Salzmagazin

Gem. Änderungsantrag BV1 (SPD) 20.03.2019

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 21.03.2019, TOP 3.3.1

Gem. Änderungsantrag (SPD BV1)

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Gem. Änderungsantrag (SPD BV1)

5121 Zeichen

SPD-Fraktion 
CDU-Fraktion 
in der Bezirksvertretung Innenstadt 
 
  
Herrn Bezirksbürgermeister  
Andreas Hupke 
 
Herrn Bürgeramtsleiter 
Dr. Ulrich Höver 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
 
Köln, 10.03.2019 
 
 
Änderungsantrag nach § 13 der Geschäftsordn ung des Rates und der Bezirk s-
vertretungen der Stadt Köln  
 
 
Sehr geehrte Herren, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,  
 
wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der BV I n-
nenstadt zu setzen:  
 
 
Änderungsantrag Qualifizierungmaßnahme Quartiersplatz Am Salzmagazin (Eigel-
stein); hier: Bedarfsfeststellungsbeschluss und Durchführung eines Qualifizierungs-
verfahrens (3485/2018) 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Innenstadt begrüßt die Qualifizierungsmaßnahme für den Qua r-
tiersplatz Ec ke Am Salzmagazin/Eintrachtstraße. Das Dreiecksgrundstück soll  für die 
Menschen des Ursulaviertels  zu einem Platz mit Außengastronomie, weiteren Sitzmö g-
lichkeiten und Begrünung werden.  
Die Verwaltung wird beauftragt, die Aufgabenstellung für den Quartiersp latz Am Salzma-
gazin/Eintrachtstraße aber in der Weise zu ändern, dass auf dem zu planenden Qua r-
tiersplatz keine Spielfläche vorgesehen werden soll. Stattdessen soll mit Blick auf weitere 
Spielmöglichkeiten für Kinder die in unmittelbarer Nähe gelegene Spie lfläche Ecke Am 
Salzmagazin/Ursulaplatz aufgewertet werden. Dazu soll die Verwaltung der Bezirksve r-
tretung entsprechende Vorschläge vorlegen.  
 
Begründung: 
Die für den Quartiersplatz Am Salzmagazin/Eintrachtstraße formulierte Aufgabenstellung 
weist dem klei nen Dreiecksgrundstück eine Fülle von Funktionen zu. Unter anderem so l-
len auf der kleinen Fläche neben Außengastronomie und Sitzmöglichkeiten Spielangebote 
vorgesehen werden. Relativ detailliert heißt es in Punkt 4 der Aufgabenstellung: „Für

- 2 - 
 
Kinder und Jug endliche ist eine zusammenhängende Spielfläche, die in mehrere kleinere 
aneinander grenzende Flächen unterteilt werden kann, in die Platzgestaltung zu integri e-
ren. Sie soll für Kleinkinder einen Bereich von mindestens 60 qm anbieten. Es sind Vo r-
schläge zur  Thematik und Ausstattung der Spielfläche und der Spielgeräte (Liste mögl i-
cher Spielgerätehersteller wird den Bieter/innen ausgehändigt) zu machen, die in der 
Öffentlichkeitsbeteiligung als Diskussionsgrundlage dienen sollen. Die Fallschutzflächen 
sind mit fugenlosem Kautschukgranulat-Boden herzurichten. Die Spielfläche ist ohne Ei n-
friedung und mit mindestens zwei Zugängen zu gestalten. Durch Sitzgelegenheiten, 
Pflanzbeete, Bäume oder ähnliche Elemente soll eine deutlich wahrnehmbare Barriere 
gegenüber der Umgebung entstehen. Inklusive dieser Elemente und der inneren Weg e-
verbindungen soll die Spielfläche ca. 150 qm umfassen.“  
 
Es ist sehr zu begrüßen, dass die Verwaltung in ihren Planungen auch Spielmöglichkeiten 
für Kinder berücksichtigen möchte. Es ist abe r fraglich, ob diese gerade auf dieser Plat z-
fläche sinnvoll sind.  
1. Die kleine Fläche soll einer Fülle von Anforderungen gerecht werden. Sie soll zu 
einem attraktiven Entree für eine Gastronomie in dem dahinter liegenden Bah n-
bogen werden, sie soll Raum biete n für Außengastronomie und darüber hinaus 
zum Verweilen einladen. Es ist zu fragen, ob die Fülle der Anforderungen die kle i-
ne Platzfläche nicht überfordert.  
2. Spielangebote auf dieser kleinen Fläche können für Kinder aufgrund ihrer Begre n-
zung kein attraktive s Angebot sein. Das heißt: Die Spielmöglichkeiten würden aus 
der Perspektive kindlicher Nutzer zwangsläufig unbefriedigend bleiben.  
3. Ca. 70 m vom Dreiecksgrundstück Am Salzmagazin/Eintrachtstraße entfernt b e-
findet sich Ecke Am Salzmagazin/Ursulaplatz ein we iterer Quartiersplatz, der 
ebenfalls einzelne Spielgeräte aufweist, die aber kaum genutzt werden. Auch hier 
sind die Spielmöglichkeiten zu limitiert, als dass sich dort Kinder längere Zeit au f-
halten möchten. Das heißt: Ehe man in unmittelbarer Nähe an zwei  Orten 
Spielmöglichkeiten schafft, die ihren Namen nicht verdienen, sollte eine der be i-
den Standorte als Spielstandort aufgewertet und attraktiviert werden. Das wäre 
sinnvollerweise die Platzfläche Ecke Am Salzmagazin/Ursulaplatz (vgl. auch 
AN/1728/2017) 
Zudem befindet sich in ca. 200 m Entfernung ein weiterer Spielplatz in der Urs u-
lagartenstraße (gerade für Kinder im Kindergarten - und frühen Grundschulalter), 
der ebenfalls mit weiteren Spielgeräten versehen werden könnte. Vor diesem Hi n-
tergrund wäre zudem die Frage nach der Altersgruppe, für die an den jeweiligen 
Standorten Angebote geschaffen werden sollen, zu stellen.  
 
Die Gespräche auf einem gemeinsamen Ortstermin mit Verwaltung, Bezirksvertretung 
Innenstadt und interessierten Bürger*innen am 07.02.2019 wiesen in eine ähnliche Ric h-
tung.  
Deshalb soll die Aufgabenstellung in dem beschriebenen Sinne geändert werden, um die 
Planungsteams nicht unnötig in eine falsche Richtung laufen zu lassen und sie mit Anfo r-
derungen zu konfrontieren, die wenig sinnvoll sin d. 
 
Dr. Regina Börschel   Ralf Uerlich 
SPD-Fraktion    CDU-Fraktion

Beratungsverlauf (1)

21.03.2019 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.3.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Am Salzmagazin
  • Eintrachtstraße
  • Ursulaplatz

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Details

Aktenzeichen
AN/0400/2019
Typ
Gem. Änderungsantrag BV1 (SPD)
Datum
20.03.2019
Erstellt
20.03.2019 14:24