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1390/2019

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Region Köln - Abschlussbericht

Mitteilung Ausschuss 23.04.2019

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Mitteilung Ausschuss

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Competentia aktueller Flyer

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Competentia Region Köln Abschlussbericht 2. Förderphase

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Mitteilung Ausschuss

1751 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/50/505 
 
Vorlagen-Nummer 23.04.2019 
 1390/2019 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Soziales und Senioren 02.05.2019 
Wirtschaftsausschuss 02.05.2019 
 
Kompetenzzentrum Frau und Beruf Region Köln - Abschlussbericht 
Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln wurde in der zweiten Förderphase, im Rahmen 
der Landesinitiative „Frau und Wirtschaft“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und 
Gleichstellung (MHKBG) des Landes Nordrhein-Westfalen, mit Mitteln des Landes NRW und der Eu-
ropäischen Union (EFRE) vom 1.09.2015 bis zum 31.08.2018 in der Trägerschaft der Stadt Köln und 
in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer zu Köln und dem Oberbergischen Kreis mit 
einer Förderquote von 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben gefördert. Hierfür wurden, gemeinsam 
mit den regionalen Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft, Gleichstellung und des Arbeitsmarktes, 
Informationen und Konzepte einer frauenfördernden Personalpolitik zur Gewinnung und Bindung von 
weiblichen Fach- und Führungskräften entwickelt und mit öffentlichkeitswirksamen Kommunikations-
maßnahmen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zur Verfügung gestellt. Das Kompetenzzent-
rum Frau & Beruf ist für die Region Köln mit den Städten Köln und Leverkusen sowie den Kreisen 
Oberberg, Rhein-Berg und Rhein-Erft tätig. 
 
Der Mitteilung ist der Abschlussbericht mit den wesentlichen Aktivitäten beigefügt. 
 
Im Rahmen der dritten Förderphase (1.09.2018 bis zum 30.04.2022) startete das Kompetenzzentrum 
Frau & Beruf Region Köln mit neuen Projekten. Ein Informationsflyer mit den neuen Angeboten für 
kleine und mittlere Unternehmen ist der Mitteilung zudem beigefügt. 
 
Gez. Dr. Rau

Competentia aktueller Flyer

6654 Zeichen

Kontakt
Projektträger:gefördert vom: Kooperation mit:
Frauen fördern – 
Fachkräfte sichern 
   Die Chance für kleine und mittlere Unternehmen:
Kleine und mittlere Unternehmen aus Köln,  
Leverkusen, dem Oberbergischen Kreis,  
dem Rheinisch-Bergischen Kreis und dem  
Rhein-Erft-Kreis können sich an uns wenden. 
Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln
Sabine Brinkmann
Hohe Straße 160 – 168, 50667 Köln
T elefon: 0221 355065-0
E-Mail: competentia@stadt-koeln.de
www.competentia.nrw.de/koeln
Wir freuen uns auf Sie!
Rekrutieren Entwickeln 
Netzwerken Mentoring
 © Adobe Stock/Flamingo Images

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln informiert kleine und mitt -
lere Unternehmen über Möglichkeiten, wie sie das Erwerbspotenzial von Frau-
en besser nutzen können. Ziel seiner Arbeit ist es, die Wettbewerbsfähigkeit 
kleiner und mittlerer Unternehmen in der Region zu stärken.
Deshalb engagiert sich Competentia Region Köln mit praxisgerechten Angebo-
ten für Unternehmen und Betriebe für eine lebensphasenorientierte Personal-
politik, mit der Frauen als Fach- und Führungskräfte gewonnen und gehalten 
werden können. 
Dabei arbeitet das Kompetenzzentrum eng mit den regionalen Partnerinnen 
und Partnern der Wirtschaft, Bildung, Gleichstellung und des Arbeitsmarktes  
zusammen. 
Competentia Region Köln unterstützt kleine und mittlere Unternehmen mit:
 ● wegweisenden Projekten
 ● überbetrieblichen Workshops
 ● Informationsveranstaltungen mit Beispielen aus der Unternehmenswelt
 ● Gesprächen im Unternehmen
 ● Vernetzung von Unternehmen untereinander
 ● Informationsbroschüren, Arbeitshilfen, Tipps und Hinweisen
Starke Partner
Die Angebote des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Region Köln werden in 
T rägerschaft der Stadt Köln und in Kooperation mit der Industrie- und Han-
delskammer zu Köln (IHK) und dem Oberbergischen Kreis durchgeführt. Ge-
fördert wird Competentia Region Köln durch das Ministerium für Heimat, Kom-
munales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und den 
Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union. 
Foto: Competentia 
Region Köln/M. Dierks
Foto: Competentia Region Köln/P . Ising
Foto: 
Competentia Region Köln/P . Ising
Das Kompetenzzentrum  
Frau & Beruf Region Köln
Kleinen und mittleren Unternehmen zur Seite stehen

Rekrutieren
Betriebliche Strategien zur  
Gewinnung von Frauen
Haben Sie auch schon einmal festgestellt, dass Sie auf eine Stellenausschrei-
bung nicht mehr viele Bewerbungen erhalten? Eine Möglichkeit, das zu ändern, 
ist die gezielte Ansprache von Frauen. Sie können sich für die systematische 
Gewinnung von weiblichen Fachkräften folgende Fragen stellen: 
 ● Sind Ihre Website und Ihre Stellenanzeigen so gestaltet, dass sie auch Frauen 
ansprechen? 
 ● Kann man aus Text und Bild entnehmen, dass Sie Wert auf Frauen als 
Mitarbeiterinnen legen und bereit sind, sie zu fördern?
 ● Welche Möglichkeiten gibt es, öffentlichkeitswirksame Materialien so zu 
gestalten, dass Frauen darauf reagieren?
Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln analysiert mit Ihnen Ihre 
Situation:
 ● in branchenbezogenen Workshops zur Rekrutierung von weiblichen Fach-
kräften mit Good-Practice-Beispielen aus der Unternehmenswelt
 ● durch Tipps und Hinweise zur Gestaltung von öffentlichkeitswirksamen 
Materialien zur Gewinnung von Frauen (Stellenausschreibungen, Websites, 
Faltblätter…)
 ● auf Wunsch in einem persönlichen Gespräch mit Hinweisen zu Umsetzungs- 
und Fördermöglichkeiten
Entwickeln
Betriebliche Förderung der partnerschaftlichen Aufteilung 
von Erwerbs-/Familien-/ und Pflegearbeit
Wesentliches Kriterium für Stellensuchende, eine Stelle anzutreten, ist heute 
für Frauen und Männer, dass es möglich ist, die berufliche Entwicklung mit 
einer guten Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege zu gestalten. Diesen 
Wunsch können kleine und mittlere Unternehmen gewinnbringend nutzen.
In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, sich folgende Fragen zu stellen: 
 ● Wie attraktiv ist Ihr Unternehmen im Hinblick auf Themen wie Vereinbarkeit 
von Beruf/Familie und Pflege für Arbeitnehmende? 
 ● Kennen Sie die Möglichkeiten, Mitarbeitende bei diesen Themen zu unter-
stützen und ihre Karrieren zu fördern und weiter zu entwickeln? 
Wir unterstützen Sie bei der Beantwortung dieser Fragen:
 ● durch Fachveranstaltungen
 ● mit Good-Practice-Beispielen aus der Unternehmenswelt, in Informationen, 
Newslettern und auf der Website
 ● auf Wunsch in einem persönlichen Gespräch mit Hinweisen zu Umsetzungs- 
und Fördermöglichkeiten
Netzwerken
Netzwerk für kleine und mittlere Unternehmen 
mit Migrationsgeschichte
Unternehmen mit Migrationsgeschichte sind in vielen bestehenden Netzwer -
ken unterrepräsentiert, vor allem wenn man ihre große Bedeutung als Arbeit -
gebende betrachtet. In vielen Unternehmen mit Migrationsgeschichte haben  
Fragen zur Vereinbarkeit Beruf und Pflege/Familie eine hohe Relevanz.  
Deshalb will das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln eine Vernetzung 
von kleinen und mittleren Unternehmen anstoßen, um Maßnahmen der Verein-
barkeit von Beruf und Familie/Pflege im Betrieb weiter zu entwickeln. 
Ziel ist es, betriebliche Angebote familienbewusster Personalpolitik wie flexible 
Arbeitszeitmodelle und -organisation, Unterstützung bei Kinderbetreuung 
oder Pflege, gemeinsam zu erschließen.
Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln unterstützt Sie mit:
 ● Informationsveranstaltungen mit Workshops zum Thema „Vereinbarkeit 
Beruf und Familie/Pflege“
 ● Netzwerktreffen mit themenspezifischen Informationen, Good-Practice-  
Beispielen aus der Unternehmenswelt und externen Fachexpertinnen und 
-experten
Begleiten
Mentoring zur beruflichen Integration von 
qualifizierten geflüchteten Frauen
Vielleicht sind Sie eines der kleinen und mittleren Unternehmen, das nach 
Fachkräften sucht? Eine Zielgruppe für Sie könnten Frauen sein, die nach 
Deutschland geflüchtet sind und in ihren Herkunftsländern qualifizierte Aus-
bildungen gemacht haben. Sie suchen in der Region nach adäquaten Jobs. 
Vor diesem Hintergrund entwickelt das Kompetenzzentrum Frau & Beruf 
Region Köln ein betriebliches Mentoring für qualifizierte geflüchtete Frauen 
zur beruflichen Integration. Dadurch wird es kleinen und mittleren Unterneh-
men ermöglicht, gezielt qualifizierte weibliche Geflüchtete als Fachkräfte 
kennenzulernen.
Im Rahmen dieses Projekts können Sie: 
 ● geflüchtete Frauen und ihr Potenzial als qualifizierte Fachkräfte kennen-
lernen
 ● als Mentorin oder Mentor bei dem Projekt mit dabei sein
 ● sich in begleitenden Workshops mit allen Mentorinnen, Mentoren und  
Mentees aus den teilnehmenden Unternehmen austauschen

Competentia Region Köln Abschlussbericht 2. Förderphase

42783 Zeichen

1 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abschlussbericht 
 
Kompetenzzentrum Frau & Beruf 
Region Köln 
 
 
2. Förderphase vom 1. September 2015 bis 31. August 2018

2 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Impressum / Kontakt 
Stadt Köln 
Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat Soziales, Integration und Umwelt 
Amt für Soziales, Arbeit und Senioren 
 
Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln 
Hohe Str. 160 – 168 
50667 Köln 
0221/355065-0 
competentia@stadt-koeln.de 
www.competentia.nrw.de/koeln 
Verfasserinnen: Sabine Brinkmann, Dorothee Mennicken

3 
Inhaltsverzeichnis 
 
1. Einführung             5 
 
2. Zielsetzung              6 
 
3. Gewinnung und Bindung von weiblichen Fach- und  
Führungskräften in KMU           6 
 
3.1. Veranstaltungen           6 
 
3.1.1. Vereinbarkeit von Beruf und Pflege       7 
 
3.1.2. Arbeitgeberattraktivität – Strategien zur  
           Rekrutierung von Frauen         8 
 
3.1.3. Strategien zur beruflichen Entwicklung von Frauen    10 
 
3.1.4. Förderprogramme zur Unterstützung einer frauen-  
          und familienfördernden Personalpolitik       14 
 
3.1.5. Gewinnung und Bindung von Migrantinnen als Fachkräfte   15 
 
3.2. Broschüren/Handreichungen        17 
 
3.3. Beratung und Information         20 
 
3.4. Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit       20 
 
4. Mentoring für Akademikerinnen mit Behinderung/ 
gesundheitlicher Beeinträchtigung am Übergang  
von Hochschule in den Beruf         22 
 
4.1. Das Mentoring          22 
 
4.2. Begleitende Veranstaltungen       24 
 
5. Fazit             27 
 
  
3

4

5 
1. Einführung 
Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln (Competentia Region Köln) ist seit 
2012 für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in den Städten Köln und Leverkusen 
sowie im Oberbergischen Kreis, im Rheinisch-Bergischen Kreis und im Rhein-Erft-Kreis 
tätig. Gemeinsam mit den regionalen Partnerinnen und Partnern der Wirtschaft, Bildung, 
Gleichstellung und des Arbeitsmarktes informiert das Kompetenzzentrum kleine und 
mittlere Unternehmen über Möglichkeiten, das Erwerbspotenzial von Frauen besser zu 
nutzen.  
Durchgeführt werden die Angebote in Trägerschaft der Stadt Köln sowie in Kooperation 
mit der Industrie- und Handelskammer zu Köln (IHK) und dem Oberbergischen Kreis.  
Für den Förderzeitraum vom 1. September 2015 bis zum 31. August 2018 wurde wie 
bereits in der 1. Förderphase das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln im 
Rahmen der Landesinitiative „Frau und Wirtschaft“ des damaligen Ministeriums für 
Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) des Landes Nordrhein-Westfalen 
mit Mitteln des Landes NRW und der Europäischen Union (EFRE) zu 90 Prozent 
gefördert. Der Eigenanteil von zehn Prozent wurde getragen von der Stadt Köln, der 
IHK Köln und dem Oberbergischen Kreis (Beschluss des Rates vom 5. Februar 2015, 
Vorlagen-Nummer 2867/2014).  
Das Personal des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Region Köln setzte sich 
folgendermaßen zusammen:  
 eine Vollzeitstelle für die Leitung 
 zwei wissenschaftliche Mitarbeiterinnen mit einem Stellenumfang von insgesamt 
1,5 Stellen 
 eine Vollzeitstelle für die Teamassistenz  
Begleitet wurde das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln von einem 
Fachbeirat, in dem alle relevanten Akteurinnen und Akteure der Wirtschaft, des 
Arbeitsmarktes und der Gleichstellung aus der Region Köln vertreten waren. Die 
Mitglieder des Beirats beraten mit ihrer jeweiligen Expertise und unterstützen die Arbeit 
des Kompetenzzentrums, indem sie in ihre Institutionen und Unternehmen als 
Multiplikatorinnen und Multiplikatoren hineinwirken.

6 
2. Zielsetzung 
Mit der Initiative „Frau und Wirtschaft“ verfolgt das Land NRW das übergeordnete Ziel 
der beruflichen Chancengleichheit von Frauen und Männern. Dabei steht die Verbes-
serung der Rahmenbedingungen durch familien- und frauenfördernde Maßnahmen in 
und durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Mittelpunkt. Zugleich bewirkt die 
Initiative die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU, indem sie dabei unterstützt 
werden, einem möglichen Fachkräftemangel durch die Erschließung des Fachkräfte-
potenzials von Frauen entgegenzuwirken. 
Vor diesem Hintergrund wurde die Stadt Köln mit dem Zuwendungsbescheid vom  
29. Oktober 2015 beauftragt, mit dem Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln 
kleine und mittlere Unternehmen in der Region Köln zu folgenden 
Themenschwerpunkten aufzuschließen und zu sensibilisieren:  
 betriebliche Strategien zur Gewinnung und Bindung von weiblichen Fach- und 
Führungskräften in KMU 
 Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege 
 betriebliche Gestaltung beruflicher Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten von 
Frauen im Unternehmen 
 Erschließung des externen Arbeitskräftepotentials für KMU durch die Förderung 
der beruflichen Inklusion von Frauen mit Behinderung 
 
 
3. Gewinnung und Bindung von weiblichen Fach- und  
Führungskräften in KMU 
 
3.1. Veranstaltungen 
 
Zur Unterstützung und Vernetzung der Unternehmen untereinander bei der Gewinnung 
und Bindung von weiblichen Fach- und Führungskräften, wurden insgesamt zehn 
Veranstaltungen unterschiedlicher Formate zu folgenden Themen durchgeführt:

7 
 Vereinbarkeit von Beruf und Pflege 
 Arbeitgeberattraktivität/Strategien der Rekrutierung von Frauen 
 Strategien zur beruflichen Entwicklung und des Aufstiegs von Frauen 
 Förderprogramme zur Umsetzung einer frauen- und familienfördernden 
Personalpolitik 
 Gewinnung und Bindung von Migrantinnen als Fachkräfte 
Integraler Bestandteil der Veranstaltungen waren immer Good-Practice-Beispiele aus 
den Unternehmen in der Region.  
 
 
3.1.1. Vereinbarkeit Beruf und Pflege 
31. August 2016 
„Fehlzeiten reduzieren und Personalengpässe verhindern – wie Sie als  
kleines und mittleres Unternehmen von der Vereinbarkeit von Pflege und  
Beruf profitieren“ 
Unternehmensfrühstück mit Workshop 
 
 
Der 
Anteil pflegebedürftiger Menschen wächst – immer mehr Menschen stehen deshalb vor 
der Aufgabe, ihre Berufstätigkeit mit der Pflege Angehöriger zu vereinbaren. In der 
Firma Steintex Walter vom Stein oHG in Wermelskirchen trafen sich deshalb etwa 40 
Geschäftsführende und Personalverantwortliche aus Unternehmen sowie Multiplika- 
  
Fotos: Competentia Region Köln 
 
v.l.n.r: J. Valenthon, W. vom Stein, L. Kotthaus,  
E. Riedesel, J. Stein

8 
torinnen und Multiplikatoren zum Frühstück, um sich darüber zu informieren, wie kleine 
und mittlere Unternehmen ihre Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege 
unterstützen können.     
Nach einem aufschlussreichen Vortrag von Johannes Stein (Training & Beratung für 
Gesundheitseinrichtung) über gesetzliche Regeln und kommende Herausforderungen, 
wurde das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in einer angeregten Podiums-
diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus kleinen und mittleren Unternehmen 
aus der Region aufgegriffen.  
Lisa Kotthaus, Ansprechpartnerin Beruf & Familie, Gira Giersiepen GmbH & Co. KG, 
Erhardt Riedesel, Abteilung Personal STEINCO, Paul vom Stein GmbH, Jan Valenthon, 
Personalleiter PFLITSCH GmbH & Co. KG sowie Walter vom Stein, Geschäftsführer 
Steintex Walter vom Stein oHG stellten verschiedene Ansätze vor, wie ihre Unter-
nehmen das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ umsetzen. Ein anschließender 
Workshop, in dem auf die Fragen des Publikums eingegangen und erste Lösungs-
vorschläge erarbeitet wurden, rundete die Veranstaltung ab. 
 
3.1.2. Arbeitgeberattraktivität – Strategien zur Rekrutierung von     
          Frauen 
6. September 2016 
„Mit starker Arbeitgebermarke weibliche Fach- und Führungskräfte gewinnen  
und binden“ 
Fachveranstaltung 
Viele kleine und mittlere Unternehmen stoßen bei der Suche nach Fach- und 
Führungskräften an ihre Grenzen – der Wandel des Arbeitsmarktes vom Arbeitgeber-
markt zum Arbeitnehmermarkt ist überall spürbar. Die Unternehmen müssen also etwas 
tun, um zum Beispiel gut qualifizierte Frauen zu gewinnen. Über neunzig Interessierte 
kamen auf Einladung des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Region Köln und des 
Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) in das Institut der deutschen 
Wirtschaft in Köln zum Thema Arbeitgeberattraktivität.

9 
Sie informierten sich in praxisorientierten Fachvorträgen, wie sie mit einer starken 
Arbeitgebermarke gezielt weibliche Fach- und Führungskräfte für sich gewinnen und 
diese langfristig im Unternehmen halten können. Prof. Dr. Anja Seng (FOM Hochschule 
Köln) erläuterte beispielsweise, dass Frauen auf Formulierungen in Stellenanzeigen in 
einigen Punkten anders reagieren als Männer und es sich von daher lohne, auf 
Formulierungen zu achten, die auch Frauen ansprechen. 
 
Außerdem gaben Good-Practice-Unternehmen einen Einblick in ihre Umsetzungs-
strategien. Kerstin Baarz, Marketingleiterin der Marc Schmitz GmbH in Köln 
(Fachbetrieb für Heizung, Sanitär, Klima und Elektro), Carmen Heinke, Geschäfts-
führerin der Bäckerei Hardt GmbH in Köln, Gabriele Trodtfeld, Personalleiterin bei 
Radisson Blu Hotel Köln sowie Rafael Gómez Velázquez, Prokurist der Firma Gebr. 
Büscher Brenn- und Baustoffe GmbH in Overath boten eine interessante Gesprächs-
runde zu den Themen „Ausbildung“ sowie „Aufstiegsmöglichkeiten von Frauen“.  
 
17. April 2018 
„Rekrutierung von weiblichen Fachkräften“  
Unternehmensfrühstück und Workshop 
Eine Möglichkeit für kleine und mittlere Unternehmen, ihren Fachkräfteengpass 
abzumildern, ist die gezielte Ansprache von Frauen - ein Potenzial, das nach wie vor 
nicht in vollem Umfang genutzt wird. 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich zu 
früher Stunde auf Burg Bielstein in Wiehl, um sich zu diesem Thema auszutauschen.  
  
Prof. Dr. A. Seng 
Fotos: Competentia Region Köln/M. Dierks

10 
Geschäftsführende und Personalverantwortliche aus kleinen und mittleren Unter-
nehmen sowie Expertinnen und Experten erlebten einen aktiven Vormittag mit einem 
Workshop, der viele konkrete Anre-
gungen dazu gab, wie man sich als 
attraktiver Arbeitgeber für Frauen 
positionieren kann. 
Der Impulsvortrag von Zusana Blazek 
und Sybille Stippler vom KOFA des 
Institutes der deutschen Wirtschaft zeigte 
auf, wie man zum Beispiel bei der Formu-
lierung von Stellenanzeigen für Frauen 
darauf achten kann, statt einer rein sach-
lichen Aufgabenbeschreibung auch einen 
Einblick in das Unternehmen zu geben, 
damit sie sich angesprochen fühlen.  
Danach befragte Moderatorin Claudia 
Waiblinger mit Mahi Degenring von Mahi 
Degenring Couture aus Nümbrecht und 
Uwe Söhnchen, alternative Hauskranken-
pflege Uwe Söhnchen GmbH aus Gum-
mersbach zur Praxis in ihren Unter-
nehmen. Im anschließenden Workshop 
diskutierten die Teilnehmerinnen und Teil-nehmer an drei Tischen lebhaft über 
geeignete Fotos, Formulierungen und Anzeigen-gestaltungen, die Frauen ansprechen.  
 
 
3.1.3. Strategien zur beruflichen Entwicklung und des Aufstiegs von  
          Frauen 
14. Dezember 2016 
„Aufstieg und Karriere von Frauen im Unternehmen“ 
Abendveranstaltung 
29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, davon zwölf Unternehmerinnen, waren zur 
Abendveranstaltung in das Hohenzollernbad in Gummersbach gekommen, um sich auf 
Einladung von Competentia Region Köln, dem Unternehmerinnennetzwerk formel f und 
  
Fotos: Competentia Region Köln/P. Ising

11 
der Wirtschaftsförderung Oberbergischer Kreis mit Zuschreibungen von Geschlechter-
rollenstereotypen und den daraus resultierenden Beschäftigungsformen zu befassen. 
Denn obwohl Frauen so gut ausgebildet sind wie nie zuvor, schlägt sich das in der 
Regel nicht in einer angemessenen Repräsentanz von Frauen in den Leitungsebenen 
nieder. Auf der anderen Seite beteiligen sich Männer sowohl im privaten als auch im 
beruflichen Bereich nur zu einem geringen Prozentsatz an Versorgungs- und 
Pflegeaufgaben. 
Prof. Dr. Doris Krumpholz zeigte in ihrem Vortrag empirische Befunde zu den Auswir-
kungen dieser Geschlechterstereotype auf und gab Anregungen, was Unternehmen für 
Frauen (und Männer) tun können, um eine größere Chancengleichheit herzustellen und 
den Aufstieg von Frauen zu fördern. Das kann zum Beispiel ein Mentoring-Programm 
sein oder Vernetzungsangebote, die es ermöglichen, Schlüsselpersonen oder eine 
gezielte Personalentwicklung und Karriereplanung für beide Geschlechter kennenzu-
lernen, die den notwendigen Anteil an Versorgungs- und Pflegeaufgaben mit 
berücksichtigt.  
Der anschließende Austausch mit den Unternehmerinnen Julia Dattner-Potthoff , BEST 
CARWASH aus Remscheid, Sabine Schorn, SchornConsult Immobilienberatung & 
Immobilienbewertung aus Köln und Marlene Weiner, NORWE GmbH aus Bergneustadt 
führte zu einer lebhaften Diskussion der anwesenden Geschäftsführerinnen und 
Personalverantwortlichen, was kleine und mittlere Unternehmen jenseits von gängigen 
Maßnahmen tun können, um den Aufstieg von Frauen zu fördern.  
 
11. Juli 2017 
„Potenziale gewinnen und nutzen - mit Frauen zum Erfolg“ 
Fachveranstaltung 
Viele kleine und mittlere Unternehmen scheuen den Aufwand komplexer Personal-
entwicklungsmaßnahmen. Deshalb hatte Competentia Region Köln in das Forum 
Leverkusen eingeladen, um das Thema „Förderung von Frauen in kleinen und mittleren 
Unternehmen“ in den Mittelpunkt zu rücken.  
Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath begrüßte die etwa 40 Interessierten und 
betonte dabei die Relevanz des Themas. Gastgeberin Sabine Brinkmann wies darauf 
daraufhin, dass es einerseits um die Rahmenbedingungen für die Frauenförderung

12 
gehen müsse, andererseits aber auch um die Frage, wie kleine und mittlere Unter-
nehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit damit stärken könnten. Zudem sind Programme der 
Frauenförderung oftmals auf Großunternehmen oder öffentliche Institutionen 
zugeschnitten. 
 
 
Prof. Dr. Carsten Wippermann vom DELTA‐Institut für Sozial‐ und Ökologieforschung 
lieferte interessante Zahlen und Fakten zu Lebenssituationen und Wünschen von 
Frauen. Er betonte, dass hauptsächlich zwei Aspekte für die Gleichberechtigung von 
Frauen in der Erwerbstätigkeit entscheidend sind: ausreichende Betreuungsmöglich- 
keiten für Kinder und die Abkehr von einem traditionellen Rollenverständnis. Prof. Dr. 
Wippermann hob hervor, dass es in diesem Zusammenhang wichtig sei, die Männer mit 
im Blick zu haben – Gleichstellung befasse sich aus seiner Sicht noch zu wenig mit 
deren Belangen.  
Im zweiten Teil der Veranstaltung folgte im Format des World Cafés ein lebhafter Austausch 
mit Protagonistinnen aus der Unternehmenspraxis zu den Themen Mentoring, Recruiting, 
Teilzeitführung und Wiedereinstiegsmanagement. So wurde beim Thema Mentoring das 
Cross‐Mentoring als praktikable Möglichkeit für KMU angeregt. Bei der Rekrutierung von 
Frauen wurde unter anderem vorgeschlagen, dass Unternehmen Stellenausschreibungen 
entsprechend der Wünsche von Frauen anpassen können. Beim Thema Teilzeitführung ging 
es um die Notwendigkeit von optimalen Rahmenbedingungen, Gestaltungsfreiheit und 
zutreffenden Aufgabenprofilen. Beim Wiedereinstiegsmanagement wurde festgehalten, dass 
Planungssicherheit und ein kontinuierlicher Dialog zwischen beiden Seiten ebenso wichtig sei, 
wie die Möglichkeiten zu flexiblem Arbeiten oder das Aufzeigen von Karriereperspektiven. 
  
Fotos: Competentia Region Köln/M. Dierks

13 
10. Oktober 2017 
„Strategien der Personalentwicklung zum Aufstieg von Frauen im Unternehmen“ 
Workshop 
„Es ist ein Mythos, dass in Organisationen allein Leistung über den Erfolg entscheidet“, 
rückte Sozialökonomin Dr. Martina I. Mronga gleich zu Beginn ihres Impulsvortrages in 
den Räumen der Steintex Walter vom Stein oHG in Wermelskirchen, ein gängiges 
Vorurteil gerade. Sie zeigte auf, dass Konkurrenzverhalten, Gestaltungsmotivation, der 
Umgang mit Macht sowie Eigeninitiative 
und Selbstdarstellungen wesentliche 
Kompetenzen sind, um aufzusteigen. 
Unterschiede bei den Karriereempfeh-
lungen für Frauen und Männer seien 
dabei durchaus nachweisbar, so Mronga. 
Während von Frauen natürliches 
Benehmen, Beharrlichkeit und intelligen-
tes Argumentieren erwartet werde, sind 
bei Männern, ein selbst-bewusstes 
Auftreten, ein gewinnendes Lächeln und 
Schlagfertigkeit wichtige Kriterien.  
29 Geschäftsfrauen interessierten sich für 
die dargestellten Strategien zur Personal-
entwicklung und die mikropolitisch-strate-
gischen Lösungen für Frauen, die in einem 
sozialen Kontext entwickelt worden sind, in 
dem sich die meisten Führungsfrauen 
befinden, nämlich in einem männlich 
dominierten Unternehmensumfeld. 
 
Organisiert und durchgeführt hatten den morgendlichen Workshop das Kompetenz-
zentrum Frau & Beruf Region Köln gemeinsam mit „WiNGS – Wermelskirchenerinnen in 
Netzwerk, Geschäft und Selbstständigkeit.“  
 
  
Sozialökonomin Dr. M. I. Mronga 
 
Fotos: Competentia Region Köln/M. Dierks

14 
3.1.4.  Förderprogramme zur Unterstützung einer frauen- und    
 familienfördernden Personalpolitik 
8. November 2016 und 27. Juni 2017 
„Prozesse optimieren – Unternehmen stärken – Frauen fördern 
Welche öffentlichen Förderprogramme stehen kleinen und mittleren Unternehmen 
zur Verfügung?“  
Informationsveranstaltungen 
In Zusammenarbeit mit den Gleichstellungsbeauftragten und den jeweiligen 
Wirtschaftsförderungen organisierte das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln 
zwei Informationsveranstaltungen zur Optimierung von Prozessen und Förder-
programmen in kleinen und mittleren Unternehmen, 2016 in Pulheim und 2017 in 
Bergisch-Gladbach.  
 
 
 
Insgesamt kamen etwa 50 Interessierte zu den beiden Veranstaltungen, um sich in 
praxisorientierten Fachvorträgen und Diskussionen darüber zu informieren, welche 
Maßnahmen sie ergreifen können, um Abläufe im Unternehmen so zu optimieren, dass 
qualifikationsgerechte und familienfreundliche Arbeitsbedingungen geschaffen werden. 
Gleichzeitig wurden sie darüber informiert, welche Förderprogramme bei der Um-
setzung in Anspruch genommen werden können. 
Nach einem Vortrag von Zuzana Blazek von KOFA zum Thema „Chancen einer 
familienbewussten Personalpolitik zur Gewinnung und Bindung weiblicher Fach- und 
Führungskräfte“ gaben Good-Practice-Unternehmen aus der jeweiligen Region einen 
Einblick in ihre Umsetzungsstrategien.  
 
Z. Blazek vom KOFA 
Fotos: Competentia Region Köln 
 
v.l.n.r.: A. Dreyling, CuraCon Rhein Erft, C. 
Waiblinger, O. Rademacher, MÜNCH Stift APZ 
GmbH, mit Good-Practice-Beispielen

15 
 
 
Abschließend stellten Vertreterinnen und Vertreter der Regionalagentur Region Köln, 
der Kammern, der regionalen Wirtschaftsförderungen und der Arbeitgeberservices der 
Agentur für Arbeit Förderprogramme und Angebote vor, die Unternehmen hinsichtlich 
einer familienbewussten und frauenfördernden Personalpolitik unterstützen.  
 
3.1.5. Gewinnung und Bindung von Migrantinnen als Fachkräfte 
21. November 2016 
„Erfolg durch Vielfalt - Migrantinnen für kleine und mittlere Unternehmen“ 
Fachveranstaltung 
Die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Henriette Reker, hatte eingeladen und über 
100 Teilnehmende aus Unternehmen und Institutionen kamen, um sich auf einer 
Fachveranstaltung des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Region Köln zum Thema 
„Erfolg durch Vielfalt - Migrantinnen für kleine und mittlere Unternehmen“ im 
Historischen Rathaus zu Köln zu informieren. 
Der Mehrwert für Unternehmen, Migrantinnen für sich zu gewinnen und langfristig an 
sich zu binden, stand im Mittelpunkt der Fachveranstaltung. Darüber diskutierte Barbara 
Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes 
Nordrhein-Westfalen mit Migrantinnen aus der Unternehmenswelt. Zwischen ihr und  
 
K. Bauer von der Netempire AG  
Rösrath (links)  mit Moderatorin  
C. Waiblinger 
 
Auskunft über Förderprogramme gaben 
Vertreterinnen und Vertreter der Kammern, der 
Regionalagentur Region Köln und der 
Arbeitgeberservices der Agentur für Arbeit

16 
  
 
 
Naime Dogan, Geschäftsführerin DOMA Reinigungsdienstleistungen GmbH, Vessela 
Jung, Assistentin der Geschäftsführung, ege GmbH, Nelly Kostadinova, Unternehmerin, 
Lingua-World GmbH, sowie Roswitha Stock, Vorsitzende der Geschäftsführung, 
Agentur für Arbeit Köln, entspann sich ein lebhafter Austausch. 
Der Fachvortrag von Dr. Heidrun Czock (ebb – Entwicklungsgesellschaft für berufliche 
Bildung mbH) brachte aufschlussreiche Informationen zum Thema „Lebens- und 
Arbeitssituation von Migrantinnen – Herausforderungen und Chancen für Wirtschaft und 
Arbeitsmarkt“. Anschließend konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in drei 
Workshops zu den Themen „Interkulturelle Kompetenz für Personalverantwortliche“, 
„Diversity-Management mit dem Fokus auf Migrantinnen“ und „Arbeitsmarktintegration 
von weiblichen Flüchtlingen“ praxisnah informieren und austauschen.  
 
18. Mai 2017 
„Vielfalt im Unternehmen – Migrantinnen als Fachkräfte gewinnen und binden“ 
Unternehmensfrühstück 
Das Unternehmensfrühstück mit 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmern startete mit 
Natalie Kühn, Geschäftsführerin des gastgebenden Unternehmens SK Elektronik in 
Leverkusen, die erläuterte, mit welchen Maßnahmen das Unternehmen sich bemüht, 
Migrantinnen als Fachkräfte zu gewinnen und zu binden. Sie betonte unter anderem die  
  
Oberbürgermeisterin H. Reker begrüßte im 
Historischen Rathaus zu Köln 
Fotos: Competentia Region Köln/CoellnColoer 
 
 
v.l.n.r.: Ministerin B. Steffens, N. Kostadinova,  
V. Jung, Naime Dogan, R. Stock und Moderatorin  
A. Bruns

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Wichtigkeit von arbeitsbegleitenden Qualifikationen für den Anerkennungsprozess und 
lobte die Möglichkeiten, die das WeGebAU-Programm der Agentur für Arbeit bieten 
könne.  
Viola Buchbinder, Willkommenslotsin der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land und 
Tina Riepel, Geschäftsführerin der IHK-Stiftung für Ausbildungsreife und Fach-
kräftesicherung, gaben wertvolle Anregungen zum Thema „Vielfalt im Unternehmen – 
Migrantinnen als Fach- und Führungskräfte“.  
Ein Workshop zur Interkulturellen 
Kompetenz aus der „Geschlechter-
perspektive“ mit Katharina Lerch von 
den Carl Duisberg Centren, Köln, 
gab interessanten Aufschluss über 
Faktoren, die es bei der Zusammen-
arbeit mit Menschen aus anderen 
Kulturkreisen zu bedenken und zu 
beachten gilt.  
Im dritten Teil erläuterten Danuta 
Fuchs von der IHK Köln, Kaan Öfkeli 
von der Agentur für Arbeit Bergisch 
Gladbach und Rita Wals von der 
Regionalagentur Köln die vorhan- 
denen Förder- und Beratungs-
angebote für die Fachkräftegewin-
nung in der Region.  
 
Unterstützt wurde die Durchführung der Veranstaltung von der Wirtschaftsförderung 
Leverkusen GmbH. 
 
3.2. Broschüren/Handreichungen 
Um die Nachhaltigkeit sicherzustellen und für den Transfer in die Unternehmen über die 
Projektlaufzeit hinaus, wurden in 2018 vier Handreichungen für Unternehmen entwickelt, 
veröffentlicht und interessierten kleinen und mittleren Unternehmen, Beratungsstellen zur 
Fachkräftesicherung der Kammern, Arbeitgeberservice der Agenturen für Arbeit und 
Jobcenter sowie Wirtschaftsförderungsgesellschaften zur Verfügung gestellt:  
  
Fotos: Competentia Region Köln

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1. „Beruf und Pflege vereinbaren"  
 
In seinem Leitfaden informiert das Kompetenzzentrum 
Frau & Beruf Region Köln kleine und mittlere Unter-
nehmen und ihre Beschäftigten über die verschiedenen 
Unterstützungsmöglichkeiten im Fall einer Pflege-
bedürftigkeit von Angehörigen. Die Broschüre enthält 
praktische Tipps, Hinweise zu weiterführenden Infor-
mationen und Good-Practice-Beispiele. 
 
http://www.competentia.nrw.de/kompetenzzentren/kompetenzzentrum_Koeln/inte
ressantes/publikationen/W_Competentia_Pflege_Beruf_2018.pdf 
 
 
 
2. „Mit Stellenanzeigen gezielt weibliche Fachkräfte gewinnen“  
 
Praxisnahe Informationen für Unternehmen zur 
Gestaltung von Stellenanzeigen, die Frauen 
ansprechen und motivieren, sich zu bewerben, finden 
sich in diesem Leitfaden.  
 
Dazu haben die Kompetenzzentren Frau & Beruf 
Region Köln und Bonn/Rhein-Sieg gemeinsam mit 
dem KOFA des Instituts der deutschen Wirtschaft in 
Köln und der FOM Hochschule für Oekonomie und 
Management in einem Gemeinschaftsprojekt 
Prototypen für Stellenanzeigen entwickelt, welche 
Frauen besonders ansprechen. 
 
http://www.competentia.nrw.de/kompetenzzentren/kompetenzzentrum_Koeln/inte
ressantes/publikationen/Webversion_Handlungsempfehlung_Rekrutierung_von_
Frauen.pdf

19 
3. „Frauen fördern durch Fort- und Weiterbildung“  
 
Empfehlungen und Tipps für Unternehmen, mit welchen 
Möglichkeiten Unternehmen Frauen bei ihrer beruflichen 
Weiterentwicklung fördern können, sind in dieser Bro-
schüre zusammengefasst. Die wichtigsten Fort- und 
Weiterbildungsprogramme sowie Informationen zu Finan-
zierungsmöglichkeiten finden sich hier übersichtlich 
strukturiert ebenso wie Beratungsstellen vor Ort und 
wichtige Links zu weiteren Informationen.  
 
http://www.competentia.nrw.de/kompetenzzentren/kompetenzzentrum_Koeln/Unt
ernehmen/Informationen/W_Competentia_Fort_Weiterbildung_2018_END.pdf             
 
 
 
4. „Frauen fördern durch flexible Arbeitszeitmodelle und Wiedereinstiegs- 
    management“ 
 
Arbeitszeitkonto, Teilzeit, Gleitzeit, Führung in Teilzeit und 
Wiedereinstiegsmanagement sind die Stichworte, zu 
denen das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln 
in dieser Broschüre interessante Informationen zur 
betrieblichen Frauenförderung für Unternehmen 
zusammengestellt hat. Abgerundet wird das Ganze durch 
zwei Best-Practice-Beispiele aus Unternehmen und 
Hinweise auf vertiefende Informationen. 
 
http://www.competentia.nrw.de/kompetenzzentren/kompetenzzentrum_Koeln/i
nteressantes/Archiv2018/Web_Competentia_flexible_Arbeitszeitmodelle_Wied
ereinstiegsmanagement_2018.pdf 
 
Einzelne Exemplare der vier vorgestellten Broschüren können beim 
Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln bestellt werden, per E-Mail unter 
competentia@stadt-koeln.de.

20 
3.3. Beratung und Information 
Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln führte zudem einzelbezogene 
Beratungs- und Informationsgespräche mit Unternehmen und Institutionen durch. Unter 
Hinzuziehung der regionalen Beratungs- und Anlaufstellen zur Fachkräftesicherung der 
IHK und HWK Köln, der Arbeitgeberservices der Arbeitsagenturen und Jobcenter, der 
Regionalagentur Region Köln und der Wirtschaftsförderungen sowie der Jugendhilfe 
ging es um folgende Anliegen: 
 
 Planung und Umsetzung einer betrieblichen Kinderbetreuung  
 zielgruppenspezifische Rekrutierung von Frauen (Migrantinnen 
Wiedereinsteigerinnen nach der Familienphase, Frauen mit Behinderung) 
 Suche nach passenden Unternehmerinnennetzwerken 
 Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen 
 Betriebliche Qualifizierungs- und Förderprogramme 
 
3.4. Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit 
Zur Akquise und Ansprache von kleinen und mittleren Unternehmen sowie zum Transfer 
der in den Projekten entwickelten Handreichungen/Arbeitshilfen für Unternehmen zu 
Maßnahmen der Gewinnung und Bindung von weiblichen Fach- und Führungskräften ist 
das Kompetenzzentrum Frau & Beruf auf diversen Feldern aktiv geworden:  
 Pflege der projekteigenen Homepage und Einstellung von Informationen 
(Förderprogramme, Veranstaltungshinweise, Nachberichterstattung der 
Veranstaltungen) und Versand von vier Newslettern 
 
 Veranstaltungsankündigungen in Newslettern der Kammern und 
Wirtschaftsförderungen, Pressemitteilungen, Präsentationen in 
Unternehmensnetzwerken, Berichterstattung in einschlägigen 
Wirtschaftspublikationen 
 Mitwirkung im Arbeitskreis „Kölner Netzwerke Frau und Wirtschaft“, in den fünf 
Netzwerken Wiedereinstieg der Region, im IHK Unternehmensarbeitskreis 
"Diversity", im Vorbereitungsteam zum jährlich stattfindenden IHK Frauen-

21 
Business-Tag sowie an zwei IHK Veranstaltungen zum Diversity-Tag, 
Unternehmerinnennetzwerken der Region Köln und regionalen Netzwerke zur 
beruflichen Inklusion 
 
 Teilnahme an Veranstaltungen von Unternehmensnetzwerken und 
wirtschaftsnahen Institutionen, beispielweise von Wirtschaftsförderungen und 
Fachkräfteinitiativen zur Schaffung von Zugängen und zur Ansprache von KMU. 
Dadurch konnten Unternehmen als Good-Practice-Beispiele für eigene 
Veranstaltungen und für die veröffentlichten Handreichungen sowie für die 
Teilnahme an den Veranstaltungen gewonnen werden 
 
 Durchführung von vier Beiratssitzungen mit den relevanten Akteurinnen und 
Akteuren der Wirtschaft, der Gleichstellung und des Arbeitsmarktes, um den 
Informationsfluss in die Region sicherzustellen, zur Multiplikation in die KMU, um 
Zugänge von KMU zu schaffen, Synergien zu bilden und sich fachlich zu beraten 
 
2018 lag der Schwerpunkt auf Veröffentlichungen in einschlägigen Fachorganen und 
Medien, um die Handreichungen/Arbeitshilfen für kleine und mittlere Unternehmen zu 
bewerben sowie Beratungsstellen zur Fachkräftesicherung dazu zu informieren, damit 
diese sie im Rahmen ihrer Beratungen nutzen und an Unternehmen weitergeben 
können: Website „Oberberg aktuell“ der Wirtschaftsförderung des Oberbergischen 
Kreises 
 RBW News 4/2018 der Wirtschaftsförderung des 
Rheinisch-Bergischen Kreise 
 City News 2/2018  
 Newsletter der Handwerkskammer zu Köln 
 Kölnmagazin 2/2018 der Wirtschaftsförderung 
Köln 
 Kölner Stadt-Anzeiger, Beilage Job & Karriere 
 Website „IHK-Business Women Cologne“ der 
Industrie- und Handelskammer zu Köln 
 Website „Competentia Region Köln“ der IHK

22 
4. Mentoring für Akademikerinnen mit Behinderung/ 
gesundheitlicher Beeinträchtigung  
am Übergang von Hochschule in den Beruf 
Während sich die Berufs- und Karrierechancen bei akademischen Berufen in den 
letzten Jahren vorzüglich entwickelt haben, trifft dies nicht gleichermaßen auf Hoch-
qualifizierte mit einer Behinderung oder gesundheitlichen Beeinträchtigung zu.1  
Angesichts der demografischen Entwicklung und des sich verstärkenden Fachkräfte-
bedarfs, wird die Beschäftigung Hochqualifizierter mit einer Behinderung beziehungs-
weise einer gesundheitlichen Beeinträchtigung zu einer beachtenswerten Perspektive 
der Fachkräfte-sicherung. Schließlich können die Unternehmen das Fachkräftepotential 
einer Personengruppe erschließen, die bisher nicht in ihrem Fokus stand. 
Vor diesem Hintergrund wurde ein Mentoring-Angebot für Akademikerinnen mit einer 
Behinderung/gesundheitlichen Beeinträchtigung am Übergang von Hochschule in den 
Beruf entwickelt, welches vor allem auf die berufliche Orientierung in kleinen und 
mittleren Unternehmen ausgerichtet war. 
 
4.1. Das Mentoring  
Insgesamt wurden neun Mentoring-Tandems gebildet und für den Zeitraum von zwölf 
Monaten vom 1. April 2017 bis 31. März 2018 begleitet. Es gelang, Mentorinnen aus 
kleinen und mittleren Unternehmen aus der Region zu finden, die den Mentees mit 
ihrem Wissen und ihrer Unterstützung zur Seite standen. Sie kamen aus unter-
schiedlichen Branchen und Industriezweigen: Produktion von Textilmaschinenzubehör 
und Satellitenanlagen, Architektinnen/Immobiliensachverständige, Bildungswesen- und 
Sprachschule, Rechtswesen, Beratung und Finanzwesen. Es handelte sich aus-
schließlich um die Leitung bzw. die Führungsebene, Inhaberinnen bzw. Personal-
verantwortliche. 
  
                                                      
1 Chancen und Barrieren für hochqualifizierte Menschen mit Behinderung, Übergang in ein sozialversicherungspflichtiges 
Beschäftigungsverhältnis (2013); Prof. Dr. Mathilde Niehaus, Dipl. Psych. Jana Bauer, Universität zu Köln; Aktion Mensch e.V. 
(Hrsg.), Bonn.

23 
Das Mentoring richtete sich an Studentinnen, die sich zur der Zeit oder in naher Zukunft 
am Übergang ins Arbeitsleben befanden, beziehungsweise an Absolventinnen, die ihren 
Abschluss vor nicht allzu langer Zeit erworben hatten. Diese wurden als Mentees in 
ihrer beruflichen und persönlichen 
Orientierung unterstützt.  
Als fachliche Unterstützung sowie als 
wichtiges Multiplikatorinstrument wurde 
für das Vorhaben ein Expertinnen- und 
Expertenkreis gegründet. Diese beglei-
tende Projektgruppe unterstützte im 
Verlauf des Mentorings die Mentorinnen 
und die Mentees mit ihrer Expertise und 
ihrem Fachwissen.  
 
Dazu zählten:  
 Agentur für Arbeit Köln 
 Bundesagentur für Zentrale Auslands-und Fachvermittlung (ZAV) 
 Fachberatung Inklusion der Industrie- und Handelskammer zu Köln 
 Jobcenter Köln 
 Fachberatung Integration der Handwerkskammer zu Köln 
 Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für den Regierungsbezirk Köln 
 Integrationsamt des Landschaftsverbandes Rheinland 
 MitArbeit! In Köln und die Initiative „Wirtschaft Inklusiv“ 
Wissenschaftlich begleitet wurde das Mentoring durch den Lehrstuhl für Arbeit und 
Berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln. 
Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln koordinierte das Mentoring-Angebot. 
Es fungierte als Ansprechpartnerin für die Mentorinnen, Mentees, die Mitglieder der 
Projektgruppe sowie für weitere Akteurinnen und Akteure aus der Region. Ziel der 
Koordination war es, das Projektkonzept unter Mitwirkung der Kooperationspartnerinnen 
und Kooperationspartner zu entwickeln, potenzielle Teilnehmende für das Projekt zu 
gewinnen und im Laufe des Mentorings über den aktuellen Projektverlauf informiert zu 
sein, damit Erkenntnisse und Bedürfnisse in den flankierenden Veranstaltungen 
Eingang finden konnten. Mit den begleitenden Angeboten wurde zudem die 
Kommunikation untereinander sichergestellt. 
  
Die Projektgruppe für das Mentoring-Projekt Region 
Köln Foto: Competentia Region Köln/C. Adolph 
 
 
 
 
 
Fotos: Competentia Region Köln/C. Adolph

24 
4.2. Begleitende Veranstaltungen 
Den Auftakt bildete die Veranstaltung „Neue Fachkräfte in den Fokus nehmen - 
Akademikerinnen mit Behinderung/gesundheitlicher Beeinträchtigung im Übergang von 
der Hochschule ins Unternehmen“ am 16. Juni 2016 in Köln-Deutz in Kooperation mit 
der Arbeitgeberinnen- und Arbeitgeberberatung „Wirtschaft inklusiv“ und der Universität 
zu Köln (Lehrstuhl für Arbeit und Berufliche Rehabilitation).  
 
Themenschwerpunkte waren „Sichtbarkeit von Akademikerinnen mit Behinderung in der 
Region Köln“, „Erfolgsfaktoren beim inklusiven Personalmanagement für KMU“ sowie 
„Übergang von der Hochschule in den Beruf - Möglichkeiten für die betriebliche Praxis“.  
Am 9. Dezember 2016 wurde im Rahmen eines ersten Vernetzungstreffens ein 
Workshop zum praktischen Umgang mit der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen 
mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung durchgeführt, um interessierte Mentorinnen 
und Mentoren zu sensibilisieren und für die Teilnahme am Mentoring vorzubereiten. Die 
fachlichen Impulse lieferte Dagmar Greskamp von Aktion Mensch e.V. Sie stellte das  
4. Inklusionsbarometer2 vor, bei dem es sich um ein Instrument zur Messung von 
Fortschritten bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen 
Arbeitsmarkt handelte.  
  
                                                      
2Das Inklusionsbarometer wird von Aktion Mensch e.V. in Kooperation mit dem Handelsblatt Research Institute erstellt und veröffentlicht. 
Inklusionsbarometer, Aktion Mensch e.V. https://www.aktion-mensch.de/inklusionsbarometer.html 
 
 
 
 
Fotos: Competentia Region Köln/C. Adolph 
 
 
Prof. Dr. M. Niehaus vom Lehrstuhl für 
Arbeit und Berufliche Rehabilitation 
der Universität zu Köln

25 
Start der Tandembildung und des Begleitungs-
prozesses im Mentoring war am 31. März 2017. 
Auf diesem Tandembildungstag trafen die 
Mentees und die Mentorinnen erstmalig 
aufeinander. Dabei konnten sie miteinander in 
Kontakt treten und die Rahmenbedingungen 
ihrer Zusammenarbeit in einer Tandemver-
einbarung festhalten. Sie lernten den Ablauf 
des Mentorings mit den wesentlichen zeitlichen 
und inhaltlichen Eckdaten und kontinuierlichen 
Prozessen, wie beispielsweise die wissenschaftliche Begleitung und die Aufgaben der 
begleitenden Projektgruppe, kennen. Flankierend dazu wurde das Vernetzen 
untereinander initiiert. 
Bei einer Veranstaltung zur Zwischenbilanz am 28. September 2017 standen das 
Kennenlernen der Mentorinnen und Mentees und der Projektgruppenmitglieder 
untereinander im Mittelpunkt. Die Mentees und Mentorinnen aus den Unternehmen 
erhielten dabei sofortige Beratungen und Infor-
mationen, zum Beispiel über Programme, die 
Akademikerinnen mit Behinderung unterstützen, 
zu Gesetzesänderungen, über die Beratungs-
stellen „Teilhabe und Integration“ sowie über 
Bewerbungsmöglichkeiten.  
Zusätzlich wurden einige Termine zwischen den 
Projektgruppenmitgliedern und den Teilnehmen-
den eine weiterführende Beratung vereinbart. Im 
zweiten Teil der Veranstaltung wurden Ideen für 
die weitere Projektarbeit erarbeitet sowie die 
Tandembeziehungen vertieft.  
 
Außerdem konnten die ersten Ergebnisse der 
Befragung und der Auswertung präsentiert 
werden. Im Anschluss der Zwischenbilanz-
veranstaltung vernetzten sich die Mentees 
untereinander digital und trafen sich selbst-
organisiert zwei Mal zum Austausch. 
 
Foto: Competentia Region Köln 
 
 
Fotos: Competentia Region Köln/M. Dierks

26 
Etwa 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen am 22. März 2018 in die Räume der 
Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG), um gemeinsam Bilanz zu 
ziehen und das Mentoring zu beenden. Mentorinnen, Mentees und Mitglieder der 
begleitenden Projektgruppe aus Expertinnen und Experten beteiligten sich am  
 
Programmpunkt „Netzwerken in Aktion“, der von Dr. Johanna Tiedtke-Braschos geleitet 
wurde. Melanie Peschek und Simen Ulutas vom Hildegardis-Verein e. V. Bonn stellten 
den Biografiezirkel im Fachkolleg „Inklusion an Hochschulen gendergerecht“ vor, mit der 
Möglichkeit für die Mentees, an den Biografiezirkeln zukünftig teilnehmen zu können. 
Susanne Groth von der Universität zu Köln zeigte Ergebnisse der Evaluation des 
Mentoring-Programms auf. Sie erläuterte die Chancen und Erfolge der einjährigen 
Zusammenarbeit der Mentees und Mentorinnen, aber auch auf die Herausforderungen 
für beide Gruppen. 
  
Fotos: Competentia Region Köln/M. Dierks

27 
5. Fazit 
Auf die zweite Förderphase kann das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln 
durch seine Arbeit erfolgreich im Hinblick auf die Realisierung der Ziele zurückblicken. 
Im Gesamtergebnis der im Auftrag des NRW Ministeriums durchgeführten Erfolgs-
bewertung der Landeskoordination Prognos AG für den Zeitraum vom 1. September 
2015 bis 31. Dezember 2017 nahm Competentia Region Köln mit 440 Punkten VZÄ 
(Vollzeitäquivalent) den vierten Platz der 16 Kompetenzzentren Frau und Beruf in NRW 
(Mittelwert 300)3 ein. 
 
Für den Controllingzeitraum vom 1.September 2015 bis zum 31. Dezember 2017 
wurden der Erfolgsbewertung zufolge 300 kleine und mittlere Unternehmen4 durch 
Informationsveranstaltungen, Workshops, Netzwerkveranstaltungen und 
einzelfallbezogene Beratung unmittelbar erreicht. Mehr als 10.000 KMU in der Region 
konnten durch diverse Öffentlichkeitsmaßnahmen (eigene Newsletter, Newsletter der 
Kammern und Wirtschaftsförderungen, Pressemitteilungen, Publikationen in Organen 
der Wirtschaftsförderungen etc.) zu möglichen betrieblichen Maßnahmen der 
Frauenförderung und Rekrutierung von Frauen zur Fachkräftesicherung informiert 
werden. 
Ferner wurden zahlreiche KMU mittelbar über die Beteiligung der relevanten Multipli-
katorinnen und Multiplikatoren wirtschafts- und arbeitsmarktnaher Institutionen an der 
Entwicklung und Umsetzung der Maßnahmen sowie durch die Teilnahme dieser an den 
Informationsveranstaltungen und Workshops erreicht. Insgesamt nahmen etwa 540 
Personen aus Unternehmen und Fachöffentlichkeit an den insgesamt 14 Veran-
staltungen in der Region Köln teil. Davon fanden vier Veranstaltungen im Rahmen des 
Mentorings statt. 
  
                                                      
3 Folgende unterschiedlich gewichtete Bewertungsbereiche lagen dem zugrunde: unmittelbare Sensibilisierung und Aufschließung von KMU, 
Erfüllung der Projektplanung, Erschließung des weiblichen externen Fachkräftepotenzials, Netzwerke und Kooperationen, Präsenz in der 
Öffentlichkeit  
 
4 Hiermit sind KMU gemeint, die bis zu 250 Beschäftigte aufweisen. Unternehmer und Unternehmerinnen ohne weitere Beschäftigte 
wurden daher mit gezählt.

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Durch die vier Broschüren, die mit Tipps und Hinweisen für Unternehmen interessierten 
KMU, Beratungsstellen zur Fachkräftesicherung der Kammern, Arbeitgeberservices der 
Agenturen für Arbeit und Jobcenter sowie Wirtschaftsförderungsgesellschaften zur 
Verfügung gestellt wurden, konnte ebenfalls eine Sensibilisierung für die Themen 
Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege, Flexible Arbeitsmodelle und 
Wiedereinstiegsmanagement, Frauenförderung durch Fort- und Weiterbildung sowie 
Rekrutierung erreicht werden. 
 
Abschließend ist festzuhalten, dass die Sensibilisierung und Aufschließung von KMU in 
der Region mit den breit gefächerten Instrumenten, Themen und Kommunikations-
mitteln zur Gewinnung und Bindung von weiblichen Fach- und Führungskräften zur 
Fachkräftesicherung nachhaltig umgesetzt werden konnten. Es hat sich bewährt, in 
diesen Veranstaltungen Unternehmensbeispiele im Sinne von Good Practice 
einzubinden. Dadurch konnte ein praxisbezogener Zugang zu den kleinen und mittleren 
Unternehmen und deren Akzeptanz gesichert werden. Hilfreich war dabei die frühzeitige 
Einbindung und Beteiligung der relevanten wirtschafts- und arbeitsnahen Partnerinnen 
und Partner aus der Region. Diese ermöglichten einen breit angelegten Zugang zu den 
Unternehmen und Betrieben und fungieren nachhaltig als Multiplikatorinnen und 
Multiplikatoren, da sie die Handreichungen/Arbeitshilfen über die Projektlaufzeit hinaus 
in ihrer Beratungstätigkeit für KMU zur Fachkräftesicherung nutzen und verbreiten. 
Schließlich sicherte die Einbindung der Expertise dieser Partnerinnen und Partner bei 
der Entwicklung und Umsetzung der Angebote eine passgenaue und hohe Qualität mit 
einer nachhaltigen Wirkung in die kleinen und mittleren Unternehmen hinein.  
Nach wie vor bedarf es einer enormen Anstrengung, trotz des hohen Fachkräfte-
mangels in einigen Berufsfeldern, kleine und mittlere Unternehmen für eine strategische 
Personalplanung und -entwicklung mit den Möglichkeiten, die das nicht ausgeschöpfte 
Fach- und Führungskräftepotenzial von Frauen bietet, zu gewinnen. Es hat sich gezeigt, 
dass diese Herausforderung weiterhin nur gemeinsam mit den strategischen 
Partnerinnen und Partnern der Wirtschaft, des Arbeitsmarktes und der Gleichstellung 
gelingen kann.

29 
Gefördert vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des 
Landes Nordrhein-Westfalen und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung 
(EFRE) wird das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln in Trägerschaft der 
Stadt Köln und in Kooperation mit der IHK Köln und dem Oberbergischen Kreis mit 
Genehmigung des Rates der Stadt Köln vom 27.09.2018 seine Arbeit bis zum 30. April 
2022 mit neuen Projekten und bewährten Partnerinnen und Partnern fortsetzen.

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Beratungsverlauf (2)

02.05.2019 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 13.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
02.05.2019 Wirtschaftsausschuss
TOP 12.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1390/2019
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
23.04.2019
Erstellt
15.04.2019 14:26