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Spielplatzbedarfsplanung der Stadt Köln 2018 - Maßnahmenplanung für den Stadtbezirk Ehrenfeld zu Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche im öffentlichen Raum

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 3233/2018 vom 19.10.2018

Stand: Am 28.01.2019 in der Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) geändert beschlossen.

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    Die Oberbürgermeisterin – Stadt Köln Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche im öffentlichen Raum Spielplatzbedarfsplanung der Stadt Köln 2018 Maßnahmenplanung Stadtbezirk Ehrenfeld Dezernat für Bildung, Jugend und Sport Köln, im September 2018 Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung Amt für Kinder, Jugend und Familie, Kinderinteressen und Jugendförderung Spielplatzbedarfsplanung 2018 - Maßnahmenplanung Stadtbezirk Ehrenfeld 2 Spielplatzbedarfsplanung 2018 - Maßnahmenplanung Stadtbezirk Ehrenfeld 3 Inhalt (1) Hintergrund und Zielsetzung der Spielplatzbedarfsplanung ............................... 4 1.1 Hintergrund und Ziele ............................................................................................. 4 1.2 Verbindungslinien zu weiteren städtischen Planungen, Konzepten und Programmen ........................................................................................................... 6 1.3 Inhaltlicher Aufbau der bezirklichen Maßnahmenplanung ...................................... 7 (2) Maßnahmenplanung ........................................................................................... 8 2.1. Durchgeführte Maßnahmen 2011 bis 06 /2018 ...................................................... 8 2.2. Analysemodell: Spielwert und Versorgungsquote .................................................. 9 2.3. Entwicklung Spielwert und Versorgungsquote / Koordinatensystem .................... 11 2.4. Konkretes Maßnahmenprogramm 2018 bis 2023 ................................................ 13 2.4.1. Perspektivische Maßnahmen ........................................................................... 15 2.4.2. Prioritäre Maßnahmen zur kurz- bis mittelfristigen Umsetzung ........................ 15 2.5. Weitere Vereinbarungen ....................................................................................... 17 Spielplatzbedarfsplanung 2018 - Maßnahmenplanung Stadtbezirk Ehrenfeld 4 (1) Hintergrund und Zielsetzung der Spielplatzbedarfsplanung 1.1 Hintergrund und Ziele Die Kinder - und Jugendv erwaltung legt mit dem vorliegenden Planungsbericht „Spiel -, B e- wegungs- und Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche im öffentlichen Raum“ eine For t- schreibung der Spielplatzbedarfsplanung 2011 (vergleiche Session 0066 /2012) vor und setzt damit Maßnahme M3 im „Kinder - und Jugendförderplan der Stadt Köln 2016 bis 2020“ um, den der Rat am 28.09.2017 beschlossen hat (siehe Session 0169/2017). Die Fortschreibung der Spielplatzbedarfsplanung verfolgt vor allem folgende Zielsetzungen:  Rahmenplanung – übergreifende Planungsprinzipien, Richtwerte und Qualitäts- standards: Die Rahmenplanung stellt in aktualisierter Form und auf übergreifender Ebene Planungsprinzipien, Richtwerte und Qualitätsstandards für die Gestaltung von Spiel-, Bewegungs - und Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche im öffentli chen Raum in Köln vor. Die pädagogischen Leitlinien und Qualitätsstandards heben ab auf Interessenvertretung, Inklusion, Partizipation und Multifunktionalität. Daneben ist er s- tens der quantitative Bedarfswert von 2 qm Nettospielfläche je Einwohner*in wichtig, der eine verbindlichen Planungsgröße der Verwaltung zur Zielorientierung darstellt, und zweitens das Konzept des qualitativen Spielwertes, das es erlaubt, die Qualität von Spiel -, Be wegungs- und Aktionsflächen zu beurteilen. Mit dieser aktualisierten analytischen Grundlage ist es möglich, die quantitative und qualitative Versorgung s- lage mit Spielflächen auf den Ebenen der Gesamtstadt, der Stadtbezirke und der Stadtteile differenziert zu beschreiben. Wohnortnahe p rivate Spielflächen für Klei n- kinder in Wohnanlagen sind nicht Gegenstand dieser Planung. Gleichwohl ergeben sich mit Novellierung der BauO NRW ab 01.01.2019 neue Verbindungslinien zu den privaten Spielplätzen, die noch genauer zu bewerten sein werden (siehe Kapitel 3.1).  Festlegung des quantitativen Richtwertes von 2qm Nettospielfläche je Einwo h- ner*in als verbindliche Zielorientierung der Verwaltung : Die Zahl der Kinder und Jugendlichen in Köln steigt rasant. Gleichzeitig best ehen in den Stadtteilen teilweise jetzt schon erhebliche Nachholbedarfe hinsichtlich der bedarfsgerechten Bereitste l- lung von Spiel -, Bewegungs- und Aktionsflächen im öffentlichen Raum. Unter and e- rem im Rahmen von Bebauungsplanverfahren wirkt die Kinder- und Jugendverwal- tung darauf hin, dass der zusätzlich entstehende Bedarf an Flächen für Mädchen und Jungen in neuen Wohnbaugebieten nach dem quantitativen Richtwert von 2 qm Net- tospielfläche je Einwohner*in gedeckt werden kann und entsprechende Spiel -, Bewe- gungs- und Aktionsgelegenheiten tatsächlich und trotz erheblicher Flächenkonku r- renzen zur Verfügung gestellt werden. Dies sollte zukünftig auch im Rahmen von Verfahren nach § 34 BauGB auf der Grundlage einer kommunalen Selbstverpflic h- tung der Stadt Köln ermöglicht werden. Der kommunale Flächenrichtwert von 2 qm je Einwohner*in wurde erstmals mit der Spielplatzbedarfsplanung 2011 vorgestellt. Ein Ziel der vorliegenden Fortschreibung der Spielplatzbedarfsplanung besteht darin, dieses Vorgehen, insbesondere mit Blick auf neue Wohnbaugebiete, durch Ratsb e- schluss zu bestätigen. Spielplatzbedarfsplanung 2018 - Maßnahmenplanung Stadtbezirk Ehrenfeld 5  Konkrete Maßnahmenplanungen in stadtbezirklicher Differenzierung bei a b- schließender Entscheidung der Bezirksvertretungen : Die Rahmen planung stellt die Folie dar, auf der in stadtbezirkliche r Differenzierung konkrete Maßnahmenpl a- nungen mit Priorisierungen in einer kurz - bis mittelfristigen Perspektive entwickelt werden können. Die Verwaltung hat hierzu in der ersten Jahreshälfte 2018 Planung s- gespräche in allen Stadtbezirken mit Vertreter*inne n der Bezirksvertretungen durc h- geführt, in der sie Maßnahmenvorschläge für den jeweiligen Stadtbezirk vorgestellt und erörtert hat. Die Rückmeldungen, Wünsche und Priorisierungen der Bezirksve r- tretungen aus diesen Gesprächen sind im Nachgang in stadtbezirk liche Maßna h- menplanungen in einem erweiterten Entwurf aufgenommen worden. Die konkreten stadtbezirklichen Maßnahmenplanungen werden formell zur abschließenden Erört e- rung und Beschlussfassung in die Bezirksvertretungen eingebracht; dies erfolgt im Parallelverfahren zu der Erörterung und Beschlussfassung der Rahmenplanung in Jugendhilfeausschuss und Rat. Mit dieser differenzierten Vorgehensweise können zum einen gesamtstädtische pädagogische Leitlinien und Qualitätsstandards für die Spielplatzbedarfsplanung f estgelegt werden. Zum anderen werden gleichzeitig die Bezirksvertretungen unterstützt und dabei gestärkt, über konkrete Spielplatzangel e- genheiten vor Ort abschließend zu entscheiden.  Bedeutung von Beteiligungsformaten bei der Planung von Spiel -, Bewegungs- und Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche: Gemäß §§ 1 und 11 SGB VIII hat Jugendhilfeplanung die Aufgabe, Kindern und J u- gendlichen die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote zur Verf ü- gung zu stellen. Das Baugesetz buch fordert eine „geordnete städtebauliche Entwic k- lung“, die sich am „Wohl der Allgemeinheit“ zu orientieren hat. Dabei sind eine Vie l- zahl von Belangen zu berücksichtigen, welche in einem Abwägungsprozess gegene i- nander und untereinander gerecht abgewogen werden (§1 Abs.7 BauGB). Hinsichtlich der Öffentlichkeitsbeteiligung wird im Baugesetzbuch seit der letzten Novellierung klargestellt, dass auch Kinder und Jugendliche Teil der Öffentlichkeit sind. (§ 1 Absatz 5 BauGB und § 3 Absatz 1 BauGB). Als Expertinnen und Experten ihrer eigenen L e- benswelt, Interessen und Bedürfnisse, werden Kinder und Jugendliche als diejenigen Bürgeri n- nen und Bürger, die zukünftig und langfristig in und mit den neu geschaffenen Strukturen leben, in Köln seit ca. 30 Jahren grundsätzlich an allen Spielraumplanungen beteiligt. Die Spielplatzb e- darfsplanung 2018 will darauf hinwirken, dass es im Rahmen immer größer werdender Wohnba u- projekte notwendig ist Kinder und J ugendliche schon mit Beginn der städtebaulichen Entwic k- Spielplatzbedarfsplanung 2018 - Maßnahmenplanung Stadtbezirk Ehrenfeld 6 lung in Stadtplanung und Stadtent wicklung ei nzubeziehen. Beispielhaft ist hier das 2009 ins Leben gerufene Projekt „Stadt mit Zukunft“ zu benennen, bei dem in sehr konkreten Projekten eine Kinder - und Jugendbeteiligung im Städtebau stattgefunden hat und welches eine dauerhafte Handlungsstrategie darstellt. Im Rahmen des Aktionsplans Kinderfreundliche Kommune akzentuiert die Stadt Köln die Beteiligung von Kinder n und Jugendlichen bei der städtebaulichen Entwicklung in Stadtplanung und Stadtentwicklung.  Stellenwert von Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen im öffentlichen Raum – konzeptioneller Rahmen: Der vorliegende Planungsbericht verdeutlicht und erläutert den hohen Stellenwert von „Spiel -, Bewegungs - und Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche im öffentlichen Raum“ für die Stadtgesel lschaft und bietet einen konze p- tionellen Rahmen: Der vereinfachende Begriff des öffentlichen „Spi elplatzes“ ist zu eng gefasst. Dahinter verbergen sich in Köln rund 700 Gelegenheiten für Spiel, B e- wegung und Aktion, die gleichsam öffentliche Freiräume der K ommunikation und Be- gegnung für alle Bürger*innen in einer stark verdichteten Stadt sind. Hierbei handelt es sich um „klassische“ Spielplätze, aber auch um Bolz - und Basketballplätze, Sk a- teranlagen sowie Familienparks und vieles mehr. Diese Räume werden bev orzugt von Kindern und Jugendlichen genutzt, stehen aber grundsätzlich auch Erwachsenen offen (beispielhaft als Erziehungsberechtigte, Kindertagespflegepersonen, Spielplat z- paten, Bewohner*innen im Quartier, Nachbarn etc.). „Spielplätze“ entscheiden ganz grundsätzlich mit über die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Zudem geht es auch darum, abgeleitet aus den aktualisierten Bedarfsanalysen, weitere Bewegung s- flächen, z.B. für Trendsportarten in den Blick zu nehmen, wobei hier eine starke Ve r- bindungslinie zur laufenden Sportentwicklungsplanung der Stadt Köln besteht. Schließlich rücken verstärkt und ausdrücklich Angebotsflächen für Jugendliche im ö f- fentlichen Raum, z.B. Treffpunkte oder Aktionsflächen, in den Fokus; an dieser Stelle sei auf den Beschluss des Jugendhilfeausschusses „Jugendtreffs im Stadtgebiet“ aus dem Frühjahr 2018 verwiesen, der genau hierauf abstellt. 1.2 Verbindungslinien zu weiteren städtischen Planungen, Konzepten und Pr o- grammen Die vorliegende Aktualisierung der Spielplatzbedarfsplanu ng weist eine Reihe von Verbi n- dungslinien zu weiteren städtischen Planungen und Konzepten auf , von denen an dieser Stelle drei besonders prägnante Verbindungen zum verbesserten Verständnis und zur g e- danklichen Einordnung kurz benannt werden sollen:  Sportentwicklungsplanung der Stadt Köln: Die Verwaltung entwickelt gegenwärtig eine Sportentwicklungsplanung, die enge Bezüge zur Freiraum -, Stadt - sowie J u- gendhilfe- und Schulentwicklungsplanung aufweist, dabei auf das gesamte Stadtg e- biet Kölns und alle Bevölke rungsgruppen fokussiert und u.a. auf die Öffnung des g e- samten städtischen Raums für Sport und Bewegung abzielt. Gerade in diesem letz t- genannten Bereich des vereinsungebunden Sports im öffentlichen Raum und mit Blick auf Kinder und Jugendliche bestehen star ke Verbindungslinien zur Spielplat z- Spielplatzbedarfsplanung 2018 - Maßnahmenplanung Stadtbezirk Ehrenfeld 7 bedarfsplanung, entsprechend eng ist die Kooperation, um das gemeinsame Th e- menfeld multiperspektivisch auszuleuchten und Doppelarbeiten zu vermeiden. Beide Planungen verweisen an geeigneten Stellen auf die jeweils komplem entäre Planung. Insbesondere das Modellprojekt zur „Planung von Bewegungsräumen im Veedel“, in dem in den Sozialräumen überdachte, klimaoffene Sportflächen für die Jugendlichen im Veedel und den dort ansässigen Vereinen und Schulen Sport - und Bewegung s- möglichkeiten zur Verfügung gestellt werden sollen, gibt der Spielplatzbedarfsplanung einen Schub.  Kölner Perspektiven 2030: Die Verwaltung erarbeitet derzeit ein Integriertes strat e- gisches Stadtentwicklungskonzept (vergleiche Session 2794/2017). Die „Kölner Per- spektiven 2030“ bilden für die Stadt Köln den zentralen Kompass für eine zukunftsge - richtete, strategische und nachhaltige Stadtentwicklung. Für die gesamtstädtische Ebene werden integrierte Ziele, Leitlinien und Handlungsschwerpunkte unter Beac h- tung von Wirkungszusammenhängen und regionalen Verflechtungen erarbeitet. Bi s- lang weitgehend sektoral angelegte Zielsetzungen, Konzepte und Leitlinien der D e- zernate und Fachdienststellen werden aufeinander abgestimmt und um gesamtstä d- tische Strategien ergänzt; Le itprojekte und Maßnahmen zur Umsetzung der Ziele mit einer Priorisierung harmonisiert. Teil der Gesamtstrategie „Kölner Perspektiven 2030“ ist ein räumliches Leitbild, dessen Aufgabe die Identifizierung von Entwicklung s- schwerpunkten (sogenannte Zukunftsräu me) und von konkreten Leitprojekten in A b- stimmung mit der regionalen Entwicklung ist. Die „Kölner Perspektiven 2030“ stellen einen Handlungsrahmen für alle an der Stadtentwicklung intern und extern beteiligten Akteure dar. Die Kinder- und Jugendverwaltung beabsichtigt, die Ergebnisse der vo r- liegenden „Aktualisierung der Spielplatzbedarfsplanung“ in geeigneter Form mit la u- fenden Erarbeitungsschritten der „Kölner Perspektiven 2030“ zu verschränken.  Stadtentwicklung, Stadtplanung und Landschaftsplanung : Spielplatzbedarfspla- nung, Stadtentwicklung und Stadtplanung haben eine Menge miteinander zu tun. Aufenthaltsräume für Kinder und Jugendliche stellen nicht nur „Oasen in einer Stad t- wüste“ dar. Spiel -, Bewegungs- und Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche tan- gieren die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Dies erfordert einen ganzheitl i- chen Blick auf eine qualitätsvolle, identitätsstiftende, stadtteilentwickelnde und sozial integrative Raumplanung und das Zusammenspiel unterschiedlicher Fachämter. K o- operationen mit Stadtentwicklung, Stadtplanung und Landschaftsplanung spielen bei der Planung, Umsetzung und Pflege von Spiel - Bewegungs- und Aktionsflächen eine entscheidende Rolle. Sie erfordern auch weiterhin einen intensiven Austausch , z.B. bei der Entwicklung von neuen Wohnbaugebieten. 1.3 Inhaltlicher Aufbau der bezirklichen Maßnahmenplanung Nachdem in Kapitel 1 kurz Hintergrund und Zielsetzung der vorliegenden „Aktualisierung der Spielplatzbedarfsplanung“ erläutert wurden, sollen in Kapitel 2 die bezirklich e Maßnahmen- planung und weitere Vereinbarungen zur verbesserten Abstimmung bei Spielplatzplanungen dargestellt werden. Spielplatzbedarfsplanung 2018 - Maßnahmenplanung Stadtbezirk Ehrenfeld 8 (2) Maßnahmenplanung Im Folgenden wird zunächst ein Überblick über die realisierten Maßnahmen aus den letzten 7 Jahren gegeben. Flankierend finden sich über den Text verteilt einige Fotos der entsta n- denen Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen. Danach erfolgt eine kurze Übersicht zu dem Analysemodell, das die Verwaltung bei der Bewertung der quantitativen Versorgungslage mit Spielflächen und d er qualitativen Bewertung des Spielwertes der einzelnen Spielplätze z u- grunde legt . Eine ausführliche Darstellung des Analysemodells und der bauplanerischen Standards finden sich in dem allgemeinen Teil zur Spielplatzbedarfsplanung, welcher dem Rat der Stad t Köln zur B eschlussfassung vorgelegt wird. Anschließend erfolgt die Darste l- lung der zukünftigen Maßnahmen im Bezirk und der ergänzenden Vereinbarungen mit den Bezirksvertretungen. 2.1. Durchgeführte Maßnahmen 2011 bis 06 /2018  In Ehrenfeld wurden seit 2011 insgesamt 39 Maßnahmen zur Erhaltung bzw. Verbes- serung des Spielwertes auf vorhandenen Spiel - und Bolzplätzen durchgeführt inkl. des Baus von 4 Neuanlagen.  neue öffentliche Spiel- und Bolzplätze sowie weitere Bewegungs - und Aktionsflächen für Kinder und J ugendliche konnten umgesetzt werden: z.B. die BMX -Anlage Taku- feld in Ehrenfeld, die bei den freedombmx Awards 2017 den zweiten Platz der besten Skateparks in Deutschland bekommen hat und Maßnahmen mit Investoren von Wohnungsbaumaßnahmen wie die Spielplätze „Rita-Maiburg-Straße/ Butzweilerhof“ in Ossendorf und „Kohlenstraße“ in Ehrenfeld Spiel-, Bewegungs- und Akti- onsflächen Art der Maßnahme Fertigstel- lung Ehrenfeld Leo-Amann-Park Ersatzbeschaffung 2011 Everhardstraße Ersatzbeschaffung 2011 Leo-Amann-Park Ersatzbeschaffung 2012 Goswin-Peter-Gath-Str Umgestaltung 2013 Hansemannstraße/Philippstraße Ersatzbeschaffung 2013 Fröbelstraße Ersatzbeschaffung 2013 Lessingstraße Umgestaltung 2013 Helmholtzplatz Ersatzbeschaffung 2014 Glasstraße/Wißmannstraße Ersatzbeschaffung 2014 Takufeld/Subbelratherstr./ BMX- Anlage Neugestaltung 2016 Glasstraße / Wißmannstraße Ersatzbeschaffung 2016 Stammstraße/Gutenbergstraße Ersatzbeschaffung 2016 Spielplatzbedarfsplanung 2018 - Maßnahmenplanung Stadtbezirk Ehrenfeld 9 Helmholtzplatz Ersatzbeschaffung 2017 Kohlenstraße Neuanlage 2017 Hansemannstraße/Philippstraße Neugestaltung Teil1 2017 Leo-Amann-Park Ersatzbeschaffung 2018 Neuehrenfeld Baadenberger Straße Ersatzbeschaffung 2016 Rektor-Schmitz-Straße Neugestaltung 2017 Bickendorf Mühlenweg/Westendstraße Ersatzbeschaffung 2015 Heimstättenweg Ersatzbeschaffung 2017 Am Rosenhof Ersatzbeschaffung 2018 Vogelsang Meisenweg/Stiglitzweg Ersatzbeschaffung 2011 Geschäftszentrum Vogelsang Neuanlage 2012 Meisenweg/Stieglitzweg Ersatzbeschaffung 2014 Goldhähnchenweg Ersatzbeschaffung 2016 Meisenweg/Stieglitzweg Ersatzbeschaffung 2017 Akazienweg/Reiherweg Neugestaltung 2017 Goldhähnchenweg Ersatzbeschaffung 2018 Bocklemünd/ Mengenich Görlinger Zentrum West Neuanlage 2011 Buschweg/ Nüssenberger Busch Ersatzbeschaffung 2015 Mengenicher Str/ Kurt-Weill-Weg Neugestaltung 2017 Börnestr/Michelsw/Vogelwäldchen Neugestaltung 2017 Buschweg/ Nüssenberger Busch Ersatzbeschaffung 2017 Ossendorf Käthe-Kernchen-Straße Ersatzbeschaffung 2011 August-von-Willich-Straße Ersatzbeschaffung 2012 Willi-Sieke-Straße Umgestaltung 2013 Willi-Sieke-Straße Ersatzbeschaffung 2014 Butzweilerhof/Rita-Maiburg- Straße Neuanlage 2014 Willi-Sieke-Straße Ersatzbeschaffung 2017 39 Maßnahmen 26 Ersatzbeschaffung 3 Umgestaltungen 6 Neugestaltungen 4 Neuanlagen 2.2. Analysemodell: Spielwert und Versorgungsquote Die Maßnahmenplanung unterliegt einer Bedarfsprüfung inkl. Analyse der für die relevanten Stadtteilfaktoren (Bewohner - und Bildungsinfrastruktur, S pielangebote bzw. Spie lwert auf den umliegenden Spielplätzen etc.) sowie eine Machbarkeitsprüfung (ausreichende planbare Flächen bzw. Fallschutz vorhanden, finanzielle und personelle Ressourcen). Spielplatzbedarfsplanung 2018 - Maßnahmenplanung Stadtbezirk Ehrenfeld 10 Die aktuelle Bedarfslage hinsichtlich Spielwert und Versorg ungsquote lässt sich anhand des Koordinatensystems auf Seite 12 ablesen. Stadtteile unterhalb der Mittelwertachse lassen einen ersten Be darf bezüglich des Spielwer - tes oder der Versorgungsquote erkennen. Dabei ist zu beachten, dass sich aufgrund nachfol gend benannter Faktoren die Bedarfslagen nicht immer in unmittelbarer Ableitung zum Analysemodell und seinen Ergebnissen abarbei- ten und priorisieren lassen. Diese sind insbesondere:  Beschlüsse der Bezirksvertretungen zu Maßnahmenplanungen  Maßnahmen, welche auf Grund von Gefährdung durchgeführt werden  Angemeldete und beschlossene Flächen im Rahmen von B-Planverfahren  Externe Finanzierung (Spenden, BV-Mittel, Fördermittel z.B. Land, EU)  Stadtteilübergreifende Angebotsflächen (z.B. Trendsportanlagen)  Ersatzbeschaffungen Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Kriterien, welche in die Berechnung des Spielwertes und der Versorgungsquote eingeflossen sind. Analysegrundlage Spielwert und Versorgungsquote Spielwert Innerhalb dieser Hauptkatego rien wurden mehrere Teilaspekte mit Punkten von 0 bis 6 bewertet. Zur Ermittlung des Gesamtwerts des Hauptkriteriums wurde aus den ei n- zelnen Teilaspekten ein Durc h- schnittswert gebildet. Standort Zustand der Spielgeräte und Gesamteindruck des Platzes Multifunktionalität der Spiel -, Bewegungs - und Aktionsflächen Erlebniswert für Kinder und Jugendliche Aufenthaltswert für die verschiedenen Alter s- gruppen Versorgungsquote Richtwert von 2 qm Spielflächenbedarf je Ei n- wohner Spielplatzbedarfsplanung 2018 - Maßnahmenplanung Stadtbezirk Ehrenfeld 11 2.3. Entwicklung Spielwert und Versorgungsquote / Koordinatensystem Im Zeitraum von 2011 bis heute konnte die Qualität der Ehrenfelder Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen gesteigert werden und liegt nun knapp über dem städtischen Durchschnitt. Die Versorgungsquote in Ehrenfeld ist gesunken, liegt aber immer noch über dem städt i- schen Durchschnitt. 4 von 6 Stadtteilen liegen in der Versorgungsquote oberhalb des städti- schen Mittels. Einer der Gründe für den Verlust von Flächen ist die Neuberechnung und B e- reinigung der tatsächlich nutzb aren SpielflächenUm ein realistisches Bild von der tatsächlich nutzbaren Gesamtfläche zu erhalten wurde eine Neubewertung notwendig. Dadurch hat sich die Gesamtsumme an Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen verringert. Ein weiterer Aspekt für die Versorgun gslücken liegt in dem Mangel an Flächen zum Ausbau von Spiel -, Bewe- gungs- und Aktionsflächen in den immer stärker verdichteten Stadtteilen. Die zusätzlich ge- wonnenen Flächen (4 Neuanlagen) konnten die Versorgungsquote nicht erhöhen Ehrenfeld: Umgestaltung Takufeld/ Subbelrather Straße/ BMX Anlage Spielplatzbedarfsplanung 2018 - Maßnahmenplanung Stadtbezirk Ehrenfeld 12 Legende: Auf der Hochachse sind die Stadtteile nach dem durchschnittlichen qualitativen Spielw ert der Spielplät- ze sortiert, auf der Horizontalachs e nach dem quantitativen Versor gungsgrad mit Spielflächen (Ziel: 2 qm je Ei n- wohner*in). In den Stadtteilpunkten ist die Anzahl der Spielplätze angegeben. Rot umrandete Punkte = Stad tteile mit Spielplätzen und Bolz- und Basketballflächen, weiß umrandete Punkte = Spielplätze. Skatemöglichkeiten sind mit gesondertem Icon gekennzeichnet. Spielplatzbedarfsplanung 2018 - Maßnahmenplanung Stadtbezirk Ehrenfeld 13 Links: Bocklemünd/ Mengenich: Neugestaltung Vogelwäldchen, Rechts: Vogelsang: Neugestaltung Akazienweg 2.4. Konkretes Maßnahmenprogramm 2018 bis 2023  Die Kinder - und Jugendverwaltung sieht Verbesserungen der quantitativen Verso r- gung von Spielflächen im Kontext von Wohnungsbaumaßnahmen vor. Die politischen Gremien haben eine Reihe von Wohnungsbaufläche n im Stadtbezirk Ehrenfeld im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes Wohnen (1028/2015) und der Wohnung s- bauoffensive (2698/2016) befürwortet. Dabei waren infrastrukturelle Bedarfe aus den Bereichen Bildung und Jugend vorab berücksichtigt worden. o Die Ausnahm e ist hier eine potentielle Fläche für Wohnungsbau am Seea d- lerweg in Vogelsang (im Flächenpass 4.01 festgehalten). Das vorliegende Planungs- und Nutzungskonzept steht im Wiederspruch zum rechtskräftigen Bebauungsplan, da der hier vorgesehene öffentliche Bo lzplatz überplant wur- de. Dem stimmt die Kinder - und Jugendverwaltung nicht zu. Erst wenn ein adäquates Alternativgrundstück zur Verf ügung steht, kann auf die überplante Bolzplatzfläche im Plangebiet verzichtet werden. Möglichkeiten bestehen in der angrenze nden Grünfläche. Hier muss vorab die Planungssicherheit ä m- terübergreifend hergestellt werden.  Für den Sozialraum Bocklemünd/Mengenich ist die Erstellung eines ISEKs nicht wie geplant möglich, sodass auch die Trendsportanlage Michelsweg Nord aus der Förde- rung rausgefallen ist. Die Trendsportanlage ist darum in der Liste der gesetzten Maß- nahmen (Seite 16/17) nicht mehr aufgeführt. Die Anlage könnte durch Mittel der Ki n- der- und Jugendverwaltung finanziert und durchgeführt werden und findet sich darum nun auf der Liste der „ Perspektivische Maßnahmen, die von der Bezirksvertretung priorisiert werden können“ wieder (Seite 16).  Im Rahmen des ISEK (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) und Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung ( EFRE ) wird in Bickendorf und in unmittelbarer Nähe zum vorhandenen Spiel- und Bolzplatzplatz Mühlenweg/ We s- tendstraße eine Trendsport Neuanlage umgesetzt werden. Spielplatzbedarfsplanung 2018 - Maßnahmenplanung Stadtbezirk Ehrenfeld 14  Als herausragendes Beispiel für die multifunktionale Nutzung von Flächen ist das Modellprojekt Everha rdstraße der Sportentwicklung und die Außenanlagen des H e- liosgeländes zu ne nnen. Ziel der Freiraumplanung ist, das gesamte Heliosgelände zwischen Venloer -, Vogelsanger - und Heliosstraße sowie dem Gürtel gestalterisch zusammenhängend und dadurch als Einheit insbesondere auch für Kinder und J u- gendliche erleb - und nutzbar zu gestalten. Die Forderung nach frei zugänglichen, multifunktional nutzbaren, begrünten Freiräumen von hoher Aufenthaltsqualität war ein wichtiger Baustein aus der Bürgerbeteiligung.  Die Bezirksvertretung Ehrenfeld hat die Fortführung des Programmes zur Attraktivi e- rung von Plätzen in den Veedeln, das federführend vom Stadtplanungsamt durchg e- führt wird, beschlossen. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie strebt eine Koopera- tion mit dem Stadtp lanungsamt bezüglich der Planung der Flächen an, um Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben sich an der Planung von öffentlichen Plätzen zu beteiligen und ihre Interessen einzubringen, damit Orte der Begegnung für verschiedene Altersgruppen entst ehen. Mögliche Spiel - und Aktionsflächen tragen zur Lebensqualität Aller bei. Es stehen in 2018 800.000 € zur Verfügung.  Der Ausbau jugendgerechter Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen wird in o Bickendorf mit Inbetriebnahme einer Trendsportanlage und der Neugestaltung eines Bolzplatz weiter fortgeführt.  Bei der quantitativen Versorgung l egt die Verwaltung insbesondere ihren Fokus auf die Stadtteile Neuehrenfeld und Vogelsang. In Neuehrenfeld gestaltet sich dies aufgrund mangelnder Flächen als problematisch. In Vogelsang benötigt die Kinder- und Jugendverwaltung dringend das in Aussicht gestellte Alternativgrundstück am Seeadlerweg. Durch die Neuanlage von Spielplatz und Bolzplatz würde sich auch die Versorgungsquote erheblich verbessern.  Dort, wo keine Flächen zur Verfügung stehen , wird weiter hin durch Ersatzbescha f- fung, Umgestaltung und Neugestaltung der Spielwert erhöht.  Für den weiteren Abbau des Flächenfehlbedarfs ist die Verwaltung bestrebt, weiterhin nutzbare Flächen für Kinder und Jugendliche zu fin den. Ein Lösungsansatz besteht im Auffinden von multifunktional nutzbaren Flächen. Im Rahmen des Fachgesprächs vom 20.03.2018 mit der Bezirksvertretung Ehrenfeld hat die Kinder- und Jugendverwaltung folgende Maß nahmenplanungen vorgestellt und gemeinsam abgestimmt. Spielplatzbedarfsplanung 2018 - Maßnahmenplanung Stadtbezirk Ehrenfeld 15 2.4.1. Perspektivische Maßnahmen Hierbei handelt es sich um Maßnahmen die dur ch die Bezirksvertretung priorisiert werden können. Spiel-, Bewegungs- und Akti- onsflächen Art der Maßnahme /Begründung Neuehrenfeld Spielplatz Prälat-Savelsberg-Platz Umgestaltung Spielplatz Baadenberger Stra- ße/Ossendorfer Straße Neugestaltung Ehrenfeld Spielplatz Roßstraße (Kwattapark) Ersatzbeschaffung Beschluss BMX-Anlage Takufeld Erweiterung Rollsport für Kinder ab 6 Jahren Spielplatz Grimmstra- ße/Wißmannstraße Neugestaltung Entwurf liegt vor Vogelsang Spielplatz Kolkraben- weg/Goldammerweg Neugestaltung Bocklemünd/ Mengenich Spielplätze Barlachweg und Beckmannweg Ersatzbeschaffungen Spielplatz Michelsweg Neugestaltung/Trendsport ohne För- dermittel Spielplatz Fliesteder Straße Neugestaltung Bürgerhaushalt 2016 2.4.2. Prioritäre Maßnahmen zur kurz- bis mittelfristigen Umsetzung Es handelt sich um Maßnahmen, die nach Einschätzung der Verwaltung unverzichtbar sind – die Bezirksvertretung wird um Bestätigung und bei Bedarf Ergänzung gebeten. Eine Erläuterung der garantierten Maßnahmen findet sich unter Punkt 2.2. Spiel-, Bewegungs- und Akti- onsflächen Art der Maßnahme /Begründung Ehrenfeld Spielplatz Takufeld Neugestaltung Spielplatz voraus- sichtlich in Kooperation mit Investor Spielplatz Hospeltstraße Neugestaltung- Temporäre Nutzung als Baustelleneinrichtung und fol- gender Herrichtung durch Investor Spielplatz Fröbelstraße Neugestaltung in Kooperation mit Investor Spielplatzbedarfsplanung 2018 - Maßnahmenplanung Stadtbezirk Ehrenfeld 16 Spielplatz Everhardstraße Neugestaltung im Rahmen Modell- projekt Sportentwicklung Bolzplatz Stammstra- ße/Gutenbergstraße Neugestaltung des gesperrten Bolz- platz Spielplatz Stammstra- ße/Gutenbergstraße Umgestaltung Spielplatz Hansemannstraße Neugestaltung, Teil 2 Spiel- und Bolzplatz Helmholtz- platz Ersatzbeschaffung ,Kleinkindbereich Spielplatz Glasstraße Umgestaltung Spielplatz ehemaliger Güterbahn- hof Neuanlage Investor Spiel- und Bolzplatz Leo-Amann- Park Umgestaltung Ausgleichszahlung Investor, inklusives Spielgerät Spielplatz Christianstraße/ Leyendeckerstraße Neuanlage Investor auf Bestandsflä- che Bickendorf Spielplatz Grüner Brunnenweg Ersatzbeschaffung Bolzplatz Erlenweg Neugestaltung Bolzplatz Spielplatz Erlenweg Umgestaltung Spielplatz Erlenweg Neugestaltung Investor Spiel- und Bolzplatzplatz Müh- lenweg/ Westendstraße Neuanlage Trendsport ISEK Spiel- und Bolzplatzplatz Müh- lenweg/ Westendstraße Umgestaltung Vogelsang Spielplatz Silbermöwenweg Neuanlage Bolzplatz Seeadlerweg Neuanlage Bocklemünd/ Mengenich Bolzplatz Michelsweg Neuanlage Bolzplatz Spielplatz Ollenhauerring/ Hin- demithweg Ersatzbeschaffung Ossendorf Spiel- und Bolzplatz Butzweiler- hof- Allee Neuanlage Spielplatz Am Pistorhof Neugestaltung Ersatzbeschaffung Ein Spiel- oder Sportgerät wird durch ein gleich- wertiges Gerät ersetzt (eine 1:1 Beschaffung). Umgestaltung Teilrevision: Eine Verbesserung des Spielangebotes und Erhö- hung des Spielwertes. Spielplatzbedarfsplanung 2018 - Maßnahmenplanung Stadtbezirk Ehrenfeld 17 Neugestaltung Komplettrevision:Hierbei wird nicht nur ein vielfältiges Spielange- bot geschaffen, sondern die Spielflächen neu strukturiert. Neuanlage Ein Ausbau und die Gestaltung einer unbebauten neuen Fläche zu einem öffentlichen Spiel-, Bewegungs- und Aktionsfläche. 2.5. Weitere Vereinbarungen Die Kinder - und Jugendverwaltung infor miert die Bezirksvertretung per E -Mail an die G e- schäftsführung der Bezirksvertretung im Bürgeramt in folgenden Angelegenheiten:  Bei Änderungen von B -Plänen insofern Spiel-, Bewegungs - und Aktionsflächen be- troffen sind.  Bei Nichtberücksichtigung von eingeplanten Spiel-, Bewegungs - und Aktionsflächen im Rahmen von Bebauungsplanverfahren.  Bei Nichtberücksichtigung von Spiel -, Bewegungs- und Aktionsflächen bei Bauma ß- nahmen nach § 34 BauGB ab 3.000 qm.  Aufgabe/Wegfall von Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen.  Bei Ersatzbeschaffungen für bestehende Spielplätze .  Bei unvorhersehbaren Maßnahmen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht. Die Kinder- und Jugendverwaltung wird das Thema der multifunktionalen Nutzung von Fl ä- chen vor dem Hintergrund stark steigender Bevölkerungszahlen bei knappen Flächen und Flächenkonkurrenzen bzw. Zielkonflikten visionär weiter entw ickeln. Dazu werden die Ideen und Anregungen der Bezirksvertretung einfließen. Mindestens einmal im Jahr findet ein Fachgespräch zum Sachstand, der aktuellen Bedarf s- lage und der Umsetzung von Maßnahmen statt. Einmal jährlich erscheint ein Sachstandsb e- richt zu den umgesetzten Maßnahmen des vergangenen Jahres. Entwurf/Freiflächenplanung Bickendorf: Neuanlage ISEK „Mühlenweg/Westendstraße“
  • Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/51/512 Vorlagen-Nummer 3233/2018 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Spielplatzbedarfsplanung der Stadt Köln 2018 - Maßnahmenplanung für den Stadtbezirk Ehrenfeld zu Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche im öffentlichen Raum Beschlussorgan Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld (1) beschließt die „Spielplatzbedarfsplanung der Stadt Köln 2018 - Maßnahmenplanung zu Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche im öffentlichen Raum für den Stadtbezirk Ehrenfeld.“ (2) Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der abge- stimmten Maßnahmen in den Folgejahren. (3) Mindestens einmal jährlich erörtert die Bezirksvertretung mit der Kinder- und Jugendverwal- tung den Umsetzungsstand und nimmt Nachjustierungen vor. Jugendhilfeausschuss 06.11.2018 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 03.12.2018 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung: Die Verwaltung legt mit dem vorliegenden Planungsbericht „Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche im öffentlichen Raum“ eine Fortschreibung der Spielplatzbedarfsplanung 2011 vor und setzt damit Maßnahme M3 des „Kinder- und Jugendförderplans der Stadt Köln 2016 bis 2020“ um, den der Rat am 28.09.2017 beschlossen hat. Die vorliegende Spielplatzbedarfsplanung 2018 verdeutlicht und erläutert den hohen Stellenwert von „Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche im öffentlichen Raum“ für die Stadtgesellschaft und bietet einen umfassenden konzeptionellen Rahmen. Hinter dem Begriff des öffentlichen „Spielplatzes“ verbergen sich in Köln rund 700 kinder-, jugend- und familienfreundliche Gelegenheiten für Spiel, Bewegung und Aktion, die gleichsam öffentliche Freiräume der Kommunika- tion und Begegnung für alle Bürger*innen in einer stark verdichteten Stadt sind. Hierbei handelt es sich um „klassische“ Spielplätze für Kinder, aber auch um Bolz- und Basketballplätze, Skateranlagen sowie Familienparks. Die rasante Bevölkerungsentwicklung und der damit verbundene starke Anstieg der Zahl der Kindern und Jugendlichen stellt die Verwaltung vor große Herausforderungen. Sicherung, Weiterentwicklung und Ausbau von Spiel- und Bewegungsflächen bleiben dringliche Aufgaben, um auch zukünftig be- darfsgerechte und wohnortnahe Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen in ausreichendem Maße und hoher Qualität zur Verfügung zu stellen. Entsprechend der Entscheidungsbefugnisse des Rates und der Bezirksvertretungen gemäß Zustän- digkeitsordnung der Stadt Köln werden dem Rat und den Bezirksvertretungen zwei sich ergänzende Beschlussbestandteile vorgelegt.  Der Rat entscheidet über die Rahmenplanung, also über den „allgemeinen Teil“ der aktualisierten Spielplatzplanung mit übergreifenden Planungsprinzipien, Richtwerten und Qualitätsstandards. Diese Standards gelten stadtweit und gewährleisten eine einheitliche Sichtweise auf die bedarfs- gerechte Bereitstellung von Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche im öffentlichen Raum.  Die Bezirksvertretungen entscheiden über die konkreten Maßnahmenplanungen und damit über ein für den jeweiligen Stadtbezirk spezifisches „Agenda-Setting“ inklusive Priorisierungen von Maßnahmen. Die konkreten stadtbezirklichen Maßnahmenplanungen umfassen dabei Ersatzbe- schaffungen von Spielgeräten, Umgestaltungen und Neugestaltungen von Spielflächen sowie Neuanlagen. Um diese konkreten Maßnahmenplanungen zu unterstützen, hat die Verwaltung in der ersten Jahreshälfte 2018 Planungsgespräche in allen Stadtbezirken durchgeführt, Maßnah- menvorschläge unterbreitet und Anregungen aufgenommen. Die so entstandenen Maßnahmen- planungen werden nach Vorberatung durch den JHA den Bezirksvertretungen zur abschließen- den Beratung und Beschlussfassung vorgelegt. Die Verwaltung wird ihre Umsetzungsarbeit vor Ort auf dieser Grundlage ausrichten und die Bezirksvertretungen regelmäßig in einem Kurzbe- richt über den Umsetzungsstand informieren. Die „komplexe Realität“ erfordert zuweilen Abwei- chungen von Planungen, z.B. weil unvorhergesehen neue Förderprogramme mit Landes-, Bun- des- oder EU-Mitteln aufgelegt werden, zweckgebundene Spendengelder zur Verfügung stehen oder schlicht kurzfristig Ersatzbeschaffungen notwendig werden. Daher ergibt sich wie bisher die Anforderung eines guten, intensiven Dialogs zwischen Kinder- und Jugendverwaltung und Be- zirksvertretungen, der weitergeführt und ausgebaut werden soll. Anlagen

Beratungsverlauf

  1. 06.11.2018

    Jugendhilfeausschuss

    TOP 3.4, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ungeändert beschlossen
  2. 28.01.2019 zuletzt

    Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)

    TOP 9.2, Entscheidung. Ergebnis: geändert beschlossen

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