Mandari Insight

1137/2017

RRX-Halt Köln-Mülheim: Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und das weitere Vorgehen

Beschlussvorlage Ausschuss 20.04.2017

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 02.05.2017, TOP 4.1

Beschlussvorlage Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage Ausschuss

3645 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VIII/66 
 
Vorlagen-Nummer 
 1137/2017 
Freigabedatum 19.04.2017 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
RRX-Halt Köln-Mülheim: Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und das weitere Vorgehen 
Beschlussorgan 
Verkehrsausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Verkehrsausschuss der Stadt Köln nimmt die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zum RRX-Halt 
in Köln-Mülheim zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie 
zum RRX-Halt in Köln-Mülheim, gemeinsam mit dem NVR und dem Rheinisch-Bergischen Kreis, 
beim Land NRW sowie beim Bund vorzustellen, um weitere Planungsschritte anzustoßen und das 
Projekt weiter voranzutreiben. 
 
Alternative: 
Der Verkehrsausschuss der Stadt Köln nimmt die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zum RRX-Halt 
in Köln-Mülheim zur Kenntnis, sieht jedoch keinen weiteren Handlungsbedarf seitens der Verwaltung. 
 
 
Verkehrsausschuss 02.05.2017

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung: 
Der Rat der Stadt Köln hat die Verwaltung in seiner Sitzung am 16.12.2014 beauftragt, gemeinsam 
mit dem Nahverkehr Rheinland (NVR) eine Untersuchung zum Bahnhof Köln-Mülheim zu beauftra-
gen, welche „eine Fahrplanstudie und die notwendigen Infrastrukturkosten für einen RRX-Halt in 
Köln-Mülheim ermittelt (…).“ 
Das RRX-Zielkonzept sieht perspektivisch einen 15-Minuten Takt zwischen Köln und Dortmund vor, 
der durch vier verschiedene Linien bedient werden soll. 
Zur Umsetzung des Beschlusses haben Stadt Köln und NVR am 17.12.2015 eine entsprechende 
Verwaltungsvereinbarung geschlossen, auf deren Grundlage der NVR federführend eine Ausschrei-
bung der notwendigen Leistungen vorgenommen und am 31.03.2016 letztlich die Bietergemeinschaft 
„Vössing GmbH“ (Projektleitung), „IVV GmbH & Co KG“, „SMA und Partner AG“ in Verbindung mit 
einem Subunternehmer („Via Consulting & Development Engineers GmbH“) mit der Erstellung der 
Machbarkeitsstudie beauftragt hat. 
Nachdem erste Ergebnisse bereits Ende 2016 vorlagen, konnten die Arbeiten an der Machbarkeits-
studie inzwischen komplett abgeschlossen werden. Demnach ist die Einrichtung eines RRX-
Systemhalts in Köln-Mülheim technisch und betrieblich möglich, volkswirtschaftlich sinnvoll und damit 
auch förderfähig.  
Durch die Errichtung eines zusätzlichen Gleises nebst Bahnsteig im unmittelbaren Bahnhofsbereich 
von Mülheim lassen sich, neben der RE7, drei RRX-Halte pro Stunde ermöglichen (untersuchter Ma-
ximalfall). 
Ohne jegliche infrastrukturelle Anpassungen (untersuchter Minimalfall) kann allerdings nur ein RRX-
Halt pro Stunde erfolgen. Die anderen Linien müssten hingegen durchfahren. 
 
Für die Sicherung des Projekts RRX-Systemhalt in Köln-Mülheim war es von elementarer Bedeutung, 
dass erste Ergebnisse noch vor der Verabschiedung des neuen Schienenwegeausbaugesetzes durch 
den Bundestag im Dezember 2016 vorlagen. Denn im Gesetzesentwurf zur Änderung des Schienen-
wegeausbaugesetzes über das der Bundestag im Dezember entscheiden sollte, war der RRX-
Systemhalt zunächst nicht enthalten. Durch das Einspeisen der ersten Ergebnisse (Machbarkeit und 
positiver Nutzen-Kosten-Faktor) in die Beratungen des Verkehrsausschusses des Bundestages zum 
Ausbaugesetz, konnte der RRX-Systemhalt Köln-Mülheim rechtzeitig vor dem Bundestagsbeschluss 
als Bestandteil in das als vordringlich eingestufte RRX-Gesamtpaket verankert werden. 
Herr Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer des NVR, wird die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie in 
der Sitzung präsentieren und vorstellen, welche weiteren Schritte sich nun aus diesen ableiten las-
sen.

Beratungsverlauf (1)

02.05.2017 Verkehrsausschuss
TOP 4.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1137/2017
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
20.04.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27