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4035/2023

Mitteilung über den Verfahrensstand der zweiten Phase des Masterplan Stadtgrün

Mitteilung BV 18.12.2023

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 8 (Kalk), Sitzung am 25.01.2024, TOP 10.2.7

Mitteilung BV

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Ansehen

Anlage 1 - Ergebnisse zweite Stufe Beteiligungsverfahren

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Ansehen

Mitteilung BV

1661 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/67/671/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 4035/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 25.01.2024 
 
Mitteilung über den Verfahrensstand der zweiten Phase des Masterplan Stadtgrün im 
Stadtbezirk Kalk 
Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen hat auf Grundlage des Ratsbeschlusses vom 
23.3.2023 zum Masterplan Stadtgrün (Vorlage 2279/2022) umgehend die zweite Bearbei-
tungsphase auf der Ebene der Stadtbezirke begonnen. 
 
Ab Juni 2023 wurden für den Stadtbezirk Kalk eine zweistufige Öffentlichkeitsbeteiligung zum 
Masterplan Stadtgrün – Programm Stadtgrün durchgeführt. Die erste Stufe bestand aus einem 
Onlinedialog auf dem Portal ‚Meinung für Köln‘. Die zweite Stufe aus einer Bürger*innen 
Werkstatt, die am 23.9.2023 im Klarissenkloster in Kalk stattgefunden hat. 
 
Die zweite Stufe wurde durch ein externes Büro begleitet und ausgewertet. Die Ergebnisse 
dieses Beteiligungsverfahrens liegen nun vor. 
 
In den kommenden vier Jahren werden die weiteren Stadtbezirke bearbeitet. In 2027 werden 
alle Ergebnisse aus den Stadtbezirken zu einem Gesamtbericht – Masterplan Stadtgrün- Pro-
gramm Stadtgrün zusammengefasst und die daraus abgeleiteten Maßnahmen im Sinne der 
Weiterentwicklung der grünen Infrastruktur in Köln bestimmt. Das Ergebnis wird abschließend 
dem Rat der Stadt Köln zum Beschluss vorgelegt. 
 
Im Rahmen der Beteiligung im Stadtbezirk wurden darüber hinaus viele kleinere Maßnahmen 
und Verbesserungsvorschläge vorgebracht, die auch ohne großen Planungsvorlauf oder um-
fassende Finanzierungen umsetzbar sind. 
 
 
Anlage: 
Ergebnisse zweite Stufe Beteiligungsverfahren

Anlage 1 - Ergebnisse zweite Stufe Beteiligungsverfahren

86754 Zeichen

Begleitung und Fachliche Auswertung
des Beteiligungsverfahrens für den
Stadtbezirk Köln-Kalk
MASTERPLAN
STADTGRÜN
KÖLN-KALK
KALK

2 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 3
Kontext und Aufgabenstellung 6
H
intergrund der Aufgabe 6
M
asterplan Stadtgrün Köln
 6
Z
ielsetzung des Verfahrens 
 7
S
tadtbezirk Kalk - Einführung 1
0
Verortung im städtischen Kontext
 1
0
Die Stadtteile des Stadtbezirks 1
0
Grünflächen im Bestand
 1
0
Methodik und Prozess 1
4
Online-Dialog 
14
Bürger*innenwerkstatt 
14
Clusterbegriffe - Legende der Auswertung
 1
6
Auswertung auf StadtBezirksebene 2
8
Steckbrief Kalk 3
8
Steckbrief Humboldt-Gremberg 4
8
Steckbrief Vingst und Ostheim 5
6
Steckbrief Höhenberg 6
4
Steckbrief Merheim 7
0
Steckbrief Brück und Neubrück 7
6
Steckbrief Rath-Heumar 8
4
Abbildungsverzeichnis 
94
Impressum 
96
INHALTSVERZEICHNIS

4 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 5
KONTEXT UND 
AUFGABENSTELLUNG
1

6 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
KONTEXT UND AUFGABENSTELLUNG
Hintergrund der Aufgabe
Vor dem Hintergrund der wachsenden Stadt 
und dem sich wandelnden Klima, steht die 
Stadt Köln vor der Aufgabe, die grüne Infra-
struktur weiter auszubauen und stadtteil-
bezogene Handlungsmaßnahmen zu entwi-
ckeln. Qualitätsvolle Grünflächenentwicklung 
leistet dabei im Raum gleich eine Vielzahl 
von Beiträgen. Zunächst bieten Grünflächen 
den Bürger*innen Orte für die Naherholung, 
zur sozialen Interaktion und zur körperlichen 
Betätigung und steigern somit Wohlbefinden 
und Lebensqualität. Des Weiteren sind sie 
von großer Bedeutung für die Erhaltung der 
Biodiversität: sie dienen als Lebensraum für 
Pflanzen und Tiere und tragen zum Erhalt 
der ökologischen Vielfalt bei. Ein Grünraum-
konzept kann sicherstellen, dass ökologisch 
wertvolle Gebiete geschützt und erhalten 
werden. Darüber hinaus leisten die Flächen 
einen wichtigen Beitrag zur Klimaregulierung 
der Stadt. Grünflächen tragen dazu bei, die 
Lufttemperatur im Stadtraum zu senken und 
Luftqualität zu verbessern. Bei Starkregen 
dienen sie zudem als Retentionsflächen. So 
wird eine nachhaltige Planung und Entwick-
lung von Grünflächen, auch insbesondere in 
der Bewältigung von Extremwetterereignis-
sen, immer wichtiger. 
Masterplan Stadtgrün Köln
Die Stadt Köln hat den sogenannten Mas-
terplan Stadtgrün erarbeitet und im Jahr 
2023 beschlossen. Dieser hat zum Ziel, die 
bestehenden Grüngürtel, Grünzüge und 
Grünstrukturen in Köln zu schützen und zu 
erweitern. Damit einher geht das Ziel, das 
städtische Klima zu verbessern und den 
Kölner Bürger*innen in allen Stadtbezirken 
qualitätsvolle Erholungs- und Aufenthalts-
möglichkeiten zu bieten. 
Der Masterplan Stadtgrün beinhaltet zu-
nächst eine umfassende Analyse der Grün- 
und Freiflächen in der Gesamtstadt, um 
deren Funktionen und ökologische Leistun-
gen für das Stadtgebiet insgesamt heraus-
zuarbeiten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf 
Flächen, die mehrere Funktionen erfüllen und 
für ein strategisches Grün- und Freiflächen-
netz von großer Bedeutung sind. Der Plan 
berücksichtigt existierende grünplanerische 
und städtebauliche Rahmenplanungen und 
wird mit den geltenden rechtlichen Vorgaben 
abgeglichen, um den Handlungsbedarf zu er-
mitteln. Eine Defizitanalyse zeigt hinsichtlich 
Grünflächen unterversorgte Stadtteile und 
Stadtbezirke. 
Aufgrund der Größe der Stadt Köln wird nun 
im nächsten Schritt die Konkretisierung des 
Masterplans auf Stadtbezirksebene weiter-
geführt, ehe sie dann in der Bearbeitung bis 
2027 wieder zu einem gesamtstädtischen 
Konzept zusammengeführt werden. Um die-
ses Konzept bedarfsgenau und handlungs-
orientiert anzugehen, ist zur Erarbeitung des 
Konzeptes eine umfassende Bürgerbeteili-
gung vorhergesehen. Bürger*innen können 
somit konkrete Verbesserungsvorschläge im 
Hinblick auf die Versorgung mit Grün- und 
Freiflächen für ihren Stadtbezirk machen und 
aufzeigen, wo aktuell Mängel bestehen. Bis 
2027 erfolgt eine Konkretisierung und Beteili-
gung in allen Stadtbezirken; begonnen wurde 
2023 in Ehrenfeld und Kalk. 
Mit dem Masterplan Stadtgrün verfolgt die Stadt Köln das Ziel, Defizite in der Grünflä-
chenversorgung zu identifizieren und diese anschließend aufzuwerten, um Naherholung, 
Artenvielfalt und Klimaschutzfunktionen gesamtstädtisch zu verbessern. Für eine be-
darfsorientierte Umsetzung werden die Bürger*innen der jeweiligen Stadtbezirke intensiv 
in den Prozess miteinbezogen.

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 7
Zielsetzung des Verfahrens 
Ziel des Beteiligungsverfahrens für Köln-Kalk 
ist die gemeinsame Ermittlung und Lokalisie-
rung von Defiziten, Potenzialen und Hand-
lungsmöglichkeiten in der Grünflächenent-
wicklung. Dabei bilden die Rückmeldungen 
der Bewohner*innen als Alltags-Expert*innen 
für ihren Bezirk einen zentralen Baustein. 
Durch die Beteiligung von Bürger*innen, Ver-
einen, Institutionen und Unternehmen der 
Kalker Stadtteile soll eine bedarfs- und hand-
lungsorientierte Umsetzung des Master-
plans im weiteren Prozessverlauf gesichert 
werden. Aufgrund der Größe und Vielfalt des 
Stadtbezirks, sollen unterschiedliche Tools 
eingesetzt werden, um unterschiedlichen 
Rahmenbedingungen und Akteursgruppen in 
den Stadtteilen die Möglichkeit einer aktiven 
Mitgestaltung anbieten zu können.bi
Im Beteiligungsprozess für Köln-Kalk, hatten 
die Akteur*innen digital wie analog die Mög-
lichkeit, ihre eigenen Anliegen und Vorstel-
lungen zur Entwicklung von Grün- und Frei-
räumen einzubringen. Im Folgenden wird die 
Vielzahl an Beiträgen in übersichtlicher Form-
zusammengetragen und im Sinne gemeinsa-
mer Aussagen zusammengefasst. Die dar-
aus resultierenden Handlungsempfehlungen 
fassen dabei die Beiträge der Bürger*innen 
zusammen, die einer weiteren Verifizierung 
und Konkretisierung im Zuge des weiteren 
Masterplan-Prozesses bedürfen und daher 
noch keine verbindlichen Beschlussvorlagen 
o.Ä. darstellen.
Abbildung 1 Luftbild Stadtbezirk Kalk. Quelle: Büro Wackerl

8 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
MASTERPLAN STADTGRÜN
AUSZUG DES STADTBEZIRK KALK

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 9
Abbildung 2 Darstellung des Stadtbezirk Kalk im Masterplan Stadtgrün. Quelle: Stadt Köln

10 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 11
STADTBEZIRK KALK  
EINFÜHRUNG
2

12 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
STADTBEZIRK KALK - EINFÜHRUNG
Der Stadtbezirk Köln-Kalk besteht aus neun Stadtteilen, welche sich hinsichtlich Verdich-
tung, Struktur und Grünflächen maßgeblich unterscheiden. Der dicht besiedelte Westen 
des Stadtbezirks weist einen Mangel an qualitativen Grünflächen auf, während es im Os-
ten z.B. mit dem angrenzenden Königsforst ein gutes Grünraumangebot gibt. 
Verortung im städtischen Kontext
Der Stadtbezirk Köln-Kalk befindet sich im 
Osten der Stadt und erstreckt sich über eine 
Fläche von circa 38,7 Quadratkilometern. 
Historisch war Kalk ein wichtiger überregio-
naler Fabrik- und Industriestandort. Damit 
einher ging ab den 1960ern, infolge des 
hohen Arbeitskräftebedarfs, der Bau großer 
Wohnsiedlungen. Auch nach dem Rückgang 
der Industrie seit den 1980ern prägen diese 
Strukturen noch heute den Stadtbezirk. Heu-
te bildet Kalk mit seiner abwechslungsrei-
chen Mischung aus Wohngebieten, Gewer-
bezonen und kulturellen Einrichtungen eine 
wichtige Säule der städtischen Vielfalt. Kalk 
wird im Westen vom Stadtbezirk Innenstadt, 
im Norden vom Stadtbezirk Mülheim und im 
Süden vom Stadtbezirk Porz begrenzt. Dies 
macht den Stadtbezirk Kalk zu einem wich-
tigen Verkehrsknotenpunkt, insbesondere 
durch die vielen Autobahnanbindungen und 
Hauptverkehrsachsen, wie die Kalker Haupt-
straße.
Die Stadtteile des Stadtbezirks
Der Stadtbezirk Kalk mit seinen circa 120.000 
Einwohner*innen gliedert sich in neun Stadt-
teile, die jeweils ihren eigenen Charakter und 
ihre Besonderheiten haben. Der gleichna-
mige Stadtteil Kalk ist dabei mit fast 25.000 
Einwohner*innen der dichteste im Stadtbe-
zirk Kalk. Hier finden sich zahlreiche Einkaufs-
möglichkeiten, gastronomische Angebote 
und kulturelle Einrichtungen v.a. entlang der 
zentralen Verkehrsachse, der Kalker Haupt-
straße. Der im Süden angrenzende Stadtteil 
Humboldt-Gremberg ist v.a. gewerblich-
industriell geprägt, während die Stadtteile 
Vingst, Höhenberg, Merheim und Ostheim 
vielfältige Wohnquartiere abbilden, die sich 
rund um den in Nord-Süd-Richtung verlau-
fenden Grünzug der Merheimer Heide er-
strecken. In Brück finden sich eine Großzahl 
an Einfamilienhaussiedlungen mit privaten 
Gärten, während es in Neubrück darüber 
hinaus auch große Wohneinheiten mit Ge-
meinschaftsgrün gibt. Rath/Heumar ist 
flächenmäßig der mit Abstand größte Stadt-
teil Kalks und zeichnet sich besonders durch 
den Königsforst aus. In den Stadtteilen bildet 
sich eine große Bandbreite unterschiedlicher 
Wohnformen ab, von klassischen Mehrfa-
milienhäusern über Reihenhäuser bis hin zu 
modernen Wohnanlagen.
Der Stadtbezirk Kalk und insbesondere der 
gleichnamige Stadtteil zeichnen sich darüber 
hinaus durch eine vielfältige soziale Mischung 
aus, die sich in den Bewohner*innen wider-
spiegelt – hier leben Menschen aus verschie-
denen sozialen, kulturellen und ethnischen 
Hintergründen. Diese Diversität prägt das 
gesellschaftliche Leben in Kalk und macht 
den Bezirk zu einem lebendigen und weltof-
fenen Ort. 
Grünflächen im Bestand
Schaut man sich die bestehenden Grünflä-
chen im Stadtbezirk an, stellt man fest, dass 
insbesondere Köln-Kalk zu den Stadtteilen 
mit den geringsten Grünflächenanteilen 
zählt. Dies muss jedoch differenziert be-
trachtet werden. Die Stadtteile im Westen 
des Stadtbezirks weisen einen besonders 
geringen Anteil an Grün- und Freiflächen und 
einen hohen Grad an Versiegelung auf. In 
Richtung Osten nimmt die Grünraumversor-
gung sukzessive zu. So haben die Stadtteile 
Höhenberg, Vingst, Merheim und Ostheim 
aufgrund des in Nord-Süd-Richtung verlau-

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 13
fenden, städtischen Grünzugs der Merheimer 
Heide rein quantitativ einen größeren Grün-
flächenanteil, auch wenn eine gute Erreich-
barkeit/Anbindung des Grünraumangebotes 
an die umgebenden Wohnquartiere oftmals 
nicht gegeben ist. Die Stadtteile Neubrück, 
Brück und Rath-Heumar im Osten des Stadt-
bezirks liegen darüber hinaus in Nachbar-
schaft zum Königsforst, als qualitätsvolles, 
weitläufiges Naherholungsgebiet. Zudem 
findet sich in den östlichen Stadtteilen be-
dingt durch den hohen Anteil an Einfamilien-
häusern, ein hoher Anteil an privatem Grün. 
In den dichter besiedelten Stadtteilen und 
Quartieren werden hingegen Grünflächen, 
soweit vorhanden, oft gemeinschaftlich ge-
nutzt. Innerhalb des Stadtbezirks sind die 
Verbindungen und Verknüpfungen zwischen 
den Grün- und Freiflächen oftmals mangel-
haft. Es fehlt an kohärenten Grünraumsys-
temen und Rad- und Fußwegverbindungen. 
Besonders zwischen den innenstadtnahen 
Gebieten Kalks und zu den großen Flächen 
im Osten fehlt die Anbindung, um die Mög-
lichkeit zu geben, die qualitativ guten Grün-
flächen-Angebote wahrzunehmen.
Abbildung 3 Stadtbezirke in Köln Quelle Büro Wackerl

14 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 15
METHODIK UND 
PROZESS
3

16 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
METHODIK UND PROZESS
Online-Dialog
Zwischen dem 5. Juni und dem 18. Juni 2023 
wurden Bürger*innen über das Online-Portal 
„Meinung für Köln“ der Stadt Köln zur aktuel-
len Grünstruktur des Stadtbezirkes Kalk be-
fragt. Dabei wurde dazu aufgerufen, mittels 
eines kartenbasierten Tools, zu Defiziten und 
Potenzialen in der Grünraumstruktur Kalks 
standortbezogen Rückmeldung zu geben. 
Die Anregungen der Bürger*innen waren 
für alle einsehbar, sodass diese gegenseitig 
kommentiert und ergänzt werden konnten. 
Auf diesem Wege sind circa 500 Rückmel-
dungen bei der Stadt Köln eingegangen. Die-
se wurden im Nachgang sortiert, ausgewer-
tet und in die im Folgenden beschriebenen 
Clusterbegriffe zusammengefasst. Gleich-
zeitig wurden die Ergebnisse für die analoge 
Beteiligungswerkstatt in einem interaktiven 
Arbeitsmodell mit Luftbildern der Stadtteile 
grafisch aufbereitet räumlich abgebildet. 
Bürger*innenwerkstatt
Die zentrale Veranstaltung des Verfahrens 
stellte eine Beteiligungswerkstatt dar, welche 
am 23. September 2023 stattfand. Zu Beginn 
der Veranstaltung wurde eine Einführung in 
den Prozess und den bestehenden Master-
plan durch die Stadt Köln gegeben. Darüber 
hinaus wurde eine Übersicht der Rückmel-
dungen des Online-Dialogs gegeben. An-
schließend hatten die Teilnehmer*innen der 
Werkstatt, die Möglichkeit entlang von drei 
Arbeitsinseln, die unterschiedliche Bereiche 
des Stadtbezirks abbildeten, ihre Vorstellun-
gen und Ideen einzubringen. Methodisch 
wurde die Werkstatt durch ein physisches 
Arbeitsmodell mit Luftbildern des Bezirks im 
Maßstab 1: 2.500 begleitet,  auf dem die Bür-
ger*innen dann interaktiv ihre Anregungen 
mit Post-Its verorten und einbringen konn-
ten. Auf dem Luftbild waren zudem bereits 
die Anregungen und Kommentare aus dem 
Online-Dialog lokalisiert. 
Die analogen Anregungen aus dem Werk-
stattverfahren wurden anschließend digitali-
siert und zusammen mit den Online-Beiträ-
gen in ein digitales Raummodell übersetzt. In 
der folgenden Auswertung werden auf zwei 
Betrachtungsebenen die Rückmeldungen 
des Beteiligungsprozesses aufgeschlüsselt: 
Zunächst werden die von der Bevölkerung 
vorgeschlagenen Maßnahmen und Wünsche 
handlungsorientiert auf der Ebene des Ge-
samtbezirkes zusammenfassend dargestellt. 
Anschließend werden für die einzelnen Stadt-
teile Kalks spezifische Handlungsempfeh-
lungen beschrieben. Die auf Stadtteilebene 
benannten möglichen Maßnahmen werden 
durch Grafiken bzw. Typologien begleitet, die 
einen möglichen Lösungsansatz konzeptio-
nell illustrieren und einer späteren, planeri-
schen Konkretisierung einzelner Bausteine 
Orientierung geben können. Die beschriebe-
nen Maßnahmen, die sich in den Steckbriefen 
finden, spiegeln die Rückmeldungen der Bür-
ger*innen wider. Sie stellen daher noch keine 
konkreten Planungen oder Projektbausteine 
dar, können jedoch dabei helfen, bei späteren 
Konkretisierungen und Planungen die vor Ort 
notwendigen und gewünschten Maßnahmen 
besser zu erkennen und diese vorzubereiten. 
Für die Konkretisierung des Masterplans Stadtgrün wurde ein mehrstufiges Beteiligungs-
verfahren aufgesetzt, um das Meinungsbild der Bürger*innen im Stadtbezirk Kalk einzu-
fangen und diese in den weiteren Prozess einbinden zu können. Dabei wurde in einem 
ersten Verfahrensschritt eine digitale Beteiligung und anschließend eine analoge Werk-
statt mit interaktiven Arbeitsinseln durchgeführt. Im Nachgang zum digitalen und analo-
gen Beteiligungsprozess wurden die Rückmeldungen und Anregungen der Bürger*innen 
handlungsorientiert in Maßnahmenvorschläge und Lösungsansätze auf Stadtteilebene 
übersetzt.

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 17
Abbildung 4 Eindrücke der Bürger*innen Werkstatt Quelle Büro Wackerl
Eine erste Orientierungshilfe für die Aus-
wahl von möglichen kurzfristig umsetzbaren 
Maßnahmen bietet die Kennzeichnung von 
sogenannten „Quick Wins“. Diese kennzeich-
nen bestehende Grünflächen oder öffentliche 
Räume, auf denen die Möglichkeit besteht 
bereits mit kleineren gezielten Eingriffen, wie 
z.B. der Ergänzung oder Verbesserung von 
Mobiliar oder Pflanzung einzelner Bäume, 
eine Verbesserung der Grüninfrastruktur zu 
erzielen. Die Kennzeichnung kann eine zeit-
liche Organisation bei einer möglichen Um-
setzung der Maßnahmen unterstützen.

18 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
WERKSTATT MODELL - KALK
ÜBERSICHT ALLER RÜCKMELDUNGEN

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 19
Abbildung 5 Werkstattmodell Quelle: Büro Wackerl

20 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
IN BESTEHENDEN PARKS / GRÜNFLÄCHEN
Vorhandene Grünflächen sollen durch mehr Pflanzen und Bäume aufgewer-
tet werden, es soll auf Pflege und Instandhaltung Wert gelegt werden
AUF ÖFFENTLICHEN FLÄCHEN
Auf öffentlichen Potenzialflächen sollen neue Grünflächen errichtet werden
AUF ÖFFENTLICHEN STRASSEN / WEGEN
Straßen und Wege sollen begrünt werden, um der Versiegelung entgegenzu-
wirken und mehr Aufenthaltsqualität und Durchgangsqualität zu leisten
MASSNAHMEN ZUR KLIMAANPASSUNG
Vor dem Hintergrund des Klimawandels müssen im städtischen Raum ange-
passte Maßnahmen vollzogen werden, beispielsweise Entsiegelung und die 
Schaffung von Retentionsflächen
AUF PRIVATEN FLÄCHEN / AN UND AUF GEBÄUDEN
Private Flächen, insbesondere Fassaden und Dächer, können einen wichtigen 
Beitrag zur Grünraumstruktur leisten, weswegen Dach- und Fassadenbegrü-
nung vielerorts mitgedacht werden sollte und Entsiegelungspotenziale auch 
auf privaten Flächen eingebunden werden 
CLUSTER MEHR GRÜN
CLUSTERBEGRIFFE - LEGENDE DER AUSWERTUNG
Um sowohl bei der Auswertung der Online-Beiträge als auch der Werkstatt-Beiträge eine 
einheitliche Betrachtung und Übersichtlichkeit zu ermöglichen, wurde eine Clusterung 
in vier Oberkategorien vorgenommen: Mehr Grün, Mehr Vielfalt, Weniger Konflikte und 
Sofortmaßnahmen. Innerhalb dieser thematischen Cluster wurden zudem noch weitere 
Unterpunkte und Maßnahmenpakete unterschieden.

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 21
ARTENVIELFALT
Erhaltung bzw. Schaffung neuer Flächen, die zum Erhalt der Artenvielfalt und 
Biodiversität dienen und z.B. wichtigen Insekten Lebensraum bieten
ESSBARES / ANEIGNUNSGRÜN
Erhalt bzw. Schaffung von Flächen die zur städtischen Lebensmittelproduk-
tion im kleinen Maße dienen, z.B. Urban-Gardening
PLATZGESTALTUNG / QUARTIERSPLATZ / TREFFPUNKT
Erhalt, Aufwertung und Schaffung von Quartiersplätzen und Treffpunkten mit 
Aufenthaltsqualität zur Steigerung der sozialen Interaktionen im Stadtteil
AKTIVE NUTZUNGEN / SPIEL UND SPORT
Aufwertung und Schaffung von Flächen für sportliche und spielerische Aktivi-
täten
FUSS- UND RADWEG
Aufwertung und Schaffung von Fuß- und Radwegen, um Verbindung zwi-
schen den Grünflächen sowie die Zugänglichkeit zu verbessern
HUNDEFLÄCHEN
Hundewiesen sollen in ihrer Nutzung optimiert werden & Ausweisung neuer 
Hundefreilaufzone, um Nutzungskonflikte zu vermeiden
CLUSTER MEHR VIELFALT

22 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
CLUSTER WENIGER KONFLIKTE
CLUSTERBEGRIFFE - LEGENDE DER AUSWERTUNG
EINSCHRÄNKUNG DER MOBILITÄT / BEWEGUNG
Konflikte durch fehlende Wege für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen; 
Verschiedene Verkehrsformen kommen sich in die Quere oder lösen Gefah-
rensituationen aus
LÄRMVERSCHMUTZUNG DURCH VERKEHR
Hohe Lärmbelastung durch Autos, Busse, LKW und Eisenbahn
MANGELNDE UNTERHALTUNG / PFLEGE
Bestehende Grünflächen werden nicht ausreichend gepflegt bzw. instandge-
halten
MANGELNDE ZUGÄNGLICHKEIT / ERREICHBARKEIT
Grünflächen bleiben versperrt oder es mangelt an ausreichenden Fuß- und 
Radwegen
KONFLIKTE MIT RUHENDEM VERKEHR
Parkende Autos bzw. Parkflächen schränken die Nutzung von Grünflächen 
oder die Nutzung von Fuß- und Radwegen ein

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 23
CLUSTER MASSNAHMEN
AUFENTHALTSMÖGLICHKEITEN
Hinweis auf die Einrichtung ausreichend qualitativer Sitzmöglichkeiten zum 
Verweilen
TRINKWASSERSPENDER / BRUNNEN
Hinweis auf den Bedarf an kostenlosen Trinkwasserspendern an zentralen 
Orten 
MÜLLEIMER
Hinweis auf mangelnde Sauberkeit und den Bedarf nach qualitativen Müll-
eimern 
BELEUCHTUNG
Hinweis auf mangelnde Beleuchtung: Nachts und in den Wintermonaten 
muss für ausreichend Beleuchtung gesorgt sein
DROGENKONSUMRAUM
Um den öffentlichen Konsum von Drogen zu vermeiden, kann die Errichtung 
von Konsumräumen sinnvoll sein. Hier kann zudem über Hilfsangebote be-
raten werden
SONSTIGE AUSSTATTUNGSELEMENTE
Einrichtung weiterer Ausstattungselemente, z.B. Beschattungselemente
ÖFFENTLICHE TOILETTEN
Hinweis auf den Bedarf von öffentlichen Toiletten

24 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
BESTEHENDE GRÜN-
FLÄCHEN STÄRKEN 55
NEUE GRÜNFLÄCHEN 
SCHAFFEN 87
DÄCHER UND FASSADEN 
BEGRÜNEN 40
STRASSEN / WEGE 
BEGRÜNEN
63
KLIMAANPASSUNG 
VORNEHMEN 34
BESTEHENDEN PARKS / GRÜNFLÄCHEN
ÖFFENTLICHE FLÄCHEN
PRIVATE FLÄCHEN / GEBÄUDE
ÖFFENTLICHE STRASSEN / WEGE
MASSNAHMEN ZUR KLIMAANPASSUNG
NUMERISCHE AUSWERTUNG DES VERFAHRENS
CLUSTER MEHR GRÜN

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 25
ARTENVIELFALT
12
21
BESTEHENDE FLÄCHEN 
ERHALTEN
NEUE FLÄCHEN SCHAFFEN
ESSBARES / AN-
EIGNUNGSGRÜN
1
7 NEUES ESSBARES GRÜN 
ANLEGEN
BESTEHENDES ESSBARES 
GRÜN PFLEGEN
PLATZGESTALTUNG/ 
QUARTIERSPLATZ / 
TREFFPUNKT
20
17
BESTEHENDE ORTE 
AUFWERTEN
NEUE ORTE SCHAFFEN
AKTIVE NUTZUNGEN/ 
SPIEL UND SPORT
18
19
BESTEHENDE NUTZUNGEN 
AUFWERTEN/PFLEGEN
NEUE NUTZUNGEN 
SCHAFFEN
FUSS- & RADWEG
39
50
BESTEHENDE FUSS- & RAD-
WEGE OPTIMIEREN
NEUE FUSS- & RADWEGE 
HERSTELLEN
HUNDEFLÄCHEN
5
3
BESTEHENDE FLÄCHEN 
OPTIMIEREN
NEUE FLÄCHEN HERSTELLEN
CLUSTER MEHR VIELFALT

26 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
EINSCHRÄNKUNG DER 
MOBILITÄT / BEWEGUNG
24
LÄRMVERSCHMUTZUNG 
DURCH VERKEHR
60
MANGELNDE UNTER-
HALTUNG / PFLEGE
31
MANGELNDE ZUGÄNGLICH-
KEIT / ERREICHBARKEIT
52
KONFLIKT MIT RUHENDEM 
VERKEHR 59
CLUSTER WENIGER KONFLIKTE

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 27
AUFENTHALTSMÖG-
LICHKEITEN (BÄNKE,…) 
17
15
12
4
5
24
6
TRINKWASSERSPENDER/ 
-BRUNNEN
MÜLLEIMER
ÖFFENTLICHE TOILETTEN
BELEUCHTUNG
SONSTIGE AUSSTAT-
TUNGSELEMENTE
DROGENKONSUMRAUM
CLUSTER MASSNAHMEN

28 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 29
AUSWERTUNG AUF 
BEZIRKSEBENE
4

30 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
AUSWERTUNG AUF STADTBEZIRKSEBENE
Besonderheiten des Stadtbezirks Kalk
Mit Blick auf die vorhandenen Grünflächen- 
und Freiraumqualitäten im Stadtbezirk Kalk 
werden auch in Auswertung der Bürgerbe-
teiligung über die Stadtteile hinweg große 
Unterschiede deutlich. In vielen Punkten 
werden dabei die Analysen des Masterplans 
Stadtgrün bestätigt. Die innenstadtnahen 
Stadtteile weisen demnach einen sehr ho-
hen Versiegelungsgrad auf und werden 
mit Blick auf die Grünflächen als „deutlich 
unterversorgt“ eingestuft (vgl. Masterplan 
Stadtgrün – Grüne Infrastruktur Köln), wäh-
rend nach Osten hin private und öffentliche 
Grünflächen deutlich zunehmen. Besonde-
re Merkmale stellen dabei bereits größere 
zusammenhängende Grünflächen in einer 
Nord-Süd-Achse ausgehend von der Merhei-
mer Heide aus, die als Teil der historischen 
radialen Grünverbindung (vgl. Masterplan 
Stadtgrün – Grüne Infrastruktur Köln) ent-
standen ist.  Ebenso bietet der Königsforst 
bereits eine qualitätsvolle Infrastruktur mit 
attraktiven Wegen und schützenswertem 
Baumbestand, und dient schon heute als 
wichtiger Naherholungsraum für die angren-
zenden Stadtteile. Die Zugänglichkeit und die 
Vernetzung der bestehenden Flächen sind 
jedoch derzeit noch nicht in ausreichendem 
Maß vorhanden. Die Kalker Hauptstraße/
Olpener Straße bildet über den Bezirk hinaus 
die zentrale Verbindungsachse in Richtung 
Kölner Innenstadt. Die hohe Belastung der 
Straße löst insbesondere an großen Kreu-
zungspunkten Gefahrensituationen aus und 
es mangelt in weiten Teilen an Aufenthalts-
qualität und einer ausreichenden Pflege des 
öffentlichen Raumes. Die Konzentration an 
Gleisanlagen zwischen den Stadtteilen Kalk, 
Humboldt/Gremberg und dem restlichen 
Stadtbezirk stellt eine schwer zu überwin-
dende, nur an wenigen Punkten durchlässi-
ge räumliche Hürde dar. Die Vorhandenen 
Unterführungen bieten wenig Durchgangs-
qualität und könnten durch eine räumliche 
Verbesserung die Vernetzung der Stadtteile 
fördern. Gleiches gilt für den in Nord-Süd-
Richtung verlaufenden Autobahnabschnitt 
A3/A4.  
Eine weitere Besonderheit der Stadtbezir-
kes Kalk sind die vorhandenen Wasserflä-
chen und -läufe, wie der Rather See oder 
der Flehbach, die neben einem erweiterten 
Nutzungsangebot auch besondere Freiraum-
qualitäten bieten. Auch findet sich im öst-
lichen Bereich des Stadtbezirkes eine Viel-
zahl landschaftlich genutzter Flächen, die im 
Masterplan Stadtgrün in der Leitbildkategorie 
Zukunftsgrün sichtbar werden und einen 
wichtigen Baustein der zusammenhängen-
den Grünstruktur darstellen. 
Wesentliche Aufgaben für den gesamten 
Stadtbezirk
Mit Blick auf den Gesamtbezirk wurde auch 
im Rahmen der Bürger*innenbeteiligung 
die mangelnde Grünraumversorgung und 
fehlende Anbindung der westlichen Stadt-
teile des Stadtbezirkes an die bestehende 
grüne Infrastruktur deutlich. Der hohe Ver-
siegelungsgrad des Stadtteils Kalk führt zu 
Hitzeinseln, denen durch Entsiegelung und 
neue Begrünungen entgegengewirkt werden 
könnte. Diese können durch die Aktivierung 
neuer Grünflächenpotenziale hergestellt 
werden und in enger Kooperation mit den 
privaten Eigentümern (vgl. Stadt Köln Leitbild 
Kalk) konkretisiert werden. Auch kann eine 
verbesserte Zugänglichkeit der bestehenden 
Grünflächen insbesondere den Bürger*in-
nen der westlichen Stadtteile Anschluss an 
Naherholungsräume erleichtern. Die Lücken 
zwischen größeren historisch gewachsenen 
Grünflächen sollten geschlossen werden, um 
in Nord-Süd-Richtung kleinere und größere, 
zusammenhängende Grünraumkorridore 
herzustellen, die Frischluft in den Stadtraum 
bringen und ein verbessertes Stadtklima 
fördern. Dabei liegen die Schlüsselflächen 
diesbezüglich in den Stadtteilen Vingst, Hö-
henberg und Ostheim. Eine Öffnung vorhan-
dener Kleingartenanlagen und deren Weiter-

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 31
entwicklung zu Kleingartenparks könnte bei 
der Vernetzung der bestehenden Grünräume 
unterstützend wirken. Neben einer Herstel-
lung zusammenhängender Grünflächen wird 
eine verbesserte Verknüpfung der Stadtteile 
in Ost-West-Richtung seitens der Bürger-
schaft in einer Aufwertung der zentralen 
Verkehrsachse Kalker Hauptstraße/Olpener 
Straße in Verbindung mit der Erhöhung der 
Aufenthaltsqualität für Fußgänger und Fahr-
radfahrer gesehen (Vom Straßenraum zum 
Stadtraum).  Darüber hinaus stellen qualitäts-
volle Quartierstreffpunkte eine besondere 
Rolle. Während im Stadtteil Kalk die Ent-
siegelung von Plätzen vordergründig auf-
taucht, sind in den östlichen Stadtteilen die 
Optimierung von Treffpunkten durch quali-
tative Ausstattung benannt. Die Aktivierung 
gemeinschaftlich genutzten Grüns stellt des 
Weiteren in den größeren Siedlungsstruk-
turen, wie beispielsweise in Neubrück ein 
zentrales Thema dar. 
Zur Förderung und Unterstützung einer 
möglichen Umsetzung einzelner Maßnah-
men, welche zur Verbesserung der Grün-
infrastrukturen beitragen sollen, erfolgte die 
Kennzeichnung von sog. „Quick Wins“ Maß-
nahmen, die mit kleineren gezielten Eingrif-
fen, wie z.B. durch die Ergänzung von Bänken 
oder der Verdichtung von Bepflanzungen, 
eine Verbesserung der Grüninfrastruktur er-
zielen können und auf die Bedarfe des Stadt-
teils reagieren. 
Abbildung 6 Eindrück der Bürger*innen Werkstatt Quelle Büro Wackerl

32 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
WERKSTATT MODELL - KALK
DIGITALISIERUNG ALLER RÜCKMELDUNGEN

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 33
Abbildung 7 Digitalisierung des Werkstatt Modells Quelle:  Büro Wackerl

34 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
Abbildung 8 Stadtteil Köln-Kalk Quelle Büro Wackerl
AUSWERTUNG AUF BEZIRKSEBENE
GRAFISCHE ZUSAMMENFASSUNG DER 
RÜCKMELDUNGEN

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 35
Legende: 
bestehende Grünflächen 
bestehende Wasserflächen
potenzielle Rententionsflächen 
Grünverbindungen 
Hauptverkehrsachse - Fokusraum:  
 „Vom Straßenraum zum Stadtraum“ 
bestehende Hauptverkehrssysteme 
Gleisanlagen 
Fokusräume 
Quick Wins
Abbildung 9 Grafische Zusammenfassung. Quelle Büro Wackerl

36 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 37
AUSWERTUNG AUF 
STADTTEILEBENE
5

38 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
STECKBRIEF KALK
Mögliche Maßnahmen für den Stadtteil Kalk
In der Auswertung des durchführten Beteiligungsverfahren stellen ein hoher Versiege-
lungsgrad und fehlende Grün- und Aufenthaltsflächen im Quartier die primären Heraus-
forderungen des Stadtteils Kalk dar. Seitens der Bürgerschaft werden die Herstellung 
neuer qualitätsvoller Grün- und Freiraumangebote und deren Verknüpfung zu einem zu-
sammenhängenden innerstädtischen Netz vorgeschlagen.
Besondere bestehende Grün- und  
Freiraumstrukturen
Der Stadtteil Kalk weist besonders dichte 
Siedlungsstrukturen sowie hohe Bebauungs-
dichten auf. Die hohen Versieglungsraten 
haben zu einem Mangel an Grünflächen 
geführt. Darüber hinaus sind bestehende 
Grünflächen oft schwer erreichbar und wei-
sen eine eingeschränkte Zugänglichkeit auf, 
was ihre Attraktivität für die Bewohner*innen 
verringert. Die Quartiersplätze in Kalk leiden 
derzeit unter einer geringen Nutzungsvielfalt. 
Die vielen stark befahrenen Straßen in Kalk 
(z.B. die Kalker Hauptstraße) sind eine zusätz-
liche Herausforderung. Radfahrer*innen und 
Fußgänger*innen sind hier vielerorts zahlrei-
chen Gefahrenpunkten ausgesetzt. Darüber 
hinaus fehlt es im Stadtteil an einigen Stellen 
an ausreichender Straßenbeleuchtung, insbe-
sondere auf Gehwegen. Ein großes Potenzial 
wird in einer Dach- und Fassadenbegrünung 
an Wohngebäuden und Gewerbebauten in 
Kalk gesehen, die dazu beitragen, die Luft-
qualität zu verbessern und das Stadtklima zu 
regulieren. Diese Maßnahmen würden nicht 
nur die Umweltbelastung reduzieren, son-
dern auch das Stadtbild verschönern und die 
Lebensqualität der Bewohner*innen steigern. 
Abbildung 10 Eindrücke aus dem Stadtteil Kalk Quelle Apple Karten

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 39
Aufgaben und Handlungsempfehlungen  
Um den Mangel an qualitätsvollen, öffent-
lich zugänglichen Grün- und Freiflächen 
zu beheben, müssen verschiedene Maß-
nahmen ergriffen werden. Der „Kalkberg“ 
als potenzielle Grünfläche wird seitens der 
Bürgerschaft in den Vordergrund gestellt und 
könnte vielseitige Nutzungen beherbergen. 
Dieser einzigartige Ort könnte beispielsweise 
zu einem wichtigen Naherholungsgebiet und 
Treffpunkt für die Bürger*innen Kalks wer-
den. Darüber hinaus wird auf eine Vielzahl 
kleinerer, bisher minder genutzte Flächen in 
Kalk, die in Betracht gezogen werden sollten, 
hingewiesen. Dazu zählen beispielsweise 
verschiedene Brachflächen im Stadtteil. Die-
se könnten umgestaltet und für die Gemein-
schaft erschlossen werden, um zusätzlichen 
Raum für Grünflächen zu schaffen. Auch gilt 
es, bestehende Grünflächen zu stärken und 
aufzuwerten. Dies kann durch eine bessere 
Begrünung, die Schaffung von mehr Auf-
enthaltsmöglichkeiten und eine größere 
Nutzungsvielfalt erreicht werden. Darüber 
hinaus sollte ein zusammenhängendes Netz 
qualitätsvoller Verbindungen und Zugäng-
lichkeiten zwischen bestehenden und neu 
hinzukommenden Grünflächen geschaffen 
werden. Eine entscheidende Aufgabe für den 
Stadtteil Kalk besteht darüber hinaus darin, 
die zentralen Hauptverkehrsachsen, welche 
derzeit noch stark von (fahrendem sowie 
ruhendem) Autoverkehr dominiert werden, 
zu Fußgänger- und Fahrradachsen mit hoher 
Aufenthaltsqualität umzugestalten und diese 
so vom „Straßenraum“ zum „Stadtraum“ zu 
entwickeln. Schließlich ist es wichtig, multi-
funktionale Quartiersplätze in Kalk zu schaf-
fen, die zum Aufhalten und Verweilen einla-
den. 
Abbildung 11 Verortung des Stadtteils Kalk im Stadtbezirk. Quelle Büro Wackerl

40 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
VERORTUNG DER VORSCHLÄGE
Abbildung 12 Digitalisierung der Ergebnisse. Teilbereich Kalk. Quelle: Büro Wackerl

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 41
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2
ZUSAMMENFASSUNG DER VORSCHLÄGE 
Mehr Grün:
Bestehende Grünflächen stärken 
Dächer und Fassaden begrünen 
Straßen / Wege begrünen 
Klimaanpassungsmaßnahmen
Mehr Vielfalt: 
Artenvielfalt 
Essbares / Aneignungsgrün 
Fuss- und Radweg
Hundflächen
Weniger Konflikt: 
Einschränkung der Mobilität / Bewegung
Mangelnde Zugänglichkeit / Erreichbarkeit
Konflikte mit ruhenden Verkehr
Sonstige Massnahmen
Aufenthaltsmöglichkeiten 
Drogenkonsumraum
Legende: 
Fokusräume
Abbildung 13 Zusammenfassung der Ergebnisse. Teilbereich Kalk. Quelle: Büro Wackerl

42 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
STECKBRIEF KALK
Zentrale Orte mit Handlungsschwerpunkten
GRÜNFLÄCHEN MIT NUTZUNGSVIELFALT
Alter Friedhof (1)
Die bestehende Grünfläche des Alten Fried-
hofs Kalk sollte qualitätsvoll weiterentwickelt 
werden. Schon jetzt ist der Park bei Hundebe-
sitzer*innen beliebt, weshalb es nötig ist aus-
gewiesene Hundefreilaufflächen einzurichten, 
um Nutzungskonflikte zu vermeiden. Zudem 
bietet die Fläche die Möglichkeit, Artenviel-
faltsräume zu schaffen, zum Beispiel in Form 
von Wildblumenwiesen. Wichtig im Alten 
Friedhof ist es, die Zugänglichkeit zur Straße 
zu verbessern, sowie die Flächen besser an 
umliegende Grünflächen anzubinden.
Breuer Park (2)
Den Breuer Park gilt es für die unterschied-
lichen Nutzergruppen qualitativ zu gestalten. 
Dazu sollte eine Hundewiese getrennt von 
Spielflächen und Liegewiesen eingerichtet 
werden, um Nutzungskonflikte zu vermeiden. 
Der Park braucht darüber hinaus eine besse-
re Zugänglichkeit. Des Weiteren könnten die 
umliegenden Gebäude miteinbezogen werden 
und durch Fassaden- und Dachbegrünung 
zur Qualität des Platzes beitragen. Insgesamt 
könnte der Breuer Park sowie der Breuer Spiel-
platz Teil einer zusammenhängenden West-
Ost-Pocketpark-Achse ausgestaltet werden.
Bürgerpark (3)
Der Kalker Bürgerpark ist bereits heute eine 
zentrale Grün- und Spielfläche im Stadtteil und 
daher besonders schützenswert. Jedoch sollte 
der Park durch neue Artenvielfaltsräume, Bäu-
me und Pflanzen erweitert werden. Dies hilft 
unter anderem dabei, im Sommer mehr schat-
tige Stellen zu schaffen. Auch sollte die Auf-
enthaltsqualität durch neue Sitzgelegenheiten 
verbessert werden. Darüber hinaus bietet es 
sich an, die umliegenden Fassaden und Dä-
cher zu begrünen.

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 43
Park an der Caritas (4)
Der Park an der Caritas bietet die Möglich-
keit einer qualitätsvollen Weiterentwicklung. 
Vorgeschlagen werden zusätzliche Begrü-
nungsmaßnahmen durch Bäume, Sträucher 
und Wildblumen. Darüber hinaus fehlt hier 
bisher eine umfassende Ausstattung mit 
Spielelementen sowie entsprechende Auf-
enthaltsmöglichkeiten. Der Park könnte über 
eine entsprechende Aufwertung zukünftig 
zu einem wichtigen sozialen Treffpunkt für 
den Norden des Stadtteil Kalks fortentwickelt 
werden.
VERNETZUNG VON GRÜNFLÄCHEN
Stadtgarten Kalk und Schulvorplatz (5)
Den Stadtgarten Kalk gilt es als qualitätsvol-
le Grünfläche zu erhalten und zu erweitern. 
Zum einen bietet sich dabei die Möglichkeit, 
den anliegenden Schulvorplatz anzubinden 
und mitzugestalten, sodass ein zusammen-
hängendes Grün entsteht. Darüber hinaus ist 
eine Vernetzung mit weiteren umliegenden 
Grüninfrastrukturen denkbar, insbesondere 
zu den Kalker-Hallen hin. In diesem Zuge gilt 
es, entsprechende Entsiegelungspotenziale 
für neue Grünmaßnahmen zu nutzen. Darü-
ber hinaus wäre zudem eine Verkehrsberu-
higung in den umliegenden Straßen sinnvoll, 
da vor allem die Neuerburgstraße momentan 
eine Gefahrenquelle darstellt und in Koope-
ration mit der Verkehrsplanung umgestaltet 
werden könnte. 
Gleisbegrünung (6)
Die Unterführungen unter den Gleisen nach 
Vingst bietet derzeit wenig Aufenthalts- und 
Durchgangsqualität.  Durch die Verbesserung 
der Radwege und eine qualitative Beleuch-
tung könnte die Unterführung aufgewertet 
werden. Entlang der gesamten Gleisanlage 
wünscht sich die Bevölkerung eine durchgän-
gige Grünraumverbindung, um eine verbes-
serte Vernetzung der Freiräume in der Nord-
Süd-Achse herzustellen. 
Quick Wins: Kleinere, potenzielle und gezielte Maßnahmen zur 
Qualifizierung bestehender (grün) Strukturen

44 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
Grünflächen an den Kalker-Hallen (7)
Die Brachfläche an den östlichen Hallen-Kalk 
bietet die Möglichkeit, als Grünfläche für 
Naherhohlung und Artenvielfalt aktiviert 
zu werden. Vor diesem Hintergrund könnte 
hier ein multifunktionaler Quartierstreffpunkt 
entstehen. Hierbei empfiehlt sich die Ver-
knüpfung über die Christian-Sünner Straße 
hinweg zu den nahegelegenen Grünflächen 
besonders an. Ein qualitativer Zugang für die 
neue Grünfläche muss dabei mitgestaltet 
werden. Darüber hinaus bietet es sich an, mit 
standortnahen Initiativen, den Platz mit Dro-
genkonsumräumen sowie Drogenberatungs-
angeboten auszustatten, um soziale Konflikte 
zu entschärfen.
VOM STRASSENRAUM ZUM STADTRAUM
Kalker Hauptstraße (8)
Die Kalker Hauptstraße, als wichtige Verkehrs-
achse im Stadtteil Kalk, bietet zukünftig das 
Potenzial einer umfassenden Umgestaltung. 
Der bisher vom Pkw dominierte „Straßen-
raum“ könnte nach Vorstellung der Bürger*in-
nen zu  einem qualitätsvollen „Stadtraum“ 
fortentwickelt werden. In Abstimmung mit 
der Verkehrsplanung der Stadt wünscht sich 
die Bevölkerung hier aufgrund des hohen 
Verkehrsaufkommens und der damit einher-
gehenden Gefährdung von Sicherheit für Fuß- 
und Radfahrende eine Verkehrsberuhigung. 
Im gleichen Zuge sollte das Parkplatzangebot 
neu sortiert und zentral gebündelt werden. 
Außerdem kann eine verbesserte Infrastruktur 
für Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*in-
nen inklusive Begrünung die Aufenthalts- und 
Durchfahrtsqualität der Kalker Hauptstraße 
deutlich erhöhen. Die teils schon bestehenden 
Baum-/Beet-Patenschaften könnten bewusst 
weiter gestärkt werden. Zudem wird auf einen 
Bedarf an Drogenkonsumräumen und -bera-
tungsangeboten hingewiesen. 
JugendzentrumWC

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 45
Trimbornstraße (9)
Auf der Trimbornstraße würde sich aufgrund 
der zahlreichen Gefahrenpotenziale eben-
falls, in Abstimmung mit der Verkehrspla-
nung, eine Verkehrsberuhigung anbieten. 
Auch hier besteht das Potenzial, mehr Auf-
enthaltsqualität zu schaffen. Dazu könnten 
laut Vorstellung der Bürgerschaft kleine 
Begrünungspotenziale entlang der Straße 
aktiviert werden wie auch neue Möglichkei-
ten für Urban Gardening. Gleichzeitig wird 
auf mangelnde Sauberkeit und Pflege des öf-
fentlichen Raums entlang der Trimbornstraße 
und auf die Notwendigkeit einer ergänzen-
den Beleuchtung für mehr Sicherheit nachts 
hingewiesen.
Vorsterstraße (10)
Die Vorsterstraße hat das Potenzial mit einer 
Allee ergänzt zu werden. Im gleichen Zuge 
bietet es sich an, im Einklang mit der Ver-
kehrsplanung eine umfassende Verkehrsbe-
ruhigung durchzuführen. Die Vorsterstraße 
könnte dadurch zu einer wichtigen Grün-/
Freiraumverbindung hin zum Bürgerpark 
werden.
Quick Wins: Kleinere, potenzielle und gezielte Maßnahmen zur 
Qualifizierung bestehender (grün) Strukturen

46 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
VIELSEITIG GESTALTETER  
QUARTIERSPLATZ
Quartiersplatz Dillenburgerstr./Kapellen-
straße (11)
Im Bereich der Kreuzung Dillenburgerstraße/
Kapellenstraße bietet eine große Freifläche 
den Raum zur Schaffung eines qualitätsvollen 
Quartiersplatzes. Die Freifläche könnte durch 
die Entsiegelung durch südöstlich angrenzen-
den Parkplatzfläche zudem noch erweitert 
werden. Gleichzeitig könnten die Parkplätze 
dann an anderer Stelle gebündelt werden. 
Auf der Brache sollten Maßnahmen für mehr 
Artenvielfalt sowie neue Baumpflanzungen 
durchgeführt werden. Dabei sollten auch die 
Baumscheiben gesichert werden. Von zentra-
ler Bedeutung für den Quartiersplatz ist dabei 
auch die Verbesserung der Aufenthaltsqualität 
in Verbindung mit einer Verkehrsberuhigung. 
Kalk Post (12)
Kalk Post hat in seiner Funktion als Quartiers-
platz umfassenden Handlungsbedarf. Zum 
einen besteht das Potenzial, die Begrünung 
auf dem Platz durch die Ergänzung neuer 
Bäume zu verbessern. Zugleich können dabei 
Bereiche entsiegelt werden, um Hitzestaus 
entgegenzuwirken. Neue Bänke und schat-
tige Sitzmöglichkeiten werden benötigt, 
um die Aufenthaltsqualität zu steigern. Als 
Voraussetzung für mehr Aufenthaltsqualität 
beschreiben die Bürger*innen zudem eine 
Verbesserung der Sicherheit, z.B. durch eine 
stärkere Belebung des Platzes, soziale Ins-
titutionen oder eine verstärkte Präsenz des 
Ordnungsamtes. Letztlich könnte Kalk Post 
Ausgangsort einer zusammenhängenden 
„Pocket-Park-Achse“ durch die Innenhöfe in 
Richtung Kalkberg sein.

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 47
GRÜNACHSEN SCHAFFEN
Innenhofachse Nord-Süd bis zum Kalkberg / 
Pocket-Park-Achse Nord-Süd (13)
In Kalk bieten die bestehenden Innenhöfe der 
Wohnbebauung parallel zur Kalk-Mülheimer 
Straße das Potenzial, zu einer zusammenhän-
genden, qualitätsvollen Grünachse aus Po-
cketparks weiterentwickelt zu werden. Diese 
Achse könnte eine gute Grünraumverbindung 
vom Zentrum des Stadtteils Kalk in Richtung 
Kalkberg im Norden schaffen und eine deut-
liche Entlastung einer der am dichtesten 
versiegelten Flächen des Stadtteils bieten. In 
Verlängerung dieser Achse könnte ein qualita-
tiver Zugang zum Kalkberg aus dem Quartier 
heraus entstehen.
Quick Wins: Kleinere, potenzielle und gezielte Maßnahmen zur 
Qualifizierung bestehender (grün) Strukturen

48 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
STECKBRIEF HUMBOLDT-GREMBERG
Mögliche Maßnahmen für den Stadtteil Humboldt-
Gremberg
Eine verbesserte Zugänglichkeit und Vernetzung bestehender und potenzieller Grün-
flächen sowie der damit einhergehende Ausbau sicherer Fußgänger- und Radverkehrs-
infrastruktur stehen in den Rückmeldungen der Bürgerschaft in Humboldt-Gremberg 
im Vordergrund. Darüber hinaus gilt es, den erhöhten Versiegelungsgrad sukzessive zu 
reduzieren und im Sinne eines natürlichen Klimaschutzes zu qualifizieren.  
Besondere bestehende Grün- und  
Freiraumstrukturen
Der Stadtteil Humboldt-Gremberg verfügt 
über eine Vielzahl unabhängiger kleinerer 
Grünflächen. Teils ist der Stadtteil von stark 
befahrenen Straßen durchzogen, die ins-
besondere für Fußgänger*innen und Rad-
fahrer*innen Gefahrenpunkte darstellen. Die 
hohe Verkehrsdichte kann die Mobilität und 
Sicherheit im Stadtteil beeinträchtigen und 
den Zugang zu den Grünflächen erschweren. 
Ein weiteres Merkmal des Stadtteils ist ein 
vergleichsweise hoher Versiegelungsgrad. 
Dieser hohe Versieglungsgrad stellt eine 
Herausforderung für die ökologische Nach-
haltigkeit dar und könnte durch verstärkte 
Begrünungsmaßnahmen reduziert werden. 
Darüber hinaus bestehen in Humboldt-
Gremberg noch vielseitige Potenziale zur Be-
grünung von Dächern und Fassaden, insbe-
sondere bei Wohn- und Gewerbegebäuden. 
Diese Begrünung könnte dazu beitragen, die 
Umweltqualität zu verbessern und die Stadt 
abzukühlen.
Abbildung 14 Eindrücke aus dem Stadtteil Humboldt-Gremberg Quelle: Apple Karten

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 49
Aufgaben und Handlungsempfehlungen  
Eine zentrale Aufgabe für den Stadtteil liegt 
in der Herstellung eines zusammenhängen-
den Netzes aus Grünflächen. Vor diesem 
Hintergrund gilt es, bestehende Naherho-
lungsflächen durch neue Fuß- und Radwege 
besser miteinander zu verknüpfen. Außer-
dem ist auf bestehenden Grünflächen noch 
Potenzial für qualitative Weiterentwicklung, 
beispielsweise durch neue Bäume, Pflanzen 
für mehr Artenvielfalt sowie weitere Aufent-
haltsqualitäten. Darüber hinaus besteht in 
gesamt Humboldt-Gremberg das Potenzial, 
neue Grünflächen zu aktivieren. Diese gilt es, 
von Anfang an qualitativ auszustatten und 
eine gute Erreichbarkeit sowie eine Anbin-
dung an bestehendes Grün zu gewährleis-
ten. Wesentlichen Handlungsbedarf gibt es 
zudem im Straßenraum des Stadtteils. Vieler-
orts muss das Fuß- und Radwegenetz ver-
bessert und sicherer gemacht werden. Dazu 
zählt unter anderem auch, an neuralgischen 
Stellen die Querungsmöglichkeiten sowie die 
Straßenbeleuchtung zu verbessern. Durch 
Bündelung von Parkplätzen an zentralen 
Stellen könnte Freiraum gewonnen und die 
Aufenthaltsqualität im Straßenraum verbes-
sert werden.
Abbildung 15 Verortung des Stadtteils Humboldt-Gremberg im Stadtbezirk  Quelle: Büro Wackerl

50 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
VERORTUNG DER VORSCHLÄGE

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 51
Abbildung 16 Digitalisierung der Ergebnisse. Teilbereich Humboldt-Gremberg Quelle: Büro Wackerl

52 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
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5
ZUSAMMENFASSUNG DER VORSCHLÄGE
Mehr Grün:
Bestehende Grünflächen stärken 
Straßen / Wege begrünen 
Klimaanpassungsmaßnahmen
Mehr Vielfalt: 
Platzgestaltung/Quartiersplatz  
Aktive Nutzungen/Spiel/Sport
Fuß- und Radweg
Sonstige Massnahmen
Aufenthaltsmöglichkeiten 
Trinkwasserspender
Weniger Konflikt: 
Einschränkung der Mobilität / Bewegung
Lärmverschmutzung durch Verkehr
Mangelnde Unterhaltung / Pflege
Mangelnde Zugänglichkeit
Konflikte mit ruhenden Verkehr
Legende: 
Fokusräume

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 53
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Abbildung 17 Zusammenfassung  der Ergebnisse. Teilbereich Humboldt-Gremberg Quelle: Büro Wackerl

54 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
STECKBRIEF HUMBOLDT-GREMBERG
Zentrale Orte mit Handlungsschwerpunkten
VIELFÄLTIG NUTZBARE GRÜNFLÄCHEN &
VERNETZUNG VON GRÜNRÄUMEN
Humboldtpark (1)
Der Humboldtpark ist eine bestehende quali-
tätsvolle Parkanlage im Stadtteil. Deshalb gilt 
es, hier die Begrünung zu erhalten und zu 
pflegen. Stellenweise besteht noch Potenzial, 
die Bepflanzung zu erweitern, punktuell zum 
Beispiel auch mit Artenvielfaltsflächen/Blu-
menwiesen. Darüber hinaus sollte das Nut-
zungsangebot ausgeweitet bzw. verbessert 
werden, z.B. durch mehr Sitzgelegenheiten 
oder neue Spielgeräte. An neuralgischen Stel-
len sollte zudem die Beleuchtung verbessert 
werden.
Stadtpark Humboldt-Gremberg (2)
Der Stadtpark Humboldt-Gremberg stellt be-
reits heute eine gute genutzte Grünfläche dar. 
Diese Bestandsqualität gilt es, zu erhalten und 
zu pflegen. Teilweise wünscht sich die Bürger-
schaft noch eine Ausweitung und qualitative 
Verbesserung der Ausstattung des Parks. 
Darüber hinaus ballt sich im Sommer aufgrund 
stellenweise mangelnder Bäume hier die Hit-
ze. Schattenspender könnten an dieser Stelle 
Abhilfe leisten. Außerdem könnte im Park die 
Artenvielfalt, beispielsweise durch artenreiche 
Wiesen, erhöht werden. 
Grünfläche Gießener Straße (3)
Die Grünfläche an der Gießener Straße sollte 
aufgewertet werden. Darunter fällt vor allem 
die bestehende Begrünung durch neue Bäume 
und Pflanzen zu verbessern. Die Fläche wird 
gerne als Hundewiese genutzt. Der Bereich 
für Hunde sollte konkret abgegrenzt werden, 
um Nutzungskonflikte zu vermeiden. Dabei 
gilt es zudem auch, die Sauberkeit zu erhöhen. 
Generell wünschen sich die Bürger*innen eine 
Erweiterung des Nutzungsangebots.

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 55
VIELSEITIG NUTZBARER  
QUARTIERSPLATZ
Spielplatz Grembergerstraße/Odenwaldstra-
ße mit gegenüberliegendem Platz (4)
Der bisher als Spielplatz genutzter Park an 
der Grembergerstraße/Odenwaldstraße 
bietet die Möglichkeit, zu einem vielseitigen 
Quartiersplatz ausgebaut zu werden. Dazu 
könnte auch der gegenüberliegende Platz 
miteinbezogen werden. In diesem Sinne 
wünschen sich die Bürger*innen eine Entsie-
gelung der verdichteten Flächen. Außerdem 
sollte auf Pflege und Sauberkeit wert gelegt 
werden. Darüber hinaus fehlt eine Grünver-
bindung zum naheliegenden Stadtpark und 
zum Humboldtpark, die im Sinne einer Grün-
raumvernetzung hergestellt werden sollte.
ZUGÄNGLICHE NAHERHOLUNGSRÄUME
Gremberger Wäldchen (5)
Das Gremberger Wäldchen gilt bereits heute 
als wohl wichtigstes Naherholungsgebiet im 
Stadtteil und muss in seinem Grünbestand 
erhalten bleiben und gestärkt werden. Um 
dies sicherzustellen, verweisen die Bürger*in-
nen auf in Zukunft notwendige Klimaanpas-
sungsmaßnahmen (z.B. Intensivierung der 
Begrünung, Pflanzung klimaresiliente Baum-
arten). Auch zählen hierzu Retentionsflächen 
und Möglichkeiten zur Wasserrückhaltung 
insbesondere entlang von Straßen und Auto-
bahnabfahrten. Darüber hinaus sollte das 
Gremberger Wäldchen durch neue Fuß- und 
Radwege besser in Richtung Kalk angebun-
den werden.
Quick Wins: Kleinere, potenzielle und gezielte Maßnahmen zur 
Qualifizierung bestehender (grün) Strukturen

56 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
STECKBRIEF VINGST UND OSTHEIM
Mögliche Maßnahmen für die Stadtteile Vingst und  
Ostheim
In Vingst und Ostheim gilt es, die Qualität der bestehenden Grünräume zu erhalten und 
besser zugänglich zu machen. Bereits vorhandene Grünraumverbindungen sind darüber 
hinaus für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen qualitätsvoll zu erschließen. Mit Blick 
auf die Themen Artenvielfalt und Biodiversität sind bestehende Flächen weiter anzurei-
chern sowie im Bezug auf Fassaden- und Dachbegrünung mitzudenken. 
Besondere bestehende Grün- und  
Freiraumstrukturen
In den Stadtteilen Vingst und Ostheim finden 
sich größere zusammenhängende Grünzü-
ge mit qualitätsvollem Bestandsgrün sowie 
eine Vielzahl von Sportflächen. Die Pflege 
und Erhaltung dieser Flächen ist daher für die 
Attraktivität der Grünräume entscheidend. 
Derzeit bestehen noch punktuelle Lücken 
zwischen den Grünzügen, weshalb ein voll-
ständig zusammenhängendes Grünraum-
netz noch nicht existiert. Eine Besonderheit 
in diesen Stadtteilen ist darüber hinaus die 
große Zahl an Kleingärten. Allerdings sind 
diese oft schwer zugänglich und bieten 
daher für die Öffentlichkeit noch zu wenig 
Mehrwert. Die Ostheimer Straße fungiert als 
Hauptverkehrsachse, sowohl für Pkws, als 
auch für Fußgänger*innen und Radfahrer*in-
nen. Ihr kommt neben der verkehrlichen 
Funktion auch eine wichtige Aufenthalts- und 
Verweilfunktion zu. In Vingst und Ostheim 
existieren zudem oftmals größere Siedlungs-
strukturen mit privaten Grünflächen in Gär-
ten und Hinterhöfen, von denen die Bewoh-
ner*innen profitieren.
Abbildung 18 Eindrücke aus den Stadtteilen Vingst und Ostheim Quelle: Apple Karten

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 57
Aufgaben und Handlungsempfehlungen  
Ein wesentliches Handlungsfeld für die Ver-
besserung von Grünflächen in den beiden 
Stadtteilen ist die Aufwertung von Quar-
tiersplätzen. Dabei steht die Aufwertung der 
Plätze mit ausreichend Bäumen und Be-
pflanzung im Vordergrund, ebenso wie die 
Verbesserung der Aufenthaltsqualität durch 
Sitzgelegenheiten. Hinzu kommen gut aus-
gebaute Rad- und Fußwege herzustellen 
sowie einer Verbesserung der Sicherheit, 
Pflege und Sauberkeit. Ein weiteres wichtiges 
Thema stellt die Aufwertung und bessere 
Nutzbarkeit vorhandener öffentlicher Grün-
flächen innerhalb der Gebäudestrukturen 
wie Reihenhäuser etc. dar. An Gebäudefas-
saden und auf Dächern bieten sich darüber 
hinaus Dach- und Fassadenbegrünungen an. 
Des Weiteren sollten die Grünflächen der 
beiden Stadtteile konsequent an die großen 
Naherholungsgebiete wie die Merheimer 
Heide und das Gremberger Wäldchen an-
geschlossen werden. Nicht zuletzt sollten an 
zentralen Hauptachsen für Fußgänger*innen 
und Radfahrer*innen die Aufenthaltsqualität 
der Straßenräume verbessert werden, zum 
Beispiel durch den Ausbau der Radwege von 
der Merheimer Heide, durch die Waldstücke 
südlich der Olpener Straße bis zum Vingster 
Ring.
Abbildung 19 Verortung der Stadtteile Vingst und Ostheim im Stadtbezirk. Quelle:  Büro Wackerl

58 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
VERORTUNG DER VORSCHLÄGE

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 59
Abbildung 20 Digitalisierung der Ergebnisse. Teilbereiche Vingst und Ostheim . Quelle: Büro Wackerl

60 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
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6
ZUSAMMENFASSUNG DER VORSCHLÄGE
Mehr Grün
Bestehende Grünflächen stärken 
Straßen / Wege begrünen 
Mehr Vielfalt: 
Platzgestaltung/Quartiersplatz  
Aktive Nutzungen/Spiel/Sport
Fuß- und Radweg
Weniger Konflikt: 
Einschränkung der Mobilität / Bewegung
Lärmverschmutzung durch Verkehr
Mangelnde Zugänglichkeit
Sonstige Massnahmen
Sonstige Ausstattungselemente
Legende: 
Fokusräume

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 61
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Abbildung 21 Zusammenfassung der Ergebnisse Stadtteile Vingst und Ostheim im Stadtbezirk.  
Quelle: Büro Wackerl

62 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
STECKBRIEF VINGST UND OSTHEIM
Zentrale Orte mit Handlungsschwerpunkten
VOM STRAßENRAUM ZUM STADTRAUM
Rösrather Straße (1)
Die zentrale Verkehrsachse der Rösrather Stra-
ße verfügt über eine gewisse Strecke schon 
über eine entsprechende Straßenbegrünung 
(vor allem durch Bäume). An den fehlenden 
Bereichen sollte die Begrünung ergänzt und 
die Allee vervollständigt werden. So soll allen 
Verkehrsteilnehmer*innen ein gute Aufenthalts-
qualität ermöglicht werden.
VIELSEITIG NUTZBARER QUARTIERSPLATZ
Vorplatz Heinzelmännchen Schule/Bürgerzen-
trum  (Vingst) (2)
Der Vorplatz der Heinzelmännchen Schule in 
Vingst sowie die anliegenden Freiflächen des 
Bürgerzentrums bieten die Möglichkeit, zu 
einem vielfältigen Quartierszentrum ausgebaut 
zu werden. Hier könnten qualitative Aufent-
haltsflächen sowie möglicherweise ein vielfältig 
genutzter Marktplatz entstehen. Dabei sollte 
der anliegende Spielplatz am Josef-Boschbach-
Weg mit in die Gestaltung einbezogen werden. 
Passend zur neuen Grünfläche sollte auch 
Dach- und Fassadenbegrünung an den umlie-
genden Gebäuden mitgedacht werden. Letzt-
lich muss eine Zugänglichkeit und Erreichbarkeit 
des Quartierszentrums gesichert sein.
Quartiersplatz Rösratherstraße/Hardtgen-
buscher-Kirchweg (Ostheim) (3)
Eine große Parkfläche an der Rösratherstraße/
Hardtgenbuscher-Kirchweg in Ostheim bie-
tet das Potenzial, zu einem multifunktionalen 
Quartiersplatz umgewandelt zu werden, um für 
die Bürger*innen einen qualitätsvollen, leben-
digen Treffpunkt zu schaffen. Dazu müssten 
zunächst die Parkplätze an einer anderen Stelle 
gebündelt werden. Darüber hinaus empfiehlt 
die Bürgerschaft eine Flächenentsiegelung 
sowie eine notwendige Stärkung der Grünstruk-
turen und Aufenthaltsqualität.

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 63
ZUGÄNGLICHE NAHERHOLUNGSRÄUME
Vingster See/ Naturfreibad Vingst (4)
Der Vingster See ist ein beliebter Naherho-
lungsraum im Stadtteil. Vor allem von der 
Südseite aus fehlt jedoch bisher eine gute 
Zugänglichkeit zum Wasser. Es sollten Hinder-
nisse entfernt werden und öffentliche Rad- und 
Fußwege entstehen. Am See könnte zudem das 
Angebot für Spiel und Sport weiter ausgebaut 
werden.
Herkenrathweg (Ostheim) (5)
Am Rad- und Fußweg parallel zum Herkenra-
thweg in Ostheim bietet sich die Möglichkeit, 
einen qualitätsvollen Landschaftsweg für Ar-
tenvielfalt auszugestalten, welcher beispiels-
weise verschiedenste Wildblumen enthält. Der 
Weg sollte zudem durch Ausstattungselemen-
te ergänzt werden. Es biete sich zudem an, 
eine Verbindungsachse zum Vingster See aus-
zugestalten. 
DURCHLÄSSIGE KLEINGÄRTEN
Vingster Kleingärten (6)
Die Kleingärten in Vingst sind zurzeit noch sehr 
für sich isoliert. Um Bewohner*innen einen 
besseren Zugang zu Grünräumen im Stadtteil 
zu ermöglichen, könnten diese in ihrer öffent-
lichen Zugänglichkeit und Nutzungsqualität 
verbessert werden. Darunter fällt beispielswese 
auch ein potenzieller Anschluss an ein Radkon-
zept sowie die Aufwertung des angrenzenden 
Sportplatzes.
Ostheimer Kleingärten (7)
Die Ostheimer Kleingarten im Norden des 
Stadtteils stellen momentan noch eine Barriere 
zwischen der Merheimer Heide und den süd-
lichen Reststücken dar. Hier sollte eine durch-
gängige Grünverbindung durch die Kleingärten 
hergestellt werden. Dies könnte nach Rückmel-
dungen der Bürger*innen z.B. durch eine Brücke 
über die Frankfurter Straße geschehen. Hierbei 
sollte auch das westliche Waldstück mit ange-
schlossen werden. 
Quick Wins: Kleinere, potenzielle und gezielte Maßnahmen zur 
Qualifizierung bestehender (grün) Strukturen

64 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
STECKBRIEF HÖHENBERG
Mögliche Maßnahmen für den Stadtteil Höhenberg
Höhenberg ist geprägt durch den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Grünzug, der öko-
logisch wertvolle Grünstrukturen und vielfältige Nutzungsangebote integriert. Wesent-
liche Aufgaben liegen neben Erhalt und Förderung dieser wertvollen grünen Infrastruktur 
v.a. in einer besseren Zugänglichkeit und Anbindung an bestehende Siedlungsstrukturen. 
Darüber hinaus sind die Grün- und Freiraumstrukturen innerhalb der einzelnen Stadtquar-
tiere weiter auszubauen und zu sichern und somit der Stadtraum zu einem qualitätsvollen 
Aufenthaltsbereich fortzuentwickeln. 
Besondere bestehende Grün- und  
Freiraumstrukturen 
Höhenberg verfügt über größere zusammen-
hängende Grünräume, insbesondere den in 
Nord-Süd-Richtung verlaufenden Grünzug 
der Merheimer Heide, der qualitätsvolles Be-
standsgrün und Sportflächen umfasst. Hier 
bieten vielfältige Grünflächen Naherholungs-
raum für die Bewohner*innen und Raum für 
Sportaktivitäten, Spaziergänge und Erholung 
im Freien. Dies beinhaltet unter anderem 
auch ein Gartenlabor, welches von den Bür-
ger*innen zum Gemüseanbau genutzt wer-
den kann. Eine besondere Herausforderung 
liegt in der schlechten Anbindung dieses 
Grünzugs an die umliegenden Quartiere. Da-
rüber hinaus verfügen einige Stadtquartieren 
von Höhenberg über eine geringe Grün- und 
Freiraumversorgung. Die Olpener Straße, als 
wichtige Verkehrsachse durch den Stadtteil 
ist derzeit ein Straßenraum mit geringer Auf-
enthaltsqualität. Auch Höhenberg weist eine 
Vielzahl an Kleingärten auf, die jedoch häufig 
nur schwer zugänglich sind und zwischen 
Abbildung 22 Eindrücke aus dem Stadtteil Höhenberg. Quelle: Apple Karten

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 65
den Quartieren und de, städtischen Grünzug 
oftmals kaum überwindbare Barrieren bilden.
Aufgaben und Handlungsempfehlungen  
Einen zentralen Handlungsraum im Stadtteil 
Höhenberg  bildet der Grünzug Merheimer 
Heide, der den Bewohner*innen schon heu-
te eine gute Möglichkeit zur Naherholung 
bietet. Jedoch muss der Grünzug besser mit 
den umliegenden Quartieren vernetzt und 
dessen Zugänglichkeit verbessert werden. 
Des Weiteren sollten die Kleingärten in ihrer 
Durchlässigkeit optimiert und zu vielfältigen 
Lebensräumen ausgestaltet werden. Der 
Friedhof in Höhenberg sollte zusätzlich die 
Funktion eines Naherholungsraums über-
nehmen. Darüber hinaus sollten vor allem in 
den Stadtquartieren Höhenbergs neue Frei-
raumangebote geschaffen werden, welche 
in ein zusammenhängendes Netz integriert 
werden sollten. Nicht zuletzt sollten nach 
Vorstellung der Bürger*innen vielgenutzte 
Straßen zu qualitätsvollen Aufenthaltsräu-
men für Fußgänger*innen und Fahrradfah-
rer*innen weiterentwickelt werden.
Abbildung 23 Verortung des Stadtteils Höhenberg im Stadtbezirk. Quelle: Büro Wackerl

66 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
VERORTUNG DER VORSCHLÄGE
Abbildung 24 Digitalisierung der Ergebnisse  Quelle: Büro Wackerl

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 67
1
2
3
4
5
6
7
ZUSAMMENFASSUNG  DER VORSCHLÄGE
Mehr Grün
Bestehende Grünflächen stärken
Klimaanpassungsmaßnahmen
Weniger Konflikt: 
Lärmverschmutzung durch Verkehr
Mangelnde Zugänglichkeit
Sonstige Massnahmen
Sonstige Ausstattungselemente
Legende: 
Fokusräume
Mehr Vielfalt: 
Artenvielfalt
Platzgestaltung/Quartiersplatz  
Aktive Nutzungen/Spiel/Sport
Fuß- und Radweg
Abbildung 25  Zusammenfassung der Ergebnisse  Quelle: Büro Wackerl

68 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
STECKBRIEF HÖHENBERG
Zentrale Orte mit Handlungsschwerpunkten
DURCHLÄSSIGE KLEINGÄRTEN
Kleingärten Ostheim (an den Gleisen) (1)
Die Kleingärten an der Gleisanlage bieten das 
Potenzial für eine bessere, öffentliche Zugäng-
lichkeit. Damit einher geht zudem eine bessere 
Anbindung des Bereichs durch Fuß- und Rad-
wege. Darüber hinaus könnte eine Öffnung der 
Kleingärten und Weiterentwicklung zu Kleingar-
tenparks angestrebt werden.
Kleingärten am Höhenberger Ring (2)
Auch die Kleingärten am Höhenberger Ring 
bedürfen einer besseren Zugänglichkeit und 
Anbindung durch Fuß- und Radwege, so dass 
sie mehr Menschen als qualitätsvoller Freiraum 
dienen können. Darüber hinaus sollten Barrieren 
in Richtung Merheimer Heide entfernt werden, 
um eine bessere Verknüpfung der Grünflächen 
zu erreichen.
GRÜNVERBINDUNG IM STADTRAUM
Höhenberger Kirchweg (3)
Der Höhenberger Kirchweg hat das Potenzial, 
zu einer einzigartigen Grünraumverbindung 
zwischen der Gleisanlage und der Merheimer 
Heide zu werden. Hierfür sollte der Kirchweg 
nach Vorstellung der Bürgerschaft hinsichtlich 
seiner Freiraumangebote und Strukturen für 
mehr Artenvielfalt verbessert werden. 
VIELFÄLTIG NUTZBARER QUARTIERSPLATZ
Quartiersplatz Würzburgerstr./Oranienstr.(4)
An der Würzburgerstraße/Oranienstraße in Hö-
henberg findet sich ein bisher kaum genutzter 
Platz, welcher jedoch das Potenzial für die Um-
wandlung hin zu einem lebendigen Quartiers-
platz bietet. Hierfür sollte der Platz entsiegelt 
werden und mit mehr Bäumen und weiteren 
Pflanzen/Grünstrukturen ausgestattet werden. 
Darüber hinaus wünscht sich die Bürgerschaft 
hier eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität, 
unter anderem durch Sitzgelegenheiten und 
eine stärkere Verschattung des Platzes.

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 69
ZUGÄNGLICHE NAHERHOLUNGSRÄUME
Mülheimer Friedhof (5)
Der Mülheimer Friedhof könnte besser an das 
Höhenberger Grünnetz angeschlossen werden 
und in Verbindung mit der benachbarten Klein-
gartenanlage in seiner Funktion als grüne Lun-
ge geschützt und gestärkt werden. Durch seine 
Funktion als Ort der Ruhe und Besinnung kann 
er zudem als ruhiger Naherholungsort für den 
Stadtbezirk fungieren.  
ZUSAMMENHÄNGENDER GRÜNZUG
Merheimer Heide (6)
Die Merheimer Heide stellt einen für Höhen-
berg wie auch für die angrenzenden Stadtteile 
besonders wichtigen, zusammenhängenden 
städtischen Grünzug dar. Der Bürgerschaft ist 
daher der Schutz und die Pflege der bestehen-
den, qualitätsvollen Grünstruktur besonders 
wichtig. Bezüglich ihrer Artenvielfalt und ihrer 
Freiraum-Ausstattungselemente könnte die 
Merheimer Heide jedoch noch weiter verbes-
sert und optimiert werden. Des Weiteren sind 
die vorhandenen Grünstrukturen und Freiraum-
angebote im Norden der Merheimer Heide nur 
schwer zugänglich. Darüber hinaus weisen die 
Bürger*innen auf die Geräuschbelastung durch 
die Autobahn hin, der durch Lärmschutzmaß-
nahmen in Richtung der anliegenden A3/A4 
entgegengewirkt werden könnte.
VOM STRASSENRAUM ZUM STADTRAUM
Schnellradweg an Olpener Straße (7)
Die wichtige Verkehrsachse der Olpener Straße 
bietet die Möglichkeit, zu einem innerstädti-
schen Schnellradweg ausgebaut zu werden. 
Dazu könnte, in Abstimmung mit der Verkehrs-
planung, eine Reduzierung des Straßenraum-
querschnitts für den Pkw erfolgen in Verbin-
dung mit dem Ausbau einer qualitätsvollen 
Fahrradinfrastruktur. Gleichzeit sollte nach Vor-
stellung der Bürger*innen die Aufenthaltsquali-
tät der Straße verbessert werden, etwa durch 
zusätzliche Baumpflanzungen.
JugendzentrumWC
30
Quick Wins: Kleinere, potenzielle und gezielte Maßnahmen zur 
Qualifizierung bestehender (grün) Strukturen

70 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
STECKBRIEF MERHEIM
Mögliche Maßnahmen für den Stadtteil 
Zentrale Themen in Merheim sind eine bessere Vernetzung und Zugänglichkeit bestehen-
der Grünräume in Verbindung mit einem ausgebauten Fuß- und Radwegenetz sowie einer 
qualitätsvollen Weiterentwicklung des Straßenraums für mehr Aufenthaltsqualität. Von 
besonderer Bedeutung sind dabei der Mühlheimer Friedhof sowie zahlreiche Kleingarten-
anlagen innerhalb des Stadtteils. 
Besondere bestehende Grün- und  
Freiraumstrukturen
Der Stadtteil Merheim verfügt über eine 
große Friedhofanlage, die eine bedeutende 
Grünfläche darstellt. Des Weiteren verfügt 
Merheim über größere, teilweise zusammen-
hängende Grünflächen, die qualitätsvolles 
Bestandsgrün und Sportflächen umfassen. 
Diese Flächen sind wertvoll für Freizeitaktivi-
täten, Spaziergänge und sportliche Betäti-
gung der Bevölkerung vor Ort. Darüber hin-
aus zeichnet sich der Stadtteil auch durch ein 
hohes Aufkommen von Siedlungsbereichen 
mit privaten Gärten und Grünflächen aus. 
Die Olpener Straße, als wichtige Hauptachse, 
weist in Teilen begrünte Bereiche auf. Die 
Aufenthalts- und Durchfahrtsqualität kön-
nen jedoch weiter optimiert werden. Auch in 
Merheim findet sich eine Vielzahl von Klein-
gärten, welche jedoch auch hier oft schwer 
zugänglich sind.
Abbildung 26  EIndrücke aus dem Stadtteil Merheim Quelle: Apple Karten

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 71
Aufgaben und Handlungsempfehlungen  
Zentrale Aufgabe in Merheim ist es, die 
Vernetzung und Verbindung zwischen den 
bestehenden Grünflächen zu verbessern 
und im Sinne grüner Korridore weiterzuent-
wickeln, diese könnten zudem durch neue 
Rad- und Gehwege ergänzt werden. Das 
bestehende Grün im Stadtteil soll geschützt 
und gepflegt werden, und hat stellenweise 
zudem Fortentwicklungs- und Nachverdich-
tungsbedarf. Die vielen Kleingärtenanlagen 
sollten besser an das bestehende Grünraum-
system angeschlossen werden durch mehr 
Durchlässigkeit und Zugänglichkeit. So lassen 
sich diese Bereiche zu vielfältigen Lebens-
räumen fortentwickeln. Der große Friedhof 
in Merheim sollte durch eine bessere Zu-
gänglichkeit zu einem wichtigen, öffentlichen 
Grünraum aufgewertet werden. Nicht zuletzt 
haben die größeren Hauptverkehrsachsen im 
Stadtteil erheblichen Verbesserungsbedarf. 
Ziel ist eine Fortentwicklung des Straßen-
raums zum Stadtraum in Verbindung mit 
einer verbesserten Aufenthaltsqualität für die 
Bewohner*innen.
Abbildung 27  Verortung des Stadtteils Merheim im Stadtbezirk Quelle: Büro Wackerl

72 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
VERORTUNG DER VORSCHLÄGE
Abbildung 28 Digitalisierung der Ergebnisse Quelle: Büro Wackerl

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 73
1
2
4
5
3
ZUSAMMENFASSUNG  DER VORSCHLÄGE
Mehr Grün
Bestehende Grünflächen stärken
Strassen/ Wege begrünen
Mehr Vielfalt: 
Aktive Nutzungen/Spiel/Sport
Fuß- und Radweg 
Weniger Konflikt: 
Einschränkung der Mobilität
Legende: 
Fokusräume
Abbildung 29 Zusammenfassung der  Ergebnisse.  Quelle: Büro Wackerl

74 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
STECKBRIEF MERHEIM
Zentrale Orte mit Handlungsschwerpunkten
ZUSAMMENHÄNGENDE GRÜN- UND SPIEL -
FLÄCHEN
Festungsanlage (1)
Die alte Festungsanlage mit ihren bestehenden 
Grünanlagen bietet das Potenzial einer um-
fassenden Aufwertung mit Impulswirkung für 
den gesamten Stadtteil. Zum einen sollte durch 
besondere mit dem Grünraum kompatible An-
gebote die Nutzungs- und Aufenthaltsqualität 
dieses besonderen Ortes („schlafendes Dorn-
röschenschloss“) gesteigert werden. Des Wei-
teren bietet sich die Lage im Wald dazu an, rund 
um die Festungsanlage naturnahe Angebote 
zu schaffen. Außerdem wünscht sich Bürger-
schaft, die Artenvielfaltsflächen zu erweitern 
und die Zugänglichkeit des Bereichs z.B. durch 
einen durchlaufenden Radweg zu verbessern.
Alter Friedhofsweg (2)
Der Alte Friedhofsweg könnte durch entspre-
chenden Ausbau und Vernetzung zu einer wich-
tigen Grünraumvernetzung im Stadtteil werden. 
Dabei sollte die Verbindung über die Grünfläche 
an der Kirche (Frohenhof, Herrenhaus Merheim) 
hin zur Reuchstraße und der angrenzenden 
Grünfläche verbessert werden. Die qualitäts-
vollen Grün- und Sportflächen müssen erhal-
ten und geschützt werden und könnten durch 
mehr Artenvielfalt ergänzt werden.
Skatepark unter der Stadtautobahn (3)
Unter der Stadtautobahn befindet sich derzeit 
ein Skatepark in Entstehung, welcher in Zukunft 
als qualitätsvolle Sportfläche dienen soll. Bei 
der Umsetzung sollte auch die Ausgestaltung 
von Grünflächen und weiterer Freiraum-Aus-
stattungselemente mitgedacht werden.

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 75
VIELFÄLTIG NUTZBARER QUARTIERSPLATZ
Quartiersplatz an der Olpener Straße (4)
An der Olpener Straße bietet sich die Mög-
lichkeit, an geeigneter Stelle (z.B. über eine 
Quartiersgarage) mehrere Parkplatzflächen 
zu bündeln und dadurch nutzbaren Freiraum 
zu gewinnen. Anschließend könnte nach Ent-
siegelung der Flächen und durch Begrünung 
ein vielfältiger Quartiersplatz entstehen, um an 
einem zentralen Ort im Stadtteil Merheim mehr 
Aufenthaltsqualität und einen gemeinsamen 
Treffpunkt zu schaffen. Im Zuge dessen sollte 
zudem die umliegende Straßenbegrünung auf-
gewertet werden.
VOM STRASSENRAUM ZUM STADTRAUM
Olpener Straße (5)
Wie auch in anderen Stadtteilen stellt die Olpe-
ner Straße auch in Merheim bereits heute eine 
wichtige Verkehrsachse dar, die jedoch noch 
vielseitige Optimierungspotenziale bietet. So 
könnte durch neue Ausstattungselemente und 
Begrünung die Aufenthaltsqualität im Straßen-
raum verbessert werden. Zusätzlich könnte ent-
lang der Verkehrsachse in Ost-West-Richtung 
qualitätsvoller Radweg entstehen, um die Ver-
bindungen innerhalb von Merheim und hin zu 
den angrenzenden Stadtteilen zu verbessern. 
 
30
Quick Wins: Kleinere, potenzielle und gezielte Maßnahmen zur 
Qualifizierung bestehender (grün) Strukturen

76 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
STECKBRIEF BRÜCK UND NEUBRÜCK
Mögliche Maßnahmen für den Stadtteil 
Mit einer hohen Dichte an freistehenden Einfamilienhäusern und privaten Gärten, gilt es 
in den Stadtteilen Brück und Neubrück insbesondere gemeinschaftliche Grün- und Quar-
tiersflächen zu fördern. Als weiteres Kernthema gilt es, den Königsforst in seiner Qualität 
und Funktion zu erhalten, und Zugänge zu verbessern. 
Besondere bestehende Grün- und  
Freiraumstrukturen
In den Stadtteilen Brück und Neubrück sind 
sowohl größere wie kleinere zusammenhän-
gende Siedlungsstrukturen vorhanden, die 
neben privaten Gärten oft auch über gemein-
schaftliche Grünflächen verfügen. Darüber 
hinaus gibt es auch größere, zusammenhän-
gende Grünräume mit vielfältigen Nutzungs-
angeboten für Kinder und Erwachsene. Die 
große Brücker Friedhofsanlage und umlie-
gende landwirtschaftliche Flächen tragen 
zusätzlich zur Vielfalt der Grünraumstruktur 
bei. Die Anbindung an den Königsforst aus 
den Stadtteilen heraus ist nicht immer opti-
mal. Auch sind Verbindungen zwischen den 
Grünstrukturen in Brück und Neubrück nicht 
immer gegeben. Darüber hinaus mangelt es 
auch hier entlang der Olpener Straße an ent-
sprechender Aufenthaltsqualität. Zudem gibt 
es entlang weiterer Hauptverkehrsachsen 
noch größere Lücken in den straßenbeglei-
tenden Grünstreifen. Die Anzahl an qualitäts-
vollen, vielfältig nutzbaren Quartiersplätzen 
ist in Brück und Neubrück derzeit noch recht 
gering.
Abbildung 30 Eindrücke aus den Stadtteilen Brück und Neubrück Quelle: Apple Karten

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 77
Aufgaben und Handlungsempfehlungen  
In Brück und Neubrück ist es notwendig, 
gemeinschaftlich genutzte Grün- und Freiflä-
chen aufzuwerten, etwa durch mehr Bäume 
und Bepflanzung. Zudem sollten vorhandene 
Grünflächen durch Maßnahmen für mehr 
Artenvielfalt aufgewertet und ergänzt wer-
den. In den Quartieren bietet es sich zudem 
an, die Blau-Grüne Infrastruktur weiter aus-
zubauen (z.B. ehem. Moor am Flehbach) und 
mehr gemeinschaftlich nutzbare Freiräume 
durch neue Kleingärten und Gartenlabore zu 
schaffen. Auch sollten Friedhöfe als Bestand-
teil der Grünraumversorgung mitgedacht 
werden. Darüber hinaus gibt es in beiden 
Stadtteilen das Potenzial für die Entwicklung 
neuer Quartiersplätze. Nicht zuletzt geht es 
auch hier darum, die Aufenthaltsqualität zen-
traler Verkehrsachsen für Fußgänger*innen 
und Fahrradfahrer*innen zu verbessern.
Abbildung 31  Verortung der Stadtteile Brück und Neubrück innerhalb des Stadtbezirks Quelle:  Büro Wackerl

78 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
VERORTUNG DER VORSCHLÄGE

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 79
Abbildung 32 Digitalisierung der Ergebnisse. Quelle Büro Wackerl

80 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
1
2
3
5
4
7
6
ZUSAMMENFASSUNG  DER VORSCHLÄGE
Mehr Grün
Bestehende Grünflächen stärken
Strassen/ Wege begrünen
Klimaanpassungsmaßnahmen
Mehr Vielfalt: 
Essbares / Aneignungsgrün
Platzgestaltung/Quartiersgestaltung
Aktive Nutzungen/Spiel/Sport
Fuß- und Radweg
Hundefläche 
Legende: 
Fokusräume
Weniger Konflikt: 
Mangelnde Unterhaltung / Pflege
Konflikt mit dem ruhenden Verkehr
Abbildung 33  Zusammenfassung der Ergebnisse. Quelle: Büro Wackerl

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 81
STECKBRIEF BRÜCK UND NEUBRÜCK
Zentrale Orte mit Handlungsschwerpunkten
VIELSEITIG NUTZBARE QUARTIERSPLÄTZE
Hochhaussiedlung Hans-Schulten Straße/ 
Parkanlage Rather Kirchweg (Brück) (1)
An der Hochhaussiedlung Hans-Schulten Stra-
ße/Parkanlage Rather Kirchweg in Brück be-
steht das Potenzial einer Flächenentsiegelung 
und Rückgewinnung nutzbaren Freiraums durch 
Bündelung von Parkplätzen (z.B. durch eine 
Quartiersgarage). Des Weiteren könnten hier 
Spielplatz- und weitere Freiraum-Nutzungsan-
gebote verbessert und ergänzt werden, so dass 
an dieser Stelle ein lebendiger Quartiersplatz 
entsteht. Die umliegenden Grünflächen sind 
bislang nicht angebunden und könnten durch 
qualitätsvolle Fuß- und Radwege besser mit 
dem Platz verknüpft werden. 
Marktplatz Brück (2)
Der Markplatz Brück bietet die Möglichkeit einer 
qualitätsvollen Umgestaltung zu einem viel-
seitigen, lebendigen Quartiersplatz mit be-
sonderer Aufenthaltsqualität. Hierfür wäre es 
nach Vorstellung der Bürgerschaft notwendig, 
die heute auf dem Platz liegenden Parkplätze 
an anderer Stelle kompakt zu bündeln, so dass 
Teile des Platzes entsiegelt und mehr Grün- 
und Freiraum geschaffen werden können. Der 
Marktplatz Brück liegt mit der angrenzenden 
KiTa und dem Bürgerhaussehr zentral, so dass 
im Zuge der Weiterentwicklung Synergien zu 
diesen angrenzenden Nutzungen hergestellt 
werden können. Zum angrenzenden Flehbach 
könnte darüber hinaus noch eine attraktive 
Grünraumverbindung geschaffen werden.
Marktplatz Neubrück (3)
Auch der Marktplatz in Neubrück bietet Verbes-
serungspotenzial und sollte ebenfalls zu einem 
qualitätsvollen Quartiersplatz weiterentwickelt 
werden. Zunächst könnte hier durch Entsie-
gelung mehr attraktives Grün und nutzbarer 
Raum entstehen. So wird seitens der Bürger-
schafft der Wunsch formuliert, an dieser Stelle 
mehr Aufenthaltsflächen zu schaffen und das 
veraltete Mobiliar zu erneuern. Auch sollte auf 
mehr Sauberkeit und bessere Pflege des Platzes 
geachtet werden.

82 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
GEMEINSCHAFTLICHES GRÜN 
Gemeinschaftliche Grünanlange Thomas-
Dehler-Weg (Neubrück) (4)
Die gemeinschaftliche Grünanlage im Thomas-
Dehler-Weg in Neubrück stellt bereits heute 
eine wichtige Grüne Infrastruktur für den Stadt-
teil dar. Darauf aufbauend wünschen sich die 
Bürger*innen an dieser Stelle Maßnahmen zur 
Verbesserung der Artenvielfalt sowie, dass grö-
ßerer Wert auf Instandhaltung und Pflege der 
Anlage gelegt wird. Nicht zuletzt sollte die An-
bindung der Grünanlage an den Quartiersplatz 
(Marktplatz Neubrück) optimiert werden.
Kleingartenpark Brück (5)
Östlich des Rather Kirchwegs ist die Entwick-
lung einer neuen Kleingartenanlage mit integ-
rierten Gartenlabor nach dem Vorbild Höhen-
bergs, beabsichtigt. Durch die Integration in den 
Grünraumverbund des Stadtteils besteht somit 
die Chancen  einen Kleingartenpark in Brück 
zu realisieren, welcher einen Mehrwert für die 
Gemeinschaft bietet und als weiterer Naherho-
lungsraum fungiert. Dieser bettet sich in das 
Grünraumnetz des Stadtbezirks ein.

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 83
STECKBRIEF BRÜCK UND NEUBRÜCK
Zentrale Orte mit Handlungsschwerpunkten
BLAU-GRÜNE INFRASTRUKTUR 
Flehbach (Brück) (6)
Der Bereich rund um die Flehbachaue in Brück 
ist bereits heute ein beliebter Naherholungs-
raum für den Stadtteil und darüber hinaus. Eine 
erweiterte Renaturierung des Flehbachs ist ge-
plant. In der vorhandenen Grünfläche könnte 
die bestehende Hundewiese mit Retentions-
flächen  kombiniert werden. Darüber hinaus 
sollte der Park durch weitere Ausstattungs-
elemente ergänzt werden, wie z.B. neue Spiel-
geräte (Wasserspielplatz). Generell sollte das 
Bestandsgrün erhalten und geschützt, sowie 
die Zugänglichkeit des attraktiven Grünraums 
verbessert werden.
Wiedervernässung Flehbachaue (Brück) (7)
Die Wiedervernässung von Mooren hat über die 
Jahre immer mehr an Bedeutung gewonnen. 
Zuletzt wurde durch die Nationale Moorschutz-
strategie des Bundes erstmals Leitlinien zum 
Schutz der Moore auf Bundesebene festgelegt. 
Grund hierfür sind die vielfältigen Ökosystem-
dienstleistungen, die Moore u.a. im Bereich 
Klimaschutz und Biodiversität leisten können. 
Südlich-östlich des Autobahnkreuzes Köln-Mer-
heim befindet sich im Bereich des Merheimer 
und Brücker Bruches eine ehemalige Nieder-
mooraue, welche durch entwässerungsmaß-
nahmen des Flehbachs und Ablagerung von 
Hausmüll und Bauschutt stark anthropogen 
beansprucht wurde. Das Amt für Landschafts-
pflege und Grünflächen der Stadt Köln hat eine 
Machbarkeitsstudie zur Wiedervernässung des 
Merheimer und Brücker Bruches beauftragt. In 
dieser Studie soll dargelegt werden, inwiefern 
eine Wiederherstellung der ehemaligen Nieder-
mooraue fachlich und technisch möglich ist. 
Quick Wins: Kleinere, potenzielle und gezielte Maßnahmen zur 
Qualifizierung bestehender (grün) Strukturen

84 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
STECKBRIEF RATH-HEUMAR
Mögliche Maßnahmen für den Stadtteil 
Der Stadtteil Rath-Heumar zeichnet sich durch seine besondere Nähe zum weitläufigen 
Natur- und Naherholungsraum Königsforst aus. Vor diesem Hintergrund geht es hier v.a. 
darum, dessen Erreichbarkeit und Anbindung an die Siedlungsbereiche zu verbessern und 
bestehende gemeinschaftliche Grün- und Freiflächen in den Quartieren qualitätsvoll wei-
terzuentwickeln und hinsichtlich der Artenvielfalt anzureichern. 
Besondere bestehende Grün- und  
Freiraumstrukturen
Der Stadtteil Rath-Heumar ist geprägt von 
kleineren Siedlungsstrukturen, die neben 
einer großen Anzahl privater Gärten auch 
über gemeinschaftliche Grünflächen verfü-
gen. Diese Grünflächen fördern das Gemein-
schaftsgefühl in den Quartieren, und bieten 
Raum für Erholung und soziale Aktivitäten.  
Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal des 
Stadtteils liegt in seiner räumlichen Nähe 
zum angrenzenden Königsforst. Darüber 
hinaus gibt es in Rath-Heumar einige Was-
serflächen, die zur Naherholung beitragen, 
auch wenn sie derzeit oftmals schwer zu-
gänglich bzw. schlecht zu erreichen sind. 
Auch in Rath-Heumar haben die Straßenräu-
me entlang wichtiger Verkehrsachsen oft nur 
eingeschränkte Aufenthaltsqualität. Auch die 
Anzahl an qualitätsvollen Quartiersplätzen ist 
innerhalb des Stadtteils begrenzt, wodurch 
es an sozialen Treffpunkten und Orten für 
Gemeinschaftsaktivitäten fehlt.
Abbildung 34: Eindrücke aus dem Stadtteil Rath-Heumar. Quelle: Apple Karten

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 85
Aufgaben und Handlungsempfehlungen  
Eine wesentliche Aufgabe des Stadtteils 
Rath-Heumar liegt in einer besseren Anbin-
dung des Naherholungsraums Königsforst an 
die Quartiere. Darüber hinaus geht es darum, 
bestehenden Grünflächen zu erhaltenen, zu 
pflegen sowie durch qualitätsvolle Nutzungs-
angebote und Maßnahmen für mehr Arten-
vielfalt zu ergänzen. Die bestehende blau-
grünen Infrastruktur sollte ausgebaut und 
besser zugänglich gemacht werden. Darüber 
hinaus gilt es neue Quartiersplätze an zentra-
len Orten zu schaffen und bestehende Plätze 
dahingehend nutzerorientiert weiterzuent-
wickeln. Vielerorts ist es zentrales Anliegen 
der Bürger*innen, die Aufenthaltsqualität an 
wichtigen Straßen aufzubessern, z.B. durch 
bessere Fuß- und Radwege sowie durch 
Maßnahmen zur Straßenraumbegrünung.
Abbildung 35: Verortung des Stadtteils Rath-Heumar im Stadtbezirk. Quelle: Büro Wackerl

86 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
VERORTUNG  DER VORSCHLÄGE

MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK | 87
Abbildung 36: Digitalisierung der Ergebnisse. Quelle: Büro Wackerl

88 | MASTERPLAN STADTGRÜN KÖLN-KALK
ZUSAMMENFASSUNG  DER VORSCHLÄGE
Mehr Grün
Bestehende Grünflächen stärken
Strassen/ Wege begrünen
Klimaanpassungsmaßnahmen
Mehr Vielfalt: 
Artenvielfalt
Aktive Nutzungen/Spiel/Sport
Weniger Konflikt: 
Eingeschränkte Mobilität 
Mangelnde Zugänglichkeit
Legende: 
Fokusräume
3
1
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4

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Abbildung 37: Zusammenfassung der  Ergebnisse Quelle: Büro Wackerl

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STECKBRIEF RATH-HEUMAR
Zentrale Orte mit Handlungsschwerpunkten
BLAU-GRÜNE INFRASTRUKTUR 
Rather See (1)
Der Rather See stellt im Stadtteil Rath-Heumar 
eine einzigartige Naherholungsfläche mit gro-
ßer Qualität dar. Die Bürgerschaft weist jedoch 
darauf hin, dass dessen Anbindung an dessen 
Umgebung, insbesondere in Richtung Süden/
Rösrather Straße, verbessert werden und quali-
tätsvolle Anschlüsse für Fußgänger*innen und 
Radfahrende hergestellt werden müssen. Darü-
ber hinaus wird die Privatisierung des Geländes 
und die daraus resultierende begrenzte, öffent-
liche Zugänglichkeit seitens der Bürger*innen in 
Frage gestellt.
ZUSAMMENHÄNGENDER GRÜNZUG
Königsforst (2)
Der Königsforst stellt die wichtigste Naherho-
lungsfläche in Rath-Heumar dar und über-
nimmt wichtige Grünraumfunktionen über den 
Stadtteil hinaus. Vor allem vom Zentrum des 
Stadtteils aus bedarf es allerdings besserer/
direkterer Zugänge in den einzigartigen Nah-
erholungsraum, die hergestellt werden müssen. 
Im Königsforst selbst sollten neben dem Erhalt 
der besonderen ökologischen und naherho-
lungsrelevanten Qualitäten Wald- und Radwege 
sowie Straßenübergänge innerhalb der Wald-
fläche weiter aufgewertet werden. Der Wald-
bereich des Königsforstes bietet darüber hin-
aus, in besonderem Maße die Möglichkeit, vor 
dem Hintergrund des Klimawandels und immer 
häufiger stattfindender Starkregenereignisse 
die Funktion als städtischer Retentionsraum zu 
übernehmen.

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Landwirtschaftsflächen (3)
Die verschiedenen landwirtschaftlich genutz-
ten Flächen innerhalb des Stadtteils Rath-Heu-
mar gilt es, zu erhalten und eine Bebauung zu 
verhindern, um ihre Funktion als produktive 
Landschaft und Grünfläche zu erhalten. An 
den Randstreifen der Felder bietet sich darüber 
hinaus die Möglichkeit, ökologisch wertvolle 
Flächen für mehr Artenvielfalt (z.B. Blühstreifen) 
herzustellen. Darüber hinaus sollten Frischluft-
schneisen erhalten bleiben sowie neue Reten-
tionsflächen geschaffen werden. 
VIELSEITIGE QUARTIERSPLÄTZE 
Quartiersplatz Kurt-Henn-Platz (4)
Der Kurt-Henn-Platz hat das besondere Poten-
zial, zu einem lebendigen Quartiersplatz wei-
terentwickelt zu werden. Hierfür sollte das 
vorhandene Parkplatzangebot räumlich gebün-
delt werden (z.B. durch eine Quartiersgarage). 
Dadurch werden die Entsiegelung und eine 
neue Begrünung des heutigen Platzes möglich. 
Hierbei sollte das bestehende Bürgerzentrum 
räumlich mit eingebunden und mögliche Syn-
ergien genutzt werden.
Quartierspark Rösratherstr./Eilerstraße in Zu-
sammenspiel mit Kurt-Henn-Platz (5)
Der bestehende Platz an der Ecke Rösrather 
Straße/Eilerstraße könnte ebenfalls aufgewer-
tet und entsiegelt werden. Nach Vorstellung 
der Bürgerschaft sollten an dieser Stelle außer-
dem öffentliche Sitzgelegenheiten geschaffen 
werden, um die Aufenthaltsqualität zu verbes-
sern.
Quick Wins: Kleinere, potenzielle und gezielte Maßnahmen zur 
Qualifizierung bestehender (grün) Strukturen

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ANLAGE 
PROJEKT

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ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1 Luftbild Stadtbezirk Kalk. Quelle: Büro Wackerl  7
Abbildung 2 S
tadtbezirke in Köln Quelle Büro Wackerl
 1
1
Abbildung 3 Eindrücke der Bürger*innen Werkstatt Quelle Büro Wackerl
 1
5
Abbildung 4 Eindrück der Bürger*innen Werkstatt Quelle Büro Wackerl
 2
7
Abbildung 5 Darstellung des Stadtbezirk Kalk im Masterplan Stadtgrün. Quelle: Stadt Köln 
 29
Abbildung 6 
Werkstattmodell Quelle: Büro Wackerl
 31
Abbildung 7 Digitalisierung des 
Werkstatt Modells Quelle: Büro Wackerl
 33
Abbildung 8 S
tadtteil Köln-Kalk Quelle Büro Wackerl
 3
4
Abbildung 9 Grafische Zusammenfassung. Quelle Büro Wackerl
 35
Abbildung 10 Eindrück
e aus dem Stadtteil Kalk Quelle Apple Karten
 38
Abbildung 11 
Verortung des Stadtteils Kalk im Stadtbezirk. Quelle Büro Wackerl
 39
Abbildung 12 Digitalisierung der Er
gebnisse. Teilbereich Kalk. Quelle: Büro Wackerl
 40
Abbildung 13 Z
usammenfassung der Ergebnisse. Teilbereich Kalk. Quelle: Büro Wackerl
 41
Abbildung 14 Eindrück
e aus dem Stadtteil Humboldt-Gremberg Quelle: Apple Karten
 48
Abbildung 15 
Verortung des Stadtteils Humboldt-Gremberg im Stadtbezirk  Quelle: Büro Wackerl
 49
Abbildung 16 Digitalisierung der Er
gebnisse. Teilbereich Humboldt-Gremberg Quelle: Büro Wackerl
 51
Abbildung 17 Z
usammenfassung  der Ergebnisse. Teilbereich Humboldt-Gremberg Quelle: Büro Wackerl
 53
Abbildung 18 Eindrück
e aus den Stadtteilen Vingst und Ostheim Quelle: Apple Karten
 56
Abbildung 19 
Verortung der Stadtteile Vingst und Ostheim im Stadtbezirk. Quelle: Büro Wackerl
 57
Abbildung 20 Digitalisierung der Er
gebnisse. Teilbereiche Vingst und Ostheim . Quelle: Büro Wackerl
 59
Abbildung 21 Z
usammenfassung der Ergebnisse Stadtteile Vingst und Ostheim im Stadtbezirk.  
Quelle: Büro Wackerl
 6
1
Abbildung 22 Eindrücke aus dem Stadtteil Höhenberg. Quelle: Apple Karten
 64
Abbildung 23 
Verortung des Stadtteils Höhenberg im Stadtbezirk. Quelle: Büro Wackerl
 65
Abbildung 24 Digitalisierung der Er
gebnisse  Quelle: Büro Wackerl
 66
Abbildung 25  Z
usammenfassung der Ergebnisse  Quelle: Büro Wackerl
 6
7
Abbildung 26  EIndrücke aus dem Stadtteil Merheim Quelle: Apple Karten
 7
0
Abbildung 27  Verortung des Stadtteils Merheim im Stadtbezirk Quelle: Büro Wackerl
 71
Abbildung 28 Digitalisierung der Er
gebnisse Quelle: Büro Wackerl
 72
Abbildung 29 Z
usammenfassung der  Ergebnisse.  Quelle: Büro Wackerl
 73
Abbildung 30 Eindrück
e aus den Stadtteilen Brück und Neubrück Quelle: Apple Karten
 76
Abbildung 31  
Verortung der Stadtteile Brück & Neubrück innerhalb des Stadtbezirks Quelle: Büro Wackerl
 77
Abbildung 32 Digitalisierung der Er
gebnisse. Quelle Büro Wackerl
 79
Abbildung 33  Z
usammenfassung der Ergebnisse. Quelle: Büro Wackerl
 81
Abbildung 34: Eindrück
e aus dem Stadtteil Rath-Heumar. Quelle: Apple Karten
 86
Abbildung 35: 
Verortung des Stadtteils Rath-Heumar im Stadtbezirk. Quelle: Büro Wackerl
 87
Abbildung 36: Digitalisierung der Er
gebnisse. Quelle: Büro Wackerl
 89
Abbildung 37: Z
usammenfassung der  Ergebnisse Quelle: Büro Wackerl
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PROJEKTVERANTWORTLICHE 
Stadt Köln
Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln 
Christoph Hölzer
Abteilungsleitung Grün-und Landschaftsplanung
E-Mail: christoph.hoelzer@stadt-koeln.de
Benjamin Luchterhandt
Grünplanung und Projektsteuerung - Strategische Grünentwicklung
E-Mail:   benjamin.luchterhandt@stadt-koeln.de
PROJEKTBEGLEITUNG
Büro für Stadtplanung und strategische Projektentwicklung, Dr. Wolfgang Wackerl
Burgmauer 20
50667 Köln
Tel.: +49 221 888 9999 5
E-Mail: info@wackerl-stadtplanung.de
www.wackerl-stadtplanung.de
Dr. Wolfgang Wackerl, Sebastian Pilz, Chiara Steinert, Leif Ströher, Michelle Smuda, Tobias 
Ehrlich, Martin Hennessy, Karim Haisel
Karten, Skizzen, Grafik, Schemata, Fotos und Layout sofern nicht anders angegeben: Karim 
Haisel, Martin Hennessy, Tobias Ehrlich, Michelle Smuda, Leif Ströher, Chiara Steinert, Sebas-
tian Pilz, Dr. Wolfgang Wackerl, 
Büro für Stadtplanung und strategische Projektentwicklung
LIZENZ CC BY-NC-ND
Diese Arbeit ist unter der CREATIVE-COMMONS-LIZENZ veröffentlicht- Sie beinhaltet, dass 
bei Verwendung von Auszügen der Autor genannt werden muss und keine Bearbeitung oder 
kommerzielle Nutzung gestattet sind. Sie finden die vollständigen Lizenzbestimmungen 
unter http://creativecommons.org/licenses/by_nc_nd/3.0/
IMPRESSUM

Köln, Dezember 2023

Beratungsverlauf (1)

25.01.2024 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 10.2.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
4035/2023
Typ
Mitteilung BV
Datum
18.12.2023
Erstellt
07.12.2023 11:33