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Antrag zur Einrichtung eines Preises „Miteinander - Preis Köln. Engagement von Kölner Migrant*innen für Demokratie und Vielfalt“
Antrag nach § 3 der GeschO des Rates AN/0832/2018 vom 29.05.2018
Stand: Am 29.10.2018 im Integrationsrat geändert beschlossen.
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GOL - Antrag zu Miteinander - Preis Köln
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Grün- Offene Liste Migration 25.05.2018 An den Vorsitzenden des Integrationsrates Herrn Keltek An die Geschäftsstelle des Integrationsrates Herrn Andreas Vetter Antrag gem. § 4 der Geschäftsordnung des Integrationsrates Gremium Datum der Sitzung Integrationsrat 11.06.2018 Einrichtung zur Einrichtung eines Preises der Stadt Köln unter dem Namen „Miteinander - Preis Köln. Engagement von Kölner Migrant*innen für Demokratie und Vielfalt“ Beschluss „Der Integrationsrat bittet den Rat der Stadt Köln, den Preis „Miteinander - Preis Köln. Enga- gement von Kölner Migrant*innen für Demokratie und Vielfalt“ in Höhe von 7.000 Euro jähr- lich einzurichten. Im Jahr 2018 und für den Fall der Weiterführung des Programms wird der Preis über „NRWeltoffen“ ausgelobt und finanziert. Sollte „NRWeltoffen“ ab 2019 in Köln nicht mehr zur Verfügung stehen, wird der Preis mit städtischen Mitteln finanziert, die im Haushalt 2019 ff zugesetzt werden müssen. Die Vergabe-Strukturen aus „NRWeltoffen“ dienen als Jury für den Preis.“ Begründung Ein Drittel der Kölner Bevölkerung und über die Hälfte der Kölner/innen unter 18 Jahren ha- ben eine Zuwanderungsgeschichte. Gleichzeitig – so zeigen es Studien, Wahlergebnisse und auch das Erleben vieler Menschen – steigen Ressentiments und die Ablehnung einer von Vielfalt geprägten Stadtgesellschaft. Umso wichtiger sind die vielen ehrenamtlichen Akti- vitäten solidarisches, demokratisches und friedliches Miteinander. Ein entsprechendes En- gagement, das immer auch auf Partizipation und politische Beteiligung zielt, kann jedoch nur dann Wirkung entfalten, wenn es nachhaltig angelegt ist. Die Aktivität von Initiativen und Vereinen, wie auch von einzelnen Personen wahrzunehmen und ihre Arbeit in der Öffentlich- keit darzustellen, ist ein wesentlicher Motor, um Engagement weiter zu fördern, aber auch um andere zum Mitmachen zu ermutigen. Deshalb würdigt „Miteinander Köln. Preis für De- mokratie und Vielfalt“ (kurz: Miteinander-Preis) das bürgerschaftliche Engagement von Mig- rant*innen vor Ort und will so dazu beitragen, die Engagierten (noch) stärker sichtbar zu machen, das Eintreten für Demokratie und Vielfalt anzuerkennen und öffentlich wertzuschätzen, andere zu ermutigen, das eigene Umfeld mitzugestalten und Veränderungen zu bewir- ken, eine Kultur des gegenseitigen Respekts und der Wertschätzung zu stärken, sowie nachhaltiges Engagement in Köln zu fördern. Der Preis soll in zwei Kategorien vergeben werden. Ausgezeichnet wird je eine Initiative, ein Verein, ein Verband oder auch ein Unternehmen oder eine öffentliche Einrichtung sowie eine einzelne Person. Es können Initiativen, Vereine und Verbände sowie einzelne Personen nominiert werden, die innovative und tragende Konzepte in der Integrationsarbeit, der Antidiskriminierungs- oder Antirassismusarbeit entwickelt haben oder, die sich kontinuierlich um ein gelingendes Zusammenleben von Menschen in einer von Vielfalt geprägten Stadtgesellschaft bemühen bzw. bemüht haben und dabei jeweils be- sondere Verdienste für die Menschen in Köln erworben haben. Insbesondere sollen dabei jene gewürdigt werden, deren Engagement bislang wenig sichtbar war und Projekte und Aktivitäten, welche die von Diskriminierung Betroffenen zur Selbster- mächtigung befähigen. Eine Jury berät und entscheidet über die Verleihung des Miteinander-Preises. Sie besteht aus der/die Vorsitzende (und eine Stellvertretung) des Kölner Integrationsrates ein/e Vertreter/in (und eine Stellvertretung) des Vorstandes der IG Keupstraße der/die Sprecher/in (und eine Stellvertretung) des Vereins „Arsch huh“ eine/ein Vertreter (und eine Stellvertretung) aus dem AK Interkulturelle Zentren sowie jeweils ein/e Vertreter/in (und ein/e Stellvertreter/in) der – ebenfalls über einen Ratsbe- schluss bestimmten – Organisationen und Einrichtungen aus dem Netzwerk „NRWeltof- fen“ Köln: Arbeitskreis 5 - Interkulturelle Öffnung, Antidiskriminierung des Integrationsrats Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie Köln Kölner Forum gegen Rassismus Bündnis „Kein Veedel für Rassismus“ NS-Dokumentationszentrum Dienststelle Diversity Amt für Weiterbildung Amt für Kinder, Jugend und Familie Der Miteinander-Preis soll jährlich um den 16. November (Internationaler Tag der Toleranz1) vergeben werden, erstmals am 16. November 2018. Als Preisgeld werden je 2500 Euro in der Kategorie „Initiative/Verein/Verband/Unternehmen/Einrichtung“ und in der Kategorie „Einzelperson“ vergeben. Der Betrag in Höhe von insgesamt 7.000 Euro setzt sich zusam- men aus den beiden Preisgeldern sowie den Kosten für die Ausrichtung der Veranstaltung zur Verleihung. Diese Kosten werden im Jahr 2018 aus den für die Stadt Köln bereits bewil- ligten Landesmitteln „NRWeltoffen“ gesichert. Ab dem Jahr 2019 werden die Mittel ebenfalls aus dem Programm „NRWeltoffen“ zur Verfü- gung gestellt. Sollte das Programm in 2018 eingestellt werden, werden die Mittel ab 2019 mittelfristig im städtischen Haushalt eingestellt. Mit freundlichen Grüßen Ahmet Edis Barbara Brunelli (stlv. Vorsitzender Integrationsrat) 1 Am 16. November 1995 unterzeichneten 185 Mitgliedstaaten die Erklärung der Prinzipien zu Toleranz. Seitdem erinnert die UNESCO mit dem Tag für Toleranz jährlich an jene Regeln, die ein menschenwürdiges Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen und Religionen ermöglichen.
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