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1288/2017

Jahresbericht 2016, Naturschutzwacht Frau Esser, Bezirk 2 Ost

Mitteilung BV 10.11.2017

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen), Sitzung am 13.11.2017, TOP 8.1.10.1

Mitteilung BV

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Jahresbericht 2016 der Naturschutzwacht Bezirk 2 Ost, Frau Esser

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Mitteilung BV

964 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/57/571 
 
Vorlagen-Nummer 
 1288/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde 12.06.2017 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 13.11.2017 
 
Jahresbericht 2016, Naturschutzwacht Frau Esser, Bezirk 2 Ost 
In der Anlage erhalten Sie den Jahresbericht 2016 der Naturschutzwartin Frau Esser für den Bezirk 2 
Ost. 
 
Stellungnahme der Verwaltung zum Jahresbericht: 
 
Müllentsorgung durch AWB 
Wie Frau Esser berichtet, meldet sie immer wieder illegal entsorgten Müll in der Sürther Aue. Die Ab-
holung durch die AWB funktioniert gut. 
 
Pflegemaßnahmen im Naturschutzgebiet 
Frau Esser verfolgt die Pflegeeinsätze im Naturschutzgebiet Godorfer Hafen und meldet Tierfunde 
und Tierbeobachtungen. Sie teilt mit, dass die Schutzwälle gegen Störungen durch Hund und Mensch 
wirken.  
Die Verwaltung wird Schutzwälle zur Abgrenzung der Magerstandorte beibehalten.

Jahresbericht 2016 der Naturschutzwacht Bezirk 2 Ost, Frau Esser

4001 Zeichen

Eingang 26, Jan, 2017

F Ü
Jahresbericht Naturschutzwacht Bezirk 2 Köln Rodenkirchen I» Be amt |
Iris Esser
Seit Januar 2016 kontrollierte ich meinen Bezik regelmäßig per pedes, da ich so am
‚genauesten alle Veränderungen und besondere Vorkommnisse wahrnehmen kann. Über das
Jahr hinweg konnte ich immer wieder illegal entsorgten Müll im Naturschutzgebiet der
Sürther Aue wahrnehmen. Darunter auch leere wie volle Plastikanister, Plastikeimer, Bau-
und Schuttabfälle wie Betonteile, Holzpaletten, Holzbretter, Kücheneinbauteile sowie ein
Spühlbecken, Plastikplanen, ein Koffer sowie einmalig, vermutlich von einer nächtlichen
Party diverse Müllreste wie Glas, Dosen, Papppecher, Luftschlangen und kleinere
Plastikteile. Leider war von den Verursachern niemand mehr anzutreffen. Diese Müllfunde
wurden von mir mit Standortangaben und Fotographien der AWB gemeldet mit der Bitte
um Entsorgung. Eine Entsorgung ist auch jedes Mal erfolgt, was ich auf meinen
Folgerundgängen kontrollieren konnte. Besonders an einer Stelle konnte ich immer wieder
Müll feststellen. Diese Stelle scheint sich für Autofahrer besonders zu eignen um anzuhalten
und dort Müll illegal zu entsorgen. Diese Stelle werde ich im Auge behalten und bei weiterer
derartiger negativ Nutzung ggf. eine entsprechende Schildaufstellung bei der Stadt anregen.
Bei einem meiner Rundgänge sichtete ich eine männliche Zauneidesche und meldete die
Sichtung mit Standortangabe.
Ich nahm an einer Führung vom BUND durch die Sürther Aue teil zwecks Fortbildung zum
besseren Verständnis der dort vorkommenden Flora und Fauna. Während der Führung
konnten wir einen Schwarzmilan beobachten, den ich danach noch weitere Male in der
Sürther Aue sowie in Godorf wiedersah. Auch diese Sichtung wurde gemeldet.
Einmal half ich im Nachbarbezirk Immendorf mit, Wasserpfützen am Wegesrand mit dem
Laich der Wechselkröte, denen die Austrocknung drohte wegen einer längeren
Trockenperiode, behutsam wieder aufzufüllen.
Der Forstbotanische Garten erschien auf meinen Kontrollgängen immer gut gepflegt,
derartige Müllentsorgungen wie in der Sürther Aue konnte ich zu meiner Freude dort nicht
feststellen. Ebensowenig in Finkens Garten. Auch im Landschaftsschutzgebiet Weißer Bogen
fand ich keine derartigen Verschmutzungen innerhalb der Natur vor. Einmal am Wegesrand
verstreuter Müll in der Nähe einer Baustelle vor dem Landschaftsschutzgebiet, den ich mit
bloßer Hand aufsammeln und entfernen konnte.
Zudem konnte ich immer wieder die von der Stadt durchgeführten Pflegemaßnahmen
innerhalb meines Bezikes beobachten, wie z. B. die Entbuschung, Gehölzentfernung
(Beispielsweise bei drohendem Zuwuchern der Flächen des Trocken-Sandmagerrasens oder
der Wegesränder) und Mahd, bez. Teilmahd. Nach einer Entbuschung sah ich in der Sürther
Aue an den Randstellen der Kiesaufschüttungen stehen gelassene wuchsfreudige
Brombeeren, ebenso ein von Buschwerk fast zugewachsenes Naturschutzgebiet Schild, und
regte an, diese ebenfalls zu entfernen, was während einer anderen Maßnahme vor Ort
getan wurde.
Bei einem anderen Rundgang fielen mir die Maßnahmen der aufgeschichteten
Gehölzschnitte als Schutzwall der dahinter liegenden Flächen auf, die zuvor entbuscht
wurden, und auf denen sich der Trocken-Sandmagerrasen wieder erholen soll. Wie sich die
Entwicklung und Erholung der Flächen gestaltet, werde ich weiterhin beobachten. Schön zu
beobachten war danach bereits, dass der Wall verhindert das weder eventuelle Fußgänger,
noch wiederrechtlich freilaufende Hunde die dortige Entwicklung stören können.
An der Fortbildung der Unteren Naturschutzbehörde Ende des Jahres nahm ich teil, und war
sehr erfreut dadurch auch die Möglichkeit zu haben die anderen teilnehmenden

‚Naturschutzwarte sowie die noch nicht bekannte Mitarbeiter der Unteren
Naturschutzbehörde kennen zu lernen, sich austauschen zu können und den spannenden
und aufklärenden Themen der Vortragenden zu lauschen.

Über eine weitere Fortbildung, bzw. ein weiteres Treffen würde ich mich sehr freuen.

m

Beratungsverlauf (2)

12.06.2017 Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde
TOP 6.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.11.2017 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 8.1.10.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1288/2017
Typ
Mitteilung BV
Datum
10.11.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27