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AN/0067/2024

Leerstehende Wohnungen in der GAG- Siedlung in Köln- Stammheim

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates 15.01.2024

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 9 (Mülheim), Sitzung am 29.01.2024, TOP 8.1.3

Leerstehende Wohnungen in der GAG Siedlung in Stammheim

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Leerstehende Wohnungen in der GAG Siedlung in Stammheim

3173 Zeichen

Herrn Bezirksbürgermeister 
Stadtbezirk Mülheim 
Norbert Fuchs 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
Bezirksrathaus Mülheim 
Wiener Platz 2a  
51065 Köln 
 
12.01.2024 
 
 
Antrag gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates 
 
Leerstehende Wohnungen in der GAG- Siedlung in Köln- Stammheim (Elias-
Gut-Straße, Adolf- Kober- Straße, Moses- Hess-Straße, Georg- Beyer-Straße  
u.a.) wieder bewohnbar machen und keinen weiteren Leerstand zulassen 
 
Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Fuchs, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, 
die Fraktion DIE LINKE. bittet Sie, den nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung 
der Sitzung der Bezirksvertretung Köln- Mülheim am 29.01.2024 zu setzen. 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Köln-Mülheim bittet Frau Oberbürgermeisterin Reker ihren  
Einfluss auf die GAG auszuüben und alle Möglichkeiten auszuschöpfen, damit die 
leerstehende Wohnungen in der oben benannten GAG- Siedlung in Köln- 
Stammheim möglichst wieder bewohnbar gemacht werden und keinen weiteren 
Leerstand mehr zu zulassen.  
 
     
 Begründung: 
Die GAG Immobilien AG ist das größte Wohnungsunternehmen im Raum Köln.                    
Mit über 88 % ist die Stadt Köln der Hauptaktionärin des Unternehmens und kann 
demnach auch ihren Einfluss auf Entscheidungen des Unternehmens geltend 
machen. 
Auf  ihrer Homepage wirbt die GAG mit sozialen Engagement  und Nachhaltigkeit. 
https://www.gag-koeln.de/nachhaltigkeit/menschen/

Es wäre wünschenswert, wenn den Ankündigungen auch die entsprechenden 
Umsetzungen folgen würden.                                                                                     
Wohnen ist Sozialgut wird von der GAG mitgeteilt. Lebenswerten und bezahlbaren 
Wohnraum zur Verfügung zu stellen – das wäre schon immer ihre Aufgabe. Um der 
starken Nachfrage nach Wohnungen gerecht zu werden, böten sie breiten 
Schichten der Bevölkerung Wohnraum zu sozial angemessenen Bedingungen 
an. Für sie sei und bliebe  Wohnraum ein Sozialgut. 
Es gibt einige Hilfsangebote für obdach-und wohnungslose Menschen in Köln, aber 
die Situation wird von den entsprechenden Organisationen wie z.B. dem Sozialdienst 
katholischer Männer nüchtern bewertet: 
https://www.skm-koeln.de/obdach-und-wohnungslosenhilfe/#toggle-id-1 
Der Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren der Stadt Köln hatte im Mai 
2022 eine Fortschreibung  des Ansatz von Housing First für obdachlose Menschen 
beschlossen, doch auch hier sind die Erfolge überschaubar. 
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0050.asp?__ktonr=349315 
https://www.deutschlandfunkkultur.de/housing-first-deutschland-hilfe-obdachlose-
100.html 
Vorhandener Wohnraum der GAG sollte daher nicht leer stehen oder abgerissen 
werden. 
 
                                                                                                                      
Mit freundlichen Grüßen     
                                        
gez. Beate Hane-Knoll                          Nijat Bakis 
Fraktionsvorsitzende                             stellvertretender Fraktionsvorsitzender 
                                                 
DIE LINKE. in der Bezirksvertretung Köln- Mülheim

Beratungsverlauf (1)

29.01.2024 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 8.1.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0067/2024
Typ
Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
Datum
15.01.2024
Erstellt
15.01.2024 14:14