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3742/2019

Sachbestandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (Miqua) - Stand 18.10.2019

Mitteilung Ausschuss 04.11.2019

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 26.11.2019, TOP 9.1

Anlage 1 - MiQua_Projektstatusbericht_20191018

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Anlage 1 - MiQua_Projektstatusbericht_20191018

12366 Zeichen

MiQua 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln                   
Stand: 18.10.2019
1. Kerndaten des Projektes 
Standort: Rathausplatz
Bauherr: Dezernat für Kunst und Kultur
Planungszeit: Juli 2008 bis heute
Bauzeit: 2014 - 2020
2. Termine
Meilensteine: Stand Ausschreibung + Vergabe:
Planungsbeschluss 28.09.2008 Ausbau- und Ausstellungsgewerke (LV-Erstellung) fortlaufend in Bearbeitung
Baubeschluss (51,773 Mio. €) 14.07.2011
Baubeschluss (77,0 Mio. €) 11.07.2017 Metallbau- und Schlosser, Fenster MPZ (Veröffentlichung) in Kürze
Baugenehmigung 14.01.2014 Metallbau- und Schlosser, Stahlrahmentüren MPZ (Veröffentlichung) in Kürze
Baubeginn 23.07.2015 Schlosserarbeiten MPZ (Veröffentlichung) in Kürze
Stahlbetonarbeiten (Ende) bis  04/2020 Gerüstbauarbeiten MPZ (Veröffentlichung) in Kürze
Stahlbau (Start Montage) ab 09/2019 Tischlerarbeiten MPZ (Veröffentlichung) in Kürze
Bauliche Übergabe des Gebäudes derzeit in Prüfung Fliesen- und Plattenarbeiten MPZ (Veröffentlichung) in Kürze
Nutzungsbeginn derzeit in Prüfung Natursteinarbeiten MPZ (Veröffentlichung) in Kürze
Auszug Terminvereinbarungen mit Firma Stahlbetonarbeiten (Stand: 10/2019):
Sachstandsbericht für den Unterausschuss Kulturbauten am 12.11.2019 / Lenkungskreis Verwaltung am 15.11.2019 / Lenkungskreis Politik am 18.11.2019 / 
Ausschuss Kunst und Kultur am 26.11.2019
Projektbeschreibung:
Vor dem historischem Rathaus  befindet sich ein großes 
Ausgrabungsfeld mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten 
jüdischen Gemeinde. Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, 
unter der die Ausstellung eingerichtet wird. Entlang 
Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten 
jüdischen Synagoge, ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-
Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln".
MiQua_Projektstatusbericht_20191018.xlsx 25.10.2019 1 von 3

MiQua 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln                   
Stand: 18.10.2019
Sachstandsbericht für den Unterausschuss Kulturbauten am 12.11.2019 / Lenkungskreis Verwaltung am 15.11.2019 / Lenkungskreis Politik am 18.11.2019 / 
Ausschuss Kunst und Kultur am 26.11.2019
3. Kosten
Letzter Sachstand Kosten gemäß Ratsbeschluss Juli 2011: Verteilung Anteile 2011:
Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 37,473 Mio. € BGF: 13.966 m²
Baunebenkosten, inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 14,300 Mio. € BRI: 68.290 m³
Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 51,773 Mio. €
Kostenberechnung gemäß Optimierung III 2015: Sachstand Optimierung III 2015:
Baukosten 37,777 Mio. € D
Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 28,878 Mio. € BGF: 10.277 m²
Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. € BRI: 51.562 m³
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € Kostenberechnung              ∑ 61,578 Mio. €
Nachtragskostenberechnung 2017: Sachstand Nachtragskostenberechnung 2017:
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € D
Summe Entscheidungsvorlagen 1,138 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 44,300 Mio. €
7,039 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. €
1,750 Mio. € Kostenberechnung              ∑ 77,000 Mio. €
1,890 Mio. €
∑ 73,395 Mio. €
zzgl. Risikoaufschlag 5% 3,670 Mio. €
∑ 77,000 Mio. €
Zahlungsstand (10/2019): 
4. Risiken
Grün
Gelb 
Rot
1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, Kampfmittel, Ver- und Entsorgungsleitungen …)
2 Änderung der Planung durch Nutzer
3 Gesetzliche Änderungen
4 Insolvenzen
5 Mangelhafte Fremdleistungen
6 Genehmigungsverfahren
7 Ausschreibungs- Vergabeverfahren
8 Bauablauf
9 Erneuerung Abdichtung/Betonsanierung Decke Prätorium
37,851 Mio. €
Firma MBM (Glas-Metall-Fassade)
15,422 Mio. €
Mehrkosten während der Projektdurchführung 
(03/2017)
Mehrkosten Spanischer Bau (Museumspädagogik 
+ Sicherheitszentrale)
Weitere prognostizierte Mehrkosten (grobe 
Kostenschätzung)
-8,595 Mio. €
18,400 Mio. €
9,805 Mio. €
6,827 Mio. €
18,400 Mio. €
Neuausschreibungen (mind. 4 Gewerke)
Restabwicklung (Bereich OK 
Gelände/Böschungsbereiche)
61,578 Mio. €
11,817 Mio. €
3,670 Mio. €
0,000 Mio. €
10,000 Mio. €
20,000 Mio. €
30,000 Mio. €
40,000 Mio. €
50,000 Mio. €
60,000 Mio. €
70,000 Mio. €
80,000 Mio. €
90,000 Mio. €
BUDGET MIQUA
Kostenberechnung Opt. III 2015 Mehrkosten Ratsbeschluss 07/2017
zzgl. Risikoaufschlag 5%
Σ 77 Mio. €
MiQua_Projektstatusbericht_20191018.xlsx 25.10.2019 2 von 3

MiQua 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln                   
Stand: 18.10.2019
Sachstandsbericht für den Unterausschuss Kulturbauten am 12.11.2019 / Lenkungskreis Verwaltung am 15.11.2019 / Lenkungskreis Politik am 18.11.2019 / 
Ausschuss Kunst und Kultur am 26.11.2019
5. Erläuterung Sachstand 
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Legende: planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko
Bewertung als "hohes Risiko" aufgrund von Stillständen durch den Stahlbetonbauer sowie Verspätungen bei der Eintaktung der nachfolgenden 
Gewerke. 
Auf Grundlage der Entwicklungen im Gesamtprojekt werden fortlaufend die Auswirkungen verschiedener Themen auf den Gesamtablauf intensiv 
überprüft und die gesamte Terminplanung überarbeitet und angepasst. Bei Beachtung aller bisherigen Projekterfahrungen konnte im Winter 2017 ein 
Zeitrahmen präsentiert werden, der alle bis dato bekannten Verzögerungen und Risiken berücksichtigt hat. Die bauliche Fertigstellung und Übergabe 
des MiQua an den LVR war demnach für das vierte Quartal 2020 terminiert. Anschließend ist ein Zeitraum von ca. 6 Monaten vorgesehen, in dem die 
Themen Klima-Einregulierung/-Monitoring, Probeläufe für den späteren Betrieb, etc. durchgeführt werden. 
Aktuell liegen die Arbeiten des Stahlbetons sowie des Stahlbauers hinter dem ursprünglich geplanten Zeitplan zurück. Eine Optimierung des 
Bauablaufes Rohbau, Stahlbau sowie der Folgegwerke wird derzeit in Abstimmung mit den Firmen erarbeitet (z.B. paralleles Arbeiten mehrerer 
Gewerke, Optimierung Bauablauf, etc.). Aufgrund der mehrfach verschobenen Fertigstellungstermine des MiQua sind die ausführenden Firmen, vor 
allem der Stahlbetonarbeiten sowie des Stahlbaus derzeit nicht mehr an die vertraglich vereinbarten Termine des damals gültigen Terminsplans 
gebunden. Aktuell laufen Gespräche und Verhandlungen mit den Firmen über Beschleunigungsvereinbarungen, die jedoch noch nicht abgeschlossen 
sind. Mit der Firma der Stahlbetonarbeiten konnte im Juli 2019 eine Beschleunigungsvereinbarung getroffen werden. Die Verhandlungen mit der Firma 
für den Stahlbau sind ebenfalls sehr weit fortgeschritten, jedoch konnte hier noch keine Einigung erzielt werden. Es ist jedoch schon jetzt mit weiteren 
Terminverschiebungen zu rechnen. Es besteht darüber hinaus durch die o.a. Thematik auch ein Risiko für 11 noch nicht auf der Baustelle befindliche 
Folgegewerke. Eine genaue Terminierung ist aufgrund der laufenden Verhandlungen derzeit noch immer nicht möglich. Im Ergebnis der aktuellen 
Gespräche werden bei 4 Gewerken (2 Firmen) die Verträge einvernehmlich aufgelöst und die Gewerke neuausgeschrieben. Bei einem Gewerk hat die 
beauftragte Firma Insolvenz angemeldet. Bei den anderen Gewerken einigte man sich auf eine weitere Zusammenarbeit. Hier müssen nun die 
Rahmenbedingungen dieser Zusammenarbeit (neue verbindliche Termine + Klärung Mehrkosten durch Bauzeitverlängerung) besprochen und 
vereinbart werden.  
Bewertung als „hohes Risiko" da durch evtl. berechtigte Nachtragsansprüche seitens der Firmen das freigegebene Kostenbudget belastet werden 
könnte. 
Mit Stand vom 29.03.2017 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat sowie 
Rechnungsprüfungsamt erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf ca. 77,0 Mio. €. 
Am 11.07.2017 wurden in der Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 15,42 Mio. € beschlossen, sodass die Gesamtaufwendungen des 
Projektes MiQua sich auf 77,0 Mio. € belaufen.
Es haben seit Beginn des Jahres 2018 mit allen bereits beauftragten Firmen entsprechende Abstimmungen und Firmengespräche stattgefunden, in 
denen über die Thematik der Bauzeitverschiebung und daraus resultierenden Nachtragsansprüchen gesprochen wurde. Derzeit werden die 
vorliegenden Nachtragsforderungen in Abstimmung mit den Bauleitungen, der Projektleitung der Stadt Köln, der Projektsteuerung sowie externen 
Gutachtern intensiv geprüft. 
Der unter dem Punkt Termine beschriebene Sachverhalt bei den Firmen Stahlbetonarbeiten + Stahlbau sowie bei den 11 Folgegewerken kann sich noch 
negativ auf die Kosten auswirken. Eine genaue Prognose der zu erwartenden Kostenauswirkungen ist aufgrund der laufenden Verhandlungen derzeit 
noch immer nicht möglich. 
Bewertung als "planmäßiges Risiko" aufgrund der Tatsache, dass die Umplanungen bzgl. Parcoursführung, Sicherheit etc. 
mittlerweile in fast allen Planungsdisziplinen eingearbeitet und berücksichtigt wurden bzw. aktuell in die Planungsgrundlagen eingearbeitet werden. 
Nach Durchführung der Sandentnahme haben die Archäologen in den ersten Bereichen mit dem Entpacken und Restaurieren der Befunde begonnen. 
Im Rahmen dieser Maßnahmen müssen an einigen Stellen die archäologischen Befunde (z.B. Mauerwerksteile) mittels statischer Unterfangungen 
abgestützt werden. Diese sind in enger Abstimmung mit den Archäologen zu planen. Der genaue Umfang dieser Maßnahmen ergibt sich erst nach der 
Entfernung der Sandverfüllung und Fertigstellung des Betondeckels. 
Im Bereich der Maßnahme Museumpädagogisches Zentrum (MPZ) lag mit Ende des Jahres 2018 die Baugenehmigung vor. Aufgrund von 
unvorhersehbaren Abweichungen des Bestandes mussten im Zuge der ersten Rohbauarbeiten noch einmal statische sowie technische 
Planungsunterlagen angepasst werden. Dies erforderte nachlaufend eine Anpassung der Werk- und Montageplanung bei der Firma der 
Raumlufttechnik. Die Lüftungsleitungen im Bereich Basement bis zum 2. OG können somit erst verspätet beginnen. Die Leistungsverzeichnisse aller 
Gewerke liegen vor und werden nun alle sukzessive veröffentlicht bzw. sind größtenteils bereits submittiert. 
Bewertung als "hohes Risiko" aufgrund von Verzögerungen bei den Stahlbetonarbeiten sowie bei der Eintaktung des Stahlbaus und der nachfolgenden 
Gewerke.  
Die Herstellung der Baugrube in Achse 41 (nördlicher Rathausplatz - Anschluss an Bestand Prätorium) ist hergestellt. An dieser Stelle werden in Kürze 
zwei Wandscheiben an der Stelle des späteren Druchbruchs zum Prätorium erstellt. Parallel zu diesen Arbeiten im Bereich des nördlichen 
Rathausplatzes wird in Kürze mit der Herstellug des Aufzuges Achse AE (Nähe Haupteingang - Judengasse) begonnen werden. In diesem Bereich kam es 
aufgrund einer geänderten Befundsituation einer zu erhaltenen archäologischen Mauer zu Verzögerungen, da diese Mauer aufwendig unterfangen und 
gesichert werden musste. Die Herstellung des Aufzuges Achse AA (Nebeneingang - Unter Goldschmied) läuft bereits. Der Aufzugsschacht wurde bis zur 
Eingangsebene erstellt. Aktuell wird die Baugrube des Aufzuges wieder verfüllt, um im Anschluss die beiden noch ausstehenden Ebenen zu erstellen. 
Die Sandentnahme in den Deckenfelder 2 - 4 läuft kontinuierlich weiter. In diesen Bereichen ist die Sandabsaugung auf -6m (spätere Parcoursebene) 
vorangeschritten. Die Absaugung im Bereich Deckenfeld 1 hat begonnen. Nach Fertigstellung des Aufzuges AE kann mit der Herstellung der 
Deckenfelder 5 + 6 vor der Laube begonnen werden. Die ersten beiden Elemente des Stahlbaus wurden am 10.09.2019 auf die Baustelle geliefert und 
montiert. Die weiteren Elemente sollen nun sukszessive auf die Baustelle transportiert werden.  
Die Arbeiten im Bereich des Innenhofes des Spanischen Baus (Rückbau des Pflasters und Sanierung der Abdichtungslage, gglfs. 
Betonsanierungsmaßnahmen) haben, als notwendige Maßnahme im Vorfeld der Sanierung des Prätoriums, im Juli 2018 begonnen. Die 
Spannbetondecke im Innenhof weist keine großen Schädigungen auf. Es waren jedoch umfangreiche Untersuchungen für die notwendigen, 
wiederkehrenden Prüfungen erforderlich. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis April 2020 an. Die Finanzierung dieser Maßnahme läuft nicht über das 
Budget MiQua, sondern wird über die Bauunterhaltung der Gebäudewirtschaft finanziert.  
Der Start der Bauausführung der Maßnahme MPZ hat sich, wie unter dem Punkt Planung erläutert, verzögert.  
MiQua_Projektstatusbericht_20191018.xlsx 25.10.2019 3 von 3

Mitteilung Ausschuss

511 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 04.11.2019 
 3742/2019 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Unterausschuss Kulturbauten 12.11.2019 
Ausschuss Kunst und Kultur 26.11.2019 
 
Sachbestandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
(Miqua) - Stand 18.10.2019 
Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“, 
Stand: 18. Oktober 2019, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
   
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (2)

12.11.2019 Unterausschuss Kulturbauten
TOP 3.1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.11.2019 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3742/2019
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
04.11.2019
Erstellt
25.10.2019 11:47