A-W/0014/2021
100 Apfelbäume für Mecklenbeck
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Stellungnahme der Verwaltung vom 06.04.2021
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67.20.0113 06.04.2021 Herr Scharf 6723 Bezirksvertretung Münster-West über Herrn Stadtrat Peck Antrag Ifd. Nr. A-W/0014/2021 der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung-West „100 Apfelbäume für Mecklenbeck“ Mit Schreiben der Bezirksverwaltung Münster-West vom 17.02.2021 wurde das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit gebeten, den Antrag A-W/0014/2021 der CDU- Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-West zur Anpflanzung von 100 Apfelbäumen in Mecklenbeck zu prüfen. Das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit bittet, die Bezirksvertretung Münster- West in ihrer Sitzung am 22.04.2021 zum oben aufgeführten Antrag wie folgt zu informieren: Im Bereich des Landschaftspark Mecklenbeck und Haus Kump existieren bereits zwei größere Streuobstwiesen und mehrere kleinflächige Obstbaumbestände. Mit Ausnahme der Streuobstanlage bei Haus Kump, die von der Handwerkskammer Münster gepachtet und in Kooperation mit dem „Schulgarten-Netzwerk-Münster“ unter Begleitung des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit betreut wird, fanden die im Zuge von Ausgleichs- und Gestaltungsmaßnahmen in den zurückliegenden Jahren angepflanzten ‚Obstbäume im Landschaftspark und den öffentlichen Grünflächen südlich der Mecklenbecker Straße nur einen verhaltenen Anklang bei den Bürgern. Das Obst wurde nur in wenigen Fällen von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt. Grundsätzlich wird seitens des Amtes eine siedlungsnahe Anpflanzung von Obstbäumen im Rahmen von Baumpatenschaften und Bürgerbäumen zur Förderung der Artenvielfalt und zur Unterstützung des lokalen Projektes „Mecklenbeck summt“ befürwortet. Neben der Anlage von Wildblumenwiesen kann durch die Anpflanzung von Obstbäumen das Nahrungsangebot für Insekten und Schmetterlinge weiter optimiert werden. Aus fachlicher Sicht geeignete Flächen zur nachträglichen Anpflanzung von Obstbäumen sind den Übersichts- und Lageplänen zu entnehmen, Anlage 1. In der Kurzbeschreibung zur den einzelnen Pflanzvorschlägen wird bereits eine Empfehlung für die Ausweisung von Bürgerbäumen und Obstbaum-Patenschaften ausgesprochen. Aus hiesiger Sicht eignen sich vorrangig die in unmittelbarer Siedlungsnähe vorgesehenen Obstbäume im Bereich des Christoph-Bernhard-Graben und südlich der Mecklenbecker Straße und die geplante Baumreihe parallel zum Fuß-/Radweg entlang der Fritz-Stricker-Straße für die Ausweisung von „Bürgerbäumen“. Neben der Anpflanzung von Obstbäumen sollte auch die Pflanzung von Walnussbäumen und Maronen (Esskastanien) in Betracht gezogen werden. Die klimatischen Voraussetzungen sind zwischenzeitlich gegeben und der Pflegeaufwand ist gegenüber Obstbäumen erheblich geringer. Insbesondere mit der Anpflanzung von Walnussbäumen wurden in den zurückliegenden Jahren seitens des Amtes gute Erfahrungen gemacht. Bei der Auswahl der potentiellen Pflanzstandorte wurde neben gestalterischen Überlegungen insbesondere auf eine gute Erreichbarkeit für den Bürger und eine gute Pflegezugänglichkeit geachtet. Die Anpflanzungen erfolgen ausschließlich auf städtischen Flächen, um einen langfristigen Erhalt der Bäume zu garantieren. Seitens des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit wird in einem ersten Schritt in 2021 eine Initialpflanzung bestehend aus 21 Apfelhochstämmen entlang der Wegeverbindung „Christoph-Bernhard-Graben“ angeregt. Die Pflanzung und fachgerechte Betreuung der Obsthochstämme sollte idealer Weise durch einen von der Stadt beauftragten Unternehmer erfolgen. Die Anpflanzung der 21 Obstbäume, einschließlich der dreijährigen Fertigstellungs- und Entwicklungspflege kann zu 100% aus städtischen Haushaltsmitteln finanziert werden. Entsprechende Finanzmittel stehen in 2021 zur Verfügung. Die geschätzten Kosten für die einmalige Herstellung einer Apfelbaumreihe (Initialpflanzung, 21 _Obstbaum-Hochstämme) einschließlich der dreijährigen Fertigstellungs- und Entwicklungspflege belaufen sich auf ca. 10.500,00 € Im Anschluss an die dreijährige Fertigstellungs- und Entwicklungspflege können die Apfelbäume als Bürgerobstbäume in der Örtlichkeit gekennzeichnet werden und das Obst von allen interessierten Bürger/-innen in haushaltsüblichen Verzehrmengen gepflückt und zum Eigenbedarf verwertet werden. In den folgenden Jahren können auf den in der Anlage 1 dargestellten Pflanzstandorten weitere Anpflanzungen von Bürger/-innen, Schulen, Kitas und Vereinen in Abstimmung mit dem Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit selbst vorgenommen oder unterstützt werden. Eine Übernahme der Obstbaumpflege von engagierte Bürger/-innen und Vereine wird seitens des Amtes favorisiert. uufaruu, einer Bruns Anlage: Anlage 1
Originalantrag
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CDU-Fraktion in der BV-West
CDU-Kreisverband Münster e.V .
Mauritzstraße 4-6 • 48143 Münster
Telefon (02 51) 4 18 42-0
Telefax (02 51) 4 18 42-44
post@cdu-muenster.de • www.cdu-muenster.de
Münster, 08.02.2021
An den
Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Münster – West
Herrn Jörg Nathaus
Pantaleonplatz 7
48161 M ü n s t e r A-W/0014/2021
100 Äpfelbäume für Mecklenbeck
Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept für die Errichtung von 100 Apfelbäumen im
Landschaftspark Mecklenbeck zu erstellen, die kurzfristig entweder auf einer der bestehenden
Langgraswiesen oder an den Rändern der Wege gepflanzt werden können. Als Standort
kommt auch die städtische Wiese Christoph – Bernhard – Graben Ecke Mecklenbecker Straße
in Betracht. Hier sind ggf. alte in der Gegend erprobte Apfelsorten zu verwenden.
Die Finanzierung sollte über Fördermittel erfolgen, sowie vorhanden. Sollten für die
Finanzierung dieser Pflanzaktion Haushaltsmittel erforderlich sein, erbitten wir einen
entsprechenden V orschlag für die Höhe der Mittel für den Haushalt 2021.
Begründung:
Es entspricht westfälischer Tradition, an Wegesrändern Obstbäume – im wesentlichen –
Apfelbäume zu pflanzen. Diese Früchte können von Bürgern zur eigenen Nutzung geerntet
werden. Im Landschaftspark Mecklenbeck und auch auf der städtischen Wiese
Dingbängerweg Ecke Mecklenbecker Straße besteht ausreichend Platz für die Anpflanzung
bestehen. Diese Wiesen werden derzeit lediglich zur Heuernte verwendet.
In Mecklenbeck existieren zahlreiche Wohngebäude mit Einzel- und Mehrfamilienhäusern.
Gerade wird ein neues Baugebiet mit zahlreichen neuen Mecklenbecker Bürgern bezogen.
Obstgärten sind aufgrund der Immobilienart und der Grundstücksgröße zumeist nicht
vorhanden. Hier besteht ein großer Bedarf – gerade auch für Familien mit Kindern.
Die Stadt Dortmund praktiziert schon länger ein System, mit dem an Wegesrändern und auf
städtischen Grünflächen Apfelbäume unterhalten werden, die von Bürgern geerntet werden
können. Die Pflege dort übernimmt die Stadt und der BUND (soweit bekannt). In Münster
sind allerdings auch noch andere Umweltverbände aktiv. Konkrete Gespräche bestehen mit
dem NABU, der auch für die Stadt Streuobstwiesen unterhält. Die Äpfel, die im Herbst nicht
von den Bürgern gepflückt wurden, werden dann in einer konzertierten Aktion geerntet und
zum Apfelsaft gepresst. Auch das ist in Mecklenbeck denkbar.
Der ökologische Aspekt einer solchen Anpflanzung auf das Mikroklima und heimische
Tierwelt, insbesondere Insekten ist hier gleichermaßen nicht genug zu betonen.
Gezeichnet:
Peter Hamann, Christian Hinzmann, Thomas Lilge, Karin Park-Luikenga, Nicholas Reuting,
Nils Schappler, Peter Wolfgarten
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (5)
- Mecklenbecker Straße
- Fritz-Stricker-Straße
- Mauritzstraße 4
- Christoph-Bernhard-Graben
- Dingbängerweg
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- A-W/0014/2021
- Typ
- Antrag an die BV West
- Datum
- 16.02.2021
- Erstellt
- 16.02.2021 10:28