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A-W/0014/2021

100 Apfelbäume für Mecklenbeck

Antrag an die BV West 16.02.2021

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-West, Sitzung am 27.05.2021, TOP 8.3

Stellungnahme der Verwaltung vom 06.04.2021

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Originalantrag

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Stellungnahme der Verwaltung vom 06.04.2021

4631 Zeichen

67.20.0113 06.04.2021
Herr Scharf 6723

Bezirksvertretung Münster-West
über Herrn Stadtrat Peck

Antrag Ifd. Nr. A-W/0014/2021 der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung-West
„100 Apfelbäume für Mecklenbeck“

Mit Schreiben der Bezirksverwaltung Münster-West vom 17.02.2021 wurde das Amt für
Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit gebeten, den Antrag A-W/0014/2021 der CDU-
Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-West zur Anpflanzung von 100 Apfelbäumen in
Mecklenbeck zu prüfen.

Das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit bittet, die Bezirksvertretung Münster-
West in ihrer Sitzung am 22.04.2021 zum oben aufgeführten Antrag wie folgt zu informieren:

Im Bereich des Landschaftspark Mecklenbeck und Haus Kump existieren bereits zwei größere
Streuobstwiesen und mehrere kleinflächige Obstbaumbestände.

Mit Ausnahme der Streuobstanlage bei Haus Kump, die von der Handwerkskammer Münster
gepachtet und in Kooperation mit dem „Schulgarten-Netzwerk-Münster“ unter Begleitung des
Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit betreut wird, fanden die im Zuge von
Ausgleichs- und Gestaltungsmaßnahmen in den zurückliegenden Jahren angepflanzten
‚Obstbäume im Landschaftspark und den öffentlichen Grünflächen südlich der Mecklenbecker
Straße nur einen verhaltenen Anklang bei den Bürgern. Das Obst wurde nur in wenigen Fällen
von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt.

Grundsätzlich wird seitens des Amtes eine siedlungsnahe Anpflanzung von Obstbäumen im
Rahmen von Baumpatenschaften und Bürgerbäumen zur Förderung der Artenvielfalt und zur
Unterstützung des lokalen Projektes „Mecklenbeck summt“ befürwortet. Neben der Anlage von
Wildblumenwiesen kann durch die Anpflanzung von Obstbäumen das Nahrungsangebot für
Insekten und Schmetterlinge weiter optimiert werden.

Aus fachlicher Sicht geeignete Flächen zur nachträglichen Anpflanzung von Obstbäumen sind
den Übersichts- und Lageplänen zu entnehmen, Anlage 1. In der Kurzbeschreibung zur den
einzelnen Pflanzvorschlägen wird bereits eine Empfehlung für die Ausweisung von
Bürgerbäumen und Obstbaum-Patenschaften ausgesprochen. Aus hiesiger Sicht eignen sich
vorrangig die in unmittelbarer Siedlungsnähe vorgesehenen Obstbäume im Bereich des
Christoph-Bernhard-Graben und südlich der Mecklenbecker Straße und die geplante
Baumreihe parallel zum Fuß-/Radweg entlang der Fritz-Stricker-Straße für die Ausweisung
von „Bürgerbäumen“.

Neben der Anpflanzung von Obstbäumen sollte auch die Pflanzung von Walnussbäumen und
Maronen (Esskastanien) in Betracht gezogen werden. Die klimatischen Voraussetzungen sind
zwischenzeitlich gegeben und der Pflegeaufwand ist gegenüber Obstbäumen erheblich
geringer. Insbesondere mit der Anpflanzung von Walnussbäumen wurden in den
zurückliegenden Jahren seitens des Amtes gute Erfahrungen gemacht.

Bei der Auswahl der potentiellen Pflanzstandorte wurde neben gestalterischen Überlegungen
insbesondere auf eine gute Erreichbarkeit für den Bürger und eine gute Pflegezugänglichkeit
geachtet. Die Anpflanzungen erfolgen ausschließlich auf städtischen Flächen, um einen
langfristigen Erhalt der Bäume zu garantieren.

Seitens des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit wird in einem ersten Schritt in
2021 eine Initialpflanzung bestehend aus 21 Apfelhochstämmen entlang der Wegeverbindung
„Christoph-Bernhard-Graben“ angeregt. Die Pflanzung und fachgerechte Betreuung der
Obsthochstämme sollte idealer Weise durch einen von der Stadt beauftragten Unternehmer
erfolgen. Die Anpflanzung der 21 Obstbäume, einschließlich der dreijährigen Fertigstellungs-
und Entwicklungspflege kann zu 100% aus städtischen Haushaltsmitteln finanziert werden.
Entsprechende Finanzmittel stehen in 2021 zur Verfügung.

Die geschätzten Kosten für die einmalige Herstellung einer Apfelbaumreihe (Initialpflanzung,
21 _Obstbaum-Hochstämme) einschließlich der dreijährigen Fertigstellungs- und
Entwicklungspflege belaufen sich auf ca. 10.500,00 €

Im Anschluss an die dreijährige Fertigstellungs- und Entwicklungspflege können die
Apfelbäume als Bürgerobstbäume in der Örtlichkeit gekennzeichnet werden und das Obst von
allen interessierten Bürger/-innen in haushaltsüblichen Verzehrmengen gepflückt und zum
Eigenbedarf verwertet werden.

In den folgenden Jahren können auf den in der Anlage 1 dargestellten Pflanzstandorten
weitere Anpflanzungen von Bürger/-innen, Schulen, Kitas und Vereinen in Abstimmung mit
dem Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit selbst vorgenommen oder unterstützt
werden.

Eine Übernahme der Obstbaumpflege von engagierte Bürger/-innen und Vereine wird seitens
des Amtes favorisiert.

uufaruu,

einer Bruns

Anlage:
Anlage 1

Originalantrag

2772 Zeichen

CDU-Fraktion in der BV-West 
CDU-Kreisverband Münster e.V . 
Mauritzstraße 4-6 • 48143 Münster 
Telefon (02 51) 4 18 42-0 
Telefax (02 51) 4 18 42-44 
post@cdu-muenster.de • www.cdu-muenster.de 
 
 
 
 
          Münster, 08.02.2021 
 
 
An den 
Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Münster – West 
Herrn Jörg Nathaus 
Pantaleonplatz 7 
48161 M ü n s t e r        A-W/0014/2021 
  
 
 
100 Äpfelbäume für Mecklenbeck 
 
Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept für die Errichtung von 100 Apfelbäumen im 
Landschaftspark Mecklenbeck zu erstellen, die kurzfristig entweder auf einer der bestehenden 
Langgraswiesen oder an den Rändern der Wege gepflanzt werden können. Als Standort 
kommt auch die städtische Wiese Christoph – Bernhard – Graben Ecke Mecklenbecker Straße 
in Betracht. Hier sind ggf. alte in der Gegend erprobte Apfelsorten zu verwenden. 
 
Die Finanzierung sollte über Fördermittel erfolgen, sowie vorhanden. Sollten für die 
Finanzierung dieser Pflanzaktion Haushaltsmittel erforderlich sein, erbitten wir einen 
entsprechenden V orschlag für die Höhe der Mittel für den Haushalt 2021. 
 
Begründung: 
 
Es entspricht westfälischer Tradition, an Wegesrändern Obstbäume – im wesentlichen – 
Apfelbäume zu pflanzen. Diese Früchte können von Bürgern zur eigenen Nutzung geerntet 
werden. Im Landschaftspark Mecklenbeck und auch auf der städtischen Wiese 
Dingbängerweg Ecke Mecklenbecker Straße besteht ausreichend Platz für die Anpflanzung 
bestehen. Diese Wiesen werden derzeit lediglich zur Heuernte verwendet. 
 
In Mecklenbeck existieren zahlreiche Wohngebäude mit Einzel- und Mehrfamilienhäusern. 
Gerade wird ein neues Baugebiet mit zahlreichen neuen Mecklenbecker Bürgern bezogen.  
Obstgärten sind aufgrund der Immobilienart und der Grundstücksgröße zumeist nicht 
vorhanden. Hier besteht ein großer Bedarf – gerade auch für Familien mit Kindern. 
 
Die Stadt Dortmund praktiziert schon länger ein System, mit dem an Wegesrändern und auf 
städtischen Grünflächen Apfelbäume unterhalten werden, die von Bürgern geerntet werden 
können. Die Pflege dort übernimmt die Stadt und der BUND (soweit bekannt). In Münster 
sind allerdings auch noch andere Umweltverbände aktiv. Konkrete Gespräche bestehen mit

dem NABU, der auch für die Stadt Streuobstwiesen unterhält. Die Äpfel, die im Herbst nicht 
von den Bürgern gepflückt wurden, werden dann in einer konzertierten Aktion geerntet und 
zum Apfelsaft gepresst. Auch das ist in Mecklenbeck denkbar. 
 
Der ökologische Aspekt einer solchen Anpflanzung auf das Mikroklima und heimische 
Tierwelt, insbesondere Insekten ist hier gleichermaßen nicht genug zu betonen. 
 
Gezeichnet: 
Peter Hamann, Christian Hinzmann, Thomas Lilge, Karin Park-Luikenga, Nicholas Reuting, 
Nils Schappler, Peter Wolfgarten

Beratungsverlauf (1)

27.05.2021 Bezirksvertretung Münster-West
TOP 8.3 Antrag Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (5)

  • Mecklenbecker Straße
  • Fritz-Stricker-Straße
  • Mauritzstraße 4
  • Christoph-Bernhard-Graben
  • Dingbängerweg

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Details

Aktenzeichen
A-W/0014/2021
Typ
Antrag an die BV West
Datum
16.02.2021
Erstellt
16.02.2021 10:28