0002/2023/6
Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 10. November 2023
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 29.11.2023 0002/2023/6 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 29.01.2024 Ausschuss Kunst und Kultur 30.01.2024 Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 10. November 2023 Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“, Stand 10. November 2023, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gez. Greitemann
Anlage 1 - Projektstatusbericht
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MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Verwaltung am 10.11.2023, den Lenkungskreis Politik am 24.11.2023, den Bauauschuss der Gebäudewirtschaft am 27.11.2023 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 28.11.2023 1. Kerndaten des Projektes Standort: Rathausplatz Bauherrin: Dezernat für Kunst und Kultur Planungszeit: Juli 2008 bis heute Bauzeit: 2014 - 2024 Projektbeschreibung: Vor dem historischem Rathaus befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln". 2. Termine Meilensteine: Planungsbeschluss 09/2008 ✓ Ausbaugewerke MiQua (Veröffentlichung) Frühjahr 2024 Baubeschluss (51,773 Mio. €) 07/2011 ✓ Baubeschluss (77,0 Mio. €) 07/2017 ✓ Baugenehmigung 01/2014 ✓ Baubeginn 07/2015 ✓ Stahlbetonarbeiten (Ende) 06/2021 ✓ Fertigstellung Bau 09/2024 Nutzungsbeginn 03/2025 Auszug Entwurf Rahmenterminplan (Stand: 11/2021): 10.11.2023 04 Stand: Index: Datum Fertigstellung und Nutzungsbeginn sind überholt; Terminplan MiQua muss aufgrund der Kündigung im Gewerk Stahlbau aktualisiert werden Terminplan MiQua muss aufgrund der Kündigung im Gewerk Stahlbau aktualisiert werden zzgl. Bauzeit für Änderung der technischen Anlagen für die vorzeitige Inbetriebnahme des Praetoriums und MPZ (Umplanung und Terminplan in Bearbeitung) 1 von 3 MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Verwaltung am 10.11.2023, den Lenkungskreis Politik am 24.11.2023, den Bauauschuss der Gebäudewirtschaft am 27.11.2023 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 28.11.2023 10.11.2023 04 Stand: Index: 3. Kosten Ratsbeschluss Juli 2011: Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 72% Baunebenkosten inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 28% Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 100% Kostenberechnung Opt. III 2015: Baukosten 37,777 Mio. € Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 47% Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 53% Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € ∑ 100% Ratsbeschluss Juli 2017: Kostenberechnung Opt. III 2015 61,578 Mio. € Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 07/2017 11,817 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 58% zzgl. Risikoaufschlag 3,670 Mio. € Fördermittel des Landes 42% Gesamtsumme (brutto) 77,000 Mio. € ∑ 100% Ratsbeschluss Mai 2021: Ratsbeschluss 07/2017 77,000 Mio. € Erhöhung Anteil Entscheidungsvorlagen 3,674 Mio. € Erhöhung Anteil Mehrkosten Projektdurchführung 34,374 Mio. € Zwischensumme (brutto) 115,000 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 73% zzgl. Risikoaufschlag 11,571 Mio. € Fördermittel des Landes 27% Gesamtsumme (brutto) 127,000 Mio. € ∑ 100% Prognose Gesamtkostensituation: 24.10.2023 Zahlungsstand= 76,024 Mio. € 4. Risiken Grün Gelb Rot 1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, ...) - Restabwicklung Bereich OK Gelände / Böschungsbereiche 2 Änderung der Planung durch Nutzer 3 Gesetzliche Änderungen 4 Insolvenzen 5 Mangelhafte Fremdleistungen 6 Genehmigungsverfahren 7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen z.B. Neuausschreibung Gewerk Stahlbau) 8 Bauablauf (Verzögerungen im Bauablauf durch Kündigung Gewerk Stahlbau - Zeitverzug) 9 Baupreisentwicklung und Marktrisiko (Preissteigerungen durch Corona-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine) 32,700 Mio. € 127,000 Mio. € 44,300 Mio. € 32,700 Mio. € 77,000 Mio. € 93,300 Mio. € 33,700 Mio. € Verfügt (Auftragsstand = HA + NV) = 113,996 Mio. € Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 5 abgeschlossen) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten: 37,473 Mio. € 14,300 Mio. € 51,773 Mio. € 28,878 Mio. € 61,578 Mio. € 115,0 € 11,6 € 0,0 20,0 40,0 60,0 80,0 100,0 120,0 140,0 Σ 127,0 Mio. € 76,024 113,996 Zahlungsstand Verfügt Gesamt = Projekt + Risiko Risiko Projektkosten 2 von 3 MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Verwaltung am 10.11.2023, den Lenkungskreis Politik am 24.11.2023, den Bauauschuss der Gebäudewirtschaft am 27.11.2023 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 28.11.2023 10.11.2023 04 Stand: Index: 5. Erläuterung Sachstand Planung / Ausschreibung / Vergabe: Ausführung: Kosten: Termine: Legende planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko Weitere Informationen zum Projekt unter www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/gebaeudewirtschaft-der-stadt- koeln/miqua-das-museum-im-quartier Der bisherige Terminplan sah eine bauliche Fertigstellung in 09/2024 vor, woraus sich der Zeitpunkt der Eröffnung für 03/2025 ergab. Die Kündigung des bisherigen Stahlbauunternehmers hat nun ein alternatives Vorgehen zur Folge, das sich naturgemäß in neuen Terminen und Kosten niederschlagen wird. Kosten- und Terminplan müssen mit der nun erfolgten Kündigung neu aufgestellt werden. Die sich daraus ergebenden Verzögerungen im Bau- und Projektablauf werden - nach nun erfolgter Beauftragung des neuen Stahlbauers - in enger Abstimmung mit den Bauleitungen analysiert und bewertet. Der neue Terminplan ist Teil der Haushaltsrechtliche Unterrichtung zu den Mehrkosten und wird ebenfalls voraussichtlich Anfang Februar 2024 bekannt gegeben. Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Auswirkungen der Kündigung des Gewerkes Stahlbau auf die noch auszuschreibenden Gewerke im Bereich Ausbau + Ausstellung Mit Stand vom 07.03.2021 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat zur haushaltsrechtlichen Unterrichtung erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf 127,0 Mio. €. Am 06.05.2021 wurden in der Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 50 Mio. € zur Kenntnis genommen, sodass die Gesamtaufwendungen des Projektes MiQua sich auf 127,0 Mio. € belaufen. Die Kündigung des bisherigen Stahlbauunternehmers hat nun ein alternatives Vorgehen zur Folge, das sich naturgemäß in neuen Terminen und Kosten niederschlagen wird. Kosten- und Terminplan müssen mit der nun erfolgten Kündigung neu aufgestellt werden. Die sich daraus ergebenden Mehrkosten werden - nach nun erfolgter Beauftragung des neuen Stahlbauers - von Projektleitung und Projektsteuerung analysiert und bewertet. Die Haushaltsrechtliche Unterrichtung zu den Mehrkosten soll voraussichtlich Anfang Februar 2024 in den Rat der Stadt Köln eingebracht werden. Es sollten im Jahr 2022 sukzessive die Ausbaugewerke für den Neubaubereich ausgeschrieben werden, sofern die Ausführungstermine sicher feststehen. Aufgrund der Kündigung des Gewerkes Stahlbau im Dezember 2021, werden derzeit die Auswirkungen auf die bestehenden Verträge der Firmen sowie auf die noch auszuschreibenden Gewerke für den Neubau-Bereich geprüft. Die Neuvergabe des Gewerkes Stahlbau ist am 22.11.2022 erfolgt. Es haben bereits die ersten Kick-Off-Gespräche zur Vorbesprechung der Wiederaufnahme der Arbeiten mit der neuen Firma stattgefunden. Die Terminierung der weiteren Ausschreibungen und Vergaben von Ausbau- und Ausstellungsgewerken wird nun nach erfolgter Beauftragung des neuen Stahlbauers im Projektteam abgestimmt. Der Start der Sanierung der Bronzewand war ab Janaur 2023 geplant, hatte sich jedoch wegen zuvor unbekannter Mängel verschoben, die im Zuge der Demontagearbeiten entdeckt wurden. Mit der Sanierung konnte Mitte August begonnen werden. Die Sanierung der Bronzewand läuft aktuell noch. Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Verzögerungen bei den Stahlbauarbeiten und der Eintaktung der nachfolgenden Gewerke. Im Bereich der Archäologie laufen weiterhin die Vorbereitungen der Rohbauarbeiten des Parcourssteges im Bereich der Deckenfelder 5 bis 7. Hierzu wird derzeit beispielweise der Durchbruch im Bereich der Apsis durch den Vermesser - im Vorfeld der baulichen Ausführung - eingemessen. Analog erfolgt in diversen Bereichen der Ebene 00 weiterhin - in enger Abstimmung zwischen Bauleitung und Archäologie - die notwendigen Unterfangungsarbeiten. Die Randträger der Ebene 01 wurden im August 2023 auf die Baustelle geliefert und montiert. Im Oktober 2023 werden alle sechs Rauten der Ebene 02 (Bauabschnitte 03 + 04) auf die Baustelle geliefert und montiert. Außerdem finden im Oktober zwei weitere Terminplan-Workshops zur Fixierung des Terminplans des Gewerkes Stahlbau statt. Parallel laufen im Werk die Arbeiten der Fertigung des ausstehenden Stahlbaus der Bauabschnitte 3 und 4. Hinsichtlich der Bewertung der bereits verbauten sowie bereits gefertigten Stahlbauteile des vorherigen Stahlbauunternehmens, liegt mittlerweile eine Bewertung des unabhängigen externen Gutachters vor. Es wird in Teilen eine Sanierung von Stahlbauteilen erforderlich, die aktuell zwischen den Projektbeteiligten, dem neuen Stahlbauer sowie dem externen Gutachter abgestimmt wird. Der neue Stahlbauer beginnt voraussichtlich im Oktober mit der Sanierung der sogenannten Knotenverbindungen innerhalb der oberen Ebenen des Stahlbaus. Der Abschluss der Mangelbehebung im Praetorium inkl. Finalisierung aller nachlaufenden Ausbauarbeiten (Trockenbau-, Estrich- und Putzarbeiten) wird sich voraussichtlich bis in den Februar 2024 hinein erstrecken. Analog laufen auch im Bereich MPZ die Arbeiten der Mängelbeseitigung der Gewerke Elektro- und Nachrichtentechik. Durch eine unzureichende Besetzung der Baustelle behinderte die Elektrofirma momentan alle Nachfolgegewerke, sodass die Fertigstellung des MPZ ebenso bis in den Februar 2024 hinein verzögert wird. Sowohl die Mängel im Praetorium als auch im MPZ wurden bei einer Zwischenbegehung des TÜV im Gewerk Elektro- und Nachrichtentechnik festgestellt. Bei einer weiteren Zwischenbegehung wurden Teile der Mängelbeseitigung erneut vom TÜV als unzureichend beurteilt. Außerdem sind durch das Öffnen von Deckenabschnitten weitere wesentliche Bestandsmängel gesichtet worden, die ebenfalls beseitigt werden müssen. Es wurde im Juni mit den Arbeiten am 2. Bauabschnitt der Decke Prätorium auf dem nördlichen Rathausplatz begonnen. Diese werden in mehreren Teilabschnitten ausgeführt, um den Zugang zum Spanischen Bau möglichst aufrecht zu erhalten. Die Sanierungsarbeiten der Decke erstrecken sich daher voraussichtlich bis Ende des Jahres 2023. Die angestrebte Herstellung des finalen Ausbauzustandes der Platzfläche in diesem Bereich wird zur Zeit durch die beteiligten Planungsbüros vorbereitet und geplant und soll Anfang 2024 abgeschlossen sein. 3 von 3
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: endgültig zurückgezogen
Zur SitzungBeschluss: endgültig zurückgezogen
Zur SitzungOrte (3)
- Rathausplatz
- Marspfortengasse
- Unter Goldschmied
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Details
- Aktenzeichen
- 0002/2023/6
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 29.11.2023
- Erstellt
- 30.10.2023 12:10