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3800/2018

Genehmigung der Mittelverwendung für Sonderausstellungen 2019

Beschlussvorlage Ausschuss 22.01.2019

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 29.01.2019, TOP 5.1

Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage Gesamtaufstellung 2019

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Beschlussvorlage Ausschuss

57526 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/4 
 
Vorlagen-Nummer 
 3800/2018 
Freigabedatum  22.01.2019 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Genehmigung der Mittelverwendung für Sonderausstellungen 2019 
Beschlussorgan 
Ausschuss Kunst und Kultur 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Mittelverwendung für die in der Beschlussbegrün-
dung aufgeführten Ausstellungsprojekte unter dem Vorbehalt, dass Maßnahmen, bei denen Kosten-
steigerungen oder Abweichungen bei der Refinanzierung der einzelnen Ausstellungen von mehr als 
10%, mindestens jedoch 10.000 €, auftreten, zur erneuten Entscheidung vorgelegt werden. 
 
 
Ausschuss Kunst und Kultur 29.01.2019

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  2,6 Mio. € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 1,7 Mio. €  66 % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung: 
Zu den vom Rat festgelegten Aufgaben der Museen gehören u. a. das Präsentieren und die Vermitt-
lung musealer Inhalte. Dieses erfolgt schwerpunktmäßig durch Sonderausstellungen. Als Aushänge-
schild der Museen ziehen sie die Aufmerksamkeit und damit zusätzliche Besucher an. Gerade auch 
für Drittmittelgeber und Sponsoren sind sie daher von besonderem Interesse. Zudem strahlen die 
Sonderausstellungen auch auf die Ständigen Sammlungen in Form von anteiligen Eintrittsgeldern, 
Katalogverkauf etc. ab.  
 
Die Planungen des Sonderausstellungsprogramms der Museen für das Jahr 2019 sind zum großen 
Teil abgeschlossen und werden hiermit zur Genehmigung der Mittelverwendung vorgelegt. Die zum 
jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend kalkulierten Ausstellungen werden in die kommenden 
Ausschusssitzungen eingebracht. 
 
Den mit dieser Beschlussvorlage verbundenen Aufwendungen von 2,6 Mio. € (2.621.500 €) stehen 
Erträge in Höhe von 1,7 Mio. € (1.733.000 €, ohne Kulturförderabgabe) gegenüber, die sich aus er-
wirtschafteten Erträgen (413.700 €) und Drittmitteln/Sonstige Erträge (1.319.300 €) zusammensetzen. 
Zur Ausfinanzierung ist der Einsatz des allgemeinen Sonderausstellungsetats in Höhe von 576.000 €, 
des Sonderausstellungsetats des Museum Ludwig in Höhe von 242.500 € und Mittel der Kulturförder-
abgabe in Höhe von 70.000 € vorgesehen.  
 
Der allgemeine Sonderausstellungsetat ist in Höhe von 813.800 € Bestandteil des Haushaltsplanes 
2019 im Teilergebnisplan 0401 – Museumsreferat, Hj. 2019, Teilplanzeile 16 (Sonstige ordentliche 
Aufwendungen) veranschlagt. Die mit dieser Beschlussvorlage beantragten Mittel in Höhe von insge-
samt 576.000 € werden nach Beschlussfassung durch den Ausschuss Kunst und Kultur in die jeweili-
gen Teilpläne der Museen umgeschichtet.

3 
 
 
Der Sonderausstellungsetat Museum Ludwig in Höhe von 255.600 € ist Bestandteil des Haushalts-
plans 2019 im Teilergebnisplan 0402 – Museum Ludwig, Hj. 2019 veranschlagt. Hinzukommen im 
Haushaltsjahr 2019 einmalig Mittel aus der Kulturförderabgabe in Höhe von 70.000 € für die Sonder-
ausstellung Familienbande – Die Schenkung Schröder. 
 
Eine tabellarische Gesamtübersicht der Sonderausstellungen in 2019 ist als Anlage beigefügt. 
 
Photoszene-Festival, hier: Artist meets Archive 
Auf Einladung der Photoszene Köln öffnen das Museum Ludwig, das Rautenstrauch-Joest-Museum, 
das Museum für Angewandte Kunst Köln, das Kölnische Stadtmuseum, das Rheinische Bildarchiv 
Köln und Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur ihre Sammlungen und Archive für ein 
gemeinsames Projekt: International agierende Künstler werden sich während des Photoszene-
Festivals im Herbst 2018 den Konvoluten widmen und durch ihren spezifischen Blick und ihre eigene 
künstlerische Praxis neue Sichtweisen auf Teilbereiche der Sammlungen ermöglichen. Die Ergebnis-
se dieser Auseinandersetzung werden als Ausstellung oder Intervention während des nächsten Pho-
toszene-Festivals im Mai 2019 in den jeweiligen Häusern zu sehen sein. Die Finanzierung erfolgt mit 
Ausnahme des Museum Ludwig (eigener Sonderausstellungsetat) und der Photographische Samm-
lung / SK Stiftung Kultur (externer Teilnehmer) aus dem zentralen Sonderausstellungsetat. Die Erläu-
terungen der Ausstellungen einschließlich Kalkulationen zu Artist meets Archive finden sich im Weite-
ren bei den jeweiligen Museen. 
 
Zu den Sonderausstellungen im Einzelnen: 
 
Museum Ludwig 
 
Nil Yalter - Exile is a Hard Job 
Zeitraum: 9. März bis 2. Juni 2019 
 
Die türkische Künstlerin Nil Yalter, die 1938 in Kairo geboren wurde und in Istanbul aufwuchs, lebt 
und arbeitet seit 1965 in Paris. Nach frühen vom Suprematismus beeinflussten Gemälden, realisierte 
sie Collagen und Montagen, in die sie Fotos, Videos und Zeichnungen von Arbeiterinnen und Arbei-
tern sowie Migrantinnen und Migranten integrierte. Mit diesen in den 1970er Jahren entstandenen 
Arbeiten gilt sie heute als Pionierin einer gesellschaftlich engagierten und technisch avancierten 
Kunst. In den vergangenen fünf Jahren ist die 80-jährige Künstlerin von Museen und internationalen 
Sammlungen wie der Tate Modern in London, dem Fonds National d‘Art Contemporain in Paris oder 
Arter in Istanbul entdeckt worden als eine Künstlerin, die feministische Anliegen und das Thema Mig-
ration in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellt und damit gerade heutzutage von größter Relevanz ist. Ihre 
ästhetisch überzeugenden Werke entstehen aus aktuellen politischen Situationen, wie der Todesstra-
fe für einen türkischen Aktivisten, dem Alltag in einem Frauengefängnis, der Lebenssituation anal-
phabetischer Frauen oder Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter. Sprache spielt für Nil Yalter, die selber 
Migrantin ist, und unterschiedliche kulturelle Einflüsse aus dem Nahen Osten, der Türkei, oder dem 
europäischen Westen einbezieht, eine wichtige Rolle, und so integriert sie in einzigartiger Weise die 
Stimmen derjenigen, die sie in ihren Arbeiten portraitiert. 
 
Das Museum Ludwig präsentiert erstmals einen Überblick über das gesamte Werk von Nil Yalter in 
einer Einzelausstellung, die vom 9. März bis zum 2. Juni 2019 stattfindet. Es wird ein umfangreicher 
Katalog erscheinen, der das Werk dieser bisher übersehenen, aber hoch interessanten Künstlerin 
umfassend würdigt (dt./engl.). Neben einem von Rita Kersting geführten Interview mit Nil Yalter, wird 
es Textbeiträge von Övül Durmusoglu, Fabienne Dumont und Lauren Cornell geben. 
 
Die Ausstellung wird anschließend nach Amerika reisen und vom 21. Juni bis 13. Oktober 2019 im 
Hessel Museum of Art, Bard College, gezeigt werden. Die Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit 
mit Nil Yalter entsteht, wird ihre Arbeit einem internationalen, wie auch lokalen Publikum, das gerade 
hier im Rheinland und Ruhrgebiet ein starkes türkisches Umfeld aufweist, erstmals vorstellen.

4 
 
 
Drittmittel: Kulturstiftung des Bundes 120.000 € (zugesagt), Kunststiftung NRW 90.000 € (zugesagt), 
Stiftung Rudolf Augstein 5.000 € (zugesagt), Bard College Hessel Museum of Art 52.000 € (zuge-
sagt), weitere Zuschüsse in Höhe von 20.000 € wurden angefragt (werden gesichert durch Ausfall-
bürgschaft der Kunststiftung im ML), Zuschuss Peter und Irene Ludwig Stiftung 50.000 € (zugesagt). 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum Ludwig 
Titel Nil Yalter 
Zahlende Besucher 30.000 
Kosten   
Architektur/Installation 115.000 EUR 
Transport/Versicherungen 119.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 71.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 55.000 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 102.000 EUR 
Kosten gesamt 462.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 60.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 8.000 EUR 
Zuschuss Bund 120.000 EUR 
Zuschuss Land 90.000 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 57.000 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 20.000 EUR 
Zuschuss Peter und Irene Ludwig Stiftung 50.000 EUR 
Erlöse gesamt 405.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat ML 2019 57.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Stipendienprogramm „Artist meets Archive“ im Rahmen des Photoszene-Festivals 
hier: Sonderausstellung GAAF von Fiona Tan im Museum Ludwig 
Zeitraum: 04. Mai bis 11. August 2019 
 
Im Rahmen des Photoszene-Festivals, hier: Artist meets Archive, arbeitet die Fotografin, Videokünst-
lerin und Filmemacherin Fiona Tan (*1966 in Indonesien, lebt in Amsterdam) mit dem Archiv der Ag-
fa-Werbeabteilung, das, in Kisten verpackt, seit vierzig Jahren im Depot schlummerte. Es umfasst 
zehntausende Fotografien, Dias und Negative, die seit den 1920er-Jahren gesammelt wurden. Die 
Künstlerin interessiert insbesondere die Werbeaufnahmen mit dem legendären „Agfacolor“-Film. Der 
Titel der Ausstellung GAAF – ein Anagramm von Agfa – heißt im Niederländischen „makellos“ und 
spielt auf die bunte, gestellte Welt der Aufnahmen an, denen die Euphorie der Wirtschaftswunderjah-
re anzusehen ist.  
 
Fiona Tans Werk kreist um Fragen von Identität und Erinnerung, das Eigene und das Fremde, Doku-
mentation und Fiktion. Für ihre künstlerischen Strategien der Recherche und Klassifikation spielt oft 
das Archiv als Zeitkapsel eine zentrale Rolle.  
 
Drittmittel: 52.500 € wurden bereits angefragt (werden gesichert durch Ausfallbürgschaft der Kunst-
stiftung im ML)

5 
 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum Ludwig 
Titel 
Photoszene-Festival/ 
Artist meets Archive/ 
Fiona Tan: 
GAAF 
Zahlende Besucher* 30.000 
Kosten  Architektur/Installation 5.500 EUR 
Transport/Versicherungen 6.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 40.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 10.000 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 38.500 EUR 
Kosten gesamt 100.000 EUR 
Erlöse  
Eintritte* 15.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 4.000 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 52.500 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 5.000 EUR 
Zuschuss Peter und Irene Ludwig- 
Stiftung 0 EUR 
Erlöse gesamt 76.500 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat ML 2019 23.500 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
*Im Rahmen des Photoszene-Festivals wird ein Festivalpass angeboten, deren Erträge anteilig auf 
die beteiligten Museen und Institute verteilt werden. Die Verhandlungen sind hierzu noch nicht abge-
schlossen. 
 
 
Familienbande - Die Schenkung Schröder  
Zeitraum: 13. Juli bis 29. September 2019 
 
In den 1990er Jahren begann sich in Köln eine neue Kunstszene zu formieren. Es entstanden junge 
Galerien wie jene von Christian Nagel, Zeitschriften wie Texte zur Kunst und der alternative Ausstel-
lungsraum Friesenwall 120. Alexander Schröder verfolgte diesen Aufbruch aus Berlin. Bereits als 
Kunststudent an der Hochschule der Künste Berlin gründete er mit Thilo Wermke eine eigene Galerie. 
Zugleich begann er, die Kunst seiner Zeit mit einem besonderen Blick zu sammeln. Heute vermittelt 
seine Sammlung die eigenwillige und sinnliche Seite der durch die Konzeptkunst geprägten 1990er 
und 2000er Jahre. Sie macht deutlich, welche Bedeutung Kunstgemeinschaften und Kollaborationen 
in wechselnden Konstellationen hatten, die über die pragmatische Zusammenarbeit in Netzwerken 
weit hinausgingen. Nähe und Distanz, Verbindlichkeit und Konkurrenz, Ein- und Ausschluss traten in 
produktive Reibung zueinander. Alexander Schröder schenkte dem Museum Ludwig substantielle 
Werke aus seiner Sammlung von Künstlerinnen und Künstler wie Kai Althoff, Cosima von Bonin, Tom 
Burr, Lukas Duwenhögger, Isa Genzken und Danh Võ. Die Ausstellung Familienbande (Arbeitstitel) 
stellt sie der Öffentlichkeit zusammen mit einer Auswahl aus der Sammlung des Museum Ludwig vor. 
Sie wird die Kunst der Wende zum 21. Jahrhundert in den Blick nehmen und nach ihren besonderen 
Bedingungen in Köln und dem Rheinland auch im Verhältnis zu New York fragen. Zur Ausstellung 
erscheint ein Katalog.

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Drittmittel: Rheinischer Sparkassen- und Giroverband 15.000 € (mündliche Zusage), weitere Zu-
schüsse in Höhe von 195.300 € wurden bereits angefragt (abgesichert durch Ausfallbürgschaft der 
Kunststiftung im ML). 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum Ludwig 
Titel 
Familienbande –  
Die  
Schenkung 
Schröder 
Zahlende Besucher 25.000 
Kosten   
Architektur/Installation 40.000 EUR 
Transport/Versicherungen 50.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 66.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 60.000 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 144.000 EUR 
Kosten gesamt 360.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 37.500 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 5.200 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 90.300 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 105.000 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 15.000 EUR 
Zuschuss Peter und Irene Ludwig Stiftung 0 EUR 
Erlöse gesamt 253.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat ML 2019 37.000 EUR 
Kulturförderabgabe 70.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Wade Guyton 
Zeitraum: 16. November 2019 bis 1. März 2020 
 
2019 richtet das Museum Ludwig dem amerikanischen Künstler Wade Guyton (*1972 in Hammond, 
Indiana, USA) eine große Überblicksausstellung aus, die sein künstlerisches Schaffen von den An-
fängen bis hin zu seinen jüngsten Arbeiten umfassend repräsentiert. Die Werkschau verfolgt den An-
spruch, alle vom Künstler verwendeten Medien zu versammeln, angefangen mit dem, was Guyton 
Zeichnung, Fotografie und Skulptur nennt, bis hin zu seinen bahnbrechenden gedruckten Inkjet-
Gemälden. Mit einem Überblick über die letzten zwei Jahrzehnte seiner künstlerischen Praxis werden 
sowohl die Interdependenzen der verschiedenen Ansätze als auch Guytons einzigartige Position in-
nerhalb aktueller Diskurse der zeitgenössischen Kunst verdeutlicht. 
 
Ziel der Ausstellung ist es, die Vielfalt und Komplexität des Werks von Wade Guyton aus heutiger 
Sicht darzustellen. Anstatt die Werke chronologisch zu präsentieren, werden bestimmte Gruppen und 
Themen Subnarrationen bilden. Guytons Vorgehensweise, verschiedene Medien und ihre Eigenhei-
ten wie die Flachheit der Fotografie im Gegensatz zur Dreidimensionalität der Skulptur im Werk selbst 
zu thematisieren, wird in überraschenden Kombinationen untersucht.

7 
 
 
Drittmittel: Zuschuss Art Mentor Foundation Lucerne (160.000 €, angefragt), Sponsoring 5 Galerien 
(100.000 €, angefragt), Sponsoring Rewe Group (zugesagt 40.000 €), Sponsoring The Berner Group 
(mündlich zugesagt 25.000 €), Sponsoring NN (35.000 €, unsicher), Sponsoring Kienbaum Consul-
tants International GmbH (mündlich zugesagt 50.000 €), Zuschuss GMK (50.000 €, angefragt), Spen-
de von Drs. Arend und Brigitte Oetker (10.000 €, zugesagt), Spende von Miyoung Lee (10.000 €, zu-
gesagt), Spenden NN (30.000 €, unsicher): die angefragten bzw. noch offenen Zuschüsse/Spenden 
in Höhe von 375.000 € werden durch eine Ausfallbürgschaft der Kunststiftung im ML gesichert. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum Ludwig 
Titel Wade Guyton 
Zahlende Besucher 35.000 
Kosten   
Architektur/Installation 40.000 EUR 
Transport/Versicherungen 390.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 88.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 120.000 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 277.000 EUR 
Kosten gesamt 915.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 122.500 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 82.500 EUR 
Zuschüsse vom Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 460.000 EUR 
Spenden und sonst. Erlöse 50.000 EUR 
Zuschuss Peter und Irene Ludwig-Stiftung 75.000 EUR 
Erlöse gesamt 790.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat ML 2019 125.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Römisch-Germanisches Museum 
 
Pas de Deux – Kolumba und das RGM 
Zeitraum: September 2017 bis August 2019 
nachrichtlich 
 
Die Mittelverwendung für die Sonderausstellung „Pas de Deux – Kolumba und das RGM“ wurde be-
reits durch den Ausschuss Kunst und Kultur am 31.01.2017 (Vorlagen-Nr. 0043/2017) und 
11.12.2018 (Vorlagen-Nr. 2985/2018) mit folgendem Budget beschlossen: 
 
Zahlende Besucher             0 
Kosten:    60.500 € 
Erlöse:              0 € 
Sonderausstellungsetat 2017 25.500 € 
Sonderausstellungsetat 2018 30.000 € 
Sonderausstellungsetat 2019   5.000 €

8 
 
 
Rautenstrauch-Joest-Museum 
 
Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode 
Zeitraum: 12. Oktober 2018 bis 24. Februar 2019 
nachrichtlich 
Die Mittelverwendung für die Sonderausstellung „Fast Fashion“ wurde bereits durch den Ausschuss 
Kunst und Kultur am 06.03.2018 (Vorlagen-Nr. 0499/2018) mit folgendem Budget beschlossen: 
 
Zahlende Besucher      15.500 
Kosten:    339.500 € 
Erlöse:     139.500 € 
Sonderausstellungsetat 2018    80.000 € 
Sonderausstellungsetat 2019    40.000 € 
 
 
Getting Closer. Annäherungen an den Klimawandel in Ostafrika 
Zeitraum: 09. Februar bis 07. April 2019 
 
Eine Ausstellung des REAL (Res ilience in East African Landscapes) Projekts im Rautenstrauch -
Joest-Museum – Kulturen der Welt. 
 
In einer Zeit zunehmender Unsicherheiten scheint alles – von der Politik über die Wirtschaft bis hin zu 
Umwelt und Klima – im Wandel zu sein. Daraus resultieren soziale und ökologische Veränderungen. 
Der Begriff "Klimawandel" verbleibt für uns weitestgehend auf einer abstrakten Ebene und erscheint 
daher umso beunruhigender. 
 
In Ostafrika, wie an vielen anderen Orten, beeinflussen Umweltprobleme wie Bodenerosion, Was-
sermangel, Verlust von Wäldern und Weideland sowie sinkende Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität 
die Gesellschaften auf vielfältige Weise. Sie gefährden die Sicherung der Ernährung, ändern Land-
nutzungsstrategien und soziale Beziehungen, führen zu Migration, stärken Ethnizitäten und bedrohen 
eine Wirtschaft, die auf regenabhängige Landwirtschaft, Weideland-Pastoralismus und Safari-
Tourismus angewiesen ist. 
 
Die Ausstellung macht das sehr abstrakte Konzept des "Klimawandels" für eine Region und die dort 
lebenden Menschen greifbar. „Getting Closer“ versucht die Folgen des Klimawandels zu lokalisieren 
und zu konkretisieren. Die Ausstellung zeigt, wie es über verschiedene (Forschungs-) Perspektiven 
möglich ist, sich den Auswirkungen von Klimaveränderungen auf das Leben der Menschen im ländli-
chen Kenia und Tansania anzunähern und bietet Einblicke in persönliche Geschichten vor Ort. 
 
Zahlende Besucher mit den entsprechenden Eintritten sind in der Kalkulation nicht ausgewiesen, da 
seitens des EU-Drittmittelgebers freier Eintritt in die Sonderausstellung gewünscht ist. 
 
Drittmittel der Universität Köln (1.000 €) und EU-Fördermittel (6.000 €) sind eingeworben und zuge-
sagt. Die Abwicklung der Drittmittel mit den entsprechenden Kosten und Erlösen (*) erfolgt über die 
jeweiligen Kooperationspartner Universität Köln und Universität Uppsala, Schweden.  
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Rautenstrauch-
Joest-Museum 
Titel Getting Closer 
Zahlende Besucher 0 
Kosten  
Architektur/Installation* 4.000 EUR

9 
 
 
Transport/Versicherungen* 3.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 4.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 3.000 EUR 
Kosten gesamt 14.000 EUR 
Erlöse  Eintritte 0 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen* 7.000 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 7.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2019 7.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Stipendienprogramm „Artist meets Archive“ im Rahmen des Photoszene-Festivals 
hier: Sonderausstellung Noisy Images von Antje van Wichelen im Rautenstrauch-Joest-
Museum 
Zeitraum: 04. Mai bis 16. Juni 2019 
nachrichtlich 
 
Die Mittelverwendung für die Sonderausstellung „Noisy Images“ wurde bereits durch den Ausschuss 
Kunst und Kultur am 11.12.2018 (Vorlagen-Nr. 2985/2018) mit folgendem Budget beschlossen: 
 
Zahlende Besucher*        1.500 
Kosten:      23.000 € 
Erlöse*:        3.000 € 
Sonderausstellungsetat 2018     5.000 € 
Sonderausstellungsetat 2019   15.000 € 
 
*Im Rahmen des Photoszene-Festivals wird ein Festivalpass angeboten, deren Erträge anteilig auf 
die beteiligten Museen bzw. Veranstalter verteilt werden. Die Verhandlungen sind hierzu noch nicht 
abgeschlossen. 
 
 
Die Kunst der heiligen Schriften Indiens – Jain-Miniaturmalerei aus der Sammlung Eva und 
Konrad Seitz“ (Arbeitstitel) 
Zeitraum: 11. Oktober 2019 bis 5. Januar 2020 
nachrichtlich 
 
Die Mittelverwendung für die Sonderausstellung „Die Kunst der heiligen Schriften Indiens“ wurde be-
reits durch den Ausschuss Kunst und Kultur am 11.12.2018 (Vorlagen-Nr. 2985/2018) mit folgendem 
Budget beschlossen: 
 
Zahlende Besucher               0 
Kosten:      82.500 € 
Erlöse:                    0 € 
Sonderausstellungsetat 2018   33.000 € 
Sonderausstellungsetat 2019   49.500 €

10 
 
 
360 Grad Projekt 
Zeitraum: 2019 bis 2023 
 
Das Rautenstrauch-Joest-Museum erhält aus Mitteln der Kulturstiftung des Bundes eine über vier 
Jahre laufende Förderung, um in den Jahren 2019 bis 2023 die Strukturen und Prozesse des Muse-
ums zu modifizieren, den Wandel der Stadtgesellschaft zu reflektieren, die wachsende Diversität zu 
adaptieren, konstruktive Debatten anzuregen und das Museum für möglichst viele Bevölkerungsgrup-
pen zu öffnen. Das Museum wird dahingehend seine Programmatik überarbeiten und neue Formate 
für die Vermittlung entwickeln und umsetzen. Dazu gehören insbesondere die Überarbeitung der 
Dauerausstellung, Ansprache neuer Zielgruppen und Vermittlung der Ergebnisse in neuen Veranstal-
tungs- und Ausstellungsformaten.  
Hierfür stellt die Kulturstiftung des Bundes neben einer auf vier Jahre zeitlich befristeten Kuratoren-
stelle (EG 13) Projektgelder in Höhe von insgesamt 100.000 € zur Verfügung. Von der Stadt Köln sind 
Eigenmittel in Höhe von insgesamt 50.000 € über die Laufzeit des Projektes zu erbringen.  
Es wird daher vorgeschlagen, die Finanzierung der Eigenmittel aus dem zentralen Sonderausstel-
lungsetat der Museen sicherzustellen. Zum einen sind im Budget des Museums keine ausreichenden 
Mittel für derartige innovative Projekte vorhandenen sind, zum anderen handelt es sich hierbei um ein 
wichtiges kulturpolitisches Projekt, welches den bereits eingeschlagenen Weg zu einer partizipativen 
Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit fördert und unterstützt. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Rautenstrauch-Joest-Museum 
Titel 360 Grad Projekt 
Projektkosten 2019 Gesamtlaufzeit 
   Zuschuss Kulturstiftung des Bundes   Personalkosten 32.500 EUR 260.000 EUR 
Projektmittel 12.500 EUR 100.000 EUR 
Zuschuss gesamt  45.000 EUR 360.000 EUR 
   Eigenanteil Stadt Köln   Projektmittel 8.000 EUR 50.000 EUR 
Eigenanteil gesamt 8.000 EUR 50.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2019 8.000 EUR 50.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 0 EUR 
 
 
Museum für Angewandte Kunst 
 
2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus 
Zeitraum: 12. April bis 11. August 2019 
 
Das 1919 in Weimar gegründete Bauhaus gilt als eine der wichtigsten und einflussreichsten Kunst-
schulen des 20. Jahrhunderts. Zahlreiche Architekturen und Design-Objekte geben Zeugnis des Ide-
enreichtums und der Formfindungen der damaligen Lehrer und Schüler. 2019 jährt sich die Gründung 
zum 100. Mal, deutschlandweit wird dieses Jubiläum mit zahlreichen Ausstellungen und Veranstal-
tungen gewürdigt. Das MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln spürt in seiner Ausstellung „2 
von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“ dem Wirken von zwei gebürtigen Kölnerinnen aus jüdischer 
Familie nach, den beiden Cousinen Margarete (1899-1990) und Marianne (1905-2003) Heymann. Der 
Titel bezieht sich darauf, dass nachweißlich 14 Kölnerinnen und Kölner als Schülerinnen und Schüler 
am Bauhaus waren, sich ihre künstlerischen Spuren jedoch kaum niedergeschlagen haben. Auch das 
jeweilige Œuvre der Heymann-Cousinen steht weitestgehend nicht im Fokus der Öffentlichkeit, dabei 
haben beide ein außerordentlich bemerkenswertes Schaffen hinterlassen.

11 
 
 
Margarete Heymann wurde 1920 am Bauhaus zum Vorstudium bei Johannes Itten zugelassen, 1921 
wechselte sie zur Ausbildung in die Keramikwerkstatt Dornburg und lernte bei Werkmeister Max 
Krehan und Formmeister Gerhard Marcks. Obwohl Heymann das Bauhaus im Herbst desselben Jah-
res wieder verließ, prägte die Bauhaus-Zeit ihr Schaffen. Dies zeigt sich besonders in den avantgar-
distischen und reduzierten Formen ihrer danach entstandenen Gebrauchskeramik in Kombination mit 
experimentellen, farbenfrohen Glasuren und Dekoren. Zwischen 1924 und 1930 entstand in ihren 
1923 in Marwitz bei Berlin gemeinsam mit ihrem Mann Gustav Loebenstein gegründeten Haël-
Werkstätten eine große Vielfalt hochwertiger Steingut- und Fayence-Produkte, die international sehr 
gefragt waren. Die Haël-Werkstätten galten als eine der kreativsten Keramikwerkstätten dieser Zeit. 
1933 wurde Margarete Heymann-Loebenstein von einem Mitarbeiter der eigenen Werkstätten gegen-
über den Nationalsozialisten denunziert, sie floh kurzzeitig nach Dänemark und musste den Betrieb 
Ende des Jahres schließen, dieser wurde 1934 arisiert. 1936 gelang ihr die Emigration nach Großbri-
tannien. 
Marianne Heymann besuchte ab 1923 die Bildhauerei-Werkstatt am Bauhaus, verließ diese allerdings 
1925 wieder, da die Klasse beim Umzug von Weimar nach Dessau nicht fortgeführt wurde. Zurück in 
Köln schnitzte sie weit über 100 Handpuppen für den Puppenspieler Jupp Herzog, der in sozialen 
Einrichtungen Puppentheater aufführte. Hier schuf sie auch in freier Produktion die erste Marionette 
nach der Bauhaus-Zeit, den „Klein-Zaches“ nach einem gleichnamigen Märchen von E.T.A Hoffmann. 
Im Anschluss an ein Volontariat an der Kölner Oper arbeitete sie dort sowie zeitgleich am Mannhei-
mer Nationaltheater bis 1932 als Bühnenbildnerin. Zahlreiche Entwürfe zu fantasievollen Szenarien, 
Kostümen und Masken entstanden – so beispielsweise für Jacques Offenbachs Stück „Hoffmanns 
Erzählungen“, das in Köln und Mannheim aufgeführt wurde. Auch Marianne Heymann wurde als Na-
zi-feindlich denunziert und entkam 1933 über Ascona zunächst nach Paris, 1949 emigrierte sie mit 
ihrem Mann Hermann Ahlfeld und ihren gemeinsamen drei Kindern nach Haifa, Israel. 
Die Ausstellung im MAKK würdigt das Schaffen der beiden außerordentlich begabten und kreativen 
Künstlerinnen in der ersten musealen Präsentation der Nachkriegszeit überhaupt und stellt damit ei-
nen wichtigen Beitrag zum Einfluss des Bauhauses in Köln dar. Neben Keramiken von Margarete 
Heymann-Loebenstein werden Handpuppen, Marionetten, Bühnen- und Kostümentwürfe von Marian-
ne Ahlfeld-Heymann aus der Zeit bis 1933 zu sehen sein. Ergänzt wird die Schau durch Farbstudien, 
Gemälde und Bauhaus-Bücher, die Einblick in die Lehre am Bauhaus geben. 
 
Drittmittel: Overstolzengesellschaft (20.000 €, zugesagt), Sparkasse KölnBonn (10.000 €, beantragt) 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum für An-
gewandte Kunst 
Titel 
2 von 14.  
Zwei Kölnerinnen 
am Bauhaus 
Zahlende Besucher 5.000 
Kosten   
Architektur/Installation 50.000 EUR 
Transport/Versicherungen 20.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 30.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 5.000 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 51.000 EUR 
Kosten gesamt 156.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 27.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 5.000 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR

12 
 
 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 30.000 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 62.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2019 94.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Stipendienprogramm „Artist meets Archive“ im Rahmen des Photoszene-Festivals 
hier: Sonderausstellung ArchiveLand von Erik Kessels im Museum für Angewandte Kunst 
Köln 
Zeitraum: 4. Mai bis 2. Juni 2019 
 
Mit der Ausstellung ArchiveLand öffnet Erik Kessels die bis dato unveröffentlichte Vorlagensammlung 
im MAKK - Museum für Angewandte Kunst Köln. Die Vorbildersammlung gleicht einer kunsthistori-
schen Bilderenzyklopädie und diente als ein visueller Leitfaden des Guten Geschmacks, der in der 
Museumssammlung aufbewahrt wurde und eingesehen werden konnte. Sie ist Teil der umfangrei-
chen Grafischen Sammlung des Museums. Sie wurde mit der Gründung des Kölner Kunstgewerbe-
museums, der Vorgängerinstitution des MAKK, 1888 aufgebaut. Diese Sammlung umfasst ca. 25.000 
Abbildungen vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert, d.h. Fotografien, Drucke oder Ausschnitte aus 
Publikationen von primär kunsthandwerklichen Objekten aller Gattungen, aber auch von historischen 
Gebäuden, Stadtansichten, Landschaften, Innenräumen, Expeditionen, botanischen Motiven oder 
Tierdarstellungen.  
 
Als überdimensionale Spielkarten wird Erik Kessels nun die (foto-)grafischen Platten als Ruinen zu 
einer begehbaren Rauminstallation verbauen. Diese rudimentären Bauten sind ebenso wie ein Archiv 
oftmals ein Relikt aus früheren Zeiten. Das freie Wandern und Assoziieren in und mit den Motiven aus 
dem Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert, lädt die Besucher zu einer eigenen neuen Wahrnehmung die-
ser sonst verborgenen Bilderwelt ein. Erik Kessels erschafft eine temporäre Ausgrabungsstätte origi-
närer Bildmotive und verwandelt diese in einer zeitgenössischen und verspielten Präsentation in ein 
anregendes Umfeld für unsere Sehgewohnheiten. 
 
Erik Kessels (*1966 in Roermond, Niederlande) lebt und arbeitet in Amsterdam. Als Creative Director 
leitet er die Werbeagentur KesselsKramer in Amsterdam, welche er zusammen mit Johan Kramer 
1995 als „legendäre und unorthodoxe“ Kommunikationsagentur gründete. Seit 2000 ist er außerdem 
Herausgeber des Fotografie-Magazins „Useful Photograpy“ und hat über 60 Bücher herausgegeben, 
wie beispielsweise "Missing Links" (1999), "The Instant Men" (2000), "In almost every picture" (2001-
2013) und "Wonder" (2006). 
 
Kessels fotografiert nicht selbst sondern setzt sich humorvoll, klug und pointiert als Sammler und Ku-
rator mit vorhandenen Fotografien und Found Footage auseinander. Sein künstlerisches Interesse gilt 
dabei insbesondere der Unvollkommenheit und dem Missgeschick von gefundenen Amateur-
Fotografien aus Familienalben, Archiven und dem Internet. Er spürt unsichtbare und unentdeckte 
Muster in den zahllosen Fotomappen der meist privaten Bildarchive auf und betreibt damit eine Art 
visuelle Archäologie. Durch seine Auswahl und Aufbereitung werden die Fotografien aus ihren Kon-
texten gelöst und in neue Zusammenhänge gestellt. Es ist vielmehr die Suche nach der Geschichte 
hinter den Fotografien als die Beschäftigung mit dem tatsächlichen Bild, die Kessels interessiert.

13 
 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum für  
Angewandte Kunst 
Titel 
Photoszene-Festival/ 
Artist meets Archive/ 
Erik Kessels: 
ArchiveLand 
Zahlende Besucher* 1.500 
Kosten  Architektur/Installation 3.000 EUR 
Transport/Versicherungen 0 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 2.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 8.500 EUR 
Zuschuss an Photoszene-Festival 8.000 EUR 
Kosten gesamt 21.500 EUR 
Erlöse  
Eintritte* 1.500 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 1.500 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2019 20.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
*Im Rahmen des Photoszene-Festivals wird ein Festivalpass angeboten, deren Erträge anteilig auf 
die beteiligten Museen bzw. Veranstalter verteilt werden. Die Verhandlungen sind hierzu noch nicht 
abgeschlossen. 
 
 
Wiedereröffnung der Design-Abteilung 2019 
Zeitraum: Mitte 2019 
 
In der ursprünglichen Planung des Museums war für den Herbst 2018 die Wiedereröffnung der De-
signabteilung vorgesehen. Aufgrund Verzögerungen in der Fenstersanierung musste die Wiedereröff-
nung auf Mitte 2019 verschoben werden. Die ursprünglich in 2018 vorgesehenen Mittel in Höhe von 
20.000 € wurden per Beschluss des Ausschusses Kunst und Kultur am 11.12.2018 (Vorlagen-Nr. 
2985/2018) umgewidmet und für die Ausstellung 34x Design eingesetzt. 
Zur nun für 2019 geplanten Wiedereröffnung der Design-Abteilung des Museums ist eine nachhaltige 
Werbekampagne geplant, die potentielle Besucherinnen und Besucher insbesondere in der Region 
ansprechen soll. Geplant sind unterschiedlichste Werbemaßnahmen in Höhe von 20.000 Euro: von 
Anzeigen und Printmedien über Postkarten und Gadgets bis hin zu Online-Bannern und Sponsored 
Posts auf Facebook. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Wiedereröffnung Design-Abteilung 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit 20.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2019 20.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR

14 
 
 
Norman Seeff: The Look of Sound 
Zeitraum: 7. September 2019 bis 8. März 2020 
 
Ab 9. September 2019 kommen im MAKK sowohl Liebhaber klassischer Schwarz-Weiß-Fotografie als 
auch Rock-, Pop- und Soulmusik-Fans auf ihre Kosten. Norman Seeff, der seit mehreren Jahrzehnten 
zu den berühmtesten Porträtfotografen der USA zählt, lichtete viele Größen des Showbiz in seiner 
unnachahmlichen Weise ab. 
Die Ausstellung „The Look of Sound“ vereint mehr als 170 Fotografien, darunter größtenteils originale 
Vintage Prints, aber auch Entwürfe, Collagen und Plattencover. Die Besucher stehen dabei dem Who 
is Who der Musikszene in den 1960er bis 1980er Jahren gegenüber. Neben Musiklegenden wie Patti 
Smith, Tina Turner, den Rolling Stones, Johnny Cash, Ray Charles, Miles Davis und Frank Zappa 
setzte Seeff zudem Persönlichkeiten wie den Pop-Art-Künstler Andy Warhol, Apple-Mitgründer Steve 
Jobs und den Dirigenten Zubin Mehta in Szene. Seeffs Porträts bestechen durch ihre spontane Le-
bendigkeit und schenken dem Betrachter einen tiefen Einblick in die Bildästhetik und Musikkultur ei-
ner Ära. 
Norman Seeff wurde 1939 in Südafrika geboren. Er trat zunächst in die Fußstapfen seines Vaters und 
arbeitete mehrere Jahre als Arzt. Ohne eine künstlerische Ausbildung wanderte Seeff Ende der 
1960er Jahre in die USA aus und versuchte sich dort als Fotograf durchzuschlagen. Bereits mit sei-
nem ersten Auftrag schaffte er den Durchbruch: Seine Arbeit für das Album „Stage Fright“ von „The 
Band“ wurde als Poster produziert und war bald ein begehrtes Sammlerstück. Schon zwei Jahre spä-
ter wurde er Artdirector von United Artists Records und dem Jazzlabel Blue Note. Er stieg zu einem 
Star der Fotografenszene auf und eröffnete 1974 sein eigenes Studio auf dem Sunset Boulevard in 
Los Angeles. Seitdem fotografierte er hunderte Persönlichkeiten der amerikanischen Musik- und Kul-
turszene. 
In seinen Bildern setzt Seeff auf Spontanität. Es gelingt ihm, dass die Porträtierten die Kamera ver-
gessen, indem er eine persönliche Beziehung zu seinem Gegenüber aufbaut, die sich auf seine Foto-
grafien überträgt. Er unterhält sich mit ihnen, lässt sie tanzen und singen. In seinen Bildern ist diese 
unmittelbare und ungezwungene Nähe spürbar. 
 
Ab 1975 ließ Seeff die Fotoshootings filmen und fragte die Porträtierten ganz nebenbei, was ihnen 
Kreativität bedeutet. Ganz auf die Fotosession konzentriert, antworteten die Gegenüber unbefangen, 
spontan und frei. Die Mitschnitte gewähren einen überraschenden Blick in Seeffs Arbeitsweise und 
die Seele der Künstler: Sie lassen den Betrachter an der Arbeit des Fotografen mit seinen Modellen 
teilhaben. Aus der Vielzahl der Gespräche entstand ein einzigartiges Dokument, das auf zahllosen 
Filmrollen schlummert. Auszüge hiervon sind in der Ausstellung auf Monitoren zu sehen.  
 
Drittmittel: Overstolzengesellschaft (10.000 €, zugesagt) 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum für An-
gewandte Kunst 
Titel 
Norman Seeff. 
The Look of 
Sound 
Zahlende Besucher 3.500 
Kosten   
Architektur/Installation 11.000 EUR 
Transport/Versicherungen 1.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 30.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 47.500 EUR 
Kosten gesamt 89.500 EUR

15 
 
 
Erlöse   
Eintritte 14.500 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 10.000 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 24.500 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2019 65.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Pentagon 
Zeitraum: 13. Januar bis 28. Juni 2020 
 
Das Neue Deutsche Design revolutionierte in den 1980er Jahren das funktionale Designverständnis 
und schlug eine Brücke zu Kunst und Musik. Einer der Protagonisten war die Kölner Designer-Gruppe 
Pentagon, 1985 gegründet von Gerd Arens, Wolfgang Laubersheimer, Reinhard Müller, Ralph Som-
mer und Meyer Voggenreiter. 35 Jahre nach seiner Gründung widmet das MAKK dem Kollektiv eine 
erste Retrospektive. 
 
Pentagon arbeitete mit Stahl und Plexiglas, kombinierte diese mit Stein, Gummi oder Leder, auch mit 
Gebrauchsgegenständen aus dem Alltag und gab dem Ganzen einen postmodernen Kick. 1987 war 
das Kollektiv mit dem Projekt „Casino Container“ Teil der documenta 8. 1991 stellten sie bei prodomo 
in Wien aus. Die Ausstellung im MAKK verortet die Arbeiten, Entwürfe und Zeichnungen von Penta-
gon im Kontext des kulturellen Umfelds der 1980er und -90er Jahre.   
 
Kosten- und Erlösplan 
Pentagon 
Vorbereitungskosten 20.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2019 20.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Blütenlese – Die Blume in der Mode 
Zeitraum: voraussichtlich September 2020 bis März 2021 
 
Mode ist wie kaum ein anderes Medium ein Spiegel der Kulturgeschichte. Sie ist ein bedeutender Teil 
der Sammlung des Museums für Angewandte Kunst Köln (MAKK) und auch immer wieder Thema 
von Sonderausstellungen – wie zuletzt die Ausstellungen über zeitgenössisches Modedesign aus 
Istanbul (2011) oder Modedesigner von A bis Z (2015/16).  
 
Die kommende Ausstellung steht unter dem besonderen Schutz der Göttin Flora. Mit der Schau „Blü-
tenlese – Die Blume in der Mode“ widmet sich das MAKK der bunten Vielfalt des floralen Dekors in 
Mode und Accessoires von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis heute und präsentiert ausschließlich 
Highlights aus der museumseigenen Modesammlung sowie aktuelle Neuerwerbungen, darunter 
prächtige Roben des Ancien Régime und Empire, Kleider des Historismus und Jugendstils sowie 
zahlreiche hervorragende Entwürfe international bekannter Modeschöpfer des 20. Jahrhunderts.  
 
Das Museum für Angewandte Kunst Köln zeigt die „Blütenlese“ voraussichtlich von September 2020 
bis März 2021. Zur Ausstellung wird ein vielfältiges Rahmenprogramm vorbereitet mit Experten-
Vorträgen, Filmvorführungen, Workshops sowie Lesungen. Geplant ist auch ein begleitender Ausstel-
lungs- und Bestandskatalog.

16 
 
 
Kosten- und Erlösplan 
Blütenlese – Die Blume in der Moderne 
Vorbereitungskosten 20.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2019 20.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Museum für Ostasiatische Kunst 
Die Planungen der Sonderausstellungen im Museum für Ostasiatische Kunst sind noch nicht abge-
schlossen. 
 
 
Museum Schnütgen 
 
Skulptur im Blick der Kamera (Arbeitstitel) 
Alfred Tritschlers Fotos von der Sammlung Schnütgen 
Zeitraum: voraussichtlich November 2019 bis Januar 2020 
 
Die Sonderausstellung im Museum Schnütgen folgt dem Blick des Frankfurter Fotografen Alfred 
Tritschler (1905–1970) auf die Sammlung. 1948 hatte Tritschler mehr als 100 mittelalterliche Stein- 
und Holzbildwerke des Museums fotografiert, das Konvolut befindet sich im Archiv des Museums. 
Alfred Tritschler inszenierte die Skulpturen mit subjektivem Blick in suggestiven Bildern und fand ei-
nen eigenen künstlerischen Ausdruck für diese Motive. Den Auftrag für die Bildserie vergab der da-
malige Direktor des Museum Schnütgen Hermann Schnitzler, dessen Wertschätzung für die Arbeit 
des Fotografen sich auch in gemeinsamen Publikationen spiegelt. Eine Auswahl von rund 70 Origi-
nalabzügen soll nun, gemeinsam mit etwa 30 Skulpturen, erstmals zu sehen sein und in einem be-
gleitenden Katalog publiziert werden. Da die Finanzierung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abge-
schlossen ist, wird die Genehmigung zur Mittelverwendung zu einem späteren Zeitpunkt in die Bera-
tungsfolge eingebracht. 
 
 
Kölnisches Stadtmuseum 
 
Showcase Photography! 
Zeitraum: 4. Mai bis 14. Juli 2019 
 
Das Kölnische Stadtmuseum wird in der Zeit der Ausstellung zur Plattform – zum Young Scope – des 
Photoszene-Festivals 2019. Gezeigt werden künstlerische photographische Positionen von jungen 
Kölner Nachwuchskünstlern. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Kölnisches  
Stadtmuseum 
Titel Showcase  
Photography 
Zahlende Besucher 1.500 
Kosten  
Architektur/Installation 2.000 EUR 
Transport/Versicherungen 0 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 2.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 9.000 EUR 
Kosten gesamt 13.000 EUR

17 
 
 
Erlöse  
Eintritte 3.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 3.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2019 10.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
*Im Rahmen des Photoszene-Festivals wird ein Festivalpass angeboten, deren Erträge anteilig auf 
die beteiligten Museen bzw. Veranstalter verteilt werden. Die Verhandlungen sind hierzu noch nicht 
abgeschlossen. 
 
 
Stipendienprogramm „Artist meets Archive“ im Rahmen des Photoszene-Festivals 
hier: Sonderausstellung von Ronit Porat im Kölnischen Stadtmuseum 
Zeitraum: 4. Mai bis 14. Juli 2019 
 
Im Kölnischen Stadtmuseum ist die israelische Künstlerin Ronit Porat (geb. 1976) aus Kölns Part-
nerstadt Tel Aviv zu Gast. Sie hat im September und Oktober 2018 vier Wochen lang die Graphische 
Sammlung des Museums als Arbeitsgrundlage genutzt und wird erneut im Januar 2019 im Museum 
zu Gast sein. 
Ronit Porat plant ein Projekt, bei dem sie Bildpostkarten der Zwischenkriegszeit aus der fast 20.000 
Karten umfassenden Postkartensammlung des Kölnischen Stadtmuseums als Basis nutzen möchte. 
Im Laufe des Winters 2018/2019 wird dieses Projekt dann konkrete Züge annehmen und das Ergeb-
nis ab 4. Mai 2019 in der Alten Wache des Kölnischen Stadtmuseums zu sehen sein. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Kölnisches  
Stadtmuseum 
Titel 
Photoszene-Festival/ 
Artist meets Archive/ 
Ronit Porat 
Zahlende Besucher* 1.500 
Kosten  
Architektur/Installation 3.000 EUR 
Transport/Versicherungen 0 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 2.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 8.500 EUR 
Zuschuss an Photoszene-Festival 8.000 EUR 
Kosten gesamt 21.500 EUR 
Erlöse  
Eintritte* 1.500 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR

18 
 
 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 1.500 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2019 20.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
*Im Rahmen des Photoszene-Festivals wird ein Festivalpass angeboten, deren Erträge anteilig auf 
die beteiligten Museen bzw. Veranstalter verteilt werden. Die Verhandlungen sind hierzu noch nicht 
abgeschlossen. 
 
 
Köln am Rhein 
Oder: Von Zeit zu Zeit 
Fotografien von Hugo Schmölz, Karl Hugo Schmölz und anderen 
Zeitraum: 24. August bis 15. Dezember 2019 
 
1947 erteilte der damalige Leiter des städtischen Nachrichtenamtes, Hans Schmitt-Rost, dem jungen 
Fotografen Karl Hugo Schmölz den Auftrag, das Nachkriegsköln zu dokumentieren – basierend auf 
den Aufnahmen, die dessen 1938 verstorbener Vater Hugo Schmölz von Köln geschaffen hatte. So 
entstand ein eindrucksvolles Gegenüber von Fotografien des noch unzerstörten und des vom Krieg 
zerstörten Köln, jeweils vom gleichen Standpunkt aus aufgenommen.  
Vor einem Vierteljahrhundert präsentierte das Kölnische Stadtmuseum diese Fotografien von Köln, 
zusammen mit Aufnahmen, die zu Beginn der 1990er Jahre wiederum von den gleichen Standpunk-
ten aus aufgenommen wurden. Heute, 25 Jahre später, scheint der Zeitpunkt geeignet, diese Tripty-
chen mit Neuaufnahmen von Fotografinnen und Fotografen des Rheinischen Bildarchivs aus dem 
Jahres 2018 zu einem Quartett zusammen zu fügen. 
Wie hat sich Köln verändert seit den 1930er Jahren, in der zerstörten Stadt 1947, in der wiederaufge-
bauten und modernen Stadt Anfang der 1990er Jahre? Wie sieht es im Jahr 2018 aus? 
Gerade die Einnahme des gleichen Standpunktes genauso wie im Falle der drei vorangegangenen 
Aufnahmen zeigt eine Stadt, die sich weiterhin im Wandel befindet.  
 
Zur Ausstellung erscheint ein reich illustrierter Begleitband. 
 
Drittmittel: Freunde des KSM (10.000 €, avisiert), Kulturstiftung der Kreissparkasse (8.000 €, ange-
fragt) 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Kölnisches  
Stadtmuseum 
Titel 
Köln am Rhein 
Oder: Von Zeit zu 
Zeit 
Zahlende Besucher 3.000 
Kosten   
Architektur/Installation 12.000 EUR 
Transport/Versicherungen 0 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 28.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 20.000 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 17.000 EUR 
Kosten gesamt 77.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 6.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 3.000 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR

19 
 
 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 18.000 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 27.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2019 50.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Köln an der Seine 
Der Pavillon der Stadt Köln auf der Pariser Weltausstellung 1937 
Zeitraum: 24. August bis 15. Dezember 2019 
 
Paris 1937: Zwei Jahre vor dem Krieg präsentieren sich die Nationen auf der Weltausstellung. Prä-
gend blieb das Gegenüber des sowjetischen und deutschen Pavillons – Konfrontation der Regime, 
als die Demokratie in Europa an Boden verlor. Kaum bekannt ist, dass Köln als einzige Stadt weltweit 
einen eigenen Pavillon errichtete, mit Restaurant auf der Seine unterhalb des Baus von Albert Speer. 
Hier der pathetische Auftritt des NS-Regimes – dort seine weinselige, gemütliche Variante. Doch 
auch der gemütliche Faschismus ist Faschismus. Bisher unveröffentlicht sind die brillanten Fotogra-
fien des damals 19-jährigen Karl Hugo Schmölz. Später wurde er durch seine klare Bildsprache zum 
prägenden Fotografen der 1950er Jahre – doch seine Karriere begann mit seinen Aufnahmen in Paris 
1937.  
 
In Rekordzeit erbauten die Kölner ihren Pavillon. Kunstwerke aus Kölner Museen und Produkte Köl-
ner Firmen wurden dort präsentiert. Veranstaltungen im Kölner Pavillon standen unter dem Motto der 
deutsch-französischen Verständigung – dabei hatten die Nazis den Krieg längst beschlossen. Dage-
gen erhoben die nach Paris geflüchteten Gegner des Regimes ihre Stimme. Kölner Künstler agierten 
zwischen fanatischer Gefolgschaft, geschickter Anpassung, stummen Protest oder offenem Wider-
stand. Doch warnende Stimmen blieben in der Minderheit, auch auf französischer Seite.  
 
Ein spannendes Panorama dieses Jahres 1937, das der nach Frankreich emigrierte Heinrich Mann 
als „das eigentlich kritische Europas“ bezeichnete. Heute erinnert nichts mehr an diese bislang unbe-
kannte Episode der deutsch-französischen Geschichte - mit Köln im Zentrum der Aufmerksamkeit.  
 
Zur Ausstellung erscheint ein reich illustrierter Begleitband 
 
Drittmittel: Freunde des KSM (10.000 €, avisiert), Kulturstiftung der Kreissparkasse (8.000 €, ange-
fragt) 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Kölnisches  
Stadtmuseum 
Titel Köln an der Seine 
Zahlende Besucher 3.000 
Kosten  
Architektur/Installation 15.000 EUR 
Transport/Versicherungen 2.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 28.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 7.500 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 36.000 EUR 
Kosten gesamt 88.500 EUR

20 
 
 
Erlöse   
Eintritte 6.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 4.500 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 18.000 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 28.500 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2019 60.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Jacques Offenbach 
Von Köln über Paris in die Welt 
Zeitraum: noch offen 
 
Im Ausschuss am 05.12.2017 (Vorlagen-Nr. 3395/2017) hat der Ausschuss Kunst und Kultur u.a. die 
Mittelverwendung für die geplante Sonderausstellung „Jaques Offenbach - Boulevard Europa“ mit 
Mitteln des Sonderausstellungsetats 2018 in Höhe von 30.000 € für 2019 beschlossen. Per Mitteilung 
zur Sitzung am 11.09.2018 (Mitteilung Nr. 2874/2018) wurde seitens des Museum die Absage des 
Ausstellungsprojekt und die Ausrichtung einer Ausstellung zum Thema „Offenbach und Köln“ durch 
das Historische Archiv der Stadt Köln mitgeteilt. 
Zusätzlich soll es noch eine Tafelausstellung zum Thema „Offenbach in Europa“ geben, die neben 
den internationalen Bezügen auch den spezifischen Aspekt des Humors in seinem Werk würdigt und 
gemeinsam vom Kölnischen Stadtmuseum und der Kölner Offenbach-Gesellschaft entwickelt wird. 
Sie ist – da weitgehend ohne originale Exponate – nicht an einen spezifischen Ort wie das Museum 
gebunden. Sie hat die inhaltlichen Schwerpunkte: Von Köln über Paris in die Welt (Der jüdische Of-
fenbach / Der rheinische Offenbach) / Lachen, Tanzen, Singen / Gestern und Heute (Der europäische 
Offenbach).  
Die Tafelausstellung wird an wechselnden Orten gezeigt. Eine erste Version wurde Ende November 
2018 im Historischen Rathaus präsentiert. Die Ausstellung soll im Sommer 2019 an einem zentralen 
Ort in Köln in erweiterter Form präsentiert werden. Als weitere Orte der Präsentation sind vorgese-
hen: Köln, Rathaus, Piazetta / Köln, Rathaus, Spanischer Bau / Vertretung des Landes NRW in Berlin 
/ Düsseldorfer Landtag / Paris, Mairie des 9. Arrondissements. Die Tafel-Ausstellung soll als Wander-
Ausstellung auch für andere Stationen angeboten werden. Eintritt wird nicht erhoben. Zur Ausstellung 
erscheint ein Begleitband. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Kölnisches Stadtmuseum 
Titel Jaques Offenbach 
 alt neu 
Zahlende Besucher* 0 0 
Kosten   
Architektur/Installation 0 EUR 15.000 EUR 
Transport/Versicherungen 0 EUR 4.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 0 EUR 5.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 10.000 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 30.000 EUR 10.000 EUR 
Kosten gesamt 30.000 EUR 44.000 EUR

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Erlöse   
Eintritte* 0 EUR 0 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 4.000 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR 0 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 0 EUR 
Erlöse gesamt 0 EUR 4.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2018 30.000 EUR 30.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2019 0 EUR 10.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 0 EUR 
*ein gesonderter Eintritt wird nicht erhoben 
 
 
NS-Dokumentationszentrum 
 
Albert Speer in der Bundesrepublik. 
Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit 
Zeitraum: 7. Juni bis 18. August 2019 
 
Eine Ausstellung des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände in Kooperation mit dem 
Institut für Zeitgeschichte München-Berlin. 
 
Albert Speer war in der NS-Zeit als erster Architekt des Reiches verantwortlich für Großprojekte wie 
das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und die Umgestaltung Berlins. Er zählte zu Hitlers engsten 
Vertrauten, 1942 wurde er Rüstungsminister. 1946 verurteilten ihn die Alliierten im Nürnberger Pro-
zess gegen die Hauptkriegsverbrecher zu zwanzig Jahren Haft. Als Speer am 1. Oktober 1966 aus 
dem Gefängnis in Berlin-Spandau entlassen wurde, waren über tausend Schaulustige gekommen 
und dutzende Mikrophone und Kameras aus aller Welt auf ihn gerichtet. Dies war der Beginn seiner 
»zweiten Karriere« als scheinbar geläuterter Zeitzeuge des Nationalsozialismus. Speer platzierte in 
der Öffentlichkeit erfolgreich die Legende, er habe von den NS-Verbrechen nichts gewusst und sei, 
von der Aura Hitlers verführt, in Krieg und Judenmord unbeteiligt hineingeraten. Mit unkritischer Be-
reitwilligkeit folgten Historiker, Publizisten, aber auch die deutsche Öffentlichkeit der Erinnerungsma-
nipulation des »guten Nazis« – nicht zuletzt, weil er eine Entlastung für jene bot, die sich selbst im 
Nationalsozialismus engagiert hatten. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum 
NS- 
Dokumentations-
zentrum 
Titel 
Albert Speer  
in der  
Bundesrepublik.  
Vom Umgang mit 
der deutschen 
Vergangenheit 
Zahlende Besucher* 0 
Kosten  Architektur/Installation 7.000 EUR 
Transport/Versicherungen 2.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 19.600 EUR

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Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 1.400 EUR 
Kosten gesamt 30.000 EUR 
Erlöse  Eintritte* 0 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 0 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2019 30.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
*es wird kein gesonderter Eintritt erhoben 
 
 
Rheinisches Bildarchiv 
 
Stipendienprogramm „Artist meets Archive“ im Rahmen des Photoszene-Festivals 
hier: Sonderausstellung von Ola Kolehmainen im Rheinischen Bildarchiv 
Zeitraum: 11. April bis 2. Juni 2019 
 
Ola Kolehmainen (*1964, Helsinki, Finnland) lebt und arbeitet seit 2005 in Berlin. Er studierte Jour-
nalismus an der Universität von Helsinki und anschließend Fotografie an der TaiK, der Hochschule 
für Kunst und Design in Helsinki. Zu Beginn der 2000er Jahre gehörte er zu der erfolgreichen ers-
ten Künstlergeneration der sogenannten „Helsinki School“. Ola Kolehmainen ist bekannt für seine 
minimalitisch-abstrakten Nahaufnahmen von Architekturdetails, wie geometrischen Oberflächen-
strukturen oder spiegelnden Fensterfassaden. In seinen frühen Werkgruppen beschäftigt er sich mit 
den modernen Gebäuden des 20. und 21. Jahrhunderts von namhaften Architekten wie Mies van 
der Rohe und Alvar Aalto. Im Zentrum seines von Präzision und Konzeption geprägten Werks steht 
die Auseinandersetzung mit dem Zusammenspiel von Struktur, Farbigkeit, Baugeschichte und den 
ortsspezifischen Lichtverhältnissen der Architektur. Seine reduzierten Aufnahmen lassen Fragen 
nach der Wirklichkeit des Gezeigten, dem räumlichen Erfahren von Architekturfotografie und nach 
einem universellen, der Zeit enthobenen ornamentalen Grundcharakter von Gebäuden aufkommen. 
 
In seinen aktuellen, kubistisch anmutenden Fotografien beschäftigt sich der Künstler mit heiligen In-
nen- und Außenräumen, mit Synagogen, Moscheen, Kirchen und Kathedralen. Durch das fragmenta-
rische Zusammensetzen mehrerer Einzelaufnahmen, welche aus verschiedenen, leicht versetzten 
Standorten aufgenommen wurden, verschiebt Kolehmainen Perspektiven und bricht dabei die Sym-
metrien gewohnter Bildachsen. 
 
Ola Kolehmainen setzt in der aktuell laufenden Artist Residency des „Artist meets Archive“-Projektes 
(Photoszene-Festival 2018) seine Beschäftigung mit heiligen Innen- und Außenräumen fort und be-
schäftigt sich schwerpunktmäßig mit Fotografien der romanischen Kirche St. Gereon und ihrer Aus-
stattung. Er erweitert nun seine bereits 2015/2016 im RBA erprobten Arbeitsprinzipien von der Unter-
suchung der ästhetischen Werte von Glas- und Filmnegativen auf die beschrifteten Handabzüge des 
Positivarchivs. Dabei schenkt er besonders den sichtbaren Kennzeichen der Archivierung seine Auf-
merksamkeit. 
 
Seinen während der Artist Residency und in den nächsten Monaten neu entstehenden Fotokunstwer-
ken stellt das Rheinische Bildarchiv in der Ausstellung eigene historische Fotografien gegenüber. 
Letztere werden normalerweise als Dokumentarfotografien um der abgebildeten Motive willen wahr-
genommen, sind aber zugleich als haptisch fassbare Objekte - zum Beispiel retuschierte Glasnega-

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tivplatten - bedeutsame Zeugnisse der Fotografiegeschichte. Ola Kolehmainens Ansatz würdigt beide 
Aspekte auf höchst spannende Art und Weise. Er bricht in seinen Werken mit Sehgewohnheiten und 
motiviert dadurch zu einem bewussten Sehen. Kolehmainen holt die historische Aufnahme quasi aus 
ihrem Schattendasein als Mittel zum Zweck ins Rampenlicht eines künstlerischen Hinterfragens ihrer 
eigenen ästhetischen Qualitäten. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Rheinisches 
Bildarchiv 
Titel 
Photoszene-Festival/ 
Artist meets Archive/ 
Ola Kolehmainen 
Zahlende Besucher* 1.500 
Kosten  Architektur/Installation 21.000 EUR 
Transport/Versicherungen 2.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 3.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 0 EUR 
Zuschuss an Photoszene-Festival 8.000 EUR 
Kosten gesamt 34.000 EUR 
Erlöse  
Eintritte* 1.500 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 1.500 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2019 32.500 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
*Im Rahmen des Photoszene-Festivals wird ein Festivalpass angeboten, deren Erträge anteilig auf 
die beteiligten Museen bzw. Veranstalter verteilt werden. Die Verhandlungen sind hierzu noch nicht 
abgeschlossen. 
 
 
Begründung der Dringlichkeit 
Die verwaltungsinterne Abstimmung konnte nicht frühzeitiger abgeschlossen werden. Da einerseits 
spätestens zum Zeitpunkt der Beschlussfassung im Januar notwendige Vergabeverfahren einzuleiten 
sind und andererseits Eröffnungen von Sonderausstellungen im Februar/März 2019 geplant sind, 
käme eine Behandlung in der Sitzung am 26.03.2019 zu spät. Es wird daher um Behandlung der Vor-
lage in der Sitzung am 29.01.2019 gebeten.

Anlage Gesamtaufstellung 2019

3654 Zeichen

Anlage, Seite 1 von 2
Zusammenfassung der Verwendung der Sonderausstellungsetats 2019
Stand: Januar 2019
e+katalog+spons Zusch+Drittm
Sonderausstellungen 
Museum Ludwig
Einsatz Sonder-
ausstellungsetats
Erwirtschaftete 
Erträge*
Drittmittel / 
sonst. Erträge Gesamtkosten
Ansatz 2019 255.600 EUR
Nil Yalter 57.000 EUR 68.000 EUR 337.000 EUR 462.000 EUR
Fiona Tan 23.500 EUR 19.000 EUR 57.500 EUR 100.000 EUR
Familienbande - Slg. Schröder 37.000 EUR 112.700 EUR 210.300 EUR 360.000 EUR
Wade Guyton 125.000 EUR 205.000 EUR 585.000 EUR 915.000 EUR
Summe Museum Ludwig 242.500 EUR 404.700 EUR1.189.800 EUR1.837.000 EUR
Restmittel Museum Ludwig 13.100 EUR
*Die Kulturförderabgabe in Höhe von 70.000 € für "Familienbande" ist in den erwirtschafteten Erträgen inkludiert.
Zentraler Sonderausstellungsetat 
Ansatz 2019 813.800 EUR
Römisch-Germanisches Museum
Pas de Deux / Kolumba / Anteil 201725.500 EUR 0 EUR 0 EUR 25.500 EUR
Pas de Deux / Kolumba / Anteil 201830.000 EUR 0 EUR 0 EUR 30.000 EUR
Pas de Deux / Kolumba / Anteil 2019 5.000 EUR 0 EUR 0 EUR 5.000 EUR
Zwischensumme 60.500 EUR 0 EUR 0 EUR 60.500 EUR
Rautenstrauch-Joest-Museum
Fast-Fashion / Anteil 2018 80.000 EUR 139.500 EUR 80.000 EUR 299.500 EUR
Fast-Fashion / Anteil 2019 40.000 EUR 0 EUR 0 EUR 40.000 EUR
Getting Closer 7.000 EUR 0 EUR 7.000 EUR 14.000 EUR
AmA: Antje Van Wichelen / Anteil 20185.000 EUR 0 EUR 0 EUR 5.000 EUR
AmA: Antje Van Wichelen / Anteil 201915.000 EUR 1.500 EUR 1.500 EUR 18.000 EUR
Sammlung Seitz / Anteil 2018 33.000 EUR 0 EUR 0 EUR 33.000 EUR
Sammlung Seitz / Anteil 2019 49.500 EUR 0 EUR 0 EUR 49.500 EUR
360 Grad Projekt 8.000 EUR 0 EUR 45.000 EUR 53.000 EUR
Zwischensumme 237.500 EUR 141.000 EUR 133.500 EUR 512.000 EUR
Museum für Angewandte Kunst
Zwei Kölnerinnen am Bauhaus 94.000 EUR 32.000 EUR 30.000 EUR 156.000 EUR
AmA: Eric Kessels / ArchiveLand 20.000 EUR 1.500 EUR 0 EUR 21.500 EUR
Wiedereröffnung Designabteilung 20.000 EUR 0 EUR 0 EUR 20.000 EUR
Norman Seeff 65.000 EUR 14.500 EUR 10.000 EUR 89.500 EUR
Pentagon (2020) 20.000 EUR 0 EUR 0 EUR 20.000 EUR
Blütenlese – 
Die Blume in der Mode (2020) 20.000 EUR 0 EUR 0 EUR 20.000 EUR
Zwischensumme 239.000 EUR 48.000 EUR 40.000 EUR 327.000 EUR
Museum für Ostasiatische Kunst
NN 0 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR
Zwischensumme 0 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR
Museum Schnütgen
Skulptur im Blick der Kamera 0 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR
Zwischensumme 0 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR
Kölnisches Stadtmuseum
Showcase Photography! 10.000 EUR 3.000 EUR 0 EUR 13.000 EUR
AmA: Ronit Porat 20.000 EUR 1.500 EUR 0 EUR 21.500 EUR
Köln am Rhein 50.000 EUR 9.000 EUR 18.000 EUR 77.000 EUR
Köln an der Seine 60.000 EUR 10.500 EUR 18.000 EUR 88.500 EUR
Offenbach in Europa / Anteil 2018 30.000 EUR 0 EUR 0 EUR 30.000 EUR
Offenbach in Europa / Anteil 2019 10.000 EUR 4.000 EUR 0 EUR 14.000 EUR
Zwischensumme 180.000 EUR 28.000 EUR 36.000 EUR 244.000 EUR
NS-Dokumentationszentrum
Albert Speer in der Bundesrepublik30.000 EUR 0 EUR 0 EUR 30.000 EUR
Zwischensumme 30.000 EUR 0 EUR 0 EUR 30.000 EUR
Rheinisches Bildarchiv
AmA: Ola Kolehmainen 32.500 EUR 1.500 EUR 0 EUR 34.000 EUR
Zwischensumme 32.500 EUR 1.500 EUR 0 EUR 34.000 EUR

Anlage, Seite 2 von 2
e+katalog+spons Zusch+Drittm
Einsatz Sonder-
ausstellungsetats
Erwirtschaftete 
Erträge
Drittmittel / 
sonst. Erträge Gesamtkosten
818.500 EUR 483.700 EUR 1.319.300 EUR 2.621.500 EUR
818.500 EUR 2.621.500 EUR
Summe Museen (ohne ML) 2017 25.500 EUR 0 EUR 0 EUR 25.500 EUR
Summe Museen (ohne ML) 2018 178.000 EUR 139.500 EUR 80.000 EUR 397.500 EUR
Summe Museen (ohne ML) 2019 576.000 EUR 79.000 EUR 129.500 EUR 784.500 EUR
nicht verplante Mittel 2019 (ohne ML)237.800 EUR
1.803.000 EURSumme alle Museen 2019

Beratungsverlauf (1)

29.01.2019 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 5.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3800/2018
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
22.01.2019
Erstellt
16.11.2018 14:32