2009/0174
Auswahlverfahren Vollversorgermarkt, Zentrum Arheilgen
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Zentrum Arheilgen
Auswahlverfahren Vollversorgermarkt
Oktober 2008
Wissenschaftsstadt
Darmstadt
Stadtplanungsamt
2
Dokumentation
Auswahlverfahren Vollversorgermarkt
Zentrum Arheilgen
Herausgeber
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Stadtplanungsamt, T echnisches Stadthaus
Bessunger Straße 125, Block D
64295 Darmstadt
F on 06151 - 13 2092
Fax 06151 - 13 2088
E-mail: stadtplanungsamt@darmstadt.de
Internet: http://stadtplanung.darmstadt.de
Redaktion und Layout
WerkStadt Architekten & Stadtplaner
Magdalenenstraße 17
64289 Darmstadt
F on 06151 - 74091
Fax 06151 - 74098
E-mail: office@werkstadt-architekten.de
Internet: www .werkstadt-architekten.de
Darmstadt, F ebruar 2009
Druckauflage 150
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Sehr geehrte Damen und Herren,
vor Ihnen liegt die Dokumentation des Auswahlverfahrens ‚Vollversorger-
markt im Zentrum von Arheilgen‘. Dieses Investorenauswahlverfahren
wurde durchgeführt, um für die Neubebauung im Umfeld des ‚Goldnen
Löwen‘ und der historischen HEAG - Halle eine optimale städtebauliche,
gestalterische und funktionale Lösung zu finden.
Nach dreimonatiger Bearbeitungszeit legten 5 ausgewählte T eams ihre
Entwürfe und Modelle vor . Eine Jury unter Vorsitz von Herrn Professor
Rolf Hoechstetter hatte die Qual der Wahl, um aus den eingereichten
Arbeiten einen Sieger zu küren. Nach intensiver Diskussion fiel die Ent-
scheidung auf das T eam Edeka mit den Architekten Müller und Huber .
Mit dieser Entscheidung wurde eine hervorragende Grundlage geschaf-
fen, wie nach dem Wegfall der Straßenbahnwendeschleife im histori-
schen Zentrum von Arheilgen das Umfeld des denkmalgeschützten
‚Goldnen Löwen‘ und der ehemaligen Heag - Halle durch einem Vollver-
sorgermarkt mit den dazugehörigen Stellplätzen neu gestaltet werden
kann. Damit wird endlich wieder ein attraktives Versorgungsangebot in
den Ortskern integriert.
Mein herzlicher Dank gilt allen T eilnehmern, die sich engagiert an dem
Verfahren beteiligt haben. Alle Ergebnisse verdienen Anerkennung und
Beachtung. Ich bin überzeugt, dass die ausgewählte Lösung den Erfor-
dernissen und Ansprüchen des Standortes am besten gerecht wird.
Ihr
Dieter Wenzel
Stadtrat
Vorwort
4
Anlass und Ziel des Verfahrens
Anlass des Verfahrens
Nach dem Wegfall der Straßenbahnwendeschleife und der Verlegung der
Gleichrichterstation eröffnete sich im historischen Zentrum von Arheilgen
die Möglichkeit, das gesamte Umfeld des denkmalgeschützten ‘Goldnen
Löwen’ neu zu gestalten. In diesem Zusammenhang soll durch den Neu
-
bau eines Vollversorgermarktes ein attraktives Versorgungsangebot mit
den dazugehörigen Stellplätzen in den Ortskern integriert werden.
Ziel des Verfahrens
Ziel des ausgelobten Verfahren war es, die in dem Übersichtsplan bezeich
-
neten Grundstücksteile an einen Investor zu veräußern, der die Fläche auf
Grundlage eines innerhalb des Verfahrens zu erstellenden Konzeptes mit
einem Vollversorgermarkt einschließlich der notwendigen Erschließungs-
und Stellplatzflächen bebaut. Insgesamt soll im historischen Zentrum von
Arheilgen ein Projekt entwickelt werden, das hinsichtlich der städtebauli
-
chen Einbindung, der Architektur , der funktionalen Zusammenhänge und
der Wirtschaftlichkeit den hohen Qualitäten des Standortes gerecht wird.
Um dieses Ziel zu erreichen, wurde ein Auswahlverfahren ausgelobt. Für
die T eilnahme an diesem Verfahren konnten sich Arbeitsgemeinschaften
aus qualifizierten Investoren und Architekten bewerben. Aus dem Kreis
der Bewerber wurden unter dem Vorsitz von Prof. Rolf Hoechstetter fünf
T eams für die T eilnahme am weiteren Verfahren ausgewählt .
Übersichtsplan Gründstücksteilflächen
Luftfoto Zentrum Arheilgen
5
Aufgabenstellung
Städtebaulicher Rahmen
Für die geplanten Baumaßnahmen werden Flächen der ehemaligen End-
haltestelle und Wendeschleife der Straßenbahn im Zentrum Arheilgens
beansprucht. Von diesen Flächen benötigt der Neubau des Vollversorger
-
marktes einschließlich der für den Betrieb notwendigen Parkplatz- und
Erschließungsflächen eine Grundstücksfläche von ca. 5.150 qm. Für
diese Grundstücksfläche müssen verschiedene Parzellen zusammenge
-
fasst werden. Mithin steht dann die gesamte Fläche zwischen dem
Bürgerzentrum ‚Zum Goldnen Löwen’ und der Hofgasse einschließlich
der HEAG-Halle als Planungsgebiet zur Verfügung.
In den Neubau des Marktes soll die unter Denkmalschutz stehende
HEAG-Halle einbezogen werden. Somit stehen für den Neubau ca. 1.800
qm überbaubare Grundfläche einschließlich der HEAG-Halle zur Verfü
-
gung. Für Erschließungs- und Stellplatzflächen sowie für andere Frei-
flächen verbleiben ca. 3.350 qm. Innerhalb dieser Grundfläche sind alle
für den Betrieb des Vollversorgermarktes notwendigen Flächen (Verkaufs-
und Lagerflächen, Neben- und Personalräume, eingehauste Andienungs
-
flächen etc) einzuplanen. Neben den für den Vollversorger notwendigen
Stellplätzen sind innerhalb der Parkplatzfläche insgesamt 43 Stellplätze
für den ‚Goldnen Löwen’ nachzuweisen. Diese Stellplätze müssen für die
Öffentlichkeit jederzeit frei zugänglich sein.
Historischer Plan HEAG-Halle
Übersichtsplan Zentrum Arheilgen
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Art des Verfahrens und Verfahrensablauf
Art des Verfahrens
Als Verfahrensart wurde ein Auswahlverfahren gewählt. Dieses Auswahl-
verfahren wurde als nicht anonymes, kooperatives Verfahren mit einer
Zwischenpräsentation durch die ausgewählten T eilnehmer durchgeführt.
Mit diesem Verfahren sollte ein privater Investor gefunden werden, der das
Grundstück zur Realisierung seines ausgewählten Entwurfes erwirbt.
Verfahrensablauf
In einer vorgeschalteten Bewerbungsstufe wurden aus dem Kreis der zur
Bewerbung aufgeforderten T eilnehmer 5 Arbeitsgemeinschaften, beste
-
hend aus Investor und Architekt, ausgewählt und zur T eilnahme an dem
weiteren Auswahlverfahren eingeladen.
Die zur Bewerbung aufgeforderten T eilnehmer mussten ihre Fachkunde,
Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit nachweisen und sich
mit einer Ideenskizze für das Bauvorhaben zur T eilnahme an dem Verfah
-
ren bewerben.
Die Beurteilung der Bewerbungen erfolgte nach folgenden Kriterien:
- Erfüllung des Kriteriums ‚Vollversorger‘
- Fachkunde und Leistungsfähigkeit des Investors
- Angaben zum Unternehmen und Angaben zu erfolgreich realisierten
Referenzprojekten
- Fachkunde und Leistungsfähigkeit des Architekten
- Angaben zum Büro und zu vergleichbaren Referenzprojekten hinsicht
-
lich Gebäudetyp, Größe, Funktionen
- Städtebaulicher und architektonischer Anspruch
- Gestaltqualität der Ideenskizze
Die ausgewählten T eams mussten nach einer Bearbeitungszeit von 3 Mo
-
naten einschließlich einer Zwischenpräsentation ihre Entwürfe einreichen.
Sinn und Zweck der Zwischenpräsentation war , dass die T eilnehmer die
von der Jury zum jeweiligen Entwurfsstand ausgesprochenen Empfehlun
-
gen in ihre Entwürfe einarbeiten konnten.
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Beurteilungs- und Auswahlgremium
Beurteilungsgremium
Frau Prof. Dipl.-Ing. Eva von Mackensen Darmstadt, FH Koblenz
Herr Prof. Dipl.-Ing. Rolf Hoechstetter Darmstadt, FH Trier
Herr Stadtrat Dipl.-Ing. Dieter Wenzel Dezernat VI
Herr Dr .-Ing. Harald Kissel Stadtplanungsamt
Herr Dipl.-Ing. Stephan Heldmann Planungsbeirat
Arheilgen
Sachverständige
Herr Dipl.-Ing. Karl-Heinz Holub HEAG mobilo GmbH
Herr Bernd Wiegmann Gewerbeverein
Arheilgen
Herr Dipl.-Ing. Wolfgang Langner Kulturamt, Abteilung
Denkmalpflege
Herr Dipl.-Ing. Bernd Neubert Bauaufsichtsamt
Herr Dipl.-Verwaltungswirt Ulrich Mathias Amt für Wirtschaft
und Stadtentwicklung
Herr Dipl.-Ing. Jörg Lange Straßenverkehrs- und
Tiefbauamt
Frau Dipl.-Ing. Ingrid Pilz Grünflächen- und
Umweltamt
Frau Dipl.-Ing Iwona Menzel /
Frau Dipl.-Ing. Stefanie Michels Stadtplanungsamt
Herr OAR. Thomas Rädge Eigenbetrieb Immobilien-
management Darmstadt
(IDA)
Vorprüfung und Verfahrensbetreuung
Herr Dipl.-Ing. Rainer Völker WerkStadt Architekten
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Dokumentation der Arbeiten
1. Rang : Edeka / Architekturbüro Müller + Huber
Auszug aus der Beurteilung durch das Preisgericht:
Die gefaltete Satteldachstruktur passt sich gut in die kleinteilige, dörfliche
Umgebung ein. Die nördliche, dem Parkplatz zugewandte Fassade wird in
ihrer Maßstäblichkeit und Traufständigkeit positiv gesehen. Die verglaste
Giebelseite fasst den neuen Quartiersplatz in angenehmer Zurückhal
-
tung zur Dominanz der historischen HEAG-Halle. Das Betreiberkonzept
überzeugt funktional. Die Marktstände und innen liegenden Nebenräume
in der historischen Halle sind richtig platziert. Die eingeschossigen Ne
-
benanlagen lagern sich L-förmig an die neue Halle und halten adäquaten
und wichtigen Abstand zur Nachbarbebauung. Die Verbindung von der
historischen HEAG-Halle zum Neubau ist zu schmal und außermittig
gelegen und ist somit keine Antwort auf die symmetrische Hallenfassade.
Eine Verbreiterung und angemessene Berücksichtigung dieser Symmetrie
wird gefordert.
Die Eingangssituation im Norden und Westen des Gebäudes berücksich
-
tigt sowohl die Ausrichtung zur Frankfurter Landstraße als auch die gute
Erreichbarkeit vom Parkplatz. Die Stellplatzforderungen sind erfüllt. Die
Möglichkeit einer getrennten Zu + Ausfahrt wird positiv gesehen, zumal
sie die Möglichkeit eines Einrichtungsverkehrs ermöglicht. Die Fassade
zum Parkplatz erscheint zu abweisend und sollte einladender gestaltet
werden.
Insgesamt ist die Sensibilität, die sich in der konzeptionellen Einfügung
in die dörfliche Struktur zeigt, in der architektonischen Gestaltung nicht
durchgehalten. Dies betrifft u.a. die Fassade, den Umgang mit den T oren
und der Dachdetaillierung.
Lageplan
Modellfoto
Ansicht von der Frankfurter Landstraße
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Grundriss HEAG-Halle mit Neubau
Perspektive mit HEAG-Halle
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2. Rang : Ratisbona / a.i.b. architekten
Der Entwurf besticht durch eine gradlinige und konsequente Konzeption.
Die Verlängerung der HEAG-Halle erzeugt eine klare lineare Struktur , die in
ihrer Architektur zunächst stimmig wirkt und eine ruhige und angenehme
Platzwand zum Parkplatz erzeugt. Auch die architektonische Interpretati
-
on des Baumhains nach Osten überzeugt im Gesamtkonzept.
Kontrovers wird in der Jury diskutiert, inwieweit durch die Verlängerung
der alten HEAG-Halle deren Dominanz geschwächt wird.
Die Erhaltung der ehemaligen Ostfassade im Innenraum wird positiv
gesehen, sollte jedoch durch ein Lichtband außen und innen verdeutlicht
werden.
Architektonisch ist der Entwurf im Umgang mit den Details als sehr
sensibel zu werten. Dies betrifft sowohl den Neubau, den Umgang mit der
historischen Bausubstanz als auch die Außenanlagen. Das nahe Heran
-
rücken der großen Halle im Süden und Osten an die Nachbarbebauung
wird unter baurechtlichen Aspekten problematisch gesehen. Funktional
problematisch ist der lange Weg vom Eingang - an den Kassen vorbei -
in den eigentlichen Verkaufsbereich.
Dokumentation der Arbeiten
Ansicht von der Frankfurter Landstraße
Lageplan
Modellfoto
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Grundriss HEAG-Halle mit Neubau
Perspektive Eingangsbereich mit Vorplatz
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Weitere Teilnehmer: GEG / Kubus Architekten
Das vorgeschlagene Konzept geht nicht wesentlich über einen gewöhnli-
chen Flachbau eines Supermarktes hinaus.
Die Chance, durch transluzente Architekturelemente in der Fassade dem
Anbau ein besonderes Gepräge zu geben, wird anerkannt. Gleichwohl ist
es befremdlich, eine transluzente Fassade nicht für eine T ageslichtbelich-
tung des Verkaufsraumes zu nutzen. Das Konzept, die gesamte Fassade
als Werbeträger auszubilden, wird in der Nachbarschaft zu den Kultur-
denkmälern nicht akzeptiert.
Dokumentation der Arbeiten
Grundriss HEAG-Halle mit Neubau
Perspektive HEAG-Halle / Neubau
Modellfoto
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Weitere Teilnehmer: Kolb / Hofmann Architekten
Die Arbeit lässt eine spezifische Auseinandersetzung mit dem von denk-
malgeschützten Gebäuden geprägten Zentrum von Arheilgen vermissen.
Der Versuch, durch die Materialität einen Bezug zur HEAG-Halle herzu-
stellen, wird zwar anerkannt, kann allein jedoch nicht überzeugen.
Der Ansatz, die vorgegebene Gestaltung des baumbestandenen Vorplat-
zes zugunsten des Markteinganges zu ändern, führt zu keinem städte-
baulichen Gewinn.
Dokumentation der Arbeiten
Grundriss HEAG-Halle mit Neubau
Modellfoto
Perspektive HEAG-Halle / Neubau
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Weitere Teilnehmer: tegut / Lange Architekten
Das selbstgewählte Motto ‚Marktstand’ ist wenig überzeugend in ein
städtebauliches und architektonisches Konzept übersetzt worden und
findet sich in der Grundrissausformung eher im Neubau, jedoch nicht in
der HEAG-Halle wieder .
Zudem bestehen unübersehbare Diskrepanzen zwischen den einzelnen
Entwurfszeichnungen und der Darstellung in der Perspektive.
Dokumentation der Arbeiten
Grundriss HEAG-Halle mit Neubau
Modellfoto
Perspektive HEAG-Halle / Neubau
15
F azit
Im Rahmen der Sitzung des Auswahlgremiums wurde festgestellt,
dass das Verfahren eine Anzahl von hochwertigen und interessanten
Entwürfen gebracht hat. Insbesondere hat sich das für diese Aufgabe
gewählte kooperative Verfahren mit Zwischenpräsentation bewährt.
Die Empfehlungen der Jury aus dem Zwischentermin haben bei allen
Arbeiten zu einer deutlichen Ergebnisverbesserung der Entwürfe
geführt.
Vor dem Hintergrund der geleisteten Arbeit und des teilweise hohen
Niveaus der Entwürfe wird das außerordentliche Engagement der
teilnehmenden T eams noch einmal hervorgehoben.
Weiteres Vorgehen
Nach der einstimmigen Empfehlung des Preisgerichts soll die mit
dem 1. Rang ausgezeichnete Arbeit Edeka / Müller+Huber realisiert
werden. Dabei sind im Rahmen der entwurflichen Entwicklung des
Projektes die im Protokoll genannten Aspekte zu beachten und mit
den städtischen Fachämtern abzustimmen.
In einem ersten Schritt sollen mit dem Investor Verhandlungen zum
Verkauf des Grundstückes aufgenommen werden. Um Planungs-
sicherheit zu erreichen, soll zeitnah auf der Grundlage des ausgewähl
-
ten Entwurfes ein vorhabenbezogener Bebauungsplan erstellt werden.
Bei einer zügigen Durchführung dieser Schritte, die im Interesse aller
Beteiligten ist, könnte bereits im Jahr 2009 mit den Baumaßnahmen
begonnen werden.
Darmstadt, F ebruar 2009
Fazit und weiteres Vorgehen
Kontakt
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Stadtplanungsamt
Technisches Stadthaus / Bessunger Straße 125, Block D
64295 Darmstadt
Telefon 06151-13 2092, Fax: 06151-13 2088
E-Mail stadtplanungsamt@darmstadt.de
Internet http://stadtplanung.darmstadt.de
Wissenschaftsstadt
Darmstadt
Wissenschaftsstadt
Darmstadt
2009/0174
2304 Zeichen
Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 12.05.2009 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat VI an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Stadtplanungsamt Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2009/0174 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Auswahlverfahren Vollversorgermarkt, Zentrum Arheilgen Vorlage vom: 30. 4.2009 Beschlussvorschlag: Die Broschüre zum Auswahlverfahren Vollversorgermarkt in Arheilgen wird zur Kenntnis genommen. Anlagen: Broschüre WB Arheilgen Datenschutzrelevante Anlage: Beschluss des Magistrats vom 2 ... Bericht zur Vorlage vom 29.04.2009: Im Rahmen des Auswahlverfahrens hatte zunächst ein Auswahl- und Beurteilungsgremium aus den eingereichten Bewerbungen 5 Arbeitsgemeinschaften zur Bearbeitung ausgewählt. Diese 5 Teilnehmer konnten dann in einer Sitzung am 20.10.2008 ihre Entwürfe vorstellen. Die Jury hat in dieser Sitzung im Anschluss an die Präsentation der Büros in zwei Rundgängen das Ausscheiden von drei Arbeiten beschlossen, da diese nicht überzeugen konnten. Nach einer intensiven Diskussion über die verbleibenden zwei Arbeiten wurde mittels Abstimmung eine Rangfolge festgelegt. Mit dem 1.Rang wird die Arbeit von Edeka/ Müller + Huber ausgezeichnet. Dieses Ergebnis wurde mit der Magistratsvorlage 2008/0563 bereits zur Kenntnis genommen. Um Interessierte zu informieren, wurde eine Broschüre (siehe Anlage) erstellt. In ihr werden die wichtigsten Informationen zum Anlass und Ziel des Verfahrens, zur Aufgabenstellung und zum Verfahrensablauf dargestellt. Zudem werden die 5 eingereichten Arbeiten mit Beurteilung des Preisgerichts dokumentiert. Die Broschüre wird auf der Internetseite der Stadt Darmstadt unter www.darmstadt.de/wirtschaft/stadtplanung/veroeffentlichungen/index.html zur Verfügung gestellt. Der Dezernent VI: Dipl.-Ing. Dieter Wenzel Stadtrat Anlage: Broschüre Darmstadt, 29.04.2009 61.3 mi Nst. 2590
Beratungsverlauf (1)
Orte (4)
- Hofgasse
- Frankfurter Landstraße 9
- Bessunger Straße 125
- Magdalenenstraße 17
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2009/0174
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 30.04.2009
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00