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0951/2020

Sachbestandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 02. April 2020

Mitteilung Ausschuss 07.04.2020

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Anlage 1 - Projektstatusbericht

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Anlage 1 - Projektstatusbericht

11537 Zeichen

MiQua 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln                   
Stand: 02.04.2020
1. Kerndaten des Projektes 
Standort: Rathausplatz
Bauherr: Dezernat für Kunst und Kultur
Planungszeit: Juli 2008 bis heute
Bauzeit: 2014 - 2024
2. Termine
Meilensteine: Stand Ausschreibung + Vergabe:
Planungsbeschluss 28.09.2008 Ausbau- und Ausstellungsgewerke (LV-Erstellung) fortlaufend in Bearbeitung
Baubeschluss (51,773 Mio. €) 14.07.2011 Rohbau Parcours MiQua (Veröffentlichung) in Kürze
Baubeschluss (77,0 Mio. €) 11.07.2017 Zimmerer/Dachdecker/Fassaden MiQua (Veröffentlichung) in Kürze
Baugenehmigung 14.01.2014 Estricharbeiten Prätorium (Veröffentlichung) in Kürze
Baubeginn 23.07.2015 Trockenbauarbeiten Prätorium (Veröffentlichung) in Kürze
Stahlbetonarbeiten südl. Rathausplatz (Ende) bis  04/2020 Metallbauarbeiten Fenster MPZ (Beauftragung) 12.03.2020
Stahlbetonarbeiten nördl. Rathausplatz (Ende) bis  11/2020 Metallbauarbeiten Stahlrahmentüren MPZ (Beauftragung) 16.03.2020
Stahlbau (Montage) ab 06/2020 Brandmeldetechnik MPZ (Beauftragung) 16.03.2020
Bauliche Übergabe des Gebäudes 03/2024 Tischlerarbeiten Innentüren MPZ (Angebotsbeiziehung) in Kürze
Nutzungsbeginn 08/2024 Fliesenarbeiten MPZ (Veröffentlichung) in Kürze
Auszug Entwurf neuer Rahmenterminplan (Stand: 03/2020):
3. Risiken
Grün
Gelb 
Rot
1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, Kampfmittel, Ver- und Entsorgungsleitungen …)
2 Änderung der Planung durch Nutzer
3 Gesetzliche Änderungen
4 Insolvenzen
5 Mangelhafte Fremdleistungen
6 Genehmigungsverfahren
7 Ausschreibungs- Vergabeverfahren
8 Bauablauf
9 Erneuerung Abdichtung/Betonsanierung Decke Prätorium
Sachstandsbericht für den Ausschuss Kunst und Kultur am 28.04.2020 
Projektbeschreibung:
Vor dem historischem Rathaus  befindet sich ein großes 
Ausgrabungsfeld mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten 
jüdischen Gemeinde. Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter 
der die Ausstellung eingerichtet wird. Entlang Marspfortengasse und 
Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, ensteht 
der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum im 
Archäologischen Quartier Köln".
Firma MBM (Glas-Metall-Fassade)
Neuausschreibungen (mind. 7 Gewerke)
Restabwicklung (Bereich OK 
Gelände/Böschungsbereiche)
MiQua_Projektstatusbericht_20200402.xlsx 02.04.2020 1 von 3

MiQua 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln                   
Stand: 02.04.2020
Sachstandsbericht für den Ausschuss Kunst und Kultur am 28.04.2020 
4. Kosten
Letzter Sachstand Kosten gemäß Ratsbeschluss Juli 2011: Verteilung Anteile 2011:
Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 37,473 Mio. € BGF: 13.966 m²
Baunebenkosten, inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 14,300 Mio. € BRI: 68.290 m³
Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 51,773 Mio. €
Kostenberechnung gemäß Optimierung III 2015: Sachstand Optimierung III 2015:
Baukosten 37,777 Mio. € D
Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 28,878 Mio. € BGF: 10.277 m²
Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. € BRI: 51.562 m³
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € Kostenberechnung              ∑ 61,578 Mio. €
Nachtragskostenberechnung 2017: Sachstand Nachtragskostenberechnung 2017:
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € D
Summe Entscheidungsvorlagen 1,138 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 44,300 Mio. €
7,039 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. €
1,750 Mio. € Kostenberechnung              ∑ 77,000 Mio. €
1,890 Mio. €
∑ 73,395 Mio. €
zzgl. Risikoaufschlag 5% 3,670 Mio. €
∑ 77,000 Mio. €
Kostenprognose Entwurf 2020: Sachstand Kostenprognose Entwurf 2020 :
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € D
Summe Entscheidungsvorlagen 4,960 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 62,300 Mio. € BGF: 10.975 m²
23,642 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. € BRI: 53.934 m³
3,493 Mio. € Kostenberechnung              ∑ 95,000 Mio. €
∑ 93,674 Mio. €
zzgl. Risikoaufschlag 1,326 Mio. €
∑ 95,000 Mio. €
Baukosten (circa) 62,500 Mio. €
Baunebenkosten, inkl. Grabungskosten (circa) 31,174 Mio. €
Zahlungsstand (03/2020): 41,363 Mio. €
15,422 Mio. €
Mehrkosten während der Projektdurchführung 
(03/2017)
Mehrkosten Spanischer Bau (Museumspädagogik 
+ Sicherheitszentrale)
Weitere prognostizierte Mehrkosten (grobe 
Kostenschätzung)
-8,595 Mio. €
18,400 Mio. €
9,805 Mio. €
6,827 Mio. €
18,400 Mio. €
18,000 Mio. €
Mehrkosten während der Projektdurchführung 
(02/2020) 18,400 Mio. €
Mehrkosten Spanischer Bau (Museumspädagogik 
+ Sicherheitszentrale) 18,000 Mio. €
61,578 Mio. €
11,817 Mio. €
3,670 Mio. €
0,000 Mio. €
20,000 Mio. €
40,000 Mio. €
60,000 Mio. €
80,000 Mio. €
100,000 Mio. €
120,000 Mio. €
BUDGET MIQUA
Kostenberechnung Opt. III 2015 Mehrkosten Ratsbeschluss 07/2017
zzgl. Risikoaufschlag 5%
Σ 77 Mio. €
Σ 73,395 Mio. €
61,578 Mio. €
32,096 Mio. €
1,326 Mio. €
0,000 Mio. €
20,000 Mio. €
40,000 Mio. €
60,000 Mio. €
80,000 Mio. €
100,000 Mio. €
120,000 Mio. €
KOSTEN MIQUA - PROGNOSE 02/2020
Σ 95 Mio. €
Kostenberechnung Opt. III 2015 Mehrkosten Prognose Entwurf 03/2020
zzgl. Risikoaufschlag 5%
Σ 93,674 Mio. €
MiQua_Projektstatusbericht_20200402.xlsx 02.04.2020 2 von 3

MiQua 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln                   
Stand: 02.04.2020
Sachstandsbericht für den Ausschuss Kunst und Kultur am 28.04.2020 
5. Erläuterung Sachstand 
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Legende: planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko
Bewertung als "hohes Risiko" aufgrund von Stillständen durch den Stahlbetonbauer sowie Verspätungen bei allen nachfolgenden Gewerken. 
Aufgrund der mehrfach verschobenen Fertigstellungstermine des MiQua waren die ausführenden Firmen, vor allem der Stahlbetonarbeiten sowie des 
Stahlbaus nicht mehr an die vertraglich vereinbarten Termine des damals gültigen Terminsplans gebunden. Im letzten Jahr liefen intensive Gespräche und 
Verhandlungen mit den Firmen über Beschleunigungsvereinbarungen, die mittlerweile abgeschlossen werden konnten. Mit der Firma der 
Stahlbetonarbeiten konnte im Juli 2019 eine Vereinbarung über neue Termine getroffen werden. Die Verhandlungen mit der Firma für den Stahlbau 
konnten im März 2020 ebenfalls abgeschlossen werden. Aus den Ergebnissen resultieren schon jetzt deutliche Terminverzüge im Gesamtprojekt, aufgrund 
der Verzögerung des Stahlbaus inkl. aller Nachfolgegewerke. Die Neuausschreibungen von 7 Gewerken kann auch noch zu Terminverzügen führen. 
Die derzeitge Terminprognose führt zu einem baulichen Fertigstellungstermin für das Gesamtprojekt zum 03/2024. 
Bewertung als „hohes Risiko" da durch evtl. berechtigte Nachtragsansprüche seitens der Firmen sowie der Bauzeitverlängerung das freigegebene 
Kostenbudget belastet wird. 
Mit Stand vom 29.03.2017 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat sowie Rechnungsprüfungsamt 
erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf ca. 77,0 Mio. €. 
Am 11.07.2017 wurden in der Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 15,42 Mio. € beschlossen, sodass die Gesamtaufwendungen des Projektes 
MiQua sich auf 77,0 Mio. € belaufen.
Es haben seit Beginn des Jahres 2018 mit allen bereits beauftragten Firmen entsprechende Abstimmungen und Firmengespräche stattgefunden, in denen 
über die Thematik der Bauzeitverschiebung und daraus resultierenden Nachtragsansprüchen gesprochen wurde. Derzeit werden die vorliegenden 
Nachtragsforderungen in Abstimmung mit den Bauleitungen, der Projektleitung der Stadt Köln, der Projektsteuerung sowie externen Gutachtern intensiv 
geprüft. 
Der unter dem Punkt Termine beschriebene Sachverhalt bei den Firmen Stahlbetonarbeiten + Stahlbau sowie bei den 11 Folgegewerken wirkt sich negativ 
auf die Kosten aus. 
Die derzeitige Kostenprognose des Gesamtprojektes belaufen sich auf ca. 95 Mio. € inkl. Risikopuffer. Diese Prognose enthält noch einige 
Unsicherheitsfaktoren z.B. aufgrund der anstehenden 7 Neuausschreibungen. Eine genauere Kostenprognose lässt sich voraussichtlich erst im Herbst 2020 
beziffern, wenn die Submissionsergebnisse der Neuausschreibungen vorliegen. 
Bewertung als "mittleres Risiko" aufgrund der Tatsache, dass derzeit in mindestens 7 Gewerken Neuausschreibungen erforderlich werden. 
Nach Durchführung der Sandentnahme haben die Archäologen in den ersten Bereichen mit dem Entpacken und Restaurieren der Befunde begonnen. Im 
Rahmen dieser Maßnahmen müssen an einigen Stellen die archäologischen Befunde (z.B. Mauerwerksteile) mittels statischer Unterfangungen abgestützt 
werden. Diese sind in enger Abstimmung mit den Archäologen zu planen. Der genaue Umfang dieser Maßnahmen ergibt sich erst nach der Entfernung der 
Sandverfüllung und Fertigstellung des Betondeckels. 
Aufgrund der bisherigen Bauzeitverschiebungen im Gesamtprojekt wurden bisher mit 5 Gewerken die Verträge einvernehmlich aufgelöst. Außerdem 
musste eine Vertragsbeziehung aufgrund einer eingetretenen Insolvenz gekündigt werden. Zusätzlich wurde eine Vergabe aufgehoben. Hierdurch werden 
derzeit Neuausschreibungen in 7 Gewerken erforderlich. 
Die Firmengespräche mit 7 Gewerken verliefen positiv. Hier werden die Verträge fortgeführt. 
Bei den beiden Maßnahmen MPZ + Prätorium wurden zuletzt Anpassungen im Zuge der Bauausführung aufgrund der vorhandenen Bestandssituation 
erforderlich. 
Bewertung als "mittleres Risiko" aufgrund von Verzögerungen bei den Stahlbetonarbeiten sowie bei der Eintaktung des Stahlbaus und der nachfolgenden 
Gewerke.  
Die Herstellung der Baugrube in Achse 41 (nördlicher Rathausplatz - Anschluss an Bestand Prätorium) ist hergestellt. An dieser Stelle soll in Kürze mit der 
Herstellung der beiden Wandscheiben an der Stelle des späteren Durchbruchs zum Prätorium begonnen werden, sobald die Sanierungsarbeiten an der 
Betonfläche der Bestandswand des Prätoriums abgeschlossen sind. Parallel zu diesen Arbeiten wurde im Bereich des Achse 42 (2. Anschluss an Bestand 
Prätorium) mit der Sandabsaugung begonnen. Auch hier werden zwei Wandscheiben an der Stelle des späteren Durchbruchs zum Prätorium erstellt. Im 
Bereich des südlichen Rathausplatzes wurden die Arbeiten am Aufzug AE (Nähe Haupteingang - Judengasse) sowie an den Deckenfeldern 5 + 6 vor der 
Laube zum Ende März fertiggestellt. Es wurde im März mit der Sandentnahme im Innenfeldbereich (unterhalb des aufgehenden Museums) begonnen. Auf 
Basis der vertraglichen Vereinbarung mit dem Stahlbauunternehmen, laufen derzeit die Abstimmungen zur weiteren Stahlbaumontage, die voraussichtlich 
ab Juni 2020 beginnt. 
Im Prätorium laufen weiterhin die Abbruch- und Rohbauarbeiten sowie TGA-Rückbauarbeiten. Die Arbeiten für den Bereich des Innenhofes dauern 
voraussichtlich bis Juni 2020 an. Zuletzt wurde im Innenhof der Estrich sowie die Abdichtung der Gesamtfläche erneuert. Die Restflächen vor dem Eingang 
des Spanischen Baus werden erst nach Fertigstellung der Deckenfelder 10 + 11 neu hergestellt. 
Die Arbeiten in den Obergeschossen des Spanischen Baus für das musemspädagogische Zentrum wurden im Dezember 2019 fast komplett abgeschlossen. 
Im Januar 2020 haben die Arbeiten in der Ebene des Basements begonnen. Ein Großteil der Abbruch- und Rohbauarbeiten sind abgeschlossen. Durch das 
Aufstellen der Schwerlastbrücke zum Ende des Jahres 2019 laufen die Baustellen MiQua, Innenhof Spanischer Bau sowie die Maßnahme "Rotes Haus" 
derzeit parallel und unabhängig voneinander ab. Bisher gab es hinsichtlich der Schnittstellen keine Störungen. 
MiQua_Projektstatusbericht_20200402.xlsx 02.04.2020 3 von 3

Mitteilung Ausschuss

503 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer   
 0951/2020 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 28.04.2020 
Unterausschuss Kulturbauten 19.05.2020 
 
Sachbestandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
(MiQua) - Stand 02. April 2020 
Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“, 
Stand: 2. April 2020, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
 
 
gez. Greitemann

Beratungsverlauf (2)

28.04.2020 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
18.08.2020 Unterausschuss Kulturbauten
TOP 3.1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0951/2020
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
07.04.2020
Erstellt
25.03.2020 08:16