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2561/2017

Sachstandsbericht zum Projekt "Einwanderung gestalten NRW"

Mitteilung Ausschuss 22.08.2017

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Nächste Beratung: Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales, Sitzung am 18.09.2017, TOP 4.1

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 5 Niederschrift der Lenkungsgruppe vom 16.08.

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Anlage 3 Protokolle der Unterarbeitsgruppen 2. Sitzungen

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Anlage 4 Standortanalyse Köln

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Anlage 2.1 Niederschrift der Arbeitsgruppe

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1. Zwischenbericht 08_2017

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Anlage 3 Protokolle der Unterarbeitsgruppen

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Anlage 2.2 Niederschrift der Arbeitsgruppe

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Anlage 1 Dokumentation der Auftaktveranstaltung und Pressemitteilung

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Mitteilung Ausschuss

5374 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
OB/OB 
OB/6 
Vorlagen-Nummer  22.08.2017 
 2561/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Jugendhilfeausschuss 05.09.2017 
Ausschuss Soziales und Senioren 07.09.2017 
Integrationsrat 11.09.2017 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 18.09.2017 
 
Sachstandsbericht zum Projekt "Einwanderung gestalten NRW" 
Ausgangslage 
 
Der Rat hat in seiner Sitzung am 04.04.2017 die Teilnahme der Stadt Köln am Förderprojekt des 
Landes NRW „Einwanderung gestalten NRW“ im Zeitraum 01.04.2017 bis 31.03.2019 beschlossen 
(Vorlage 0554/2017). Die Bezirksregierung Arnsberg hat das Projekt auf Basis des Förderantrags der 
Verwaltung mit Zuwendungsbescheid vom 10.04.2017 genehmigt. 
 
 
Aktueller Sachstand 
 
Nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens hat die Verwaltung im Mai 2017 die Projektarbeit 
begonnen. Neben der personellen Besetzung der Lenkungsgruppe als verantwortliches Steuer- und 
Entscheidungsgremium sowie der Arbeitsgruppe und Unter-Arbeitsgruppen (UAG) als operative Ebe-
ne wurde das Projekt durch eine Kick-off Veranstaltung am 28.06.2017 durch Frau Oberbürgermeis-
terin Reker offiziell in Köln gestartet. Die erste Sitzung der Arbeitsgruppe fand am 05.07.2017 statt. 
 
Die wissenschaftliche Begleitung der Frankfurter Universität für angewandte Wissenschaften erarbei-
tete eine Fallmethodik, auf deren Grundlage ein fiktiver Musterfall mit wesentlichen wiederkehrenden 
Problemlagen erstellt wurde. Auf dieser Basis erfolgte eine Themenauswahl sowie nach Priorisierung 
die Einrichtung von zunächst drei UAG: 
 
UAG 1 „Bildung/Arbeit“ 
UAG 2 „Sprache“ 
UAG 3 „Wohnen“ 
 
In den UAG haben im Juli und August 2017 erste Sitzungen stattgefunden. Dabei wurden die The-
menfelder in Einzelbausteine untergliedert (z.B. „Sprachkurse“ und „Dolmetscher“ als Einzelbausteine 
im Themenfeld „Sprache“). Für die gebildeten Einzelbausteine wurde eine Analyse der bestehenden 
Angebote und Prozesse durchgeführt. Die Prozesse werden u.a. auf Doppelungen und Bedarfslücken 
sowie Schwierigkeiten bei den Übergängen zwischen den beteiligten Akteuren überprüft. Bei der an-
schließenden Optimierung werden Maßnahmen, die ohne weitere Prüfungen umgesetzt werden kön-
nen, sofort realisiert (Kat. 1). Maßnahmen, die sich übergreifend auswirken und die an bestimmte 
Voraussetzungen geknüpft sind, werden nach Prüfung und Abstimmung mit den Beteiligten kurz- bis 
mittelfristig umgesetzt (Kat. 2 und 3).

2 
 
Durch die enge Einbindung der externen Akteure (Träger der Wohlfahrtsverbände, Vertreter/-innen 
des Ehrenamtes, Agentur für Arbeit) werden die praktische Arbeit und die Wirkung der Angebote und 
Prozesse auf den geflüchteten Menschen noch stärker berücksichtigt. „Der Mensch im Mittelpunkt“ ist 
eine Maxime des Förderprojektes. 
 
Ein erster Zwischenbericht für die Bezirksregierung Arnsberg (Fördermittelgeber) ist dieser Mitteilung 
beigefügt. Der Bericht wurde am 16.08.2017 von der Lenkungsgruppe beschlossen und am 
17.08.2017 an die Bezirksregierung Arnsberg versendet. Aus Gründen der Ressourcenschonung 
werden die im Bericht angegebenen umfangreichen Anlagen nicht mit umgedruckt, die Einsichtnahme 
ist jedoch digital über das Ratsinformationssystem sichergestellt. 
 
Neben den verwaltungsinternen Umsetzungsschritten erfolgt - unter Federführung der externen wis-
senschaftlichen Begleitung, mit der wesentliche Schritte der Projektdurchführung abgestimmt werden- 
ein regelmäßiger landesweiter Erfahrungsaustausch mit den elf beteiligten Modellkommunen. Der 
erste Austausch am 11.07.2017 war schwerpunktmäßig geprägt von Fragestellungen zur Erarbeitung 
einer Projektstruktur sowie der Herangehensweise zur Überprüfung von Leistungsketten. 
 
Parallel zum Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ haben nahezu zeitgleich die Projekte "Kommu-
nale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte" (Vorlage 4235/2016) beim Kommu-
nalen Integrationszentrum und beim Regionalen Bildungsbüro (Amt für Schulentwicklung) sowie „Ein-
führung eines gesamtstädtischen Flüchtlingsdatenmanagements“ (Vortrag im Unterausschuss Digita-
le Kommunikation und Organisation am 26.06.2017) in der Federführung des Amtes für Informations-
verarbeitung ihre Arbeit aufgenommen. Um Doppelarbeiten und unnötige Schnittstellen zu vermeiden 
und insbesondere ein abgestimmtes Verwaltungshandeln im Sinne der Projektzielsetzungen zu errei-
chen, werden sich die Projektverantwortlichen eng abstimmen. 
 
 
Ausblick und weiteres Vorgehen 
 
Die Verwaltung hat den von der Lenkungsgruppe beschlossenen Bericht vorgabegemäß zum 
31.08.2017 an das Land NRW als Fördermittelgeber übersandt. Im Laufe des Jahres 2017 sind weite-
re Sitzungen der UAG vorgesehen, deren Ergebnisse in einer Sitzung der Arbeitsgruppe am 
08.11.2017 behandelt werden. Ein weitergehender Bericht zu Analyse und Optimierungsvorschlägen 
wird der Lenkungsgruppe am 06.12.2017 zur Entscheidung vorgelegt. Dem Land NRW wird vorgabe-
gemäß zum 31.12.2017 berichtet. Die nächste Information der politischen Gremien der Stadt Köln ist 
Anfang 2018 vorgesehen. 
 
Die Verwaltung bietet im ersten Quartal des Jahres 2018 die Durchführung eines Fachgesprächs für 
die Vertreter der politischen Gremien zur weitergehenden Information an. Eine entsprechende Einla-
dung erfolgt zu gegebener Zeit. 
 
 
 
gez. Reker

Anlage 5 Niederschrift der Lenkungsgruppe vom 16.08.

11244 Zeichen

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Büro der Oberbürgermeisterin
OBI6 - Referat Flüchtlingskoordination
Frau Meier

Telefon: (0221) 221 30892

Fax: (0221) 221 27214
E-Mail: Einwanderung _gestalten@stadt-koeln.de
Datum: 16.08.2017

Niederschrift der
4. Sitzung der Lenkungsgruppe des Projektes

— Einwanderung
gestalten NRW

am Mittwoch, den 16.08.2017, 10:00 Uhr — 10:30 Uhr
Historisches Rathaus Köln, Konrad-Adenauer-Saal

5 Ministerium für Kinder, Familie,
__—— Einwanderung _ Flüchtlinge und Integration
——= gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

gefördert durch das MKFFI NRW

Niederschrift über die 1. Sitzung der Lenkungsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 16.08.2017

Anwesend waren:

Arimond Sabine Jobcenter Köln

Becher Dr. Uta Agentur für Arbeit Köln

Kuntze Monika LIGA der Wohlfahrtsverbände - Caritas-Zentrum Kalk
Lätsch Michael Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt

Oster Hans-Jürgen Büro der Oberbürgermeisterin - Flüchtlingskoordination
Ropertz Manfred Kämmerei

Reis Prof.Dr. Claus Frankfurt University of applied sciences

Schliffke Renate Büro der Oberbürgermeisterin - Flüchtlingskoordination
Schüller Jakob Amt für Weiterbildung

Schwamborn Stefan Büro der Oberbürgermeisterin - Flüchtlingskoordination
Völlmecke Klaus-Peter Amt für Kinder, Jugend und Familie

Entschuldigt fehlten:
Dezernat | Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht
Ehrenamt

Herr Oster begrüßt die anwesenden Teilnehmerinnen und verweist auf folgende Tagesord-
nung:

Tagesordnung
1. Rolle und Rechte der Teilnehmer*innen des Projektes

2. Bericht aus der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe vom 05.07.2017 sowie aktueller Stand
aus den Unterarbeitsgruppen

3. Vorlage des ersten Zwischenberichtes an das Land NRW (Frist 31.08.2017)

4. Ausblick zur weiteren Vorgehensweise

Niederschrift über die 1. Sitzung der Lenkungsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 16.08.2017

4. Rolle und Rechte der Teilnehmer*innen des Projektes

Die Aufstellung der Rollen und Rechte der Projektteilnehmer*innen kann der Anlage 1 ent-
nommen werden.

Herr Oster stellt das Konzept zu Rechte und Rollen kurz vor. Auf Rückfrage von Frau Dr. Be-
cher bestätigt er, dass das Konzept gesetzlichen Regelungen insoweit Rechnung trage, dass
beispielsweise die Organisationshoheit der Institutionen beachtet werde. So gäben externe
Akteure in verwaltungsinternen Belangen nach der Beratung eine Empfehlung ab. Eine Ent-
scheidungsbefugnis bestehe in dieser Hinsicht nicht. Umgekehrt gelte dies auch in verwal-
tungsexternen Belangen, die beispielsweise in die Organisationshoheit der Agentur für Arbeit
oder der Träger der Wohlfahrtspflege eingreifen.

Darüber hinaus verdeutlicht er nochmals, die Lenkungsgruppe sei das höchste Entschei-
dungsgremium in diesem Projekt. Entscheidungen und Maßnahmen würden in den Unterar-
beitsgruppe und der Arbeitsgruppe vorbereitet und mit allen Beteiligten eng abgestimmt, letzt-
lich habe die Lenkungsgruppe jedoch die Entscheidungshoheit bei strategischen und grund-
sätzlichen Maßnahmen.

Die Lenkungsgruppe nimmt das Konzept der Rollen und Rechte der Projektteilnehmer*innen
zustimmend zur Kenntnis.

2. Bericht aus der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe sowie aktueller Stand aus den
Unterarbeitsgruppen

Frau Schliffke verweist auf die Sachstandsdarstellung im vorliegenden Zwischenbericht. Sie
berichtet, in der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe seien die Themenfelder Sprache, Bil-
dung/Arbeit, Wohnen, Gesundheit, Teilhabe, Existenzsicherung, Casemanagement und
Netzwerke/Kooperation definiert worden.

Nach Priorisierung der definierten Themenfelder durch die Arbeitsgruppe seien zunächst 3
Unterarbeitsgruppen mit folgendem Schwerpunkt eingerichtet worden: UAG 1: Bildung/Arbeit,
UAG 2: Sprache, UAG 3: Wohnen. Alle Unterarbeitsgruppen hätten zwischenzeitlich zweimal
getagt. Der Start sei sehr vielversprechend, die Teilnehmer*innen der Unterarbeitsgruppen
seien durchweg sehr motiviert und die Zusammenarbeit gestalte sich kooperativ.

Auf Rückfrage von Herrn Schüller zur Trennung der Themenfelder Bildung/Arbeit und Sprache
erläutern Frau Schliffke und Herr Schwamborn, die Themenfelder und die Zusammensetzung
der Unterarbeitsgruppen seien in der Arbeitsgruppe diskutiert und festgelegt worden. Die
Trennung sei auch der Tatsache geschuldet, dass gerade die Themenfelder Bildung und
Sprache sehr vielfältig und komplex seien. Angesichts der bestehenden sachlichen Zusam-
menhänge sei es Aufgabe des Projektteams, die Themen und Ergebnisse zu verzahnen und
in die einzelnen Unterarbeitsgruppen rückzukoppeln.

Auf Nachfrage von Herrn Völlmecke informiert Frau Schliffke, die Festlegung der Zielgruppe
des Projektes sei den Modellkommunen überlassen und in den 12 Kreisen/Kommunen auch
sehr unterschiedlich. Eine Auflistung wird im Nachgang zur Verfügung gestellt (s. Anlage 2).

Auf Anmerkung von Frau Dr. Becher führt Herr Oster aus, in den letzten Jahren seien zahlrei-
che - auch parallele - Projekte und Maßnahmen angelaufen. Die Flüchtlingskoordination habe
begonnen, sich mit den jeweiligen Verantwortlichen Zusammenzusetzen und eng abzustim-
men. Die Projekte stünden nicht in Konkurrenz zueinander, es gelte, die Ergebnisse zusam-
menzuführen und zu einem Ganzen zu bündeln. Der Prozess stehe hier noch am Anfang, sei
aber auf einem guten Weg.

Herr Völlmecke ergänzt, es liege auch in der Verantwortung der Projektteilnehmer*innen, die
in verschiedenen Arbeitskreisen und Projekten tätig seien, Ergebnisse oder Doppelarbeiten zu
kommunizieren und gegebenenfalls gegenzusteuern.

Niederschrift über die 1. Sitzung der Lenkungsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 16.08.2017

3. Vorlage des ersten Zwischenberichtes an das Land NRW

Herr Oster informiert kurz über die Inhalte des Zwischenberichtes (Anlage 3). Da kein weiterer
Beratungsbedarf besteht, bittet er um Abstimmung:

Beschluss

Die Lenkungsgruppe beschließt, den von der Projektleitung erstellten ersten Zwischenbericht
für das Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ zustimmend zur Kenntnis zu nehmen und be-
auftragt die Projektleitung, den Bericht an die Bezirksregierung Arnsberg weiterzuleiten sowie
die im Bericht aufgeführten weiteren Schritte zur Projektdurchführung vorzubereiten und um-

zusetzen.

Abstimmungsergebnis
Einstimmig zugestimmt

4. Ausblick zur weiteren Vorgehensweise

Herr Schwamborn gibt einen Ausblick zum weiteren Vorgehen und zur Zeitplanung für 2017.
Für die nächste Sitzung der Lenkungsgruppe am 06.12.2017 werde die Projektkoordination
eine Zeitplanung für 2018 vorlegen.

Neben der regelmäßigen Berichterstattung im Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechts-
fragen/Vergaben/Internationales, im Jugendhilfeausschuss, im Ausschuss für Soziales und
Senioren sowie im Integrationsrat sei für Anfang 2018 eine Fachveranstaltung für die Man-
datsträger zur weitergehenden Information vorgesehen.

Auf Rückfrage von Frau Kuntze erläutert Herr Schwamborn, um die Akteure nicht über Ge-
bühr zeitlich zu belasten, habe man in der Arbeitsgruppe die Priorisierung der Unterarbeits-
gruppen und den zeitlich versetzten Start entschieden. Die Einrichtung weiterer Unterarbeits-
gruppen hänge insofern vom Fortschritt in den derzeitigen Unterarbeitsgruppen ab.

Frau Schliffe ergänzt auf Nachfrage von Frau Arimond, die Bestandsaufnahme und Analyse
der Themenfelder und Einzelbausteine in den Unterarbeitsgruppen diene der Erarbeitung von
Lösungsmöglichkeiten für identifizierte Problemlagen und Hindernisse.

Herr Prof. Dr. Reis merkt abschließend an, er sei von den Strukturen, dem Tempo und der
Transparenz des Projektes beeindruckt; er sei sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf.

Herr Oster bedankt sich bei den Teilnehmern*innen und schließt die Sitzung.

Gez. Oster

Anlagenverzeichnis

Anlage 1 (zu TOP 1): Rolle und Rechte der Projektteilnehmer*innen
Anlage 2 (zu TOP 2): Auflistung der 12 Modellkommunen im Projekt
Anlage 3 (zu TOP 3): 1. Zwischenbericht an das Land NRW

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Anlage 2

— Einwanderung

gestalten NRW

Gefördert durch das MKFFI

Die 12 am Projekt beteiligten Kommunen...

Bielefeld
Dormagen
Dortmund
Hamm

Köl

=

Kreis Lippe

Moers

Mülheim a.d. Ruhr
Münster

Rheine

Rheinisch Bergischer
Kreis

Wuppertal

Neuzugewanderte

In 2015 zugewanderte Menschen
(1100 Menschen mit und ohne Anerkennung)

Neuzugewanderte

Flüchtlinge mit Bleibeperspektive
(Bulgaren, Rumänen)

Alleinreisende junge Geflüchtete (18-25 Jahre)
mit positiver Bleibeperspektive, Übergang in
Ausbildung und Arbeit

30 Fälle aller Zuwanderungsgruppen

Alleinstehende Männer und Frauen
mit hoher Bleibeperspektive

Neuzugewanderte in kommunaler
Ersteinrichtung (dann Erweiterung)

Langjährig geduldete Familien
Menschen mit unterschiedlicher

Integrationserfahrung

Alle im Feld Tätigen

Neu eingewanderte Familien

Anlage 3 Protokolle der Unterarbeitsgruppen 2. Sitzungen

30427 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin

Büro der Oberbürgermeisterin
OB/6 - Referat Flüchtlingskoordination
Frau Meier

Telefon: (0221) 221 30892
Fax: (0221) 221 27214

E-Mail: Einwanderung_gestalten@stadt-koeln.de
Datum: 16.08.2017

2. Sitzung der UAG 1 Bildung/Arbeit des Förderprojektes „Einwanderung
gestalten“

am Dienstag, den 15.08.2017, 10:00 Uhr — 11:50 Uhr

Anwesend waren:

Herr Ascani Ehrenamt

Frau de Haan Amt für Informationsverarbeitung

Frau Ekinci Kommunales Integrationszentrum

Frau Fuchs-Bongart Caritasverband Köln

Herr Kusserow Jobcenter Köln

Herr Lätsch Dezernat Soziales, Integration und Umwelt

Herr Otalvaro Amt für Schulentwicklung

Frau Schliffke Büro der Oberbürgermeisterin - Flüchtlingskoordination
Herr Schwamborn Büro der Oberbürgermeisterin - Flüchtlingskoordination
Frau Winkelmann Kommunales Integrationszentrum

Entschuldigt fehlten:

Agentur für Arbeit Köln
Amt für öffentliche Ordnung - Ausländerangelegenheiten
Amt für Weiterbildung

. Ministerium für Kinder, Familie,
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Gefördert aus Mitteln des MKFFI

Niederschrift über die 2. Sitzung der UAG 1 „Bildung/Arbeit“ im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ am 15.08.2017

Auf Vorschlag von Frau Schliffke zum Ablauf der Sitzung steigt die UAG zunächst in die Dis-
kussion zur Konkretisierung des Einzelbausteins Beratung/Begleitung (sensibel) ein.
Tagesordnung

1. Einzelbaustein Beratung/Begleitung (sensibel)

2. Weiteres Vorgehen

1. Einzelbaustein Beratung/Begleitung (sensibel)

Eine erste Bestandsaufnahmel/erste Hinweise, Problembeschreibungen und mögliche Lö-
sungsansätze können der Anlage 1 — Matrix zum Einzelbaustein Beratung/Begleitung (sensi-
bel) - entnommen werden.

Im Ergebnis wird deutlich, dass eine Vielzahl von Beratungsangeboten vorhanden ist und ge-
flüchtete Menschen in vielen Fällen eine Begleitung erfahren. Es ist jedoch in Bezug auf eine
frühzeitige, kontinuierliche Bildungs-/Berufsberatung von geflüchteten Menschen kein struktu-
rierter Weg erkennbar. Insbesondere mangelt es an entsprechenden Standards und einem
funktionierenden Informationsfluss.

Aufgabe der UAG in den nächsten Sitzungen wird insofern sein, entsprechende Standards
und Rahmenbedingungen zu entwickeln.

2. Weiteres Vorgehen

Fragestellungen für die kommenden Gespräche:
- Wer macht was zu welchem Zeitpunkt?
- Wer macht was an welcher Stelle?
- Welche Informationen werden wo benötigt?

- Wie könnte ein strukturierter Weg zur frühzeitigen Beratung hinsichtlich Bildung/Arbeit
aussehen?

Arbeitsaufträge

Alle: Sammlung von vorhandenen Fragebögen/Interviews, Profilbögen, etc.
(siehe Anlage, Punkt 1.2)
Frau Ekinci: Sofern möglich, Bereitstellung eines Berufswahlpasses

(siehe Anlage, Punkt 1.2)

Herr Schwamborn: Kontaktaufnahme zum Amt für Soziales und Senioren und
zum Amt für Kinder, Jugend und Familie zur Einbindung in UAG

Frau Schliffke: Kontaktaufnahme zu Bielefeld - ist dort ein „Profilbogen“ vorhanden?

OBI/6: Prüfung rechtlicher Möglichkeiten zur Erteilung einer dienststellenüber-
greifenden Vollmacht für ehrenamtlich Tätige

Nächste Sitzung
05.09.2017, 10:00 - 12:00 Uhr, Dienststelle Diversity — 3. Etage??

Gez. Meier

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Frau Meier

Telefon: (0221) 221 30892

Fax: (0221) 221 27214

E-Mail: Einwanderung_gestalten@stadt-koeln.de
Datum: 10.08.2017

2. Sitzung der UAG 2 Sprache des Förderprojektes „Einwanderung gestalten“
am Donnerstag, den 10.08.2017, 10:00 Uhr — 12:00 Uhr

Anwesend waren:

Frau Atik-Schneider Jobcenter Köln

Frau Domke Diakonie Köln

Frau Dr. Eker Amt für Weiterbildung

Frau Kemper Kommunales Integrationszentrum

Herr Kornwinkel Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Frau Ortelbach Amt für Öffentliche Ordnung — Ausländerangelegenheiten
Herr Roth AK Politik der Willkommens-initiativen

Frau Schliffke Büro OB - Referat Flüchtlingskoordination

Herr Schwamborn Büro OB - Referat Flüchtlingskoordination

Herr Wohlgemuth Amt für Öffentliche Ordnung — Ausländerangelegenheiten

Dezernat | Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht —

Frau Zuchien Stabsstelle Bürgerservice

Frau Schliffke begrüßt die anwesenden Teilnehmer*innen der UAG 2 Sprache und bedankt
sich bei der Dienststelle Diversity für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten. Sie stellt
Herrn Kornwinkel vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge vor und bedankt sich für seine
Teilnahme an der UAG.

M Ministerium für Kinder, Familie,
_—— Einwanderung Flüchtlinge und Integration
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

Gefördert aus Mitteln des MKFFI

Niederschrift über die 2. Sitzung der UAG 2 „Sprache“ im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ am 10.08.2017

Tagesordnung
1. Aufträge aus der letzten Sitzung

2. Fragebogen zum Thema Sprachfördermaßnahmen

3. Weiteres Vorgehen

1. Aufträge aus der letzten Sitzung

Frau Atik-Schneider sagt zu, die im Jobcenter erstellte Ablaufdarstellung zum Thema „Integra-
tionskurse“ digital zur Verfügung zu stellen.

Frau Schliffke weist auf ein parallel angelaufenes, vom Bund gefördertes Projekt im Kommu-
nalen Integrationszentrum (Kl) hin: „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für
Neuzugewanderte“. In Anbetracht des bestehenden Sachzusammenhangs, bittet sie Herrn
Roth und Frau Dr. Eker, ihre Aufstellungen der Sprachförderangebote an das Kl weiterzulei-
ten, soweit sie bereits vorhanden sind.

Herr Schwamborn informiert, mit Einverständnis der UAG werde er die Kontaktaufnahme zum
Amt für Kinder, Jugend und Familie hinsichtlich der Konzeption für das Sprachförderpro-
gramm in Kindertagesstätten zurückstellen, bis die Thematik in der UAG beraten werde. Er
plane dann, eine*n Vertreter*in zur UAG einzuladen.

2. Fragebogen zum Thema Sprachfördermaßnahmen

Frau Schliffke stellt den vorab verteilten Fragebogen kurz vor.

Die Ergebnisse und Hinweise aus der anschließenden Diskussion können dem Fragebogen
(Anlage 1) entnommen werden.

Ki Weiteres Vorgehen

Die weitere Besprechung des Fragebogens erfolgt in den nächsten Sitzungen.

Arbeitsaufträge

Alle: freiwillige Zusendung von Stichworten, Hinweisen und Anregungen
zur Vervollständigung des Fragebogens.

Frau Schliffke: Vereinbarung eines neuen Sitzungstermins.
Kontaktaufnahme zu Pilotkommunen „Zentrale Test- und Meldestellen“,
außer Bonn.

Herr Wohlgemuth: Kontaktaufnahme mit Bonn zum Pilotprojekt „Zentrale Test- und Melde-
stellen“.

Frau Ortelbach: Visualisierung „der Weg der/des Geflüchteten bis zum Integrationskurs“.

Anlage
Unterlagen des BAMF zum Pilotprojekt Test- und Meldestelle in Bonn

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Büro der Oberbürgermeisterin
OBI6 - Referat Flüchtlingskoordination
Frau Schliffke

Telefon: (0221) 221 30894

Fax: (0221) 221 27214

E-Mail: Einwanderung_gestalten@stadt-koeln.de
Datum: 11.08.2017

2. Sitzung der UAG 3 Wohnen des Förderprojektes „Einwanderung gestalten“
am Freitag, den 11.08.2017, 10:00 Uhr — 12:00 Uhr

Anwesend waren:

Frau Bokranz Amt für Wohnungswesen
Frau Bosbach Deutsches Rotes Kreuz
Frau de Haan Amt für Informationsverarbeitung
Frau Fuhrmann Jobcenter Köln
Herr Hartung Amt für Soziales und Senioren
Frau Kemper Kommunales Integrationszentrum
Frau Rashid Amt für Kinder, Jugend und Familie
Frau Schliffke Büro der OB - Flüchtlingskoordination
Herr Schwamborn Büro der OB - Flüchtlingskoordination
Frau Wuttke Ehrenamt

Tagesordnung

1. Fragebogen zum Thema Übergang Unterkunft - Wohnen

2. Weiteres Vorgehen

1. Herr Schwamborn stellt den vorab zur Verfügung gestellten Fragebogen vor und erläutert
das Vorgehen.

Die Ergebnisse und Hinweise aus der anschließenden Diskussion können dem Fragebo-
gen (Anlage 1) entnommen werden.

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___— Einwanderu ng Flüchtlinge und Integration
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

Gefördert aus Mitteln des MKFFI

Niederschrift über die 2. Sitzung der UAG 3 „Wohnen“ im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ am 11.08.2017

2. Weiteres Vorgehen

Die noch offen gebliebenen Punkte im Fragebogen werden in den nächsten Sitzungen be-
sprochen.

Arbeitsaufträge:

JC- Frau Fuhrmann nimmt das Thema Wohnen/Belegungspraxis in die Planung der
monatl. Ehrenamtsveranstaltung auf. Vorab erfolgt eine Abstimmung mit 56, Frau Bo-
kranz.

50- Herr Hartung thematisiert in einem nächsten Treffen mit Vertreter/innen von Haus
und Grund die Werbung für Vermietung an Geflüchtete.

OBI6 erfragt den aktuellen Sachstand zur Wohnungsbau-Offensive/Anteil Wohnraum
für Geflüchtete bei 23.

56-Frau Bokranz prüft die Erstellung eines themenbezogenen Leitfadens und einer
Checkliste.

56-Auszugsmanagement wünscht einen verstärkten Austausch mit den Schnittstellen.
JC und Ehrenamt schlagen gemeinsame Gespräche vor (Anm. Koordination Termi-
nierung über 56)

JC und 56 steigen in die Planung zu einem regelmäßigen Austausch zum Thema
Wohnen ein (vgl. Austausch mit 323)

Auf Anregung von Frau Wuttke wird OB/6 bei 50 den Antrag auf Leistungen zur Woh-
nungsbeschaffung und Wohnungserhaltung thematisieren (Begriff Kaution aufneh-
men).

12, Frau de Haan wird gebeten, im Projekt Flüchtlingsdatenmanagement die Themen
Datenaustausch und Adressentransfer zu berücksichtigen.

Frau Fuhrmann klärt, warum es im JC zu Zugriffsproblemen beim Ausländerzentralre-
gister kommt. (Anm. 12 ist nicht zuständig da Zugriffsrechte über das Bundesverwal-
tungsamt werden).

Alle Teilnehmer/innen sind gebeten, zur Vereinfachung einer Postzustellung auf die
Verwendung des Adresszusatz hinzuweisen (Bsp. App. Nr. xy, Brieffach Nr. xy).

Zur nächsten Sitzungen werden die Sachstände erbeten.

Die nächste Sitzung der UAG Wohnen findet am 30.08.2017 von 14:00 bis 16:00 Uhr bei
5001-Diversity, Gürzenichstr. 6-16 / Kleine Sandkaul 5, 50667 Köln, Besprechungsraum 4.
Etage statt.

gez. Renate Schliffke

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Anlage 4 Standortanalyse Köln

27923 Zeichen

. FRANKFURT
____. Einwanderung UNIVERSITY

gestalten NRW OF APPLIED SCIENCES

Institut für Stadt- und Regionalentwicklung
Nibelungenplatz 1
60318 Frankfurt am Main

Ist-Analyse Standort: Stadt Köln

Kriterium) = ShEnäuten a
Strukturelie Daten: Der Anlage 1 können die entsprechenden Daten entnommen
Fläche, Größe werden.

Dimension der Zuwanderung ete.
Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt

= Ri
1 Gibt es ein Integrationskonzept? Der Rat der Stadt Köln hat in 02/2011 das Integrations-
Wie aktuell ist es? konzept „Konzept zur Stärkung der integrativen
Welche Bereiche sind involviert? Stadtgesellschaft‘ zusammen mit dem interkulturellen
Maßnahmenprogramm beschlossen. Es sind alle
kommunalen Bereiche involviert.

Das Integrationskonzept war Grundlage zur Einrichtung eines
Kommunales Integrationszentrums.

2 i Gibt es einen Integrations(bei)rat | Integrationsrat

0.&.? e  Erstmalige Wahl in 2004, löste seinerzeit den
Ausländerbeirat ab.

e 22 direkt gewählte Vertreter/-innen der Kölner
Migranten/innen sowie 11 entsandte Ratsmitglieder.

e 6-8 Sitzungen jährlich.

Darüber hinaus:

Runder Tisch für Flüchtlingsfragen

e Einrichtung in 2003 durch Ratsbeschluss.

e Bestehend aus Vertretern/innen der Kirchen, der
Wohlfahrtsverbände und freien Trägern sowie der
Verwaltung, der Politik und der Polizei.

e _ Befasst sich insbesondere mit flüchtlingspolitischen
Fragestellungen, z.B. Konzept "Leitlinien zur
Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen in Köln"
als Grundlage der Kölner Flüchtlingspolitik.

Rat der Religionen

e Freiwilliger Zusammenschluss von
Religionsgemeinschaften und Organisationen unter
Vorsitz der Oberbürgermeisterin.

e Einsatz für die Förderung des interreligiösen Dialogs und
das friedliche, gleichberechtigt Miteinander aller

I

Gibt es eine(n)
Integrationsbeauftragte(n)?
Eine Stabstelle für Integration
oder Flüchtlingsfragen?

Seit 04/2016 ist im Büro der Oberbürgermeisterin das Referat
„Flüchtlingskoordination" eingerichtet worden. Der
Organisationseinheit sind aktuell 4 Stellen zugeordnet.
Zudem ist das Thema Integration im Dezernatsbereich V
(Soziales, Integration und Umwelt) bei der Punktdienststelle
„Diversity“ angebunden.

Gibt es ein Kommunales
Integrationszentrum (Kl)?

Wie ist es ausgestattet? Welche
Aufgaben hat es?

Welche Arbeitsschwerpunkte
werden verfolgt?

Mit Ratsbeschluss vom 18.07.2013 wurde zum 01.08.2013
das Kl bei der Punktdienststelle Diversity eingerichtet. Die
Stellenausstattung beträgt aktuell 12 kommunale Stellen, die
teilweise befristet sind und mit aktuell 270.000 € p.a. vom
Land finanziert werden. Hinzu kommen derzeit 4,5
abgeordnete Lehrkräfte und weitere 3 Lehrerstellen im
Ausschreibungsverfahren.

Gemäß Vorgabe des Landes sind im Rahmen der

Selbstverpflichtung seitens der Stadt Köln folgende zwei

Schwerpunkte festgelegt:

e „Integration durch Bildung"
Beratung von Kindern und Jugendlichen und deren
Familien/ Erziehungsberechtigten; Stärkung des Systems
Schule im Seiteneinstieg

e „Integration als Querschnittsaufgabe“
Begleitung und Koordination der sukzessiven
Weiterentwicklung der interkulturellen Öffnung der
Verwaltung durch die interkulturelle Ausrichtung
städtischer Dienstleistungen, einer Förderung der
interkulturellen Kompetenz der städtischen Mitarbeiter/-
innen und der Erhöhung des Anteils von Menschen mit
Migrationshintergrund im kommunalen Dienst.

Im Kl werden im Wesentlichen die folgenden Aufgaben

wahrgenommen:

®e _Konzeptionelle Arbeiten und Projektarbeit zur
sprachlichen Bildung mit dem Schwerpunkt neu
Zugewanderte

* Koordination und Begleitung von Programmen zur
interkulturellen Erziehung und Sprachförderung im
Elementar- u. im Übergang zum Primarbereich (z.B.
Projekt „Rucksack‘)

e Koordination außerschulischer Maßnahmen und Projekte

e Förderung von Seiteneinsteiger/innen im Sek. I und Sek.
Il Bereich (u.a. Bildungsberatung, Zuweisung zu
Internationalen Förderklassen an Berufskollegs)

«e Konzeption und Koordinierung von Projekten für den
Bereich Integration als Querschnitt (z.B. Projekt
Integrationslotsen)

e _ Antidiskriminierungsarbeit

® _Weiterentwicklung des interkulturellen
Maßnahmenprogramms

« Förderung von Interkulturellen Zentren

e Durchführung von Projekten für die Zielgruppe (z.B.
„Komm-An NRW" und „Bildungskoordination für
Neuzugewanderte")

Gibt es intern einen
spezialisierten Sozialdienst für
Flüchtlinge?

Oder kommunale Flüchtlingsbera-
tungsstellen etc.?

Wenn nein, wer nimmt die
Aufgabe wahr?

Sozialarbeiterische Betreuung von Flüchtlingen

» Anbindung im Amt für Wohnungswesen,
Wohnversorgung mit rund 60 Stellen Sozialarbeiter und
30 Stellen Heimleitung (EG 4 TVöD)
(Darüber hinaus sozialarbeiterische Betreuung in
trägergeführten Einrichtungen/Notaufnahmen)

e Aufgabe ist insbesondere die Betreuung der Flüchtlinge in
den städtischen Unterbringungsobjekten.

« Darüber hinaus Koordination der durch Träger in
Unterbringungseinrichtungen eingesetzten
Sozialarbeiter/innen.

Interkulturelle Dienst
e Siehe Ausführungen zu Punkt 14.

Ombudsstelle für Flüchtlinge

e Einrichtung auf Beschluss des Rates Mitte 2016 als
Ergänzung zum bereits vorhandenen
Beschwerdemanagement.

e Neutrale und unabhängige Beratung von Flüchtlingen und
Bewertung von Problemlagen.

e Anbindung beim Kölner Flüchtlingsrat e.V.

Flüchtlingsberatungsstellen
e Kommunale Förderung von derzeit 5 Vollzeitstellen
bei fünf Flüchtlingsberatungsstellen bei Trägern

Gibt es einen „Integration Point‘?
Wie ist der Übergang vom SGB Ill
ins SGB Il geregelt?

Gibt es Kooperationsverein-
barungen?

Der Übergang vom SGB Ill ins Jobcenter sowie die
Zusammenarbeit zwischen den Bereichen ist in einem
gemeinsamen Konzept geregelt (als Anlage beigefügt).

Eine Kooperationsvereinbarung gibt es nicht. Die Einrichtung
des IP Köln wurde mit Umlaufbeschluss 26.10.2015 durch
die Trägerversammlung beschlossen.

Die Maßnahmenangebote sowie die Vermittlungsstrategie im
Jobcenter Köln ist in dem Konzept „Dynamische Strategie für
die integrative Arbeit mit Geflüchteten im Jobcenter Köln"
dargestellt. Die Maßnahmenangebote sind in der Förderkette
aufgeführt. Die Aufzählung ist nicht abschließend, da sich die
Maßnahmenlandschaft stetig weiterentwickelt.

Das Konzept ist als Anlage beigefügt.

Welche Angebote im Hinblick auf
Arbeit/Ausbildung gibt es für
Flüchtlinge (inklusive FIM)
/Migranten? Wer ist der Träger?
Wie erfolgt die Steuerung?

Das Angebot im Hinblick auf Arbeit und Ausbildung ist in Köln
vielfältig. Die Heranführung an die Arbeit und Ausbildung
kann durch Arbeitsgelegenheiten im Rahmen des AsylbLG
oder analoge Maßnahmen erfolgen. Es besteht ein enges
Netzwerk aller Akteure der Sprach-, Integrations-
Ausbildungs- und Beschäftigungsförderung, welches
innerhalb der Stadtverwaltung in unterschiedlichen Ämtern
und Dienststellen angesiedelt ist (Ausländerbehörde,
Sozialamt, Arbeitsmarktförderung im Bereich der
Wirtschaftsförderung, Jugendamt, Amt für Schulentwicklung).
Extern bestehen Kooperationen mit den Kammern (IHK,
HWK), sowie anderen berufsständischen Vertretungen.
Ebenso erfolgt eine Unterstützung durch die
Wirtschaftsinstitute. Im Rahmen des Leistungsbezugs nach

a

AsylbLG erfolgt durch die Agentur für Arbeit eine Förderung
im Rahmen des SGB Ill und anschließend durch das
Jobcenter im Rahmen des SGB Il.

Nach Prüfung durch die Fachverwaltung und Einbindung der
politischen Gremien wird FIM in Köln nicht umgesetzt.

°e Fit Für Mehr NRW
Bildungsangebot an Berufskollegs für 16-25- Jährige.
Zum 1.2.2017 in Köln mit schulpflichtigen 16+17-
Jährigen begonnen, Ausbau für 18-25- Jährige ab
1.5.2017 mit ca. 60 Plätzen

Wie ist die Arbeit mit
unbegleiteten minderjährigen
Flüchtlingen organisiert
(Jugendamt)?

Die Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Ausländern
sowohl in sozialpädagogischer Sicht (vergleichbar
allgemeiner sozialer Dienst, ASD) als auch in wirtschaftlicher
Sicht (wirtschaftliche Jugendhilfe, WJH) erfolgt zentral über
den Bereich 511/3, Zentrale pädagogische und
wirtschaftliche Bearbeitung von Jugendhilfemaßnahmen im
Amt für Kinder, Jugend und Familie.

Dies bedeutet, dass jeder unbegleitete minderjährige
Ausländer/in, egal ob er alleine eingereist ist oder in Köln
Verwandte hat, die nicht erziehungsberechtigt sind zuerst
zentral von 511/3 in Obhut genommen werden.

Die unbegleiteten minderjährigen Ausländer/innen, die
Verwandte oder Freunde in Köln haben, bei denen sie nach
Überprüfung durch 511/3 dauerhaft leben, werden langfristig
weiter durch den bezirklichen ASD betreut.

Andere unbegleitete minderjährige Ausländer/innen werden
im geregelten Verfahren innerhalb von 28 Tagen durch das
Land einer Kommune zugewiesen.

Die Unterbringung der unbegleiteten minderjährigen
Ausländer/innen, die nicht bei Verwandten leben, erfolgt in
Wohngruppen bei verschiedenen Trägern und in
Gastfamilien, die vom Pflegekinderdienst im Amt für Kinder,
Jugend und Familie betreut werden.

Welche Integrationskurse gibt es?
Wer sind die Träger?

Erfolgt eine sozialpädagogische
Begleitung? Wenn ja, von wem?

Welche Integrationskurse gibt es?

Normale Integrationskurse (20 US/Woche),*
I-Kurse Alphabetisierung,*

I-Kurse für Zweitschriftlerner,*
Jugendintegrationskurse.*

Wer sind die Träger?
Stadt Köln Amt für Weiterbildung Volkshochschule Köln*

Erfolgt eine sozialpädagogische Begleitung? Wenn ja, von
wem?

Die Kurse werden von einer Sozialarbeiterin in Vollzeit
begleitet.“

Die Jugendintegrationskurse werden intensiver
sozialarbeiterisch betreut. Die VHS macht dieses Angebot
und kennt den Rahmen.

* Hinweis: Die Angaben beziehen sich ausschließlich auf die
Angebote der VHS Köln. Einen bundesweiten Überblick über
die aktuell zugelassen Kursträger für Integrationskurse mit
weiteren Angaben befindet sich auf den Seiten des BAMF
www.bamf.de.

Eine sozialpädagogische Begleitung sehen die Curricula zu

den Integrationskursen nicht zwingend vor. In vielen Fällen
halten die zugelassenen Integrationskursträger eine
sozialpädagogische Betreuung eigenständig vor. Des
Weiteren sieht die Förderung und Forderung der Integration
nach 8 43 ff. AufenthG eine Begleitung und Betreuung durch
die Migrationsberatungsstellen für Erwachsene und
Jugendmigrationsdienste vor, in welchen ebenfalls
sozialpädagogische Fachkräfte beschäftigt sind. Auch hier
wird auf die Liste der entsprechenden Träger in Köln vom
BAMF verwiesen.

Wieviele Plätze in
Integrationskursen gibt es?
Reichen diese aus?

Gibt es Sprachkurse für (noch)
nicht anerkannte
Asylbewerber*innen?

Wer finanziert diese? Wer sind die
Träger?

Für die Integrationskursträger gibt es ein Netzwerk „Deutsch
für Köln“. Kölner Akteure treffen sich regelmäßig alle 3
Monate: aktive Integrationskursträger (ca. 30),
Ausländerbehörde, BAMF, Jugendmigrationsdienst,
Migrationserstberatung, Jobcenter, Arbeitsagentur. Bestehen
Bedarfe an Kursen, so können diese entsprechend
abgestimmt werden. Im Rahmen von teilweise bestehenden
Selbstverpflichtungen tauschen die Träger Teilnehmende
untereinander aus, damit kurzfristig Kurse zustande kommen.

Derzeit gibt es in Köln für Asylsuchende lediglich
niederschwellige Deutschkurse, welche durch Ehrenamtler
angeboten werden und durch Spenden finanziert wurden.
Maßnahmen des Landes NRW ermöglichten weitere
kostenlose Kurse (gilt auch für 2017).

Teilweise findet auch eine Sprachförderung im Rahmen von
SGB-Hi-Maßnahmen statt, welche in der Regel aber nicht
ausreichend sind, das Sprachniveau B1 nach dem
Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen zu erreichen.
Ebenso wurde der Zugang zu den berufsvorbereitenden
Sprachkursen mit ESF-BAMF-Förderung geöffnet, sodass
eine Teilnahme ermöglicht wird.

Angaben der VHS Köln für 2016:

(Die Angaben beziehen sich ausschließlich auf die Angebote
der VHS Köln. Informationen zu Integrationskursen und -
kursplätzen anderer Anbieter sind im Internet unter Kursnet
abrufbar. Konkrete Informationen zu weiteren Anbietern von
kostenlosen Sprachangeboten wie z.B. Kirchen,
Privatpersonen, Ehrenamtiern und Flüchtlingsinitiativen
liegen nicht vor.)

587 Kurse bzw. Kursmodule
» 342 Kurse „Deutsch als Fremdsprache“
$» 245 Kursmodule im Bereich der Integrationskurse

10.952 Teilnehmerbuchungen
» 6.600 im Bereich „Deutsch als Fremdsprache"
> 4.352 im Bereich der Integrationskurse

1.806 Kandidatinnen und Kandidaten in Prüfungen
» 528 im Bereich Deutsch als Fremdsprache
» 1.278 im Bereich der Integrationskurse

Reichen diese aus?
Ein weiterer Ausbau ist notwendig und wird in 2017 an der
VHS Köln fortgesetzt.

Sn

(wie und von wem) Wird der
Bereich „Sprachkurse“
geplant/gesteuert?

nächst unterschieden werden, dass für die
Durchführung der einzelnen Integrationskurse die Planung
und Steuerung zunächst in der Hoheit des BAMF liegen, da
sich das BAMF der zugelassenen Integrationskurse bedient.

Die Koordination und Umsetzung der staatlichen Förderung
und Forderung der Integration nach $ 43 ff. AufenthG erfolgt
in Köln vorrangig durch die Fachgruppe Integration in der
Ausländerbehörde. Hier werden Bedarfe ermittelt und die
Durchführung koordiniert. Insbesondere für bestimmte
Personenkreise (z.B. Jugendliche) werden die
entsprechenden Akteure der Integrationsförderung für eine
optimale Qualifizierung miteinander verbunden.

Sofern sinnvoll, werden Kooperationsvereinbarungen mit den
Trägern abgeschlossen, welche ggf. freiwillige
Selbstverpflichtungen zur Einhaltung von Mindeststandards
beinhalten, die ggf. durch das BAMF nicht vorgesehen, aber
dennoch sinnvoll erachtet werden.

Ermittelte Bedarfe werden aber auch an das BAMF
gespiegelt, um möglichst eine weitreichende
Sprachförderung zu erreichen. So werden auch Bedarfe für
besondere Zielgruppen an das BAMF mitgeteilt und in der
Regel mit Unterstützung geeigneter Integrationskursträger
entsprechend umgesetzt. Dies gilt ebenso, wenn es sich um
entsprechende SGB-Il- oder SGB-Iil-Maßßnahmen handelt.

Die Ausländerbehörde ist nahezu in jegliche Form von
Sprachförderung eingebunden und berät Zugewanderte im
Rahmen einer systemischen Beratung.

Zugewanderte, welche keine staatliche Förderung für sich in
Anspruch nehmen können, werden zielgerichtet durch die
Fachgruppe Integration in alternative
Sprachfördermöglichkeiten vermittelt und dahingehend
beraten.

Der Bereich der Sprachkurse an der VHS Köln wird von den
zuständigen Fachbereichsleitern/innen geplant (aktuell 2,0
Stellen Integrationskurse und 2,0 Stellen Deutsch als
Fremdsprache). Darüber hinaus erfolgt eine Planung über
das „Netzwerk Deutsch für Köln" (siehe Punkt 9).

11

Gibt es spezielle Sprachförderung 1
in den Kitas?

In einem Großteil der städtischen Kitas werden spezielle
Maßnahmen zur Sprachförderung angeboten. Unter anderem
nimmt die Stadt Köln an dem Bundesprogramm „Sprach-
Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist' teil und setzt
dieses in vielen städtischen Kindertageseinrichtungen um.
Für die Sprachförderung sind in den Kitas zusätzliche
Fachkräfte für sprachliche Bildung eingesetzt, die z.T. durch
Bundesmittel sowie durch die Fördergelder des Landes NRW
nach $ 21a und $ 21b KiBiz refinanziert werden.

Beim Thema Einwanderung gestalten ist auch die Förderung
der natürlichen Mehrsprachigkeit zu erwähnen, hier
insbesondere bilinguale Kitas bei Trägern und Stadt und
Schulen.

12

Gibt es in den Kitas spezielle

Bluskita

Eltern?

Kennzeichnung nach $16a KiBiz

«e 75 städtische Kitas

e Ziel: Bildungschancen der Kinder stärken; auf die
jeweilige Lebenswelt und das Wohnumfeld der Kinder
abgestimmte pädagogische Konzepte und
Handlungsformen zu entwickeln sowie eine
adressatengerechte Elternarbeit und -stärkung zu leisten.

Eamilienzentrum

e Ca. 120 geförderte Kitas

e Angebote sind auf die individuellen Bedürfnisse und
Problemlagen der Familien im Stadtbezirk abgestimmt.

e _ Aufgabenschwerpunkte sind Familienbildung,
Familienberatung, Gesundheitsvorsorge und Ernährung,
Bewegung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie,
Sprachförderung, Tagespflege und Interkulturelle
Verständigung.

Rucksack

® Projekt zur Förderung der Deutschen Sprache und der
natürlichen Mehrsprachigkeit und zur Elternbildung

«__In Köln aktuell 33 Kita- und 12 Grundschul- Gruppen

13 | Gibtes Schulsozialarbeit für

Seiteneinsteiger?

e Insgesamt 132,5 Stellen, die bei der Kommune oder für
Grundschulen im Auftrag der Kommune bei freien
Trägern angesiedelt sind

e  Genereller Unterstützungsauftrag für Schülerinnen und
Schüler und deren Eltern eines Schulsystems. Durch die
neu zugereisten Kinder und Jugendlichen hat sich das
Profil der Schulsozialarbeit teilweise geändert.

e _Anca. 90 Standorten stellt die Arbeit mit dieser
Zielgruppe einen weiteren Aufgabenschwerpunkt dar. Der
Umfang unterscheidet sich von Standort zu Standort je
nach Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die neu
zugereist sind und der Existenz weiterer
Unterstützungsangebote.

e Darüber hinaus gibt es 7 Fachkräfte des Landes NRW,
die sich an 6 Berufskollegs überwiegend dieser Klientel
widmen.

14

Gibt es spezielle, auf Sozialräume
bezogene Angebote für
Flüchtlinge?

Wenn ja von wem und wie werden
sie gesteuert?

Handlungskonzept „Lebenswerte Veedel — Bürger- und

Sozialraumorientierung in Köln“

e Durch die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege,
die Kölner Kommunalpolitik und die Stadtverwaltung
konzipiert und seit 2006 umgesetzt.

e Ziel ist die Verbesserung der Lebensbedingungen für die
Bewohnerinnen und Bewohner unter den Prämissen
„Verbesserte Integration", „Verstärkte Partizipation”,
„Optimierte Hilfen und Angebote“, „Wirtschaftlicher
Mitteleinsatz“ und „Optimierte Koordination“.

° Leitlinie für das gesamte Verwaltungshandeln.

e Steuerung insbesondere durch 11
Sozialraumkoordinatoren.

Von diesem Programm profitieren auch die Geflüchteten.

Interkultureller Dienst (IKD)

e  Sonderdienst des ASD im Amt für Kinder, Jugend und
Familie.

« Ziel ist, Migranten/innen bei der Integration zu
unterstützen und - unter Berücksichtigung der
unterschiedlichen kulturellen und religiösen Identitäten -

17
i

i

5 GE SI

Pr

die gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.

« Aufgabe ist insbesondere, unter Vernetzung mit allen
Akteuren, die konkreten Problemlagen innerhalb eines
Sozialraumes zu erkennen, Bedarfe zu ermitteln und
passende integrationsfördernde Angebote zu entwickeln,
sie hinsichtlich ihrer Wirksamkeit zu überprüfen und
gegebenenfalls fortzuentwickeln.

> Weitergehende Informationen finden sich in der
Interessensbekundung, Punkt „Sozialraumstruktur"

15

In welchen Bereichen hat
ehrenamtliche Arbeit besondere
Bedeutung?

(Wie) Wird die ehrenamtliche
Arbeit (für Flüchtlinge)
koordiniert?

Das Bürgerschaftliche Engagement im Zusammenhang mit
der Zuwanderung ist in Köln stark ausgeprägt. In Köln ruht
das Bürgerschaftliche Engagement im Wesentlichen auf 3

Säulen:

Stadtweit agierende Träger

Neben Caritas, Diakonie, Arbeiterwohlfahrt, Deutsches Rotes
Kreuz und Sozialdienst Katholischer Männer engagieren sich
beispielsweise die Kölner Syrienhilfe, das Kölner Netzwerk
Bürgerengagement, die Kölner Freiwilligen Agentur, die
Interkulturellen Zentren und viele andere.

Lokale Initiativen

Hier gibt es aktuell in Köln rund 45 Initiativen im Bereich
Willkommenskultur. Diese Initiativen agieren lokal auf der
Ebene von 1-2 Stadtteilen und setzen konkret bei der Hilfe
für die in den einzelnen Stadtteilen dezentral
untergebrachten Flüchtlinge an.

Engagierte Einzelpersonen und themenzentrierte Initiativen
Neben den oben genannten Akteuren gibt es in Köln viele
Einzelpersonen, die sich in einem breiten Spektrum
engagieren, z.B. Hausaufgabenbetreuung, Erlernen der
deutschen Sprache, in Sportvereinen, Begleitung von
benachbarten Flüchtlingen zu Ämtern, in gemeinsamen
Freizeitaktivitäten Zusätzlich ermöglichen themenbezogen
Sportvereine, die Stadtbibliothek, der Don-Bosco-Club e.V.
und viele andere Akteure über Sport-, Freizeit- und
Bildungsangebote den Flüchtlingen eine Teilhabe am
gesellschaftlichen Leben.

Aktuell befindet sich eine Ratsvorlage in der politischen
Abstimmung, worin konkrete Maßnahmen zur Stärkung des
Ehrenamtes beschlossen werden sollen, wie z.B. die
Stärkung der Koordination von Ehrenamt.

> Weitergehende Informationen finden sich in der
Interessensbekundung, Punkt „Bürgerschaftliches
Engagement"

16

Weiche Programme werden
umgesetzt, bei denen
ehrenamtliche Aktivitäten eine
wichtige Rolle spielen?

e Das Land NRW finanziert Integrationsagenturen u.a. für
das Themenfeld der Förderung des Bürgerschaftlichen
Engagements. Die gestiegene Neuzuwanderung in den
letzten 2-3 Jahren hat das BE auf diesen Teil der
Migrationsarbeit fokussiert.

« Die gleiche Entwicklung haben viele

Migrantenselbstorganisationen genommen. Sie werden
ebenfalls teilweise vom Land unterstützt.

® Die 38 städtischen Interkulturellen Zentren erhalten
insgesamt ca. 450.000 € aus städt. Haushalt. Sie
basieren zu einem großen Teil auf BE, das sich ebenfalls
zunehmend den Neuzugewanderten angenommen hat.

e KOMM-AN NRW unterstützt mit

=> den Teilen 1+2 die Kis, in Köln mit 2 bis 31.12.2017
befristeten Stellen und jeweils 400.000 €
Projektmitteln für 2016+2017 zur Förderung von
ehrenamtlicher Flüchtlingsarbeit bei
Trägern/Initiativen

> Teil 3 die Integrationsagenturen für ihre Projekte im
Bereich der Flüchtlingsarbeit

Welche Netzwerke (mit
mittelbaren wie unmittelbaren
Bezug zu Arbeit mit Flüchtlingen)
existieren bereits?

Wie und von wem werden sie
koordiniert?

Siehe Ausführungen zu den Punkten 2 und 15

Das Kölner Netzwerk Bürgerengagement ist ein freiwilliger
Zusammenschluss von Organisationen aus Politik,
Verwaltung, Wirtschaft und gemeinwohlorientierten
Einrichtungen sowie aktiven Bürgerinnen und Bürgern. Alle
arbeiten gemeinsam und gleichberechtigt an dem
übergeordneten Ziel der "Förderung des bürgerschaftlichen
Engagements" in Köln. Sie bringen ihr Wissen, ihre
Kompetenzen und Erfahrungen ein, um einen Gewinn für alle
Beteiligten und insbesondere für das Gemeinwesen zu
erreichen.

Das Kölner Netzwerk Bürgerengagement beschäftigt sich
immer mal wieder mit dem Thema „Ehrenamt im
Flüchtlingsbereich“. So wurde z.B. im Mai 2016 eine
Fachveranstaltung durchgeführt für potenzielle
Ehrenamtliche, die noch nicht das richtige Engagement
gefunden haben.

Die Geschäftsführung des Netzwerkes liegt im Büro der
Oberbürgermeisterin.

Der Kölner Arbeitskreis Bürgerschaftliches Engagement
(KABE) ist ein Zusammenschluss von 6
Vermittlungsagenturen, die interessierte Kölner Bürgerinnen
und Bürger beraten, die ein Ehrenamt übernehmen möchten
und vermitteln sie in ein geeignetes freiwilliges Engagement.
Jede Agentur hat ihren eigene Schwerpunkt und ihre
aktuellen Projekte auch in der ehrenamtlichen
Flüchtlingshilfe.

Über das städtische Projekt "Flüchtlinge in Köln Willkommen
heißen" wird das Forum Willkommenskultur mit einer
Vollzeitstelle finanziell unterstützt. Die Stelle ist aufgeteilt auf
die beiden Träger des Forums, den Kölner Flüchtlingsrat e.V.
und die Kölner Freiwilligen Agentur e.V.

> In vielen Bereichen der Verwaltung wurden darüber
hinaus themenbezogene Arbeitskreise/Kooperationen mit

F

18 (Wie) sind die freien Träger, z.B.

MBE und JMD bzw. die Freie > Siehe Ausführungen zu den Punkten 2 und 15
Wohlfahrtspflege in die Netzwerke

einbezogen? Alle freien Träger in Köln sind in alle Netzwerke einbezogen.
(Wie) werden sie in zukünftige Künftige Einbeziehung im Rahmen des Projektes — über
Planungen einbezogen? Teilnahme an der AG

19 (Wie) sind Einbeziehung wichtiger Partner - siehe Ziffer 16
Migrantenselbstorganisationen in
die Netzwerke einbezogen? e Die Vernetzung bei den Migrantenselbstorganisationen
(Wie) wird sie in zukünftige verläuft teilweise nicht systematisch. Dies liegt dann meist
Planungen einbezogen? an den dortigen filigranen ehrenamtlichen Strukturen

und/oder fehlender Erreichbarkeit mangels festen
Räumen

« Die städtischen Interkulturellen Zentren sind über den AK
Interkulturelle Zentren und seine Geschäftsführung beim
Kl sehr gut vernetzt und selbstbewusst in die Planungen
der städtischen Migrations- und Integrationsarbeit
einbezogen

20 | Welche weiteren Projekte zur e „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von
‚Arbeit mit Flüchtlingen werden in Flüchtlingen“ des MBWSV NRW (mind. Büze Ehrenfeld
der Kommune umgesetzt? (z.B. und Alte Feuerwache)

Bundes- oder Landesministerien

u.a.) e Es werden Sportpädagogische Angebote für Flüchtlinge
unterstützt. Aktuell werden ca. 30 Angebote von
Privatpersonen, Vereinen, Jugendzentren und ähnlichen
Einrichtungen für Kinder und Jugendliche gefördert.

e Beim Amt für Schulentwicklung wird derzeit das Projekt

„Ehrenamtliche Patinnen und Paten für Flüchtlingskinder
in der Grundschule" in Höhe von jährlich 77.800 €
kommunal finanziert und von dem Flüchtlingsrat und der
Freiwilligenagentur mit jeweils einer halben Stelle
durchgeführt. Es handelt sich um ein Projekt zur
Lernunterstützung und Integration in die Gesellschaft. Die
1:1 Betreuung durch eine Patin / einen Paten ist jeweils
auf 12 Monate angelegt. Die Treffen zwischen Kind und
Patin/Paten sollen i. d. R. zweimal pro Woche stattfinden.

21 Wie sieht die Zielgruppe bei In der ersten Phase des Projektes „Einwanderung gestalten“
Projektbeginn aus? soll der Fokus auf die Lebenslage „Übergang in den
Ist eine Ausweitung geplant? Ausbildungs- und Arbeitsmarkt‘ gelegt werden. Es ist

geplant, zunächst die Zielgruppe der allein-reisenden
Menschen im Alter von 18-25 Jahren mit positiver
Bleibeperspektive im Musterprozess zu berücksichtigen. In
der Ausbauphase wird das Modellprojekt auf weitere
Zielgruppen und weitere Lebenslagen ausgeweitet.

22 Wo setzt das Projekt an Das Projekt setzt zunächst zielgruppenorientiert an. In der
(Sozialraum, zentrale Einrichtung | Ausbaustufe kann es aufgrund der Flächengröße Kölns
0.4.)? Ist eine Ausweitung erforderlich sein, eine räumliche Aufteilung (links- und
geplant? rechtsrheinisch) vorzunehmen. Bei der Objektauswahl sind

Kriterien wie bspw. Erweiterungsmöglichkeiten, vielfältige
(auch alternative) Nutzung, technische Voraussetzungen,
Erreichbarkeit, Kundenfreundlichkeit, Sicherheitsaspekte zu
berücksichtigen.

‚10

E

23

Gibt es ein kommunales
Einwanderungsmonitoring (z. B.
„Flüchtlingsstatistik“) oder
vergleichbare Planungs-
instrumente?

Finanzcontrolling

Für die Erfassung und Aufbereitung der mit der Versorgung
von Flüchtlingen verbundenen Erlöse und Kosten hat die
Stadt Köln ein Auswertungsmodul im Finanzcontrolling
entwickelt, das im Wesentlichen auf SAP-gebuchte Ist-Werte
zurückgreift. Das Auswertungsmodul befindet sich in der
stetigen Weiterentwicklung.

Darüber hinaus ist der Aufbau einer zentralen,
rechtskreisübergreifenden „Flüchtlingsstatistik" als
einheitliche Datenbasis für alle beteiligten Stellen
beabsichtigt.

Auszugsmanagement

Mit Unterstützung des Projekts „Auszugsmanagement“
vermittelt die Stadt Köln Flüchtlinge in Wohnungen des
Kölner Wohnungsmarkts. Das Projekt wurde 2011 in
städtischer Finanzierung und Kooperation mit dem
Caritasverband, dem Deutschem Roten Kreuz und dem
Kölner Flüchtlingsrat ins Leben gerufen.

Die Stadt Köln fördert und unterstützt hierzu im gesamten
Stadtgebiet den Bezug von Mietwohnungen durch Köln
zugewiesenen Flüchtlingen, die integrationsfähig sind.

24

(Wie) Wird das Thema
„Einwanderung! in der
kommunalen Sozialplanung
behandelt?

Die Stabsstelle „Sozialplanung/Sozialberichterstattung‘ ist
beim Dezernat für Soziales, Integration und Umwelt
angebunden. Zu ihren Aufgaben zählen u.a. der Auf- und
Ausbau einer strategischen Zukunftsplanung der
Sozialverwaltung unter Einbeziehung der Bereiche Soziales,
Integration und Umwelt.

Strukturdaten Stadt Köln

. Regierungsbezirk Köln
Al;
gemeine Daten Größe 405,02 km?

Bevölkerungsstruktur

Wohnungsmarkt Daten

ak |
Afghanistan

Herkunftsländer 2015 (Auszug)

NRW 5,5; Bund 5,2

Arbeitsmarktdaten

entspricht 4,2 %aller
‚Arbeitslosen

"Idavon ohne Hauptsschulabschluss.
[davon Abitur bzw. Hochschulreife -
.|für Helfertätigkeiten in Frage kommende a
[Für Fachkraft-, Spezialisten-, Expertentätigkeitenin |

© |Frage kommende . nn
[Anteil der Erwerbsfähigen U25.

Anlage 2.1 Niederschrift der Arbeitsgruppe

23350 Zeichen

Anl age L
Die Oberbürgermeisterin ne

Büro der Oberbürgermeisterin
OBIß - Referat Flüchtlingskoordination
Frau Meier

Telefon: (0221) 221 30892
Fax: (0221) 221 27214

E-Mail: Einwanderung_gestalten@stadt-koeln.de
Datum: 07.07.2017

4. Treffen der Arbeitsgruppe des Förderprojektes „Einwanderung gestalten“
am Mittwoch, den 05.07.2017, 10:00 Uhr — 12:15 Uhr

____—— Einwanderung Yesraton und Soziales
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

gefördert durch das MAIS NRW

Niederschrift über die 1. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 05.07.2017

Anwesend waren:

Adrian Klaus Ehrenamt - AK Politik der Willkommensinitiativen
Arimond Sabine Jobcenter

Ascani Mario Ehrenamt - AK Politik der Willkommensinitiativen
Bokranz Gesa Amt für Wohnungswesen

De Haan Claudia Amt für Informationsverarbeitung

Eulgem Dr. Andrea Gesundheitsamt

Gramm Sigrid Amt für Wirtschaftsförderung

Hadzik Tobias Kämmerei

Heiden Andreas ‚Amt für Personal, Organisation und Innovation

Holtz Vera Agentur für Arbeit Köln

Käufer Tobias Amt für Wohnungswesen

Klassen Ingeborg Amt für Weiterbildung

Kuntze Monika LIGA der Wohlfahrtsverbände - Caritas-Zentrum Kalk
Kusserow Sebastian Jobcenter - Talentscout U25

Lätsch Michael Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt
Murawski Stephan Dezernat | Stabsstelle Bürgerservice

Oster Hans-Jürgen Büro der Oberbürgermeisterin - Flüchtlingskoordination
Otalvaro Andreas Fe- Amtfür Schulentwicklung

Ramos Aal Amt für Soziales und Senioren

Reis Prof. Dr. Claus Frankfurt University of applied sciences

Roth Klaus Ehrenamt - AK Politik der Willkommensinitiativen
Schick Sabine Amt für Kinder, Jugend und Familie

Schliffke Renate Büro der Oberbürgermeisterin - Flüchtlingskoordination
Schoos Michael Amt für Informationsverarbeitung

Schumacher Dirk Amt für Soziales und Senioren

Schwamborn Stefan Büro der Oberbürgermeisterin - Flüchtlingskoordination
Tischer Anne Dezernat | Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht
Winkelmann Anne Kommunales Integrationszentrum (i.V. für Frau Kremer-Buttkereit)
Wohlgemutn Frank ‚Amt für Öffentliche Ordnung — Ausländerangelegenheiten
Entschuldigt fehlten:

Bosbach Claudia LIGA der Wohlfahrtsverbände — Deutsches Rotes Kreuz
Dick Maik Büro der Oberbürgermeisterin - Strategische Steuerung
Murawski Stephan Dezernat | - Stabsstelle Bürgerservice

Niederschrift über die 1. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten‘ am 05.07.2017

Tagesordnung
1. Begrüßung durch den Projektleiter Hans-Jürgen Oster

2. Vorstellrunde der Arbeitsgruppenteilnehmer*innen

3. Change Management
Kurzpräsentation durch Frau Werning-Gyoerkoe

4. Identifizierung von Themenfeldern anhand des Musterfalls „Sarah und Hamed“
5. Einrichtung und Besetzung von Unterarbeitsgruppen

6. Weiteres Vorgehen

1. Begrüßung

Herr Oster begrüßt die anwesenden Gäste. Unter Verweis auf die Dokumentation der Auftakt-
veranstaltung am 28.06.2017 geht er kurz auf die Projektstruktur (Foliensatz zu TOP 1, siehe
Anlage 1) und die Verortung der Arbeitsgruppe ein. Während der Auftaktveranstaltung sei
zudem eine Wünschebox aufgestellt gewesen. Die Gäste hätten ihre mit dem Projekt verbun-
denen Wünsche äußern können. Hiervon sei auch zahlreich Gebrauch gemacht worden. Wie
an den in der Präsentation aufgeführten „O-Tönen“ zu erkennen sei, deckten sich die geäu-
ßerten Wünsche im Wesentlichen mit den formulierten Zielen.

Die Frage, die sich nun mehr vielen Projektteilnehmern stelle, sei die nach dem Mehrwert,
zum einen für sich als Beteiligten selbst aber auch für die Stadt. Ein zu erzielender Mehrwert
müsse immer im Verhältnis zum Aufwand stehen. Alle hauptamtlichen und ehrenamtlichen
Kräfte würden ihre Aufgaben gut machen wollen. Wichtig sein nun, dieses know how in das
Projekt einzubringen, um die Arbeit zu vereinfachen und zu erleichtern und ein gutes Ergebnis
für die geflüchteten Menschen zu erzielen. Er sei zuversichtlich, mit dem Projekt zu einem
guten gemeinsamen Ergebnis zu kommen. Um einen schnellen Mehrwert für alle Beteiligten
zu erreichen, werde man versuchen, wo möglich, Ergebnisse und Verbesserungen schnell
umzusetzen.

2: Vorstellrunde der Arbeitsgruppenteilnehmer*innen

Die Teilnehmer*innen der Arbeitsgruppe stellen sich mit Namen, Funktion und Aufgabenstel-
lung im Thema „geflüchtete Menschen“ vor.

3. Change Management

Frau Werning-Gyoerkoe gibt im Rahmen einer Folienpräsentation eine Einführung in die
Chancen und Herausforderungen des Change Managements (Anlage 2).

Zu Beginn des Projektes stehe die These, dass der Reformprozess gelingen werde, weil alle
Beteiligten von den optimierten Strukturen profitieren würden und diesen Prozess von Anfang
an maßgeblich und kompetent mitgestalten.

Im Weiteren geht Frau Werning-Gyoerkoe auf die Erfolgsfaktoren für ein gelungenes Change
Management sowie mögliche Hemmnisse ein.

Das Modell eines Eisberges verdeutliche, dass die sog. harten Faktoren, wie Strukturen, Pro-
zesse, Kennzahlen, lediglich die Spitze eines Eisberges darstellten (Folie 8). Für den Change
Management Prozess wesentlich entscheidender seien die weichen Faktoren -der Eisberg

3

Niederschrift über die 1. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 05.07.2017

unterhalb der Wasseroberfläche-, wie Macht, Angst, Gewohnheiten. Die anwesenden Projekt-
teilnehmer seien mit ihren Kenntnissen und Erfahrungen sowie als Mittler für Ihre Bereiche
unerlässlich, um die entscheidenden Stimmungen wahrzunehmen und zu beeinflussen. Das
Projekt benötige die Teilnehmer“innen der Arbeitsgruppe als Experten*innen und Unterstüt-
zer*innen, als Multiplikatoren*innen und als Motivatoren*innen für ein erfolgreiches Gelingen.

4. Identifizierung von Themenfeldern anhand des Musterfalls „Sarah und Hamed“

Die Darstellung der systemischen Fallanalyse, das Fallbeispiel sowie die Fotodokumentation
der Herausarbeitung von Themenfeldern und Einrichtung der Unterarbeitsgruppen können der
Anlage 3 entnommen werden.

Zur Einführung stellt Frau Schliffke die systemische Fallanalyse dar, wonach Themenfelder
anhand eines Musterfalles durch Betrachten der Probleme und Potentiale herausgearbeitet
und für die weitere Bearbeitung in entsprechenden Unterarbeitsgruppen priorisiert würden.

Herr Schwamborn bedankt sich für die Zusendung der praktischen Beispielfälle, aus denen
die Projektkoordination aus Datenschutzgründen einen Musterfall kreiert habe. Nun seien
konkrete Handlungsfelder zu identifizieren. Als Beispiel führt er das Themenfeld Sprache an,
welches sich durch alle Lebenslagen ziehe. Das Themenfeld Sprache habe zahlreiche Ein-
zelbausteine, wie Dolmetscher, Spracherwerb, leichte Sprache, die in den Unterarbeitsgrup-
pen weiter zu bearbeiten seien.

Frau Schliffke ergänzt, die Themenfelder Netzwerke/Kooperation und Casemanagement sei-
en vom Land NRW gesetzte Ziele des Projektes und würden zu einem späteren Zeitpunkt
behandelt, um Erfahrungen und Kenntnisse aus der Arbeit in den anderen Unterarbeitsgrup-
pen einfließen lassen zu können.

Auf Vorschlag von Herrn Ascani wird das Themenfeld Wohnen aufgenommen. Hierunter ist
beispielsweise auch die Betreuung in den unterschiedlichen Wohnformen zu fassen.

Frau Arimond weist auf das Thema Motivation hin. Es sei wichtig, den Blick auf die Ziele des
geflüchteten Menschen zu richten. Hierfür sei ggf. eine Änderung der Sichtweise erforderlich,
um Verständnis für die Beweggründe und die Motivation der/des Geflüchteten zu entwickeln.

Herr Adrian schließt sich dem an und ergänzt, geflüchtete Menschen hätten beispielsweise
oftmals das Ziel, schnell Geld zu verdienen, um fluchtbedingte Schulden zu begleichen. Dies
könne dem Ziel, diese Menschen zunächst in eine Ausbildung zu vermitteln, durchaus wider-
sprechen.

Frau Kuntze und Herr Oster schlagen vor, das Thema Motivation als Querschnittsaufgabe
anzusehen, die in alle Überlegungen in den einzelnen Themenfeldern einfließen müsse. Das
Plenum schließt sich dem an.

Herr Heiden stellt dar, unter Berücksichtigung der Motivation der Geflüchteten und vorhande-
nen Zielvorstellungen der Gesellschaft und den Behörden diene das Projekt dazu, die einzel-
nen Schritte besser aufeinander abzustimmen, mögliche Hemmnisse im Vorfeld abzubauen
und Übergänge besser zu gestalten.

Nach kurzer Diskussion besteht Konsens, die Thematik der Übergänge zwischen den Lebens-
lagen, aber auch zwischen Rechtskreisen, Dienststellen und externen Beteiligten als Quer-
schnittsaufgabe für alle Unterarbeitsgruppen aufzunehmen.

Auf Anregung von Frau Schick wird als weiteres Themenfeld „Gesundheit“ mit dem Teilaspekt
der psychosozialen Betreuung aufgenommen.

Auf Rückfragen von Frau Arimond und Frau Dr. Eulgem nach der Definition der Zielgruppe
wird die Zielgruppe nach intensivem Austausch wie folgt definiert:

Alleinreisende Frauen und Männer von 18 — 25 Jahren sowie alleinreisende Elternteile mit
Kindern, die eine positive Bleibeperspektive besitzen und die sich in der Lebenslage Über-
gang in Ausbildung/Arbeit befinden.

Niederschrift über die 1. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 05.07.2017

Die besonderen Problematiken alleinreisender Frauen werden als Querschnittsaufgabe für
alle Unterarbeitsgruppen aufgenommen.

Mit Blick auf einen entsprechenden Vorschlag von Herrn Ascani merkt Frau Gramm an, dass
geflüchtete Menschen mit negativer Bleibeprognose von diesem Projekt zunächst nicht erfasst
seien. Die erarbeiteten Strukturen könnten in einem nächsten Schritt auf andere Personen-
gruppen übertragen werden.

Die Arbeitsgruppe diskutiert im Weiteren einen Vorschlag von Herrn Ascani, die übergeordne-
ten Themen als Basis für die Unterarbeitsgruppen heranzuziehen und die benannten The-
menfelder als Querschnittsthemen in alle Unterarbeitsgruppen zu spiegeln. Herr Oster regt an,
bei der nunmehr erarbeiteten Systematik zu bleiben. Das bedeute die Bildung von Themen-
feldern/Unterarbeitsgruppen im Wesentlichen nach Lebenslagen. Für jedes Themenfeld sei im
Weiteren herauszuarbeiten, welche Abläufe existierten und wie Abläufe strukturiert sein müss-
ten, damit geflüchtete Menschen motiviert blieben. Das Zusammenspiel der Akteure, die Moti-
vation der Geflüchteten, besondere Problematiken für alleinreisende Frauen seien wichtige,
übergreifende, Punkte, die immer mit zu bedenken seien.

Frau Kuntze stimmt dem zu und bittet, die benannten Querschnittsthemen entsprechend als
eigene Punkte in den Arbeitsauftrag an die Unterarbeitsgruppen zu formulieren.

Nach Vorschlag von Frau Gramm ist sich die Arbeitsgruppe einig, die Themenfelder Bildung
und Arbeit zusammenzufassen und die (soziokulturelle) Teilhabe als eigenes Themenfeld
aufzunehmen.

Herr Roth führt aus, dass Sprachkenntnisse allein für eine Orientierung im Alltagsleben in
Deutschland oftmals nicht ausreichen würden. Beispielsweise berichteten Geflüchtete, es sein
in einigen Ländern Afrikas absolut unüblich, Briefe zu versenden oder zu erhalten. Die Flut
der Behördenpost in Deutschland überfordere die geflüchteten Menschen daher oftmals. Herr
Oster schlägt daraufhin vor, zusammenfassend den Slogan „Verstehen ist mehr als Sprache“
als weiteres übergreifendes Thema in die Unterarbeitsgruppen zu spiegeln. Hierüber bestand
Einvernehmen.

Herr Otalvaro benennt die ehrenamtliche Arbeit als weiteres Themenfeld. Nach kurzer Ab-
stimmung wird das Ehrenamt als bedeutendes, übergreifendes Thema in den Themenspei-
cher aufgenommen.

Auf Nachfrage von Frau Bokranz antwortet Herr Schwamborn, der Datenaustausch sowie
weitere Aspekte zum Datenmanagement würden in das Parallelprojekt „Flüchtlingsdatenma-
nagement“ beim Amt für Informationsverarbeitung einfließen.

Frau Bokranz weist darüber hinaus darauf hin, Sarah und Hamed seien im vorliegenden Fall
mittellos. Die wirtschaftliche Situation sei bislang weder als Themenfeld noch im Themenspei-
cher aufgeführt. Nach einer kurzen Diskussion, auch zu den Aspekten Leistungsrecht und
Aufenthaltsrecht, besteht Einigkeit, dem Vorschlag von Herrn Schumacher, ein Themenfeld
Existenzsicherung zu bilden, zuzustimmen.

Herr Wohlgemuth bemerkt, die Themenfelder Arbeit, Bildung und Sprache hingen so eng ZU-
sammen, dass sie in einer gemeinsamen Unterarbeitsgruppe bearbeitet werden müssten.
Frau Schliffke schließt sich dem sachlichen Zusammenhang dieser Thematiken grundsätzlich
an. Im Hinblick auf den Umfang und die zahlreichen Einzelaspekte des Themenfeldes plädie-
re sie jedoch für eine Trennung von Arbeit/Bildung und Sprache.

Im Ergebnis besteht Konsens über die folgenden Themenfelder:

Themenfelder = Unterarbeitsgruppen
Sprache

Bildung/Arbeit

Wohnen

Gesundheit

Teilhabe

Existenzsicherung

Niederschrift über die 1. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 05.07.2017

darüber hinaus:
Casemanagement
Netzwerke/Kooperation

Übergreifende Themen für alle Unterarbeitsgruppen
Übergänge

Motivation

Ehrenamt

Frauen

Wertschätzung

Verstehen ist mehr als Sprache

6. Einrichtung und Besetzung von Unterarbeitsgruppen

Mit Blick auf die vorhandenen -zeitlichen- Ressourcen aller Projektteilnehmer erläutern Frau
Schliffke und Herr Schwamborn, es sei beabsichtigt, zunächst mit drei Unterarbeitsgruppen zu
starten. Im weiteren Projektverlauf folge die Einrichtung weiterer Unterarbeitsgruppen sukzes-
sive. Zur Festlegung, mit welchen Unterarbeitsgruppen man beginne, bitten sie um eine
Punktabfrage zur Priorisierung der Themenfelder.

Ergebnis:

UAG 1: Bildung/Arbeit
UAG 2: Sprache
UAG 3: Wohnen

Hinsichtlich der Besetzung der drei Unterarbeitsgruppen bittet Frau Schliffke, sich an der Fra-
ge, wo jede*r Einzelne den größten fachlichen Beitrag liefern könne, zu orientieren. Ziel sei
es, die Unterarbeitsgruppen mit maximal 5-8 Teilnehmern*innen zu besetzen, um Arbeitsfä-
higkeit und Effektivität zu gewährleisten (Fotodokumentation, Anlage 4).

Auf Rückfragen von Frau Arimond und Frau Bokranz zu Arbeitsauftrag und Arbeitsaufwand
erläutert Herr Oster, in den Unterarbeitsgruppen müsse nun analysiert werden, welche Ange-
bote es bereits gebe, wie diese angeboten würden und ob dieses Angebot dem tatsächlichen
Bedarf der geflüchteten Menschen entspreche. Zudem seien die Strukturen, die Übergänge
und die Wirksamkeit des Ressourceneinsatzes etc. zu betrachten.

Herr Schwamborn ergänzt, der Arbeitsauftrag für die Unterarbeitsgruppen werde nochmals
formuliert und allen Teilnehmern*innen zur Kenntnis gegeben. Er wisse um die Ressourcen-
problematiken, insbesondere in den Sommerferien. Dennoch sei er zuversichtlich, mit den
Unterarbeitsgruppen möglichst schnell zu starten. Er plane ein Tagungsintervall im drei-
Wochen-Rhythmus. Inwieweit sich dies umsetzen lasse, müsse nun für jede Unterarbeits-
gruppe abgestimmt werden. Die Federführung für die einzelnen Unterarbeitsgruppen über-
nehme die Projektkoordination. Auch obliege ihr die Rahmenorganisation, wie die Vorberei-
tung und Nachbereitung der Ergebnisse.

Frau Arimond schlägt vor, dass die Projektteilnenmer*innen eine Vertretung benennen, um
eine kontinuierliche Arbeit gewährleisten zu können.

Ergebnis:

UAG 1: Bildung/Arbeit (9 Mitglieder)

LIGA der Wohlfahrtsverbände

Kommunales Integrationszentrum

Herr Kusserow (Jobcenter)

Frau Holtz (Agentur für Arbeit)

Amt für Öffentliche Ordnung — Ausländerangelegenheiten
Herr Ascani (Ehrenamt)

Herr Otalvaro (Regionales Bildungsbüro)

Niederschrift über die 1. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 05.07.2017

Herr Lätsch (Dezernat für Soziales, Integration und Umwelt)
Frau de Haan/Herr Schoos (Amt für Informationsverarbeitung)

UAG 2: Sprache (5 Mitglieder)

LIGA der Wohlfahrtsverbände

Frau Lüder (Jobcenter)

VHS

Herr Roth (Ehrenamt)

‚Amt für Öffentliche Ordnung — Ausländerangelegenheiten

UAG 3: Wohnen (7 Mitglieder)

Frau Schick/Frau Rashid (Amt für Kinder, Jugend und Familie)
LIGA der Wohlfahrtsverbände

Herr Adrian (Ehrenamt)

Frau Lüder (Jobcenter)

Frau Bokranz/Herr Käufer (Amt für Wohnungswesen)

Herr Schumacher (Amt für Soziales und Senioren)

Frau de Haan/Herr Schoos (Amt für Informationsverarbeitung)

In Absprache mit den Vertretern*innen der Querschnittsämter Amt für Personal, Organisation
und Innovation sowie Kämmerei werden diese über die jeweiligen Ergebnisse informiert und
anlassbezogen zu den Sitzungen der Unterarbeitsgruppen eingeladen.

6. Weiteres Vorgehen

Herr Schwamborn stellt das weitere Vorgehen anhand des Zeitmaßnahmenplans, zunächst
für das Jahr 2017, dar (Anlage 5). Die Zeitplanung orientiere sich im Wesentlichen an den
durch das Land vorgegebenen Terminen für das Berichtswesen. Lenkungs- und Arbeitsgrup-
pen fänden zeitlich vor der Berichtsabgabe statt, die politischen Gremien würden im Nach-
gang informiert.

Grundsätzlich sei auch vor der 1. Sitzung der Lenkungsgruppe am 16.08.2017 eine Arbeits-
gruppensitzung einzuberufen. Auf Vorschlag von Herrn Schwamborn sind die Teilneh-
mer*innen aufgrund der zeitlichen Enge mit einer schriftlichen Information über Sachstand
und erste Ergebnisse im Vorfeld der Lenkungsgruppe einverstanden.

Herr Oster bedankt sich für die rege Teilnahme an der Diskussion und schließt die Sitzung.

Gez. Oster

Anlagenverzeichnis
Anlage 1 (zu TOP 1): Präsentation Begrüßung
Anlage 2 (zu TOP 3): Präsentation Change Management

Anlage 3 (zu TOP 4): Folie systemische Fallanalyse
Musterfall
Fotodokumentation Themenfelder, Priorisierung (Bildung von
Unterarbeitsgruppen), Themenspeicher

Anlage 4 (zu TOP 5): Fotodokumentation Bildung der Unterarbeitsgruppen
Anlage 5 (zu TOP 6): Zeitmaßnahmenplan 2017

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1. Zwischenbericht 08_2017

3712 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 62 Stadt Köln

1. Zwischenbericht an die Bezirksregierung
Arnsberg

zum Sachstand des Projektes

— Einwanderung
— gestalten NRW

in Köln

Stand: 16.08.2017

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gefördert durch das MKFFI NRW

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Die Oberbürgermeisterin $ Stadt Köln

Sachstand:

Der Rat hat der Teilnahme am Projekt Einwanderung gestalten NRW mit Beschluss vom
04.04.2017 zugestimmt.

Zielgruppe:

Alleinreisende geflüchtete Frauen und Männer im Alter von 18 — 25 Jahren sowie
alleinreisende Elternteile mit Kindern, die eine positive Bleibeperspektive besitzen und
die sich in der Lebenslage Übergang in Ausbildung/Arbeit befinden.

Eine Ausweitung auf weitere Zielgruppen/Lebenslagen ist -gegebenenfalls im Nachgang
des Projektes- beabsichtigt.

Die 2,0 Stellen Projektkoordination bzw. Administration wurden zum 01.05.2017 besetzt.

Die Auftaktveranstaltung des Projektes hat am 28.06.2017 im Historischen Rathaus Köln
stattgefunden. Eingeladen waren Vertreterinnen des Landes NRW, Vertreter*innen aus
Rat und Verwaltung, von der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter, von freien Trägern
der Wohlfahrtsverbände und des Ehrenamtes sowie von der Wissenschaftlichen
Projektbegleitung.

Die Dokumentation der Veranstaltung sowie eine entsprechende Pressemitteilung sind
als Anlage 1 beigefügt.

Am 05.07.2017 ist die Arbeitsgruppe zu ihrer konstituierenden Sitzung
zusammengetreten und hat folgende vorrangig zu bearbeitende Themenfelder definiert:

Themenfelder
Sprache
Bildung/Arbeit
Wohnen
Gesundheit
Teilhabe
Existenzsicherung

darüber hinaus:
Casemanagement
Netzwerke/Kooperation

Der Teilnehmerkreis sowie die Niederschrift der Sitzung können der Anlage 2
entnommen werden.

Nach Priorisierung der definierten Themenfelder durch die Arbeitsgruppe wurden
zunächst 3 Unterarbeitsgruppen mit folgendem Schwerpunkt eingerichtet:

UAG 1: Bildung/Arbeit
UAG 2: Sprache
UAG 3: Wohnen

Alle 3 Unterarbeitsgruppen haben zwischenzeitlich zweimal getagt (Protokolle siehe
Anlage 3). Die Themenfelder wurden hier auf Einzelbausteine heruntergebrochen. Die
Leistungsketten werden nunmehr analysiert, Bedarfslücken identifiziert und Maßnahmen
zur Verbesserung der Situation der Zielgruppe entwickelt.

PEN =. - Ministerium für Kinder, Familie,
nn Einwanderung Flüchtlinge und Integration

gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen
gefördert durch das MKFFI NRW

Die Oberbürgermeisterin

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e Die Ist-Prozesse der verwaltungsinternen beteiligten Dienststellen sind bereits
abgebildet.

e Eine Standortanalyse für Köln wurde der Wissenschaftlichen Projektbegleitung
(Frankfurter Universität für angewandte Wissenschaften) im April 2017 übermittelt
(Anlage 4).

Weiteres Vorgehen:

e Mitteilung an die politischen Gremien der Stadt Köln (Integrationsrat,
Jugendhilfeausschuss, Ausschuss Soziales und Senioren, Ausschuss Allgemeine
Verwaltung und Rechtsfragen/Vergabe/lnternationales) im September 2017.

e Turnusmäßige Treffen der Unterarbeitsgruppen und sukzessive Ausweitung auf weitere
Themenfelder.

e Einbringung von Optimierungsvorschlägen in die Arbeitsgruppe bzw. Lenkungsgruppe
zur Beschlussfassung

e 2. Sitzung der Arbeitsgruppe am 08.11.2017.
e 2. Sitzung der Lenkungsgruppe am 06.12.2017.

e Erstellung der konkreten Zeit- und Projektplanung für 2018 in enger Abstimmung mit der
wissenschaftlichen Begleitung.

Hans-Jürgen Oster

Stadt Köln — Die Oberbürgermeisterin
Büro der Oberbürgermeisterin - Referat Flüchtlingskoordination
Projektleiter „Einwanderung gestalten NRW“

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gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

gefördert durch das MKFFI NRW

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Anlage 3 Protokolle der Unterarbeitsgruppen

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Büro der Oberbürgermeisterin
OBI/ß6 - Referat Flüchtlingskoordination
Herr Schwamborn

Telefon: (0221) 221 30631
Fax: (0221) 221 27214

E-Mail: Einwanderung_gestalten@stadt-koeln.de
Datum: 20.07.2017

1. Sitzung der UAG 2 „Sprache“ des Förderprojektes „Einwanderung gestalten“
am Donnerstag, den 20.07.2017, 10:00 Uhr - 11:40 Uhr

= Ministerium für Kinder, Familie,
—— Einwanderung Flüchtlinge und Integration x
= gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen 2)

Gefördert aus Mitteln des MKFFI

Niederschrift über die 1. Sitzung der LAG 2 „Sprache“ im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ am 20.07.2017

Anwesend waren:

Frau Atik-Schneider Jobcenter Köln

Frau Dr. Eker Amt für Weiterbildung
Herr Roth Ehrenamt - AK Politik der Willkommensinitiativen
Herr Schwamborn Büro der Oberbürgermeisterin - Flüchtlingskoordination

Frau Werning-Györkö Büro der Oberbürgermeisterin - Flüchtlingskoordination

Herr Wohlgemuth Amt für Öffentliche Ordnung - Ausländerangelegenheiten

Entschuldigt fehlten:

LIGA der Wohlfahrtsverbände

Tagesordnung
1. Begrüßung und Vorstellung

2. Konkretisierung des Themenfeldes „Sprache“ für die Zielgruppe in Einzelbausteine
3. Leistungsketten in den Einzelbausteinen

a) Bestandsaufnahme

b) Analyse

c) Entwicklung von Gegensteuerungsmaßnahmen

4. Weiteres Vorgehen“

Niederschrift über die 1. Sitzung der UAG 2 „Sprache“ im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ am 20.07.2017

1. Begrüßung und Vorstellung

Herr Schwamborn begrüßt die Anwesenden und bedankt sich für die Bereitschaft zur Mitar-
beit. Alle anwesenden Teilnehmer/innen stellen sich kurz vor.

2. Konkretisierung deThemenfeldes „Sprache“ für die Zielgruppe in Einzelbausteine

Unter Verwendung des Fallbeispiels „Sarah und Hamed“ werden folgende Einzelbausteine
des Themenfeldes „Sprache“ ausfindig gemacht, die im Folgenden weiter bearbeitet werden.

Unter den Einzelbaustein „Dolmetscher / Sprachmittler“ sind alle Maßnahmen zu sehen,
die mit Übersetzungen aus den Herkunftssprachen in die deutsche Sprache befasst sind,
unabhängig von fachlichen Qualifikationen.

Unter dem Einzelbaustein „Sprachfördermaßnahmen“ sind alle Maßnahmen zu sehen, die
mit der Prüfung bestehender Kenntnisse und dem Erwerb von Sprachkenntnissen befasst
sind.

Unter dem Einzelbaustein „Sprachpraxis“ sind alle Maßnahmen zu sehen, die über den
Lernprozess hinaus mit der Anwendung im täglichen Leben befasst sind.

Unter dem Einzelbaustein „Sprachstandsnachweis“ sind alle Maßnahmen zu sehen, die mit
der Anerkennung von Sprachbefähigungen befasst sind.

Niederschrift über die 1. Sitzung der UAG 2 „Sprache“ im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ am 20.07.2017

Es wird einvernehmlich entschieden, die Bearbeitung zunächst auf den Einzelbaustein
„Sprachfördermaßnahmen“ zu fokussieren.

Bei der weiteren Bearbeitung muss stets die Zielgruppe berücksichtigt werden.

Desweiteren müssen die in der Arbeitsgruppe am 05.07.2017 vereinbarten
Querschnittsthemen mitgedacht werden:

Niederschrift über die 1. Sitzung der UAG 2 „Sprache“ im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ am 20.07.2017

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x Wertschi arzun

* Verstehen ist mehr als
Sprache

3. Leistungsketten in den Einzelbausteinen
a) Bestandsaufnahme

Zur Bestandsaufnahme wird unter Beteiligung aller Akteure folgende Übersicht mit Maßnah-
men zusammengestellt:

- Alphabetisierungskurse

- Integrationskurse zum Zweitschriftlernen

- Jugendintegrationskurse

- Berufsbezogene Sprachförderung (ESF über BAMF; Deufe über Bundesförderung)
- Integrationskurse (Elternkurse, Frauenkurse, Gehörlosenkurse)

- Niederschwellige Sprachangebote durch Ehrenamitler, insb. auch Migranten, die bereits
länger in Deutschland wohnen

- Zusätzliche Sprachförderangebote durch Sonderaktionen von Behörden

Niederschrift über die 1. Sitzung der UAG 2 „Sprache“ im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ am 20.07.2017

- Sprachförderung von B1 zu B2 durch IHK-Stiftung und Handwerkskammer

- Kombi-Maßnahmen zur beruflichen Orientierung mit Sprachförderung (Kompaß)
- Berufsbezogene Sprachangebote mit Erprobungsmaßnahmen

- Kombiangebote zur Vorbereitung auf die Ausbildung ( Perjuf und Perjuf H)

- Sprachförderprogramm in Kindertagesstätten

- Internationale Förderklassen

- Fit für mehr

Darüber hinaus gibt es noch mehrere Angebote zur Sprachförderung in Maßnahmen mit an-
deren Schwerpunkten.

Die erfolgte Aufstellung ist keinesfalls abschließend. Insbesondere im ehrenamtlichen Bereich
wird eine Vielzahl weiterer Maßnahmen angeboten, über die es jedoch keine Gesamtüber-
sicht gibt.

b) Analyse

Am Beispiel der Integrationskurse wird in der Diskussion deutlich, dass der Geflüchtete unter-
schiedliche Wege geht, je nachdem bei welcher Institution er zuerst vorstellig wird. Es werden
dann in der Folge unterschiedliche Kurse über das Ausländeramt oder über das Jobcenter
angeboten. Die Zusammenarbeit mit dem BAMF ist hinsichtlich der Kommunikation schwierig.
Insbesondere gibt es keine Datenvernetzung. Herr Wohlgemuth bietet an, für die Thematik
„Integrationskurse“ eine Ablaufdarstellung zu übersenden, die bereits innerhalb des Auslän-
deramtes erstellt wurde. Auf dieser Basis soll in der nächsten Sitzung eine weitergehende
Analyse der konkreten Probleme im Ablauf durchgeführt werden. Frau Atik-Schneider wird
ebenfalls eine Ablaufdarstellung innerhalb des Jobcenters für das Thema „Integrationskurse“
erstellen lassen.

Es wird deutlich, dass insbesondere die Veröffentlichung der Angebote über das Internet op-
timierungsbedürftig ist. Derzeit sollen alle Angebote zentral über die Plattform „kurs.net“, die
von der Bundesagentur für Arbeit betrieben wird, eingestellt werden. Diese Problematik muss
vertiefend in eine der kommenden Sitzungen aufgegriffen werden, da die Handhabung insge-
samt umständlich ist und die vorgegebene Kategorisierung nicht auf Anhieb erkennen lässt,
für welche konkrete Zielgruppe Maßnahmen angeboten werden.

Weitere Probleme bestehen in der Parallelität von Terminen. So können z. B. Sprachkurse
wegen anstehender Behördengänge nicht durchgängig besucht werden. Problematisch ist
ferner, dass alle beteiligten Stellen Einstufungstests über vorhandene Sprachkenntnisse
durchführen und dabei z. T. zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen.

Niederschrift über die 1. Sitzung der UAG 2 „Sprache“ im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ am 20.07.2017

Die weitergehende Analyse sowie die Entwicklung von Gegensteuerungsmaßnahmen und
Optimierungsmöglichkeiten wird in die nächste Sitzung verschoben und soll auf Basis der Un-
terlagen des Ausländeramtes durchgeführt werden.

4. Weiteres Vorgehen

Herr Wohlgemuth liefert für die nächste Sitzung der UAG eine vorhandene Ablaufdarstellung
für das Thema „Integrationskurse“ an Herrn Schwamborn, der diese im Vorfeld der nächsten
Sitzung an alle Mitglieder verteilt.

Frau Atik-Schneider lässt im Jobcenter eine Ablaufdarstellung zum Thema „Integrationskurse“
erstellen.

Herr Roth wird im ehrenamtlichen Bereich eine Abfrage durchführen, welche konkreten Maß-
nahmen im Bereich „Sprachförderung“ derzeit angeboten werden.

Herr Schwamborn nimmt Kontakt mit dem Jugendamt auf und fordert die vorhandene Konzep-
tion für das Sprachförderprogramm in Kindertagesstätten an.

Es besteht Einvernehmen, dass an der kommenden Sitzung der UAG „Sprache“ je ein Vertre-
ter des BAMF und des Kl teilnehmen sollte. Das BAMF hat eine zentrale Bedeutung bei der
Thematik „Integrationskurse“ und das Kl hat aufgrund der Aufgabenstellung vielfältige Schnitt-
stellen. Herr Wohlgemuth spricht hinsichtlich der Bereitschaft zur Teilnahme den für Köln zu-
ständigen Vertreter des BAMF an und meldet den Kontakt anschließend an Herrn Schwam-
born. Herr Schwamborn nimmt Kontakt mit dem KI auf.

Der Vertreter aus dem Bereich „Ehrenamt“ zur Teilnahme an den Sitzungen der UAG 2 „Spra-
che“ wird von Herrn Roth nachgemeldet.

Als nächster Sitzungstermin wird einvernehmlich, Donnerstag, 10.08.2017 von 10.00 Uhr bis
12.00 Uhr festgelegt. Die Einladung wird durch Herrn Schwamborn per Outlook versendet.
Herr Schwamborn wird künftig alle Unterlagen an den regulären Teilnehmer sowie die Vertre-
tung schicken.

Herr Schwamborn bedankt sich bei allen für die Mitarbeit und schließt die Sitzung.

gez. Schwamborn

Anlage
Teilnehmerliste

Die Oberbürgermeisterin >

Büro der Oberbürgermeisterin
OBI6 - Referat Flüchtlingskoordination
Herr Schwamborn

Telefon: (0221) 221 30631

Fax: (0221) 221 27214

E-Mail: Einwanderung_gestalten@stadt-koeln.de
Datum: 25.07.2017

1. Sitzung der UAG 1 „Bildung/Arbeit“ des Förderprojektes „Einwanderung
gestalten“

am Donnerstag, den 25.07.2017, 10:00 Uhr — 11:40 Uhr

. Ministerium für Kinder, Familie,
— —  Einwanderu ng Flüchtlinge und Integration %
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

Gefördert aus Mitteln des MKFFI

Niederschrift über die 1. Sitzung der UAG 1 „Bildung/Arbeit“ im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ am 25.07.2017

Anwesend waren:

Herr Ascani AK Politik der Willkommensinitiativen
Frau de Haan Amt für Informationsverarbeitung
Frau Ekinci Kommunales Integrationszentrum

Frau Fuchs-Bongart Caritasverband Köln

Herr Havenith Amt für Weiterbildung

Frau Holtz Agentur für Arbeit Köln

Herr Kusserow Jobcenter Köln

Herr Lätsch Dezernat Soziales, Integration und Umwelt

Herr Schwamborn Büro der Oberbürgermeisterin - Flüchtlingskoordination

Frau Werning-Györkö Büro der Oberbürgermeisterin - Flüchtlingskoordination

Frau Winkelmann Kommunales Integrationszentrum
Herr Wohlgemuth Amt für Öffentliche Ordnung - Ausländerangelegenheiten
Tagesordnung

1. Begrüßung und Vorstellung
2. Konkretisierung des Themenfeldes „Bildung/Arbeit“ für die Zielgruppe in Einzelbausteine
3. Leistungsketten in den Einzelbausteinen

a) Bestandsaufnahme

b) Analyse

c) Entwicklung von Gegensteuerungsmaßnahmen

4. Weiteres Vorgehen“

Niederschrift über die 1. Sitzung der UAG 1 „Bildung/Arbeit“ im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ am 25.07.2017

1. Begrüßung und Vorstellung

Herr Schwamborn begrüßt die Anwesenden und bedankt sich für die Bereitschaft zur Mitar-
beit. Alle anwesenden Teilnehmer/innen stellen sich kurz vor.

2. Konkretisierung des Themenfeldes „Bildung/Arbeit“ für die Zielgruppe in Einzelbau-
steine

Unter Verwendung des Fallbeispiels „Sarah und Hamed“ werden folgende Einzelbausteine
des Themenfeldes „Bildung/Arbeit“ ausfindig gemacht, die im Folgenden weiter bearbeitet
werden.

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Niederschrift über die 1. Sitzung der UAG 1 „Bildung/Arbeit“ im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ am 25.07.2017

Unter den Einzelbaustein „Erwerb von Bildungsabschlüssen“ sind alle Maßnahmen zu
sehen, die damit befasst sind, Geflüchteten der Zielgruppe zu einem Bildungsabschluss in
Deutschland zu verhelfen.

Unter dem Einzelbaustein „Anerkennung von Bildungsabschlüssen“ sind alle Maßnahmen
zu sehen, die mit der Anerkennung bestehender Bildungsabschlüsse aus den Heimatländern
befasst sind.

Unter dem Einzelbaustein „Aufklärung mit Blick auf das System“ sind alle Maßnahmen zu
sehen, die mit der Vermittlung von Grundinformationen über Organisation, Systematik und
den Ablauf des Bildungswesens, der Ausbildung und des Arbeitsmarktes in Deutschland
befasst sind.

Unter dem Einzelbaustein „Daten- und Zeitmanagement“ sind alle Maßnahmen zu sehen,
die mit der zeitnahen und möglichst umfassenden Erfassung und dem Austausch
erforderlicher Grunddaten sowie von Potenzialen befasst sind. Derzeit erfassen z.B. 30 von
50 Willkommensinitiativen Daten auf unterschiedlichen Erfassungsbögen, die nicht einheitlich
weiter verwendet werden.

Unter dem Einzelbaustein „Kommunikation/Strategie, Qualität“ sind alle Maßnahmen zu
sehen, die mit einer Optimierung der zur Zeit vorherrschenden Kommunikation insbesondere
bezogen auf die Informationslage befasst sind. Erforderliche Informationen sollen in
verständlichen und prägnanten Aussagen in der erforderlichen Qualität bereitgestellt werden.

Unter dem Einzelbaustein „Praktikum, Beschäftigung, Rechtsstatus“ sind alle Maßnahmen
zu sehen, die mit den Rahmenbedingungen eines Praktikums als Vorstufe oder Ergänzung zu
Ausbildungs- und Arbeitsverhältnissen befasst sind. Insbesondere muss der jeweils aktuelle
Rechtsstatus berücksichtigt werden.

Unter dem Einzelbaustein „Beratung / Begleitung (sensibel)“ sind alle Maßnahmen zu
sehen, die mit der Beratung zu einzelnen Angeboten und der Begleitung während der
Durchführung von Angeboten befasst sind. Ein besonderer Blick ist auf die Sensibilität für die
Bedürfnisse und Erfordernisse der Geflüchteten der Zielgruppe zu legen. So dürfen z.B. keine
gehörlosen Menschen in regulären Kursen untergebracht werden, in denen diese besondere
Situation keine Berücksichtigung findet.

Es wird einvernehmlich entschieden, die Bearbeitung zunächst auf den Einzelbaustein
„Beratung / Begleitung (sensibel)“ zu fokussieren. Alle Beteiligten werden bis zur nächsten
Sitzung gebeten, sich auf diesen Punkt mit Fragen und den jeweiligen vorhandenen Angebo-
ten vorzubereiten.

Zwei Punkte wurden herausgearbeitet, die nach Diskussion nicht als Einzelbaustein, sondern
als „Auge“ in der weiteren Bearbeitung mitgedacht und berücksichtigt werden müssen, da
eine Schnittstelle zu anderen Themenfeldern gegeben ist.

Es handelt sich um das Auge „Sprache“, da Sprachkenntnisse unabdingbare Voraussetzung
für Qualifizierung in Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt ist.

Ferner handelt es sich um das Auge „Diversity“, mit dem die Vielfalt Menschen über die Di-
mensionen Kultur/Ethnie, Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Behinderung, Religi-
on/Weltanschauung auch in den Handlungsfeldern Bildung und Arbeit ihre Berücksichtigung
findet, sowohl bei der Analyse der Angebotslage als auch daraus folgend bei der Entwicklung
verbesserter Unterstützungsmöglichkeiten.

Niederschrift über die 1. Sitzung der UAG 1 „Bildung/Arbeit“ im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ am 25.07.2017

Bei der weiteren Bearbeitung muss stets die Zielgruppe berücksichtigt werden.

Niederschrift über die 1. Sitzung der UAG 1 „Bildung/Arbeit“ im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ am 25.07.2017

Desweiteren müssen die in der Arbeitsgruppe am 05.07.2017 vereinbarten
Querschnittsthemen mitgedacht werden.

In der heutigen Sitzung wurde noch ein zusätzlicher Punkt „Qualifizierung der beteiligten
Akteure (nicht Geflüchtete)“ erkennbar, der in die Liste aufgenommen wurde. Die
Ergänzung wird auch in den nächsten Sitzungen der anderen UAG thematisiert:

| x Alkinrisende Frauen
FE Ehrenamt

x Werfschatsune,
Spr ache

® Soennschen re ||

Niederschrift über die 1. Sitzung der UAG 1 „Bildung/Arbeit“ im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ am 25.07.2017

3. Leistungsketten in den Einzelbausteinen

Die Bestandsaufnahme, Analyse sowie die Entwicklung von Gegensteuerungsmaßnahmen
und Optimierungsmöglichkeiten für den Einzelbaustein „Beratung / Begleitung (sensibel)“
wird in die nächste Sitzung verschoben und soll auf Basis der Vorbereitung aller
Teilnehmenden durchgeführt werden.

4. Weiteres Vorgehen

Als nächster Sitzungstermin wird einvernehmlich, Dienstag, 15.08.2017 von 10.00 Uhr bis
12.00 Uhr festgelegt. Die Einladung wird durch Herrn Schwamborn per Outlook versendet.
Herr Schwamborn wird künftig alle Unterlagen an den regulären Teilnehmer sowie die Vertre-
tung schicken.

Herr Schwamborn bedankt sich bei allen für die Mitarbeit und schließt die Sitzung.

gez. Schwamborn

Anlage
Teilnehmerliste

Die Oberbürgermeisterin &

Büro der Oberbürgermeisterin
OBI/6 - Referat Flüchtlingskoordination
Herr Schwamborn

Telefon: (0221) 221 30631
Fax: (0221) 221 27214

E-Mail: Einwanderung_gestalten@stadt-koeln.de
Datum: 27.07.2017

1. Sitzung der UAG 3 „Wohnen“ des Förderprojektes „Einwanderung gestalten“
am Donnerstag, den 27.07.2017, 10:00 Uhr — 11:10 Uhr

. Ministerium für Kinder, Familie,
— — — Einwanderu ng Flüchtlinge und Integration
= gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

Gefördert aus Mitteln des MKFFI

Niederschrift über die 1. Sitzung der UAG 3 „Wohnen“ im Projekt „Einwanderung gestalten NRW" am 27.07.2017

Anwesend waren:

7
Frau Bokranz Amt für Wohnungswesen
T
Frau Bosbach DRK
Frau de Haan Amt für Informationsverarbeitung
T
Herr Hartung Amt für Soziales und Senioren
|
Frau Lüder Jobcenter Köln
je tt un
Herr Schwamborn OB-Büro/Flüchtlingskoordination
Herr Vetter Kommunales Integrationszentrum
—t
Frau Werning-Györkö OB-Büro/Flüchtlingskoordination
Frau Wuttke Ehrenamt
I

Entschuldigt fehlten:

Amt für Kinder, Jugend und Familie

Tagesordnung
1. Begrüßung und Vorstellung

2. Konkretisierung des Themenfeldes „Wohnen“ für die Zielgruppe in Einzelbausteine
3. Leistungsketten in den Einzelbausteinen

a) Bestandsaufnahme

b) Analyse

c) Entwicklung von Gegensteuerungsmaßnahmen

4. Weiteres Vorgehen

Niederschrift über die 1. Sitzung der UAG 3 „Wohnen“ im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ am 27.07.2017

1. Begrüßung und Vorstellung

Herr Schwamborn begrüßt die Anwesenden und bedankt sich für die Bereitschaft zur Mitar-
beit. Alle anwesenden Teilnehmer/innen stellen sich kurz vor.

2. Konkretisierung des Themenfeldes „Wohnen“ für die Zielgruppe in Einzelbausteine

Unter Verwendung des Fallbeispiels „Sarah und Hamed“ werden folgende Einzelbausteine
des Themenfeldes „Wohnen“ ausfindig gemacht, die im Folgenden weiter bearbeitet werden.

Niederschrift über die 1. Sitzung der UAG 3 „Wohnen“ im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ am 27.07.2017

Unter den Einzelbaustein „Übergang Unterkunft - Wohnung“ sind alle Maßnahmen zu
sehen, die mit der Unterbringung in verschiedenen städtischen Einrichtungen sowie den
Übergängen zur Vermittlung in eine eigene Wohnung befasst sind.

Unter dem Einzelbaustein „Betreuung / Begleitung“ sind alle Maßnahmen zu sehen, die mit
der Betreuung und Begleitung der Geflüchteten in den städtischen Einrichtungen aber auch
darüber hinaus befasst sind.

Unter dem Einzelbaustein „Rechte und Pflichten“ sind alle Maßnahmen zu sehen, die mit
der Klarstellung befasst sind, um was sich der Geflüchtete aber auch die anderen Akteure
kümmern müssen. Insbesondere sind unter diesem Punkt Informationen zu sehen, was zum
Beispiel ein Mietverhältnis in Deutschland ist, und welche Konsequenzen ein solches für alle
Beteiligten hat.

Unter dem Einzelbaustein „Wohnbedingungen/Arbeit/Bildung“ sind alle Maßnahmen zu
verstehen, die damit befast sind, eine Optimierung der Wohnbedingungen zu erreichen, so
dass infolge dessen auch besserere Übergänge zu den Themen Bildung und Arbeit möglich
sind. So ist zum Beispiel eine abgeschlossenen Wohnung mit Privatsphäre und Ruhe ein
großer Garant für Erholung und eine gute Konzentrationsfähigkeit, die sicherstellen, dass ein
Arbeitsalltag besser bewältigt werden kann.

Zu diesem Einzelbaustein wurden ergänzend auch zwei detaillierte Gedanken „Wohnform/
WG Einzelwohnung“ und „Hinweis, welche Wohnformen fehlen noch in Bezug auf
Neubauprojekte“ im Themenspeicher separat erfasst.

Zwei Punkte wurden herausgearbeitet, die nach Diskussion nicht als Einzelbaustein, sondern
als „Auge“ in der weiteren Bearbeitung mitgedacht und berücksichtigt werden müssen, da
eine Schnittstelle zu anderen Themenfeldern gegeben ist.

Es handelt sich um das Auge „bestehende Netzwerke beachten“, da solche Netzwerke im-
mer in Gefahr sind, wenn z.B. Wohnortwechsel durchgeführt werden.

Ferner handelt es sich um das Auge „einfache Sprache“. Es muss nicht nur sichergestellt
werden, dass die jeweiligen Fachbegriffe in deutsche Sprache übersetzt werden, es muss
vielmehr eine Sprache verwendet werden, die den Geflüchteten verstehen lässt, worum es
sich tatsächlich handelt.

Es wird einvernehmlich entschieden, die Bearbeitung zunächst auf den Einzelbaustein
„Übergang Unterkunft - Wohnung“ zu fokussieren. Alle Beteiligten werden bis zur nächsten
Sitzung gebeten, sich auf diesen Punkt mit Fragen und den jeweiligen vorhandenen Angebo-
ten vorzubereiten. Als Hilfestellung zur Vorbereitung wird das bestehende Papier „Wohnungs-
suche — Leitfaden“ der Willkommensinitiative Sülz & Klettenberg verteilt, das Frau Wuttke
freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, und in dem die Abläufe hinsichtlich dieser The-
matik bereits sehr detailliert beschrieben werden.

Niederschrift über die 1. Sitzung der UAG 3 „Wohnen“ im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ am 27.07.2017

Bei der weiteren Bearbeitung muss stets die Zielgruppe berücksichtigt werden.

Niederschrift über die 1. Sitzung der UAG 3 „Wohnen“ im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ am 27.07.2017

Desweiteren müssen die in der Arbeitsgruppe am 05.07.2017 vereinbarten
Querschnittsthemen mitgedacht werden.

In der Sitzung der UAG 1 „Bildung/Arbeit‘ wurde am 25.07.2017 noch ein zusätzlicher Punkt
„Qualifizierung der beteiligten Akteure (nicht Geflüchtete)“ erkennbar, der in die Liste
aufgenommen wurde. Die Ergänzung wird auch in den nächsten Sitzungen der anderen UAG
thematisiert:

 Alleinrisende Frauen
x Ehrenamt

x Werfschatzune,

% Verstchen ist mehr als
Sprache,

@ Soennschen ne Bi

Niederschrift über die 1. Sitzung der UAG 3 „Wohnen“ im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ am 27.07.2017

3. Leistungsketten in den Einzelbausteinen

Die Bestandsaufnahme, Analyse sowie die Entwicklung von Gegensteuerungsmaßnahmen
und Optimierungsmöglichkeiten für den Einzelbaustein „Übergang Unterkunft - Wohnung“
wird in die nächste Sitzung verschoben und soll auf Basis der Vorbereitung aller
Teilnehmenden sowie des Papiers „Wohnungssuche - Leitfaden“ der Willkommensinitiative
Sülz & Klettenberg durchgeführt werden.

4. Weiteres Vorgehen

Als nächster Sitzungstermin wird einvernehmlich, Freitag, 11.08.2017 von 10.00 Uhr bis
12.00 Uhr festgelegt. Die Einladung wird durch Herrn Schwamborn per Outlook versendet.
Herr Schwamborn wird künftig alle Unterlagen an den regulären Teilnehmer sowie die Vertre-
tung schicken.

Herr Schwamborn bedankt sich bei allen für die Mitarbeit und schließt die Sitzung.

gez. Schwamborn

Anlage
Teilnehmerliste

Anlage 2.2 Niederschrift der Arbeitsgruppe

4126 Zeichen

Fallbeispiel Sarah und Hamed (fiktiv)

Die Geschwister Sarah (21 Jahre) und Hamed (18 Jahre) sind als Alleinreisende im November
2015 aus Syrien eingereist. Sie haben Asyl beantragt und nach Anerkennung im Dezember 2016
bis Ende Januar 2017 Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten. Noch vor ihrer
Anerkennung wurden beide zu Integrationsmaßnahmen des BAMF angemeldet. Beide leben in
einem städtischen Wohnheim. Sarah hat in ihrem Heimatland eine gehobene Schulausbildung
(vergleichbar Abitur?) absolviert und ein Medizinstudium begonnen. Hamed hat die Schule in
seinem Heimatland abgebrochen und als Hilfskraft in einer Autowerkstatt gearbeitet. Die
Leistungsgewährung nach dem SGB Il wurde für beide noch nicht aufgenommen.

Sarah

Sarah hatte noch während Bezug von Asylbewerberleistungen ein Erstgespräch beim Amt für
Weiterbildung zum Erkunden des individuellen Unterstützungsbedarfes. Ergebnis des
Gespräches: Unterstützung bei Anerkennung des Abiturs und ggf. Teile des begonnenen
Studiums, Klärung des vorhandenen und des dafür erforderlichen Sprachlevels.

Sarah ist bedingt durch die Anstrengungen und Schwierigkeiten auf dem Fluchtweg nach
Deutschland stark traumatisiert. Eine Untersuchung des Gesundheitsamtes hat ergeben, dass
eine weitere psychische Behandlung zur Bekämpfung der Traumatisierung dringend erforderlich
ist.

Sarah wurde von einem ehrenamtlichen Paten bei der Ankunft in Köln begleitet. Bedingt durch
einen internen Umzug in ein anderes Wohnheim, der im Wohnungsamt datenmäßig nicht
nachvollzogen wurde, und eine fehlerhafte Eingabe des Nachnamens im Datenbestand des
Ausländeramtes konnte die ehrenamtliche Betreuung erst nach mehreren Nachfragen fortgesetzt
werden.

Hamed

Bereits im Juli 2016 (vor Anerkennung) hatte Hamed die Chance, ein über ehrenamtliche
Unterstützer vermitteltes 3-monatiges Praktikum in einer Kölner Autowerkstatt wahrzunehmen.
Aufgrund der noch in der Prüfung befindlichen Beschäftigungserlaubnis konnte er den
Praktikumsplatz nicht antreten.

Hamed hat einen Integrationskurs nach hohen Fehlzeiten abgebrochen. Da kein qualifizierter
Dolmetscher zur Verfügung stand, konnte bei Beratungsgesprächen sowohl im Kl als auch im
Integration Point des Jobcenters zunächst keine Klarheit über vorhandene
Ressourcen/Qualifikationen erzielt werden. Nunmehr ist vorgesehen, dass Hamed die tas zum
Erwerb eines Hauptschulabschlusses besucht. Er spricht bereits recht gut deutsch. Für den
Besuch der tas benötigt Hamed eine Bescheinigung über das bisher erreichte Sprachlevel.
Bislang ist jedoch niemand bereit, die Gebühr hierfür zu übernehmen.

Verschiedene Informationsbroschüren sind zwar in arabischer Sprache vorhanden, konnten
jedoch von Hamed aufgrund ihrer Gestaltung nicht verstanden werden.

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Anlage 1 Dokumentation der Auftaktveranstaltung und Pressemitteilung

22470 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin

e.. Stadt Köln

Büro der Oberbürgermeisterin —- OB/6 Referat Flüchtlingskoordination
Anl ame 4

Dokumentation der
Auftaktveranstaltung des Projektes

— Einwanderung
gestalten NRW

am Mittwoch, den 28. Juni 2017, im Historischen Rathaus Köln,
Muschelsaal.

—  — Einwanderung Intaeralin und Boss &
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen { I

gefördert durch das MAIS NRW

Die Oberbürgermeisterin & Stadt Köln

Agenda
9:30 meet & greet
10:00 Begrüßung durch

die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln,
Frau Henriette Reker

10:15 Projektanlass
Darstellung durch Frau Thiel,
Integrationsabteilung der Landesregierung NRW

10:30 „Einwanderung gestalten — Die wissenschaftliche
Begleitung stellt sich vor“
Herr Prof. Dr. Claus Reis,
Frankfurt University of Applied Sciences

10:50 Talkrunde
„Besondere Lebenslage trifft auf Verwaltung“
oder
„Warum braucht Köln das Projekt Einwanderung
gestalten?“

Teilnehmer:

Herr Oster, Flüchtlingskoordinator der Stadt Köln
Frau Arimond, Vertreterin des Jobcenters Köln
Frau Kuntze, Vertreterin der LIGA der
Wohlfahrtsverbände

Herr Adrian, Vertreter des AK Politik der
Willkommensinitiativen

11:15 Musikalischer Ausklang
— Einwanderung er un Golan
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

gefördert durch das MAIS NRW

| Die Oberbürgermeisterin

& Stadt Köln

1 AIR

untl

meet & greet bei Kaffee und Gebäck

„Vom Projekt Einwanderung gestalten NRW erhoffe ich mir....“ Die Gäste der
Auftaktveranstaltung konnten ihre mit dem Projekt verbundenen Wünsche äußern,
(„O-Töne, siehe Anlage). Hierfür war eigens eine ‚Wunschbox“ aufgestellt.

— Einwanderung mu ante
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

gefördert durch das MAIS NRW

Die Oberbürgermeisterin & Stadt Köln

Die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Henriette Reker, begrüßte die anwesenden Gäste.

„Wir sind alle hier, um dem Projekt “Einwanderung gestalten NRW“ Starthilfe zu leisten. Wir
brauchen innovative Ideen und den Mut, Ideen ins Auge zu fassen, die vielleicht
ungewöhnlich sind, damit Geflüchtete eine Heimat finden, wissen, dass sie willkommen sind,
verstanden werden und auch uns verstehen; damit Toleranz und Teilhabe fest im Handeln
verankert sind.“

— —— Einwanderung a Te Ruben. %
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen ©

gefördert durch das MAIS NRW

Die Oberbürgermeisterin $ Stadt Köln

Im Anschluss stellte Frau Jadranka Thiel, Leiterin der Gruppe Integrationspolitische

Infrastruktur, den Projektanlass für „Einwanderung gestalten NRW“ im Rahmen eines kurzen
Interviews dar.

„Anlass des Projektes war die Überlegung, wie Integrationsarbeit in den Kommunen
weiterentwickelt werden kann. Wichtig ist dabei, dass in den Kommunen eine
rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit entwickelt wird und gemeinsam übergeordnete
Ziele erarbeitet und verfolgt werden.

Mit dem Projekt wird die Vielfältigkeit der Integrationslandschaft abgebildet. Ziel ist, einen
„Maßnahmenkoffer“ für unterschiedliche Handlungsfelder, wie Spracherwerb, Bildung,
Arbeitsmarktintegration, zu entwickeln, der allen Kommunen möglichst viele unterschiedliche
Bausteine an die Hand gibt, um die eigene Integrationsarbeit weiterzuentwickeln.“

gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen =

)

gefördert durch das MAIS NRW

Die Oberbürgermeisterin & Stadt Köln

Eine Besonderheit von „Einwanderung gestalten NRW“ ist die wissenschaftliche Begleitung
des Projektes. Herr Prof. Dr. Claus Reis, Frankfurter Universität für angewandte
Wissenschaften (Frankfurt University of Applied Sciences), stellte im Anschluss diese
Begleitung und das geplante Vorgehen in einer Präsentation vor. Diese ist als Anlage
beigefügt.

„In Köln gibt es bereits etliche Netzwerke und vielfältige Unterstützungsangebote sowohl von
professionellen Kräften als auch von Ehrenamtlichen. Ein erfolgreiches Case Management
erfordert die intensive Vernetzung unterschiedlicher Akteure auf verschiedenen Ebenen,
auch mit Blick auf die täglichen Prozesse. Der Erfolg von Kooperationen hängt davon ab, ob
es gelingt die vielen unterschiedlichen Fallperspektiven zu kombinieren und mit dem Blick
der Person auf sich selbst zu vereinbaren.“

——— Einwanderung Mann ans
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

gefördert durch das MAIS NRW

Die Oberbürgermeisterin

Stadt Köln

Besondere Lebenslage trifft auf Verwaltung‘ oder ‚Warum braucht Köln das Projekt
„Einwanderung gestalten NRW?“ Im Rahmen einer Talkrunde, moderiert durch die
Projektkoordination Renate Schliffke und Stefan Schwamborn, tauschten sich die
Teilnehmer*innen hierzu aus. Die ergänzende Folienpräsentation ist als Anlage beigefügt.

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=
=
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=
=
=.

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>

Von links:
Renate Schliffke, Monika Kuntze, Sabine Arimond, Klaus Adrian, Stefan Schwamborn, Hans-Jürgen Oster

Monika Kuntze, Vertreterin der LIGA der Wohlfahrtsverbände und Leiterin des
Geschäftsfeldes Integrations- und Familienhilfen des Caritas-Zentrums Köln Kalk:

„Der Mensch im Mittelpunkt — Damit die geflüchteten Menschen in Köln ankommen, ist es
wichtig, dass sie eine Atmosphäre vorfinden, in der sie sich wohlfühlen und dass sie die
vorhandenen Strukturen nachvollziehen können. Diesen Weg zu ebnen ist eine große
Herausforderung. Das gelingt nur, wenn wir dies gemeinsam angehen und den Weg/die
Strukturen mit diesem Projekt gemeinsam gestalten‘.

Sabine Arimond, Jobcenter Köln, Geschäftsbereichsleitung U25 & Integration Point:

„Die Zielgruppe der 18-25 jährigen Menschen sind die Fachkräfte von morgen. Wir brauchen
diese Menschen in Köln. Die jungen Menschen begegnen darüber hinaus unserer
Lebenswelt am unvoreingenommensten. Sie sind motiviert und haben ähnliche Pläne,
Wünsche und Ziele wie auch Menschen dieser Altersgruppe ohne Fluchterfahrung.“

—— Einwanderung irn %
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

gefördert durch das MAIS NRW

te
Die Oberbürgermeisterin & Serıakol

Klaus Adrian, Vertreter des AK Politik der Willkommensinitiativen:

„Wir Ehrenamtler hätten uns in den letzten 2 % Jahren eine Begleitung gewünscht, die die
Verwaltung kennt, uns und die Geflüchteten auf dem Weg unterstützt und damit Prozesse
beschleunigen kann. Das Projekt soll sich am Menschen und nicht an Zuständigkeiten
orientieren, gleichberechtigte Teilhabe- und Integrationschancen ermöglichen und
individuelle, zeitnahe Hilfe gewährleisten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, um diese
Ziele zu erreichen“.

Hans-Jürgen Oster, Flüchtlingskoordinator der Stadt Köln und Projektleiter von
„Einwanderung gestalten NRW“ in Köln:

„Köln hat bereits eine im Einzelnen ausgeprägte Netzwerkstruktur zwischen Behörden,
freien Trägern der Wohlfahrtspflege und Ehrenamt. Nun muss eine Koordinationsstruktur
hergestellt und ausgebaut werden. Wie geht es weiter? Jetzt wird gearbeitet! In einer
Arbeitsgruppe werden die Experten aus allen Bereichen Vorschläge entwickeln.
Strategische Entscheidungen, zum Beispiel welcher Vorschlag wann umgesetzt wird, trifft
die Lenkungsgruppe. Wir wollen nicht erst in 2 Jahren ein Konzept vorlegen. Jeden Schritt,
den wir bereits umsetzen können, werden wir auch gehen.“

Zum Abschluss bedankte sich Herr Oster bei allen Teilnehmern*innen der Talkrunde und
den Gästen.

„Heute hat unser Projekt seinen Stapellauf. Ein Boot liegt zwar sicherer im Hafen, aber dafür
wurde es nicht gebaut. Für das Gelingen unseres gemeinsamen Projektes brauchen wir Sie
als Experten. Wir hoffen auf gute Zusammenarbeit!“

——— Einwanderung ingsterungerii
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

gefördert durch das MAIS NRW

Die Oberbürgermeisterin

Stadt Köln

Das Ausklingen der Veranstaltung wurde durch vier Musiker der Band „Buntes Herz“ mit
einer Mischung aus kurdischer und afghanischer Folklore gemischt mit „westlich“ geprägtem
Rock musikalisch untermalt.

Gez. Oster

Anlagen
Einladung

O-Töne Wünsche
Präsentation Prof. Dr. Reis
Folien Talkrunde
Visitenkarte

: Ministerium für Arbeit,
—,——s Einwanderung Integration und Soziales
> gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen
gefördert durch das MAIS NRW

Die Oberbürgermeisterin

„Veränderungen sind am Anfang schwer,

& Stadt Köln

chaotisch in der Mitte und am Ende großartig“ Robin S. Sharma

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Auftaktveranstaltung des Projektes

— _. Einwanderung
—- gestalten NRW

lade ich Sie herzlich ein
am Mittwoch, 28. Juni 2017, 9:30 Uhr

in den Muschelsaal im Historischen Rathaus.

Ich freue mich auf Sie!

Mit freundlichen Grüßen

Henriette Reker
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

— — Einwanderung
gestalten NRW

gefördert aus Mitteln des MAIS

Ministerium für Arbeit,
Integration und Soziales

des Landes Nordrhein-Westfalen 8

Was erwartet Sie?

Uhrzeit

9:30

10:00

10:15

10:30

10:50

11:15

Agenda

meet & greet

Begrüßung durch
die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln,
Frau Henriette Reker

Projektanlass
Darstellung durch Frau Thiel, Ministerium für Arbeit, Integration
und Soziales des Landes NRW

„Einwanderung gestalten — Die wissenschaftliche Begleitung
stellt sich vor“
Herr Prof. Dr. Claus Reis, Universität Frankfurt

Talkrunde

„Besondere Lebenslage trifft auf Verwaltung‘

oder

„Warum braucht Köln das Projekt „Einwanderung gestalten?“

Teilnehmer:

Herr Oster, Flüchtlingskoordinator der Stadt Köln

Frau Arimond, Vertreterin des Jobcenters Köln

Frau Kuntze, Vertreterin der LIGA der Wohlfahrtsverbände
Herr Adrian, Vertreter des AK Politik der Willkommensinitiativen

Musikalischer Ausklang

Zusagen bitte telefonisch oder per E-mail an
OBJ/6 - Flüchtlingskoordination

Kathryn Meier

Telefon: (0221) 221 30892
E-Mail: Einwanderung_gestalten@stadt-koeln.de

des Landes Nordrhein-Westfalen

— — —. Einwanderun & Ministerium für Arbeit,
gestalten NRW Integration und Soziales
e

gefördert aus Mitteln des MAIS

O-Töne aus der Wünschebox

Projektauftakt „Einwanderung gestalten“ am 28.06.2017 in Köln

Vom Projekt „Einwanderung gestalten erhoffe ich mir...

BT

) „Zufriedene Mitarbeiter/innen & zufriedene Kunden“

2) „schnellere, kürzere Wege“

3) „ein positives Ankommen und Annehmen auf allen Seiten“
4) „dass es seine Ziele erreicht!“

5) „bedarfsgerechte Integrationsmaßnahmen“

6) „dass die bestehenden Projekte, sofern geeignet, eingebunden werden - z. Bsp:
Aktivitäten der Büze Ehrenfeld)“

7) Unterstützung der WIKU's beim Umgang mit Abschiebefällen, ansonsten sind die
irgendwann alle hin — „Kein Mensch ist illegal“

8) „die Vermeidung von Doppelstrukturen /
den Abbau von Doppelstrukturen“

9) „Werte vermitteln“

10) „Alle rudern in dieselbe Richtung“

11) „Einwanderer/Flüchtling als Kunden bedienen“
12) „Lebenslagen definieren und bedienen“

13) „städtisches Dienstleistungsprofil stärken“

14) „Bildung, Bildung, Bildung“

15) „Verwaltungssprache Deutsch relativieren — Sprachkompetenzen der Mitarbeiter/innen
erfassen und nutzen“

16) „engere Vernetzung aller Aktivitäten, schnellere und qualitativ hochwertigere
Prozesse, rechtliche Rahmenbedingungen werden gebildet“

17) Einbezug Flüchtlingsberatung, Jugendintegrationsdienste und Migrationsberatung für
Erwachsene“

18) „auch räumlich gemeinsame Beratung durch städtische Dienststellen,
Ausbau „freundlicher“ Beratungsräume*

19) „Mehr Blick auf die Menschen - weniger in die Verwaltung“

20) „langanhaltende Partnerschaften“

| | FRANKFURT
UNIVERSITY
OF APPLIED SCIENCES

“Einwanderung gestalten NRW”

Die wissenschaftliche Begleitung stellt
sich vor

Prof. Dr. Claus Reis,
Frankfurt University of Applied Sciences

Köln, 28. Juni 2017

Fachbereich 4 Soziale Arbeit und Gesundheit

Zugewanderte Personen: Komplexer |
Unterstützungsbedarf

| FRANKFURT
UNIVERSITY
OF APPLIED SCIENCES

Kinderbetreuung

Finanzielle Situation

Arbeit und Ausbildung

Wohnen und soziales
Umfeld

Gesundheit

Bildung
Spracherwerb

Arbeitl/Aus- | Existenz- Kinder Bildung Gesundheit | Aufenthalt | Sprache
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Jobcenter Kindertages- i
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Arbeit Unterkünfte | Schulen Gesundheits- BAMF Volkshoch-
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Unternehmen vager stelen IT amtliche
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EN
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Der Dschungel der Unterstützungsangebote | | |amee

OF APPLIED SCIENCES

.„...Und der Weg hindurch

| FRANKFURT
UNIVERSITY

OF APPLIED SCIENCES

Geflüchtete Meı

Manager

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(IHK, HK)

Beratungs-
stellen

| FRANKFURT

Die „Mehrebenenstrategie“ | UNIVERSITY
des Case Managements OF APPLIED SCIENCES

Case Management

Netzwerkes

Austausch der Ebenen
zur Effektivitäts- und Effizienzsteigerung mit Qualitätsmanagement

Organisationen

Formale Aspekte einer
Organisation:

® Strukturen

® Prozesse

° Stellenbeschreibung
® Bilanzen

® Pläne

° Vorschriften

Organisationen sind autonome
soziale Systeme mit eigener
Handlungslogik

| FRANKFURT
UNIVERSITY
OF APPLIED SCIENCES

Informale Aspekte:

° Macht

°  Soz. Beziehungen
» Werte

® Motivation

° Rollen

° Erwartungen

° Bedürfnisse

« Kultur

...Und Kooperationsnotwendigkeiten Il zensun:

OF APPLIED SCIENCES

ıl FRANKFURT
| unIversity

„Eisberge“ erschweren die Kooperation m. masıry

Corbett, T. u.a.: 2005, p. 33

| FRANKFURT

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Kooperation - keine Kunst? DE AAPLENBEIENERE

Die Aufgabenstellung für Nachhaltigkeit las

Corbett, T. u.a.: 2005, p. 33

ı| | eranerunr
IF unversirv

Au sg ang sthese __ OFAPPLIED SCIENCES

Ein und dieselbe Person stellt für verschiedene
Organisationen je nach gesetzlichem Auftrag und
professionellem Blickwinkel der Fachkräfte
unterschiedliche „Fälle“ dar.

Der Erfolg von Kooperation hängt davon ab, dass
es gelingt, diese Fallperspektiven zu kombinieren —
und mit dem Blick der Person auf sich selbst zu
vereinbaren.

; \| Demmeur
0 IF unIversiTy
OF APPLIED SCIENCES

(Mögliche) Wirkungen
von Kooperation

Instrumente (EDV),

Gesetze,
zegeln,

| | | ERan«FuRT
I I university

Struktureller Widerspruch OF APPLIED SCIENCES

Erweiterung des Leistungsspektrums setzt differenziertes Angebot
voraus = nicht „mehr desselben“, sondern Varianz.

I

Damit sind Ziel- und Interessensdivergenzen möglich und sogar
wahrscheinlich, da die beteiligten Organisationen je eigene Ziele,
Strategien und Routinen aufweisen.

| FRANKFURT

„.dann kann eine integrierte Leistung 1)

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, Derkooperative
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Integration WA 4
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Il university

Die Akteu re OF APPLIED SCIENCES

Institut für Stadt- und Regionalentwicklung der Frankfurt University
of Applied Sciences

Projektleitung:

Prof. Dr. Claus Reis

Projektmitarbeiter*innen:
Susan Geideck

Tina Hobusch

Lutz Wende

in Kooperation mit:

FOGS - Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und
Sozialbrereich, Köln

Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung, Hannover

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Il university

Aufgaben der wissenschaftlichen Begleitung’ "> sc
Beratung der Steuerungsorgane an den einzelnen Projektstandorten

° Projektgestaltung

° Netzwerkaufbau

° Ausgestaltung der Fallebene

Qualifizierung der Koordinator*innen
° Netzwerkanalyse
° Netzwerkmanagement

Durchführung regelmäßiger Reflexionsveranstaltungen für
Koordinator*innen

Durchführung tnemenbezogener Austausch-Workshops für die 12
Standorte
Fachliche Steuerung des Gesamtprojekts (z. B. durch Monitoring)

Herzlich Willkommen

zum
Projektauftakt

— — Einwanderung
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Gefördert aus Mitteln des MAIS

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Ziele

Transparentes
Handeln

Case-
management

Gemeinsamer

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Effektive
Unterstützung

Bessere

Arbeitssituation Kooperation

Gute
Arbeitsprozesse

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Casemanagement

Nr,

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6:2 Stadt Köln

Case-
management

-Unterbringung
-Aufenthaltstitel
-Finanzielle Leistungen
-Sprache

-Sozialarb. Betreuung

-Schule
/Erwerbstätigkeit

-Gesundheit
-Einbindung Ehrenamt

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Gefördert aus Mitteln des MAIS

Wissenschaftliche Begleitung

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Projektleitung
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„Veränderungen sind am
Anfang schwer,

chaotisch in der Mitte und am
Ende großartig“

Robin S. Sharma

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Gefördert aus Mitteln des MAIS

Unsere Vision:

Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung haben gleichberechtigte Teilhabe- und
Integrationschancen.

Sie sind ein anerkannter Teil unserer Gesellschaft.

Sie leben im gesamten Stadtgebiet und nutzen alle Angebote dieser Stadt.

Sie sind sozial integriert, schulisch und beruflich gut qualifiziert. Sprachliche Barrieren sind abgebaut.
Erwachsene haben einen Arbeitsplatz und sind unabhängig von staatlichen Leistungen.

Kinder und Jugendliche besuchen Kindertagesstätten und Bildungseinrichtungen.

Sie haben Zugang zu Informationen über das Leistungsspektrum der Verwaltung und erhalten im Bedarfsfall
von Behörden und Beratungsinstitutionen individuell und zügig die erforderlichen Unterstützungsleistungen.
Durch eine optimale Zusammenarbeit und Vernetzung aller verwaltungsinternen und externen Beteiligten
wird ein schneller und einfacher Zugang zu Beratungs-/Leistungs-/Integrationsmöglichkeiten eröffnet. Ehren-
amtlich Tätige sind in den Integrationsprozess eingebunden und erhalten die notwendige Unterstützung bei
ihrer Arbeit. Der Einsatz neuer Technologien sowie eine digitale Vernetzung unterstützen die Zusammenar-
beit. Im Mittelpunkt des Integrationsprozesses steht der Mensch.

—— Einwanderung

gestalten NRW Stadt Köln
„gefördert durch das MAIS NRW
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= gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen
„gefördert durch das MAIS NRW
Ihre Ansprechpartner:
Stadt Köln
Die Oberbürgermeisterin

Büro der Oberbürgermeisterin

Referat Flüchtlingskoordination
Haus Neuerburg, Gülichplatz 3

50667 Köln
Telefax: 0221/221-27214
E-Mail: Einwanderung_gestalten@stadt-koeln.de

Projektleitung Hans-Jürgen Oster Telefon: 0221/221-25072

Projektkoordination Renate Schliffke Telefon: 0221/221-30894
StefanSchwamborn Telefon: 0221/221-30631
Kathryn Meier Telefon: 0221/221-30892

Die Oberbürgermeisterin 3 Stadt Köln

N

Presse-Information Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Laurenzplatz 4, 50667 Köln

E-Mail: presseamt@stadt-koeln.de
Telefax +49 (0) 221 / 221-26486
Redaktionsbüro +49 (0) 221 / 221-26456

Gregor Timmer (gt) 221-26487 Pressesprecher

Inge Schürmann (is) 221-26489 stv. Pressesprecherin

Lars Hering (Ih) 221-22144

Jürgen Müllenberg (jm) 221-26488
Nicole Trum (nit) 221-26785
Simone Winkelhog (sw) 221-25942
Sabine Wotzlaw (wot) 221-25399

28.06.2017 - 941

Oberbürgermeisterin Reker startet Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ in Köln
Verwaltung wird sich für die besondere Lebenslage Geflüchteter besser aufstellen

Bei einer „Kick-off‘-Veranstaltung im Historischen Rathaus startete Oberbürgermeisterin
Henriette Reker am heutigen Mittwoch, 28. Juni 2017, vor rund 50 Gästen aus den Be-
reichen Ehrenamt, freie Träger, Politik und Verwaltung offiziell das vom Land geförderte
Projekt „Einwanderung gestalten NRW“. Die Fördersumme beträgt rund 390.000 Euro.
„Die Verwaltung wird sich für die besondere Lebenslage geflüchteter Menschen besser
aufstellen. Der Mensch mit seinen besonderen Bedürfnissen steht damit im Mittelpunkt
unserer Arbeit. Zugleich wollen wir unsere Ressourcen effektiver einsetzen. Es handelt
sich um einen offenen Prozess, in den wir viele unterschiedliche Akteure einbinden wer-
den“, so Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Jadranka Thiel (Integrationsabteilung der Landesregierung NRW) machte noch einmal
die Beweggründe des Landes für das Programm „Einwanderung gestalten NRW" deut-
lich: „Es sollen neue Formen des Einwanderungsmanagements erprobt und die rechts-
kreisübergreifende Zusammenarbeit zur Integration von allen zugewanderten Men-
schen in den Kommunen gefördert werden.“

Durch „Einwanderung gestalten NRW“ sollen Arbeitsabläufe, Kommunikation und Inter-
aktionen zwischen all jenen verbessert werden, die sich um geflüchtete Menschen
kümmern. Hierzu werden nicht nur die verwaltungsinternen Abläufe überprüft, sondern
auch die Schnittstellen zu den freien Trägern der Wohlfahrtsverbände sowie zu den vie-
len ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Unter Federführung des Referates „Flücht-
lingskoordination“ im Büro der Oberbürgermeisterin werden bis zum Ende des Projektes
im März 2019 sukzessive konkrete Vorschläge erarbeitet. „Einwanderung gestalten
NRW" reiht sich in die von Oberbürgermeisterin Henriette Reker angestoßene Verwal-
tungsreform ein. Das Projekt wird von der Frankfurter Universität für angewandte Wis-
senschaften wissenschaftlich begleitet. Prof. Dr. Claus Reis nutzte die „Kick-off"-

Veranstaltung, um Auftrag und Arbeitsansatz seines Teams vorzustellen. -wot-
—— Einwanderung een une %
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen )

Alle Presse-Informationen auch tagesaktuell unter www.stadt-koeln.de/presse

Beratungsverlauf (4)

05.09.2017 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.5.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.09.2017 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.10 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
11.09.2017 Integrationsrat
TOP 5.10 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
18.09.2017 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 4.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2561/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
22.08.2017
Erstellt
17.08.2017 10:18