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1697/2021

Einbau eines Leckage-Schutzsystems und Trennung von Lösch- und Trinkwasser im Bürgerhaus Stollwerck

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 12.05.2021

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Anlage 3 - Stellungnahmen Ing. Heiming

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Anlage 2 - Erläuterungsbericht

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Anlage 1 - Kostenberechnung DIN276

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage 3 - Stellungnahmen Ing. Heiming

1917 Zeichen

Sehr geehrte Damen und Herren, 
 
 
da es in letzter Zeit vermehrt zu Leckagen im Trinkwassersystem gekommen ist, wurden wir als planendes 
Ingenieurbüro für Gebäudetechnik damit beauftragt ein Leckage-Schutzsystem zu planen.  
Bei Überschreitung eines voreingestellten Durchflusses sperrt das Schutzsystem die Trinkwasserzufuhr 
ab. Ein solches System wird auch von der zuständigen Versicherung verlangt. 
 
Mit dieser Art von Leckage -Schutz lassen sich Leckagen nicht lokalisieren. Lediglich die Wasserzufuhr 
wird gestoppt. Das System eignet sich für große Leckagen (Rohrbruch etc.), bei Mikroleckagen wird je 
nach Einstellung die Wasserzufuhr nicht gestoppt. 
 
 
Außerdem planen wir die Trennung des Lösch- und Trinkwassersystems.  
 
Umfassend geregelt wird der Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigung durch Nichttrinkwasser mit der 
DIN EN 1717 [2]. Diese unterscheidet Flüssigkeiten nach fünf Gefährdungskategorien – in die höchste 
Gefahrenstufe fünf fällt das in den Zuleitungen vorgehaltene Löschwasser. Es muss  z.B über eine 
Löschwasserübergabestelle (LWÜ) vom Trinkwassernetz getrennt werden oder in getrennten System 
bereitgestellt werden (Löschwassersystem „trocken“). 
Wird diese Vorschrift nicht eingehalten, haftet der Betreiber für die Folgen: Erkrankt auch nur ein Nutzer 
an verunreinigtem Trinkwasser, liegt ein Straftatbestand vor, wenn der Betreiber um die technische 
Unzulänglichkeit wusste. Wichtig: Sollten noch Altanlagen ohne wirksame Trennung existieren, gibt es für 
sie keinen Bestandsschutz – sie müssen dringend getrennt werden. 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Ingenieurbüro Heiming 
i. A. Ruben Heiming 
 
Bürgerhaus Stollwerck 
Dreikönigenstraße 23 
50678 Köln 
 
Unsere Projekt-Nr.: 14078-2 
 Name: Ruben Heiming 
 Telefon: 0221 16797-181 
 Mobil: 01638779824 
 E-Mail: r.heiming@heiming.de 
 
 Datum: 23.04.2021 
Stellungnahme: Leckageschutz; Löschwassersystem trocken

Anlage 2 - Erläuterungsbericht

15133 Zeichen

Projekt:  Bürgerhaus Stollwerck  
 Sanierung Trinkwasser 
 Bericht zur Entwurfsplanung (LPH 5)  
  Seite 1 / 19 
 
 
Bericht zur Entwurfsplanung (LPH 5) 
Technische-Gebäude-Ausrüstung 
Trennung des Trink - und Löschwassersystems und Einbau eines    
Leckage-Schutzsystems.  
 
 
 
 
 
Bauherr:   Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 
    Otto-Platz 1 
    Abteilung 262/46 Service 2 
    50679 Köln 
 
 
Bauvorhaben:   Bürgerhaus Stollwerck 
    Dreikönigenstraße 23 
    50678 Köln 
 
 
 
Ingenieurbüro:   Ingenieurbüro Heiming 
    Energie und Gebäudetechnik 
    Elsa-Brändström-Straße 9 
    50668 Köln

Projekt:  Bürgerhaus Stollwerck  
 Sanierung Trinkwasser 
 Bericht zur Entwurfsplanung (LPH 5)  
  Seite 2 / 19 
 
Inhaltsverzeichnis 
 
 
 
 
Allgemeine Beschreibung der Maßnahme ................................ ................................ ..........3 
200  Herrichten und Erschließen ................................ ................................ .....................4 
220  Öffentliche Erschließung................................ ................................ ..........................4 
400  Bauwerk - Technische Anlagen ................................ ................................ ...............4 
410  Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen ................................ ................................ ............4 
411 Abwasseranlagen ................................ ................................ ................................ .4 
412.1 Wasseranlagen Allgemein ................................ ................................ .................4 
412.2 Sanitärobjekte ................................ ................................ ................................ .13 
412.3 Demontagearbeiten der KG 410/470 ................................ ............................... 13 
470  Nutzungsspezifische Anlagen ................................ ................................ ...............14 
470 Feuerlöschanlage ................................ ................................ ............................... 14

Projekt:  Bürgerhaus Stollwerck  
 Sanierung Trinkwasser 
 Bericht zur Entwurfsplanung (LPH 5)  
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Allgemeine Beschreibung der Maßnahme 
 
 
Gebäudedaten:  
Adresse: Dreikönigenstraße 23, 50678 Köln 
Baujahr: 1987 (Sanierung TGA)  
BGF: ca. 8.500 m²  
Geschosse: EG, OG 1-5  
 
Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln plant die Trennung des Trink- und Löschwassersystems 
und den Einbau eines Leckage-Schutzsystems im Bürgerhaus Stollwerck in der Dreikönigen-
straße 23 in 50678 Köln.  
 
Zurzeit wird das Gebäude uneingeschränkt genutzt. Allerdings gibt es in letzter Zeit im Trink-
wassernetz vermehrt Probleme mit Leckagen. Um großen Havarien vorzubeugen soll ein Le-
ckage-Schutzsystem eingebaut werden. 
 
Außerdem wird das Gebäude über ein Lösch wassersystem „nass“ versorgt. Steigleitungen 
mit Wandhydranten befinden sich im östlichen und westlichen Treppenhaus. 
In jedem Treppenhaus befinden sich 5 Wandhydranten. Ein weiterer Wandhydrant befindet 
sich in der Hausmeisterloge.  
Alle Wandhydranten sind vom Typ S. Nach BauO NRW handelt es sich bei dem Gebäude um 
einen Sonderbau.  
 
Des Weiteren sind an den Löschwasserleitungen („nasses System“) diverse sanitäre Einrich-
tungsgegenstände sowie eine Einliegerwohnung im 5.OG angeschlossen.  
Die Einliegerwohnung wird zurzeit über Pauschalbeträge abgerechnet, ein separater Wasser-
zähler wird nicht geplant.  
 
Löschwasserleitungen und Trinkwasserversorgung so llen getrennt werden.  Dafür wird ein 
Löschwassersystem „trocken“ geplant. 
 
In der folgend angeführten Beschreibung sind die geplanten Maßnahmen in der Kostengruppe 
410 und 470 beschrieben:

Projekt:  Bürgerhaus Stollwerck  
 Sanierung Trinkwasser 
 Bericht zur Entwurfsplanung (LPH 5)  
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200  Herrichten und Erschließen 
 
 
220  Öffentliche Erschließung 
 
 
Es sind keine Maßnahmen in der KG 200 vorgesehen. 
 
 
 
400  Bauwerk - Technische Anlagen 
 
 
410  Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen 
 
411 Abwasseranlagen 
 
Die vorhandenen Abwasseranlagen bleiben erhalten – Maßnahmen sind nicht geplant. 
 
 
412.1 Wasseranlagen Allgemein 
 
Sämtliche sanitären Einrichtungsgegenstände die zurzeit über die Löschwasserleitungen ver-
sorgt werden müssen an das vorhandene Trinkwassernetz angeschlossen werden. 
 
Bei der Ortsbegehung am 05.03.2020 konnte n folgende Einrichtungsgegenstände identifiziert 
werden: 
 
Erdgeschoss: 
 
• Barrierefreies WC und Waschtisch 
 
 
5. Obergeschoss 
 
• Einliegerwohnung  
 
• WC Herren (2 Waschtische, 1 WC) 
 
 
In den folgenden Grundrissen sind die betroffenen Einrichtungsgegenstände markiert.

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 Sanierung Trinkwasser 
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Grundriss Erdgeschoss 
 
 
Barrierefreies WC 
 
 
In unmittelbarer Nähe zum barrierefreien WC befinden sich vorhandene Trinkwasserleitungen. 
Es wird geplant WC und Waschtisch an diese Leitungen anzuschließen. 
Barrierefreies WC

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 Sanierung Trinkwasser 
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5. Obergeschoss Grundriss 
 
 
Einliegerwohnung 5. Obergeschoss 
 
 
Die Einliegerwohnung wird über die Löschwasser -Steigleitung im östlichen Treppenhaus ver-
sorgt. Im 4.OG läuft eine Leitung aus dem Treppenhaus unter der Deck e bis zu den Einrich-
tungsgegenständen im 5.OG. Diese werden dann über Stichleitungen versorgt. Die Leitung im 
4.OG verläuft durch vermietete Musikräume. Die genaue Lage der Leitung sowie die Stichlei-
tungen ins 5. OG konnten nicht genau lokalisiert werden. Im Rahmen der Trennung von Lösch- 
und Trinkwasser wird vorgeschlagen die Leitung im 4.OG sowie die Stichleitung ins 5.OG zu 
erhalten. Aufwendige sanierungsarbeiten im Bereich der vermieteten Flächen kann somit ent-
fallen. Lediglich im westlichen Treppenhaus wird eine neue Steigleitung eingeplant. Da es sich 
bei dem Treppenhaus um ein unbeheiztes Treppenhaus handelt wird eine elektrische Begleit-
heizung für die Leitung geplant. 
 
Versorgungsleitung Einlie-
gerwohnung vom östlichen 
Treppenhaus

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 Sanierung Trinkwasser 
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Trinkwasserleitung Einliegerwohnung östliches Treppenhaus

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WC Herren 5. OG 
 
Im Herren WC im 5. OG sind lediglich 3 Verbraucher an die Löschwassersteigleitung im westli-
chen Treppenhaus angeschlossen. Die zukünftige Versorgung dieser Verbraucher wird über 
die vorhandene Trinkwasserleitung der anderen Einrichtungsgegenstände geplant.  
 
2 Waschtische 
1 WC 
Aktuelle Versorgung über 
Löschwasserleitung aus 
dem Treppenhaus 
Neue Versorgung über die 
vorhanden Trinkwasserlei-
tung für die anderen Ein-
richtungsgegenstände in 
diesem Bereich

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 Sanierung Trinkwasser 
 Bericht zur Entwurfsplanung (LPH 5)  
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Versorgung über Löschwasserleitung aus dem Treppenhaus

Projekt:  Bürgerhaus Stollwerck  
 Sanierung Trinkwasser 
 Bericht zur Entwurfsplanung (LPH 5)  
  Seite 10 / 19 
Da es in letzter Zeit vermehrt zu Leckagen im Trinkwassersystem gekommen ist, wird des Wei-
teren ein Leckage-Schutzsystem geplant. 
Bei Überschreitung eines voreingestellten Durchflusses sperrt das Schutzsystem die Trinkwas-
serzufuhr ab. 
 
Mit dieser Art von Leckage-Schutz lassen sich Leckagen nicht lokalisieren. Lediglich die 
Wasserzufuhr wird gestoppt.  
 
 
Hauptleitungen in der Technikzentrale  
 
Es ist geplant in den beiden Hauptsträngen „Kaltwasser Ostseite“ und „Kaltwasser Nordseite“ 
ein Leckage-Schutz einzubauen.  
  
 
 
 
Geplanter Leckage-Schutz der Firma Syr

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 Sanierung Trinkwasser 
 Bericht zur Entwurfsplanung (LPH 5)  
  Seite 11 / 19 
Ostseite: 
 
Art der Trinkwasser-  VR kalt EINGABE VR kalt
Entnahmestelle  [l/s]  [Stück] [l/s]   
      
Mischbatterie für:      
Duschwanne DN 15 0,15 100% 5,00 0,75 
Badewanne DN 15 0,15 100% 1,00 0,15 
Küchenspüle DN 15 0,07 100%   
Waschbecken DN 15 0,07 100% 61,00 4,27 
Sitzwaschbecken DN 15 0,07 100%         
Maschinen für Haushalte:      
Waschmaschine DN 15 0,15 100% 1,00 0,15 
Geschirrspülmaschine DN 15 0,07 100% 2,00 0,14 
      
WC-Becken und Urinale:      
Füllventil für Spülkasten DN 15 0,13 100%   
Urinaldruckspüler (manuell) DN 15 0,30 100% 20,00 6,00 
Urinaldruckspüler (elektron.) DN 15 0,30 100%   
Druckspüler DN 20 1,00 100% 39,00 39,00 
      
SUMMENDURCHFLUSS VR: 50,46 
 
Für die Berechnung des Spitzendurchflusses wird entsprechend DIN1988 von einer Gleichzei-
tigkeit von einem Bürogebäude/Verwaltungsgebäude/Schulgebäude ausgegangen. 
 
Der Spitzendurchfluss ergibt sich zu: 
 
Vs = 2,69 l/s = 9,68 m3/h 
 
Wird dieser Spitzendurchfluss überschritten, muss das Leckagesystem die Wasserleitung zu-
sperren. 
 
Die Durchflüsse der, in der oben dargestellten Tabelle, Verbraucher kann auf Grun d von UP 
Installationen nicht vor Ort geprüft werden.  Die Einstellwerte des Leckageschutzes müssen 
eventuell im laufenden Betrieb nachjustiert werden. 
 
 
Auszug Trinkwasser Schema Bereich 1 „Ostseite“

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 Sanierung Trinkwasser 
 Bericht zur Entwurfsplanung (LPH 5)  
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Nordseite: 
 
Art der Trinkwasser-  VR kalt EINGABE VR kalt
Entnahmestelle  [l/s]  [Stück] [l/s]   
      
Mischbatterie für:      
Duschwanne DN 15 0,15 100% 3,00 0,45 
Badewanne DN 15 0,15 100%   
Küchenspüle DN 15 0,07 100%   
Waschbecken DN 15 0,07 100% 26,00 1,82 
Sitzwaschbecken DN 15 0,07 100%         
Maschinen für Haushalte:      
Waschmaschine DN 15 0,15 100%   
Geschirrspülmaschine DN 15 0,07 100% 2,00 0,14 
      
WC-Becken und Urinale:      
Füllventil für Spülkasten DN 15 0,13 100%   
Urinaldruckspüler (manuell) DN 15 0,30 100% 2,00 0,60 
Urinaldruckspüler (elektron.) DN 15 0,30 100%   
Druckspüler DN 20 1,00 100% 11,00 11,00 
      
 SUMMENDURCHFLUSS VR: 14,01 
 
Für die Berechnung des Spitzendurchflusses wird entsprechend DIN1988 von einer Gleichzei-
tigkeit von einem Bürogebäude/Verwaltungsgebäude/Schulgebäude ausgegangen. 
 
Der Spitzendurchfluss ergibt sich zu: 
 
Vs = 1,68 l/s = 6,05 m3/h 
 
Wird dieser Spitzendurchfluss überschritten, muss das Leckagesystem die Wasserleitung zu-
sperren. 
 
Die Durchflüsse der, in der  oben dargestellten Tabelle, Verbraucher kann auf Grund von UP 
Installationen nicht vor Ort geprüft werden. Die Einstellwerte des Leckageschutzes müssen 
eventuell im laufenden Betrieb nachjustiert werden. 
 
 
Auszug Trinkwasser Schema Bereich 2 „Nordseite“

Projekt:  Bürgerhaus Stollwerck  
 Sanierung Trinkwasser 
 Bericht zur Entwurfsplanung (LPH 5)  
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Die Leckageschutz-Systeme der Firma Syr kommunizieren klassischerweise über Internet. 
Idealerweise wird für jedes Gerät ein Netzwerkkabel (patch Kabel Cat 6) vorgerüstet.  Diese 
Erweiterung kann über NetCologne vorgesehen werden. Eine entsprechende Auftragsbeschrei-
bung wurde dem Bauherrn am 20.01.2021 zugeschickt. 
 
412.2 Sanitärobjekte 
 
Es ist nicht geplant vorhandene Sanitärobjekte zu erneuern. Lediglich die Versorgung der ge-
nannten Objekte wird verändert. 
 
 
 
412.3 Demontagearbeiten der KG 410/470  
 
 
Demontage Trinkwasserleitungen/Löschwasserleitungen 
 
 
Da es sich zurzeit um ein Mischsystem handelt , wird die Demontage von Trinkwasser - und 
Löschwasserleitungen in diesem Bericht gemeinsam betrachtet. 
Es ist geplant, dass Leitungen , die im Zuge der Maßnahme nicht mehr benötigt werden , zu 
demontieren. Dies betrifft vor allem die Steigleitungen im östlichen und westlichen Treppen-
haus. 
Leitungen, die zum Beispiel in Schächten, in Abhangdecken oder Bodenkanälen verlegt sind , 
werden nicht zurückgebaut. Dies betrifft insbesondere die Zuleitung des westlichen Treppen-
hauses im Erdgeschoss. 
 
Es bleibt zu klären , ob das aktuelle „nasse“ Löschwassersystem zurückgebaut werden kann 
und im Anschluss die „trockenen“ Leitungen verlegt we rden können. In der Interimszeit steht 
kein Löschwassersystem zur Verfügung. 
 
Laut Feuerwehr können die beiden vorhanden Löschwassersteigleitungen nacheinander umge-
baut werden oder weitere Interimsmaßnahmen zu berücksichtigen (Entsprechend Anlage 1)

Projekt:  Bürgerhaus Stollwerck  
 Sanierung Trinkwasser 
 Bericht zur Entwurfsplanung (LPH 5)  
  Seite 14 / 19 
470  Nutzungsspezifische Anlagen 
470 Feuerlöschanlage 
 
Im westlichen (T3) sowie östlichen Treppenhaus (T2) befinden sich auf jeder Etage Wandhyd-
ranten (insgesamt 12 Stück). Ein weiterer Wandhydrant befindet sich im Erdgeschoss im Büro 
des Hausmeisters. 
 
Das aktuelle Brandschutzkonzept sieht Wandhydranten vom Typ S an nassen Steigleitungen 
vor. Es ist geplant die Feuerlöschanlage „nass“ gegen ein „trockenes“ System nach DIN 14461 
zu tauschen. 
 
Alle vorhandenen Wandhydranten (abgesehen von T2, 2. Und 3. OG) sollen gegen Entnahme-
einrichtungen für Löschwasserleitungen „trocken“ ersetzt werden. 
In der nächsten Leistungsphase muss mit dem Brandschutzgutachter und der Feuerwehr be-
sprochen werden ob in der Hausmeisterloge eine Entnahmeeinrichtung erforderlich ist. Es wird 
empfohlen Kombi-Entnahmeschränke mit Feuerlöschern vorzusehen.  
 
Die beschriebene Ausführung wurde bereits mit der zuständigen Feuerwehr besprochen. Eine 
entsprechende Stellungnahme ist in Anhang A aufgeführt. 
 
 
  
Treppenhaus 2 – mögliche Lage Einspeiseeinrichtung Aufputz

Projekt:  Bürgerhaus Stollwerck  
 Sanierung Trinkwasser 
 Bericht zur Entwurfsplanung (LPH 5)  
  Seite 15 / 19 
  
Treppenhaus 3 – mögliche Lage Einspeiseeinrichtung Aufputz 
 
Die auf den Bildern dargestellten Einspeisepunkte wurden mit der Berufsfeuerwehr abge-
stimmt. Demnach gibt es keine brandschutztechnischen Bedenken bezüglich der Einspeise-
punkte (Schriftverkehr im Anhang – Anlage 2)  
Als Einspeisepunkte sind Unterputz-Schränke geplant.

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 Sanierung Trinkwasser 
 Bericht zur Entwurfsplanung (LPH 5)  
  Seite 16 / 19 
Beim befüllen der trockenen Löschwasserleitungen durch die Feuerwehr können geringe Men-
gen an Wasser durch das Entlüftungsventil an der obersten Stelle des Systems entweichen. 
Es wird nicht geplant dieses Wasser über Rohrleitungen ins Freie zu führen. In Bodennähe 
wird ein freier Auslauf geplant. Bei Testläufen kann unterhalb des Auslaufs das anfallende 
Wasser mit einem Eimer aufgefangen werden. 
 
 
  
Auszug Schema Löschwasser 
 
 
 
 
 
Aufgestellt: 03.12.2020  
 
 
 
Ingenieurbüro Heiming 
 
 
 
 
i.A. R. Heiming               
                   
 
 
 
 
 
  
Freier Auslauf

Projekt:  Bürgerhaus Stollwerck  
 Sanierung Trinkwasser 
 Bericht zur Entwurfsplanung (LPH 5)  
  Seite 17 / 19 
Anlage 1: 
 
Auszug E-Mail Verkehr mit Berufsfeuerwehr bezüglich Interimsmaßnahmen

Projekt:  Bürgerhaus Stollwerck  
 Sanierung Trinkwasser 
 Bericht zur Entwurfsplanung (LPH 5)  
  Seite 18 / 19

Projekt:  Bürgerhaus Stollwerck  
 Sanierung Trinkwasser 
 Bericht zur Entwurfsplanung (LPH 5)  
  Seite 19 / 19 
Anlage 2: 
 
Auszug E-Mail Verkehr mit Berufsfeuerwehr bezüglich Einspeisepunkte

Anlage 1 - Kostenberechnung DIN276

11126 Zeichen

21-04-29_Kostenberechnung DIN 276.xls 
Umbau Hydrantenleitung/Einbau eines Leckageschutzes
Bürgerzentrum Stollwerck, Dreikönigenstraße 23 | 50678 Köln 
alle Kosten auf Basis: EUR 
Herr Oettinghaus 
261/46 Fachbereich Objektmanagement Servicecenter 2 Datum : 29.04.2021 
Umbau Hydrantenleitung/Einbau eines Leckageschutzes Telefo n: 0221/22120590 
Projektnummer: 
Auftragsnr. -26-: 46-68001-015 
HST / WE-Nr.: 68001 
100 Grundstück 
200 Herrichten und Erschließen 
300 Bauwerk Baukonstruktion 15.000,00 EUR 
400 Bauwerk Tech. Anlagen 60.694,45 EUR 
500 Außenanlagen 
600 Ausstattung und Kunstwerke 
700 Baunebenkosten (Planung extern) 40.305,69 EUR 
100-700 Baukosten netto 116.000,14 EUR 
zzgl. 19% Mwst. 22.040,03 EUR 
100-700 Baukosten brutto 138.040,17 EUR 
700 Baunebenkosten Honorar 26 (netto) 3.517,71 EUR 
Gesamtkosten einschl. Mwst. + Honorar 141.557,88 EUR 
Fachtechnisch erstellt: 
Unterschrift: i.A. Jens Oettinghaus 
Datum: 29.04.2021 
Seite 1 DIN 276 1 2008_10.01.2013

21-04-29_Kostenberechnung DIN 276.xls 
100 Grundstück 
KGR Teilbetrag Zwischenbetrag Gesamtbetrag 
110 Grundstückswert 
110 Summe Wert 
121 Vermessung 
122 Gerichtsgebühren 
123 Notariatsgebühren 
124 Maklerprovision 
125 Grunderwerbssteuer 
126 Wertgutachten 
127 Amtliche Genehmigungen 
128 Bodenordnung/Grenzregulierung 
129 Sonstige Erwerbskosten 
120 Summe Erwerb 
131 Abfindungen 
132 Ablösungen 
133 Sonstige Freimachungskosten 
130 Summe Freimachen 
Summe 100 
200 Herrichten und Erschließen 
210 Herrichten 
211 Sicherungsmaßnahmen 
212 Abbruchmaßnahmen 
213 Altlastenbeseitigung 
214 Herrichten der Geländoberfläche 
219 Herrichten, sonstiges 
210 Summe Herrichten 
Summe 210 
220 Öffentliche Erschließung 
KGR Teilbetrag Zwischenbetrag Gesamtbetrag 
221 Abwasserentsorgung 
222 Wasserversorgung 
223 Gasversorgung 
224 Fernwärmeversorgung 
225 Stromversorgung 
226 Telekommunikation 
227 Verkehrserschließung 
228 Abfallentsorgung 
229 öffentliche Erschließung, sonstiges 
220 Summe Öffentliche Erschließung 
230 Summe Nichtöffentliche Erschließung 
240 Summe Ausgleichsabgaben 
250 Summe Übergangsmaßnahmen 
Summe 200 
Seite 2 DIN 276 1 2008_10.01.2013

21-04-29_Kostenberechnung DIN 276.xls 
300 Bauwerk-Baukonstruktionen 
310 Baugrube 
KGR Teilbetrag Zwischenbetrag Gesamtbetrag 
311 Baugrubenherstellung 
312 Baugrubenumschließung 
313 Wasserhaltung 
319 Baugrube, sonstiges 
310 Summe Baugrube 
320 Gründung 
321 Dränarbeiten 
322 Maurerarbeiten 
323 Beton- und Stahlbetonbau 
324 Naturwerksteinarbeiten 
325 Betonwerksteinarbeiten 
326 Zimmer- und Holzbauarbeiten 
326 Stahlbauarbeiten 
327 Abd. gegen drückendes Wasser 
329 Abd. gegen nichtdrück. Wasser 
320 Summe Gründung 
330 Aussenwände 
331 Tragende Aussenwände 
332 Nichttragende Aussenwände 
333 Aussenstützen 
334 Aussentüren und -fenster 
335 Aussenwandbekleidungen, aussen 
336 Aussenwandbekleidungen, innen 
337 Elementierte Aussenwände 
338 Sonnenschutz 
339 Aussenwände, sonstiges 
330 Summe Aussenwände 
340 Innenwände 
341 Tragende Innenwände (statische Öffnungen) 5.000,00 EUR 
342 Nichttragende Innenwände 
343 Innenstützen 
344 Innentüren und-fenster 
345 Innenwandbekleidungen 
(Putz-und Malerarbeiten) 10.000,00 EUR 
346 Elementierte Innenwände 
349 Innenwände, sontiges 
340 Summe Innenwände 15.000,00 EUR 
350 Decken 
351 Deckenkonstruktionen 
352 Deckenbeläge 
353 Deckebekleidugnen 
359 Decken, sonstiges 
350 Summe Decken 
360 Dächer 
361 Dachkonstruktionen 
362 Dachfenster, Dachöffnungen 
363 Dachbeläge 
364 Dachbekleidungen 
369 Dächer, sonstiges 
360 Summe Dächer 
Seite 3 DIN 276 1 2008_10.01.2013

21-04-29_Kostenberechnung DIN 276.xls 
370 Baukonstruktive Einbauten 
371 Allgemeine Einbauten 
372 Besondere Einbauten 
379 Baukonstruktive Einbauten, sontiges 
370 Summe Baukontruktive Einbauten 
390 Sonstige Maßnahmen für Baukonstruktion 
391 Baustelleneinrichtung 
392 Gerüste 
393 Sicherungsmaßnahmen 
394 Abbruchmaßnahmen 
395 Instandsetzungen 
396 Materialentsorgung 
397 Zusätzliche Maßnahmen 
398 Prov. Baukonstruktionen 
399 Sonstige Maßnahmen für 
Baukonstruktionen, sonstiges 
390 Summe Sonstige Maßnahmen für 
Baukonstruktionen 
Summe 300 15.000,00 EUR 
400 Bauwerk - Technische Anlagen 
KGR Teilbetrag Zwischenbetrag Gesamtbetrag 
410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen 
411 Abwasseranlagen 
412 Wasseranlagen 23.604,45 EUR 
413 Gasanlagen 
419 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen, 
sonstiges 
410 Summe Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen 23.604,45 EUR 
420 Wärmeversorgungsanlagen 
421 Wärmeerzeugungsanlagen 
422 Wärmeverteilnetze 
423 Raumheizflächen 
429 Wämeversorgungsanlagen, sonstiges 
420 Summe Wärmeversorgungsanlagen 
Seite 4 DIN 276 1 2008_10.01.2013

21-04-29_Kostenberechnung DIN 276.xls 
430 Lufttechnische Anlagen 
431 Lüftungsanlagen 
432 Teilklimaanlagen 
433 Klimaanlagen 
434 Kälteanlagen 
439 Lufttechnische Anlagen, sonstiges 
430 Summe Lufttechnische Anlagen 
440 Starkstromanlagen 
441 Hoch- und Mittelspannungsanlagen 
442 Eigenstromversorgungsanlagen 
443 Niederspannungsschaltanlagen 
444 Niederspannungsinstallationsanlagen 1.500,00 EUR 
445 Beleuchtungsanlagen 
446 Blitzschutz- und Erdungsanlagen 
449 Starkstromanlagen, sonstiges 
440 Summe Starkstromanlagen 1.500,00 EUR 
450 Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen 
451 Telekommunikationsanlagen 
452 Such- und Signalanalgen 
453 Zeitdienstanlagen 
454 Elektroakustische Anlagen 
455 Fernseh- und Antennenanlagen 
456 Fernseh- und Antennenanlagen 
457 Gefahrenmelde- und Alarmanlagen 
459 Fernmelde- und Informations- 
technische Anlagen 
450 Summe Fernmelde- und Informations- 
technische Anlagen 
Seite 5 DIN 276 1 2008_10.01.2013

21-04-29_Kostenberechnung DIN 276.xls 
460 Förderanlagen 
461 Aufzugsanlagen 
462 Fahrtreppen, Fahrsteige 
463 Befahranlagen 
464 Transportanlagen 
465 Krananlagen 
469 Förderanlagen, sonstiges 
460 Summe Förderanlagen 
470 Nutzungsspezifische Anlagen 
471 Küchentechnische Anlagen 
472 Wäscherei- und Reinigungsanlagen 
473 Medienversorgungsanlagen 
474 Medizin- und labortechnische Anlagen 
475 Feuerlöschanlagen 35.590,00 EUR 
476 Badetechnische Anlagen 
477 Prozesswärme-, -kälte und -luftanlagen 
478 Entsorgungsanlagen 
479 Nutzungsspezifische Anlagen, sonstiges 
470 Summe Nutzungsspezifische Anlagen 35.590,00 EUR 
480 Gebäudeautomation 
481 Automationssysteme 
482 Schaltschränke 
483 Management- und Bedieneinrichtungen 
484 Raumautomationssysteme 
485 Übertragungsnetze 
489 Gebäudeautomation, sonstiges 
480 Summe Gebäudeautomation 
490 Sonstige Maßnahmen für technische Anlagen 
491 Baustelleneinrichtung 
492 Gerüste 
493 Sicherungsmaßnahmen 
494 Abbruchmaßnahmen 
495 Instandsetzungen 
496 Materialentsorgung 
497 Zusätzliche Maßnahmen 
498 Provisorische technische Anlagen 
499 Sonstige Maßnahmen für technische 
Anlagen, sonstiges 
490 Summe Sonstige Maßnahmen für tech. Anlagen 
Summe 400 60.694,45 EUR 
Seite 6 DIN 276 1 2008_10.01.2013

21-04-29_Kostenberechnung DIN 276.xls 
500 Aussenanlagen 
510 Geländeflächen 
511 Oberbodenarbeiten 
512 Bodenarbeiten 
519 Geländeflächen, sonstiges 
510 Summe Geländeflächen 
520 Befestigte Flächen 
521 Wege 
522 Straßen 
523 Plätze, Höfe 
524 Stellplätze 
525 Sportplatzflächen 
526 Spielplatzflächen 
527 Gleisanlagen 
529 Befestigte Flächen, sonstiges 
520 Summe Befestigte Flächen 
530 Baukonstruktionen in Aussenanlagen 
531 Einfriedungen 
532 Schutzkonstruktionen 
533 Mauern, Wände 
534 Rampen, Treppen, Tribünen 
535 Überdachungen 
536 Brücken, Stege 
537 Kanal- und Schachtbauanlagen 
538 Wasserbauliche Anlagen 
539 Baukonstruktionen in Aussenanlagen, sonstiges 
530 Summe Baukonstruktionen in Aussenanlagen 
540 Technische Anlagen in Aussenanlagen 
541 Abwasseranlagen 
542 Wasseranlagen 
543 Gasanlagen 
544 Wärmeversorgungsanlagen 
545 Lufttechnische Anlagen 
546 Starkstromanlagen 
547 Fernmelde- und informationstech. Anlagen 
548 Nutzungsspezifische Anlagen 
549 Technische Anlagen in Aussenanlagen, sonstiges 
540 Summe Technische Anlagen in Aussenanlagen 
550 Einbauten in Aussenanlagen 
551 Allgemeine Einbauten 
552 Besondere Einbauten 
559 Einbauten in Aussenanlagen, sonstiges 
550 Summe Einbauten in Aussenanlagen 
560 Wasserflächen 
561 Abdichtungen 
562 Bepflanzungen 
569 Wasserflächen, sonstiges 
560 Summe Wasserflächen 
Seite 7 DIN 276 1 2008_10.01.2013

21-04-29_Kostenberechnung DIN 276.xls 
570 Pflanz- und Saatflächen 
571 Oberbodenarbeiten 
572 Vergetationstech. Bodenbearbeitung 
573 Sicherungsbauweisen 
574 Pflanzen 
575 Rasen und Ansaaten 
576 Begrünung unterbauter Flächen 
579 Pflanz- und Saatflächen, sonstiges 
570 Summe Pflanz- und Saatflächen 
580 Sonstige Aussenanlagen 
581 Baustelleinrichtung 
582 Gerüste 
583 Sicherungsmaßnahmen 
584 Abbruchmaßnahmen 
585 Instandsetzungen 
586 Materialentsorgung 
587 Zusätzliche Maßnahmen 
588 Provisorische Aussenanlagen 
589 Sonstige Aussenanlagen, sonstiges 
580 Summe Sonstige Aussenanlagen 
Summe 500 
600 Ausstattung und Kunstwerke 
610 Ausstattung 
611 Allgemeine Ausstattung 
612 Besondere Ausstattung 
619 Ausstattung, sonstiges 
610 Summe Ausstattung 
620 Kunstwerke 
621 Kunstobjekte 
622 Künstlerisch gestaltete Bauteile des 
Bauwerks 
623 Künstlerisch gestaltete Bauteile der 
Aussenanlagen 
629 Kunstwerke, sonstiges 
620 Summe Kunstwerke 
Summe 600 
700 Baunebenkosten 
710 Bauherrenaufgaben 
711 Projektleitung 
712 Bedarfsplanung 
713 Projektsteuerung 
719 Bauherrenbufgaben, sonstiges 
710 Summe Bauherrenaufgaben 
720 Vorbereitung der Objektplanung 
721 Untersuchungen 
722 Wertermittlung 
723 Städtbauliche Leistungen 
724 Landschaftsplanerische Leistungen 
725 Wettbewerbe 
729 Vorbereitung der Objektplanung, sonstiges 
720 Summe Vorbereitung der Objektplanung 
Seite 8 DIN 276 1 2008_10.01.2013

21-04-29_Kostenberechnung DIN 276.xls 
730 Architekten- und Ingenieursleistungen 
731 Gebäudeplanung 
732 Freianlagenplanung 
733 Planung der raumbildenden Ausbauten 
734 Planung der Ingenieursbauwerke 
 und Verkehrsanlagen 
735 Tragwerksplanung 
736 Planung der tech. Ausrüstung 33.805,69 EUR (Fachplaner) 
739 Leistungen, sonstiges 
(Honorar 26 s. Seite 1) 
730 Summe Architekten- und Ingenieurs- 33.805,69 EUR 
leistungen 
740 Gutachten und Beratung 
741 Thermische Bauphysik 
742 Schallschutz und Raumakustik 
743 Bodenmechanik, Erd- und Grundbau 
744 Vermessung 
745 Lichttechnik, Tageslichttechnik 
746 Brandschutz 
747 Sicherheits- und Gesundheitsschutz 
748 Umweltschutz, Altlasten 
749 Gutachten und Beratung, sonstiges 
730 Summe Gutachten und Beratung 
750 Künstlerische Leistungen 
751 Kunstwettbewerbe 
752 Honorare 
759 Künstlerische Leistungen sonstiges 
750 Summe Künstlerische Leistungen 
760 Finanzierungskosten 
761 Finanzierungsbeschaffung 
762 Fremdkapitalzinsen 
763 Eigenkapitalzinsen 
769 Finanzierungskosten, sonstiges 
756 Summe Finanzierungskosten 
770 Allgemeine Baunebenkosten 
771 Prüfungen, Genehmigungen, Abnahmen 6.500,00 EUR (Vergabekosten, Sachverständigenabnahme) 
772 Bewirtschaftungskosten 
773 Bemustungenkosten 
774 Betriebskosten nach der Abnahme 
775 Versicherungen 
779 Allgemeine Baunebenkosten, sonstiges 
750 Summe Allgemeine Baunebenkosten 6.500,00 EUR 
Summe 700 40.305,69 EUR 
Seite 9 DIN 276 1 2008_10.01.2013

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

5436 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/506/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 1697/2021 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Einbau eines Leckage-Schutzsystems und Trennung von Lösch- und Trinkwasser im 
Bürgerhaus Stollwerck 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) beschließt den Einbau eines Leckage-Schutzsystems und die 
Trennung des Löschwassers vom Trinkwasser im Bürgerhaus Stollwerck. 
 
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 141.557,88 € (inkl. MwSt.). 
 
Die Verwaltung wird ermächtigt, die städtische Gebäudewirtschaft mit der Projektsteuerung für die 
Durchführung der Maßnahme zu beauftragen. 
 
Die aus dem städtischen Haushalt zu finanzierenden Aufwendungen werden im Haushaltsjahr 2021 
ergebniswirksam und wurden im Haushaltsplan 2020/2021 im Teilergebnisplan 0507, Betrieb, Unter-
haltung und Förderung von Bürgerhäusern und -zentren, in der Teilplanzeile 13, Aufwendungen für 
Sach- und Dienstleistungen, berücksichtigt. 
 
Alternative: 
Es wird auf den Einbau eines Leckage-Schutzsystems im Bürgerhaus Stollwerck verzichtet. Dies hät-
te zur Folge, dass weitere Schäden oder Großschadensereignisse durch Wasserrohrbrüche nicht 
mehr versichert wären. Ohne Einbau des Leckage-Schutzsystems müsste die Wasserversorgung im 
Bürgerhaus Stollwerck neu installiert werden; dies würde Kosten von ca. 900.000 Euro verursachen 
und für ca. 10-12 Monate erhebliche Einschränkungen des Betriebs zur Folge haben. Auf die Tren-
nung von Lösch- und Trinkwasser kann nicht verzichtet werden, da dies aus Gründen der Hygiene 
des Trinkwassers vorgeschrieben ist. 
 
 
 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 10.06.2021

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  141.557,88 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Das Bürgerhaus Stollwerck wurde nach einem umfangreichen Umbau des Gebäudes im Jahr 1987 
für diverse Nutzungszwecke in Betrieb genommen. Als eines der größten Bürgerzentren Deutsch-
lands verfügt es auf 6.500 qm Fläche über verschiedene Versammlungsräume, Künstlerateliers, Mu-
sikprobenräume, ein eigenes Theater, Sport- und Tanzräume sowie pädagogische Bereiche für Kin-
der, Jugendliche und Seniorinnen und Senioren. Fest verpachtet sind die Gastronomie im Erdge-
schoss und eine Mietwohnung im Dachgeschoss des Gebäudes.  
In den letzten Jahren traten wiederholt Wasserrohrbrüche auf. Die daraus resultierenden Schäden 
wurden über das Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen (30) reguliert. Am 27.04.2018 teilte das 
Amt 30 mit, dass innerhalb der fünf Jahre von 2013 bis 2018 17 Leckagen mit einer Gesamtscha-
denssumme von 22.400 Euro stattgefunden haben und Maßnahmen zur Schadensprävention zwin-
gend erforderlich seien. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass das Versicherungsrisiko „Leitungswas-
ser“ ab sofort ruhe und zukünftige Schäden nicht mehr übernommen werden können.  
Um eine Sanierung der kompletten Trink- und Abwasseranlage zu vermeiden, gleichzeitig aber Groß-
schadensereignisse bestmöglich verhindern zu können, wurde als praktikabelste Lösung der Einbau 
eines Leckage-Schutzsystems gewählt, da hier bei wesentlich geringeren Kosten der geringste Ein-
griff in den Ablauf des Betriebes stattfinden kann und die Versicherung im Schadensfall durch Lei-

3 
tungswasser wieder eintreten würde.  
Das Leckage-Schutzsystem stellt fest, wenn in einem festgelegten Zeitraum erheblich mehr als die 
übliche Menge an Frischwasser in das Leitungssystem fließt. Durch die Anlage wird in diesem Fall 
automatisch die weitere Frischwasserzufuhr gesperrt, um unkontrolliertes Eindringen in Mauerwerk 
und Räumlichkeiten zu verhindern. 
 
Zurzeit sind die sanitären Anlagen im Erdgeschoss und im Dachgeschoss sowie die Einliegerwoh-
nung im 5. OG zusammen mit den Löschwasserleitungen an ein „nasses“ System angeschlossen. 
Aus Gründen der Trinkwasserhygiene müssen Lösch- und Trinkwasser jedoch voneinander getrennt 
werden. Alle sanitären Einrichtungen, die bisher über eine Löschwasserleitung versorgt wurden, müs-
sen nun an das Trinkwassernetz angeschlossen werden.  
Der Schutz des Trinkwassers vor der Verunreinigung durch Nichttrinkwasser ist in der DIN EN 1717 
(2) geregelt. Danach fällt das in Zuleitungen gehaltene Löschwasser in die höchste Gefahrenstufe. Es 
muss vom Trinkwassernetz getrennt oder in getrennten Systemen bereitgestellt werden. Wegen der 
durch stehendes Wasser möglichen Gefahren für die Gesundheit sieht die genannte Regelung keinen 
Bestandsschutz vor, d.h. auch in vorhandenen Altanlagen muss das Trinkwasser vom Löschwasser 
getrennt werden.  
 
 
Anlagen

Beratungsverlauf (1)

10.06.2021 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.12 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1697/2021
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
12.05.2021
Erstellt
05.05.2021 11:46