1697/2021
Einbau eines Leckage-Schutzsystems und Trennung von Lösch- und Trinkwasser im Bürgerhaus Stollwerck
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Anlage 3 - Stellungnahmen Ing. Heiming
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Sehr geehrte Damen und Herren, da es in letzter Zeit vermehrt zu Leckagen im Trinkwassersystem gekommen ist, wurden wir als planendes Ingenieurbüro für Gebäudetechnik damit beauftragt ein Leckage-Schutzsystem zu planen. Bei Überschreitung eines voreingestellten Durchflusses sperrt das Schutzsystem die Trinkwasserzufuhr ab. Ein solches System wird auch von der zuständigen Versicherung verlangt. Mit dieser Art von Leckage -Schutz lassen sich Leckagen nicht lokalisieren. Lediglich die Wasserzufuhr wird gestoppt. Das System eignet sich für große Leckagen (Rohrbruch etc.), bei Mikroleckagen wird je nach Einstellung die Wasserzufuhr nicht gestoppt. Außerdem planen wir die Trennung des Lösch- und Trinkwassersystems. Umfassend geregelt wird der Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigung durch Nichttrinkwasser mit der DIN EN 1717 [2]. Diese unterscheidet Flüssigkeiten nach fünf Gefährdungskategorien – in die höchste Gefahrenstufe fünf fällt das in den Zuleitungen vorgehaltene Löschwasser. Es muss z.B über eine Löschwasserübergabestelle (LWÜ) vom Trinkwassernetz getrennt werden oder in getrennten System bereitgestellt werden (Löschwassersystem „trocken“). Wird diese Vorschrift nicht eingehalten, haftet der Betreiber für die Folgen: Erkrankt auch nur ein Nutzer an verunreinigtem Trinkwasser, liegt ein Straftatbestand vor, wenn der Betreiber um die technische Unzulänglichkeit wusste. Wichtig: Sollten noch Altanlagen ohne wirksame Trennung existieren, gibt es für sie keinen Bestandsschutz – sie müssen dringend getrennt werden. Mit freundlichen Grüßen Ingenieurbüro Heiming i. A. Ruben Heiming Bürgerhaus Stollwerck Dreikönigenstraße 23 50678 Köln Unsere Projekt-Nr.: 14078-2 Name: Ruben Heiming Telefon: 0221 16797-181 Mobil: 01638779824 E-Mail: r.heiming@heiming.de Datum: 23.04.2021 Stellungnahme: Leckageschutz; Löschwassersystem trocken
Anlage 2 - Erläuterungsbericht
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Projekt: Bürgerhaus Stollwerck
Sanierung Trinkwasser
Bericht zur Entwurfsplanung (LPH 5)
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Bericht zur Entwurfsplanung (LPH 5)
Technische-Gebäude-Ausrüstung
Trennung des Trink - und Löschwassersystems und Einbau eines
Leckage-Schutzsystems.
Bauherr: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
Otto-Platz 1
Abteilung 262/46 Service 2
50679 Köln
Bauvorhaben: Bürgerhaus Stollwerck
Dreikönigenstraße 23
50678 Köln
Ingenieurbüro: Ingenieurbüro Heiming
Energie und Gebäudetechnik
Elsa-Brändström-Straße 9
50668 Köln
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Inhaltsverzeichnis
Allgemeine Beschreibung der Maßnahme ................................ ................................ ..........3
200 Herrichten und Erschließen ................................ ................................ .....................4
220 Öffentliche Erschließung................................ ................................ ..........................4
400 Bauwerk - Technische Anlagen ................................ ................................ ...............4
410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen ................................ ................................ ............4
411 Abwasseranlagen ................................ ................................ ................................ .4
412.1 Wasseranlagen Allgemein ................................ ................................ .................4
412.2 Sanitärobjekte ................................ ................................ ................................ .13
412.3 Demontagearbeiten der KG 410/470 ................................ ............................... 13
470 Nutzungsspezifische Anlagen ................................ ................................ ...............14
470 Feuerlöschanlage ................................ ................................ ............................... 14
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Allgemeine Beschreibung der Maßnahme
Gebäudedaten:
Adresse: Dreikönigenstraße 23, 50678 Köln
Baujahr: 1987 (Sanierung TGA)
BGF: ca. 8.500 m²
Geschosse: EG, OG 1-5
Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln plant die Trennung des Trink- und Löschwassersystems
und den Einbau eines Leckage-Schutzsystems im Bürgerhaus Stollwerck in der Dreikönigen-
straße 23 in 50678 Köln.
Zurzeit wird das Gebäude uneingeschränkt genutzt. Allerdings gibt es in letzter Zeit im Trink-
wassernetz vermehrt Probleme mit Leckagen. Um großen Havarien vorzubeugen soll ein Le-
ckage-Schutzsystem eingebaut werden.
Außerdem wird das Gebäude über ein Lösch wassersystem „nass“ versorgt. Steigleitungen
mit Wandhydranten befinden sich im östlichen und westlichen Treppenhaus.
In jedem Treppenhaus befinden sich 5 Wandhydranten. Ein weiterer Wandhydrant befindet
sich in der Hausmeisterloge.
Alle Wandhydranten sind vom Typ S. Nach BauO NRW handelt es sich bei dem Gebäude um
einen Sonderbau.
Des Weiteren sind an den Löschwasserleitungen („nasses System“) diverse sanitäre Einrich-
tungsgegenstände sowie eine Einliegerwohnung im 5.OG angeschlossen.
Die Einliegerwohnung wird zurzeit über Pauschalbeträge abgerechnet, ein separater Wasser-
zähler wird nicht geplant.
Löschwasserleitungen und Trinkwasserversorgung so llen getrennt werden. Dafür wird ein
Löschwassersystem „trocken“ geplant.
In der folgend angeführten Beschreibung sind die geplanten Maßnahmen in der Kostengruppe
410 und 470 beschrieben:
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200 Herrichten und Erschließen
220 Öffentliche Erschließung
Es sind keine Maßnahmen in der KG 200 vorgesehen.
400 Bauwerk - Technische Anlagen
410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen
411 Abwasseranlagen
Die vorhandenen Abwasseranlagen bleiben erhalten – Maßnahmen sind nicht geplant.
412.1 Wasseranlagen Allgemein
Sämtliche sanitären Einrichtungsgegenstände die zurzeit über die Löschwasserleitungen ver-
sorgt werden müssen an das vorhandene Trinkwassernetz angeschlossen werden.
Bei der Ortsbegehung am 05.03.2020 konnte n folgende Einrichtungsgegenstände identifiziert
werden:
Erdgeschoss:
• Barrierefreies WC und Waschtisch
5. Obergeschoss
• Einliegerwohnung
• WC Herren (2 Waschtische, 1 WC)
In den folgenden Grundrissen sind die betroffenen Einrichtungsgegenstände markiert.
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Grundriss Erdgeschoss
Barrierefreies WC
In unmittelbarer Nähe zum barrierefreien WC befinden sich vorhandene Trinkwasserleitungen.
Es wird geplant WC und Waschtisch an diese Leitungen anzuschließen.
Barrierefreies WC
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5. Obergeschoss Grundriss
Einliegerwohnung 5. Obergeschoss
Die Einliegerwohnung wird über die Löschwasser -Steigleitung im östlichen Treppenhaus ver-
sorgt. Im 4.OG läuft eine Leitung aus dem Treppenhaus unter der Deck e bis zu den Einrich-
tungsgegenständen im 5.OG. Diese werden dann über Stichleitungen versorgt. Die Leitung im
4.OG verläuft durch vermietete Musikräume. Die genaue Lage der Leitung sowie die Stichlei-
tungen ins 5. OG konnten nicht genau lokalisiert werden. Im Rahmen der Trennung von Lösch-
und Trinkwasser wird vorgeschlagen die Leitung im 4.OG sowie die Stichleitung ins 5.OG zu
erhalten. Aufwendige sanierungsarbeiten im Bereich der vermieteten Flächen kann somit ent-
fallen. Lediglich im westlichen Treppenhaus wird eine neue Steigleitung eingeplant. Da es sich
bei dem Treppenhaus um ein unbeheiztes Treppenhaus handelt wird eine elektrische Begleit-
heizung für die Leitung geplant.
Versorgungsleitung Einlie-
gerwohnung vom östlichen
Treppenhaus
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Trinkwasserleitung Einliegerwohnung östliches Treppenhaus
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WC Herren 5. OG
Im Herren WC im 5. OG sind lediglich 3 Verbraucher an die Löschwassersteigleitung im westli-
chen Treppenhaus angeschlossen. Die zukünftige Versorgung dieser Verbraucher wird über
die vorhandene Trinkwasserleitung der anderen Einrichtungsgegenstände geplant.
2 Waschtische
1 WC
Aktuelle Versorgung über
Löschwasserleitung aus
dem Treppenhaus
Neue Versorgung über die
vorhanden Trinkwasserlei-
tung für die anderen Ein-
richtungsgegenstände in
diesem Bereich
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Versorgung über Löschwasserleitung aus dem Treppenhaus
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Da es in letzter Zeit vermehrt zu Leckagen im Trinkwassersystem gekommen ist, wird des Wei-
teren ein Leckage-Schutzsystem geplant.
Bei Überschreitung eines voreingestellten Durchflusses sperrt das Schutzsystem die Trinkwas-
serzufuhr ab.
Mit dieser Art von Leckage-Schutz lassen sich Leckagen nicht lokalisieren. Lediglich die
Wasserzufuhr wird gestoppt.
Hauptleitungen in der Technikzentrale
Es ist geplant in den beiden Hauptsträngen „Kaltwasser Ostseite“ und „Kaltwasser Nordseite“
ein Leckage-Schutz einzubauen.
Geplanter Leckage-Schutz der Firma Syr
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Ostseite:
Art der Trinkwasser- VR kalt EINGABE VR kalt
Entnahmestelle [l/s] [Stück] [l/s]
Mischbatterie für:
Duschwanne DN 15 0,15 100% 5,00 0,75
Badewanne DN 15 0,15 100% 1,00 0,15
Küchenspüle DN 15 0,07 100%
Waschbecken DN 15 0,07 100% 61,00 4,27
Sitzwaschbecken DN 15 0,07 100%
Maschinen für Haushalte:
Waschmaschine DN 15 0,15 100% 1,00 0,15
Geschirrspülmaschine DN 15 0,07 100% 2,00 0,14
WC-Becken und Urinale:
Füllventil für Spülkasten DN 15 0,13 100%
Urinaldruckspüler (manuell) DN 15 0,30 100% 20,00 6,00
Urinaldruckspüler (elektron.) DN 15 0,30 100%
Druckspüler DN 20 1,00 100% 39,00 39,00
SUMMENDURCHFLUSS VR: 50,46
Für die Berechnung des Spitzendurchflusses wird entsprechend DIN1988 von einer Gleichzei-
tigkeit von einem Bürogebäude/Verwaltungsgebäude/Schulgebäude ausgegangen.
Der Spitzendurchfluss ergibt sich zu:
Vs = 2,69 l/s = 9,68 m3/h
Wird dieser Spitzendurchfluss überschritten, muss das Leckagesystem die Wasserleitung zu-
sperren.
Die Durchflüsse der, in der oben dargestellten Tabelle, Verbraucher kann auf Grun d von UP
Installationen nicht vor Ort geprüft werden. Die Einstellwerte des Leckageschutzes müssen
eventuell im laufenden Betrieb nachjustiert werden.
Auszug Trinkwasser Schema Bereich 1 „Ostseite“
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Nordseite:
Art der Trinkwasser- VR kalt EINGABE VR kalt
Entnahmestelle [l/s] [Stück] [l/s]
Mischbatterie für:
Duschwanne DN 15 0,15 100% 3,00 0,45
Badewanne DN 15 0,15 100%
Küchenspüle DN 15 0,07 100%
Waschbecken DN 15 0,07 100% 26,00 1,82
Sitzwaschbecken DN 15 0,07 100%
Maschinen für Haushalte:
Waschmaschine DN 15 0,15 100%
Geschirrspülmaschine DN 15 0,07 100% 2,00 0,14
WC-Becken und Urinale:
Füllventil für Spülkasten DN 15 0,13 100%
Urinaldruckspüler (manuell) DN 15 0,30 100% 2,00 0,60
Urinaldruckspüler (elektron.) DN 15 0,30 100%
Druckspüler DN 20 1,00 100% 11,00 11,00
SUMMENDURCHFLUSS VR: 14,01
Für die Berechnung des Spitzendurchflusses wird entsprechend DIN1988 von einer Gleichzei-
tigkeit von einem Bürogebäude/Verwaltungsgebäude/Schulgebäude ausgegangen.
Der Spitzendurchfluss ergibt sich zu:
Vs = 1,68 l/s = 6,05 m3/h
Wird dieser Spitzendurchfluss überschritten, muss das Leckagesystem die Wasserleitung zu-
sperren.
Die Durchflüsse der, in der oben dargestellten Tabelle, Verbraucher kann auf Grund von UP
Installationen nicht vor Ort geprüft werden. Die Einstellwerte des Leckageschutzes müssen
eventuell im laufenden Betrieb nachjustiert werden.
Auszug Trinkwasser Schema Bereich 2 „Nordseite“
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Die Leckageschutz-Systeme der Firma Syr kommunizieren klassischerweise über Internet.
Idealerweise wird für jedes Gerät ein Netzwerkkabel (patch Kabel Cat 6) vorgerüstet. Diese
Erweiterung kann über NetCologne vorgesehen werden. Eine entsprechende Auftragsbeschrei-
bung wurde dem Bauherrn am 20.01.2021 zugeschickt.
412.2 Sanitärobjekte
Es ist nicht geplant vorhandene Sanitärobjekte zu erneuern. Lediglich die Versorgung der ge-
nannten Objekte wird verändert.
412.3 Demontagearbeiten der KG 410/470
Demontage Trinkwasserleitungen/Löschwasserleitungen
Da es sich zurzeit um ein Mischsystem handelt , wird die Demontage von Trinkwasser - und
Löschwasserleitungen in diesem Bericht gemeinsam betrachtet.
Es ist geplant, dass Leitungen , die im Zuge der Maßnahme nicht mehr benötigt werden , zu
demontieren. Dies betrifft vor allem die Steigleitungen im östlichen und westlichen Treppen-
haus.
Leitungen, die zum Beispiel in Schächten, in Abhangdecken oder Bodenkanälen verlegt sind ,
werden nicht zurückgebaut. Dies betrifft insbesondere die Zuleitung des westlichen Treppen-
hauses im Erdgeschoss.
Es bleibt zu klären , ob das aktuelle „nasse“ Löschwassersystem zurückgebaut werden kann
und im Anschluss die „trockenen“ Leitungen verlegt we rden können. In der Interimszeit steht
kein Löschwassersystem zur Verfügung.
Laut Feuerwehr können die beiden vorhanden Löschwassersteigleitungen nacheinander umge-
baut werden oder weitere Interimsmaßnahmen zu berücksichtigen (Entsprechend Anlage 1)
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470 Nutzungsspezifische Anlagen
470 Feuerlöschanlage
Im westlichen (T3) sowie östlichen Treppenhaus (T2) befinden sich auf jeder Etage Wandhyd-
ranten (insgesamt 12 Stück). Ein weiterer Wandhydrant befindet sich im Erdgeschoss im Büro
des Hausmeisters.
Das aktuelle Brandschutzkonzept sieht Wandhydranten vom Typ S an nassen Steigleitungen
vor. Es ist geplant die Feuerlöschanlage „nass“ gegen ein „trockenes“ System nach DIN 14461
zu tauschen.
Alle vorhandenen Wandhydranten (abgesehen von T2, 2. Und 3. OG) sollen gegen Entnahme-
einrichtungen für Löschwasserleitungen „trocken“ ersetzt werden.
In der nächsten Leistungsphase muss mit dem Brandschutzgutachter und der Feuerwehr be-
sprochen werden ob in der Hausmeisterloge eine Entnahmeeinrichtung erforderlich ist. Es wird
empfohlen Kombi-Entnahmeschränke mit Feuerlöschern vorzusehen.
Die beschriebene Ausführung wurde bereits mit der zuständigen Feuerwehr besprochen. Eine
entsprechende Stellungnahme ist in Anhang A aufgeführt.
Treppenhaus 2 – mögliche Lage Einspeiseeinrichtung Aufputz
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Treppenhaus 3 – mögliche Lage Einspeiseeinrichtung Aufputz
Die auf den Bildern dargestellten Einspeisepunkte wurden mit der Berufsfeuerwehr abge-
stimmt. Demnach gibt es keine brandschutztechnischen Bedenken bezüglich der Einspeise-
punkte (Schriftverkehr im Anhang – Anlage 2)
Als Einspeisepunkte sind Unterputz-Schränke geplant.
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Beim befüllen der trockenen Löschwasserleitungen durch die Feuerwehr können geringe Men-
gen an Wasser durch das Entlüftungsventil an der obersten Stelle des Systems entweichen.
Es wird nicht geplant dieses Wasser über Rohrleitungen ins Freie zu führen. In Bodennähe
wird ein freier Auslauf geplant. Bei Testläufen kann unterhalb des Auslaufs das anfallende
Wasser mit einem Eimer aufgefangen werden.
Auszug Schema Löschwasser
Aufgestellt: 03.12.2020
Ingenieurbüro Heiming
i.A. R. Heiming
Freier Auslauf
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Anlage 1:
Auszug E-Mail Verkehr mit Berufsfeuerwehr bezüglich Interimsmaßnahmen
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Anlage 2:
Auszug E-Mail Verkehr mit Berufsfeuerwehr bezüglich Einspeisepunkte
Anlage 1 - Kostenberechnung DIN276
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21-04-29_Kostenberechnung DIN 276.xls Umbau Hydrantenleitung/Einbau eines Leckageschutzes Bürgerzentrum Stollwerck, Dreikönigenstraße 23 | 50678 Köln alle Kosten auf Basis: EUR Herr Oettinghaus 261/46 Fachbereich Objektmanagement Servicecenter 2 Datum : 29.04.2021 Umbau Hydrantenleitung/Einbau eines Leckageschutzes Telefo n: 0221/22120590 Projektnummer: Auftragsnr. -26-: 46-68001-015 HST / WE-Nr.: 68001 100 Grundstück 200 Herrichten und Erschließen 300 Bauwerk Baukonstruktion 15.000,00 EUR 400 Bauwerk Tech. Anlagen 60.694,45 EUR 500 Außenanlagen 600 Ausstattung und Kunstwerke 700 Baunebenkosten (Planung extern) 40.305,69 EUR 100-700 Baukosten netto 116.000,14 EUR zzgl. 19% Mwst. 22.040,03 EUR 100-700 Baukosten brutto 138.040,17 EUR 700 Baunebenkosten Honorar 26 (netto) 3.517,71 EUR Gesamtkosten einschl. Mwst. + Honorar 141.557,88 EUR Fachtechnisch erstellt: Unterschrift: i.A. Jens Oettinghaus Datum: 29.04.2021 Seite 1 DIN 276 1 2008_10.01.2013 21-04-29_Kostenberechnung DIN 276.xls 100 Grundstück KGR Teilbetrag Zwischenbetrag Gesamtbetrag 110 Grundstückswert 110 Summe Wert 121 Vermessung 122 Gerichtsgebühren 123 Notariatsgebühren 124 Maklerprovision 125 Grunderwerbssteuer 126 Wertgutachten 127 Amtliche Genehmigungen 128 Bodenordnung/Grenzregulierung 129 Sonstige Erwerbskosten 120 Summe Erwerb 131 Abfindungen 132 Ablösungen 133 Sonstige Freimachungskosten 130 Summe Freimachen Summe 100 200 Herrichten und Erschließen 210 Herrichten 211 Sicherungsmaßnahmen 212 Abbruchmaßnahmen 213 Altlastenbeseitigung 214 Herrichten der Geländoberfläche 219 Herrichten, sonstiges 210 Summe Herrichten Summe 210 220 Öffentliche Erschließung KGR Teilbetrag Zwischenbetrag Gesamtbetrag 221 Abwasserentsorgung 222 Wasserversorgung 223 Gasversorgung 224 Fernwärmeversorgung 225 Stromversorgung 226 Telekommunikation 227 Verkehrserschließung 228 Abfallentsorgung 229 öffentliche Erschließung, sonstiges 220 Summe Öffentliche Erschließung 230 Summe Nichtöffentliche Erschließung 240 Summe Ausgleichsabgaben 250 Summe Übergangsmaßnahmen Summe 200 Seite 2 DIN 276 1 2008_10.01.2013 21-04-29_Kostenberechnung DIN 276.xls 300 Bauwerk-Baukonstruktionen 310 Baugrube KGR Teilbetrag Zwischenbetrag Gesamtbetrag 311 Baugrubenherstellung 312 Baugrubenumschließung 313 Wasserhaltung 319 Baugrube, sonstiges 310 Summe Baugrube 320 Gründung 321 Dränarbeiten 322 Maurerarbeiten 323 Beton- und Stahlbetonbau 324 Naturwerksteinarbeiten 325 Betonwerksteinarbeiten 326 Zimmer- und Holzbauarbeiten 326 Stahlbauarbeiten 327 Abd. gegen drückendes Wasser 329 Abd. gegen nichtdrück. Wasser 320 Summe Gründung 330 Aussenwände 331 Tragende Aussenwände 332 Nichttragende Aussenwände 333 Aussenstützen 334 Aussentüren und -fenster 335 Aussenwandbekleidungen, aussen 336 Aussenwandbekleidungen, innen 337 Elementierte Aussenwände 338 Sonnenschutz 339 Aussenwände, sonstiges 330 Summe Aussenwände 340 Innenwände 341 Tragende Innenwände (statische Öffnungen) 5.000,00 EUR 342 Nichttragende Innenwände 343 Innenstützen 344 Innentüren und-fenster 345 Innenwandbekleidungen (Putz-und Malerarbeiten) 10.000,00 EUR 346 Elementierte Innenwände 349 Innenwände, sontiges 340 Summe Innenwände 15.000,00 EUR 350 Decken 351 Deckenkonstruktionen 352 Deckenbeläge 353 Deckebekleidugnen 359 Decken, sonstiges 350 Summe Decken 360 Dächer 361 Dachkonstruktionen 362 Dachfenster, Dachöffnungen 363 Dachbeläge 364 Dachbekleidungen 369 Dächer, sonstiges 360 Summe Dächer Seite 3 DIN 276 1 2008_10.01.2013 21-04-29_Kostenberechnung DIN 276.xls 370 Baukonstruktive Einbauten 371 Allgemeine Einbauten 372 Besondere Einbauten 379 Baukonstruktive Einbauten, sontiges 370 Summe Baukontruktive Einbauten 390 Sonstige Maßnahmen für Baukonstruktion 391 Baustelleneinrichtung 392 Gerüste 393 Sicherungsmaßnahmen 394 Abbruchmaßnahmen 395 Instandsetzungen 396 Materialentsorgung 397 Zusätzliche Maßnahmen 398 Prov. Baukonstruktionen 399 Sonstige Maßnahmen für Baukonstruktionen, sonstiges 390 Summe Sonstige Maßnahmen für Baukonstruktionen Summe 300 15.000,00 EUR 400 Bauwerk - Technische Anlagen KGR Teilbetrag Zwischenbetrag Gesamtbetrag 410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen 411 Abwasseranlagen 412 Wasseranlagen 23.604,45 EUR 413 Gasanlagen 419 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen, sonstiges 410 Summe Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen 23.604,45 EUR 420 Wärmeversorgungsanlagen 421 Wärmeerzeugungsanlagen 422 Wärmeverteilnetze 423 Raumheizflächen 429 Wämeversorgungsanlagen, sonstiges 420 Summe Wärmeversorgungsanlagen Seite 4 DIN 276 1 2008_10.01.2013 21-04-29_Kostenberechnung DIN 276.xls 430 Lufttechnische Anlagen 431 Lüftungsanlagen 432 Teilklimaanlagen 433 Klimaanlagen 434 Kälteanlagen 439 Lufttechnische Anlagen, sonstiges 430 Summe Lufttechnische Anlagen 440 Starkstromanlagen 441 Hoch- und Mittelspannungsanlagen 442 Eigenstromversorgungsanlagen 443 Niederspannungsschaltanlagen 444 Niederspannungsinstallationsanlagen 1.500,00 EUR 445 Beleuchtungsanlagen 446 Blitzschutz- und Erdungsanlagen 449 Starkstromanlagen, sonstiges 440 Summe Starkstromanlagen 1.500,00 EUR 450 Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen 451 Telekommunikationsanlagen 452 Such- und Signalanalgen 453 Zeitdienstanlagen 454 Elektroakustische Anlagen 455 Fernseh- und Antennenanlagen 456 Fernseh- und Antennenanlagen 457 Gefahrenmelde- und Alarmanlagen 459 Fernmelde- und Informations- technische Anlagen 450 Summe Fernmelde- und Informations- technische Anlagen Seite 5 DIN 276 1 2008_10.01.2013 21-04-29_Kostenberechnung DIN 276.xls 460 Förderanlagen 461 Aufzugsanlagen 462 Fahrtreppen, Fahrsteige 463 Befahranlagen 464 Transportanlagen 465 Krananlagen 469 Förderanlagen, sonstiges 460 Summe Förderanlagen 470 Nutzungsspezifische Anlagen 471 Küchentechnische Anlagen 472 Wäscherei- und Reinigungsanlagen 473 Medienversorgungsanlagen 474 Medizin- und labortechnische Anlagen 475 Feuerlöschanlagen 35.590,00 EUR 476 Badetechnische Anlagen 477 Prozesswärme-, -kälte und -luftanlagen 478 Entsorgungsanlagen 479 Nutzungsspezifische Anlagen, sonstiges 470 Summe Nutzungsspezifische Anlagen 35.590,00 EUR 480 Gebäudeautomation 481 Automationssysteme 482 Schaltschränke 483 Management- und Bedieneinrichtungen 484 Raumautomationssysteme 485 Übertragungsnetze 489 Gebäudeautomation, sonstiges 480 Summe Gebäudeautomation 490 Sonstige Maßnahmen für technische Anlagen 491 Baustelleneinrichtung 492 Gerüste 493 Sicherungsmaßnahmen 494 Abbruchmaßnahmen 495 Instandsetzungen 496 Materialentsorgung 497 Zusätzliche Maßnahmen 498 Provisorische technische Anlagen 499 Sonstige Maßnahmen für technische Anlagen, sonstiges 490 Summe Sonstige Maßnahmen für tech. Anlagen Summe 400 60.694,45 EUR Seite 6 DIN 276 1 2008_10.01.2013 21-04-29_Kostenberechnung DIN 276.xls 500 Aussenanlagen 510 Geländeflächen 511 Oberbodenarbeiten 512 Bodenarbeiten 519 Geländeflächen, sonstiges 510 Summe Geländeflächen 520 Befestigte Flächen 521 Wege 522 Straßen 523 Plätze, Höfe 524 Stellplätze 525 Sportplatzflächen 526 Spielplatzflächen 527 Gleisanlagen 529 Befestigte Flächen, sonstiges 520 Summe Befestigte Flächen 530 Baukonstruktionen in Aussenanlagen 531 Einfriedungen 532 Schutzkonstruktionen 533 Mauern, Wände 534 Rampen, Treppen, Tribünen 535 Überdachungen 536 Brücken, Stege 537 Kanal- und Schachtbauanlagen 538 Wasserbauliche Anlagen 539 Baukonstruktionen in Aussenanlagen, sonstiges 530 Summe Baukonstruktionen in Aussenanlagen 540 Technische Anlagen in Aussenanlagen 541 Abwasseranlagen 542 Wasseranlagen 543 Gasanlagen 544 Wärmeversorgungsanlagen 545 Lufttechnische Anlagen 546 Starkstromanlagen 547 Fernmelde- und informationstech. Anlagen 548 Nutzungsspezifische Anlagen 549 Technische Anlagen in Aussenanlagen, sonstiges 540 Summe Technische Anlagen in Aussenanlagen 550 Einbauten in Aussenanlagen 551 Allgemeine Einbauten 552 Besondere Einbauten 559 Einbauten in Aussenanlagen, sonstiges 550 Summe Einbauten in Aussenanlagen 560 Wasserflächen 561 Abdichtungen 562 Bepflanzungen 569 Wasserflächen, sonstiges 560 Summe Wasserflächen Seite 7 DIN 276 1 2008_10.01.2013 21-04-29_Kostenberechnung DIN 276.xls 570 Pflanz- und Saatflächen 571 Oberbodenarbeiten 572 Vergetationstech. Bodenbearbeitung 573 Sicherungsbauweisen 574 Pflanzen 575 Rasen und Ansaaten 576 Begrünung unterbauter Flächen 579 Pflanz- und Saatflächen, sonstiges 570 Summe Pflanz- und Saatflächen 580 Sonstige Aussenanlagen 581 Baustelleinrichtung 582 Gerüste 583 Sicherungsmaßnahmen 584 Abbruchmaßnahmen 585 Instandsetzungen 586 Materialentsorgung 587 Zusätzliche Maßnahmen 588 Provisorische Aussenanlagen 589 Sonstige Aussenanlagen, sonstiges 580 Summe Sonstige Aussenanlagen Summe 500 600 Ausstattung und Kunstwerke 610 Ausstattung 611 Allgemeine Ausstattung 612 Besondere Ausstattung 619 Ausstattung, sonstiges 610 Summe Ausstattung 620 Kunstwerke 621 Kunstobjekte 622 Künstlerisch gestaltete Bauteile des Bauwerks 623 Künstlerisch gestaltete Bauteile der Aussenanlagen 629 Kunstwerke, sonstiges 620 Summe Kunstwerke Summe 600 700 Baunebenkosten 710 Bauherrenaufgaben 711 Projektleitung 712 Bedarfsplanung 713 Projektsteuerung 719 Bauherrenbufgaben, sonstiges 710 Summe Bauherrenaufgaben 720 Vorbereitung der Objektplanung 721 Untersuchungen 722 Wertermittlung 723 Städtbauliche Leistungen 724 Landschaftsplanerische Leistungen 725 Wettbewerbe 729 Vorbereitung der Objektplanung, sonstiges 720 Summe Vorbereitung der Objektplanung Seite 8 DIN 276 1 2008_10.01.2013 21-04-29_Kostenberechnung DIN 276.xls 730 Architekten- und Ingenieursleistungen 731 Gebäudeplanung 732 Freianlagenplanung 733 Planung der raumbildenden Ausbauten 734 Planung der Ingenieursbauwerke und Verkehrsanlagen 735 Tragwerksplanung 736 Planung der tech. Ausrüstung 33.805,69 EUR (Fachplaner) 739 Leistungen, sonstiges (Honorar 26 s. Seite 1) 730 Summe Architekten- und Ingenieurs- 33.805,69 EUR leistungen 740 Gutachten und Beratung 741 Thermische Bauphysik 742 Schallschutz und Raumakustik 743 Bodenmechanik, Erd- und Grundbau 744 Vermessung 745 Lichttechnik, Tageslichttechnik 746 Brandschutz 747 Sicherheits- und Gesundheitsschutz 748 Umweltschutz, Altlasten 749 Gutachten und Beratung, sonstiges 730 Summe Gutachten und Beratung 750 Künstlerische Leistungen 751 Kunstwettbewerbe 752 Honorare 759 Künstlerische Leistungen sonstiges 750 Summe Künstlerische Leistungen 760 Finanzierungskosten 761 Finanzierungsbeschaffung 762 Fremdkapitalzinsen 763 Eigenkapitalzinsen 769 Finanzierungskosten, sonstiges 756 Summe Finanzierungskosten 770 Allgemeine Baunebenkosten 771 Prüfungen, Genehmigungen, Abnahmen 6.500,00 EUR (Vergabekosten, Sachverständigenabnahme) 772 Bewirtschaftungskosten 773 Bemustungenkosten 774 Betriebskosten nach der Abnahme 775 Versicherungen 779 Allgemeine Baunebenkosten, sonstiges 750 Summe Allgemeine Baunebenkosten 6.500,00 EUR Summe 700 40.305,69 EUR Seite 9 DIN 276 1 2008_10.01.2013
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/506/1 Vorlagen-Nummer 1697/2021 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Einbau eines Leckage-Schutzsystems und Trennung von Lösch- und Trinkwasser im Bürgerhaus Stollwerck Beschlussorgan Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) beschließt den Einbau eines Leckage-Schutzsystems und die Trennung des Löschwassers vom Trinkwasser im Bürgerhaus Stollwerck. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 141.557,88 € (inkl. MwSt.). Die Verwaltung wird ermächtigt, die städtische Gebäudewirtschaft mit der Projektsteuerung für die Durchführung der Maßnahme zu beauftragen. Die aus dem städtischen Haushalt zu finanzierenden Aufwendungen werden im Haushaltsjahr 2021 ergebniswirksam und wurden im Haushaltsplan 2020/2021 im Teilergebnisplan 0507, Betrieb, Unter- haltung und Förderung von Bürgerhäusern und -zentren, in der Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, berücksichtigt. Alternative: Es wird auf den Einbau eines Leckage-Schutzsystems im Bürgerhaus Stollwerck verzichtet. Dies hät- te zur Folge, dass weitere Schäden oder Großschadensereignisse durch Wasserrohrbrüche nicht mehr versichert wären. Ohne Einbau des Leckage-Schutzsystems müsste die Wasserversorgung im Bürgerhaus Stollwerck neu installiert werden; dies würde Kosten von ca. 900.000 Euro verursachen und für ca. 10-12 Monate erhebliche Einschränkungen des Betriebs zur Folge haben. Auf die Tren- nung von Lösch- und Trinkwasser kann nicht verzichtet werden, da dies aus Gründen der Hygiene des Trinkwassers vorgeschrieben ist. Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 10.06.2021 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 141.557,88 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Das Bürgerhaus Stollwerck wurde nach einem umfangreichen Umbau des Gebäudes im Jahr 1987 für diverse Nutzungszwecke in Betrieb genommen. Als eines der größten Bürgerzentren Deutsch- lands verfügt es auf 6.500 qm Fläche über verschiedene Versammlungsräume, Künstlerateliers, Mu- sikprobenräume, ein eigenes Theater, Sport- und Tanzräume sowie pädagogische Bereiche für Kin- der, Jugendliche und Seniorinnen und Senioren. Fest verpachtet sind die Gastronomie im Erdge- schoss und eine Mietwohnung im Dachgeschoss des Gebäudes. In den letzten Jahren traten wiederholt Wasserrohrbrüche auf. Die daraus resultierenden Schäden wurden über das Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen (30) reguliert. Am 27.04.2018 teilte das Amt 30 mit, dass innerhalb der fünf Jahre von 2013 bis 2018 17 Leckagen mit einer Gesamtscha- denssumme von 22.400 Euro stattgefunden haben und Maßnahmen zur Schadensprävention zwin- gend erforderlich seien. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass das Versicherungsrisiko „Leitungswas- ser“ ab sofort ruhe und zukünftige Schäden nicht mehr übernommen werden können. Um eine Sanierung der kompletten Trink- und Abwasseranlage zu vermeiden, gleichzeitig aber Groß- schadensereignisse bestmöglich verhindern zu können, wurde als praktikabelste Lösung der Einbau eines Leckage-Schutzsystems gewählt, da hier bei wesentlich geringeren Kosten der geringste Ein- griff in den Ablauf des Betriebes stattfinden kann und die Versicherung im Schadensfall durch Lei- 3 tungswasser wieder eintreten würde. Das Leckage-Schutzsystem stellt fest, wenn in einem festgelegten Zeitraum erheblich mehr als die übliche Menge an Frischwasser in das Leitungssystem fließt. Durch die Anlage wird in diesem Fall automatisch die weitere Frischwasserzufuhr gesperrt, um unkontrolliertes Eindringen in Mauerwerk und Räumlichkeiten zu verhindern. Zurzeit sind die sanitären Anlagen im Erdgeschoss und im Dachgeschoss sowie die Einliegerwoh- nung im 5. OG zusammen mit den Löschwasserleitungen an ein „nasses“ System angeschlossen. Aus Gründen der Trinkwasserhygiene müssen Lösch- und Trinkwasser jedoch voneinander getrennt werden. Alle sanitären Einrichtungen, die bisher über eine Löschwasserleitung versorgt wurden, müs- sen nun an das Trinkwassernetz angeschlossen werden. Der Schutz des Trinkwassers vor der Verunreinigung durch Nichttrinkwasser ist in der DIN EN 1717 (2) geregelt. Danach fällt das in Zuleitungen gehaltene Löschwasser in die höchste Gefahrenstufe. Es muss vom Trinkwassernetz getrennt oder in getrennten Systemen bereitgestellt werden. Wegen der durch stehendes Wasser möglichen Gefahren für die Gesundheit sieht die genannte Regelung keinen Bestandsschutz vor, d.h. auch in vorhandenen Altanlagen muss das Trinkwasser vom Löschwasser getrennt werden. Anlagen
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1697/2021
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 12.05.2021
- Erstellt
- 05.05.2021 11:46