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0482/2026

Jahresbericht 2024 der Feuerwehr Köln

Mitteilung Ausschuss 24.02.2026

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Nächste Beratung: Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales, Sitzung am 09.03.2026, TOP 4.4

Mitteilung Ausschuss

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Ansehen

Anlage 1 - Jahresbericht 2024

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

515 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
I/37 
 
Vorlagen-Nummer 23.02.2026 
 0482/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 26.02.2026 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In-
ternationales 09.03.2026 
 
Jahresbericht 2024 der Feuerwehr Köln 
Die Feuerwehr Köln informiert mit dem beigefügten Jahresbericht 2024 über das vielfältige 
Einsatzspektrum, die Leistungen, Herausforderungen und Entwicklungen der Feuerwehr Köln. 
 
 
Gez. Blome

Anlage 1 - Jahresbericht 2024

246567 Zeichen

Feuerwehr Köln
Jahresbericht 2024

1
Zahlen 2024 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Einsatzjahr 2024  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Fußball-Eu ropameisterschaft 2024   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Rettungsdienst  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Ausstattung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
Technik  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Aus- und Fortbildung   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Freiwillige Feuerwehr  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Jugendfeuerwehr   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135
Meldungen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149
Abteilungen – Stabsstellen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
Zahlen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199

Z
ahlen 2024
Stadt Köln
S
tadtbezirke 9
Stadtteile 86
Stadtgebiet 40 .501 h a
Rheinbrücken 8
Größte Ausdehnung/km
Ost-West 27,6 km
Nord-Süd 28,1 k m
Gesamtumfang  
des Stadtgebietes
rund  
130 km
Rheinufer
Rheinuferlänge linksrheinisch 40 k m
Rheinuferlänge rechtsrheinisch 27,3 km
Einwohner (31 .12 .20 24)
Einwohnerzahl 1 .097 .519
Einwohnerzahl linksrheinisch 692 .694
Einwohnerzahl rechtsrheinisch 404 .825
Einwohnerzahl  je Hektar 27
Straßen
Straßennetz gesamt 3 .161 k m
Längste Straße/Militärringstraße 21,3 km
Kürzeste Straße/Tipsgasse 16 m
Höchste Gebäude
Colonius-Fernmeldeturm 268 m
Kölner Dom 157 m
Axa-Hochhaus 155 m
MediaPark KölnTurm 148 m
2
Zahlen 2024
3
Alarm Brandschutz 5 .970
Alarm Technische Hilfe 11 .0 29
Alarm Rettungsdienst 211 .0 67
Alarm Heimrauchmelder 759
Alarm Luftrettung 2 .122
Alarm Wasserrettung 87
Alarm Höhenrettung 137
Alarm Rüstzüge 130
Alarm ABC 1 .0 48
Alarm ATF 29
Alarm Lösch- und Rettungsboote 119
Alarm zu Tieren 1 .118
Notrufe 322 .101
Durchgeführte Reanimationen 837
Gerettete Menschen 907
Zahlen 2024

L
iebe Leser*innen,
 
die Feuerwehr Köln steht seit jeher für 
Verlässlichkeit, Kompetenz und Einsatzbe-
reitschaft – Werte, die auch im Jahr 2024 
wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt 
wurden. Als Stadtdirektorin und zustän -
dige Dezernentin für die Feuerwehr ist 
es mir ein besonderes Anliegen, diesen 
Jahres bericht mit einem herzlichen Dank 
zu eröffnen. 
 
Das vergangene Jahr war geprägt von 
vielfältigen Herausforderungen: von be-
sonderen Wetterlagen, einer Fußball-Euro-
pameisterschaft, Großereignissen, aber 
auch von neuen Anforderungen durch den 
technischen und gesellschaftlichen Wan -
del. In all diesen Situationen hat die Feuer-
wehr Köln ihre Stärke bewiesen – mit hoher 
Professionalität, großem Engagement 
und einem klaren Bekenntnis zum Schutz 
und zur Sicherheit der Kölner*innen. 
 
Besonders hervorheben möchte ich die 
hervorragende Zusammenarbeit zwischen 
Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuer-
wehr. Dieses Miteinander ist nicht nur Aus-
druck gelebter Solidarität, sondern auch 
ein wesentlicher Pfeiler der Gefahren -
abwehr in unserer Stadt. 
 
Der Jahresbericht 2024 gibt Einblick in die 
vielfältigen Aufgaben, Einsätze und Ent-
wicklungen innerhalb der Feuerwehr Köln. 
Mein Dank gilt allen haupt- und ehren-
amtlichen Kräften der Feuerwehrfamilie. 
Ihr täglicher Einsatz – oft unter hohem 
persönlichem Risiko – verdient unser aller 
Anerkennung und Respekt. 
 
Mit Stolz und großer Wertschätzung blicke 
ich auf das Geleistete und bin überzeugt: 
Die Feuerwehr Köln ist für die Zukunft 
gut aufgestellt – engagiert, modern und 
menschlich nah.
 
 
Ihre
 
 
 
Stadtdirektorin,  
Andrea Blome
© Rheinisches Bildarchiv/Sabrina Walz
Liebe Leser*innen, 
 
die Feuerwehr Köln blickt auf ein ereignis -
reiches Jahr 2024 zurück. Wie bereits in 
den Jahren zuvor standen wir auch diesmal 
vor vielfältigen Herausforderungen – und 
haben sie mit großem Engagement, hoher 
Fachkompetenz und bemerkenswerter Ein-
satzbereitschaft gemeistert.  
 
Dieser Jahresbericht ist weit mehr als eine 
Sammlung von Zahlen, Statistiken und Fak-
ten. Er spiegelt die tägliche Arbeit von über 
3.600 engagierten Kolleg*innen und Kame -
rad*innen wider – aus der Berufsfeuerwehr, 
der Freiwilligen Feuerwehr sowie dem Ret-
tungsdienst und der Verwaltung. Er zeigt, 
was unsere Organisation ausmacht: Team-
geist, Verlässlichkeit und der unermüdliche 
Wille, für die Menschen in Köln da zu sein 
– rund um die Uhr, an 365 Ta gen im Jahr. 
 
2024 war geprägt von einer Reihe bedeu-
tender Einsätze, von Extremwetterlagen 
bis hin zu komplexen Technischen Hilfe-
leistungen. Auch die Weiterentwicklung 
unserer Strukturen und die strategische 
Ausrichtung standen im Fokus – etwa mit 
Blick auf den Ausbau der digitalen Ein  sa tz-
unterstützung, die Stärkung der Resilienz 
unserer Einheiten oder die Förder un g  
des Ehrenamtes.  
 
Ich danke allen Mitgliedern der Feuerwehr 
Köln herzlich für ihren täglichen Einsatz, 
ihre Verlässlichkeit und ihr Verantwortungs-
bewusstsein. Mein Dank gilt auch den poli­
tischen Gremien und der Stadtspitze für 
die kontinuierliche Unterstützung unserer 
Arbeit. 
 
Mit diesem Jahresbericht legen wir Rechen -
schaft ab – aber vor allem zeigen wir: Die 
Feuerwehr Köln steht für Sicherheit, Kom-
petenz und Menschlichkeit. Gemeinsam 
blicken wir zuversichtlich nach vorn – mit 
klarem Auftrag und starker Motivation.
 
 
Ihr
 
 
 
Leiter der Feuerwehr Kö ln,  
Dr. Christian Miller
4
Vorwort
5
Vorwort

© Daniel Evers
Einsatzjahr 2024

8
Einsatzjahr 2024
9
Einsatzjahr 2024
Alarmierungen Brandschutz 2024  
5 .970
8
Alarmierungen Technische Hilfe 2024  
11 .0 29
Alarmierungen Feuerwehr 2024  
16 .999

© Lars Jäger
1 . Januar 
Silvesterbilanz 2023/24
Insgesamt hat die Leitstelle an Silvester 807 Einsätze bearbeitet. 
Davon waren 177 Einsätze Feuerwehr (2022: 157) und 588 Einsätze 
Rettungsdienst (2022: 545). Es waren mehr als 40 Einsatzfahrzeuge 
zusätzlich im Dienst, das Personal der Leitstelle wurde verstärkt und 
mehrere Einsatzkräfte befanden sich in Rufbereitschaft. Die Lösch -
gruppen der Freiwilligen Feuerwehr übernahmen Sitzbereitschaften 
an ihren jeweiligen Standorten.
2 . Januar
Ausgedehnter Kellerbrand  
in Mehrfamilienhaus 
Kurz vor Mitternacht wurde die Feuerwehr 
zu einem Kellerbrand in einem achtgeschos-
sigen Mehrfamilienhaus in Köln-Vogelsang 
alarmiert. Beim Eintreffen der ersten 
Einsatzkräfte brannten im Kellerbereich 
mehrere Verschläge. Sofort wurden Lösch-
maßnahmen eingeleitet und das Mehr-
familienhaus sowie das Nachbargebäude 
auf Rauchausbreitung kontrolliert. 
 
Die Bewohner*innen konnten sich bereits 
vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Sicher-
heit bringen. Vier Personen wurden vorsorg -
lich vom Rettungsdienst betreut und konn-
ten noch während des laufenden Einsatzes 
entlassen werden. 
Aufgrund seiner massiven Ausbreitung 
konnte das Feuer erst nach etwa eineinhal
Stunden gelöscht werden. Im Anschluss 
wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten 
und Lüftungsmaßnahmen durchgeführt. 
Dazu mussten auch einzelne Bereiche der 
Hausfassade demontiert werden, um eine 
Brandausbreitung auszuschließen. Durch 
die RheinEnergie wurde zum Schutz der 
Bewohner*innen der komplette Keller 
stromlos geschaltet. 
 
Nach etwa vier Stunden war der Einsatz 
beendet. Berufsfeuerwehr, Freiwillige 
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 
66 Kräften und 20 Fahrzeugen im Einsatz. 
© Lars Jäger
1110
Einsatzjahr 2024
 
b

12
Einsatzjahr 2024
13
3 . Januar
Ausgedehnter Wohnungsbrand –  
eine Person gerettet
Alarmiert durch den Notruf einer aufmerk-
samen Nachbarin rückten Einsatzkräfte der 
Feuerwehr Köln gegen 11:30 Uhr zu einem 
gemeldeten Wohnungsbrand in Raderthal 
aus. Noch während der Anfahrt meldeten 
mehrere Notrufende, dass sich noch eine 
eingeschlossene Person in dem Mehrfami-
lienhaus befinde. 
 
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand die 
Wohnung im zweiten Obergeschoss be-
reits in Vollbrand. Im dritten Obergeschoss 
machte eine Person durch Hilferufe am 
Fens ter auf sich aufmerksam. Sie wurde 
über die Drehleiter gerettet und anschlie -
ßend vom Rettungsdienst behandelt.  
 
Parallel liefen bereits die Löscharbeiten. 
Weitere Einsatzkräfte kontrollierten, ob sich 
noch Personen im Treppenraum befanden. 
Aus der Brandwohnung konnten die Einsatz-
kräfte außerdem einen Hund retten.  
 
Im Laufe des Einsatzes klagte ein weiterer 
Hausbewohner über Reizungen im Be-
reich der Atemwege. Beide Patient*innen 
wurden nach notärztlicher Behandlung in 
ein Krankenhaus transportiert. Auch der 
Hund wurde durch den Tiertransportwagen 
zu einem Tierarzt gebracht. Für alle Pati -
ent*innen bestand keine Lebensgefahr. 
 
Gegen 12 Uhr war das Feuer gelöscht. Alle 
Wohnungen wurden anschließend auf 
Rauchgase kontrolliert. Die Brandwohnung 
und die angrenzenden Wohnungen waren 
danach nicht mehr bewohnbar. Die Einsatz-
stelle wurde an die Polizei übergeben.
© Daniel Evers
11 . Januar
Brand in einem 
Wohnhaus – 
zwei Schwerverletzte 
Gegen 15 Uhr wurde die Feuerwehr Köln 
zu einem Wohnungsbrand in die Krüth-
straße nach Nippes alarmiert. Zahlreiche 
Anrufer*innen berichteten über einen Woh-
nungsbrand mit mehreren Verletzten. 
 
Als die Rettungskräfte an der Einsatzstelle 
eintrafen, stießen sie auf zwei schwer ver-
letzte Personen, die sofort versorgt, an den 
Rettungsdienst übergeben und ins Kranken-
haus transportiert wurden. Die beiden 
brand verletzten Personen hatten sich noch 
vor Eintreffen der Feuerwehr selbst ins Frei
retten können.  
 
Das Feuer war in einer Wohnung im Erdge-
schoss ausgebrochen. Zusätzlich war auch 
der Treppenraum so stark verraucht, dass 
die Bewohner*innen der über der Brand-
wohnung liegenden Wohnungen das Ge-
bäude nicht gefahrlos verlassen konnten.  
 
Eine Person wurde über die Drehleiter aus 
dem zweiten Obergeschoss in Sicherheit 
gebracht. Weitere Bewohner*innen wurden 
in ihren Wohnungen durch die Feuerwehr 
betreut. Das Feuer konnte währenddessen 
schnell unter Kontrolle gebracht werden. 
e 
Feuerwehr und Rettungs-
dienst waren mit rund 
70 Kräften und 20 Fahr-
zeugen im Einsatz. 
19 . Januar
Schnee als  
Flucht helfer –  
Panda Barney ent-
kommt aus Gehege 
 
Der kleine Panda Barney ist aus seinem 
Gehege im Kölner Zoo ausgebüxt. Ver-
mutlich hat er sich dazu Bambus zunutze 
gemacht, der durch den Schnee tief gebo -
gen war. 
 
Am Mittwochabend war er noch in seinem 
zu Hause, am Donnerstag haben ihn die 
Tierpfleger*innen dann auf einem Baum 
außerhalb seines Geheges entdeckt. Da 
er nicht dazu zu bewegen war, diesen aus 
eigenem Antrieb zu verlassen, bat der Zoo 
schließlich die Feuerwehr um Unterstützung. 
Die Drehleiter der Wache aus Weidenpesch 
eilte zu Hilfe und animierte den Geflohenen, 
seinen Platz zu räumen. Die Tierpfleger 
fingen den kleinen Panda am Boden ein 
und setzten ihn unter leichtem Murren von 
Barney in seinem Gehege wieder aus.  
 
Der kleine Panda, der seit 2015 im Köl -
ner Zoo lebt, hat sein Abenteuer gut über-
standen. 
Die Tierpfleger fingen den 
Panda und setzten ihn in 
seinem Gehege wieder 
aus.

14
Einsatzjahr 2024
15
Beginn des Straßenkarnevals 2024
Weiberfastnacht 
Rettungsdienst und Feuerwehr waren am 
Wieverfastelovend 854 Mal unterwegs. An 
den Unfallhilfsstellen wurden insgesamt 
334 Patient*innen betreut. 
 
Im Laufe des Tages waren rund 650 haupt­ 
und ehrenamtliche Kräfte des ASB, DRK, 
THW, der Malteser, Johanniter, DLRG, der 
Firma Falck sowie der Feuerwehr im Einsatz.  
 
Im Bereich des Breslauer Platzes kam es um 
16:10 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einem 
Karnevalswagen. 
Die ersten Notrufe meldeten mehrere 
ver letzte Personen auf der Ladefläche. 
Vier Rettungswagen und zwei Notärzt*in­
nen wurden daraufhin zur Einsatzstelle ent-
sandt. Zwei Personen wurden mit leichten 
Verletzungen ins Krankenhaus transportiert.  
 
Besonders arbeitsintensiv war die Zeit 
zwischen 19 und 22 Uhr, hier waren bis zu 
85 Rettungsdienstfahrzeuge parallel im  
Einsatz. 
Rosenmontag
Am Rosenmontag gab es 280 Einsätze, 
davon waren zehn Feueralarmierungen, 
elf Technische Hilfeleistungen und  
245 Einsätze des Rettungsdienstes. 
Damit die Sicherheit der Feierenden ge -
währleistet werden konnte, waren Einsatz-
kräfte aus Dortmund und Siegen sowie 
aus Baden­Württemberg, Bayern, Berlin, 
Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, 
Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, 
Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt 
und Schleswig-Holstein, aus dem Fürsten -
tum Monaco und Tirol in Österreich an den 
Unfallhilfsstellen und dem Notfallversor-
gungszentrum tätig.

© Lars Jäger
16
Einsatzjahr 2024
17
16 . Februar
Wohnungsbrand in Köln-Mülheim –  
13 Personen gerettet
Um 4:19 U hr ging der erste Notruf in der 
Leitstelle ein. Aufgrund der Meldungen ent­
sandte die Leitstelle zwei Löschzüge und 
den Rettungsdienst mit dem Stichwort 
„Feuer mit Menschenrettung“ in die Tiefen -
talstraße. 
 
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand 
eine Wohnung im ersten Obergeschoss 
eines Wohngebäudes in Vollbrand. Da der 
Treppenraum verraucht war, konnten die 
Bewohner*innen der oberen Etagen das 
Gebäude nicht mehr verlassen und machten 
sich auf den Balkonen bemerkbar. 
 
Die Einsatzkräfte retteten neun Personen 
über Leitern, vier weitere wurden über den 
Treppenraum in Sicherheit gebracht. Alle 
13 betroffenen Personen blieben unverletzt 
und wurden bis zum Einsatzende in einem 
bereitgestellten Bus der Feuerwehr betreut.  
 
Mehrere Trupps löschten das Feuer und die 
Einsatzstelle wurde gegen 6:50 U hr an die 
Polizei übergeben. Die Kriminalpolizei hat 
die Ermittlungen zur Brandursache aufge -
nommen. 
 
Durch das Feuer war das Gebäude vorüber-
gehend unbewohnbar, sodass die Bewoh-
ner*innen durch das Amt für Wohnungswe-
sen in anderen Einrichtungen untergebracht 
wurden. 
 
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 
50 K räften und 18  F ahrzeugen im Einsatz.
23 .  Februar
Alles für die Katz –  
Rettung aus einem Schacht
Eine Katze verirrte sich auf einer Deponie in 
Köln-Poll trotz Abdeckung in einen Schacht 
und saß auf einem etwa 20 Z entimeter 
breiten Vorsprung fest. Als die Mitarbei-
ter*innen der Deponiegesellschaft nicht 
helfen konnten, holten sie die Tierrettung 
Porz zu Hilfe, die wiederum gegen 21:15  U hr 
die Feuerwehr um Unterstützung baten. 
Da die Katze in etwa sechs bis acht Metern 
Tiefe festsaß, seilte sich ein Höhenretter 
ab und versuchte die nicht ganz so begeis -
terte Katze zunächst mit einem Kescher 
einzufangen. 
Statt in den Kescher sprang die Katze 
dann aber noch tiefer und landete auf 
dem Schachtboden im Wasser. 
 
Der Höhenretter seilte sich daraufhin er-
neut zur Katze ab und konnte sie mit Spe -
zialhandschuhen schließlich im Kescher 
„sichern“. Mit einem zweiten Seil wurde die 
Katze zusammen mit ihrem Retter nach 
oben gezogen. Die zwar nasse, aber unver-
letzte Katze wurde anschließend ins Tier-
heim gebracht.
Da die Katze in etwa sechs bis acht Metern 
Tiefe festsaß, seilte sich ein Höhenretter 
ab und versuchte die nicht ganz so begeis-
terte Katze zunächst mit einem Kescher 
einzufangen.

© Lars Jäger
18
Einsatzjahr 2024
19
25. März
Alleinunfall eines Kleintransporters –
ein Schwerverletzter
  
Gegen 15:45 Uhr wurde auf der Wahner 
Straße in Zündorf ein Verkehrsunfall gemel-
det. Aufgrund mehrerer Anrufe sowie des 
Notrufs des automatischen Notrufsystems 
eCall entsandte die Leitstelle Einsatzkräfte 
und -mittel gemäß dem Alarmierungsstich -
wort „Person eingeklemmt“. Ein Kleintrans -
porter war von der Fahrbahn abgekommen 
und frontal gegen einen Baum geprallt, der 
Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. 
Nach einer ersten medizinischen Versor-
gung durch den Rettungsdienst wurde der 
Patient durch die Feuerwehr nach rund 
30 Minuten aus dem Kleintransporter be-
freit. Anschließend wurde der Schwerver-
letzte mit dem Rettungshubschrauber  
„Christoph 3“ ins Krankenhaus geflogen. 
29. März
Feuer in einer Tiefgarage in Ehrenfeld
Die Brandmeldeanlage einer Tiefgarage 
in der Vogelsanger Straße lief an Karfreitag 
um 11:52 Uhr in der Leitstelle auf. 
 
Als die Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen, 
meldeten Augenzeugen, dass ein Motorrad 
im 2. Untergeschoss der Tiefgarage brenne. 
Daraufhin wurde das Einsatzstichwort er-
höht und weitere Fahrzeuge zur Einsatz-
stelle entsandt. 
 
Mehrere Trupps waren in der weitläufigen 
Tiefgarage für die Löscharbeiten eingesetzt. 
Aufgrund der ausgedehnten Verrauchung 
mussten zahlreiche Zugänge kontrolliert 
und abgesperrt werden. 
Anschließend erfolgten umfangreiche Be -
lüftungsmaßnahmen, u. a. wurde dazu auch 
das LUF (Löschunterstützungsfahrzeug) 
eingesetzt. 
 
Das LUF ist mit einem Hochleistungslüfter 
ausgestattet und kann per Fernsteuerung 
(Reichweite bis zu 300 Meter) mit seinem 
Kettenantrieb auch dort eingesetzt wer-
den, wohin Einsatzkräfte aufgrund enormer 
Hitze entwicklung und/oder massiver Ver-
rauchung nicht mehr vordringen können.
Feuerwehr und Rettungsdienst 
waren mit rund 60 Kr äften und 
18 Fahrzeugen im Einsatz.  
© Lars Jäger

20
Einsatzjahr 2024
21
9 . Mai
Wohnungsbrand in Bocklemünd –  
elf Personen gerettet
Am Donnerstagnachmittag brannte es in 
einer Wohnung in Bocklemünd. Gegen 
15:30 Uhr meldeten mehrere Notrufende 
eine starke Rauchentwicklung aus der ers-
ten Etage eines Mehrfamilienhauses. Die 
Anrufer*innen berichteten, dass sich noch 
mehrere Personen in der Brandwohnung 
befinden sollen. 
 
Die Feuerwehr eilte mit zwei Löschzügen 
zum Einsatzort. Dort eingetroffen retteten 
die Einsatzkräfte sechs Kinder und drei Er-
wachsene über die Drehleiter und tragbare 
Leitern. Gleichzeitig wurde mit den Lösch­
arbeiten begonnen. 
 
Entgegen den ersten Meldungen war die 
Brandwohnung leer. Im Verlauf der Lösch-
arbeiten wurden ein weiterer Erwachsener 
und ein Säugling durch den Treppenraum 
in Sicherheit gebracht. Das Feuer selbst 
konnte schnell gelöscht werden. Die elf ge -
retteten Personen wurden an der Einsatz -
stelle vom Rettungsdienst gesichtet, zehn 
von ihnen wurden ins Krankenhaus trans-
portiert.  
 
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 
50 Kräften und 20 Fahrzeugen im Einsatz. 
18 . Mai
Kohlenmonoxidvergiftung  
nach einem Rave 
Um 1:47 Uhr wählte eine Feiernde den Notruf, weil ihre Freundin 
plötzlich zusammengebrochen war. Ein Rettungswagen und ein 
Notarzteinsatzfahrzeug wurden daraufhin zur Einsatzstelle an einer 
alten Befestigungs­/Bunkeranlage entsandt. Als die Einsatzkräfte 
die Location betraten, sonderten ihre mitgeführten Kohlenmon oxid-
Warngeräte einen Alarm aus. Sie zeigten an, dass es einen massiv 
erhöhten CO­Wert in der Umgebungsluft gab.  
 
Dieser Messwert bedeutet eine drohende Lebensgefahr für jede*n,  
der*die sich in der entsprechenden Umgebung aufhält. Da sich zu 
diesem Zeitpunkt noch etwa 50 bis 100 Personen in den Räum -
lichkeiten aufhielten, veranlassten die vor Ort befindlichen Einsatz -
kräfte die unverzügliche Räumung des Objekts.  
 
Mehrere Teilnehmende klagten über Symptome wie Kopfschmerzen, 
Unwohlsein und Schwindel. Der Rettungsdienst führte bei allen An -
wesenden Kohlenmonoxidmessungen durch, insgesamt 18 Feiernde 
wurden daraufhin mit einer relevanten Kohlenmonoxidvergiftung zur 
Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Für einen der Betroffenen 
wurde der Transport zu einer Spezialbehandlung in einer Druckkam-
mer erforderlich. 
 
Um sicherzugehen, dass sich keine Feiernden im umliegenden Ge -
lände befanden, setzte die Feuerwehr neben Fußtrupps auch eine 
Drohne mit Wärmebildkamera der DLRG ein. Es wurden jedoch 
keine weiteren Personen gefunden. 
 
Eine Kohlenmonoxidvergiftung, die nicht ärztlich behandelt 
wird, kann zu dauerhaften Hirn­ und Nervenschäden führen und 
kurz  f  ristig unter Umständen gar schwerwiegende Gesundheits-
störungen wie Krampfanfälle oder Bewusstseinsstörungen 
verursachen.
© Jan Ohmen

2322
Einsatzjahr 2024
28 . Mai
Aus Übung wird Einsatz 
Neues Übungsgelände, erster Übungstag für 
den Grundausbildungslehrgang 1/24, eine 
Brandmeldeanlage – so startete am Mor -
gen des 28. Mai ein wohl eher ungewöhnlich 
gewöhnlicher Einsatz. Das nicht genutzte 
Druckerzentrum des Kölner Stadt-Anzeiger 
dürfen unsere Grundausbildungslehrgänge 
(GAL) derzeit für Einsatzübungen nutzen. 
Am 28. Mai trainierte hier der GAL 1/24 den 
Aufbau des Löschangriffs, speziell den In -
nenangriff, das Vorgehen unter Atemschutz 
sowie das Absuchen und Retten von Men -
schen aus Gebäuden. 
 
Währenddessen lief in der Leitstelle die 
Brandmeldeanlage (BMA) des KSTA in 
der Friedrich­Karl­Straße ein. Kurz wurde 
vermutet, dass die BMA durch die Übung 
der Feuerwehr ausgelöst wurde. Da be -
merkten die Azubis aber bereits den aus -
tretenden Rauch, schnappten sich Material, 
Atemschutzgeräte sowie Schläuche und 
starteten, unter Anleitung ihrer Ausbilder, 
kurzer hand die Löscharbeiten. Grund für 
den Qualm war eine der Papierpressen im 
Keller, die in Brand geraten war. 
Verstärkt wurden die Löscharbeiten vom 
Ausbildungslöschfahrzeug (TOJ HLF) so -
wie der Feuerwache Weidenpesch, deren 
Einsatzkräfte parallel das Treppenhaus kon-
trollierten. Mit einem Wechsellader wurde 
der Container schließlich auf eine Freifläche 
gebracht, dort entleert und gelöscht.  
 
Für die Azubis, die erst im Jahr 2024 in ihre 
Feuerwehrausbildung gestartet sind, eine 
ungeplant sehr praktische Ausbildungs -
einheit. Da sie allerdings so schnell vor Ort 
waren, hatte das Feuer keine Gelegenheit, 
sich groß auszubreiten, und die Mitarbei-
ter*innen konnten bereits gegen 11 Uhr zu-
rück ins Gebäude. 
Am 28. Mai trainierte hier der GAL 1/24 den Aufbau 
des Löschangriffs, speziell den Innenangriff, das  
Vorgehen unter Atemschutz sowie das Absuchen  
und Retten von Menschen aus Gebäuden.

24
Einsatzjahr 2024
25
26 . Juni
Gleitschirmflieger landet im Baum 
Ein Gleitschirmflieger blieb am Mittwoch 
in der Krone einer rund 25 Meter hohen 
Eiche in Neustadt/Wied hängen. Die ört -
liche Freiwillige Feuerwehr eilte mit einer 
Absturzsicherungsgruppe zur Einsatzstelle, 
um den Gleitschirmflieger zu sichern. Zu -
sätzlich wurde die Höhenrettung der Feuer-
wehr Köln alarmiert. Die ersten beiden 
Höhenretter wurden vom Rettungshub-
schrauber „Christoph 3” zur Einsatzstelle 
geflogen, während die restlichen Kräfte mit 
dem Gerätewagen Höhenrettung zum Ein-
satzort fuhren. 
Die Höhenretter kletterten zu dem festsit -
zenden Mann und ließen ihn schließlich kon -
trolliert ab. 
 
Wieder am Boden angekommen, wurde der 
Befreite an den Rettungsdienst übergeben. 
Nur 30 Minuten später konnte er die Ein-
satzstelle unverletzt und zu Fuß verlassen. 
 
13 . Juli
Zwei Großeinsätze in einer Nacht 
In der Nacht zum 13. Juli beschäftigten uns 
zwei größere Einsätze: In Dellbrück muss-
ten 70 Personen evakuiert werden und in 
Linden thal wurde eine Person verletzt. 
Ausgedehnter Kellerbrand in einem  
Mehrfamilienhaus in Dellbrück  
Gegen 20:48 Uhr wurde die Feuerwehr 
zu einem Kellerbrand in einem Mehrfa -
milienhaus nach Dellbrück alarmiert. Als 
die Kräfte eintrafen, hatte sich der Rauch 
bereits massiv in das Gebäude selbst sowie 
in die beiden angrenzenden Wohnhäuser 
ausgebreitet. Der Gebäudekomplex wurde 
durch die Kräfte der Feuerwehr geräumt 
und parallel wurden die Löscharbeiten ein -
geleitet. 
 
Zwei Personen wurden mit Verdacht auf 
Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst 
gesichtet, mussten aber nicht ins Kranken -
haus transportiert werden. Eine weitere Per-
son verletzte sich bei einem Sturz vor dem 
Haus und wurde daraufhin in ein Kranken-
haus transportiert.  
 
Das Feuer konnte erst nach rund zwei Stun -
den gelöscht werden, es hatte sich über 
mehrere Kellerverschläge ausgebreitet, in 
denen viel Müll lag. 
 
Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr 
sowie Rettungsdienst waren mit 85 Kräften 
und 29 Fahrzeugen im Einsatz. 
Ausgedehnter Zimmerbrand in Lindenthal
Um 2:08 Uhr meldete ein Anrufer einen 
ausgelösten Heimrauchmelder sowie eine 
Rauchentwicklung in einem mehrgeschos -
sigen Wohnhaus in Lindenthal. Als die Ret-
tungskräfte am Einsatzort eintrafen, brannte 
ein Zimmer im 2. Obergeschoss ausgedehnt. 
Das Feuer drohte bereits auf das Dach 
sowie die benachbarten Gebäude überzu-
schlagen. Mehrere Trupps starteten parallel 
die Menschenrettung und Löscharbeiten.  
 
Im Verlauf des Einsatzes wurden fünf Per-
sonen aus dem Wohnhaus gerettet, eine 
Person davon aus der Brandwohnung. Sie 
wurde dem Rettungsdienst mit dem Ver-
dacht auf Rauchgasintoxikation übergeben. 
Nach kurzer Sichtung wurde die betroffene 
Person unter der Begleitung eines Notarztes 
zur weiteren Behandlung in eine Spezial-
klinik nach Düsseldorf transportiert. Die 
vier weiteren Personen wurden rettungs-
dienstlich versorgt, mussten aber nicht ins 
Krankenhaus transportiert werden.  
 
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 
56 Kräften und 19 Fahrzeugen im Einsatz.

26
Einsatzjahr 2024
27
25 . Juli
Zugevakuierung in Köln 
Um 13:35 Uhr wurde die Feuerwehr in den 
Bereich Gabelsbergerstraße/Eifelwall zu 
einem liegen gebliebenen ICE alarmiert. Der 
hatte sich nach ersten Meldungen wohl den 
Stromabnehmer sowie die Fahrleitung ab-
gerissen. 
 
Als die Einsatzkräfte eintrafen, wurden 
sie vom DB-Notfallmanager in Empfang 
genommen. Die Einsatzstelle befand sich 
etwas abseits der Straße auf einem Bahn -
damm. Zu dem Zug führte eine abschüssige, 
schwer begehbare Böschung mit einem 
Höhenunterschied von etwa fünf Metern. 
Hinweise auf verletzte oder anderweitig me -
dizinisch behandlungsbedürftige Personen 
gab es nicht. Dennoch lag die Priorität da -
rauf, die Evakuierung schnellstmöglich, aber 
sicher einzuleiten. 
 
Mit zufällig vor Ort gelagerten Bauge -
rüst-Bodenelementen aus Metall wurde 
durch die Besatzung des Löschfahrzeuges 
ein Behelfssteg in die Böschung gebaut.  
 
Um 14:27 Uhr wurde mit der Evakuierung 
des Zuges begonnen. Beim Aussteigen 
wurden die Fahrgäste durch die Kräfte der 
Feuerwehr unterstützt und über den provi -
sorischen Steg die Böschung hochgeleitet. 
Die Besatzungen des Rettungsdienstes 
stellten sicher, dass jede Person aus dem 
Zug hinsichtlich ihres Zustandes befragt, 
begutachtet und gezählt wurde. 
 
Während der Evakuierung nahmen einige 
Passagiere den bereitstehenden Rettungs -
bus als Sitz­ und Ruhebereich in Anspruch. 
Nachdem 110 Fahrgäste und sechs Mit-
arbeiter*innen den ICE verlassen hatten, 
wurde die Evakuierung um 15:07 Uhr be­
endet. 
 
Es mussten keine Personen rettungs­
dienstlich betreut oder medizinisch versorgt  
werden. 
 
Der Steg wurde durch die Feuerwehr zu-
rückgebaut und die Einsatzstelle an den 
DB­Notfallmanager übergeben. Den Weiter­
transport der Fahrgäste hat die Bahn orga -
nisiert. Einsatzende war gegen 15:30 Uhr. 
 
29 . August
Arbeitsunfall an der alten  
Leverkusener Rheinbrücke –  
ein Toter, zwei Schwerstverletzte
Um 8:09 Uhr rückte die Feuerwehr zur alten 
Leverkusener Brücke aus – dort war es zu-
vor bei Brückenbauarbeiten zu einem Unfall 
gekommen: Beim Anheben eines der alten 
Brückenteile durch einen Kran löste sich die 
Last und stürzte auf die Brücke. Einer der 
Arbeiter kam dabei ums Leben. Zwei weitere 
wurden lebensgefährlich und vier leicht ver-
letzt. 
 
Die beiden Schwerstverletzten mussten 
zunächst aufwendig medizinisch stabilisiert 
und transportfähig gemacht werden. An-
schließend wurden sie, gesichert durch die 
Höhenretter, mit einer Drehleiter von der 
Brücke gerettet und an den Rettungsdienst 
übergeben. 
 
Ein Schwerstverletzter wurde mit dem Ret-
tungshubschrauber, der andere Schwerst- 
und die vier Leichtverletzten mit Rettungs -
wagen in die umliegenden Krankenhäuser 
transportiert. 
 
Der Kran und ein danebenstehendes Gerüst 
wurden durch den Unfall schwer beschädigt. 
Zudem konnte zeitweise nicht ausgeschlos-
sen werden, dass der Kran in Richtung A1 
umstürzen könnte. Die Autobahnbrücke der 
A1 wurde deshalb von der Polizei gesperrt.  
 
Zur Betreuung der unverletzten Mitarbei-
tenden, die den Unfall beobachtet hatten, 
wurden zwei Notfallseelsorgende an die Ein -
satzstelle entsandt. 
 
Der Einsatz wurde gegen 12:30 Uhr beendet 
und die Einsatzstelle an die Polizei über-
geben. 
Feuerwehr und Rettungs-
dienst waren mit  
76 Kräften und 29 Fahr-
zeugen im Einsatz.

28
Einsatzjahr 2024
29
 
 
9. – 12. Oktober
Bombensondierung Merheim 
 
Messungen im Erdreich ergaben im Bereich 
der Kliniken der Stadt Köln in Merheim meh-
rere Verdachtsfälle von Blindgängern aus 
dem Zweiten Weltkrieg. Am 9. Oktober wur-
den die Verdachtsfälle geprüft, um zu ermit-
teln, was sich konkret im Boden befindet. 
Nach umfangreichen Sondierungsarbeiten 
wurde auf dem Klinikgelände in Merheim 
schließlich ein Blindgänger aus dem Zwei-
ten Weltkrieg gefunden. Der Gefahren­
bereich wurde vom Kampfmittelräumdienst 
auf 500 Meter festgelegt und beinhaltete 
unter anderem die drei Kliniken in Merheim 
(Krankenhaus Merheim der Städtischen  
Kliniken, LVR­Klinik und RehaNova). 
 
Es folgte die wohl aufwendigste Evakuie-
rungsaktion seit Ende des 2. Weltkriegs.  
9. Oktober 
Am Tag 1 wurden 100 Patient*innen, die nur 
liegend transportiert werden konnten, aus 
dem Krankenhaus Merheim in umliegende 
Krankenhäuser gebracht. 
 
320 haupt­ und ehrenamtliche Kräfte von 
Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr 
und Rettungsdienst sowie Patienten-
transportzüge (PTZ­10) aus der Städte­
region Aachen, Rheinisch Bergischer Kreis, 
Kreis Warendorf, Ennepe­Ruhr­Kreis,  
Wuppertal und Bielefeld waren dazu  
im Einsatz. Es verlief alles reibungslos 
und Hand in Hand mit den Kolleg*innen 
der Kliniken Köln. 
11. Oktober
Die Zehn-Zentner-Weltkriegsbombe wurde 
um 17:57 Uhr durch den Kampfmittelbeseiti-
gungsdienst kontrolliert gesprengt.  
 
Die Patient*innen aus der LVR-Klinik wurden 
sicher zurückgebracht.  
12. Oktober
Tag 4: Alle evakuierten Patient*innen des 
Krankenhauses Merheim (Städtische Kli -
niken Köln) und der RehaNova sind zurück. 
Dazu waren seit 7 Uhr morgens 195 Ret-
tungskräfte im Einsatz. 
 
Der Einsatz ist damit beendet, die Tech-
nische Einsatzleitung hat ihren Dienst um 
14:15 Uhr eingestellt. Die PTZ­10 kamen aus 
Bonn, Leverkusen, Euskirchen, Kreis Stein -
furt, dem Oberbergischen Kreis sowie Kreis 
Herford. 
Insgesamt wurden zwischen Mittwoch 
und Freitag durch Transporte evakuiert:
•  1  21 Patient*innen aus Merheim
•  4  0 Patient*innen aus der RehaNova
•  2  85 Patient*innen LVR
•  1  4 Personen aus dem Umfeld der 
Anwohnenden
Für den Großeinsatz waren mehrere Mo -
nate Vorbereitung zur Einsatzplanung nötig. 
Zwischen Mittwoch und Samstag waren 
rund 1.500 haupt­ und ehrenamtliche Kräfte 
aus ganz Nordrhein­Westfalen im Einsatz.  
© Aylin Hermanns

11. November 
Elfter im Elften
„FasteLOVEnd – Wenn Dräum widder blöhe“ – die Session 2024/25 
ist am Montag um 11:11 Uhr erfolgreich gestartet! Unsere Einsatz -
bilanz für den Elften im Elften lautet: Feuerwehr und Rettungs -
dienst waren 813 Mal unterwegs. An den Unfallhilfsstellen wurden 
insgesamt 376 Patient*innen betreut.
© Jan Ohmen
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Einsatzjahr 2024
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© Lars Jäger
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Einsatzjahr 2024
33
Feuer im Kölner Hauptbahnhof –  
erfolgreicher Einsatz dank Zusammenarbeit von Feuerwehr und Bundespolizei
Am 11. Dezember 2024 kam es am Nach-
mittag zu einem Brand im Kölner Haupt-
bahnhof . Dank der schnellen Reaktion 
und der Zusammenarbeit zwischen der 
Feuerwehr Köln und der Bundespolizei 
konnte der Brand zügig gelöscht werden. 
Brandrat Michael Peter, Polizeihaupt-
kommissar Peter Borlinghaus und Polizei-
oberkommissarin Paula Moll lassen den 
Einsatz Revue passieren.
Peter: Als sogenannter Oberbeamter vom 
Alarmdienst (OvA) ist man in der Feuerwehr 
Köln der Einsatzleiter vom Tage. Alarmiert 
wird die Funktion nur bei bestimmten Stich -
worten, immer aber, wenn Menschen in Ge -
fahr sind. In der Zeit zwischen den Einsätzen
gehen wir unserem normalen Tagesgeschäft
nach. So auch am 11. Dezember 2024. Mit-
ten in einem Abteilungsgespräch schallte 
unser Wachalarm durchs Gebäude und 
parallel summte der Melder mit dem Stich -
wort „Feu2“. Feuer 2 bedeutet, dass zwei 
Löschzüge der Feuerwehr Köln, ein Unter-
stützungslöschfahrzeug, mindestens ein 
Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr, 
Rettungswagen sowie der Führungsdienst 
alarmiert werden. 
 
Borlinghaus: Die Bundespolizeiinspek-
tion Köln hat den gesetzlichen Auftrag der 
bahnpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung. 
 
 
Das bedeutet, sie ist unter anderem für die 
Sicherheit der Bahnanlagen sowie deren 
Benutzer im Großraum Köln, Leverkusen, 
Bonn und weiteren Städten und Gemeinden 
bis nach Siegen und darüber hinaus zustän -
dig. Ich bin innerhalb der Bundespolizei­
inspektion Köln als stellvertretender Dienst-
gruppenleiter tätig. 
 
Am 11. Dezember 2024, gegen halb vier 
Uhr nachmittags, wurde die Leitstelle der 
Bundesp  olizei durch die Kolleg*innen der 
Leitstelle der Feuerwehr Köln über einen 
Brand auf dem Bahnsteig zu den Gleisen 
10/11 im Kölner Hauptbahnhof informiert. 
 
Zwei Löschzüge befanden sich zu diesem 
Zeitpunkt bereits auf Anfahrt. Unmittelbar 
schalteten wir die Videotechnik des Bahn -
steigs auf und erkannten eine starke Rauch-
entwicklung. 
 
Unser sich zu diesem Zeitpunkt im Dienst 
befindlicher Dienstgruppenleiter, der 
Erste Polizeihauptkommissar Jens Hubert, 
setzte Streifen ein, um den betroffenen Be -
reich zu räumen. 
 
Peter: Ohne weiter auf die Durchsage zu 
achten, ließ ich alles stehen und liegen 
und eilte im Laufschritt zu meinem Ein -
satzleitwagen. Auf dem Weg zum meinem 
Einsatzfahrzeug habe ich im Treppenraum 
noch mitbekommen, dass es sich um den 
Kölner Hauptbahnhof handelt. In der Fahr-
zeughalle angekommen, wechselte ich 
aus meiner Tagesdienstkleidung in Brand-
schutzhose und -jacke sowie die Einsatz-
stiefel, schnappte meinen Helm von der 
Haltestange und stieg ins Fahrzeug. Mein 
Fahrer, an diesem Tag ein Kollege aus mei-
ner Abteilung Rettungsdienst, saß bereits 
hinterm Steuer und wir fuhren direkt los.  
 
Sobald wir uns bewegen, teilen wir dies der 
Leitstelle mit, indem wir unseren Status von 
„2“ (einsatzbereit auf Wache) zum Status „3“ 
(Einsatz übernommen) ändern. Als Nächstes 
bat ich die Leitstelle um weitere Informati-
onen zur Meldung. 
Der Kölner Hauptbahnhof als öffentliches 
Gebäude und wesentliches Drehkreuz der 
Deutschen Bahn unterliegt einer intensiven 
Überwachung und strengen Sicherheits-
auflagen. Dank moderner Technologien 
wie Kameras, Rauchmeldern und weiteren 
Frühwarnsystemen können potenzielle 
Gefahren, etwa ein vermeintliches Feuer, 
schnell erkannt und umgehend gemeldet 
werden. 
 
Die Leitstelle teilte mir mit, dass bereits 
mehrere Notrufe über ein Feuer am Bahn -
steig eingegangen seien und dass auf den 
Überwachungskameras eine große Verrau-
chung des Bahnsteigs 10 (S­Bahn­Gleis) 
zu erkennen ist. Aufgrund der Meldung war 
meine erste Anweisung, das betroffene 
Gleis sowie die benachbarten Gleise über 
die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn 
sperren zu lassen.

34
Einsatzjahr 2024
35
Borlinghaus: Als unsere ersten Streifen am 
Einsatzort eintrafen, stellten sie fest, dass 
noch eine S-Bahn Einfahrt auf Gleis 10 
hatte. Unmittelbar reagierten die Beam -
ten und brachten die Bahn noch vor der 
Brandörtlichkeit mittels „Kreissignal“ (hier 
wird der Arm im Kreis geschwungen und 
dem Triebfahrzeugführer somit signalisiert, 
dass er direkt anhalten muss) rechtzeitig 
zum Stehen. So konnte eine Gefährdung der 
Reisenden ausgeschlossen bzw. minimiert 
werden. 
 
Peter: Nach nur wenigen Minuten Anfahrt 
durch den Berufsverkehr trafen wir nach 
und nach mit einem Großaufgebot von 
Fahrzeugen und Personal am Einsatzort ein. 
Sofort war klar, dass wir es mit einer gefähr-
lichen Situation zu tun hatten: Der Rauch 
zog über die Bahnsteige und beeinträch -
tigte die Sicht. Unser vorrangiges Ziel war 
es, sicher zustellen, dass keine Personen zu 
Schaden kommen, während wir gleichzeitig 
die Löschmaßnahmen vorbereiteten. 
 
Moll: Ich bin in der Bundespolizeiinspek-
tion Köln als Pressesprecherin eingesetzt 
und somit unter anderem für die Medien-
betreuung während der Einsätze zuständig. 
Zu dem Zeitpunkt, als es zu dem Brand im 
Kölner Hauptbahnhof kam, saß ich gerade 
in der auf Gleis 11 stehenden S-Bahn in 
Fahrtrichtung Horrem, um nach Hause zu 
fahren. Von dort aus sah ich die Feuerwehr 
mit einem Großaufgebot am Breslauer Platz 
eintreffen. Der Bahnhof und auch der Bahn -
steig waren zu diesem Zeitpunkt aufgrund 
der Uhrzeit und des Feierabendverkehrs 
stark frequentiert.  
 
Unmittelbar rief ich unsere Leitstelle an, 
um zu fragen, ob diese Kenntnis von einem 
Einsatz hatte. Ich wusste, dass es keine 
fünf Minuten dauern würde, bis die erste 
Medienvertretung bei mir anruft. Einsätze 
der Feuerwehr, des Rettungsdienstes oder 
der Polizei an hoch frequentierten Orten 
bringen immer eine hohe Öffentlichkeits -
wirksamkeit mit sich und es kommt schnell 
zu Rückfragen. In diesem Fall teilte man mir 
mit, dass die Bundespolizei soeben eine 
Mitteilung über eine Rauchentwicklung an 
eben jenem Bahnsteig bekommen hatte, auf 
dem ich mich nur wenige Sekunden vorher 
noch befunden hatte. Medienvertreter seien 
aber bislang nicht vor Ort.  
 
Borlinghaus: Unmittelbar, nachdem der 
Einsatzleiter der Feuerwehr Köln, Brandrat 
Michael Peter, gemeinsam mit weiteren 
Kräften der Feuerwehr eingetroffen war, 
nahmen unsere Einsatzkräfte Kontakt zu 
ihm auf, um weitere Absprachen zu treffen. 
 
Währenddessen entschied EPHK Jens Hu-
bert, den Einsatz im Rahmen einer BAO (Be -
sondere Aufbauorganisation) abzuarbeiten. 
Das bedeutet konkret, dass innerhalb des 
Einsatzes verschiedene Abschnitte gebildet 
werden, um Aufgaben klarer verteilen zu 
können. 
© Lars Jäger
Die BAO trat kurze Zeit später mit den Ein-
satzabschnitten Ereignisort, Absperrung, 
Kräftesammelstelle sowie Öffentlichkeits-
arbeit in Kraft. Ich als stellvertretender 
Dienstgruppenleiter übernahm hierbei den 
Einsatzabschnitt Ereignisort und begab 
mich zu Gleis 10. 
 
Über die Leitstelle der Bundespolizei for-
derten wir zudem noch weitere Bundes-
polizeikräfte für Räumungs-, Evakuierungs- 
sowie Absperrmaßnahmen an. Ziel war, die 
Kräfte des Regeldienstes aus dem Einsatz 
zu entlassen, damit diese ihren regulären 
Auftrag wieder übernehmen konnten. 
 
Moll: Die Anforderungen an die Presse-
arbeit können sich manchmal innerhalb 
kürzester Zeit ändern. Waren zu Beginn 
des Einsatzes lediglich telefonische Medien-
anfragen eingegangen, erlangten wir nun 
Kenntnis davon, dass Medienvertreter am 
Einsatzort eingetroffen waren. So wurde 
entschieden, den Rest des Einsatzes vor 
Ort zu bewältigen. Bis zu meinem Eintreffen 
übernahm die Feuerwehr die Medienarbeit.  
 
Peter: Als wir mit den Einsatzkräften am 
Bahngleis eintrafen und die Lage erkun -
deten, stellte sich schnell heraus, dass der 
Rauch aus einem Kabel- und Versorgungs-
schacht unter Gleis 10 kam. Vermutlich 
war es dort zu einem Brand durch Müll und 
Kabel gekommen. Die Löscharbeiten star-
teten unverzüglich. Dabei setzten die Kräfte 
sowohl Wasser als auch CO2­Löscher ein. 
Um sich vor den schädlichen Auswirkungen 
des Rauchs zu schützen, statteten sie sich 
zudem mit Pressluftatmern aus. 
 
Die Situation gestaltete sich keineswegs 
einfach. Wir mussten sowohl vom Bahnsteig 
aus als auch in einem engen, stark verrauch-
ten Versorgungsschacht mit mehreren Ein-
satztrupps arbeiten, um den Brandherd zu 
erreichen und vollständig zu löschen. 
 
Borlinghaus: Vor Ort traf ich direkte Ab -
sprachen über die weitere Räumung von 
Bahnsteigen und weitere Gleissperrungen 
mit Brandrat Michael Peter. 
 
Während des gesamten Einsatzes stand 
der enge Austausch zwischen der Feuer-
wehr Köln und uns im Fokus, um einen rei-
bungslosen Einsatzverlauf und den Schutz 
der Reisenden gewährleisten zu können. 
© Lars Jäger

r e g ä s J r a © L
3736
Einsatzjahr 2024
Dabei wurden alle erforderlichen Maß -
nahmen getroffen, um der Feuerwehr die 
störungsfreie Arbeit zu ermöglichen. Diese 
sollte sich auf ihren Auftrag konzentrieren 
können, wobei wir uns um die Rahmenbe -
dingungen kümmerten. 
 
Zwischenzeitlich wurde festgestellt, dass die 
Zufahrt zur Aufstellfläche auf dem Breslauer 
Platz durch einen Verkehrsstau kaum zu er-
reichen war. Wir nahmen Kontakt zur Polizei 
NRW auf, welche unmittelbar die Verkehrs-
lenkungsmaßnahmen initiierte und so die 
ungehinderte Anfahrt von weiteren Einsatz-
kräften gewährleistete. Auch die Kölner Ver-
kehrsbetriebe (KVB) wurden durch unsere 
Leitstelle über den Einsatzverlauf informiert 
und aufgefordert, bis auf Weiteres den Bus -
bahnhof am Breslauer Platz nicht mehr an -
zufahren. 
 
Peter: Parallel zur Brandbekämpfung 
räumte die Bundespolizei die betroffenen 
Bahngleise sowie Teile des Hauptbahnhofs, 
die durch die starke Rauchentwicklung be -
troffen waren. Dazu zählten beispielsweise 
auch die Zugangspassagen im Bahnhofs -
bereich. Es galt, die Passagiere schnell und 
sicher aus dem Gefahrenbereich zu bringen.  
 
Da ich während meines Referendariats ei -
nen Abschnitt bei der Bundespolizeiinspek-
tion Köln absolviert hatte, kannte ich die 
diensthabende Schicht der Bundespolizei 
zufällig gut. Diese persönliche Verbindung 
erleichterte die Abstimmung zwischen un -
seren Kräften enorm und die Zusammen -
arbeit konnte dadurch noch effektiver und 
schneller ablaufen. Das Vertrauen und die 
gute Kommunikation zwischen den beiden 
Organisationen waren wichtige Faktoren, 
um die Situation unter Kontrolle zu bringen 
und den Bahnhof sicher und schnell wieder 
zugänglich zu machen. 
 
Während wir uns auf die Brandbekämpfung 
konzentrierten, übernahm die Bundespolizei 
die Absperrungen und stellte sicher, dass 
der Zugang für Rettungskräfte gewähr-
leistet war. Diese abgestimmte Vorgehens-
weise ermöglichte es uns, die Situation unter 
Kontrolle zu bringen. 
 
Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal die -
ses Einsatzes war die enge Zusammenarbeit 
der Medienbetreuung der Feuerwehr Köln 
und der Pressesprecherin der Bundes-
polizei. Schon zu Beginn des Einsatzes war 
Medienvertretung vor Ort und verlangte 
schnell nach Informationen über den Ver-
lauf des Einsatzes. Unser stellvertretender 
Amtsleiter, Branddirektor Daniel Richmann, 
übernahm unmittelbar die Medienbetreu-
ung vor Ort. In solchen Situationen ist es 
von entscheidender Bedeutung, dass Infor-
mationen schnell, präzise und einheitlich 
an die Öffentlichkeit und die Medien weiter-
gegeben werden. Die schnelle Verbreitung 
korrekter Informationen trägt nicht nur zur 
Beruhigung der Öffentlichkeit bei, sondern 
hilft auch, die Verbreitung von Gerüchten 
und Fehlinformationen zu verhindern. 
 
Moll: Im Einsatzfall ist es von heraus-
ragender Bedeutung, Informationen schnell 
und vor allem richtig zu verbreiten. Um 
unsere Einsatzkräfte zu entlasten, über-
nehmen wir als Pressestelle die Medienar-
beit. Sobald ich eintraf, suchte ich die Pres -
severtretung der Feuerwehr Köln zwecks 
weiterer Absprache auf.

39
38
Einsatzjahr 2024
Diese hatte bis dahin der stellvertretende 
Amtsleiter Branddirektor Daniel Richmann 
übernommen. Wir waren uns sofort einig, 
dass in diesem Einsatz eine gemeinsame 
Medienbetreuung erforderlich ist. Vor allem 
für die Medienvertretungen ist dies immer 
eine gute Gelegenheit, denn sie können 
Maßnahmen und Blickpunkte verschiedener 
zusammenarbeitender Behörden und Or-
ganisationen mit Sicherheitsaufgaben ein-
fangen. 
 
In dem vorliegenden Einsatz gab es bei -
spielsweise einen Journalisten, der zunächst 
um einen O­Ton (kurzes Statement) der 
Feuerwehr Köln zu ihren Maßnahmen bat. 
Anschließend gab auch ich ihm einen O-Ton, 
beschrieb unsere Maßnahmen und die Zu-
sammenarbeit beider Behörden. Schluss­
endlich hatte er ein umfassendes Bild und 
vor allem ein Verständnis für die verschie-
denen Maßnahmen. 
 
Anschließend hielt ich Rücksprache mit 
PHK Peter Borlinghaus, um noch einmal 
eine genaue Übersicht über den Einsatz und 
die bisher getroffenen Maßnahmen zu er-
halten. Dies hat eine enorme Bedeutung im 
Einsatz, um eine Herausgabe falscher In -
formationen zu verhindern. Gemeinsam mit 
Branddirektor Daniel Richmann entschied 
ich mich, eng zusammenzuarbeiten. 
 
Peter: Der Brand war gegen 16:30 Uhr ge-
löscht, nachdem alle Glutnester entfernt 
und die betroffene Stelle durch eine gründ -
liche Sichtprüfung sowie den Einsatz von 
Ortungsgeräten überprüft wurde.  
 
Obwohl der Brand rasch unter Kontrolle war, 
hatten die Löscharbeiten Folgen: In einem 
unter dem Gleis liegenden Geschäft drang 
Wasser ein, was zu einem geringfügigen 
Sachschaden führte. 
 
Nach intensiven Belüftungsmaßnahmen 
und dem Abschluss der Löscharbeiten 
konnte der Bahnhof durch die Bundespoli-
zei wieder freigegeben werden, sodass der 
Betrieb im Bahnhof nach wenigen Stunden 
wieder reibungslos verlief. 
 
Borlinghaus: Nach Abschluss der Lösch -
arbeiten hoben wir in enger Abstimmung 
mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr Köln 
zunächst sukzessive die Absperrungen 
auf. Schlussendlich gaben wir wiederum in 
Absprache mit dem Einsatzleiter der Feu -
erwehr Köln sowie dem Notfallmanager der 
DB AG die Gleise wieder frei und entließen 
die externen Kräfte der Bundespolizei aus 
dem Einsatz. 
 
Moll: Nachdem der Einsatz so weit weitest-
gehend beendet war, flachte auch das Me -
dieninteresse ab. Übrige Medienanfragen 
beantwortete ich telefonisch. 
 
Peter: Die Ermittlungen zur Brandursache 
wurden noch am selben Abend von der Poli-
zei NRW als zuständiger Behörde aufge -
nommen. Zwar konnte bisher keine genaue 
Ursache festgestellt werden, doch es gibt 
Hinweise darauf, dass der Brand durch Ka-
bel und Müll im Versorgungsschacht ausge-
löst wurde. Die Polizei NRW arbeitet intensiv 
daran, alle relevanten Details zu klären.  
 
r e g ä s J r a © L

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Einsatzjahr 2024
41
22 . Dezember
Feuer in U-Bahn-Haltestelle Ebertplatz  
Gegen 8:45 Uhr lief die automatische 
Brand meldeanlage der U-Bahn-Haltestelle 
Ebertplatz in unserer Leitstelle ein. Parallel 
wurde ein Notruf abgesetzt, dass eine Per -
son verletzt wurde. 
 
In der Zwischenebene der unterirdischen 
Station kam es zuvor bei Arbeiten zu einem 
Brand in einer Unterverteilung, die der Ver-
sorgung der U-Bahn-Haltestelle mit Fahr-
strom dient. Dabei wurde eine Person durch 
Rauchgase leicht verletzt, ein Transport ins 
Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich.  
 
Als die Einsatzkräfte eintrafen, war der 
Treppen raum der U-Bahn-Haltestelle ver-
raucht. Die Feuerwehrleute erkundeten 
unter Atemsc  hutz den Bereich, um sicher-
zugehen, dass sich keine Personen mehr 
auf den Bahns  teigen befanden. 
 
Aufgrund der Rauchausbreitung in der weit-
läufigen U­Bahn­Haltestelle wurde das Ein -
satzstichwort erhöht und weitere Kräfte und 
Spezialfahrzeuge entsandt. 
 
Durch die vorherrschende Wetterlage 
sammelte sich der Rauch zudem im Bereich 
Ebertplatz und Theodor-Heuss-Ring und 
zog nur langsam ab. Daher wurde eine Be -
völkerungsinformation über die WarnApps 
NINA und KATWARN herausgegeben. 
 
Gegen 11 Uhr schaltete der Netzdienst-
leister die elektrische Spannung ab. Erst 
dann konnten die Einsatzkräfte sicher die 
Löschmaßnahmen mit Sonderlöschmittel 
umsetzen. Die Maßnahmen zeigten schnell 
Erfolg und das Feuer war bereits kurze Zeit 
später gelöscht. Um den Bereich vollstän -
dig zu entrauchen, wurde zusätzlich das 
Löschunterstützungsfahrzeug (LUF) ein­
gesetzt. 
 
Da im Brandraum eine Schadstoffbelastung 
vermutet wurde, mussten vor Ort erweiterte 
Hygienemaßnahmen zum Schutz der Ein-
satzkräfte durchgeführt werden.  
 
Der Einsatz war gegen 13 Uhr beendet. Feu-
erwehr und Rettungsdienst waren mit rund 
60 Kräften und 19 Fahrzeugen im Einsatz. 
 
25 . Dezember
Feuer in Niehl –  
Heimrauchmelder rettet Menschenleben 
Am Abend meldeten mehrere Notrufende 
gegen 18:45 Uhr einen ausgelösten Heim-
rauchmelder in einem Wohnkomplex in 
Niehl. Außerdem berichteten die Anru-
fer*innen von Hilferufen aus dem betref-
fenden Gebäude. 
 
Als die Einsatzkräfte eintrafen, brannte es 
in einer Wohnung im dritten Obergeschoss. 
Unter Atemschutz brachen die Feuerwehr-
leute die Wohnungstür auf, um nach der ver-
missten Person zu suchen. 
Knapp acht Minuten nach Notrufeingang 
fanden sie die 80-jährige Bewohnerin, die 
in einem Rollstuhl saß, und brachten sie 
aus der Wohnung. Vor dem Haus wurde sie 
an den Rettungsdienst übergeben und an-
schließend ins Krankenhaus transportiert.  
 
Gegen 19:25 Uhr war das Feuer un-
ter Kontrolle. Neben den Löscharbeiten 
kontrollierten die Einsatzkräfte auch die 
angren zenden Wohnungen und befreiten 
das Gebäude schließlich vom Rauch.  
 
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 
47 Kräften und 17 Fahrzeugen im Einsatz. 
© Lars Jäger
© Lars Jäger

© Lars Jäger
Fußball- 
Europameisterschaft  
2024

© Lars Jäger44
Fußball-Europameisterschaft 2024
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© Luisa Oberth
© Luisa Oberth46
Fußball-Europameisterschaft 2024
47

Die UEFA EURO 20 24 stellte für die  
Feuerwehr Köln eine besondere Heraus-
forderung und zugleich eine bedeutende 
Gelegenheit dar, ihre Leistungsfähig kei t  
und Zusammenarbeit im Rahmen 
eines inter na tionalen Großereignisses 
unter Beweis zu stellen .
W
ährend der Turnierwochen war Köln  
Austragungsort mehrerer Spiele sowie  
zahlreicher Fan-Events, insbesondere in  
der zentral gelegenen Fan Zone im Bereich  
Heumarkt/Altstadt und rund um das  
RheinEnergieSTADION.  
 
In enger Abstimmung mit den weiteren 
Einsatzorganisationen wie THW, DRK, ASB, 
DLRG, Malteser, Johanniter und Falck, der 
Polizei, dem Veranstalter UEFA sowie wei-
teren Sicherheitsbehörden wurde ein um-
fassendes Sicherheits- und Einsatzkonzept 
entwickelt und umgesetzt. 
 
Die Feuerwehr Köln übernahm dabei ge -
meinsam mit den Hilfsorganisationen  
zentrale Aufgaben im Bereich des vorbeu-
genden und abwehrenden Brandschutzes, 
der Notfallrettung sowie der medizinischen 
Versorgung auf dem gesamten Stadtgebiet. 
 
© Lars Jäger
48
Fußball-Europameisterschaft 2024
49
Durch verstärkte Dienstpläne, zusätzliche 
E
insatzkräfte sowie die Einrichtung tem-
porärer Behandlungsplätze und Führungs-
stellen konnten die Organisationen eine 
jederzeit reaktionsschnelle Gefahrenabwehr 
sicherstellen. Auch das Personal in der Leit -
stelle wurde aufgestockt, um die erhöhte 
Zahl an Einsätzen und Koordinationsauf-
gaben bewältigen zu können. 
 
Besonderer Wert wurde auf die enge Ver-
zahnung der Einsatzorganisationen gelegt, 
die sich insbesondere bei mehreren grö -
ßeren Einsatzlagen im Umfeld der Veran-
staltungen bewährt hat. 
Die Zusammenarbeit erfolgte stets in guter 
Abstimmung und mit hoher Professiona-
li tät, was maßgeblich zur Sicherheit der 
Bürger*innen sowie der zahlreichen Gäste 
beigetragen hat. 
 
Insgesamt konnte die UEFA EURO 20 24 
aus Sicht der Feuerwehr Köln und der be -
teiligten Organisationen als sicher und 
störungs frei begleitet werden. Die erfolg-
reiche Durchführung der Maßnahmen unter-
streicht einmal mehr die hohe Einsatzbe -
reitschaft, Kompetenz und Kooperation aller 
betei ligten Kräfte im Bevölkerungsschutz.

15 . Juni
Erster Spieltag  
der Heim-EM in Köln
Unsere Spielbilanz endete mit 283 Einsätzen, davon 225 im Ret-
tungsdienst. Ein sehr ruhiger Tag. Zur stadtweiten Absicherung 
während des Spiels waren rund 1.400 haupt ­ un d ehrenamt-
liche Rettungskräfte angetreten. Sie standen auf den Feuer ­ un d 
Rettungs wachen, in weiteren speziell für die EM aufgebauten Inter-
imswachen sowie in Bereitstellungsräumen in und um Köln bereit. 
Koordiniert wurden sie von der Einsatzleitung der Feuerwehr, zu 
der auch Verbindungspersonen der Landes ­ un d Bundespolizei, 
Fachberater der Hilfsorganisationen, des THW, der Freiwilligen 
Feuer wehr sowie der Bundeswehr gehörten. Im Rheinpark, in der 
Altstadt und am Stadion waren Sanitätsdienste und Unfallhilfs -
stellen im Einsatz. 
© Luisa Oberth
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Fußball-Europameisterschaft 2024
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19 . Juni
Zweiter Spieltag in Köln. Und was für eine Stimmung. Um 21  Uhr t ra-
fen im Cologne Sta dium* Schottland und die Schweiz aufeinander 
und trennten sich mit einem Unentschieden. Zur Absicherung aller 
EM­Feierlichkeiten waren wir mit rund 1.400 haupt­ un d ehrenamt-
lichen Rettungskräften im Einsatz.  
Die zusätzlichen Kräfte kamen dieses Mal unter anderem aus Essen, 
Grevenbroich, Gelsenkirchen, Viersen, Duisburg, Mönchengladbach, 
Mülheim, Aachen Stadt, Gummersbach, Bonn, Hagen, Heinsberg, 
Dortmund, Frechen und Leverkusen. Das Einsatzgeschehen blieb 
im normalen Bereich mit 484  Eins ätzen, davon 429 für den Ret-
tungsdienst und 55 für die Feuerwehr. 
*  Das RheinEnergieSTADION wurde während der EURO  
in Cologne Stadium umbenannt. 
© Luisa Oberth

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Fußball-Europameisterschaft 2024
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22 . Juni
Der dritte Kölner EM­Sp ieltag und die fröh-
liche, friedliche und ruhige Bilanz der letzten 
Spieltage setzt sich für uns fort – bei bester 
Fußballstimmung in Köln. 
 
Ein Highlight ist der Besuch der Kölner 
Oberbürgermeisterin Henriette Reker an 
der Unfallhilfsstelle am Heumarkt. Gemein -
sam mit EM­Bo tschafter Toni Schumacher 
spricht sie den ehrenamtlichen Einsatzkräf-
ten der Hilfsorganisationen und des THW 
ihre Anerkennung aus: „Ich möchte mich 
bei Ihnen sehr bedanken. Sie sorgen dafür, 
dass jede und jeder Verletzte hier gut auf-
gehoben ist.“ 
 
Insgesamt leisten die Unfallhilfsstellen  
60 Mal Hilfe, drei Patient*innen müssen 
ins Krankenhaus transportiert werden. Für 
unseren Rettungsdienst ist es – aus Einsatz -
sicht – ein ganz normaler Samstag.  
 
Auch am dritten Spieltag sind wieder rund 
1.300 Rettungskräfte von Feuerwehr, Ret-
tungsdienst, ASB, DRK, Johannitern, Mal -
tesern, der Firma Falck und des THW im 
Einsatz für die EURO – ein Großteil davon 
ehrenamtlich. Koordiniert werden sie von 
der Einsatzleitung der Feuerwehr. 
© Luisa Oberth
25 . Juni
Spieltag Nummer 4 in K öln! England und 
Slowenien treffen im Cologne Stadium auf-
einander und trennen sich mit einem Unent-
schieden. Die Einsatzzahlen bleiben gering.  
 
Neben dem Sanitätsdienst im Rheinpark 
und Heumarkt stehen in den Bereitstel -
lungsräumen in Frechen und Leverkusen 
Einsatzkräfte aus Wesel, Neuss, Mülheim, 
Städteregion Aachen, Düren und Euskir-
chen bereit. Auf den Interimswachen unter­
stützen dieses Mal Kräfte aus der Stadt  
Aachen, Olpe und Gummersbach.  
 
Insgesamt waren 1.303 haupt­ u nd ehren-
amtliche Rettungskräfte in und um Köln im 
Einsatz, um im Notfall Hilfe zu leisten.  
30 . J uni
Achtelfinale in Köln und damit der letzte 
EM­Spieltag in unserer Stadt. Spanien ge -
winnt die Partie mit 4:1. 
 
Erneut sind rund 1.400 haupt­ u nd ehren-
amtliche Rettungskräfte von ASB, DRK, 
Johannitern, Maltesern, Falck, der DLRG 
sowie des THW im stadtweiten Einsatz. Die 
Einsatzleitung der Feuerwehr Köln ist im 
Dienst, um die zahlreichen Unfallhilfsstellen, 
Interimswachen und Bereitstellungsräume 
zu koordinieren. Das Feuerwehrzentrum 
in Kalk steht für Notfälle an Fahrzeugen 
und Material bereit und im Stadion sind Kol -
leg*innen für die Brandsicherheitswache 
eingesetzt. 
 
Auf der Interimswache Innenstadt begrüßt 
Feuerwehrchef Dr. Christian Miller die 
anwe senden Einsatzkräfte und dankt ihnen 
für ihren Dienst und die Bereitschaft, die 
Sicherheit in der Stadt an allen Tagen der 
Europameisterschaft zusätzlich zu gewähr-
leisten. 
 
Unterstützt werden die Kölner Retter*innen 
auch am 5. Sp ieltag von überörtlichen Kräf-
ten aus Viersen, Mettmann, Wesel, Olpe, 
Düren und Gummersbach, Siegen sowie 
der Städteregion Aachen und Bonn.  
 
 
Insgesamt ist es erneut ein ruhiger Tag vol-
ler guter Laune, Spaß und sportlicher Be -
geisterung, sehr geringen Hilfeleistungen an 
den Unfallhilfsstellen und einer auch sonst 
normalen Einsatzauslastung von Feuerwehr 
und Rettungsdienst. 
15 . J uli
Die EURO 20 24 ist Geschichte, Spanien  
Europameister und unsere Rettungskräfte 
sind um rund 290.000 Ei nsatzstunden er-
fahrener. Von den 290.000 St unden wurden 
übrigens mehr als 202.300 ehrenamtlich 
geleistet.
© Luisa Oberth

© Luisa Oberth
© Luisa Oberth54
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h t r e b a O s i u © L
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© Lars Jäger
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Rettungsdienst

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Rettungsdienst
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Rettungsdienst 
Der städtische Rettungsdienst Köln stand 
auch im Jahr 2024 erneut vor vielfältigen 
Herausforderungen . Mi t einer weiter stei-
genden Anzahl an Notfalleinsätzen, der 
zunehmenden Komplexität medizinischer 
Notlagen sowie den Auswirkungen gesell-
schaftlicher und demografischer Entwick-
lungen wurde einmal mehr die hohe Be -
lastung, aber auch die Professionalität und 
Leistungsfähigkeit des Rettungsdienstes 
deutlich . 
 
I
m Jahr 2024 wurden insgesamt 209.042 Einsätze durch den Ret-
tungsdienst der Stadt Köln abgearbeitet. Davon entfielen 161.428 
auf Einsätze mit dem Rettungswagen (RTW), 32.501 auf Einsätze 
mit dem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) sowie 15.113 auf Einsätze 
mit dem Notfall­Kra nkentransportwagen (N­KT W). Im Vergleich 
zum Vorjahr zeigt sich ein erneuter Anstieg der Gesamteinsatz -
zahlen um 3,17 Pr ozent, was die stetig wachsende Bedeutung 
des Rettungsdienstes als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge 
unterstreicht.
DLRG als First Responder am Rhein  
und am Fühlinger See 
Notfallrettung und First Responder
Bei akuten medizinischen Notfällen wird 
die Notrufnummer 11 2 gewählt – alle Anrufe, 
die über die 112 abgesetzt werden, errei -
chen eine Leitstelle. Dort wird bei Bedarf 
telefonisch bei lebensrettenden Sofort-
maßnahmen (LSM) unterstützt und der Ret-
tungsdienst (die Notfallrettung) alarmiert.  
 
Die Notfallrettung hat die Aufgabe, bei 
Notfallpatient*innen lebensrettende Maß -
nahmen am Notfallort durchzuführen, de -
ren Transportfähigkeit herzustellen und 
sie möglichst unter Vermeidung weiterer 
Schäden in ein für die weitere Versorgung 
geeignetes Krankenhaus zu transportieren.  
 
Um den Patient*innen künftig noch schnel-
ler zu helfen, kann die Notfallrettung durch 
First Responder ergänzt werden. Ein First ­ 
Responder­Sy stem zielt darauf ab, Notfall­
patient*innen schon vor Eintreffen des 
Rettungswagens mit qualifizierten Erst­
helfermaßnahmen wie beispielsweise 
lebensrettenden Sofortmaßnahmen und 
der Einleitung von Reanimationsmaß-
nahmen zu versorgen. Somit lässt sich die 
Überlebenswahrscheinlichkeit der Pati-
ent*innen erhöhen und das Outcome ver-
bessern. 
Einbindung der DLRG als First Responder
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesell -
schaft (DLRG) übernimmt zwischen Mai und 
September jeweils an Wochenenden und 
Feiertagen den Wasserrettungsdienst am 
Rhein im Bereich Poll und am Fühlinger See. 
Die Aufgaben des Wasserrettungsdienstes 
beziehen sich in erster Linie auf Wasser-
gefahren für Mensch und Tier. Ebenfalls 
werden Erste-Hilfe-Maßnahmen übernom -
men, die in unmittelbarer Nähe zum Wasser 
notwendig sind. 
 
Die Einsatzbereitschaft wird an der 
RSS (Rettungs­ u nd Schulungsstation) Poll 
(Alfred­Schütte­All ee 16 5, Poll) und/oder 
der RSS Fühlingen (Stallbergsweg 1a , Füh-
lingen) durch die DLRG hergestellt und der 
Leitstelle der Feuerwehr Köln gemeldet. Ab 
diesem Moment wird die DLRG durch die 
Leitstelle der Feuerwehr Köln zu festge-
legten Einsatzstichworten (beispielsweise 
„Person im Rhein“ oder „Person im Wasser“) 
alarmiert. 
 
Durch die jahrelange Erfahrung vor Ort 
haben die Kräfte der DLRG eine hervor-
ragende Ortskenntnis. Besonders im Be -
reich des Fühlinger Sees haben Einsatz-
kräfte des Regelrettungsdienstes häufig 
Schwierigkeiten, die Patient*innen zu finden 
oder zu erreichen. Ist die DLRG einsatz -
bereit, ist mindestens ein*e Sanitäter*in 
vor Ort. Um diese Vorteile zu nutzen, wird 
die DLRG während der Durchführung von 
Wasser rettungsdiensten in Poll und Füh-
lingen seit Sommer 2024 zu landseitigen 
Rettungsdiensteinsätzen alarmiert.

64
Rettungsdienst
65
D
ie Alarmierung erfolgt parallel zum Regel-
rettungsdienst zu bestimmten Einsatzstich -
worten: Sobald eine Alarmierung der DLRG 
zu einem landseitigen Rettungsdienstein -
satz erfolgt ist, wird ein Trupp als First Res­
ponder zu der genannten Einsatzstelle ents -
andt, um den*die Patient*in erstzuversorgen. 
Zeitgleich wird bei Bedarf ein*e Einweiser*in 
für den Rettungsdienst bereitgestellt.  
Erste Zwischenbilanz
Seit der Einführung im Sommer 2024 
wurde die DLRG mehrfach als First Respon -
der alarmiert. Dabei zeigte sich, dass die 
First Responder in beiden Einsatzgebieten 
einen Zeitvorteil gegenüber dem erstein-
treffenden Rettungswagen hatten und den 
Patient*innen früher medizinische Hilfe zu-
teilwerden konnte. 
Ersthelferin gefunden! Herzliches Treffen 
von Lebensretterin und Gerettetem
Pflegefachfrau Jenna Müller war am 5.  Mä rz 
gegen 8 Uhr auf dem Marktplatz in Mül -
heim unterwegs. Als sie aufgeregte Rufe 
nach „Peter, Peter!“ hörte, wurde sie stutzig. 
Sie folgte den Rufen und sah einen älteren 
Mann am Boden liegen – bereits in der sta -
bilen Seitenlage. Ein Passant hatte schon ei -
nen Notruf abgesetzt, ein RTW war auf dem 
Weg. An Bord Notfallsanitäter Sener Kilic, 
Rettungssanitäter Rocky Di Fine sowie 
Brandmeister und Auszubildender zum Not-
fallsanitäter Daniel Ankenbrand. 
 
Als Jenna Müller den am Boden liegenden 
Peter Muhrmann erreichte, überprüfte sie 
Schmerzreiz und Atmung. Schnell stellte sie 
fest, dass er nicht mehr atmete. Sie drehte 
Muhrmann auf den Rücken und begann mit 
der Wiederbelebung. 
 
So lange, bis der Rettungsdienst eintraf 
und Sener Kilic ihr signalisierte, dass er jetzt 
übernehme. Der Rettungsdienst führte die 
Wiederbelebung fort und transportierte 
Muhrmann in die Uniklinik. Dort übernahm 
das Team um Priv.­Doz . Dr . med . Ch ris­
toph Adler die weitere Behandlung. Bereits 
am Nachmittag konnte das künstliche Koma 
beendet werden. Peter Muhrmann war wach 
und ansprechbar. 
 
Von all dem wusste Jenna Müller aber 
nichts. Vom guten Ausgang erfuhr sie erst 
am nächsten Tag über einen Suchaufruf in 
den sozialen Medien. „Absolutes Glücksge -
fühl, dass es ihm gut geht. Ich konnte es gar 
nicht fassen, mir standen die Tränen in den 
Augen.“ Sie meldete sich bei der Feuerwehr 
und es gab an der Uniklinik ein herzliches 
Wiedersehen zwischen Jenna Müller, Peter 
Muhrmann und seiner Ehefrau. Was für ein 
Moment. 
 
Christoph Adler war bei dem Treffen da-
bei und betonte: „Dass Sie, Herr Muhr-
mann, heute hier stehen, das schaffen 
nur zehn Prozent aller Betroffenen. Eine 
optimale Rettungskette, die Hand in Hand 
funktioniert hat.“ Muhrmanns Frau nannte 
den 5. März mehrmals seinen 2.  Gebu rtstag. 
Auch sie bedankte sich herzlich bei Jenna 
Müller und den drei Rettern. Muhrmann 
konnte bereits am Mittwoch das Kranken -
haus verlassen. 
Erste Hilfe rettet Leben!
Im Notfall ist jede Hilfe gefragt: Jährlich 
erleiden in Deutschland rund 70.000 Men-
schen außerhalb des Krankenhauses einen 
plötzlichen Herzstillstand. 
© Dorothea Hensen
N
ur jede*r zehnte Betroffene überlebt. Bei 
einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand 
kommt es innerhalb von drei bis fünf Mi-
nuten zu irreversiblen Schäden im Gehirn, 
wenn keine Herzdruckmassage durchge -
führt wird. In mehr als der Hälfte der Fälle 
sind jedoch Personen anwesend, die ein -
greifen und durch eine Herzdruckmassage 
die Zeit bis zum Eintreffen des professio-
nellen Rettungsdienstes überbrücken 
könnten. 
 
Im Jahr 2024 erlitten in Köln 1.027 Men-
schen einen plötzlichen Herz-Kreislauf-Still -
stand. Davon wurde bei 854 Menschen eine 
Wiederbelebung eingeleitet, in 355 Fällen 
wurde die Reanimation durch Laien durch-
geführt. Eine telefonische Anleitung zur 
Reanimation führte die Leitstelle der Feu-
erwehr Köln in 169 Fällen durch. 271 Men-
schen konnten mit einem stabilen Kreislauf 
ins Krankenhaus gebracht werden. 95 wei-
tere Personen wurden unter einer laufenden 
Reanimation in eine Klinik transportiert.

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Rettungsdienst
67
Teamwork für die Kleinsten
Frühchen Marie kam in Neuwied mit 
600 Gramm auf die Welt. Als sie einen 
Darm durchbruch bekam, musste der in  
einer Spezialoperation an der Uniklinik Köln 
versorgt werden. Die Operation verlief er-
folgreich und nun hieß es für Marie zurück 
nach Neuwied. 
U
m insbesondere Frühgeborene in einer 
solchen Notfallsituation möglichst scho -
nend zu verlegen, gibt es an der Uniklinik 
Köln ein Spezialteam aus erfahrenem ärzt-
lichem Personal und Intensivpflege, das 
eng mit dem Rettungsdienst der Stadt Köln 
sowie der ADAC Luftrettung zusammen-
arbeitet. So wie in diesem Fall, organisiert 
von der Feuerwehr Köln, wurde Marie im 
Intensivtransporthubschrauber Chris  to ph 
Rheinland von Kinderintensivarzt und Neo -
natologe Frank und Kinderkrankenschwe-
ster Giulia begleitet. 
Warum aber der Transport im 
Hubschrauber?
Gerade Frühchen mit einem Geburtsge -
wicht von weit unter 1.000 Gram m sind 
noch sehr empfindlich. Vor allem ihre in-
neren Organe. Wenn bei ihrer Versorgung 
Komplikationen auftreten, sollten sie in ein 
Krankenhaus der Maximalversorgung mit 
speziell ausgebildeten Fachkräften verlegt 
werden. Zum Beispiel in das Perinatalzen-
trum der Uniklinik Köln. 
D
er Hubschrauber-Transport ist schnell und 
erschütterungsarm. Dadurch minimiert er 
lebensgefährliche Transportkomplikationen 
bei unseren kleinsten Patienti*nnen (wie 
z. B. Hirnblutungen). Beim Transport wird
für Frühgeborene ein speziell ausgestatteter
Transport­Ink ubator (Brutkasten) genutzt,
der auf eine Rettungstrage aufmontiert ist.
M
aries Mutter wartete in Neuwied bereits 
auf ihre Tochter, als diese vom Kölner Team 
sicher zurückgebracht wurde. 
© Michael Wodak/MFK  
(Medizinische Fakultät der Universität zu Köln)
© Michael Wodak/MFK  
(Medizinische Fakultät der Universität zu Köln)

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68
Rettungsdienst
Beauftragung einer Fluggerätebetreibe -
rin für den Intensivtransporthubschrau-
ber (ITH) Christoph Rheinland
Die Stadt Köln ist gemäß § 10 Abs atz 2 des  
Gesetzes über den Rettungsdienst sowie 
die Notfallrettung und den Krankentrans -
port durch Unternehmer Kernträgerin für 
die Luftrettung. Nach einer europaweiten 
Ausschreibung wurde die ADAC Luftret-
tung gGmbH erneut durch die Verwaltung 
für die Dauer von zehn Jahren als Flugge -
rätebetreiberin für den Intensivtransport -
hubschrauber (ITH) Christoph Rheinland 
beauftragt. Die ADAC Luftrettung gGmbH 
stellt die Piloten, während die Besatzung 
durch die eingebundenen Leistungserbrin-
genden und die Berufsfeuerwehr gestellt 
wird. 
 
Festlegungen zur Zuständigkeit des 
öffentlichen Rettungsdienstes auf dem 
Werksgelände der LyondellBasell Polyole -
fine GmbH am Standort Wesseling  
Die Werkfeuerwehr der Lyondell­
Basell Polyolefine GmbH in Wesseling 
verfügte bisher über eine Genehmigung 
zur Durchführung von Aufgaben der Not-
fallrettung und des Krankentransportes auf 
dem Werksgelände. Aufgrund gestiegener 
Anforderungen im Bereich der Aus- und 
Fortbildung des in der Notfallrettung ein -
gesetzten Personals hat die Werksleitung 
entschieden, die erteilte Genehmigung 
zum 12. April 2024 zurückzugeben und die 
rettungsdienstliche Versorgung innerhalb 
des Werkes zukünftig über den öffentlichen 
Rettungsdienst sicherzustellen. 
 
Das Werksgelände der LyondellBa-
sell Polyolefine GmbH erstreckt sich sowohl 
über das Stadtgebiet der Stadt Köln als 
auch über das Kreisgebiet des Rhein-Erft-
Kreises (Stadt Wesseling). Die Grenze 
verläuft hierbei nahezu diagonal durch das 
Werksgelände. Der bezogen auf die Haupt-
zufahrten des Werkes (Tore 1 & 2) n ächstge-
legene Rettungsmittelstandort ist die Feuer- 
und Rettungswache der Stadt Wesseling. 
Daher liegt die grundsätzliche Zuständigkeit 
des öffentlichen Rettungsdienstes in der 
Verantwortung des Rhein­Er ft­Kr eises. 
Öffentlich-rechtliche Vereinbarung 
zwischen der Stadt Köln und dem Rhein-
Kreis Neuss (RKN)
Der Zuständigkeitsbereich der Werk-
feuerwehr des CHEMPARK wird sowohl 
durch den Rettungsdienst der Stadt Köln 
als auch durch den Rettungsdienst des 
Rhein-Kreis-Neuss abgedeckt, da die Stadt -
grenze durch den CHEMPARK verläuft. 
Die Stadt Köln und der Rhein­Kreis Neuss 
decken den Bereich ab, der im jeweiligen 
Zuständigkeitsber  eich liegt. Die Vereinba-
rung regelt die jeweiligen Zuständigkeiten 
und Aufgaben.
© Lars Jäger

Ausstattung

73
72
Ausstattung
Die Feuerwehr Köln hat in den vergangenen 
Jahren die Prozesse bei der Beschaffung 
von Fahrzeugen strategisch optimiert. Das 
Ergebnis der grundlegenden Vorarbeiten 
ist nun überall im Stadtgebiet sichtbar: Im 
Jahr 2024 wurden zahlreiche neue Fahr-
zeugtypen in Dienst gestellt.
Die Feuerwehr Köln präsentierte ihre neun neuen Drehleitern bei einem  
Foto­Shooting auf dem Gelände der Deutzer Werft.
© Luisa Oberth

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Ausstattung
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h t r e b a O s i u © L

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Ausstattung
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85 neue Rettungswagen für Köln
Nach Durchführung eines europaweiten 
Vergabeverfahrens wurde der Auftrag 
zum Bau von (mindestens) 85 neuen Ret-
tungswagen im Frühjahr 2023 an die Firma 
Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahr-
zeug GmbH (WAS) vergeben. Der abge-
schlossene Rahmenvertrag sah und sieht 
weiterhin vor, dass über einen Zeitraum 
von vier Jahren quartalsweise jeweils fünf 
Fahrzeuge geliefert und dem Einsatzdienst 
zur Nutzung übergeben werden können. Bei 
einem Totalschaden könnte über den Rah-
menvertrag zudem schnellstmöglich eine 
Ersatzbeschaffung erfolgen. Außerdem 
werden die neuen Rettungswagen gemäß 
der neuen Pool-Vorhaltung nicht mehr 
einem festen Standort zugeordnet, sondern 
bedarfsgerecht im Rahmen einer Fahrzeug -
rotation eingesetzt. „Die Blaupause für die -
ses Vorgehen war letztlich die Beschaffung 
der neuen HLF-Generation, die ab 2021 
an die Feuerwehr Köln ausgeliefert wurde“, 
erklärt Ortmann. „Diese Grundsyste  mat ik 
von damals haben wir in die Beschaffungs -
offensive der anderen Fahrzeugtypen 
überführt.“
Zu der Grundsystematik, mit der in gewis -
sen zeitlichen Abständen ein Teil des Fahr-
zeugbestands regelmäßig erneuert werden 
soll, gehört auch die Vereinheitlichung der 
Inbetriebnahme der neuen Fahrzeuge durch 
die Einsatzkräfte. Die Grundlage bildet da -
bei das E-Learning, mit dem die auf dem 
jeweiligen Fahrzeug eingesetzten Einsatz-
kräfte in die neue Fahrzeugtechnik theo -
retisch eingewiesen werden.  
I
m Anschluss an das erfolgreich absolvierte 
E-Learning erfolgt dann die praktische Un -
terweisung durch wacheigene Multiplika-
toren*innen an den Standorten mit einem
Fahrzeug der neuen Generation. „Eine Be -
schaffung beinhaltet eine große Bandbreite
an Maßnahmen“, resümiert Ortmann. „Von
der Ausarbeitung der Anforderungsprofile
im engen Austausch mit dem Einsatzdienst
bis zur Erstellung eines E-Learnings für die
theoretische Unterweisung muss alles mit-
bedacht werden.“
Bei der Einführung von baugleichen Fahrzeugtypen gehört ein durch die 
Einsatzkräfte zu absolvierendes E ­Lea rning mittlerweile zum Standard.

RTW und N-KTW
Im Rettungsdienst wurden die ersten von 
insgesamt 85 Ret tungswagen der neuen 
RTW-Generation in Dienst gestellt  . 
RTW
RTW (Rettungsdienst)
Fabrikat/ Typ VW Crafter
Länge 6,6 Meter
Breite 2,95 Meter
Höhe 2,7 Meter
Zul . Gesamtmasse 5,5 Tonnen
Ausstattung •   4 Geräteräume auf beiden Seiten
•  Stryker Tragestuhl (rein manuell)
•  stationäre O2-Versorgung/Beatmungsgerät
•  voll umfängliches med. Verbrauchsmaterial
•  Sondersignalanlage mit Martinshorn
78
Ausstattung
79

Feuerwehrkrane  
Im Jahr 2024 wurden zwei baugleiche 
Feuer wehrkrane der Firma Grove an die 
Feuer wehr ausgeliefert . Die beiden neuen 
Kranwagen lösten die Vorgängermodelle 
aus den Jahren 1992 und 1999 auf den 
Feuer- und Rettungswachen Marienburg 
und Weidenpesch ab und erweitern die 
Gefah renabwehr der Stadt Köln um ihre  
speziellen Fähigkeiten. 
Die beiden Krane tragen zur Modernisierung des Fuhrparks der Feu -
erwehr Köln bei und verfügen jeweils über drei Achsen und eine zuläs-
sige Gesamtmasse von 36 Tonnen. Technische Ausstattungen wie 
Kamera­ und Beleuchtungssysteme sowie eine intuitive Bedienung 
runden das Paket ab. 
Drehleitern
I
nsgesamt neun baugleiche Drehleitern 
(DLAK 23/12) wurden im Jahr 2024 an 
die Feuerwehr Köln geliefert. Wesentliche 
Unterschiede zu den bisher eingesetzten 
Drehleitern sind neben dem bis zu 75° ab-
winkelbaren Gelenkarm eine Direktein -
stiegsfunktion zur automatischen Ablage 
des Rettungskorbes vor dem Fahrerhaus 
und eine Krankentragenhalterung, welche 
die Aufnahme einer Schleifkorbtrage er-
möglicht. Außerdem sind die Fahrzeuge 
mit einem Video­Abstützsystem und der 
Sicherheitsfunktion Magirus SkyBeam aus -
gestattet. Erstmals erhält auch die Feuer -
wehrschule eine eigene Drehleiter für die 
Aus­ und Fortbildung. 
Fabrikat/ Typ M32L-AS 
Normbezeichnung DLAK 23/12
Länge 10,2 Meter
Breite 2,5 Meter
Höhe 3,3 Meter
Gesamtmasse 15,7 Tonnen
Leitersatz 4­tlg. Leitersatz mit Gelenkarm, 30 Meter
Rettungskorb max. 4 Personen oder 400 kg,  
KTL mit Aufnahme für Trage bis 270 kg 
80
Ausstattung
81

Lösc
hfahrzeug-Logistik
Bei dem für die Feuerwehr Köln neue n Fahr-
zeugtyp handelt es sich um ein Löschfahr-
zeug mit eingebautem Löschwassertank und 
einer technischen Ausstattung in Kombi-
nation mit einer multifunktional nutzbaren  
Gerätewagen-Logistik und einer multifunk-
tionalen Ausstattung, die gemäß Einsatz-
bedarf aufgeladen werden kann .  
Fabrikat/ Typ SCANIA 
Normbezeichnung nicht genormt
Länge 8,2 Meter
Breite 2,5 Meter
Höhe 3,3 Meter
Gesamtmasse 18,0 Tonnen
Aufbau/
Geräteräume
• WISStec Aluminiumaufbau mit 2 Geräteräumen 
• Ladefläche mit 6 Palettenstellplätzen 
• 2.000 kg Ladebordwand 
Ausstattung 
(Aufbau)
• Feuerlöschkreiselpumpe
• L
öschwasservolumen 1.000 Liter 
• Sondersignalanlage 
• Verkehrswarneinrichtung
• Umfeld- und Einsatzstellenbeleuchtung 
LF-L
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Ausstattung
83
Mit der Einführung wird eine anlass- und aufgabenbezogene vari -
able Nutzung der insgesamt zehn Fahrzeuge durch die Freiwillige 
Feuerwehr möglich, um die zahlreichen Sonderaufgaben weiterhin 
wahrzunehmen.

Die Feuerwehr Köln verfügt bereits über 18  HLF 2 0, 
d
ie seit 2021 in Dienst gestellt wurden.  
Fahrzeugbeschaffungsprogramm 2024
Der Rat der Stadt Köln hat dem Bedarf 
zur Neu­ bzw. Ersatzbeschaffung von ver-
schiedenen Fahrzeugen im Bereich Brand -
schutz in Höhe von ca. 24 Millionen Euro 
und im Bereich Rettungsdienst in Höhe 
von ca. drei Millionen Euro in seiner Sitzung 
vom 27.06.2024 zugestimmt. Dabei wird 
durch die Zusammenfassung der Bedarfe 
zu jeweils entsprechenden Beschaffungs-
paketen die strategische Ausrichtung der 
Feuerwehr Köln weiter fortgeführt. 
Die Freigabe der benötigten finanziellen 
Mittel reicht bis ins Haushaltsjahr 2027.  
Insgesamt soll das Beschaffungsprogramm 
nach kompletter Umsetzung zu einer Erhö -
hung des Fahrzeugbestandes um 13 Fahr-
zeuge führen. 
85
84
Au
sstattung
Die Ausfahrt erfolgt seit der Inbetriebnahme des 
neuen Erweiterungsbaus über den Mülheimer Ring.  
Mehr Platz für die Mannschaft
Mit rund 2.000 Quad ratmetern zusätzlicher 
Nutzfläche ersetzt ein neuer Erweiterungs -
bau der Feuer- und Rettungswache 9 in 
Köln-Mülheim seit 2024 die bisher ge-
nutzten Interimsbauten und bietet nun mo -
derne Räumlichkeiten wie Ausbildungs- und 
Schulungsräume, Einzelruheräume und eine 
Sporthalle für die Mitarbeitenden. „Die Er -
weiterung ist ein freudiger Anlass, der uns 
stolz macht. Mülheim entwickelt sich sehr 
schnell und ist daher ein Stadtteil, in dem 
wir auch die Gefahrenabwehrstruktur weiter 
stärken müssen“, betont Dr. Chr istian Miller, 
Leiter der Feuerwehr Köln. 
N
ach Abschluss der letzten Arbeiten konn -
ten die Mitarbeitenden der Feuer- und Ret-
tungswache 9 ihr e neuen Räumlichkeiten 
bereits im April beziehen. Im Oktober folgte 
schließlich in Anwesenheit von Stadtdi-
rektorin Andrea Blome die offizielle Eröff-
nung, bei der der Erweiterungsbau auch der 
Presse, der Politik und der Öffentlichkeit 
präsentiert wurde.

86
Ausstattung
87
Neben der Fahrzeughalle und den Ruheräumen wurden auch andere  
Räumlichkeiten wie beispielsweise die Küche komplett neu eingerichtet. 
Dabei überreichte Blome Wachvorste-
her Christian Jacobs symbolisch eine Figur 
des heiligen Florian als Glücksbringer. Im 
Anschluss daran nutzten zahlreiche weitere 
Interessierte aus der Bevölkerung die Mög-
lichkeit, die Wache zu besichtigen. Zusätz-
lich wurde ein kleines Rahmenprogramm 
mit Fahrzeugpräsentation und Reanima-
tionstraining geboten. 
M
it der Inbetriebnahme erhalten die mitt-
lerweile weit mehr als 100 Mit arbeitenden 
der Feuer- und Rettungswache 9 ein a nge-
messenes Arbeitsumfeld für die Abarbei -
tung von weiter steigenden Einsatzzahlen. 
Die Feuerwache Mülheim ist nicht zuletzt 
auch aufgrund ihrer Nähe zur A3 ein wich-
tiger Standort, denn die stark befahrene 
Autobahn birgt traditionell ein hohes 
Gefahrenpotenzial.
St adtdirektorin Andrea Blome überreichte Wachvorsteher Christian Jacobs 
zur Eröffnung eine Figur des heiligen Florian.

88
Ausstattung
89
Fast 100-jährige Geschichte 
Der neue Erweiterungsbau ist die dritte Er-
weiterungsmaßnahme der ursprünglich im 
Jahr 1928 von sechs Einsatzkräften in Be -
trieb genommenen Wache an der Bergisch 
Gladbacher Straße. Aufgrund von konti­
nuierlich steigenden Einsatzzahlen musste 
sie bereits in den Jahren 1962 und 1992 um 
jeweils eine Fahrzeughalle erweitert werden. 
Weil die Einrichtung weiterer Sozialräume 
hierbei nicht berücksichtigt worden war, 
wurden diese im Jahr 2000 in temporäre 
Ersatzbauten im nördlichen Bereich der Wa-
che ausgelagert. Der Platzmangel konnte 
aufgrund des anhaltenden Personalanstiegs 
jedoch nur vorübergehend behoben werden.
Der Wachstandort an der Bergisch Gladbacher  
Straße wurde im Jahr 1928 in Betrieb genommen.
Holger Engels, Projektverantwortlicher der 
F
euerwehr Köln
© RBA
Die wichtigsten Daten der Feuer- und Rettungswache  9
100 M itarbeitende  
8.125 m³ Bruttorauminhalt 
1.960 m² Bruttogrundfläche  
13 m x 47 m x 14 m Ge bäudemaße 
1.300 m³ Beton 
390 t Betonstahl

9190
Au
sstattung
Vom Provisorium zum Neubau
Nach rund zwei Jahren Bauzeit war es so 
weit: Die neue Rettungswache in Köln-Wor-
ringen konnte im November offiziell eröff-
net werden und ersetzt fortan die 2019 am 
gleichen Standort provisorisch errichtete 
Leichtbauhalle, in der bereits ein Rettungs -
wagen stationiert war. 
Stadtdirektorin Andrea Blome und der Lei -
ter der Feuerwehr Köln, Dr. Ch ristian Mil-
ler, stellten den polygonförmigen Neubau 
den mehr als 100 Anw esenden aus Verwal-
tung, Politik, Feuerwehr, Polizei und ein-
geladenen Gästen der Worringer Bevölke-
rung näher vor. 
Das Wachgebäude wurde polygonförmig in 
d
ie bestehende Umgebung integriert.
Bis zum Neubau diente eine provisorisch errichtete 
Leichtbauhalle als Wagenhalle.
Mit dem fertiggestellten Gebäude an 
der St.­Tönnis­St raße erreicht die Feuer-
wehr Köln einen weiteren Meilenstein zur 
Optimierung der gesamtstädtischen Notfall -
versorgung. „Wir haben hier nun aus Sicht 
der Gefahrenabwehr eine exzellente Infra-
struktur für die Zukunft“, erklärte Dr. Ch ris­
tian Miller im Hinblick auf die wachsenden 
Bevölkerungszahlen im Kölner Norden und 
die mögliche Unterbringung eines zweiten 
Einsatzmittels in der Wache. Zudem werden 
sich die Arbeitsbedingungen für die dienst-
habende Besatzung, die bisher in einem an-
grenzenden Wohnhaus untergebracht war, 
erheblich verbessern.

92
Ausstattung
93
Baubeginn eines neuen Wachgebäudes  
in Rodenkirchen
Für den integrierten Neubau einer Rettungs -
wache und eines Gerätehauses der Freiwil-
ligen Feuerwehr in Rodenkirchen sind die 
Bauarbeiten im Juni angelaufen. Mit dem 
Bauvorhaben in der Sürther Straße  16 7 soll 
vor allem im Bereich Rodenkirchen eine Ver-
besserung der Eintreffzeiten von Einsatz-
fahrzeugen erreicht werden. Gleichzeitig 
soll die Löschgruppe Rodenkirchen mehr 
Platz für ihre stetig anwachsenden Aufga-
ben erhalten.  
D
erzeit sind die Rettungswache und das 
Gerätehaus noch in stark sanierungsbedürf -
tigen Räumlichkeiten nahe dem Ortszen-
trum in der Schillingsrotter Straße  36 un ter-
gebracht. „Mit einem Neubau begegnen wir 
der städtebaulichen Entwicklung in Roden -
kirchen mit stark steigenden Einwohnerzah-
len und nutzen gleichzeitig die Vorteile der 
Zusammenlegung von Gerätehaus und Ret-
tungswache“, begründet Dr. Ch ristian Miller, 
Leiter der Feuerwehr Köln, die Notwendig-
keit der räumlichen Neustrukturierung im 
Kölner Süden. Der geplante Neubau gliedert 
sich in eine eingeschossige Fahrzeughalle 
und ein dreigeschossiges Hauptgebäude. 
Mit einer Fertigstellung des Wachgebäudes 
wird im Jahr 2026 gerechnet.
Planungen zum Umzug der Feuer- und 
Rettungswache  7
Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung 
vom 12. Dezember grünes Licht für die wei-
teren Planungen zum Umzug der Feuer- und 
Rettungswache 7 an i hren neuen Standort 
an der Steinstraße/Humboldtstraße in Eil 
gegeben. Mit der geplanten Verlagerung 
der Wache von der Kaiserstraße in Porz wird 
die Feuerwehr Köln die erste Maßnahme 
der im aktuellen Brandschutzbedarfsplan 
beschriebenen Handlungsfelder zur Opti -
mierung eines flächendeckenden Schutz­
niveaus im Kölner Süd­Os ten umsetzen.  
„Die weitere Optimierung der Schutzziel -
erreichung hat für die Feuerwehr Köln die 
höchste Priorität. Mit dem Ratsbeschluss 
haben wir hinsichtlich der Feuer- und Ret-
tungswache 7 nu n die nötige Planungs-
sicherheit“, freut sich Dr. Ch ristian Miller. 
Der mit dem Umzug verbundene Neubau 
der Feuer- und Rettungswache 7 sol l nach 
derzeitigem Stand mindestens 20 St ell-
plätze für Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr 
und Rettungsdienst bieten und zudem 
Ausbau reserven für die weitere Zusetzung 
von Einsatzmitteln beinhalten. Die veran-
schlagten Kosten in Höhe von 2,75 Millio-
nen Euro dienen der Umsetzung der ersten 
Planungsphasen.
Generell verfügt der Neubau über eine Ge -
samtfläche von 564 Quadratmetern sowie 
Ruhe- und Sozialräume, Sanitäranlagen, 
Funktionsräume und eine zweizügige Fahr-
zeughalle. Perspektivisch können hier bis 
zu sechs Einsatzkräfte stationiert werden. 
Das Gebäude ist bis auf die Fahrzeughalle 
im Passivhausstandard wärmegedämmt. 
Das Heizsystem besteht aus Wärme-
pumpe und Gastherme, auf dem Dach wird 
noch eine Photovoltaik­Anl age errichtet.
Zur Eröffnung der Rettungswache kam auch Stadtdirektorin Andrea Blome nach Worringen.

Technik

96
Technik
97
Neue Ära der Alarmierung
Im Zuge des Projekts „Leitstelle 2020“ ist 
im Februar 2024 der neue Wachalarm auf 
den Feuer- und Rettungswachen gestar-
tet. Nachdem in den Vorjahren bereits die 
neue Einsatzleitsoftware IGNIS-Plus der 
Firma Sopra Steria erfolgreich in Betrieb ge-
nommen wurde, konnte damit ein weiterer 
Meilenstein im Bereich der Alarmierung 
erreicht werden. Der alte Wachalarm wurde 
am 3. April 2024 vollständig abgeschaltet, 
sodass die Einsatzmittel im Brandschutz 
und Rettungsdienst fortan ausschließlich 
über die neue Wachalarmtechnik sowie digi-
tale Meldeempfänger alarmiert werden.  
 
„Der neue Wachalarm bietet zahlreiche 
Vorteile für unsere Einsatzkräfte und sorgt 
gleichzeitig für noch mehr Sicherheit hin-
sichtlich unserer Alarmierungsvorgänge“, 
erklärt Dennis Richmann, Abteilungsleiter 
der Abteilung 373 – Informationssysteme. 
 
Die Inbetriebnahme des neuen Wachalarms 
der Firma Eurofunk erfolgte in drei Schrit-
ten. Zunächst wurde eine neue Version 
von IGNIS-Plus in der Leitstelle installiert, 
um eine Schnittstelle zur Ansteuerung der 
neuen Wachalarmtechnik in den verschie-
denen Liegenschaften zu ermöglichen. 
Ansc
hließend wurde diese Schnittstelle 
im Kommunikationssystem ASGARD der 
Firma Frequentis in der Leitstelle akti-
viert, um die Einsatzleitsoftware und den 
Wachalarm technisch zu verbinden.  
 
Die somit unabhängige Steuerung des 
Wachalarms ist gleichzeitig eine Rückfall-
ebene, um die Alarmierung und Erreich-
barkeit der Wachen auch bei einer Störung 
der Einsatzleitsoftware sicherzustellen. Die 
finale Produktivschaltung stand am Ende 
der Umstellungsmaßnahmen und wurde 
von Mitarbeitenden des IT-Servicecenters 
engmaschig begleitet, um Ausfälle bei den 
durchweg alarmierungskritischen Arbeiten 
zu verhindern. 
 
Der neue Wachalarm bietet zahl-
reiche Vorteile für unsere Einsatz-
kräfte und sorgt gleichzeitig für 
noch mehr Sicherheit hinsichtlich  
unserer Alarmierungsvorgänge.
Andreas Rüdell kümmert sich bei der Feuerwehr Köln federführend um die 
Wachalarmtechnik.
Än
derungen nach der Umstellung
 Durch die neue Wachalarmtechnik  
ergeben sich bei der Alarmierung  
folgende Änderungen:
•  Die Sprachdurchsage (Text­to­Sp eech) 
wird mit einer anderen Stimme gesprochen 
als bisher. Zudem handelt es sich um ein 
lernendes System, das eventuell fehlerhaft 
ausgesprochene Inhalte (z. B. S traßen­
namen) korrigiert.
•  Einsatzstichworte werden zukünftig voll-
ständig ausgesprochen (z. B. P TUER = 
„Person hinter Tür“).
•  Einsatzmittel werden mit der OPTA- 
Kennung genannt (z. B. „ 9­HL F­1“ ).
•  Die Einsatzleitsoftware erzeugt für jede 
Wache einen eigenen Alarmauftrag. 
Dadurch werden bei der Alarmierung 
mehre rer Wachen die Einsatzmittel der 
eigenen Wache immer zuerst genannt.
•  Zukünftig ermöglicht die Technik 
über ein Raumbelegungs-Tableau 
eine anpassbare, ruheraumbezogene 
Einsatzmittelzuordnung.
•  Auch die Rettungswachen werden mittels 
Wachalarm und automatisierter Durchsage 
alarmiert.

98
Technik
99
Rettungsdienstliche  
Einbindung von externen RTW 
Um die an sehr stark belasteten Tagen 
(z. B. 11.11. und Weiberfastnacht) zusätzlich 
extern beauftragten Rettungswagen (RTW) 
nahtlos in den Kölner Rettungsdienst zu 
integrieren, hat die Feuerwehr Köln damit 
begonnen, diese RTW vollständig mit 
Technik aus Kölner Hand auszustatten. Die 
Abteilung 37 3 – Informationssysteme pro-
grammierte dafür spezielle Handfunkgeräte, 
die wie ein Fahrzeugfunkgerät in einem 
RTW funktionieren. 
 
Zusätzlich wurden digitale Meldeempfän -
ger programmiert und ausgegeben. Die 
Abteilung 37 4  – Rettungsdienst beschaffte 
zusätzlich Kisten, die mit Fahrzeugbeschil-
derung, Köln-Atlas, Divi-Protokollen, Trans-
portscheinen, dem digitalen Meldeempfän -
ger und dem Handfunkgerät gefüllt wurden 
und zu den Karnevalstagen an der tempo -
rären Rettungswache 15 i n der Innenstadt 
an die Fahrzeugbesatzungen der externen 
RTW ausgegeben werden. Zusätzlich wurde 
in Zusammenarbeit mit der Leitstelle ein 
Willkommensheft zusammengetragen, in 
welchem die RTW-Besatzungen alle Kölner 
Besonderheiten bis hin zu den Rufnummern 
der Leitstelle nachlesen können. Durch die 
so geschaffenen technischen und organi -
satorischen Möglichkeiten ist es nun mög-
lich, Rettungsmittel aus ganz Deutschland 
unter dem Funkrufnamen „15­RT W­01 b is 
15­RTW­15 Rettungswagen” in den Köl-
ner Rettungsdienst zu integrieren. In der 
Leitstelle können diese genauso geführt 
werden wie normale Kölner Rettungsmittel. 
Die Alarmierung dieser externen Ret-
tungsmittel in der Einsatzleitsoftware 
IGNIS-Plus erfolgt anhand einer speziellen 
Alarmierungsregel. Diese sorgt dafür, dass 
die externen RTW bei Einsatzstichworten 
ohne Notarzt im Veranstaltungsbereich 
(Innenstadt) bevorzugt alarmiert werden. 
Bei Notarztindikation wird jedoch die 
Nä c hste-Fahrzeug-Strategie angewandt, 
um ein schnellstmögliches Eingreifen durch 
medizinisch ausgebildetes Personal sicher-
zustellen. Stichworte, bei denen Detail -
wissen aus den Kölner Einsatzkonzepten 
(z. B. FEUER PRHEIN MANV) nötig ist, wer-
den bevorzugt mit Rettungsmitteln aus Köln 
beschickt. 
 
Im Rahmen der vergangenen Veranstal-
tungstage war das Feedback der Fahrzeug-
besatzungen zum Einsatz der „15er­RT W“ 
sehr gut. Die externen RTW konnten den 
Rettungsdienst durch ihren Einsatz um 
insgesamt deutlich über 100 Ei nsätze in 
ihren zwölf Stunden Dienstzeit entlasten. 
Dadurch wurde der Effekt, dass das Ein -
satzleitsystem Fahrzeuge aus der Peripherie 
des Kölner Stadtgebietes zu karnevals-
bedingten Einsätzen in der Innenstadt 
heranzieht, bis auf ein Minimum reduziert. 
Da sich das Konzept bewährt hat, steht 
dessen Weiterentwicklung stetig auf der 
Agenda der beteiligten Abteilungen.
Bei Großveranstaltungen werden zusätzliche RTW aus dem Bundesgebiet in den 
Kölner Rettungsdienst integriert (hier links: 15 ­RT W­10 ).
© Jan Ohmen
Jeder zusätzliche RTW erhält zur Einbindung in die 
Kölner Strukturen ein solches Technik ­Se t.

100
Technik
101
Optimierung des Digitalfunks
Im März und April 2024 sind alle Digital -
funk-Endgeräte der Feuerwehr Köln mit 
einem Update auf den neuesten Stand 
gebracht worden. Das Ministerium des 
Innern des Landes Nordrhein-Westfalen 
hatte zuvor die Frist für die Updates per 
Erlass verkürzt, damit zur Fußball-Europa-
meisterschaft alle Funkgeräte in NRW auf 
dem gleichen Softwarestand waren. Mit der 
Maßnahme sollten Kommunikationspannen 
während der Europameisterschaft ver-
hindert werden, weil während des Turniers 
sehr viele überörtliche Einheiten in den 
NRW-Spielstädten in Bereitschaft sein  
würden. 
 
Die Installation des Software-Updates 
wurde bei der Feuerwehr Köln von speziell 
geschulten Einsatzkräften auf den Feuer- 
und Rettungswachen durchgeführt. 
Die neue Musterprogrammierung auf 
den Endgeräten beinhaltete beispielsweise 
diverse Anpassungen der Tastaturen, eine 
Festlegung der Einschaltlautstärke, eine 
Änderung der automatischen Tastensperre 
und eine aktualisierte Warnung bei einem 
zu alten Akku. 
 
Nach dem Update der Digitalfunk-Endge-
räte wurden auch die Kommunikations-
pläne überarbeitet. Die Bezeichnungen 
der Rufgruppen für das Land NRW waren 
dabei zentral vorgegeben worden, um 
eine größtmögliche Vereinheitlichung von 
Rufgruppen be zeichnung und Kurzwahl 
zu erreichen. 
Neue Standortverwaltung 
von RD-Fahrzeugen
Ab Oktober 2024 wird die Verwaltung von 
Fahrzeugen des Rettungsdienstes über die 
Einsatzleitsoftware IGNIS-Plus durchge -
führt. Nach einer abteilungsübergreifenden 
Zusammenarbeit sowie einer gewissen-
haften Kennzeichenübermittelung durch 
die Feuer- und Rettungswachen wurden 
die entsprechenden Daten durch die Abtei-
lung 373 – Informationssysteme in einem 
aufwendigen Verfahren in IGNIS-Plus 
eingepflegt. 
Um die Datenversorgung auf dem aktuellen 
Stand zu halten, muss fortan jeder Fahr -
zeugtausch oder jede Standortänderung 
von Fahrzeugen des Rettungsdienstes 
durch die Besatzung gemeldet werden. 
„Mit der zentralen Standortverwaltung über 
IGNIS-Plus haben wir nun jederzeit einen 
umfassenden Überblick über die zur Ver-
fügung stehenden Rettungsmittel“, betont 
Dennis Richmann, Abteilungsleiter von 373.

© Lars Jäger
Aus- und Fortbildung

B ei MANV-Übungen wird die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst 
und Hilfsorganisationen trainiert.
105104
Aus- und Fortbildung
© Lars Jäger
Dynamische Patientensimulation
Im Jahr 2024 hat die Feuerwehr Köln die 
dynamische Patientensimulation erfolgreich 
in ihr Fortbildungsprogramm integriert. Das 
Trainingskonzept für Großschadensereig-
nisse im Rettungsdienst ermöglicht es den 
Teilnehmenden, bei einer größeren Anzahl 
Verletzter unter Zeitdruck die richtigen Ent-
scheidungen an der Einsatzstelle zu treffen.  
 
Die Simulation basiert auf einem Karten -
system, das verschiedene Patient*innen 
mit unterschiedlichen Verletzungsmustern 
darstellt. Jede Karte beschreibt spezifische 
Verletzungen und den aktuellen Zustand der 
Patient*innen, wodurch die Teilnehmenden 
gezwungen sind, schnell und präzise zu 
handeln. 
Mithilfe von bereitgestelltem Material, das 
durch Maßnahmen­Et iketten (z. B. „ Druck-
verband“, „Blutdruckmessung“, „Infusions-
therapie“) dargestellt wird, simulieren die 
Teilnehmenden die Versorgung der Pati-
ent*innen innerhalb eines vorgegebenen 
Zeitraums. 
 
Ein zentrales Element der Simulation ist 
die Entscheidungsfindung: Je nachdem, 
welche Maßnahmen die Teilnehmenden 
ergreifen oder unterlassen, verändert sich 
der Zustand der Patient*innen. So müssen 
sie beispielsweise entscheiden, wer von fünf 
Patient*innen die letzte Infusion aus dem 
Notfallrucksack erhält, damit möglichst alle 
überleben. 
Diese kritische Entscheidung schärft das 
Bewusstsein für Prioritäten in der Notfall -
versorgung und fördert die Teamarbeit unter 
Druck. 
 
Die Lernziele der dynamischen Patienten-
simulation sind klar und präzise formuliert. 
Die Teilnehmer*innen sollen die Aufgaben 
des ersteintreffenden Rettungswagens 
erlernen, insbesondere im Hinblick auf die 
nichtärztliche Vorsichtung. Hierzu wird 
der mSTaRT­Algo rithmus angewendet. 
Ein weiteres zentrales Ziel besteht darin, 
das PEST-Prinzip (Priorisieren, Erstversor-
gung, Soforttransporte, Transporte aller 
Patient*innen) zu verinnerlichen. Dieses 
Akronym dient den Teilnehmenden als hilf-
reiches Werkzeug, um die wesentlichen  
Aspekte einer Patientenversorgung im 
Groß schadensfall stets im Blick zu behalten.  
 
Das Feedback der Teilnehmenden war 
durchweg positiv. Viele berichteten von 
einer gesteigerten Sicherheit in der Ent-
scheidungsfindung und einem besseren 
Verständnis für die Abläufe bei der Patien-
tenversorgung. Die dynamische Patienten­
simulation hat sich somit als wertvolles 
Instrument in der Fortbildung der Feuer-
wehr Köln etabliert und trägt entscheidend 
zur Verbesserung der Notfallversorgung bei. 
 
Unterstützt durch Honorarkräfte werden bei 
42 Veranstaltungen mit je 48 Te ilnehmenden 
jedes Jahr rund 2.000 Mitarbeitende im Köl -
ner Rettungsdienst fortgebildet. 
Die Patientensimulation erfolgt mithilfe eines 
Karten systems, das verschiedene Patient*innen  
mit unterschiedlichen Verletzungsmustern darstellt.

In der Ausbildung wird die interdisziplinäre Kooperation zwischen Feuerwehr -
kräften und Notfallsanitäter*innen anhand von Übungsszenarien trainiert.
107106
Aus- und Fortbildung
Kooperation von Feuerwehr-  
und NotSan-Schule
In einem bemerkenswerten Beispiel für 
interdisziplinäre Kooperation haben die 
Feuerwehrschule und die Berufsfachschule 
für Notfallsanitäter*innen (NotSan) ihre 
Kräfte gebündelt, um gemeinsame Übun-
gen durchzuführen. Die Initiative zielt darauf 
ab, das Konzept der „Gefahrenabwehr aus 
einer Hand“ in die Praxis umzusetzen und 
den Einsatzkräften ein tieferes Verständnis 
für die Arbeitsweisen und Bedürfnisse der 
jeweils anderen Disziplin zu vermitteln. Im 
Rahmen dieser Zusammenarbeit fanden 
verschiedene Übungseinheiten statt, darun -
ter kleinere Schulungen (z. B. Ver wendung 
einer Drehleiter mit Krankentragenlage-
rung (KTL) im Rettungsdiensteinsatz). Der 
Höhepunkt war jedoch eine groß angelegte 
Übung, bei der auch die Universitätsklinik 
der Stadt Köln sowie die Besatzung des neu 
eingeführten Ausbildungs-HLF einbezogen 
wurden.  
 
Das Szenario dieser Übung simulierte einen 
Verkehrsunfall mit fünf verletzten Personen, 
von denen eine im Fahrzeug eingeklemmt 
war sowie zwei Passant*innen schwer ver-
letzt waren und notärztliche Versorgung 
benötigten. 
Diese realitätsnahe Situation bot die per-
fekte Gelegenheit, die Koordination zwi -
schen Feuerwehr, Rettungsdienst und 
ärztlichem Personal zu trainieren und zu 
optimieren. Die Übung ermöglichte es den 
Teilnehmenden, ihre jeweiligen Fähigkeiten 
und Expertisen einzubringen und gleich -
zeitig die Herausforderungen und Anforde-
rungen der anderen Einsatzkräfte besser zu 
verstehen. Durch die gemeinsame Arbeit 
an diesem komplexen Szenario konnten die 
zeitlichen Abläufe im Sinne einer schnel-
leren und effektiveren Rettung der Verletz-
ten verbessert werden. Diese Art der inter -
disziplinären Zusammenarbeit kommt im 
Endeffekt der Sicherheit aller Menschen in 
Köln zugute. Sie stellt sicher, dass im Ernst-
fall alle Beteiligten Hand in Hand arbeiten 
können, um Leben zu retten und Schaden 
zu minimieren. Die Abteilung 376 – Aus­ un d 
Fortbildung der Feuerwehr Köln wird auch 
in Zukunft derartige Kooperationen fördern 
und ausbauen.
Geme
insame Übungen führen in 
der Summe zur Gefahrenabwehr 
aus einer Hand.
© Lars Jäger

Z
entralisierung von Aus- und Fortbildung 
im Rettungsdienst
Im Juni 2024 ist das Team Weiterbildung 
der Rettungsdienstschule erfolgreich vom 
Führungs- und Schulungszentrum in die 
Boltensternstraße umgezogen. Dieser 
Schritt war notwendig geworden, da die 
feuerwehrtechnische Aus- und Fortbildung 
zunehmend Räume und Flächen benötigte. 
Das Team Weiterbildung der Rettungs-
dienstschule verantwortet, koordiniert und 
gestaltet Kursformate von der Ersten Hilfe 
über den Intensivtransport, Notfallsanitä -
ter*innen auf dem Notarzteinsatzfahrzeug 
bis zur Zertifizierung neuer Mitarbeitender 
im Notarztdienst in Zusammenarbeit mit der 
ärztlichen Leitung des Rettungsdienstes. 
Die Entscheidung für den Umzug in die Bol-
tensternstraße lag nahe, da dort bereits seit 
mehreren Jahren die Notfallsanitäter*innen, 
aber auch Rettungssanitäter*innen in der 
feuerwehrtechnischen Grundausbildung 
für die Feuerwehr Köln ausgebildet werden.  
 
 
Durch diese Zusammenlegung ergeben sich 
gleichzeitig zahlreiche Vorteile in der Zu-
sammenarbeit und Nutzung gemeinsamer 
Ressourcen für die Aus- und Fortbildung im 
Rettungsdienst. Neben einer großen Vor-
haltung von Trainingsmaterial und -geräten 
sowie eines wachsenden Fuhrparks, der nun 
aus insgesamt sechs Rettungswagen be -
steht, konnte damit der Raumbedarf optimal 
gedeckt werden. An dem neuen Standort 
in Riehl stehen für Lehrgänge neben aus -
reichend Seminar- und Gruppenräumen 
auch mehrere Simulationsräume zur Ver-
fügung. Darüber hinaus profitieren Lehr-
kräfte und Teilnehmer*innen von der hohen 
Expertise des Kollegiums aus der Ausbil -
dung für Notfallsanitäter*innen und können 
so wertvolle Synergien nutzen.
108
Aus- und Fortbildung
109
M
oodle-Plattform für alle
Seit Ende 2024 stellt die Abteilung Aus­ und 
Fortbildung ihre Moodle-Plattform auch 
anderen Abteilungen innerhalb der Berufs -
feuerwehr zur Verfügung. Diese Erweite-
rung ermöglicht es nun einer Vielzahl von 
Bereichen, digitale Lern- und Austauschfor-
mate zu erstellen, Wissen effizient zu ver-
mitteln und die interne Kommunikation zu 
verbessern. 
 
Die Moodle-Plattform hat sich abtei -
lungsintern bereits als zentrales Tool für 
digitale Schulungen und Fortbildungen 
etabliert. Mit derzeit 426 Kursen und über 
4.600 aktiven Teilnehmenden bildet sie eine 
leistungsfähige Grundlage für modernes 
Lernen und digitale Kollaboration. 
D
urch die Öffnung für weitere Abteilungen 
entsteht eine zentrale, abteilungsübergrei-
fende Lernplattform, die den Wissenstrans -
fer fördert und den digitalen Wandel bei der 
Feuerwehr Köln weiter vorantreibt. Durch 
die Bereitstellung von Moodle für weitere 
Abteilungen wird die Nutzung einer einheit-
lichen Lernplattform ermöglicht, was Syner-
gien schafft und den Verwaltungsaufwand 
reduziert. Abteilungen, die bisher eigene 
Systeme oder manuelle Schulungsformate 
genutzt haben, profitieren nun von einer 
strukturierten, bewährten und zentral ver-
walteten Lösung. Bei Fragen oder für die 
Einrichtung eigener Kurse bietet die Abtei-
lung Aus- und Fortbildung überdies einen 
technischen Support an.

110
Aus- und Fortbildung
111
Zertifizierte Erste-Hilfe-Ausbildung
Seit Januar 2024 ist die Rettungsdienst­
schule offiziell für die Erste­Hilf e­Au s bil dung 
nach den Vorgaben der Deutschen Ge -
setzlichen Unfallversicherung (DGUV) 
anerkannt. Der Antrag dazu wurde zuvor 
im Dezember 20 23 gestellt und erfolgreich 
bewilligt. 
 
Für die Anerkennung mussten verschie-
dene Anforderungen erfüllt werden. Dazu 
zählen unter anderem die Qualifikation der 
Ausbildenden, geeignetes Lehrmaterial und 
eine lückenlose Dokumentation. Ebenso 
spielen die räumliche und die technische 
Ausstattung eine entscheidende Rolle. Die 
Rettungsdienstschule konnte diese Voraus-
setzungen vollständig erfüllen und damit 
die Basis für eine hochwertige Erste-Hilfe-  
Ausbildung schaffen. Aktuell verfügt die 
Rettungsdienstschule über elf zertifizierte 
Erste­Hilfe­Au sbilder*innen. 
Die Erste-Hilfe-Kurse sind integraler Be -
standteil der Grundausbildung für die Frei-
willige Feuerwehr, für den Grundlehrgang 
für Brandmeisteranwärter*innen sowie 
für die amtsinterne Schulung betrieblicher 
Ersthelfer. Aufgrund der erteilten Ermächti-
gung und der optimalen räumlichen Bedin -
gungen findet die Erste­Hi lfe­Au sbildung 
im Führungs- und Schulungszentrum in der 
Scheibenstraße statt. Hier stehen moderne 
Schulungsräume und die notwendige Aus-
stattung zur Verfügung, um eine praxisnahe 
und qualifizierte Ausbildung sicherzustellen.
W
eichenstellung im Hintergrund
Ein Team von fünf Gerätewarten hat mit der 
Wartung und Instandhaltung der Aus rü s-
tung auch im Jahr 2024 für einen reibungs-
losen Ablauf in der feuerwehrtechnischen 
und rettungsdienstlichen Ausbildung ge -
sorgt. Im Bereich der Einsatzübungen wur-
den beispielsweise über 17.000 Fl aschen-
füllungen für die 150 At emschutzgeräte 
der Abteilung 37 6 – Aus­ u nd Fortbildung 
durchgeführt. Darüber hinaus fallen auch 
15 HLF, 6 RTW und 33 Rea nimations­
phantome in den Verantwortungsbereich 
der Sachgruppe. 
Sechs Mitarbeiter*innen im Geschäftszim -
mer gewährleisteten dabei den reibungs-
losen administrativen Ablauf. Im Jahr 2024 
hat es auch organisatorisch weitreichende 
Veränderungen gegeben: Hierzu zählten die 
Einrichtung eines neuen Gerätwartbüros, 
das mit drei Arbeitsplätzen ausgestattet ist, 
und Verbesserungen in der IT. Außerdem 
konnten zusätzliche Lagerflächen erschlos -
sen und umgestaltet werden.

© Lars Jäger
Freiwillige Feuerwehr

114
Freiwillige Feuerwehr
115
Im Jahr 2024 erreichte die Stabsstelle 37 /1 – 
Grundsatzangelegenheiten Freiwillige 
Feuer wehr ihre bedarfsplanerische Vollbe-
setzung. Seither arbeiten fünf Mitarbeitende 
an den steuerungsrelevanten Themen der 
Freiwilligen Feuerwehr. 
Ein Blick zurück zeigt: Die im Rahmen der 
Neuorganisation 2001 gebildete Stabsstelle 
begann mit einem Angehörigen des geho -
benen feuerwehrtechnischen Dienstes und 
blieb bis 2017 so besetzt. 
 
Die heutige Stabsstelle 37/1 steuert die 
administrativen Geschäftsprozesse für die 
ehrenamtlichen Angehörigen der Feuer-
wehr Köln. Vereinfacht gesagt heißt das, 
dass ein steuerungsrelevantes Thema, 
welches alle ehrenamtlichen Einheiten an-
geht, seine Zuständigkeit bei 37/1 findet. 
 
Die Stabsstelle ist aber auch Disziplinar- 
und Inklusionsstelle der gesamten Freiwil-
ligen Feuerwehr Köln sowie Dienst­ u nd 
Fachaufsicht über den Kinder- und Jugend-
bereich der Freiwilligen Feuerwehr. 
 
In den letzten Jahren wurden hier einige 
Projekte für die Freiwillige Feuerwehr an-
gestoßen, dazu gehören unter anderem 
die „Kinderfeuerwehr“, das Projekt „16plus“ 
sowie „Feuerwehr und Schule“. 
 
Die Stabsstelle übernimmt auch Schnittstel -
lenaufgaben – die gesamte Feuerwehrver-
bandsebene Nordrhein-Westfalens sowie 
der Stadtfeuerwehrverband Köln e.  V. , die 
Fachstelle für bürgerliches Engagement 
der Oberbürgermeisterin, Präventionsstel-
len als auch andere städtische Ämter finden 
so ihren Weg in die Freiwillige Feuerwehr. 
 
Der wichtige Entwicklungsschritt der per-
sonellen Besetzung der Stabsstelle für die 
Themen der ehrenamtlichen Angehörigen 
ist getan. Gemeinsam mit dem Sprecher -
gremium der Stadtkinder- und Stadtju-
gendfeuerwehrleitung werden sie sich in 
den kommenden Jahren weiter für dieses 
Themen feld einsetzen. 
Flittard
Mit knapp 80 Einsätzen und Alarmierungen 
war das Jahr 2024 statistisch ein durch-
schnittliches Jahr. Aber mehrere Ereignisse 
hielten die Aktiven sowie die Alters- und 
Ehrenabteilung, den Förderverein und die 
20­köpfige Jugendfeuerwehr mächtig auf 
Trab: Kaum waren die Sturmschäden und 
Kleinbrände/Müllfeuer vom Jahreswech-
sel 2023/2024 abgearbeitet, begann das 
Einsatzjahr mit einem Dachstuhlbrand 
in Köln­Stammheim. Im Februar folgte ein 
Einsatz, der medial bis heute nachhallt.  
 
13 Personen nach Explosion gerettet
In Köln-Mülheim hatte es am frühen Mor-
gen des 16. Feb ruar 2024 eine Explosion 
in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses 
ge geben. 13 Mensc hen wurden durch das 
Treppenhaus und über Leitern gerettet. 
Ein Bewohner der oberen Etage hatte sich 
auf einem Balkon auf der Rückseite des Ge -
bäudes bemerkbar gemacht und wurde von 
den Kameraden der Löschgruppe Flittard 
über eine Steckleiter heruntergeführt. Ver-
letzte gab es bei diesem Einsatz glücklicher -
weise keine. 
Jubiläum mit vielen Attraktionen
Die folgenden Wochen galten den Vorberei-
tungen zum 112. Jubiläum der Löschgruppe. 
Am 4. Mai wurde groß mit Festgottesdienst, 
Fahrzeugweihe und einem vielseitigen Bür-
ger- und Familienfest auf dem Schützen-
platz gefeiert. Die Festreden hielten der Lei -
ter der Feuerwehr Dr. Christian Miller sowie 
Bürgermeister Dr. Ralph Elster in Vertretung 
der Kölner Oberbürgermeisterin. 
W
ie es der Zufall wollte, konnte direkt das 
gerade an die Flittarder Wehr ausgelieferte 
Messfahrzeug (MFZ „Erkunder“) des Kata -
strophenschutzes mit seiner Ausrüstung 
zur Luft- und Schadstoffmessung im che -
mischen, biologischen, radiologischen und 
nuklearen Einsatz (CBRN) der Öffentlichkeit 
vorgestellt werden. Die Werkfeuerwehr 
Chempark bereicherte die Fahrzeugaus -
stellung mit einem Großtranklöschfahrzeug. 
Auch der Rettungswagen der Malteser so -
wie Hüpfburg, Spielmobil und feuerwehr-
technische Angebote kamen bei den kleinen 
und großen Gästen gut an. 
Routine und Anekdoten im Jahresverlauf
Der Sommer begann mit den umfang-
reichen Maßnahmen zur Fußball-Europa-
meisterschaft der Männer vom 14. Juni bis 
14. Juli 2024. Die Flittarder verstärkten 
zu Heim­ und Risikospielen mit ihrem TLF 
die Feuerwache 5 in Weidenpesch. 
 
Am 24. August wurden die Ehrenamt-
ler*innen nach einem Gewitter mit dem 
Stichwort „Baum“ alarmiert. Was in Flittard
die Straße versperrte, entpuppte sich als 
Wappenbaum mit den Emblemen der För-
derer und Vereine der Dorfgemeinschaft. 
Abtransportiert haben die Bruchstücke 
letztlich die hiesigen Treckerfreunde mit  
ihren Fahrzeugen und Anhängern.

116
Freiwillige Feuerwehr
117
Eine Explosion in Köln ­Mü lheim erschütterte am 16.  Fe bruar 2024 dieses  
Mehrfamilienhaus. 13  Per sonen konnten teils über Steckleitern gerettet werden.  
© Lars Jäger
I
m September beteiligte sich das Flittar-
der Löschfahrzeug an einer Großübung im 
Chempark Leverkusen. Am 21. Sep tem-
ber 2024 sollte vor allem das Zusammen-
spiel zwischen Werk-, Berufsfeuerwehr und 
Freiwilliger Feuerwehr sowie mit den unter-
schiedlichen Hilfsorganisationen geübt und 
analysiert werden. Zur Verwendung kamen 
moderne GPS-Tracker an jeder Einsatz-
kraft – und die analogen Funkgeräte, um 
auch deren Nutzwert einzubeziehen.  
 
Weniger ernst ging es am 29. Sep tember 
beim Schürreskarrenrennen zu: Die Lösch-
gruppe beteiligte sich erstmals mit einem 
selbst gebastelten Untersatz im LF-Design 
und das gemischte Zweierteam erreichte 
direkt eine Platzierung. 
 
Für Anspannung sorgte im Vorfeld die ge-
plante Sprengung der Zehn-Zentner-Bombe 
nahe des Klinikums Merheim am 11.  Ok-
tober 2024. Hunderte von Patient *innen 
wurden vorsorglich und über einen Zeitraum 
von mehreren Tagen evakuiert. Dieses logis­
tische Großereignis ging für die eingesetz-
ten Ehrenamtler*innen aus Flittard aus der 
Perspektive der Feuerwehr ruhig zu Ende 
(mehr auch auf den Seiten 28–29).
Z
ur Europameisterschaft ergänzt die LG Flittard mit 
ihrem TLF mehrfach die Wachabteilung der FW 5.
Pfarrer Michael Cziba segnet das nagelneue MFZ 
und das LF 20 KatS von 2021 im Rahmen der Fei -
erlichkeiten zum 112. Jubiläum der Löschgruppe 
Flittard.
Philipp Krüger und Jacqueline Hugo traten erstmals 
beim Schürreskarrenrennen an – mit einer Schub -
karre im LF­Design.

119118
Freiwillige Feuerwehr
Holweide
Die Löschgruppe Holweide wurde 2024 
zu 110 Einsätzen alarmiert. Außerdem  
engagierte sich die Löschgruppe proaktiv 
bei der Prototypentestung und Einführung 
des neuen Fahrzeugtyps Löschfahrzeug- 
Logistik in den Einsatzdienst  .
 
Mit dem LF-Logistik-Schlauch sind wir nun zusammen mit unserem Pumpenanhänger  
bestens für unsere Sonderaufgabe Löschwasserversorgung aufgestellt.
Besondere Einsätze
AUTO2+CHEMIE
Die Löschgruppe wurde am Vormittag zu 
einem Lkw auf der Autobahn 4 alarmiert, auf 
dessen Auflieger Li­Ionen­Batterien brann -
ten. Die Löschgruppe stellte die Wasser-
versorgung auf der Autobahn sicher, indem 
eine 400 Meter lange Schlauchleitung über 
einen Autobahn-Notzugang auf einer Straße 
in Heumar gelegt wurde. 
Einsätze während der  
Europameisterschaft 2024
Di
e Löschgruppe Holweide kompensierte 
während drei EM-Spielen das Löschfahr-
zeug auf der Feuer- und Rettungswache 1 
in der Innenstadt. Während der Bereitschaf -
ten wurden wir zu insgesamt 13 Ei nsätzen 
alarmiert. Darunter drei Feuermeldungen, 
fünf ausgelöste Brandmeldeanlagen und 
fünf Technische Hilfeleistungen. 
Technik – Prototyptestung des neuen 
Löschfahrzeug-Logistik
Das Löschfahrzeug­Lo gistik wurde Ende 
2024 als neuer Fahrzeugtyp mit Multirollen-
fähigkeit in die Freiwillige Feuerwehr ein­
geführt. 
 
Wir hatten die Gelegenheit, uns frühzeitig in 
die Konzeptionierung der Rollcontainer für 
die Sonderaufgabe Löschwasserver  sor gung 
einzubringen. Hier konnten wir unsere jah-
relange Erfahrung bei Großeinsätzen mit 
Löschwasserversorgung über lange Wegs -
trecken einbringen. Gemeinsam mit der 
Löschgruppe Brück testeten wir 2024 das 
Prototypenfahrzeug mehrere Wochen lang 
im Praxiseinsatz und konnten wertvolle 
Rückmeldungen für den letzten Feinschliff 
geben. 
 
Mit dem LF-Logistik sind wir nun bestens 
aufgestellt, um unsere Sonderaufgabe 
Löschwasserversorgung optimal zu erfüllen. 
Zusammen mit unserem Pumpenanhänger 
können wir eine leistungsstarke 1.200 Meter 
lange Förderstrecke betreiben. Zudem er-
laubt die modulare Beladung eine schnelle 
Anpassung an Einsatzlagen wie Sturm- und 
Unwetterereignisse – beispielsweise durch 
zusätzliche Pumpen oder Motorkettensägen.  
 
Mit der Indienststellung des LF-Logistik 
übergaben wir unser bewährtes LF 20 KatS, 
das uns seit 2018 treue Dienste geleistet 
hat, an die Kamerad*innen der Löschgruppe 
Flittard.
Sommerfest
I
m Juni feierten unsere Einsatzabteilung, 
Ehrenabteilung und Jugendfeuerwehr ge-
meinsam mit ihren Familien und Freunden 
ein Sommerfest. In gemütlicher Runde 
nutzten wir die Gelegenheit, unseren An-
gehörigen für ihre wertvolle Unterstützung 
zu danken. Ohne den Rückhalt unserer Fa -
milien wäre die Freiwillige Feuerwehr als 
tragende Säule der Gefahrenabwehr in Köln 
nicht denkbar. 
Karneval – Veedelszoch
Die Löschgruppe nahm zum ersten Mal an 
dem Veedelzoch am Karnevalssonntag in 
Holweide teil. Wir hatten die Ehre, den Zug 
mit unserem Löschfahrzeug anzuführen, 
und konnten mit großen Mengen Süßig-
keiten für strahlende Gesichter sorgen.

© L
ars Jäger
Kalk
Das Jahr 2024 war für die Löschgruppe Kalk 
wieder ein sehr ereignisreiches Jahr mit  
einigen Veränderungen.
Fahnen- und Fahrzeugweihe  
Am 16. Juni konnten wir unser durch das Land Nordrhein ­Wes tfalen 
gestelltes LF 20 K atS für den Katastrophenschutz durch Angehörige 
der katholischen und der evangelischen Kirche weihen lassen. Auch 
vom Zentralrat der Juden wurde unserer Mannschaft und dem Fahr -
zeug alles Gute für die Zukunft ausgesprochen.  
 
Die von der Löschgruppenführung gestiftete Vereinsfahne konnten 
wir ebenfalls kirchlich weihen lassen.  
© Daniel Evers
121120
Freiwillige Feuerwehr
Ausbildung
Die meisten Einsätze fahren wir in unseren 
benachbarten Veedeln, in denen sich auch 
einige besondere Gebäude befinden. Im 
Rahmen mehrerer Sonderdienste haben wir 
unter anderem die LanxessArena besichtigt 
und uns von Gebäudeverantwortlichen die 
Anfahrtspunkte, Zugangsmöglichkeiten, 
Löschanlagen und besonderen Gefahren 
zeigen lassen. 
In einem anderen Sonderdienst konnten wir 
hinter die sonst verschlossenen Türen der 
Koelnmesse schauen und lernten auch dort 
die versteckte Infrastruktur und Besonder -
heiten kennen. Bei einem weiteren Dienst 
besichtigten wir die KVB-Abstellanlage 
unter der Kalk­Mülheimer Straße, um uns 
im Ernstfall auch dort besser orientieren 
zu können.

122
Freiwillige Feuerwehr
123
Einsätze
Im Jahr 2024 wurde die Löschgruppe zu ins-
gesamt 194 Ei nsätzen alarmiert. Das Kern -
geschäft der Löschgruppe Kalk bestand 
dabei vor allem aus Brandeinsätzen, einigen 
Verkehrsunfällen und Personenrettungen 
im Rhein. 
 
Bereits um 0:07 Uh r in der Silvesternacht 
absolvierten wir gemeinsam mit der Be -
rufsfeuerwehr einen Zimmerbrand mit 
Menschen re ttung. 
Am 11. Januar wurden wir außerdem zu 
einem Brand in der Kölner U­Ba hn alarmiert, 
welcher glücklicherweise auf einen Schmor-
brand an einer Stadtbahn begrenzt werden 
konnte. 
 
Im Februar wurden wir zum Vollbrand einer 
Dachgeschosswohnung einer Flüchtlings-
unterkunft in der Solinger Straße alarmiert. 
H
ier stellten wir den Sicherheitstrupp und 
führten gemeinsam mit der Berufsfeuer-
wehr die Löscharbeiten durch. 
 
Im Februar brannte der Dachstuhl eines 
Mehrfamilienhauses in Deutz, bei dem wir 
ebenfalls zum Einsatz kamen. 
Im April zog ein kräftiges Gewitter über Köln, 
bei dem wir mit beiden Löschgruppenfahr-
zeugen im gesamten Stadtgebiet unterwegs 
waren, um Sturmschäden zu beseitigen.  
© Daniel Evers
Am 2. Juni löschten wir gemeinsam mit 
der Berufsfeuerwehr den Vollbrand eines 
leer stehenden Fachwerkhauses auf der  
Olpener Straße. 
© Daniel Evers
I
m Sommer 2024 war Köln eine Gastgeber-
stadt der UEFA EURO 2024. 
 
Wir stellten parallel zu unseren normalen 
Einsätzen an einigen Tagen ein Löschfahr-
zeug zur Einsatzbereitschaft während der 
Europameisterschaft, um den Innenstadt -
bereich bei Einsätzen während der Spiel -
tage besser abdecken zu können.  
 
Im November und Dezember waren wir 
zu mehreren größeren Einsatzlagen links-
rheinisch unterwegs, unter anderem zu 
einem komplizierten Brand im Gleisbereich 
des Kölner Hauptbahnhofes, für den der 
Zugverkehr über längere Zeit größtenteils 
zum Erliegen kam. 
Berlin-Charlottenburg-Nord
Auch 2024 fand wieder ein gemeinsamer 
Austausch mit unserer Partnerlöschgruppe 
in Berlin statt. Nach unserem Besuch im 
vorherigen Jahr besuchte uns im Septem-
ber eine Abordnung der Berliner wieder in 
Köln – neben diversen Ausflügen und einer 
Rundreise durch Köln konnten wir auch ge-
meinsam mit unseren Berliner Kameraden 
die Werkfeuerwehr im Chempark Lever-
kusen besichtigen. 
©
 Daniel Evers
© Lars Jäger
W
echsel der Löschgruppenführung
Unser Löschgruppenführer Hendrik Rawe 
ist aus beruflichen und familiären Gründen 
nach Niedersachsen gezogen. 
 
Nach rund sieben Jahren, in denen er auch 
maßgeblich zum Aufbau der Löschgruppe 
beigetragen hat, wechselte er damit in un -
sere Ehrenabteilung der Löschgruppe Kalk 
und übergab die Löschgruppenführung an 
Joscha Mense und Tom Jähnert.

124
Freiwillige Feuerwehr
125
Longerich
Im Jahr 2024 wurde die Löschgruppe  
Longerich 112 Mal alarmiert. Das sind 
22 Prozent weniger als im Vorjahr . Bes timmt 
wurde das Einsatzgeschehen durch einen 
hohen Anteil an Brandeinsätzen sowie  
Technischer Hilfe auf dem Autobahnkreuz 
Köln-Nord und der Militärringstraße. 
Ende des Jahres bestand die Löschgruppe 
aus 38 Einsatzkräften. Ein weiterer beson-
derer Neuzugang ist das Maskottchen – 
Lunki der Feuerbär. Die lebensgroße Figur 
wurde der Löschgruppe anlässlich des Um -
zugs ins neue Gerätehaus geschenkt und 
leistet seither hervorragende Dienste als 
Werbefigur. 
I
nbetriebnahme des neuen Gerätehauses
Am 27. April 2024 war es endlich so weit: 
Der neue Standort in der Hugo-Junkers-  
Straße 56–60 wurde bezogen. Nachdem in 
der seit 1981 benutzten alten Unterkunft 
an der Longericher Hauptstraße aufgrund 
gravierender baulicher und sicherheits-
technischer Mängel ein dringender Hand -
lungsbedarf entstanden war, konnte im 
Herbst 2022 nach langer Suche ein neues 
Objekt gefunden werden. Das ehemalige 
Druckereigebäude in der Hugo-  Ju nkers-
Straße brachte dabei ideale Voraus-
setzungen für den Umbau mit. 
Die Fertigungshalle mit einer Deckenhöhe 
von acht Metern und 160 Qua dratmetern 
Stellfläche bietet ausreichend Platz für die 
beiden aktuellen und alle noch kommenden 
Löschfahrzeuge. Im zweiten Gebäudeteil 
der ehemaligen Verwaltung, bestehend aus 
zwei Stockwerken, finden im Erdgeschoss 
ein weiterer Stellplatz, das Lager und ein 
Büro ihren Platz. Darüber entstanden ein 
großzügiger Unterrichtsraum, Sozialräume 
und eine Küche sowie ein Raum für die bald 
neu entstehende Jugendfeuerwehr. 
 
Das gesamte Projekt wurde nach den neu -
esten Richtlinien des Arbeitsschutzes ge -
staltet. Es gibt eine Schwarz­We iß­Tr ennung 
für Einsatzkräfte analog einer Feuerwache, 
getrennte Umkleiden sowie ausreichend 
Sanitärräume. Separate Pkw­Pa rkplätze 
und Fahrradstellplätze sind auf der Ge -
bäuderückseite verfügbar. Diese können 
über eine Alarmzufahrt vom Heckweg an -
gefahren werden. Das Tor öffnet per Funk­
signal. Ein weiteres Highlight ist der gepfla-
sterte und umzäunte Vorhof, der auch zu 
Ausbildungszwecken benutzt werden kann.  
Neues Katastrophenschutzfahrzeug im 
Longericher Fuhrpark
Am 12. Juni wurde anlässlich der Europa-
meisterschaft ein Logistikfahrzeug des 
Landes NRW nach Longerich verlegt. Der 
18-Tonnen-Lkw ist in der Sonderkompo-
nente Logistik zusammen mit der Feuerwa -
che 5 in der allgemeinen Ausrückeordnung 
hinterlegt. 
 
Auf Landesebene ist das Fahrzeug zudem 
dem Logistikzug NRW zugeordnet und Teil 
des Konzepts „Logistikzug für die vorge-
plante überörtliche Hilfe“. 
Die Aufgabe eines Logistikzuges ist in erster 
Linie, die Einsatzbereitschaft von Mann -
schaft und Einsatzmitteln zu erhalten. Dazu 
gehört unter anderem die autarke Unter-
bringung, Versorgung und Instandhaltung 
von bis zu 175 Einsatzkräften für die ersten 
24 Stunden. Die Beladung seitens des Lan-
des NRW befindet sich noch im Zulauf. 
Team Building  
D
ie alljährliche Löschgruppentour fiel 
auf das verlängerte Oktoberwochenende. 
37 Kamerad*innen aus Alters- und Ehren-
abteilung sowie der Einsatzabteilung fuhren 
mit dem Bus nach Österreich ins schöne 
Mayrhofen im Zillertal. 
D
irekt nach der Ankunft ging es am frühen 
Morgen auf eine Rafting-Tour in die sie-
ben Grad kalte Ziller. Ein tolles Erlebnis, das 
die Lebensgeister nach der langen Busfahrt 
schnell wieder erweckte. Am Nachmittag 
stand eine Mountainbike-Tour auf dem Pro-
gramm. Wie hoch Mayrhofen liegt, wurde 
allen klar, als sich im Oktober Schnee unter 
den Regen mischte. Regen, der gefühlt 
die ganze Reise ein stetiger Begleiter war. 
Am zweiten Tag ging es nach München 
auf das Oktoberfest.

126
Freiwillige Feuerwehr
127
A
uf dem Programm stand ein Treffen 
mit dem Chef der Feuerwehr München, 
Herr Oberbranddirektor Wolfgang Schäuble, 
der freundlicherweise die Löschgruppe bei 
der Organisation der Reise unterstützt hatte.  
 
Am dritten Tag ging es auf eine gemein-
same Bergwanderung zur Tristenalm. Diese 
liegt auf 1.000 m in e iner beeindruckenden 
Berglandschaft. Mit der typischen Kulinarik 
Österreichs endete der Abend. Am Sonntag 
ging es dann mit dem Bus wieder zurück 
nach Köln.
Besondere Einsätze
Kellerbrand in Vogelsang
Am 2. Januar wurden wir nachts um 
0:30 Uhr zu einem ausgedehnten Keller-
brand nachalarmiert. Eine hohe Konzen­
tration an Atemgiften in den Kellern forderte 
umfangreiche Nachlösch- sowie Lüftungs -
arbeiten und hielt die Löschgruppe bis 
4 Uhr morgens auf Trab.
© Lars Jäger
Brand in Tiefgarage des Bartonia-Forums
Ein brennendes Motorrad löste am 20. Mä rz 
in Ehrenfeld gegen 12 Uh r mittags einen 
Großeinsatz der Feuerwehr Köln aus. 
© Lars Jäger
Die Rauchentwicklung war so stark, dass 
die Tiefgarage vollständig evakuiert werden 
musste.
D
achstuhlbrand in Ehrenfeld
Am 31. März meldete ein Notruf eine 
starke Rauchentwicklung auf der Straße. 
Bei Ankunft der Einsatzkräfte stellte sich 
schnell heraus, dass es sich um einen 
Dach stuhlbrand in einem Gebäude an der 
Subbelrather Straße in Höhe der Guten­
berg straße handelte. Zwei Trupps aus 
Longerich wurden zur Brandbekämpfung 
unter Atemschutz entsandt. Mit insgesamt 
drei Dreh leitern wurde der Brand bekämpft. 
Menschen wurden nicht verletzt. Die 18  Be-
wohner*innen des Hauses kamen bei Freun-
den und Verwandten unter. 
Laubenbrand mit Brandtoter in 
Bilderstöckchen
Am 23. April geriet eine Gartenlaube 
nach einer Verpuffung gegen 21:50 Uh r in 
Vollbrand. Wir trafen als zweite Löscheinheit 
vor Ort ein. Trotz massivem Kräfteeinsatz 
zur Personensuche im brennenden Ob -
jekt konnte die vermisste Person nur noch 
tot geborgen werden. 
K
leinfeuer in Longerich
Am 29. April wurde die Löschgruppe zu 
einem Kleinfeuer in Longerich alarmiert. 
Eigentlich ein Standardeinsatz, aber den -
noch ein ganz besonderer. Es war der erste 
Einsatz nach dem Umzug in das neue Feuer-
gerätehaus. 
 
Wohnungsbrand in Lindenthal
Am 14. Juli um kurz nach 2 Uh r meldete ein 
Anwohner einen ausgelösten Heimrauch-
melder und eine Rauchentwicklung. Bereits 
beim Eintreffen der Feuerwehr war in einer 
Wohnung im zweiten Obergeschoss eine 
massive Brandausbreitung festzustellen. 
Insgesamt sechs Personen waren im Haus 
betroffen. Drei davon mussten mit Ver-
dacht auf Rauchgasvergiftung ins Kranken -
haus verbracht werden. Wir unterstützten 
den Löschzug 3 un d stellten Personal zu 
Nachlöscharbeiten unter Atemschutz un d  
Nachkontrolle. 
Zwei Brände in 24  St unden
Am 24. September wurde gegen 20:20 Uh r 
in einer Seniorenwohnlage in Bocklemünd 
eine Verrauchung gemeldet. Zeitgleich 
wurde im selben Gebäude eine hilflose 
Person hinter einer verschlossenen Tür 
vermutet. Wo die Wohnung der Vermissten 
sein sollte, war zunächst vollkommen unklar. 
Die Löschgruppe war mit beiden Lösch -
fahrzeugen vor Ort und wurden auf beide 
Schadensereignisse aufgeteilt. Die Tür zur 
verrauchten Wohnung musste gewaltsam 
geöffnet sowie umfangreiche Such- und 
Lüftungsmaßnahmen durchgeführt werden. 
Die hilflose Person wurde ebenfalls lokali -
siert und dem Rettungsdienst übergeben.  
Am 25. September riefen nach einer Explo -
sion in einem Café in der Escher Straße 
mehrere Anwohner um 2:25 Uh r den Notruf. 
Polizei und Feuerwehr waren mit einem 
Großaufgebot vor Ort, da man zunächst 
einen Zusammenhang mit einer Explosi -
onsserie vermutete. Als die ersten Einsatz-
fahrzeuge eintrafen, stand die Lokalität im 
Erdgeschoss bereits im Vollbrand. Aus dem 
siebenstöckigen Mehrfamilienhaus wurden 
mit etwa 20 Per sonen aus ihren Wohnungen 
evakuiert. Zwei Personen waren bereits 
durch den Brandrauch leicht verletzt und 
dem Rettungsdienst übergeben worden.  
 
Die unverletzten Anwohner und ihre Haus-
tiere konnten in einem Rettungsbus der 
Feuerwehr untergebracht werden, bis ihre 
Wohnung wieder freigemessen waren. 
Brand in Tiefgarage in Köln-Chorweiler
Am Mittwoch, dem 27. No vember, wurde 
die Löschgruppe zu einem Brand in einer 
Tiefgarage in Chorweiler alarmiert. Beim 
Eintreffen brannte eine größere Menge 
Unrat mit starker Rauchentwicklung im er-
sten Tiefgeschoss. Mehrere Trupps unter 
Atemschutz waren zur Brandbekämpfung 
erforderlich. Infolge der ausgedehnten 
Verrauchung über die gesamte Tiefgarage 
mussten zahlreiche Zugänge zur Tiefga-
rage kontrolliert und abgesperrt werden.  
 
Anschließend erfolgten aufwendige Be -
lüftungsmaßnahmen, wobei ein spezieller 
Hochleistungslüfter eingesetzt wurde. Mit 
diesem kann gezielt eine große Menge an 
Frischluft in verrauchte Bereiche befördert 
werden.

128
Freiwillige Feuerwehr
129
Merkenich
Feuerwehrfest 2024 –  
überwältigt vom Erfolg
Die Löschgruppe Merkenich veranstaltet 
seit vielen Jahren regelmäßig auf dem Ge -
lände des Feuerwehrgerätehauses einen 
„Dämmerschoppen“. Bedingt durch die 
Corona-Pandemie wurde er einige Jahre 
ausgesetzt, und die Verantwortlichen der 
Löschgruppe entschieden sich dafür, im 
Jahr 2 024 diese Veranstaltung in neuem 
Format wieder aufleben zu lassen.  
Vorüberlegungen
Als Name der Veranstaltung wurde aus 
mehreren Vorschlägen „Feuerwehrfest in 
Merkenich“ gewählt. Veranstalter war die 
vereinsähnliche „Feuerwehrkameradschaft 
der Löschgruppe Merkenich“. Nach Ab-
sprache mit anderen Ortsvereinen und be -
nachbarten Feuerwehren wurde als Termin 
ein Samstag im September festgelegt. Eine 
Vorbereitungsgruppe wurde gebildet, in der 
sich alle Mitglieder der Löschgruppe ein -
bringen konnten. 
Gemeinsam wurden folgende Ziele 
definiert, die mit dieser Veranstaltung 
erreicht werden sollten:
•   S ichtbarmachung der Feuerwehr  
im Ortsbild
•   I nformation über die Aufgaben  
der Feuerwehr
•   W erbung zur Mitwirkung in der  
Einsatz a bteilung der Feuerwehr
•   W erbung für die Jugendfeuerwehr
Ein besonderes Augenmerk sollte auf die 
Kinder gelegt werden. Wenn es gelänge, die 
Kinder auf der Veranstaltung zu begeistern, 
dann würde sich dies auch auf deren Fami-
lien übertragen. 
 
Da die Jugendfeuerwehr Köln einen Austra-
gungsort für die „Jugendflamme  3 “ suchte, 
kam der Gedanke auf, diese Veranstaltung 
zu integrieren, zumal die Jugendfeuerwehr 
Merkenich ohnehin an dieser Veranstaltung 
teilnehmen wollte. 
Planungen
Schnell war eine Fülle von Ideen geboren, 
gleichzeitig zeigte sich aber auch, dass die 
personellen Ressourcen begrenzt waren. In -
sofern stellte sich die Frage, was die Lösch-
gruppe selbst leisten konnte und was man 
„fremdvergeben“ musste. Es zeigte sich, 
dass die Löschgruppe am Veranstaltungs -
tag mit organisatorischen Arbeiten, der 
Besetzung einiger weniger Schlüsselfunk-
tionen sowie der Veranstaltung „Jugend-
flamme 3 “ vollkommen ausgelastet war.  
Dem Thema Werbung kam besondere Be -
deutung zu. Zunächst wurde ein Flyer ent-
wickelt, der zunächst als „Save the Date“ 
verbreitet wurde und dann mit Konkretisie-
rungen auf den unterschiedlichsten Kanälen 
zum Einsatz kam. 
 
Weiterhin zeigte sich, dass nicht nur das  
Gelände um das Feuerwehrgerätehaus  
benötigt werden würde, sondern auch die 
benachbarten Straßen und Plätze. Deswe -
gen wurden unverzüglich die straßenrecht-
lichen Genehmigungen beantragt (die auch 
rechtzeitig erteilt wurden) und das erfor­
derliche Absperrmaterial geordert.  
 
Zur Abdeckung des Themenbereichs Feuer-
wehr wurden eine Fahrzeugausstellung 
und Vorführungen organisiert. Für die Fahr-
zeugausstellung waren vier Ausstellungs-
plätze vorhanden, auf denen alle 90  M inuten 
ein anderes Fahrzeug präsentiert wurde. 
Die in und um Merkenich herum angesie -
delten Werkfeuerwehren unterstützten 
uns sehr gerne, weitere Fahrzeuge kamen 
von der Berufsfeuerwehr und den Oldtimer-
freunden im Stadtfeuerwehrverband.  
 
 
Vorführungen wurden vereinbart mit der 
Höhenrettungsgruppe und dem Rüstzug  5  
der Berufsfeuerwehr sowie der Lösch -
gruppe Strunden der Freiwilligen Feuerwehr 
mit ihrem Löschunterstützungsfahrzeug. 
Die Verpflegung mit Speisen wurde bei 
einem Caterer mit seinem Foodtruck ge-
gen Barzahlung der Kunden beauftragt. Die 
Mitwirkenden wurden von ihm kostenlos 
verpflegt. Die Getränkeausgabe planten 
wir klassisch aus einem Ausschankwagen 
durch Mitglieder der Löschgruppe und  
weitere Helfer. Erstmals kam hier auch ein 
Kartenzahlungssystem zum Einsatz. 
 
Zentraler Anlaufpunkt der Veranstaltung 
sollte der Kassen- und Informationsstand 
sein, an dem man Bons kaufen und sich 
über Jugendfeuerwehr, Einsatzdienst,  
So cia l-Media-Auftritte und Fördermögli -
chkeiten informieren konnte. Hier waren 
sowohl Mitglieder der Einsatzabteilung 
als auch der Jugendfeuerwehr präsent.  
 
Für das Musikprogramm wurde in der Fahr-
zeughalle eine Diskothek aufgebaut, die 
über eine Lautsprecheranlage auch den 
Außen b ereich beschallte. Zur Kommentie -
rung der Vorführungen konnte die Anlage 
auch auf das Vorführgelände erweitert 
werden. Zusätzlich wurde ein im Karneval 
bekannter Sänger gebucht, der den gemüt -
lichen Ausklang der Veranstaltung berei-
chern sollte. 
 
Die Veranstaltung fand an einem Samstag 
ab 13 U hr statt. Die Auf ­  und Abbauarbeiten 
wurden von Freitag bis Montag geplant.

130
Freiwillige Feuerwehr
131
Ab
lauf der Veranstaltung
Das „Feuerwehrfest 2024 in Merkenich“ 
fand bei strahlendem Sonnenschein und ho -
hen Temperaturen statt. Schon vor Veran-
staltungsbeginn kamen die ersten Besucher 
und der Besucherstrom hielt bis zum Ein -
bruch der Dunkelheit an. Viele Teilnehmer 
an der „Jugendflamme 3“ d er Jugendfeuer-
wehr nutzten auch die Angebote des Feuer-
wehrfestes. Fahrzeugausstellung und Vor-
führungen liefen wie geplant ab. Der gerade 
erst in Dienst genommene neue Kranwagen 
des Rüstzuges 5 bege isterte mit seiner Prä-
zisionssteuerung, die eine Möhre in einen 
Sektkübel versenkte, und die Kinder freuten 
sich über die Kranfahrt ihrer Stofftiere.  
 
Neben Hüpfburg, Kinderschminken durch 
Mitarbeiterinnen der örtlichen Kindertages-
stätte und Spritzwand der Jugendfeuerwehr 
erwies sich ein Zauberer als besonderer 
Publikumsmagnet für die Kinder. Hier zeigte 
sich, dass gut unterhaltene Kinder dafür sor-
gen, dass die Familien einen entspannten 
Nachmittag haben können. 
 
Auch nach Ende des Programms blieben 
die Gäste noch lange und genossen den 
traumhaften Spätsommerabend. Hier er-
wies sich unser großes Freigelände erneut 
als enormes Plus.

132
Freiwillige Feuerwehr
133
Roggendorf
Mit insgesamt 59 Al armen war das Einsatz-
aufkommen der Löschgruppe auf einem 
ähnlich hohen Stand wie im Jahr 2023. 
Hauptbetätigungsfeld waren zahlreiche 
Verkehrsunfälle, insbesondere auf der 
angrenzenden Autobahn 57 . So war es im 
Mai zu einem Unfall mit zwei beteiligten 
Fahrzeugen und mehreren verletzten 
Personen gekommen . 
Ein Pkw war von der Fahrbahn abgekom-
men und drohte einen rund zehn Meter 
hohen Abhang hinabzurutschen. Das Fahr-
zeug konnte durch das geländegängige 
Löschfahrzeug gesichert und auf die Straße 
zurück gezogen werden. 
 
Ebenso wurde die Löschgruppe im Rahmen 
der Fußball-Europameisterschaft zur Beset-
zung von Berufsfeuerwehrwachen heran -
gezogen. So war die Löschgruppe unter 
anderem zum Auftaktspiel am 14.  Ju ni auf 
die Feuerwache 6 in C horweiler verlegt. Ob-
wohl in der Zeit drei Einsätze abgearbeitet 
wurden (Verpuffung in einem Wohnmobil, 
Trage hilfe bei einer verletzten Person und 
vermeintlicher Gasaustritt in einer Woh-
nung), war es möglich, mit den Kolleg*innen 
der Berufsfeuerwehr einen Großteil des 
erfolgreichen EM-Auftakts Deutsch -
land­Schottland am Fernseher zu verfolgen.  
 
Im Juli wurde die Löschgruppe frühmorgens 
zu einem Pferdehof alarmiert. Dort stand 
nach einem nächtlichen Starkregen die Hof- 
und Reitanlage circa 20 Zen timeter unter 
Wasser. Mit zahlreichen Pumpen wurden 
tausende Liter Wasser abgepumpt, sodass 
das für den Tag geplante überregionale 
Reitturnier stattfinden konnte. 
 
E
in besonderer Übungsdienst war das 
gemein same Üben mit den Kolleg*innen 
des Malteser Hilfsdienstes im August. Auf 
dem Gelände der Feuerwache  5 in K öln 
wurde die Rettung und Versorgung von 
mehreren Patient*innen nach einem Ver-
kehrsunfall von zwei Pkw simuliert und die 
Zusammenarbeit von Feuerwehr und Ret-
tungsdienst in den Mittelpunkt gestellt.  
 
In vielen Stunden der Eigenleistung wurde 
zudem ein Büroarbeitsplatz inklusive 
Netzwerkanbindung eingerichtet, sodass 
adminis trative Aufgaben nunmehr unmit-
telbar im Gerätehaus ausgeführt werden 
können. Ansonsten beteiligte sich die 
Löschgruppe wieder an den örtlichen Ver-
anstaltungen, wie Schützenfest oder Weih -
nachtsmarkt, und richtete den St.  Ma rtins-
zug aus. 
 
Für seine 25­jä hrige Mitgliedschaft in der 
Feuerwehr Köln wurde David Osiewacz ge-
ehrt. Nach vielen Jahren aktiven Dienstes 
wechselte Heinz Menda in die Ehrenabtei-
lung der Löschgruppe. Michael Luckner be -
legte erfolgreich den Führungslehrgang zum 
Brandmeister.

h t a n o s D r a © L
Jugendfeuerwehr

Mitglieder Berichtsjahr m w d Gesamt
Anzahl Betreuer:innen 115 25 / 140
Anzahl Mitglieder  336 88 / 424
Anzahl Zugang neu 69 15 / 84
Anzahl Zugang andere Organisation 1 1 / 2
Anzahl Zugang aus Kinderfeuerwehr 3 0 / 3
Anzahl Abgang in die Einsatzabteilung 29 9 / 38
Anzahl Abgang Sonstige 59 28 / 87
davon Grund: Wohnortwechsel / / / 7
davon Grund: Interesse an JF verloren / / / 49
davon Grund: Belastung durch Schule / / / 18
davon Grund: Berufsausbildung / / / 4
davon Grund: Verweis bzw. Ausschluss aus der JF / / / 7
davon Grund: möchte keine Übernahme in EA / / / 2
Altersstruktur
Anzahl mit Alter 1 0  J ahre 23 3 / 26
Anzahl mit Alter 1 1  J ahre 32 9 / 41
Anzahl mit Alter 1 2  J ahre 33 13 / 46
Anzahl mit Alter 1 3  J ahre 61 16 / 77
Anzahl mit Alter 1 4  J ahre 53 13 / 66
Anzahl mit Alter 1 5  J ahre 41 14 / 55
Anzahl mit Alter 1 6  J ahre 47 10 / 57
Anzahl mit Alter 1 7  J ahre 31 6 / 37
Anzahl mit Alter 1 8  J ahre 8 2 / 10
Anzahl mit Alter über 18 J ahre 7 2 / 9
In der Einsatzabteilung
Anzahl der unter 27-jährigen  
in der Einsatzabteilung
233 46 / 279
79,25 %
20,75 %
136
Jugendfeuerwehr
137

138
Jugendfeuerwehr
139
Retter*innen von morgen –  
die Jugendfeuerwehr Köln
Die Jugendfeuerwehr Köln bietet Jugend-
lichen im Alter zwischen 10 und 18 Ja hren 
die spannende Möglichkeit, sich bereits in 
jungen Jahren – nach der Kinderfeuerwehr 
und vor der aktiven Abteilung der Freiwil-
ligen Feuerwehr – in der Feuerwehr und für 
die Allgemeinheit zu engagieren . 
Die Jugendfeuerwehr versteht sich nicht 
nur als Ausbildungsstätte für angehende 
Feuer wehrleute, sondern auch als Ort 
der Persön lichkeitsentwicklung und des 
Gemeinschafts sinns. Durch ein breites 
Spektrum an Aktivitäten, darunter prak -
tische Übungen, theoretische Schulungen, 
Wettkämpfe, soziale Projekte und Freizeit-
aktivitäten, fördern wir die Fähigkeiten 
und Talente unserer Mitglieder. Die rund 
420 Angehörigen der Jugendfeuerwehr 
lernen bei uns nicht nur den Umgang mit 
Feuerwehrtechnik, sondern auch wichtige 
Werte wie Teamwork, Verantwortungsbe-
wusstsein und Selbstständigkeit. Dabei ste -
hen ihnen insgesamt 140 erfahrene Betreu -
er*innen zur Seite, die mit viel Engagement 
und Fachwissen die Ausbildung und Be treu-
ung übernehmen. 
 
Die 25 an die Standorte der Freiwilligen 
Feuerwehr Köln angegliederten Jugend -
gruppen erfreuten sich im Jahr 2024 über 
84 Neuzugänge. 
38 motivierte Jugendliche wechselten mit 
Vollendung des 18. Lebensjahres in die Ein-
satzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehr. 
Die Jugendfeuerwehr ist der wichtigste 
Faktor in der Nachwuchsgewinnung für die 
Freiwillige Feuerwehr, aber auch für die 
Berufsfeuerwehr Köln. Diese erfolgreiche 
Nachwuchsarbeit ist vor allen Dingen den 
Betreuungskräften in den Einheiten zu 
verdanken, welche neben ihren regulären 
Aufgaben in der Freiwilligen Feuerwehr 
zusätzlich Zeit und Engagement aufbringen, 
um mit Erfolg Jugendarbeit zu betreiben. 
Auch in diesem Jahr wurden wieder diverse 
Aktionen und Veranstaltungen durchgeführt 
sowie verschiedene Projekte ausgearbeitet.  
J
ugendforum der  
Jugendfeuerwehr Köln tagt in Bonn
Am Wochenende vom 8. bi s 10. Mä rz 
tagte das Jugendforum der Jugendfeuer-
wehr Köln erstmals in Form eines Wochen-
endseminars. Die 16 Jugendlichen aus ver-
schiedenen Jugendgruppen machten sich 
hierzu unter Anleitung von Stadtjugend-
feuerwehrwart Lucas Braun und seinem 
Stellvertreter Timo Glawe sowie Stadt­
jugendgruppensprecher Nils Ernst auf den 
Weg nach Bonn. 
 
Neben mehreren Besprechungs- und 
Tagungs einheiten, in denen über das zu-
künftige Logo der Jugendfeuerwehr Köln, 
das 50­jährige Jubiläum im Jahr 2025 so -
wie über Probleme und Herausforderungen 
gesprochen wurde, wurde die Stadt Bonn 
im Rahmen einer kleinen Stadtrallye bei 
bestem Frühlingswetter erkundet sowie 
zum Abschluss das Haus der Geschichte 
besucht. 
Gleichzeitig nutzten die Stadtjugend -
feuerwehrwarte die Gelegenheit für einen 
Informationsaustausch mit der Stadtjugend -
feuerwehrwartin der Stadt Bonn. Die Teil -
nehmer*innen nahmen nach dem Wochen-
ende ein großes Ideenpaket für die Zukunft 
mit zurück nach Köln. 
 
Das Jugendforum der Jugendfeuer-
wehr Köln setzt sich aus den Jugendgrup -
pensprecher*innen der 25 Ju gendgruppen 
sowie deren Stellvertretenden zusammen. 
Das Jugendforum bildet ein wesentliches 
Standbein der Partizipation in der Jugend -
arbeit der Feuerwehr Köln, da hier aus 
der Perspektive der Jugendlichen Impulse 
gesetzt und Weichen für eine erfolgreiche 
Zukunft der Jugendfeuerwehr Köln gestellt 
werden.

S
tadtpokal 2024 
Am 31. August, dem letzten Samstag im 
Monat, wurde der Stadtpokal der Jugend -
feuerwehr Köln mit 150 Teilnehmenden 
ausgetragen sowie die Jugendflamme 2 
von 50 Jugendlichen erfolgreich abgelegt. 
 
Anlässlich ihres zuletzt stattgefundenen 
20-jährigen Jubiläums richtete die Jugend-
gruppe Ensen mit tatkräftiger Unterstützung 
der Löschgruppe Ensen bei bestem Som -
merwetter den Pokalwettkampf in der Ge -
reon­Kaserne aus. Die Bundeswehr stellte 
hierzu nicht nur das Kasernengelände zur 
Verfügung, sondern sorgte für ein weiteres 
Highlight: Sie präsentierte ein Flugfeld -
löschfahrzeug der Bundeswehrfeuerwehr 
aus Nörvenich. Nach einer kurzen Eröffnung 
durch den Jugendfeuerwehrwart Ensen, 
David Weihs, den Brigadegeneral Frank 
Reiland, den diensthabenden Einsatzleiter 
Andreas Reifferscheidt und Stadtjugend-
feuerwehrwart Lucas Braun schwärmten die 
dreizehn antretenden Gruppen zu den ver-
schiedenen Pokalspielen und Stationen der 
Jugendflamme 2 aus. 
 
Während bei den Spielen des Stadtpokals 
Geschicklichkeit, Teamfähigkeit und Schnel-
ligkeit gefragt waren, mussten die bewer-
benden Staffeln bei der Jugendflamme 2 ihr 
feuerwehrtechnisches Wissen und Können 
unter Beweis stellen. 
 
Bevor die Siegerehrung des Pokals und 
die Auszeichnung mit der Jugendflamme 2 
stattfinden konnten, wurde noch eine wich -
tige Ehrung durchgeführt. 
Sichtlich überrascht bekam Iris Peters aus 
Heumar die Ehrennadel der JF NRW in Sil-
ber verliehen, da sie diesen Sommer nach 
12 Jahren in der Funktion der leitenden Ju-
gendwartin Heumar den Staffelstab weiter -
gereicht hat und sich aus der Jugendarbeit 
zurückzieht. Die Jugendfeuerwehr Köln ist 
sehr dankbar für das große Engagement 
und die damit verbundene Entwicklung der 
Jugendgruppe Heumar! 
 
Den dritten Platz erkämpfte sich die 
Jugend gruppe aus Flittard, die Jugend-
gruppe Umweltschutzdienst erreichte den 
zweiten Platz. Am größten war die Freude 
bei der Jugendgruppe Urbach, da sie 
die beiden Pokale für den ersten Platz 
entgegen nehmen konnten. 
© L ars Donath
140
Jugendfeuerwehr
141
© Lars Donath

143142
Jugendfeuerwehr
Gedenkstättenfahrt 
nach Buchenwald 
„Wider dem Vergessen“ gibt es alle zwei Jahre eine Gedenkstätten-
fahrt der Jugendfeuerwehr Köln in die Jugendbegegnungsstätte 
des Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar. Das zweite Sep-
temberwochenende verbrachten 15 Ju gendliche aus acht Jugend-
gruppen mitsamt Begleitung in der Jugendbegegnungsstätte. Zu -
nächst wurden bei einem Vorbereitungstermin in Köln persönliche 
Erwartungen formuliert, das vorhandene Wissen abgefragt und die 
Gruppe konnte sich kennenlernen.  
 
Mit Unterstützung des pädagogischen Teams der Begegnungs -
stätte erfuhren die 15  Mi tfahrenden dann vor Ort, welche Gefahr 
von einem gut organisierten rechten Netzwerk und einem in der 
Mitte der Gesellschaft verankerten institutionellen Rassismus aus -
geht und welche Folgen dies haben kann. Es wurden die historische 
Entwicklung des Faschismus und die sozialen und politischen Ur -
sachen für den Massenmord in Konzentrationslagern beleuchtet, 
gemeinsam diskutiert und die Ausgrabungs- und Restaurierungs-
arbeiten im Lagerbereich besichtigt. Auch beschäftigten wir uns 
mit der Lagerfeuerwehr und ihrer wichtigen Rolle bei der Befreiung 
des Konzentrationslagers Buchenwald. 
 
Die Eindrücke waren sowohl für die Jugendlichen als auch für deren 
Begleitung einprägsam und nachhaltig. 
Jugendflamme  3 in Merkenich
Nach mehreren Jahren ohne Abnahme 
konnten Ende September fast 40 Ju-
gendliche die Jugendflamme 3 als l etztes 
Leistungsabzeichen in der Jugendfeuer-
wehrkarriere ablegen. Die Jugendgruppe 
Merkenich lud hierzu im Rahmen ihres Tags 
der offenen Tür zur Abnahme ein. 
 
Die Zugangsvoraussetzung der abgelegten 
Erste-Hilfe-Ausbildung konnte unter ande-
rem mithilfe eines eigens für die Jugendfeu-
erwehr angebotenen Erste-Hilfe-Lehrgangs 
durch die Rettungsdienstschule der Feu-
erwehr Köln erfüllt werden. Die Abnahme 
beinhaltete feuerwehrtechnische Bausteine, 
aber auch eine Projektarbeit aus dem tech -
nischen, sportlichen, kulturellen oder sozi -
alen Bereich. Alle Bewerber*innen konnten 
die ihnen gestellten Aufgaben erfolgreich 
absolvieren, sodass zum Abschluss vor den 
Gästen die Verleihung des Abzeichens er-
folgen konnte. 
Weltkindertag im Rheinauhafen
Am 22. September 2024 fand zum 33. Ma l 
das Kölner Weltkindertag­Fes t statt. Es ist 
die größte Veranstaltung ihrer Art in Nord-
rhein-Westfalen und die Jugendfeuerwehr 
Köln war wie immer auch mit dabei. 
 
Wie im Vorjahr wurde der Rheinauhafen in 
ein Kinderparadies mit vielen Attraktionen 
und Angeboten für die ganze Familie ver-
wandelt. Die Jugendgruppe aus Dellbrück 
bespaßte das junge Publikum bei bestem 
Wetter mit einer Wasserspritzwand und 
einem obligatorischen Feuerwehrfahrzeug 
zum Einsteigen und Technik zum Anfassen 
und Bestaunen. 
Stadtweite Stationsübung in den 
Gefahrenabwehrbereichen
Am letzten Wochenende der Herbstferien 
war es wieder so weit: Die Jugendfeu -
erwehr Köln lud zur alljährlichen Herbst-
aktion ein. Dieses Jahr stand eine große 
Stations übung auf dem Plan, bei der mehr 
als 100 junge Teilnehmer*innen aus allen 
drei Gefahrenabwehrbereichen der Stadt 
ihr Können unter Beweis stellen konnten. 
 
Das Betreuungsteam jeder teilnehmenden 
Gruppe musste zur Teilnahme eine eigene  
Übungslage in der Umgebung ihres Geräte -
hauses vorbereiten. Diese Einsatz sz enarien 
wurden von den Jugendlichen in einer  
festgelegten Reihenfolge abgearbeitet,  
wobei jede Station ihre eigenen Herausfor-
derungen bereithielt.

144
Jugendfeuerwehr
145

© Lars Donath 147
146
Jugendfeuerwehr
Insgesamt nahmen 14 G ruppen aus elf  
Jugendgruppen der Jugendfeuerwehr  
sowie einer Gastgruppe von Betreuenden 
aus Nieder s achsen teil. 
 
Die vielfältigen Übungsszenarien umfassten 
nahezu das gesamte Einsatzspektrum der 
Feuerwehr: von der Brandbekämpfung 
über Technische Hilfeleistungen, wie Tür-
öffnungen, die Versorgung von Verletzten 
bei Verkehrsunfällen oder die Behebung von 
Wasserschäden, bis hin zur Rettung einge -
klemmter Personen. Auch die Einsätze bei 
Gefahrstoffaustritten mit Menschenrettung 
stellten die Jugendlichen vor spannende 
und herausfordernde Aufgaben. Auch die 
Besonderheiten bei einer ausgelösten 
Brandmeldeanlage sowie der Durchlauf 
einer Atemschutzbelastungsübung wurden 
den Jugendlichen nähergebracht.  
 
Ihren Abschluss fand die Herbstaktion im 
Gerätehaus der Löschgruppe Kalk.  
Leistungsspange der Deutschen 
Jugendfeuerwehr
Im Jahr 2024 konnten insgesamt 27 J u-
gendliche erfolgreich die Leistungsspange 
der Deutschen Jugendfeuerwehr ablegen. 
Die Leistungsspange ist die höchste Aus -
zeichnung für ein Mitglied der Jugendfeuer-
wehr und erfordert eine starke Gemein-
schaftsleistung innerhalb der Gruppe.  
 
Bewertet werden in fünf Disziplinen nicht 
nur feuerwehrtechnisches Wissen und Kön -
nen, sondern auch Schnelligkeit, Ausdauer, 
Stärke und Geschicklichkeit. Auch ein aus -
reichendes Allgemeinwissen sowie ein ge -
ordnetes und geschlossenes Auftreten sind 
für das Bestehen relevant. 
Feuerwehrbrot-Aktion der Bäckerei Hardt
In der Vorweihnachtszeit verkauft die Bä-
ckerei Hardt mittlerweile schon traditionell 
zugunsten der Jugendfeuerwehr Köln ihr 
sogenanntes Feuerwehrbrot. 
 
Anfang Dezember erfolgte hierzu zum Ak-
tionsstart in der Bäckereifiliale in Wahn im 
Beisein der Jugendgruppe Wahn, der Stadt-
jugendfeuerwehr und des Stadtfeuerwehr -
verbandes Köln ein feierlicher Brotanschnitt. 
Diese langjährige finanzielle Unterstützung 
ist mittlerweile eine große Konstante in der 
Förderung der Arbeit der Jugendfeuerwehr 
Köln und trägt maßgeblich zur Gestaltung 
attraktiver Jugendarbeit in der Feuerwehr 
Köln bei!

© Michael Rauch
Meldungen

2023
Social-Media-Follower 2023 – 2024
2024
150
Meldungen
151
Reichweiten (Organisch)  
Anzahl der veröffentlichten Beiträge  .................................... 1,4 K 
Kanalreichweite  .................................................... 10,1 Mio 
Link-Klicks innerhalb der Beiträge  ...................................... 1,6 K 
Kumulierte Reichweite aller Posts  ................................... 16,9 Mio 
Kommentare, Likes, Shares  ............................................ 1 Mio 
Bearbeitete Tickets (Kommentare, Direct Messages etc.)  ................ 9,8 K 
 
Reichweitenstärkste Beiträge auf Instagram  ........... 838 .120 und 433  .905  
Reichweitenstärkste Beiträge auf Facebook  .......................... 300 .169  
Reichweiten (Organisch)  
Anzahl der veröffentlichten Beiträge  .................................... 2,2 K 
Kanalreichweite  .................................................... 13,4 Mio  
Link-Klicks innerhalb der Beiträge  ...................................... 2,2 K 
Kumulierte Reichweite aller Posts  ................................... 20,1 Mio 
Kommentare, Likes, Shares  .......................................... 1,2 Mio  
Bearbeitete Tickets (Kommentare, Direct Messages etc.)  ............... 14,2 K 
 
Reichweitenstärkste Beiträge auf Instagram
 ............ 452 .212 und 160  .805 
Reichweitenstärkste Beiträge auf Facebook  ........... 1 .470 .661 und 734  .317

152
Meldungen
153
Feuerwehrsymposium 2024
Informationen aus erster Hand
Am 12. und 13. Ja nuar 2024 haben rund 
600 Feuerwehr­Angeh örige am 2. Sy m-
posium der Feuerwehr Köln im Forum 
und Studien ha us der Volkshochschu-
le Köln (VHS) am Neumarkt teilgenommen. 
Nach der ersten Ausgabe der Veranstaltung 
im Sommer 2022 soll das Symposium nun 
jährlich Anfang Januar stattfinden. „An 
dem Termin zu Jahresbeginn kann man 
auf das vergangene Jahr zurück- und auf 
das neue Jahr vorausblicken“, meint Ul-
rich Laschet, Leiter der Stabsstelle 37/2 – 
Kommunikation und Medien.  
 
„Außerdem finden zu diesem Zeitpunkt noch 
keine Lehrveranstaltungen der VHS statt, 
sodass uns die Räumlichkeiten immer zur 
Verfügung stehen.“ Bei rund zwanzig Vor­
trägen aus den unterschiedlichsten The -
menbereichen der Feuerwehr Köln konnten 
sich die Teilnehmenden beispielsweise 
über die Einsatzplanung zur anstehenden 
EM 2024, über neue digitale Prozesse im 
Rettungsdienst oder über die aktuellen 
Bauprojekte der Feuerwehr Köln infor­
mieren. 
Für die Freiwillige Feuerwehr waren insbe-
sondere die Vorträge zur Geschichte der 
Freiwilligen Feuerwehr auf dem heutigen 
Stadtgebiet Köln oder zur Fähigkeitsent-
wicklung im Ehrenamt von Bedeutung. Auch 
zum aktuellen Sachstand im KGSt-Stellen -
überprüfungsverfahren erhielten die Mitar-
beitenden bei sogenannten Marktplatzge -
sprächen Informationen aus erster Hand.  
 
„Es war einfach für alle Kolleginnen und 
Kollegen etwas dabei“, resümiert Laschet, 
„auch deswegen konnten wir die Teilnehmer-
zahl im Vergleich zur ersten Durchführung 
deutlich erhöhen.“ Neben den Vorträgen mit 
inhaltlichem Schwerpunkt stellten sich zu-
dem die Ständige Unfallkommission sowie 
die Kontaktstelle für sozial-rechtliche Ange -
legenheiten einem breiteren Publikum vor. 
 
D ie strategische Entwicklung der Freiwilligen Feuer -
wehr Köln wurde anhand eines Planspiels demons -
triert.
Z wischen den Vorträgen blieb immer auch Zeit für 
den persönlichen Austausch.
Das Forum der Volkshochschule befindet sich nicht im Studienhaus, sondern im 
Erdgeschoss des angrenzenden Rautenstrauch ­Jo est­Mu seums.
Da s neu gewählte Sprechergremium der Freiwilli -
gen Feuerwehr stellte sich beim Symposium vor.
Der ehemalige Leiter der Feuerwehr Köln, 
Stephan Neuhoff, stellte sein neues  
Buch „Feuer und Flamme II“ vor.

Volker Ruster verabschiedet sich
Nach 28 Jahren hatte der stellvertretende Amtsleiter Dr. Vo lker 
Ruster am 31. Ja nuar seinen letzten Arbeitstag. Dazu wurde er von 
zu Hause abgeholt und vor der Branddirektion von zahlreichen 
haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften sowie Mitarbeiter*innen 
empfangen. Seine Ruhestandsurkunde erhielt Volker Ruster von 
Stadtdirektorin Andrea Blome. 
155154
Meldungen
Eigenunfall
Auf dem Rückweg von einem Einsatz kollidierte am 7. Feb ruar kurz 
vor 6 Uhr in Weidenpesch ein Rüstwagen der Feuerwehr mit ei -
ner Straßenbahn. Bei dem seitlichen Zusammenstoß wurden die 
Kolleg*innen sowie der Fahrer der Straßenbahn zum Teil schwer 
verletzt. Nach der rettungsdienstlichen Versorgung wurden die 
Verletzten in Krankenhäuser transportiert. Das Feuerwehrfahrzeug 
war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.  
 
Die betroffenen Kolleg*innen befinden sich inzwischen wieder 
im Dienst. 
© Lars Jäger

Happy Birthday, Nordrhein-Westfalen!
Nach sechs Ja hren Pause feierte NRW am 
Wochenende vom 17. bi s 18. Au gust sei-
nen 78. Landesgeburtstag. Dazu gastierte 
der NRW-Tag das erste Mal in Köln: Auf der 
Blaulichtmeile hinter der Südbrücke konn-
ten sich die rund 250.000 Bes ucher*innen 
verschiedene Fahrzeuge, Technik und Aus-
rüstungen der Feuerwehr Köln anschauen. 
Ob Kran, Löschfahrzeug Logistik, Lösch -
roboter, eRTW, Telenotarzt, HLF oder Ein-
satzleitwagen – es gab jede Menge zu sehen, 
zu bestaunen und auszuprobieren. Auch das 
Löschboot Branddirektor Hans präsentierte 
sich in regelmäßigen Abständen.  
 
Darüber hinaus konnten Interessierte auch 
alles über die verschiedenen Einstiegs -
möglichkeiten in den Feuerwehrberuf, die 
Ausbildung zum*zur Notfallsanitäter*in und 
die Möglichkeiten eines ehrenamtlichen 
Engagements in der Freiwilligen Feuer-
wehr Köln erfahren. 
 
Zu den Gästen zählten auch Ministerprä -
sident Hendrik Wüst, Innenminister Her-
bert Reul und Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker.
156
Meldungen
157
© Lars Jäger

Meld
ungen
Nationaler  
Leistungsvergleich  
der Höhenrettung
16 Teams, 5 Sta tionen – der nationale 
Leistungsvergleich der Höhenrettung am 
24. August in Frankfurt war ein absoluter 
Publikumsmagnet. Und mittendrin die Köl-
ner Höhenretter, die sich den 6. Pla tz erklet-
tert haben! 
 
Neben der hervorragenden Platzierung hat 
die Feuerwehr Köln den 1. Platz beim Hit­
radio FFH­Soc ial Media Award abgeräumt. 
Denn außer dem eigentlichen Wettkampf, 
hatte die Feuerwehr Frankfurt im Vorfeld 
alle teilnehmenden Städte aufgerufen, Vi -
deos zum Thema Höhenrettung zu posten. 
© M ichael Rauch
Saisoneröffnung  
1 . FC Köln
Rund 20.000 Besu cher*innen kamen am 
7. September zusammen, um auf den Vor-
wiesen des RheinEnergieSTADIONs den 
FC­Familientag zu feiern. Anders als in den 
Vorjahren gab es aufgrund des früheren 
Starts der 2.  Lig a nur eine kurze Sommer-
pause, deshalb war keine Zeit für eine offi -
zielle Saisoneröffnungsfeier. Die FC­Par ty 
wurde daher in der Länderspielpause nach -
geholt. 
 
Ab 11:11 Uhr konnten sich die Besu-
cher*innen Autogramme der männlichen 
und weiblichen Profimannschaften ab­
holen und sich an zahlreichen Ständen 
der FC­Partner die Zeit vertreiben. 
 
Auch die Feuerwehr Köln war gemeinsam 
mit dem THW vertreten. Mit HLF, THW MLW, 
Drehleiter, Dosenwerfen, Heißem Draht, 
Sandsackbaustation und Schere/Spreizer 
gab es jede Menge zu sehen und zu entde -
cken. Vor allem die Drehleiter war ein wahrer 
Publikumsmagnet, und viele große und klei -
ne Feuerwehrfans nutzten die Möglichkeit, 
Köln aus 30 Met ern Höhe zu entdecken.
158 159
Woche der  
Wiederbelebung
Rund 700 Menschen haben am 21. Septem-
ber in der Kölner Innenstadt ihre Erste­Hilfe­ 
Kenntnisse aufgefrischt. Am Bierbrunnen 
in der Schildergasse konnten sich Groß und 
Klein nützliche Infos rund um die Laienre-
animation holen und sich selbst in der Wie -
derbelebung versuchen. Ersthelfer*innen 
sind ein unverzichtbarer Bestandteil der 
Rettungskette. Sie überbrücken die so wich -
tige Zeit bis zum Eintreffen des Rettungs-
dienstes. Insbesondere bei Herz­Kreis -
lauf-Stillständen erleidet das Gehirn bereits 
nach 3 bis 5 Minuten irreparable Schäden, 
wenn keine Herzdruckmassage durch-
geführt wird. Wird sie durchgeführt, erhöht 
sich die Überlebenschance um das Drei -
fache. 
© Luisa Oberth

160
Meldungen
161
Jubilar*innenehrung 
Fast 3.000 J ahre Engagement wurden am 
2. N ovember in der Business ­L ounge Ost 
des RheinEnergieSTADIONs geehrt. Beson-
deres Highlight war die Ehrung von Fried-
rich Limbach für 70 J ahre Feuerwehrzuge-
hörigkeit. 
 
Unter den rund 280 G ästen waren Stadtdi-
rektorin Andrea Blome und „Höhner“ ­G rün-
dungsmitglied Janusz Fröhlich, der sich na-
türlich auch eine kleine musikalische Einlage 
nicht nehmen ließ. Neu in diesem Jahr ist 
der Teampreis, der Feuerwehrgemeinschaf-
ten auszeichnet, die durch Teamwork etwas 
Besonderes erreicht haben. 
So zum Beispiel die Löschgruppen Lövenich, 
Dellbrück und Rodenkirchen, die sich um 
die Gründung der Kinderfeuerwehr verdient 
gemacht haben. Ebenfalls geehrt wurde die 
Löschgruppe Fühlingen, die die Anschaf-
fung einer modernen Unterwasserdrohne 
vorangetrieben hat, sowie ein einheitsüber-
greifendes Team aus sechs Kamerad*innen 
für die Betreuung der neuen 16+­L ehrgänge. 
Vorlesetag in Kliniken
Großes Blaulicht-Vorlesen in Köln: Zum 
bundes w eiten Vorlesetag am 15.  N ovember 
haben Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln, 
der Bundespolizeiinspektion Köln, der Poli -
zei Köln sowie des Ordnungsamtes der 
Stadt Köln teils schwerstkranken Kindern 
in drei Kölner Kliniken vorgelesen. 
 
In der Uniklinik, im Kinderkrankenhaus 
Amsterdamer Straße und der Kinderklinik 
Porz herrschte am Vormittag uniformbunter 
Trubel. Ob in den Zimmern, im Spielzimmer, 
auf Station oder gar im Feuerwehrbus – 
mit großen Augen folgten die kleinen Zu­
hörer*innen den Geschichten. 
 
Diejenigen, die ihre Zimmer oder Stationen 
verlassen konnten, hatten auch auf dem 
Krankenhausgelände viel zu sehen. So 
konnten die Kinder zum Beispiel die Dreh-
leiter besteigen, ein Löschfahrzeug erkun -
den, sich auf ein Motorrad der Polizei setzen 
oder das Blaulicht im Streifenwagen auspro­
bieren. 
 
Auch persönliche Gespräche mit Pati -
ent*innen, deren Angehörigen und Pfle -
ger*innen kamen nicht zu kurz. Das medi­
zinische Personal hat die Ablenkung ebenso 
genossen und sich für ihre kleinen und  
größeren Patient*innen gefreut. 
© Constantin Ehrchen © Christian Wittke

162
Meldungen
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Daniel Richmann wird  
stellvertretender Amtsleiter
Daniel Richmann hat die Funktion im 
Novem ber übernommen. Der 38 ­Jä hrige, 
der seine Feuerwehrkarriere in der Jugend -
feuerwehr Brück begann, blickt bereits auf 
einen erfahrungsreichen Feuerwehrwerde -
gang zurück: Nach Stationen in Hamburg 
und Recklinghausen zog es den gebürtigen 
Kölner im Sommer 2020 zurück zur Feuer­
wehr Köln, wo er seitdem die Stabsstelle 
„Strategie und Controlling“ leitet. 
 
Auf seine neuen Aufgaben freut er sich und 
ist überzeugt, „dass wir gemeinsam unsere 
Feuerwehr zukunftssicher aufstellen und so 
wie jetzt bereits auch künftig für die Sicher -
heit der Kölner Bürger*innen sorgen wer-
den. Das schaffen wir aber nur gemeinsam. 
Haupt- und Ehrenamt im engen Schulter-
schluss als eine Feuerwehr: unsere Feuer-
wehr Köln. Ich freue mich darauf!“ 
Hilfe für Helfer*innen –  
Neustart des PSU-Teams 
Hilfe für Helfer*innen – am 11.  De zember 
übergab Amtsleiter Dr. Ch ristian Miller 
zwölf Urkunden an Mitglieder der Freiwil-
ligen Feuerwehr. Das Besondere daran: 
Mit diesen Urkunden startet das PSU ­Tea m 
als Einheit der Freiwilligen Feuerwehr Köln 
nun neu durch. Gleichgestellt mit den 
Löschgruppen ergänzt die Einheit unsere 
25 Brandschutz­ u nd zwei Sondereinheiten. 
 
Das PSU­Team der Feuerwehr Köln existiert 
bereits seit 1996 und gehörte bis zum 
Jahr 2023 zur Abteilung Ausbildung. Das 
Team setzt sich zusammen aus Angehörigen 
der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feu-
erwehr Köln, der Flughafenfeuerwehr, der 
Seelsorge sowie der Hilfsorganisationen.  
 
Teamintern wurde in den monatlich statt-
findenden Sitzungen unter anderem das 
Aufnahmeverfahren für neue Teammit-
glieder standardisiert und mit dem Aufnah -
meverfahren in die Freiwillige Feuerwehr 
der Stadt Köln verknüpft. Die Auswahl neuer 
Teammitglieder erfolgt in einem struktu-
rierten Interview. Durch die Aufnahme neuer 
Mitglieder, die Ausbildungen aus anderen 
Berufen mitbringen, haben sich auch die 
Kompetenzen innerhalb des Teams erwei-
tert: Ärzt*innen, Sozialarbeiter*innen und 
Psycholog*innen sind im Team mittlerweile 
ebenso vertreten wie Seelsorger*innen. 
Dadurch kann je nach Situation meistens 
ein passender Peer in den Einsatz entsandt 
werden – eine weitere Erleichterung für die 
Hilfe suchenden Kolleg*innen. 
 
Im Rahmen der Neuorganisation wurden 
auch das Ausbildungskonzept und die 
Tätig keiten in Prävention und Nachsorge 
fachlich angepasst. So erfolgte zum Jahres -
beginn 2025 erstmalig die Ausbildung nach 
dem internationalen CISM-Standard der 
Universität Baltimore.  
 
In der Folge vernetzte sich das Team aus 
Köln mit einigen Teams im Umland, die nach 
gleichem Standard arbeiten. Mehrmals 
jährlich finden auf regionaler Ebene Fort-
bildungen statt. Dadurch ist eine gegen-
seitige personelle Unterstützung möglich. 
Drei Teammitglieder sind zudem ausgebil-
dete Trauma­Fachberater. 
 
Neben zahlreichen Einzelgesprächen und 
kleineren Einsätzen war das Team auch 
bei zwei Todesfällen innerhalb der Feuer-
wehr Köln involviert: In einem Fall verstarb 
ein Kollege der Berufsfeuerwehr nach einem 
internistischen Notfall im Dienst, in einem 
weiteren Fall verstarb ein Familienvater aus 
der Freiwilligen Feuerwehr. In beiden Fällen 
begleitete das PSU-Team die Familien wie 
auch die Kolleg*innen der Wache und der 
Löschgruppe in Einzel- und Gruppenge-
sprächen. 
 
Während der EM stand das Team im Hinter-
grund für Einsätze bereit und war mit einer 
Fachberatung in der Leitstelle präsent.
© Dr. Benjamin Gutrath

164
Meldungen
165
Nikolaus am Kinderkrankenhaus  
Amsterdamer Straße
Am 6. D ezember wurden vor der Kinderkli -
nik zwei Drehleitern aufgebaut, von denen 
sich die als Nikoläuse verkleideten Höhen-
retter*innen auf die Balkone abseilten. 
 
Mit großen Augen beobachteten die kleinen 
Patient*innen, ihre Eltern und Pflegekräfte 
die schwebenden Nikoläuse. Unterstüt-
zung leisteten die fleißigen Helfer*innen 
der Jugend f euerwehr, die gemeinsam mit 
den Höhen r etter*innen Schokoladenni-
koläuse an die gespannten Kinder verteilten. 
Auf allen Stationen des Kinderkranken -
hauses gab es leuchtende Kinderaugen und 
die Erkrankung wurde für kurze Zeit verges-
sen. Erstmals kam in diesem Jahr auch ein 
Schlitten zum Einsatz, besetzt von einem 
Engel und einem Weihnachtsmann und be-
geistert bestaunt von zahlreichen Kindern.  
 
Im Weihnachtseinsatz waren die Höhenret-
ter*innen aus Ehrenfeld, die Freiwillige Feu-
erwehr mit Beleuchtung aus Porz-Langel 
und die Jugendfeuerwehr Fühlingen. 
© Niclas Carl
© Niclas Carl

© Niclas Carl
166
Meldungen
167
© Niclas Carl

© David Küpper
Abteilungen –  
Stabsstellen

S
tabsstelle Strategie und Controlling
Projekt- und Prozessmanagement
Nach der Einführung des Zielsystems (wir 
berichteten im Jahresbericht 2022 hierüber) 
erfolgte die Einführung eines von Projekt-
managements bei der Feuerwehr Köln. 
Die hierfür eingerichteten Strukturen be -
rücksichtigen sowohl die Projektmanage-
ment­Standards der Stadt Köln als auch 
das Zielsystem der Feuerwehr Köln. So wird 
sichtbar, mit welchen Projekten wir auf die 
Erreichung unserer Ziele hinwirken und 
einen Beitrag zu einer besseren Transpa-
renz im Amt leisten. Das Projektcontrolling 
wird fortlaufend weiterentwickelt. 
 
Aktuelle und optimierte Prozesse sind eine 
wichtige Säule, insbesondere bei Themen 
wie Wissensbewahrung und schonendem 
Ressourceneinsatz. Im Rahmen des Amts -
ziels „Verbesserung interner Services & Pro-
zesse (Geschäftsprozessoptimierung)“ führt 
die Feuerwehr Köln ein Prozessmanage-
ment ein. Hierbei bilden etablierte Stan -
dards das Gerüst, um Prozesse und Abläufe 
strukturiert und kennzahlenbasiert zu hin -
terfragen und kontinuierlich zu verbessern.
Stabsstelle Sicherheit
Die Stabsstelle Sicherheit etabliert bei der 
Feuerwehr Köln ein integriertes Sicherheits -
managementsystem. Ziel ist die Vereinheit-
lichung und übergreifende Steuerung der 
Managementsysteme im Arbeit­/Ges und-
heitsschutz, der Informationssicherheit und 
der allgemeinen Sicherheit zum Schutz der 
Feuerwehr als kritische Infrastruktur. 
 
Ein Schwerpunkt lag in 2024 auf der Organi-
sation des 1. Arbe itsschutzsymposiums der 
Berufsfeuerwehren in Deutschland. Rund 
80 Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland 
trafen sich Ende April in Köln, um sich zu 
verschiedenen Aspekten des Arbeits- und 
Gesundheitsschutzes auszutauschen.  
 
Zur Vereinfachung der Abläufe wurde eine 
zentrale Ansprechperson für alle Fragen 
der Informationssicherheit der Stabsstelle 
Sicher heit eingeführt. Ende 2024 erfolgte 
die Benennung der ersten zwölf ehrenamt-
lichen Mitglieder der neuen Unterstützungs -
einheit „PSU“.  
 
Damit ist die psychosoziale Unterstützung 
noch besser in die Feuerwehr Köln inte -
griert. Die Begleitung von Angehörigen der 
Feuerwehr nach belastenden Einsätzen 
oder bei persönlichen Krisensituationen ist 
ein wesentlicher Bestandteil des Gesund-
heitsschutzes einer Feuerwehr. 
Unterstützungseinheit „PSU“
1. Arbeitsschutzsymposium der Berufsfeuerwehren in Deutschland
170
Abteilungen – Stabsstellen
171

172
Abteilungen – Stabsstellen
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Institut für Schutz und Rettung 
D
as Institut für Schutz und Rettung (ISR) ist 
der Ort, an dem in der Feuerwehr Köln The -
orie und Praxis eine Einheit bilden. Hier wird 
nicht nur geforscht, sondern es werden Lö -
sungen entwickelt, die im Alltag von Feuer-
wehrleuten und der Bevölkerung einen 
Unterschied machen sollen. Das Ziel ist es, 
heutige und zukünftige Herausforderungen 
mit Forschungs- und Entwicklungsbedarf 
zu erkennen und so weit zu bear bei ten, dass 
alle Bereiche der Feuerwehr Köln Lösungen 
für diese Herausforderungen haben. Die 
Stabsstelle besteht hierzu aus einem va -
riablen, drittmittelfinanzierten Team. Im 
Jahr 2024 bestand das Team des Insti-
tuts neben der Stabsstellenleitung, Stefan 
Martini, aus Dr. Rob ert Becker, Angelika 
Schweimnitz, Lena Gorges und Josefine 
Kirlar. 
Aus unseren Projekten: Management 
multipler Risiken bei Extremereignissen 
in schnell wachsenden Megastädten 
Myanmars (MYrisk)
Häufige Erdbeben, regelmäßiger Starkregen 
und jedes Jahr Hochwasser: Dies sind Be -
dingungen, mit denen die Bevölkerung von 
Myanmar umgehen muss. Welche Erkennt-
nisse können wir aus dem Umgang mit  
diesen Risiken ziehen und wo kann unser 
Wissen bei der Bewältigung helfen? 
 
Im Projekt MYrisk arbeitet das ISR der 
Feuerwehr Köln zusammen mit dem Geo -
graphischen Institut der Universität zu 
Köln, der Hochwasserschutzzentrale der 
Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB) 
und dem Deutschen Komitee für Katastro -
phenvorsorge e. V. (D KKV) an Strategien 
und Konzepten zur Erhaltung und Sicher-
stellung der Grundversorgung bei multiplen 
Extremereignissen in Megastädten in 
Myanmar. Ziel ist es, die negativen sozio-
ökonomischen und persönlichen Folgen 
von Natur katastrophen für Stadtbewoh-
ner*innen zu reduzieren und die Instituti-
onen des Katastrophenschutzes in der Vor-
sorge zu unterstützen. Die Öffnung der 
Feuerwehr Köln auf internationaler Ebene 
führt zu einer Stärkung lokaler, regionaler 
sowie internationaler Netzwerke und er-
möglicht Forschung, die der Stadt Köln und 
dem Kölner Katastrophenschutz zugute -
kommt. 
 
In diesem Jahr wurde der Antrag für die 
letzte Phase des Projekts, die Implementie -
rungsphase, beim Bundesministerium für 
Bildung und Forschung erfolgreich einge -
reicht. Das Ergebnis ist im Februar 2025 zu 
erwarten. Ende April 2025 wird die aktuelle 
sogenannte R & D Phase (Forschungs­ und 
Entwicklungsphase/Research & Develop-
ment) abgeschlossen. 2024 wurden viele 
Workshops im Projektteam mit unseren 
Partner*innen aus Myanmar gehalten. Es 
wurden weitere Ideen erarbeitet und befin -
den sich teils schon in der Umsetzung.  
Ei
n Kinder- und Jugendbuch für eine bes -
sere Katastrophenvorsorge und Resilienz 
der Gesellschaft in Yangon und in Köln
Ein Erdbeben während der Schulzeit! Die 
Kinder reagieren alle richtig, da sie gut vor-
bereitet wurden. Wie bringen wir Kindern 
ein solches Thema näher?  
 
Viele wissenschaftliche Projekte machen es 
vor. Es werden Flyer, Broschüren und Hand-
bücher erstellt. Aber viel zu selten werden 
Kinder und Jugendliche so angesprochen, 
wie es für sie sinnvoll wäre. 
Hier stellte Angelika Schweimnitz im 
Mai dem MYrisk­Konsortium mit unseren 
Partner*innen aus Myanmar das Konzept 
Mini­B  üchlein vor. Es ist kompakt und 
die Autor*innen beherrschen die Kunst, 
Kernaussagen optisch ansprechend Groß 
und Klein zu vermitteln. Das ideale Tool, um 
viele unterschiedliche Menschen anzuspre -
chen. Hier halten jetzt auch Themen Einzug, 
die zu einer besseren Resilienz der Gesell -
schaft führen. 
 
Den Auftakt für eine Mini­Buch­Serie findet 
in Yangon, Myanmar, statt. Diese Serie soll 
auch für die Stadt Köln und darüber hinaus 
funktionieren.  
D
ie Vermittlung von Kompetenzen und 
Fachwissen zu Evakuierungskonzepten
In diesem Jahr stand die konzeptionelle 
Entwicklung einer Workshop-Serie zu 
Evakuierungen von Gebäuden im Kontext 
unterschiedlicher Szenarien für unsere 
Partner*innen aus/in Myanmar im Mittel-
punkt. Die ersten zwei Workshops fanden 
im Herbst statt. Auch nach Corona sind 
Online­Meetings ein Teil des Arbeitsalltags. 
Es ermöglicht Kooperationen, die vor zwan-
zig Jahren so, in diesem Umfang, noch nicht 
möglich waren.  
So s
ind auch schon weitere Workshops für 
Anfang 2025 geplant, unter anderem zu 
dem Kölner Kulturgutschutzcontainer in Zu-
sammenarbeit mit dem Kölner Stadtarchiv.  
 
Die im letzten Jahr konzeptionelle Grund -
lage eines Evakuierungs-Hubs mit allumfas-
sender unterstützender Betreuung (#Eva-
cuationHub) ist hier mit von Bedeutung. 
Dieser wurde während des Programmzyklus 
von Connective Cities entwickelt. Im März 
2024 fand hier der Abschluss-Workshop 
digital statt. Im Rahmen dieses Lernzyklus 
konnten sich mehrere Ämter der Stadt Köln 
intensiv mit Best Practices unterschied -
licher Länder zu unmittelbaren und mittel -
fristigen Unterbringungen nach Evakuie-
rungen austauschen. Dies half auch dabei, 
die Inhalte des Projekts „MYrisk” und die 
Fragestellungen zu Evakuierungen neu und 
anders zu betrachten. Solche Perspektiv -
wechsel bieten den größten Rahmen von 
globalem Lernen und sind elementar für in -
ternationale Projekte. 
Workshop mit Dr. Benjamin Gutrath
Abschlussworkshop im Rahmen von  
Connective Cities

174
Abteilungen – Stabsstellen
175
Erhebung der Resilienz der Kölner Hotels 
sowie der Hotels in Myanmar
Wieso sollten wir Mensch nicht dort unter-
bringen, wo die professionelle Unterbrin-
gung und Beherbergung Tagesgeschäft ist? 
 
Im Zusammenhang mit dem MYrisk­ Pro jekt 
ist eine Erhebung und Evaluation von Köl-
ner Hotels in Planung. Ziel ist es, die Krisen -
vorbereitung und auch Resillienz von Ho-
tels zu messen und zu verbessern. Hiermit 
wollen wir versuchen, besonders resilliente 
Hotels zu ermöglichen, welche in Krisen 
weiterhin funktionieren. Hierfür konnten wir 
für Köln das Team von Hotel Resilient ge­
winnen. Sie werden eine Erhebung hier in 
Köln im kommenden Jahr durchführen.  
ISR vor Ort: Teilnahme an dem  
3. Feuerwehrsymposium im Januar 2024
Wichtige theoretische Grundlagen zum 
V
erstehen der eigenen und fremden Welt 
zum Globalem Lernen wurden hier in einem 
Vortrag von Angelika Schweimnitz vermit-
telt. Diese Grundlagen geben auch einen 
theo retischen Rahmen, um Evakuierungs-
konzepte zu erarbeiten und zu verbessern. 
Das ISR veröffentlicht: Vortrag beim 
Bundesamt für Bevölkerungsschutz 
und Katastrophenhilfe (BBK) sowie bei 
der Digitalen Woche zu Städtepart -
nerschaften und deren Bedeutung für 
die Katastrophenvorsorge
Das Forschungsprojekt MYrisk spiegelt 
nur eine Möglichkeit wider, wie Kommu-
nale Koope rati onen gelebt werden können. 
Städtepartnerschaften haben das Potential, 
Menschen zu vernetzen. Angelika Schweim-
nitz hielt zu diesem Thema beim Bundesamt 
für Bevölkerungsschutz und Katastrophen-
hilfe mehrere Vorträge.  
ISR in Zukunft
Kerngeschäft des ISR ist es, wichtige The -
men der Zukunft bereits jetzt zu erahnen, 
Herausforderungen zu identifizieren und 
diesen in Projekten zu begegnen. Im Ideal­
fall schaffen wir es so, Lösungsansätze 
bereitzustellen, wenn die Zukunftsvision 
zur Realität wird. Hierzu arbeiten wir in 
Drittmittel-Projekten, welche durch unter-
schiedliche Institutionen, wie das Bundes -
bildungsministerium oder die Europäische 
Kommission, gefördert werden. Um For-
schungsgelder zu erhalten, müssen also 
Anträge gestellt und sich an Forschungs -
ausschreibungen beteiligt werden. Ob diese 
Anträge dann bewilligt werden, entscheiden 
unterschiedliche Kommissionen.  
Klimawandel und Gefahrenabwehr
Mobilitätswende und Gefahrenabwehr
Eine wachsende und dynamische Stadt wie 
Köln braucht nachhaltige Mobilität. Des­
halb ist gemeinsam mit den Kölner*innen 
der nachhaltige Mobilitätsplan erarbeitet 
worden. Am 7. September 2023 beschloss 
der Rat der Stadt Köln dieses Leitbild des 
nachhaltigen Mobilitätsplans „Besser durch 
Köln“. Kern dieses Leitbildes sind fünf 
Zielbilder:
1. „  Ich komme gut durch Stadt und Umland.“
2.  „Ich erledige vieles direkt im Veedel.“
3. „ Ich kann am gesellschaftlichen Leben 
teilhaben.“
4. „ Ich fühle mich wohl, wenn ich  
unterwegs bin.“
5. „ Ich bewege mich aktiv und tue etwas 
für Umwelt und Klim.“
Insbesondere die Punkte 1 und 3 haben 
einen direkten Einfluss auf das Thema 
Gefahren abwehr. So verändert die höhere 
Taktung der KVB und die Anschaffung von 
Langzügen die bisher angenommenen 
Gefahren potenziale. Auch die Fortschritte 
beim Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur 
haben einen Einfluss auf die planerischen 
Schutzziels  zenarien und müssen gegebe-
nenfalls neu bewertet werden. Nämlich 
dann, wenn neu entstandene Fahrradspuren 
nicht mehr wie gewohnt von Einsatzfahr­
zeugen befahrbar sind. 
 
Wie wohl sich die Menschen bei ihren We -
gen durch Köln fühlen, wurde indirekt über 
die zentralen Zielindikatoren zu den Themen 
Sicherheit, Sauberkeit und Rücksichtnahme 
sowie dem Anteil an Schulkindern, die zu 
Fuß/mit dem Fahrrad zur Schule kommen, 
untersucht. 
Beso
nders deutlich sind die Defizite im Be -
reich der Verkehrssicherheit. Im Jahr 2022 
verunglückten in Köln noch 13 Menschen  
tödlich. Diese teilten sich in sechs Fußgän -
ger*innen und fünf Radfahrende auf. Zu-
dem wurden 668 Perso nen schwer verletzt. 
Diese Zahlen bewegen sich seit 2018 auf 
einem ähnlich hohen Niveau. Unfallhäu-
fungsstellen treten besonders dort auf, wo 
verschiedene Nutzungsansprüche auf be -
grenztem Raum aufeinandertreffen.  
Hitzeschutzplan der Stadt Köln
Der Rat der Stadt Köln hat am 08.12.2022 
die Verstetigung und Fortführung der Hit-
zeaktionsplanung beschlossen (Vorlage 
2388/2022). Der „Hitzeaktionsplan für Men-
schen im Alter für die Stadt Köln“ ist da -
raufhin im Jahr 2023 aus der Projektphase 
in die Verstetigung übergegangen und 
die Hitze aktionsplanung wurde dauerhaft 
ins Verwaltungshandeln integriert. 
 
Basierend auf den Ergebnissen des For-
schungsprojekts, welches verschiedene 
Präventionsebenen für das Wohlergehen 
älterer Menschen umfasst, möchte der 
Kölner Hitzeaktionsplan weitere vulnerable 
Gruppen ansprechen und ihre Bedürfnisse 
bei der künftigen Planung berücksichtigen. 
Langfristig ist die Ausweitung der Hitzeak-
tionsplanung auf die gesamte Bevölkerung 
der Stadt Köln geplant. Umso mehr vor 
dem Hintergrund der zunehmenden Hitze-
ereignisse und der Folgen des Klimawan-
dels. Zur Erfüllung dieser Aufgaben wurde 
der „Runde Tisch Hitzeaktionsplanung“ als 
dauer hafte Arbeitsplattform eingerichtet.

176
Abteilungen – Stabsstellen
177
Hier treffen sich Vertreter*innen aus der 
Verwaltung, dem Gesundheitswesen so-
wie Repräsentanten der Zielgruppen bis zu 
drei Mal im Jahr, um die erforderlichen Maß -
nahmen zu entwickeln, zu planen, umzu-
setzen und zu evaluieren. 
 
2024 wurde die Zusammenarbeit des Gre-
miums mit der Feuerwehr intensiviert. So 
unterstützt die Stabsstelle 37/2 die Kom-
munikation während der Hitzetage, die 
Stabsstelle 37/3 alle Schnittstellenthemen 
und die Abteilung 371/13 das Warnwesen 
und die Trinkwasser­No tbrunnen. 
Z
usammenarbeit Stabsstelle  
Klimaanpassung der Stadt Köln
Um Köln zukunftsfähig auf die Folgen des 
Klimawandels vorzubereiten, hat die Stadt 
eine umfassende Strategie zur integrier-
ten Klimafolgenanpassung entwickelt. Ein 
zentraler Baustein dieser Strategie ist das 
neu eingerichtete KlimawandelAnpassungs-
Management (KAM), das darauf ausge­
richtet ist, die Klimaanpassungsmaßnahmen 
gezielt zu intensivieren und deren Umset-
zung effektiver voranzutreiben. 
 
Das KAM übernimmt die gesamtstädtische 
Koordination dieser Querschnittsaufgabe 
und die konzeptionelle Fortschreibung so-
wie die Begleitung laufender Projekte. Aktu -
elle Schwerpunkte sind die Fortschreibung 
des Hitzeaktionsplans, die Planung und 
Umsetzung multifunktionaler Flächen, die 
Durchführung von Stadtklima-Simulationen 
und die Initiierung von Förderprojekten. 
 
Folgende klimaanpassungsrelevante 
Maßnahmen wurden in der Feuer -
wehr Köln in den letzten beiden Jahren 
eingeführt:
•   Erhöhung der rettungsdienstlichen  
Vorhaltung bei Hitze
•   Implementierung Konzeption Wasserver-
sorgung bei Vegetationsbränden
•   Aufbau betrieblicher und baulicher 
Schutz aller Wachen, Gerätehäuser und 
der Leitstelle gegen Hochwasser, Strom- 
und Datennetzausfall, teilweise gegen 
Starkregen
•   Sicherstellung bei Ausfall des Wasser-
sektors durch Betrieb der Notbrunnen 
durch die Feuerwehr
•   Neubeschaffung einer „leichteren“ Schutz -
bekleidung für die Technische Hilfe le istung 
und Vegetationsbrandbekämpfung 
•   Vorbereitung zur Behebung der Fähig-
keitsentwicklung Wald- und Vegetations-
brandbekämpfung durch Beschaffung 
spezieller Fahrzeuge
h t r e b a O s i u © L

178
Abteilungen – Stabsstellen
179
Allgemeine 
Organisationsangelegenheiten
Verpflegungsplanungen zur EM 2024
Der Aufgabenbereich der Sachgruppe All -
gemeine Organisationsangelegenheiten 
wurde 2024 intensiv durch die umfas-
senden Planungen rund um das Großereig -
nis Fußball-Europameisterschaft in Köln 
beansprucht. Die Planung und Umsetzung 
der Verpflegung aller Einsatzkräfte von 
Feuer w ehr und Rettungsdienst während der 
EM stellte den Bereich vor eine besondere 
Herausforderung. Bei einer Beauftragung in 
der geforderten Größenordnung ist die Be -
rücksichtigung bestimmter Vergaberegeln 
unerlässlich. Zudem müssen die Anforde -
rungen an Qualität, Anlieferzeiten und unter-
schiedliche Anlieferungspunkte beachtet 
werden. 
 
Für den Zeitraum der EM mussten alle 
diensthabenden Kräfte der Feuerwehr, des 
Rettungsdienstes sowie der Unterstüt-
zungskräfte aus dem Umland sowohl auf 
den Interimswachen in der Stadt, dem Kri -
senstab in der Scheibenstraße oder an der 
Personenauskunftsstelle verpflegt werden.  
 
Bei den Spielen der Kategorie A ( Spieltage in 
Köln) wurden 370 warme Mahlzeiten benö­
tigt. Spiele der Kategorie B ( Spiele mit be-
sonderem Interesse) erforderten 145 warme 
Essen. 
 
Schon die Angebotseinholung gestaltete 
sich sehr aufwendig. Neben der Festlegung, 
welche Essen zur Auswahl zu stehen hatten, 
waren die Anfahrten und die unterschied -
lichen Zeiten der Anlieferung zu planen. Das 
größte Problem stellten aber die Spiele dar, 
die noch nicht abschließend kategorisiert 
werden konnten. 
Hier musste die Option offengelassen 
werden, an diesen zusätzlichen Tagen wei-
tere 145 E ssen zu bestellen. Leider konnte 
jedoch keine der sieben angefragten Fir-
men mit dieser erforderlichen zusätzlichen 
Option kalkulieren und ein Angebot dafür 
erstellen. Die ersten beiden Angebotsab -
fragen blieben daher erfolglos. Aufgrund 
dieses Sachverhaltes und der zunehmenden 
Dringlichkeit verblieb als einzige praktikable 
Lösung, mit verschiedenen Anbietern zu 
arbeiten. Zig Metzgereien mit Partyservice 
wurden noch mal persönlich angerufen und 
gebeten, wenigstens an mindestens drei der 
anstehenden Spieltage Angebote für die 
Versorgung mit warmen Mahlzeiten abzuge-
ben. Dank des hohen Engagements gelang 
es schließlich doch, eine qualitativ gute und 
abwechslungsreiche Einsatzverpflegung 
sicherzustellen. 
© Luisa Oberth
Zusätzlich zu den warmen Mahlzeiten 
wurde die Lieferung von insgesamt rund 
20.000 F laschen Kaltgetränken sowie der 
Kauf von Müsliriegeln, frischem Obst und 
ähnlichen Snacks organisiert.  
 
Die Erfahrung mit der aufwendig zu orga -
nisierenden Warmverpflegung veranlasste 
den zuständigen Sachbereich, eine alter-
native Lösung zu finden. 2025 wird daher 
eine Umstellung auf Verpflegungsbeutel  
favorisiert. Diese beinhalteten im Zuge 
eines Tests zur Sessionseröffnung am 
Elften im Elften jeweils zwei belegte Früh-
stücksbrötchen, ein Joghurt, zwei Müsli -
riegel, ein Couscous-Salat, ein Schnitzel -
brötchen (alternativ: vegetarische Variante) 
sowie frisches Obst für die Einsatzkräfte.  
 
Der Inhalt wurde durch die Mitarbeitenden 
der Sachgruppe Allgemeine Verwaltungs-
angelegenheiten im Vorfeld zusammen-
gestellt. Dabei wurden neben den Kosten 
auch verschiedene Bedarfe der Nutzer 
berücksichtigt. Die Verpflegungsbeutel 
stießen auf überwiegend positive Resonanz 
und 2025 läuft, in Zusammenarbeit mit 
dem Ordnungsamt, die Vorbereitung einer 
entsprechenden Ausschreibung für die  
Zukunft.

180
Abteilungen – Stabsstellen
181
Betriebliches Vorschlagswesen
Im Jahr 2024 wurden insgesamt 36 Ver bes-
serungsvorschläge eingereicht. Die einge -
henden Vorschläge werden in die betref-
fenden Fachabteilungen weitergeleitet. Dort 
findet regelmäßig eine fachliche Prüfung 
zur Umsetzbarkeit der vorgeschlagenen 
Verbesserungen statt. Sofern ein Verbes-
serungsvorschlag bewertet werden kann, 
wird hierzu eine Stellungnahme gefertigt, 
die nach Mitzeichnung aller erforderlichen 
Bereiche an das Bertriebliche Vorschlags -
wesen zurückübermittelt wird. 
 
Bei Befürwortung eines Verbesserungs -
vorschlags erfolgt die Berechnung eines 
Prämienvorschlages, der im Anschluss dem 
Ausschuss für das Betriebliche Vorschlags -
wesen zur Beschlussfassung vorgelegt wird. 
Von den 37 Vo rschlägen aus dem Jahr 2024 
konnten bis dato zwei Verbesserungen mit 
einer Geldprämie vorgeschlagen werden. 
Weitere 16 Vo rschläge befinden sich noch 
in der Abstimmungsphase mit der jeweils 
zuständigen Fachabteilung. 
Stellenplanangelegenheiten
Die Sachgruppe Allgemeine Organisati -
onsangelegenheiten hatte nicht nur einen 
hohen Arbeitsaufwand, sondern auch eine 
bedeutende Verantwortung im Stellenplan-
verfahren 2024, das durch den Bedarf an 
zusätzlichen Mehrstellen bei der Feuerwehr 
geprägt war. Seit der Einführung des neuen 
Stellenplanverfahrens 2022 müssen Mehr-
stellen grundsätzlich finanziell kompensiert 
werden, etwa durch den Wegfall von Tätig-
keiten, Einsparungen bei Sachmitteln oder 
Refinanzierung über Gebühren. 
Für nicht oder nur teilweise kompensierbare 
Mehrstellen wurde ein begrenztes Mehr-
stellenkontingent über den Verwaltungsvor-
stand dezernatsweise freigegeben, das nach 
Prüfung durch das Dezernat I, da s Perso-
nal­ und Verwaltungsmanagement un d die 
Kämmerei ei ngesetzt werden konnte. Er-
schwerend kam auch in diesem Jahr hinzu, 
dass das für die Feuerwehr zur Verfügung 
stehende Mehrstellenkontingent und die 
Personalbudgets weiter gekürzt wurden. 
Dennoch konnten insgesamt 15 Meh rstellen 
für die Feuerwehr finan zi ert und genehmigt 
werden. Über den vom Stadtrat beschlos -
senen Brandschutzbedarfsplan ist es zu 
weiteren fünf Stellenzusetzungen gekom-
men. Weitere zusätz li che Stellen sind in Ar-
beit und werden entsprechend der Jahres -
planungen des Brandschutzbedarfs  pl anes 
umgesetzt. 
Tägliches Geschäft
Viele Arbeiten sind Teil des täglichen Ge-
schäfts und werden oft kaum wahrge -
nommen. Um diesen meist unbeachteten 
Tätigkeiten Anerkennung zu verschaffen, 
wird in diesem Jahr die Abrechnung des ab -
gezweigten Handvorschusses besonders 
in den Fokus gerückt. Der abgezweigte 
Handvorschuss steht allen Feuer- und Ret-
tungswachen sowie dem Werkstattzentrum, 
dem Bereich Aus- und Fortbildung und 
der Leitstelle zur Verfügung, um hier kurz-
fristige Beschaffungen als Bargeschäfte zu 
tätigen, die entweder nicht auf Rechnung 
besorgt werden können oder aber wenn aus 
Sicherheitsgründen Eilbedürftigkeit vorliegt. 
Hierüber kann beispielsweise Material für 
kleinere Instandsetzungsarbeiten, die in ei -
gener Zuständigkeit durchgeführt werden, 
ohne vorherige schriftliche Auftragsvergabe 
beschafft werden. 
Die Belege der Bareinkäufe werden in regel -
mäßigen Abständen über die Sachgruppe 
Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten 
abgerechnet und der Bargeldbestand auf -
gefüllt. In den meisten Fällen können eine 
wesentlich kostenintensivere Auftragsver-
gabe vermieden und somit Einsparungen im 
Finanzbereich erzielt werden. Im Jahr 2024 
sind hierbei Ausgaben in Höhe von insge -
samt rund 13.200 Eu ro entstanden. 
Finanzen, Satzungen und Gebühren  
Zu den wesentlichen Aufgaben der Sach -
gruppe 370/20 Finanzen und Satzungen 
gehören die Kalkulation und Aufstellung der 
Satzungen, die Bewirtschaftung, die Pla -
nung und der Abschluss des konsumtiven 
sowie investiven Haushalts und die Durch-
führung der jährlichen körperlichen Inventur 
an verschiedenen Standorten des Amtes.
Der Haushaltsplan sah für das Jahr 2024 
Erträge von rund 105,4 Millionen Euro, Per-
sonalaufwendungen von rund 124,9 Millio -
nen Euro und Sachaufwendungen von rund 
84,0 Millionen Euro vor. Für Investitionen 
standen rund 39,4 Millionen Euro zur Verfü-
gung. Das Jahr 2024 war sowohl im Bereich 
Finanzen als auch im Bereich Satzungen 
von einigen größeren Projekten geprägt. So 
konnten die Feuerschutzsatzung erneuert, 
der Haushaltsplan 2025/2026 aufgestellt 
und die körperliche Inventur auf allen Feuer- 
und Rettungswachen mit den Sonderstand -
orten sowie der Analytischen Taskforce 
durchgeführt werden. 
Inventur 2024
Seit Anfang 2024 gibt es ein eigenes Inven-
turteam, bestehend aus drei Kolleg*innen. 
Daher konnte die jährlich anstehende kör-
perliche Inventur neu aufgebaut werden. 
Von den aktuell 4.905 bestehenden Anla -
gen waren im Jahr 2024 insgesamt 1.288 
Anlagen zu inventarisieren. Die Vorberei-
tungen dazu starteten bereits im Juli des 
Jahres. Es wurden Fortbildungsveranstal -
tungen der Kämmerei besucht, Termine mit 
den einzelnen Feuerwachen und sonstigen 
Standorten abgestimmt und die interne 
Vorbereitung durchgeführt. Hierbei lag der 
Schwerpunkt auf den zehn Feuerwachen 
nebst sechs Rettungswachen des Stadt-
gebietes sowie der Analytischen Task Force, 
der Löschbootstation sowie der Hubschrau -
berstation am Flughafen Köln/Bonn.  
 
Die körperliche Inventur fand vom 7. Ok to-
ber bis zum 26. No vember statt. In diesem 
Zeitraum wurden mehr als 1.400 Kilo­
meter zurückgelegt und insgesamt rund 
105 Stunden auf den jeweiligen Standorten 
verbracht. Pro Inventurtermin waren je we ils 
mindestens vier Mitarbeitende vor Ort, das 
Inventurteam wurde dabei von weiteren 
Kolleg*innen aus dem Finanzbereich unter-
stützt. Bei der Prüfung und Inventarisierung 
der funk- und feuerwehrtechnischen Aus -
stattung der Feuer- und Rettungswachen 
war es besonders interessant zu sehen, 
wie die durch den Finanzbereich erstellten 
und verwalteten Anlagen ihren praktischen 
Nutzen vor Ort haben. Die Kolleg*innen 
haben sich nicht nur aktiv durch ihre Un -
terstützung in den Inventurprozess einge-
bracht, sie ermöglichten es auch, die Bedeu -
tung der Ausrüstung und Geräte in ihrem 
Feuerwehralltag hautnah mitzuerleben.  
 
Die Nacharbeiten konnten im Dezember 
2024/Januar 2025 abgeschlossen werden.

182
Abteilungen – Stabsstellen
183
Personalangelegenheiten und  
Gesundheitsmanagement, Stellen  be-
setzungsverfahren und Beförderungen
Im Jahr 2024 hat das Personal­ und Verwal-
tungsmanagement der Feuerwehr Köln  
bedeutende Fortschritte in verschiedenen 
Bereichen erzielt. 
Insgesamt konnten 55 gleichwertige 
Umsetz ungen innerhalb der Einsatzkräfte 
verzeichnet werden, was die Flexibilität und 
Anpassungsfähigkeit unserer Feuerwehr-
angehörigen unterstreicht. Darüber hinaus 
wurden 43 befristete Umsetzungen und de -
ren Verlängerungen durchgeführt, um den 
unterschiedlichen Anforderungen sowohl 
persönlich als auch dienstlich kurzfristig  
gerecht zu werden. 
 
In Bezug auf die Beauftragungen nach er-
folgreich abgeschlossenen BIII-Lehrgängen 
wurden 48 wirksam umgesetzt, was die ge -
zielte Förderung von Fachkräften in Schlüs-
selpositionen innerhalb der Feuerwehr zeigt. 
Zudem haben wir 58 Rotationsärzt*innen 
eingestellt, um die medizinische Versorgung 
und die Ausbildung junger Einsatzkräfte 
weiter zu stärken. 
 
Im Jahr 2024 fanden auch zwei Beförde-
rungsveranstaltungen statt, bei denen wir 
die herausragenden Leistungen unserer 
Feuerwehrangehörigen anerkannt und ge -
würdigt haben. 
 
Um neuen Mitarbeitenden einen herzlichen 
Empfang zu bereiten, wurden insgesamt 
acht  Begrüßungs­ und Vereidigungsver­
anstaltungen durchgeführt, die eine gute 
Integration in die Feuerwehr Köln fördern. 
 
Das Personal- und Verwaltungsmanage -
ment hat 86 interne Stellenausschrei-
bungen angestoßen, von denen 78 erfolg -
reich abgesc  hlossen wurden. Diese Zahlen 
unterstreichen unser Engagement für die 
berufliche Weiterentwicklung unserer 
Feuer wehrangehörigen. Die Anzahl der 
Bewer bungen lag bei insgesamt 303, was 
das hohe Interesse an unseren Stellenan-
geboten verdeutlicht. 
 
In diesem Jahr konnten wir zudem 261 Be-
förderungen aussprechen, was die hervor-
ragenden Leistungen und das Engagement 
unserer Einsatzkräfte widerspiegelt. Für 
diese Beförderungen wurden 522 Leistungs-
beurteilungen angefordert, zusätzlich zu 
zahlreichen Beurteilungen, die aufgrund von 
Probezeiten, Lebenszeit, Bewerbungen und 
Regelbeurteilungen angefordert wurden.  
 
Diese Zahlen unterstreichen die dyna -
mische Entwicklung und die positive Perso -
nalpolitik der Feuerwehr Köln. Wir sind stolz 
auf die erreichten Ergebnisse und sind auch 
künftig bestrebt, die Rahmenbedingungen 
für unsere Feuerwehrangehörigen weiter zu 
verbessern und ihre Entwicklung zu fördern. 
 
Im Jahr 2024 hat das Personal- und Verwal-
tungsmanagement insgesamt 371 Mitarbei-
tende kontaktiert, um ihnen ein Angebot im 
Rahmen des betrieblichen Eingliederungs -
managements (BEM) zu unterbreiten. Ziel 
dieses Verfahrens ist es, gemeinsam mit 
den betroffenen Personen individuelle Lö -
sungen zu erarbeiten, um die Arbeitsfähig-
keit zu erhalten oder wiederherzustellen und 
einer möglichen erneuten Arbeitsunfähig -
keit vorzubeugen. 
 
W
ir setzen dabei auf einen vertrauensvollen 
und transparenten Dialog sowie auf die 
enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeiten -
den, den Führungskräften und – bei Bedarf – 
weiteren internen und externen Partnern. 
Das BEM ist ein wichtiger Baustein unserer 
Gesundheitsförderung und unterstützt eine 
nachhaltige Wiedereingliederung in den 
Arbeitsalltag. Auch 2025 bleibt es unser 
Anliegen, ein gesundes Arbeitsumfeld zu 
schaffen und alle Mitarbeitenden auf ihrem 
Weg bestmöglich zu begleiten.
© Lars Jäger

184
Abteilungen – Stabsstellen
185
Kontaktstelle sozialrechtliche 
Angelegenheiten (KSA)
Die Kontaktstelle für sozialrechtliche An -
gelegenheiten (KSA) hat auch im Jahr 2024 
erfolgreich zur Unterstützung der Feuer-
wehr Köln beigetragen. Durch kontinuier-
liche Optimierung und Professionalisierung 
ihrer Prozesse bleibt sie eine verlässliche 
Anlaufstelle für Beratung und Konfliktlösung. 
Mit sechs Konflikt­ u nd 14 Beratungsge-
sprächen leistete die KSA einen wichtigen 
Beitrag zu einem respektvollen und diskri -
minierungsfreien Arbeitsumfeld. Sie wird 
diesen Weg weiterverfolgen, sich weiter-
entwickeln und ihre Arbeit noch effektiver 
gestalten. 
Meilensteine der KGSt-Ausschreibungen: 
ein Schritt in die Zukunft der Feuer- und 
Rettungswachen
Das Jahr 2024 war ein Jahr des Wandels 
und der Weiterentwicklung für unsere Feuer- 
und Rettungswachen. Zu Beginn des Jahres 
wurden im Rahmen des Feuerwehrsympo -
siums die Ergebnisse der KGSt-Stellenneu-
bewertungen auf den Feuer- und Rettungs-
wachen vorgestellt und die Umsetzung 
dieser wichtigen Veränderungen in drei 
Phasen angekündigt. Diese Veränderungen 
sind nicht nur organisatorischer Natur, son-
dern schaffen neue Perspektiven für unsere 
Mitarbeiter*innen, die sich engagiert den 
Herausforderungen des Feuerwehralltags 
stellen. 
 
Erste Phase:  Ein neuer Horizont für 
Führungs kräfte und Fachpersonal 
 
In einem ersten Auftakt wurden im Januar 
elf Stellen als stellvertretende Wachvor-
steher*in und Fahrzeugführer*in auf dem 
Hilfeleistungslöschfahrzeug ausgeschrieben. 
Auf die Ausschreibung gingen fristgerecht 
25 Bewerbungen ein. Nach der Vorauswahl 
und Zulassungsprüfung erhielten insgesamt 
16 Bewerber*innen eine Einladung zu einem 
Auswahlgespräch. Die Auswahlgespräche 
fanden an drei Tagen statt. Elf Bewer-
ber*innen konnten die Kommission von sich 
überzeugen und wurden mit Wirkung vom 
1. Juli 2024 in eine Stelle als stellvertretende 
Wachvorsteher*innen und Fahrzeugfüh-
rer*in auf dem Hilfeleistungslöschfahrzeug 
auf den Feuer- und Rettungswachen einge-
wiesen. Die Stellen bilden eine bisher nicht 
vorhandene Funktion in der Organisations-
struktur der Feuer­ u nd Rettungswachen ab.
Die Beförderungen sind für das Jahr 2025 
geplant. 
 
Parallel dazu wurden in der ersten Etappe 
60 Stellen als Leiter*in einer Wachwerk-
statt und Maschinist*in auf dem Hilfe -
leistungslöschfahrzeug ausgeschrieben. 
Auf die Ausschreibung gingen fristgerecht 
75 Bewerbungen ein, von denen nach 
der Vorauswahl und Zulassungsprüfung 
71 Bewerber*innen im weiteren Auswahl-
verfahren berücksichtigt werden konnten. 
56 Bewerber*innen wurden mit Wirkung 
vom 15. August 2024 in eine entsprechende 
Stelle eingewiesen. In einem Nachrückver-
fahren konnten die vier übrigen vakanten 
Stellen ebenfalls erfolgreich besetzt werden. 
Die Beförderung in die Besoldungsgruppe 
A9 fand am 14.11.2024 im Rahmen einer 
Beförder ungsveranstaltung statt. 
„Nach vier Jahren gemeinsamer Vorarbeit 
freue ich mich, dass sich die Werkstatt-
tätigkeiten auf den Wachen nun in der Be-
förderungsstruktur widerspiegeln“, betonte 
Amtsleiter Dr. Ch ristian Miller. „Somit be-
steht für mehr Einsatzbeamt*innen ohne 
Gruppenführerqualifikation die Chance, die 
Besoldungsstufe A9 zu erreichen.“ 
Zweite Phase:  Neue Perspektiven durch 
Personalausfallfaktoranpassung für Wach -
abteilungsführer*innen 
 
Mit der zweiten Etappe setzte sich der Aus -
schreibungsmarathon für das Personal- und 
Gesundheitsmanagement fort. Am 15.  Ma i 
startete die dreifache Ausschreibung von 
insgesamt 43 Stellen als Wachabteilungs -
führer*in und Fahrzeugführer*in auf dem 
Hilfeleistungslöschfahrzeug. Die neue Or-
ganisationsstruktur sieht auf den Wachen 
zukünftig mindestens zwei Wachabteilungs-
führer*innen je Wachabteilung vor, um dem 
Personalausfallfaktor gerecht zu werden. 
Ein erstes Interessenbekundungsverfahren 
für zunächst zehn Stellen richtete sich aus-
schließlich an Bewerber*innen, die bereits 
Aufgabengebiete der entsprechenden Be -
soldungsgruppe wahrnehmen. Es gingen 
fristgerecht sechs Bewerbungen ein. Vier 
der Bewerber*innen wurden mit Wirkung 
zum 1. Oktober 2024 in ihre neue Führungs-
position eingewiesen. 
 
Parallel wurden in einer zweiten Ausschrei -
bung elf Stellen ausschließlich für Beför-
derungsbewerber mit Laufbahnbefähigung 
gemäß § 13 LVOFeu ausgeschrieben. Es 
gingen fristgerecht zwölf Bewerbungen ein. 
Zehn der Bewerber*innen wurden mit Wir-
kung zum 1. No vember 2024 in ihre neuen 
Aufgabengebiete eingewiesen. Die Beförde -
rungen finden ebenfalls im Jahr 2025 statt. 
Bei der dritten parallelen Ausschreibung, in 
welcher weitere 22 Stellen ausschließlich für 
den beschränkt prüfungsfreien Aufstieg ge -
mäß § 14 LVOFeu ausgeschrieben wurden, 
zeigte sich ein großes Interesse: Es wurden 
fristgerecht 55 Bewerbungen eingereicht. 
 
Beförderungsveranstaltung 14.11.2024

186
Abteilungen – Stabsstellen
187
Die Möglichkeit des beschränkt prüfungs -
freien Aufstiegs hat es bei der Feuerwehr 
Köln im Einsatzdienst bisher nicht gege-
ben. Insbesondere für die erfahrenen Kol -
leg*innen bietet sich damit die Perspektive, 
ihr Aufgabenfeld zu erweitern und ihre 
Führungskompetenzen auszubauen. Nach 
der Vorauswahl und Zulassungsprüfung 
erhielten insgesamt 34 Bewerber*innen 
eine Einladung zu einem Auswahlgespräch. 
Der Abschluss des Auswahlverfahrens 
wird für 2025 erwartet. 
 
Dritte Phase:  Blick in die Zukunft 
 
Die dritte Etappe startet im Frühjahr 2025 
mit der Veröffentlichung von zwei weite-
ren richtungsweisenden Ausschreibungen 
sowohl für den Brandschutz als auch für 
den Rettungsdienst. Dabei werden jeweils 
mehr als 60 Stellen als stellvertretende*r 
Wachabteilungsführer*in und Fahrzeugfüh-
rer*in auf der Drehleiter beziehungsweise 
als Praxisanleiter*in und Notfallsanitäter*in 
veröffentlicht. Damit geht das KGSt­St ellen-
bewertungsverfahren in die nächste Runde, 
und es entstehen neue Chancen für unsere 
Mitarbeiter*innen, sich in anspruchsvolle 
und verantwortungsvolle Positionen wei-
terzuentwickeln. Wir gratulieren allen aus-
gewählten Bewerber*innen herzlich zu ihrer 
neuen Position und wünschen ihnen viel 
Erfolg in ihren zukünftigen Aufgaben! 
Sportveranstaltungen
Das Sportjahr 2024 war für die Feuer-
wehr Köln sehr ereignisreich. Vier offizielle 
Landesmeisterschaften der Feuerwehren 
standen auf dem Programm und wir stell -
ten Mannschaften bzw. Sportler*innen in 
den Sportarten Fußball, Triathlon, Volleyball 
sowie Retten und Schwimmen. 
 
Das Fußballturnier am 5. Juni in Krefeld war 
der Auftakt der sportlichen Wettkampfse -
rie. Zwar konnte die Mannschaft der Feuer-
wehr Köln nicht mit Siegen, dafür aber mit 
guter Stimmung glänzen. Gleiches gilt auch 
für die Volleyball­Mannschaft der Feuer-
wehr Köln. Diese zeigte vollen Einsatz am 
2. November bei den Landesmeisterschaf-
ten in Aachen. 
 
Den Siegen kam man beim Triathlon in 
Münster am 23.06. schon deutlich näher. 
Stefan Jannis als einer der sieben Teilneh-
mer*innen der Feuerwehr Köln schaffte es 
auf das Siegertreppchen und belegte den 
dritten Platz der Gesamtwertung.  
 
Krönender Abschluss des Wettkampfjahres 
waren die Landesmeisterschaften der 
Feuerwehren im Retten und Schwimmen 
am 30. November in Dortmund. Michael 
(„Siggi“) Siegmund konnte von seiner lang-
jährigen Leistungsschwimmerfahrung pro -
fitieren und brachte vier Landesmeistertitel 
nach Köln. 
 
Neben den Landesmeisterschaften fanden 
weitere (Feuerwehr­)Sportwettkämpfe statt. 
Wir freuen uns über die erfolgreichen Teil-
nahmen wie bspw. beim „toughest FireFigh-
ter alive“, dem KölnTurm-Treppenlauf und 
dem Drachenbootrennen. 
A
bgeschlossene Baumaßnahmen
Infrastrukturell brachte das Jahr 2024 zwei 
große Benefits für den Sport bei der Feuer­
wehr Köln. Die Sporthalle der Feuer­ u nd 
Rettungswache 5 wu rde fertiggestellt und 
zur Nutzung freigegeben. 
Die Kolleg*innen der Feuer- und Rettungs-
wache 9 können sich ebenfalls über die Fer-
tigstellung einer eigenen kleinen Sporthalle 
sowie eines gut ausgestatteten Sportraums 
freuen. Durch Beschaffungsmaßnahmen 
wie der eines neuen Sportbodens wurden 
qualitativ hochwertige Bedingungen für den 
Dienstsport geschaffen.  
Q
ualifikationen
Das Angebot des Dienstsports auf den  
Wachen und die Ausbildungsvielfalt sowie 
Qualität in den Grundausbildungslehr-
gängen konnte durch den Erwerb der Aus-
bilderqualifikationen im Bereich DLRG und 
dFFA durch die Sportwissenschaftler*innen 
von 370/11 erhöht werden. Insbesondere 
die eigenständige Abnahme der Prüfungen 
im Rettungsschwimmen ermöglicht eine 
zeitlich flexible Gestaltung der verpflichten-
den Abnahmen. 
 
Zeitliche Flexibilität und eine bessere Kom-
munikation mit den Wachen konnte zudem 
durch die Befähigung und Beauftragung 
zur Sportgeräteprüfung gefördert werden. 
Die Sportgeräte können nun im Auftrag der 
Arbeits sicherheit eigenständig durch 370/11 
geprüft werden. Die Beauftragung eines 
externen Unternehmens ist nicht mehr not-
wendig. 
Betriebliches Gesundheitsmanagement
Im Zuge der kontinuierlichen Weiterentwick-
lung und Optimierung unserer Arbeitsbedin -
gungen freut sich die Feuerwehr Köln über 
die Einführung des Betrieblichen Gesund-
heitsmanagements (BGM). Seit Juni 2024 
haben wir die Stelle einer Gesundheits -
managerin geschaffen. 
Julia Masson kümmert sich ab sofort um 
präventive Maßnahmen zur Gesundheits-
förderung sowie um eine verbesserte Kom-
munikation im Betrieblichen Eingliederungs-
management (BEM). 
 
Ziel des BGM ist es, ganzheitliche Prozesse 
zu implementieren, die sich an den Anfor-
derungsprofilen und Bedürfnissen unserer 
Mitarbeitenden orientieren. Die Stellenan -
forderungen der einzelnen Zielgruppen (bei-
spielsweise Verwaltung/Direktionsdienst, 
Einsatzpersonal, Leitstelle, Azubis, Werk-
stätten, Vorbeugender Brandschutz oder 
IT­Abteilung) unterscheiden sich stark im 
Präventionsbedarf („Wer braucht wann was, 
um gesundheitsgerecht arbeiten zu kön-
nen?“), da jede Gruppe spezifische Heraus­
forderungen und Interessen mit sich bringt, 
die bei der Entwicklung von Maßnahmen 
zur Gesundheitsförderung identifiziert und 
berücksichtigt werden müssen. Wir sind 
uns bewusst, dass die Gesundheit unserer 
Teams von entscheidender Bedeutung für 
die Leistungsfähigkeit des Systems Feuer­
wehr und das Wohlbefinden eines jeden 
Einzelnen ist. Daher setzen wir auf ein um -
fassendes und individuelles Gesundheits -
management, das sowohl physische als 
auch psychische Aspekte berücksichtigt.  
 
Ein Schwerpunkt unserer aktuellen Bemü -
hungen liegt auf der Entwicklung von Unter-
stützungsangeboten für die Eingliederung 
langzeiterkrankter Mitarbeitender. Hierbei 
wollen wir vor allem offene Fragen klären, 
Bedenken ausräumen und gemeinsam 
Lösungs ansätze finden. Unser Ziel ist es, 
den Wiedereinstieg in den Arbeitsalltag zu 
erleichtern, ohne dabei die individuellen 
Bedürf nisse außer Acht zu lassen.

I
m Herbst 2024 haben wir zudem eine „ak-
tive Pause“ ins Leben gerufen, die speziell 
für Mitarbeitende entwickelt wurde, die viel 
Zeit im Sitzen verbringen. Dieses Angebot 
steht sowohl analog in der Turnhalle (am 
Standort Scheibenstraße) als auch digital 
(über die Plattform BigBlueButton) zur Ver-
fügung. Die aktive Pause soll dazu beitragen, 
die körperliche und geistige Gesundheit zu 
fördern und gleichzeitig die Kommunikation 
und Zusammenhalt zwischen den verschie -
denen Abteilungen zu stärken. 
 
Wir sind überzeugt, dass die Implementie -
rung des Betrieblichen Gesundheitsma -
nagements ein wichtiger Schritt in die rich-
tige Richtung ist. 
In den kommenden Monaten werden wir 
weitere Gesundheitsangebote entwickeln 
und freuen uns darauf, diese gemeinsam mit 
unseren Mitarbeitenden umzusetzen. 
Gemeinsam für eine gesunde und leistungs -
fähige Feuerwehr Köln! 
Mitarbeitende bei der „aktiven Pause“ des Gesundheitsmanagements  
in der Turnhalle Scheibenstraße 
I
ndividuelle Ergonomieberatung: Einstellung eines 
typischen Büroarbeitsplatzes und persönliche  
Beratung einer Mitarbeiterin zu optimalem Sitz-  
und Bewegungsverhalten
188
Abteilungen – Stabsstellen
189

190
Abteilungen – Stabsstellen
191
Vergabemanagement 
Nach über 40 Jahren engagierter Tätigkeit 
ist der langjährige Leiter des Vergabebe -
reichs, Ralf Decker, zum 31. Juli 2024 in den 
Ruhestand gewechselt. Die Stelle wird im 
Lauf des Jahres 2025 nachbesetzt.  
 
Die Übergangszeit erfordert eine organisa -
torische Anpassung und Kompensation der 
anfallenden Aufgaben. Trotz dieser Heraus-
forderungen wurde das Tagesgeschäft 
kontinuierlich fortgeführt, und es konnten 
zahlreiche Vergabeverfahren mit einem Auf-
tragswert von mehr als 25.000 Euro (netto) 
durchgeführt werden. 
 
Die eingeleiteten Vergabeverfahren  
teilten sich wie folgt auf:
•   V erhandlungsvergaben
•   Verhandlungsvergaben ohne Teilnahme-
wettbewerb zwischen 25.000 Eu ro und 
100.000 Euro (netto)
•   Öffentliche Ausschreibungen zwischen 
100.000 Euro und 215.000 Eu ro (netto)
•   Offene Verfahren ab 221.000  Eu ro (netto)
•   Inh ouse-Geschäfte
Das Gesamtvolumen dieser eingeleiteten 
Vergabeverfahren lag bei über 16 Mi llio-
nen Euro. 
 
Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges so -
wie die angespannte wirtschaftliche Lage 
mit gestörten Lieferketten und steigenden 
Preisen waren auch 2024 deutlich spür-
bar. Zahlreiche Rahmenvertragspartner 
gerieten in Lieferverzug oder beantragten 
Preiserhöhungen. 
Dies erforderte eine intensive rechtliche 
Prüfung der Anträge, da der rechtliche As -
pekt in diesem Zusammenhang erheblich 
an Bedeutung gewonnen hat. Gleichzeitig 
mussten tragfähige Lösungen mit den Ver-
tragspartnern erarbeitet werden, um die 
Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und den 
Dienstbetrieb sicherzustellen. 
Beispielsweise betrifft dies folgende 
Verträge:
•   Lieferung von Einsatzstiefeln
•   Lieferung von Pericardpunktionskits
•   Lieferung von Löschfahrzeugen
•   Lieferung von Brandschutzkleidung
•   Lieferung von Sportkleidung
•   Entsorgung von Sonderabfällen
Durch den Verkauf ausgesonderter Fahr-
zeuge und sonstiger Gegenstände über die 
Plattform „Zoll-Auktion“ des Bundes konn -
ten im Jahr 2024 Erlöse erzielt werden, die 
im Ergebnis den festgelegten Schätzpreis 
eines immer einzuschaltenden Gutachters 
um 45 Prozent überschritten haben.  
 
Veräußert wurden beispielsweise Rettungs-
maschinen, Rettungswagen und Löschwa-
gen. 
 
Der Wert aller Verkäufe lag laut der erstell-
ten Schätzurkunden des beauftragten Gut -
achters bei 35.875,00 Eu ro, der tatsächliche 
Erlös schließlich bei 52.144,10 Eu ro. 
Bewerberservice
Zur Sicherung der künftigen Handlungs-
fähigkeit der Feuerwehr Köln ist der Nach-
wuchs von entscheidender Bedeutung. 
Daher stand die Nachwuchsgewinnung 
auch im Jahr 2024 im Mittelpunkt des 
Bewerberservice. Dazu wurden unter-
schiedliche Maßnahmen des Personal-
marketings und der Personalgewinnung 
um gesetzt, um die Feuerwehr Köln 
nach außen zu präsentieren. 
 
Durch Messeauftritte und die Teilnahme an 
verschiedenen Schulveranstaltungen konn-
ten zahlreiche potenzielle Bewerber*innen 
erreicht und in einer Vielzahl von Auswahl-
verfahren neue Stellen besetzt werden.  
Auf Messen in Köln und NRW
Ein zentraler Bestandteil der Nachwuchsge -
winnung ist die Teilnahme an verschiedenen 
Ausbildungs­ und Jobmessen. Darunter 
auch die Messe „Einstieg Köln“, die bereits 
zu Jahresbeginn stattfand und die den Mes -
sebesucher*innen die Möglichkeit gab, sich 
umfassend über die Berufsmöglichkeiten 
bei der Feuerwehr Köln zu informieren. Ne-
ben Gesprächen mit Kolleg*innen, die aus 
ihrem Berufsalltag berichteten, konnten die 
Besucher*innen anhand von Mitmach-Ak-
tionen die Feuerwehr Köln hautnah selbst 
erleben. 
 
Hierfür standen unter anderem ein Hilfe-
leistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) und 
ein Rettungswagen (RTW) bereit. Besu -
cher*innen hatten die Möglichkeit, Wieder-
belebungsübungen direkt am Stand unter 
Anleitung unserer Notfallsanitäter*in nen-
Auszubildenden auszuprobieren. 
Z
usätzlich war eine Atemschutzstrecke auf-
gebaut, in der die Besucher*innen sich ein 
Bild von den Herausforderungen der Feuer-
wehrarbeit machen konnten. 
 
Der Messestand stieß auf großen Zuspruch 
der Besucher*innen und es konnten zahl-
reiche Gespräche mit potenziellen Bewer-
ber*innen geführt werden. Neben sieben 
Messen in Köln war die Feuerwehr auch auf 
Messen in Dortmund, Düsseldorf und Bonn 
vertreten. Besonders hervorzuheben ist die 
Teilnahme an der Fachmesse „112Rescue“ 
in Dortmund, deren Fokus auf dem Brand -
schutz, dem Rettungswesen sowie dem Ka -
tastrophen­ u nd Bevölkerungsschutz liegt. 
 
Dadurch konnte sich die Feuerwehr Köln 
auch außerhalb des Stadtgebietes präsen -
tieren und mit Interessenten aus ganz Nord-
rhein­Westfalen in Kontakt treten. 
Nachwuchsgewinnung an Kölner Schulen 
Neben den Messeteilnahmen spielte auch 
die Nachwuchsgewinnung an Schulen in 
Köln und im Umland eine wichtige Rolle. In 
diesem Rahmen nahm die Feuerwehr Köln 
an unterschiedlichen Schulveranstaltungen 
teil.

192
Abteilungen – Stabsstellen
193
Beispielhaft ist ein Bewerbertraining an der 
Gesamtschule Holweide. Am Ernst­  M ach­
Gymnasium in Hürth nahm der Bewerber-
service an einem Speed-Dating-  F ormat 
teil, das es den Schüler*innen ermöglichte, 
verschiedene Arbeitgeber*innen in kurzer 
Zeit kennenzulernen und erste Kontakte 
zu knüpfen. 
Bewerbungen und Auswahlverfahren
Der Erfolg dieser Maßnahmen spiegelte sich 
in den Bewerbungszahlen wider. Insgesamt 
gingen 2024 rund 1 .800 Bewerbungen ein, 
die vom Bewerberservice auf ihre Zulässig -
keit geprüft wurden, bevor an knapp 106  T a-
gen Auswahlverfahren durchgeführt wurden. 
 
Insgesamt konnten 223 S tellen besetzt 
werden, darunter 150 A usbildungsplätze 
und 10 S tellen für ein Freiwilliges Sozi -
ales Jahr (FSJ). 
Bei der Einstellung lag der Fokus auf  
folgenden Ausbildungsberufen:
•   S tufenausbildung Brandmeister*innen
•   Notfallsanitäter*innen
•   Brandmeister*innen
•   Brandoberinspektor*innen
•   Brandreferendar*innen
Darüber hinaus konnten durch die Durch-
führung von Auswahlverfahren an zehn 
Tagen insgesamt 26 bereits fertig ausge­
bildete Feuerwehrkolleg*innen für die 
Feuer w ehr Köln gewonnen werden.  
Neueröffnung der Sporthalle  
in der Scheibenstraße
Ein weiteres besonderes Ereignis war die 
Wiedereröffnung der Sporthalle nach um -
fassender Sanierung im Mai 2024. 
Diese steht somit wieder für die Durchfüh -
rung der körperlichen Eignungstests zur 
Verfügung. Im vergangenen Jahr fanden 
insgesamt 19 reguläre Eignungstests und 
zusätzlich sechs Probetests statt.  
 
Die Probetests bieten Bewerber*innen die 
Möglichkeit, sich gezielt auf die Anforde-
rungen vorzubereiten und den Ablauf des 
Tests kennenzulernen. 
Ziele für das Jahr 2025
Für das Jahr 2025 sind weitere Maßnahmen 
und Optimierungen geplant, um den Bewer-
bungsprozess noch effizienter und attrak-
tiver zu gestalten. Ein wichtiger Schritt wird 
die Umstrukturierung der Auswahlverfahren 
sein, insbesondere für Brandmeisteranwär-
ter*innen: Das Bewerbungsverfahren soll zu 
einem kontinuierlichen Prozess weiterent-
wickelt werden, um die Bewerbungspro-
zesse zu verkürzen. Ebenso ist es unser Ziel, 
den Frauenanteil bei der Feuerwehr Köln zu 
erhöhen, um ausgewogenere und leistungs-
fähigere Teams zu fördern. Daher wollen wir 
zielgerichtete Maßnahmen umsetzen und 
hoffen, dadurch mehr Frauen für den Feuer-
wehrdienst gewinnen zu können. 
 
Wir blicken zuversichtlich in das Jahr 2025 
und freuen uns darauf, viele neue Talente für 
die Feuerwehr Köln zu gewinnen.

194
Abteilungen – Stabsstellen
195
Gefahrenvorbeugung
Die Abteilung „Gefahrenvorbeugung“ be-
stand 2024 aus 48 Ko lleg*innen. Die Abtei-
lung ist in einem eigenen Dienstgebäude auf 
der Neusser Landstraße  2, a uf dem Gelände 
der ehemaligen „Glanzstoff“, untergebracht.  
Durch die Abteilung Gefahrenvorbeugung 
werden unter anderem bearbeitet:
•   Die gesetzlich vorgeschriebenen 
Brandverhütungsschauen
•   Wiederkehrende Prüfungen bei Objekten 
mit dem Bauaufsichtsamt
•   Stellungnahmen im Baugenehmigungs-
verfahren gegenüber dem BAA
•   Stellungnahmen gegenüber 
Brandschutzsachverständigen
•   Brandverhütungsschauen bei Altbauten
•   Brandschutztechnische Betreuung von 
Schulprojekten
•   Beantwortung von Bürger-, Architekten- 
und Ämteranfragen 
•   Prüfung von Brandmeldeanlagen im 
Bestand und bei Neubauten
•   Festlegung und Koordination des erfor-
derlichen Sicherheitswachdiensts
•   Bearbeitung brandschutztechnischer 
Belange im Kölner Stadtgebiet in enger 
Zusammenarbeit mit den städtischen 
Ämtern
•   Prüfung und Freigabe von 
Feuerwehrplänen
•   Brandschutztechnische Belange der 
Feuer- und Rettungswachen
Brandverhütungsschauen (BVS)
In der Stadt Köln gibt es aktuell 
12.000 brandschaupflichtige Teilobjekte. 
Diese werden je nach baulicher Zu- oder 
Einordnung spätestens alle sechs Jahre 
durch die Mitarbeiter*innen begangen. Im 
Jahre 2024 wurden 681 BVS durchgeführt. 
Wiederkehrende Prüfungen (WKP)
Wiederkehrende Prüfungen werden bei-
spielsweise durch das Bauaufsichtsamt 
der Stadt Köln bei Großgaragen oder Hoch­
häusern ab 60 Me tern durchgeführt. 
 
Im Jahr 2024 wurden 350 wi ederkehrende 
Prüfungen zu Ortsterminen begleitet und im 
System der Gefahrenvorbeugung schriftlich 
bearbeitet und dokumentiert.  
Mängel aus Einsätzen
Da zu jedem Einsatz ein Bericht durch die 
Einsatzkräfte erstellt wird, bestehen hier die 
Möglichkeiten für die Einsatzkräfte, brand -
schutztechnische Mängel bezüglich des 
Einsatzobjektes zu vermerken, die ihnen vor 
Ort aufgefallen sind. 
 
Dies kann beispielsweise eine Feuerwehr-
zufahrt betreffen, die nicht entsprechend 
den gesetzlichen Vorgaben genutzt werden 
kann. Auch Feuerwehraufzüge, die nicht 
den Vorgaben entsprechen, oder Brand-
meldeanlagen, die nicht mit aktuellen Lauf -
karten versehen sind, fallen in diese Gruppe.  
 
Die gemeldeten Mängel werden dann durch 
die Abteilung Gefahrenvorbeugung abgear-
beitet. Im Jahr 2024 kamen rund 403 doku -
mentierte Vorgänge dieser Art zusammen.  
 
Teilweise wurden dann Anfahrtsproben 
und/ oder Anleiterproben (unter Beteiligung 
der jeweiligen Feuer- und Rettungswache 
des Bezirks) sowie Begehungen und Orts -
termine mit Betreiber*innen durchgeführt. 
Diese führten auch dazu, dass 2024 insge -
samt 52 Vorgänge an das Bauaufsichtsamt 
abgegeben wurden. 
G
eschäftszimmer
Durch das Geschäftszimmer werden ein -
gehende Anfragen entweder direkt beant -
wortet oder an eine*n Sachbearbeiter*in 
vermittelt. 
 
Weiterhin führt das Geschäftszimmer den 
Baunebenaktenbestand der Abteilung 375, 
in dem Ende 2024 Akten zu insgesamt 
30.000 Objekten mit brandschutztech-
nischer Relevanz geführt werden. Insgesamt 
sind das ca. 39.500 Gebäudeakten.  
S
chriftliche Beratungen
Auch die Möglichkeit, die Abteilung Ge-
fahrenvorbeugung per E-Mail zu erreichen, 
wird beispielsweise von Bürger*innen, 
Brandschutzsachverständigen, Archi -
tekt*innen sowie den anderen Ämtern der 
Stadt Köln umfangreich genutzt.  
 
Die eingehenden Fragen werden der Auf-
gabe entsprechend beantwortet oder 
an zuständige Stellen/andere Ämter weiter­
geleitet. 
 
Sie werden im elektronischen Aktensystem 
der Abteilung dokumentiert, um später noch 
nachvollziehbar zu sein. 
 
Im Jahr 2024 gab es 2.123 dieser Vorgänge. 
Besondere Aufgaben
Schulprojekte
Im Dezember 2022 hat der Rat der 
Stadt Köln dem zweiten Maßnahmenpaket 
Schulbau (MPS), dem größten Schulbau­ 
Programm in der Geschichte der Stadt Köln, 
zugestimmt und hiermit den Weg für be-
schleunigte Vergabeverfahren freigemacht. 
 
Die Abteilung Gefahrenvorbeugung unter-
stützt bereits seit 2015 durch aktive Betei -
ligung in der Koordinierungsgruppe MPS 
mit dem Ziel, eine zeitnahe und möglichst 
reibungslose Genehmigungsfähigkeit der 
Projekte sicherzustellen. 
 
Darüber hinaus werden aktuell Schulpro -
jekte eigens durch zwei Mitarbeiter*innen 
direkt und gesondert betreut. Dabei be -
treuen sie Neubauprojekte Kölner Schulen, 
stehen für Beratungen und brandschutz -
technischen Abstimmungen mit den Bau -
herr*innen zur Verfügung, begleiten Be-
sprechungskonferenzen und führen, falls 
erforderlich, entsprechende Ortstermine 
durch. Aktuell sind 334 Ob jekte hinterlegt, 
die das BS­Kr iterium „Schule“ haben. 
Sicherheitswachdienst (SWD)
Im Jahre 2024 fanden 242 Vera nstaltungen 
statt, die durch die Kolleg*innen des Ein-
satzdienstes aus der Freizeit dienstlich als 
SWD begleitet wurden. Diese Kommandie-
rungen werden durch die Abteilung Gefah-
renabwehr veranlasst. Daraus ergab sich, 
dass insgesamt 567 Ko lleg*innen hier ihren 
Dienst laut Kommandierung versahen. 
 
Im Laufe des Jahres 2022 wurden die Ver-
antwortungen des Betreibers einer Veran -
staltung, einen SWD vorhalten zu müssen, 
auf dieselben durch die Brandschutzdienst-
stelle übertragen. Dies führte dazu, dass 
Kommandierungen von SWD, z. B. b ei der 
MesseKöln, im Opernhaus, in der Philharmo -
nie usw., nicht mehr durch Kräfte der Feuer-
wehr Köln durchgeführt wurden. Diese wur-
den dann durch Privatunternehmen gestellt. 
 
Dennoch wurden im Jahr 2024 noch 
567 Mitarbeitende kommandiert.

196
Abteilungen – Stabsstellen
197
Altbau
Brandverhütungsschauen für ältere Wohn-
gebäude werden nach dem Beschluss 
der Verwaltungskommission vom 12. Ja    n u­
 ar 1993 durchgeführt. Im Jahr 2024 wurden 
70 Altbaubrandschauen und in Folge daraus 
66 Nachschauen an den infrage kommen-
den Objekten durchgeführt.  
Brandmeldeanlagen
In der Sachgruppe 375/21 Brandmeldean-
lagen werden Überprüfungen der bei der 
Feuerwehr Köln aufgeschalteten Brandmel-
deanlagen (BMA) durchgeführt. Ende 2024 
waren 2045 solcher BMA mit Aufschaltung 
auf die Leitstelle der Feuerwehr Köln hinter-
legt. Im Jahr 2024 kamen rund 52 neue auf-
geschaltete/abgenommene Anlagen hinzu. 
 
Es wurden sogenannte Feuerwehrschlüs -
seldepots (FSD­1) u nd Doppelschließungen 
im Kölner Stadtgebiet eingerichtet, welche 
die Zugänglichkeit für die Feuerwehr zu Ob-
jekten mittels eines eigenen, von der Feuer -
wehr mitgeführten Schlüssels sicherstellen.  
Sonderaufgaben 
Veranstaltungen
Im Jahr 2024 wurden durch die Abtei-
lung Gefahrenvorbeugung ca. 959 V eran-
staltungen brandschutztechnisch beurteilt 
und be gleitet. 
 
Hierunter zählen unter anderem Großveran-
staltungen wie Karneval, Silvester, Summer 
Jam, aber auch kleinere Veranstaltungen 
und die temporäre Nutzung auf öffentlichen 
Plätzen, wie z. B. W eihnachtsmärkte. 
 
Ungefähr 335 Vera nstaltungen, bei denen 
Pyrotechnik eingesetzt wurde oder feuer­
gefährliche Handlungen stattgefunden  
haben, wurden ebenfalls durch die Abtei -
lung Gefahrenvorbeugung bearbeitet. 
Sicherheitsbesprechungen
Durch Mitarbeiter der Abteilung Gefahren -
vorbeugung werden, beispielsweise bei 
Fußballspielen, Sicherheitsbesprechungen 
begleitet, wie sie gerade auch vor Risiko -
spielen mit den betroffenen Ämtern und 
Veranstaltern stattfinden. Das fand in 2024 
insbesondere auch im Zusammenhang mit 
der Fußball­Eu ropameisterschaft statt.  
 
Die dokumentierte Anzahl belief sich im 
Jahr 2024 auf 25 Besp rechungen, die durch 
Mitarbeiter*innen der Abteilung Gefahren-
vorbeugung begleitet wurden. 
Feuerwehraufzüge
Feuerwehraufzüge dienen den Einsatzkräf-
ten als Unterstützung zur Brandbekämpfung 
in Hochhäusern. Sie werden entsprechend 
spezieller Vorgaben, die eine sichere Nut-
zung auch im Brandfall ermöglichen, erstellt. 
Die Abteilung Gefahrenvorbeugung berät 
die Betreiber der Aufzüge bei Neueinrich -
tung und Instandhaltung. 
 
Im Jahr 2024 waren 118 Feu erwehraufzüge 
im Kölner Stadtgebiet dokumentiert.  
Ausbildung interner und externer  
Dienststellen – Angehörige
Im Jahr 2024 wurden verschiedene in-
ter ne und externe angehende Kolleg*innen 
des gehobenen und höheren feuerwehr-
technischen Dienstes in Tätigkeiten des vor-
beugenden Brandschutzes theoretisch und 
praktisch ausgebildet. 
Sie fertigen unter Aufsicht Stellungnahmen 
im bauaufsichtlichen Verfahren und beglei-
ten die Kolleg*innen zu Brandschauen und 
anderen Ortsterminen. 
Brandschutzbeauftragte Stadthaus
Zwei Mitarbeiter*innen versehen dauerhaft 
Aufgaben für das Stadthaus Deutz und 
Chorweiler im Büro im Stadthaus Deutz,  
einer davon als Brandschutzbeauftragter. 
Anfahrts- und/oder 
Anleiterproben – Ortstermine
Im Jahr 2024 wurden durch die Abtei-
lung Gefahrenvorbeugung in Begleitung der 
jeweilig zuständigen Feuer- und Rettungs-
wache des Bezirkes insgesamt mindestens 
elf Anfahrts­ u nd/oder Anleiterproben bei 
Objekten durchgeführt. 
 
Es wurde hier direkt vor Ort überprüft, 
ob die Vorgaben der Bauordnung NRW 
entsprechend des baugenehmigten Zu-
standes noch umgesetzt/vorhanden sind. 
Bei er forderlichen Nachbesserungen/
Wiederher stellungen des genehmigten 
Zustandes wurden diese Vorgänge dann 
zuständigkeitsh  alber an das Bauaufsicht-
samt der Stadt Köln übergeben.  
 
Im Jahr 2024 wurden insgesamt 592 Orts-
termine durch die Kolleg*innen der Abtei-
lung Gefahrenvorbeugung wahrgenommen, 
bei denen brandschutztechnische Belange 
besprochen, respektive die Feuerwehr  
betreffende Probleme erkannt und einer  
Lösung zugeführt wurden.
A
bkürzungsverzeichnis:
VB: Vorbeugender Brandschutz
BVS: Brandverhütungsschau nach BHKG §26
BHKG:  Brandschutz-, Hilfeleistungs- und 
Katastrophenschutzgesetz
BAA: Bauaufsichtsamt der Stadt Köln
BS-SV: Brandschutzsachverständige
SWD: Sicherheitswachdienst
BMA: B randmeldeanlagen
WKP: Wiederkehrende Prüfung

© Luisa Oberth
Zahlen

201
200
Zahlen
1. Übersicht Alarmierungen und Notrufe   . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  . 202
2. Einsatz vs.  Alar mierung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  . 204
2 .1 Feuerschutz- und Hilfeleistungen   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  . 208
2 .2 Alarmierungen nach Wachen   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
2 .3 Alarmierungen nach Fahrzeugen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  . 220
2.4 Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr   . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  . 224
2.5 Einsätze Rettungsdienst   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  . 226
2 .6 Alarmierungen Luftrettung   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  . 228
3. Notrufe   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  . 230
4 . P ersonal  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
4 .1 Personal Berufsfeuerwehr  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  . 232
4 .2 Personal Freiwillige Feuerwehr   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  . 236
4.3 Frauen und Mädchen in der Feuerwehr  . . . . . . . . . . . . . . . . .  . 238
4.4 Verletzte Einsatzkräfte  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  .240
5 . Finanzen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  . 242
© David Küpper
© David Küpper

202
Zahlen
203
1. Übersicht Alarmierungen und Notrufe
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Brandschutz (BS) 1.881 1.938 2.108 2.461 2.051 2.030 1.685 2.218 2.058 2.060
BS Fehlalarm 2.000 2.549 2.818 3.095 2.996 2.320 2.931 3.673 3.714 3.910
BS Alarmierungen total 3 .881 4 .487 4 .926 5 .556 5 .047 4 .350 4 .616 5 .891 5 .7 72 5 .970
Vgl. Vorjahr / 1 5 ,6 % 9, 8 % 1 2, 8 % –9, 2 % –13 , 8 % 6,1 % 27,6 % –2,0 % 3 ,4 %
Quote Fehlalarm/Einsatz 51 , 5 % 56, 8 % 57, 2 % 5 5 ,7 % 59,4 % 5 3 , 3 % 63 , 5 % 62, 3 % 6 4, 3 % 65 , 5 %
Technische Hilfe (TH) 6.453 8.955 8.944 7.402 8.667 7.564 9.109 7.641 8.024 7.552
TH Fehlalarm 2.722 3.032 3.116 3.336 2.730 2.141 3.072 3.075 3.379 3.477
TH Alarmierungen total 9 .175 11 .987 12 .0 60 10 .738 11 .397 9 .7 05 12 .181 10 .716 11 .403 11 .0 29
ABC-Einsätze (in TH enthalten) 767 1.091 1.081 976 963 815 1.041 1.015 1.084 933
Feuerwehr total 13 .056 16 .474 16 .986 16 .294 16 .444 14 .0 55 16 .7 97 16 .607 17 .175 16 .999
RTW Alarmierungen 141.643 149.761 150.228 152.616 155.412 136.459 151.947 164.462 156.540 161.428
N–KTW Alarmierungen / / / / / 2.619 7.135 10.850 13.281 15.113
NEF Alarmierungen 31.073 31.454 33.111 36.564 37.599 34.836 36.263 34.351 32.800 32.501
Rettungsdienst Boden 172 .716 181 .215 183 .339 189 .180 193 .0 11 173 .914 195 .345 209 .6 63 202 .6 21 209 .042
RTH (Christoph 3) 1.673 1.575 1.472 1.360 1.130 970 1.391 1.633 1.327 1.211
ITH (Christoph Rheinland) 862 827 803 771 665 590 820 1.075 930 911
Rettungsdienst Luft 2.535 2.402 2.275 2.131 1.795 1.560 2.211 2.708 2.257 2.122
Rettungsdienst total 175 .251 183 .617 185 .614 191 .311 194 .806 175 .474 197 .556 212 .371 204 .878 211 .164
Alarmierungen total 188 .307 200 .091 202 .6 00 207 .6 05 211 .250 189 .529 214 .353 228 .9 78 222 .053 228 .163
Ø Alarmierungen in 24  St d. 516 548 555 569 579 519 587 627 608 625
Notrufe 366 .927 377 .689 376 .191 351 .177 379 .918 314 .867 368 .317 408 .889 381 .117 322 .101
Quote Alarm/Notruf 51 , 3 % 5 3 ,0 % 5 3 ,9 % 59,1 % 5 5 ,6 % 60, 2 % 58, 2 % 56,0 % 58, 3 % 70, 8 %
Quelle: Jahresbericht, RD ELS 374/10E, Ignis 37/3

204
Zahlen
205
2. Einsatz vs. Al armierung
Wenn irgendwo in Köln die 112 gewählt wird, 
werden die Anrufe in der Leitstelle von den 
Disponent*innen entgegengenommen: Mit 
den Worten „Notruf Feuerwehr und Ret-
tungsdienst. Wo genau ist der Notfallort?“ 
beginnt das Notrufgespräch. 
Je nachdem, was der*die Anrufende nun 
schildert, entscheidet der*die Disponent*in, 
ob er*sie einen Einsatz eröffnet. Entscheidet 
er*sie sich dafür, beginnt die Disposition der 
Einsatzmittel gemäß des Alarmierungsstich -
wortes. Für jedes Alarmierungsstichwort 
(beispielsweise „Feuer mit Menschenret-
tung“, „Person hinter Tür“, „Verkehrsunfall“) 
sind Art und Anzahl der notwendigen Ein -
satzkräfte und ­mi ttel festgelegt. 
Auf den Wachen, in den Gerätehäusern oder 
digital per Funk werden nun die benötigten 
Einsatzkräfte über den Einsatz informiert. 
Sie haben ab Alarmierung 90  Sek unden Zeit, 
ihre persönliche Schutzausstattung anzu-
legen und die Fahrzeuge zu besetzen. Die 
Zeit zwischen dem Abschluss der Alarmie -
rung und dem Verlassen der Feuerwache 
oder des Gerätehauses ist die Ausrückezeit. 
Die Zeit zwischen der Notrufannahme und 
dem Eintreffen an der Einsatzstelle defi -
niert die Hilfsfrist. Innerhalb der „Hilfsfrist 
1“ sollten zehn Einsatzkräfte in maximal 9,5 
Minuten an der Einsatzstelle sein. Innerhalb 
der „Hilfsfrist 2” so llten weitere sechs Ein-
satzkräfte in weiteren maximal fünf Minuten 
vor Ort sein. So sind innerhalb von 14,5 Mi -
nuten 16 Kräfte am Unglücksort. 
Der eigentliche Einsatz umfasst schließlich 
alle Maßnahmen zur Gefahrenabwehr – 
dazu gehören unter anderem Erkunden, 
Retten, Evaku ieren, Löschen, Nachalarmie-
ren sowie der Einsatz von Material und 
Geräten. 
Schutzziele 
In Köln setzen sich die Schutzziele nach 
den Vorgaben der Arbeitsgemeinschaft 
der Leiter*innen der Berufsfeuerwehren in 
Deutschland (AGBF) zusammen. Bei Brand­
ereignissen spielt die O.R.B.I.T.­Studie eine 
entscheidende Rolle: Seit den Siebzigerjah-
ren des letzten Jahrhunderts liegt mit der 
O.R.B.I.T.­Studie die Erkenntnis vor, dass in 
etwa 90 Prozent der Fälle eine Kohlenmo-
noxid-Intoxikation und in zehn Prozent der 
Fälle ein Verbrennungsgrad die Todesursa-
che bilden. Unumstritten ist die Tatsache, 
dass bei einer anhaltenden Einwirkung des 
Brandrauches aufgrund eines Feuers auf 
eine Person deren Überlebensc  hance inner-
halb weniger Minuten deutlich sinkt. 
Eine Menschenrettung muss demnach so 
schnell wie möglich durchgeführt werden. 
Die wesentlichen Qualitätskriterien für 
ein standardisiertes Schadensereignis wur-
den durch die AGBF Bund beschrieben:
• Hilfsfrist
• Funktionsstärke
• Einsatzmittel
• Erreichungsgrad

206
Zahlen
207
Alarmierung
Alarmierte Einsatzmittel rücken nicht immer 
aus oder brechen ihre Anfahrt zum Einsatz -
ort teils auch ab. Das kann viele Gründe 
haben – meist aber bestellen die bereits 
am Einsatzort eingetroffenen Einsatzkräfte 
aufgrund der vorgefundenen Lage weitere 
alarmierte Einsatzmittel ab.
Einsatz
Einsatzmittel wurden alarmiert, sind ausge -
rückt und am Einsatzort eingetroffen. Der ei -
gentliche Einsatz umfasst schließlich alle 
Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, dazu ge-
hören Erkunden, Retten, Evakuieren, Löschen, 
Nachalarmieren sowie der Einsatz von Mate -
rial und Geräten.

208
Zahlen
209
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Feuerwehr gesamt 13 .9 34 16 .4 74 16 .9 86 18 .1 98 16 . 444 14 . 055 16 .3 74 16 .5 62 17 .17 5 16 .999
Brände und Explosionen 1 .8 81 1 .93 8 2 .1 08 2 .4 61 2 . 051 2 . 030 1 . 685 2 .20 0 2 . 058 2 . 060
Kleinbrände 1.810 1.856 2.011 2.354 1.934 1.887 1.623 2.118 1.988 1.980
Mittelbrände 71 75 94 104 113 126 54 67 62 70
Großbrände / 7 3 3 4 17 8 15 8 10
Fehlalarme Brand 2 .000 2 .5 49 2 .81 8 3 . 095 2 .99 6 2 .3 20 3 .1 24 3 . 673 3 . 714 3 .9 10
überörtliche Einsätze 1 4 23 24 22 9 5 18 12 11
Menschen gerettet 113 117 151 119 119 125 80 100 177 149
Menschen tot 2 1 4 3 1 7 4 3 2 3
Brandobjekte
Pflege­  und Betreuungsobjekte 58 88 81 117 49 42 65 60 52 66
Beherbergungsobjekte / / / / 28 16 26 36 37 39
Versammlungsobjekte 9 13 111 10 19 12 16 19 37 16
Unterrichtsobjekte 30 25 20 34 14 8 16 19 13 21
Hochhausobjekte / / / / 29 27 29 34 12 40
Verkaufsobjekte 20 29 23 36 21 20 22 19 31 29
Verwaltungsobjekte 34 50 44 63 20 10 12 13 11 19
Garagen 18 25 21 25 18 17 23 13 25 27
Gewerbeobjekte 60 55 63 79 126 108 92 112 125 103
Wohngebäude 601 697 811 888 780 699 696 719 692 756
landwirtschaftliche Anwesen 3 4 3 8 9 13 11 9 11 7
Fahrzeuge 91 132 94 129 159 149 153 143 147 136
Vegetation 136 137 151 215 159 224 133 248 154 92
Sonstiges 832 687 809 881 642 657 391 801 717 710
2 .1  Feuerschutz- und Hilfeleistungen

210
Zahlen
211
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Technische Hilfeleistung 7 .3 31 8 .9 55 8 . 944 9 .3 06 8 . 667 7 .5 64 9 .10 9 7 .6 14 8 . 024 7 .5 52
Fehlalarme TH 2 . 722 3 . 032 3 .1 16 3 .3 36 2 . 730 2 .1 41 2 .4 56 3 .0 75 3 .3 79 3 .4 77
überörtliche Einsätze 38 71 45 94 55 51 23 60 10 35
Menschen gerettet 1.315 1.268 1.334 940 781 370 374 665 657 758
Menschen tot 144 128 118 134 115 89 94 108 115 134
Einsätze mit Menschen in Notlage (Auswahl)
Aufzug 304 366 372 377 386 266 306 395 629 483
PBRUECKE  
(Person droht, von einer Rheinbrücke zu springen) 18 14 4 12 11 13 16 12 12 11
PEINGEKL (Person eingeklemmt) 36 25 28 33 21 20 24 17 26 37
PHAENGT (Person hat sich erhängt) 17 18 10 14 27 13 20 26 20 14
PRHEIN (Person im Rhein) 28 36 29 43 27 22 27 26 22 34
PSCHUETT (Person verschüttet) 1 2 1 19 / 1 / /
PSPRINGT (Person droht zu springen) 40 24 36 31 32 5 37 34 40 37
PSTRAB (Person unter Straßenbahn) 8 15 5 9 9 5 9 6 4 7
PSTROM (Person hat Stromschlag bekommen) 4 8 2 4 2 / 3 / / /
PTUER (Person hinter verschlossener Tür) 1.103 1.128 1.222 1.189 1.001 941 1.255 1.437 1.470 1.460
PUBAHN (Person unter U ­B ahn) / 2 3 / 1 1 / / 3 2
PWASSER (Person in stehendem Gewässer) 2 6 5 1 1 3 5 5 / 1
PZUG (Person unter Zug) 14 12 9 14 11 8 9 13 13 15
Einsätze mit Tieren / / / / / / 840 1 .1 25 1 .20 0 1 .11 8
Tier in Notlage 446 387 388 354 390 299 267 473 518 522
Tier und Mensch in Notlage / / / / / / 104 84 96 114
Fundtier / / / / / / 469 568 586 482

212
Zahlen
213
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Bombe / / / / / 11 21 12 8 12
Betriebsunfälle 8 12 14 2 5 3 7 / / /
Einstürze baulicher Anlagen 1 1 1 1 1 / /
Verkehrsunfälle und -störungen 830 972 959 975 884 623 798 917 1039 1094
sonstige TH 1.999 1.931 1.937 2.055 1.913 1.770 5.664 1.402 1.539 1.539
ABC-Einsätze 767 1 . 091 1 . 081 976 963 815 1 . 041 1 . 007 1 . 084 1 . 048
Gasausströmungen 212 198 181 149 127 115 118 109 107 120
Ölunfälle 448 382 391 396 318 232 261 275 292 285
Ölspur 418 404 356 421 360 573 548 601 550
Gefahrguteinsätze 106 93 102 73 94 75 89 102 84 93
ATF 12 14 18 16 12 33 38 35 22 27
Chemie 10 12 12 11 11 8 9 13 7 18
GSGklein 80 62 66 39 66 67 39 52 55 48
Messen 2 3 4 5 5 3 2 / /
Blaus (Blausäure) 2 2 2 2 / / / / 1 /
Wasser- und Sturmschäden 901 912 1 .0 43 1 .49 6 1 .3 86 609 3 .1 68 1 .17 7 1 .1 69 975
durch Sturm 346 211 147 790 832 198 419 303 200
durch Wasser 342 505 681 460 296 365 2.569 386 410 447
umgefallene Bäume 213 196 215 246 258 240 401 372 456 328
Fehlalarmierungen 4 . 722 5 .4 01 5 . 689 6 .4 31 5 . 726 4 .4 61 5 .2 84 6 .74 8 7 .0 93 7 .3 87
Brand 2.000 2.549 2.818 3.095 2.996 2.320 3.124 3.673 3.714 3.910
Technisch 2.722 3.032 3.116 3.336 2.730 2.141 2.456 3.075 3.379 3.477

214
Zahlen
215
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
I Blinde Alarme (Anscheinsgefahr, in gutem Glauben) 3 .666 3 .9 70 4 .1 90 4 . 728 4 .1 15 3 .26 0 3 .6 10 4 .91 1 5 .2 41 5 .3 31
GELFEU / / / / / / 296 283 305 298
BLAL Brandschutz 899 1.040 1.173 1.299 1.244 1.040 1.056 1.425 1.412 1.416
ABBEST Brandschutz 62 58 84 111 144 91 104 134 168 157
BLAL Technische Hilfe 2.014 2.092 2.122 2.466 1.980 1.580 1.845 2.415 2.607 2.620
ABBEST Technische Hilfe 691 780 811 852 747 549 605 654 749 840
II Böswillige Alarme (auch Auslösung einer BMA) 68 72 54 51 33 60 41 48 49 24
Brandschutz 39 33 21 27 15 28 13 25 31 11
Brandmeldeanlagen 14 28 23 15 15 20 22 23 18 13
Technische Hilfe 15 11 10 9 3 12 6 6 16 5
III Falschalarme in BMA 1 .1 86 1 .3 59 1 . 445 1 . 658 1 .5 93 1 .1 27 1 .6 33 1 . 783 1 .87 3 2 . 083
Heimrauchmeldereinsätze / / 808 888 978 843 804 502 714 759

216
Zahlen
217
2 .2  Alarmierungen nach Wachen
FW1 FW2 FW3 FW4 FW5 FW6 FW7 FW8 FW9
2022
01 Feuer 2.178 1.357 1.230 1.072 1.288 565 559 822 810
01 Technische Hilfeleistung 1.820 1.395 1.090 1.187 2.001 763 830 2.447 1.212
02 Rettungsdienst 30.242 12.934 15.420 17.490 17.999 10.876 14.496 7.215 15.639
02 Verlegung 1.107 691 1.747 1.527 1.589 331 963 309 472
03 Sonderlage 28 27 16 21 18 10 8 9 12
Gesamt 35 .3 75 16 .4 04 19 .5 03 21 .2 97 22 .8 95 12 .5 45 16 .8 56 10 .8 02 18 .1 45
Anteil an Gesamtmenge 14,8 % 6,9 % 8,2 % 8,9 % 9,6 % 5,3 % 7,1 % 4,5 % 7,6 %
2023
01 Feuer 2.196 817 1.616 1.011 1.173 532 466 794 714
01 Technische Hilfeleistung 1.918 1.470 1.148 1.129 1.865 798 881 2.753 1.244
02 Rettungsdienst 26.488 12.394 14.553 17.168 18.747 11.696 14.110 7.605 15.286
02 Verlegung 1.008 791 1.812 1.701 1.421 340 912 278 496
03 Sonderlage 16 15 15 19 18 4 8 4 3
Gesamt 31 . 626 15 .4 87 19 .1 44 21 . 028 23 .2 24 13 .3 70 16 .3 77 11 .4 34 17 .7 43
Anteil an Gesamtmenge 13,8 % 6,8 % 8,4 % 9,2 % 10,2 % 5,8 % 7,2 % 5,0 % 7,8 %
2024
01 Feuer 2.250 657 1.646 1.050 1.226 573 467 840 896
01 Technische Hilfeleistung 1.898 1.525 1.093 1.217 1.854 887 878 2.584 1.203
02 Rettungsdienst 28.305 12.924 13.872 17.845 16.704 12.534 14.895 7.136 15.634
02 Verlegung 1.082 773 1.752 1.692 1.318 442 1.015 374 592
03 Sonderlage 4 2 3 3 1 3 1 / 4
Gesamt 33 .5 39 15 .8 81 18 .366 21 .8 07 21 .1 03 14 .4 39 17 .2 56 10 .9 34 18 .3 29
Anteil an Gesamtmenge 14,4 % 6,9 % 8,0 % 9,5 % 9,2 % 6,3 % 7,5 % 4,8 % 8,0 %

218
Zahlen
219
FW10 FW14 RD12 RD16 RD17 RD18 RD19 RD21 ITH/RTH Gesamt
2022
01 Feuer 2.313 239 26 15 15 51 67 39 10 12.656
01 Technische Hilfeleistung 1.298 382 122 49 24 112 216 86 131 15.165
02 Rettungsdienst 20.069 6.125 4.398 1.728 1.381 4.838 9.574 4.050 2.174 196.648
02 Verlegung 3.146 153 65 5 12 526 346 454 450 13.893
03 Sonderlage 20 6 / / / / / / / 175
Gesamt 26 .8 46 6 . 905 4 . 611 1 . 797 1 .4 32 5 .527 10 .2 03 4 . 629 2 . 765 238 .5 37
Anteil an Gesamtmenge 11,3  % 2,9 % 1,9 % 0,8 % 0,6 % 2,3 % 4,3 % 1,9 % 1,2  % 100,0 %
2023
01 Feuer 1.939 223 25 12 7 56 57 34 7 11.679
01 Technische Hilfeleistung 1.412 429 126 56 25 150 165 85 122 15.776
02 Rettungsdienst 18.984 5.839 4.000 1.535 1.234 4.575 8.609 3.253 1.687 187.763
02 Verlegung 2.726 121 54 7 14 421 387 380 458 13.327
03 Sonderlage 11 4 / / / 1 / / / 118
Gesamt 25 . 072 6 .6 16 4 .20 5 1 .6 10 1 .2 80 5 .20 3 9 .2 18 3 . 752 2 .2 74 228 .6 63
Anteil an Gesamtmenge 11,0 % 2,9 % 1,8 % 0,7 % 0,6 % 2,3 % 4,0 % 1,6 % 1,0 % 100,0 %
2024
01 Feuer 1.992 235 39 12 16 52 66 28 10 12.055
01 Technische Hilfeleistung 1.348 353 124 78 28 153 199 82 123 15.627
02 Rettungsdienst 18.589 6.300 4.285 1.519 1.264 4.949 9.042 3.379 1.634 190.810
02 Verlegung 2.939 190 73 2 25 479 436 275 355 13.814
03 Sonderlage 2 2 / / / / / / / 25
Gesamt 24 .8 70 7 .0 80 4 .52 1 1 . 611 1 .333 5 .6 33 9 .74 3 3 . 764 2 .1 22 232 .3 31
Anteil an Gesamtmenge 10,9 % 3,1 % 2,0 % 0,7 % 0,6 % 2,5 % 4,3 % 1,6 % 0,9 % 101,6 %

Alarmierungen 2022
HLF 1HLF1 1HLF2 HLF2 HLF3 HLF4 HLF5 HLF6 HLF7 HLF8 HLF9 HLF10 HLF14 Gesamt
01 Feuer 1.320 1.208 459 849 730 548 417 404 655 596 946 233 8 .36 5
01 Technische Hilfeleistung 755 680 740 714 738 635 617 614 648 962 773 315 8 .1 91
02 Rettungsdienst 83 79 96 59 100 76 87 89 75 116 107 79 1 . 046
02 Verlegung 1 4 2 2 9 6 8 2 10 6 6 1 57
03 Sonderlage 7 6 10 6 5 9 2 4 1 6 6 5 67
Gesamt 2 .1 66 1 .9 77 1 .3 07 1 . 630 1 .5 82 1 .2 74 1 .1 31 1 .11 3 1 .3 89 1 . 686 1 .83 8 633 17 .7 26
Anteil an Gesamtmenge 12,2 % 11,2 % 7,4 % 9,2 % 8,9 % 7,2 % 6,4 % 6,3 % 7,8 % 9,5 % 10,4 % 3,6 % 100,0 %
Anzahl pro Tag 5,9 5,4 3,6 4,5 4,3 3,5 3,1 3,0 3,8 4,6 5,0 1,7 48,6
Alarmierungen 2023
HLF 1HLF1 1HLF2 HLF2 HLF3 HLF4 HLF5 HLF6 HLF7 HLF8 HLF9 HLF10 TOJ-HLF HLF14 Gesamt
01 Feuer 1.353 1.190 508 827 685 549 419 367 656 554 931 68 211
8 .31 8
01 Technische Hilfeleistung 789 757 824 752 707 626 670 660 749 1.026 946 66 390 8 .9 62
02 Rettungsdienst 88 94 99 86 126 114 94 99 103 170 122 5 98 1 .29 8
02 Verlegung 7 12 4 9 9 9 1 4 15 10 11 1 / 92
03 Sonderlage 1 / / 3 3 1 2 / 2 1 9 / 22
Gesamt 2 .2 38 2 . 053 1 .4 35 1 . 677 1 .5 30 1 .29 8 1 .1 85 1 .1 32 1 .52 3 1 . 762 2 . 011 149 699 18 . 692
Anteil an Gesamtmenge 12,0 % 11,0 % 7,7 % 9,0 % 8,2 % 6,9 % 6,3 % 6,1 % 8,1 % 9,4 % 10,8 % 0,8 % 3,7 % 100,0 %
Anzahl pro Tag 6,1 5,6 3,9 4,6 4,2 3,6 3,2 3,1 4,2 4,8 5,5 0,4 1,9 51,2
Alarmierungen 2024
HLF 1HLF1 1HLF2 HLF2 HLF3 HLF4 HLF5 HLF6 HLF7 HLF8 HLF9 HLF10 TOJ-HLF HLF14 Gesamt
01 Feuer 1.356 1.251 501 834 800 605 454 359 697 669 973 233 220 8 .9 52
01 Technische Hilfeleistung 823 731 853 726 843 642 718 701 681 1.015 895 166 321 9 .1 15
02 Rettungsdienst 131 125 127 107 152 113 145 143 131 205 150 19 87 1 . 635
02 Verlegung 9 4 6 5 8 7 4 10 77 28 12 4 4 178
03 Sonderlage 2 1 / 1 / / 2 1 / 3 1 / 1 12
Gesamt 2 .3 21 2 .11 2 1 .4 87 1 . 673 1 .8 03 1 .3 67 1 .3 23 1 .21 4 1 .5 86 1 .9 20 2 . 031 422 633 19 .8 92
Anteil an Gesamtmenge 11,7 % 10,6 % 7,5 % 8,4 % 9,1 % 6,9 % 6,7 % 6,1 % 8,0 % 9,7 % 10,2 % 2,1 % 3,2 % 100,0 %
Anzahl pro Tag 6,4 5,8 4,1 4,6 4,9 3,7 3,6 3,3 4,3 5,3 5,6 1,2 1,7 54,5
220
Zahlen
221
2 .3  Alarmierungen nach Fahrzeugen

Alarmierungen 2022 2023 2024 2022 2023 2024 2022 2023 2024 2022 2023 2024
BVA BVA2 BVA2/3 BVA3 BVA5 BVA5 BVA5 BVA10 BVA10 BVA10 Gesamt Gesamt Gesamt
01 Feuer 977 1.181 1.258 719 615 674 1.541 1.410 1.523 3 .2 37 3 .20 6 3 .4 55
01 Technische Hilfeleistung 126 133 152 377 435 442 190 204 217 693 772 811
02 Rettungsdienst 76 96 134 58 65 91 133 151 200 267 312 425
02 Verlegung 38 59 70 16 9 4 29 31 48 83 99 122
03 Sonderlage 3 4 1 1 1 / 5 3 1 9 8 2
Gesamt 1 .2 20 1 .47 3 1 . 615 1 .17 1 1 .1 25 1 .21 1 1 .8 98 1 . 799 1 .98 9 4 .2 89 4 .3 97 4 .81 5
Anzahl pro Tag 3,3 4,0 4,4 3,2 3,1 3,3 5,2 4,9 5,4 11,8 12,0 13,2
Alarmierungen 2022 2023 2024 2022 2023 2024
OVA & GW-A OVA5 OVA5 OVA5 GWA GWA GWA
01 Feuer 243 230 260 536 554 573
01 Technische Hilfeleistung 249 266 307 47 41 49
02 Rettungsdienst 5 7 5 / / 1
02 Verlegung / / / / / /
03 Sonderlage / 1 / / / /
Gesamt 497 504 572 583 595 623
Anzahl pro Tag 1,4 1,4 1,6 1,6 1,6 1,7
222
Zahlen
223

2.4 Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr 
2023 
Löschgruppen,  
„Status 3“ und ausgerückt
Brand
Technische  
Hilfe
Rettungs-
dienst
Sonderlage 
Gesamt
2024 
Brand
Technische  
Hilfe
Rettungs-
dienst
Sonderlage 
Gesamt
37 Zündorf 5 8 5 / 18 14 6 1 / 21
47 Wahn-Heide-Lind 32 40 10 / 82 41 39 5 / 85
56 Worringen 14 29 16 / 59 18 47 6 / 71
57 Urbach 74 26 19 1 119 49 18 3 / 70
59 Strunden 37 60 3 / 100 63 72 1 1 137
66 Roggendorf 17 40 7 1 64 17 48 5 1 71
67 Porz-Langel 13 23 6 2 42 8 13 2 / 23
69 Holweide 54 38 7 / 99 68 25 8 2 103
74 Widdersdorf 9 25 17 / 51 40 20 5 / 65
75 Merkenich 37 42 9 1 88 38 66 5 / 109
76 Langel-Rheinkassel 27 33 11 / 71 35 57 5 / 97
77 Libur 20 29 3 / 52 26 36 6 / 68
79 Flittard 41 31 10 / 82 41 23 5 / 69
84 Umweltschutzdienst 10 12 11 / 33 19 45 1 / 65
85 Longerich 81 41 21 3 143 61 42 8 1 112
86 Fühlingen 56 19 18 1 93 63 51 9 4 127
87 Ensen-Westhoven 25 13 5 / 43 18 13 1 / 32
88 Heumar 26 40 21 1 87 31 27 5 1 64
89 Dünnwald 48 63 9 3 120 56 58 5 / 119
90 Kalk 85 57 21 / 163 128 67 3 / 198
92 Rodenkirchen 72 42 19 / 133 85 47 3 1 136
94 Lövenich 41 9 13 1 63 39 19 7 / 65
95 Fernmeldedienst 1 4 2 / 7 4 10 2 16
96 Esch 16 11 17 / 44 11 15 3 / 29
97 Eil 48 36 20 / 104 43 18 4 / 65
98 Brück 31 52 17 1 100 29 48 3 2 82
99 Dellbrück 42 82 4 1 128 66 91 1 / 158
Gesamt 962 905 321 16 2 .188 1 .111 1 .0 21 110 15 2 .257
Ø Alarmierung pro Monat 80,2 75,4 26,8 1,3 182,3 92,6 85,1 9,2 1,3 188,1
224
Zahlen
225
Stand: 2.1.2025

226
Zahlen
227
2.5 Einsätze Rettungsdienst
2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
RTW 150.228 152.616 155.412 136.459 151.947 164.462 156.540 161.428
N-KTW / / / 2.619 7.135 10.850 13.281 15.113
NEF 35.386 38.695 39.394 36.396 38.474 37.059 32.800 32.501
Gesamt 185 .614 191 .311 194 .806 175 .474 197 .556 212 .371 202 .6 21 209 .042
RTW Alarmierungen / / / 136 .459 151 .947 164 .462 156 .540 161 .428
Davon Berufsfeuerwehr / / / 54.856 62.438 60.926 71.236 71.970
Davon Leistungserbringer / / / 81.603 89.509 103.536 85.304 89.458
N-KTW Alarmierungen / / / 2 .6 19 7 .135 10 .146 13 .281 15 .113
Davon Berufsfeuerwehr / / / / / 3.043 2.482 2.996
Davon Leistungserbringer / / / / / 7.103 10.799 12.117
NEF Alarmierungen / / / 36 .396 38 .474 34 .351 32 .800 32 .501
Davon Berufsfeuerwehr / / / 16.600 14.544 13.327 13.092 17.202
Davon Leistungserbringer / / / 12.796 23.930 21.024 19.708 15.299

2 .6 Alarmierungen Luftrettung
Christoph Rheinland 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Gesamt 862 827 803 771 665 590 820 1 .0 20 914 886
Primäreinsatz / / / / 214 208 353 469 327 394
Sekundäreinsatz / / / / 401 327 344 385 441 348
Fehleinsatz / / / / 50 55 123 166 146 144
Christoph 3
Gesamt 1 .6 73 1 .575 1 .472 1 .360 1 .130 970 1 .391 1 .553 1 .273 1 .139
Primäreinsatz / / / / 861 737 1.031 1.098 871 777
Sekundäreinsatz / / / / 22 13 14 7 17 11
Fehleinsatz / / / / 247 220 346 448 385 351
Luftrettung gesamt / / / / 1 .7 95 1 .560 2 .211 2 .6 59 2 .241 2 .0 25
228
Zahlen
229

SOS
3. Notrufe
Trotz Schwankungen in den letzten Jahren liegt die Zahl der Notrufe 2024  
mit 322.101 deutlich unter dem Niveau von 2023 mit 381.117 Notrufen.
4 . Personal
230
Zahlen
231
Männer Frauen Gesamt
Feuerwehrtechn. Dienst 1.418 29 1 .447
Verwaltung Beamt*innen 14 32 46
Verwaltung Beschäftigte 182 129 311
Gesamt 1 .614 190 1 .804
Quelle: IKO-Daten 2024

4 .1 Personal Berufsfeuerwehr
Berufsfeuerwehr 2020 2021 2022 2023 2024
Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
Feuerwehrtechn. Dienst 1.268 16 1 .284 1.305 19 1 .324 1.346 21 1 .367 1.331 25 1 .356 1.418 29 1 .447
Verwaltung Beamt*innen 16 24 40 19 24 43 16 26 42 17 30 47 14 32 46
Verwaltung & Beschäftigte 178 134 312 167 110 277 179 122 301 195 108 303 182 129 311
Gesamt 1 .462 174 1 .6 36 1 .491 153 1 .6 44 1 .541 169 1 .7 10 1 .543 163 1 .7 06 1 .6 14 190 1 .804
Feuerwehr Köln gesamt 3 .0 34 355 3 .389 3 .0 33 333 3 .369 3 .151 377 3 .528 3 .150 419 3 .569 3 .216 438 3 .6 54
232
Zahlen
233
Quelle: Jahresberichte FW Köln

234
Zahlen
235
Feuerwehrtechn . Di enst Männer Frauen Männer Frauen Männer Frauen Gesamt Davon Männer Frauen
Alter Beamt*innen LGr . 1 .2  LGr . 2 .1 LGr . 2 .2
18 – 2 7  Ja hre 230 11 1 / 1 243 232 11
28 –  34  J ahre 333 8 19 2 / 362 352 10
35 –  39  J ahre 201 4 21 / 3 1 230 225 5
40 –  4 4  J ahre 136 2 22 / 5 165 163 2
45 –  4 9  J ahre 117 / 23 / 3 1 144 143 1
50 –  5 4  J ahre 90 / 20 / 3 113 113 /
55 –  5 9  J ahre 142 / 30 / 2 174 174 /
60 – 6 3  Jahre 11 / 5 / / 16 16 /
Gesamt 1 .26 0 25 141 2 17 2 1 .4 47 mit BMA 1 .4 18 29
Verwaltungsdienst 
18 – 2 7  Ja hre / 8 / 6 / / 14 / 14
28 –  34  J ahre 2 6 1 4 / / 11 3 10
35 –  39  J ahre / 3 1 2 / / 7 1 5
40 –  4 4  J ahre / / / / / / 1 / /
45 –  4 9  J ahre / 2 2 2 / / 6 2 4
50 –  5 4  J ahre / / / / / / 2 / /
55 –  5 9  J ahre / / 3 3 / 1 7 3 4
60 – 6 3  Jahre / / 2 / / / 4 2 /
ab 64 Jahre / / / / / / 1 / /
Gesamt 2 19 9 17 / 1 48 11 37
Alter Beschäftigte Vgl .  LG 1 .2 Vgl .  LG 2 .1 Vgl .  LG 2 .2
18 – 2 7  Ja hre 86 40 2 1 / / 129 88 41
28 –  34  J ahre 15 16 7 5 / / 43 22 21
35 –  39  J ahre 4 7 1 6 / / 18 5 13
40 –  4 4  J ahre 12 4 8 2 2 1 29 22 7
45 –  4 9  J ahre 6 6 6 4 / / 22 12 10
50 –  5 4  J ahre 6 7 6 6 / 1 26 12 14
55 –  5 9  J ahre 7 12 5 2 / / 26 12 14
60 – 6 3  Jahre 1 5 4 / / / 10 5 5
ab 64 Jahre 2 3 1 / / / 6 3 3
Gesamt 139 100 40 26 2 2 309 178 125

4 .2 Personal Freiwillige Feuerwehr
Freiwillige Feuerwehr 2020 2021 2022 2023 2024
Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
Einsatzabteilung 767 79 846 738 76 814 716 77 793 752 89 841 736 91 827
Unterstützungsabteilung 28 4 32 30 6 36 30 6 36 37 11 48 40 9 49
Ehrenabteilung 385 3 388 389 3 392 386 5 391 372 10 382 355 6 361
Anwärter/in Ausbildung 57 9 66 55 13 68 53 3 56 39 12 51 70 12 82
Feuerwehrmusik 24 10 34 20 8 28 20 8 28 19 6 25 19 8 27
Jugendfeuerwehr 311 76 387 310 74 387 350 87 437 351 109 460 336 88 424
Kinderfeuerwehr / / / / / / 55 22 77 37 19 56 46 34 80
Gesamt 1 .572 181 1 .7 53 1 .542 180 1 .7 25 1 .610 208 1 .818 1 .607 256 1 .863 1 .6 02 248 1 .850
236
Zahlen
237
Quelle: Jahresberichte FW Köln

238
Zahlen
239
4.3 Frauen und Mädchen in der Feuerwehr
Der An
teil der Frauen bei der Feuerwehr Köln  
hat sich von 2017 bis 2024 mehr als verdoppelt:
rund 103 % Zuwachs seit 2017
2017 2018 201 9 2020 2021 2022 2023 2024
Feuerwehrtechnischer Dienst 8 6 10 16 19 21 25 29
Notärztinnen** 21 18 20 21 19 25 16 25
Notfallsanitäterinnen/Azubis / / / / / 26 23 21
Verwaltung/Tarifbeschäftigte 56 55 70 81 86 97 99 115
Berufsfeuerwehr gesamt 95 93 100 142 153 169 163 190
FF Einsatzdienst 42 47 70 79 76 77 89 91
FF Sonstige* 13 9 15 17 30 22 39 35
JF & KF gesamt 66 78 67 76 74 8 7 128 122
Freiwillige Feuerwehr gesamt 121 134 152 172 180 186 256 248
Gesamt 216 227 252 314 333 355 419 438
* Ehren-, Unterstützungsabteilung, Feuerwehrmusik, Anwärterinnen
** ohne Rotationsärztinnen

BFFF
4.4 Verletzte Einsatzkräfte
Berufsfeuerwehr 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 Freiwillige Feuerwehr 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Verletzte Einsatzkräfte 38 28 26 47 31 40 21 24 19 16 13 9 16 8 21 10
Verletzte/Verunglückte (m) 36 28 23 45 28 39 14 17 18 14 11 9 14 7 20 9
Davon tödlich verunglückt (m) / / / / / / / / / / / / / / /
Verletzte/Verunglückte (w) 2 / 3 2 3 1 7 7 1 2 2 / 2 1 1 1
Davon tödlich verunglückt (w) / / / / / / / / / / / / / / / /
Verletzte Einsatzkräfte  
außerhalb von Einsätzen / / / 33 45 28 32 49 4 2 18 5 10 1 17 31
verletzte Mitglieder  
außerhalb von Einsätzen / / / / / / / / / / / / / / / /
V
erletzte/Verunglückte (m) / / / 31 35 23 28 44 4 2 17 4 9 / 14 23
Davon tödlich verunglückt (m) / / / / / / / / / / / / / / / /
Verletzte/Verunglückte (w) / / / 2 10 5 4 5 / / 1 1 1 1 3 8
Davon tödlich verunglückt (w) / / / / / / / / / / / / / / / /
Quelle: IG NRW – Informationssystem Gefahrenabwehr
2
40
Zahlen
241

5 . Finanzen
Erlöse in Euro BF und FF RettD KatS Gesamt
Aus Einsätzen 1.121.889 95.617.861 / 96 .7 39  .7 50
Aus Dienstleistungen 1.009.950 40 / 1 .009 .9 90
Zuwendungen 527.009 / 83.345 610 .355
Sonstige Erlöse 358.442 156.215 38.335 552 .992
Gesamterlöse 3 .017 .290 95 .774 .115 121 .6 80 98 .913 .086
Kosten
Personalkosten 122.952.200 39.898.396 828.544 163 .679 .140
Betriebskosten Fahrzeuge/Geräte/Technik 4.149.454 3.534.720 60.406 7 .744 .580
Bauunterhaltung 1.324.347 1.128.147 / 2 .452 .494
Sonstige (Betriebs­)K osten 16.238.171 57.255.877 1.777.746 75 .271 .7 95
Gesamtkosten 144 .664 .172 101 .817 .141 2 .6 66  .6 95 249 .148 .009
Ergebnis (Kosten abzgl. Erlöse) 141 .646 .882 6 .043 .026 2 .545 .0 15 150 .234 .923
Investitionen 
Einzahlungen – Investiver Zuschuss
2 .439 .136
Auszahlungen (investiv) für Baumaßnahmen 9 .9 41  .9 63
Auszahlungen (investiv) für Vermögensgegenstände 22 .601 .021
Ergebnis (Auszahlungen abzgl. Einzahlungen) 30 .103 .848
Buchwert der Feuerwehr 252 .839 .7 70
242
Zahlen
243

Zuordnung der Feuerwachen  
nach Gefahrenabwehrbereich (GAB)
GAB I 
FW 1 (Innenstadt)  
FW 9 (Mülheim)  
FW 10 (Kalk)  
F
F-Löschgruppe Dellbrück  
FF-Löschgruppe Brück  
FF-Löschgruppe Dünnwald  
FF-Löschgruppe Flittard  
FF-Löschgruppe Holweide  
FF-Löschgruppe Strunden  
FF-Löschgruppe Kalk  
FF-Umweltschutzdienst
GAB I
I 
FW 4 (Ehrenfeld)  
FW 5 (Weidenpesch)  
FW 6 (Chorweiler)  
FW 14 (Lövenich)  
F
F-Löschgruppe Esch  
FF-Löschgruppe Fühlingen  
FF- Löschgruppe  
Langel-Rheinkassel
FF-Löschgruppe Longerich  
FF-Löschgruppe Lövenich  
FF-Löschgruppe Merkenich  
FF- Löschgruppe  
Roggendorf/Thenhoven
FF-Löschgruppe Widdersdorf  
FF-Löschgruppe Worringen
GAB  III 
FW 2 (Marienburg)  
FW 3 (Lindenthal)  
FW 7 (Porz)  
FW 8 (Ostheim)  
F
F-Löschgruppe Eil  
FF- Löschgruppe  
Ensen-Westhoven
FF-Löschgruppe Heumar  
FF-Löschgruppe Libur  
FF-Löschgruppe Porz-Langel  
FF- Löschgruppe  
Rodenkirchen
FF-Löschgruppe Urbach  
FF- Löschgruppe  
Wahn-Wahnheide-Lind
FF-Löschgruppe Zündorf  
FF-Fernmeldedienst  
Spielmannszug Porz-Langel
Organigramm der Feuerwehr  Köln
37 
Berufsfeuer -
wehr Amt für 
Feuerschutz, 
Rettungsdienst 
und Bevölke -
rungsschutz/  
Amtsleiter 
und Leiter der 
Feuerwehr
37/1  
Grundsatz  -
an  ge legen-
heiten der 
FF
37/
2 
Kommuni-
kation und 
Medien
37/3 
S
 trategie  
und Con -
trolling
37/
4 
Sicherheit
37/5 
Geschäfts -
zimmer der 
Amtsleitung
37/6 
Institut für 
Schutz und 
Rettung der 
Feuerwehr  
Köln (ISR)
37/ 7 
Klimawandel 
und Gefahren -
abwehr 
370 
Ver
waltung
371 
G
efahrenab -
wehr I 
Zentrale 
Einsatz -
organisation
372 
Ge
fahrenab -
wehr II 
Technik und 
Gebäude
373 
Gefahren -
abwehr III  
Informations -
systeme
374 
R
ettungsdienst
375 
Gefahren -
vorbeugung
376 
A
us- und  
Fortbildung,  
Zentrale Dienste
37
0/1 
Organisation,  
Personal, Verga -
bemanagement
371
/1 
Einsatzplanung, 
Leitstelle und  
Krisenmanage -
ment
372/
1 
Technik
373/1 
Informations -
verarbeitung
374
/1 
Organisation
37
5/1 
Brandschauen, 
Stellungnahmen  
und Abnahmen 
in Wachbezirk 
1, 9, 10 sowie 
Brandschutz -
beauftragte
376/1 
Aus- und  
Fortbildung  
Rettungsdienst
37
0/2 
Finanzen, 
Satzungen und 
Gebühren
372/
2 
Neubauten  
und Bau -
unterhaltung
374/2 
Notärzt  licher 
Dienst, ärztliche  
Aufsicht  
Rettungsdienst
37
5/2 
Brandmelde -
anlagen und  
Feuerwehr -
schlüsseldepots
37
6/2 
Aus- und  
Fortbildung, 
Zentrale Dienste
374
/3 
Ärztliche  
Aufsicht  
Aus- und  
Fort bildung
37
5/3 
Brandschauen, 
Stellungnahmen 
und Abnahmen 
in Wachbezirken  
2, 3, 7, 8
244 2 45

Inhaltliche Bearbeitung
Dr. Christian Miller,  
Amtsleiter, Leiter der Feuerwehr
 
Stabsstelle Kommunikation  
und Medien
Kontakt
S
tadt Köln – Der Oberbürgermeister 
Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, 
Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
Stabsstelle Kommunikation und Medien
Scheibenstraße 13
50737 Köln
Telefon 
0221 9748-0
E-Mail
presse.feuerwehr@stadt­ko eln.de 
www.feuerwehr­ko eln.de
Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, 
Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
Stabsstelle Kommunikation und Medien
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Gestaltung 
Design Studio d_bilk
 
Druck
Buch­ und Offsetdruckerei Häuser GmbH & Co. KG 
13­KS/37/2/1.200/12.2025

249

Beratungsverlauf (2)

26.02.2026 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
09.03.2026 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 4.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0482/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
24.02.2026
Erstellt
20.02.2026 08:52