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0525/2017

Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Verkehrssituation Brunostraße / Kartäuserwall (Az.: 02-1600-188/16)

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 02.03.2017

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 29.06.2017, TOP 4.5

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage 1 Eingabe

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

2767 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
I/02/02-1 
 
Vorlagen-Nummer 
 0525/2017 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Verkehrssituation Brunostraße / Kartäuserwall (Az.: 02-
1600-188/16) 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Innenstadt dankt dem Petenten für seine Eingabe und bittet die Verwaltung die 
beschlossenen Maßnahmen zur Entlastung der Verkehrssituation im Severinsviertel weiter umzuset-
zen. 
 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 16.03.2017

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung: 
Der Petent beschwert sich über die Verkehrssituation im Bereich Brunostraße / Kartäuserwall und die 
damit zusammenhängende Verkehrsbelastung (vgl. Anlage 1). 
Stellungnahme der Verwaltung: 
Die Verkehrsführung im Severinsviertel wurde bereits untersucht und mit Beteiligung von betroffenen 
Interessengruppen und zuständigen politischen Gremien diskutiert. Abschließend hat der Verkehrs-
ausschuss am 27.11.2007 nach der Beratung in der Bezirksvertretung Innenstadt in der Sitzung am 
15.11.2007 die Änderungen der Verkehrsführung im südlichen Severinsviertel beschlossen. 
Hierbei handelt es sich u.a. um nachfolgend aufgeführte Veränderungen, die im Zusammenhang mit 
der autofreien Umgestaltung des Chlodwigplatzes umgesetzt wurden beziehungsweise noch werden: 
• Einrichtung der Fußgängerzone auf der gesamten Fläche des Platzes mit Ausnahme für das tempo-
räre Laden und Liefern 
• Schaffung eines Linksabbiegers von der Brunostraße zum Karolingerring in Richtung Chlodwigplatz 
• Drehung der Einbahnstraße Kartäuserwall im Abschnitt vom Kartäuserhof bis zur Ulrichgasse 
• Einrichtung des Zweirichtungsverkehrs in Kartäuserwall von der Brunostraße bis zum Kartäuserhof 
 
Die beiden erstgenannten Maßnahmen an der Einmündung Brunostraße/Karolingerring und am 
Chlodwigplatz konnten nach der Fertigstellung der Nord-Süd Stadtbahn im Severinsviertel bereits 
umgesetzt werden. Die Drehung der Einbahnstraße Kartäuserwall wird nun als nächster Schritt reali-
siert. An der Einmündung Kartäuserwall /Ulrichgasse muss u.a. die Signalanlage umgebaut werden. 
Diese Maßnahme kann aus wirtschaftlichen und bautechnischen Gründen nur im Zusammenhang mit 
der ebenfalls vorgesehenen Sanierung der Ulrichgasse im Sommer 2017 umgesetzt werden. 
Durch die Drehung der Einbahnstraße erwartet die Stadtverwaltung eine spürbare Entlastung in der 
Brunostraße, da KFZ aus der Severinstraße dann auch über den Kartäuserwall in Richtung Ulrich-
gasse aus dem Viertel ausfahren können.  
Darüber hinaus ist die Zunahme der Verkehrsmenge in der Brunostraße nach Beobachtungen der 
Verwaltung nicht kritisch.  
Anlagen

Anlage 1 Eingabe

2011 Zeichen

Anlage 1: 
 
Von:  
Gesendet: Dienstag, 8. November 2016 12:34 
An: Schmitz, Andreas 
Betreff: Verkehrssituation Brunostraße/Kartäuserwall 
 
 
Sehr geehrter Herr Schmitz, 
 
nach unserem gestrigen Gespräch wende ich mich nun schriftlich an Sie, um mich über die 
unerträgliche Verkehrssituation im Bereich Brunostraße/Kartäuser Wall zu beschweren. 
Ich bin seit 40 Jahren Anwohner der Brunostraße und leide seit mehreren Monaten verstärkt 
unter hohem Lärm und starker Abgasbelästigung. Nie war dies so schlimm wie jetzt. Beides 
ist bedingt durch das erhöhte Verkehrsaufkommen in unseren engen Straßen seit der 
Umgestaltung des Chlodwigplatzes. 
 
Die Severinstraße ist bekanntlich eine Einkaufsstraße, etliche Anlieferer, sprich LKW, fahren 
dorthin und müssen das Viertel durch Brunostraße und Kartäuserwall in Richtung 
Karolingerring wieder verlassen. Beide Straßen sind, wie Sie sicher wissen, für einen 
solchen Verkehr nicht geeignet. Es kommt regelmäßig bis in die Nacht zu erheblichem 
Rückstau, Hupkonzerten und Aggressionen zwischen Radfahrern und Autofahrern. Ich kann 
dies durch Fotos und Videos belegen. Nur am Rande sei erwähnt, dass all dies auch keine 
ideale Situation für die Kinder auf dem Spielplatz am Kartäuserwall darstellt. 
 
Zudem frage ich mich, wie all dies in der Zukunft aussehen soll. Bekanntlich wird der 
Chlodwigplatz nicht mehr für den Durchgangsverkehr geöffnet, was für den Platz sicherlich 
von Vorteil ist, für die Umgebung allerdings eine erhebliche Belastung bedeuten dürfte. Ob 
die gelegentlich erwogene Umkehrung der Einbahnstraßenrichtung der Severinstraße am 
Problem viel ändert, wage ich zu bezweifeln. Es drängt sich der Eindruck auf, dass vieles in 
der Planung gar nicht berücksichtigt wurde.   
 
Ich weiß nicht, welche Lösung sich anbietet, vielleicht Beschränkung auf Anlieger und 
Anlieferverkehr? Ich kann nur sagen, dass der jetzige Zustand für alle Beteiligten 
unerträglich ist und wirklich auf Gemüt und Nerven schlägt. 
 
Mit freundlichen Grüßen

Beratungsverlauf (1)

29.06.2017 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 4.5 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (8)

  • Brunostraße
  • Ulrichgasse
  • Severinstraße
  • Karolingerring
  • Chlodwigplatz
  • Kartäuserwall
  • Kartäuserhof
  • Am Rande

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Details

Aktenzeichen
0525/2017
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
02.03.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27