V/0732/2022
Masterplan Mobilität Münster 2035+ - Ergebnisse Prognose-Nullfall und Trendszenario sowie Eingangsgrößen für das Szenario Klimaneutralität 2030
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage_2_Rückblick_Beteiligungsformate
3586 Zeichen
„Alles in Bewegung“ Beteiligungsverfahren zum Masterplan Mobilität Münster 2035+ Überblick über die Formate • Online-Beteiligung vom 10. September – 10. Oktober 2022 auf www.mobil-in-muenster.de • Pop-up-Ausstellung „Alles in Bewegung“ vom 10. – 22. September 2022 im Salzhof • Ideen-Fabrik in der Trafostation am 9./10. September 2022 • Ideen-Rat am 15. Oktober 2022 Prüfung der Ergebnisse durch PTV Transport Consult GmbH und möglichst umfängliche Übernahme in Masterplan Mobilität Münster 2035+ „Alles in Bewegung“ Beteiligungsverfahren zum Masterplan Mobilität Münster 2035+ Rückblick Ideen-Fabrik • Werkstatt in der Trafostation am 9./10. September 2022 • Fragestellung: Wie können wir im Alltag in Münster so unterwegs sein, dass es uns richtig gut geht? • Insgesamt ca. 100 Teilnehmende in vier halbtägigen Werkstätten • Eine Ideen-Fabrik speziell für Schülerinnen und Schüler: 30 Teilnehmende von fünf verschiedenen Schulen 01 Erkenntnisse sammeln 02 Herausforderungen definieren 03 Ideen entwickeln 04 Ideen bauen 05 Ideen vorstellen „Alles in Bewegung“ Beteiligungsverfahren zum Masterplan Mobilität Münster 2035+ Arbeitsphasen der Ideenfabrik „Alles in Bewegung“ Beteiligungsverfahren zum Masterplan Mobilität Münster 2035+ Ergebnisse Ideen-Fabrik: Prototypen • Ideen und Konzeptansätze mit unterschiedlichen Schwerpunkten dargestellt als verständliche Prototypen. • Beispiele für Prototypen: „Verkehrsraum als Erlebnisraum“ „Modernster Radweg Deutschlands“ „Hansa-Flow“ „Leben Sta(d)tt parken“ „Mobilitätszwiebel“ „Vernetzte Vielfalt“ • Insgesamt 15 Prototypen, die in die Pop-up- Ausstellung eingebracht wurden. „Alles in Bewegung“ Beteiligungsverfahren zum Masterplan Mobilität Münster 2035+ weitere Beispiele „Alles in Bewegung“ Beteiligungsverfahren zum Masterplan Mobilität Münster 2035+ Pop-up-Ausstellung „Alles in Bewegung“ Beteiligungsverfahren zum Masterplan Mobilität Münster 2035+ Pop-up-Ausstellung mit Mitmach-Elementen im Salzhof • Ziel: Zeigen, wo Münster aktuell im Bereich Mobilität steht und wie der MMM 2035+ als Strategie für die mobile Zukunft entwickelt wird. • Interessante Fakten zum Thema Mobilität in Münster, aktuelle Projekte • Feedback-Möglichkeiten an den Stationen • Ergebnis: Mehr als 500 Anregungen und Ideen wurden im Rahmen der Ausstellung eingebracht „Alles in Bewegung“ Beteiligungsverfahren zum Masterplan Mobilität Münster 2035+ Online-Beteiligung • Ergänzende Online-Befragung auf www.mobil-in- muenster.de • Fragebogen mit der Option Texte frei zu formulieren • Zusätzliche Möglichkeit eigene Wege kartenbasiert einzuzeichnen und Ideen einzubringen • Insgesamt weitere 130 Fragebögen mit Anregungen und Ideen. Die Ergebnisse aller Beteiligungsformate wurden geclustert und in den Ideen-Rat eingebracht „Alles in Bewegung“ Beteiligungsverfahren zum Masterplan Mobilität Münster 2035+ Ergebnisse: Was wünschen sich die Menschen in Münster? „Alles in Bewegung“ Beteiligungsverfahren zum Masterplan Mobilität Münster 2035+ Ideen-Rat: Einordnung der Ergebnisse • Ziel: Systematische Einordnung der Vorschläge, Ideen und Prototypen durch eine Gremium aus ExpertInnen und BürgerInnen am 15. Oktober in der Rotunde • Zusammensetzung: Vier ExpertInnen (Verwaltung, Wissenschaftlicher Beirat, Gutachterbüro) und vier BürgerInnen (Bewerbungen im Rahmen der Pop-up-Ausstellung) Nächste Schritte: Aufbereitung der Ergebnisse für den weiteren Prozess und Prüfung der Ergebnisse durch PTV Transport Consult Gmbh hinsichtlich einer möglichst umfänglichen Übernahme in den Masterplan Mobilität Münster 2035+
Anlage_1_Präsentation_Gutachter
15239 Zeichen
Masterplan Mobilität Münster 2035+ AVM - Sachstand 30.11.2022 Ergebnisse Modal-Split im Bestand Analyse Rahmenbedingungen Szenarien Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem Modal-Split Binnenverkehr 61%18% 1% 19% Modal-Split Quell- und Zielverkehr sehr gutes Ausgangsniveau Binnenverkehr - Rad überdurchschnittlich gut - MIV überdurchschnittlich gering - ÖPNV unterdurchschnittlich Pendlerverkehre mit Potenzial - Rad aufgrund teilweise langer Pendelwege mit sehr geringem Anteil 25% 6% 10%47% 12% 2 Thema Münsteraner Bevölkerung Bevölkerung Regierungsbezirk wirtschaftliche Entwicklung Analyse Rahmenbedingungen Szenarien Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem Trend kontinuierliches Wachstum innerhalb des Stadtgebietes nach kleinräumiger Bevölkerungsprognose und Abgleich mit aktueller Prognose IT-NRW (ca. 342.000 EW in 2035 anstelle ca. 348.000 EW im ursprünglichen Prognoseszenario), fortlaufende Alterung der Bevölkerung tendenziell Stagnation bis 2035 (ca. -3% bis +3% je nach Kommune), danach leicht rückläufig kontinuierliches Wachstum + 39.000 Beschäftigte Annahmen zur Prognoseentwicklung Strukturdaten: Bevölkerung und Arbeitsplätze 3 Annahmen zur Prognoseentwicklung Exogene Rahmenbedingungen Thema Digitalisierung Mobiles Arbeiten (Home-Office) Videokonferenzen anstelle von Geschäftsreisen Online- statt stationärer Handel Analyse Rahmenbedingungen Szenarien Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem Trend kontinuierliche Entwicklung durch Ausbau der digitalen Infrastruktur gesamtmodale Reduktion der Berufsverkehrsfahrten um 10% Reduktion der Geschäftsreisen um 10% im Schienenpersonenfern- und Kfz- Verkehr Zusatzwachstum KEP-Dienstleister (Kurier-, Express-, Paketdienste), Beschleunigung durch Lockdowns, bleibender Effekt größtenteils als Vorwegnahme bzw. Beschleunigung des allg. Trends 4 Ergebnisse Prognose-Nullfall (Szenario 1) Prognose-Nullfall Was passiert wenn wir die bisherigen Entwicklungen unverändert fortschreiben? Analyse Rahmenbedingungen Szenarien Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem 5 Ergebnisse Prognose-Nullfall (Szenario 1) B51/B481 Ausbau und Neubau der Umgehungsstraße Münster Busspur Hauptbahnhof Verlegung Heroldstraße (Mecklenbeck) Sperrung Unterführung Domaqkstraße und Anbindung Sertürnerstraße Digitalisierung ÖPNV Analyse Rahmenbedingungen Szenarien Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem 6 6,7 4,8 6,2 2,2 1,1 6,8 4,8 6,3 2,2 1,1 0,0 1,0 2,0 3,0 4,0 5,0 6,0 7,0 8,0 Pkw Pkw-Mitfahrer ÖV Rad Fuss Ergebnisse Key-Facts zum Verkehrsverhalten im Prognose-Nullfall (Szenario 1) Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem Mittlere Reiseweite nach Modus Analyse und Prognose-Nullfall (Binnenverkehr in km)Analyse Rahmenbedingungen Szenarien Unter Berücksichtigung der Bevölkerungsstruktur für den Horizont 2035 sowie der im Prognose- Nullfall berücksichtigten Maßnahmen ergeben sich kaum relevante Änderungen der mittleren Reiseweiten 7 0 50.000 100.000 150.000 200.000 250.000 300.000 350.000 400.000 450.000 500.000 Ergebnisse Key-Facts zum Verkehrsverhalten im Prognose-Nullfall (Szenario 1) Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem Analyse Rahmenbedingungen Szenarien Wegeanzahl nach Modus Analyse & Prognose-Nullfall (Binnenverkehr & QZ-Verkehr) Anstieg der Wegeanzahl im Binnenverkehr über alle Verkehrsmittel (5% - 8%) durch deutlichen Einwohnerzuwachs (ca. 10%) innerhalb des Stadtgebietes Leichte Abnahme im Pendlerverkehr (-3% bis -5% (Ausnahme Radverkehr, hier +2%) durch leichten Einwohnerrückgang in einigen Umlandkommunen sowie durch Zuzug in das Stadtgebiet von Münster 8 Ergebnisse Key-Facts zum Verkehrsverhalten im Prognose-Nullfall (Szenario 1) Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem Analyse Rahmenbedingungen Szenarien Verkehrsleistung nach Modus Analyse & Prognose-Nullfall (Binnenverkehr) Anstieg der Verkehrsleistung im Binnenverkehr bei allen Verkehrsmitteln durch den deutlichen Einwohnerzuwachs (ca. 10%) 100% 100% 100% 100% 100% 109% 107% 109% 107% 109% 0% 20% 40% 60% 80% 100% 120% 9 26% 6% 10%46% 12% 25% 6% 10%47% 12% Ergebnisse Key-Facts zum Verkehrsverhalten im Prognose-Nullfall (Szenario 1) Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem Modal-Split Binnenverkehr Analyse Modal-Split Binnenverkehr Prognose-NullfallAnalyse Rahmenbedingungen Szenarien Die im Prognose-Nullfall berücksichtigten Maßnahmen bewirken keine relevanten Veränderungen im Modal-Split. 10 0 50.000 100.000 150.000 200.000 250.000 300.000 Analyse Prognosenullfall Einpendler Auspender Ergebnisse Key-Facts zum Verkehrsverhalten im Prognose-Nullfall (Szenario 1) Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem Ein- und Auspendler Analyse und Prognose-NullfallAnalyse Rahmenbedingungen Szenarien Rückgang der Einpendler im Prognosehorizont (-4,5%), weil - Bevölkerungsrückgang im Umland - Umsetzung Wohnbau- landprogramm unterstellt 11 HandBuch fur EmissionsFAktoren des Strassenverkehrs (HBEFA) - Historie: - 1. Version 1995 - Versionen 1.2, 2.1, 3.1, 3.2, 3.3 - Version 4.1 seit September 2019 - Ziel: Verwendung einheitlicher und repräsentativer Emissionsfaktoren für den Straßenverkehr - Grundlage: Abgasmessungen & Emissionssimulationsmodell PHEM - Finanzierung: Umwelt- und Verkehrsbehörden von 6 europäischen Ländern 12 Emissionsberechnung mit HBEFA 12 HBEFA stellt Emissionsfaktoren für die gängigsten Fahrzeugtypen zur Verfügung (PKW, leichte und schwere Nutzfahrzeuge, Linien- und Reisebusse sowie Motorräder), differenziert nach Emissionskonzepten (Euro 0 bis Euro 6/VI) sowie nach verschiedenen Verkehrssituationen. HBEFA liefert Emissionsfaktoren für alle reglementierten sowie eine Reihe von nicht- reglementierten Schadstoffen, einschließlich CO2 und Kraftstoff-/Energieverbrauch. Quelle: https://www.hbefa.net/d/index.html Länder - Deutschland, Schweiz, Österreich, Schweden, Norwegen, Frankreich Inhalte - Emissionsfaktoren - Flottenzusammensetzungen - Weitere Parameter Emissionsberechnung mit HBEFA 13 PTV Visum HBEFA Nachfragesegmente Strecken Streckentyp v0 Auslastung Quellverkehr Belastung & Pkm Fahrzeugflotte Verkehrssituation Lage max. Geschwindigkeit Verkehrszustand Kaltstart Faktoren Emissionen Warm = Pkm x Faktor Kalt = Quellverkehr x Faktor Emissionsberechnung mit HBEFA Integration zwischen HBEFA und PTV Visum 14 Ergebnisse Antriebsmix im Prognose-Nullfall (Szenario 1) Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem Analyse Rahmenbedingungen Szenarien 50,4%47,9% 0,2% 1,2% 0,1% 0,1% 46% 28% 2% 1% 12% 11% Benzin Diesel Bifuel CNG/Benzin Bifuel LPG/Benzin Plug-in-Hybrid Elektro Antriebsmix nach HBEFA 2018 (Pkw städtisch) Antriebsmix nach HBEFA 2035 (Pkw städtisch) Version 4.1 15 39% 27% 0% 19% 14% Benzin Diesel Bifuel CNG/Benzin Bifuel LPG/Benzin Plug-in-Hybrid Elektro Ergebnisse Antriebsmix im Prognose-Nullfall (Szenario 1) – Ausblick Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem Analyse Rahmenbedingungen Szenarien Antriebsmix nach HBEFA 2035 (Pkw städtisch) Version 4.1 Antriebsmix nach HBEFA 2035 (Pkw städtisch) Version 4.2 (nach Berechnung veröffentlicht) 46% 28% 2% 1% 12% 11% 16 100% 78% 100% 15% 100% 26% 100% 80% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Analyse P0 Analyse P0 Analyse P0 Analyse P0 CO2 gesamt NOx gesamt PM10 Kraftstoffverbrauch Ergebnisse Verkehrsbedingte Emissionen Binnenverkehr Analyse, Prognose-Nullfall Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem Verkehrsbedingte Emissionen Münster Binnenverkehr Analyse & Prognose-NullfallAnalyse Rahmenbedingungen Szenarien Rückgang verkehrsbedingter Emissionen resultiert insbesondere aus der Flottenzusammensetzung, besonders: - Stickstoffoxide - Feinstaub 17 Ergebnisse Ergebnisse Trendszenario Trendszenario Was passiert wenn die bereits verbindlich beschlossenen Maßnahmen umgesetzt sind? Prognose-Nullfall Analyse Rahmenbedingungen Szenarien Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem 18 Ergebnisse Trendszenario Zusätzliche Maßnahmen Vierstreifiger Ausbau B51 WLE Münster – Sendenhorst (als erster Schritt S-Bahn Münsterland) Fahrradnetz 2.0 Knoten B51 / Weseler Straße tlw. Umsetzung Mobilstationskonzept Stadion mit Mobilstation Parkraumkonzept Kfz und Rad Unterführung Hafenstraße Ausbau Albersloher Weg Busspur Wolbecker Straße Analyse Rahmenbedingungen Szenarien Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem 19 6,7 4,8 6,2 2,2 1,1 6,8 4,8 6,3 2,2 1,1 6,8 4,8 6,3 2,2 1,2 0,0 1,0 2,0 3,0 4,0 5,0 6,0 7,0 8,0 Pkw Pkw-Mitfahrer ÖV Rad Fuss Ergebnisse Key-Facts zum Verkehrsverhalten im Trendszenario (Szenario 2) Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem Mittlere Reiseweite nach Modus Analyse, Prognose-Nullfall und Trendszenario (Binnenverkehr in km)Analyse Rahmenbedingungen Szenarien Auch im Trendszenario keine maßgebenden Änderungen der mittleren Reiseweiten Stärkste Veränderung von Prognose-Nullfall zu Trendszenario: Radverkehr +2% 20 0 50.000 100.000 150.000 200.000 250.000 300.000 350.000 400.000 450.000 500.000 Ergebnisse Key-Facts zum Verkehrsverhalten im Trendszenario (Szenario 2) Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem Analyse Rahmenbedingungen Szenarien Wegeanzahl nach Modus Analyse, Prognose-Nullfall und Trendszenario (Binnenverkehr & QZ-Verkehr) Binnenverkehr: Prognose- Nullfall zu Trendszenario mit leichtem Rückgang der Wegeanzahl im MIV (rd. -2%) Zuwachs der zurückgelegten Wege im ÖPNV und Radverkehr Gründe: WLE, Fahrradnetz 2.0 und Velorouten Pendlerwege: Leichte Zunahme im Trendszenario gegenüber dem Prognose- Nullfall im Radverkehr (ca. 5%), übrige Verkehrsmittel konstant 21 100% 100% 100% 100% 100%99% 98% 103% 102% 100% 0% 20% 40% 60% 80% 100% 120% Ergebnisse Key-Facts zum Verkehrsverhalten im Trendszenario (Szenario 2) Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem Analyse Rahmenbedingungen Szenarien Verkehrsleistung nach Modus Prognose-Nullfall & Trendszenario (Binnenverkehr) Leichter Rückgang der Verkehrsleistung im MIV, der bei den Pkw-Mitfahrern etwas höher ausfällt Zuwachs im ÖV und Radverkehr Gründe: Modale Verlagerungen durch WLE, Fahrradnetz 2.0 und Velorouten 22 25% 6% 11%47% 12%26% 6% 10%46% 12% Ergebnisse Key-Facts zum Verkehrsverhalten im Trendszenario (Szenario 2) Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem Modal-Split Binnenverkehr TrendszenarioModal-Split Binnenverkehr P0Analyse Rahmenbedingungen Szenarien Im Vergleich des Modal Split zwischen Prognose-Nullfall und Trendszenario ergeben sich kaum Verschiebungen Radverkehr und ÖV gewinnen leicht hinzu, während sich der Wegeanteil des MIV um ein Prozent reduziert 23 100% 78% 77% 100% 15% 15% 100% 26% 26% 100% 80% 78% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Analyse P0 Trend Analyse P0 Trend Analyse P0 Trend Analyse P0 Trend CO2 gesamt Nox gesamt PM10 Kraftstoffverbrauch Ergebnisse Verkehrsbedingte Emissionen Binnenverkehr Trendszenario Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem Verkehrsbedingte Emissionen Münster Binnenverkehr Analyse, Prognose-Nullfall und TrendszenarioAnalyse Rahmenbedingungen Szenarien Einfluss der im Trendszenario berücksichtigten Maßnahmen ist als kaum maßgeblich zu bezeichnen. 24 Sachstand Szenario Klimaneutralität (Szenario 3) Trendszenario Prognose-Nullfall Szenario Klimaneutralität Unter welchen Voraussetzungen ist eine lokale Klimaneutralität erreichbar? Analyse Rahmenbedingungen Szenarien Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem 25 Sachstand Szenario Klimaneutralität (Szenario 3) autoarme und erreichbare Innenstadt „kostenloser ÖPNV“ „Erweitertes“ S-Bahn-Konzept NWL Taktverdichtung ÖPNV Metrobussystem (Hochleistungsachsen) mit Umverteilung Straßenraum Ausweitung Loop Ausweitung Sharing-Systeme Modellquartiere Mobilstationsnetz Analyse Rahmenbedingungen Szenarien Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem 26 Sachstand Szenario Klimaneutralität (Szenario 3) - Maßnahmenabbildung erfordert „Mobilität auf einem neuen Niveau“ - Maßnahmen im Trendszenario haben lokale Verlagerungseffekte und Entlastungen, aber kaum sichtbaren Einfluss auf gesamtstädtische Mobilität - relevanter Einfluss KEP-Dienstleister trotz konservativer Annahmen Analyse Rahmenbedingungen Szenarien Maßnahmen Wirkungsanalysen Umsetzungs- konzept Zielsystem 27 Citymaut Geltungsbereich: Innerhalb des äußeren Rings/Tangentenrings (Maximalszenario) Sachstand Szenario Klimaneutralität (Szenario 3) Maßnahmen autoarme und erreichbare Innenstadt 28 Reduktion des Stellplatzangebotes - Nach jetzigem Stand liegt noch kein Parkraumkonzept vor, daher: - Annahme einer pauschalen Reduzierung des öffentlichen Stellplatzangebotes innerhalb des äußeren Rings/Tangen- tenrings - Das in Aufstellung befindliche Parkraum- konzept soll nach Fertigstellung in den Masterplanprozess einfließen Sachstand Szenario Klimaneutralität (Szenario 3) Maßnahmen autoarme und erreichbare Innenstadt 29 Maßnahme Mobilstationsnetz - Das in Aufstellung befindliche Mobil- stationskonzept soll in Grundzügen im Masterplan berücksichtigt werden - Maximalszenario: Einzugsradius von 500 m pro Mobilstation - je nach Mobilstationsgröße gehören hierzu Angebote wie - Fahrradverleihsystem - Ausweitung Car-Sharing-Angebot Sachstand Szenario Klimaneutralität (Szenario 3) Maßnahmen autoarme und erreichbare Innenstadt 30 „kostenloser ÖPNV“ innerhalb Münster Ausweitung des S-Bahn-Konzeptes Münsterland - Umsetzung aller Linien mit ausreichen-dem Planungsstand (Linienverlauf und Haltepunkte bekannt, z. B. WLE) - Implementierung eines 10-Minuten-Taktes zwischen 6 Uhr und 18 Uhr - In Schwachverkehrszeiten 20- bzw. 30- Minuten-Takt Sachstand Szenario Klimaneutralität (Szenario 3) Maßnahmen SPNV/ÖPNV 31 Anpassung des ÖPNV - Einrichtung Metrobus mit Hochleistungs- achsen im 3 Minuten-Takt als getrenntes System (heute 10-Minuten-Takt auf Achsen weitgehend ohne eigenen Fahrweg) - Umverteilung der Kapazitäten im Straßen- raum erforderlich (Fahrstreifenreduktion) - Taktverdichtung im „normalen“ ÖPNV- Busverkehr auf 10-Minuten-Grundtakt Quelle: Urban Transport Magazine Fahrgäste/d = Durchschnittswert der gesamten ÖPNV-Achse Sachstand Szenario Klimaneutralität (Szenario 3) Maßnahmen SPNV/ÖPNV 32 Stadtweite Ausweitung Loop - Stadtweite Bedienung ringförmig mit Ausnahme Kerngebiet - Sektorenübergreifende Bedienung A A1 B B1 FE D C Sachstand Szenario Klimaneutralität (Szenario 3) Maßnahmen Ausweitung des SPNV/ÖPNV 33 Zeitplan / Ausblick 2021 2022 2023 M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A Bestandsaufnahme und Analyse Grundlagenermittlungen Bestandsanalyse Erreichbarkeits- und Potenzialanalyse Gesamtbewertung und Präsentation Szenarien Prognose-0 und Trendszenario Szenario Klimaneutralität Ziele und Zielsystem Maßnahmen und Wirkungsanalysen Handlungs- und Umsetzungskonzept Monitoring und Evaluierung 2021 2022 2023 M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J J AN Bestandsaufnahme u. Analyse Prognose / Szenarien Ziele Maßnahmen u. Wirkanalysen Handlungs- u. Umsetzungskonzept Monitoring u. Evaluierung
Anlage A
2277 Zeichen
Anlage A zur V/0732/2022 Kurzüberblick Mit der Vorlage wird dem Ausschuss für Verkehr und Mobilität über die Ergebnisse der Szenari- enrechnung für den Prognose-Nullfall und das Trendszenario berichtet. Außerdem sollen mit der Vorlage die vorgesehenen Eingangsgrößen für das Szenario Klimaneutralität 2030 beschlossen werden. Darüber hinaus enthält die Vorlage einen Rückblick auf die stattgefundenen Beteili- gungsformate sowie einen Ausblick auf den weiteren Prozess. Ziele/Teilziele/Zielerreichung Der Masterplan Mobilität Münster 2035+ ist ein wichtiger Baustein, wenn es darum geht die Mobi- lität der Zukunft in Münster klimagerecht und stadtverträglich zu gestalten. Die Vorlage leistet daher einen Beitrag zur Erreichung folgender Ziele aus dem ISM-Prozess: Wir werden das unverwechselbare Stadtbild bewahren und die City als Ort der Begegnung, als Marktplatz und als Motor der Stadtentwicklung stärken Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwi- ckeln: mit hoher Umwelt- und Naturqualität mit breitem Freizeit- und Sportangebot mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft Finanzierung Produktgruppe: 1201 Bereitstellung von Verkehrsflächen und -anlagen Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja X Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja X Nein Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja X Nein teilw. Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja X Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja X Nein Bereits veranschlagt? X Ja Nein Die Leistungen des externen Gutachterbüros sind im bestehenden Auftrag zum Masterplan Mobili- tät Münster 2035+ enthalten. Durch die Vorlage ergeben sich keine darüber hinausgehenden Auf- wendungen. Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig X vollständig freiwillig Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Die Vorlage greift bestehende klimapolitische Beschlüsse auf. Die Szenarien orientieren sich am Ziel einer vollständigen lokalen Klimaneutralität im Bereich der Mobilität.
Beschlussvorlage
12183 Zeichen
V/0732/2022 V/0732/2022 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Masterplan Mobilität Münster 2035+ Ergebnisse Prognose-Nullfall und Trendszenario sowie Eingangsgrößen für das Szenario Klimaneutralität 2030 Beratungsfolge 30.11.2022 Ausschuss für Verkehr und Mobilität Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität nimmt die Ergebnisse der durch das Gutachterbüro PTV Transport Consult GmbH durchgeführten Szenarienrechnung für den Prognose-Nullfall (Szenario 1) und das Trendszenario (Szenario 2) zur Kenntnis. 2. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität beschließt die Eingangsgrößen für das Szenario Klimaneutralität 2030 (Szenario 3) entsprechend dem vom Gutachterbüro gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Beirat und dem Lenkungskreis entwickelten Vorschlag. II. Finanzielle Auswirkungen: Die durch den Gutachter zu erbringenden Leistungen sind durch den bestehenden Auftrag (V/0802/2017) vollständig abgedeckt. Begründung: Mit dem Masterplan Mobilität Münster 2035+ erarbeitet die Verwaltung aktuell den konzeptionellen Rahmen, um eine klimagerechte und stadtverträgliche Mobilität der Zukunft für Münster zu gestalten. Dahinter steht das Bestreben, die hohe Lebensqualität in der Stadt auch für zukünftige Generationen zu gewährleisten. Mit der Bestandsanalyse ist im ersten Quartal 2022 ein wichtiger Schritt zur Erarbeitung des Master- plans Mobilität Münster 2035+ abgeschlossen und in einem umfangreichen Zwischenbericht doku- mentiert worden (vgl. V/0897/2021). Im Anschluss wurde das weitere Vorgehen durch die Politik der- gestalt beschlossen, dass die konkreten Auswirkungen der kommunal zu beeinflussenden Maßnah- Amt für Mobilität und Tiefbau 21.11.2022 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Kraehnke Telefon: 492-6505 Kraehnke@stadt- muenster.de - 2 - V/0732/2022 men mittels aufeinander aufbauender, am Ziel einer vollständigen Klimaneutralität orientierter Szena- rien herausgearbeitet werden sollen. Im Einzelnen umfasst dies die folgenden vier Szenarien (vgl. V/0198/2022): 1. Prognose-Nullfall (Szenario 1) 2. Trendszenario (Szenario 2) 3. Szenario Klimaneutralität 2030 (Szenario 3) 4. Umsetzungsszenario (Szenario 4) Auf Grundlage dieses Beschlusses sowie der Hinweise aus dem wissenschaftlichen Beirat und dem Lenkungskreis zum Masterplan Mobilität Münster 2035+ hat der Gutachter nunmehr die Ergebnisse für den Prognose-Nullfall und das Trendszenario sowie die vorgesehenen Eingangsgrößen für das Szenario Klimaneutralität 2030 vorgelegt (siehe Anlage 1). Diese lassen sich wie folgt zusammenfas- sen: Prognose-Nullfall (Szenario 1) Mit dem Prognose-Nullfall wird die Frage beantwortet, welche verkehrlichen und emissionsbezogenen Wirkungen bei einer unveränderten Fortschreibung der bisherigen Entwicklungen zu erwarten sind. In diesem Szenario werden ausschließlich die abschätzbaren exogenen Rahmenbedingungen (Digitali- sierung, Entwicklung Home-Office, Online- statt stationärem Handel etc.) sowie die erwarteten struk- turellen Entwicklungen der Stadt Münster und des unmittelbaren Umlands, die den Mobilitätsbedarf beeinflussen, einbezogen. Keine Berücksichtigung in diesem Szenario finden bislang nicht umgesetzte Maßnahmen zur Ver- kehrsinfrastruktur oder zur Verkehrsorganisation. Diese werden in den weiteren Szenarien betrachtet. Der Prognose-Nullfall bildet insofern den vergleichenden Bezugspunkt für alle weiteren Szenarien. Der Vergleich der weiteren Szenarien mit diesem Bezugsfall ermöglicht es somit, die Wirkungen der in den weiteren Szenarien hinterlegten Maßnahmen aufzuzeigen. Gegenüber dem Status Quo zeigen sich im Prognose-Nullfall hinsichtlich der mittleren Reiseweiten kaum Veränderungen. Bedingt durch den prognostizierten Einwohnerzuwachs im Stadtgebiet kommt es jedoch zu einem signifikanten Anstieg der Wegeanzahl und der Verkehrsleistung im Binnenver- kehr. Im Bereich der Pendlerverkehre kommt es durch geringfügige Bevölkerungsrückgänge in eini- gen Umlandkommunen und Zuzug in das Stadtgebiet Münsters zu einer leichten Abnahme der Wegeanzahl. Bezogen auf den Modal Split ergeben sich dadurch keine relevanten Veränderungen. Bis zum Zieljahr wird sich voraussichtlich aber der Anteil von Elektro- und Plug-In-Hybrid-Fahrzeugen an der gesamten Fahrzeugflotte signifikant erhöhen. Durch die veränderte Flottenzusammensetzung ergibt sich bis zum Zieljahr daher ein deutlicher Rückgang der verkehrsbedingten Emissionen (vgl. Anlage 1, Folie 17). Trendszenario (Szenario 2) Im Trendszenario werden die Auswirkungen der bislang angedachten verkehrlichen Maßnahmen dargestellt. Sowohl die exogenen Rahmenbedingungen als auch die für den Prognose-Nullfall erar- beiteten strukturellen Entwicklungen werden auch diesem Szenario zugrunde gelegt. Darüber hinaus werden in diesem Szenario jedoch auch alle bislang vorgesehenen Maßnahmen einbezogen, für die eine Umsetzung bis zum Zieljahr auf Basis des heutigen Planungsstandes realistisch erscheint. Ziel dieses Szenarios ist es, zu ermitteln, welchen Beitrag die bereits auf den Weg gebrachten Kon- zepte und Maßnahmen zum Ziel einer lokal klimaneutralen Mobilität leisten können. Dies geschieht durch Abgleich der Ergebnisse des Trendszenarios mit den Ergebnissen des Prognose-Nullfalls. Im Trendszenario ergeben sich keine wesentlichen Veränderungen der mittleren Reiseweiten gegen- über dem Prognose-Nullfall als maßgeblichem Bezugspunkt. Gegenüber dem Prognose-Nullfall zeigt sich im Binnenverkehr jedoch eine leichte Abnahme der Wegeanzahl im MIV sowie korrespondierend - 3 - V/0732/2022 dazu eine leichte Zunahme der Anzahl im ÖPNV und Radverkehr zurückgelegter Wege. Im Bereich der Pendlerverkehre zeigt sich eine leichte Zunahme der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege. Die Wegeanzahl mit anderen Verkehrsmitteln ist im Pendlerverkehr gegenüber dem Prognose-Nullfall konstant. Im Bereich der Verkehrsleistung zeigt sich ebenfalls ein leichter Rückgang im MIV sowie ein leichter Zuwachs im ÖPNV und im Radverkehr. Bezogen auf den Modal Split ergeben sich daraus geringfügige Verschiebungen vom MIV zum ÖPNV und Radverkehr. Die Berechnung der verkehrs- bedingten Emissionen zeigt jedoch, dass diese bei weitem nicht ausreichen, das Ziel einer vollständi- gen lokalen Klimaneutralität im Bereich der Mobilität zu erreichen (vgl. Anlage 1, Folie 24). Szenario Klimaneutralität 2030 (Szenario 3) Mit dem Szenario Klimaneutralität 2030 soll ermittelt werden, unter welchen Voraussetzungen eine vollständige lokale Klimaneutralität im Bereich der Mobilität erreichbar ist. Dieses Szenario beinhaltet alle Annahmen und Maßnahmen der voranstehend dargestellten Szenarien. Darüber hinaus werden in das Szenario alle konzeptionell denkbaren und prinzipiell kommunal beeinflussbaren Maßnahmen aufgenommen, die geeignet sind, einen Beitrag zum Ziel der Klimaneutralität zu leisten, und zwar unabhängig von aktuellen rechtlichen, finanziellen und personellen Rahmenbedingungen. In diesem Sinne stellt das Szenario Klimaneutralität ein Maximalszenario dar, welches dazu dient, die Wirkung aller denkbaren Maßnahmen beurteilen zu können und so die effektivsten Maßnahmen für das an- schließend zu erarbeitende Umsetzungsszenario zu ermitteln. In die nun anstehende Szenarienrechnung für das Szenario Klimaneutralität sollen nach umfassender Diskussion im wissenschaftlichen Beirat sowie im Lenkungskreis zum Masterplan Mobilität Münster 2035+ folgende, über die bereits in den voranstehenden Szenarien hinterlegten Annahmen hinaus- gehende Maßnahmen einbezogen werden, wohl wissend, dass einige der Maßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht oder nur in Teilen umsetzbar sind: - Citymaut innerhalb des Tangentenrings - Reduzierung des Stellplatzangebotes innerhalb des Tangentenrings - Flächendeckendes Mobilstationsnetz mit einem Einzugsradius von 500m - Stadtweite Umsetzung Bike-Sharing-System – auch als integrativer Bestandteil der Mobilstati- onen - mit einer 5-minütigen fußläufigen Erreichbarkeit - Deutliche Ausweitung des Car-Sharing-Angebotes im Rahmen von Mobilstationen - Deutliche, über die derzeitigen Planungen hinausgehende Ausweitung der S-Bahn Münster- land - Hochleistungsachsen im ÖPNV (3-Minuten-Takt) und Taktverdichtung im „normalen ÖPNV“ auf 10-Minuten-Grundtakt - Umverteilung von Straßenraum zugunsten der Hochleistungsachsen im ÖPNV - Stadtweite Ausweitung von LOOPmünster - Tarifmaßnahme: kostenloser ÖPNV Umsetzungsszenario (Szenario 4) Die unter Berücksichtigung von Umsetzbarkeit, Aufwand und Nutzen effektivsten Maßnahmen wer- den anschließend detaillierter ausgearbeitet und in einem Umsetzungsszenario zusammengeführt. Hier geht es um die Frage: Welche Maßnahmen sollen vor dem Hintergrund einer möglichst hohen Wirksamkeit und der entgegenstehenden personellen und finanziellen Aufwände tatsächlich in wel- cher Form umgesetzt werden? Damit wird zugleich auch ein Realisierungsfahrplan erarbeitet, um die Umsetzungsphase des Masterplans Mobilität Münster 2035+ gezielt vorzubereiten. Umfassende Beteiligungsformate Damit bei der Entstehung des Masterplans Mobilität Münster 2035+ möglichst vielfältige Anforderun- gen Berücksichtigung finden, hat in den vergangenen Monaten eine umfassende Beteiligung stattge- funden. Neben verschiedenen Formaten zur gezielten Beteiligung von Stakeholdern und fachlich oder politisch mit dem Thema befassten Personen (u.a. in ÖPNV-Workshops, im wissenschaftlichen Beirat und im Lenkungskreis zum Masterplan Mobilität Münster 2035+) ist dabei insbesondere die Ideen- - 4 - V/0732/2022 Fabrik mitsamt der begleitenden Pop-up-Ausstellung „Alles in Bewegung“ sowie einer ergänzenden Online-Beteiligung hervorzuheben. Insgesamt haben sich im Rahmen der Ideen-Fabrik in vier jeweils halbtägigen Workshops rund 100 Teilnehmende (darunter 30 Schülerinnen und Schüler) eingebracht und konkrete Ideen für die Mobili- tät der Zukunft in Münster entwickelt. In Anlage 2 sind einige Impressionen aus der Ideen-Fabrik zu- sammengetragen. Im Rahmen der Pop-up-Ausstellung „Alles in Bewegung“ wurden interessante Fakten und aktuelle Projekte zum Thema Mobilität in Münster gezeigt. Ziel war es, zu zeigen, wo Münster aktuell im Be- reich der Mobilität steht und wie der Masterplan Mobilität Münster 2035+ als Strategie für die mobile Zukunft entwickelt wird. Zu allen Stationen gab es zudem Feedback-Möglichkeiten. Insgesamt wur- den im Rahmen der Ausstellung nochmals rund 500 Anregungen eingebracht. Ergänzend zu den vorgenannten Formaten wurde für den Zeitraum von einem Monat die Möglichkeit freigeschaltet, sich online zu beteiligen. Auf der Website www.mobil-in-muenster.de wurde hierzu eine eigens entwickelte Befragung bereitgestellt. Zusätzlich bestand die Möglichkeit, eigene Wege karten- basiert einzuzeichnen und Ideen gezielt zu verorten. Insgesamt wurden auf diesem Wege weitere 130 Fragebögen mit Ideen und Anregungen eingebracht. Die Ideen und Anregungen aus allen Beteiligungsformaten wurden anschließend durch einen inter- disziplinär besetzten Ideen-Rat eingeordnet und werden aktuell für den weiteren Prozess aufbereitet, mit dem Ziel einer möglichst umfänglichen Übernahme in das Umsetzungsszenario des Masterplans Mobilität Münster 2035+. Weiteres Vorgehen Im nächsten Schritt wird das Szenario Klimaneutralität 2030 vom Gutachterbüro berechnet. Die Er- gebnisse werden zunächst, voraussichtlich im Februar 2023, dem wissenschaftlichen Beirat und dem Lenkungskreis vorgelegt. Anschließend erfolgt die Aufbereitung zu einem zweiten Zwischenbericht, welcher die Ergebnisse der ersten drei Szenarien umfasst und der Politik noch im ersten Quartal 2023 vorgelegt werden soll. Die Einbringung des Abschlussberichtes, welcher zusätzlich dann auch das Umsetzungsszenario beinhaltet, ist für das 4. Quartal 2023 vorgesehen. In Vertretung gez. Robin Denstorff Stadtbaurat Anlagen: Anlage A Anlage 1: Präsentation des Gutachters Anlage 2: Rückschau auf die Beteiligungsformate Anlage 3: Poster der Pop-up-Ausstellung „Alles in Bewegung“
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (7)
- Weseler Straße
- Umgehungsstraße
- Wolbecker Straße
- Sertürnerstraße
- Albersloher Weg
- Heroldstraße
- Hafenstraße
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0732/2022
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 14.11.2022
- Erstellt
- 14.11.2022 09:34