AN/0158/2024
Änderungsantrag der SPD-Fraktion zu TOP 10.1
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Änderungsantrag (SPD BV4)
5007 Zeichen
SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Ehrenfeld SPD-Fraktion Ehrenfeld, Bezirksrathaus Venloer Straße 419 – 421, 50825 Köln spd-bv4@stadt-koeln.de Herrn Bezirksbürgermeister Volker Spelthann Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0158/2024 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 29.01.2024 Änderungsantrag der SPD-Fraktion zu TOP 10.1 Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion bittet Sie, den folgenden Ergänzungsantrag auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 29.01.2024 zu setzen. Beschluss Die BV Ehrenfeld empfiehlt dem Rat der Stadt Köln, für die Bahnsteiganhebung der Stadtbahnhaltestellen Subbelrather Straße/Gürtel den Alternativvorschlag, Variante C zu beschließen. Der Rate möge seinen Beschluss auf Grundlage der vertiefenden Untersuchung des Gutachtens und belastbarer Zahlen und Fakten fassen und nicht auf Grund von nicht weiter belegter Annahmen der Verwaltung zu möglichen verkehrlichen Entwicklungen in der Zukunft. Der Rat wird gebeten bei seiner Entscheidung zu bedenken, dass die Gürtelstrecke im aktuellen Plan für nachhaltige urbane Mobilität (SUMP = Sustainable Urban Mobility Plan) als eine der verbleibenden Hauptrouten für den Motorisierten Individualverkehr (MIV) in Köln ausgewiesen wird. Die Verengung auf eine Fahrspur würde zu Stausituationen (Klassifizierung F) bis in den benachbarten Stadtbezirk Nippes hinein entstehen, die in Summe eine negative CO2-Bilanz zur Folge haben. Die BV Ehrenfeld empfiehlt dem Rat darüber hinaus, die Anhebung der Bahnsteige von den Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr zu entkoppeln, sodass diese schnellstmöglich umgesetzt werden. Der barrierefre ie Ausbau der Haltestellen soll schnellstmöglich umgesetzt werden, da seit Anfang 2022 ein gesetzlicher Anspruch auf Barrierefreiheit im ÖPNV besteht. SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Ehrenfeld Ungeachtet dessen, für welche der beiden verblieben Varianten sich der Rat entscheidet, sollen die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere die Anwohner und Anwohnerinnen, in angemessener Weise über alle anstehenden Veränderungen und deren Auswirkungen informiert werden. Begründung Die Varianten A und C unterscheiden sich in Fahrtrichtung Nippes nicht voneinand er, sodass es hier keiner Abwägung bedarf. Bei der sogenannte Vorzugsvariante A wäre der Radweg in Fahrtrichtung Sülz durchgängig 2,50 m breit, wofür eine Fahrspur für den PKW -/LKW-Verkehr entfallen würde. In der Verkehrsspitze würde dies nicht nur zu eine m erheblichen Rückstau auf dem Gürtel bis in den Stadtbezirk Nippes (bis zur Escher Straße) hinein, sondern auch an der Ausfahrt der BAB57/Parkgürtel und führen. Wie Liefer - und Ladeverkehre, Müllabfuhr und der Einsatz von Rettungsfahrzeuge (St. Franziskus -Hospital) organisiert werden soll, so hat die Verwaltung hierzu noch keine konkreten Aussagen getroffen. Vermutlich wird die Abwicklung über den Radweg - als einzig verbleibende Möglichkeit – abgewickelt werden müssen. Im Fachgespräch der Bezirksvertretun g Ehrenfeld mit der Fachverwaltung hat diese auf Nachfrage bestätigt, dass sich bis zum Eintreten der Mobilitätswende der CO2-Ausstoss bei Variante A vorübergehend deutlich erhöhen würde. Ob es zu einer von der Verwaltung angenommenen Reduzierung des MIV auf der Gürtelstrecke kommen wird, wenn diese eine der verbleibenden Hauptverkehrsrouten für den MIV (SUMP) bleibt, dürfte derzeit kaum seriös abzuschätzen sein. In Variante C lässt sich die Radwegebreite auf 2 m zwischen Nußbaumer - und Fridolinstraße und ab Fridolinstraße bis Gürtel von 1,60 m realisieren. Gegenüber dem heutigen Zustand eine deutliche Verbesserung für Radfahrende und konform mit den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen. Der Bürgersteig würde dann auch den Menschen, die zu Fuß unterwegs sin d, gehören, was ebenfalls gegenüber dem heutigen Zustand eine erhebliche Verbesserung darstellt. Aus Sicht der BV besteht kein zwingender Zusammenhang zwischen einem längst überfälligen barrierefreien Ausbau der Haltestellen und einer Verbesserung der Fuß - und Radwege. Die Synergiewirkung auf Kosten und Bauzeiten dürfte vernachlässigbar sein, bzw. wurden bisher nicht quantifiziert. Angesichts einer unbestimmten Dauer des Genehmigungsverfahren, scheint der Ausbau der Fuß- und Radwege schneller zu realisieren sein als die Bahnsteiganhebung. Eine Beteiligung von Anwohnerinnen und Anwohnern sowie weiteren relevanten Beteiligten, wie Geschäfte (Lieferverkehre), St. Franziskus -Hospital, Schulen Ottostraße und RheinEnergie und AWB, sehen wir als selbstverständlich an. Mit freundlichen Grüßen Petra Bossinger Jürgen Brock-Mildenberger Fraktionsvorsitzende Bezirksvertreter
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0158/2024
- Typ
- Änderungsantrag BV4 (SPD)
- Datum
- 29.01.2024
- Erstellt
- 29.01.2024 07:37