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AN/1419/2025

Verkehrsschau durch Straßen NRW am Dünnwalder Mauspfad ohne dass eine Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fahrradfahrende und Fußgänger*innen erzielt wurde

Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates 02.12.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 9 (Mülheim), Sitzung am 08.12.2025, TOP 7.2.3

Anfrage 2 Verkehrsschau am Dünnwalder Mauspfad

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Anfrage 2 Verkehrsschau am Dünnwalder Mauspfad

4509 Zeichen

Herrn Bezirksbürgermeister 
Stadtbezirk Mülheim 
Vincent Morawietz 
 
Herrn Oberbürgermeister 
Thorsten Burmester 
                        
                       Die Linke Fraktion 
                       in der BV Köln-Mülheim  
 
                          Bezirksrathaus  
                        Köln- Mülheim 
                        Wiener Platz 2a  
                        51065 Köln 
 
 
 
Köln, den 01.12.2025 
 
Anfrage gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates 
Verkehrsschau durch Straßen NRW am Dünnwalder Mauspfad ohne dass eine 
Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fahrradfahrende und 
Fußgänger*innen erzielt wurde 
Sehr geehrter Herr  Bezirksbürgermeister, 
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,  
wie uns zugetragen wurde, fand am Dünnwalder Mauspfad vor einiger Zeit auch im 
Bereich der Querungshilfe für Fußgänger*innen und Radfahrende eine 
Verkehrsschau durch Straßen NRW statt. In diesem Bereich endet der 
benutzungspflichtige Geh- und Radweg und münden Waldwege von Westen (Straße 
Auf dem Flachsacker) und von Osten (Wanderweg zur Diepeschrather Mühle bzw. 
zum Höhenfelder See) ein. 
85 Meter weiter Richtung Dünnwald münden ein weiterer Waldweg (Straße Im 
Weidenbruch), markiert mit Velorouten-Schildern, der nach Westen zur 
Gesamtschule Höhenhaus und nach Osten zur Diepeschrather Mühle führt und auch 
der Zeisbuschweg in den Dünnwalder Mauspfad ein. 
Bei einer Verkehrsschau  handelt es sich um eine regelmäßige Überprüfung  des 
Straßennetzes, bei der Verkehrszeichen, Markierungen und Wegweiser auf ihre 
Erfordernis und ihre Mängel überprüft werden.  
Bei der Recherche hinsichtlich dieses Fachbegriffs ist zu lesen, dass eine 
Verkehrsschau eine behördliche Überprüfung der Straßenausstattung ist, die 
sicherstellen soll, dass Verkehrszeichen, Markierungen und andere Einrichtungen  
notwendig, verständlich und gut erkennbar sind.                                                      
Ziel sei es, Mängel zu erkennen und die Verkehrssicherheit zu optimieren.                   
Zu den Teilnehmenden gehören neben der zuständigen Straßenverkehrsbehörde 
auch die Straßenbaubehörde, die Polizei und gegebenenfalls andere Beteiligte.

Mängel bei Straßenmarkierungen, Wegweisungen und andere Aspekte der 
Verkehrssicherheit werden ermittelt. 
Im September 2025 wies die Initiative „Sicher durch Dünnwald“ darauf hin, dass  
widersprüchliche Verkehrsschilder aufgestellt wurden. 
Sie besagen, dass tagsüber auf dem Höhenfelder / Dünnwalder Mauspfad von 
Holweide nach Dünnwald ab Ortsausgangsschild bis 50 Meter hinter der 
Querungshilfe 100km/h Höchstgeschwindigkeit gefahren werden darf.                                                            
Von Dünnwald nach Holweide ab Einmündung Zeisbuschweg bis kurz hinter der 
Querungshilfe darf erst 50 km/h und danach 70km/h gefahren werden. 
Aufgrund der Amphibienwanderung  beschränken Schilder  die Geschwindigkeit auf 
dem Höhenfelder Mauspfad von 18 Uhr bis 5 Uhr von Holweide nach Dünnwald auf 
70 km/h und von Dünnwald nach Holweide auf 50 km/h. 
 
Im Zusammenhang mit der dargestellten Thematik bitten wir um die Beantwortung  
folgender Fragen: 
1. Wann (Tag und Uhrzeit) , wie lange und wo genau (mögliche verschiedene  
    Perspektiven an wechselnden Orten) fand die Verkehrsschau auf  
    dem Dünnwalder Mauspfad statt?  
2. Welche Ämter oder Organisationen waren an der Verkehrsschau beteiligt und  
    warum wurden die Mitglieder der Bezirksvertretung  nicht einbezogen, obwohl die  
    Thematik in der Vergangenheit  schon mehrfach von ihnen diskutiert und  
    Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit  von Fußgänger*innen und  
    Fahrradfahrenden beschlossen wurden? 
3. In welchen Abständen und nach welchen Kriterien finden Verkehrsschauen in Köln  
    statt? 
4. Warum wurde die widersprüchliche Beschilderung und die mit ihr  
    einhergehenden Gefahren für nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmende nicht  
    registriert und trotz Hinweis von Seiten der oben genannten Initiative bis heute  
    nicht korrigiert? 
5. Auf welche Weise können Mitglieder der Bezirksvertretung oder Bürger*innen  
    Einblick in das Protokoll der besagten Verkehrsschau nehmen? 
 
Mit freundlichen Grüßen 
Beate Hane-Knoll                             Leonie Hoh 
Fraktionsvorsitzende                        stellvertretende Fraktionsvorsitzende                          
Die Linke                                          Die Linke                     
 
   
Hasan Celebi 
Geschäftsführer 
Die Linke

Beratungsverlauf (1)

08.12.2025 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 7.2.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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Details

Aktenzeichen
AN/1419/2025
Typ
Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
Datum
02.12.2025
Erstellt
02.12.2025 09:42