0060/2025
Mitteilung zur Bürgereingabe nach § 24 GO NRW - Lärmschutz am Aachener Weiher, Aktenzeichen 50/24
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Mitteilung BV
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Dezernat, Dienststelle I/02/02-1 Vorlagen-Nummer 0060/2025 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 30.01.2025 Mitteilung zur Bürgereingabe nach § 24 GO NRW - Lärmschutz am Aachener Weiher, Aktenzeichen 50/24 Die Bürgereingabe und das Antwortschreiben werden der Bezirksvertretung Innenstadt hiermit zur Kenntnis gegeben. Hinweis: Sofern eine Beschlussvorlage gewünscht wird, kann diese über die Geschäftsführung der Be- zirksvertretung mit einem entsprechenden Auszug aus der Niederschrift bei der Geschäfts- stelle für Anregungen und Beschwerden angefordert werden. Darüber hinaus steht es der Bezirksvertretung selbstverständlich frei – auch ohne Vorliegen einer Beschlussvorlage – die Petenten oder die Fachverwaltung zur Sitzung einzuladen und einen politischen Beschluss zu fassen. gez. Dr. Ulrich Höver
Anlage 2 Antwortschreiben
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Seite 1/2 Bürgeramt Innenstadt Anregungen und Beschwerden an Rat und Bezirksvertretungen Bezirksrathaus Innenstadt Ludwigstraße 8, 50667 Köln www.stadt.koeln Auskunft Frau T: 0221 221- geschaeftsstelle-anregungen- beschwerden@stadt-koeln.de Sprechzeiten Montag bis Freitag : 08.00 bis 12.00 Uhr und nach Vereinbarung Stadt Köln, 02-1-4, 50605 Köln Herrn Ihr Schreiben Mein Zeichen Datum 50/24 19.12.2024 Bürgereingabe nach § 24 GO– „Lärmschutz am Aachener Weiher“, Aktenzeichen 50/24 S Sehr geehrter Herr , heute kann ich endlich Ihr Schreiben vom 26.04.2024 abschließend beantworten. Die wissenschaftliche Direktorin des Museums für Ostasiatische Kunst hat mitgeteilt, dass es inzwischen ein Gespräch und eine Einigung zum Thema Tanzen am Ostasiatischen Museum gab: „Nachdem es am 20.09.24 ein Treffen zwischen dem Kulturdezernenten, dem Rechtsanwalt der Salsa-Gemeinde sowie 3 Vertretern der Gemeinde und mir gab, möchte ich Sie darüber in Kenntnis setzen, dass kein pauschales Verbot der Salsa-Veranstaltungen ausgesprochen wurde – anders als es in den Medien zuweilen formuliert worden war; die Veranstaltungen unter Einhaltung bestimmter Bedingungen vorerst weiter stattfinden können: keine laute Musik nach 22 Uhr; eigenständige Beseitigung von Müll nach Veranstaltungs- ende; seilförmige Abzäunung zwischen der denkmalgeschützten Esplanade und dem sensib- len Terrassenbereich des Museums für Ostasiatische Kunst – MOK (dessen verglaste Front bei Abendveranstaltungen in 2021 bereits zu Schaden kam) und der stark exponierten denk- malgeschützten Granitskulptur. Das Gespräch verlief aus Sicht aller sehr positiv; unterm Strich waren wir uns alle einig, dass wir nunmehr auf das Potenzial der Synergie setzen möchten. Mein persönliches Anliegen im Rahmen des Austauschs am 20.09. hatte zunächst darin bestanden, die Vertreter der Salsa- Gemeinde einmal persönlich kennenzulernen, über Lösungsansätze zu sprechen und über- haupt erstmalig selbst etwas zum Thema zu äußern. Unter anderem haben wir uns darauf verständigt, dass man in kollegialem Austausch verbleibt, sich etwa gegenseitig über anste- hende Veranstaltungen informiert, um Terminkollisionen zu vermeiden. Der Salsa-Veranstal- tung gleich am Folgetag (21.09.) habe ich beigewohnt – auch um mir ein eigenes Bild "von in- nen heraus" zu machen.“ Die Ämter und Dienststellen der Stadtverwaltung finden Sie unter www.stadt.koeln. Fragen zu den Dienstleistungen der Stadt Köln beantwortet Ihnen montags bis freitags, 7 - 18 Uhr, das Bürgertelefon unter der einheitlichen Behördenrufnummer 115 oder 0221/221-0. Seite 2/2 Sollten Sie noch fachliche Fragen haben, können Sie sich gerne unmittelbar wenden an das Museum für Ostasiatische Kunst, Frau unter Telefonnummer: 0221/221- oder per E-Mail: mok@museenkoeln.de. Ihr Schreiben sowie dieses Antwortschreiben werden der Bezirksvertretung Innenstadt zur Kenntnis weitergegeben. Möchten Sie eine Beratung der Angelegenheit in der Bezirksvertretung, teilen Sie dies bitte der Geschäftsstelle für Anregungen und Beschwerden an Rat und Bezirksvertretung, ge- schaeftsstelle-anregungen-beschwerden@stadt-koeln.de mit. Für Ihr bürgerschaftliches Engagement danke ich Ihnen. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag gez. Dr. Ulrich Höver Amtsleiter
Anlage 1 Eingabe
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Von: online-formularversand@stadt-koeln.de <online-formularversand@stadt-koeln.de> Gesendet: Freitag, 26. April 2024 14:31 An: 02-1/4 Geschäftsstelle Anregungen und Beschwerden <geschaeftsstelle-anregungen- beschwerden@stadt-koeln.de> Betreff: Kontakt Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden Folgende Information oder Nachricht wurde über das Online-Formular 'Kontakt Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden' am 26.04.2024 14:30:37 an Sie geschickt Anliegen: Lieber Ausschuss, vielleicht sind Sie schon von anderen Personen angesprochen worden, aber ich möchte gerne sicherstellen, dass ein Herzensanliegen vielleicht durch Sie eine Chance bekommt! Ich bin Mitglied einer unorganisierten Tanzszene in Köln. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass Menschen aller Altersklassen und jeglicher Herkunft willkommen sind. Im Sommer treffen wir uns über Absprachen in WhatsApp-Gruppen hauptsächlich am Aachener Weiher, aber auch an anderen Orten wie am Südkap oder an der Messe und das für alle Teilnehmer unentgeltlich. An schönen Sommerabenden können dort durchaus bis zu zweihundert Menschen zusammenkommen. Diese Zusammenkünfte am Museum für Ostasiatische Kunst sind immer friedlich und durch die Freude am Tanzen geprägt, Alkohol wird hier im Gegensatz zu den meisten abendlichen Veranstaltungen, wenn überhaupt, dann sehr überschaubar konsumiert. Wir versuchen Rücksicht auf alle Menschen zu nehmen; räumen im Anschluss auf und regeln die Musiklautstärke auf ein rücksichtsvolles Maß herunter. Gerade am Aachener Weiher kommt es aber dennoch zu Konflikten mit dem Ordnungsamt, die dort auch nur ihrer Pflicht nachkommen. Das Ordnungsamt beruft sich dabei auf das Landes-Immissionsschutzgesetz und und das generelle Verbot von Lautsprechern. Wir haben auch schon mit dem Ordnungsamt zusammen am nächstliegenden Wohnhaus gestanden und haben festgestellt, dass dort jede Unterhaltung lauter ist als das was der Wind noch an Musik vom Aachener Weiher rüberträgt. Aus meiner Sicht wird es wahrscheinlich schwierig das Landes-Immissionsschutzgesetz anzugehen. Vielleicht könnte man aber einmal Ausnahmen für das generelle Verbot von Lautsprechern erörtern. Der erfolgversprechendste Weg könnte aber sein, dass man eine Art Lärmschutz errichtet. Das könnte man beispielsweise noch auf dem Gelände des Museums machen, wobei das ja durchaus auch eine optische Aufwertung für das Museum sein kann. Als nächstes käme der Grünstreifen zwischen Fahrradweg und Fußgängerweg in Frage und letztlich auch noch die Grünfläche zwischen den beiden Fahrbahnen der Universitätsstraße in Frage. Ich glaube, dass die Tanzszene eine Bereicherung für die Kultur und die Stadt Köln allgemein ist. Engagierte Freiwillige schaffen ohne kommerzielle Interessen ein schönes Erlebnis, was allen Interessierten offen steht und einen Kontrast zu dem bildet was man leider oftmals auch in der Peripherie des Aachener Weihers erleben kann. Ich hoffe, dass Sie vielleicht eine Idee haben was wir machen könnten oder was vielleicht sogar Sie beisteuern könnten.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0060/2025
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 14.01.2025
- Erstellt
- 08.01.2025 11:35