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AN/0198/2019

IFH-Studie: Kölner Innenstadt bleibt Mittelmaß. Was tut die Stadtverwaltung?

AfD Anfrage nach § 4 08.02.2019

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 14.02.2019, TOP 4.6

AfD Anfrage nach § 4

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AfD Anfrage nach § 4

2340 Zeichen

An die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln 
 
Haus Neuerburg  
Gülichplatz 1 – 3  
50667 Köln 
 
Stephan Boyens 
Zimmer 320 
 
Tel: +49 (221) 221-25396 
 
Stephan.Boyens @stadt-
koeln.de 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 08.02.2019 
AN/0198/2019 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Rat 14.02.2019 
 
IFH-Studie: Kölner Innenstadt bleibt Mittelmaß. Was tut die Stadtverwaltung? 
 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
sehr geehrte Damen und Herren, 
 
 
nach einer im Januar erschienen Studie des Kölner Instituts für Handelsforschung 
(IFH) wird die Kölner Innenstadt von Besuchern mit der Durchschnittsnote 2,3 bewer-
tet und bleibt damit Mittelmaß unter den deutschen Großstädten. 
Während die Einzelhändler und Gastronomen Kölns überdurchschnittlich gut bewe r-
tet wurden, gibt es in den Bereichen, die in die Zuständigkeit der öffentlichen Hand 
fallen, Abstriche: Bei Sicherheit, Sauberkeit, Wegen und Grünflächen reicht es nur 
für „befriedigend“.  
Besonders schlecht wurden die Parkmöglichkeiten bewertet. 
Angesichts seit Jahren rückläufiger Umsätze im stationären Einzelhandel und der 
immer stärker werdenden Konkurrenz durch Onlinehändler legen zahlreiche Städte 
großen Wert darauf, die Attraktivität ihrer Innenstädte zu steigern. 
 
 
Vor diesem Hintergrund bitten wir um Auskunft: 
 
 
1. Welche Schlüsse zieht die Stadtverwaltung aus dem eingangs genannten 
Gutachten des IFH? 
2. Welche Maßnahmen ergreift die Stadtverwaltung, um insbesondere in den 
durchschnittlich oder unterdurchschnittlich bewerteten Bereichen (Sicherheit, 
Sauberkeit, Wege, Grünflächen und Parken) zukünftig besser abzuschnei-
den?

- 2 - 
 
3. Während in dem Gutachten die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln 
gut bewertet wird, gilt dies nicht für den Individualverkehr. Erscheint es der 
Stadtverwaltung vor diesem Hintergrund sinnvoll, an ihrer autofeindlichen Pol i-
tik (Verengung von Verkehrsraum, inflationärer Ausbau von Radspuren, Strei-
chung von Parkplätzen, etc.) festzuhalten? 
4. Welche weiteren Maßnahmen ergreift die Stadtverwaltung, um die Kölner In-
nenstadt als attraktiven Einkaufsstandort zu erhalten? 
5. Welche Erkenntnisse hat die Stadtverwaltung zur Attraktivität des Einzelhan-
dels in den Veedeln? 
 
 
 
gez. Wilhelm Geraedts 
(Fraktionsgeschäftsführer)

Beratungsverlauf (1)

14.02.2019 Rat
TOP 4.6 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0198/2019
Typ
AfD Anfrage nach § 4
Datum
08.02.2019
Erstellt
08.02.2019 11:57