V/0347/2013
"Gewalt an Schulen - Erkennen und Handeln" - Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE A-R/0039/2012
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Anlage 1 Notfallordner
903 Zeichen
Notfallpläne für die Schulen in Nordrhein-Westfalen Hinsehen und Handeln ® Landesunfallkasse Nordrhein-Westfalen Ministerium für ® ei Rheinischer Gemeindeunfallversicherungsverband Schule und Weiterbildung en Gemeindeunfallversicherungsverband Westfalen-Lippe des Landes Nordrhein-Westfalen & Bunßipısjag 1 er2Buey snwsıwa4Xx yansısApJoWw}Ssqlas / Bunßıpunyuepiounysqjas syıßıaqan Sjjanxas usyjemM UoA yaneıgaeg zussquayemM Burggoyy Bunßipeyssaqyseg B1aMmyas Bunyoapyowy ou.13}u] wı BunyoJppıoyy BunyoAppıo qney / Bunssaudı3 Bunzjaj1an1adıoy uswa}sÄs1a}[9H ie}pueug (eınyas 1ap qieysauul) jle}sepo] / Paouysgjes yaneıgqaßusyemssnyas swyeujasıag uszjesßusidg yw Bunyoug neyowy po / BejyasjoL uUSYDSIINYISIBJNE uaJapUe Ju JOqJeuswwWesnZz U! I9Z1j04 J9p pun aınyag Jap BunyiomyueJaN UI ajje}}ON 19Z1|0d Jop Bunyiomyueio\ Jeleqjeylwun u! ajjeHON 11 pesıßsßunp.ayejo9 im peıßsßunp.suyeJoHg
Anlage 2 Meldebogen_Berlin
2833 Zeichen
Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Anlage 2 des Informationsschreibens, Fassung vom 01.02.2011 http://www.berlin.de/sen/bildung/gewaltpraevention
Schule:
Schulnummer:
bitte unbedingt ausfüllen
nicht von der Schule auszufüllen
ID-Nr.:
Schuljahr Bezirk lfd. Nr.
Eingangsdatum:
Meldung eines Gewaltvorfalls bzw. eines Notfalls
stets an:
Schulpsychologe für Gewaltprävention und Krisenintervention
Unterstützung ist erforderlich ja nein
E-Mail:
F a x :
Tel.:
SenBWF Bereich Gewaltprävention und Krisenintervention
E-Mail: gewaltpraevention@senbwf.berlin.de
Fax: 90227 5012
Tel.: 90227 6320 / 90227 6513
zuständige Schulaufsicht/Stellenzeichen:
E-Mail:
F a x :
Tel.:
Schulträger/Schulamt:
E-Mail:
F a x :
Tel.:
in begründeten Fällen an:
J u g e n d a m t
zur Prüfung von Leistungen der Jugendhilfe
mögliche Kindeswohlgefährdung nach §8a SGB VIII
E-Mail:
F a x :
Tel.:
Pressestelle
E-Mail: pressestelle@senbwf.berlin.de
Fax: 90227 5020
Tel.: 90227 5844
Darstellung des Vorfalls
1. Wann?
(Datum/Uhrzeit)
2. Was geschah?
(ohne Namen)
3. Gefährdungsgrad* III II I
Um welche Art von
Vorfall* handelt es
sich?
* entsprechend der
Notfallpläne für
Berliner Schulen
Amoktat
Brandfall
Epidemie / Vergiftungen
Geiselnahme
Sprengsätze
Suizid/Tod in der Schule
Waffengebrauch
Amokdrohung
Bedrohung
Gewaltdarstellung auf Datenträgern
Gewalt in der Familie
Handel mit Suchtmitteln
Nötigung / Erpressung / Raub
Schwere körperliche Gewalt
Sexuelle Übergriffe
Suizidversuch
Übergriffe auf Schulpersonal
Vandalismus
Verfassungsfeindliche Äußerung
Waffenbesitz
Beleidigung/ Drohung/ Tätlichkeit
Mobbing
Suchtmittelkonsum
Suizidäußerung, -ankündigung
Tod von Schulangehörigen
4. Wo? in der Schule/Schulweg
außerhalb der Schule
5. Wer? (ohne Namen) Anzahl Geschlecht w/m Alter ndH/Mig Schulpersonal schulfremd
Geschädigter/
Opfer
w
m
Verursacher/
Tatverdächtiger
w
m
6. Maßnahmen der
Schule
Opferhilfen
Information der Erziehungsberechtigten
Meldung an die Polizei
Veranlassung medizinischer Hilfe
Sonstige
Erziehungsmaßnahmen, § 62 SchulG
Ordnungsmaßnahmen, § 63 SchulG
Information des Ausbildungsbetriebes bei dualer
Berufsausbildung
da als E-Mail versandt, ohne Unterschrift gültig
Unterschrift Schulleiter/in Name in Druckschrift
Beschlussvorlage
17336 Zeichen
V/0347/2013
DER OBERBÜRGERMEISTER
Amt für Schule und Weiterbildung
Betrifft
"Gewalt an Schulen - Erkennen und Handeln" - Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE A-
R/0039/2012
Beratungsfolge
17.09.2013 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Entscheidung
Beschlussvorschlag:
1. Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung nimmt zur Kenntnis, dass ein zentrales Erfas-
sungssystem von Gewaltvorkommnissen an Schulen nur in Verbindung mit einem additiven
Unterstützungssystem sinnvoll umsetzbar wäre.
2. Angesichts des damit verbundenen zusätzlichen personellen und sächlichen Aufwandes
wird der Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE A-R/0039/2013 „Gewalt an Schulen - Erkennen
und Handeln“ nicht aufgegriffen.
Begründung:
Der Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE A -R/0039/2012 „Gewalt an Schulen - Erkennen und Han-
deln“ hat zur Bewältigung der von ihr dargestellt en Gewaltproblematik an Schulen zwei Zielric h-
tungen:
1. Es soll ein Verfahren (Modell Hamburg wird genannt) entwickelt werden, mit dem Schulen
ermittelt werden können, an denen eine erhöhte Gewaltbereitschaft besteht.
2. Es soll ein Maßnahmenkatalog entwickelt werden, um die Gewalt an den betreffenden Schu-
len zu vermindern.
Vorlagen-Nr.:
V/0347/2013
Auskunft erteilt:
Herr Dunkel
Ruf:
492 40 80
E-Mail:
Dunkel@stadt-muenster.de
Datum:
23.07.2013
Öffentliche Beschlussvorlage
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V/0347/2013
Schulen und Gewalt
Die allgemeinen Schulvorschriften nehmen u. a. an zwei Punkten zu Gewalt in Schule Stellung.
Zum einen werden Gewalttaten von Schülern im Bereich von Erziehungss chwierigkeiten angesie-
delt, die zwischen Schule, Schüler und Eltern zu regeln sind 1. Zum anderen wird eine Empfe hlung
zur Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften zu einem Netzwerk gegen Gewalt an Schulen empfo h-
len.
Empfehlungen zur Informationsweitergabe b ei Gewaltvorkommnissen sowie deren Aufarbeitung
finden sich im Notfallordner des Ministeriums für Schule und Weiterbi ldung des Landes Nordrhein
Westfalen wieder. Er liegt jeder Schule in Münster vor und beschreibt drei Gefäh rdungsgrade von
Krisen im schulischen Bereich (s. Anlage A ). Für jedes Ereignis ist festgelegt, wer von der Schule
ggf. zu benachrichtigen ist (Polizei, Feuerwehr, Bezirksregierung, Schulträger …).
Betrachtet man die Hä ufigkeit solcher Ereignisse an Schulen kann Folgendes konstatiert w erden:
Schwerwiegende Gewaltvorkommnisse (z. B. Raub, starke Körperverletzung) kommen wei taus
häufiger im Stadtteil oder anderen Veranstaltungsorten vor als in der Schule. Tatbestände in der
Schule liegen hauptsächlich im Bereich von Treten, Schubsen, Bedr ohen, nonverbaler und verba-
ler psychischer Aggression und zunehmend auch im Bereich von Bloßstellungen über das Inte r-
net2 3. Dennoch können auch „kleinere Vorkommnisse“, vor allem wenn sie sich über einen läng e-
ren Zeitraum wiederholen, von der einzelnen Schülerin bzw. dem einzelnen Schüler als sehr belas-
tend wahrgenommen werden und zu deutlichen Einbußen in der seelischen Gesundheit s owie der
Lernleistung führen.
Erfassungssysteme „Gewalt an Schulen“ am Beispiel der Modelle in Berlin und Hamburg
In Berlin sind Schulen seit 1992 aufgefordert, größere Gewaltvorfälle in Schulen zu melden 4. Wur-
de anfänglich der Schwerpunkt auf ein Meldesystem gesetzt, hat es sich seit 2009 mehr zu einem
Hilfe- und Unterstützungssystem entwickelt. In Hamburg wurde eine Meldepflicht für Gewaltvorfälle
in Schule 2009 verabschiedet („Richtlinie zur Meldung und Bearbeitung von Gewal tvorfällen in
Schulen“5). Ziel ist unter anderem, eine schnellere Hilfestellung für Schulen in schwierigen Situat i-
onen voranzutreiben. Sie soll zudem d ie Zusammenarbeit zwischen Schule, Schu laufsicht, der
Schulpsychologischen Beratungsstellen bzw. Beratungsstelle für Gewaltprävention, der Jugendhi l-
fe sowie der Polizei (nur in Hamburg) fördern. Weiterhin werden in beiden Städten seit einigen
Jahren entsprechende Statistiken erhoben und veröffentlicht.
Wie im Notfallordner des Landes NRW sind auch in Berlin und Hamburg Gewaltvorkommnisse in
Klassifikationsgruppen eingeteilt. In Berlin sind beispielsweise diese den oben angeführten Klass i-
fikationen aus dem Notfallordner des Landes NRW sehr ähnlich. Meldepflichtig sind in Berlin Vo r-
kommnisse aus der höchsten und der mittleren Gefährdungsstufe und in besonderen Fällen (z.B.
wenn externe Unterstützung angefordert wird) auch Vorkommnisse aus der niedrigsten Gef ähr-
dungsstufe. Sowohl in Berlin als auch in Hamburg lassen sich von Seiten der Schule in einem
standardisierten Meldebogen (Anlage B und C) Angaben über den Gewaltvorfall in der Schule ma-
chen. In Berlin ist vorgesehen, dass der Bogen stets an die Schulpsyc hologie, die Senatsverwal-
tung - Bereich Gewaltprävention und Krisenintervention (hier wird die Statistik geführt), die Schu l-
aufsicht, den Schulträger und in begründeten Fällen ans Jugendamt und an die Presse weiterg e-
geben wird.
1 § 65 Abs. 2 Nr. 12 und § 42 Abs. 5, SchulG
2 Holtappels, H. G., Heitmeyer, W., Melzer, W. & Tillmann, K.-J. (2006). Forschung über Gewalt an Schulen.
Weinheim: Juventa Verlag.
3 Busch, L. & Todt, E. (1998). Gewalt in der Schule. In D. H. Rost (Hrsg.). Handbuch Pädagogische Psycho-
logie. Weinheim: Beltz.
4 Vergl. Rundschreiben SenSchul IV Nr. 6/1992 sowie Rundschreiben LSA II 8/2000 vom 14.2.2000
5 Online in Internet: http://www.hamburg.de/contentblob/1770794/data/ (Stand: 02.05.2013)
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In Hamburg wird der Bogen an die Schulaufsicht, das Regionale Bildungs- und Beratungszentrum,
die Beratungsstelle Gewaltprävention (hier wird die Statistik geführt) und ggf. die Polizei versendet.
Die Versendung des Meldebogens an die Polizei entspricht dabei einer polizeilichen Anzeige.
Die Meldung einer Gewalttat kommt dabei natürlich noch keiner Konfliktbewältigung gleich. Alle r-
dings kann die Schule bei der Meldung bereits angeben, ob sie weitere Unterstützung wünscht, so
dass diese an entsprechender Stelle organisiert werden k ann. In Berlin wurde z. B. hierfür in jeder
der zwölf Schulpsychologischen Beratungszentren mind. eine Stelle eingerichtet, die mit dem B e-
reich der Gewaltprävention und Krisenintervention beauftragt ist. Sie gewährleisten eine zeitnahe
Unterstützung der Sc hule und greifen durch eine starke Vernetzung ggf. auf weitere Hilfestellen
und Unterstützungsangebote (z. B. Erziehungsberatungsstelle, Trainings für auf fällige Kinder und
Jugendliche) zurück. Darüber hinaus organisieren sie (ggf. in Kooperation mit der P olizei) Fortbil-
dungsangebote für pädagogisches Fachpersonal und sind bei der Entwicklung und Implementi e-
rung schulischer Gewaltpräventionsprogramme beteiligt.
In Hamburg ist ein ähnliches System über die Beratungsstelle Gewaltprävention sowie die Regi o-
nalen Bildungs- und Beratungszentren, an die die Schulpsychologen angegliedert sind, real isiert.
Entsprechend wissenschaftlicher Forschungsergebnisse 6 kommt sowohl in Berlin als auch in
Hamburg der Gewaltprävention ein wichtiger Stellenwert zu. Damit steht die Arbeit auf den Säulen:
Fortbildungsangebote, Gewaltprävention und Interventionsmaßnahmen.
Mittlerweile liegen einige Erfahrungen mit den Meldesystemen in den beiden Städten vor. Im
Schuljahr 2010/2011 meldeten ca. 38 % aller Berliner Schulen Gewaltvorfälle, Notfälle oder Krisen
an ihrer Schule 7. Dies lässt nach Auskunft der beteiligten Institutionen vermuten, dass trotz der
Meldepflicht das Meldesystem nicht von allen Schulen angewendet wird. In der Statistik la ssen
sich zudem Schulen identifizieren, die besonders viele Meldungen machen. Dies stellt jedoch ke i-
nen direkten Indikator für eine vergleichsweise hohe Gewaltbereitschaft unter der Schüle rschaft
dar, sondern spiegelt auch die Sensibilität und Bereitschaft der Aufarbeitung seitens der Schule
bezüglich solcher Vorkommnisse wieder. Neben der Meldepflicht scheinen als Anreizsy stem für
Schulen vor allem auch die Unterstützungsangebote zu wirken.
Aufgrund der unterschiedlichen Meldebereitschaft von Schulen bezüglich vorgekommener Gewalt-
ereignisse, erlaubt eine darüber geführte Statistik keine Aussage über einzelne Schulen. Stattde s-
sen werden die Statistiken neben der Berichtserstattung auch zur Feststellung von Bedarfen an
spezifischen Präventions-, Interventionsprogrammen sowie Fortbildungen verwendet.
Situation in Münster
Im Folgenden werden die beiden im Antrag genannten Bereiche „Zentrales Erfassungssy stem“
und „Maßnahmen“ angesprochen.
Zentrales Erfassungssystem
Durch die gemeinsame Verantwortung für Schule durch Land und Stadt liegt eine ander e Au s-
gangsbedingung als die im Antrag genannten Möglichkeiten in den Stadtstaaten Berlin und Ha m-
burg vor.
6 Schick, A. & Ott, I. (2002). Gewaltprävention an Schulen: Ansätze und Ergebniss e. Praxis der
Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 51, 766-791.
7 Uhle, R. (2012). Gewaltprävention und Krisenintervention an Berliner Schulen Schuljahr 2010/11 . Online in
Internet: http://www.berlin.de/.../md/.../gewaltpraevention/praevbericht_2010_2011.pdf (Stand: 02.05.2013)
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Für die im An trag genannten Problembereiche - Gewaltbereitschaft mit über Kavaliersdelikte h in-
ausgehende Handlungen oder Straftaten - ist über die S chule hinaus zunächst einmal fo rmal die
Bezirksregierung zuständig, in der Folge, z. B. bei Straftaten und bei entsprechender Einschätzung
der Schule, die Polizei 8. Im oben benannten Notfallordner ist zudem für die ve rschiedenen Krisen
bzw. Gewaltvorkommnisse festgehalten, wer informiert werden muss bzw. sollte.
Gespräche zwischen Stadtverwaltung und Polizei Münster ergaben, dass die Polizei Münster keine
zentralen Statistiken über die ihnen gemeldeten Gewaltvorkommnisse an Schulen in Münster führt.
Es wird eine eher zurückhaltende Einstellung bezüglich polizeilicher Interventionen im pädagog i-
schen Raum eingenommen. Das heißt, bei Vorfällen in der Schule sollen in erster Linie erzieher i-
sche Maßnahmen zum Einsatz kommen. Erst wenn diese nicht greifen oder da s Ausmaß oder der
Schweregrad eines Vorkom mnisses es erfordern, ist ein polizeiliches Vorgehen indiziert. Damit
folgt die Polizei den bereits weiter oben angegeben Hinweisen des Notfallordners.
Auch die Schulabteilung der Bezirksregierung führt keine entsprechende Statistik und weist darauf
hin, dass für ein verbindliches Meldesystem keine Rechtsgrundlage vorhanden sei. Der Schultr ä-
ger ist lediglich bei bestimmten Vorkommnissen (z. B. Gewalttat mit größerer Sachb eschädigung)
zu informieren.
Da in Münster k ein verbindliches Meldesystem eingeführt werden kann, stellt sich die Frage, wie
Schulen motiviert werden könnten, entsprechende Vorfälle zu melden. Aus den Erfahrungen in
Berlin und Hamburg ergibt sich, dass eine zeitnahe Hilfe und Unterstützung zur Aufarbeitung eines
Gewaltvorkommnisses die Motivation zur Meldung eines Vorkommnisses deutlich erhöht. Solch
eine in der Schulpsychologischen Beratungsstelle angesiedelten „Fachstelle Gewaltprävention“ hat
wie oben beschrieben in Berlin und Hamburg neben der Un terstützung bei konkreten Vorkom m-
nissen auch die Aufgabe der Koordination präventiver Maßnahmen und Interventionen.
Maßnahmen
In Münster lassen sich eine ganze Reihe unterschiedlicher Präventions - und Interventionsma ß-
nahmen, B eratungsangebote und Unters tützungsmaßnahmen für Schulen aufzählen, die von
Schule selbst sowie weiteren Institutionen angeboten und umgesetzt werden. Unter anderem zur
Gewaltprävention werden beispielsweise in vielen Klassen Methoden wie „Klassenrat“, „Magic
Circle“ oder auch gezie lte Programme wie z. B. das Programm „Faustlos“ durchgeführt. Einige
Schulen haben einen Trainingsraum - eine Methode zur Stärkung der Eigenverantwortung - im-
plementiert. An vielen Schulen haben sich mit Unterstützung der Schulpsychologischen Ber a-
tungsstelle Krisenteams gebildet. Schulsozialarbeiter bieten an einigen Schulen Sozialtrainings an.
Des Weiteren schlägt der oben benannte Notfallordner bei akuten Vorkommnissen der Sch ule
konkrete Maßnahmen vor.
Verschiedene Institutionen begleiten Schulen im B ereich Gewaltprävention und -intervention bzw.
wirken darüber hinaus durch verschiedene Maßnahmen unterstützend (z. B. Angebote der J u-
gendhilfe). Da sowohl in Berlin als auch in Hamburg die schulpsychologische Unterstü tzung von
Schule bei Gewaltvorkommnissen eine wichtige Rolle zukommt, soll im Folgenden diese für Müns-
ter kurz skizziert werden. Darüber hinaus wird auf das Netzwerk Gewaltprävention eing egangen,
das in Münster unterschiedliche Institutionen in diesem Bereich zusammenfasst.
Schwerpunktsetzung der Schulpsychologischen Beratungsstelle zu Gewalt an Schulen
Die Schulpsychologische Beratungsstelle hat für den Arbeitsschwerpunkt „Gewalt in Schule“ drei
zentrale Säulen: (1) Fortbildungen, (2) Gewaltpräventive Maßnahmen, (3) Krisenintervention.
Exemplarisch sollen daraus einige Maßnahmen herausgegriffen werden:
8 RdErl. v 31.8.2007 – BASS 18 – 03 Nr. 1; BASS 21 – 02 Nr. 4 § 29 v. 18.06.2012
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(1) Fortbildungen werden sowohl für Eltern als auch dem Personal an Schulen zu unterschiedl i-
chen Themen angeboten (z. B. „Mobbing“, „Klassenrat“, „Einrichtung von Krisenteams“). Die
Fortbildung „BISS - Beraten im System Schule“ ist eine umfangreiche Fortbildung für Leh r-
personen und Sozialpädagogen zur Erhöhung ihrer Beratungskompetenz.
(2) Die Schulpsychologische Beratungsstelle ist an dem Projekt „Stark im MiteinanderN“ betei-
ligt, welches vier verschiedene Module zur Gewaltprävention zusammenfasst.
I.) „Magic Circle“: Gesprächskreis zur Förderung der persönlichen und sozialen Kompe-
tenz
II.) Fair Mobil: Konstruktive Konfliktlösung
III.) Spotlight: Theaterpädagogischer Ansatz zu Mobbing
IV.) Cool at School: Vandalismus in Schulen
(3) Konkrete Hilfsangebote der Krisenintervention - auch in Kooperation mit Polizei und / oder
anderen Institutionen - werden bei aktuellen Vorkommnissen vorgehalten9.
Darüber hinaus hat die Schulpsychologische Beratungsstelle 1997 die Münsteran er Konflikttagung
als zentrale Veranstaltung für Fachkräfte in Jugendhilfe und Schule zum Thema Umgang mit G e-
walt ins Leben gerufen und zehn Mal durchgeführt 10. Seit 2008 wird sie vom Netzwerk Gewaltpr ä-
vention und Konfliktregelung Münster weitergeführt.
Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
Dieses Netzwerk hat sich seit ca. 15 Jahren ständig weiterentwickelt und entspricht der weiter
oben benannten gemeinsamen Empfehlung des Kultusministeriums und des Innenministeriums
vom 16.02.1994. Aktuell sind 19 Institutionen rund um das Thema Gewalt im Netzwerk vertreten.
Damit wird eine breite Spanne von Angeboten in unterschiedlichen Arbeitsbereichen abgedeckt
(Mobbing, Sozialkompetenz, Konfliktregelung, Unterrichtskonzepte, Sexualisierte G ewalt, Famili-
enkonflikte, Selbstbehauptung, Fortbildungen, Deeskalation). Einen Einblick in die unte rschiedli-
chen Institutionen bzw. Tätigkeitsfelder des Netzwerks gibt ihre Broschüre (s. Anlage).
Der Ratsantrag könnte sinnvollerweise mit geänderter Schwerpunktsetzung aufgegriffen we rden.
Ein zentrales Erfassungssystem zu Gewaltvorkommnissen an Schulen würde aber nur dan n ver-
mehrte Daten und Erkenntnisse liefern, wenn gleichzeitig und vor allem vorrangig eine verlässliche
Unterstützung der Schulen bei Gewaltvorkommnissen eingerichtet würde.
Personalaufwand
Für die Entwicklung und Implementierung eines zentralen Erfassu ngssystems wäre aus Sicht der
Verwaltung zunächst eine 0,5 Stelle eines Schulpsychologen erforderlich. Diese Stelle könnte auf
1 Jahre befristet werden. Für das Datenmanagement (Bearbeitung der eingehenden Meldu ngen
und Führung der Statistik) wäre eine 0,10 Stelle einer Verwaltungsfachkraft zu veranschlagen.
Um einen Anreiz für Meldungen zu schaffen, vor allem aber um von einem Meldesystem zu e inem
Unterstützungssystem zu gelangen, wäre die ergänzende Einrichtung einer Fachstelle Gewaltpr ä-
vention sinnvoll. Über eine derartige Fachstelle könnte den Schulen noch schnellere und direktere
Hilfe bei Gewaltvorkommnissen als bisher angeboten und verbindlich zugesagt werden.
9 Vgl. Vorlage 0058/2007 zum Thema: „Krisenkompetenz in Schulen“
10 Vgl. Vorlage 485/2001 zum Thema: „Netzwerk Streitschlichtung – Gewaltprävention in Münster, Bericht
über eine Tagung“
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Zudem könnte diese eine koordinierende Funktion für die unterschiedlichen Unterstützungs ange-
bote für Schulen einnehmen. Hierzu wäre eine 1,0 Stelle einer psychologischen Fachkraft erforder-
lich.
Die Personalaufwendungen dafür würden sich im Jahr 2014 auf 39.000,00 € und ab 2015 ff. auf rd.
82.200,00 € belaufen.
I. V.
gez.
Dr. Hanke
Stadträtin
Anlagen:
(A) Auszug: Notfallpläne für die Schulen in Nordrhein-Westfalen, Hinsehen und Handeln
(B) Meldebogen Berlin
(C) Meldebogen Hamburg
(D) Broschüre: Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
Anlage 3 Meldebogen Hamburg
8452 Zeichen
Behörde für Schule und Berufsbildung, Hamburg
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Meldebogen bei schulischen Gewaltvorfällen
Unverzüglich per Fax an die folgenden vier Adressat en parallel
zuständige Schulaufsicht Fax:
zuständige ReBBZ - Beratung Dienststelle Fax:
zuständiges Polizeikommissariat Fax:
Die Versendung dieses Meldebogens an die Polizei en tspricht einer polizeilichen Anzeige.
Anzeige bei der Polizei ist erfolgt ja nein
Beratungsstelle Gewaltprävention
(zur statistischen Datenerfassung) Fax: 428 842 - 901
Beratungsstelle Gewaltprävention zur besonderen K risenintervention
D a r s t e l l u n g d e s V o r f a l l s
Dieser Meldebogen ist im Internet unter http://www.li.hamburg.de/bsg verfügbar.
SCHULE
Name Tel./Fax
Schulnummer/Leitzeichen
Ansprechpartner
1. Datum/Uhrzeit des Vorfalls
Datum
Uhrzeit
2. Zeit des Geschehens
Pause Unterrichtszeit vor dem Unterricht
nach dem Unterricht Wandertag/Exkursion, Klassenfahrt
Freizeit/Wochenende
Sonstiges:
3. Ort des Geschehens
Unterrichtsraum Flur Hof Schulweg
Turnhalle/Sportplatz Toiletten Eingangsbereich
sonstigen Ort nennen:
4. Beteiligte Personen
Tatverdächtige/r (T), Opfer (O),
Zeugen (Z)
Anzahl der beteiligten T und O
Bitte Angaben zu:
• Geschlecht, Alter,
Klassenstufe
• schulfremde Beteiligte
• Lehrkräfte
5. Art des Delikts (Einschätzung)
6. Darstellung des Vorfalls
Behörde für Schule und Berufsbildung, Hamburg
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7. Verletzungen, Schäden,
Folgen
(Einschätzung)
leicht, nicht behandlungsbedürftig
behandlungsbedürftig
schwere Verletzung
8. Ärztliche Hilfe
Geschädigte/r zum Arzt
Rettungswagen/Notarzt
Geschädigte/r im Krankenhaus
9. Sachbeschädigung
schwere Sachbes chädigung
Reparatur/Reinigung erforderlich
geschätzte Kosten:
10. Erste Einschätzung der
Hintergründe
11. Erfolgte Maßnahmen und
beabsichtigte Reaktion der
Schule
Sofortmaßnahmen
- Art der Hilfe für das Opfer
- Art der Wiedergutmachung
- Einbeziehung der Eltern
- Dokumentation des Vorfalls
- Suspendierung
- Ordnungsmaßnahmen
- Hinzuziehung anderer
Institutionen :
Benachrichtigung der Sorgeberechtigten ist erfolgt :
12. Polizeiliche Maßnahmen
Erste polizeiliche Maßnahmen sind bereits erfolgt ja nein
Es gibt weiteren Unterstützungsbedarf durch die Po lizei
13. Presse und Medien
Sind Presse/Medien vor Ort?
ja nein
Die Schule hat Unterstützungsbedarf
ReBBZ-Unterstützung
Krisenintervention (Beratungsstelle Gewaltpräventi on)
Die Schule hat keinen Unterstützungsbedarf – Konfl iktbearbeitung
erfolgt schulintern!
14. Unterstützungsbedarf
Ansprechpartner/in:
Telefonische Erreichbarkeit:
E-Mail:
Behörde für Schule und Berufsbildung, Hamburg
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Anzeigepflichtige Gewalttaten (Kategorie I)
Besteht der Verdacht einer der nachfolgend genannten Straftaten in der Schule oder im unmittelbaren
Zusammenhang mit der Schule, muss die Schulleitung umgehend nach Kenntnisnahme dieses Verdachts
die Polizei darüber informieren .
(Durch Doppel klick auf den jeweiligen „Info“ - Text gelangen Sie zu den Checklisten für
den Umgang mit diesen Straftaten, die wir auf unserer Webseite bereitstellen.)
--- Makros müssen beim Öffnen aktiviert werden ---
Sollte Ihr Dienstrechner keine Makros ausführen, können Sie auch http://li.hamburg.de/checklisten/
in Ihren Browser eingeben und direkt zu den Checklisten gelangen.
• Straftat gegen das Leben (§§ 211 bis 222 Strafgesetzbuch): Mord, Totschlag, fahrlässige
Tötung
Info
• Sexualdelikte oder Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 bis 184c
Strafgesetzbuch): sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen (schulischer Kontext),
sexuelle Nötigung, Vergewaltigung, Erregung öffentlichen Ärgernisses, Verbreitung
pornographischer Schriften
Beispielsweise Entkleidung des Opfers und Berühren von Geschlechtsteilen, Vollzug des
Geschlechtsverkehrs unter Gewaltandrohung
Info
• Raub oder Erpressung (§§ 249 bis 256 Strafgesetzbuch): Wegnahme von Dingen unter
Ausübung und/oder Androhung von Gewalt (Raub), Androhung oder Ausübung von Gewalt
mit dem Ziel, sich zu bereichern (Erpressung)
Beispielsweise „Gib mir dein Handy/Taschengeld, sonst schlag ich dich zusammen!"
Info
• Gefährliche Körperverletzung (§§ 223 bis 231 Strafgesetzbuch): Einsatz von Giften,
Waffen oder gefährlichem Werkzeug, hinterlistiger Überfall, gemeinschaftlich,
lebensgefährdend oder schwere Körperverletzung: Schädigung der Sinnesorgane und/oder
der Fortpflanzungsfähigkeit, Verlust und/oder Funktionsverlust von Gliedmaßen, Entstellung,
Lähmung, Behinderung
Beispielsweise ein Schlag mit einem Schlüssel in der Hand oder mit einem Stift, zwei oder
mehrere Schüler schlagen gemeinschaftlich auf einen Mitschüler ein
Info
• Bedrohung (§ 241 Strafgesetzbuch): Androhung eines Verbrechens gegen das Opfer oder
gegen ihm nahestehende Personen
Beispielsweise „Ich bringe dich um",
oder Nötigung (§ 240 Strafgesetzbuch)
"Wenn du dem Lehrer was sagst, schlage ich dich zusammen."
Info
• Verstöße gegen das Waffengesetz (§§ 51- 53 Waffengesetz):
Beispielsweise Erwerb, Überlassen und Führen von verbotenen Waffen (z. B. Schlagringe,
Totschläger, Butterflymesser, bestimmte Springmesser, Wurfsterne, Fallmesser,
Faustmesser, Nun-Chaku).
Info
• Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (vor allem §§ 29 bis 38): Handel und
Weitergabe illegaler Drogen
Beispielsweise Handel mit bzw. Weitergabe von Cannabis an Mitschülerinnen und
Mitschüler
Info
• Besonders schwerer Fall des Diebstahls, Diebstahl mit Waffen (§§ 243 bis 244 a
Strafgesetzbuch): Einbruch in Gebäude, Aufbruch von Behältnissen, gewerbsmäßiger
Diebstahl, Diebstahl unter Mitführen von Waffen oder gefährlichem Werkzeug.
Beispielsweise Aufbruch eines Klassenraums und Diebstahl von Flachbildschirmen
Info
Behörde für Schule und Berufsbildung, Hamburg
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Weitere Straftaten (Kategorie II)
Besteht der Verdacht einer der nachfolgend genannte n Straftaten in der Schule oder im unmittelbaren
Zusammenhang mit der Schule, prüft die Schulleitung, ob wegen der besonderen Umstände der Tat, der
aufgewandten kriminellen Energie oder der Schwere der Tatfolgen die Polizei zu informieren ist.
• Diebstahl (§ 242 Strafgesetzbuch): Wegnahme fremder Sachen mit der Absicht, sie sich oder
einem Dritten zuzueignen (soll nur angezeigt werden, wenn er wiederholt vorkommt)
Beispielsweise Wegnahme eines Handys oder MP 3-Players aus Taschen in einem Umkleideraum
• Einfache Körperverletzung (§ 223 Strafgesetzbuch): Schläge oder Tritte eines Einzeltäters
gegen das Opfer, wenn die Schwere der Verletzungen oder andere Umstände der Tat dies
angezeigt sein lassen
• Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr (§ 315b Strafgesetzbuch): Zerstörung von Anlagen
oder Fahrzeugen, Steinwürfe
Beispielsweise Beschädigungen von Verkehrsschildern oder Ampeln oder das Werfen von Steinen
auf fahrende Autos
• Schwerer Fall der Beleidigung (§ 185 Strafgesetzbuch): Beleidigung oder Beleidigung mittels
einer Tätlichkeit
Beispielsweise
Sexualbeleidigungen wie „Ich leg dich gleich flach und besteig dich“
• „Schwerer Fall“ der Sachbeschädigung (§§ 303 bis 305a Strafgesetzbuch): Beschädigung oder
Zerstörung fremder Sachen
Beispielsweise Graffiti, illegale Farbschmierereien, Zerstörung von Schuleigentum, Anzünden von
Papierkörben oder Rollcontainern mit Recyclingmaterialien auf dem Schulhof
• Politisch motivierte Straftaten (§§ 86, 86a und 185 Strafgesetzbuch): Verwenden von
Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Beleidigung
Beispielsweise Zeigen des Hitlergrußes oder Schmieren von Hakenkreuzen (§ 86a StGB),
Beleidigungen mit fremdenfeindlichem Hintergrund (§ 185 StGB)
• Tierquälerei (Tierschutzgesetz § 17): Unerlaubte Tiertötungen, Tierquälereien
Anlage 4 Flyer Netzwerk Gewalt
48217 Zeichen
Ziele
Arbeitsfelder
Akteure
www.gewaltpraevention-muenster.de
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Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
Inhalt
Zum Geleit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Arbeitsfelder
Mobbing und Cybermobbing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Sozial- und Konfliktkompetenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Mediation und Konfliktregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Unterrichtskonzepte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Sexualisierter Gewalt vorbeugen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Konflikte in der Familie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Selbstbehauptung und Selbstverteidigung . . . . . . . . . . . . 14
Fortbildungen für Lehrkräfte und Multiplikatoren . . . . . . . . 15
Konflikt-Deeskalation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Akteure
akkku . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
asb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
DKSB-Beratungsstelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Evangelische Beratungsdienste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Dojoteam . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Fachstelle Sekten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Fachstelle Täter-Opfer-Ausgleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Kinderschutzportal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
FSV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
SKM Krisen- und Gewaltberatung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Haus Kloppenburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Jugendinformations- und -bildungszentrum (Jib) . . . . . . . . . 20
Kinder- und Jugendschutz im Jib . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Kommissariat Vorbeugung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
pro familia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Schulpsychologische Beratungsstelle . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Villigster Deeskalationstrainer/innen . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Zartbitter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Die Erstellung dieser Broschüre wurde gefördert im Rahmen des Bundesprogramms
„VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie
4Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
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Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
VORW ORte
Das Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster leistet
seit vielen Jahren elementare Arbeit für Schulen, Jugendeinrichtungen
sowie alle Bereiche des täglichen Lebens, in denen Verständnis, Ver-
trauen und das Aufeinander-Zugehen nicht immer selbstverständlich
sind. Es bietet besonders an Orten Unterstützung, wo viele junge
Menschen mit ganz unterschiedlichen kulturellen und sozialen Vorge-
schichten und Interessen zusammenkommen. Themen wie Ausgren-
zung, Vorurteile, Rassismus und Eigenverantwortung stehen deshalb
bei der Arbeit des Netzwerks Gewaltprävention und Konfliktregelung
Münster im Vordergrund.
Das kommt nicht von ungefähr! Wir alle erleben ja täglich, dass Dis-
kussionsbereitschaft und ein einvernehmliches Miteinander nicht au-
tomatisch zu erwarten sind. Umso wichtiger ist es, gerade jungen
Menschen die Chance zu geben, soziale Kompetenzen zu erlangen,
konstruktive Konfliktlösungen auszuprobieren und zu reflektieren. Da-
bei werden wesentliche Integrationsprozesse angestoßen.
Deshalb bin ich allen Beteiligten des Netzwerkes sehr dankbar, dass
durch Ihren Einsatz Anstöße in einem lernenden Umfeld initiiert wer-
den, in dem nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer und Eltern einge-
laden werden, aktiv mitzuwirken und sich persönlich weiterzuentwi-
ckeln.
Ich danke dem Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Mün-
ster für das unermüdliche Engagement. Ein geschulter, behutsamer
Umgang mit Menschen und deren Konflikten in allen ihren Facetten ist
heute unverzichtbar und ein wesentlicher Baustein zur Förderung des
sozialen Zusammenhaltes in Münster.
Ihr
Markus lewe
Oberbürgermeister der Stadt Münster
Die Vermittlung sozialer Kompetenzen, insbesondere an Kinder, Ju-
gendliche, Heranwachsende und junge Erwachsene, ist ein erster
wichtiger Schritt und unabdingbare Voraussetzung für eine nachhal-
tige konstruktive und systematische Präventionsarbeit.
Eine auf Dauer erfolgreiche Gewaltprävention definiert sich wesentlich
über eine kontinuierliche und flächendeckende Vermittlung von Kon-
fliktlösungsstrategien für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Mün-
ster, integriert in das soziale und demokratische Wertesystem unserer
Gesellschaft!
Seit über einem Jahrzehnt dient das Netzwerk „Gewaltprävention und
Konfliktregelung Münster“ diesem Ziel.
Zahlreiche und regelmäßige Veranstaltungen, Tagungen und Stadtteil-
projekte für Kinder, Jugendliche, Heranwachsende, Eltern und Multipli-
katorInnen wurden vom Netzwerk initiiert und durchgeführt.
Streitschlichtung und Mediation, Förderung der Sozial- und Konflikt-
kompetenz, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung, Vorbeugung
gegen den sexuellen Missbrauch und nicht zuletzt Aktionen gegen
Rassismus und Fremdenfeindlichkeit fördern die Sensibilität, Toleranz
und Zivilcourage unserer Bürgerinnen und Bürger.
Somit tragen alle diese Angebote zu einem friedlichen Mit- und Für-
einander in unserer Stadt bei.
Das Netzwerk hat bewiesen, dass die Zusammenarbeit unterschied-
lichster Institutionen und Träger funktioniert. Eine erfolgreiche Präven-
tionsarbeit ist das folgerichtige Ergebnis dieser gemeinsamen An-
strengung.
Das Netzwerk wird die Konfliktkultur in Münster auch in Zukunft ent-
scheidend mitgestalten und positiv beeinflussen.
Dazu wünsche ich dem Netzwerk und allen Beteiligten weiterhin viel
Erfolg und eine glückliche Hand,
Ihr
hubert Wimber
Polizeipräsident der Stadt Münster
Jungen Menschen die Chance geben,
soziale Kompetenzen zu erlangen
Die Sensibilität, Toleranz und Zivilcourage
unserer Bürgerinnen und Bürger fördern
6Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
7Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
meinsames Ziel verinnerlicht und umgesetzt. Konkurrenzen, eigene In-
teressen, Eitelkeiten und unterschiedliche strukturelle und rechtliche
Rahmenbedingungen wurden überwunden. Kontinuierlich konnten wir
so ergänzende und aufeinander aufbauende Angebote und Aktionen
sowie Fachtagungen planen und umsetzen. Je nach Bedarf entwickeln
wir so gemeinsam neue Konzepte für Beratungen, Trainings und Wei-
terbildungen.
Damit ist das „Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung“
nicht nur eine Anlaufstelle für alle großen und kleinen Bürgerinnen
und Bürger unserer Stadt, sondern zugleich ein Vorbild für freie Träger
und Institutionen in anderen Gemeinden und Städten. Sie wollen wir
ermuntern, Netzwerke zu initiieren und mit Leben zu füllen. So haben
wir die Chance, voneinander zu lernen und aktiv Toleranz und Demo-
kratie zu fördern.
Für das Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
Olaf Schawe Petra Rohland
Dojoteam Fachstelle für Täter-Opfer-Ausgleich
– Training gegen Gewalt und mehr –
Konflikte haben viele Gesichter. Streit in der Familie, Interessensge-
gensätze bei einer Trennung, Rollenkonflikte im Team, Mobbing in der
Schule, Provokationen auf der Straße, körperliche oder seelische Ge-
walt.
Konflikte konstruktiv zu lösen und gewaltfrei zusammenzuleben, das
ist das gemeinsame Ziel von 18 Partnerinnen und Partnern im „Netz-
werk Gewaltprävention und Konfliktregelung“ in Münster.
Wir machen Projekte mit Kindern und Jugendlichen, Fortbildungen für
Fachkräfte und Multiplikatoren, Angebote für Eltern sowie Trainings,
Beratung und Mediation. Im Mittelpunkt unserer Angebote stehen im-
mer Ideen, Methoden und Konzepte konstruktiver Konfliktaustragung.
Wo auch immer Fachkräfte, Rat suchende Eltern, Kinder und Jugendli-
che mit ihren vielfältigen Fragen und Anliegen im Netzwerk Kontakt
aufnehmen: Die Wege zu den Ansprechpartnern sind kurz.
Die Geschichte des Netzwerks reicht zurück bis 1999. Damals hatten
sich Institutionen aus den Bereichen Spiel- und Theaterpädagogik,
Selbstverteidigung / Selbstbehauptung und Konfliktmediation in Mün-
ster zu einem „Netzwerk konstruktive Konfliktkultur“ zusammenge-
schlossen. Ziel war es, über den fachlichen Austausch zu mehr Koope-
ration, zu gemeinsamen Konzeptentwicklungen und damit zu einer
breiteren Verankerung des Themas in sozialen und schulischen Ar-
beitsbereichen zu gelangen.
Der neue Name „Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung“ ist
Programm. In den vergangenen elf Jahren haben die Partnerinnen und
Partner aus Vereinen, Institutionen, Ämtern und Initiativen ein ge-
Für eine konstruktive Konfliktkultur
netz WeRk Ge Walt PRäVent IOn und kOnfl IktReGelun G Mün Ste R
8Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
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Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
“
Hört mir überhaupt jemand zu?
Förderung der Sozial- und Konfliktkompetenz
Mit Schreien oder einschüchterung die eigenen Interessen durchsetzen. anderen nicht zu-
hören. angst vor konflikten haben. über Schwächere lachen oder sie ausgrenzen. konflikte
zwischen Mädchen- und Jungengruppen. unlösbare differenzen im team.
Wo Menschen zusammenkommen, bringen sie vielfältige Erfahrungen
mit: Kulturelle und familiäre Unterschiede, Erfahrungen als Mädchen
und Jungen, Männer und Frauen, individuelle Stärken und Schwächen
bis hin zu Gewalterfahrungen.
Wer miteinander arbeiten, leben, lernen oder spielen will, muss Ge-
meinsamkeiten finden, Regeln vereinbaren, Grenzen setzen und Kon-
flikte lösen. Das ist Verhandlungssache und kann gelernt und geübt
werden: Miteinander reden, einander zuhören, Verschiedenheiten zu-
lassen und gelassen bleiben.
Die eigenen Gefühle benennen zu können und sich in die des anderen
hineinzuversetzen, ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Toleranz
braucht Selbstvertrauen. Dann können auch Interessensgegensätze
fair vertreten und ausgetragen werden.
Wir unterstützen Einzelne, Gruppen
und Teams darin, ihre Kommunika-
tions- und Konfliktfähigkeit weiter
zu entwickeln. Themen von Pro-
jekten oder Trainings können sein:
Gefühle benennen und aus-
drücken
Stärkung von Selbstsicherheit
und Selbstvertrauen
Kommunikationsfähigkeit
Konfliktfähigkeit
Toleranz und Einfühlungs-
vermögen
Grenzen setzen und akzep-
tieren
“
… dann haben sie angefangen, fiese
Dinge über mich zu erzählen
Strategien gegen Mobbing und Cybermobbing
So oder ähnlich berichten viele Kinder, die Opfer von Mobbing wur-
den. Kinder, die gemobbt werden, werden systematisch und über ei-
nen längeren Zeitraum schikaniert, gedemütigt oder ausgegrenzt.
Je stärker sich Jugendliche im Internet vernetzen, umso mehr nimmt
auch Cybermobbing per SMS oder in sozialen Netzwerken zu. Und
auch das ist keine Privatsache. Alles, was im Internet oder per Handy
passiert, berührt den Alltag in der Klasse, im Verein oder in der Ju-
gendgruppe.
Kitas, Schulen oder Jugendeinrichtungen haben im Umgang mit Mob-
bing viele Fragen und Aufgaben, bei denen wir mit Beratung, Fortbil-
dung und Trainings unterstützen:
Mobbingfälle in Schulen und anderen pädagogischen
Einrichtungen
Cybermobbing: Verantwortung von Schulen
Mobbing vorbeugen
Hilfe für Mobbing-Opfer
Umgang mit Mobbing-Tätern
Zum Thema Sozial- und konfliktkompetenz arbeiten folgende Netzwerkmitglieder: akkku (S . 17), asb (S . 17), dkSb-beratungsstelle (S . 17), evangelische
beratungsdienste (S . 18), fachstelle täter-Opfer-ausgleich (S . 19), fSV (S . 19), haus kloppenburg (S . 20), Jib (S . 20), pro familia (S . 21), Schulpsy-
chologische beratungsstelle (S . 22), SkM krisen- und Gewaltberatung (S . 20), Villigster deeskalationstrainer/innen (S . 22) und zartbitter (S . 22)
„… sie haben mich anfangs nur be-
leidigt, dass ich zu dick sei und sol-
che Sachen, später haben sie ange-
fangen fiese dinge über mich zu er-
zählen. als ich meiner besten
freundin von den beschimpfungen
erzählt habe, hat sie mal mit denen
gesprochen, das machte das Pro-
blem aber nur noch schlimmer. Ich
war sehr traurig und traute mich
gar nicht mehr in die Schule …“
Zum Thema Mobbing und Cybermobbing arbeiten folgende Netzwerkmitglieder: akkku (S . 17), asb (S . 17), dkSb-beratungsstelle (S . 17), fachstelle
täter-Opfer-ausgleich (S . 19), Jib (S . 20), kinder- und Jugendschutz im Jib (S . 21), kommissariat Vorbeugung (S . 21), Schulpsychologische bera-
tungsstelle (S . 22) und Villigster deeskalationstrainer/innen (S . 22)
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Zum Thema unterrichtskonzepte arbeiten folgende Netzwerkmitglieder: akkku (S . 17), asb (S . 17), dkSb-beratungsstelle (S . 17), haus kloppenburg
(S . 20), Jib (S . 20), kinderschutzportal (S . 19), Schulpsychologische beratungsstelle (S . 22) und Villigster deeskalationstrainer/innen (S . 22)
““
Mit dem Typen kannst du nicht reden
Mediation und Konfliktregelung
In der klasse herrscht das Gesetz der Stärkeren. Jugendliche werden zu Straftätern. Im beziehungskonflikt
scheint es keine lösung zu geben. Mit nachbarn wird nur noch über anwälte kommuniziert.
Es gibt zahlreiche Situationen und Konflikte, die ausweglos erscheinen. Über einen langen Zeitraum haben
sich Positionen verhärtet, die Kommunikation ist in einer Sackgasse. Beide Seiten fühlen sich als Opfer.
Um einen Konflikt zu lösen, eine Vereinbarung und eine dauerhafte Veränderung der Situation zu errei-
chen, ist das Gespräch wichtig. Wenn eine neutrale dritte Person ein solches Gespräch begleitet und mo-
deriert, entsteht Raum für Gefühle, Interessen, Fragen und die Möglichkeit, das Gegenüber anders wahrzu-
nehmen.
Mediation ist allparteilich, das heißt: Sie steht auf keiner der beiden Seiten, sie gibt die Lösung nicht vor.
Mediation kann eine außergerichtliche Konfliktlösung sein, sie kann bei Familiensachen unterstützen, sie
kann an Schulen oder in Teams helfen, Konflikte zu lösen. Unsere Angebote der Mediation und Konfliktre-
gelung richten sich an Einzelne und Institutionen, sie sind konkrete Intervention oder Weiterbildung:
Faires Streiten
Streitschlichten in der Schule
Kurzzeitintervention
Einzelgespräche mit Konfliktbeteiligten und gemeinsames Ausgleichsgespräch
Erarbeitung einer Vereinbarung zwischen den Beteiligten
Im Schulalltag ist der Lehrplan eng gesteckt, das fachliche Lernen steht im Vordergrund. Sozialkompe-
tenz wird oft erst dann thematisiert und reflektiert, wenn Konflikte sich zuspitzen und für die Gruppe
zur Belastung werden.
Für Lehrkräfte aller Schulformen entwickeln wir Ideen, Konzepte und Methoden, die in den Schulalltag
passen und langfristig wirken. Das können Projekte sein, die einen konkreten Anlass haben, aber
auch Unterrichtsreihen, die den Fachunterricht ergänzen und begleiten. Mögliche Unterrichtskonzepte
zur Sozialkompetenz:
Klassenklima verändern
Soziales Verhalten stärken
Gesprächskultur entwickeln
Umgang mit Konflikten
Mädchengruppen – Jungengruppen
Theaterprojekte
Rollen finden
Zum Thema Mediation und konfliktregelung arbeiten folgende Netzwerkmitglieder: akkku (S . 17), asb (S . 17), dkSb-beratungsstelle (S . 17), evange-
lische beratungsdienste (S . 18), fachstelle täter-Opfer-ausgleich (S . 19), haus kloppenburg (S . 20), Jib (S . 20) und Schulpsychologische bera-
tungsstelle (S . 22)
Wie gehen wir miteinander um?
Unterrichtskonzepte zum Lernziel Sozialkompetenz
Schülerinnen und Schüler verbringen viel zeit miteinander. Sie erleben konflikte, zuneigung,
ausgrenzung, freundschaft, unterstützung und Streit. Sie sollen miteinander lernen und können
viel voneinander lernen. aber wann?
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Wer Kinder und Jugendliche vor sexualisierter Gewalt schützen will,
muss sie stark machen – in ihrem Alltag, Zuhause, in der Schule, in
der Gruppe. Kinder, die Vertrauen in die eigenen Gefühle haben, kön-
nen leichter Nein sagen. Auch gegenüber Menschen, die Autoritäts-
oder Vertrauenspersonen sind. Sie können Mut fassen, um Hilfe rufen
oder sich helfenden Menschen anvertrauen, wenn sie Gewalt erlebt
haben.
Für Eltern und Erziehende, Professionelle und Ehrenamtliche in der Ju-
gendarbeit, für Kinder und Jugendliche haben wir Angebote zur Prä-
vention sexualisierter Gewalt:
Umgang mit Gefühlen und Grenzen
Ich-Stärkung, Nein-Sagen und Ja-Sagen
Bestimmungsrecht über den eigenen Körper
Umgang mit Berührungen
Rollenspezifisches Verhalten
Umgang mit Geheimnissen
Sexualerziehung
Mädchengruppen
Jungengruppen
Die Spannbreite der Lebenswirklichkeiten und Lebensstile von Familien ist groß. Zugleich findet Familien-
leben oft unter schwierigen Bedingungen statt: in Trennungssituationen, in wirtschaftlicher Not, in Trauer-
phasen. Konflikte gehören zum Zusammenleben dazu. Und doch gibt es Situationen, in denen sie kaum
lösbar erscheinen oder eskalieren.
Mit Konflikten umzugehen und ihnen auch etwas Konstruktives abzugewinnen, ist eine Herausforderung.
Es geht um einen Perspektivwechsel: Nicht der Konflikt ist schlecht, sondern wie er ausgetragen wird.
Wir unterstützen Eltern, Erziehende, Familien und Menschen, die sie begleiten, im konstruktiven Umgang
mit Konflikten. Wir helfen dabei, dass alle Beteiligten zu Wort kommen und erarbeiten Strategien zur Kon-
fliktlösung.
Beratung in Erziehungsfragen
Begleitung von Eltern in schwierigen Situationen und Krisen
Unterstützung von Familien beim Lernen konstruktiven Streitverhaltens
Gewaltfreie Konfliktlösung
Fortbildungen für Fachkräfte und Ehrenamtliche
Zum Thema Sexualisierter Gewalt vorbeugen arbeiten folgende Netzwerkmitglieder: dkSb-beratungsstelle (S . 17), dojoteam (S . 18), fachstelle
Sekten (S . 18), fSV (S . 19), kinderschutzportal (S . 19), kommissariat Vorbeugung (S . 21), pro familia (S . 21) und zartbitter (S . 22)
Zum Thema konflikte in der familie arbeiten folgende Netzwerkmitglieder: asb (S . 17), dkSb-beratungsstelle (S . 17), evangelische beratungsdienste
(S . 18), fachstelle Sekten (S . 18), fachstelle täter-Opfer-ausgleich (S . 19), haus kloppenburg (S . 20), Jib (S . 20), kinder- und Jugendschutz im Jib
(S . 21), Schulpsychologische beratungsstelle (S . 22) und SkM krisen- und Gewaltberatung (S . 20)
Bei uns zuhause wird nur noch gestritten
Konflikte in der Familie lösen
Und wenn ich Nein sage
– und der macht einfach weiter?
Sexualisierter Gewalt vorbeugen
In einem ferienlager erleben kin-
der sexualisierte Gewalt. In einem
Sportverein werden Jugendliche
Opfer von übergriffen durch be-
treuer. In familien erleben kinder
Gewalt, ohne dass die Öffentlich-
keit hinschaut.
Jede Berichterstattung über Mäd-
chen und Jungen als Opfer sexua-
lisierter Gewalt sorgt unter Eltern
und Erziehenden für Ängste und
Verunsicherung: Wie kann ich
Kinder schützen? Wie kann ich
eine Gruppe für das Thema sensi-
bilisieren? Wie kann man erklä-
ren, was da eigentlich geschieht?
eltern, die mit ihren kindern nicht mehr reden können. Jugendliche, die sich aus der kontrolle der
eltern lösen wollen. familien, in denen es im Streit immer wieder laut oder gewalttätig wird. Paare,
die nicht wissen, wie sie in der trennung mit dem gemeinsamen kind umgehen können.
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Mädchen und Jungen, Frauen und Männer erleben im Alltag ganz un-
terschiedliche Angriffe oder Übergriffe. Der Wunsch zu reagieren und
sich zu wehren trifft oft auf eine große Hilflosigkeit und auf die Angst,
dass die bedrohliche Situation eskaliert.
Sich selbstbewusst zu fühlen und Selbstsicherheit auszustrahlen, ist
ein Lernprozess. Selbstbehauptung in Stresssituationen kann man
trainieren. Durch einfache Techniken, aber auch durch eine bewusste
Reflexion der eigenen Haltung.
Wer im Alltag mit Übergriffen aller Art gelassener und sicherer umge-
hen will, kann in Selbstbehauptungstrainings üben, in unangenehmen
Situationen zu bestehen und rechtzeitig Grenzen zu setzen. Allein die
Sicherheit, sich im Notfall auch verteidigen zu können, macht selbst-
bewusster.
Geschlechtsspezifische Angebote
Weiterbildungen für Fachkräfte
Pädagoginnen und Pädagogen erleben in ihrer Arbeit zahlreiche Kon-
fliktfelder und haben die Aufgabe zu vermitteln. Hier gilt es, Men-
schen miteinander ins Gespräch zu bringen und für eine gute Arbeits-
atmosphäre zu sorgen.
Neben den fachlichen Anforderungen wachsen die Aufgaben in der so-
zialen Begleitung der Kinder und Jugendlichen.
Um mit Konflikten umgehen zu können, Mobbing vorzubeugen oder
Gewalt zu verhindern, ist es unerlässlich, Prozesse zu verstehen und
Handwerkszeug zu haben. Wer konstruktive Strategien kennt, gewinnt
Sicherheit in der eigenen Rolle und kann Team- und Gruppenprozesse
aktiv gestalten.
Wir vermitteln Wissen und Konzepte und bieten Raum, um Erfahrun-
gen mit Kollegen und Kolleginnen auszutauschen und gemeinsam
neue Ideen zu entwickeln. Mögliche Fortbildungsthemen:
Die Klasse als Team
Soziales Lernen in der Schule
Disziplin im Unterricht
Mobbing vorbeugen – Mobbing verhindern
Teamentwicklung
Zum Thema Selbstbehauptung und Selbstverteidigung arbeiten folgende Netzwerkmitglieder: akkku (S . 17), asb (S . 17), dojoteam (S . 18), fSV (S . 19),
haus kloppenburg (S . 20) und Villigster deeskalationstrainer/innen (S . 22)
Zum Thema fortbildungen für lehrkräfte und Multiplikatoren arbeiten folgende Netzwerkmitglieder: asb (S . 17), dkSb-beratungsstelle (S . 17), fach-
stelle Sekten (S . 18), fachstelle täter-Opfer-ausgleich (S . 19), haus kloppenburg (S . 20), Jib (S . 20), kinderschutzportal (S . 19), kinder- und Ju-
gendschutz im Jib (S . 21), kommissariat Vorbeugung (S . 21), pro familia (S . 21), Schulpsychologische beratungsstelle (S . 22), SkM krisen- und
Gewaltberatung (S . 20), Villigster deeskalationstrainer/innen (S . 22), zartbitter (S . 22)
Ich will mich wehren können
Selbstbehauptung und Selbstverteidigung
unangenehme, verängstigende an-
mache auf der Straße. Provozieren-
de Sprüche. Persönliche angriffe
von kollegen. beleidigungen oder
beschimpfungen zuhause. dro-
hungen oder körperliche Gewalt.
Ich müsste mal was machen …
Fortbildungen für Lehrkräfte und Multiplikatoren
In der klasse tauchen immer wie-
der dieselben konflikte auf. die
lerngruppe ist nicht mehr lei-
stungsbereit. das Verhältnis zwi-
schen Mädchen und Jungen ist
schwierig. kinder werden ge-
mobbt. Im team ist die Stimmung
angespannt.
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Gewalt hat Ursachen. Jeder Kon-
flikt hat einen Anfang. Wer in der
Familie und woanders nicht ge-
lernt hat, Grenzen zu akzeptieren,
wer in der Clique mitschlägt, weil
er kein Außenseiter sein will, wer
sich immer wieder produziert und
Schwächere angreift, zeigt zu-
gleich, dass ihm Handlungsalter-
nativen fehlen.
Zum Thema konflikt-deeskalation arbeiten folgende Netzwerkmitglieder: akkku (S . 17), asb (S . 17), dojoteam (S . 18), haus kloppenburg (S . 20), Jib
(S . 20), kommissariat Vorbeugung (S . 21), SkM krisen- und Gewaltberatung (S . 20) und Villigster deeskalationstrainer/innen (S . 22)
Und dann habe ich einfach rot gesehen
Konflikt-Deeskalation
auf dem Schulhof finden Schlägereien statt. Im unterricht tobt ein krieg zwischen Schülern.
In der familie eskaliert jeder konflikt in einen lautstarken Streit. kinder oder Jugendliche
werden beleidigend oder gewalttätig.
Um Gewalt und Konflikte zu verhindern, muss man sie verstehen. Wer
deeskalierend eingreifen will, muss auch die eigenen Verhaltensmu-
ster in Stresssituationen hinterfragen: Wo gieße ich Öl ins Feuer? Wo
provoziere ich? Wo schaue ich weg? Was drückt meine Körperhaltung
aus? Wie hätte ich eingreifen können?
Wir bieten Deeskalationstrainings für akute Konfliktsituationen und
als präventive Maßnahme an. Wir vermitteln Strategien im Umgang
mit Konflikt-, Bedrohungs-, Krisen- und Gewaltsituationen, die Lö-
sungen für alle Parteien ermöglichen.
Unsere Angebote:
Deeskalationstraining
Weiterbildung zum/zur Deeskalations-Trainer/in
Anti-Rassimustraining
Training gegen Stammtischparolen
akteu Re
asb
arbeitskreis soziale bildung und
beratung e.V.
Andreas Raude
An der Germania Brauerei 1
48159 Münster
tel: 0251-277230
Fax: 0251-276473
E-Mail: kontakt@asbbmuenster .de
Themen: Fortbildungen für pädago-
gische Fachkräfte, Seminare für Fami-
lien, Elternabende und Projekte für
Schüler/innen zu den Themen: Mob-
bing, Streitschlichtung, Konflikttrai-
nings, Deeskalation, Konfrontative Pä-
dagogik, Qualifizierung zum/r Konflikt-
trainer/inn, Qualifizierung zum/r Mob-
bingbeauftragten an Schulen, Grund-
und Aufbaukurs, Systemische Beratung
Projekte: „Spotlight – Theater gegen
Mobbing“; „Mut tut gut!“; „Halt – keine
Gewalt!“; Mitmachmusical „Zoff im
Malkasten“
Zielgruppen: Kinder und Schüler in den
Bereichen Vorschule, Grundschule und
weiterführende Schulen, Eltern, Fami-
lien, pädagogische Fachkräfte, Kol-
legien Grundschulbereich
Ziele / Inhalte: Sämtliche Angebote sind
ausführlich in der gewaltpräventiven
Broschüre des asb beschrieben . Diese
Broschüre kann kostenlos beim asb an-
gefordert werden . Die Inhalte dieser
Broschüre sind auch im Internet veröf-
fentlicht . Hier - und im ebenfalls kosten-
los zu beziehenden Jahresprogramm –
sind auch die aktuellen Fortbildungsan-
gebote aufgeführt .
Methoden: vielfältige Methoden der
Konfliktarbeit, Theaterpädagogik
www.asbbmuenster.de
akkku Münster e.V.
Heidi Mertens/Kirsten Rolf
Schlesienstr . 68
48167 Münster
tel: 0251 - 2006274
Fax: 0251 - 2006338
E-Mail: info@akkku-online .de
Seit mehr als 10 Jahren arbeitet der
akkku, e .V . (arbeitskreis konstruktive
konfliktkultur) in den unterschiedlichen
Bereichen der Gewaltprävention .
Im Gespräch mit Teams und Einrich-
tungen werden Angebote nach den Be-
darfen gestaltet . Die Arbeit ist geprägt
von der Grundhaltung, dass konstruktiv
ausgetragene Konflikte eine Bereiche-
rung des persönlichen und beruflichen
Alltags sind .
für Kita, Grundschulen oder weiterfüh-
rende Schulen: Spielend Streiten Lernen
(r), Starke Jungen - Starke Mädchen,
Wege zur Kooperation - spielpädago-
gische/kreative Impulse, Streitschlich-
tung, Freundschaftstage, Sozial-/Kom-
munikationstraining, Klassenrat, Social-
dog - Training
für Jugendhilfeträger: Projekt-/Team-
entwicklung, Deeskalation-, Kommuni-
kations- und Konflikttraining
für Fachteams im öffentlichen Dienst und
Gesundheitswesen: Deeskalation-, Kom-
munikations- und Konflikttraining
übergreifend: Fortbildung/Multiplikato-
renschulung, Coaching, Supervision,
Konzeptentwicklung
www.akkku-online.de
beratungsstelle „hilfen
für kinder, Jugendliche,
eltern und familien“
dkSb-OV-Münster
Cäcilia Rempe
Wolbecker Straße 27/29
48155 Münster
tel: 0251 - 4 71 80
Fax: 0251 - 51 14 78
E-Mail:
info@kinderschutzbund-muenster .de
Themen: Prävention von und Beratung
bei Gewalt gegen und unter Kindern
(sexualisierte Gewalt, körperliche und
seelische Gewalt), Sexualpädagogik,
Mädchen und Jungen stärken, Kinder-
rechte, Stärkung von Sozial- und Kon-
fliktkompetenz, gewaltfreie Erziehung,
Konflikte in Familien, Elternkurse
„Starke Eltern – Starke Kinder“®
Zielgruppen: Mädchen und Jungen (Kin-
der und Jugendliche), Mütter, Väter, pä-
dagogische Fachkräfte, andere Bezugs-
personen, Gruppen, Familien, Schulklas-
sen
Ziele / Inhalte: Stärkung von Mädchen
und Jungen, Unterstützung von Eltern
und Fachkräften, Verbesserung des
Schutzes von Kindern und Jugend-
lichen, Förderung von pro-sozialen Ver-
haltensweisen, Verringerung von Ge-
walthandlungen, Stärkung der Erzie-
hungskompetenz
Methoden: Projektarbeit, Elternabende,
Beratung, Sofortsprechstunde, ge-
schlechtsdifferenzierte Kleingruppen,
Rollenspiele, Arbeitsmaterialien, Nut-
zung von Medien,Weiterbildung, kolle-
giale Beratung
www.kinderschutzbund
-muenster.de
18
Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
19
akteu Re
fSV Münster e.V.
frauen und Mädchen Selbstvertei-
digung und Sport Münster e.V.
Kirsten Faust
Achtermannstraße 10-12
48143 Münster
tel: 0251 - 51 90 66
Fax: 0251 - 98 79 68 9
E-Mail: fsv@muenster .de
Themen: Bewegung, Spaß, Spiel und
Kampfkunst, Training in Selbstbehaup-
tung und Selbstverteidigung
Zielgruppen: Alle Frauen und Mädchen
sind willkommen, egal ob dick oder
dünn, mit oder ohne Behinderung, hete-
ro, lesbisch, bi oder sonstwie, mit oder
ohne Migrationsgeschichte!
Beim FSV trainieren nur Mädchen und
Frauen, alle Kurse werden von Frauen
unterrichtet .
Ziele / Inhalte: Der Spaß an der Bewe-
gung in der Gruppe steht im Vorder-
grund . Das heißt, Sport jenseits von Lei-
stungsdruck, Erlernen von Selbstvertei-
digungstechniken, Schärfung der Wahr-
nehmung für brenzlige Situationen,
Stärkung der Selbstbehauptung steht
hier im Mittelpunkt .
Methoden: Handlungsorientiertes Trai-
ning, Wahrnehmungsübungen, Einsatz
der Stimme, Körpersprache, Selbster-
fahrung, Austausch, Rollenspiele, Infor-
mationsvermittlung über das Hilfssy-
stem für Frauen und Mädchen .
www.fsv-muenster.de
fachstelle für
täter-Opfer-ausgleich
und konfliktregelung
Verein sozial-integrativer
Projekte e.V.
Petra Rohland
Wasserstr . 9
48147 Münster
tel: 0251-55123 od. 55126
Fax: 0251-55114
E-Mail: rohland-toa@vip-muenster .de
Themen: Streitschlichtung, konstruktive
Konfliktlösung, Sozial- und Konfliktkom-
petenz, Fortbildung, Konflikte in der Fa-
milie, Mobbing, Täter-Opfer-Ausgleich
Zielgruppen: Opfer von Straftaten ( u .a .
allgemeines Strafrecht, häusl . Gewalt,
Mobbing), Straffällig gewordene Er-
wachsene, Heranwachsende und Ju-
gendliche, Konfliktbeteiligte in Familien
und im sozialen Nahbereich, strafun-
mündige Kinder und durch sie Geschä-
digte, Pädagoginnen u . Pädagogen aus
der Praxis .
Ziele/Inhalte: Konstruktive Tat- bzw .
Konfliktaufarbeitung, eigenverantwort-
liche und freiwillige Konfliktlösung,
Schadenswiedergutmachung, Sozial- u .
Konfliktklärungskompetenz stärken,
Vereinbarungen zwischen den Beteili-
gten, Konstruktive Konfliktbearbeitung,
Reflexion der eigenen Person und Rolle
als Konfliktbeteiligte bzw . Konflikt-
schlichter, Kollegiale Beratung .
Methoden: Systemische Beratungsan-
sätze, Aktives Zuhören, Allparteilich-
keit, Kurzzeitintervention, vorbereitende
Einzelgespräche mit Konfliktbeteiligten,
gemeinsames Klärungsgespräch, Erar-
beitung einer im-/materiellen Vereinba-
rung zwischen den Beteiligten, Rollen-
spiele, Kollegiale Beratung, Visualisie-
rungstechniken .
www.vip-muenster.de
forschungsprojekt
kinderschutzportal
zur schulischen Prävention gegen
sexualisierte Gewalt an Mädchen
und Jungen im „zentrum für lehrer-
bildung“ der Westfälischen
Wilhelms-universität
c/o Verena Vogelsang
Westfälische Wilhelms-Universität
Zentrum für Lehrerbildung
Robert-Koch-Strasse 40
48149 Münster
tel: 0251 - 83325 -20 und -22
Fax: 0251 - 82225 -30
E-Mail:
info@schulische-praevention .de
Zielgruppen: Das Kinderschutzportal hat
das Ziel, schulische und pädagogische
Fachkräfte für die Thematik der sexuali-
sierten Gewalt zu sensibilisieren und zu
ermutigen, Gefährdungen wahrzuneh-
men, Prävention umzusetzen, sowie
Mädchen und Jungen zu stärken .
Ziele: Das Forschungsprojekt ist der pri-
mären Prävention verpflichtet: Präven-
tion durch Information .
Angeboten werden: Qualifizierte Infor-
mationen zum gesamten Thema; Ver-
netzungen zu entsprechenden Einrich-
tungen; Austausch mit weiteren Exper-
tinnen und Experten; weiterführende
Hilfen z .B . durch Beratung und eine
Fachbibliothek .
Methoden: Die Mitarbeitenden im Bei-
rat arbeiten phänomenologisch-herme-
neutisch: das gesellschaftliche Phäno-
men der sexualisierten Gewalt wird
fachwissenschaftlich analysiert, um da-
raus fachdidaktisch Perspektiven für die
primäre Präventionsarbeit zu entwi-
ckeln . Dieser interdisziplinäre Dialog
konkretisiert sich in informativen Bei-
trägen auf der Homepage und durch
überregionale Fortbildungsveranstal-
tungen .
www.schulische-praevention.de
www.kinderschutzportal.de
fachstelle für Sekten- und
Weltanschauungsfragen
im bistum Münster
Brigitte Hahn
Königsstr . 25
tel: 0251 - 979 58 58
Fax: 0251 - 135 33 22
E-Mail: hahn-b@bistum-muenster .de
Themen: Sekten- und Weltanschau-
ungsfragen
Zielgruppen: Menschen die Rat, Hilfe
und/oder Informationen wünschen
Ziele / Inhalte: Beratung von unmittel-
bar und mittelbar Betroffenen, Öffent-
lichkeitsarbeit, Ausstiegsbegleitung,
Recherche, Dokumentation
Methoden: Gespräche, Begleitung, Ver-
mittlung von weiteren Hilfsmöglich-
keiten, Vorträge, Fortbildungen
www.bistum-muenster.de
dojoteam
training gegen Gewalt und mehr
Petra Wilde & Olaf Schawe
Waltrup 27
48341 Altenberge
tel: 02505 - 948 445
E-Mail: info@dojoteam .de
Themen: Deeskalation, Zivilcourage,
Umgang mit Provokation, Selbstbe-
hauptung, Konflikttraining, Selbstver-
teidigung, sexualisierter Gewalt vor-
beugen, Retten bedrohter Personen,
(Klassen-)Gemeinschaft stärken
Zielgruppen: Menschen mit und ohne
Behinderung ab 6 Jahren in Kitas, in
allen Schulformen, am Arbeitsplatz so-
wie in der Freizeit
Ziele/Inhalte: bedrohliche Situationen
erfassen, Gelassenheit, Kreativität ent-
wickeln, Handlungsalternativen erfah-
ren, in-sich-ruhen, Selbstbewusstsein
spüren, selbstsicher auftreten, in Kon-
flikt- / Gewaltsituationen bestehen,
sich wehren können, . . .
Methoden: praktische Übungen, Reak-
tions- und Actionspiele, Wahrneh-
mungsschulung, Erfahrungsaustausch,
erlebnispädagogische Übungen, Einzel-
coaching oder Kleingruppenarbeit
www.dojoteam.de
diakonisches Werk
Münster
evangelische beratungsdienste
gGmbh
Manfred Hardt
Hörsterplatz 2b
48 147 Münster
tel: 02 51 - 4 90 15 0
Fax: 02 51 - 4 90 15 30
E-Mail: ebd@diakonie-muenster .de
Themen: Sozial- und Konfliktkompetenz,
Mediation und Konfliktregelung, Kon-
flikte in der Familie
Zielgruppen: Eltern, Kinder, Jugendli-
che, Familien; Pädagoginn/en
Ziele/Inhalte: konstruktiver Umgang mit
Konflikten in und außerhalb der Familie,
Unterstützung bei gewaltfreier Erzie-
hung; Wissens- und Methodenvermitt-
lung
Methoden: Einzel-, Paar-, Familienbera-
tung, Beratung von Jugendlichen, Spiel-
therapie für Kinder; Fortbildungssemi-
nare
www.diakonie-muenster.de
20
Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
21
akteu Re
haus kloppenburg
team fair Streiten lernen
c/o Siglind Willms
Wasserweg 149
48149 Münster
tel: 0251 - 82544
E-Mail: willms .kloppenburg@jowinet .de
Themen: Streitschlichtung, konstruktive
Konfliktlösung, Sozialkompetenz, Fort-
bildung
Zielgruppen: SchülerInnen, Lehrerkol-
legien, Eltern, pädagogische Einrich-
tungen
Ziele/ Inhalte: Zuhören, sich in einen an-
deren hineinversetzen, (Selbst-) Wert-
schätzung, sich gegen Übergriffe eines
anderen wehren, Umgang mit Gefühlen,
Störungen und Änderungswünsche be-
nennen lernen, Interessen verteidigen,
konstruktive Konfliktlösung, Positives
Verständnis aggressiver Energie, „Stö-
rungen“ anmelden und bearbeiten, sozi-
ale Kompetenzen, Faires Streiten
Methoden: Projekttage, Seminare, Kon-
fliktlösung durch Neuansatz, Selbster-
fahrung, Vermittlung des Selbsthilfever-
fahrens CO-Counselling, Vorträge und
Seminare zum „Modell des Fairen Strei-
tens“
www.haus-kloppenburg.de
pro familia Münster
Berliner Platz 24-28
48143 Münster
tel: 0251 - 45858
Fachbereich Sexualpädagogik
tel: 0251 - 51361
Fax: 0251 - 54280
E-Mail: muenster@profamilia .de
beate .martin@profamilia .de
Themen: Sozialkompetenz, sexualisierte
Gewalt, sexuelle Rechte, Selbstbestim-
mung, Prävention
Zielgruppen: Schulklassen in Grund-
schulen und weiterführenden Schulen,
Jugendgruppen im außerschulischen
Bereich; Eltern und MultiplikatorInnen,
Einzelpersonen, Jugendsprechstunde,
Gruppenangebote für Kinder und Ju-
gendliche; ErzieherInnen, LehrerInnen,
Eltern, Einzelpersonen und pädago-
gische Fachkräfte;
Ziele/Inhalte:
n Sexualerziehung ist auch Erlernen
von Sozialkompetenz . Sexualpäda-
gogische Gruppenangebote zu den
Themen „Freundschaft, Partner-
schaft, Sexualität, Geschlechterrol-
len, sexuelle Orientierung und Prä-
ventionsprojekte gegen sexuelle
Gewalt“ .
n Fortbildungen, Elternabende im Vor-
und Grundschulbereich, Beratung im
Bereich der Sexualberatung . Bera-
tung und Gruppenangebote für Men-
schen mit geistiger oder körperlicher
Behinderung zum Thema sexuelle
Übergriffe und sexualisierte Gewalt .
n Sexualpädagogische Fortbildungen
zu kindlicher und jugendlicher Sexu-
alität, bewusste Geschlechterpäda-
gogik, Auseinandersetzung mit sexu-
ellen Übergriffen, Missbrauch und
sexueller Gewalt, sexuelle Gewalt
und geistige Behinderung .
Methoden:
n Elternabende, Gruppenarbeit mit
Kindern und Jugendlichen, Projekt-
vormittage/ Projekttage mit unter-
schiedlichen Materialien, Metho-
den, Informationen und themenspe-
zifischen Settings
n Einzel- oder Paarberatung und Grup-
penarbeit
n Vortragsarbeit, Gruppenarbeit,
Teamberatungen, Fortbildungen
www.profamilia.de
Gemeinnützige SkM Gmbh
krisen- und Gewaltberatung für
Männer und Jungen
Andreas Moorkamp
Kinderhauserstr . 63
48147 Münster
tel: 0251 - 62033 -71
Fax: 0251 - 62033-20
E-Mail: moorkamp@skm-muenster .de
Themen: Gewaltberatung/Täterbera-
tung/Krisenberatung/Onlineberatung
Vorträge/Fortbildungen mit Multiplika-
toren/ -innen zu den Themen:
n Umgang mit Gewalttätern im häus-
lichen Bereich
n Arbeit mit gewalttätigen Jugend-
lichen
n Geschlechtsspezifische Sozialisation
von Jungen und Männern
Zielgruppen:
n männliche Jugendliche, Männer
n Multiplikatoren/-innen aus
Erziehungshilfe, Schule und Medizin
Ziele/Inhalte:
n Erkennen von eigenen Konfliktstruk-
turen
n Erarbeitung von gewaltfreien
Lösungsstrategien
n Thematisierung von jungen- und
männerspezifischen Erfahrungen
und Problemen
Methoden:
n Gewaltberatung nach dem Hambur-
ger Modell (GHM®)
n Einzelberatung (bei Jugendlichen
unter Einbeziehung des Bezugssy-
stems)
n Onlineberatung (Emailberatung ,
Einzelchat)
www.skm-muenster.de
www.onlineberatung-muenster.de
Jugendinformations- und
-bildungszentrum (Jib)
im amt für kinder, Jugendliche und
familien der Stadt Münster
Michael Geringhoff
Hafenstr . 34
48153 Münster
tel: 0251 - 492 5858
Fax: 0251 - 492 7771
E-Mail: geringhoff@stadt-muenster .de
Jugendinformations-
und -bildungszentrum (Jib)
Das Jugendinformations- und -bil-
dungszentrum ist eine Einrichtung des
Amtes für Kinder, Jugendliche und Fa-
milien der Stadt Münster und befindet
sich in der Innenstadt von Münster . In
einem alten Fabrikgebäude gibt es auf
vier Etagen eine Vielzahl an unter-
schiedlichen Angeboten für junge Men-
schen . Vielen bekannt ist das „Gleis 22“
als Veranstaltungsort, aber auch hin-
sichtlich Gewaltprävention hat das Jib
einiges zu bieten .
Neben der Koordination der „Aktion
Noteingang“ wird hier zu den unter-
schiedlichsten Formen von Gewalt be-
raten . Diese Beratungsangebote sind
kostenlos, die Gesprächsinhalte sind
vertraulich und anonym .
Themen:
n Konflikt-Deeskalation
n Aktionen gegen Rassismus
n Konflikte in der Familie
n Fortbildung
www.stadt-muenster.de/jib
kinder- und Jugendschutz
im Jugendinformations-
und -bildungszentrum (Jib)
im amt für kinder, Jugendliche und
familien der Stadt Münster
Kerstin Brandner
Hafenstr . 34
48153 Münster
tel: 0251 - 492 5858
Fax: 0251 - 492 7771
E-Mail: jugendmedienschutz@stadt
-muenster .de
Erzieherischer Kinder- und Jugend-
schutz: Vorbeugen und schützen
Wir lassen über vieles mit uns reden .
Über eines nicht: Der Schutz von Kin-
dern und Jugendlichen ist für uns ober-
ste Verpflichtung .
Kinder, Jugendliche und Familien kön-
nen sich bei uns über die gesetzlichen
Jugendschutzbestimmungen informie-
ren . Unsere Schwerpunkte liegen in den
Bereichen Gewaltprävention, Jugend-
medienschutz, Jugendarbeitsschutz und
Suchtvorbeugung .
Natürlich helfen wir aber auch bei an-
deren Fragen weiter, etwa zu den Be-
reichen Sexualität, Schuldenprävention
oder Okkultismus, und stellen bei Be-
darf den Kontakt zu Fachdiensten her .
Die Durchführung von präventiven
Maßnahmen und Fachveranstaltungen
für Fachkräfte aus Jugendhilfe und
Schule gehören zum Angebot des erzie-
herischen Kinder- und Jugendschutzes .
Themen:
n Mobbing/Cybermobbing
n Unterrichtskonzepte
n Fortbildung
www.stadt-muenster.de/jib
Polizeipräsidium Münster
kommissariat Vorbeugung
Friesenring 43
48147 Münster
tel: 0251 - 275 1111
Fax: 0251- 275 3119
Themen: Sexualisierte Gewalt, Mob-
bing, Zivilcourage, Rechtsextremismus,
Prävention bei Eigentums- und Gewalt-
delikten .
Zielgruppen: Schüler der weiterführen-
den Schulen ab Jahrgangsstufe 7 und
deren Eltern, Lehrerinnen/Lehrer . Mäd-
chen und Frauen
Ziele/Inhalte: Informationen zur Rechts-
lage und den Rechtsfolgen bei den The-
men: Sexualisierte Gewalt, Mobbing,
Zivilcourage, Rechtsextremismus und
Prävention bei Eigentums- und Gewalt-
delikten .
Methoden: Erfahrungsaustausch, Erar-
beiten von Lösungsstrategien, Medien-
einsatz mit Filmen, Vorträge und Kom-
munikationsübungen .
www.polizei-nrw.de/muenster/
Vorbeugung/
22
Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
23Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
akteu Re
zartbitter Münster e.V.
beratungsstelle gegen sexualisier-
te Gewalt für Jugendliche ab 14
Jahren, frauen und Männer
Berliner Platz 8
48143 Münster
tel: 0251 - 4140555
Fax: 0251 - 4840578
E-Mail: zartbitter@muenster .de
Themen: Förderung der Sozialkompe-
tenz/Konfliktkompetenz, Sexualisierter
Gewalt vorbeugen, Fortbildungsmög-
lichkeiten für alle, die mit Jugendlichen
arbeiten
Zielgruppen: Jugendliche ab 14 Jahren
in Einrichtungen der Jugendarbeit und
Schulen, MultiplikatorInnen
Ziele/Inhalte: Geschlechtsspezifisches
Gruppenangebot, Annäherung und/oder
Auseinandersetzung mit allen Themen,
die im Kontakt unter Jugendlichen eine
Rolle spielen, wie z . B . Freundschaft,
Liebe, Provokation, Konkurrenz . . ., Infor-
mation und Wissensvermittlung zum
Thema Gewalt/sexualisierte Gewalt,
Sexualität
Weiterbildung für alle, die mit jugend-
lichen Mädchen und Jungen arbeiten .
Zwei tägige Fortbildung zu den Themen
Weiblichkeit - Männlichkeit, sexuali-
sierter Gewalt und Handlungs- und Un-
terstützungsmöglichkeiten im Berufsall-
tag zum Thema sexualisierte Gewalt,
Vertiefung von Fachwissen, Selbstrefle-
xion, Entwicklung von Handlungsstrate-
gien
Methoden: Gespräche, Rollenspiele, Co-
mics, Interaktionsspiele, Wahrneh-
mungsübungen, Körperarbeit, -bilder,
Kombination aus Fachwissen, prak-
tischen Übungen und spielerischen Ele-
menten, Zuschnitt auf die individuellen
Bedürfnisse und Möglichkeiten der Teil-
nehmerInnen
www.muenster.org/zart-bitter
Villigster deeskalations-
trainer/innen
Regionalgruppe
Münster/Osnabrück
Nicole Marjo Gerlach
c/o Werkstatt für M .O .P .S .
Siverdesstr . 8 · 48147 Münster
tel: 0251-22479
E-Mail: marjo@muenster .de
Themen: Deeskalation von Gewalt und
Rassismus, Zivilcourage, Selbstbehaup-
tung, Mediation, konstruktive Konflikt-
kultur, Mobbing, Coolness
Zielgruppen: Kinder, Jugendliche, junge
Erwachsene, Multiplikator/innen,
Teams und Kollegien, Schulklassen,
Lehrer/innen, Erzieher/innen; Interes-
sierte und Betroffene
Ziele/Inhalte: Aufgabe der Gewalt Aka-
demie Villigst ist es, sich mit Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen zu ver-
ständigen, um möglichst mit allen Sin-
nen zu begreifen, zu erfahren und zu
verstehen, was Sinn macht, Wert hat,
als Regel taugt und deshalb für alle gel-
ten soll und kann .
Es geht darum, Methodenrepertoires,
Thematisierungswege und konstruktive
Konfliktlösungen zu entwickeln, zu er-
proben und zu realisieren .
In unseren Trainingsangeboten geht
es um:
n Deeskalationsstrategien in Konflikt-
Gewalt und Bedrohungssituationen
n Förderung eigenverantwortlicher
Konfliktkompetenz
n Beratung, Begleitung und Initiierung
von Projekten zu den Themen Ge-
walt und Rassismus, Zivilcourage,
Selbstbehauptung, Mediation, kon-
struktive Konfliktkultur, Mobbing
und Coolness
Methoden: Neben kurzen theoretischen
kognitiven Sequenzen ist die Methodik
handlungsorientiert . Die Inhalte sollen
erlebt, ausprobiert und dadurch erfahr-
bar werden .
www.gewaltakademie.de
Schulpsychologische
beratungsstelle
der Stadt Münster
Klosterstraße 33
48143 Münster
tel: 0251-492 4081
Fax: 0251-492 7950
E-Mail: schulpsy@stadt-muenster .de
Themen: Mobbing / Cybermobbing, So-
zialkompetenz/Konfliktkompetenz, Kon-
flikte in der Familie, Unterrichtskon-
zepte , Fortbildungsmöglichkeiten für
LehrerInnen/MultiplikatorInnen
Zielgruppen: Lehrkräfte,Lehrerkollegien,
pädagogische Fachkräfte an Schulen,
Schüler, Eltern
Ziele/Inhalte:
n Bearbeitung von Mobbingprozessen
n Förderung von Zivilcourage und
proso zialem Verhalten in Klassen
n Verbesserung des Klassenklimas
und des Umgangs miteinander
n Förderung der Gesprächskultur und
Konfliktlösestrategien
n Fortbildungen zu schulisch rele-
vanten Themen
n Stärkung und Motivierung aller Be-
teiligten, Förderung der Zusammen-
arbeit von Elternhaus und Schule
Methoden: Einzelfallberatung, Klassen-
und Schulprojekte, Elternabende, Unter-
stützung bei Klassentrainings und Ent-
wicklung von Präventionskonzepten,
Kommunikations- und Konfliktübungen,
Information und Beratung
www.muenster.de/stadt/schulamt/
schulpsy.html
IMPR eSS uM
Herausgeberin:
netzwerk Gewaltprävention
und konfliktregelung Münster
c/o Olaf Schawe (Sprecher)
Waltrup 27 · 48341 Altenberge
www.gewaltpraevention-muenster.de
Text: Andrea Blome
Redaktion: Petra Rohland · Olaf Schawe
Gestaltung: Lütke Fahle Seifert AGD
Fotos: Titel: Anja Greiner Adam · Foto-
lia .com (l.), Michael Geringhoff
(m.), Chris Kubisch · Photo-Syn-
these (r.)
innen: Michael Geringhoff (S. 6,
7 l., 16, 17, 18 l., 20 l. und 21),
Chris Kubisch · Photo-Synthese
(S. 18, r.), Egbert Lütke-Fahle
(S. 9 u.13), mankale · Fotolia .
com (S. 20 r.), Isabelle Rozen-
baum · LFS (S. 14), Petra Wilde
(S. 7 r. u.)
Druck: Joh . Burlage GmbH & Co KG
5 .000, Oktober 2010
MItGlIede R
www.muenster.de/stadt/schulamt/
schulpsy.html
www.profamilia.de
www.gewaltakademie.de
kinder- und Jugendschutz
www.stadt-muenster.de/jib
www.bistum-muenster.de
www.kinderschutzbund
-muenster.de
fachstelle für täter-Opfer-
ausgleich und konfliktregelung
www.vip-muenster.de
www.akkku-online.de
www.asbbmuenster.de
www.skm-muenster.de
www.onlineberatung-muenster.de
www.muenster.org/zart-bitter
www.schulische-praevention.de
www.kinderschutzportal.de
www.stadt-muenster.de/jib
fSV Münster e.V.
www.fsv-muenster.de
haus kloppenburg
www.haus-kloppenburg.de
Polizeipräsidium Münster
www.polizei-nrw.de/
muenster/Vorbeugung/
www.dojoteam.de
www.diakonie-muenster.de
www .gewaltpraevention-muenster .de
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (9)
- An der Germania Brauerei 1
- Wolbecker Straße 27
- Achtermannstraße 10
- Robert-Koch-Straße 40
- Berliner Platz 24
- Klosterstraße 33
- Hörsterplatz 2b
- Friesenring 43
- Wasserweg 149
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0347/2013
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 23.07.2013
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37