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V/0347/2013

"Gewalt an Schulen - Erkennen und Handeln" - Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE A-R/0039/2012

Vorlagen 23.07.2013

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Nächste Beratung: Ausschuss für Schule und Weiterbildung, Sitzung am 17.09.2013, TOP 8

Anlage 1 Notfallordner

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Ansehen

Anlage 2 Meldebogen_Berlin

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage 3 Meldebogen Hamburg

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Ansehen

Anlage 4 Flyer Netzwerk Gewalt

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Ansehen

Anlage 1 Notfallordner

903 Zeichen

Notfallpläne

für die Schulen in
Nordrhein-Westfalen

Hinsehen und Handeln

® Landesunfallkasse Nordrhein-Westfalen Ministerium für
® ei Rheinischer Gemeindeunfallversicherungsverband Schule und Weiterbildung
en Gemeindeunfallversicherungsverband Westfalen-Lippe des Landes Nordrhein-Westfalen &

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Anlage 2 Meldebogen_Berlin

2833 Zeichen

Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung 
 
Anlage 2 des Informationsschreibens, Fassung vom 01.02.2011                                        http://www.berlin.de/sen/bildung/gewaltpraevention 
 
 
Schule:       
 
 
 
 
Schulnummer:       
bitte unbedingt ausfüllen 
nicht von der Schule auszufüllen  
ID-Nr.: 
 
                  
Schuljahr  Bezirk  lfd. Nr.  
 
Eingangsdatum:       
 
Meldung eines Gewaltvorfalls bzw. eines Notfalls 
 
stets an: 
 Schulpsychologe für Gewaltprävention und Krisenintervention 
 
 Unterstützung ist erforderlich    ja     nein 
E-Mail:       
F a x :        
Tel.:       
 
 SenBWF Bereich Gewaltprävention und Krisenintervention 
E-Mail: gewaltpraevention@senbwf.berlin.de 
Fax: 90227 5012 
Tel.: 90227 6320 / 90227 6513 
 
 zuständige Schulaufsicht/Stellenzeichen:       
E-Mail:       
F a x :        
Tel.:       
 
 Schulträger/Schulamt:       
E-Mail:       
F a x :        
Tel.:       
in begründeten Fällen an: 
 J u g e n d a m t        
 
 
 zur Prüfung von Leistungen der Jugendhilfe 
 mögliche Kindeswohlgefährdung nach §8a SGB VIII 
E-Mail:       
F a x :        
Tel.:       
 
 Pressestelle  
 
E-Mail: pressestelle@senbwf.berlin.de 
Fax: 90227 5020 
Tel.: 90227 5844 
 
Darstellung des Vorfalls 
1. Wann? 
(Datum/Uhrzeit) 
      
 
2. Was geschah? 
(ohne Namen) 
 
      
 
 
 
3. Gefährdungsgrad* III  II  I  
 Um welche Art von 
Vorfall* handelt es 
sich?  
 
 
 
 
 
 
* entsprechend der 
Notfallpläne für 
Berliner Schulen 
 Amoktat 
 Brandfall 
 Epidemie / Vergiftungen 
 Geiselnahme 
 Sprengsätze 
 Suizid/Tod in der Schule 
 Waffengebrauch 
 
 
 Amokdrohung  
 Bedrohung 
 Gewaltdarstellung auf Datenträgern 
 Gewalt in der Familie 
 Handel mit Suchtmitteln  
 Nötigung / Erpressung / Raub 
 Schwere körperliche Gewalt 
 Sexuelle Übergriffe 
 Suizidversuch 
 Übergriffe auf Schulpersonal 
 Vandalismus  
 Verfassungsfeindliche Äußerung 
 Waffenbesitz 
 Beleidigung/ Drohung/ Tätlichkeit 
 Mobbing 
 Suchtmittelkonsum  
 Suizidäußerung, -ankündigung 
 Tod von Schulangehörigen 
4. Wo?  in der Schule/Schulweg 
 außerhalb der Schule       
5. Wer? (ohne Namen) Anzahl Geschlecht w/m Alter ndH/Mig Schulpersonal schulfremd 
 Geschädigter/ 
Opfer 
       w        
 m        
                          
 Verursacher/ 
Tatverdächtiger 
       w        
 m        
                          
6. Maßnahmen der 
Schule 
 
 Opferhilfen 
 Information der Erziehungsberechtigten                
 Meldung an die Polizei                                  
 Veranlassung medizinischer Hilfe  
 Sonstige       
 Erziehungsmaßnahmen, § 62 SchulG 
 Ordnungsmaßnahmen, § 63 SchulG 
 
 Information des Ausbildungsbetriebes bei dualer  
    Berufsausbildung 
 da als E-Mail versandt, ohne Unterschrift gültig 
 
 
              
Unterschrift Schulleiter/in Name in Druckschrift

Beschlussvorlage

17336 Zeichen

V/0347/2013 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Schule und Weiterbildung 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
"Gewalt an Schulen - Erkennen und Handeln" - Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE A-
R/0039/2012 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
17.09.2013 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
1. Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung nimmt zur Kenntnis, dass ein zentrales Erfas-
sungssystem von Gewaltvorkommnissen an Schulen nur in Verbindung mit einem additiven 
Unterstützungssystem sinnvoll umsetzbar wäre. 
 
2. Angesichts des damit verbundenen zusätzlichen personellen und sächlichen Aufwandes 
wird der Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE A-R/0039/2013 „Gewalt an Schulen - Erkennen 
und Handeln“ nicht aufgegriffen. 
 
 
 
Begründung: 
 
 
Der Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE A -R/0039/2012 „Gewalt an Schulen - Erkennen und Han-
deln“ hat zur Bewältigung der von ihr dargestellt en Gewaltproblematik an Schulen zwei Zielric h-
tungen: 
 
1. Es soll ein Verfahren (Modell Hamburg wird genannt) entwickelt werden, mit dem Schulen 
ermittelt werden können, an denen eine erhöhte Gewaltbereitschaft besteht. 
 
2. Es soll ein Maßnahmenkatalog entwickelt werden, um die Gewalt an den betreffenden Schu-
len zu vermindern. 
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0347/2013 
Auskunft erteilt: 
Herr Dunkel 
Ruf: 
492 40 80 
E-Mail: 
Dunkel@stadt-muenster.de  
Datum: 
23.07.2013 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0347/2013 
Schulen und Gewalt 
 
Die allgemeinen Schulvorschriften nehmen u.  a. an zwei Punkten zu Gewalt in Schule Stellung. 
Zum einen werden Gewalttaten von Schülern im Bereich von Erziehungss chwierigkeiten angesie-
delt, die zwischen Schule, Schüler und Eltern zu regeln sind 1. Zum anderen wird eine Empfe hlung 
zur Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften zu einem Netzwerk gegen Gewalt an Schulen empfo h-
len.  
 
Empfehlungen zur Informationsweitergabe b ei Gewaltvorkommnissen sowie deren Aufarbeitung 
finden sich im Notfallordner des Ministeriums für Schule und Weiterbi ldung des Landes Nordrhein 
Westfalen wieder. Er liegt jeder Schule in Münster vor und beschreibt drei Gefäh rdungsgrade von 
Krisen im schulischen Bereich (s. Anlage A ). Für jedes Ereignis ist festgelegt, wer von der Schule 
ggf. zu benachrichtigen ist (Polizei, Feuerwehr, Bezirksregierung, Schulträger …).  
 
Betrachtet man die Hä ufigkeit solcher Ereignisse an Schulen kann Folgendes konstatiert w erden: 
Schwerwiegende Gewaltvorkommnisse (z.  B. Raub, starke Körperverletzung) kommen wei taus 
häufiger im Stadtteil oder anderen Veranstaltungsorten vor als in der Schule. Tatbestände in der 
Schule liegen hauptsächlich im Bereich von Treten, Schubsen, Bedr ohen, nonverbaler und verba-
ler psychischer Aggression und zunehmend auch im Bereich von Bloßstellungen über das Inte r-
net2 3. Dennoch können auch „kleinere Vorkommnisse“, vor allem wenn sie sich über einen läng e-
ren Zeitraum wiederholen, von der einzelnen Schülerin bzw. dem einzelnen Schüler als sehr belas-
tend wahrgenommen werden und zu deutlichen Einbußen in der seelischen Gesundheit s owie der 
Lernleistung führen.  
 
 
Erfassungssysteme „Gewalt an Schulen“ am Beispiel der Modelle in Berlin und Hamburg 
 
In Berlin sind Schulen seit 1992 aufgefordert, größere Gewaltvorfälle in Schulen zu melden 4. Wur-
de anfänglich der Schwerpunkt auf ein Meldesystem gesetzt, hat es sich seit 2009 mehr zu einem 
Hilfe- und Unterstützungssystem entwickelt. In Hamburg wurde eine Meldepflicht für Gewaltvorfälle 
in Schule 2009 verabschiedet („Richtlinie zur Meldung und Bearbeitung von Gewal tvorfällen in 
Schulen“5). Ziel ist unter anderem, eine schnellere Hilfestellung für Schulen in schwierigen Situat i-
onen voranzutreiben. Sie soll zudem d ie Zusammenarbeit zwischen Schule, Schu laufsicht, der 
Schulpsychologischen Beratungsstellen bzw. Beratungsstelle für Gewaltprävention, der Jugendhi l-
fe sowie der Polizei (nur in Hamburg) fördern. Weiterhin werden in beiden Städten seit einigen 
Jahren entsprechende Statistiken erhoben und veröffentlicht.  
 
Wie im Notfallordner des Landes NRW sind auch in Berlin und Hamburg Gewaltvorkommnisse in 
Klassifikationsgruppen eingeteilt. In Berlin sind beispielsweise diese den oben angeführten Klass i-
fikationen aus dem Notfallordner des Landes NRW sehr ähnlich. Meldepflichtig sind in Berlin Vo r-
kommnisse aus der höchsten und der mittleren Gefährdungsstufe und in besonderen Fällen (z.B. 
wenn externe Unterstützung angefordert wird) auch Vorkommnisse aus der niedrigsten Gef ähr-
dungsstufe. Sowohl in Berlin als auch in Hamburg lassen sich von Seiten der Schule in einem 
standardisierten Meldebogen (Anlage B und C) Angaben über den Gewaltvorfall in der Schule ma-
chen. In Berlin ist vorgesehen, dass der Bogen stets an die Schulpsyc hologie, die Senatsverwal-
tung - Bereich Gewaltprävention und Krisenintervention (hier wird die Statistik geführt), die Schu l-
aufsicht, den Schulträger und in begründeten Fällen ans Jugendamt und an die Presse weiterg e-
geben wird.  
                                                
1 § 65 Abs. 2 Nr. 12 und § 42 Abs. 5, SchulG 
2 Holtappels, H. G., Heitmeyer, W., Melzer, W. & Tillmann, K.-J. (2006). Forschung über Gewalt an Schulen. 
Weinheim: Juventa Verlag. 
3 Busch, L. & Todt, E. (1998). Gewalt in der Schule. In D. H. Rost (Hrsg.). Handbuch Pädagogische Psycho-
logie. Weinheim: Beltz. 
4 Vergl. Rundschreiben SenSchul IV Nr. 6/1992 sowie Rundschreiben LSA II 8/2000 vom 14.2.2000 
5 Online in Internet: http://www.hamburg.de/contentblob/1770794/data/ (Stand: 02.05.2013)

- 3 - 
V/0347/2013 
In Hamburg wird der Bogen an die Schulaufsicht, das Regionale Bildungs- und Beratungszentrum, 
die Beratungsstelle Gewaltprävention (hier wird die Statistik geführt) und ggf. die Polizei versendet. 
Die Versendung des Meldebogens an die Polizei entspricht dabei einer polizeilichen Anzeige.  
 
Die Meldung einer Gewalttat kommt dabei natürlich noch keiner Konfliktbewältigung gleich. Alle r-
dings kann die Schule bei der Meldung bereits angeben, ob sie weitere Unterstützung wünscht, so 
dass diese an entsprechender Stelle organisiert werden k ann. In Berlin wurde z. B. hierfür in jeder 
der zwölf Schulpsychologischen Beratungszentren mind. eine Stelle eingerichtet, die mit dem B e-
reich der Gewaltprävention und Krisenintervention beauftragt ist. Sie gewährleisten eine zeitnahe 
Unterstützung der Sc hule und greifen durch eine starke Vernetzung ggf. auf weitere Hilfestellen 
und Unterstützungsangebote (z. B. Erziehungsberatungsstelle, Trainings für auf fällige Kinder und 
Jugendliche) zurück. Darüber hinaus organisieren sie (ggf. in Kooperation mit der P olizei) Fortbil-
dungsangebote für pädagogisches Fachpersonal und sind bei der Entwicklung und Implementi e-
rung schulischer Gewaltpräventionsprogramme beteiligt. 
 
In Hamburg ist ein ähnliches System über die Beratungsstelle Gewaltprävention sowie die Regi o-
nalen Bildungs- und Beratungszentren, an die die Schulpsychologen angegliedert sind, real isiert. 
Entsprechend wissenschaftlicher Forschungsergebnisse 6 kommt sowohl in Berlin als auch in 
Hamburg der Gewaltprävention ein wichtiger Stellenwert zu. Damit steht die Arbeit auf den Säulen: 
Fortbildungsangebote, Gewaltprävention und Interventionsmaßnahmen. 
 
Mittlerweile liegen einige Erfahrungen mit den Meldesystemen in den beiden Städten vor. Im 
Schuljahr 2010/2011 meldeten ca. 38 % aller Berliner Schulen Gewaltvorfälle, Notfälle oder Krisen 
an ihrer Schule 7. Dies lässt nach Auskunft der beteiligten Institutionen vermuten, dass trotz der 
Meldepflicht das Meldesystem nicht von allen Schulen angewendet wird. In der Statistik la ssen 
sich zudem Schulen identifizieren, die  besonders viele Meldungen machen. Dies stellt jedoch ke i-
nen direkten Indikator für eine vergleichsweise hohe Gewaltbereitschaft unter der Schüle rschaft 
dar, sondern spiegelt auch die Sensibilität und Bereitschaft der Aufarbeitung seitens der Schule 
bezüglich solcher Vorkommnisse wieder. Neben der Meldepflicht scheinen als Anreizsy stem für 
Schulen vor allem auch die Unterstützungsangebote zu wirken. 
 
Aufgrund der unterschiedlichen Meldebereitschaft von Schulen bezüglich vorgekommener Gewalt-
ereignisse, erlaubt eine darüber geführte Statistik keine Aussage über einzelne Schulen. Stattde s-
sen werden die Statistiken neben der Berichtserstattung auch zur Feststellung von Bedarfen an 
spezifischen Präventions-, Interventionsprogrammen sowie Fortbildungen verwendet.  
 
 
Situation in Münster 
 
Im Folgenden werden die beiden im Antrag genannten Bereiche „Zentrales Erfassungssy stem“ 
und „Maßnahmen“ angesprochen. 
 
Zentrales Erfassungssystem 
 
Durch die gemeinsame Verantwortung für Schule durch Land und Stadt liegt eine ander e Au s-
gangsbedingung als die im Antrag genannten Möglichkeiten in den Stadtstaaten Berlin und Ha m-
burg vor.  
                                                
6 Schick, A. & Ott, I. (2002). Gewaltprävention an Schulen: Ansätze und Ergebniss e. Praxis der 
Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 51, 766-791. 
7 Uhle, R. (2012). Gewaltprävention und Krisenintervention an Berliner Schulen Schuljahr 2010/11 . Online in 
Internet: http://www.berlin.de/.../md/.../gewaltpraevention/praevbericht_2010_2011.pdf (Stand: 02.05.2013)

- 4 - 
V/0347/2013 
Für die im An trag genannten Problembereiche - Gewaltbereitschaft mit über Kavaliersdelikte h in-
ausgehende Handlungen oder Straftaten - ist über die S chule hinaus zunächst einmal fo rmal die 
Bezirksregierung zuständig, in der Folge, z. B. bei Straftaten und bei entsprechender Einschätzung 
der Schule, die Polizei 8. Im oben benannten Notfallordner ist zudem für die ve rschiedenen Krisen 
bzw. Gewaltvorkommnisse festgehalten, wer informiert werden muss bzw. sollte.  
Gespräche zwischen Stadtverwaltung und Polizei Münster ergaben, dass die Polizei Münster keine 
zentralen Statistiken über die ihnen gemeldeten Gewaltvorkommnisse an Schulen in Münster führt. 
Es wird eine eher zurückhaltende Einstellung bezüglich polizeilicher Interventionen im pädagog i-
schen Raum eingenommen. Das heißt, bei Vorfällen in der Schule sollen in erster Linie erzieher i-
sche Maßnahmen zum Einsatz kommen. Erst wenn diese nicht greifen oder da s Ausmaß oder der 
Schweregrad eines Vorkom mnisses es erfordern, ist ein polizeiliches Vorgehen indiziert. Damit 
folgt die Polizei den bereits weiter oben angegeben Hinweisen des Notfallordners. 
Auch die Schulabteilung der Bezirksregierung führt keine entsprechende Statistik und weist darauf 
hin, dass für ein verbindliches Meldesystem keine Rechtsgrundlage vorhanden sei. Der Schultr ä-
ger ist lediglich bei bestimmten Vorkommnissen (z.  B. Gewalttat mit größerer Sachb eschädigung) 
zu informieren. 
 
Da in Münster k ein verbindliches Meldesystem eingeführt werden kann, stellt sich die Frage, wie 
Schulen motiviert werden könnten, entsprechende Vorfälle zu melden. Aus den Erfahrungen in 
Berlin und Hamburg ergibt sich, dass eine zeitnahe Hilfe und Unterstützung zur Aufarbeitung eines 
Gewaltvorkommnisses die Motivation zur Meldung eines Vorkommnisses deutlich erhöht. Solch 
eine in der Schulpsychologischen Beratungsstelle angesiedelten „Fachstelle Gewaltprävention“ hat 
wie oben beschrieben in Berlin und Hamburg neben der Un terstützung bei konkreten Vorkom m-
nissen auch die Aufgabe der Koordination präventiver Maßnahmen und Interventionen.  
 
Maßnahmen 
 
In Münster lassen sich eine ganze Reihe unterschiedlicher Präventions - und Interventionsma ß-
nahmen, B eratungsangebote und Unters tützungsmaßnahmen für Schulen aufzählen, die von 
Schule selbst sowie weiteren Institutionen angeboten und umgesetzt werden. Unter anderem zur 
Gewaltprävention werden beispielsweise in vielen Klassen Methoden wie „Klassenrat“, „Magic  
Circle“ oder auch gezie lte Programme wie z.  B. das Programm „Faustlos“ durchgeführt. Einige 
Schulen haben einen Trainingsraum  - eine Methode zur Stärkung der Eigenverantwortung - im-
plementiert. An vielen Schulen haben sich mit Unterstützung der Schulpsychologischen Ber a-
tungsstelle Krisenteams gebildet. Schulsozialarbeiter bieten an einigen Schulen Sozialtrainings an. 
Des Weiteren schlägt der oben benannte Notfallordner bei akuten Vorkommnissen der Sch ule 
konkrete Maßnahmen vor. 
 
Verschiedene Institutionen begleiten Schulen im B ereich Gewaltprävention und -intervention bzw. 
wirken darüber hinaus durch verschiedene Maßnahmen unterstützend (z.  B. Angebote der J u-
gendhilfe). Da sowohl in Berlin als auch in Hamburg die schulpsychologische Unterstü tzung von 
Schule bei Gewaltvorkommnissen eine wichtige Rolle zukommt, soll im Folgenden diese für Müns-
ter kurz skizziert werden. Darüber hinaus wird auf das Netzwerk Gewaltprävention eing egangen, 
das in Münster unterschiedliche Institutionen in diesem Bereich zusammenfasst. 
 
Schwerpunktsetzung der Schulpsychologischen Beratungsstelle zu Gewalt an Schulen 
 
Die Schulpsychologische Beratungsstelle hat für den Arbeitsschwerpunkt „Gewalt in Schule“ drei 
zentrale Säulen: (1) Fortbildungen, (2) Gewaltpräventive Maßnahmen, (3) Krisenintervention. 
Exemplarisch sollen daraus einige Maßnahmen herausgegriffen werden: 
 
                                                
8 RdErl. v 31.8.2007 – BASS 18 – 03 Nr. 1; BASS 21 – 02 Nr. 4 § 29 v. 18.06.2012

- 5 - 
V/0347/2013 
(1) Fortbildungen werden sowohl für Eltern als auch dem Personal an Schulen zu unterschiedl i-
chen Themen angeboten (z. B. „Mobbing“, „Klassenrat“, „Einrichtung von Krisenteams“). Die 
Fortbildung „BISS - Beraten im System Schule“ ist eine umfangreiche Fortbildung für Leh r-
personen und Sozialpädagogen zur Erhöhung ihrer Beratungskompetenz. 
 
(2) Die Schulpsychologische Beratungsstelle ist an dem Projekt „Stark im MiteinanderN“ betei-
ligt, welches vier verschiedene Module zur Gewaltprävention zusammenfasst. 
 
I.) „Magic Circle“: Gesprächskreis zur Förderung der persönlichen und sozialen Kompe-
tenz  
 
II.) Fair Mobil: Konstruktive Konfliktlösung  
 
III.) Spotlight: Theaterpädagogischer Ansatz zu Mobbing 
 
IV.) Cool at School: Vandalismus in Schulen 
 
(3) Konkrete Hilfsangebote der Krisenintervention - auch in Kooperation mit Polizei und  / oder 
anderen Institutionen - werden bei aktuellen Vorkommnissen vorgehalten9. 
 
Darüber hinaus hat die Schulpsychologische Beratungsstelle 1997 die Münsteran er Konflikttagung 
als zentrale Veranstaltung für Fachkräfte in Jugendhilfe und Schule zum Thema Umgang mit G e-
walt ins Leben gerufen und zehn Mal durchgeführt 10. Seit 2008 wird sie vom Netzwerk Gewaltpr ä-
vention und Konfliktregelung Münster weitergeführt. 
 
Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster  
 
Dieses Netzwerk hat sich seit ca. 15 Jahren ständig weiterentwickelt und  entspricht der weiter 
oben benannten gemeinsamen Empfehlung des Kultusministeriums und des Innenministeriums 
vom 16.02.1994. Aktuell sind 19 Institutionen rund um das Thema Gewalt im Netzwerk vertreten. 
Damit wird eine breite Spanne von Angeboten in unterschiedlichen Arbeitsbereichen abgedeckt 
(Mobbing, Sozialkompetenz, Konfliktregelung, Unterrichtskonzepte, Sexualisierte G ewalt, Famili-
enkonflikte, Selbstbehauptung, Fortbildungen, Deeskalation). Einen Einblick in die unte rschiedli-
chen Institutionen bzw. Tätigkeitsfelder des Netzwerks gibt ihre Broschüre (s. Anlage). 
 
Der Ratsantrag könnte sinnvollerweise mit geänderter Schwerpunktsetzung aufgegriffen we rden. 
Ein zentrales Erfassungssystem zu Gewaltvorkommnissen an Schulen würde aber nur dan n ver-
mehrte Daten und Erkenntnisse liefern, wenn gleichzeitig und vor allem vorrangig eine verlässliche 
Unterstützung der Schulen bei Gewaltvorkommnissen eingerichtet würde. 
 
 
Personalaufwand 
 
Für die Entwicklung und Implementierung eines zentralen Erfassu ngssystems wäre aus Sicht der 
Verwaltung zunächst eine 0,5 Stelle eines Schulpsychologen  erforderlich. Diese Stelle könnte auf 
1 Jahre befristet werden. Für das Datenmanagement (Bearbeitung der eingehenden Meldu ngen 
und Führung der Statistik) wäre eine 0,10 Stelle einer Verwaltungsfachkraft zu veranschlagen.  
 
Um einen Anreiz für Meldungen zu schaffen, vor allem aber um von einem Meldesystem zu e inem 
Unterstützungssystem zu gelangen, wäre die ergänzende Einrichtung einer Fachstelle Gewaltpr ä-
vention sinnvoll. Über eine derartige Fachstelle könnte den Schulen noch schnellere und direktere 
Hilfe bei Gewaltvorkommnissen als bisher angeboten und verbindlich zugesagt werden.  
                                                
9 Vgl. Vorlage 0058/2007 zum Thema: „Krisenkompetenz in Schulen“ 
10 Vgl. Vorlage 485/2001 zum Thema: „Netzwerk Streitschlichtung – Gewaltprävention in Münster, Bericht 
über eine Tagung“

- 6 - 
V/0347/2013 
Zudem könnte diese eine koordinierende Funktion für die unterschiedlichen Unterstützungs ange-
bote für Schulen einnehmen. Hierzu wäre eine 1,0 Stelle einer psychologischen Fachkraft erforder-
lich. 
 
Die Personalaufwendungen dafür würden sich im Jahr 2014 auf 39.000,00 € und ab 2015 ff. auf rd. 
82.200,00 € belaufen. 
 
 
I. V. 
 
gez. 
 
Dr. Hanke 
Stadträtin 
 
 
 
 
 
Anlagen: 
 
(A) Auszug: Notfallpläne für die Schulen in Nordrhein-Westfalen, Hinsehen und Handeln 
(B) Meldebogen Berlin 
(C) Meldebogen Hamburg  
(D)  Broschüre: Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster

Anlage 3 Meldebogen Hamburg

8452 Zeichen

Behörde für Schule und Berufsbildung, Hamburg  
31:01:2013  1 
 
Meldebogen bei schulischen Gewaltvorfällen  
 
Unverzüglich per Fax an die folgenden vier Adressat en parallel 
 
 zuständige Schulaufsicht     Fax:         
 
 zuständige ReBBZ - Beratung Dienststelle     Fax:          
 
 
 zuständiges Polizeikommissariat  Fax:        
 
Die Versendung dieses Meldebogens an die Polizei en tspricht einer polizeilichen Anzeige.   
 
Anzeige bei der Polizei ist erfolgt              ja      nein 
 
 
 Beratungsstelle Gewaltprävention 
   (zur statistischen Datenerfassung)      Fax: 428  842 - 901 
 
 Beratungsstelle  Gewaltprävention zur besonderen K risenintervention      
 
 
D a r s t e l l u n g  d e s  V o r f a l l s   
Dieser Meldebogen ist im Internet unter http://www.li.hamburg.de/bsg  verfügbar.  
SCHULE 
 
 Name Tel./Fax 
Schulnummer/Leitzeichen 
Ansprechpartner 
 
       
       
       
 
1. Datum/Uhrzeit des Vorfalls  
  
 Datum 
 
       
 
 Uhrzeit 
 
       
2. Zeit des Geschehens 
 
 Pause  Unterrichtszeit  vor dem Unterricht 
 nach dem Unterricht  Wandertag/Exkursion, Klassenfahrt 
 Freizeit/Wochenende  
 Sonstiges:   
3. Ort des Geschehens 
 
 Unterrichtsraum  Flur  Hof  Schulweg  
 Turnhalle/Sportplatz  Toiletten  Eingangsbereich  
 
 sonstigen Ort nennen:       
 4. Beteiligte Personen 
 
Tatverdächtige/r (T), Opfer (O), 
Zeugen (Z)  
 
Anzahl der beteiligten T und O 
  
 
Bitte Angaben zu:  
• Geschlecht, Alter,  
         Klassenstufe  
• schulfremde Beteiligte 
• Lehrkräfte 
 
       
 
5. Art des Delikts (Einschätzung) 
 
 
 
 
 
 
 
       
 
 6. Darstellung des Vorfalls

Behörde für Schule und Berufsbildung, Hamburg  
31:01:2013  2 
7. Verletzungen, Schäden,  
Folgen   
   (Einschätzung) 
 
 leicht, nicht behandlungsbedürftig  
 
 behandlungsbedürftig  
 
 schwere Verletzung  
 
8. Ärztliche Hilfe 
 
 Geschädigte/r zum Arzt 
 
 Rettungswagen/Notarzt 
 
 Geschädigte/r im Krankenhaus 
 
 
9. Sachbeschädigung 
 
 schwere Sachbes chädigung  
 
 Reparatur/Reinigung erforderlich 
 
 geschätzte Kosten:       
10. Erste Einschätzung der    
      Hintergründe 
 
       
 
       11. Erfolgte Maßnahmen und 
      beabsichtigte Reaktion der 
      Schule  
 
Sofortmaßnahmen 
-   Art der Hilfe für das Opfer 
- Art der Wiedergutmachung 
- Einbeziehung der Eltern 
-  Dokumentation des Vorfalls 
- Suspendierung  
- Ordnungsmaßnahmen 
-  Hinzuziehung anderer 
Institutionen : 
 
 Benachrichtigung der Sorgeberechtigten ist erfolgt :           
12. Polizeiliche Maßnahmen 
 
 Erste polizeiliche Maßnahmen sind bereits erfolgt            ja      nein 
 
 
 Es gibt weiteren Unterstützungsbedarf durch die Po lizei 
 
13. Presse und Medien   
 
Sind Presse/Medien vor Ort? 
 
 ja   nein 
 
 
 Die Schule hat Unterstützungsbedarf  
 
ReBBZ-Unterstützung 

 Krisenintervention (Beratungsstelle Gewaltpräventi on) 
 
 
 
  Die Schule hat keinen Unterstützungsbedarf – Konfl iktbearbeitung   
      erfolgt schulintern! 
 
14. Unterstützungsbedarf  
 
  Ansprechpartner/in:           
              
  Telefonische Erreichbarkeit:         
 
  E-Mail:

Behörde für Schule und Berufsbildung, Hamburg  
31:01:2013  3 
Anzeigepflichtige Gewalttaten (Kategorie I)  
 
Besteht der Verdacht einer der nachfolgend genannten Straftaten in der Schule oder im unmittelbaren 
Zusammenhang mit der Schule, muss die Schulleitung umgehend  nach Kenntnisnahme dieses Verdachts 
die Polizei darüber informieren . 
 
(Durch  Doppel klick auf den jeweiligen „Info“ - Text gelangen Sie zu den Checklisten für  
den Umgang mit diesen Straftaten, die wir auf unserer Webseite bereitstellen.) 
--- Makros müssen beim Öffnen aktiviert werden ---  
 
Sollte Ihr Dienstrechner keine Makros ausführen, können Sie auch http://li.hamburg.de/checklisten/   
in Ihren Browser eingeben und direkt zu den Checklisten gelangen. 
 
 
 
 
• Straftat gegen das Leben  (§§ 211 bis 222 Strafgesetzbuch): Mord, Totschlag, fahrlässige 
Tötung     
Info  
 
 
 
• Sexualdelikte oder Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung  (§§ 174 bis 184c 
Strafgesetzbuch): sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen (schulischer Kontext), 
sexuelle Nötigung, Vergewaltigung, Erregung öffentlichen Ärgernisses, Verbreitung 
pornographischer Schriften 
 Beispielsweise  Entkleidung des Opfers und Berühren von Geschlechtsteilen, Vollzug des 
Geschlechtsverkehrs unter Gewaltandrohung       
 
Info  
 
 
 
• Raub oder Erpressung  (§§ 249 bis 256 Strafgesetzbuch): Wegnahme von Dingen unter 
Ausübung und/oder Androhung von Gewalt (Raub), Androhung oder Ausübung von Gewalt 
mit dem Ziel, sich zu bereichern (Erpressung) 
 Beispielsweise  „Gib mir dein Handy/Taschengeld, sonst schlag ich dich zusammen!" 
 
Info  
 
 
 
• Gefährliche Körperverletzung  (§§ 223 bis 231 Strafgesetzbuch): Einsatz von Giften, 
Waffen oder gefährlichem Werkzeug, hinterlistiger Überfall, gemeinschaftlich, 
lebensgefährdend oder schwere Körperverletzung: Schädigung der Sinnesorgane und/oder 
der Fortpflanzungsfähigkeit, Verlust und/oder Funktionsverlust von Gliedmaßen, Entstellung, 
Lähmung, Behinderung  
 Beispielsweise  ein Schlag mit einem Schlüssel in der Hand oder mit einem Stift, zwei oder 
mehrere Schüler schlagen gemeinschaftlich auf einen Mitschüler ein 
 
Info  
 
 
 
• Bedrohung  (§ 241 Strafgesetzbuch): Androhung eines Verbrechens gegen das Opfer oder 
gegen ihm nahestehende Personen 
 Beispielsweise  „Ich bringe dich um",  
 
oder Nötigung (§ 240 Strafgesetzbuch) 
"Wenn du dem Lehrer was sagst, schlage ich dich zusammen."  
 
Info  
 
 
 
• Verstöße gegen das Waffengesetz  (§§ 51- 53 Waffengesetz):  
Beispielsweise   Erwerb, Überlassen und Führen von verbotenen Waffen (z. B. Schlagringe, 
Totschläger, Butterflymesser, bestimmte Springmesser, Wurfsterne, Fallmesser, 
Faustmesser, Nun-Chaku). 
 
Info  
 
 
 
• Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz  (vor allem §§ 29 bis 38): Handel und 
Weitergabe illegaler Drogen 
 Beispielsweise  Handel mit bzw. Weitergabe von Cannabis an Mitschülerinnen und 
Mitschüler 
 
Info  
 
 
 
• Besonders schwerer Fall des Diebstahls, Diebstahl mit Waffen  (§§ 243 bis 244 a 
Strafgesetzbuch): Einbruch in Gebäude, Aufbruch von Behältnissen, gewerbsmäßiger 
Diebstahl, Diebstahl unter Mitführen von Waffen oder gefährlichem Werkzeug.  
Beispielsweise   Aufbruch eines Klassenraums und Diebstahl von Flachbildschirmen  
 
Info

Behörde für Schule und Berufsbildung, Hamburg  
31:01:2013  4 
 
 
 
 
Weitere Straftaten (Kategorie II)  
 
Besteht der Verdacht einer der nachfolgend genannte n Straftaten in der Schule oder im unmittelbaren 
Zusammenhang mit der Schule, prüft die Schulleitung, ob wegen der besonderen Umstände der Tat, der 
aufgewandten kriminellen Energie oder der Schwere der Tatfolgen die Polizei zu informieren ist.  
 
 
 
 
 
• Diebstahl  (§ 242 Strafgesetzbuch): Wegnahme fremder Sachen mit der Absicht, sie sich oder 
einem Dritten zuzueignen (soll nur angezeigt werden, wenn er wiederholt vorkommt) 
   Beispielsweise  Wegnahme eines Handys oder MP 3-Players aus Taschen in einem Umkleideraum 
 
 
 
 
• Einfache Körperverletzung  (§ 223 Strafgesetzbuch): Schläge oder Tritte eines Einzeltäters 
gegen das Opfer, wenn die Schwere der Verletzungen oder andere Umstände der Tat dies 
angezeigt sein lassen 
 
 
 
 
• Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr  (§ 315b Strafgesetzbuch): Zerstörung von Anlagen 
oder Fahrzeugen, Steinwürfe  
 Beispielsweise  Beschädigungen von Verkehrsschildern oder Ampeln oder das Werfen von Steinen 
auf fahrende Autos 
 
 
 
 
 
• Schwerer Fall der Beleidigung  (§ 185 Strafgesetzbuch): Beleidigung oder Beleidigung mittels 
einer Tätlichkeit 
Beispielsweise 
 Sexualbeleidigungen wie „Ich leg dich gleich flach und besteig dich“ 
 
 
 
 
 
• „Schwerer Fall“ der Sachbeschädigung  (§§ 303 bis 305a Strafgesetzbuch): Beschädigung oder 
Zerstörung fremder Sachen  
Beispielsweise  Graffiti, illegale Farbschmierereien, Zerstörung von Schuleigentum, Anzünden von 
Papierkörben oder Rollcontainern mit Recyclingmaterialien auf dem Schulhof 
 
 
 
 
• Politisch motivierte Straftaten  (§§ 86, 86a und 185 Strafgesetzbuch): Verwenden von 
Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Beleidigung  
Beispielsweise  Zeigen des Hitlergrußes oder Schmieren von Hakenkreuzen (§ 86a StGB), 
Beleidigungen mit fremdenfeindlichem Hintergrund (§ 185 StGB)    
   
 
  
 
• Tierquälerei  (Tierschutzgesetz § 17): Unerlaubte Tiertötungen, Tierquälereien

Anlage 4 Flyer Netzwerk Gewalt

48217 Zeichen

Ziele
Arbeitsfelder
Akteure
www.gewaltpraevention-muenster.de

2 3
Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
Inhalt
Zum Geleit  .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   4
Einführung   .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  6
Arbeitsfelder
Mobbing und Cybermobbing  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  8
Sozial- und Konfliktkompetenz  .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   9
Mediation und Konfliktregelung  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  10
Unterrichtskonzepte   .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  11
Sexualisierter Gewalt vorbeugen  .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   . 12
Konflikte in der Familie   .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  13
Selbstbehauptung und Selbstverteidigung   .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  14
Fortbildungen für Lehrkräfte und Multiplikatoren   .  .  .  .  .  .  .  .  15
Konflikt-Deeskalation  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  16
Akteure
akkku   .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  17
asb  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  17
DKSB-Beratungsstelle   .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  17
Evangelische Beratungsdienste   .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  18
Dojoteam  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  18
Fachstelle Sekten  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  18
Fachstelle Täter-Opfer-Ausgleich  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  19
Kinderschutzportal .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   . 19
FSV  .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   . 19
SKM Krisen- und Gewaltberatung  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  20
Haus Kloppenburg .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   . 20
Jugendinformations- und -bildungszentrum (Jib)  .  .  .  .  .  .  .  .  .  20 
Kinder- und Jugendschutz im Jib  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  21
Kommissariat Vorbeugung .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   . 21
pro familia   .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  21
Schulpsychologische Beratungsstelle  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  22
Villigster Deeskalationstrainer/innen   .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  22
Zartbitter   .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  22
Impressum   .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  23
Die Erstellung dieser Broschüre wurde gefördert im Rahmen des Bundesprogramms
„VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie

4Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
5
Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
VORW ORte
Das Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster leistet 
seit vielen Jahren elementare Arbeit für Schulen, Jugendeinrichtungen 
sowie alle Bereiche des täglichen Lebens, in denen Verständnis, Ver-
trauen und das Aufeinander-Zugehen nicht immer selbstverständlich 
sind. Es bietet besonders an Orten Unterstützung, wo viele junge 
Menschen mit ganz unterschiedlichen kulturellen und sozialen Vorge-
schichten und Interessen zusammenkommen. Themen wie Ausgren-
zung, Vorurteile, Rassismus und Eigenverantwortung stehen deshalb 
bei der Arbeit des Netzwerks Gewaltprävention und Konfliktregelung 
Münster im Vordergrund. 
Das kommt nicht von ungefähr! Wir alle erleben ja täglich, dass Dis-
kussionsbereitschaft und ein einvernehmliches Miteinander nicht au-
tomatisch zu erwarten sind. Umso wichtiger ist es, gerade jungen 
Menschen die Chance zu geben, soziale Kompetenzen zu erlangen, 
konstruktive Konfliktlösungen auszuprobieren und zu reflektieren. Da-
bei werden wesentliche Integrationsprozesse angestoßen. 
Deshalb bin ich allen Beteiligten des Netzwerkes sehr dankbar, dass 
durch Ihren Einsatz Anstöße in einem lernenden Umfeld initiiert wer-
den, in dem nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer und Eltern einge-
laden werden, aktiv mitzuwirken und sich persönlich weiterzuentwi-
ckeln. 
Ich danke dem Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Mün-
ster für das unermüdliche Engagement. Ein geschulter, behutsamer 
Umgang mit Menschen und deren Konflikten in allen ihren Facetten ist 
heute unverzichtbar und ein wesentlicher Baustein zur Förderung des 
sozialen Zusammenhaltes in Münster.
Ihr
Markus lewe
Oberbürgermeister der Stadt Münster
Die Vermittlung sozialer Kompetenzen, insbesondere an Kinder, Ju-
gendliche, Heranwachsende und junge Erwachsene, ist ein erster 
wichtiger Schritt und unabdingbare Voraussetzung für eine nachhal-
tige konstruktive und systematische Präventionsarbeit.
Eine auf Dauer erfolgreiche Gewaltprävention definiert sich wesentlich 
über eine kontinuierliche und flächendeckende Vermittlung von Kon-
fliktlösungsstrategien für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Mün-
ster, integriert in das soziale und demokratische Wertesystem unserer 
Gesellschaft!
Seit über einem Jahrzehnt dient das Netzwerk „Gewaltprävention und 
Konfliktregelung Münster“ diesem Ziel.
Zahlreiche und regelmäßige Veranstaltungen, Tagungen und Stadtteil-
projekte für Kinder, Jugendliche, Heranwachsende, Eltern und Multipli-
katorInnen wurden vom Netzwerk initiiert und durchgeführt.
Streitschlichtung und Mediation, Förderung der Sozial- und Konflikt-
kompetenz, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung, Vorbeugung 
gegen den sexuellen Missbrauch und nicht zuletzt Aktionen gegen 
Rassismus und Fremdenfeindlichkeit fördern die Sensibilität, Toleranz 
und Zivilcourage unserer Bürgerinnen und Bürger.
Somit tragen alle diese Angebote zu einem friedlichen Mit- und Für-
einander in unserer Stadt bei.
Das Netzwerk hat bewiesen, dass die Zusammenarbeit unterschied-
lichster Institutionen und Träger funktioniert. Eine erfolgreiche Präven-
tionsarbeit ist das folgerichtige Ergebnis dieser gemeinsamen An-
strengung.
Das Netzwerk wird die Konfliktkultur in Münster auch in Zukunft ent-
scheidend mitgestalten und positiv beeinflussen.
Dazu wünsche ich dem Netzwerk und allen Beteiligten weiterhin viel 
Erfolg und eine glückliche Hand,
Ihr
hubert Wimber
Polizeipräsident der Stadt Münster
Jungen Menschen die Chance geben, 
soziale Kompetenzen zu erlangen
Die Sensibilität, Toleranz und Zivilcourage 
unserer Bürgerinnen und Bürger fördern

6Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
7Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
meinsames Ziel verinnerlicht und umgesetzt. Konkurrenzen, eigene In-
teressen, Eitelkeiten und unterschiedliche strukturelle und rechtliche 
Rahmenbedingungen wurden überwunden. Kontinuierlich konnten wir 
so ergänzende und aufeinander aufbauende Angebote und Aktionen 
sowie Fachtagungen planen und umsetzen. Je nach Bedarf entwickeln 
wir so gemeinsam neue Konzepte für Beratungen, Trainings und Wei-
terbildungen.
Damit ist das „Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung“ 
nicht nur eine Anlaufstelle für alle großen und kleinen Bürgerinnen 
und Bürger unserer Stadt, sondern zugleich ein Vorbild für freie Träger 
und Institutionen in anderen Gemeinden und Städten. Sie wollen wir 
ermuntern, Netzwerke zu initiieren und mit Leben zu füllen. So haben 
wir die Chance, voneinander zu lernen und aktiv Toleranz und Demo-
kratie zu fördern.
Für das Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
    Olaf Schawe Petra Rohland
    Dojoteam Fachstelle für Täter-Opfer-Ausgleich 
– Training gegen Gewalt und mehr –  
Konflikte haben viele Gesichter. Streit in der Familie, Interessensge-
gensätze bei einer Trennung, Rollenkonflikte im Team, Mobbing in der 
Schule, Provokationen auf der Straße, körperliche oder seelische Ge-
walt. 
Konflikte konstruktiv zu lösen und gewaltfrei zusammenzuleben, das 
ist das gemeinsame Ziel von 18 Partnerinnen und Partnern im „Netz-
werk Gewaltprävention und Konfliktregelung“ in Münster. 
Wir machen Projekte mit Kindern und Jugendlichen, Fortbildungen für 
Fachkräfte und Multiplikatoren, Angebote für Eltern sowie Trainings, 
Beratung und Mediation. Im Mittelpunkt unserer Angebote stehen im-
mer Ideen, Methoden und Konzepte konstruktiver Konfliktaustragung. 
Wo auch immer Fachkräfte, Rat suchende Eltern, Kinder und Jugendli-
che mit ihren vielfältigen Fragen und Anliegen im Netzwerk Kontakt 
aufnehmen: Die Wege zu den Ansprechpartnern sind kurz. 
Die Geschichte des Netzwerks reicht zurück bis 1999. Damals hatten 
sich Institutionen aus den Bereichen Spiel- und Theaterpädagogik, 
Selbstverteidigung / Selbstbehauptung und Konfliktmediation in Mün-
ster zu einem „Netzwerk konstruktive Konfliktkultur“ zusammenge-
schlossen. Ziel war es, über den fachlichen Austausch zu mehr Koope-
ration, zu gemeinsamen Konzeptentwicklungen und damit zu einer 
breiteren Verankerung des Themas in sozialen und schulischen Ar-
beitsbereichen zu gelangen. 
Der neue Name „Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung“ ist 
Programm. In den vergangenen elf Jahren haben die Partnerinnen und 
Partner aus Vereinen, Institutionen, Ämtern und Initiativen ein ge-
Für eine konstruktive Konfliktkultur
netz WeRk Ge Walt PRäVent IOn und kOnfl IktReGelun G                       Mün Ste R

8Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
9
aR be ItSfelde R
Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
“
Hört mir überhaupt jemand zu?
Förderung der Sozial- und Konfliktkompetenz
Mit Schreien oder einschüchterung die eigenen Interessen durchsetzen. anderen nicht zu-
hören. angst vor konflikten haben. über Schwächere lachen oder sie ausgrenzen. konflikte 
zwischen Mädchen- und Jungengruppen. unlösbare differenzen im team.
Wo Menschen zusammenkommen, bringen sie vielfältige Erfahrungen 
mit: Kulturelle und familiäre Unterschiede, Erfahrungen als Mädchen 
und Jungen, Männer und Frauen, individuelle Stärken und Schwächen 
bis hin zu Gewalterfahrungen.
Wer miteinander arbeiten, leben, lernen oder spielen will, muss Ge-
meinsamkeiten finden, Regeln vereinbaren, Grenzen setzen und Kon-
flikte lösen. Das ist Verhandlungssache und kann gelernt und geübt 
werden: Miteinander reden, einander zuhören, Verschiedenheiten zu-
lassen und gelassen bleiben. 
Die eigenen Gefühle benennen zu können und sich in die des anderen 
hineinzuversetzen, ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Toleranz 
braucht Selbstvertrauen. Dann können auch Interessensgegensätze 
fair vertreten und ausgetragen werden.
Wir unterstützen Einzelne, Gruppen 
und Teams darin, ihre Kommunika-
tions- und Konfliktfähigkeit weiter 
zu entwickeln. Themen von Pro-
jekten oder Trainings können sein: 
Gefühle benennen und aus-
drücken
Stärkung von Selbstsicherheit 
und Selbstvertrauen
Kommunikationsfähigkeit
Konfliktfähigkeit
Toleranz und Einfühlungs-
vermögen
Grenzen setzen und akzep-
tieren
“
… dann haben sie angefangen, fiese 
Dinge über mich zu erzählen
Strategien gegen Mobbing und Cybermobbing
So oder ähnlich berichten viele Kinder, die Opfer von Mobbing wur-
den. Kinder, die gemobbt werden, werden systematisch und über ei-
nen längeren Zeitraum schikaniert, gedemütigt oder ausgegrenzt. 
Je stärker sich Jugendliche im Internet vernetzen, umso mehr nimmt 
auch Cybermobbing per SMS oder in sozialen Netzwerken zu. Und 
auch das ist keine Privatsache. Alles, was im Internet oder per Handy 
passiert, berührt den Alltag in der Klasse, im Verein oder in der Ju-
gendgruppe.
Kitas, Schulen oder Jugendeinrichtungen haben im Umgang mit Mob-
bing viele Fragen und Aufgaben, bei denen wir mit Beratung, Fortbil-
dung und Trainings unterstützen:
 
Mobbingfälle in Schulen und anderen pädagogischen 
Einrichtungen 
Cybermobbing: Verantwortung von Schulen
Mobbing vorbeugen
Hilfe für Mobbing-Opfer
Umgang mit Mobbing-Tätern
Zum Thema Sozial- und konfliktkompetenz arbeiten folgende Netzwerkmitglieder: akkku (S . 17), asb (S . 17), dkSb-beratungsstelle (S . 17), evangelische 
beratungsdienste (S . 18), fachstelle täter-Opfer-ausgleich (S . 19), fSV (S . 19), haus kloppenburg (S . 20), Jib (S . 20), pro familia (S . 21), Schulpsy-
chologische beratungsstelle (S . 22),  SkM krisen- und Gewaltberatung (S . 20), Villigster deeskalationstrainer/innen (S . 22) und zartbitter (S . 22)
„… sie haben mich anfangs nur be-
leidigt, dass ich zu dick sei und sol-
che Sachen, später haben sie ange-
fangen fiese dinge über mich zu er-
zählen. als ich meiner besten 
freundin von den beschimpfungen 
erzählt habe, hat sie mal mit denen 
gesprochen, das machte das Pro-
blem aber nur noch schlimmer. Ich 
war sehr traurig und traute mich 
gar nicht mehr in die Schule …“
Zum Thema Mobbing und Cybermobbing arbeiten folgende Netzwerkmitglieder: akkku (S . 17), asb (S . 17), dkSb-beratungsstelle (S . 17), fachstelle 
täter-Opfer-ausgleich (S . 19), Jib (S . 20), kinder- und Jugendschutz im Jib (S . 21), kommissariat Vorbeugung (S . 21), Schulpsychologische bera-
tungsstelle (S . 22) und Villigster deeskalationstrainer/innen (S . 22)

10
Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
11
aR be ItSfelde R
Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
Zum Thema unterrichtskonzepte arbeiten folgende Netzwerkmitglieder: akkku (S . 17), asb (S . 17), dkSb-beratungsstelle (S . 17), haus kloppenburg
(S . 20), Jib (S . 20), kinderschutzportal (S . 19), Schulpsychologische beratungsstelle (S . 22) und Villigster deeskalationstrainer/innen (S . 22)
““
Mit dem Typen kannst du nicht reden
Mediation und Konfliktregelung
In der klasse herrscht das Gesetz der Stärkeren. Jugendliche werden zu Straftätern. Im beziehungskonflikt 
scheint es keine lösung zu geben. Mit nachbarn wird nur noch über anwälte kommuniziert. 
Es gibt zahlreiche Situationen und Konflikte, die ausweglos erscheinen. Über einen langen Zeitraum haben 
sich Positionen verhärtet, die Kommunikation ist in einer Sackgasse. Beide Seiten fühlen sich als Opfer. 
Um einen Konflikt zu lösen, eine Vereinbarung und eine dauerhafte Veränderung der Situation zu errei-
chen, ist das Gespräch wichtig. Wenn eine neutrale dritte Person ein solches Gespräch begleitet und mo-
deriert, entsteht Raum für Gefühle, Interessen, Fragen und die Möglichkeit, das Gegenüber anders wahrzu-
nehmen. 
Mediation ist allparteilich, das heißt: Sie steht auf keiner der beiden Seiten, sie gibt die Lösung nicht vor. 
Mediation kann eine außergerichtliche Konfliktlösung sein, sie kann bei Familiensachen unterstützen, sie 
kann an Schulen oder in Teams helfen, Konflikte zu lösen. Unsere Angebote der Mediation und Konfliktre-
gelung richten sich an Einzelne und Institutionen, sie sind konkrete Intervention oder Weiterbildung:
Faires Streiten
Streitschlichten in der Schule
Kurzzeitintervention
Einzelgespräche mit Konfliktbeteiligten und gemeinsames Ausgleichsgespräch
Erarbeitung einer Vereinbarung zwischen den Beteiligten
Im Schulalltag ist der Lehrplan eng gesteckt, das fachliche Lernen steht im Vordergrund. Sozialkompe-
tenz wird oft erst dann thematisiert und reflektiert, wenn Konflikte sich zuspitzen und für die Gruppe 
zur Belastung werden. 
Für Lehrkräfte aller Schulformen entwickeln wir Ideen, Konzepte und Methoden, die in den Schulalltag 
passen und langfristig wirken. Das können Projekte sein, die einen konkreten Anlass haben, aber 
auch Unterrichtsreihen, die den Fachunterricht ergänzen und begleiten. Mögliche Unterrichtskonzepte 
zur Sozialkompetenz:
Klassenklima verändern
Soziales Verhalten stärken
Gesprächskultur entwickeln
Umgang mit Konflikten
Mädchengruppen – Jungengruppen 
Theaterprojekte
Rollen finden
Zum Thema Mediation und konfliktregelung arbeiten folgende Netzwerkmitglieder: akkku (S . 17), asb (S . 17), dkSb-beratungsstelle (S . 17), evange-
lische beratungsdienste (S . 18), fachstelle täter-Opfer-ausgleich (S . 19), haus kloppenburg (S . 20), Jib (S . 20) und Schulpsychologische bera-
tungsstelle (S . 22)
Wie gehen wir miteinander um?
Unterrichtskonzepte zum Lernziel Sozialkompetenz
Schülerinnen und Schüler verbringen viel zeit miteinander. Sie erleben konflikte, zuneigung, 
ausgrenzung, freundschaft, unterstützung und Streit. Sie sollen miteinander lernen und können 
viel voneinander lernen. aber wann?

12
Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
13
aR be ItSfelde R
Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
“
Wer Kinder und Jugendliche vor sexualisierter Gewalt schützen will, 
muss sie stark machen – in ihrem Alltag, Zuhause, in der Schule, in 
der Gruppe. Kinder, die Vertrauen in die eigenen Gefühle haben, kön-
nen leichter Nein sagen. Auch gegenüber Menschen, die Autoritäts- 
oder Vertrauenspersonen sind. Sie können Mut fassen, um Hilfe rufen 
oder sich helfenden Menschen anvertrauen, wenn sie Gewalt erlebt 
haben.
Für Eltern und Erziehende, Professionelle und Ehrenamtliche in der Ju-
gendarbeit, für Kinder und Jugendliche haben wir Angebote zur Prä-
vention sexualisierter Gewalt:
Umgang mit Gefühlen und Grenzen 
Ich-Stärkung, Nein-Sagen und Ja-Sagen 
Bestimmungsrecht über den eigenen Körper
Umgang mit Berührungen 
Rollenspezifisches Verhalten 
Umgang mit Geheimnissen
Sexualerziehung
Mädchengruppen
Jungengruppen
Die Spannbreite der Lebenswirklichkeiten und Lebensstile von Familien ist groß. Zugleich findet Familien-
leben oft unter schwierigen Bedingungen statt: in Trennungssituationen, in wirtschaftlicher Not, in Trauer-
phasen. Konflikte gehören zum Zusammenleben dazu. Und doch gibt es Situationen, in denen sie kaum 
lösbar erscheinen oder eskalieren. 
Mit Konflikten umzugehen und ihnen auch etwas Konstruktives abzugewinnen, ist eine Herausforderung. 
Es geht um einen Perspektivwechsel: Nicht der Konflikt ist schlecht, sondern wie er ausgetragen wird. 
Wir unterstützen Eltern, Erziehende, Familien und Menschen, die sie begleiten, im konstruktiven Umgang 
mit Konflikten. Wir helfen dabei, dass alle Beteiligten zu Wort kommen und erarbeiten Strategien zur Kon-
fliktlösung.  
Beratung in Erziehungsfragen 
Begleitung von Eltern in schwierigen Situationen und Krisen
Unterstützung von Familien beim Lernen konstruktiven Streitverhaltens
Gewaltfreie Konfliktlösung
Fortbildungen für Fachkräfte und Ehrenamtliche
Zum Thema Sexualisierter Gewalt vorbeugen arbeiten folgende Netzwerkmitglieder: dkSb-beratungsstelle (S . 17), dojoteam (S . 18), fachstelle 
Sekten (S . 18), fSV (S . 19), kinderschutzportal (S . 19), kommissariat Vorbeugung (S . 21), pro familia (S . 21) und zartbitter (S . 22)
Zum Thema konflikte in der familie arbeiten folgende Netzwerkmitglieder: asb (S . 17), dkSb-beratungsstelle (S . 17), evangelische beratungsdienste 
(S . 18), fachstelle Sekten (S . 18), fachstelle täter-Opfer-ausgleich (S . 19), haus kloppenburg (S . 20), Jib (S . 20), kinder- und Jugendschutz im Jib 
(S . 21), Schulpsychologische beratungsstelle (S . 22) und SkM krisen- und Gewaltberatung (S . 20)
Bei uns zuhause wird nur noch gestritten
Konflikte in der Familie lösen
 Und wenn ich Nein sage 
– und der macht einfach weiter?
 Sexualisierter Gewalt vorbeugen
In einem ferienlager erleben kin-
der sexualisierte Gewalt. In einem 
Sportverein werden Jugendliche 
Opfer von übergriffen durch be-
treuer. In familien erleben kinder 
Gewalt, ohne dass die Öffentlich-
keit hinschaut.
Jede Berichterstattung über Mäd-
chen und Jungen als Opfer sexua-
lisierter Gewalt sorgt unter Eltern 
und Erziehenden für Ängste und 
Verunsicherung: Wie kann ich 
Kinder schützen? Wie kann ich 
eine Gruppe für das Thema sensi-
bilisieren? Wie kann man erklä-
ren, was da eigentlich geschieht?
eltern, die mit ihren kindern nicht mehr reden können. Jugendliche, die sich aus der kontrolle der 
eltern lösen wollen. familien, in denen es im Streit immer wieder laut oder gewalttätig wird. Paare, 
die nicht wissen, wie sie in der trennung mit dem gemeinsamen kind umgehen können.

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aR be ItSfelde R
Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
“ “
Mädchen und Jungen, Frauen und Männer erleben im Alltag ganz un-
terschiedliche Angriffe oder Übergriffe. Der Wunsch zu reagieren und 
sich zu wehren trifft oft auf eine große Hilflosigkeit und auf die Angst, 
dass die bedrohliche Situation eskaliert.
Sich selbstbewusst zu fühlen und Selbstsicherheit auszustrahlen, ist 
ein Lernprozess. Selbstbehauptung in Stresssituationen kann man 
trainieren. Durch einfache Techniken, aber auch durch eine bewusste 
Reflexion der eigenen Haltung. 
Wer im Alltag mit Übergriffen aller Art gelassener und sicherer umge-
hen will, kann in Selbstbehauptungstrainings üben, in unangenehmen 
Situationen zu bestehen und rechtzeitig Grenzen zu setzen. Allein die 
Sicherheit, sich im Notfall auch verteidigen zu können, macht selbst-
bewusster. 
Geschlechtsspezifische Angebote 
Weiterbildungen für Fachkräfte
Pädagoginnen und Pädagogen erleben in ihrer Arbeit zahlreiche Kon-
fliktfelder und  haben die Aufgabe zu vermitteln. Hier gilt es, Men-
schen miteinander ins Gespräch zu bringen und für eine gute Arbeits-
atmosphäre zu sorgen. 
Neben den fachlichen Anforderungen wachsen die Aufgaben in der so-
zialen Begleitung der Kinder und Jugendlichen. 
Um mit Konflikten umgehen zu können, Mobbing vorzubeugen oder 
Gewalt zu verhindern, ist es unerlässlich, Prozesse zu verstehen und 
Handwerkszeug zu haben. Wer konstruktive Strategien kennt, gewinnt 
Sicherheit in der eigenen Rolle und kann Team- und Gruppenprozesse 
aktiv gestalten.
Wir vermitteln Wissen und Konzepte und bieten Raum, um Erfahrun-
gen mit Kollegen und Kolleginnen auszutauschen und gemeinsam 
neue Ideen zu entwickeln. Mögliche Fortbildungsthemen:
Die Klasse als Team
Soziales Lernen in der Schule
Disziplin im Unterricht 
Mobbing vorbeugen – Mobbing verhindern
Teamentwicklung
Zum Thema Selbstbehauptung und Selbstverteidigung arbeiten folgende Netzwerkmitglieder: akkku (S . 17),  asb (S . 17), dojoteam (S . 18), fSV (S . 19), 
haus kloppenburg (S . 20) und Villigster deeskalationstrainer/innen (S . 22)
Zum Thema fortbildungen für lehrkräfte und Multiplikatoren arbeiten folgende Netzwerkmitglieder: asb (S . 17), dkSb-beratungsstelle (S . 17), fach-
stelle Sekten (S . 18), fachstelle täter-Opfer-ausgleich (S . 19), haus kloppenburg (S . 20), Jib (S . 20), kinderschutzportal (S . 19), kinder- und Ju-
gendschutz im Jib (S . 21), kommissariat Vorbeugung (S . 21), pro familia (S . 21), Schulpsychologische beratungsstelle (S . 22), SkM krisen- und 
Gewaltberatung (S . 20), Villigster deeskalationstrainer/innen (S . 22), zartbitter (S . 22)
Ich will mich wehren können
Selbstbehauptung und Selbstverteidigung
unangenehme, verängstigende an-
mache auf der Straße. Provozieren-
de Sprüche. Persönliche angriffe 
von kollegen. beleidigungen oder 
beschimpfungen zuhause. dro-
hungen oder körperliche Gewalt.
Ich müsste mal was machen …
Fortbildungen für Lehrkräfte und Multiplikatoren
In der klasse tauchen immer wie-
der dieselben konflikte auf. die 
lerngruppe ist nicht mehr lei-
stungsbereit. das Verhältnis zwi-
schen Mädchen und Jungen ist 
schwierig. kinder werden ge-
mobbt. Im team ist die Stimmung 
angespannt.

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Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
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aR be ItSfelde R
“
Gewalt hat Ursachen. Jeder Kon-
flikt hat einen Anfang. Wer in der 
Familie und woanders nicht ge-
lernt hat, Grenzen zu akzeptieren, 
wer in der Clique mitschlägt, weil 
er kein Außenseiter sein will, wer 
sich immer wieder produziert und 
Schwächere angreift, zeigt zu-
gleich, dass ihm Handlungsalter-
nativen fehlen. 
Zum Thema konflikt-deeskalation arbeiten folgende Netzwerkmitglieder: akkku (S . 17), asb (S . 17), dojoteam (S . 18), haus kloppenburg (S . 20), Jib
(S . 20), kommissariat Vorbeugung (S . 21), SkM krisen- und Gewaltberatung (S . 20) und Villigster deeskalationstrainer/innen (S . 22)
Und dann habe ich einfach rot gesehen
Konflikt-Deeskalation
auf dem Schulhof finden Schlägereien statt. Im unterricht tobt ein krieg zwischen Schülern. 
In der familie eskaliert jeder konflikt in einen lautstarken Streit. kinder oder Jugendliche 
werden beleidigend oder gewalttätig.
Um Gewalt und Konflikte zu verhindern, muss man sie verstehen. Wer 
deeskalierend eingreifen will, muss auch die eigenen Verhaltensmu-
ster in Stresssituationen hinterfragen: Wo gieße ich Öl ins Feuer? Wo 
provoziere ich? Wo schaue ich weg? Was drückt meine Körperhaltung 
aus? Wie hätte ich eingreifen können?
Wir bieten Deeskalationstrainings für akute Konfliktsituationen und 
als präventive Maßnahme an. Wir vermitteln Strategien im Umgang 
mit Konflikt-, Bedrohungs-, Krisen- und Gewaltsituationen, die Lö-
sungen für alle Parteien ermöglichen.
Unsere Angebote:
Deeskalationstraining
Weiterbildung zum/zur Deeskalations-Trainer/in
Anti-Rassimustraining
Training gegen Stammtischparolen
akteu Re
asb
arbeitskreis soziale bildung und 
beratung e.V.
Andreas Raude
An der Germania Brauerei 1
48159 Münster
tel: 0251-277230
Fax: 0251-276473
E-Mail: kontakt@asbbmuenster .de
Themen: Fortbildungen für pädago-
gische Fachkräfte, Seminare für Fami-
lien, Elternabende und Projekte für 
Schüler/innen zu den Themen: Mob-
bing, Streitschlichtung, Konflikttrai-
nings, Deeskalation, Konfrontative Pä-
dagogik, Qualifizierung zum/r Konflikt-
trainer/inn, Qualifizierung zum/r Mob-
bingbeauftragten an Schulen, Grund- 
und Aufbaukurs, Systemische Beratung
Projekte: „Spotlight – Theater gegen 
Mobbing“; „Mut tut gut!“; „Halt – keine 
Gewalt!“; Mitmachmusical „Zoff im 
Malkasten“
Zielgruppen: Kinder und Schüler in den 
Bereichen Vorschule, Grundschule und 
weiterführende Schulen, Eltern, Fami-
lien, pädagogische Fachkräfte, Kol-
legien Grundschulbereich
Ziele / Inhalte: Sämtliche Angebote sind 
ausführlich in der gewaltpräventiven 
Broschüre des asb beschrieben . Diese 
Broschüre kann kostenlos beim asb an-
gefordert werden . Die Inhalte dieser 
Broschüre sind auch im Internet veröf-
fentlicht . Hier - und im ebenfalls kosten-
los zu beziehenden Jahresprogramm – 
sind auch die aktuellen Fortbildungsan-
gebote aufgeführt .  
Methoden: vielfältige Methoden der 
Konfliktarbeit, Theaterpädagogik
www.asbbmuenster.de
akkku Münster e.V. 
Heidi Mertens/Kirsten Rolf
Schlesienstr . 68
48167 Münster
tel: 0251 - 2006274    
Fax: 0251 - 2006338
E-Mail: info@akkku-online .de
Seit mehr als 10 Jahren arbeitet der 
akkku, e .V . (arbeitskreis konstruktive 
konfliktkultur) in den unterschiedlichen 
Bereichen der Gewaltprävention .  
Im Gespräch mit Teams und Einrich-
tungen werden Angebote nach den Be-
darfen gestaltet . Die Arbeit ist geprägt 
von der Grundhaltung, dass konstruktiv 
ausgetragene Konflikte eine Bereiche-
rung des persönlichen und beruflichen 
Alltags sind . 
für Kita, Grundschulen oder weiterfüh-
rende Schulen: Spielend Streiten Lernen 
(r), Starke Jungen - Starke Mädchen, 
Wege zur Kooperation - spielpädago-
gische/kreative Impulse, Streitschlich-
tung, Freundschaftstage, Sozial-/Kom-
munikationstraining, Klassenrat, Social-
dog - Training
für Jugendhilfeträger: Projekt-/Team-
entwicklung, Deeskalation-, Kommuni-
kations- und Konflikttraining
für Fachteams im öffentlichen Dienst und 
Gesundheitswesen: Deeskalation-, Kom-
munikations- und Konflikttraining
übergreifend: Fortbildung/Multiplikato-
renschulung,  Coaching, Supervision, 
Konzeptentwicklung
www.akkku-online.de
beratungsstelle „hilfen 
für kinder, Jugendliche, 
eltern und familien“ 
dkSb-OV-Münster 
Cäcilia Rempe
Wolbecker Straße 27/29
48155 Münster 
tel: 0251 - 4 71 80
Fax: 0251 - 51 14 78
E-Mail: 
    info@kinderschutzbund-muenster .de
Themen: Prävention von und Beratung 
bei Gewalt gegen und unter Kindern 
(sexualisierte Gewalt, körperliche und 
seelische Gewalt), Sexualpädagogik, 
Mädchen und Jungen stärken, Kinder-
rechte, Stärkung von Sozial- und Kon-
fliktkompetenz, gewaltfreie Erziehung,  
Konflikte  in Familien, Elternkurse 
„Starke Eltern – Starke Kinder“®
Zielgruppen: Mädchen und Jungen (Kin-
der und Jugendliche), Mütter, Väter, pä-
dagogische Fachkräfte, andere Bezugs-
personen, Gruppen, Familien, Schulklas-
sen 
Ziele / Inhalte: Stärkung von Mädchen 
und Jungen, Unterstützung von Eltern 
und Fachkräften, Verbesserung des 
Schutzes von Kindern und Jugend-
lichen, Förderung von pro-sozialen Ver-
haltensweisen, Verringerung von Ge-
walthandlungen, Stärkung der Erzie-
hungskompetenz
Methoden: Projektarbeit, Elternabende, 
Beratung,  Sofortsprechstunde,  ge-
schlechtsdifferenzierte Kleingruppen,  
Rollenspiele, Arbeitsmaterialien, Nut-
zung von Medien,Weiterbildung, kolle-
giale Beratung
www.kinderschutzbund 
   -muenster.de

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Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
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akteu Re
fSV Münster e.V.
frauen und Mädchen Selbstvertei-
digung und Sport Münster e.V. 
Kirsten Faust
Achtermannstraße 10-12
48143 Münster
tel: 0251 - 51 90 66
Fax: 0251 - 98 79 68 9
E-Mail: fsv@muenster .de
Themen: Bewegung, Spaß, Spiel und 
Kampfkunst, Training in Selbstbehaup-
tung und Selbstverteidigung
Zielgruppen: Alle Frauen und Mädchen 
sind willkommen, egal ob dick oder 
dünn, mit oder ohne Behinderung, hete-
ro, lesbisch, bi oder sonstwie, mit oder 
ohne Migrationsgeschichte! 
Beim FSV trainieren nur Mädchen und 
Frauen, alle Kurse werden von Frauen 
unterrichtet .
Ziele / Inhalte: Der Spaß an der Bewe-
gung in der Gruppe steht im Vorder-
grund . Das heißt, Sport jenseits von Lei-
stungsdruck, Erlernen von Selbstvertei-
digungstechniken, Schärfung der Wahr-
nehmung für brenzlige Situationen, 
Stärkung der Selbstbehauptung steht 
hier im Mittelpunkt . 
Methoden: Handlungsorientiertes Trai-
ning, Wahrnehmungsübungen, Einsatz 
der Stimme, Körpersprache, Selbster-
fahrung, Austausch, Rollenspiele, Infor-
mationsvermittlung über das Hilfssy-
stem für Frauen und Mädchen . 
www.fsv-muenster.de
fachstelle für 
täter-Opfer-ausgleich 
und konfliktregelung
Verein sozial-integrativer 
Projekte e.V.
Petra Rohland
Wasserstr . 9 
48147 Münster 
tel: 0251-55123 od. 55126 
Fax: 0251-55114 
E-Mail: rohland-toa@vip-muenster .de 
Themen: Streitschlichtung, konstruktive 
Konfliktlösung, Sozial- und Konfliktkom-
petenz, Fortbildung, Konflikte in der Fa-
milie, Mobbing, Täter-Opfer-Ausgleich
Zielgruppen: Opfer von Straftaten ( u .a . 
allgemeines Strafrecht, häusl . Gewalt, 
Mobbing), Straffällig gewordene Er-
wachsene, Heranwachsende und Ju-
gendliche, Konfliktbeteiligte in Familien 
und im sozialen Nahbereich, strafun-
mündige Kinder und durch sie Geschä-
digte, Pädagoginnen u . Pädagogen aus 
der Praxis . 
Ziele/Inhalte: Konstruktive Tat- bzw . 
Konfliktaufarbeitung, eigenverantwort-
liche und freiwillige Konfliktlösung, 
Schadenswiedergutmachung, Sozial- u . 
Konfliktklärungskompetenz stärken, 
Vereinbarungen zwischen den Beteili-
gten, Konstruktive Konfliktbearbeitung, 
Reflexion der eigenen Person und Rolle 
als Konfliktbeteiligte bzw . Konflikt-
schlichter, Kollegiale Beratung .
Methoden: Systemische Beratungsan-
sätze, Aktives Zuhören, Allparteilich-
keit, Kurzzeitintervention, vorbereitende 
Einzelgespräche mit Konfliktbeteiligten, 
gemeinsames Klärungsgespräch, Erar-
beitung einer im-/materiellen Vereinba-
rung zwischen den Beteiligten, Rollen-
spiele, Kollegiale Beratung, Visualisie-
rungstechniken .
www.vip-muenster.de 
forschungsprojekt
kinderschutzportal
zur schulischen Prävention gegen 
sexualisierte Gewalt an Mädchen 
und Jungen im „zentrum für lehrer-
bildung“ der Westfälischen 
Wilhelms-universität 
c/o Verena Vogelsang
Westfälische Wilhelms-Universität
Zentrum für Lehrerbildung
Robert-Koch-Strasse 40
48149 Münster
tel: 0251 - 83325 -20 und -22
Fax: 0251 - 82225 -30
E-Mail:
   info@schulische-praevention .de
Zielgruppen: Das Kinderschutzportal hat 
das Ziel, schulische und pädagogische 
Fachkräfte für die Thematik der sexuali-
sierten Gewalt zu sensibilisieren und zu 
ermutigen, Gefährdungen wahrzuneh-
men, Prävention umzusetzen, sowie 
Mädchen und Jungen zu stärken .
Ziele: Das Forschungsprojekt ist der pri-
mären Prävention verpflichtet: Präven-
tion durch Information . 
Angeboten werden: Qualifizierte Infor-
mationen zum gesamten Thema; Ver-
netzungen zu entsprechenden Einrich-
tungen; Austausch mit weiteren Exper-
tinnen und Experten; weiterführende 
Hilfen z .B . durch Beratung und eine 
Fachbibliothek .
Methoden: Die Mitarbeitenden im Bei-
rat arbeiten phänomenologisch-herme-
neutisch: das gesellschaftliche Phäno-
men der sexualisierten Gewalt wird 
fachwissenschaftlich analysiert, um da-
raus fachdidaktisch Perspektiven für die 
primäre Präventionsarbeit zu entwi-
ckeln . Dieser interdisziplinäre Dialog 
konkretisiert sich in informativen Bei-
trägen auf der Homepage und durch 
überregionale Fortbildungsveranstal-
tungen .
www.schulische-praevention.de
www.kinderschutzportal.de
fachstelle für Sekten- und 
Weltanschauungsfragen
im bistum Münster
Brigitte Hahn
Königsstr . 25
tel: 0251 - 979 58 58
Fax: 0251 - 135 33 22
E-Mail: hahn-b@bistum-muenster .de
Themen: Sekten- und Weltanschau-
ungsfragen
Zielgruppen: Menschen die Rat, Hilfe 
und/oder Informationen wünschen
Ziele / Inhalte: Beratung von unmittel-
bar und mittelbar Betroffenen, Öffent-
lichkeitsarbeit, Ausstiegsbegleitung, 
Recherche, Dokumentation 
Methoden: Gespräche, Begleitung, Ver-
mittlung von weiteren Hilfsmöglich-
keiten, Vorträge, Fortbildungen
www.bistum-muenster.de
dojoteam
training gegen Gewalt und mehr
Petra Wilde & Olaf Schawe
Waltrup 27
48341 Altenberge
tel: 02505 - 948 445
E-Mail: info@dojoteam .de
Themen: Deeskalation, Zivilcourage, 
Umgang mit Provokation, Selbstbe-
hauptung, Konflikttraining, Selbstver-
teidigung, sexualisierter Gewalt vor-
beugen, Retten bedrohter Personen, 
(Klassen-)Gemeinschaft stärken
Zielgruppen: Menschen mit und ohne 
Behinderung ab 6 Jahren in Kitas, in 
allen Schulformen, am Arbeitsplatz so-
wie in der Freizeit
Ziele/Inhalte: bedrohliche Situationen 
erfassen, Gelassenheit, Kreativität ent-
wickeln, Handlungsalternativen erfah-
ren, in-sich-ruhen, Selbstbewusstsein 
spüren, selbstsicher auftreten, in Kon-
flikt- / Gewaltsituationen bestehen, 
sich wehren können, . . .
Methoden: praktische Übungen, Reak-
tions- und Actionspiele, Wahrneh-
mungsschulung, Erfahrungsaustausch, 
erlebnispädagogische Übungen, Einzel-
coaching oder Kleingruppenarbeit
www.dojoteam.de
diakonisches Werk 
Münster
evangelische beratungsdienste 
gGmbh
Manfred Hardt
Hörsterplatz 2b
48 147 Münster
tel: 02 51 - 4 90 15 0
Fax: 02 51 - 4 90 15 30
E-Mail: ebd@diakonie-muenster .de
Themen: Sozial- und Konfliktkompetenz, 
Mediation und Konfliktregelung, Kon-
flikte in der Familie
Zielgruppen: Eltern, Kinder, Jugendli-
che, Familien; Pädagoginn/en
Ziele/Inhalte: konstruktiver Umgang mit 
Konflikten in und außerhalb der Familie, 
Unterstützung bei gewaltfreier Erzie-
hung; Wissens- und Methodenvermitt-
lung
Methoden: Einzel-, Paar-, Familienbera-
tung, Beratung von Jugendlichen, Spiel-
therapie für Kinder; Fortbildungssemi-
nare
www.diakonie-muenster.de

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Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
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akteu Re
haus kloppenburg
team fair Streiten lernen
c/o Siglind Willms
Wasserweg 149
48149 Münster
tel: 0251 - 82544
E-Mail: willms .kloppenburg@jowinet .de 
 
Themen: Streitschlichtung, konstruktive 
Konfliktlösung, Sozialkompetenz, Fort-
bildung
Zielgruppen: SchülerInnen, Lehrerkol-
legien, Eltern, pädagogische Einrich-
tungen
Ziele/ Inhalte: Zuhören, sich in einen an-
deren hineinversetzen, (Selbst-) Wert-
schätzung, sich gegen Übergriffe eines 
anderen wehren, Umgang mit Gefühlen, 
Störungen und Änderungswünsche be-
nennen lernen, Interessen verteidigen, 
konstruktive Konfliktlösung, Positives 
Verständnis aggressiver Energie, „Stö-
rungen“ anmelden und bearbeiten, sozi-
ale Kompetenzen, Faires Streiten    
Methoden: Projekttage, Seminare, Kon-
fliktlösung durch Neuansatz, Selbster-
fahrung, Vermittlung des Selbsthilfever-
fahrens CO-Counselling, Vorträge und 
Seminare zum „Modell des Fairen Strei-
tens“
www.haus-kloppenburg.de
pro familia Münster
Berliner Platz 24-28
48143 Münster
tel: 0251 - 45858
Fachbereich Sexualpädagogik
tel: 0251 - 51361
Fax: 0251 - 54280
E-Mail: muenster@profamilia .de 
beate .martin@profamilia .de
Themen: Sozialkompetenz, sexualisierte 
Gewalt, sexuelle Rechte, Selbstbestim-
mung, Prävention
Zielgruppen: Schulklassen in Grund-
schulen und weiterführenden Schulen, 
Jugendgruppen im außerschulischen 
Bereich; Eltern und MultiplikatorInnen, 
Einzelpersonen, Jugendsprechstunde, 
Gruppenangebote für Kinder und Ju-
gendliche; ErzieherInnen, LehrerInnen, 
Eltern, Einzelpersonen und pädago-
gische Fachkräfte;
Ziele/Inhalte: 
n   Sexualerziehung ist auch Erlernen 
von Sozialkompetenz . Sexualpäda-
gogische Gruppenangebote zu den 
Themen „Freundschaft, Partner-
schaft, Sexualität, Geschlechterrol-
len, sexuelle Orientierung und Prä-
ventionsprojekte gegen sexuelle 
Gewalt“ .
n   Fortbildungen, Elternabende im Vor- 
und Grundschulbereich, Beratung im 
Bereich der Sexualberatung . Bera-
tung und Gruppenangebote für Men-
schen mit geistiger oder körperlicher 
Behinderung zum Thema sexuelle 
Übergriffe und sexualisierte Gewalt .
n   Sexualpädagogische Fortbildungen 
zu kindlicher und jugendlicher Sexu-
alität, bewusste Geschlechterpäda-
gogik, Auseinandersetzung mit sexu-
ellen Übergriffen, Missbrauch und 
sexueller Gewalt, sexuelle Gewalt 
und geistige Behinderung .
Methoden:
n   Elternabende, Gruppenarbeit mit 
Kindern und Jugendlichen, Projekt-
vormittage/ Projekttage mit unter-
schiedlichen Materialien, Metho-
den, Informationen und themenspe-
zifischen Settings 
n   Einzel- oder Paarberatung und Grup-
penarbeit
n   Vortragsarbeit, Gruppenarbeit, 
Teamberatungen, Fortbildungen
www.profamilia.de
Gemeinnützige SkM Gmbh
krisen- und Gewaltberatung für 
Männer und Jungen
Andreas Moorkamp
Kinderhauserstr . 63
48147 Münster
tel: 0251 - 62033 -71
Fax: 0251 - 62033-20
E-Mail: moorkamp@skm-muenster .de
Themen: Gewaltberatung/Täterbera-
tung/Krisenberatung/Onlineberatung
Vorträge/Fortbildungen mit Multiplika-
toren/ -innen zu den Themen: 
n   Umgang mit Gewalttätern im häus-
lichen Bereich
n   Arbeit mit gewalttätigen Jugend-
lichen
n   Geschlechtsspezifische Sozialisation 
von Jungen und Männern
Zielgruppen:
n   männliche Jugendliche, Männer
n   Multiplikatoren/-innen aus
Erziehungshilfe, Schule und Medizin
Ziele/Inhalte:
n   Erkennen von eigenen Konfliktstruk-
turen
n   Erarbeitung von gewaltfreien
Lösungsstrategien
n   Thematisierung von jungen- und 
männerspezifischen Erfahrungen 
und Problemen
Methoden:
n   Gewaltberatung nach dem Hambur-
ger Modell (GHM®)
n   Einzelberatung (bei Jugendlichen 
unter Einbeziehung des Bezugssy-
stems)
n   Onlineberatung (Emailberatung ,
Einzelchat)
www.skm-muenster.de
www.onlineberatung-muenster.de
Jugendinformations- und 
-bildungszentrum (Jib)
im amt für kinder, Jugendliche und 
familien der Stadt Münster 
Michael Geringhoff
Hafenstr . 34 
48153 Münster
tel: 0251 - 492 5858
Fax: 0251 - 492 7771
E-Mail: geringhoff@stadt-muenster .de
Jugendinformations- 
und -bildungszentrum (Jib)
Das Jugendinformations- und -bil-
dungszentrum ist eine Einrichtung des 
Amtes für Kinder, Jugendliche und Fa-
milien der Stadt Münster und befindet 
sich in der Innenstadt von Münster . In 
einem alten Fabrikgebäude gibt es auf 
vier Etagen eine Vielzahl an unter-
schiedlichen Angeboten für junge Men-
schen . Vielen bekannt ist das „Gleis 22“ 
als Veranstaltungsort, aber auch hin-
sichtlich Gewaltprävention hat das Jib 
einiges zu bieten .
Neben der Koordination der „Aktion 
Noteingang“ wird hier zu den unter-
schiedlichsten Formen von Gewalt be-
raten . Diese Beratungsangebote sind 
kostenlos, die Gesprächsinhalte sind 
vertraulich und anonym . 
Themen:
n   Konflikt-Deeskalation
n  Aktionen gegen Rassismus
n   Konflikte in der Familie
n   Fortbildung
www.stadt-muenster.de/jib
kinder- und Jugendschutz 
im Jugendinformations- 
und -bildungszentrum (Jib)
im amt für kinder, Jugendliche und 
familien der Stadt Münster
Kerstin Brandner
Hafenstr . 34 
48153 Münster
tel: 0251 - 492 5858
Fax: 0251 - 492 7771
E-Mail: jugendmedienschutz@stadt 
   -muenster .de
Erzieherischer Kinder- und Jugend-
schutz: Vorbeugen und schützen
Wir lassen über vieles mit uns reden . 
Über eines nicht: Der Schutz von Kin-
dern und Jugendlichen ist für uns ober-
ste Verpflichtung .
Kinder, Jugendliche und Familien kön-
nen sich bei uns über die gesetzlichen 
Jugendschutzbestimmungen informie-
ren . Unsere Schwerpunkte liegen in den 
Bereichen Gewaltprävention, Jugend-
medienschutz, Jugendarbeitsschutz und 
Suchtvorbeugung .
Natürlich helfen wir aber auch bei an-
deren Fragen weiter, etwa zu den Be-
reichen Sexualität, Schuldenprävention 
oder Okkultismus, und stellen bei Be-
darf den Kontakt zu Fachdiensten her .
Die Durchführung von präventiven 
Maßnahmen und Fachveranstaltungen 
für Fachkräfte aus Jugendhilfe und 
Schule gehören zum Angebot des erzie-
herischen Kinder- und Jugendschutzes .
Themen:
n   Mobbing/Cybermobbing 
n   Unterrichtskonzepte
n   Fortbildung
www.stadt-muenster.de/jib
Polizeipräsidium Münster
kommissariat Vorbeugung
Friesenring 43
48147 Münster 
tel: 0251 -  275 1111 
Fax: 0251- 275 3119
Themen: Sexualisierte Gewalt, Mob-
bing, Zivilcourage, Rechtsextremismus, 
Prävention bei Eigentums- und Gewalt-
delikten .
Zielgruppen: Schüler der weiterführen-
den Schulen ab Jahrgangsstufe 7 und 
deren Eltern, Lehrerinnen/Lehrer . Mäd-
chen und Frauen
Ziele/Inhalte: Informationen zur Rechts-
lage und den Rechtsfolgen bei den The-
men: Sexualisierte Gewalt, Mobbing, 
Zivilcourage, Rechtsextremismus und 
Prävention bei Eigentums- und Gewalt-
delikten .
Methoden: Erfahrungsaustausch, Erar-
beiten von Lösungsstrategien, Medien-
einsatz mit Filmen, Vorträge und Kom-
munikationsübungen . 
www.polizei-nrw.de/muenster/ 
Vorbeugung/

22
Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
23Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster
akteu Re
zartbitter Münster e.V.
beratungsstelle gegen sexualisier-
te Gewalt für Jugendliche ab 14 
Jahren, frauen und Männer
Berliner Platz 8
48143 Münster
tel: 0251 - 4140555
Fax: 0251 - 4840578
E-Mail: zartbitter@muenster .de
Themen: Förderung der Sozialkompe-
tenz/Konfliktkompetenz, Sexualisierter 
Gewalt vorbeugen, Fortbildungsmög-
lichkeiten für alle, die mit Jugendlichen 
arbeiten
Zielgruppen: Jugendliche ab 14 Jahren 
in Einrichtungen der Jugendarbeit und 
Schulen, MultiplikatorInnen
Ziele/Inhalte: Geschlechtsspezifisches 
Gruppenangebot, Annäherung und/oder 
Auseinandersetzung mit allen Themen, 
die im Kontakt unter Jugendlichen eine 
Rolle spielen, wie z . B . Freundschaft, 
Liebe, Provokation, Konkurrenz  . . ., Infor-
mation und Wissensvermittlung zum 
Thema Gewalt/sexualisierte Gewalt, 
Sexualität
Weiterbildung für alle, die mit jugend-
lichen Mädchen und Jungen arbeiten . 
Zwei tägige Fortbildung zu den Themen 
Weiblichkeit - Männlichkeit, sexuali-
sierter Gewalt und Handlungs- und Un-
terstützungsmöglichkeiten im Berufsall-
tag zum Thema sexualisierte Gewalt, 
Vertiefung von Fachwissen, Selbstrefle-
xion, Entwicklung von Handlungsstrate-
gien
Methoden: Gespräche, Rollenspiele, Co-
mics, Interaktionsspiele, Wahrneh-
mungsübungen, Körperarbeit, -bilder, 
Kombination aus Fachwissen, prak-
tischen Übungen und spielerischen Ele-
menten, Zuschnitt auf die individuellen 
Bedürfnisse und Möglichkeiten der Teil-
nehmerInnen
www.muenster.org/zart-bitter
Villigster deeskalations- 
trainer/innen
Regionalgruppe 
Münster/Osnabrück
Nicole Marjo Gerlach
c/o Werkstatt für M .O .P .S . 
Siverdesstr . 8 · 48147 Münster
tel: 0251-22479
E-Mail: marjo@muenster .de
Themen: Deeskalation von Gewalt und 
Rassismus, Zivilcourage, Selbstbehaup-
tung, Mediation, konstruktive Konflikt-
kultur, Mobbing, Coolness
Zielgruppen: Kinder, Jugendliche, junge 
Erwachsene, Multiplikator/innen, 
Teams und Kollegien, Schulklassen, 
Lehrer/innen, Erzieher/innen; Interes-
sierte und Betroffene
Ziele/Inhalte: Aufgabe der Gewalt Aka-
demie Villigst ist es, sich mit Kindern, 
Jugendlichen und Erwachsenen zu ver-
ständigen, um möglichst mit allen Sin-
nen zu begreifen, zu erfahren und zu 
verstehen, was Sinn macht, Wert hat, 
als Regel taugt und deshalb für alle gel-
ten soll und kann . 
Es geht darum, Methodenrepertoires, 
Thematisierungswege und konstruktive 
Konfliktlösungen zu entwickeln, zu er-
proben und zu realisieren .  
In unseren Trainingsangeboten geht 
es  um:
n   Deeskalationsstrategien in Konflikt- 
Gewalt und Bedrohungssituationen
n   Förderung eigenverantwortlicher 
Konfliktkompetenz
n   Beratung, Begleitung und Initiierung 
von Projekten zu den Themen Ge-
walt und Rassismus, Zivilcourage, 
Selbstbehauptung, Mediation, kon-
struktive Konfliktkultur, Mobbing 
und Coolness
Methoden: Neben kurzen theoretischen 
kognitiven Sequenzen ist die Methodik 
handlungsorientiert . Die Inhalte sollen 
erlebt, ausprobiert und dadurch erfahr-
bar werden .
www.gewaltakademie.de
Schulpsychologische 
beratungsstelle
der Stadt Münster
Klosterstraße 33
48143 Münster
tel: 0251-492 4081
Fax: 0251-492 7950
E-Mail: schulpsy@stadt-muenster .de
Themen: Mobbing / Cybermobbing, So-
zialkompetenz/Konfliktkompetenz, Kon-
flikte in der Familie, Unterrichtskon-
zepte , Fortbildungsmöglichkeiten für 
LehrerInnen/MultiplikatorInnen
Zielgruppen: Lehrkräfte,Lehrerkollegien, 
pädagogische Fachkräfte an Schulen, 
Schüler, Eltern
Ziele/Inhalte:
n   Bearbeitung von Mobbingprozessen
n   Förderung von Zivilcourage und 
proso zialem Verhalten in Klassen
n   Verbesserung des Klassenklimas 
und des Umgangs miteinander
n   Förderung der Gesprächskultur und 
Konfliktlösestrategien
n   Fortbildungen zu schulisch rele-
vanten Themen 
n   Stärkung und Motivierung aller Be-
teiligten, Förderung der Zusammen-
arbeit von Elternhaus und Schule
Methoden: Einzelfallberatung, Klassen- 
und Schulprojekte, Elternabende, Unter-
stützung bei Klassentrainings und Ent-
wicklung von Präventionskonzepten,
Kommunikations- und Konfliktübungen, 
Information und Beratung
www.muenster.de/stadt/schulamt/
schulpsy.html
IMPR eSS uM
Herausgeberin:
netzwerk Gewaltprävention 
und konfliktregelung Münster
c/o Olaf Schawe (Sprecher) 
Waltrup 27 · 48341 Altenberge
www.gewaltpraevention-muenster.de
Text: Andrea Blome
Redaktion: Petra Rohland · Olaf Schawe
Gestaltung: Lütke Fahle Seifert AGD
Fotos:  Titel: Anja Greiner Adam · Foto-
lia .com (l.), Michael Geringhoff 
(m.), Chris Kubisch · Photo-Syn-
these (r.)
  innen: Michael Geringhoff (S. 6, 
7 l., 16, 17, 18 l., 20 l. und 21), 
Chris Kubisch · Photo-Synthese 
(S. 18, r.), Egbert Lütke-Fahle
(S. 9 u.13), mankale · Fotolia .
com (S. 20 r.), Isabelle Rozen-
baum · LFS (S. 14), Petra Wilde 
(S. 7 r. u.)
Druck: Joh . Burlage GmbH & Co KG
5 .000, Oktober 2010

MItGlIede R
www.muenster.de/stadt/schulamt/ 
schulpsy.html
www.profamilia.de
www.gewaltakademie.de
kinder- und Jugendschutz 
www.stadt-muenster.de/jib
www.bistum-muenster.de
www.kinderschutzbund 
-muenster.de
fachstelle für täter-Opfer- 
ausgleich und konfliktregelung
www.vip-muenster.de
www.akkku-online.de
www.asbbmuenster.de
www.skm-muenster.de
www.onlineberatung-muenster.de
www.muenster.org/zart-bitter
www.schulische-praevention.de
www.kinderschutzportal.de
www.stadt-muenster.de/jib
fSV Münster e.V.
www.fsv-muenster.de
haus kloppenburg
www.haus-kloppenburg.de
Polizeipräsidium Münster
www.polizei-nrw.de/ 
muenster/Vorbeugung/
www.dojoteam.de
www.diakonie-muenster.de
www .gewaltpraevention-muenster .de

Beratungsverlauf (1)

17.09.2013 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 8 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (9)

  • An der Germania Brauerei 1
  • Wolbecker Straße 27
  • Achtermannstraße 10
  • Robert-Koch-Straße 40
  • Berliner Platz 24
  • Klosterstraße 33
  • Hörsterplatz 2b
  • Friesenring 43
  • Wasserweg 149

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0347/2013
Typ
Vorlagen
Datum
23.07.2013
Erstellt
06.10.2020 14:37