1937/2017
Grundwasser- und Bodenproben auf den Äckern zwischen Immendorf und Meschenich
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Mitteilung BV
2531 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/57/572 Vorlagen-Nummer 1937/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) Grundwasser- und Bodenproben auf den Äckern zwischen Immendorf und Meschenich, zum Antrag der Fraktionen die Grünen - AN/1914/2016 Auf den Antrag der Fraktion die Grünen – AN/19114/2016 - ist am 05.12.2016 der Beschluss der Be- zirksvertretung Rodenkirchen gefasst worden, die Verwaltung zu bitten, auf den Äckern rund um die Silageanlage in Immendorf Boden- und Grundwasserproben zu ziehen, diese analysieren zu lassen und die Ergebnisse der BV2 vorzulegen und zu erläutern. Die Durchführung von Bodenproben und Analysen war dem Betreiber der Feldsilage von der Verwal- tung bereits mit der Verfügung vom 25.10.2016 aufgegeben worden. Die Proben wurden im Beisein eines Vertreters des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes vor Ort im Januar / Februar 2017 gezo- gen und der LUFA (Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt Nordrhein-Westfalen) zur Analyse übergeben. Die von der LUFA ermittelten Bodenwerte wurde von der Rheinenergie AG, der Landwirtschaftskam- mer NRW und dem Umwelt- und Verbraucherschutzamt bewertet. Es wird übereinstimmend festge- stellt, dass die Analysenergebnisse für die beprobten Bereiche der Feldsilage mit denen für normale Ackerböden vergleichbar sind - lediglich bei einer Bodenprobe lag ein erhöhter Nitratwert vor. Hier muss der Landwirt im Rahmen der Düngebedarfsprognose Anpassungen vornehmen und die Dün- gung zur nächsten Hauptfrucht in dem betroffenen Bereich reduzieren. Im Ergebnis ist daher festzuhalten, dass aufgrund der vorliegenden Daten über die analysierten Bo- deneigenschaften eine Beeinträchtigung von Boden und Grundwasser durch die bisher betriebenen Feldsilagemieten ausgeschlossen werden kann. Für die Zukunft wird durch die nunmehr genehmigte Errichtung eines Fahrsilos der Gefahr von Bodenbeeinträchtigungen vorgebeugt. Die Verwaltung weist zusätzlich darauf hin, dass im Rahmen des Grundwassermonitorings in diesem Bereich keine Erhöhung der Nitratwerte festzustellen ist. Die Rheinenergie AG bietet wie bereits gegenüber anderen Bezirksvertretungen an, über die Arbeit der beiden Kooperationen Wasserwirtschaft – Landwirtschaft, über die gute fachliche Praxis in der Landwirtschaft und über pflanzenbedarfs- und umweltgerechte Düngemittelausbringung zu berichten sowie auf die Fragen der Bezirksvertreter vor Ort, z.B. im Wasserwerk Hochkirchen, einzugehen.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1937/2017
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 20.06.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27