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0151/2017

Erster Bericht der Abteilung Regionale Bildungslandschaft im Amt für Schulentwicklung

Mitteilung Ausschuss 16.01.2017

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Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

2101 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
IV/40/404 
 
 
Vorlagen-Nummer  16.01.2017 
 0151/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 30.01.2017 
Erster Bericht der Abteilung Regionale Bildungslandschaft im Amt für Schulentwicklung 
Im Sommer 2015 wurde die Abteilung 404 „Regionale Bildungslandschaft“ im Amt für Schulentwick-
lung neu eingerichtet.  
 
Zur Abteilung Regionale Bildungslandschaft gehören die sechs Sachgebiete: 
 
 Regionales Bildungsbüro (404/1) 
 Bildungsberatung der Stadt Köln (404/2)  
 Kommunale Koordinierung „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (404/3) 
 Inklusion (404/4)  
 Kommunale Koordinierung „Kulturelle Bildung“ (404/5)  
 Schulsozialarbeit (404/6)  
 
Diese Sachgebiete leisten wichtige und ganz unterschiedliche Beiträge  zur Unterstützung der  
Lernenden, zur Entwicklung der Bildungsangebote, zur Vernetzung der Bildungsakteure und damit 
zum Ausbau der Bildungslandschaft  Köln.   
 
Der vorliegende Bericht der Abteilung Regionale Bildungslandschaft gibt zum einen erstmalig einen  
Überblick über die vielfältigen, Schule und Bildung unterstützenden Angebote und Projekte der Abtei-
lung und bietet damit Transparenz für Fachgremien und (Fach-)Öffentlichkeit. Der vorliegende Bericht 
dient auch als Reflexionsinstrument für die weitere Entwicklung der Arbeit. Zugleich will dieser Bericht 
auch einen Beitrag zum Aufbau eines systematischen und dauerhaften Berichtswesens im Bereich 
Bildung leisten, da die Berichterstattung ein wesentliches Element eines Kommunalen Bildungsma-
nagements ist.   
 
In einer Pilotphase wurde daher in 2016 in den sechs Sachgebieten die vorliegende Form der  
Berichterstattung  entwickelt und erprobt. Die Teilberichte der Sachgebiete gliedern sich jeweils in 
folgende Abschnitte: 
 
1. Grundlagen  
2. Ziele/ Handlungsfelder 
3. Gremienstruktur 
4. Aktivitäten/Maßnahmen 
5. Qualitätsentwicklung 
6. Problemfelder/Herausforderungen 
7. Ausblick/Planung/weitere Schritte

2 
 
Der Bericht wird regelmäßig,  spätestens alle zwei Jahre, aktualisiert. 
 
 
 
gez. Dr. Klein

Bericht_1_RBL_final_17_01_09 (nicht mit umdrucken!)

103590 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin
Erster Bericht der Abteilung Regionale Bildungslandschaft Köln
Erster Bericht der  
Abteilung Regionale 
Bildungs landschaft Köln

Erster Bericht der  
Abteilung Regionale  
Bildungslandschaft Köln

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 4
Inhaltsverzeichnis
	 Vorwort 	......................................................................................................... 5
1	 Einführung 	.................................................................................................... 6
1.1  R egionale Bildungslandschaft – Verantwortungsgemeinschaft  
von Land und Kommune für Bildung  ................................................................... 6
1.1.1 R egionale Bildungslandschaft Köln  ..................................................................... 6
1.1.2 V om Regionalen Bildungsnetzwerk zum kommunalen Bildungsmanagement  .... 6
1.1.3 K ommunales Bildungsmanagement in Köln  ....................................................... 7
1.2 B ildungsmonitoring und Berichterstattung  ........................................................ 9
1.2.1 T eilberichte Regionale Bildungslandschaft Köln  ................................................ 10
2	 Teilberichte 	.................................................................................................. 11
2.1  R egionales Bildungsbüro – Geschäftsstelle des Lenkungskreises der  
Regionalen Bildungslandschaft Köln und der Regionalen Bildungskonferenz  .....11
2.2  B ildungsberatung der Stadt Köln – Beratung für Bürgerinnen und  
Bürger zu Fragen des Übergangs Schule – Beruf, den Bildungsgängen  
der Berufskollegs sowie zum Nachholen von Schulabschlüssen  ......................... 15
2.3  K ommunale Koordinierungsstelle – Koordinierung der Umsetzung  
der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“  ...................................... 22
2.4  I nklusion – Förderung der schulischen Inklusion und der inklusiven  
Entwicklung der Regionalen Bildungslandschaft Köln  ....................................... 32
2.5 K ulturelle Bildung – Förderung der Kulturellen Bildungsangebote in Köln  ......... 39
2.6  S chulsozialarbeit – Kommunale Schulsozialarbeit als Angebot  
der Jugendhilfe in Schule  .................................................................................. 46
3	 Ausblick 	....................................................................................................... 49
	 Impressum 	/	K ontakt 	.................................................................................... 50

Seite 5
Vorwort
Sehr	geehrte	Damen	und	Herren,	
liebe	M itarbeitende,
im Sommer 2015 wurde die Abteilung „Regionale Bildungslandschaft“  
im Amt für Schulentwicklung  neu gegründet. 
Zur Abteilung Regionale Bildungslandschaft gehören die sechs Sachgebiete:
– R egionales Bildungsbüro
– B ildungsberatung der Stadt Köln 
– K ommunale Koordinierung „Kein Abschluss ohne Anschluss“ 
– Ink lusion 
– K ommunale Koordinierung Kulturelle Bildung 
– S chulsozialarbeit 
Diese Sachgebiete leisten wichtige und ganz unterschiedliche Beiträge  zur Unter ­
stützung und Entwicklung der Bildungsangebote und damit der Bildungslandschaft 
in Köln. Auch wenn diese sechs Sachgebiete nur einen Ausschnitt der gesamten, 
stadtweiten Bildungslandschaft in Köln repräsentieren, so wird hier im Kleinen doch 
erprobt und entwickelt, was später auf weitere Bildungsbereiche ausgedehnt und 
übertragen werden kann.
So gibt dieser Bericht der Abteilung Regionale Bildungslandschaft  zum einen erst­
malig einen facettenreichen Überblick über die vielfältigen, Schule und Bildung 
unterstützenden Angebote und Projekte der Abteilung und bietet damit Transparenz 
für Fachgremien und (Fach ­) Öffentlichkeit. 
Zugleich will dieser Bericht auch einen Beitrag zum Aufbau eines systematischen und 
dauerhaften Berichtswesens im Bereich Bildung leisten.  In einer Pilotphase wurde 
daher in 2016 in den sechs Sachgebieten diese Form der Berichterstattung  entwi ­
ckelt und erprobt. Der vorliegende Bericht hat uns als Reflexionsinstrument für die 
weitere Entwicklung unserer Arbeit gedient. 
Mithilfe dieses Berichts haben wir Bilanz gezogen und geprüft, in welchem Umfang 
gesetzte Ziele erreicht werden konnten und welche weiteren Schritte für die Zukunft 
anstehen. So wird sichtbar, dass sich die Abteilung auf einem Weg des „gemeinsam 
schrittweise Besserwerdens“ befindet  – und dies möchten wir uns nicht nur als 
Motto der Abteilung setzen, sondern sicher darüber hinaus für die gesamte Regionale 
Bildungslandschaft.
Gerne unterstütze ich daher weiterhin diese Form des Berichtswesens, damit sie auch 
in den kommenden Jahren fortgeschrieben und tatsächlich zu einem kontinuierlichen 
Instrument der Entwicklung unserer gemeinsamen Arbeit ausgebaut werden kann. 
 
Ulrike	He uer
Amtsleiterin

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 6
1.  Einführung
	 1.1	 	 	 	 Regionale	Bildungslandschaft	–	Verantwortungsgemeinschaft		
von	Land	und	Kommune	für	Bildung		
Zu den wichtigsten Aufgaben einer Kommune gehört es, für ausreichende, breit 
gefächerte und 
qualitätsvolle 	Bi ldungsangebote  zu sorgen.
In den Kommunen werden die Grundlagen für berufliche Perspektiven und gesell ­
schaftliche Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger und gleichzeitig für die Zukunftsfä ­
higkeit der Region gelegt. Die	Städte	prägen	mit	ihren	vielfältigen 	Einrichtungen 	
die	Bildungslandschaft 	ihrer Region: Lernen findet in Kinder ­ u nd Jugendeinrichtun ­
gen, Schulen und Weiterbildungseinrichtungen, im Theater, in Museen, im Sport ­
verein und an vielen anderen Orten und zu vielen Gelegenheiten statt.
2007 erklärte daher auch der 	Deutsche 	Städtetag  in der „Aachener 	Erklärung“  die 
kommunale 	Bildungslandschaft  im Sinne eines vernetzten Systems von Erziehung, 
Bildung und Betreuung zum Leitbild des Engagements der Städte.
staedtetag.de: 	„Aachener 	Erklärung“
www.staedtetag.de/fachinformationen/bildung/058050/index.html
	 1.1.1	 	 Regionale	Bildungslandschaft	Köln
Mit der Kooperationsvereinbarung 	zwischen 	Stadt	Köln	und	Land	NRW wurde in 
Köln bereits 2008 die Basis für die Regionale Bildungslandschaft Köln gelegt.
Zentrale Aufgabe der Regionalen Bildungslandschaft Köln ist es, aus der gemeinsa ­
men Verantwortung der beteiligten Akteure heraus ein 
verlässliches 	und	hochwer-
tiges	Bildungsangebot  zu gewährleisten, das allen Bürgerinnen und Bürgern einen 
chancengerechten Zugang zu Selbstbestimmung und Teilhabe ermöglicht.
Dafür soll im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses die Qualität 
des Bildungsangebotes in allen Kölner Bildungseinrichtungen weiter optimiert 
werden.
bildung.koeln.de: 	Re gionale	Bil dungslandschaft 	Kö ln
www.bildung.koeln.de/schule/regionale_bildungslandschaft/index.html
	 1.1.2	 	 	 	 Vom	Regionalen	Bildungsnetzwerk	zum		
kommunalen	Bildungsmanagement
Eine Regionale Bildungslandschaft mit vielfältigen Einrichtungen und Angeboten 
erfordert jedoch auch Koordination und systematische, qualitätsvolle Entwicklung, 
will sie den wechselnden Anforderungen an Bildung vor Ort gerecht werden.  
In der 
Münchener 	Erklärung 	des	Deutschen 	Städtetags  2012 erklären die Kommu ­
nen daher ihr Ziel, ihre Bildungslandschaften zu einem dauerhaften Bildungsma -
nagement 	weiter zu entwickeln, in dem Bildungsakteure in Verantwortungsge ­
meinschaften verstärkt zusammenarbeiten, um für die Bürgerinnen und Bürger der 
Stadt optimale Bildungsvoraussetzungen und ­cha ncen zu schaffen.

Seite 7Einführung
staedtetag.de: 	„Münchener 	Erklärung“
www.staedtetag.de/fachinformationen/bildung/062989/index.html
Zentrales Ziel des kommunalen Bildungsmanagements ist weiterhin die	Bildungs -
gerechtigkeit 	für	alle	Bürgerinnen 	und	Bürger	einer	Kommune. Durch eine 
bessere 	Koordination  der Bildungsangebote und eine nachhaltige 	Kooperation 	
der	beteiligten 	Akteure  in den Kommunen sollen Bildungsstrukturen und Bildungs­
angebote transparenter werden und Ressourcen effizienter eingesetzt werden.
Zu den 
Kernaufgaben 	des	Bildungsmanagements  zählen insbesondere 1:
–  die Identifizierung und Zusammenführung von Schlüsselakteuren  
in der Kommune
–  die Bündelung von Bildungszuständigkeiten und ­ak tivitäten in einem  
gemeinsam verantworteten Bildungsmanagement
–  die Entwicklung eines Gesamtkonzepts einer kommunalen Strategie für  
ein vor Ort gelingendes Lernen im Lebenslauf
–  die regelmäßige Bestandsaufnahme der Bildungsaktivitäten auf kommunaler 
Ebene im Rahmen einer Bildungsberichterstattung
–  die Bereitstellung von Beratung und Informationen für die Bürgerinnen und 
Bürger, Bildungsträger, Bildungsinstitutionen und Wirtschaft
	 1.1.3	 Kommunales	Bildungsmanagement	in	Köln
Die Beteiligung der Stadt Köln am Bundesprogramm „Lernen vor Ort“, 2009 – 2012 
gab der seit 2008 bestehenden Regionalen Bildungslandschaft Köln den Impuls für 
die Weiterentwicklung zum „Kommunalen Bildungsmanagement“.
Durch die in „Lernen vor Ort“ entwickelten Ergebnisse konnten wichtige Grund­
lagen für ein kommunales Bildungsmanagement geschaffen werden.
bildung.koeln.de: 	Lernen	vor	Ort	
www.bildung.koeln.de/regionale_projekte/lernen_vor_ort/index.html
bildung.koeln.de: 	Abschluss 	Lernen	vor	Ort
www.bildung.koeln.de/regionale_projekte/lernen_vor_ort/artikel/artikel_06039.html
Die Ergebnisse sowie der Auftrag zur weiteren Entwicklung wurden an die Ge ­
schäftsstelle der Regionalen Bildungslandschaft Köln, das Regionale Bildungsbüro, 
im Amt für Schulentwicklung, übergeben. 
bildung.koeln.de: 	Re gionales 	Bil dungsbüro
www.bildung.koeln.de/schule/regionale_bildungslandschaft/index.html
1	 		Die	„ Transferagenturen 	K ommunales 	B ildungsmanagement“ 	e rläutern 	„ Kommunales 		
Bildungsmanagement“ 	hi er:	ht tp://www.transferagenturen.de/index.php

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 8
	 1.1.3.1	 Die 	Z iele
Die Leitziele für das kommunale Bildungsmanagement in Köln ergeben sich aus dem 
Leitbild Köln 2020, vor allem aus den beiden Handlungsfeldern „Die aufgeschlossene  
Wissensgesellschaft“ und „Die moderne Stadtgesellschaft“. Hier werden wichtige 
Leitziele der Kölner Bildungspolitik beschrieben.
stadt-koeln.de: 	Leitbild 	Köln	2020
www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/leitbild-koeln-2020
In der Integrierten Jugendhilfe ­ u nd Schulentwicklungsplanung 201 1 wurden die  
21	Handlungsziele 	des	Dezernates 	für	Bildung, 	Jugend	und	Sport	der	Stadt	Köln 
erstmalig im Einzelnen aufgeführt.
stadt-koeln.de: 	In tegrierte 	Jug endhilfe-und 	Sc hulentwicklungsplanung
www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/bildung-und-schule/integrierte-jugendhilfe-und-
schulentwicklungsplanung
Eine 
aktuelle 	Fassung	der	Handlungsziele  wurde im Frühjahr 2016 im Ausschuss  
für Schule und Weiterbildung, im Sportausschuss sowie im Jugendhilfeausschuss 
veröffentlicht.
stadt-koeln.de: 	Ha ndlungsziele 	De zernat	IV
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=57479&voselect=15375
Die Leitziele für die Regionale Bildungslandschaft Köln sind im Strategiepapier der 
Regionalen Bildungslandschaft Köln von 2012 zusammengefasst:
Zentrales 	Ziel	der	Regionalen 	Bildungslandschaft 	Köln	ist,	dass	allen	Menschen 	in	
Köln	entsprechend 	ihren	individuellen 	Fähigkeiten 	und	Fertigkeiten 	Bildungsan -
gebote	offen	stehen,	in	denen	sie	die	für	sie	bestmögliche 	Förderung 	und	Unter-
stützung 	erfahren, 	um	die	Grundlage 	für	ein	erfülltes 	und	selbst	gestaltetes 	
Leben	zu	erhalten. 	Dafür	soll	im	Rahmen	eines	kontinuierlichen 	Verbesserungs -
prozesses 	die	Qualität 	des	Bildungsangebotes 	in	allen	Kölner	Bildungseinrichtun -
gen	weiter	optimiert 	werden.
Die Arbeit der Regionalen Bildungslandschaft Köln orientiert sich  
an folgenden Leitsätzen:
–	 Wir	s tärken 	B ildungschancen!
–	 Wir	e ntwickeln 	r egionale 	B ildungsnetzwerke 	w eiter!
–	 Wir	n ehmen 	a lle	P hasen	l ebensbegleitenden 	L ernens	i n	d en	B lick!
bildung.koeln.de: 	Strategische 	Weiterentwicklung 	der	RBL	(pdf)
www.bildung.koeln.de/imperia/md/content/selbst_schule/rbk_uebersicht_weiterent -
wicklung_rsk_12.2012.pdf

Seite 9Einführung
	 1.2	 	 Bildungsmonitoring	und	Berichterstattung
Ein wesentliches Instrument des kommunalen Bildungsmanagements ist das 
Bildungsmonitoring und der Aufbau eines systematischen Berichtswesens.  
Aufgabe eines Bildungsmonitorings ist es, die Bildungsbereiche im Verlauf einer 
Lernbiografie anhand von Lern ­ u nd Lebensphasen, abzubilden. Im Bildungsbericht 
der Stadt Köln, erarbeitet im Rahmen des Programms „Lernen vor Ort“, wurde dies 
bereits umgesetzt:
www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/bildung-und-schule/integrierte-jugendhilfe-und-
schulentwicklungsplanung
Bildungsmonitoring ist ein datenbasierter, fortlaufender Beobachtungs ­ u nd 
Analyseprozess des gesamten Bildungswesens bzw. einzelner Teilbereiche mittels 
empirisch ­wi ssenschaftlicher Methoden. Als zentrales Instrument des datenbasier ­
ten Bildungsmanagements schafft es die Datengrundlage für die Gestaltung des 
Bildungswesens vor Ort auf Basis von Statistiken und anderen Informationsquellen. 
In seiner Auswertung der Evaluation zur Weiterentwicklung der Regionalen Bil ­
dungsnetzwerke in NRW (2013) schlägt Prof. Dr. Hans ­Gü nter Rolff jedoch auch vor:
„Es	sollten	in	jeder	Region	Bildungsberichte 	verfasst 	werden.	Sie	sollten	regel-
mäßig	fortgeschrieben 	werden	und	nicht	nur	Statistiken 	enthalten 	(die	allerdings 	
not	wendig	s ind),	s ondern	a uch	B erichte	ü ber	d ie	H andlungsfelder 	u nd	w as	i n	
denen	passiert.“
Und der Anwendungsleitfaden zum Aufbau eines kommunalen Bildungsmonito ­
rings1 empfiehlt:
Der	Aufbau	von	Netzwerken, 	kommunalen 	Bildungsbüros 	oder	bereichsüber -
greifenden 	Einrichtungen 	zur	Bildungsberatung 	lassen	sich	nicht	nach	einer		
einheitlichen 	Vorgabe	in	Kennzahlen 	fassen.	Die	örtlichen 	Gegebenheiten 	
hinsichtlich 	der	Kooperationspartner, 	der	einbezogenen 	Bildungsbereiche 	und	
der	Ziel	setzungen 	s owie	d er	d urchlaufenen 	E ntwicklung 	u nd	d er	da mit	g esam-
melten	Erfahrungen 	erfordern 	eine	individuelle 	Darstellung 	der	durchgeführten 	
und	geplanten 	Projekte 	in	narrativer 	Form.	Dabei	können	insbesondere 	die	
wichtigsten 	Projekte 	und	Maßnahmen 	unter	den	Aspekten 	Zielsetzung, 	Konzept	
und	Erfolge 	dargestellt 	werden.
1	 Der 	Anwendungsleitfaden 	wurde 	im	Rahmen	des	Bundesprogramms 	„Lernen 	vor	Ort“ 	erarbeitet 	und	
dient	als	Transferprodukt 	und	Orientierungsrahmen 	zum	Aufbau 	eines	kommunalen 	Bildungsmonitorings. 	
https://www.bildungsmonitoring.de/bildung/misc/Anwendungsleitfaden.pdf

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 10
Der vorliegende 	„Bericht 	der	Abteilung 	Regionale 	Bildungslandschaft 	Köln“ soll 
einen Beitrag zum Aufbau eines systematischen und dauerhaften Bildungsberichts ­
wesens leisten. In einer Pilotphase  wird in 2016 in den Sachgebieten der Abteilung 
Regionale Bildungslandschaft im Amt für Schulentwicklung die Berichterstattung  
entwickelt und erprobt.
Folgende Rahmenbedingungen liegen dabei zu Grunde: 
–  Der Bericht wird als „Arbeitspapier“ erstellt,  in gut lesbarer und  
aussagekräftiger Form.
– Zahlen und Daten werden aufgeführt,  sofern sie bereits verfügbar sind.
– Der Bericht wird vorrangig als Online ­Ve rsion erscheinen.
–  Der Bericht soll mit vorhandenen zeitlichen und personellen Ressourcen  
realisiert werden.
	 1.2.1	 Teilberichte	Regionale	Bildungslandschaft	Köln
In einem ersten Schritt (Pilotphase) liegen von allen Sachgebieten der Abteilung 
„Regionale Bildungslandschaft“ im Amt für Schulentwicklung Berichte vor: 
–  Regionales Bildungsbüro  – Geschäftsstelle des Lenkungskreises und der  
Regionalen Bildungskonferenz sowie Unterstützungs ­ u nd Serviceagentur für 
Kölner Schulen
–  Bildungsberatung der Stadt Köln  – Beratung für Bürgerinnen und Bürger zu 
Fragen des Übergangs Schule – Beruf, den Bildungsgängen der Berufskollegs 
sowie zum Nachholen von Schulabschlüssen
–  Kommunale Koordinierung „Kein Abschluss ohne Anschluss“  – Koordinierung  
der Umsetzung der Landesinitiative
–  Inklusion  – Förderung der schulischen Inklusion und der inklusiven Entwicklung 
der Regionalen Bildungslandschaft Köln
–  Kommunale Koordinierung  Kulturelle Bildung  – Förderung der Kulturellen 
Bildungsangebote in Köln
–  Schulsozialarbeit  – Kommunale Schulsozialarbeit als Angebot der Jugendhilfe  
in Schule
Die	Teilberichte	gliedern 	sich	jeweils	in	folgende 	Abschnitte:
1. Grundlagen 
2. Ziele/ Handlungsfelder
3. Gremienstruktur
4. Aktivitäten/Maßnahmen
5. Qualitätsentwicklung
6. Problemfelder/Herausforderungen
7. Ausblick/Planung/weitere Schritte

Seite 11
2 .  Teilberichte
	 2.1	 	 	 R 	 egionales	Bildungsbüro	–	Geschäftsstelle	des		
Lenkungskreises	der	Regionalen	Bildungslandschaft	Köln		
und	der	Regionalen	Bildungskonferenz	
1. Grundlagen  	Ratsbeschluss 	vom	29.05.2008: Kooperationsvertrag zwischen dem Land Nord ­
rhein­Westfalen und der Stadt Köln zur Durchführung der Weiterentwicklung der 
regionalen Bildungslandschaft Köln (Beschlussvorlage 1 135/2008)  
 
Ratsbeschluss: 	Kooperationsvertrag 	Land	Nordrhein-Westfalen 	und	Stadt	Köln	
https://buergerinfo.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=10817&voselect=876 		
 Kooperationsvertrag  zwischen dem Land Nordrhein ­We stfalen, vertreten  
durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein ­We stfa ­
len – und der Stadt Köln, vertreten durch den Oberbürgermeister der Stadt Köln,  
23.06.2008
 Beschluss 	des	Lenkungskreises 	Regionale 	Bildungslandschaft 	Köln, Dezember 
2012: Weiterentwicklung des Gesamtkonzepts „Strategische Planung der Regiona ­
len Bildungslandschaft Köln“ (Strategiepapier 2012)  
 
Kooperationsvertrag 	und	Strategiepapier 	2012	finden	Sie	auf	bildung.koeln.de: 	
bildung.koeln.de 	-		Entwicklung 	der	Regionalen 	Bildungslandschaft 	Köln 
www.bildung.koeln.de/schule/regionale_bildungslandschaft/artikel/ 	
artikel_06134.html
2. Ziele / Handlungsfelder  	Umsetzung 	der	gemeinsamen 	Verantwortung 	von	Stadt	und	Land	für	Lernen	und	
Bildung	vor	Ort:	Bildungsgerechtigkeit 	und	lebenslanges 	Lernen
	Leitsätze: 	 
– Wir stärken Bildungschancen!  
– Wir entwickeln regionale Bildungsnetzwerke weiter!  
– Wir nehmen alle Phasen lebensbegleitenden Lernens in den Blick!
 Zentrales 	Ziel	der	regionalen 	Bildungslandschaft  ist, dass allen Menschen in Köln 
entsprechend ihren individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten Bildungsangebote 
offen stehen, in denen sie die für sie bestmögliche Förderung und Unterstützung 
erfahren, um die Grundlage für ein erfülltes und selbst gestaltetes Leben zu bieten.
 Dafür soll im Rahmen eines 	kontinuierlichen 	Ve rbesserungsprozesses  die Qualität 	
des	Bildungsangebotes  in allen Kölner Bildungseinrichtungen weiter optimiert 
werden. Ziel ist es, sowohl die Zahl von Bildungsabschlüssen auf einem höheren 
Niveau als auch das Qualifikationsniveau auf allen Ebenen zu verbessern. Dies 
schließt sowohl die schulische Bildung als auch alle Angebote der vorschulischen 
Bildung und der Weiterbildung ein.

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 12
 Auf-	und	Ausbau	der	Regionalen 	Bildungslandschaft:  Kooperations ­  und Vernet­
zungsstrukturen werden auf kommunaler Ebene mit allen Bildungsakteuren syste ­
matisch ausgebaut, um den Informationsaustausch, die Planung und Abstimmung 
zwischen den Bildungsbereichen und den damit verbundenen Aufgaben zu intensi ­
vieren und zu verbessern.
Handlungsfelder
1. D urchlässigkeit im Schulsystem und  im Bildungssystem
2. F örderung überfachlicher Kompetenzen
3.  Z usammenarbeit der Schulen und Bildungseinrichtungen mit den Bereichen 
Jugendhilfe, Schulpsychologie, Weiterbildung und Soziales
4. Ink lusion
5. Q ualitative Bildungsentwicklung
6. U nterstützungssystem für Schulen 
7. F reiräume für die Schulentwicklung  
3. Gremienstruktur  
 
4. Aktivitäten  /  M aßnahmen  	Die	Maßnahmen 	und	Angebote 	des	RBB	richten	sich	insbesondere 	an:	 
– S chulleitungen, Lehrerinnen und Lehrer  
– B ildungs ­  und Jugendhilfeträger in Schule  
– E rzieherinnen und Erzieher  
– p erspektivisch: alle Bildungsakteure
	Anzahl	der	aktiven 	Schulen 
 Von derzeit 272 Schulen in Köln haben 154 Schulen einen Kooperationsvertrag  
mit dem RBB geschlossen. 
– 2 5 Schulen arbeiten ohne Kooperationsvertrag aktiv in den Unterregionen mit.
	 	Geschäftsführung: 	 
Lenkungskreis RBL Köln:  vier Sitzungen pro Jahr, eine ganztägige  
Klausurtagung pro Jahr 
–  R egionale Bildungskonferenz: eine Sitzung pro Jahr
	Vernetzung 	der	Schulen	in	schulformübergreifenden 	Arbeitskreisen: 	 
– a uf Schulleitungsebene in sieben Unterregionen (Stadtbezirke)
– a uf Ebene der Fachlehrerinnen und Fachlehrer in sieben Unterregionen 
	
Regionale	
Bildungskonferenz
Impulse, Diskussion,  
Empfehlungen
	
Lenkungskreis 	
Strategische
Planung und  
Abstimmung
Regionales  
Bildungsbüro
Geschäftsstelle
Unterregionen 1  –  8
Fach­A rbeitskreise

Seite 13Teilberichte
Organisation 	und	Durchführung 	von	Unterregionen-Treffen 	in	2015
Unterregion Art	des	Treffens Anzahl
Mitte-West 	/		
Lindenthal
– Austausch auf Schulleitungsebene 3
– Arbeitskreise auf Fachlehrer/ ­i nnenebene 9
Schulregion 		
Mülheim
– Austausch auf Schulleitungsebene 1
– AK Steuergruppe 2
– UNIS Mülheim – Auftakt 1
Süd – Austausch auf Schulleitungseben 2
– Arbeitskreise auf Fachlehrer/ ­i nnenebene 5
WiP – Steuergruppe WiP 4
– Arbeitskreise auf Fachlehrer/ ­i nnenebene 6
Region 	E – Austausch auf Schulleitungsebene 1
– Arbeitskreise auf Fachlehrer/ ­i nnenebene 1
Nord-West – Austausch auf Schulleitungsebene 1
WIN – Austausch auf Schulleitungsebene 2
– Arbeitskreise auf Fachlehrer/ ­i nnenebene 2
Organisation 	und	Durchführung 	von	Unterregionen-Treffen 	in	2015
Unterregion Themen
Mitte-West 	/		
Lindenthal
Inklusion / Flüchtlinge
Übergänge 4/5 in Deutsch, Englisch, Mathematik,
Übergänge S1/S2 in Deutsch und Mathematik
Schulregion 		
Mülheim
Inklusion / Flüchtlinge
Lehrergesundheit
Süd Inklusion
Übergänge 4/5 Mathe, Deutsch
Austausch Sonderpädagogen/ ­i nnen Primarbereich
Hospitationen
Porz	„WiP“ Inklusion/Flüchtlinge
Übergang  4/5 Mathematik, Deutsch, Englisch
Austausch der Sonderpädagogen/ ­i nnen
Region 	E Inklusion / UNIS
Übergänge Primar / Sek I
Englisch als Kontinuum
Nord-West Inklusion
Übergänge Primar / Sek. I
WIN Inklusion
Übergänge Primar / Sek. I
Selbstgesteuertes Lernen

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 14
Fachveranstaltungen 	in	2015
– V ollversammlung der Kölner Schulen am 27.04.2015 (144 TN)
–  F achtag für Schulen in Köln ­P orz  am 20.10.2015 (84 TN)  
In Kooperation mit dem Sachgebiet Inklusion:  Fachtag Inklusion für Weiterfüh ­
rende Schulen am 26.02.2015 (46 TN), Fachtag Inklusion für Grundschulen am 
12.03.2015 (70 TN)
–  I n Kooperation mit dem Sachgebiet Bildungsberatung: Messe der Berufskollegs 
am 04./05. November 2015 (ca. 3.000 TN)
Qualifizierungsmaßnahmen 	in	2015
–  Q ualifizierung für neue schulische Steuergruppen:  
3 Gruppen à 7 Tage; 69 TN aus 14 Schulen;
–   Q ualifizierung für nachrückende Mitglieder in schulische Steuergruppen:  
1 Gruppe à 5 Tage; 22 TN aus 14 Schulen; 
–  Q ualifizierung für Evaluationsberaterinnen/Evaluationsberater:   
1 Gruppe à 4 Tage; 18 TN aus 1 1 Schulen; 
–  S chulleitungscoaching durch Senior Experten NRW: 22 laufende Vereinbarungen
Projekte
– A ngebote zur (Co ­) F inanzierung schulindividuellen Coachings
– P ädagogische Landkarte NRW
–  Q S ­W IKI (Online ­Q ualitätssicherungsinstrument für Schulen):  
30 teilnehmende Schulen
–  U nterstützungsnetzwerk Inklusive Schule (UNIS) in Kooperation  
mit dem Sachgebiet Inklusion
– B udgetübertragung: 30 Schulen
–  S onstige Projekte/ Aufgaben:  
–  Ü bertragung der Reinigungsverantwortlichkeit :  
1 Schule/monatliche Mittelanweisung
 –   Ü bertragung der Grünpflege:  
2 teilnehmende Schulen/ jährliche Mittelanweisung
–  W eitere Informationen finden Sie im Internet:  
bildung.koeln.de 	-	Regionale 	Bildungslandschaft 	Köln 
www.bildung.koeln.de/schule/regionale_bildungslandschaft/index.html
5. Qualitätsentwicklung  	Evaluation 	der	Regionalen 	Bildungsnetzwerke 	in	Nordrhein-Westfalen 		
(Oktober 	20 13): 	
Evaluationen und Auswertung sowie Empfehlungen zur Weiterentwicklung der 
Regionalen Bildungsnetzwerke (RBN) in NRW durch Prof. Dr. Hans ­G ünter Rolff:  
Evaluation 	B ildungsnetzwerke 	N RW 
www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulentwicklung/ 	
RegionaleBildNetzwerke/Expertise-II-final.pdf
Evaluation 	der	durchgeführten 	Qualifizierungen 	und	Veranstaltungen
–  B ei allen Qualifizierungen und Veranstaltungen des RBB erhalten die Teilneh ­
merinnen und Teilnehmer zum Abschluss einen Evaluationsbogen. Die ausgefüll ­
ten Bögen werden ausgewertet und bei der Organisation zukünftiger Veranstal ­
tungen und Qualifizierungen berücksichtigt.

Seite 15Teilberichte
6.  Problemfelder /  
Herausforderungen
–  Die Handlungsfelder  bedürfen der 	Anpassung 	und	Aktualisierung , insbesonde ­
re konzentriert sich die Arbeit derzeit zu sehr auf den Bereich Schule. 
–  Die Zusammenarbeit 	mit	ande ren	Land esprogrammen  geschieht nur anlass­
bezogen und punktuell und sollte künftig systematisiert und verstetigt werden.
–  Die Maßnahmen und Aktivitäten sollen künftig stärker auf ihre Wirksamkeit 	 
zur Zielerreichung hin 	evaluiert  werden. 
7.  Ausblick / Planung /  
weitere Schritte
	Entsprechend 	den	Empfehlungen 	der	landesweiten 	Evaluation 	der		
Regionalen 	Bildungsnetzwerke 	in	Nordrhein-Westfalen:
–  Die gesamte Lernbiografie, von der frühkindlichen Bildung bis zur Senioren­
bildung, soll in den Blick der Handlungsfelder genommen werden und auch die 
Zusammenarbeit  der Akteure soll entsprechend auf die  gesamte Bildungsbio ­
grafie ausgeweitet werden.
–  Die Zusammenarbeit mit den Kommunalen Koordinierungen anderer Landes­
programme („Frühe Hilfen“, „Kein Kind zurücklassen“, Regionale Bildungsnetz ­
werke“, „kein Abschluss ohne Anschluss“, „Kommunale Integrationszentren“) soll 
verstärkt werden, um eine bessere Abstimmung der Maßnahmen zu erreichen. 
–  Für die Handlungsfelder sollen konkrete Ziele vereinbart werden. Die Maßnahmen 
und Projekte sollen auf ihre Wirksamkeit zur Zielerreichung hin evaluiert werden.
	
	 2.2	 	 	 Bildungsberatung	der	Stadt	Köln	–	Beratung	für	Bürgerinnen	und	Bürger		
z
u	Fragen	des	Übergangs	Schule	–	Beruf,	den	Bildungsgängen	der	Berufskollegs		
sowie	zum	Nachholen	von	Schulabschlüssen
1. Grundlagen   Ratsbeschluss 	vom	6.	Mai	1971:	Einrichtung einer „Zentralstelle für Bildungsbera ­
tung und Bildungswerbung“.  
Dieser Beschluss war zukunftsweisend und ist immer noch aktuell: 
Auf kommunaler Ebene leitet sich dies aus den Gründen für die Entwicklung regio ­
naler Bildungslandschaften ab: Für die Organisation von Bildungs ­ un d Lernprozes ­
sen, die individuelle Potentiale und die Förderung der Lebensperspektiven als 
Ausgangspunkt haben, ist das Angebot von Beratung in Übergangssituationen ein 
wesentliches Element.  
Die Landesregierung NRW baut mit der Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ 
die Berufs ­ un d Studienorientierung flächendeckend aus. Bildungsberatung 	ist	ein	
Element	des	Übergangssystems 	Schule	-	Beruf, schafft Transparenz zu möglichen 
Bildungswegen und fördert dadurch die Beratungskompetenz z.B. von Lehrkräften.  
(Koalitionsvertrag von 2012 ­201 7: 2. Bildung, Für eine Politik der Vorbeugung.)
In ihrer Konzeption Lernen im Lebenslauf (23.04.2008) vertritt die Bunderegierung: 
„Nur wer den Überblick über die verschiedenen Bildungsmöglichkeiten hat, kann 
sich sinnvoll und eigenverantwortlich entscheiden. Bildungsberatung ist ein zen­
trales Element für erfolgreiches Lernen im Lebenslauf, nicht nur für bildungsferne 
Zielgruppen.“

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 16
forum-beratung: 	B ildungs- 	un d	B erufsberatung
www.forum-beratung.de/aktuelles/news/201 1-05-1 1-kleine-anfrage-zur-situation-der-
bildungs-und-berufsberatung.html
Die Aufgaben der Bildungsberatung der Stadt Köln sind auf der Internetseite  
der Stadt Köln im Detail beschrieben. 
stadt-koeln.de: 	Bildungsberatung 	im	Amt	für	Schulentwicklung
www.stadt-koeln.de/service/adressen/bildungsberatung-im-amt-fuer-schulentwicklung
2. Ziele  /  H andlungsfelder  	Die von Bildungs ­ und Weiterbildungsanbietern unabhängige Bildungsberatungs ­
stelle wurde geschaffen, um 	in dividuelle 	B ildungsmöglichkeiten  erschließbar zu 
machen.
Gleichzeitig erhielt die Bildungsberatung den Auftrag, für die Idee	des	lebens-
langen	Lernens 	in der Öffentlichkeit zu werben und Einzelne zu ermutigen, ihre 
Bildungschancen wahrzunehmen.
Die im Ratsbeschluss von 1971 genannten Ziele werden nach wie vor verfolgt. Bei 
sich verändernden Rahmenbedingungen entwickelt sich die  Umsetzung  weiter:  
–  S eit 2004 liegt der Schwerpunkt in der Schullaufbahnberatung zum Übergang 
von der	Sekundarstufe 	I	in	die	Sekundarstufe 	II (gymnasiale Oberstufe und 
Berufskollegs) und dem Erreichen von weiteren Schulabschlüssen.
–  E s werden Orientierungs-, 	E ntscheidungs- 	un d	H andlungshilfen  gegeben.  
Ziel ist, die Voraussetzungen Einzelner mit den Möglichkeiten des Bildungssys ­
tems  abzugleichen und individuelle Lösungen zu finden. 
–  D abei orientiert sich die Bildungsberatung an den Bildungszielen der Einzelnen. 
Sie handelt trägerneutral .
–  I nformationen über Bildungsgänge und Bildungsmöglichkeiten werden Lehrkräf ­
ten und weiteren Multiplikatoren weitergegeben, damit diese sie für die Beratung 
in Schule und im Übergang Schule ­B eruf nutzen können.
3. Gremienstruktur  	Die Bildungsberatungsstelle der Stadt Köln (Sachgebiet 404/2) hat keine eigene 
Gremienstruktur, ist jedoch Mitglied  folgender Gremien:
–  B eirat Schule ­B eruf
–  K AoA ­F acharbeitskreis „Übergangssystem/Berufsvorbereitung“
–   A rbeitskreis vernetzte Beratung  
bildung.koeln.de: 	AK	Vernetzte 	Beratung 	 
www.bildung.koeln.de/beratung/ak_vernetzte_beratung/index.html 	
–  Q ualität in der Beratung (QiB) Köln
 bildung.koeln.de: 	Q ualität	in	d er	B ildungsberatung
	 w ww.bildung.koeln.de/beratung/qib/index.html
– S chulleitungsrunden der Kölner Berufskollegs (nach Bedarf)

Seite 17Teilberichte
Arbeitsgruppe 	Schule	–	Hochschule/Beruf 	Köln
Die Bildungsberatung hat in Kooperation mit der Teamleitung akademische Berufs ­
beratung der Arbeitsagentur die 	Geschäftsführung  inne. Die Arbeitsgruppe tritt  
4 x im Jahr zusammen. Sie ist ein Fachgremium des Beirates Schule – Beruf. In ihr 
arbeiten mit: Agentur für Arbeit, Bezirksregierung Köln, BezirksschülerInnenvertre ­
tung, Bildungsberatung der Stadt Köln, Handwerkskammer zu Köln, Industrie ­  
und Handelskammer zu Köln, Stadtschulpflegschaft, Studienberatungen der 
Fachhochschule und Universität zu Köln sowie Koordinatorinnen und Koordinatoren 
für Berufs ­  und Studienorientierung (StuBOs).  
4. Aktivitäten  /  M aßnahmen  	Die	Angebote 	und	Maßnahmen 	der	Bildungsberatung 	richten		
sich	insbesondere 	an:
– J ugendliche / Junge Erwachsene und deren Eltern
– L ehrkräfte 
–  M ultiplikatorinnen und Multiplikatoren im Übergang Schule – Beruf  
(Berufsberatung der Agentur für Arbeit, Berufseinstiegsbegleitung, JobCenter,  
Jugendberatungsstellen, Schulsozialarbeit, Schulpsychologie und Beratungsstel ­
len im Übergang Schule – Beruf sowie ehrenamtlich Tätige).
Beratung 	per	Telefon,	E-Mail	oder	persönlichem 	Gespräch 	
Im Kalenderjahr 2015 verteilten sich die Beratungsanfragen folgendermaßen:      
– 7 25 telefonische Beratungsgespräche 
– 5 40 telefonische Informations ­A nfragen 
– 2 97 Mail ­A nfragen 
– 3 7 persönliche Beratungsgespräche 
Bildungsberatung 		
am	Info-Stand

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 18
Anfragen per Mail haben sich in den vergangenen 5 Jahren nahezu verdoppelt. 
Reine Informationsanfragen (z.B. Wo finde ich eine Schule für…) haben sich redu ­
ziert, vermutlich durch die Einführung von Schüler ­O nline.
In der telefonischen und persönlichen Beratung machen sich komplexer 	w erdende	
Lebenssituationen 	bemerkbar (z.B. Zuzug aus anderen Bundesländern, längere 
Krankheit). 
Während der Telefonsprechstunde dienstags von 10 – 12 und donnerstags von  
14 – 16 Uhr wird die telefonische Erreichbarkeit für die Zielgruppen sichergestellt. 
Auch außerhalb dieser Zeiten werden Telefonate geführt und Anfragen bearbeitet.
Zu Zeiten erhöhter Beratungsanfragen vor und nach den Sommerferien sowie zum 
Schulhalbjahr wird die Telefonsprechstunde ausgeweitet. 
Vielschichtige Fragestellungen zur Schullaufbahn, z.B. Fragen zum Nachholen des 
Hauptschulabschlusses, zur Wahl des geeigneten Bildungsgangs an einem Berufs ­
kolleg, zur Fortsetzung der Schullaufbahn bei Abbruch der gymnasialen Oberstufe 
und zur Fortsetzung der Schullaufbahn bei Zuzug nach Köln sind Themen der 
persönlichen Anfragen.
Öffentlichkeitsarbeit
Um eine möglichst große Breitenwirkung zu erzielen werden Eltern, Schülerinnen 
und Schüler als auch Lehrkräfte sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren über 
Print­  und Online ­M edien angesprochen:
–	 	R edaktion 	 der 	 Broschüre 	 „Weiterführende 	 Schulen 	 in 	 Köln 	 - 	 Sekundarstufe 	 II“	
(Auflage	13.000):	 
Diese Broschüre wird jährlich im Herbst aktualisiert und in einer Auflage von 
13.000 Exemplaren allen Schülerinnen und Schülern der Abgangsklassen der 
Sekundarstufe I und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zur Verfügung 
gestellt.
–	 	I nternet: 	 www.stadt.koeln 	 und 		 www.bildung.koeln.de 	
Regelmäßig werden Beiträge für die Rubriken Schule, Berufswahl  und der FAQs 
erstellt bzw. aktualisiert, insbesondere:  
 
Übersichtsseite der Kölner Berufskollegs:  
Kölner	B erufskollegs 	 
www.bildung.koeln.de/berufswahl/berufskolleg/index.html  
 
Übersichtsseite: Abitur in Köln  
Abitur-in-Köln.de  
www.bildung.koeln.de/_abitur-in-koeln/doppel.html

Seite 19Teilberichte
Vernetzungsplattform für StuBOs der Sek. II  
StuBO-Koordinatorinnen 	und	-Koordinatoren 		der	Sekundarstufe 	II 
www.bildung.koeln.de/berufswahl/berufswahlkoordination/sek_ii/index.html  
 
Beratungstool für die Berufs ­  und Studienorientierung an Gesamtschulen  
und Gymnasien  
Beratungs-Tool	Sekundarstufe 	II 
www.bildung.koeln.de/beratungstool_sekII
Messe	der	Kölner	Berufskollegs
–  3 5 Aussteller präsentieren ihre Angebote 
– V orträge und Beratungsangebote im Rahmen der Messe
–  ü ber 4000 Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und andere Interessierte 
besuchten 2015 die Messe 
–  K onzeption, Koordination und Durchführung der Messe der Kölner  
Berufs k ollegs gemeinsam mit dem Regionalen Bildungsbüro und der Stiftung 
Berufliche Bildung 
– V orträge – Informations ­ und Beratungsgespräche  
 
Siehe auch: bildung.koeln.de: 	Messe	der	Berufskollegs  
www.bildung.koeln.de/berufswahl/artikel/artikel_06439.html
 
Qualifizierungen 	/	S chulung	v on	M ultiplikatorinnen 	un d	M ultiplikatoren
	StuBO-Qualifizierung 	Sek.	II:	 
–  Q ualifizierung zur regionalen Vernetzung für Koordinatorinnen und Koordinato ­
ren der Berufs ­  und Studienorientierung in der Sekundarstufe II. 
–  D ie Koordination der Veranstaltung erfolgt mit den Akteuren der Arbeitsgruppe 
Schule – Hochschule/Beruf und in enger Abstimmung mit KAoA
–  7 M odule, jeweils halbtägig, für 25 Koordinatorinnen und Koordinatoren für 
Berufs ­  und Studienorientierung der Sekundarstufe II (2015 haben Lehrkräfte aus 
14 Gymnasien, 4 Gesamtschulen und 4 Berufskollegs teilgenommen.)
	Info-Veranstaltung: 	neue	Struktur 	der	Bildungsgänge 	an	Berufskollegs: 	 
–  Z .B. wurden 2015 fünf Up ­D ate­V eranstaltungen zu Neuerungen in der  
Ausbildungs ­  und Prüfungsordnung  (APO)  der  Berufskollegs durchgeführt. 
–  I nsgesamt ca. 90 Mitarbeitende der Schulpsychologie, der Beratungsstellen im 
Übergang Schule ­B eruf und des JobCenter/Schülerteam haben teilgenommen.
–  Z usätzlich wurde bei den Regionalkonferenzen der Kölner Schulen über das 
Thema informiert.  
Präsenz-Veranstaltungen 	f ür	B eratende:	 	 
–  B eratungswissen zum Übergang von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II 
und zum weiteren Erwerb von Schulabschlüssen für Beratende im Übergang 
Schule – Beruf (z.B. Jugendberatung, Kompetenzagenturen, Schulsozialarbeit)
–  D ie Veranstaltungen werden auf Anfrage durchgeführt bzw. über die  
Geschäftsstelle Qualität in der Beratung Köln (LRNK e.V.) angeboten.

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 20
Geschäftsführung 	der	Arbeitsgruppe 	Schule	–	Hochschule 	/	Beruf
–  in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und in Abstimmung mit  
KAoA (404/3).
–  Die Geschäftsführung umfasst u.a. 
 – die Herausgabe eines Info ­Le tters, 
 – die Organisation der jährlichen StuBO ­Se k.II –Jahresarbeitstagung, 
 – die Koordination der StuBO ­Se k.II­Qu alifizierung zur regionalen Vernetzung 
–  Beratungs ­To ol für die Berufs ­ u nd Studienorientierung in der  Sekundarstufe II  
an Gymnasien und Gesamtschulen. Es handelt sich um eine Orientierungshilfe  
für alle Lehrkräfte.  
 
Weitere Informationen zur Arbeitsgruppe:  
Bildung.koeln.de: 	StuBO-Koordination 	Sek.	II 
http://www.bildung.koeln.de/berufswahl/berufswahlkoordination/sek_ii/index.html
5. Qualitätsentwicklung  	–  Jährlich wird ein Tätigkeitsbericht erstellt. Er ist Grundlage für die Reflexion der 
Ziel­Erreichung und für die Planung von Aufgaben.    
–  Die Aufgaben werden schrittweise an den Handlungszielen des Dezernats IV 
ausgerichtet und soweit erforderlich überprüft und angepasst. 
–  Die Bildungsberatung ist Mitglied bei QiB	Köln	(Qualität	in	der	Beratung) und  
hat eine entsprechende Selbstverpflichtung abgegeben. Im März 2015 wurde 
durch ein Audit bestätigt, dass die vereinbarten Qualitätskriterien von QiB Köln 
erfüllt werden.   
 
Weitere Informationen zu
	QiB	Köln 
www.bildung.koeln.de/beratung/qib/index.html
–  Die Mitarbeiterinnen entwickeln ihre persönliche und fachliche Kompetenz über 
Selbststudium, Tagungen und Fortbildungen weiter.
6.  Problemfelder /  
Herausforderungen
–  Der Beratungsbedarf der Ratsuchenden übersteigt häufig die personellen und 
zeitlichen Ressourcen der Bildungsberatungsstelle. 
–  Ratsuchende, die weder Anrufbeantworter oder E ­Mai l nutzen, können ihre 
Anfragen nicht anbringen und  geben auf. Ob dadurch Bildungschancen nicht 
wahrgenommen werden können, lässt sich nur vermuten. 
–  Die Zahl der Ratsuchenden mit psychischen Erkrankungen nimmt zu. Bisher 
wurden diese jedoch zahlenmäßig nicht gesondert erfasst.
–  Es fragen immer wieder Menschen mit (Bildungs ­)B iographien an, für die keines 
der vorhandenen Angebote passt ( z.B. besondere Familiensituation, Krankheit, 
Migration). Die Anzahl wird bisher nicht gesondert erfasst. 
7.  Ausblick / Planung /  
weitere Schritte
–  Bildungsberatung entwickelt sich zunehmend zu einer Servicedienststelle  für 
Multiplikatoren. Da die Anfragen von professionellen als auch ehrenamtlichen 
Multiplikatoren stark angestiegen sind, wird überlegt, diese Zielgruppen durch 
entsprechende Angebote in ihrer Beratungskompetenz noch mehr als bisher zu 
stärken.

Seite 21Teilberichte
–  Na ch wie vor wird von Eltern, Jugendlichen und (jungen) Erwachsenen professio -
nelle	und	neutrale 	Beratung 	 nachgefragt. Ihr Anliegen ist es, Zugang zum 
geeigneten Bildungsangebot zu finden, aus den vielfältigen Informationen die 
relevanten auszuwählen, zu sichten, zu bewerten und dann in Beziehung zur 
persönlichen Lebenssituation zu setzen. 
–  I m Amt für Schulentwicklung (40) übernimmt Bildungsberatung  zunehmend 
Querschnittsaufgaben:  Ihr Fach­  und Erfahrungswissen stellt sie zur Verfügung, 
berät und arbeitet mit  z.B. bei Schüler ­O nline, Publikationen des Amtes für 
Schulentwicklung, KAoA ­F acharbeitskreisen sowie bei der Schulentwicklungs­
planung Berufskollegs. 
–  D as Beratungs-Tool	„Berufs- 	und	Studienorientierung 	in	der	Sekundarstufe 	II“  
wurde mit Lehrkräften entwickelt und von der Bildungsberatung umgesetzt. Es 
wird nach der Erprobungsphase allen Kölner Schulen ab Herbst 2016 als Bera ­
tungsgrundlage zur Verfügung stehen. Schon jetzt ist abzusehen, dass das Tool 
auch über die Grenzen Kölns hinaus gut angenommen wird. Die Bildungsbera ­
tung steuert ist in Abstimmung mit KAoA den Prozess der Einführung und 
weiteren Entwicklung.  
–  D ie Messe	der	Kölner	Berufskollegs  wird weiter entwickelt und optimiert. U.a. 
sollen ein Elternforum  und ein Lehrkräfteforum  eingerichtet werden, um diese 
Zielgruppen verstärkt anzusprechen.
–  D ie Bildungsberatung wird künftig verstärkt auf interessante 	B ildungschancen  
(z.B. Doppelqualifikation) in Köln aufmerksam machen. Die notwendigen Aktivi ­
täten werden stets mit den Berufskollegs und anderen Beteiligten abgestimmt. 
–  J e mehr Schülerinnen 	und	Schüler	mit	sonderpädagogischem 	Unterstützungs -
bedarf auf die Berufskollegs wechseln, umso relevanter wird das Thema Inklusion 
in der Bildungsberatung. 
–  Geflüchtete 	Menschen   werden zunehmend in das Regelschulsystem  
überwechseln. Damit wir sich die Zahl der Ratsuchenden auch aus diesem 
Personenkreis erhöhen.  
–  E i n	Angebot 	zur	Vorbereitung 	auf	die	Externenprüfung  zum Hauptschulab ­
schluss und zum Mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) wird in Zusam ­
menarbeit mit dem Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) der Universität zu Köln 
entwickelt.  
 
Ab Herbst 2016 unterstützen Lehramtsstudierende während ihres Berufsfeld ­
praktikums bei der Vorbereitung auf die Prüfung. Das Angebot wird sich an 
Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene richten, die sich selbstständig 
auf die Prüfung vorbereiten müssen und für die bestehende institutionelle 
Angebote nicht passen.

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 22
	 2.3	 	 	 	 Kommunale	Koordinierungsstelle	–		
Koordinierung	der	Umsetzung	der	Landesinitiative		
„Kein	Abschluss	ohne	Anschluss“	
1. Grundlagen  –  Ausbildungskonsens 	NRW :	Mit dem Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne 
Anschluss – Übergang Schule ­Ber uf in NRW“ (KAoA) sollen die Jugendlichen 
frühzeitig bei der Berufsorientierung, der Berufswahl und dem Eintritt in Ausbil ­
dung unterstützt werden. Darauf hatten sich die Partner im Ausbildungskonsens 
NRW im Jahr 201 1 geeinigt. Der Ausbildungskonsens NRW besteht aus Gewerk ­
schaft, Wirtschaft, Kammern, Kommunen, der Bundesagentur für Arbeit und der 
Landesregierung.  
 
mais.nrw: 	Ausbi ldungskonsens  
https://www.mais.nrw/ausbildungskonsens
–  Ratsbeschluss 	vom	18.12.2012	und	vom	15.12.2015: Der Rat der Stadt Köln 
beauftragte in seiner Sitzung vom 18.12.2012 die Verwaltung, eine Kommunale 
Koordinierungsstelle – Übergang Schule ­Ber uf im Amt für Schulentwicklung 
einzurichten und in der Sitzung am 15.12.2015 weitere Stellen zuzusetzen:  
 
stadt-koeln.de: 	Ratsbeschluss 	vom	18.12.2012 
https://krdinv61.verwaltung.stadtkoeln.de/buergerinfo/ 	
vo0050.asp?__kvonr=37371&search=1  
 
stadt-koeln.de: 	Ratsbeschluss 	vom	15.12.2015 
https://krdinv61.verwaltung.stadtkoeln.de/buergerinfo/ 	
to0050.asp?_ _ k tonr =193189&search=1
–  Ziele und Aufgaben der Kommune bzw. der Kommunalen Koordinierungsstelle 
wurden von Herrn Oberbürgermeister Roters und Herrn Dr. Schäffer, Staatsse­
kretär im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, am 12.08.2013 in einer 
„Absichtserklärung“ festgelegt und dokumentiert. Die wesentlichen Aufgaben 
der kommunalen Koordinierungsstelle werden darin wie folgt beschrieben:  
 –  Koordinierung der Abstimmungsprozesse der Akteure im Übergang  
Schule – Beruf über inhaltliche und zeitliche Ziele zu Maßnahmen in  
den Handlungsfeldern 
 –  Koordinierung der Umsetzung der Abstimmungsergebnisse in den  
Handlungsfeldern
2. Ziele  / Handlungsfelder  	–  Zentrales Ziel ist, allen jungen Menschen nach der Schule möglichst rasch eine 
Anschlussperspektive für Berufsausbildung oder Studium zu eröffnen und durch 
ein effektives, kommunal koordiniertes Gesamtsystem unnötige Warteschleifen 
zu vermeiden. 
–  Für die Umsetzung des neuen Übergangssystems des Landes NRW spielen  
die Kommunen eine wichtige Rolle: sie bündeln über die kommunalen Koordinie ­
rungsstellen die Aktivitäten vor Ort.

Seite 23Teilberichte
Berufsfelderkundung 	
im	Betrieb
–  Z um Aufgabenspektrum der kommunalen Koordinierungsstellen gehören: 
Ansprache und Zusammenführung aller relevanten Partner, Herstellung von 
Transparenz über Nachfrage ­  und Angebotsseite, Initiieren von Absprachen, 
Vereinbarungen zwischen den Partnern, Nachhalten der Wirksamkeit, Qualitäts ­
sicherung und Evaluierung auf lokaler Ebene. 
	Die	vier	zentralen 	Handlungsfelder 	sind: 
– B erufs ­  und Studienorientierung  
– Übe rgangssystem Schule ­Be ruf 
– S teigerung der Attraktivität des dualen Systems  
– K ommunale Koordinierung
	Handlungsfeld 	1	-	Berufs- 	und	Studienorientierung 	 
 Mit definierten Standardelementen der Berufsorientierung (SBO) wird die  
Studien­  und Berufsorientierung aller Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8  
in den allgemeinbildenden Schulen konkretisiert und systematisiert.
Die Kommunale Koordinierungsstelle initiiert, begleitet und fördert die Prozesse 
der Implementierung.

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 24
Die Standardelemente der Berufsorientierung (SBO) sind: 
Bezeichnung 	d er		
Standardelemente
Beschreibung 	
1.	 	 Q ualitätsentwicklung, 		
Erfahrungstransfer 	un d	
Qualifizierung
Handelnde Akteure entwickeln Qualität der Berufs ­  und Studienorientierung auf regionaler  
Ebene weiter. Sie nutzen Erfahrungstransfer und erhalten interne und externe  Angebote zur  
Qualifizierung. 
2.	Schulische 	Beratung
2.1. Schulische Beratung Lehrkräfte und Fachkräfte für Schulsozialarbeit beraten die Schülerinnen und Schüler in Zusammen­
arbeit mit der Berufsberatung und ggf. der Studienberatung der Hochschulen.
2.2.  B eratung und Orien­
tierung durch  die BA
Schülerinnen und Schüler werden, abgestimmt mit den Aktivitäten der Schule,  zur Berufswahl­
vorbereitung durch die Berufsberaterinnen und Berufsberater  der Arbeitsagenturen informiert und 
individuell beraten.
2.3. Elternarbeit Eine frühzeitige und systematische Einbindung der Eltern begleitet den gesamten schulischen  
Prozess der Berufs ­  und Studienorientierung.
3.1. Curriculum Die Schulen gestalten die Berufs ­  und Studienorientierung fächer  ü bergreifend auf der Grundlage eines 
schuleigenen Curriculums. Sie setzen die Standardelemente als Bestandteil der individuellen  
Förderung in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern um.
3.2.  K oordinator/innen  
für Berufs ­  und Studien­
orientierung 
Lehrkräfte und ggf. Fachkräfte für Schulsozialarbeit koordinieren die schulische Berufs ­  und  
Studienorientierung innerhalb jeder Schule und mit außerschulischen Partnern.
3.3  B erufsorientierungs  bü ro 
(BOB)
Ein BOB steht als zentraler schulischer Raum für Informationen, Gespräche und Koordinierungs­
aufgaben zur Verfügung.
4.	P ortfolioinstrument 	 Für den gesamten schulischen Prozess der Berufs ­  und Studienorientierung begleitendes Portfolio­
instrument wird verbindlich für alle Schülerinnen und Schüler  ab Klasse 8 durch die Schule eingeführt.
5.	P otenzialanalyse Stärken ­  und handlungsorientierte Analyse von Potenzialen. Schülerinnen und Schüler entdecken in Kl. 8 
ihre fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Potenziale im Hinblick auf Lebens ­  und Arbeitswelt
6.	P raxisphasen
6.1.  B erufsfelder  
erkunden
Schülerinnen und Schüler orientieren sich in Kl. 8  in mehreren Berufsfeldern. SuS lernen berufliche 
Tätigkeiten exemplarisch in mehreren (mind.3) Berufsfeldern praxisnah kennen. 
6.2.  B etriebspraktika  
in Sek. I und II
Über ein Betriebspraktikum lernen die Schülerinnen und Schüler die Berufs ­  und Arbeitswelt anhand 
von definierten Aufgaben kennen. 
6.3.Praxiskurse Schülerinnen und Schüler  in Kl. 9 und 10 vertiefen praktische Erfahrungen in einem Berufsfeld bzw. ihre 
fachlichen und sozialen Kompetenzen, ähnlich den Qualifizierungsbausteinen der Berufsvorbereitung. 
6.4. Langzeitpraktikum Ergänzend zum Betriebspraktikum bietet das Langzeitpraktikum ausgewählten SuS die Möglich  k eit 
trotz fachlicher/persönliche Schwierigkeiten einen direkten Übergang von der Schule in die Ausbildung 
zu erreichen.
6.5. Studienorientierung Schülerinnen und Schüler orientieren sich über die Studienvoraussetzungen für die von ihnen bevor ­
zugten Berufsfelder bzw. Berufsbilder.
7.	Gestaltung 	des	Übergangs
7.1. Bewerbungsphase Schülerinnen und Schüler gestalten durch ihre Bewerbungen einen schulexternen Schritt ihres  
individuellen Übergangsprozesses von der Schule in die Berufswelt. Ab Kl. 9.
7 .2. Übergangsbegleitung Bei der systematischen Gestaltung des Übergangs benötigen einzelne Schülerinnen und Schüler  
eine individuelle Unterstützung durch eine Begleitung des Berufseinstiegs.
7.3.  K oordinierte  
Übergangsgestaltung
Sie dient der Verwirklichung der Ergebnisse des individuellen Orientierungsprozesses durch eine  
realistische konkrete Anschlussperspektive.

Seite 25Teilberichte
Die Standardelemente der Berufsorientierung (SBO) sind auch hier im  
Überblick zu finden:
berufsorientierung-nrw.de: 	K AoA-Standardelemente 	i m	Ü berblick 	
http://www.berufsorientierung-nrw.de/standardelemente/ueberblick-/index.html
Handlungsfeld 	2	–	Übergang 	Schule-Beruf 	
Die Angebote im Übergangssystem Schule ­A usbildung dienen der Realisierung einer 
verbindlichen Ausbildungsperspektive. Dabei wird es auf die optimale Anpassung von 
Angebot und Nachfrage ankommen, um klare Angebotsstrukturen zu schaffen. Der 
Ausbildungsmarkt ist im Hinblick auf die Passung von Ausbildungsstellen und Nach ­
frage zu analysieren und zu optimieren.
Handlungsfeld 	3	–	Attraktivität 	der	dualen	Ausbildung
Die duale Ausbildung soll durch gezielte Ansprache und Information bei Jugendlichen 
und Erziehungsberechtigten gefördert und deren Attraktivität gesteigert werden. 
Handlungsfeld 	4	–	Kommunale	Koordinierung
Das Umsetzen der Landesinitiative wird kommunal in der Verantwortungsgemein ­
schaft aller relevanten Akteure koordiniert. Die Kommunale Koordinierungsstelle  
soll den Prozess der Umsetzung vor Ort anstoßen und ein Abstimmungskonzept 
entwickeln. 
Die Kommunale Koordinierungsstelle moderiert den Prozess der Verständigung 
über Zuständigkeiten und Rollen der Akteure; gewährleistet Transparenz über 
regionale Angebote der Berufs ­  und Studienorientierung und über regionale 
Akzente zu Berufschancen und Fachkräftebedarf; organisiert entsprechende 
Abstimmungsprozesse; dokumentiert den Überblick über Nachfrage und Angebote 
im Übergangssystem Berufsvorbereitung und der Berufsausbildung.
3. Gremienstruktur  	Steuergruppe	KAoA
–  Z usammensetzung: Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, der  
Agentur für Arbeit, IHK, HWK, Schulaufsicht
–  T agungsrhythmus: vierteljährlich
–  A ufgaben: Koordinierung und Steuerung der Umsetzung von KAoA in Köln
StuBO-Arbeitskreise 	aller	Sek.	I	–	Schulformen
Die Lehrkräfte, die als Studien ­  und Berufsorientierungskoordinatorinnen und 
­k oordinatoren benannt sind,  werden zwei bis drei Mal pro Jahr zu Information und 
Erfahrungsaustausch eingeladen.
AG	Schule	/	Hochschule 	Beruf	(unter	AG	des	Beirates 	Schule	–	Beruf) 	
S. dazu unter „Bildungsberatung“ (404 ­2 )
Mitwirkung 	im	Beirat	Schule	–	Beruf
Informationen zur Zusammensetzung und zu den Aufgaben finden Sie hier:  
bildung.koeln.de: 	Beirat	Schule	-	Beruf	Köln 
http://www.bildung.koeln.de/berufswahl/beirat/ 	
index.html?PHPSESSID=5ae344eeff9b4c49485e9bea5c442c42

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 26
Kommunale 
Koordinierung  
Schule-Beruf
Facharbeitskreis  
Übergangssystem
Facharbeitskreis  
Berufsausbildung
StuBO  
Arbeitskreise
Steuergruppe
Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)
Beirat Schule-Beruf
AG Schule-  
Hochschule  /  B eruf
Die	Gremienstruktur 	in	der	Übersicht:
4. Aktivitäten  /  M aßnahmen  	Die	Angebote 	und	Maßnahmen 	von	KAoA	richten	sich	insbesondere 	an:
–  a lle Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 8, deren berufliche Perspektive  
entwickelt und begleitet wird.
–  d ie im Ausbildungskonsens vertretenen Partner und die zur Umsetzung des 
Gesamtkonzeptes relevanten Akteure: Schulen, Schulaufsicht, Hochschulen, 
Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, Kammern, Kommunale Ämter,  
die Bundesagentur für Arbeit, Landesregierung, Integrationsfachdienste und 
weitere Träger und Akteure der genannten Politikfelder.
Handlungsfeld 	1	-	Berufs- 	und	Studienorientierung 	
Ab dem Schuljahr 2013 / 2014 beteiligten sich Jahr für Jahr mehr Schulen an der 
Umsetzung der Landesinitiative KAoA:  
Schuljahr 2013 / 2014: 20  Schulen  
Schuljahr 2014 / 2015: 53  Schulen 
Schuljahr 2015 / 2016: 83 Schulen  
Schuljahr 2016 / 2017  96 Schulen

Seite 27Teilberichte
Übersicht: 	KAoA-Schulen 	und	durchgeführte 	Potentialanalysen
	Potenzialanalyse 	
Schuljahr 2013 / 2014 Für die Durchführung der Potenzialanalysen wurden außer ­
schulische Bildungsträger von der Kommunalen Koordinierung zertifiziert. Fünf 
Bildungsträger haben Potenzialanalysen durchgeführt. Zusätzlich wurden in den 16 
ehemals STARTKLAR ­S chulen Potenzialanalysen von weiteren Bildungsträgern 
(alternativ gefördert KAoA BOP) durchgeführt.  
 
Schuljahr 2014 / 2015: Erstmals wurde eine öffentliche Ausschreibung und Vergabe 
für die Durchführung der Potenzialanalysen durch die Kommunale Koordinierung 
durchgeführt. Vier Bildungsträger oder Bietergemeinschaften waren an der Durch ­
führung beteiligt. Zusätzlich wurden wiederum in den ehemals 16 STARTKLAR ­
Schulen und einigen anderen Schulen Potenzialanalysen für Schülerinnen und 
Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf von weiteren Bildungsträgern 
(alternativ gefördert durch KAoA BOP) durchgeführt.  
 
Schuljahr 2015 / 2016: Es erfolgte erneut eine öffentliche Ausschreibung durch die 
Kommune. Drei Bildungsträger / Bietergemeinschaften führen die Potenzialanaly ­
sen 2015 durch. Zusätzlich wurden für Schülerinnen und Schüler mit  besonderem 
Unterstützungsbedarf in 31 Schulen Potenzialanalysen von weiteren Bildungsträ ­
gern (alternativ gefördert durch KAoA BOP) durchgeführt.

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 28
Zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung organsiert die Kommunale 
Koordinierung jährlich ein Evaluationsgespräch mit den Bildungsträgern und  
Treffen zum Erfahrungsaustausch mit den Koordinatorinnen und Koordinatoren  
für Berufs ­  und Studienorientierung an den Schulen. Aus den Rückmeldungen der 
Schülerinnen und Schüler, der Eltern und der Lehrkräfte wird jährlich ein Evalua­
tionsbericht erstellt. 
	Berufsfelderkundung  
Schülerinnen und Schüler lernen exemplarisch berufliche Tätigkeiten in mindestens 
drei verschiedenen Berufsfeldern kennen. Die Berufsfelderkundungen finden nach 
der Potenzialanalyse in der 8. Klasse statt. Seit dem September 2015 ist das Portal 
www.berufsfelderkundung-koeln.de  aktiv. Hier können Schülerinnen und Schüler 
direkt online Plätze zur Berufsfelderkundung buchen. Die Einrichtung des Portals 
wurde von der Kommunalen Koordinierung organisiert und konnte mit finanzieller 
und ideeller Unterstützung der IHK und den Arbeitgeberverbänden Chemie und 
Metall umgesetzt werden. 
Praxiskurse  
Für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf werden ab  
der Klasse 9 Praxiskurse angeboten, die vertiefte praktische Erfahrungen in einem 
Berufsfeld und das Erproben fachlicher und sozialer Kompetenzen ermöglichen soll. 
Die Praxiskurse beim Bildungsträger sind für höchstens 10 % der Schülerinnen und 
Schüler möglich. Seit 2013 wurden jährlich Praxiskurse wie beispielsweise „Kosme ­
tik und Körperpflege“ oder „Bau“ durchgeführt. 
Internetseite	zur		
Berufsfelderkundung 	in	Köln

Seite 29Teilberichte
StuBO	–	Koordinatorinnen 		und	Koordinatoren 	für		
Berufs- 	un d 	S tudienorientierung 	 
 Die StuBOs sind innerhalb der Schule für die Koordination der Umsetzung der 
Standardelemente zuständig und erhalten dazu seitens der Schulaufsicht einige 
Stunden Entlastung. Die Kommunale Koordinierung hat gemeinsam mit der Schul ­
aufsicht im Schuljahr 2013 / 2014, die StuBOs der an KAoA teilnehmenden Schulen 
regelmäßig zu Informations ­  und Austauschtreffen eingeladen. Die hohe Anzahl an 
Schulen und StuBOs veranlasste die Kommunale Koordinierung dazu, nunmehr 
stärker schulformbezogene StuBO – Arbeitskreise zu nutzen, um zu informieren 
und zu evaluieren, wie der Implementierungsprozess an den Schulen voranschrei ­
tet. Derzeit tagen bereits StuBO – Arbeitskreise der Förderschulen, der Hauptschule 
und der Realschulen. Für die Gesamtschulen und die Gymnasien wurden im Schul ­
jahr 2015/2016 ebensolche Arbeitskreise initiiert. Ein Arbeitskreis für die  StuBOs 
aus Berufskollegs soll im Schuljahr 2016/2017 folgen.
Weitere	S tandardelemente  
Portfolioinstrument  – Ein den gesamten schulischen Prozess der Berufs ­  und 
Studienorientierung begleitendes Portfolioinstrument –der „Berufswahlpass NRW“ 
– wird jedem Schüler/jeder Schülerin, der/die an der Potenzialanalyse teilnimmt, 
durch den Bildungsträger ausgehändigt.  
 Betriebspraktika  – Über ein dreiwöchiges Betriebspraktikum lernen Schülerinnen 
und Schüler die Arbeitswelt unmittelbar kennen. Die Kommunale Koordinierung hat 
die Aufgabe der Zentralstelle für das Schülerbetriebspraktikum (ZfB) übernommen 
und organisiert die Epochenplanung – die Koordination von Zeiten/Epochen, zu 
denen die Schulen ihre Praktika im Schuljahr durchführen.
Langzeitpraktikum  – Für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstüt ­
zungsbedarf kann ergänzend zum Betriebspraktikum ein Tag pro Woche ein Lang ­
zeitpraktikum im Betrieb ermöglicht werden. In Köln führen verschiedene Haupt ­ 
und Förderschulen ihre bisherigen BUS ­K lassen weiter, die ein zwei  t ätiges 
Langzeitpraktikum für die Schülerinnen und Schüler ermöglichen. 
Studienorientierun g – Die Studienorientierung in der Sekundarstufe II wird in Köln 
schon seit einigen Jahren von einer Unterarbeitsgruppe des Beirates Schule – Beruf 
„Schule/Hochschule – Beruf“ thematisiert. Es sind verschiedene Qualifizierungen für 
Lehrkräfte der Sekundarstufe II und mehrere Jahrestagungen durchgeführt worden. 
Ein neues Produkt, ein interaktives „Beratungstool“, entwickelt in der AG Schule 
– Hochschule/Beruf,  wird derzeit erprobt und im Herbst 2016 fertiggestellt sein. 
Die Aktivitäten der AG werden in den Gesamtzusammenhang von KAoA durch die 
intensive Zusammenarbeit der Akteure eingebunden.  
 
Nähere Informationen dazu finden Sie im Teilbericht „Bildungsberatung“ (404 ­2 ) 
und im Internet:  
bildung.koeln.de: 	Berufswahlkoordination 	in	der	Sek_II  
www.bildung.koeln.de/berufswahl/berufswahlkoordination/sek_ii/standards/index.html

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 30
Anschlussvereinbarun g – Seit dem Schuljahr 2014/2015 wird die vom Land entwi ­
ckelte Anschlussvereinbarung von den Schülerinnen und Schülern am Ende  der 9. 
Klasse ausgefüllt. In ihr werden die bisherigen Aktivitäten der Berufsorientierung 
und der aktuelle Wunsch nach Ausbildung oder Weiterqualifizierung erhoben. Die 
Schülerinnen und Schüler geben freiwillig und anonym ihre Daten in die Datenbank 
(EckO) ein. Die ausgewerteten Daten für das Schuljahr 2014/2015 wurden der Koko 
erstmals zur Verfügung gestellt und werden für den Abgleich von Angebot und 
Nachfrage genutzt. 
Handlungsfeld 	2	-	Übergangssystem 	Schule	–	Beruf	
Facharbeitskreis Übergangssystem  – Die KoKo initiierte einen Facharbeitskreis (FAK) 
Übergangssystem, deren Mitglieder Vertreterin/Vertreter aus den Rechtskreisen 
SGB II, SGB III und SGB VIII und aus weiteren Fachkompetenzbereichen sind: des 
Jobcenters, der Agentur für Arbeit, des Jugendamtes, der Bezirksregierung Köln, der 
Berufskollegs, des Kommunalen Integrationszentrums, der Regionalagentur sowie 
der Bildungsberatung. Der FAK Übergangssystem erarbeitet eine Übersicht über die 
Maßnahmen und Angebote im Übergangssystem, die den Abgleich mit dem 
tatsächlichen Bedarf ermöglichen soll. 
„Produktionsschulen“  – Die Kommunale Koordinierung hat die Aufgabe, die jähr­
liche Umsetzung des Programms „Produktionsschulen“ abzustimmen und zu 
begleiten.  Unterstützt wird sie dabei von der Regionalagentur Köln.
Handlungsfeld 	3	-	Attraktivität 	der	dualen	Ausbildung 	
Facharbeitskreis Berufsfelderkundun g – Um die erstmalige Organisation von 
Berufsfelderkundungen in Köln zu unterstützen, hat die Kommunale Koordinierung 
einen Facharbeitskreis Berufsausbildung initiiert, in dem alle relevanten Wirt ­
schaftakteure und die schulische Seite vertreten sind. Die Wirtschaftsakteure 
haben verschiedene Maßnahmen der Werbung und Akquise in ihren eigenen Reihen 
zur Erhöhung des Platzangebotes an Berufsfelderkundungsplätzen getroffen. 
 Auf Anregung des Beirats Schule – Beruf führte die Kommunale Koordinierung am 
16.1 1.2015 einen Workshop durch, in dem Wirtschaftsakteure und Vertreter und 
Vertreterinnen aller Schulformen auf der Basis einer Analyse der bestehenden 
Aktivitäten, weitere konkrete Maßnahmen für das laufende Schuljahr zur Verbesse ­
rung des Kontaktes zwischen Schulen und Wirtschaft, zwischen Eltern und Wirt ­
schaft und zur Entwicklung neuer Formen der Ansprache für Jugendliche über social 
media erarbeitet haben. 
Handlungsfeld 	4	-	Kommunale	Koordinierung
–  A ufbau einer Gremien ­  und Arbeitsstruktur zur Umsetzung  
der Landesinitiative in Köln
–  A usbau der kommunalen Koordinierungsstelle

Seite 31Teilberichte
5. Qualitätsentwicklung   Mit Hilfe eines Statistik-Tools	von	Schüler-online  können künftig Schülerströme 
von der Sek. I zur Sek. II besser analysiert werden. Ziel ist es, dadurch Maßnahmen 
besser auf den jeweils aktuellen Bedarf abstimmen zu können.
Die Monitoringdaten 	zur Umsetzung der Standardelemente in den Schulen werden 
vor Ort in den Arbeitskreisen und Gremien in die Qualitätsdiskussion einbezogen.
6.  Problemfelder /  
Herausforderungen
 Ziel	und	Abstimmungsprozesse 	mit	allen	Akteuren 	in	der	Verantwortungs -
gemeinschaft 	im	Übergang 	Schule-Beruf:
Handlungsfeld 	1:	
–  Implementierung der Standardelemente – kontinuierliche Abstimmung mit  
Schulen und Schulaufsicht 
–  Das gemeinsame Vorgehen von Agentur für Arbeit – Berufsberatung –  und 
Kommunale Koordinierung soll weiter verbessert werden.
–  Die Präsenz von Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft in den Schulen 
braucht neue Formen, die von allen Eltern akzeptiert werden können.
–  Weiterer Ausbau der Plätze für Berufsfelderkundungen in der Wirtschaft.
Handlungsfeld 	2:	
–  Zum Abgleich von Angebot und Nachfrage im Übergangssystem fehlen noch 
verlässliche Daten.
–  Rechtskreisübergreifenden Abstimmungsprozesse zur Steuerung von Bildungs ­
angeboten und oder Beratungsangeboten (Jugend ­be rufsagentur) sind noch 
nicht abgeschlossen.
Handlungsfeld 	3:
–  Aufbau der  Kooperation mit dem Regionalen Ausbildungskonsens.
Handlungsfeld 	4:	
–  Der Beirat Schule – Beruf  und die Steuergruppe KAoA sind beides Gremien mit 
Entwicklungs ­ u nd Abstimmungszielen im Übergang Schule – Beruf. 
–  Häufig sind dieselben Akteure in beiden Gremien vertreten. Es besteht die Gefahr 
der Doppelstruktur.
–  Die Rahmenbedingungen werden seitens des Landes immer wieder angepasst, 
damit ändern sich auch Aufgaben und Rolle der Kommunale Koordinierung. Dies 
geschieht häufig  ohne vorherige Abstimmung und mit wenig Vorlauf. 
Weitere	Herausforderungen:
–  Derzeit fehlen noch Konzepte zur inklusiven Berufsorientierung für Schülerinnen 
und Schüler  im Gemeinsamen Lernen und für Flüchtlinge
7.  Ausblick / Planung /  
weitere Schritte
–  Erarbeitung von Kölner Leitlinien 	zum	Übergang 	Schule	–	Beruf – Aufgaben ­ u nd 
Rollenklärung der beteiligten Akteure
–  Erarbeitung 	vo n	Han dlungskonzepten  im Handlungsfeld 1 zur  
Umsetzung einzelner Standardelemente (Potenzialanalyse u.a.) sowie auch  
für Handlungsfeld 2 und 3
–  Weiterentwicklung der Qualitätssicherung in allen Handlungsfeldern
–  Aufbau der Übergangsstatistik  über Schüler Online

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 32
	 2.4	 	 	 	 Inklusion	–	Förderung	der	schulischen	Inklusion	und	der	inklusiven		
E
ntwicklung	der	Regionalen	Bildungslandschaft	Köln	
1. Grundlagen  –	 	UN-Konvention 	üb er	di e	Re chte	vo n	Me nschen	mi t	Be hinderung,  seit 2009  
in Deutschland rechtsverbindlich  
UN-Konvention 	über	die	Rechte	von	Menschen 	mit	Behinderungen  
www.behindertenbeauftragte.de/DE/Koordinierungsstelle/UNKonvention/	
UNKonvention_node.html 	
 
–  Ratsbeschluss vom 23.03.2010 und vom 13.07.2010: Der Rat beauftragt die 
Verwaltung mit der Entwicklung eines Inklusionsplans für Kölner Schulen  
Ratsbeschluss 	vom	23.03.2010 
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0050.asp?__ktonr=77208  
Ratsbeschluss 	vom	13.07.2010 
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0050.asp?__ktonr=83861
–  Inklusionsplan für Kölner Schulen: Mitteilung u.a. im Ausschuss Schule und 
Weiterbildung, 2012 
Inklusionsplan 	für	Kölner	Schulen	(2012)	 
www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/bildung-und-schule/inklusion-foerderung/
inklusionsplan-fuer-koelner-schulen
–  Erste Fortschreibung des Inklusionsplans für Kölner Schulen, Mitteilung u.a. im 
Ausschuss Schule und Weiterbildung, 2015  
Fortschreibung 	des	Inklusionsplans 	(2015) 
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0050.asp?__ktonr=191834
2. Ziele / Handlungsfelder  – 	Begriffsdefinition 	Ink lusion: Der Begriff der Inklusion wird hier grundsätzlich in 
einem umfassenden Sinne verstanden: nicht ausschließlich das gemeinsame 
Lernen von Menschen mit und ohne Behinderungen bzw. sonderpädagogischem 
Förderbedarf,
	sondern 	die	Entwicklung 	individualisierten 	Lernens 	aller	Schüle -
rinnen	und	Schüler	-	also	auch	unter	Berücksichtigung 	von	Hochbegabung, 	
Gender,	Migrationshintergrund 	etc.	-	sind	in	den	Blick	zu	nehmen.  Die vorlie ­
genden Ratsaufträge sowie auch die Komplexität der Aufgabenstellung eines 
Inklusionsplans für Kölner Schulen 
führt 	hier	zunächst	zu	einer	Fokussierung 	auf	
die	Frage,	wie	ein	inklusives 	Schulsystem 	unter	besonderer 	Berücksichtigung 	
der	Schülerinnen 	und	Schüler	mit	sonderpädagogischem 	Förderbedarf 	entste -
hen	kann. (Inklusionsplan für Kölner Schulen der Stadt Köln, S. 1 1)
–	 	Kernziel	de s	In klusionsplans 	(2 012): „Grundlegende Zielsetzung der Verwaltung 
ist die Schaffung 	einer	inklusiven 	Bildungslandschaft  bis zum Jahr 2020 im 
Rahmen einer prozesshaften Umsetzung. Bis dahin sollen in Abhängigkeit vom 
Elternwahlverhalten 
möglichst 	viele	Kinder	und	Jugendliche, 	die	einen	sonder-
pädagogischen 	Förderbedarf 	aufweisen, 	Schülerinnen 	und	Schüler	der	allge-
meinen	Schule	sein. Die Inklusionsentwicklung soll von der allgemeinen Schule 
aller Schulformen ausgehen ­ in Kooperation mit Sonderpädagogik, Jugendhilfe, 
Gesundheitsdienst und weiteren Bereichen.“ (Inklusionsplan für Kölner Schulen 
der Stadt Köln, S. 1 1)

Seite 33Teilberichte
– 	Erweiterung 	der	Zielsetzung 	in	der	Fortschreibung 	des	Inklusionsplans 	(2015):	
Das Ziel der Arbeit	mit	zugereisten 	Kindern 	und	Jugendlichen 	im	schulpflichti -
gen	Alter ist identisch mit den Zielen der Inklusion: mehr Chancengleichheit 
durch mehr Bildungsgerechtigkeit auf dem Wege einer bestmöglichen Präventi ­
on und  individuellen Förderung im Gemeinsamen Lernen. (Fortschreibung S. 4)
–  Maßnahmenplan:  Umsetzung der im Inklusionsplan und in der Fortschreibung 
festgelegten Maßnahmen.
3. Gremienstruktur  Expertenbeirat 	I nklusion
–  Z usammensetzung: Vertreterinnen und Vertreter aller Schulformen, Wissen ­
schaft, Schulaufsicht, Freie Wohlfahrtspflege, Stadtschulpflegschaft, Bezirksschü ­
lervertretung, Fachdienststellen der Stadt Köln, Integrationsrat, Gewerkschaft, 
Stiftungen 
–  D er Expertenbeirat berät und begleitet  die Verwaltung mit Experten ­  und 
Fachwissen.
–  K onstituierung: Herbst 2012
–  T agungsrhythmus: halbjährlich
–  E rgebnisprotokolle:  
stadt-koeln.de: 	Protokolle 	des	Expertenbeirats 	Inklusion 	Köln 
www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/bildung-und-schule/inklusion-foerderung/
Lenkungsgruppe 	I nklusion
–  Z usammensetzung: alle mit Inklusion befassten Fachämter (Integrierte Jugend­
hilfe­  und Schulentwicklungsplanung, Amt für Schulentwicklung, Amt für Kinder, 
Jugend und Familie, Gesundheitsamt, Amt für Soziales und Senioren, Behinder ­
tenbeauftragter) sowie die Untere Schulaufsicht
–  S teuerung kommunaler Aufgaben im Kontext schulischer Inklusion
–  S teuerung der Umsetzung des in der vorliegenden Inklusionsplanung  
beschriebenen Maßnahmenprogramms
–  T agungsrhythmus: vierteljährlich
Netzwerk 	E lternberatung 	I nklusion
–  Z usammensetzung: Elterninitiativen und ­v ereine, Stadtschulpflegschaft, Inklusi ­
onskoordination des Schulamtes für die Stadt Köln, Regionales Bildungsbüro, 
Schulpsychologischer Dienst / Familienberatung, Gesundheitsamt, Landschafts­
verband Rheinland, Universität zu Köln
–  K onstituierung: Mai 2014
–  T agungsrhythmus: vierteljährlich
Qualifizierungsnetzwerk 	I nklusion	
–  Z usammensetzung: mit Inklusion befasste Fachdienststellen der Stadt Köln, 
Universität zu Köln, Technische Hochschule Köln, Anbieter von Qualifizierungs ­ 
und Weiterbildungsangeboten
–  N etzwerk für Schule, Lehrerinnen und Lehrer sowie weitere Professionen und 
Akteure der inklusiven Bildung
–  K onstituierung: Dezember 2012
–  T agungsrhythmus: vierteljährlich

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 34
4. Aktivitäten /Maßnahmen  	Folgende 	Zielgruppen 	werden	mit	den	im	Inklusionsplan 	und	in	der		
Fortschreibung 	genannten 	Maßnahmen 	erreicht: 	
–  S chulleitungen, Lehrerinnen und Lehrer 
–  R elevante Dienststellen und Ämter der Stadt Köln, Schulamt für die Stadt Köln
–  W eitere Akteure aus dem Bildungsbereich (Kitas, Jugendeinrichtungen, Eltern­
beratungsstellen, Hochschulen, Fort ­  und Weiterbildungseinrichtungen)
–  K inder und Jugendliche mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf 
(mittelbar)
Ausschnitt 	aus	dem	Inklusionsmonitoring:
–  8 7.408 Schülerinnen und Schüler besuchen die Jahrgangsstufen  
1 bis 10 Kölner Schulen
–   6 .788 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 10 im Schuljahr 
2015/2016 hatten einen festgestellten sonderpädagogischen Förderbedarf
–  D ie Förderquote beträgt 7 ,8% (6,1% im Schuljahr 2005/2006.)
–  D iese Kennzahl bitte wegen statistischer Umstellungen beim IT.NRW und  
eines Berechnungsfehlers nicht verwenden. Der Anteil der förderbedürftigen 
Schülerinnen und Schüler, die in den Jahrgangsstufen 1 bis 10 insgesamt im 
Gemeinsamen Lernen unterrichtet werden (Inklusionsanteil) an allen förder­
bedürftigen Lernenden der Jahrgangsstufen 1 bis 10 liegt bei 44,8% im Schuljahr 
20154/2016 (2005/2006 ­ 12,4%), im Primarbereich liegt die Inklusionsquote  
bei 50,9%, in der Sekundarstufe I bei 40,5%
–  E ntwicklung der Inklusionsquote
Schuljahr 	2015/2016 Schuljahr 	2005/2006
Gesamt 44,8% 12,4% 
Primarstufe 50,9% 23,7% 
Sekundarstufe 	I 40,5% 5,7% 
–  I m Schuljahr 2016/2017 werden an 67 städtischen Grundschulen und  
an 48 städtischen weiterführenden Schulen Kinder und Jugendliche im  
Gemeinsamen Lernen unterrichtet.
Umsetzungsstand 	der	Maßnahmen 	aus	dem	Inklusionsplan 	(2012)	und	der	
Fortschreibung 	(2015):
–	 	 	I nklusion 	 als 	 Handlungsfeld 	 in 	 der 	 Regionalen 	 Bildungslandschaft 	 etablieren 	
Unterstützung und Begleitung der Kölner Schulen im Rahmen der Aufgaben und 
Strukturen der Regionalen Bildungslandschaft und des Regionalen Bildungsbüros 
durch Maßnahmen zur Verbesserung der Kommunikations ­  und Kooperations ­
strukturen (Vernetzung) sowie durch Maßnahmen, die der Information, Bera ­
tung, Begleitung und Qualifizierung dienen. Ein besonderes Augenmerk soll 
darauf gerichtet werden, das in Schulen tätige nicht ­l ehrende pädagogische 
Personal in die Aktivitäten einzubeziehen.

Seite 35Teilberichte
Folgende Angebote stehen den Schulen im Schuljahr 2015/2016 zur Verfügung:  
–  A ktualisierung des Zuständigkeitsplans der relevanten Ansprechpartnerinnen 
und Ansprechpartner (Stadtverwaltung und Schulaufsicht) 
 –  s chulindividuelles Coaching, auch für inklusive Schulentwicklung 
 –   B ereitstellen des Inklusionsindexes für Kölner Schulen:  
bildung.koeln.de: 	Inklusionsindex 	für	Kölner	Schulen	
www.bildung.koeln.de/schule/regionale_bildungslandschaft/artikel/ 	
artikel_06248.html
 –    F AQ ­L iste für Schulen zum Thema „Gemeinsames Lernen“:  
FAQ-Liste	für	Lehrerinnen 	und	Lehrer	an	GL-Schulen 
http://www.bildung.koeln.de/schule/regionale_bildungslandschaft/faq/index.html
Unterstützungsnetzwerk 	inklusive 	Schule	(UNIS)
–	 	Gemeinsame Kernziele des „Unterstützungsnetzwerks Inklusive Schule“ (UNIS), 
als Verbund zwischen Schulen, Schulaufsicht und Stadt Köln sind  
–  d ie Regionalisierung und Vernetzung der Zusammenarbeit der Schulen mit 
Gemeinsamem Lernen in den Stadtbezirken  
 –   u nd die Weiterentwicklung der multiprofessionellen Zusammenarbeit von 
Schulen mit relevanten Ämtern und Dienststellen der Stadt Köln, ergänzt um 
weiterer Institutionen und Partner. 
 –   S o soll eine Verbesserung der Förderung aller Kinder und Jugendlichen im 
jeweiligen Stadtbezirk erreicht werden, insbesondere für Kinder und Jugendli ­
chen mit besonderem Unterstützungsbedarf.
–	 	Für den Stadtbezirk Mülheim wurde eine erste Kooperationsvereinbarung 
entwickelt, die die Zusammenarbeit im Rahmen von UNIS zwischen Schulen, 
Stadtverwaltung und Schulaufsicht regelt.
–	 	Eine Ausweitung auf andere Stadtbezirke ist beabsichtigt.
Weiterentwicklung 	des	Qualifizierungsnetzwerkes 	Inklusion
 Ziele des Qualifizierungsnetzwerkes Inklusion:  
–  V eranstaltungen und Qualifizierungsangebote zum Thema Inklusion und Inklusi ­
ve Bildung transparent darstellen
– r egelmäßig Bedarfe an Qualifizierung, Fort ­  und Weiterbildung ermitteln
–  A ngebotslücken identifizieren und entsprechend den Bedarfen Qualifizierungs ­ 
und Fortbildungsangebote akquirieren / organisieren
Aktuelle Angebote des Qualifizierungsnetzwerkes Inklusion:
–  N ewsletter mit aktuellen Qualifizierungs ­ und Fortbildungsangeboten  
sowie Veranstaltungshinweisen zum Thema Inklusion und Gemeinsames Lernen 
(erscheint vierteljährlich)
Weitere Informationen:  
Inklusion 	in	der	Regionalen 	Bildungslandschaft 	Köln	
www.bildung.koeln.de/schule/regionale_bildungslandschaft/inklusion/ 	
netzwerk/index.html

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 36
Weiterentwicklung 	d es	E lternberatungsnetzwerkes 	I nklusion
 Ziele des Elternberatungsnetzwerkes Inklusion:  
– H erstellung von Transparenz der Beratungsangebote
–  W eiterentwicklung von Verfahren, die den Eltern eine schnelle Orientierung  
im vielschichtigen Beratungssystem ermöglichen (z.B.  Online ­I nformationen, 
Elternbroschüre)
Aktuelle Angebote des Elternberatungsnetzwerkes Inklusion:  
–  F achforum „Elternberatung Inklusive Bildung“: Fachaustausch für  
Elternberatungsstellen vom 8. Juni 2016
–  F AQ ­L iste für Eltern  
stadt-koeln.de: 	FAQ_Liste	für	Eltern		
www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/bildung-und-schule/ 	
inklusion-foerderung/beratung-fuer-eltern
–  I nfo ­B roschüre für Eltern „Gemeinsames Lernen“  
stadt­k oeln.de: Info ­B roschüre für Eltern (PDF)
–  W eitere Informationen:  
bildung.koeln.de: 	E lternberatungsnetzwerk 	
www.bildung.koeln.de/schule/regionale_bildungslandschaft/ 	
inklusion/eltern/index.html
Öffentlichkeitsarbeit 	
 Information der (Fach ­) Ö ffentlichkeit über die Entwicklung der schulischen  
Inklusion in Köln fortsetzen, insbesondere in den Fachgremien und im Internet.  
 
Internetseite der Stadt Köln „Inklusion und Förderung“  
stadt-koeln.de: 	Inklusive 	Bildung	
www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/bildung-und-schule/inklusion-foerderung/
Fachforum		
Elternberatung		
am	8.6.2016

Seite 37Teilberichte
Zwischenbilanz 	des	Inklusionsplans, 		Fortschreibung 	des	Inklusionsplans 		
(Integrierte Jugendhilfe ­ un d Schulentwicklungsplanung)
–  In 2014 wurde die erste Zwischenbilanz des Inklusionsplans erstellt und aufgrund 
der Zwischenbilanz und der Stellungnahmen der Expertenbeiratsmitglieder die 
Fortschreibung des Inklusionsplans erarbeitet.  
 
Zwischenbilanz des Inklusionsplans (2014)  
stadt-koeln.de: 	Zwischenbilanz 	Inklusionsplan 	(2014)	
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0050.asp?__ktonr=162441  
 
Fortschreibung des Inklusionsplans (2015)  
stadt-koeln.de: 	Fortschreibung 	Inklusionsplan 	(2015)	
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0050.asp?__ktonr=191834
–  Für 2017 ist die nächste Zwischenbilanz, für 2018 die nächste  
Fortschreibung geplant.
Inklusionsmonitoring 		
(Integrierte Jugendhilfe ­ un d Schulentwicklungsplanung)
–  Mit dem kommunalen datengestützten Inklusionsmonitoring soll eine zentrale 
Arbeitsgrundlage für eine weitere, qualitativ abgesicherte Inklusionsplanung 
geschaffen werden. So soll ein datengestütztes Erfolgscontrolling aufgebaut und 
operationalisierbare Zielgrößen im Rahmen der Inklusionsentwicklung generiert 
werden.
–  Inklusionsmonitoring ­ 4 . Bericht über die Inklusionsentwicklung  
an Kölner Schulen (SJ 2015/16): 
4.	Bericht: 	Inklusionsentwicklung 	an	Kölner	Schulen	
https://buergerinfo.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=61034
5. Qualitätsentwicklung  	–   Die Aktivitäten und Maßnahmen im Rahmen der Umsetzung des Inklusionsplans 
der Stadt werden fortlaufend bewertet und gegebenenfalls angepasst.
 –   De r Inklusionsplan für Kölner Schulen wird fortgeschrieben. In diesem  
Zusammenhang werden die durchgeführten Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit 
hin reflektiert. 
6.  Problemfelder  /  
Her
ausforderungen
–	 	Qualitätsentwicklung:  Die Qualitätsentwicklung der inklusiven pädagogischen 
Schulentwicklung, insbesondere eine Standardisierung pädagogischer inklusiver 
Konzepte seitens des Landes steht noch aus.
–
	 	Konnexität: 	Die Kostenfolgen für die Kommunen, die durch den Ausbau von 
Schulen mit Gemeinsamen Lernen entstehen, müssen weiterhin beobachtet und 
mit der Landesregierung, in Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbän ­
den, diskutiert werden.

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 38
–  Der Deutsche Städtetag hat zudem 2012 den Umsetzungsstand der Inklusion an 
Schulen in Deutschland in seinem Sachstandsbericht festgehalten und die 
aktuellen Herausforderungen, insbesondere die Folgekosten, dargestellt:  
staedtetag.de: 	Umsetzungsstand 	Inklusion 	an	Schulen	(2012)	
www.staedtetag.de/publikationen/materialien/058099/index.html
–	 	Optimierung 	k ommunaler 	Au fgaben,	d ie	d ie	I nklusion 	u nterstützen 	 
 Aufgaben der Stadt als Schulträger vor dem Hintergrund des Inklusionsgedankens 
optimieren; zusätzlich die Aufgaben der Jugendhilfe, der Schul  ps ychologie, des 
Gesundheitsamtes sowie die Aufgaben, die im Zusammenhang mit der Schul­
begleitung, des Ganztags und der Berufsorientierung stehen, berücksichtigen.
7.  Ausblick  / Pl anung /  
we
itere Schritte
–  Qualitätsentwicklung: 	Die Stadt Köln will die Qualität und damit den Bildungs­
erfolg im Gemeinsamen Lernen nicht nur über die Wahrnehmung ihrer Aufgaben 
als Schulträger weiter positiv beeinflussen, sondern darüber hinaus auch im 
Rahmen ihrer Aufgaben als Träger der Aufgaben der öffentlichen Jugendhilfe, der 
Sozialhilfe, des öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie mit ihren Aufgaben im 
Rahmen der Schulpsychologie und des Betriebes von schulischen Ganztagsange ­
boten mitgestalten. 
–  UNIS	auf	weitere	Stadtbezirke 	ausdehnen:  Aufbau und Weiterentwicklung  
von regionalen Unterstützungszentren und ­st rukturen in jedem Stadtbezirk 
(UNIS), optimale Nutzung und Bündelung der vorhandenen Ressourcen bei 
Schulen und außerschulischen Bildungseinrichtungen durch deren Vernetzung 
und Kooperation.

Seite 39Teilberichte
	 2.5	 	 	 Kulturelle	Bildung	–	Förderung	der	Kulturellen	Bildungsangebote	in	Köln
1. Grundlagen  –  Ratsbeschluss 		vom	10.02.2009: Beauftragung der  Verwaltung mit der  
Erarbeitung eines Gesamtkonzepts zur kulturellen Bildung für Kinder und  
Jugendliche in Köln. 
–  Die hierzu eingerichtete Koordinierungsstelle 	Kult urelle	Bild ung hat in enger 
Abstimmung mit dem Museumsdienst und dem Amt für Kinder, Jugend  
und Familie das Kommunale Gesamtkonzept erstellt und Ende 2012 vorgelegt. 
–  Das Konzept wurde von der Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und 
Sport des Landes Nordrhein ­Wes tfalen im Dezember 2012 ausgezeichnet. 
musenkuss-koeln.de: 	Kom munales	Gesam tkonzept	kul turelle 	Bildu ng	
https://www.musenkuss-koeln.de/paedagogisches/ 	
kommunales-gesamtkonzept-kulturelle-bildung-in-koeln
–  Das Kommunale	Gesamtkonzept 	bildet die Grundlage für den eingeleiteten  
dauerhaften und dynamischen Entwicklungsprozess. Im Rahmen dieses Prozes ­
ses findet ein regelmäßiger Austausch mit den Kölner Akteuren der Kulturellen 
Bildung statt. Diese werden aktiv einbezogen und unterstützen mit ihrem 
Expertenwissen die sukzessive Umsetzung des Konzepts.
–  Eine weitere Grundlage des Handelns bildet der Kulturentwicklungsplan   
(„Kulturmetropole am Rhein. Kulturentwicklungsplanung für Köln“; Handlungs ­
feld 2), den der Rat der Stadt Köln am 30.06.2009 einstimmig verabschiedet hat. 
In diesem ist der Schwerpunkt „Kulturelle Bildung“ als eine der Leitlinien  
verankert. Danach soll Kulturelle Bildung selbstverständlicher Teil des Kultur­
angebots der Stadt – und damit jeder einzelnen Einrichtung – werden. Kunst und 
ihre Vermittlung sind hierbei gemeinsam zu berücksichtigen.  
 
Kulturentwicklungsplan der Stadt Köln:  
stadt-koeln.de: 	Kulturentwicklungsplan 	für	Köln	
www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/kulturentwicklungsplan-fuer-koeln
2. Ziele/Handlungsfelder   Handlungsziel des Dezernates für Bildung, Jugend und Sport ist  
die	Weiterentwicklung 	der	kulturellen 	Bildungsangebote  der Stadt Köln.
 D e r  Handlungsrahmen 	wird bestimmt durch
–  die Mehrdimensionalität des Handlungsfeldes
–  die Definition der kulturellen Bildung als kommunale Querschnittsaufgabe
–  die methodische Vielfalt der kulturellen Bildung
–  die unterschiedlichen Zielgruppen
–  den Bezügen zwischen den Akteuren und
–  der Vielseitigkeit der Projekte

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 40
Hieraus ergeben sich für die Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung  
die Handlungsfelder:   
–  S trukturentwicklung
–  K oordinierung 
–  F örderung
–  V e r n e t z u n g
–  V ermarktung
–  E valuierung
  U m das Aufgabenfeld wirkungsvoll umsetzen zu können, sind drei  
Aspekte zu beachten:
1.		Kölner	Bürgerschaft 	und	ihre	demographische 	Struktur
–  S chlüsselkompetenzen fördern
–  K ulturelle Bildung interkulturell begreifen
–  K ulturelle Bildung chancengerecht gestalten
–  K ulturelle Bildung zum lebenslangen Prozess machen
2.			G estaltung 	 des 	 Aufgabenfeldes 	 im 	 kommunalen 	 Umfeld		
und	im	Dialog	mit	den	Partnern
–  K ulturelle Bildung als Querschnittsaufgabe definieren
–  V orhandene Bildungsangebote stärken
–  A kteure vernetzen
–  S chwerpunkte bilden
–  T ransparenz schaffen
3.		Gestaltung 	der	Arbeitsprozesse
–  M itarbeitende, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren qualifizieren,
–  I nformations ­  und Öffentlichkeitsarbeit ausbauen,
–  E hrenamtliches Engagement einbeziehen,
–  P artner gewinnen.
Auf diese Parameter sind der Arbeitsbereich und die Kommunikationsprozesse 
ebenso abzustimmen, wie die zu initiierenden Projekte und Maßnahmen.
3. Gremienstruktur   Kommunale	Steuerungsgruppe 	Kulturelle 	Bildung
–  Z usammensetzung: Amt für Schulentwicklung, Amt für Kinder, Jugend und 
Familie, Amt für Weiterbildung, Kulturamt, Museumsdienst der Stadt Köln
–  D ie Steuerungsgruppe definiert die Teilziele des Konzepts „Kulturelle Bildung in 
Köln ­ KUBIK“, entwickelt die Strategien und berät die Koordinierungsstelle 
„Kulturelle Bildung“. 
–  I nhalt der Treffen sind insbesondere der kontinuierliche Informationsaustausch, 
eine gemeinsame Arbeitsplanung, die Festlegung von Zielen und Schwerpunkten 
sowie Fragen der Qualitätssicherung.
–  T agungsrhythmus: jährlich und nach Bedarf

Seite 41Teilberichte
Interdisziplinäre 	F acharbeitsgruppen: 	
Zur Unterstützung des Prozesses der Umsetzung des Kommunalen Gesamtkonzep ­
tes werden themenorientiert interdisziplinäre Facharbeitsgruppen eingerichtet. 
Gemeinsam mit den Kölner Akteuren wurden folgende Themenschwerpunkte 
identifiziert:
 
–  K ommunikation, Vernetzung, Vereinfachung und Unterstützung der Prozesse, 
gesicherte Finanzierung,
–  f achliche Themen, wie z. B. Weiterbildung, Inklusion, Qualität oder Abbau von 
Barrieren.
Facharbeitsgruppe 	„musenkuss“ 	
–  Z usammensetzung: Experten aus verschiedenen Bereichen der kulturellen 
Bildung. Neben Vertretern verschiedener Kulturinstitutionen bringen auch 
Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter/innen ihre Erfahrungen aus Sicht der Nutzer 
ein. 
–  T hemen: Fachliche Begleitung des Entwicklungs ­  und Einführungsprozesses  
des Internetportals www.musenkuss-koeln.de  mit den Schwerpunkten Kommuni ­
kation und Vernetzung.
–  T agungsrhythmus: vierteljährlich und nach Bedarf  
musenkuss-koeln.de: 	Facharbeitsgruppe  
musenkuss-koeln.de/so_gehts/facharbeitsgruppe
4. Aktivitäten /Maßnahmen   Kulturelle 	Bildung	ist	stets	konstitutiver 	Bestandteil 	der		
Allgemeinbildung 	des	Menschen. 	
–  R eines Wissen wird in werte ­  und handlungsorientiertes Verstehen überführt. 
Hierbei sollten kulturelle Bildungsangebote für alle Bevölkerungsschichten und 
damit auch für Menschen in sozial benachteiligten Lebenslagen nutzbar sein. 
–  K ulturelle Bildung muss zur Normalität werden und darf nicht ein Privileg  
für Wenige sein. Die Ausbildung der auf der kulturellen Bildung basierenden 
Schlüsselkompetenzen ist von herausragender Bedeutung für die Zukunfts­
fähigkeit Kölns. 
Zielgruppen 	s ind	so mit
–  K i n d e r  
–  J ugendliche
–  j unge Erwachsene
–  E rwachsene
–  S enioren
Der Schwerpunkt der Aktivitäten der Koordinierungsstelle lag bisher auf den 
Zielgruppen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. In 2016 ist eine Ausweitung 
auf alle Altersgruppen vorgesehen.

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 42
Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer Akteure, die als Zielgruppe  
im Umsetzungsprozess einzubeziehen sind. Hierzu gehören zum Beispiel
–  E inzelkünstler
–  K ulturinstitutionen
– B ildungseinrichtungen
– F reizeiteinrichtungen
– V ereine, Verbände
Seit	2012:	Landesprogramm 	„Kulturrucksack 	NRW“	
– P artnerschaftlich angelegtes Programm des Landes und der Kommunen 
–	 	Zie le: 	kulturelle Bildung und kreative Eigentätigkeit von 10 bis 14 ­j ährigen 
Kindern und Jugendlichen fördern, Interesse der Kinder und Jugendlichen am 
kulturellen Leben wecken, Kinder und Jugendliche sollen durch Kulturrucksack ­
Angebote in allen Kunstsparten eigenschöpferisch tätig werden sowie die 
Planung und Durchführung des örtlichen Programms mit gestalten.
–  D ie Koordinierungsstelle hat ein individuelles Konzept für Köln entwickelt  
und setzt dieses gemeinsam mit den Partnern um. Die 	Eckpunkte 	des	Kölner	
Konzeptes	sind: 
–  ei ne gezielte Ansprache von Kindern und Jugendlichen in benachteiligten 
Lebenssituationen,
 –   d ie Durchführung der Projekte im außerschulischen Raum,
 –   d ie Nutzung bestehender Vernetzungsstrukturen in den Sozialräumen und 
Stadtvierteln,
 –   d as Fordern und Fördern von Kooperationen zwischen Kultureinrichtungen  
und Jugendeinrichtungen / ­p rojekten bzw. seit 2014 auch Flüchtlingseinrich ­
tungen,
 –   d ie Verknüpfung von gestalterischen und rezeptiven Angeboten.
Landesprogramm 		
Kulturrucksack 	fördert	
Kulturelle	Bildung

Seite 43Teilberichte
–	 	K ulturrucksack 	 im 	 Jahr 	 2015: rund 254.500 € standen für Kulturrucksack ­P rojek­
te zur Verfügung  (80 % Landesmittel, 20 % kommunale Mitte). Es wurden 50 
Kooperationsprojekte mit unterschiedlich langen Laufzeiten durchgeführt.
–  D urch die interdisziplinäre Besetzung der Jury mit Mitgliedern aus den Bereichen 
Bildung, Jugend und Kultur und deren aktiver Begleitung des Programms wird die 
fachübergreifende stadtinterne Vernetzung und der Aspekt Kultureller Bildung 
als Querschnittsaufgabe deutlich.
Internetplattform 	w ww.musenkuss-koeln.de 	
–  E inrichtung einer interdisziplinären Facharbeitsgruppe mit Vertreterinnen und 
Vertretern freier und städtischer Institutionen und Initiativen um die Einführung 
von www.musenkuss ­k oeln.de auf die Erfahrungen der Anbieter kultureller 
Bildungsangebote abzustimmen.
–	 	A nfang 	 2015: 	 Freischaltung 	 der 	 Internetplattform 	 
Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, Lehrkräfte, Erzieherinnen  
und Erzieher und allgemein Interessierte finden dort ständig über 250 Kurse  
und Workshops von insgesamt 66 professionellen und etablierten Anbietern 
(Stand Anfang 2016).  
Ergänzt wird die Plattform mit nützlichen Links, aktuellen Veranstaltungshinwei ­
sen und Kontakten. Mit gezieltem Zugriff über Stadtplan, Kalender oder Such­
filter findet jeder das passende kulturelle Angebot. Die Seite ist anzeigenfrei und 
nicht kommerziell. 
–  Interkommunale 	Kooperation 	mit	den	Städten	Düsseldorf 	und	München:	 Im 
Zusammenhang mit der Einführung von Musenkuss ist in 2015 eine interkommu ­
nale Kooperation mit den Städten Düsseldorf und München entstanden. Über 
eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung wurden Ziele und Aufgaben des 
Netzwerkes festgelegt sowie auf strategischer und operativer Ebene Gremien 
eingerichtet. Zusätzlich wurde eine zentrale Steuerung installiert, um Synergien 
zu erzielen. Auf dieser Grundlage erfolgen ein intensiver und konstruktiver 
fachlicher Austausch und eine gemeinsame Außendarstellung, z. B. im Rahmen 
der Veranstaltung „Kinder zum Olymp“ in Freiburg. Weitere Städte werden sich 
dem Verbund in 2016 anschließen.
–  Anbieter 	auf	dem	städtischen 	Internetportal 	Musenkuss:  66
– Angebote 	auf	dem	städtischen 	Internetportal 	Musenkuss:  über 250
Landesprogramm 	Kultur	und	Schule	
– r d. 233.000 €, davon rd. 184.000 € Landesmittel
–  D ie Abwicklung erfolgt innerhalb des Amtes für Schulentwicklung durch das 
Sachgebiet Schulservice (400/4). 
Öffentlichkeitsarbeit:
–  1 9.01.2015: Pressekonferenz unter Einbindung Kölner Kultureinrichtungen
–  0 4.06.2015: Informationsstand beim Kindertag in der Kölner Philharmonie
–  1 9. bis 24.10.2015: Programmpunkt bei der Internetwoche Köln

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 44
5. Qualitätsentwicklung  Regelmäßige 	Reflexion 	des	Umsetzungsprozesses 	von	KUBIK	
–  durch aktive Einbindung der Akteure über die interdisziplinären  
Facharbeitsgruppen und
–  die fachliche Begleitung des Prozesses durch die kommunale  
Steuerungsgruppe Kulturelle Bildung.
Landesprogramm 	Kulturrucksack 	NRW
–  Monitoring für das Land Nordrhein ­We stfalen in Form einer standardisierten 
Dauerbeobachtung der Entwicklungen bei den Aktivitäten und den Ergebnissen 
im Landesprogramms Kulturrucksack NRW.
–  Evaluation des Landesprogramms Kulturrucksack NRW im Zusammenwirken  
mit der vom Ministerium hierfür beauftragten Prognos AG. Ein Bericht zu den 
Ergebnissen des Monitorings und der Evaluation des Landesprogramms wird das 
Land voraussichtlich in 2017 veröffentlichen und damit den beteiligten Kommu ­
nen zugänglich machen.
–  Auswertung der Sachberichte zu den einzelnen Projekten z. B. im Hinblick auf 
Zielerreichung und Projektqualität und darauf aufbauend Erstellung des  
Evaluationsberichtes und Konzeptionierung der sich hieraus ergebenden (Gegen ­) 
Steuerungsmaßnahmen.
–  Führen von Wirksamkeitsdialogen mit den beteiligten Kulturinstitutionen  
und deren Kooperationspartnern.
6.  Problemfelder  /  
Her
ausforderungen
Die Kulturszene in Köln ist so vielfältig und facettenreich, dass ein Gesamtkonzept 
für kulturelle Bildung vor besonderen Herausforderungen steht. Es soll den Reich ­
tum strukturieren, ohne zu enge Kategorien zu bilden, es soll breit angelegt sein, 
ohne den Überblick zu verlieren.
Tiefen­ u nd Breitenwirkung kann dabei nur durch vernetztes Handeln erzielt 
werden. Die schwierigen Rahmenbedingungen und in Teilen bestehende Partikula ­
rinteressen sind bei der übergreifenden Vernetzung aller Akteure immer mit zu 
bedenken. 
7.  Ausblick  / Pl anung /  
we
itere Schritte
Fortführung 	des	Beteiligungsprozesses 	zur	Umsetzung 	des	Kommunalen 		
Gesamtkonzeptes 	„Kulturelle 	Bildung	in	Köln	–	KUBIK“:		
–  Für die Festlegung weiterer Handlungsfelder werden im Vorfeld durch die  
 Koordinierungsstelle die Bedarfe und Prioritäten der Kölner Akteure abgefragt. 
Gemeinsam mit Expertinnen und Experten sollen in zwei neuen interdisziplinären 
Facharbeitsgruppen Maßnahmen zur Umsetzung entwickelt werden. 
–  Um den zeitlichen Aufwand für die Facharbeitsgruppenmitglieder möglichst 
gering zu halten, soll mit Unterstützung von 1300 eine Beteiligungsplattform 
zum Einsatz kommen. Dafür wird die bereits für den Kölner Bürgerhaushalt 
vorhandene Beteiligungssoftware für den Bedarf von KUBIK angepasst. 
Fortführung 	des	Landesprogramms 	Kulturrucksack 	NRW:	Das MFKJKS hat zuge ­
sagt, das Landesprogramm Kulturrucksack NRW mindestens bis 2018 fortzuführen.

Seite 45Teilberichte
Ausweitung 	d es	In ternetportals 	m usenkuss.de:  Für 2016 ist eine Ausweitung des 
Internetportals www.musenkuss-koeln.de  auf alle Altersgruppen vorgesehen. Dies 
bedeutet für die Koordinierungsstelle die Akquise, Schulung und Betreuung einer 
Vielzahl neuer Anbieter.
Entwicklung 	eines	Kommunikationskonzepts 	für	musenkuss.de:  Durch die 
Ausweitung der Zielgruppen auf alle Altersgruppen ist auch die Öffentlichkeits­
arbeit anzupassen. Die Entwicklung eines Konzeptes für Kommunikation,  
Öffentlichkeitsarbeit und Merchandising steht daher in 2016 an. 
–  S tadtinformationskampagne: Bereits vom Presseamt bestätigt, ist eine Stadt­
informationskampagne, die im Sommer 2016 durchgeführt wurde. Insgesamt 
900 Miniposter wurden in den Bahnen und Bussen der KVB platziert.
–  A rtikel in Fachzeitschriften: Gemeinsam mit den interkommunalen Musenkuss ­
Kooperationspartnern sollen mehrere Artikel in Fachzeitschriften lanciert  
werden. Die Koordinierungsstelle wird – ebenso wie die Kolleginnen aus Düssel ­
dorf und München – einen Teil der neuen Kommunen im Musenkuss ­N etzwerk  
bei der Einführung als Pate unterstützen. 
Akquise	weiterer 	Fördergelder 	für	Projekte 	der	kulturellen 	Bildung:
Viele hervorragende Projekte können aufgrund fehlender Finanzierungen nicht 
realisiert werden. Insofern ist die aussichtsreiche und zielgerichtete Förderung von 
Projekten der kulturellen Bildung wünschenswert und notwendig. 
Informationsveranstaltung 	z u	F ördermöglichkeiten 	f ür	B ildungsträger 		
der	kulturellen 	Bildung:	
Durchführung einer Informationsveranstaltung in 2016 für alle Interessierten, bei 
der Experten bestehende Fördermöglichkeiten des Landes, des Bundes, der EU und 
sonstiger Fördergeber (z. B. Stiftungen) aufzeigen. 
Fortführung 	der	Kulturentwicklungsplanung 	für	Köln
2009 wurde vom Rat der erste Kulturentwicklungsplan für Köln beschlossen. 
Gemeinsam mit den Vertretern der Kulturinstitutionen, der freien Szene, der 
Fördervereine und –institutionen des Kulturbereichs, der Politik und der Verwaltung 
soll ­ unter Federführung von Dez. VII ­ die bisherige Kulturentwicklung für Köln 
fortentwickelt werden.

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 46
	 2.6	 	 	 	 Schulsozialarbeit	–	Kommunale	Schulsozialarbeit	als	Angebot		
d
er	Jugendhilfe	in	Schule
1. Grundlagen  –  Schulsozialarbeit ist eine Leistung der Jugendhilfe auf der Grundlage gesetzlicher 	
Aufträge 	aus	dem	Sozialgesetzbuch 	VIII	(SGB)	– Kinder­ und Jugendhilfe.
–  Die Konzeption 	der	kommunalen 	Schulsozialarbeit  in Köln wurde 2012 gemein ­
sam mit Fachkräften des Sachgebiets Schulsozialarbeit im Amt für Schulentwick ­
lung und Fachkräften der Träger kommunaler Schulsozialarbeit an Grundschulen 
erstellt und mit der Fachberatung des Landesjugendamtes Rheinland sowie den 
Fachberatungen der Träger und der Schulaufsicht im Schulamt für die Stadt Köln 
abgestimmt.
–  Konzept der Schulsozialarbeit Köln:  
stadt-koeln.de: 	Konzept	der	Schulsozialarbeit 	(2012)	
www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf40/konzept_schulsozialarbeit_2012.pdf
–  Ratsbeschluss 	vom	15.09.2011	(Vorlagen ­Nr. 3812/201 1): Intensivierung  
der Schulsozialarbeit aus Mitteln des „Bildungspaketes“ der Bundesregierung:  
Ratsbeschluss 	vom	15.09.2011	
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=29968
–  Ratsbeschluss 	vom	15.07.2014 (Vorlagen ­Nr.2 042/2014):   
Unbefristete Fortführung der Schulsozialarbeit ab 01.01.2015:  
Ratsbeschluss 	vom	15.07.2014 
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=46501
2. Ziele/Handlungsfelder   Schulsozialarbeit 	dien t	
–  der Stärkung junger Menschen in Schule und Familie,
–  ihrer Integration in den Sozialraum 
–  und hilft soziale Benachteiligungen auszugleichen und individuelle  
Beeinträchtigungen zu überwinden.
–  Im Sinne eines umfassenden Bildungsbegriffs und des Leitmotivs „Bildung ist 
mehr als Schule“ trägt Schulsozialarbeit durch die Verortung in der Schule  
zu einer umfassenden sozialen, emotionalen und kognitiven Persönlichkeits­
entwicklung der Kinder und Jugendlichen bei. 
Der	Einsatz 	der	Schulsozialarbeit 	im	Alltag	orientiert 	sich	an	folgenden 		
drei	Kernzielen: 	
–  Prävention:  Im Rahmen von Prävention ist das vorrangige Ziel von Schulsozial­
arbeit, Krisen zu vermeiden und frühzeitige Unterstützung anzubieten. Dies 
beinhaltet neben den klassischen Beratungsangeboten und der sozialen Grup ­
penarbeit auch Projekte aus den Bereichen der kulturellen Bildung.
– 	Intervention:  Intervention findet vor Ort in der Schule als Angebot mit sehr 
niedriger Hemmschwelle statt. 
– 	Vernetzung: 	Schulsozialarbeit wirkt kooperierend und vernetzend innerhalb und 
außerhalb der Schule.

Seite 47Teilberichte
Die Weiterentwicklung der Ziele wird in einem partizipativen Prozess sukzessive  
in den Teams der Fachkräfte diskutiert und bearbeitet. Die Ergebnisse werden in 
den nächsten Bericht einfließen.
3. Gremienstruktur  –  M itarbeit in der Landesarbeitsgemeinschaft Schulsozialarbeit NRW e. V.
–  L andesweiter Fachaustausch der Fachberatung/Koordinierung Schulsozialarbeit
–  R egelmäßige Teilnahme und Fachbeiträge auf dem Bundeskongress  
Schulsozialarbeit und  auf den Jugendhilfetagungen
–  V ernetzung der Fachkräfte in der Schule
–  F achkräfte sind stadtteilbezogen vernetzt in Stadtteilkonferenzen, NEiS, AK 
Jugend und mit außerschulischen Partnern, wie Jugendamt, Beratungsstellen, 
Jugendtreffs, Träger kultureller Bildung etc.
–  V ernetzung der Fachkräfte untereinander in Teams, zur kollegialen Beratung, auf 
Klausurtagen, bei internen Fachtagen 
4. Aktivitäten /Maßnahmen  Zielgruppen 	der	Schulsozialarbeit 	sind:
–  S chüler und Schülerinnen
–  E ltern und Erziehungsberechtigte 
–  S chulleitungen und Lehrkräfte
–  H ochschulen
Zurzeit finanziert die Stadt Köln insgesamt 129,5 Stellen (53,5 kommunale Stellen, 
76 Stellen über 17 Träger der freien Jugendhilfe  an Grundschulen) verteilt auf 
Hauptschulen, Realschulen, Förderschulen Sprache, Förderschulen Lernen,  
Förderschulen soziale und emotionale Entwicklung, Gesamtschulen, Gymnasien, 
Berufskollegs und Grundschulen.
Angebote 	für	Schülerinnen 	und	Schüler	
–  E inzelfallhilfe, Beratung und Begleitung in Konflikt ­  und Krisensituationen 
–  S oziale Gruppenarbeit 
–  S oziales Lernen in Klassen / Lerngruppen 
Angebote 	für	Eltern
–  E ltern/Erziehungsberechtigte werden sowohl bei der Erziehung ihrer Kinder und 
dem erzieherischen Kinder ­  und Jugendschutz unterstützt, als auch in Fragen 
eigener, persönlicher Belange beraten. 
–  I nsbesondere gilt es, sie als gleichberechtigte und verantwortliche Partner in die 
erzieherische Arbeit der Schul ­  und Sozialpädagogen einzubeziehen.
Innerschulische 	und	außerschulische 	Vernetzung
–  D ie umfängliche Vernetzungs ­  und Kooperationsarbeit dient dazu, alle notwendi ­
gen Ressourcen für die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler optimal 
auszuschöpfen. Zum Beispiel:
–  A bstimmung individueller Förderpläne
–  M itwirkung in Gremien
Weitere Informationen zur Schulsozialarbeit der Stadt Köln:
stadt-koeln.de: 	schulsozialarbeit 	
www.stadt-koeln.de/service/adressen/schulsozialarbeit-schulen

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 48
5. Qualitätsentwicklung  	Die Qualitätsentwicklung wird in einem partizipativen Prozess sukzessive in  
den Kleinteams diskutiert und bearbeitet. Die Auswertung der Ergebnisse wird  
in den nächsten Bildungsbericht einfließen.
6.  Pr oblemfelder  /  
H
erausforderungen
Arbeit	an	auslaufenden 	Förderschulen
–  B etreuung der Schülerinnen und Schüler im Übergang auf die Regelschulen
–  U nterstützung der Eltern bzgl. der schulischen Veränderungen ihrer Kinder
Förderung 	der	Integration 	von	Neuzugewanderten
–  A ufbau der Schulsozialarbeit an den Standorten der gebündelten  
Vorbereitungsklassen
–  A ngebote zum Kennenlernen und zum kulturellen Austausch
Abstimmung 	mit	Schulsozialarbeit 	des	Landes
–  I nformationen des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des  
Landes Nordrhein ­W estfalen:  
schulministerium.nrw.de: 	S chulsozialarbeit 	
www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Praevention/Schulsozialarbeit/
–  L andesarbeitsgemeinschaft Schulsozialarbeit NRW e.V.:  
schulsozialarbeit-nrw.de 	
www.schulsozialarbeit-nrw.de/
7.  A usblick  /  P lanung  /  
w
eitere Schritte
Aufbau	m ultiprofessioneller 	T eams	
–  A uf der Grundlage des Erlasses des Ministerium für Schule und Weiterbildung 
NRW vom 2.2.2016 hat die Stadt Köln sieben Stellen des Landes für den Aufbau 
multiprofessioneller Teams zur Integration durch Bildung für neu zugewanderte 
Schülerinnen und Schüler beantragt.
–  S ollten die beantragten Stellen zugewiesen werden,  wird der Aufbau der  
multiprofessionellen Teams in Kooperation mit der Schulaufsicht und weiteren zu 
beteiligenden Professionen eine neue Herausforderung.
–  W eitere Informationen zum Aufbau multiprofessioneller Teams des Ministeriums 
für Schule und Weiterbildung NRW:  
schulministerium.nrw: 	M ultiprofessionelle 	T eams	
www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Integration/Gefluechtete/ 	
Multiprofessionelle_Teams/index.html

Seite 49
3. Ausblick
–  Zunächst dient der vorliegende Bericht den einzelnen Dienststellen als  
Reflexionsinstrument für die Entwicklung der eigenen Arbeit.
–  Der Bericht wird  schrittweise stärker auf die jeweiligen Ziele, Maßnahmen  
und Erfolgsindikatoren des Dezernats Bildung, Jugend und Sport und des  
Amts für Schulentwicklung ausgerichtet.
–  Der Bericht kann  schrittweise um weitere Bildungsthemen erweitert werden.
–  Der Bericht wird  künftig  in relevanten Fachgremien vorgestellt und  
als Diskussionsgrundlage für die weitere Entwicklung der Arbeit dienen.
–  Der Bericht wird zunächst auf www.stadt.koeln veröffentlicht.
–   Der Bericht wird im 1. Quartal 2017 aktualisiert. Im weiteren Verlauf soll er  
spätestens alle zwei Jahre aktualisiert werden.

Erster Bericht der Abteilung  
Regionale Bildungslandschaft Köln Seite 50
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Regionale Bildungslandschaft
Stadthaus Deutz ­ Ostgebäude
Willy­Brandt­Pla tz 3 
50679 Köln 
Telefon 02 21 / 22 1­2 13 13
schulentwicklungsamt@stadt ­ko eln.de
www.stadt.koeln
Die	Oberbürgermeisterin
Amt für Schulentwicklung 
Amt für Presse ­ u nd Öffentlichkeitsarbeit
Gestaltung
Zimmer, Büro für Corporate Design und Visuelle Kommunikation
Bildnachweis
Titel: istockphoto
Seiten 5, 14, 28, 36, 41: Stadt Köln
Seite 23: panthermedia
Druck 
Druckhaus Süd, Köln
 
 
13­US/40/500/12.2016

Beratungsverlauf (1)

30.01.2017 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 5.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0151/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
16.01.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27