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Auswirkungen der Corona-Pandemie auf LSTBQI-Jugendliche

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 2957/2021 vom 30.08.2021

Stand: Am 07.09.2021 im Jugendhilfeausschuss beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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  • Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/512/2 Vorlagen-Nummer 30.08.2021 2957/2021 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Si tzung öffentlicher Teil Gremium Datum Jugendhilfeausschuss 07.09.2021 Auswirkungen der Corona-Pandemie auf LSTBQI-Jugendliche Bezugnehmend auf die Vorlage 2036/2021 - Auswirkungen der Corona-Pandemie auf LSTBQI- Jugendliche - bittet Herr Rudolph um die Beantwortung der Fragestellungen: 1.) Was bedeutet der in der Vorlage benannte notwendige Ausbau mit dem Fokus auf LSTBQI- Jugendliche für die Stadt Köln, 2.) wurden alle 150 Fachkräfte geschult und wie kann eine Sensibilisierung für LSTBQI-Themen in der Schule herbeigeführt werden. Beantwortung: Zu 1.) Der partizipative Austausch mit Kindern und Jugendlichen ist ein gelebtes Grundprinzip der Arbeit in allen Bereichen der Kölner Kinder- und Jugendhilfe. Es bestehen in allen Bereichen weiterhin Kon- taktangebote, die aufgrund pandemiebedingter Vorgaben jederzeit umgestellt und angepasst werden. Angebote für LSTBQI-Jugendliche eingeschlossen. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie steht den Trägern der Jugendhilfe beratend und unterstüt- zend zur Seite, auch wenn dies zusätzliche zeitliche und fachliche Ressourcen beansprucht. Bis dato kann dies von Seiten der städtischen Fachkräfte geleistet werden. Zu 2.) Die Schulsozialarbeit setzt sich aufgrund ihres Berufsethos generell für Vielfalt und Toleranz ein. Die sozialpädagogischen Angebote richten sich an alle Kinder und Jugendlichen und verfolgen das Ziel, Verschiedenheit wahrzunehmen und anzuerkennen, Diskriminierungen und sozialen Ausschlüssen entgegen und auf eine inklusive Gesellschaft hinzuwirken. Sie sorgt für eine Sensibilisierung bezüg- lich LSBTI-Themen in der Schule. Fachkräfte sind mit den entsprechenden Fachdienststellen vernetzt und erhalten Fortbildungsangebote zu „Sexueller Vielfalt“ und sind in schulische Programme, wie z. B. „Schule ohne Rassismus“ involviert. Mehr als 90 Fachkräfte der Schulsozialarbeit sind bei unterschiedlichen Jugendhilfeträgern und in Grundschulen beschäftigt. Diese werden hinsichtlich des Fortbildungsangebotes von der Fachdienst- stelle im Amt für Schulentwicklung beraten. Eine verpflichtende Teilnahme an der Fortbildung „Sexu- elle Vielfalt“ ist bislang nicht vorgesehen, da insbesondere in der Primarstufe eine Vielzahl an ande- ren Themen im Vordergrund steht. Gez. Voigtsberger

Beratungsverlauf

  1. 07.09.2021

    Jugendhilfeausschuss

    TOP 7.1.4, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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